Sängerin Sarah Connor (41) steht im Juli auf der Bühne der ARD-Benefizgala in Leipzig. Der Benefiz-Abend zur Flutkatastrophe stand unter dem Motto „Wir halten zusammen!“ dpa

Nach einer Corona-Infektion wollte der Superstar am Samstag in einer Spendenshow von Johannes B. Kerner zum ersten Mal wieder live auftreten. Die obligatorische Quarantäne für die Sängerin war schon Mitte der Woche abgelaufen, Test auf das Coronavirus waren negativ, wie die Bild-Zeitung schreibt. 

Doch kurz vor dem Live-Auftritt im ZDF dann das Chaos: ein weiterer Test zeigte an, dass Sarah Connor noch immer Coronaviren in sich trägt. Absage!

„Obwohl die Virenlast im sehr geringen, nicht mehr ansteckenden Bereich lag, entschied sich der Superstar aus Sicherheitsgründen gemeinsam mit der Produktion des ZDF gegen einen Auftritt“, heißt es in dem Bericht. 

Sarah-Connor-Konzert abgesagt

Bereits Anfang September musste Sarah Connor ihr Konzert in Leipzig wegen ihrer Corona-Erkrankung absagen.

„Manchmal passieren Dinge, die man sich in den schlimmsten Albträumen nicht vorstellen möchte“, teilte die Semmel Concerts Entertainment GmbH vor gut drei Wochen in Leipzig mit. „Das gesamte Team rund um Sarah Connor ist wahnsinnig enttäuscht und entschuldigt sich für die Umstände“, hieß es weiter.

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„Ich habe leider schlechte Nachrichten für euch. Ich bin heute morgen leider positiv getestet worden auf Covid“, sagte Connor in einem Video, das sie auf Instagram und Facebook veröffentlichte. In dem fast vierminütigem Beitrag erklärt sie, dass eines ihrer Kinder zuvor erkrankt war, sich irgendwo angesteckt habe.

Sarah Connor und Rea Garvey: Spürhunde beim Konzert gegen Corona

Bei einem weiteren Konzert von Sarah Connor in Hannover soll übrigens etwas ganz Neues ausprobiert werden. Spürhunde sollen für ein Forschungsprojekt eine Konzertreihe in Hannover sicherer machen. Ziel sei, „Gefährdungspotenziale herunterzudampfen“ – und herauszufinden, ob der Einsatz der Hunde eine Option sei, sagte Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler.

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Die vierteilige Konzertreihe startet am Sonntag mit Fury in the Slaughterhouse auf der Gilde-Parkbühne in Hannover – gesichert von Corona-Spürhunden. Sie wird fortgesetzt mit Rea Garvey, einer Rave-Party und Sarah Connor und ist Teil des Projekts „Back to Culture“ von Tierärztlicher Hochschule Hannover, Hannover Concerts und ProEvent Hannover, das vom Ministerium mit 1,3 Millionen Euro gefördert wird.

Hunde identifizierten 94 Prozent der Proben korrekt

Jeder Besucher gibt dazu eine Schweißprobe aus der Armbeuge für die Hunde ab, parallel werden Antigen-Schnelltests und PCR-Tests für jeden Besucher gemacht, erklärte Volk. Beim ersten Konzert mit 500 Besuchern sollten fünf bis sechs Hunde im Einsatz sein. Bereits im Sommer 2020 hatte ein Forscherteam unter Leitung der Tierärztlichen Hochschule eine Studie veröffentlicht, für die acht Spürhunde der Bundeswehr auf Sars-CoV-2 trainiert worden waren.

Schon nach achttägigem Training konnten die Hunde von 1012 Speichel- oder Atemwegssekret-Proben 94 Prozent korrekt identifizieren. Es sei die erste Studie überhaupt gewesen, erklärte Volk. Etwa in Helsinki und Dubai kamen Corona-Spürhunde aber schon am Flughafen zum Einsatz.