Acht Frauen sollten beim Wettbewerb zur „Miss Blowjob 2022“ in der Schweiz antreten. imago/Panthermedia

Vor einigen Tagen machte ein Ort in der Schweiz Schlagzeilen: Der Sauna-Club „Sex Park“ in Oberentfelden in der Schweiz kündigte mit einem Plakat im Netz die alljährliche „Blas-Meisterschaft“ an. Bei der großen Sex-Party konnten sich die Besucher von mehreren Frauen oral befriedigen lassen. Um das denkwürdige Event gab es Zoff, ein Verbot wurde gefordert. Und doch fand der Wettbewerb statt. Aber: Wie lief er ab - und wer hat gewonnen?

Lesen Sie dazu jetzt auch: Zoff um wilden Sex-Wettbewerb! Party-Veranstalter plant „Blas-Meisterschaft“ mit „8 Top-Bläserinnen“ – doch nun gibt es Ärger >>

Schon am vergangenen Wochenende stieg die „Blowjob-WM“ -  ab 15 Uhr „blasen unsere besten Bläserinnen live um die Wette“, hieß es zuvor in einer Ankündigung.

Es sollte der „größte Blowjob-Contest der Schweiz“ sein. „Teste unsere 8 Top-Bläserinnen völlig gratis!“ Jeder könne die „Bläserinnen“ ausprobieren und anschließend bewerten. So soll die „Miss Blowjob 2022“ gekürt werden. Der Eintritt kostete 90 Schweizer Franken.

Jetzt auch lesen: Irrer Vorfall im Pariser Louvre: Mann bewirft Mona Lisa mit Torte! >>

„Es ist ungeheuerlich, dass solch ein Event schon seit über zehn Jahren durchgeführt wird“, sagte Christina Bachmann-Roth (38), Präsidentin von „Die Mitte Frauen Schweiz“, der Schweizer Zeitung „Blick“ im Vorfeld. Man dürfe auf keinen Fall zulassen, dass Frauen „gedemütigt werden“. Sie fordert nun, dass das Event verboten wird. Doch das Event fand dennoch statt.

Lesen Sie dazu jetzt auch: Großer Sex-Ratgeber: DIESE Stellungen sind nach der Hüft-OP tabu! Aber DIESE bringen völlig neuen Schwung ins Schlafzimmer… >>

Das Online-Portal „Watson“ war vor Ort, berichtete in einem Beitrag über den Wettbewerb. Auf dem Gelände traf die Reporterin etwa einen Mann, der teilnehmen wollte. „Ich bin neugierig. Ich habe es im Internet gesehen. Es findet nur einmal im Jahr statt, ich gehe da mal schauen.“ Ein Kollege habe erst noch mitkommen wollen, es sich dann aber anders überlegt.

Ein anderer berichtet, er habe sich das Event angeschaut – doch bevor er berichten konnte, was er erlebte, wurde das Video abgebrochen. Die Stimmung sei recht angespannt, sowohl unter Teilnehmern als auch unter Anwohnern, berichtet die Reporterin. „Von jung bis alt war alles dabei. Die Jungen sind teilweise zu zweit oder zu dritt gekommen, um es auszuprobieren“, sagt sie.

Nach dem Sex-Wettbewerb: Die „Miss Blowjob 2022“ heißt Melissa

Übrigens: Laut Aargauer Zeitung habe die Polizei dem Club vor dem Event einen Besuch abgestattet. Sowohl die Location selbst als auch die Frauen, die dort arbeiten, wurden unter die Lupe genommen – und es seien Gespräche geführt worden, heißt es. Strafbare Handlungen haben die Beamten aber nicht feststellen können.

Lesen Sie auch: Horoskop für Montag, den 30. Mai 2022: So wird Ihr Tag heute – laut Ihrem Sternzeichen >>

Und übrigens: Gewonnen hat den Wettbewerb eine junge Dame namens Melissa, zierlich und mit langen, schwarzen Haaren. Ihr wird auf der Website des Clubs momentan noch feierlich zum Titel „Miss Blowjob 2022“ gratuliert.