Arnold Schwarzenegger engagiert sich wieder politisch. Foto: Imago Images

Das wird Donald Trump nicht schmecken. Arnold Schwarzenegger mischt sich in die Wahlen im November ein. Genauer gesagt will der „Governator“ sicherstellen, dass es auch in ärmeren Gegenden der US-Südstaaten genug Wahllokale für die Bevölkerung gibt.

In einem offenen Brief an 6000 Offizielle in den betroffenen Bezirken schreibt er: „Ich habe gelesen, dass es in einigen Gebieten nur ein einziges Wahllokal im Umkreis von 160 Kilometern gibt und die Menschen dort mindestens vier Stunden lang anstehen. Wenn es am Budget liegt, dass nicht mehr Wahllokale öffnen, dann kann ich helfen.“ Arnie verspricht, dass sein „Schwarzenegger Institute at the University of Southern California“ durch Zuschüsse zusätzliche Wahllokale finanzieren wird.

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Geld spielt dabei keine Rolle, wie sein Sprecher Daniel Ketchell verrät: „Er hat keine Obergrenze gesetzt. Es werden sicher einige Millionen werden.“  Oder in den Worten von Schwarzenegger: „Diese Zuschüsse wären die beste Investition, die ich jemals getätigt habe. Es soll keine politische Aktion sein und an jeden Bezirk gehen, der es wirklich nötig hat!“

In hauptsächlich von Republikanern regierten Staaten – darunter Alabama, Arizona, Georgia, Louisiana, Mississippi, Texas und Florida – wurden zwischen 2012 und 2018 über 1600 Wahllokale geschlossen.