Die Polizei rückte am Dienstag zu einem Einsatz an einer Schule in Hamburg aus: Amokalarm. Philipp von Ditfurth/dpa

Amokalarm an einer Hamburger Schule. Am Dienstagmorgen gegen 10 Uhr  hallten  mehrere Schüsse über das Gelände einer Schule. Die Polizei rückte zu der Stadtteilschule Süderelbe aus. 

Mir einem Großaufgebot an Streifenwagen eilten die Einsatzkräfte zu der Schule. Auch ein Spezialeinsatzkommando soll vor Ort gewesen gewesen sein.

Nach Informationen der BILD-Zeitung soll ein 13-jähriger Junge mit einer Schreckschusspistole mehrere Schüsse an der im Südwesten Hamburgs gelegene Schule abgegeben haben. Außerdem sollen im Umfeld der Schule auch Patronenhülsen gefunden worden sein.

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Nach dem Alarm sicherten schwer bewaffnete Beamte die Umgebung um das Schulgebäude. Verletzte gab es ersten Meldungen zufolge nicht.

Gegen 09:45 Uhr wurden uns eine verdächtige Person und Schussgeräusche in #Neugraben (Bereich Quellmoor) gemeldet, twitterte die Polizei Hamburg.  Bislang gibt es keine Hinweise auf eine konkrete Gefahr. Wir prüfen den Hinweis weiterhin. Es kommt zu einem größeren Polizeieinsatz.

Gegen Mittag meldete die Polizei auch eine Überprüfung einer Stadtteilschule in der Nähe. Außerdem soll die Wohnung eines Schülers überprüft worden sein. Bei dem jugendlichen Verdächtigen wurde eine Schreckschusswaffe gefunden.

Falscher Amok-Alarm in Rendsburg

Erst kürzlich hatten fünf Jugendliche in der Nähe von Rendsburg Amok-Alarm ausgelöst als sie mittags durch das 7000-Einwohner-Städtchen Nortorf spazierten: mit einem täuschend echt aussehenden G 36-Sturmgewehr. Augenzeugen riefen die Polizei. Das SEK rückte aus.

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Als die Beamten die Teenager  stellen, stellt sich heraus, dass die Waffe nur ein Spielzeug war. Nach einer Ermahnung durften sie wieder  gehen.