Jonah Falcon hat inoffiziell den größten Penis der Welt – doch im Interview gesteht er, dass das nicht immer leicht ist. imago/Rüdiger Wölk

Die Kategorie „größter Penis“ gibt es im Guinness-Buch der Rekorde nicht – und doch ist Jonah Falcon, der zumindest inoffizieller Rekordhalter ist, für einige ein Mega-Star. Seit zwei Jahrzehnten trägt er den Titel, sein Penis ist mit 13,5 Zoll (mehr als 34 Zentimeter) der längste „bekannte“ der Welt. Zum Ruhm kam sein Besitzer, als er 1999 in einer TV-Dokumentation auftrat. Für alle, die immer wissen wollten, wie es ist, den größten Penis der Welt zu haben, hat Jonah Falcon jetzt im Magazin Men’s Health aus dem Nähkästchen geplaudert.

Schon als Kind fiel Jonah Falcon auf, dass bei ihm etwas anders ist

Dass er einen großen Penis hat, habe er zum ersten Mal als Kind in dem Internat gemerkt, in dem er lebte. „Mit zehn Jahren war er ungefähr 20 Zentimeter groß“, verrät Falcon im Interview.

Bis zum Ruhm dauerte es aber noch etwas. In der Clubszene in New York sprach sich in den 1990er-Jahren herum, was der damals junge Mann zu bieten hatte. „Eine berühmte Dragqueen hielt mich für einen süßen Schnuckel, sah aber beim zweiten Mal, dass ich eine riesige Beule in meiner Hose hatte.“ Später folgte die Doku „Private Dicks: Men Exposed“ – Falcon wurde berühmt.

Aber: Ist es gut oder schlecht, so ausgestattet zu sein? Es habe Vorteile und Nachteile, sagt der inoffizielle Rekordhalter. Die Vorteile: „Ich habe diese Unsicherheit nicht, die viele Männer haben – und ich glaube, dass ich offener bin, weil ich nicht ständig versuche, mich zu beweisen.“

An der Sicherheitskontrolle am Flughafen kommt es oft zu Problemen

Er brauche etwa kein schickes Auto, keine Waffe oder andere Dinge. Doch es gibt auch Nachteile. „Für einige bedeutet ein großer Penis, dass ich ein schlechter Mensch bin, dass ich egoistisch bin, dumm oder automatisch ein Pornostar.“

Zudem verlangen viele Menschen immer wieder, dass er seine „Ausstattung“ vorführt. „Ich habe es satt, dass Leute wollen, dass ich es vor ihnen ausmesse. Ich habe das Zehntausende Male getan – es ist genug!“ Außerdem muss er spezielle, ausgebeulte Hosen tragen, damit die Besonderheit nicht sofort zu sehen ist. Die Geldbörse in der Hosentasche helfe, alles etwas zu kaschieren.

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Auch während der Sicherheitskontrolle am Flughafen hatte Falcon so seine Schwierigkeiten. „Ich habe dann die Situation erklärt und ihnen erlaubt, mich zu untersuchen. Ich musste nie meine Hose ausziehen – und es hat immer höchstens zehn Minuten gedauert.“