George Clooney und seine Frau, Menschenrechtsanwältin Amal Clooney, sind seit 2014 verheiratet. imago stock&people

„Ich habe so ein Glück, die Liebe meines Lebens gefunden zu haben.“ Bislang war es immer George Clooney, der öffentlich von seiner Ehefrau Amal schwärmte. In einem seltenen Interview mit dem Magazin Time – das sie als eine der „2022 Frauen des Jahres“ gekürt hatte – revanchierte sich die Menschenrechtsanwältin. Die gebürtige Britin enthüllte, warum sie ihre seit acht Jahren glückliche Ehe mit George einfach nur „wundervoll“ findet: „Ich habe einen Ehemann, der mein Partner ist. Und der mich inspiriert, mich unterstützt und mit dafür sorgt, dass unser Haus voller Liebe und Gelächter ist.“

In einem seltenen Interview mit dem Magazin Time schwärmte Amal Clooney von ihrer Familie. Time Magazine

Die 44-Jährige, die zusammen mit dem Oscargewinner die Zwillinge Ella und Alexander (4) hat, kann ihr Glück manchmal selbst kaum fassen: „Es ist ein Glück, das über all das hinausgeht, was ich mir jemals ausgemalt habe“. Amal hat keine Probleme damit, ihr Leben als eine der gefragtesten internationalen Anwältinnen der Welt mit ihrem Familienleben zu vereinbaren: „Ich bin einfach nur dankbar, die Liebe meines Lebens gefunden zu haben und Mutter sein zu können. Meine Familie gibt mir erst die Balance im Leben!“

George Clooney und Amal sind Eltern von Zwillingen

George Clooney hatte in einem Interview mit GQ verraten, dass er lange keine Ahnung hatte, was ihm zu einem erfüllten Leben fehlt – „bis ich Amal getroffen habe“. Der Schauspieler hatten sich eigentlich schon mit dem Status des ewigen Junggesellen abgefunden: „Ich wollte niemals mehr heiraten oder Kinder haben. Ich wollte nur arbeiten und mein Leben mit meinen Freunden voll genießen. Und dann hat Amal alles über den Haufen geworfen.“ Denn erst diese ließ ihn erkennen, „dass ich diese riesige Leere in mir trug“.

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Die Ehe hat den 60-Jährigen verändert. Und das für ihn im besten Sinne. Denn zum ersten Mal befindet sich Clooney in einer Situation, in der „mir das Leben eines anderen unendlich mehr wert ist als mein eigenes“. Damit meint er nicht nur Amal, sondern auch Ella und Alexander („zwei kleine Wesen, die gefüttert werden müssen“). An diese dachte der Star auch, als er im Sommer 2018 nach einem Motorradunfall nur knapp mit dem Leben davonkam: „Das Auto hat mir den Weg abgeschnitten und ich bin durch die Luft geflogen. Dabei schoss mir der Gedanke durch den Kopf, dass es das jetzt für mich war und ich meine Kids nie wieder sehen würde.“ Zum Glück landete er auf seinen Händen und Knien, „das einzige von 100 möglichen Szenarien, das nicht mein Ende bedeutet hat“.