Experten fangen die hochgiftige Mamba am Strand ein.  Foto: SAAMBR / Facebook

Der Anruf ging um 13 Uhr ein bei dem Team der südafrikanischen Vereinigung für marine biologische Forschung (SAAMBR). Ein Polizeibeamter habe mitgeteilt, dass eine schwarze Mamba, eine der giftigsten Schlangen der Welt, am Touristenstrand von Durban im seichten Wasser gesichtet wurde.  

„Normalerweise wäre dies mit Skepsis aufgenommen worden, da die meisten Menschen glauben, dass jede dunkle Schlange eine Mamba ist. In der Tat werden viele nicht giftige Schlangen getötet, nachdem sie falsch identifiziert wurden“, heißt es in einem Facebook-Beitrag der Experten. Da jedoch erst kürzlich eine große Schlange am Hafen entdeckt worden war, reagierten sie sofort. 

Die Herpetologen Craig Smith und Lesley Labuschagne machten sich auf zum Strand. Obwohl sie darauf eingestellt waren, eine schwarze Mamba zu fangen, sei es für sie dennoch eine außergewöhnliche Erfahrung gewesen, diese 2,47 m lange Schlange am Strand zu retten.

Quelle:

SABCNEWS

Schwarze Mambas kommen selten entlang des Küstengürtels vor und bevorzugen tiefe Talgebiete mit dichter Vegetation. Wahrscheinlich war diese schwarze Mamba durch die Kanäle und Flüsse, die in den Hafen münden, an den Strand gekommen.

Smith berichtet, dass die Schlange so erschöpft gewesen sei, dass sie ohne große Mühe eingefangen werden konnte. „Als wir uns ihr näherten, bemerkte sie uns kaum. Sie war so einfach zu fange und blieb dankbar ruhig.“ Das Exemplar wurde zu einem Tierarzt gebracht, der sie eingehend untersuchte. Jetzt wird sie wieder aufgepäppelt und später ausgesetzt.