Vor allem in der Urlaubszeit machen Einbrecher oft die Beute ihres Lebens. Foto: dpa/Nicolas Armer

Es ist unfassbar: Immer wieder brechen Kriminelle in Häuser und Wohnungen ein, um andere Menschen um ihre Ersparnisse zu bringen. Und dabei denken sie sich immer neue perfide Tricks aus, um bei den Opfern noch leichteres Spiel zu haben. Jeder kennt etwa die „Gaunerzinken“ – geheime Markierungen, die Straftäter an Wohnungstüren und Hauswänden anbringen, um etwa geeignete Häuser zu markieren. Nun warnt eine Frau im Netz vor einem noch fieseren Trick.

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Besonders die Urlaubszeit ist eine beliebte Zeit für Einbrecher – und in den Ferien, wenn viele Menschen verreisen, nutzen die Kriminellen eine besonders miese Masche. Der englische News-Kanal Radi Gateshead berichtet über den Trick, der in England landesweit bekannt ist.

Mieser Trick: Einbrecher kippen Kidneybohnen vor die Tür

Demnach öffnete eine Mutter morgens ihre Haustür, fand direkt vor der Tür eine Dose Kidneybohnen, die jemand ausgekippt hatte. Die ekelhafte Schweinerei hat für Einbrecher eine wichtige Aufgabe, heißt es in dem Facebook-Post. „Der Schmutz ist ein Trick, den Einbrecher nutzen: Wenn er später wieder beseitigt ist, wissen die Kriminellen, dass jemand zu Hause ist.“ Sind die Bohnen hingegen einige Zeit später noch immer da, kann davon ausgegangen werden, dass die Bewohner des Hauses oder der Wohnung verreist sind.

Der Zeitung Manchester Evening News erzählte die betroffene Hausbesitzerin, dass für den Trick nicht nur Bohnen verwendet werden. „Sondern alles, was Schmutz verursacht, von ein bisschen Regen aber nicht von selbst verschwindet“, sagt sie. Seit sie die Bohnen vor ihrer Haustür entdeckte, schaue sie nun immer auch nach ihren älteren Nachbarn. Ihr Facebook-Post wurde Tausende Male geteilt, warnte viele Menschen auf der ganzen Welt.

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Es ist nicht der einzige Trick, mit dem Einbrecher versuchen, die perfekten Opfer für ihre Taten zu finden. Während die Bohnen-Masche in Deutschland etwa noch nicht so bekannt ist, nutzen Diebe hier andere Methoden. Sie drehen etwa die Fußmatte um, um zu prüfen, ob der „Fehler“ korrigiert wird. Beliebt ist auch der Plastik-Trick: Ein kleines Stück durchsichtiges Plastik wird in die Tür geklemmt. Ist es kurze Zeit später verschwunden, wurde die Tür geöffnet.