Als Trish Wilcher unter ihrem Bett 18 Schlangen fand, war sie dem Herzinfarkt nahe. (Symbolbild) IMAGO / YAY Images

Das ist der Stoff, aus dem Albträume gemacht sind: Da will man nichtsahnend und vor allem müde ins Bett fallen, doch man ist nicht allein. Ein Ehepaar aus Georgia (USA) hatte Besuch: von 18 Schlangen unter ihrem Bett.

„Schaut euch all die Babyschlangen in meinem Schlafzimmer an. Ich bin ausgeflippt“, schreibt Trish Wilcher auf Facebook. Sie habe plötzlich etwas auf dem Boden gesehen. Plötzlich bewegte es sich, berichtet sie. „Und dann, eine Sekunde später, bewegte sich ein weiteres Stück“, sagt sie. „Und ich ging zu meinem Mann: ‚Wir haben Schlangen!‘“ Unter ihrem Bett fand das Paar eine Schlangenmutter mit 17 frisch geschlüpften Babys.

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18 Schlangen haben sich unters Bett verirrt

Doch statt die ungebetenen Gäste zu töten, nahm ihr Ehemann Max sie mit einem Greifwerkzeug vorsichtig vom Boden, ließ sie in eine Tasche fallen und brachte sie in einen nahegelegenen Bach. Gegen Mitternacht war er zurück, aber an Schlafen war nicht mehr zu denken. „Ich kann mich kaum im Haus bewegen, geschweige denn mich irgendwo hinsetzen“, schreibt Trish Wilcher nach dem ersten Schreck und dem Herzinfarkt nahe. „Ich glaube, ich brauche einen Kardiologen.“

Aber warum haben es sich die Schlangen überhaupt unter ihrem Bett bequem gemacht? Abgesehen von der Suche nach einem Ort, an dem sie ihre Eier ablegen können, gibt es noch einen weiteren Grund, warum Schlangen den Weg in Häuser finden. Camilla Sherman, Umweltpädagogin am „Phinizy Center for Water Sciences“, erklärt, dass es Schlangen manchmal in Häuser zieht, weil es dort für sie leichte Beute gibt. „Wenn Sie ein Mäuse-Problem haben, kommen gern auch Schlangen und versuchen, dieses Problem für Sie zu lösen“, sagte Sherman. Auf diese tierisches Hilfe hätten Trish Wilcher und ihr Mann aber gern verzichtet.