Stark, schwer und bei Angriffen tödlich: Ein Braunbär.  Foto: imago images/Design Pics

An diesen dramatischen Ausflug werden sich Touristen und die Mitarbeiter eines Wildtier-Parks im chinesischen Shanghai noch lange erinnern. Sie mussten mit ansehen, wie vor ihren Augen ein Wildtier-Wärter von einer Bären-Gruppe getötet wurde. 

Wie die britische Zeitung „Daily Star“ auf ihrer Webseite schreibt, ereignete sich der tragische Vorfall im „Shanghai Wildlife Park“ bereits am Samstag im „Wild Beast“-Areal. In diesem Gebiet haben Braun- und Schwarzbären die Möglichkeit, sich frei bewegen zu können. In vergitterten Bussen können Touristen die Bären so aus sicherer Entfernung beobachten. Das Austeigen aus den Gefährten ist wegen der Sicherheit strengstens verboten.

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Aus bisher ungeklärten Gründen allerdings habe ein Wildpark-Wärter den Bus während einer Tour verlassen, berichtet die „Daily Star.“ Nur Augenblicke später wurde der Mann von einer Bären-Gruppe angefallen. Versuche seiner Wildpark-Kollegen, die Tiere mit Fahrzeugen aufzuschrecken und zu vertreiben schlugen fehl. Mitarbeiter und Touristen wurden Zeuge, wie das achtköpfige Rudel den Mann bei lebendigem Leib zerfleischte. Ein Tourist filmte die dramatischen Szenen hilflos vom Bus aus.

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Der tödliche Vorfall im „Shanghai Wildlife Park“ löste anschließend eine Debatte über Zoos, gefangene Tiere und Sicherheitsmaßnahmen aus. Der „Shanghai Wildlife Park“ wurde unterdessen temporär geschlossen.