Fleisch als Waffe - keine gute Idee. Foto: imago images/Westend61

Weil ein Kunde in einem Bochumer Supermarkt den Mindestabstand nicht einhielt, hat ein weiterer Kunde dem Mann mit einem knapp zwei Kilogramm schweren Stück argentinischem Rinderfilets ins Gesicht geschlagen. Der mit der ungewöhnliche Waffe attackierte 53-Jährige war seinem 48-jährigen Vordermann in der Schlange vor einer Frischtheke offenbar zu nahe gekommen, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Der 48-Jährige drehte sich demnach unvermittelt um und drohte: „Hau ab hier, oder ich hau dir gleich in die Fresse.“ Der 53-Jährige trat laut Polizei zwar einen Schritt nach hinten, was dem anderen Kunden aber wohl nicht reichte: Der 48-Jährige schlug prompt mit dem Rinderfilet zu, das er gerade in der Hand hielt.

Der Geschlagene brachte sich in Sicherheit und verständigte die Polizei. Der 48-Jährige räumte die Tat zwar ein, reagierte jedoch mit Unverständnis - schließlich sei er in seiner „persönlichen Sphäre“ verletzt worden. Die Polizisten schrieben eine Anzeige wegen Körperverletzung gegen den Mann. Der 53-Jährige trug leichte Verletzungen davon und begab sich später in ärztliche Behandlung. (AFP)