Mädchen stirbt an einer Grippe.
Mädchen stirbt an einer Grippe. Facebook

Es ist ein Albtraum, der absolute Horror. Nur wenige Stunden nach dem Jahreswechsel starb im italienischen Vasto ein kleines Kind. Die traurige Diagnose: Die achtjährige Pamela hatte sich mit dem Grippe-Virus infiziert. Doch wie gefährlich ist das Virus wirklich – und für wen?

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Es ist eine plötzliche Tragödie in den frühen Morgenstunden des Neujahrstages. Kurz vor 7.30 Uhr starb Pamela, ein achtjähriges Mädchen, in Vasto an einem Herzstillstand. Ihre Eltern hatten zuvor den Notruf gewählt, das Kind wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Doch die Ärzte verloren den Kampf um das Leben der kleinen Pamela. Mutmaßliche Todesursache: die Grippe!

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Wie gefährlich ist das Grippe-Virus wirklich?

Doch wie gefährlich ist das Virus wirklich? „Je nach Stärke der Grippewelle sterben in Deutschland jährlich mehrere Tausend Menschen an den Folgen einer Grippe. Grippeviren können insbesondere bei sogenannten Risikogruppen, zu denen neben Senioren und Schwangeren auch chronisch Kranke jeden Alters gehören, zu schwerwiegenden und lebensbedrohlichen Komplikationen wie zum Beispiel Lungenentzündungen führen“, erklärt die Aufklärungs-Website impfen-info.de der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

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Grippe wird in der Regel symptomatisch behandelt.
Grippe wird in der Regel symptomatisch behandelt. dpa/Susann Prautsch

Auch aktuell tobt eine Grippe-Welle durch Deutschland. Derzeit ist jahreszeitlich bedingt die Krankenzahl besonders hoch. Die Grippe wird durch Tröpfchen – etwa beim Niesen, Husten oder Sprechen – übertragen. Zudem kann man sich durch Händeschütteln und über Türgriffe oder andere Gegenstände anstecken. Das Risiko, sich anzustecken, ist vor allem dort erhöht, wo sich viele Menschen aufhalten – beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln, Schulen oder Einkaufsstätten.

Bis zu 25.000 Todesfälle in Deutschland jährlich wegen Grippe

Und woran erkennt man nun eine echte Grippe? Die echte Grippe wird auch Influenza genannt. Viele ihrer Symptome ähneln einer gewöhnlichen Erkältung: Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie eine verstopfte oder laufende Nase können vorkommen.

Eine Grippe betrifft allerdings nicht nur die Atemwege, sondern den ganzen Körper. Grippeviren schlagen rasch und heftig zu. Die meist recht starken Beschwerden lassen für gewöhnlich innerhalb einer Woche wieder deutlich nach. Oft halten Erschöpfung und Husten aber länger an.

Das Immunsystem ist dann so stark geschwächt, dass andere Krankheiten, oft ausgelöst durch bakterielle Erreger, leichtes Spiel haben. Tödlich enden oft bakterielle Lungenentzündungen infolge einer Grippe. Das Robert-Koch-Institut gibt die Zahl der Todesopfer durch Grippe-Infektionen in Deutschland mit „mehreren Hundert bis über 25.000 in der Saison 2017/18“ an. Der tragische Tod der kleinen Pamela ist also längst kein Einzelfall.