Verkehrsunfall, Absicherung einer Unfallstelle mit einem Faltdreieck.  Foto: imago images/Mario Hösel

Nach einem tödlichen Unfall auf der Bundesstraße 104 bei Witzin (Ludwigslust-Parchim) ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. An der Unfallstelle war am Mittwoch der Wagen einer 41-jährigen Frau auf ein beschädigtes Auto aufgefahren, das nach einem ersten Unfall mitten auf der Straße stehen geblieben war, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag erläuterte. An dem Unfallauto habe gerade dessen 70-jährige Fahrerin gestanden, die vermutlich ein Warndreieck herausholen wollte, um die Stelle abzusichern. Die 70-Jährige erlitt schwerste Verletzungen und starb noch am Unfallort. Die 41-Jährige erlitt einen Schock.

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Die Seniorin hatte vorher bei einem Überholmanöver einen Transporter übersehen, der ihren Wagen und weitere Fahrzeuge bereits überholte. Beim Ausscheren stießen die Fahrzeuge seitlich zusammen. Der Transporter blieb im Straßengraben liegen, der verbeulte Wagen der 70-Jährigen mitten auf der Bundesstraße.

Als die 70-Jährige ausgestiegen war und die Unfallstelle sichern wollte, ereignete sich der Folgeunfall. Der Transporterfahrer blieb unverletzt. Sachverständige der Dekra prüften nun, inwieweit die Unfallstelle, die hinter einer Kuppe liegen soll, rechtzeitig von Weitem sichtbar war.