Die Betonplatte fiel auf das fahrende Auto und zerstörte es komplett. Foto: dpa/Daniel Evers

Es war ein bedrückendes Bild, das sich am Freitagvormittag auf der A3 bei Köln bot. Ein riesiger Betonklotz lag auf einem komplett zerstörten Auto. Eine Decke verdeckt die Sicht auf die Fahrerin. Sie kam bei dem tragischen Unglück ums Leben.

Zuvor hatte sich eine rund fünf Tonnen schwere Betonplatte aus einer Lärmschutzwand gelöst und war auf das fahrende Auto gekracht, berichtet ein Sprecher der Feuerwehr. Die viel befahrene Autobahn aus Richtung Frankfurt ins Ruhrgebiet wurde auf unbestimmte Zeit gesperrt. 

Einsatzkräfte sicherten den Unfallort. Statiker sollten vor der Bergung die Standfestigkeit der betroffenen Lärmschutzwand prüfen, sagte der Feuerwehrsprecher. Erst dann könne die ums Leben gekommene Frau aus dem völlig zerstörten Auto geborgen und der Unfallort freigeräumt werden. Vorher sei die Situation zu gefährlich, da noch unklar sei, weshalb sich die Beton-Platte gelöst hatte. Die Identität des Opfers war nach Polizeiangaben zunächst unklar.

Etwa 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort. Auf der Autobahn bildete sich ein kilometerlanger Stau. Laut WDR waren auch die Ausweichstrecken voll. Die A3 bei Köln sollte großräumig umfahren werden, hieß es.