Von Abstandhalten und Masken hielten die Anwesenden nichts. Foto: Instagram

Wenn überhaupt, hätten Ganzkörper-Kondome das Schlimmste verhindern können. Trotz Covid-19 erschienen über 300 Teilnehmer zur „Naughtz in N’awlins“-Party an der berühmten Bourbon Street in New Orleans. Mindestens 41 von ihnen wurden seither positiv auf das Coronavirus getestet. Kein Wunder. Denn von Abstandhalten und Masken hielten die Anwesenden nichts – weil sie Gruppensex hatten.

Organisator Bob Hannaford hatte im Vorfeld behauptet, strenge Sicherheitsmaßnahmen für alle Swinger angeordnet zu haben. So musste sich jeder vorher testen lassen, Masken beim Herumlaufen tragen und der Gruppensex wurde auf bis zu zehn Teilnehmer begrenzt. Nur dass die Auflagen allein die ersten Tage befolgt wurden, ehe am Abschlusswochenende alle Vorsicht in den Wind geschossen wurde. Ein Anwesender: „Das Motto am letzten Tag war ‚Fuck, jetzt ist es auch egal‘.“

Lesen Sie auch: Kuschelsex verboten: Bordellbetreiber werben für die Öffnung ihrer Branche

Hannaford bereut es inzwischen, die Party nicht gecancelt zu haben. Auf seinem Blog schrieb er: „Einer meiner besten Freunde liegt im kritischen Zustand im Krankenhaus. Hätte ich geahnt, was passieren kann, hätte ich das nie durchgezogen.“