Ein Pilot der Fluglinie „JetBlue“ wurde mit 1,7 Promille im Cockpit verhaftet.
Ein Pilot der Fluglinie „JetBlue“ wurde mit 1,7 Promille im Cockpit verhaftet. J. Scott Applewhite/AP

Die Maschine von „JetBlue“-Airlines stand morgens am Niagara International Flughafen von Buffalo (US-Bundesstaat New York) schon startklar, als die Polizei ins Flugzeug stürmte. Nicht wegen eines randalierenden Passagiers – sondern wegen des Piloten. James Clifton wurde wegen Trunkenheit hinterm Steuerknüppel verhaftet.

Clifton war morgens zusammen mit dem Rest der Crew durch die Sicherheitsschleuse gegangen. Dort hatte ein Beamter der Flugsicherheitsbehörde TSA gehört, wie Clifton vor einer Stewardess damit angab, dass er am Abend zuvor 10 Cocktails getrunken hatte. Der Beamte verständigte die Flughafenpolizei. Diese ließen Clifton, der bereits um Freigabe von Flug 2464 nach Ft. Lauderdale (US-Bundesstaat Florida) gegeben hatte, im Cockpit ins Röhrchen blasen. Das Ergebnis: 1,7 Promille – mehr als vier Mal so hoch wie die erlaubten 0,4 Promille für Piloten.

Der Pilot ist nun seinen Job los

Ein Augenzeuge bei ABC 7: „Der Pilot hat merklich geschwankt, als er mit der Cops rausgegangen ist. Er sah merklich betrunken aus“

Clifton muss sich unter anderem wegen fahrlässiger Gefährdung der Passagiere vor Gericht verantworten. Seinen Job bei „JetBlue“ ist er auf jeden Fall los. Derek Dombrowski, Sprecher der Airlines: „Wir haben in unserem Betrieb eine strenge Null-Toleranz-Grenze für alle Piloten und Flugbegleiter, wenn es um Alkohol geht. Die Sicherheit unserer Kunden geht uns über alles!“