Eine Gruppe Flamingos in einer Szene des Dokumentarfilms „Das Leben in Farbe mit David Attenborough“ Netflix

Es ist eher ungewöhnlich, dass man in der texanischen Cox Bay am Golf von Mexiko einen Flamingo sieht. Weshalb der rosa Vogel eine echte Sensation ist: Er war vor 17 Jahren aus einem Zoo in Kansas geflüchtet.

Besucher des Rhodes Points Strands von Port Lavaca hatten per Handy den Flamingo gefilmt und fotografiert. Dank Social Media erfuhr die „Küsten- und Fischereiaufsicht“ der texanischen Parks und Wildlife Behörde von dem ungewöhnlichen Besuch. Laut eines Facebook-Eintrags konnten die Beamten sogar das Bändchen am Bein des Flamingos vergrößern und waren geschockt: Denn Nr. 492 war einer von 5 Flamingos, die 2005 aus dem Sedwick County Zoo in Wichita getürmt waren, als ein Sturm ihr Gehege zerstörte. Nr. 492 war neu und seine Flügel noch nicht gestutzt – weshalb er als einziger der „Ausbrecher“ verschwunden blieb.

Mit diesem Foto wurde der ausgebüxte Flamingo identifiziert. Facebook/Texas Parks and Wildlife

Der inzwischen 27 Jahre alte Vogel – sie werden in freier Wildbahn bis zu 60 Jahre alt – wurde seither angeblich in fünf Bundesstaaten gesichtet, allerdings ohne eine Bestätigung. Bis er jetzt 1000 Kilometer von seinem Zoogehege entfernt  unter Möwen und andern Seevögeln identifiziert wurde.