Bergbauretter warten stehen außerhalb der Grube bei Chongqing. Foto: AFP/STR

Ein Grubenunglück im Südwesten Chinas hat 16 Bergleute das Leben gekostet. Sie starben an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung, wie staatliche Medien am Sonntag unter Berufung auf örtliche Behörden berichteten. Ein Arbeiter habe überlebt und sei in ein Krankenhaus gebracht worden, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Ursache des Unglücks in dem Kohlebergwerk nahe der Millionenmetropole Chongqing war demnach ein Brand an einem Förderband unter Tage. Das Feuer habe die Kohlenmonoxid-Konzentration erhöht.

Lesen Sie auch: Auto fährt in Gruppe von Pub-Besuchern in den Niederlanden >>

Chinas Gruben gelten als die gefährlichsten der Welt. Jedes Jahr kommen nach unbestätigten Schätzungen Tausende Arbeiter ums Leben. Schlechte Sicherheitsvorkehrungen, unzureichende Ausrüstung, mangelnde Aufsicht und auch Vetternwirtschaft mit lokalen Behörden gelten häufig als Ursachen. Es gibt auch Kritik, dass viele Unglücke vertuscht würden.