Der Zoll beschlagnahmt in Duisburg 635 Kilogramm Kokain. 
Der Zoll beschlagnahmt in Duisburg 635 Kilogramm Kokain.  Zoll Essen / dpa

Überraschender Drogenfund: Mitarbeiter der Tafel in Attendorn (Kreis Olpe) haben mehrere Kilogramm Kokain in Kisten mit Bananen entdeckt. Wie die „Siegener Zeitung“ berichtete, stammen die Lebensmittel ursprünglich aus einem Supermarkt in Lennestadt und waren dort aussortiert worden.

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Die zuständige Staatsanwaltschaft Siegen bestätigte den spektakulären Fund am Donnerstag. Der Straßenverkaufswert der Drogen dürfte bei weit mehr als einer Million Euro liegen.

„Es sind ziemlich genau 14 Kilogramm Kokain gefunden worden. Die Lebensmittel sind von einer Filiale einer Supermarktkette im Sauerland gespendet worden“, sagte der Siegener Staatsanwalt Rainer Hoppmann am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage.

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Bananenkisten mit Drogen sind nicht neu

Die Polizei in Olpe war einem Hinweis der Attendorner Tafel-Mitarbeiter nachgegangen. Woher das in Tüten verpackte Rauschgift stammt und wie es in die Bananenkisten geriet, sei noch ein Rätsel, so Hoppmann. „Die Ermittlungen sind noch am Anfang.“ Doch liege der Verdacht nahe, dass es in dem Fall wohl um kriminelle Geschäfte geht.

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Schon im Herbst  diesem Jahres hatte der  Zoll in Duisburg 635 Kilogramm Kokain beschlagnahmt.  Die Drogen waren zu Blöcken gepresst und in Folie verschweißt in mehreren Kartons zwischen Bananen versteckt. Mitarbeiter der Empfängerfirma der Bananen fanden die Drogen beim Auspacken. Die Bananen gelangten in einem Seecontainer aus Ecuador über den niederländischen Seehafen Vlissingen nach Deutschland. Der Straßenverkaufswert des Kokains liegt laut Zoll bei etwa 44,5 Millionen Euro.

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