Während ihre Tochter den Notruf wählte, wurde Elizabeth Bennett Lewis von ihrem Mann erschossen. Privat

Dramatischer Anruf in der Notrufzentrale von Sellersburg im US-Bundesstaat Indiana: Ein 11-jähriges Mädchen hatte 911 gewählt und dem geschockten Beamten panisch berichtet: „Mein Stiefvater bringt gerade meine Mama um.“ Es war kein Telefonstreich, sondern tödlicher Ernst – wie dann Schüsse im Hintergrund bewiesen. Als die Cops nur wenige Minuten später eintrafen, kam für die Mutter Elizabeth Bennett Lewis (36) jede Hilfe zu spät.

Die Tochter und deren 10-jährige Freundin hatten im Haus von Bennett Lewis gespielt, als deren Ehemann Mac Lewis aus bislang unbekannten Gründen beschloss, seine Frau umbringen zu wollen. Scottie Maples, Sprecher der Polizei von Clark County, berichtete auf Twitter: „Die 11-jährige Tochter war mit der 911-Zentrale am Apparat, als mehrere Schüsse fielen, die mutmaßlich von Mac Lewis in Richtung des Opfers abgegeben wurden. Wir haben Beweise dafür, dass Elizabeth Bennett Lewis durchs Haus gejagt wurde, weil wir in mehreren Räumen Einschusslöcher gefunden haben.“

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Die Staatsanwaltschaft hat Mac Lewis (45) wegen Mordes angeklagt. Polizei

Einschusslöcher in mehreren Räumen

Die Staatsanwaltschaft hat Lewis (45) wegen Mordes angeklagt, weitere Anklagepunkte sollen noch folgen. Staatsanwalt Jeremy Mull im TV-Sender WLKY: „Wir müssen mit den Mädchen noch reden, was genau vorgefallen ist. Sie sind traumatisiert und werden es wahrscheinlich bis an ihr Lebensende bleiben. Wir werden die Anklage gegen Lewis höchstwahrscheinlich noch erweitern.“ Der mutmaßliche Killer schweigt bislang zu seinem Motiv oder zum Tathergang. Der Richter lehnte einen Antrag auf eine Kaution ab.

Der Anwalt Larry Wilder, ein Freund von Bennett Lewis: „Wir können es einfach nicht fassen. Lizzie war ein Engel, die als Krankenschwester in ihrer viel zu kurzen Zeit auf Erden anderen helfen wollte“.