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Daniel Küblböck sei „nicht gesprungen”: Ex-DSDS-Moderator hat seine eigene Theorie

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Carsten Spengemann, Michelle Hunziker und Daniel Küblböck posieren 2002 in Köln für DSDS.

Foto:

picture-alliance/ dpa

Köln -

Die Hoffnung schwindet, ihn noch lebend zu retten. Am Montag hat die Küstenwache die Suche nach dem vermissten Daniel Küblböck eingestellt.

Nach Angaben der Reederei soll er aus freien Stücken von einem Kreuzfahrtschiff von Bord gegangen sein.

„Die Suche blieb bislang erfolglos”, teilte der Kreuzfahrtveranstalter Aida Cruises am Montagmorgen mit.

Hier lesen, wie oft Passagiere auf Kreuzfahrten über Bord gehen.

Carsten Spengemann glaubt nicht, dass Daniel Küblböck gesprungen ist

Doch die Menschen, die Daniel gut kennen, zweifeln an einer möglichen Suizid-Theorie.

So auch sein ehemaliger Weggefährte Carsten Spengemann (46). Der moderierte die Sendung „Deutschland sucht den Superstar“ an der Seite von Michelle Hunziker, als Küblböck 2002 als schriller Paradiesvogel in der Show für Aufsehen sorgte.

Spengemann lernte Daniel Küblböck als jemanden kennen, der sich immer um das Wohlbefinden anderer sorgte. Dass er sein Leben mit einem Sprung von Bord eines Kreuzfahrtschiffes beendet haben soll, passt für Spengemann nicht ins Bild. Er hat eine andere Theorie.

„Ich glaube nicht, dass Daniel Küblböck gesprungen ist. Er hat doch mit seinen Solarparks die Kurve bekommen, sich ein Leben abseits des Showgeschäfts aufgebaut und bei allem, was er gemacht hat, vollen Einsatz und Herzblut gezeigt", erklärt der Moderator im Interview mit „t-online“.

„Vielleicht ist er ausgerutscht und über Bord gegangen", mutmaßt Spengemann. Und fügt hinzu: „Das kam in der Vergangenheit ja schon öfter bei Passagieren vor.“

Küblböcks Ex-Freund: „Erscheint mir noch surreal”

Auch Daniel Küblböcks Exfreund hat sich via Instagram zu Wort gemeldet. 

„Auch nach mit Kummer gefüllten Stunden erscheint es mir noch surreal. Heute ist eine Welt zusammengebrochen. Ich kann und möchte es einfach nicht wahr haben”, schreibt Robin Gasser dort. Dazu postete er ein Bild von sich und dem verschollenen Sänger.

Er schreibt weiter:

Es ist, als wäre man in einem Alptraum gefangen. Daniel, bitte lass uns aus diesem schlimmen Traum aufwachen! Sei Stark, hab‘ Kraft und komm zurück... Wir brauchen dich! Auch wenn die Partnerschaft zwischen Daniel und mir seit geraumer Zeit nicht mehr besteht, wird er immer ein wundervoller Teil meines Lebens, aber auch meines Herzens sein. Para siempre, wie du immer sagtest, Daniel!

Daniel Küblböcks Ex-Mentor Dieter Bohlen meldete sich ebenfalls zu Wort – und erntet einen Shitstorm wegen seines Pullovers (hier mehr dazu lesen).

Nur 10,5 Grad Wassertemperatur

Küblböck war am Sonntag während einer Kreuzfahrt von Hamburg nach New York bei Neufundland über Bord gegangen und wird seither vermisst.

Zuletzt machten Bilder eines mysteriösen Instagram-Accounts die Runde, auf denen sich Daniel Küblböck Kleider anzog (hier lesen).

Die Unglücksstelle liegt nach Angaben der Küstenwache in der Labrador See, ungefähr 110 Seemeilen (200 Kilometer) nördlich von St. John's/Neufundland. Die Wassertemperatur beträgt laut Aida Cruises etwa 10,5 Grad.

(mg)