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„Du kannst mich mal“: Die Geissens zelten und Carmen bekommt einen Rappel

Die Geissens_Carmen_beim_Camping

Schlafen nur auf einer Luftmatratze – das hat Carmen auch schon lange nicht mehr gemacht.

Foto:

RTL II

Ajaccio -

Während andere Familien froh sind, wenn sie in einem Jahr vier Wochen verreisen können, sind die Geissens nunmehr vier Jahre am Stück auf Weltreise gewesen.

Bevor es zurück ins heimische Monaco geht, machten Robert, Carmen, Davina und Shania noch einen Abstecher zu einer kleinen Insel zwischen Korsika und Sardinien.

Vor dem Ende der Weltreise zelten die Geissens nochmal

Eigentlich wollte sich Robert dort ein Grundstück anschauen, auf dem in Kürze eine Riesen-Villa entstehen soll. Doch im Gespräch mit Kumpel Gregor kam Robert plötzlich eine andere Idee in den Sinn, die er schon vor langer Zeit geschmiedet hatte:

Wir haben ja noch diese Sache vor, Zelten auf der einsamen Insel. Wir wollten das eigentlich auf den Philippinen machen, aber hatten Angst, dass wir da am Ast aufgehangen werden.

Schon vor der Weltreise hatte das Familienoberhaupt deswegen ein komplettes Zelt-Set gekauft, das nun erstmals zum Einsatz kommen sollte. „Wir machen jetzt mal Hochniveau-Camping“, verkündete er seiner Carmen, die darüber nur semi-begeistert war: „Ich bin der definitive Nicht-Campingtyp.“

Auch, wenn alles etwas luxuriöser ausfiel als beim Otto-Normal-Camper: Schlafen auf dem harten Boden ohne die schützenden Wände der eigenen Luxusyacht „Indigo Star“ – das war schon eine echte Umstellung.

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Shania Geiss verzweifelt: Kein Internet auf der Insel

Eine aus der Familie hatte Robert mit seiner Idee aber zumindest auf seiner Seite: Tochter Shania. „Ich hätte nicht gedacht, dass unsere Eltern mit uns zelten gehen, aber ich freue mich sehr.“

Einen negativen Aspekt hatte die 14-Jährige aber direkt bemerkt: „Hier gibt es kein Internet.“ Eine Nacht würde man wohl überleben.

Die Zelte waren (selbst!) aufgestellt, das Grillgut präpariert, da fiel Robert auf: „Die haben hier auch Ebbe und Flut.“ Im Laufe des Essens arbeitete sich die Flut immer weiter vorwärts.

Das war Carmen, die ja sowieso nicht campen wollte, irgendwann nicht mehr koscher. „Ich schlaf hier keine Nacht. Du kannst mich mal“, pflaumte sie Robert an. „Hier ist alles nass“, bemerkte sie beim Blick auf die Zelte. Dabei hatte das Wasser das Zelt gar nicht erreicht.

Carmen Geiss ätzt über Robert: „Hätte ihm den Hals umdrehen können“

„Das ist zum Kotzen. Ich sag euch: Ich kann es nicht“, klagte Sensibelchen Carmen und gestand im Nachgang: „Da hätte ich ihm den Hals umdrehen und aufs Schiff zurückkehren können. Aber ich bin meinem Mann selten lange böse.“

Gregors Karaoke-Interpretation von „A Wonderful World“ brachte zumindest kurzfristig die gute Laune zurück. Bis sie sich beim Schlafengehen im Zelt beschwerte: „Wer hat hier gefurzt?“

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Nach vier Jahren ist die Weltreise der Geissens vorbei.

Foto:

RTL II

Wirklich tief schlafen konnten weder Robert, noch Carmen. „Die Nacht war schon anstrengend. Man hat jedes Lüftchen gehört“, gestand Carmen.

Robert hatte es am Rücken und musste, auch wenn er die Zelt-Idee hatte, ehrlich zugeben: „Camping ist nix mehr für mich.“

Vielleicht passt es deswegen auch, dass der Eigentümer der Villa auf der Insel Roberts Kaufangebot nicht angenommen hat. Monaco und Saint-Tropez als Wohnorte müssen also – vorerst – reichen.

(mah)