Roland Kaiser am Donnerstagabend in der Waldbühne.
DAVIDS/Sven Darmer

Zurück auf der Bühne, auch in Pandemie-Zeiten: Mit mehreren Tausend Fans hat Schlagerstar Roland Kaiser am Donnerstagabend in der Berliner Waldbühne seine Corona-Konzert-Zwangspause beendet. Unter dem Motto „Back to live“ war es eines der ersten großen Konzerte in Deutschland seit dem Lockdown und das erste in der beliebten Freilichtbühne in Charlottenburg.

„Ich bin so was von glücklich – ich hab Sie und Euch so vermisst – und meine Band auch“, sagte der 68 Jahre alte Sänger. „Kultur ist kein Luxus. Es ist ein Grundbedürfnis!“ Schon auf seiner Website kündigte Kaiser, der seinen Durchbruch 1980 mit dem Lied „Santa Maria“ hatte, das sich bis heute 1,2 Millionen Mal verkaufte, seine Vorfreude an: „Am 3. und 4. September werde ich gemeinsam mit meiner Band endlich wieder die Chance haben, für Euch auf der Waldbühne Berlin – einer der schönsten Live-Bühnen Europas – zu spielen.“ Natürlich würden bei diesen Konzerten die gültigen Infektionsschutz-Auflagen eingehalten, versicherte der Musiker.

Das Konzert ist der Auftakt einer Reihe in der Berliner Waldbühne mit den jeweils erlaubten 5000 Zuschauern. Es ist eines der ersten großen Konzerte nach dem Corona-Neustart. 
Foto: Britta Pedersen/dpa

Nur 5000 der rund 22.000 Plätze durften in der Waldbühne besetzt werden – mit gebührendem Abstand untereinander. Außer am Sitzplatz mussten die Fans eine Maske tragen. Sie tanzten und jubelten ab dem ersten Ton mit.

Am Wochenende sind in der Waldbühne weitere Konzerte unter den entsprechenden Auflagen geplant. Am Sonnabend tritt Sido auf, am Sonntag folgt dann Helge Schneider.