Gegen Attila Hildmann laufen mehrere Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Foto:
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Staatsschützer der Brandenburger Polizei haben die Wohnung des umstrittenen Kochs Attila Hildmann in Brandenburg durchsucht, der sich selbst „ultrarechts“ und einen „Verschwörungsprediger“ nennt.

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Die Durchsuchung sei zum Zweck der Gefahrenabwehr auf Antrag der Staatsanwaltschaft Cottbus vom Amtsgericht Bernau (Barnim) angeordnet worden, bestätigte der Sprecher des Polizeipräsidiums, Torsten Herbst, auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. In seinem Nachrichtenkanal bei Telegram bestätigte Hildmann den Polizeieinsatz.

Mehrere Verfahren gegen Hildmann laufen

Bei der Staatsanwaltschaft Cottbus laufen nach Angaben des Polizeisprechers mehrere Ermittlungsverfahren gegen Hildmann, unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung.

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Acht Beamte des Landeskriminalamts und der Polizeidirektion Ost hätten unter anderem mehrere Laptops, Mobiltelefone und weitere Speichermedien beschlagnahmt, sagte Herbst: „Das Ziel war, die Begehung weiterer Straftaten im Internet zu erschweren“. Außerdem hätten die Beamten eine sogenannte Gefährderansprache gehalten. Darunter versteht man eine „polizeiliche Maßnahme zur Verhütung oder vorbeugenden Bekämpfung von Straftaten“.