+++ 15. Juli +++

Westend: Mann springt aus Reisebus und stirbt

Aus bislang unbekannten Gründen sprang ein Mann in der Nacht zum Mittwoch aus einem fahrenden Reisebus in Westend und zog sich tödliche Verletzungen zu. Kurz vor 1 Uhr fuhr der Bus von der AVUS auf den Stadtring, als der 37-Jährige plötzlich eine Seitenscheibe einschlug, sich anschließend sofort aus dem Fenster stürzte und verstarb. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an. (BK)

Seniorin geschlagen, getreten und ausgeraubt - Haftbefehl

Mit brutaler Gewalt hat ein 32-Jähriger am Vormittag des 19. Juni eine 84-Jährige verprügelt, um ihr die Handtasche zu entreißen. Als die Dame ihre Tasche nicht loslassen wollte, soll ihr der Räuber mehrfach mit den Fäusten ins Gesicht geschlagen und gegen ihre Beine getreten, bis sie zu Boden fiel. In der Folge habe der Mann so lange auf die am Boden liegende Frau eingetreten, bis sie ihre Handtasche losließ. Mit schweren Kopf- und Beinverletzungen kam das Opfer zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Den mutmaßlichen Täter konnte die Polizei in der Nähe festnehmen - er kam aber zunächst wieder auf freien Fuß. Aufgrund von Zeugenaussagen, die die massive Gewalt bezeugten, die der Tatverdächtige dem Opfer angetan haben soll, wurde inzwischen ein Haftbefehl erlassen. Dieser wurde am frühen Mittwoch in der Wohnung des Mannes in Prenzlauer Berg vollstreckt, der Mann erneut festgenommen. (BK)

Rettungskräfte angegriffen

Ein Betrunkener hat am Diensagabend die Besatzung eines Rettungswagens in Pankow angegriffen. Die Rettungskräfte waren gegen 21.30 Uhr zu einer hilflosen Person in die Prenzlauer Promenade Ecke Laudaer Straße alarmiert worden, wo sie auf den am Boden liegenden 53-Jährigen trafen. Als sich die beiden um den Mann kümmern wollten, trat dieser um sich und schlug mit der Faust zu. Dabei traf er einen 51-jährigen Sanitäter im Gesicht. Den Helfern gelang es, den Aggressor bis zum Eintreffen der Polizei zu fixieren. Der 53-Jährige, der keine medizinische Hilfe benötigte, kam ins Polizeigewahrsam. Ihm wurde Blut abgenommen. Im Anschluss konnte er seinen Weg fortsetzen und sieht nun einem Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte entgegen. Der Feuerwehrmann kam mit leichten Blessuren, die nicht behandelt werden mussten, davon. Zudem wurde bekannt, dass der Mann kurz zuvor noch eine 60 Jahre alte Frau angegriffen haben soll, die ebenfalls leicht am Kopf verletzt wurde. Die Ermittlungen hierzu dauern an. (BK)

Razzia bei islamistischer Szene in Berlin

Die Polizei in Berlin ist am Mittwochmorgen mit einer groß angelegten Razzia gegen Tatverdächtige aus der islamistischen Szene ausgerückt. 450 Beamte seien im Einsatz, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Es würden 19 Objekte in den Bezirken Reinickendorf, Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg sowie Tempelhof-Schöneberg durchsucht. Es gehe vor allem um Wohnungen und Gewerberäume, Moscheen seien nicht darunter.

Die Ermittler vollstrecken im Auftrag der Staatsanwaltschaft 20 Durchsuchungsbeschlüsse gegen 12 Tatverdächtige, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Den Verdächtigen werden mehrere Straftaten zur Last gelegt, unter anderem Terrorismusfinanzierung. Weitere Informationen wollte die Staatsanwaltschaft zu einem späteren Zeitpunkt mitteilen.

Der Berliner Verfassungsschutz hat in seinem Bericht für das vergangene Jahr 2170 Menschen in Berlin als Islamisten eingestuft - 180 mehr als 2018. (dpa)

Betrug bei Autoverkauf - zwei Männer festgenommen

Ermittlungen der Kriminalpolizei wegen betrügerischer Fahrzeugverkäufe endeten am Dienstagnachmittag mit der Festnahme von zwei Männern. Den beiden wird vorgeworfen, in den vergangenen vier Wochen in zwei Fällen Autos über das Internet verkauft zu haben, wobei gefälschte Zulassungsbescheinigungen übergeben wurden, die aus Diebstählen in Zulassungsstellen stammten. Als gegen 17 Uhr ein BMW im Spachtelweg in Wittenau verkauft werden sollte, klickten bei dem 39- und 50-Jährigen die Handfesseln. Zudem fanden die Ermittler umfangreiches Beweismaterial, das nun ausgewertet wird. Die Herkunft der veräußerten Fahrzeuge muss noch geklärt werden. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Grunewald-Villa in Flammen

Feuer im Grunewald. Foto: Pudwell

Am späten Dienstagabend musste die Feuerwehr zu einem Großeinsatz in die Lassenstraße/Bismarckstraße in Charlottenburg-Wilmersdorfer ausrücken. Eine Wohnung im ersten Obergeschoss brannte und das Feuer griff schnell auf das ganze Gebäude über. Eine Anwohnerin wurde vor Ort von Notfallsanitätern versorgt und mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr war mit rund 80 Einsatzkräften vor Ort. (BK)

Autofahrer stirbt nach Unfall auf der A10

Ein Autofahrer ist am frühen Mittwochmorgen auf der Autobahn A10 auf einen Lkw gefahren und an seinen schweren Verletzungen gestorben. Der Lkw-Fahrer kam mit leichten Verletzungen in eine Klinik, wie die Polizei mitteilte. Der Unfall ereignete sich aus zunächst ungeklärter Ursache zwischen Rüdersdorf (Kreis Märkisch-Oderland) und Erkner (Landkreis Oder-Spree). (dpa)

+++ 14. Juli +++

Polizei sucht nach Vergewaltiger in Wald bei Potsdam - Zusammenhang mit Serien-Täter?

Die Potsdamer Polizei sucht nach einem Mann, der am Dienstagvormittag in einem Wald bei Potsdam eine junge Frau vergewaltigt haben soll. Polizisten aus ganz Brandenburg sowie der Bundespolizei und der Berliner Polizei unterstützen die Suche, teilte die Polizeidirektion West am Abend mit. Die Polizei prüft, ob es Zusammenhänge mit den zuletzt geschehenen Sexualstraftaten in der Region gibt, kann dazu aber bisher nichts sagen.

Die junge Frau war laut Polizei am Vormittag einer Passantin aufgefallen. Sie stand offensichtlich unter Schock und gab an, vergewaltigt worden zu sein. Sie kam später in ein Krankenhaus. In Berlin und Brandenburg ist seit etwa Mitte Juni ein 30 Jähriger unterwegs, der bereits mehrere Frauen vergewaltigt haben soll und von der Polizei als Serien-Vergewaltiger eingeschätzt wird. (dpa)

Feuerwehr räumt zwölf Häuser nach Leck in Gasleitung

Wegen eines Lecks in einer Gasleitung hat die Feuerwehr am Dienstagmittag in Berlin-Lichterfelde mehrere Einfamilien- und Reihenhäuser evakuiert. Die Leitung war bei Bauarbeiten auf einem Grundstück am Briloner Weg beschädigt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Demnach mussten 30 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Es seien zwölf Häuser betroffen gewesen. Weitere Gefahr habe nicht bestanden. Das Leck habe schnell provisorisch abgedichtet werden können und werde nun repariert, sagte der Sprecher weiter. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr war mit 46 Kräften im Einsatz. (dpa)

57-Jähriger fährt mit Transporter in Lkw - schwer verletzt

Ein 57-Jähriger ist in Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Der Mann fuhr am Dienstagmorgen in der Nähe der Anschlussstelle Niederlehme in Fahrtrichtung Schönefelder Kreuz mit seinem Transporter in einen Lastwagen, wie die Polizeidirektion Süd mitteilte. Der Lkw-Fahrer habe wegen eines Staus bremsen müssen. Feuerwehrleute mussten den 57-Jährigen demnach befreien, der Mann wurde schwer verletzt in eine Klinik geflogen. Durch den Unfall musste die Fahrbahn nach Angaben der Polizei zum Teil für mehrere Stunden gesperrt werden. (dpa)

Linke klettern auf „Molecule Man“ 

Aus Solidarität mit einem linksradikalen Hausprojekt haben Aktivisten am Dienstagmorgen die „Molecule Man“ auf der Spree in Berlin besetzt. Einer der Figuren wurde von mehreren Kletterern eine Sturmhaube in Regenbogenfarben angezogen. An der anderen wurde ein Transparent mit der Aufschrift „L34 STAYS - WOHNRAUM IST KEINE WARE“ angebracht. 

Linksextreme klettern auf dem „Molecule Man“ herum. Foto: Pudwell

Liebig 34 ist ein linkes Hausprojekt in Friedrichshain. Das Haus gilt als eines der letzten Symbole der linksradikalen Szene in der Stadt. Anfang Juni hatte das Landgericht einer Räumungsklage des Eigentümers gegen den Bewohner-Verein stattgegeben und entschieden, dass die Bewohnerinnen das Haus verlassen sollen. (dpa)

Taxifahrer bemerkt brennendes Auto

Ein Taxifahrer hat in der Nacht zum Dienstag ein brennendes Auto in Neukölln entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Der 33-Jährige fuhr gegen 2 Uhr durch die Bouchéstraße, als er Flammen am rechten Vorderrad des Ford-Transporters wahrnahm. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten das Feuer, bei dem der Wagen an der Front stark beschädigt wurde. Das Fahrzeug ist auf ein Wachschutzunternehmen zugelassen. (BK)

Linienbus beworfen und Busfahrer attackiert

Vier Unbekannte haben am Montagabend in Moabit einen Linienbus und dessen Fahrer angegriffen. Der Bus wartete gegen 18.30 Uhr an einer roten Ampel in der Turmstraße Ecke Wilsnacker Straße. Als die Ampel auf Grün wechselte, fuhr der Busfahrer an, als plötzlich vier Personen über die Fahrbahn rannten und der 31-Jährige deshalb kurz abbremste und hupte. Das Quartett rannte dann dem Bus hinterher, wobei einer der Männer eine Kunststoffflasche gegen die Karrosserie warf. Der Fahrer stoppte und öffnete die vordere Tür, um mit den Unbekannten das Gespräch zu suchen. Zwei von ihnen stiegen in den Bus und beschimpften den Mann. Unvermittelt schlug dann eine der Personen mit einem Tischtennisschläger auf den Kopf des Fahrers. Im Anschluss flüchteten alle Vier. Als der Angegriffene aufstand und sie verfolgen wollte, wurde ihm unwohl und er stürzte. Zeugen alarmierten die Polizei und den Rettungsdienst. Der 31-Jährige erlitt bei der Attacke eine Kopfplatzwunde und kam zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Kreuzberg: Polizeieinsätze im Park am Gleisdreieck

Gleich zweimal musste die Polizei in der vergangenen Nacht in den Park am Gleisdreieck ausrücken.

Zunächst gingen gegen 23.45 Uhr beim Notruf Anwohnerbeschwerden wegen Ruhestörung ein. Eine Funkstreife d stellte rund 100 bis 150 Personen in der Grünanlage fest, die sich lautstark unterhielten und Musik abspielten. Als die Einsatzkräfte ihr Fahrzeug verließen, wurden sie aus der Menge plötzlich mit Steinwürfen angegriffen, was von den Umstehenden mit Jubel begleitet wurde. Glücklicherweise verfehlten die Steine sowohl den Einsatzwagen als auch die Uniformierten. Allerdings traf ein Steinsplitter eine Kollegin, die dadurch leicht im Gesicht verletzt wurde, ihren Dienst aber fortsetzen konnte. Nachdem weitere Einsatzkräfte und Diensthunde eingetroffen waren, beruhigte sich die Lage und die Personen kamen der Aufforderung, den Park zu verlassen, nach. Die Angreifer konnten nicht ausfindig gemacht werden.

Etwa eine Stunde später filmte ein 18-Jähriger, der mit Freunden im Park unterwegs war, die Grünanlage und seine Begleiter, wobei auch Personen im Hintergrund ins Bild gerieten. Daraufhin kam es zwischen ihm und etwa zehn Fremden zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung. Im weiteren Verlauf wurde der junge Mann mit Schlägen und Tritten attackiert, bevor die Angreifer von ihm abließen und flüchteten. Alarmierte Einsatzkräfte trafen in der Nähe eine siebenköpfige Gruppe an und nahmen die 14- bis 20-Jährigen vorläufig fest. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden sie aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Ihr 18 Jahre altes Opfer kam wegen mehrerer Platzwunden zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. (BK)

Motorradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Kreuzberg zog sich ein Motorradfahrer am späten Montagabend schwere Verletzungen zu. Der 30-Jährige war gegen 23.30 Uhr mit seiner Yamaha im Mehringdamm in Richtung Tempelhof unterwegs. An der Kreuzung Dudenstraße kollidierte er mit einem ihm entgegenkommenden BMW, der vom Tempelhofer Damm nach links in die Dudenstraße abbog. Dabei stürzte der Mann auf die Fahrbahn und erlitt ein Polytrauma sowie einen Beckenbruch. Er kam zur intensivmedizinischen Behandlung in eine Klinik. Der gleichaltrige Autofahrer blieb  unverletzt. (BK)

Festnahme nach mehreren Kleinbränden

Bei einem 45-Jährigen klickten in der vergangenen Nacht die Handschellen. Er steht im dringenden Tatverdacht, in Siemensstadt mehrere Kleinbrände gelegt zu haben. Polizei und Feuerwehr wurden zunächst gegen Mitternacht zu zwei brennenden Fahrrädern im Janischweg gerufen. Etwa eine halbe Stunde später standen zwei Verschläge für Mülltonnen im Rohrdamm und in der Harriestraße in Flammen. Kurz darauf brannten im Saatwinkler Damm Mülltonnen in einer Umzäunung. Zeugen beobachteten einen Verdächtigen, der sich vom Brandort entfernte und eine Zigarette sowie ein Feuerzeug fallen gelassen haben soll. Polizisten konnten den 45-Jährigen in der Nähe festnehmen. (BK)

+++ 13. Juni +++

Illegale Party in Waldgebiet: Polizei schickt 600 Feiernde heim

Die Polizei hat in einem Waldstück bei Wünsdorf (Teltow-Fläming) eine Party mit rund 600 Teilnehmern in einem verlassenen Kasernengebäude aufgelöst. Die meisten der Feiernden seien danach in der Nacht zum Samstag mit dem Zug nach Berlin zurück gefahren, teilte die Landespolizei am Montag mit. Die Bundespolizei sei zunächst auf eine Gruppe von etwa 300 Menschen in einem Regionalexpress aufmerksam geworden und habe die Kollegen informiert.

Die fanden demnach heraus, dass die jungen Erwachsenen auf dem Weg zu einem Rave, einer Tanzveranstaltung für Techno-Fans, waren. Mit einem Hubschrauber sei die verlassene Kaserne als Veranstaltungsort entdeckt worden - eine Veranstaltung war dort nicht angemeldet.

Einsatzkräfte ermittelten der Polizei zufolge zwei Verantwortliche, die angaben, dass eine Feier für 50 bis 100 Menschen geplant gewesen und aus dem Ruder gelaufen sei. Die Polizei erteilte allen Anwesenden Platzverweise und fertigte Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs an. Die ältesten Teilnehmenden wurden auf 25 Jahre geschätzt.

Am Montag blieb unklar, wie viele Menschen angezeigt wurden. Anschließend hätten alle friedlich den Wald verlassen, hieß es. (dpa)

Mann mit 39 Vögeln und neun Katzen im Auto gestoppt

Die Polizei hat in Brandenburg einem Autofahrer 39 Vögel und neun junge Katzen abgenommen. Einsatzkräfte hätten den 69-Jährigen am Sonntagabend auf der Bundestraße 1 nahe Seelow (Märkisch-Oderland) gestoppt, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Wagen sei aufgefallen, weil er teilweise in Schlangenlinien unterwegs gewesen sein soll.

Der Mann gab an, die Vögel bei einer Vogelschau in Polen gekauft zu haben, hatte aber keinen Kaufvertrag bei sich. Die Katzen seien ihm geschenkt worden. Die Beamten brachten die Vögel und Katzen in ein Tierheim. Das Veterinäramt prüfe nun, ob ein Verstoß gegen geltende Bestimmungen vorliege. (dpa)

Berliner Polizei identifiziert mutmaßlichen Serien-Vergewaltiger

Ermittler der Berliner Polizei haben einen gesuchten mutmaßlichen Serien-Vergewaltiger identifiziert. Es handele sich um einen 30-Jährigen, sein Aufenthaltsort sei aber weiter unbekannt, teilte die Polizei am Montag weiter mit. Dem Mann werden mehrere Übergriffe auf Frauen in Berlin und Brandenburg zur Last gelegt. Die Polizei hatte seit der vergangenen Woche auch mit Bildern aus einer Überwachungskamera nach dem Mann gefahndet. Rund 300 Hinweise waren bislang eingegangen. Der Mann könnte laut Polizei zwischen dem 12. und 30. Juni sieben Taten in und um Berlin begangen haben. (dpa)

Autos brennen in Garage in Neukölln - Rauch greift auf Haus über 

Feuerwehr im Großeinsatz in Neukölln. Foto: Pudwell

In einer offenen Garage in Berlin-Neukölln haben in der Nacht zu Montag sechs Autos gebrannt und durch die starke Rauchentwicklung war auch ein benachbartes Wohngebäude betroffen. Sechs Menschen wurden vom Rettungsdienst vor Ort versorgt, wie ein Feuerwehrsprecher am Montag sagte. Insgesamt wurden 100 Menschen betreut und 24 Wohnungen im Gebäude in der Jahnstraße belüftet, wie die Feuerwehr twitterte. Zwei Wohnungen seien unbewohnbar geworden. 50 Brandbekämpfer waren im Einsatz und löschten die Flammen. Die Brandursache war am Morgen noch unklar. (dpa)

Erneuter Bombenfund in Potsdam - rund 7500 Menschen betroffen

Am Mittwoch müssen in Potsdam wieder Tausende Menschen ihre Wohnungen und Häuser wegen einer Bombensprengung verlassen. Ein 250 Kilogramm schwerer Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg war vergangene Woche im Aradosee unweit vom Hauptbahnhof gefunden worden, wie die Stadt am Montag mitteilte. Um den Fundort werde ein Sperrkreis von etwa 800 Metern eingerichtet.

Rund 7500 Menschen müssen diesen am Mittwoch bis 8 Uhr verlassen. Im Sperrkreis befinden sich den Angaben nach drei Senioreneinrichtungen, vier Kitas, zwei Schulen sowie das Bundespolizeipräsidium, die alle evakuiert werden müssen.

Die Weltkriegsbombe sei in etwa drei Metern Tiefe im Schlamm des Aradosees gefunden worden, hieß es. (dpa)

Radfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Schwerste Verletzungen zog sich am Sonntagnachmittag ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall in Neukölln zu. Der 41-Jährige war gegen 17.30 Uhr in der Glasower Straße in Richtung Karl-Marx-Straße unterwegs, als er an der Einmündung mit einem VW Golf kollidierte. Bei dem Aufprall schleuderte der Mann gegen ein Verkehrszeichen sowie einen weiteren Mast und anschließend auf die Fahrbahn. Der Rettungsdienst brachte den Verletzten in eine Klinik. (BK)

Polizei sucht mit Bildern nach Hoteldieben

Die Polizei sucht mit Bildern zwei Männer, die gemeinsam mit einem Komplizen in ein Hotelzimmer in Mitte eingebrochen sein sollen. Zuvor sollen sie am 14. März mit ihrem bereits namhaft gemachten Mittäter einem Mann in einer Bar die Geldbörse gestohlen haben. Danach sollen sie das Zimmer des Mannes in einem Hotel in der Köpenicker Straße geöffnet und ein Laptop sowie andere Gegenstände gestohlen haben. Nach dem Einbruch sollen sie zudem die Kreditkarte des Opfers zum Einkaufen genutzt haben. (dpa)

Verkehrskontrollen: Mit Drogen oder ohne Fahrerlaubnis unterwegs 

Bei Verkehrskontrollen in der vergangenen Woche hat die Berliner Polizei neun Fahrzeuge wegen technischer Mängel sichergestellt. Zudem saßen 17 Fahrer ohne Erlaubnis am Steuer, wie die Polizei am Montag mitteilte. Stadtweit wurden demnach vom 6. bis 12. Juli 1662 Verkehrsteilnehmer überprüft. 41 Strafanzeigen sowie 912 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten wurden geschrieben.

Anliegen war laut Polizei, die Einsicht für regelgerechtes Verhalten auf der Straße zu fördern. Der mobile und stationäre Überwachungsdruck sollte spürbar sein. Es ging um das Fehlverhalten von und gegenüber Radfahrern.

Zu Tage kam bei den Kontrollen auch, dass 19 Autofahrer nicht pflichtversichert waren. Vier Gestoppte fuhren unter Drogeneinfluss. Bei den Ordnungswidrigkeiten hätten Verkehrssünder 463 Mal sofort per Karte gezahlt. (dpa)

Beim Entladen Auto gestohlen

Zwei Diebe gingen der Polizei gestern Nachmittag in Gesundbrunnen ins Netz. Ein 37-Jähriger entlud gegen 13.40 Uhr in der Gustav-Meyer-Allee sein Fahrzeug. Als er erneut zum Wagen zurückkehrte, musste er feststellen, dass der VW Golf nicht mehr auf der Fahrbahn stand. Über das Carsharing-Unternehmen konnte er das Auto auf einem Parkplatz in der Afrikanischen Straße ausfindig machen, alarmierte die Polizei und begab sich dorthin. Als sich die Einsatzkräfte näherten, flüchteten drei Personen, von denen zwei 16-Jährige nach kurzer Verfolgung festgenommen werden konnten. Die Jugendlichen wurden nach den polizeilichen Maßnahmen den Eltern übergeben. (BK)

Unfallbilanz: 82 Verletzte am Wochenende in Brandenburg 

Am Wochenende sind auf brandenburgischen Straßen 82 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden. Ums Leben kam niemand, wie eine Polizeisprecherin am Montag in Potsdam sagte. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 430 Unfälle. Bei 367 davon blieb es bei Sachschäden. (dpa)

+++ 12. Juli +++

Ein Polizist steht vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist. (Symbolbild) Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Fußgängerin stirbt nach Zusammenstoß mit Radler

Eine 86-jährige Fußgängerin, die am 18. Juni 2020 von einem Radfahrer in Mahlsdorf erfasst wurde, ist am Freitag ihren schweren Verletzungen in einem Krankenhaus erlegen. Das teilte die Polizei am Sonntag mit. Ein 23-jähriger Radfahrer war laut einem Zeugen über eine rote Ampel gefahren und hatte die Dame an der Kreuzung Hultschiner Damm/Erich-Baron Weg erfasst. Mit schweren Beinverletzungen war die Seniorin zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht worden. (BK)

Mutter aus fahrendem Auto an Bushaltestelle angeschossen

Auf eine 53-Jährige ist in der Nacht zu Sonntag in Baumschulenweg aus einem fahrenden Auto geschossen worden.  Laut Polizei stand die Mutter mit ihrem 12-jährigen Sohn in der Späthstraße an einer Bushaltestelle, als sich ein schwarzes Auto näherte. Im Vorbeifahren hörten beide ein lautes Knallgeräusch. Die Frau verspürte anschließend Schmerzen an einem Arm und stellte dann dort eine Schussverletzung fest. Ein anschließend alarmierter Rettungswagen brachte sie zur Behandlung ihrer nicht lebensgefährlichen Verletzung in ein Krankenhaus. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte der Schuss aus einer Luftdruckwaffe abgegeben worden sein. Die Kripo ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. (BK)

Zwei Brutalos schlagen und treten am Boden Liegenden gegen den Kopf

In der Nacht zu Sonntag haben Polizisten in Charlottenburg zwei Männer festgenommen, die einen 25-Jährigen brutal am Boden liegend geschlagen und getreten hatten. Polizistinnen und Polizisten beobachteten, wie die zwei Männer ihr Opfer in der Hardenbergstraße zu Boden rissen, ihn dort liegend schlugen und mehrfach gegen den Kopf traten. Als die Polizeikräfte zur Hilfe eilten, flüchtete das Duo. Sie nahmen die Verfolgung der beiden Männer auf und nahmen sie kurze Zeit später noch in der Nähe fest. Der Angegriffene erlitt Verletzungen im Gesicht, lehnte eine ärztliche Behandlung aber ab. Die 30 und 47 Jahre alten Tatverdächtigen wurden der Kriminalpolizei überstellt. (BK)

BVG-Doppeldeckerbus in Brand

Feuerwehrleute löschen den in Brand geratenen Motor des Doppeldeckerbusses.
Foto: Pudwell

In der Nacht zu Sonntag ist auf der Konstanzer Straße Ecke Hohenzollerndamm in Wilmersdorf ein Doppeldeckerbus der BVG in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte das Feuer am Motor des Busses rasch löschen. Weitere Einzelheiten sind nicht bekannt. (BK)

Polizei mit Pflastersteinen beworfen - Staatsschutz ermittelt

Unbekannte haben in Berlin-Alt-Treptow vier Polizisten mit Steinen beworfen und einen Einsatzwagen leicht beschädigt. Die Beamten waren am frühen Samstagmorgen wegen einer Lärmbelästigung am Treptower Park unterwegs, wie ein Sprecher am Sonntag mitteilte. An der Puschkinallee wurden die vier Polizisten demnach außerhalb ihrer Fahrzeuge von rund 15 Vermummten attackiert.

Sie sollen «Pflastersteine und Backsteine» in Richtung der Sicherheitskräfte geworfen haben, ohne sie jedoch zu treffen. Stattdessen wurde ein Polizeiwagen durch die Steinwürfe leicht demoliert. Die Angreifer flüchteten unerkannt. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. (dpa)

Wohnungsbrand in Weißensee - Verdacht auf Rauchgasvergiftung

Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Weißensee hat am Sonntagmorgen für einen Feuerwehreinsatz gesorgt - zwei Menschen kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Gegen 3.00 stand eine rund 50 Quadratmeter große Wohnung im dritten Stockwerk in der Pistoriusstraße in Flammen, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte. 39 Brandbekämpfer waren demnach im Einsatz. Ein Übergriff des Feuers auf andere Wohnungen konnte verhindert werden. «Eine Person aus der Wohnung und zwei andere haben wir in Sicherheit gebracht», sagte der Sprecher. Außer den beiden Menschen, die wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus kamen, wurde niemand verletzt. (dpa)

Vier Verletzte bei Auffahrunfall auf B96

Bei einem Auffahrunfall auf der Bundesstraße 96 sind am Samstag vier Personen verletzt worden. An der Anschlussstelle Rangsdorf (Teltow-Fläming) zur Autobahn 10 musste ein aus Berlin kommender 31 Jahre alter Autofahrer an der roten Ampel halten, teilte die Polizeidirektion West am Sonntag mit. Der hinter ihm fahrende 83-Jährige bemerkte den Halt zu spät und prallte mit seinem Wagen ungebremst auf. Beide Fahrer und die Insassen des Auffahrzeuges im Alter von 90 und 91 Jahren wurden leicht verletzt und wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Während der Aufräumarbeiten musste die B96 in Richtung Zossen zeitweise gesperrt werden. (dpa)

Autos und Lastwagen brennen in Berlin und Schönefeld

Am Sonntagmorgen haben in Berlin-Neukölln und Schönefeld mehrere Autos und ein Lastwagen gebrannt. Zeugen entdeckten kurz vor 4.00 Uhr zunächst Feuer an einem abgestellten Wagen am Weigandufer, wie die Polizei mitteilte. Die alarmierte Feuerwehr löschte die Flammen. Es werde in alle Richtungen ermittelt, «Brandstiftung ist nicht ausgeschlossen», sagte ein Polizeisprecher. Wenig später wurde Feuer in Schönefeld gemeldet, kurz hinter der Berliner Stadtgrenze. In der Straße Wehrmathen brannten zwei geparkte Autos und ein Lastwagen, sagte ein Feuerwehrsprecher. 22 Brandbekämpfer waren im Einsatz und löschten die Flammen. Niemand wurde verletzt. (dpa)

+++ 11. Juli +++

Betrunkener Geisterfahrer liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei - Streife gerammt

Ein alkoholisierter Autofahrer ist am Samstagmorgen auf der Berliner Stadtautobahn A100 in falscher Fahrtrichtung von Tempelhof bis zum Streckenende bei Moabit gerast. Nur ein quer gestellter Polizeiwagen habe den 33-Jährigen an der Seestraße stoppen können, sagte ein Sprecher des Lagedienstes. Der Fahrer war demnach mit «deutlich mehr als 100 Stundenkilometern unterwegs».

Die Fahrt auf der falschen Fahrbahnseite begann am Tempelhofer Damm, Zeugen alarmierten die Beamten. Diese konnten den Wagen am Spandauer Damm auf der A100 entdecken und fuhren hinterher in Richtung Beusselstraße. Am Autobahnende bei der Seestraße war die Fahrt zu Ende. Der Falschfahrer rammte einen quer gestellten Polizeiwagen.

Der Streifenwagen, der ihn verfolgte, fuhr auf das Auto des Mannes auf. Die beiden Beamten wurden leicht verletzt, alle anderen kamen nicht zu Schaden. Im Auto saß neben dem Falschfahrer auch eine 31 Jahre alte Beifahrerin, «beide stark alkoholisiert», so der Sprecher. Dass bei der Geisterfahrt auf der Autobahn nicht mehr passiert ist, liegt «vermutlich an der ruhigen Verkehrslage in der Nacht». (dpa)

Mann bei Küchenbrand in Mehrfamilienhaus verletzt

Bei einem Feuer in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Berlin-Mitte ist ein Mann verletzt worden. Er kam mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus, wie ein Sprecher der Feuerwehr in der Nacht zum Samstag sagte. Demnach war das Feuer am Freitagabend in der Küche der Wohnung im dritten Obergeschoss des insgesamt sechsgeschossigen Wohnhauses in der Schützenstraße ausgebrochen. Die Ursache war zunächst unklar. Auch zwei Kinder, die sich in der Wohnung aufhielten, wurden in Sicherheit gebracht. Feuerwehrkräfte löschten den Brand. (dpa)

Mann droht Ex-Freundin mit dem Tod: SEK nimmt Verwirrten fest

Die Polizei führt den Festgenommenen ab.
Foto: Pudwell

Es war vermutlich der Alkohol, der den Mann (43) dazu bewog, seine Ex-Freundin von einem Hotelzimmer aus anzurufen und ihr mit dem Tod zu drohen. Er wolle sie töten, weil sie ihn verlassen hatte, soll er gelallt haben. Die Frau rief die Polizei. Die wiederum versteht bei solchen Drohungen keinen Spaß. Deshalb machte sich das Spezialeinsatzkommando gegen Mitternacht auf den Weg zum Hotel Engelke in den Adersleber Weg. Von dort aus hatte der Mann angerufen. Die Polizisten überwältigten den angetrunkenen und verwirrt wirkenden Mann in seinem Hotelzimmer. Dann durchsuchten sie seine Sachen. Eine Waffe wurde nicht gefunden. Der Täter wurde zunächst in die Psychiatrie eines Krankenhauses gebracht. Ob er dort verbleibt, wird ein Richter entscheiden. (tc)

+++ 10. Juli +++

Rentner in eigener Wohnung überfallen

Am Donnerstagmorgen ist ein Mann in Wedding in seiner Wohnung überfallen und verletzt worden. Ein Unbekannter hatte gegen 8.45 Uhr an der Wohnungstür des 85-Jährigen in der Otawistraße geklingelt und ihn nach dem Öffnen unmittelbar zu Boden gestoßen und festgehalten. Der Täter versuchte dann, dem Senior den Mund zuzukleben. Der Überfallene wehrte sich minutenlang gegen seinen Angreifer, bis dieser plötzlich von ihm abließ und flüchtete. Der Wohnungsmieter erlitt bei dem Überfall leichte Verletzungen an einem Arm und am Kopf. Er stellte bei der Kontrolle seiner Wohnung fest, dass sein Portemonnaie und Geld entwendet wurden. (BK)

Schmargendorf: Einbruch in Bankfiliale

Unbekannte brachen am Donnerstagnachmittag in die Filiale einer Sparkasse in Schmargendorf ein und entkamen mit der Beute. Nach den bisherigen Erkenntnissen gelangten während des Geschäftbetriebes gegen 17.30 Uhr mehrere Personen unbemerkt in den Keller der Bank in der Breite Straße. Dort brachen sie diverse Schließfächer auf, entnahmen den Inhalt und flüchteten aus der Bank. Nach Zeugenangaben sollen die mutmaßlichen Täter dann in einen schwarzen BMW X5 in der Friedrichshaller Straße gestiegen und zur Stadtautobahn in der Mecklenburgischen Straße geflüchtet sein. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Brandanschlag auf Auto eines Hausverwaltungsunternehmens

Brandstifter haben in der Nacht zu Freitag ein Auto eines Hausverwaltungsunternehmens im Berliner Ortsteil Baumschulenweg angezündet und dadurch stark beschädigt. Der für politisch motivierte Delikte zuständige Staatsschutz der Kriminalpolizei ermittelt wegen Brandstiftung an dem in der Forsthausallee geparkten Wagen, teilte die Polizei am Freitag mit. Ob der oder die Täter aus linksextremistischen Kreisen kommen, werde ermittelt, sagte eine Polizeisprecherin. Linksextremisten verüben seit vielen Jahren derartige Brandanschläge. Es gibt aber auch Brandstiftungen, die kein politisches Motiv haben oder auch der rechtsextremistischen Szene zugerechnet werden. (dpa)

Angetrunkene Passantin von Auto erfasst - schwer verletzt

Eine Fußgängerin ist am Donnerstagnachmittag in Buckow von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Die 32-Jährige betrat laut Polizei die Fahrbahn der Johannisthaler Chaussee und wurde von einem Dacia angefahren. Dabei stürzte die Passantin auf die Fahrbahn und kam anschließend mit schweren Verletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der 71 Jahre alte Autofahrer kam mit dem Schrecken davon. Ersten Ermittlungen zufolge soll die Verletzte zwischen parkenden Fahrzeugen auf die Fahrbahn getreten sein und Ohrstöpsel getragen haben. Zudem ergab eine Atemalkoholmessung einen Wert von 0,6 Promille. (BK)

Wackerer Bäcker liefert brutalen Ladendieb bei der Polizei ab

Nicht die Polizei, sondern der mutige Angestellte einer Bäckereifiliale in Moabit hat am Donnerstagnachmittag einen brutalen Ladendieb festgenommen. Der Mann hatte sich mit Backwaren aus der Ausage bedient und war ohne zu Bezahlen geflüchtet. Der 24-jährige Mitarbeiter des Geschäfts im Hauptbahnhof am Europaplatz hatte den Diebstahl beobachtet war dem 26-Jährigen gefolgt und stellte ihn zur Rede. Unvermittelt schlug der Ertappte mit der Beute nach seinem Gegenüber. Dem Mitarbeiter gelang es, die Backwaren zu entreißen und den Angreifer zu überwältigen. Anschließend lieferte er ihn bei der Wache der Bundespolizei ab, die ihn der Kriminalpolizei überstellte. (BK)

Auto in Flammen

Erneut stand in der Nacht zu Freitag ein Auto in Flammen. Ein Anwohner der Forsthausallee in Baumschulenweg bemerkte die Flammen an dem Opel, der einem Hausverwaltungsunternehmen gehört. Der Wagen wurde stark beschädigt. Weitere Fahrzeuge wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt. (BK)

Drei Verletzte bei Wohnungsbrand in Friedrichsfelde

Drei Menschen sind bei einem Wohnungsbrand in Berlin-Lichtenberg am frühen Freitagmorgen verletzt worden. Am frühen Morgen brannte die Wohnung im achten Geschoss eines elfstöckigen Hauses im Ortsteil Friedrichsfelde, wie die Feuerwehr Berlin mitteilte. Das Feuer wurde gelöscht. Der Mieter der betroffenen Ein-Zimmer-Wohnung sowie zwei Nachbarn wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gebracht. Die Brandursache war zunächst unklar. (dpa)

Brand in einem Wohnhaus in Lübbenau - sieben Menschen verletzt

Bei einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Lübbenau sind in der Nacht zu Freitag sieben Menschen leicht verletzt worden. Sie wurden wegen einer Rauchvergiftung behandelt, wie die Polizei mitteilte. Die Bewohner wurden von Einsatzkräften aus dem Gebäude geholt. Insgesamt wohnen 33 Menschen in dem Haus. Warum der Keller Feuer fing, war zunächst unklar. (dpa)

+++ 9. Juli +++

Zivilpolizisten stoppen Raser - Führerschein wieder weg

Zivilpolizisten haben in Berlin-Mariendorf einen 26 Jahre alten Raser gestoppt. Der Mann überholte am Mittwochabend in zu schnellem Tempo den Wagen der Polizisten in der Reißeckstraße, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Beamten schalteten Blaulicht und Martinshorn ein, der Fahrer trat aufs Gaspedal und raste davon. Auf der Flucht nutzte der 26-Jährige auch die Gegenfahrbahn. In der Mohriner Straße hielt er unerwartet an. Laut Polizei befand sich der Mann in der Probezeit: Im August 2019 habe er erst seinen Führerschein wiedererlangt. Diesen ist er jetzt wieder los. (dpa)

Auto in Steglitz überschlägt sich – Machete schleudert aus dem Fahrzeug

Der Fahrer eines Mitsubishi rammte in der Nacht zu Donnerstag in einer Linkskurve der Bismarckstraße zur Albrechtstraße in Steglitz ein parkendes Fahrzeug, überschlug sich und blieb anschließend auf dem Dach liegen. Dabei verletzte sich der Fahrer nur leicht. Durch den Überschlag wurde eine Machete aus dem Fahrzeug geschleudert. Nachdem dem verletzten Fahrer Blut abgenommen wurde, erstattete die Polizei eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Die Polizei hat weitere Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. (BK)

Der Fahrer dieses Mitsubishi sorgte für ein Chaos.
Foto: Morris Pudwell

Unbekannter überfällt Postfiliale in Tegel

Ein Unbekannter überfiel Donnerstagabend eine Postfiliale in einem Supermarkt in Tegel. Wie die Polizei mitteilte, betrat der teilmaskierte Mannbess das Geschäft in der Bernauer Straße gegen 19 Uhr, lief hinter den Verkaufstresen und attackierte die Mitarbeiterin. Anschließend nahm er Briefmarken sowie Geld an sich und flüchtete nach der Tat mit einem Fahrrad in Richtung Bottroper Weg. Die 51-jährige Überfallene kam mit dem Schrecken davon. Die Kriminalpolizei der Direktion 1 hat die Ermittlungen übernommen. (BK)

Mann in Köpenick mit Messer attackiert und schwer verletzt

Nach einer verbalen Auseinandersetzung wurde Donnerstagabend ein Mann in Köpenick schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der 56-Jährige war nach derzeitigem Ermittlungsstand gegen 20.45 Uhr in einem Bus der Linie 164 unterwegs, als er einen Unbekannten, der im Bus herumschrie, um Ruhe bat. Als das spätere Opfer den Bus in der Glienicker Straße verließ, folgte ihm der Fremde. In der Mahlower Straße attackierte der Unbekannte den 56-Jährigen, verletzte ihn mit einem Messer mehrfach am Rücken und flüchtete unerkannt. Der Angegriffene kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. (BK)

Fahranfänger in Kreuzberg verliert Kontrolle und kracht in Hausfassade

Ein Fahranfänger raste in der Nacht zu Donnerstag mit vier weiteren Insassen durch Kreuzberg. In der Rudi-Dutschke-Straße verlor er beim Überholen die Kontrolle über seinen Audi und rammte einen Renault SUV, in dem eine Familie, darunter ein Kind, saß. Der Fahrer mähte einen Stromkasten um und krachte in eine Hausfassade. In dem Audi wurden zwei Personen, in dem Renault Mutter und Kind verletzt. Dem Fahrer wurde Blut abgenommen. Die Rudi-Dutschke-Straße war für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten bis zum frühen Morgen gesperrt. Der Audi des Fahranfängers wurde sichergestellt. (BK)

Die Unfallstelle in Kreuzberg.
Foto: Morris Pudwell

Transporter bleibt am Strand des Tegeler Sees stecken

Ein mit Baumaschinen beladener Transporter blieb in der Nacht zum Donnerstag am Strand des Tegeler Sees stecken. Befreiungsversuche schlugen fehl, der Transporter grub sich noch tiefer in den Sand. Die angerückte Feuerwehr befreite den Transporter schließlich aus der missliche Lage. (BK)

Feuerwehrkräfte bei dem Einsatz in Berlin-Tegel.
Foto: Morris Pudwell

Brennender Kochtopf in Charlottenburg sorgt für Feuerwehreinsatz

Die Berliner Feuerwehr rückte in der Nacht zu Donnerstag nach Charlottenburg aus. Im Erdgeschoss der Franklinstraße gab es eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im Erdgeschoss. Mehrere Anwohner waren durch die Rauchentwicklung stark beeinträchtigt.

Die Feuerwehr neutralisierte die Brandstelle bei der es sich um einen großen Kochtopf auf dem Herd handelte.

Die Feuerwehr brachte den rauchenden Kochtopf nach draußen. Die Anwohner konnten wenig später in ihre Wohnungen zurückkehren., verletzt wurde niemand. Nach der Brandursache wird ermittelt. (BK)

Dieser Kochtopf sorgte für eine starke Rauchentwicklung.
Foto: Morris Pudwell

+++ 8. Juli +++

Frau bei Horror-Unfall 53 Meter durch die Luft geschleudert - tot

Der beschädigte Opel Corsa nach dem Unfall.
Foto: Pudwell

Am späten Dienstagabend ist in Berlin-Gesundbrunnen eine Fußgängerin (30) in der Pankstraße von einem Opel Corsa erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Laut Polizei wurde die Frau bei dem Zusammenstoß gegen die Frontscheibe des Wagens geschleudert. Unser Reporter berichtet, Notarzt und Sanitäter hätten die Verletzte über längere Zeit am Unfallort stabilisieren müssen, um sie zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus transportieren zu können. Die Frau soll bei dem Aufprall in Höhe der Böttgerstraße 53 Meter durch die Luft geschleudert worden sein, bevor sie auf der Fahrbahn zum Liegen kam. Meterweit seien persönliche Gegenstände der Frau auf Straße und Mittelstreifen verteilt gewesen. Der 19-jährige Autofahrer habe sein beim Aufprall total zerstörtes Fahrzeug erst 200 weiter vor einem Baum gestoppt. Laut Polizei erlitt er leichte Verletzungen an der Hand, die ambulant behandelt wurden. 

Am Donnerstag teilte die Polizei mit, dass die  schwer verletzte 30-Jährige am Mittwochnachmittag in einem Krankenhaus ihren Verletzungen erlag. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.(BK)

Mann beißt Frau im Görlitzer Park ins Gesicht

Mit einem Biss ins Gesicht soll ein polizeibekannter Täter einer Frau in Berlin-Kreuzberg massive Verletzungen zugefügt haben. Der 24-Jährige habe der 41-Jährigen im Görlitzer Park Teile der linken Wange raus- und Teile eines Nasenflügels abgebissen, wie die Polizei am Mittwoch twitterte. Der Mann wurde festgenommen, ein Ermittlungsrichter ordnete die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage sagte.

Zeugen hatten laut Polizei am Dienstagvormittag zunächst ein Handgemenge beobachtet, im Zuge dessen der Mann die Frau zu Boden brachte. Die Frau sei blutüberströmt gewesen. Beim anschließenden Fluchtversuch in Richtung Cuvrystraße mit seiner angeblichen Partnerin habe der Mann laut Zeugen geschrien: "Ich darf das, das ist meine Freundin." In welcher Beziehung die beiden zueinander stehen und worum es beim Streit ging, ist laut Polizei unklar. (dpa)

Polizei schnappt mutmaßliche Autodiebe mit Hubschrauber

Spektakulärer Einsatz gegen Autodiebe am frühen Dienstagmorgen im brandenburgischen Pinnow (Spree-Neiße): Im Bereich der B 320 entzog sich ein Audi-Fahrer der Kontrolle durch die Bundespolizei, flüchtete in ein Waldstück und verließ den PKW. 30 Minuten wiederholte sich das Schauspiel mit einem BMW. Beide Fahrzeuge waren offensichtlich zuvor im Raum Berlin gestohlen worden. Sie wurden im Anschluss zur Eigentumssicherung sichergestellt.

Zeitgleich stoppten Beamte des Polizeireviers Guben mehrere PKW. Ein Dacia mit polnischem Kennzeichen durchbrach die Kontrollstelle, fuhr über einen Nagelgurt der Bundespolizei und hielt wenig später in der Ortslage Pinnow. Zunächst flüchteten die beiden Insassen zu Fuß. Die Besatzung eines unterstützenden Polizeihubschraubers der Bundespolizei stellte auf einem freien Feld den Beifahrer. Weitere Polizeibeamte fassten auch den Fahrer. Die beiden 27 und 29 Jahre alten Männer aus Polen nahmen die Beamten vorläufig fest. Im Fahrzeug entdeckten die Polizisten einschlägiges Einbruchswerkzeug. Die Gegenstände wurden zur Beweissicherung sichergestellt. (BK)

Renitenter Trunkenbold will Polizei beißen

Mit Mühen gelang es der Polizei am Dienstagabend, einen renitenten Trunkenbold in Kreuzberg festzunehmen. Ein Zeuge hatte den Notruf gewählt, als sich an der Kreuzung Wrangel- Ecke Falckensteinstraße zwei Männer prügelten und auch eine Flasche geworfen worden sein soll. Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatten sich die Beteiligten bereits entfernt. Passanten berichteten jedoch, dass der Angreifer ein blutverschmiertes T-Shirt trage, so dass die Polizistinnen und Polizisten in der Nähe fündig wurden und den 25-Jährigen ansprachen. Als dieser erneut davonlaufen wollte, hielten sie den Mann fest und sahen sich unvermittelt Schlägen und Tritten ausgesetzt. Nur mit erheblichem Kraftaufwand gelang es ihnen, den Aggressor zu Boden zu bringen und ihm Handfesseln anzulegen.

Selbst im gefesselten Zustand versuchte der Mann, die Beamten zu beißen, drehte sich und versteifte seinen Körper. Als er in den Einsatzwagen gesetzt werden sollte, schlug er seinen Kopf mehrfach gegen die Seitenscheibe, ohne sich dabei zu verletzen. Letztlich konnte der Festgenommene ins Gewahrsam gebracht werden, wo bei einer Atemalkoholkontrolle ein Wert von über 1,3 Promille festgestellt wurde. Im Anschluss konnte der Mann, der sich zwischenzeitlich beruhigt hatte, seinen Weg fortsetzen. Er muss sich nun wegen Widerstands gegen und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie wegen der vorherigen wechselseitigen Körperverletzung, zu der die Ermittlungen noch andauern, verantworten. Bei dem Einsatz wurde ein Polizist leicht am Knie und Ellenbogen verletzt, konnte aber im Dienst bleiben. (BK)

Fahndung mit Phantombildern nach Attacke in Wittstock

Im Zusammenhang mit einer Gewaltattacke auf einen Zuwanderer aus Westafrika in Wittstock (Ostprignitz-Ruppin) sucht die Polizei jetzt mit Phantombildern nach drei Tätern. Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch in Neuruppin sagte, sollen die Männer den Geschädigten auf dem Weg zur Arbeit mit Fäusten und einem Gegenstand geschlagen haben, der wie ein Baseballschläger aussah. Der Angriff habe sich bereits am 13. Mai ereignet. Aus ermittlungstaktischen Gründen wurde zunächst nichts mitgeteilt. Die Umstände seien durch weitere Ermittlungen nun aber so erhärtet worden, dass eine Fahndung mit Phantombildern möglich ist.

Die Polizei ermittelt bisher wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Ob es auch einen fremdenfeindlichen Hintergrund gibt, werde noch geprüft. Zwei der Gesuchten, beide etwa Anfang 30, sollen morgens mit einem blauen Auto neben dem Mann mit dunkler Hautfarbe angehalten, ihn beschimpft und auf ihn eingeschlagen haben. Dann habe sich ein Dritter genähert, aus dem Auto einen Gegenstand genommen und damit zugeschlagen. Alle drei Täter flohen. Der Geschädigte erlitt Prellungen, ging zunächst zu einem Arzt und habe erst etwas später Anzeige erstattet. (dpa)

+++ 7. Juli +++

Neukölln: Fahrlässiges Hantieren mit Gasflasche Ursache für Feuer in Imbiss

Die Ursache für das Feuer in einem Neuköllner Imbiss mit Schwerverletzten Samstagnacht war nach Einschätzung der Polizei ein unvorsichtiger Umgang mit einer Gasflasche. Der Brand sei „wahrscheinlich fahrlässig verursacht worden“, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die bisherigen Ermittlungen, kriminaltechnischen Untersuchungen und Zeugenaussagen deuteten darauf hin, dass „ein nicht ordnungsgemäßer Umgang mit Propangasflaschen“ Grund für die sogenannte Verpuffung gewesen sei.

Bei dem Feuer in der Sonnenallee waren zwei Menschen schwer und vier leicht verletzt worden. Der Imbiss wurde zerstört. Die Flammen hatten auch auf eine Wohnung über dem Imbiss übergegriffen. 80 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Die Polizei hatte schon in den vergangenen Tagen betont, es gebe keine Hinweise auf Brandstiftung oder einen Anschlag mit politischen Motiven. Seit Jahren wird Neukölln von Drohungen und auch einigen Brandstiftungen mutmaßlich rechtsextremistischer Täter geplagt. (dpa)

Motorradunfall auf der Autobahn 115 - Fahrer verletzt

Ein Motorrad hat nach einem Unfall auf der Autobahn 115 in der Nähe von Potsdam mitten im Feierabendverkehr gebrannt. Der Fahrer sei verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte die Feuerwehr Potsdam am Dienstag mit. Das Motorrad war nach dem Unfall zwischen den Anschlussstellen Babelsberg und Kleinmachnow in Brand geraten. Das führte zu Verkehrsbehinderungen, zunächst waren zwei Fahrspuren in Richtung Berlin gesperrt. Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Die Autobahn 115 war nach Polizeiangaben am Abend wieder frei. (dpa)

Mann attackiert Tram-Fahrgast und verletzt sechs Polizisten leicht

Ein vermutlich betrunkener Mann hat in Berlin-Fennpfuhl zuerst einen Tramfahrgast attackiert und anschließend sechs Polizisten verletzt. Der Verdächtige beleidigte den 28 Jahre alten Fahrgast am Montagabend in einem Zug der Tramlinie M8 ausländerfeindlich und schlug ihn mit der Faust, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. An der Haltestelle Weißenseer Weg/Ecke Herzbergstraße stiegen der mutmaßliche Angreifer und der Attackierte aus. Letzterer rief die Polizei.

Die Beamten konnten den Verdächtigen, einen 36-Jährigen, nach kurzer Flucht festnehmen. Der Mann widersetzte sich den Anweisungen der Polizisten und beleidigte sie. Auch trat er nach ihnen und versuchte erneut zu flüchten. Sechs Polizisten wurden dabei verletzt, konnten jedoch ihren Dienst fortsetzen, hieß es. Der zuvor attackierte Tramfahrgast blieb den Angaben zufolge unverletzt. Der Angreifer kam in Gewahrsam - ihm wurde Blut abgenommen. Gegen ihn wird wegen Körperverletzung, Beleidigung und tätlichen Angriffs beziehungsweise des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Von LKW erfasst: 49-jähriger Radfahrer stirbt nach Unfall in Lankwitz

Ein Radfahrer ist am Montagnachmittag nach einem Zusammenstoß mit einem LKW an seinen schweren Verletzungen gestorben. Die Polizei zählt damit 31 Verkehrstote in diesem Jahr.

Die Verletzungen hatte der 49-Jährige am Freitagvormittag bei einem Unfall in Berlin-Lankwitz erlitten. Die Polizei geht davon aus, dass der LKW-Fahrer rechts in die Malteser Straße abbiegen wollte, und dabei den Mann erfasste, der mit seinem Rad ebenfalls in diese Richtung fuhr. Der Radfahrer stürzte und wurde im Anschluss überrollt. Er wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert, die er nicht überlebte. (BK)

Deutlich mehr Fahrverbote in Berlin seit April verhängt

Seitdem der verschärfte Bußgeldkatalog Ende April zunächst in Kraft trat, sind in Berlin deutlich mehr Fahrverbote gegen Autofahrer verhängt worden. Vom 1. Mai bis 30. Juni waren es 3238 Verbote, wie eine Polizeisprecherin sagte. Im gleichen Zeitraum 2019 lag die Zahl bei 2674 Fahrverboten. Das entspricht einer Steigerung um 21 Prozent. Die „Berliner Morgenpost“ hatte zuvor darüber berichtet.

Die neuen Regelungen in der Straßenverkehrsordnung (STVO) waren am 28. April in Kraft getreten. Innerorts waren schon ab Geschwindigkeitsübertretungen von 21 Kilometern pro Stunde und außerorts von 26 Kilometern pro Stunde Fahrverbote vorgesehen.

Allerdings wurde der umstrittene neue Bußgeldkatalog inzwischen in Berlin und anderen Bundesländern außer Kraft gesetzt. Grund dafür ist ein Formfehler. Laufende Bußgeldverfahren werden laut Senat vorerst nach dem alten Recht behandelt, die härteren Strafen sind also derzeit nicht mehr gültig. (dpa)

Radler und Mopedfahrer angefahren - beide schwer verletzt

Bei zwei Unfällen sind ein Radfahrer in Köpenick sowie ein Mopedfahrer in Wilhelmstadt schwer verletzt worden. Laut Polizei stieß eine 78-jährige Autofahrerin am Montagmorgen in Köpenick beim Rechtsabbiegen aus einer Kleingartenanlage in die Salvador-Allende-Straße mit dem von rechts kommenden Radfahrer zusammen. Die Frau blieb unverletzt, der 78-jährige Radfahrer stürzte zu Boden und kam mit schweren Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Am Montagabend erfasste in Wilhemstadt ein 19-Jähriger mit seinem Auto einen Mopedfahrer. Der Autofahrer übersah den 18-jährigen Zweiradfahrer, der an der Kreuzung Ruhlebener Straße Ecke Brunsbütteler Damm vor ihm abbremste. Sein Auto fuhr auf das Moped auf. Dessen Fahrer klagte anschließend über Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen und wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. (BK)

Zigaretten, Wein, Bier, Geld und Tablet geklaut: Polizei fasst schlafende Einbrecher

Erst räumten sie ein Lokal aus, dann legten sie sich ganz in der Nähe des Tatorts schlafen: Die Polizei hat am Dienstag zwei mutmaßliche Einbrecher gefasst. Am frühen Morgen alarmierte der Betreiber des Restaurants am Hohenzollerndamm in Wilmersdorf die Polizei. Die Tür war aufgebrochen und die Geschäftsräume durchwühlt worden. Neben fehlenden Getränken stellte der Inhaber fest, dass ein Tablet fehlte. Zudem hatten die Einbrecher einen Zigarettenautomaten im Keller aufgebrochen und Zigaretten und Geld entnommen.

Am Dienstagvormittag überprüften Beamte dann zwei Männer, die von einem Anwohner eines Mehrfamilienhauses in der Rheinbabenallee schlafend im Innenhof entdeckt worden waren. Die Beiden führten in ihren Rucksäcken Wein, Bier, mehr als 60 Schachteln Zigaretten sowie auffällig viel Hartgeld mit sich. Da auch das bei ihnen aufgefundene Tablet auf die Beschreibung der bei dem Einbruch entwendeten Utensilien passte, wurden die Tatverdächtigen im Alter von 17 und 31 Jahren festgenommen und der Kriminalpolizei überstellt. (BK)

Ausländerfeindliche Attacke auf Fahrgast, sechs Polizisten verletzt

Ein 36-Jähriger hat am Montagabend in Fennfuhl einen Fahrgast in einem Wagen der Tramlinie M8 ausländerfeindlich beleidigt und ihn mit Faustschlägen attackiert. An der Haltestelle Weißenseer Weg Ecke Herzbergstraße stieg der unverletzt gebliebene Angegriffene aus dem Zug und alarmierte die Polizei. Die Beamten konnten den Verdächtigen nach kurzer Flucht festnehmen. Dabei widersetzte sich der 36-Jährige den Anweisungen, trat nach den Polizisten und versuchte erneut zu flüchten. Auch die Polizisten beleidigte der Tatverdächtige. Insgesamt verletzte der Festgenommene sechs Polizeiangehörige leicht. Alle konnten jedoch ihren Dienst fortsetzen. Nach einer Blutentnahme in einem Gewahrsam wurde der Mann auf freien Fuß gesetzt. Er sieht nun Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung und tätlichen Angriffs auf und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte entgegen. (BK)

Feuer an der A113 in Berlin-Baumschulenweg

An der Autobahn 113 im Berliner Ortsteil Baumschulenweg hat es in der Nacht zu Dienstag unter einer Brücke gebrannt. Gegen 23.30 Uhr fingen in der Straße Neue Späthstraße rund 20 Quadratmeter Unterholz und Sträucher Feuer, wie ein Feuerwehrsprecher am Dienstag sagte. Zwischenzeitlich seien die Flammen so hoch geschlagen, dass sie von der Autobahn aus sichtbar gewesen seien. Die Feuerwehr war mit zwei Löschfahrzeugen rund eine Stunde im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Die Ursache für das Feuer war am Morgen noch unklar. (dpa)

+++ 6. Juli +++

Kontrollen in Neukölln und Wedding: 37.000 Euro Bargeld gefunden

Bei Kontrollen und Razzien in Neukölln und Wedding ist die Polizei auf diverse Waffen und auch auf eine größere Summe Bargeld gestoßen. In und vor einer Shisha-Bar seien bereits am Freitag wegen akuter Bedrohung des Betreibers zahlreiche Menschen durchsucht worden, twitterte die Polizei am Montag. Bei zwei Männern seien sieben waffenähnliche verbotene Gegenstände gefunden worden, einer hatte zudem neben einer scharfen Patrone 37.000 Euro in bar dabei. Die Herkunft des Geldes konnte er demnach nicht erklären, woraufhin die Polizei es wegen Verdachts auf Geldwäsche beschlagnahmte.

Ansonsten habe man bei den Einsätzen mit 155 Polizisten «unzählige Ordnungswidrigkeiten und Straftaten» vor allem nach dem Gewerberecht und der Handwerksordnung festgestellt. Ein Lokal, in dem eine Machete und ein Baseballschläger gefunden wurden, musste «wegen ekelerregender Zustände» geschlossen werden.

Die Polizei hatte am Freitag vor allem sogenannte Barbershops, also Friseursalons, und andere Geschäfte oder Bars kontrolliert. Beteiligt waren demnach neben den Polizisten der zuständigen Wache auch Experten vom Landeskriminalamt (LKA), Bereitschaftseinheiten und Vertreter des Bezirksamtes. Zum Kampf unter anderem gegen die Clankriminalität gehören die wiederkehrenden Kontrollen von Shisha-Bars, Cafés, Wettbüros, Spielhallen und seit einiger Zeit auch den Barbershops. Manche Läden gelten als Einrichtungen zur Geldwäsche. (dpa)

Neukölln: SEK-Polizist trägt zweifelhaftes T-Shirt - Ermahnung angekündigt

Wegen eines zweifelhaften T-Shirts, das ein SEK-Polizist trug, will die Polizei die Mitglieder dieser Spezialeinheit noch einmal besonders ansprechen und ermahnen. Es werde eine "nochmalige Sensibilisierung" der Spezialeinsatzkommandos zu "ihren beamtenrechtlichen Pflichten auch bei der Wahl der Bekleidung" geben, erklärte die Senatsinnenverwaltung in einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten June Tomiak.

Demnach soll ein SEK-Polizist auf einem Foto von einem Einsatz in Neukölln ein T-Shirt einer amerikanischen Firma, die besonders martialische Motive und Slogans und Abbildungen von Patronen und Gewehren verwendet, getragen haben.

Innen-Staatssekretär Torsten Akmann (SPD) betonte in der Antwort, Polizisten hätten "das Ansehen der Polizei und Disziplin zu wahren und sich rückhaltlos für den Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung" einzusetzen. Diesen Pflichten müssten sie auch durch ihre Bekleidung entsprechen. "Dies erscheint vorliegend zweifelhaft." Allerdings gebe es keine Bezüge der Herstellerfirma zur rechtsextremen Szene. Das Tragen des T-Shirts biete daher keinen Anlass für eine Prüfung der charakterlichen Eignung des Mannes. (dpa)

Pfarrer-Mord von Moabit: Polizei fahndet weiter nach Täter

Nach der Tötung eines Pfarrers in Berlin sucht die Kriminalpolizei weiter nach dem Täter. Bisher gebe es bei den Ermittlungen einer Mordkommission keinen neuen Stand, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Der 77-jährige evangelische Pfarrer war am Samstag tot in seiner Wohnung in Berlin-Moabit entdeckt worden. Nachbarn hatten Feuerwehr und Polizei alarmiert, weil sie ihn vermissten.

Schnell war klar, dass der Mann umgebracht worden war. Das bestätigte auch eine Obduktion. Die Tat geschah bereits am vergangenen Dienstag oder Mittwoch (30. Juni/1. Juli). Die Polizei veröffentlichte am Sonntag ein Foto des Opfers und bat die Bevölkerung um Hinweise etwa zum Umfeld und zu verdächtigen Wahrnehmungen. (dpa)

Ein Toter und sechs Verletzte bei Unfall auf der A11

Ein 82 Jahre alter Autofahrer ist am Montagmorgen auf der A11 zwischen den Anschlussstellen Warnitz und Gramzow (Uckermark) ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen sei er in verkehrter Richtung auf die Autobahn gefahren, sagte eine Polizeisprecherin. Dann prallte er mit zwei Fahrzeugen zusammen.

Insgesamt wurden sechs Insassen verletzt, die mit Hubschraubern in Krankenhäuser geflogen wurden. Der 82-Jährige starb noch am Unfallort. Zunächst hatte der «Nordkurier» darüber berichtet. In Richtung Norden waren am Vormittag nach Polizeiangaben noch beide Spuren gesperrt, Richtung Süden noch eine. Jetzt wird die genaue Unfallursache untersucht. (dpa)

Feuer in Neuköllner Imbiss: Keine Hinweise auf Brandstiftung

Nach einem Feuer in einem Neuköllner Imbiss mit Schwerverletzten geht die Polizei von einer normalen Brandursache und nicht von einem Anschlag aus. Es gebe weiterhin keine Hinweise auf Brandstiftung oder gar einen Anschlag mit politischen Motiven, sagte am Montag ein Polizeisprecher.

Bei dem Feuer waren in der Nacht zu Samstag zwei Menschen schwer verletzt worden, zwei weitere trugen leichte Verletzungen davon. Die Flammen hatten auf Wohnungen über dem Imbiss in der Sonnenallee übergegriffen; 80 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Am Samstagvormittag hatte die Polizei als Ursache für das Feuer auch einen Angriff mit "fremdenfeindlichem Motiv" nicht ausgeschlossen, aber zugleich betont, Hinweise darauf gebe es nicht. Seit Jahren schmieren mutmaßliche Rechtsextremisten in Neukölln Nazi-Symbole und Drohungen an Hauswände, verschicken Hass-Botschaften, beschädigen Schaufenster und zünden Autos an. (dpa)

Zwei Festnahmen nach Einbruch in Haselhorst

Zwei Einbrecher gingen Sonntagabend der Polizei in Haselhorst ins Netz, wie die Polizei mitteilte. Die beiden 32 und 33 Jahre alten Männer hatten gemeinsam mit einem Komplizen gegen 20.15 Uhr die Ausstellungsräume eines Werkzeugherstellers in der Gartenfelder Straße aufgebrochen und dort stehende Geräte in ein sogenanntes Big Bag zum Abtransport vorbereitet. Als die Beamten an dem Geschäft eintrafen, rannten alle drei Tatverdächtigen davon. Zwei der drei Spitzbuben konnten jedoch in unmittelbarer Tatortnähe gestellt werden. Ein vor dem Gebäude stehender Transporter wurde von der Kriminalpolizei als Beweismittel sichergestellt. (BK)

29 Verkehrstote im ersten Halbjahr - deutlicher Anstieg

Im ersten Halbjahr sind 29 Menschen im Berliner Straßenverkehr ums Leben gekommen. Das waren deutlich mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, in dem 13 Menschen starben, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Im gesamten Jahr 2019 waren es schließlich 40 Verkehrstote. Gleichzeitig gab es seit Mitte März wegen der Corona-Pandemie viel weniger Verkehrsunfälle und dadurch auch weniger Leicht- und Schwerverletzte.

Laut Polizei waren unter den Toten dieses Jahres 10 Fußgänger, 9 Radfahrer, 6 Motorrad- oder Rollerfahrer, 2 Autoinsassen und 2 sonstige Verkehrsteilnehmer. Dazu kam ein weiterer Motorradfahrer, der am 1. Juli bei einem Unfall getötet wurde. Die Halbjahreszahlen aller Unfälle und Verletzten liegen noch nicht vor. (dpa)

Friedrichshagen/Reinickendorf: Erneut Autos in Flammen

Das Landeskriminalamt ermittelt in zwei Fällen wegen des Verdachts der Brandstiftung. In der Nacht zu Montag haben zwei Autos gebrannt. Eine Passantin hatte gegen 1.15 Uhr in der Reinickendorfer Wittestraße einen brennenden Renault Clio entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Ein davorstehender VW Polo und eine Straßenlaterne wurden beschädigt. Um 2.45 Uhr hörte eine Anwohnerin der Charlotte-E-Pauly-Straße in Friedrichshagen verdächtige Geräusche und entdeckte wenig später einen brennenden Krankentransporter. Ein weiterer Krankentransporter wurde stark beschädigt. (BK)

+++ 5. Juli +++

Mädchen springt nach Drogenkonsum aus dem Fenster - leicht verletzt

Nach dem Konsum von Drogen ist ein 16-jähriges Mädchen in Neuruppin aus einem Fenster im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses gesprungen. Die Jugendliche habe bei dem Sturz in der Nacht zum Sonntag nur leichte Verletzungen erlitten, berichtete die Polizei. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Polizei erklärte die 16-Jährige, dass sie LSD genommen habe. Bei der Durchsuchung ihres Zimmers fanden die Beamten weitere LSD-Trips. Gegen die Jugendliche wird nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. (dpa)

Mann nach Sturz ins Wasser vermisst

Auch am Sonntag suchen Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei weiterhin nach einem Mann, der am Freitagabend in den Tegeler See gefallen war.

Passanten alarmierten am vergangenen Freitag Rettungskräfte, als sie gegen 20.50 Uhr ein führerloses Boot zwischen der Insel Hasselwerder und der Einfahrt zum Borsighafen entdeckten. Offenbar waren vier Männer zuvor über Bord gegangen. Retter der DLRG und des ASB konnten drei Männer aus dem Wasser bergen. Ein 30-Jähriger, bei dem es sich wahrscheinlich um den Fahrer des Motorbootes handelt, ist bislang noch nicht gefunden worden. Auch der Einsatz eines Hubschraubers, diverser Boote sowie Tauchern brachte bis zum Einbruch der Dunkelheit keinen Erfolg.

Das Boot hatte allein gestoppt, da der Sprit zur Neige gegangen war. Die Geretteten lehnten eine ärztliche Behandlung in einem Krankenhaus ab und wurden durch Polizisten, Rettungssanitäter und einen hinzugezogenen Seelsorger betreut. (BK)

Autos in Brand gesetzt

Bisher Unbekannte zündeten in der Nacht zum Sonntag zwei Autos in Pankow und Marzahn an. Menschen wurden nicht verletzt und in beiden Fällen ermittelt nun ein Brandkommissariat.

Gegen 23.45 Uhr bemerkte eine Anwohnerin der Görschstraße einen Feuerschein an einem dort geparkten Audi und alarmierte daraufhin die Rettungskräfte. Polizei und Feuerwehr löschten die Flammen. Das Auto wurde durch den Brand erheblich beschädigt.

Passanten entdeckten gegen 1.50 Uhr auf einem großen Parkplatz an der Mehrower Allee Flammen an einem schon älteren Mercedes und alarmierten Feuerwehr und Polizei. Die Brandbekämpfer löschten das Feuer. An dem Fahrzeug entstand ein Totalschaden. (BK)

Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Am Samstagvormittag ist ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall in Altglienicke schwer verletzt worden. Der 31-Jährige fuhr gegen 10.20 Uhr mit seiner Yamaha die Semmelweisstraße. Dabei wurde er von einer 39-jährigen Autofahrerin erfasst, die nach links auf ein Grundstück einbiegen wollte. Der junge Mann stürzte und wurde am ganzen Körper schwer verletzt. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. (BK)

Ruhiger Pokalabend für Berliner Polizei: Kein Einsatz wegen Fans 

Die Berliner Polizei hat rund um das DFB-Pokalfinale keinen einzigen Einsatz wegen Fußball-Fans in der Hauptstadt verzeichnet. «Es war alles ruhig. Es gab keine Vorkommnisse», sagte ein Sprecher am Sonntagmorgen. Wegen der Coronavirus-Krise durften in diesem Jahr keine Fans in das mehr als 74 000 Zuschauer fassende Olympiastadion. In den Sportbars schauten vergleichsweise wenig Anhänger den 4:2-Sieg des FC Bayern München gegen Bayer Leverkusen. Die Berliner Polizei war für das Endspiel mit 200 Beamten im Einsatz, wegen diverser politischer Demonstrationen waren es zuvor im Tagesverlauf noch 600 Polizisten gewesen. (dpa)

Radfahrer bei Unfall lebensbedrohlich verletzt

Am Freitagvormittag erlitt ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall in Lankwitz lebensbedrohliche Verletzungen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein 64-jähriger LKW-Fahrer die Paul-Schneider-Straße in Richtung Kamenzer Damm. Als er nach rechts in die Malteser Straße abbiegen wollte, erfasste er einen 49-Jährigen. Infolge des Zusammenstoßes stürzte der Radfahrer zu Boden und wurde von dem LKW überrollt. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Mann mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. (BK)

+++ 4. Juli +++

Polizei: Anti-Rassismus-Demo ohne Zwischenfälle

Fast 2000 Menschen haben am Samstag in Berlin gegen Rassismus, Diskriminierung und Polizeigewalt demonstriert. Unter dem Motto „Nein zu Rassismus“ zogen laut Polizei rund 1800 Demonstranten am Nachmittag vom Gendarmenmarkt zum Großen Stern. Einige Teilnehmer hielten Plakate mit Aufschriften wie «Rassismus tötet überall» oder „Pro Black Isn't Anti White“ in die Höhe. Vereinzelt waren auch Slogans gegen Polizeigewalt zu sehen.

Eine große Mehrheit trug Mund-Nasen-Bedeckungen. Gegen 15.00 Uhr zogen die Demonstranten auf der Straße des 17. Juni in Richtung Siegessäule.

Zeitgleich gab es auf dem Pariser Platz vor der US-Botschaft eine Kundgebung unter dem Titel „Black Lives Matter“, an der rund 100 Menschen teilnahmen. Die kleinere Demo war vom Hermannplatz nach Mitte gezogen.

Die Polizei begleitete beide Protestzüge und sprach von einer friedlichen Lage ohne Zwischenfälle. (dpa)

Vier Verletzte bei Imbissbrand in Berlin-Neukölln

Bei einem Imbissbrand in Berlin haben mehrere Menschen Verletzungen erlitten. Vier Menschen seien verletzt worden, zwei davon schwer, teilte die Feuerwehr in der Nacht zum Sonnabend via Twitter mit. Sie seien zunächst vor Ort behandelt und dann in Krankenhäuser gebracht worden.

Das Feuer war den Angaben zufolge auf der Sonnenallee in Neukölln in einem Imbiss im Erdgeschoss ausgebrochen. Die Flammen breiteten sich bis zum zweiten Stock des Wohnhauses aus. Die Feuerwehr kämpfte nach eigenen Angaben mit 80 Einsatzkräften gegen den Brand. (AFP)

+++ 3. Juli +++

Bedrohungslage in ICE Berlin-Hamburg: GSG9 überwältigt Mann und bringt 320 Reisende in Sicherheit 

Die Bundespolizei hat am Nachmittag einen ICE von Berlin auf dem Weg nach Hamburg durchsucht und einen 30-jährigen Mann überwältigt. Dabei kam nach Informationen des Berliner KURIER auch die Anti-Terror-Einheit GSG9 zum Einsatz. Der Mann sei pöbelnd durch den Zug gelaufen und dem Bordpersonal mit bedrohlichen Aussagen aufgefallen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. 320 Passagiere verließen den Zug im brandenburgischen Friedsack. (BK)

Kampf gegen Clans - Polizei kontrolliert Barbershops in Neukölln

Die Berliner Polizei hat ihre Kontrollen gegen kriminelle Clanmitglieder und illegale Strukturen in Neukölln fortgesetzt. Am Freitag wurden sogenannte Barbershops, also Friseursalons, und andere Geschäfte oder Bars kontrolliert, twitterte die Polizei. Beteiligt waren demnach neben den Polizisten der zuständigen Wache auch Experten vom Landeskriminalamt (LKA), Bereitschaftseinheiten und Vertreter des Bezirksamtes. "Bis in die Haarspitzen motiviert" sei man unterwegs gewesen, twitterte die Polizei und löste damit bei Twitter einige weniger freundliche Reaktionen über ihren Humor aus

Zum Kampf gegen die Clankriminalität gehören die wiederkehrenden Kontrollen von Shisha-Bars, Cafés, Wettbüros, Spielhallen und seit einiger Zeit auch den Barbershops. Manche Läden gelten als Einrichtungen zur Geldwäsche. Oft werden auch Bestimmungen des Gesundheitsschutzes oder des Steuerrechts nicht eingehalten. (dpa)

Polizei greift durch und nimmt renitenten Masken-Verweigerer in U-Bahn fest

Polizeieinsatzkräfte haben am Donnerstagmittag einen Mann in Mitte festgenommen, der sich weigerte, in der U-Bahn die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Zunächst sprachen die Beamten den Masken-Verweigerer in einer U-Bahn der Linie U8 an und stiegen mit ihm am U-Bahnhof Alexanderplatz aus, um seine Identität festzustellen. Der 28-Jährige verweigerte auch nach mehrmaliger Aufforderung die Herausgebe seines Personalausweises. Als ihm eine Handfessel angelegt werden sollte, leistete er Widerstand. Schließlich brachten die Polizisten ihn in eine Polizeidienststelle. Dort wurde seine Identität festgestellt, und er kam wieder auf freien Fuß. Der Mann muss sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen die Infektionsschutzverordnung verantworten. Die Weigerung, in öffentlichen Verkehrsmitteln einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, kann mit bis zu 500 Euro Bußgeld belegt werden. (BK)

Bombenentschärfung in Küstrin-Kietz - Bahnverkehr betroffen

Die Polizei bereitet die Entschärfung einer Weltkriegsbombe am Bahnhof in Küstrin-Kietz (Märkisch-Oderland) am Freitagnachmittag vor. Der Blindgänger war am Donnerstag bei Vorbereitungen auf Bauarbeiten für einen Parkplatz gefunden worden, wie eine Mitarbeiterin des Ordnungsamtes Golzow am Freitag mitteilte. Es werde ein Sperrkreis von rund 300 Metern eingerichtet. Die Anwohner seien mit Zetteln aufgefordert worden, ihre Grundstücke bis spätestens 14.00 Uhr zu verlassen.

Da auch die Bahnstrecke Küstrin-Kietz - Berlin im Sperrkreis liege, sei mit Einschränkungen für Pendler zu rechnen, teilte das Ordnungsamt auf seiner Internetseite mit. Die Bombe solle gegen 14.30 Uhr entschärft werden. (dpa)

Neukölln: Pkw ausgebrannt

Ein Mercedes hat am Donnerstag kurz vor Mitternacht in Neukölln gebrannt. Ein 34-jähriger Zeuge hatte gegen 23.25 Uhr an der Kreuzung Lichtenrader Straße Ecke Selchower Straße den brennenden Pkw entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Löschversuche seitens des 34-Jährigen blieben ohne Erfolg. Die Brandkämpfer löschten anschließend die Flammen. Durch das Feuer wurde der Mercedes stark beschädigt. Auf Grund der Hitzeentwicklung wurden ein Audi und zwei Fahrräder in Mitleidenschaft gezogen. Ein Brandkommissariat ermittelt. (BK)

Schwerlasttransport blockierte B96 - Straße wieder frei

Ein Schwerlast-Lkw hat mit einem missglückten Abbiegemanöver den Verkehr auf der Bundesstraße 96 zwischen Brandenburg und Mecklenburg über rund zehn Stunden lahmgelegt. Wie eine Polizeisprecherin am Freitag sagte, war die viel befahrene B96 seit Mitternacht zwischen Fürstenberg (Oberhavel) und Neustrelitz (Mecklenburgische Seenplatte) blockiert. Entgegen ersten Befürchtungen konnten Spezialisten einer Lkw-Bergefirma das festgefahrene Fahrzeug am Morgen innerhalb von zwei Stunden wieder in Gang bringen, so dass die B96 am Freitagvormittag wieder freigegeben werden konnte. (dpa)

+++ 2. Juli +++

Brand in Stahlwerk - 100 000 Euro Schaden

Bei einem Brand am Hennigsdorfer Stahlwerk (Oberhavel) ist nach ersten Schätzungen ein Sachschaden in Höhe von etwa 100 000 Euro entstanden. Bei Rückbauarbeiten soll es am Donnerstag zu Funkenflug gekommen sein, wobei Plastik in der Zwischenverkleidung eines Kühlturms Feuer gefangen habe, wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte. Daraufhin sei der Kühlturm in Brand geraten. Die Kriminaltechnik untersuchte am Freitagmittag weiter den Brandort, um die Ursache für das Feuer abschließend zu klären.

Über dem Stahlwerk war am Donnerstagnachmittag eine große schwarze Rauchwolke zu sehen gewesen. Neben der Werksfeuerwehr waren auch die Feuerwehren Hennigsdorf und Velten im Einsatz, um das Feuer am Kühlturm löschen. Verletzt wurde nach Angaben der Feuerwehr und der Polizei niemand. (dpa)

Seat-Fahrerin fährt Radfahrerin an - schwer verletzt

Eine Radfahrerin ist am Mittwochmittag in Mitte angefahren und schwer verletzt worden. Eine 23-Jährige fuhr mit ihrem Seat gegen 13.45 Uhr auf der Scharnhorststraße auf die 48-jährige Radfahrerin, die durch die Wucht des Aufpralls auf die Fahrbahn stürzte und sich schwere Verletzungen am gesamten Körper zuzog. Das Fahrrad prallte gegen einen geparkten VW, der dadurch beschädigt wurde. Alarmierte Rettungskräfte versorgten die verletzte Radfahrerin am Unfallort und brachten sie anschließend zur stationären Aufnahme und Behandlung in ein Krankenhaus. (BK)

Nach Vergewaltigung am Wannsee: Polizei sucht Täter

Nach mehreren Sexualdelikten am Wannsee und am Teufelsberg suchen Polizei und Staatsanwaltschaft mögliche Täter - und weitere Opfer. Drei Tage nach einer Vergewaltigung am 22. Juni habe ein Zeuge gegen 19 Uhr eine weitere Sexualstraftat im Waldweg in der Nähe des Teufelsbergs gemeldet, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Polizisten hätten dort aber weder Täter noch Opfer gefunden. Am 28. Juni konnte dann in der Gegend eine von einem bislang unbekannten Täter angegriffene Frau flüchten.

Bei den Ermittlungen geht es um die Frage, ob es sich bei den angezeigten Taten um den selben Täter handelt. Polizei und Staatsanwaltschaft bitten deshalb dringend, dass sich vor allem das bislang unbekannte Opfer der Tat vom 25. Juni meldet. Auch bitte sie um Angaben zu den beiden anderen Taten am 22. und 28. Juni.

Die Polizei fragt:

·         Wer hat die Tat vom 25. Juni 2020 um 19 Uhr nahe des Teufelsberges beobachtet?

·         Wer kann Angaben zu den beiden anderen Taten am 22. und 28. Juni 2020 machen?

·         Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise, die auch vertraulich behandelt werden können, nimmt die Polizei unter der Telefonnummer (030) 4664- 913402 entgegen.

Daneben prüfen Polizei und Staatsanwaltschaft, ob die Taten in Zusammenhang mit der Vergewaltigung einer Joggerin bei Kleinmachnow stehen. Dort war am Sonntagabend eine 27-Jährige vergewaltigt worden. Die Polizei in Brandenburg veröffentlichte zu dieser Tat ein Phantombild und bittet die Bevölkerung um Hinweise.

Wie die Polizeidirektion West am Montag mitgeteilt hatte, soll die junge Frau nahe dem früheren Grenzkontrollpunkt Dreilinden im Südwesten Berlins von einem Unbekannten überfallen und in ein Gebüsch gezogen worden sein. Dort habe sich der Mann an ihr vergangen. Der Frau sei später die Flucht gelungen.

Phantombild des Verdächtigen. Wer kann der Polizei Hinweise geben? Foto: Polizei Brandenburg

Die Polizei sucht nun Zeugen oder Hinweise zu dem Sexualverbrechen. Nach Angaben der Frau soll der Mann etwa 25 Jahre alt, 1,75 Meter groß und schlank sein. Er habe braune Augen und sei mit einer blauen Jogginghose und einem orangefarbenen Rucksack bekleidet gewesen. (BK/dpa)

Tegel: Auto brannte

In der Nacht zum Donnerstag brannte ein Pkw in Tegel. Anwohner einer Kleingartenkolonie an der Ziekowstraße wurden gegen 2.15 Uhr durch einen Knall auf das brennende Auto aufmerksam. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Ein danebenstehender Pkw wurde durch die Hitzeentwicklung ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. (BK)

Radfahrerin schwer verletzt

Schwer verletzt kam eine Radfahrerin am Mittwochvormittag nach einem Verkehrsunfall in Steglitz in eine Klinik.

Die 86-Jährige war um 10.30 Uhr an der Kreuzung Wismarer Straße von einem nach rechts in den Ostpreußendamm abbiegenden Sattelzug erfasst worden. Die Seniorin geriet dabei unter die Zugmaschine des Gespanns und erlitt schwere Verletzungen. (BK)

+++ 1. Juli +++

Neukölln: Mann mit Messer verletzt

Am Mittwochabend ist in Neukölln ein Mann angegriffen und schwer verletzt worden. Ein Unbekannter war gegen 20.40 Uhr in der Mainzer Straße mit einem Messer auf den 33-Jährigen losgegangen. Der junge Mann stürzte zu Boden und wehrte sich gegen weitere Angriffe. Anschließend ließ der Täter von dem Verletzten ab und flüchtete zu Fuß in Richtung Herrmannstraße. Laut Zeugen soll der Verletzte zuvor noch mit dem Angreifer und einer weiteren unbekannt gebliebenen Person zusammengestanden haben, als sich plötzlich ein Streit entwickelte. Der Angegriffene erlitt mehrere Stich- und Schnittverletzungen und musste von Rettungskräften zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. (BK)

Zweiradfahrer bei Unfall tödlich verletzt

In der vergangenen Nacht wurde in Prenzlauer Berg ein Motorroller-Fahrer bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt. Der 38-Jährige war gegen 0.50 Uhr mit seiner Piaggio in der Danziger Straße in Richtung Petersburger Straße unterwegs. Aus bislang ungeklärten Gründen kam er nach links von der Fahrbahn ab, prallte auf der Mittelinsel gegen einen Zaun und erlitt dabei schwere Kopfverletzungen. Alarmierte Rettungskräfte reanimierten den Mann und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus, wo er kurze Zeit später verstarb. (BK)

Mann beraubt und schwer verletzt

Am Mittwochabend ist ein Mann in Hakenfelde überfallen und schwer verletzt worden. Zunächst war es gegen 18.25 Uhr in der Goltzstraße zu einem Streit zwischen dem 26-Jährigen und mindestens zwei weiteren unbekannten Männern gekommen. Die Auseinandersetzung wurde handgreiflich und die Angreifer schlugen dem jungen Mann ins Gesicht, traten dem am Boden Liegenden gegen den Kopf, verletzten ihn mit einem Messer und beraubten ihr Opfer schließlich. Dann stiegen die Räuber in mehrere Fahrzeuge und flüchteten. Der 26-Jährige erlitt mehrere Schnittverletzungen und eine Kopfplatzwunde. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Seniorin bei Unfall schwer verletzt

Am Dienstagmittag ist eine Seniorin bei einem Verkehrsunfall in Heinersdorf schwer verletzt worden. Als die 76-Jährige gegen 14.15 Uhr mit ihrem Rollator die Romain-Rolland-Straße überquerte, kam es zu einem Zusammenstoß mit einem 69-jährigen Autofahrer, der mit seinem Renault in Richtung Rothenbachstraße unterwegs war. Die Seniorin erlitt schwere Verletzungen am ganzen Körper und wurde von Rettungskräften zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (BK)

Mann geschlagen und homophob beleidigt

Am Dienstagabend ist ein Mann in Kreuzberg homophob beleidigt und geschlagen worden. Nach bisherigen Ermittlungen gerieten der 38-Jährige und dessen flüchtiger Bekannter gegen 19.10 Uhr in einer Bar in der Neuenburger Straße in Streit. Dabei habe der bislang nicht Identifizierte den 38-Jährigen homophob beleidigt und ihm dann mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der Geschlagene erlitt leichte Verletzungen. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

+++ 30. Juni +++

Mehrere Autobrände in der Nacht zum Dienstag

Gegen 1.15 Uhr rief ein Zeuge die Feuerwehr zu einem Parkplatz in die Wustrower Straße in Neu-Hohenschönhausen, nachdem er Flammen im Motorbereich eines Mercedes bemerkt hatte. Die alarmierte Feuerwehr löschte die Flammen. Das Fahrzeug brannte vollständig aus. Ein Renault, der neben dem Wagen stand, wurde durch die Hitzeentwicklung beschädigt. 

In der Falkenberger Chaussee bemerkte ein vorbeifahrender Zeuge gegen 2.10 Uhr  auf einem weiteren Parkplatz in Neu-Hohenschönhausen einen brennenden Wohnanhänger und rief die Feuerwehr. Diese löschten die Flammen, konnten ein vollständiges Ausbrennen des Fahrzeugs aber nicht mehr verhindern. Ein weiterer Wohnanhänger sowie eine Baumkrone wurden durch die starke Hitzeentwicklung ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. 

Am Lokdepot in Schöneberg bemerkte ein Anwohner kurz vor 3 Uhr einen in Flammen stehenden Nissan. Brandbekämpfer der Feuerwehr löschten die Flammen. Das Fahrzeug brannte fast vollständig aus. Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatschutz beim Landeskriminalamt. (BK)

Randale im Friedrichshain

Unbekannte haben in der Nacht zum Dienstag in Friedrichshain randaliert und dabei einen großflächigen Stromausfall verursacht. Gegen 0.30 Uhr rief eine Zeugin die Polizei in die Rigaer Straße, nachdem mehrere Personen eine Hausfassade mit Farbe beschmiert hatten. Alarmierte Einsatzkräfte stellten bei ihrem Eintreffen eine Gruppe von rund 20, zum Teil vermummten, Personen fest, die vom Tatort flohen.

Einige Zeit später meldete eine weitere Zeugin, dass sich mehrere dunkel gekleidete Personen im Bereich der Liebigstraße und der Rigaer Straße aufhielten und dort weitere Hausfassaden mit Farbe beschmiert sowie diverse Gegenstände auf die Kreuzung gebracht und in Brand gesetzt hätten. Anschließend sollen die Täter in ein Haus in der Rigaer Straße geflüchtet sein. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr, deren Maßnahmen durch die Polizei abgesichert wurden, löschten die Flammen. Verletzt wurde niemand. 

Im Rahmen einer anschließenden Tatortbegehung stellten die Einsatzkräfte vier beschädigte Kraftfahrzeuge, diverse Farbschmierereien mit politischen Hintergrund sowie mehrere beschädigte Laternen fest, bei denen die Kabel herausgerissen worden waren.

Gegen 3.45 Uhr soll ein bislang unbekannter Mann die Einsatzkräfte von einem Balkon der Rigaer Straße aus beleidigt und ihnen Gewalt angedroht haben.

Im weiteren Verlauf verwiesen die Einsatzkräfte eine Frau vom Ort, woraufhin sie zwei Polizistinnen angriff und leicht verletzte. (BK)

Diebstahl aus Lieferfahrzeug- Festnahme

Ein gezielter Einsatz führte am Montagmittag zur Festnahme von zwei Dieben in Mitte.

Die beiden Männer im Alter von 29 und 36 Jahren wurden von den Polizisten beim Ausspähen von Paketfahrzeugen aus ihrem Mercedes-Benz in Mitte beobachtet. In der Neue Grünstraße stieg der Beifahrer gegen 13 Uhr schließlich aus, und öffnete gewaltsam die Hecktür eines dort stehenden Lieferfahrzeugs. Mit einem aus dem Laderaum entwendeten Paket stieg er wieder zurück in den Mercedes und beide fuhren davon. Wenige Meter entfernt stoppten die Ermittler dann das Auto und nahmen die Männer fest. Das Paket wurde dem ahnungslosen Postboten übergeben. Beide Männer wurden der Kriminalpolizei überstellt. Ob die Festgenommenen möglicherweise weitere Diebstähle auf ihrem Konto verbuchen können, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. (BK)

Hermannstraße: Auto überschlägt sich

Unfallort in der Hermannstraße. Foto: Pudwell

Am Montagabend ist es gegen 22 Uhr in der Hermannstraße zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein BMW X5 hatte aus aus noch unbekannter Ursache einem Hyundai gerammt, worauf sich der Hyundai überschlug und mehrere Meter über die Hermannstraße schlitterte. In dem Hyundai wurden der Fahrer und die Beifahrerin verletzt. Die Verletzten wurden vor Ort vom Notarzt versorgt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Die Hermannstraße war für über eine Stunde gesperrt. (BK/Pud)

Trickbetrüger festgenommen

Weil ein Rentner den Braten roch, konnte am Montag ein Trickbetrüger geschnappt werden.

Der 76-Jährige erhielt am Montagabend gegen 19 Uhr in seiner Wilmersdorfer Wohnung einen Anruf, bei dem sich der Unbekannte auf der anderen Seite als Polizist ausgab. Dabei gab der Anrufer vor, dass der Rentner in Kürze Opfer eines Trickbetruges werden und zu seinem eigenen Schutz sein Geld und seine Wertsachen einem umgehend eintreffenden „Polizisten“ übergeben solle. Der Angerufene versicherte, alles genauso tun zu wollen und verständigte dann die richtige Polizei. Als dann der 43-jährige Tatverdächtige bei dem pfiffigen Rentners erschien, klickten die Handschellen.

Ob der Trickbetrüger auch für weitere Straftaten verantwortlich ist, ermittelt nun das Fachkommissariat beim Landeskriminalamt.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Berlin noch einmal um besondere Aufmerksamkeit, um Trickbetrügern nicht „auf den Leim zu gehen“. Bei Interesse finden sich Hinweise zu den einzelnen Vorgehensweisen und Maschen der Betrüger auf unserer Internetseite unter https://www.berlin.de/polizei/aufgaben/praevention/betrug/ . (BK)

Skoda überschlug sich

Am Montagnachmittag hat sich in Nikolassee ein Auto überschlagen. Eine 31-Jährige war gegen 16 Uhr auf der Potsdamer Chaussee in Richtung Nibelungenstraße unterwegs, als die junge Frau aus bislang ungeklärten Gründen vom Fahrstreifen abkam und einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Wohnwagen rammte. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sie sich mit ihrem Skoda und musste später von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Sie kam mit Arm- und Beinverletzungen in ein Krankenhaus. (BK)

+++ 29. Juni +++

Erstes Treffen über Dating App – Mann beraubt und verletzt

Am Sonntagabend haben drei Unbekannte einen Mann in seiner Wohnung in Wedding beraubt. Der 34-jährige hatte sich zuvor über eine Dating-App mit einem Mann gegen 21.45 Uhr in seiner Wohnung in der Föhrer Straße verabredet. Es erschienen dann jedoch drei Männer, von denen keiner dem Mann ähnlich sah, mit dem er das Treffen vereinbart hatte. Das Trio drängte dann den 34-Jährigen in seine Wohnung, bedrohten ihn mit einem Messer und forderten Geld. Nachdem das Opfer seine EC-Karte mit PIN übergeben hatte, flohen die Räuber in Richtung U-Bahnhof Amrumer Straße. Der Beraubte erlitt Gesichtsverletzungen, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt wurden. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Pkw angezündet

Eine Passantin hat in der Nacht zum Montag gegen 2 Uhr in Prenzlauer Berg einen brennenden Pkw entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Trotz schnell eingeleiteter Löschmaßnahmen brannte der in der Fritz-Riedel-Straße Ecke Cotheniusstraße geparkte Tesla komplett aus. Ein danebenstehender Nissan Primera wurde ebenfalls stark beschädigt. Ein Brandkommissariat hat die Ermittlungen übernommen. (BK)

Brand an Reichtagsgebäude

Am Berliner Reichtagsgebäude hat in der Nacht zu Montag eine Spanplatte gebrannt. Gegen 0.30 Uhr fing aus bislang unbekannter Ursache eine kleine Fläche einer Spanplatte an einem Fenster an der Ostseite des Gebäudes Feuer, wie ein Feuerwehrsprecher am Morgen sagte. Der Brand wurde noch vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht. Laut Sprecher war der Einsatz, zu dem zunächst 50 Rettungskräfte gerufen wurden, nach rund 30 Minuten beendet. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war am Morgen noch unklar. Zunächst hatten «B.Z.» und «Bild» berichtet. Nach Informationen der beiden Zeitungen fahndet die Polizei nach dem Täter oder den Tätern. Die Berliner Polizei bestätigte dies am Montagmorgen zunächst nicht.

Da das Reichtagsgebäude unter einem besonderen Schutz steht, wurden zunächst mehr Feuerwehrleute gerufen, als letztendlich nötig waren, hieß es vom Sprecher weiter. (dpa)

+++ 28. Juni +++

Mann bei Polizeieinsatz verstorben

Am Sonntagabend ist ein Mann bei einem Polizeieinsatz in Wilmersdorf verstorben. Nach bisherigen Erkenntnissen alarmierte ein 63-Jähriger gegen 22.30 Uhr die Polizei zu seiner Wohnung in der Xantener Straße, da sein 41 Jahre alter Freund, der später Verstorbene, ihm gegenüber sehr aggressiv geworden sein soll, sodass er aus der Wohnung zu Nachbarn flüchten musste. Als die Funkwagenbesatzung am Ort eintraf, befand sich der Mann im Treppenhaus im obersten Geschoss. Zu dieser Zeit war er unbekleidet und brüllte. Darüber hinaus warf er Gegenstände in Richtung des Treppenabsatzes im 4. Obergeschoss. Er soll dann einem Metallgitter gerüttelt und versucht haben, an diesem weiter nach oben zu klettern. Die zwei Polizisten versuchten, beruhigend auf den Mann einzuwirken und die Situation zu deeskalieren. Dies blieb auch nach mehreren Versuchen erfolglos. Um einen Sturz oder Sprung des 41-Jährigen zu verhindern, ging lediglich ein Polizist zu ihm und konnte ihn rechtzeitig zu Boden ziehen. Dort wurden ihm Handfesseln angelegt. Zur Behandlung einer Verletzung an einem Auge und aufgrund der offenbar bestehenden Drogen- sowie Alkoholbeeinflussung des 41-Jährigen wurde ein Rettungswagen hinzugerufen. Eine Behandlung der Verletzung am Auge durch die Rettungskräfte war jedoch nicht unmittelbar erforderlich, sodass der Mann dann einem Arzt in einem Krankenhaus vorgestellt werden sollte. Bei der Umlagerung für den Transport kollabierte der 41-Jährige plötzlich und musste reanimiert werden. Die Reanimation verlief erfolglos und der Mann verstarb. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Frau sticht ihren Lebensgefährten nieder: Not-OP, Mordkommission ermittelt

In der Nacht zu Sonntag ist eine Frau in Köpenick mit einem Messer auf ihren 47-jährigen Lebensgefährten losgegangen und hat diesen lebensgefährlich verletzt. Die Polizei nahm die 45-Jährige wegen eines versuchten Tötungsdelikts fest. Alarmierte Rettungskräfte fanden das Opfer in seiner Wohnung in der Hoernlestraße lebensgefährlich verletzt vor. In einer Klinik wurde er umgehend notoperiert. Sein Zustand soll derzeit stabil sein. Eine Mordkommission ermittelt. (BK)

Zwei Schwerverletzte nach brutalen Raubüberfällen

Zwei junge Männer sind am Wochenende in Berlin bei brutalen Raubüberfällen schwer verletzt worden und zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gekommen. Am frühen Sonntagmorgen umringten laut Polizei bis zu fünf Täter einen 20-Jährigen an der Altonaer Straße in Spandau, bedrohten ihn mit einem Messer und verlangten die Herausgabe seines Handys. Als er sich weigerte, sei er geschubst worden, auf den Boden gestürzt und habe mehrere Tritte gegen den Kopf bekommen. Dann hätten die Räuber sein Portemonnaie an sich genommen und seien geflüchtet.

Zuvor hatte sich ein ähnlicher Vorfall im Volkspark Wuhlheide abgespielt. Dort bedrängten nach Polizeiangaben in der Nacht zum Samstag rund 20 Menschen einen Jugendlichen in einer zehnköpfigen Gruppe und forderten ihn auf, seine Geldbörse und sein Mobiltelefon abzugeben. Nachdem der 17-Jährige das abgelehnt hatte, sollen ihm mehrere Täter ins Gesicht geschlagen haben, so dass er zu Boden ging. Auch hier traten die Angreifer der Polizei zufolge auf ihr Opfer ein, raubten ihm schließlich den Rucksack und nahmen Reißaus. Der Jugendliche wurde im Gesicht verletzt. (dpa)

Jugendliche besetzen Haus auf Kreuzberger Dragoner-Areal

Ein Gebäude auf dem Dragoner-Areal in Berlin-Kreuzberg ist am Sonntagmittag von Jugendlichen aus dem Umfeld der selbstverwalteten Jugendzentren Potse und den Drugstore besetzt worden. Die Besetzung sei eine Aufforderung an das Land Berlin, das Objekt für Drugstore und Potse zur Verfügung zu stellen und sich mit dem Bezirk auf eine Nutzung zu einigen, sagte eine Sprecherin der Besetzer am Nachmittag. Das Jugendzentrum Potse befindet sich aktuell in einem Räumungsprozess.

Vor dem Gelände endete am Nachmittag außerplanmäßig ein Fahrradkorso unter dem Motto «Jugend braucht Freiräume», das vom Jugendzentrum Potse zum Halleschen Tor verlaufen sollte. Einige Teilnehmer haben dann aufgerufen, in das Gebäude zu gehen, wie Polizei und die Sprecherin der Besetzer bestätigten. Vor dem Haus standen zudem am Nachmittag noch rund 100 Menschen, die größtenteils aus dem Fahrradkorso stammten, sagte ein Polizeisprecher.

Das weitere Vorgehen der Sicherheitskräfte war zunächst unklar. «Wir wollen erst mit dem Hauseigentümer sprechen», sagte der Polizeisprecher. (dpa)

Häusliche Gewalt: Mann sticht mit Schraubendreher auf Partnerin ein und verletzt sie lebensgefährlich

Bei einem Angriff durch ihren Lebensgefährten ist am Samstagabend in Haselhorst eine Frau lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurde die 31-Jährige ersten Ermittlungen zufolge gegen 20.30 Uhr von ihrem 34 Jahre alten Lebensgefährten mit einem Schraubendreher in einer Wohnung einer Bekannten im Burscheider Weg angegriffen. Dabei erlitt sie eine lebensbedrohliche Stichverletzung.

Der Tatverdächtige flüchtete nach dem Angriff. Ein Notarzt sowie Sanitäter versorgten die 31-Jährige am Ort und brachten sie anschließend in ein Krankenhaus, in welchem sie notoperiert und zunächst auf der Intensivstation aufgenommen werden musste. Ihr Zustand soll derzeit stabil sein.

Als der Tatverdächtige am Sonntagmorgen dann vor der Tür der Bekannten randalierte, nahm ihn die Polizei fest und brachte ihn in Polizeigewahrsam. Da der Verdacht bestand, dass der Mann unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol stand, wurde ihm Blut abgenommen. Am Montag soll der 34-Jährige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden. (tn)

Vermisster Schwimmer vom Beetzsee tot - Polizei geht von Unglück aus

Ein seit Donnerstag im Beetzsee bei Radewege (Potsdam-Mittelmark) vermisster Schwimmer ist tot. Polizisten entdeckten den 26-Jährigen nach eigenen Angaben am frühen Sonntagmorgen etwa 100 Meter entfernt vom Strand im Wasser treibend. Kräfte der Feuerwehr brachten den leblosen Körper an Land. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen von einem Unglücksfall aus.

Seit Donnerstag hatten Polizei und Rettungskräfte nach dem Vermissten gesucht. Er soll am Donnerstagnachmittag mit einem Bekannten im See geschwommen und plötzlich verschwunden sein. Der Begleiter soll noch erfolglos versucht haben, den Schwimmer zu fassen und zu retten. Trotz der Suche mit Booten, Tauchern, einer Drohne und einem Hubschrauber blieb der Mann zunächst verschwunden. (dpa)

Mann wird rassistisch beleidigt und verfolgt - Staatsschutz ermittelt

Ein Mann ist von zwei Unbekannten in Berlin-Köpenick rassistisch beleidigt und per Auto verfolgt worden. Die beiden Männer sollen den 29-Jährigen aufgrund seiner Hautfarbe am Samstagmorgen an einer Tankstelle an der Friedrichshagener Straße bepöbelt haben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Anschließend sollen sie den Mann per Auto verfolgt haben. Er fuhr daraufhin zur Polizei und stellte Anzeige gegen sie. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. (dpa)

Nach Leichenfund in ausgebranntem Wagen: Identität des Opfers unklar

Nach dem Fund einer Leiche in einem ausgebrannten Auto in Steinhöfel (Kreis Oder-Spree) ist die Identität des Opfers weiter ungeklärt. Gewissheit solle eine gerichtsmedizinische Untersuchung bringen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag in Fürstenwalde. Der Insasse war bis zur Unkenntlichkeit verbrannt.

Die Polizei ging nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass es sich bei dem Opfer um den Fahrer des Autos handelt - einen 63 Jahre alten Mann. Einsatzkräfte hatten den ausgebrannten Wagen am Samstag auf einem Feld entdeckt. Die Ursache des Brandes ist nach Aussage des Sprechers noch nicht abschließend geklärt. Derzeit werde davon ausgegangen, dass im Auto während der Fahrt eine Gasflasche detoniert sei. Die Polizei vermutet, dass das Fahrzeug daraufhin von der Fahrbahn abgekommen sei. (dpa)

Grunewald: Unfall mit Pedelec - Senior schwer verletzt

Ein 78-jähriger Mann ist mit seinem Pedelec von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Mann erlitt laut Polizei schwere Verletzungen an Kopf, Rumpf, Armen und Beinen. Der Unfall ereignete sich am Samstag gegen 11.30 Uhr in einer Rechtskurve in Höhe Lieper Bucht. Der Mann war vom Grunewaldturm in Richtung Kronprinzessinnenweg unterwegs. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme war die Havelchaussee an der Unfallstelle bis etwa 12 Uhr gesperrt. (BK)

Schmargendorf: Radfahrerin stürzt und verletzt sich schwer

Eine 62-jährige Frau hat die Kontrolle über ihr Fahrrad verloren und ist gestürzt. Die Radfahrerin erlitt nach Angaben der Polizei schwere Verletzungen. Sie war am Samstag, gegen 13 Uhr in Schmargendorf unterwegs. Auf der Rheinbabenallee, kurz vor der Einmündung in die Hundekehlestraße, ist die Seniorin durch eine Fahrbahnerhöhung gestürzt. Sie erlitt schwere Kopfverletzungen und war kurzzeitig nicht ansprechbar. Zeugen leisteten Erste Hilfe und alarmierten Rettungskräfte. (BK)

Stolpersteine beschädigt

Unbekannte haben in Kreuzberg mehrere Stolpersteine beschädigt. Ein Anwohner der Dieffenbachstraße entdeckte am frühen Samstag-Vormittag zehn mit schwarzer Farbe beschmierte Stolpersteine. Die Farbe wurde entfernt. Der Staatsschutz ermittelt. (BK)

Fremdenfeindlich beleidigt und verfolgt

An einer Tankstelle in Berlin-Köpenick ist ein Mann in der Nacht zu Sonntag fremdenfeindlich beleidigt worden. Laut Polizei sollen die beiden Tatverdächtigen den 29-Jährigen gegen 4.15 Uhr an einer Tankstelle in der Friedrichshagener Straße beleidigt und anschließend mit einem Fahrzeug verfolgt haben. Der junge Mann fuhr daraufhin zu einem Polizeiabschnitt und erstattete Anzeige. Die Ermittlungen übernahm ein Fachkommissariat für Staatsschutzdelikte beim Landeskriminalamt Berlin. (BK)

Supermarkt-Raub mit Messer ohne Beute – Festnahme

Ein betagter Räuber ist am späten Sonnabend ohne Beute aus einem Supermarkt in Mitte geflohen und kurz darauf festgenommen worden. Der 62-Jährige forderte mit vorgehaltenem Messer von einer 22-jährigen Verkäuferin Bargeld. Die junge Frau rief um Hilfe, und der Tatverdächtige verließ den Supermarkt ohne Beute. Alarmierte Polizisten nahmen den Mann kurz darauf auf dem Parkplatz der Filiale fest und brachten ihn in ein Polizeigewahrsam. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,8 Promille. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung und Blutentnahme wurde der mutmaßliche Räuber der Kriminalpolizei überstellt. (BK)

Haltestelle mit Flusssäure verätzt

Unbekannte haben am Samstagabend in Westend eine Haltestelle mit Flusssäure beschädigt. BVG-Mitarbeitenden sahen einen mit Flusssäure angebrachten Schriftzug an der Haltestelle am U-Bahnhof Ruhleben und riefen die Polizei. Spezialisten des Landeskriminalamtes Berlin sicherten Spuren, bestätigten, dass es sich um Flusssäure handelte und entnahmen Proben. Nach Beendigung der Reinigungsarbeiten wurde die Haltestelle wieder freigegeben. Ein Fachkommissariat für Umweltdelikte beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt. wegen schwerer Gefährdung durch Freisetzen von Giften und Sachbeschädigung. (BK)

+++ 26. Juni +++

Wedding: Feuerwehr löscht Dachbrand auf Hochhaus

Auf dem Dach eines Hochhauses in Wedding sind am Sonnabend auf einer Fläche von 100 Quadratmetern Baumaterialien in Brand geraten. Es entstand eine Rauchsäule, die von Weitem zu sehen war. Die Feuerwehr hatte den Brand bald unter Kontrolle.

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Auto-Brandserie fortgesetzt: Brennende PKW in Neukölln und Tempelhof

Die Feuerwehr löscht ein brennendes Fahrzeug in Tempelhof:
Foto: Pudwell

Die Brandserie in Berlin nimmt kein Ende: Erneut sind in der Nacht zu Samstag mehrere Fahrzeuge in Flammen aufgegangen. Wie in den Nächten zuvor brannte es in Neukölln. Dort stand ein PKW in der Schönstedstraße in Flammen. In Tempelhof brannte der vordere Teil eines Seat Ibiza aus. Hier klärt allerdings noch ein Fachkommissariat der Polizei, ob es sich um Brandstiftung oder einen technischen Defekt handelt. (BK)

+++ 26. Juni +++

Riesige Rauchsäule: Feuerwehr löscht Brand in Kreuzberg

Weithin sichtbar war die Rauchsäule über dem brennenden Flachdach einer Sporthalle. Die Feuerwehr konnte den Brand am Freitagnachmittag rasch löschen. (BK)

Polizisten stoppen illegales Autorennen in Kreuzberg

Zivilfahnder der 31. Einsatzhundertschaft haben am Morgen in Kreuzberg zwei Männer festgenommen, die sich offenbar ein Autorennen geliefert haben. Die Polizisten sahen gegen 3.30 Uhr, wie ein Range Rover und ein Audi an einer roten Ampel an der Yorckstraße, Ecke Mehringdamm standen und die Motoren aufheulen ließen. Bei grüner Ampel beschleunigten beide stark und rasten in Richtung Hasenheide los. An der Gneisenau-, Ecke Zossener Straße nahmen die Beamten wahr, dass der Range Rover-Fahrer stark abbremsen musste, um nicht gegen einen wartenden Smart zu fahren. Anschließend beschleunigten die Fahrer wieder und fuhren mit überhöhter Geschwindigkeit weiter. Dort gelang es den Polizisten, die beiden Fahrzeuge zu stoppen. Die Führerscheine der Fahrer im Alter von 26 und 48 Jahren und beide Autos wurden beschlagnahmt. (tc)

Charlottenburg: Unfall bei illegalem Autorennen

Bei einem illegalen Autorennen hat es am Donnerstagabend in Charlottenburg einen Unfall gegeben. Laut Polizei rasten gegen 21 Uhr drei Mercedes, die sich ein Rennen lieferten, über den Kurfürstendamm in Richtung Wielandstraße. Sie bogen am Olivaer Platz rechts in Richtung Konstanzer Straße ab und gefährdeten dabei Fußgänger und Radfahrer. Dann bogen die drei Wagen gleich wieder nach links in Richtung Lietzenburger Straße ab. Dabei stieß der letzte Mercedes mit einem entgegen kommenden VW zusammen, mit dem ein 25-Jähriger unterwegs war. Die anderen beiden Mercedes setzten ihre Fahrt fort. Bei dem Zusammenstoß erlitt der VW-Fahrer Kopf- und Halsverletzungen. Der 19-jährige Mercedes-Fahrer blieb unverletzt. Während der Unfallaufnahme erschienen drei Bekannte des Mercedes-Fahrers am Unfallort. Von diesen erkannte ein Polizeibeamter einen 19- und einen 21-Jährigen als Fahrer der anderen beiden Mercedes wieder. Polizisten beschlagnahmten die Führerscheine der zwei 19-Jährigen sowie den am Unfall beteiligten Mercedes. Der 21-Jährige entfernte sich wieder vom Ort, noch bevor seine Beteiligung am mutmaßlichen Rennen abschließend geklärt werden konnte. Gegen die Drei wird wegen des Verdachts der Beteiligung an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen ermittelt. (tc)

Mit Polizeiauto zusammengestoßen und dann geflüchtet

Nach einer Kollision mit einem Polizeiauto in Kreuzberg ist am Donnerstagabend ein Autofahrer geflüchtet. Laut Polizei fuhr der Streifenwagen gegen 22.30 Uhr langsam, mit Blaulicht und Martinshorn auf der Gegenfahrbahn der Skalitzer Straße in Richtung Oppelner Straße. Aus einer bereits gebildeten Rettungsgasse scherte dann auf einmal ein Auto aus und fuhr gegen den Streifenwagen. Anschließend entfernte sich der Wagen in unbekannte Richtung und entkam. Mitarbeiter eines Fachkommissariats für Verkehrsdelikte sicherten vor Ort Spuren. (tc)

In Neukölln brennen wieder Autos 

Erneut haben in Neukölln Autos gebrannt. Wie die Polizei mitteilte, entdeckte ein Anwohner gegen 2 Uhr in der Donaustraße kleine Flammen an einem Nissan Micra, die noch vor dem Eintreffen der alarmierten Feuerwehr selbst erloschen. Wenige Meter entfernt brannte gegen 2.50 Uhr ein Skoda Fabia. Die Flammen griffen auf einen daneben geparkten Mercedes über. Um 4.15 Uhr wurde die Feuerwehr in die Schönstedtstraße alarmiert, nachdem dort ein Opel Vectra angezündet worden war. 

In der Schönstedtstraße am Rathaus Neukölln brannte ein Opel. Foto: Pudwell

Bereits in der Nacht zum Donnerstag hatten in Neukölln mehrere Autos gebrannt, darunter auch in der Donaustraße. (tc)

Gedenkstein mit Farbe beschmiert

Unbekannte beschädigten in Neukölln einen Gedenkstein. Ein Mitarbeiter des zuständigen Bezirksamtes stellte am Donnerstag gegen 7 Uhr fest, dass der auf dem Gelände des Friedhofes Columbiadamm stehende Gedenkstein der Gefallenen des Herero-Aufstandes mit roter Farbe übergossen worden war und erstattete Strafanzeige. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt. (BK)

Köpenick: Zug rammt Catering-Transporter

Am Anhänger entstand Sachschaden.. Foto: Pudwell

Am Donnerstagabend gegen 18 Uhr ist der Fahrer eines Transporters mit Catering-Anhänger in Köpenick nur knapp einer Katastrophe entkommen. Am Bahnübergang in der Rudolf-Rühl-Allee hatte er es verkehrsbedingt nicht mehr geschafft, seinen Anhänger aus dem Gefahrenbereich der Schienen zu fahren, als sich plötzlich die Schranken schlossen. Die Lok eines Zuges mit Autoanhängern rammte den Anhänger im Heckbereich. Verletzt wurde durch den Aufprall niemand. Am Anhänger entstand Sachschaden in unbekannter Höhe, an der Lok geringer Schaden. Die Rudolf-Rühl-Alle war für über 2 Stunden gesperrt. (Pud/BK)

+++ 25. Juni +++

Masken-Verweigerer prügelt Polizisten dienstunfähig

Ein Mann, der sich weigerte, beim Betreten eines Elektronikmarktes in Tegel einen Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen, hat sich am Mittochabend eine brutale Auseinandersetzung mit Security und Polizei geliefert. Mehrfach habe der 18-Jährige versucht, den Elektronikfachmarkt in einem Einkaufszentrum in der Straße Am Borsigturm zu betreten, so die Polizei. Diese sei von Security-Mitarbeitern alarmiert worden, nachdem sie den Mann mehrfach abgewiesen hatten. Die Polizisten nahmen eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs auf. Dabei habe der Mann die Herausgabe seines Ausweises verweigert. Bei der dann folgenden Durchsuchung seiner Tasche fanden die Polizisten neben dem Ausweis auch ein Messer. Erneut habe der 18-Jährige dann versucht, das Geschäft zu betreten. Als die Einsatzkräfte dies unterbanden, habe er diese angeschrien und erfolglos versucht, den Polizisten seine Tasche zu entreißen und sie bedroht.

Bei der anschließenden Festnahme soll er um sich geschlagen und versucht haben, die Beamten mit Kopfstößen zu verletzen. Erst als weitere Unterstützungskräfte hinzukamen und er zu Boden gebracht worden war, gelang es der Polizei, dem Mann Handfesseln anzulegen. Nachdem der 18-Jährige es geschafft hatte, sich wieder aufzurichten, musste er erneut zu Boden gebracht werden. Einsatzkräfte brachten ihn anschließend zur erkennungsdienstlichen Behandlung und nahmen ihm im Polizeigewahrsam Blut ab. Danach wurde er wieder entlassen. Ein Polizist erlitt Kopfverletzungen, ein weiterer Polizeibeamter Arm- und Beinverletzungen. Beide mussten ihre Dienste beenden. Ermittelt wird neben Hausfriedensbruch nun wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und einem Verstoß gegen das Personalausweisgesetz. (BK)

22-Jährige an Anschlussstelle der A20 zu schnell - schwer verletzt

(dpa) Eine 22 Jahre alte Autofahrerin aus Berlin ist bei einem Unfall an einer Anschlussstelle der Autobahn 20 schwer verletzt worden. Sie habe die Absicht gehabt, am Donnerstagabend bei Anklam die A20 zu verlassen, teilte die Polizei mit. Der Wagen sei aber wegen zu hoher Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn abgekommen und habe sich überschlagen. Die junge Frau wurde ins Klinikum Neubrandenburg gebracht. Sie war in Richtung Lübeck unterwegs und hatte allein im Wagen gesessen. Für die Bergung des Wagens wurde die A20 kurzzeitig gesperrt. (dpa)

Stein von Brücke auf ICE geworfen: Bahnstrecke Hamburg-Berlin gesperrt

Auf der Fahrt von Hamburg nach Berlin ist am Donnerstag ein ICE nahe dem schleswig-holsteinischen Reinbek von einem Stein getroffen worden. Der Stein habe eine Scheibe des Zuges durchschlagen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Vermutlich sei der Stein von einer Brücke geworfen worden. Ob jemand verletzt wurde, war zunächst unklar. Die Strecke wurde vorerst gesperrt. Ob von der Sperrung auch Züge aus Richtung Berlin und Rostock betroffen sind, konnte der Sprecher nicht sagen. Die Deutsche Bahn teilte auf Twitter mit, ein ICE nach Berlin werde umgeleitet und verspäte sich um 45 Minuten. (dpa)

Unfall mit vier Fahrzeugen auf A2 endet glimpflich - eine Verletzte

Das Überholmanöver eines Autofahrers auf der A2 Richtung Magdeburg hat einen Unfall mit vier Fahrzeugen nach sich gezogen. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, kollidierte der 49-Jährige nach eigenen Angaben am Mittwoch zwischen den Anschlusstellen Brandenburg an der Havel und Wollin beim Überholen mit dem Anhänger eines Lkw. Dadurch sei er ins Schlingern gekommen und auf den linken Fahrstreifen geraten. Dort erfasste er seitlich den Wagen einer 55-Jährigen.

Die Autofahrerin wurde durch den Zusammenprall in die Mittelschutzplanke geschleudert. Über das durch den Unfall entstandene Trümmerfeld fuhr wiederum ein dahinter fahrender 29-Jähriger mit seinem Pkw. Alle Fahrzeuge kamen schließlich auf dem Standstreifen zum Stehen. Bei dem Unfall wurde lediglich eine 73-jährige Mitinsassin der Autofahrerin leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 22 000 Euro. (dpa)

Radfahrerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Mittwochnachmittag hat eine Frau bei einem Verkehrsunfall in Alt-Hohenschönhausen schwere Verletzungen erlitten. Die 69-Jährige war gegen 16 Uhr auf dem Fahrradschutzstreifen der Konrad-Wolf-Straße in Richtung Freienwalder Straße unterwegs, als sie einem Lieferwagen links ausweichen musste. Als der Fahrer des Wagens dann die Fahrertür öffnete, wich sie noch weiter nach links aus, geriet mit dem Rad in eine Straßenbahnschiene und stürzte. Der Fahrer verließ unerkannt den Unfallort. Alarmierte Rettungskräfte brachten die 69-Jährige mit schweren Beinverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (BK)

Mehrere brennende Autos in Berlin

Brennendes Fahrzeug in der Donaustraße. Foto: Pudwell

In Berlin haben in den frühen Morgenstunden drei Autos gebrannt. In Neukölln stand in der Nobelstraße Ecke Boschweg ein Firmenfahrzeug in Flammen, wie ein Polizeisprecher des Lagezentrums am Donnerstag sagte. Ein weiteres Auto soll beschädigt worden sein. Ob der Staatsschutz wegen eines möglichen politischen Motivs ermittelt, bestätigte der Sprecher zunächst nicht. Ebenfalls in Neukölln – in der Donaustraße Ecke Schönstedtstraße – brannte ein Pkw. Nach Angaben der Feuerwehr kam hier ebenfalls ein zweiter Wagen zu Schaden. Wie der Feuerwehrsprecher sagte, ereignete sich ein weiterer Fahrzeugbrand in der Rixdorfer Straße in Mariendorf. In den anderen Fällen laufen die Ermittlungen, hieß es. (dpa)

Mann stirbt bei Wohnungsbrand in Berlin-Wilmersdorf

Bei einem Feuer in einem Wohnhaus in Wilmersdorf ist ein Mann ums Leben gekommen. Rettungskräfte fanden den Bewohner in seiner Wohnung im zweiten Obergeschoss leblos vor, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Donnerstagmorgen sagte. Reanimationsversuche blieben ohne Erfolg. Bei den Löscharbeiten verletzte sich zudem ein Feuerwehrmann. Ein weiterer Bewohner des viergeschossigen Hauses in der Brandenburgischen Straße musste in Sicherheit gebracht werden, er blieb aber unverletzt. Nach Angaben der Feuerwehr waren rund 30 Einsatzkräfte vor Ort, das Feuer war in einer knappen Stunde gelöscht. Warum Möbel und Einrichtungsgegenstände in der Wohnung in Brand gerieten, war zunächst nicht bekannt. Die polizeilichen Ermittlungen laufen. (dpa)

+++ 24. Juni +++

Pflasterstein verfehlt Kind – Polizei sucht Zeugen

Nur knapp hat ein Pflasterstein am vergangenen Sonntagabend in Wilhelmstadt ein spielendes Kind verfehlt. Ein Unbekannter hatte den Stein laut Polizei aus der Richtung von Balkonen in der Ruhlebener Straße auf den Achtjährigen geworfen. Nun sucht die Polizei nach Zeugen. 

Die Kriminalpolizei fragt:

Wer ist Zeuge der Tat geworden bzw. hat gesehen, aus welchem Stockwerk oder sogar konkret von wem der Stein geworfen wurde? Wer hat vor der Tat Personen bemerkt, die in der Umgebung des Hauses Ruhlebener Straße 150 einen Pflasterstein bei sich hatten oder dort an sich nahmen? Wer kann sonst Angaben zum Sachverhalt machen?

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei der Direktion 2, Charlottenburger Chaussee 75 in 13597 Berlin-Spandau unter den Rufnummern (030) 4664-273119 (innerhalb der Bürodienstzeiten) sowie (030) 4664-271100 (außerhalb der Bürodienstzeiten) oder auch an jede andere Polizeidienststelle. (BK)

Lkw schleift Pkw mit sich - Fahrerin schwer verletzt

Am Dienstagmittag ist eine Frau bei einem Verkehrsunfall in Alt-Hohenschönhausen schwer verletzt worden. Die 52-Jährige wendete gegen 12.20 Uhr mit ihrem Skoda an der Kreuzung Marzahner Straße Ecke Plauener Straße und wurde dabei vom Lastwagen eines 30-Jährigen erfasst. Das Auto wurde durch den Lkw rund 30 Meter mitgeschleift. Die Autofahrerin wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Sie erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen am ganzen Körper. Lebensgefahr besteht nicht. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Die Marzahner Straße war in beiden Richtungen rund drei Stunden gesperrt. (BK)

Mit Mietwagen gegen Automaten

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht versucht, mit einem Mietwagen einen Geldautomaten in Kreuzberg zu knacken.

Eine unbekannte Person rammte gegen 3.30 Uhr den VW Polo an der Kreuzung Schöneberger Straße Ecke Hafenplatz gegen einen dort freistehenden Geldautomaten. Trotzdem das Auto und der Automat nebst angrenzenden Zaun stark beschädigt wurden, gelangten die Unbekannten nicht an das Geld und entkamen ohne Beute. Alarmierte Polizeieinsatzkräfte stellten das Tatfahrzeug sicher. Offenbar hatten die Täter zuvor vergeblich versucht, das Auto in Brand zu setzen. Die Kriminalpolizei ermittelt. (BK)

Schleuserkriminalität: Bundespolizei durchsucht Wohnungen in Berlin

Mit einer Razzia ist die Bundespolizei am Mittwochmorgen in Berlin gegen Schleuserkriminalität vorgegangen. Ein Haftbefehl gegen einen 38-jährigen Albaner sei vollstreckt worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Mittwochmorgen. Die Beamten entdeckten demnach außerdem «eine ganze Reihe an Urkunden», darunter Reisepässe und ID-Karten, die nun überprüft werden. «In ersten Fällen haben wir schon klar erkannt, dass es sich um gefälschte Dokumente handelt», sagte der Sprecher.

170 Beamte durchsuchten seit 6 Uhr elf Objekte, vor allem Wohnungen - unter anderem im Wedding und Schöneberg. Aber auch eine gastronomische Einrichtung sei darunter. Die Polizisten seien bei den Durchsuchungen außerdem auf acht vermutlich Geschleuste in Wohnungen gestoßen. (dpa)

23. Juni

Mit 3,41 Promille auf gestohlenem Rad: Festnahme

Die Brandenburger Polizei hat einen stockbetrunkenen Radfahrer gestoppt. Bei der Überprüfung ergab sich ein Blutalkoholwert von 3,41 Promille. Das Rad war als gestohlen gemeldet - der Suff-Radler wurde festgenommen.

Mit geraubtem Quad Unfall verursacht und geflüchtet

Auf einem geraubten Quad haben zwei Unbekannte am Montagabend in Neukölln einen Verkehrsunfall verursacht und sind anschließend zu Fuß geflüchtet. Laut Polizei soll zuvor einer der Männer einen 18-Jährigen von dem Quad gezogen haben, als dieser in einer Einfahrt in der Weserstraße gehalten hatte. Im weiteren Verlauf soll der Unbekannte den jungen Mann gegen eine Statue gedrückt und ihm Gewalt angedroht haben. Zeitgleich soll ein Komplize das Quad gestartet haben, mit dem das Duo im Anschluss in Richtung Weichselstraße flüchtete. Während der Fahrt kam der Fahrzeugführer nach rechts von der Fahrbahn ab und beschädigte in der Weserstraße einen geparkten Opel. Mehreren Zeugenaussagen zufolge sollen die beiden Männer anschließend von dem Fahrzeug abgestiegen und zu Fuß in Richtung Sonnenallee geflüchtet sein. (BK)

+++ 22. Juni +++

Mann zeigt Hitlergruß und attackiert Nachbarn mit Schraubenschlüssel

In Friedrichsfelde hat ein 40-Jähriger zwei Männer mit einem Schraubenzieher verletzt. Wie die Polizei meldete, ging dem Vorfall ein Streit voraus. Der 40-Jährige soll auf seinem Balkon den sogenannten Hitlergruß gezeigt und laut „Heil Hitler“ gerufen haben. Nachbarn hätten dies bemerkt und den Mann zur Rede gestellt. 

Es kam zunächst zu einem lauten Streit, woraufhin der 40-Jährige an der Wohnungstür der Nachbarn klingelte und beim Öffnen einem 71-Jährigen mit dem Schraubendreher gegen dessen Stirn stach. Auch den Bruder des 71-Jährigen, der zu Hilfe eilte, griff der Mann an und stach ihm in den Arm. Die beiden Verletzten mussten zunächst nicht behandelt werden. 

Bei dem 40-Jährigen wurde eine Blutentnahme in einem Polizeigewahrsam durchgeführt, die er anschließend wieder verlassen durfte. Er muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten. Die Ermittlungen zu diesem Sachverhalt führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin. (BK)

Ein Toter und acht Verletzte bei Busunfall nahe Mittenwalde 

Bei einem Unfall mit einem Bus und einem Transporter im Landkreis Dahme-Spreewald sind am Montagnachmittag ein Mann getötet und mindestens acht Menschen verletzt worden, davon zwei schwer. Die Kollision der beiden Fahrzeuge habe sich auf der B246 in der Ortslage Telz nahe Mittenwalde ereignet, sagte ein Polizeisprecher in Potsdam.

Bei dem Toten handle es sich vermutlich um den Transporterfahrer, bei den acht Verletzten um alle Insassen des Reisebusses. Dessen Fahrer soll zu den beiden Schwerverletzten gehören, die laut Sprecher nicht in Lebensgefahr schweben. Alle übrigen Businsassen seien leicht verletzt.

Nach dem Unfall kamen laut Polizei vier Rettungshubschrauber und acht Rettungswagen zum Einsatz. Feuerwehr und Rettungsdienste seien mit rund 45 Kräften zur Unfallstelle geeilt. Zur Ursache des Zusammenstoßes konnte der Sprecher zunächst nichts sagen, es sei aber inzwischen die Sachverständigenorganisation Dekra vor Ort. (dpa)

Knapp 4500 Verstöße bei Schwerpunktkontrollen der Polizei 

Während einer Kontrollwoche im Berliner Straßenverkehr hat die Polizei fast 4500 Verstöße von Autofahrern und Radfahrern festgestellt. Knapp 850 Mal wurden rote Ampeln ignoriert - erwischt wurden dabei vor allem Radfahrer, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Demzufolge waren Autofahrer 585 Mal zu schnell unterwegs. Es gab 545 Verstöße durch Telefonieren am Steuer, 369 mal fuhren Radfahrer auf Gehwegen, 93 mal Autofahrer durch Fahrradstraßen. Die Polizei erwischte außerdem 328 Fahrer beim falschen oder gefährlichen Abbiegen, und in 222 Fällen waren Menschen nicht richtig angeschnallt. Dazu kamen 1838 Fälle von falschem Parken und Halten. (dpa)

Ermittlungen zu illegalem Straßenrennen in Hennigsdorf

Die Polizei ermittelt in Hennigsdorf (Oberhavel) wegen des Verdachts eines illegalen Straßenrennens. Zeugen hatten die Beamten wegen diverser Motor- und Fahrgeräusche am Sonntagabend auf mehrere Fahrzeuge am alten Walzwerk aufmerksam gemacht. Dort stellten Beamte etwa 20 Fahrzeuge mit Berliner Kennzeichen fest, wie die Polizei am Montag weiter mitteilte. Wegen der wahrgenommenen Geräuschkulisse und auffälligen Abriebspuren auf dem Asphalt wurden die Identitäten sämtlicher Personen festgestellt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts, ein verbotenes Autorennen veranstaltet zu haben. (dpa)

Lichtenberg: Mann mit Metallstange attackiert und verletzt

Bei einem Streit in Alt-Hohenschönhausen ist ein Mann von einem Unbekannten mit einer Stange attackiert und verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, soll der 31-Jährige gegen 23.30 Uhr mit einer Frau gestritten haben. Wenig später kam ein Begleiter der Frau hinzu und schlug mit einer Stange gegen das Bein des 31-Jährigen. Die Frau fuhr mit ihrem Begleiter in einem schwarzen Pkw davon. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er ambulant behandelt werden musste. (BK)

Geschwindigkeitskontrolle in Friedenau: Lamborghini mit 148 km/h unterwegs

Ein 26-Jähriger ist am Sonntagabend mit seinem Lamborghini in eine Verkehrskontrolle gerauscht. Er fuhr auf der Bundesallee in Friedenau mit 148 km/h.  Der 26-Jährige muss mit einem Bußgeld von mindestens 680,- Euro, zwei Punkten und drei Monaten Fahrverbot rechnen.

Die Verkehrspolizei hat an der Stelle zahlreiche weitere Verstöße festgestellt: Die Einsatzkräfte stoppten 26 Fahrer wegen Geschwindigkeitsverstößen. Von den Angehaltenen überschritten 22 Personen die zulässige Höchstgeschwindigkeit um mehr als 21 km/h und lagen somit im Bereich eines Fahrverbots.

Unter den Kontrollierten war ein 57-jähriger Mann, der einräumte, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sei. Gegen ihn wird jetzt wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. (BK)

Biesdorf: Radfahrer fährt Fußgängerin um

Ein 48-jähriger Radfahrer hat am Sonntagnachmittag in Biesdorf eine Fußgängerin angefahren. Der Mann war auf dem geteilten Geh- und Radweg im Landschaftspark Wuhletal unterwegs und stieß mit der 42 Jahre alten Fußgängerin zusammen, die in gleicher Richtung unterwegs war. Beide stürzten. Der Radfahrer erlitt Kopf- und Armverletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Fußgängerin klagte über Schmerzen an ihrer Schulter. Eine Behandlung war nicht erforderlich. (BK)

Friedrichsfelde: Frau ins Gesicht gespuckt - fremdenfeindlicher Hintergrund

Eine 33-Jährige ist von einem Mann in Friedrichsfelde attackiert worden. Er hielt sie fest und spuckte ihr mehrmals ins Gesicht. Die Frau war gegen 19.30 Uhr mit ihrem Kind auf dem Arm auf dem Gehweg in der Straße Am Tierpark unterwegs, als der Mann sie plötzlich angriff. Anschließend stieß der Mann die 33-Jährige von sich weg, trat nach ihr und traf sie am Oberschenkel. Zeitgleich beschimpfte der Täter die Angegriffene und flüchtete im Anschluss. Die Polizei vermutet einen fremdenfeindlichen Hintergrund. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. (BK)

Spandau: Kind beinahe von Pflasterstein getroffen

Am Sonntagabend ist ein Kind in Wilhelmstadt beinahe von einem Pflasterstein getroffen worden. Nach bisherigen Ermittlungen spielte der Achtjährige gegen 19 Uhr in der Ruhlebener Straße auf einer Grünfläche vor den Balkonen eines Mehrfamilienhauses, als ein Pflasterstein knapp neben ihm einschlug. Dieser kam nach Angaben der Polizei offenbar aus Richtung der Balkone. Der 57-jährige anwesende Vater alarmierte die Polizei, die eine Strafanzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung einleitete. (BK)

Unfallbilanz: Eine Tote und 83 Verletzte am Wochenende in Brandenburg

Auf brandenburgischen Straßen sind am Wochenende 83 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden, eine Autofahrerin kam ums Leben. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 432 Unfälle, sagte ein Sprecher am Montag in Potsdam. Bei 67 davon wurden Menschen verletzt, in den restlichen 365 Fällen entstanden lediglich Sachschäden.

Eine 65 Jahre alte Autofahrerin kam am Samstag auf der Landstraße 23 zwischen Templin und Gandenitz (Landkreis Uckermark) aus bisher ungeklärter Ursache mit ihrem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte sie frontal mit dem Auto eines 61-Jährigen. Beide kamen zunächst schwer verletzt in Krankenhäuser. Die Unfallverursacherin erlag wenig später ihren schweren Verletzungen. (dpa)

+++ 21. Juni +++

Kind im Bus schwer verletzt

Am Samstagmittag ist in einem Bus in Grünau ein Kind schwer verletzt worden. Kurz vor 14 Uhr fuhr ein Bus des Schienenersatzverkehrs der Linie S46 von der Haltestelle Adlergestell Ecke Richterstraße ab, als ein Mann auf den Bus zulief. Der 55-jähriger Busfahrer signalisierte ihm, dass sein Zustieg nicht mehr möglich wäre. Daraufhin warf der Unbekannte einen Stein gegen die Front des Busses. Der Fahrer machte daraufhin eine Gefahrenbremsung. Dabei rutschte der Dreijährige von dem Schoß seiner 39 Jahre alten Mutter und verletzte sich am Kopf sowie an den Knien. Der Mann zeigte dann dem Busfahrer den Mittelfinger und verschwand. Hinzugerufene Rettungskräfte brachten den Jungen zur Behandlung in ein Krankenhaus, in dem er zur Beobachtung verblieb. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Vermisster Biker schwerverletzt aufgefunden 

Schwerverletzt konnte am Sonntag erst nach mehrstündiger Suche ein 31 Jahre alter Motorradfahrer in einem Waldstück bei Kyritz (Ostprignitz-Ruppin) gefunden werden. Angehörige hatten ihn als vermisst gemeldet, nachdem er von einer am Samstagabend geplanten kurzen Tour mit der Crossmaschine nicht zurückgekehrt war. Die Polizei suchte mit Hubschrauber und Rettungshunden nach dem Mann. Durch Handyortung konnte der Bereich eingegrenzt werden. Gegen Sonntagmittag sei der Vermisste dann entdeckt und in eine Unfallklinik geflogen worden. Nach ersten Ermittlungen hatte der 31-Jährige einen Wassergraben übersehen und war über den Lenker geflogen. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet: Er hatte nicht die erforderliche Fahrerlaubnis und das Krad keine Haftpflichtversicherung. (BK)

Seniorin beim Ausparken schwer verletzt

Am Sonntagm hat eine Seniorin bei einem Verkehrsunfall in Wilmersdorf schwere Verletzungen erlitten. Die 80-Jährige war gegen 12.30 Uhr gerade dabei, ihren gleichaltrigen Ehemann aus einer Parklücke am Bundesplatz zu weisen, als sie ins Straucheln kam und hinter dem Wagen auf die Straße stürzte. Der Mann bemerkte dies nicht und überrollte seine Frau beim Rückwärtsfahren. Rettungskräfte brachten die Seniorin mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. (BK)

Brand in Wohnung - Feuerwehr findet Schwerverletzte im Nachbarhaus

Bei einem Brand in einem Wohnhaus in Berlin-Charlottenburg sind am Sonntagvormittag ein Mann und eine Frau verletzt worden. Die Frau ging mit ihren schweren Verletzungen noch zurück in ihre Wohnung im Nachbargebäude. In der anderen Wohnung in der Wirmerzeile brannten Spiritus und Einrichtungsgegenstände, wie die Feuerwehr auf Twitter mitteilte. Das Feuer sei beim Eintreffen der Feuerwehr schon gelöscht gewesen.

Einsatzkräfte brachten einen Verletzten aus der Wohnung ins Krankenhaus und wurden über eine weitere Person informiert, die sich auch in der Wohnung aufgehalten hatte und nach dem Brand in ihre eigene Wohnung im Nachbargebäude zurückgegangen war. Nach Angaben eines Sprechers der Feuerwehr fanden die Einsatzkräfte die Frau mit schweren Brandverletzungen und ließen sie von einem Notarzt in eine Spezialklinik bringen. Das Alter der beiden Verletzten war am Sonntagmittag noch nicht bekannt. (dpa)

18-Jähriger bei Auseinandersetzung schwer verletzt

Bei einer Auseinandersetzung in der Nacht zum Sonntag ist in Wilmersdorf ein junger Mann schwer verletzt worden. Gegen 23.45 Uhr war es im Volkspark Wilmersdorf zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen gekommen sein. Dabei erlitt ein 18-Jähriger aus der einen Gruppe Stichverletzungen. Anschließend flüchteten Personen aus der gegnerischen Gruppe. Alarmierte Rettungskräfte versorgten das Opfer und brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er sofort operiert wurde. Sein Zustand soll stabil sein. Unter den am dem Vorfall beteiligten Personen sollen sich auch zwei Studenten der Polizei Berlin befunden haben. Ihre Beteiligung wird derzeit geprüft. (BK)

Mann mit Messer angegriffen

Am Samstagnachmittag ist ein 27-Jähriger in Prenzlauer Berg in der Danziger Straße von zwei Männern angesprochen und gefragt worden, ob er ihnen sein Handy leihen könne. Als er ablehnte griff einer der beiden Männer den 27-Jährigen mit einem Messer an. Anschließend flüchtete das Duo. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Attackierten mit Rumpf- und Armverletzugen in ein Krankenhaus. (BK)

Müllbrand greift auf drei Autos über

Am Samstagvormittag brannten drei Autos in Buckow. Ein 44-jähriger Anwohner bemerkte gegen 9.45 Uhr im Goldhähnchenweg Rauch auf einem Mieterparkplatz und stellte fest, dass dort Müll in Flammen stand. Sein Versuch, den Brand mit einem Feuerlöscher zu löschen, scheiterte. Das Feuer griff auf einen Mercedes, einen VW und einen Skoda über. Darüber hinaus wurden durch das Feuer eine Laterne und ein Baum beschädigt. Die von einem weiteren Anwohner alarmierte Feuerwehr konnte den Brand löschen. Alle Autos wurden stark beschädigt. (BK)

Auto in  Brand gesetzt

Sonntagfrüh kam es zu einer Brandstiftung an einem Auto in Tempelhof. Eine 29-jährige Anwohnerin hörte gegen 4 Uhr in der Burgemeisterstraße zunächst Knallgeräusche. Als sie aus dem Fenster sah, erblickte sie Flammen an ihrem VW. Sie alarmierte die Feuerwehr, die die Flammen löschte und somit ein Übergreifen derer auf die angrenzenden Wohngebäude verhinderte. (BK)

Festnahme nach versuchtem Straßenraub:

In Kreuzberg ist am Samstagabend ein Mann nach einem versuchten Raub festgenommen worden. Ein 35-Jähriger war gegen 20 Uhr im Görlitzer Park von dem Täter aufgefordert worden, ihm sein Handy zu geben . Als er sich weigerte, versuchte der Räuber, ihm das Handy aus der Hand zu reißen. Passanten griffen in die Situation ein und alarmierte Polizisten nahmen kurz darauf den Mann fest. (BK)

Mann homophob beleidigt

In Prenzlauer Berg ist am Sonnabendnachmittag ein Mann homophob beschimpft worden. Zwei Parkläufer im Alter von 29 und 56 Jahren sprachen den 30-jährigen Wurstverkäufer im Mauerpark an, da dieser dort keine Würstchen verkaufen durfte. Als die Parkläufer ihn kurze Zeit später wieder an derselben Stelle antragfen, soll der 56-jährige Parkläufer den 30-Jährigen homophob beleidigt haben. (BK)

+++ 20. Juni +++

Mann sticht auf Ehefrau ein

In der Nacht zum Sonnabend ist eine Frau in Marienfelde durch Messerstiche schwer verletzt. Der 32-jährige Ehemann hatte gegen 3.25 Uhr seine ein Jahr jüngere Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung im Richard-Tauber-Damm mit einem Messer angegriffen und dabei schwer verletzt. Die Frau rettete sich aus der Wohnung zu einem 75-jährigen Nachbarn, der Rettungskräfte alarmierte. Als Polizisten dann die Wohnung des Ehepaars betraten, fanden sie den Tatverdächtigen leblos in der Küche, er hatte sich selbst getötet. Die Frau kam mit Stichverletzungen im Schulter- und Armbereich zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Kriminalpolizei ermittelt. (BK)

Mann niedergeschlagen und beraubt

Ein junger Mann musste nach einem Raub am Sonnabend in Alt-Hohenschönhausen in ein Krankenhaus gebracht  werden. Der 25-Jährige hatte gegen 3.15 Uhr in der Landsberger Allee auf dem Gehweg gestanden, als er von drei oder vier Männern mit Schlägen attackiert wurde. In der Folge verlor er das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kam, waren die Angreifer geflüchtet und sein Handy weg. Rettungskräfte brachten ihn mit Frakturen im Gesicht zur Behandlung in eine Klinik. (BK)

Feuerwehr rettet verunglückte Frau aus dem Wasserturm am Ostkreuz

Beim Besteigen des alten Wasserturms am Bahnhof Ostkreuz ist am Samstagmorgen eine junge Frau verunglückt. Um 8.09 Uhr alarmierte ein Anrufer die Feuerwehr dorthin. Nach Angaben eines Sprechers war die Frau in dem Turm nach oben gestiegen und dann abgestürzt. Ein Notarzt habe die Schwerverletzte in etwa 45 Metern Höhe versorgt. Weil die Rettung über die enge Wendeltreppe nicht möglich war, musste das Höhenrettungsteam der Feuerwehr die Frau durch eine Luke nach draußen schaffen und dann abseilen. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Nach Angaben des Feuerwehrsprechers dauerte der Einsatz etwa drei Stunden. (tc.)

Transporter rammt Ampelmast

Einsatzkräfte am Unfallort. Foto: Pudwell

Ein Transporterfahrer ist bei einem Unfall in der Nacht zum Sonnabend in Charlottenburg leicht verletzt worden. Der 19-Jährige war gegen 1.45 Uhr mit einem Transporter im Saatwinkler Damm in Richtung Friedrich-Olbricht-Damm unterwegs und wollte in Richtung Autobahn. Dabei verlor er offenbar die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte mit dem Transporter gegen die Ampel auf dem Mittelstreifen. Dabei wurde er leicht am Arm verletzt.

Nach der Behandlung am Ort kam er zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam. Eine zuvor durchgeführte Atemalkoholkontrolle hatte nämlich einen Wert von rund 0,7 Promille ergeben. Der Führerschein des jungen Mannes wurde beschlagnahmt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Geldausgabeautomat aufgebrochen

Am Sonnabendmorgen fand in Berlin-Mitte eine Reinigungskraft einen aufgebrochenen Geldausgabeautomaten vor. Gegen 6 Uhr bemerkte der Mann den freistehenden, beschädigten Automaten in einem Einkaufszentrum am Alexanderplatz und alarmierte die Polizei. Die Kriminalpolizei ermittelt. (BK)

Homophober Angriff in Neukölln

Zwei Männer sind in der vergangenen Nacht in Neukölln angegriffen und homophob beleidigt worden. Laut Polizei waren die beiden Männer im Alter von 28 und 34 Jahren gegen 22 Uhr in der Elbestraße unterwegs, als sie an der Weserstraße auf eine vierköpfige Personengruppe stießen, aus der heraus sie angesprochen und homophob beleidigt wurden. Einer der vier Männer soll dem 34-Jährigen dann mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben, sodass dieser stürzte. Ein weiterer Täter soll dem Jüngeren auf die Nase geschlagen haben. Die Begleiter der Angreifer sollen währenddessen den Tatort ab. Dann floh die Vierergruppe. Die Angegriffenen lehnten eine ärztliche Behandlung ab. (tc)

Auto brennt in Gesundbrunnen

In Gesundbrunnen hat am Morgen ein Auto gebrannt. Gegen 4.50 Uhr sah ein Zeuge die Flammen an dem in der Bastianstraße geparkten Audi und alarmierte die Feuerwehr, die den Brand löschte. Der Wagen brannte vollständig aus. Die Ursache für das Feuer ist noch unklar. Die weiteren Ermittlungen führt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt. (tc)

Kind wird bei Verkehrsunfall in Charlottenburg schwer verletzt

Bei einem Unfall ist in Charlottenburg ein Kind schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei trat der Neunjährige am Freitagnachmittag zwischen zwei geparkten Autos hindurch auf die Fahrbahn, um die Straße Alt-Lietzow in Richtung Grünanlage zu überqueren. Dabei wurde er von einem Smart erfasst, mit dem eine 33-Jährige die Straße Alt-Lietzow in Richtung Loschmidtstraße befuhr. Der Junge erlitt bei dem Unfall Kopfverletzungen und wurde von einem Notarzt sowie Sanitätern am Ort versorgt. Anschließend brachten ihn die Rettungskräfte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (tc)

+++ 19. Juni +++

Prenzlauer Berg: Handtaschenräuber tritt auf am Boden liegende 84-Jährige ein

Ein Mann soll in Prenzlauer Berg eine 84 Jahre alte Frau bei einem Handtaschenraub angegriffen und schwer verletzt haben. Der 32-Jährige soll der Frau mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen und gegen die Beine getreten haben, als sie ihre Handtasche nicht loslassen wollte. Das berichtete die Polizei am Freitag. Die Frau fiel wegen der Attacken zu Boden, der Räuber soll weiter auf sie eingetreten haben, bis sie ihrer Tasche losließ. Die Bestohlene erlitt schwere Kopf- und Beinverletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der mutmaßliche Räuber flüchtete und wurde wenig später nahe der Überfallstelle festgenommen. Er steht in Verdacht, vor dem Raub am Freitagmorgen die Scheibe einer Straßenbahn eingeschlagen zu haben. (dpa)

Schöneberg: Mann beißt Polizisten ins Bein und versucht Waffe zu klauen

Ein Mann hat in Berlin-Schöneberg zwei Polizisten angegriffen und einen von ihnen gebissen. Der 30-Jährige soll auf einem Auto gestanden und nach der Aufforderung herunterzukommen in Richtung der Polizisten getreten haben, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Als die Beamten ihn am Donnerstagmorgen zu Boden brachten, soll er versucht haben, einem Polizisten die Waffe aus dem Holster zu entreißen und ins Bein des anderen Polizisten gebissen haben. Der Mann wurde mit Hilfe eines Passanten gefesselt und wegen leichter Verletzungen im Krankenhaus behandelt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 0,5 Promille. Die leichten Verletzungen der Polizisten wurden ambulant im Krankenhaus behandelt. (dpa)

Auto prallt gegen Baum - Zwei Männer tot

Im Landkreis Uckermark sind am Donnerstag zwei Männer bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der 41-jährige Fahrer und sein 55-jähriger Begleiter waren mit dem Auto auf der L15 zwischen den Ortsteilen Gollmitz und Berkholz unterwegs, als das Fahrzeug auf bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam und frontal gegen einen Baum prallte, wie die Polizeidirektion Ost mitteilte. Das Auto habe Feuer gefangen. Dabei erlitten die beiden Männer laut Polizei tödliche Verletzungen; sie starben noch an der Unfallstelle. Zur genauen Unfallursache wird jetzt ermittelt. (dpa)

Neukölln: Mehrere Verletzte bei Schlägerei 

Einsatzfahrzeug auf der Hermannstraße. Foto: Pudwell

Mehrere Verletzte hat es bei einer Auseinandersetzung in der Nacht zum Freitag im U-Bahnhof Boddinstraße und auf der Hermannstraße in Neukölln gegeben. Mindestens sechs Personen sollen danach verletzt worden sein. Im Bahnhof war auch Reizgas versprüht worden. Eine Person kam ins Krankenhaus. 24 Rettungskräfte waren im Einsatz. Polizeibeamte kontrollierten vor Ort mehrere Tatverdächtige. Auch BVG-Mitarbeiter sollen in die Auseinandersetzung verwickelt gewesen sein. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. (BK)

Mann im Bus fremdenfeindlich beleidigt

Eine Frau soll in der Nacht zu Freitag einen Mann in einem Bus in Spandau rassistisch beleidigt haben, wie die Polizei mitteilte. Der 57-jährige Busfahrer zeigte bei der Polizei an, dass die 55-Jährige kurz vor 3 Uhr im Bus der Linie N39 unterwegs gewesen sei und hier den 34-jährigen Fahrgast rassistisch und fremdenfeindlich beleidigt haben soll. Daraufhin hielt der Busfahrer an der Haltestelle Spandauer Seebrücke an, forderte die Frau auf, den Bus zu verlassen und alarmierte die Polizei. Die Polizeikräfte stellten die Personalien der 57-Jährigen fest und setzten sie dann auf freien Fuß. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Security-Mitarbeiter in Mitte fremdenfeindlich beleidigt

Ein Security-Mitarbeitereiner Bank erstattete Donnerstagnachmittag in Mitte eine Strafanzeige wegen Beleidigung mit fremdenfeindlichem Hintergrund. Der 44-Jährige erschien auf der Wache am Alexanderplatz und gab an, dass er einen Tag zuvor in einer Bank am Alexanderplatz eingesetzt war. Gegen 11.20 Uhr betrat eine unbekannte Frau die Filiale und trug keinen Mund-Nasen-Schutz. Der Security-Mitarbeiter sprach sie darauf an und forderte sie auf, einen Schutz anzulegen. Daraufhin beschimpfte sie den Mann und zeigte ihm einen Mittelfinger. Anschließend verließ die Frau die Bank und fuhr mit ihrem Fahrrad weg. Der Polizeiliche Staatschutz des LKA ermittelt. (BK)

Auto in Hellersdorf erneut angezündet

Bislang Unbekannte zündeten in der Nacht zu Freitag erneut ein Auto in Hellersdorf an. Gegen 23.25 Uhr alarmierte ein Anwohner der Schneeberger Straße die Feuerwehr zu einem geparkten brennenden Kia. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen. Dasselbe Auto wurde einige Tage zuvor in Brand gesetzt. Die Ermittlungen führt weiterhin ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes Berlin. (BK)

Schöneberg: Randalierer greift Retter der Feuerwehr an - Festnahme

Der Randalierer wurde von Polizeibeamten festgenommen. Foto: Pudwell

In der Nacht zum Freitag sind am Grazer Damm Ecke Grazer Platz in Schöneberg Notfallsanitäter der Berliner Feuerwehr attackiert worden, ihr Rettungswagen wurde beschädigt. Ursprünglich waren die Retter wegen einer angeblich hilflosen Person alarmiert worden. Vor Ort sahen sie sich dann einem tobenden Mann gegenüber, der auf der Fahrbahn randalierte. Als die Rettungskräfte den Mann ansprachen, ging er sofort auf sie los, so dass sie sich in ihren Rettungswagen flüchten mussten. Während der Angreifer wild auf das Fahrzeug einschlug, alarmierten die Einsatzkräfte die Polizei. Beamte brachten den aggressiven Mann schließlich zu Boden und nahmen ihn fest. Verletzt wurde niemand. Der Ermittlungen dauern noch an. (BK)

Zusammenstoß von Radfahrern – zwei Verletzte

Am Donnerstagabend sind bei einem Unfall in Wedding zwei Radfahrer verletzt worden. Der 26-Jährige und der 55-Jährige fuhren gegen 20 Uhr mit ihren Rädern den Radweg der Müllerstraße in Richtung Fennstraße. Dabei fuhr der Ältere zunächst hinter dem 26-Jährigen, wollte diesen offenbar überholen und soll dann gegen das Fahrrad des 26-Jährigen gestoßen sein, sodass beide stürzten. Während der jüngere Zweiradfahrer leichte Arm- sowie Beinverletzungen erlitt und nicht behandelt werden musste, brachten Sanitäter den 55-Jährigen mit Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (BK)

Lieferwagen in Neukölln brennt

In der vergangenen Nacht brannte ein Lieferwagen in Neukölln. Eine 60-jährige Passantin bemerkte gegen 3 Uhr in der Sonnenallee den brennenden VW Crafter. Die von ihr alarmierte Feuerwehr löschte den Brand. Durch die Flammen wurde der vor dem VW geparkte Opel beschädigt. Während der Löschmaßnahmen war die Sonnenallee zwischen der Elbestraße und der Erkstraße für gut eine Stunde gesperrt. (BK)

Radfahrerin in Köpenick bei Sturz verletzt

Bei einem Sturz am Donnerstagabend in Köpenick hat sich eine Radfahrerin schwere Verletzungen zugezogen. Die 78-Jährige war gegen 21.10 Uhr in der Salvador-Allende-Straße unterwegs und stürzte in Höhe des Volksparks Köpenick aus bislang unbekannter Ursache. Dabei erlitt die Seniorin Kopf- sowie Rumpfverletzungen und wurde von Rettungskräften zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. (BK)

+++ 18. Juni +++

Tödliche Familienfehde in Hellersdorf: Haftbefehl gegen Bruder

Nach dem gewaltsamen Tod eines 27-Jährigen in Berlin-Hellersdorf ist Haftbefehl gegen den Bruder erlassen worden. Dem 24-Jährigen werde Totschlag vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Zwei weitere, zunächst festgenommene Männer im Alter von 26 und 52 Jahren kamen wieder auf freien Fuß, gegen sie wird aber weiter ermittelt.

Der schwer verletzte 27-Jährige wurde in der Nacht zu Dienstag im Treppenhaus eines Wohnhauses in der Tangermünder Straße von einer Nachbarin entdeckt. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er wenig später starb. Zur Art der Verletzungen machten die Ermittler keine Angaben. (dpa)

Rote Ampel ignoriert? - Radfahrer verletzt 86-Jährige schwer

Ein junger Mann hat mit seinem Fahrrad eine 86 Jahre alte Frau in Berlin-Mahlsdorf erfasst und schwer verletzt. Der 23-Jährige soll einer Zeugin zufolge am Donnerstagvormittag an einer Kreuzung eine rote Ampel ignoriert haben, wie die Polizei mitteilte. Daraufhin sei es zu dem Zusammenstoß gekommen. Die Rentnerin erlitt demnach schwere Beinverletzungen und kam in ein Krankenhaus. (dpa)

Randalierer ziehen durch Kreuzberg - Festnahme

Eine größere Personengruppe ist am Donnerstag randalierend durch Kreuzberg gezogen. Nach Angaben der Polizei riefen gegen 1.25 Uhr mehrere Zeugen die Polizei in die Schöneberger Straße, weil dort eine unüberschaubare Menschenmenge mehrere Sachbeschädigungen verübte. So entleerten die Randalierer auf der Straße einen Feuerlöscher und beschädigten mehrere E-Scooter. In der Luckenwalder Straße wurde ein weiterer E-Scooter umgeworfen, der gegen ein Auto fiel und dieses beschädigte. Beim Eintreffen der Polizei flüchtete die Gruppe in den Park am Gleisdreieck. Einen Tatverdächtigen konnten die Polizisten im Park festnehmen. Der 19-Jährige musste der Polizei seine Fingerabdrücke hinterlassen und wurde fotografiert. Dann wurde er wieder entlassen. (tc.)

Opfer wehrt sich gegen Räuber mit Machete - schwer verletzt

Beim Versuch, einen 52-Jährigen in dessen Wohnung auszurauben, ist ein Mann in der Nacht zu Donnerstag in Gesundbrunnen schwer verletzt worden. Laut Polizei soll der 31-Jährige gegen 2 Uhr in der Prinzenallee versucht haben, in die Wohnung eines 52-Jährigen einzudringen. Dazu habe er mit einem Messer ein Loch in die Wohnungstür des Mieters geschlagen und dabei Geld verlangt. Als der Tatverdächtige sich mit dem Messer an der Tür zu schaffen machte, war der 52-Jährige dazwischengegangen und wurde durch das Messer leicht verletzt. Daraufhin habe sich dieser mit einer Machete zur Wehr gesetzt. Hierdurch erlitt der 31-Jährige schwere Verletzungen an den Händen und flüchtete zusammen mit einer weiteren unbekannten Person. Ein bislang Unbekannter alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr. Diese brachten den Schwerverletzten in eine Klinik, in der er sofort operiert werden musste. Die Sanitäter riefen anschließend die Polizei zum Krankenhaus, wodurch auch der Raubversuch aufgedeckt wurde. (BK)

Mann pöbelt in der U-Bahn und bedroht Polizisten

Am Mittwochnachmittag hat ein Mann in Gesundbrunnen erst in einer U-Bahn, dann auf einem U-Bahnhof Personen laut schreiend beleidigt und später einen Polizisten beschimpft und bedroht. Zeugen zufolge hatte der 47-Jährige gegen 15.10 Uhr in einem Zug der Linie U9 mit beleidigenden fremdenfeindlichen und volksverhetzenden Äußerungen begonnen. Auf dem U-Bahnhof Osloer Straße ging es dann weiter mit dem Gebrüll. Fahrgäste  informierten Sicherheitsmitarbeitende der BVG, die den 47-Jährigen festhielten und die Polizei alarmierten. Bei der Sachverhaltsklärung durch Einsatzkräfte des Polizeiabschnittes 18 brach der Tatverdächtige unvorhergesehen zusammen und musste von Rettungskräften der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht werden. Dort soll er dann einen am Einsatz beteiligten Polizeimeister bedroht und fremdenfeindlich sowie volksverhetzend beleidigt haben. Da er hierbei eine Schusswaffe erwähnte, wurde anschließend seine Wohnung, jedoch ohne Erfolg, durchsucht. Der Tatverdächtige wurde erkennungsdienstlich behandelt und anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

+++ 17. Juni +++

An der Kreuzung Greifenhagener Straße/Ecke Wisbyer Straße in Prenzlauer Berg ist es am Mittwochmittag zu einem schweren Unfall mit einer Straßenbahn gekommen. Dabei soll nach den Angaben der Feuerwehr eine Person ums Leben gekommen sein.

Foto:  Eric Richard

Frau stirbt bei Unfall mit Straßenbahn in Prenzlauer Berg

An der Greifenhagener Straße/Ecke Wisbyer Straße in Prenzlauer Berg ist es am Mittwochmittag zu einem schweren Unfall mit einer Straßenbahn gekommen. Dabei soll nach den Angaben der Feuerwehr eine Person ums Leben gekommen sein. Offenbar handelt  sich dabei um eine Radfahrerin. Der Notarzt habe nur noch den Tod der 41-Jährigen feststellen können. Vier Zeugen wurden den Angaben zufolge betreut, ein Seelsorger war vor Ort. Der Unfallort wurde weiträumig abgesperrt. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Weitere Einzelheiten sind noch nicht bekannt. (tc)

Wohnungsbrand in Kreuzberg

In der Alten Jakobstraße/Ecke Kommandantenstraße ist am Mittwochabend ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr war mit mehreren Einsatzwagen vor Ort. Warum der Brand in einer der Wohnungen ausbrach, war am Abend noch nicht bekannt. Auch über Verletzte gab es keine Angaben. (BK)

71-Jähriger wird in seiner Wohnung überfallen

Ein 71-jähriger Mann ist in der Nacht in Neukölln bei einem Überfall schwer verletzt worden. Gegen 1.40 Uhr trat ein Maskierter im Mariendorfer Weg die Wohnungstür zur Erdgeschosswohnung des Mannes ein. Er stürmte auf den im Bett liegenden Senior zu und schlug auf ihn ein. Dabei forderte er Geld und Drogen. Als der Überfallene sich gegen die Schläge zur Wehr setzte, flüchtete der Täter ohne Beute aus der Wohnung. Der 71-Jährige rettete sich über ein Fenster seiner Wohnung auf den Gehweg und rief dort um Hilfe. Die Feuerwehr brachten den schwer am Kopf Verletzten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (tc.)

93-jährige Fußgängerin von Lkw getötet

In Baumschulenweg hat eine Fußgängerin tödliche Verletzungen erlitten. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, ereignete sich der Unfall bereits am Dienstagmittag. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsermittlungsdienstes befuhr ein 52-Jähriger gegen 12 Uhr mit einem Lkw rückwärts den Heidemühler Weg. In Höhe einer Grundstückszufahrt betrat zeitgleich die 93-Jährige die Fahrbahn und wurde von dem Iveco erfasst. Die Seniorin erlitt so schwere Verletzungen, dass sie noch am Unfallort verstarb. Der 52-jährige Lastwagenfahrer erlitt einen Schock und wurde von Rettungskräften zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (tc.)

Unbekannter zündet Auto in Hellersdorf an

Ein Auto ist in der Nacht zu Mittwoch in Hellersdorf angezündet worden. Kurz nach Mitternacht bemerkten Anwohner der Schneeberger Straße Feuer an einem am Fahrbahnrand geparkten Kia. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen. (tc.)

Zeugen nach sexuellem Übergriff auf 20-Jährige gesucht

Nach einem sexuellen Übergriff auf eine 20 Jahre alte Frau in Bernau (Barnim) am Dienstagabend sucht die Polizei Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben. Das Opfer war nach Polizeiangaben von einem Mann auf einem unbeleuchteten Geh- und Radweg beim Bahnhof Friedensthal angegriffen worden. Er habe sie unter Drohungen mit sich gezogen und sich an ihr vergangen.

Trotz umfangreicher Suchen, auch mit Polizeihubschrauber und einem Diensthund, konnte der Täter nicht ermittelt werden. Laut Beschreibung ist der hellhäutige Mann etwa 1,80 Meter groß, hat eine Glatze und ein schmales Gesicht. Er sprach gebrochen Englisch. Bekleidet war der Gesuchte mit einer schwarzen Jogginghose und einer blauen Trainingsjacke. Gesucht werden Zeugen, die Hinweise zu der Tat machen können oder einen Mann gesehen haben, auf den die Beschreibung passt. (dpa)

+++ 16. Juni +++

Pöbler greift Polizisten an

Ein alkoholisierter 38 Jahre alter Mann hat in Wittenberge (Prignitz) bei der vorläufigen Festnahme einen Polizisten attackiert. Nach Angaben der Polizeidirektion Nord pöbelte er am Montagabend Passanten an. Beim Eintreffen der Polizei sei er weiter aggressiv gewesen, so dass ihm Handfesseln angelegt werden mussten. Mit dem Kopf habe er mehrmals gegen das Jochbein eines 20-jährigen Polizeibeamten geschlagen, der ambulant versorgt werden musste, hieß es am Dienstag.

Der Mann wurde in Gewahrsam genommen. Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet. Es stellte sich heraus, dass er am Nachmittag bereits seine Ex-Freundin nach einem Streit angegriffen haben soll. Sie musste aber nicht medizinisch versorgt werden. (dpa)

Mann stirbt an schweren Verletzungen – Mordkommission ermittelt gegen drei Tatverdächtige

An seinen lebensgefährlichen Verletzungen ist ein 27-Jähriger am Dienstagvormittag im Krankenhaus gestorben. Eine Anwohnerin hatte den Mann in der Nacht im Treppenhaus eines Wohnhauses in der Tangermünder Straße aufgefunden. Der Schwerverletzte kam zur Behandlung in ein Krankenhaus, wo er wenige Stunden später starb. Die Polizei nahm im selben Haus drei Personen im Alter von 24, 26 und 52 Jahren unter dem Verdacht fest, dem 27-Jährigen die Verletzungen zugefügt zu haben. Sie wurden der 1. Mordkommission überstellt. (BK)

Verletzter Einbrecher im Krankenhaus festgenommen

In der Nacht zum Dienstag haben Zivilpolizisten einen Einbrecher in Borsigwalde festgenommen, der sich zuvor bei einem Einbruch in Tegel verletzt hatte. Zuvor war vor Mitternacht der Alarm eines Lebensmitteldiscounters im Titusweg losgegangen. Die eintreffenden Einsatzkräfte fanden vor Ort eine eingeschlagene Scheibe an der Eingangstür und Blutspuren vor. Im Verlauf der Ermittlungen wurde bekannt, dass ein Mann mit einer stark blutenden Hand in ein nahes Krankenhaus gekommen war. Die Polizisten trafen dann dort auch auf den 44-Jährigen. Nach seiner ärztlichen Behandlung kam er zur erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Mädchen bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Montagabend wurde ein Mädchen in Neu-Hohenschönhausen bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein 30-Jähriger mit einem Opel gegen 20.20 Uhr die Rostocker Straße in Richtung Egon-Erwin-Kisch-Straße. Kurz vor der Warnemünder Straße soll das 13-jährige Mädchen zwischen geparkten Autos mit seinem Fahrrad auf die Straße gefahren sein. Dem Autofahrer gelang es nicht, rechtzeitig zu bremsen und er erfasste das Mädchen mit dem Wagen. Durch den Aufprall erlitt das Kind Rumpfverletzungen und kam in ein Krankenhaus.  (BK)

Brand in Mehrfamilienhaus - Vier Bewohner im Krankenhaus

Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Cottbus sind vier Menschen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden. Das Feuer war in der Küche einer Wohnung in der Sandower Straße in der Nacht zu Dienstag ausgebrochen, wie die Regionalleitstelle Lausitz mitteilte. Alle Bewohner des Mehrfamilienhauses mussten vorübergehend das Gebäude verlassen.

Zwei Wohnungen - diejenige, wo der Brand ausbrach und eine Dachgeschosswohnung - sind vorerst unbewohnbar, wie ein Sprecher sagte. Die unverletzten Bewohner konnten in ihre Wohnungen zurück. Zunächst hatte «Radio Lausitz» berichtet.

Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben mit acht Fahrzeugen und rund 45 Kräften im Einsatz. Zur Brandursache ermittelt die Polizei. (dpa)

Radfahrerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Montagnachmittag erlitt eine Fahrradfahrerin in Spandau bei einem Verkehrsunfall schwere Verletzungen. Die 60-Jährige fuhr mit ihrem Rad gegen 15.30 Uhr auf dem Brunsbütteler Damm.  In Höhe der Einmündung der Nauener Straße überquerte sie dann die Fahrbahn. Dabei wurde sie von einem Lkw, der von einem 43-Jährigen gesteuert wurde, angefahren. Die Seniorin stürzte mit ihrem Fahrrad auf die Straße und wurde von der Zugmaschine des Tanklastzuges überrollt. Dabei erlitt sie schwere Beckenverletzungen. Sie kam zur Notoperation in eine Klinik. (BK)

Motorradfahrer stirbt bei Unfall

Tödliche Verletzungen erlitt am Montagnachmittag ein Motorradfahrer in Karow. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 57-Jähriger Autofahrer gegen 16.15 Uhr auf der Blankenburger Chaussee in Richtung Alt-Karow unterwegs. An der Einmündung zur Straße 39 bog er nach links in die Straße ab. Dabei stieß er mit dem Motorrad des 50-Jährigen zusammen. Durch den Zusammenprall erlitt der Fahrer der Buell lebensgefährliche Verletzungen, an denen er später in einem Krankenhaus verstarb. (BK)

Unfall mit Motorrad und Fahrrad - Zwei Schwerverletzte

Der Unfall hat sich in Friedrichsfelde ereignet.  Foto: Morris Pudwell

Bei einem Unfall mit einem Motorrad und einem Fahrrad sind in Friedrichsfelde zwei Menschen schwer verletzt worden. Der Rettungsdienst brachte die Verletzten in Kliniken, wie ein Sprecher der Polizei in der Nacht zum Dienstag sagte. Wie es zu dem Unfall am Montagabend in der Rhinstraße kam, war zunächst unklar. (dpa)

Schwerer Verkehrsunfall in Spandau

Schwerer Unfall in Spandau. 
Foto: Morris Pudwell

Bei einem Verkehrsunfall auf der Seegefelder Straße in Spandau prallten zwei Autos aufeinander. Drei Personen wurden verletzt. Alle Verletzten kamen in Krankenhäuser. (BK)

Extinction Rebellion protestiert vor Haus der Deutschen Wirtschaft

Umweltaktivisten der Gruppe Extinction Rebellion haben am Dienstagmorgen vor dem Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin-Mitte eine Protestaktion gestartet. Es ist der Sitz des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeber (BDA) sowie vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Auf einem Video, das die Gruppe etwa auf Twitter verbreitete, waren Demonstranten mit Mund-Nase-Schutz zu sehen. «There is no economy on a dead planet» (Es gibt keine Wirtschaft auf einem toten Planeten) war auf einem Banner über dem Eingang zu lesen. Nach Angaben eines dpa-Fotografen war die Stimmung friedlich. Die Polizei machte zunächst keine Angaben zu einem Einsatz vor Ort.

Extinction Rebellion hatte am Montag in Berlin eine auf 24 Stunden angelegte Demonstration für Klimaschutz begonnen. Zu den Strategien der Gruppe gehören Aktionen zivilen Ungehorsams wie Flashmobs und Fahrraddemos sowie Brücken- und Straßenblockaden. (dpa)


+++ 15. Juni +++

Sturz bei Bus-Vollbremsung in Lankwitz: Fahrgast stirbt im Krankenhaus 

Einen Monat nach der Vollbremsung eines Busses in Berlin-Lankwitz ist ein 81-jähriger Fahrgast im Krankenhaus gestorben. Das teilte die Polizei am Montag mit. Der Senior war in dem Linienbus gestürzt und hatte schwere Verletzungen an Schulter und Oberschenkel erlitten. Der Bus musste bisherigen Erkenntnissen zufolge bremsen, weil am Morgen des 13. Mai ein unbekannter Fahrer mit seinem weißen Lastwagen in den Gegenverkehr geraten war. Mit der Vollbremsung habe der Busfahrer einen Frontalzusammenstoß verhindert, hieß es. Der Fahrer des Lastwagen sei weitergefahren. Die Ermittlungen zum Unfallgeschehen laufen. Es werden Zeugen gesucht. (dpa)

Versuchter Raub – Angreifer sticht seinem Opfer in die Beine

Am Sonntagvomittag ist in Marzahn ein Mann überfallen und schwer verletzt worden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sprachen ein 18-Jähriger und sein ein Jahr jüngerer Begleiter gegen 8.30 Uhr einen 30-Jährigen in der Schwarzwurzelstraße an und fragten ihn nach Zigaretten. Als der Angesprochene ablehnte, soll ihm der Ältere in den Bauch getreten und mehrfach mit einem Messer in die Beine gestochen haben. Dabei verletzte sich der Angreifer auch selbst. Der 17-jährige Begleiter soll zwischenzeitlich auf den 18-Jährigen eingewirkt haben, so dass dieser zunächst von seinem Opfer abließ. Der Angegriffene versuchte zu entkommen, wurde aber von dem 18-Jährigen eingeholt. Der Räuber griff sich seinen Rucksack, durchsuchte diesen und gab ihn wieder zurück. Zeugen des Geschehens sowie der 17-Jährige übernahmen die medizinische Erstversorgung des Schwerverletzten und der 18-Jährige flüchtete vom Tatort in Richtung Spinatweg, wo er sich in einem Gebüsch versteckte. Zeugen informierten die Polizei, woraufhin er dort festgenommen werden konnte. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Polizeifahrzeug mit Kaffeetasse beworfen

Bei einer Einsatzfahrt ist am Sonntagabend in Oberschöneweide ein Polizeifahrzeug beworfen worden. Gegen 21 Uhr war die Zivilstreife wegen eines Einbruchs unterwegs und fuhr hierbei mit Blaulicht und Martinshorn auf der Edisonstraße in Richtung An der Wuhlheide. Hierbei warfen Unbekannte eine Kaffeetasse auf das Fahrzeug, die gegen die Windschutzscheibe schlug. Durch die Wucht des Aufpralls ging die Scheibe zu Bruch und der Fahrer des Einsatzwagens erlitt durch die umherfliegenden Glassplitter eine Augenverletzung. Dem Polizisten gelang es den Pkw abzubremsen, er kam mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Sein Kollege erlitt leichte Verletzungen an Nacken und Kiefer. Beide Polizisten konnten ihren Dienst nicht mehr fortsetzen. Der Aussage eines Zeugen zufolge soll die Tasse aus einer Wohnung eines Wohnhauses an der Edisonstraße geworfen worden sein. Zwei Männer im Alter von 23 und 27 Jahren wurden in Zusammenhang mit einem offenstehenden Fenster einer Wohnung überprüft. Derzeit ist unklar, ob die beiden Überprüften für die Tat in Betracht kommen. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Einbruchsversuch in Restaurantschiff – Festnahme

Polizisten haben in der vergangenen Nacht einen Mann festgenommen, der im Verdacht steht sich an einem Einbruchsversuch in einem Restaurantschiff in Moabit beteiligt zu haben. Ein Zeuge alarmierte gegen 1.30 Uhr die Einsatzkräfte in die Kirchstraße, als er drei Männer dabei beobachtet hatte, wie diese sich an der Eingangstür zum Restaurant zu schaffen machten. Ihr Komplize wartete derweil in einem bereitstehenden Fluchtfahrzeug. Vor Eintreffen der alarmierten Polizisten verschwanden die drei Männer vom Boot in unbekannte Richtung. Ihr 24-jähriger Fahrer hingegen wartete vergeblich und wurde von den Einsatzkräften festgenommen. (BK)

+++ 14. Juni +++

Fußtritte und Faustschläge - Mann in Friedrichshain schwer verletzt

Mit Faustschlägen und Fußtritten angegriffen worden ist ein junger Mann am späten Samstagabend in Berlin-Friedrichshain. Er sei schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht worden, aber befinde sich nicht in Lebensgefahr, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Identität des Mannes war zunächst unbekannt. Zeugen sahen demnach, wie vier bis sechs Unbekannte den Mann in der Andreasstraße traten und schlugen. Als er geflüchtet sei, sei ihm die Gruppe gefolgt und habe ihn erneut attackiert. Ein Taxifahrer habe die Angreifer durch Hupen und lautes Rufen vertrieben. Der Mann sei orientierungslos gegen ein geparktes Auto gelaufen und habe versucht, wegzulaufen, hieß es weiter von der Polizei. Rettungskräfte versorgten ihn in der nahen Rüdersdorfer Straße und brachten ihn mit Bein-, Arm-, Rumpf- und Kopfverletzungen in ein Krankenhaus, in dem er intensivmedizinisch behandelt werde. (dpa)

Schüsse und Schläge bei Streit in Kreuzberg - zwei Verletzte

Bei einer Auseinandersetzung zwischen fünf Männern in Berlin-Kreuzberg sind Schüsse gefallen und zwei Beteiligte verletzt worden. Aus bisher ungeklärter Ursache sollen ein 28-Jähriger und ein 36-Jähriger von drei weiteren Männern am frühen Sonntagmorgen während eines Streits geschlagen und getreten worden sein, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Außerdem habe jemand aus der Gruppe geschossen, hieß es weiter. Die beiden Verletzten wurden nicht getroffen, das Trio fuhr mit einem Auto davon. Der 36-Jährige kam mit einer Kopfplatzwunde in ein Krankenhaus, der zweite Mann wurde leicht verletzt. Die Hintergründe zur Streitursache und der Waffe waren zunächst unklar. (dpa)

Schwangere bei Unfall auf überfluteter Autobahn verletzt

Bei einem Unfall auf der überfluteten Autobahn 19 ist eine schwangere Frau verletzt worden. Wegen heftiger Gewitter und Schauer habe das Wasser nahe der Anschlussstelle Wittstock/Dosse am Samstag teils bis zu 40 Zentimeter hoch gestanden, berichtete die Autobahnpolizei Walsleben am Sonntag. Ein Fahrer sei Richtung Berlin zu schnell unterwegs gewesen und mit seinem Auto auf einen bremsenden Wagen vor ihm aufgefahren. Das Auto habe sich überschlagen und sei auf der Seite liegengeblieben, das stehende Fahrzeug sei in die rechte Schutzplanke gedrückt worden. Die schwangere Beifahrerin und zwei Mitfahrerinnen aus dem auffahrenden Auto wurden laut Polizei leicht verletzt und kamen in ein Krankenhaus. (dpa)

Falschfahrer fährt kilometerweit auf Autobahn A2

Ein Falschfahrer hat auf der Autobahn A2 in Brandenburg vermutlich etwa 13 Kilometer zurückgelegt, ohne dass es zu einem Unfall kam. Die Polizei stoppte ihn am frühen Samstagmorgen an der Anschlussstelle Brandenburg/Havel. Nur durch glückliche Umstände und geringes Verkehrsaufkommen sei es nicht zu einem schwerwiegenden Unfall gekommen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Der Mann sei nach ersten Ermittlungen vermutlich an der Anschlussstelle Wollin auf die A2 Richtung Hannover aufgefahren, aber entgegengesetzt Richtung Berlin unterwegs gewesen. Die Polizei bekam daraufhin mehrere Hinweise. Der 69-Jährige habe gesundheitliche Probleme gehabt und sei in ein Krankenhaus gebracht worden. (dpa)

Scheibe am Denkmal für verfolgte Homosexuelle zerschlagen

Das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in Berlin-Mitte ist beschädigt worden. Das Fenster im Denkmal, durch das ein Film mit einer gleichgeschlechtlichen Liebesszene zu sehen ist, sei seit Sonntagmorgen zerstört, teilte die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas mit. Ersten Erkenntnissen zufolge habe ein Fahrradfahrer zwei Flaschen gegen das Denkmal geworfen, erklärte ein Sprecher der Berliner Polizei. Der oder die Verdächtige sei geflüchtet. Ein Fachkommissariat des polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt ermittle wegen Sachbeschädigung. Nach Angaben der Stiftung, die das Denkmal betreut, wird dabei auch eine Aufnahme einer Überwachungskamera ausgewertet. Die Gewalt gegen das Denkmal sei «auf das Schärfste» zu verurteilen, ebenso «jede Form von Homophobie». (dpa)

+++ 13. Juni +++

Frauen und Kind rassistisch beleidigt - Angriff mit Bolzenschneider

Ein Mann soll in Prenzlauer Berg eine Frau mit einem Bolzenschneider angegriffen und rassistisch beleidigt haben. Die 27-Jährige hatte sich vor eine weitere, noch unbekannte Frau gestellt, die der Mann zuvor rassistisch beschimpft haben soll, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Er soll auch mit einem Bolzenschneider nach der 27-Jährigen geschlagen und mit dem Werkzeug nach ihrem Hund geworfen haben. Die Frau konnte den Schlägen ausweichen. Auch der Hund blieb unverletzt. Der 33-Jährige wurde später auf einem nahe gelegenen Spielplatz festgenommen, wo er einen siebenjährigen Jungen rassistisch beleidigt und einen Zaun mit dem Bolzenschneider beschädigt haben soll. Der betrunkene Mann kam am Freitagabend in Gewahrsam, eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von rund zwei Promille. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt. (dpa)

Menschen beworfen, Kreuz im Boden - Mann in Gewahrsam

Drei Mal hat ein Mann am Freitag die Polizei auf den Plan gerufen - dann kam er in Gewahrsam. Zunächst habe der 40-Jährige in Berlin-Marzahn vor einem Wohnhaus ein «christliches Kreuz» in den Boden gesteckt, teilte die Polizei am Samstag mit. Als es mit einem anderen Mieter des Hauses zum Streit gekommen sei, habe dieser ein Deko-Samurai-Schwert geholt und den Mann damit bedroht. Zeugen kamen dazu und nahmen dem 34-Jährigen nach Angaben der Polizei das Schwert ab. Der 40-Jährige sei dabei unverletzt geblieben. Zusammen mit einer Frau habe er dann etwa zwei Stunden später vom Balkon seiner Wohnung aus eine kleine Gruppe von Menschen beworfen. Diese seien von den Glasflaschen und einer Thermoskanne aber nicht getroffen worden. Kurz danach habe der 40-Jährige dann zwei Männer beschimpft und diese mit einer glimmenden Zigarettenkippe, einer leeren Kunststoffgießkanne und einem Handfeger beworfen. Auch sie seien aber nicht von den Gegenständen getroffen worden. Polizisten stellten bei dem 40-Jährigen bei einer Atemalkoholkontrolle etwa 2,5 Promille fest. Zur Blutentnahme kam er in Gewahrsam, wo er einem Beamten ins Gesicht spuckte. Erst am Morgen wurde der Mann entlassen. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt, dessen Aufgabe die Bekämpfung politisch motivierter Kriminalität ist. Weitere Angaben zu möglichen Motiven oder Hintergründen machte die Polizei zunächst nicht. (dpa)

Streit in Kreuzberg eskaliert - zwei Männer mit Flaschenhälsen verletzt

Zwei Männer sind in der Nacht zu Samstag in Berlin-Kreuzberg mit Flaschenhälsen aufeinander losgegangen und verletzt worden. Sie sollen zuvor aus noch unbekannten Gründen verbal aneinander geraten sein, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Ein 47-Jähriger wurde mit einer leichten Stichverletzung am Bauch ins Krankenhaus gebracht, sein 45-jähriger Kontrahent erlitt leichte Schnitte an den Armen, die nicht behandelt werden mussten. Gegen beide Männer wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Berlin-Mitte: Betrunkener Autofahrer erfasst Radlerin - schwer verletzt

Ein betrunkener Autofahrer ist in Berlin-Mitte mit einer Radlerin zusammengestoßen, dabei ist die Frau schwer verletzt worden. Das von hinten kommende Auto stieß mit dem Rad am Freitagabend auf der Torstraße zusammen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Die 21-Jährige soll nach eigener Aussage per Handzeichen den Wechsel auf die linke Spur angekündigt haben, weil sie links in die Bergstraße abbiegen wollte. Der Mann roch nach Polizeiangaben nach Alkohol, eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 1,3 Promille. Die Polizei beschlagnahmte den Führerschein des 46-Jährigen und nahm ihn zur Blutentnahme in Gewahrsam. Die Frau wurde mit Armverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen.

+++ 12. Juni +++

41-Jähriger bei Überholmanöver tödlich verunglückt

Ein 41 Jahre alter Autofahrer ist bei einem Überholmanöver nahe Falkensee (Kreis Havelland) tödlich verunglückt. Aus bislang unbekannter Ursache geriet sein Wagen beim Überholen eines Autos außer Kontrolle, wie ein Sprecher des Lagezentrums der Polizei in Potsdam sagte.

Das Auto prallte am Donnerstagabend gegen eine Bushaltestelle und einen Baum. Der Fahrer starb noch am Unglücksort. Der Fahrer des vorausfahrenden Autos blieb unverletzt. Die Landstraße zwischen Falkensee und Schönwalde war nach dem Unfall mehrere Stunden gesperrt. Die Polizei untersucht nun den genauen Unfallhergang. (dpa)

Kleintransporter in Brand - Knalle wegen Gasflaschen

Zwei abgestellte Kleintransporter sind auf dem Gelände eines Wohnungsunternehmens in Berlin-Tempelhof in Flammen aufgegangen. Da die Fahrzeuge zum Teil Gasflaschen geladen hatten, habe es in der Nacht zum Freitag mehrere Knalle gegeben, sagte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr konnte den Brand nach kurzer Zeit unter Kontrolle bringen. Der Staatsschutz des Landeskriminalamts ermittle, hieß es vom Lagedienst der Berliner Polizei. Was zu dem Feuer in der Bergholzstraße führte, ist demnach noch unklar. Eine Brandstiftung liege aber nahe. (dpa)

Dunstabzugshaube gerät in Brand 

Beim Brand einer Dunstabzugshaube in einem Restaurant in Charlottenburg ist ein Mensch verletzt worden. Er kam mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich in ein Krankenhaus, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Demnach hatte die Person versucht, die Flammen zu löschen. Wie es zu dem Feuer in dem Restaurant im Horstweg kam, war zunächst unklar. Die Feuerwehr rückte mit rund 30 Kräften an und löschte das Feuer. Danach wurde das Gebäude umfangreich kontrolliert. (dpa)

+++ 11. Juni +++

Häftling bei Ausgang unter Aufsicht entwischt

Während eines begleiteten Aufenthaltes im Freien ist ein 24-jähriger Gefangener geflüchtet. Der Mann war am Donnerstag unter Aufsicht im Potsdamer Stadtteil Bornim unterwegs, wie die Polizeidirektion West mitteilte. Die Polizei suchte demnach mit einem Diensthund nach dem 24-Jährigen, der wegen Diebstahls im Gefängnis sitzt. Wenig später fanden die Polizisten den Mann an einer Haltestelle in der Dortusstraße, wo sie ihn festnahmen und zurück in die Haftanstalt brachten. (dpa)

32-jähriger Bewohner in Flüchtlingsheim von Gruppe attackiert

Ein 32-jähriger Bewohner eines Flüchtlingsheims in Falkensee (Havelland) ist von einer Gruppe attackiert und dabei schwer verletzt worden. Wie die Polizeidirektion West mitteilte, waren in der Nacht zum Donnerstag etwa zehn Menschen in das Heim in der Straße An der Lake eingedrungen und hatten sich gewaltsam Zutritt zu dem Zimmer des 32-Jährigen verschafft. Der schlafende Bewohner wurde von mehreren Personen aus der Gruppe «massiv körperlich angegriffen und schwer verletzt». Nach wenigen Minuten seien die Täter geflüchtet. Ein Mitarbeiter des Wachschutzes alarmierte die Polizei. Rettungskräfte versorgten den 32-jährigen Somalier und brachten ihn laut Polizei in ein Krankenhaus. Während einer Fahndung trafen Polizisten demnach auf einen 42-jährigen Tschetschenen und nahmen ihn in Gewahrsam. Das Motiv ist noch unklar, wie die Polizei mitteilte. Die Ermittlungen zum Hintergrund des Angriffs und zur Identität weiterer Tatverdächtiger dauerten an. (dpa)

Kreuzberg: Mülltonnen in Brand gesetzt

Unbekannte haben vergangene Nacht zum Donnerstag mehrere Mülltonnen in Kreuzberg angezündet. Gegen 0.30 Uhr bemerkte ein Anwohner der Fidicinstraße auf dem Abfallplatz einer Brauerei ein Feuer und alarmierte die Feuerwehr. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen der 16 in Brand stehenden Mülltonnen, von denen Zwölf vollständig abbrannten. Durch die Hitzeeinwirkung wurde auch ein Kleinbus beschädigt. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Putlitzbrücke: Festnahmen nach Aufbringen von Schriftzügen und Parolen

Polizisten haben am Mittwochabend in Tiergarten mehrere Frauen nach Farbschmierereien festgenommen. Fahnder hatten gegen 22.45 Uhr mehrere Frauen an der Putlitzbrücke angetroffen, die eine einzelne Frau abschirmten. Im Sichtschutz der Personen soll sie einen Schriftzug von ungefähr 2 x 1 Meter auf Brückenteile aufgetragen haben. Kurz darauf brachten andere Frauen der Gruppe einen weiteren Schriftzug an einem anderen Teil der Brücke auf. Mit Hilfe weiterer angeforderter Einsatzkräfte gelang es, die sechs Tatverdächtigen im Alter von 22 bis 29 festzunehmen. Eine Frau versuchte noch mit einem Fahrrad vor der Festnahme zu flüchten, konnte aber  angehalten und festgenommen werden, wobei sie in Richtung eines Polizisten schlug. Die Beamten beschlagnahmten die verwendeten Materialien als Beweismittel und führten bei den Festgenommenen erkennungsdienstliche Maßnahmen durch. Im Anschluss wurden alle sechs wieder auf freien Fuß gesetzt. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatschutz. (BK)

Streit eskaliert - mehrere Verletzte durch Pfefferspray

In Berlin-Mitte sind bei einer Schlägerei zwischen zwei Gruppen mehrere Menschen mit Pfefferspray verletzt worden. In der Nacht zu Donnerstag sei im James-Simon-Park ein Streit zwischen einer Gruppe aus sieben oder acht Personen mit einer anderen Gruppe eskaliert, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen. Bei dem Streit soll auch Alkohol im Spiel gewesen sein. Vier Menschen wurden demnach verletzt. Den Angaben zufolge flüchteten beide Gruppen anschließend. Der Auslöser für den Streit und ob auch Unbeteiligte verletzt wurden, war am Morgen zunächst unklar. (dpa)

Aktivisten von Extinction Rebellion färben Spree grün

Die Spree im Berliner Regierungsviertel wurde giftgrün gefärbt. Foto: AFP

Aktivistinnen und Aktivisten von Extinction Rebellion haben die Spree im Berliner Regierungsviertel giftgrün gefärbt. Anlass ist die Aktion „Kohle vergiftet“. Das Wasser wurde mit dem Farbstoff Uranin eingefärbt, um auf die weitreichenden Schäden der Kohleförderung für Mensch und Umwelt aufmerksam zu machen. Neben dem Wasser im Regierungsviertel wurde auch die Spree in Zerre (Lausitz) und die Ruhr im nordrhein-westfälischen Düren gefärbt. Die Flüsse stehen laut Extinction Rebellion beispielhaft für eine Vielzahl an Gewässern, die durch die Kohlegewinnung verseucht wurden und werden. (dpa)

+++ 10. Juni +++

Radler entreißt Passantin die Handtasche - Festnahme

Fahnder der Polizei haben am Dienstagnachmittag einen Mann in Wedding festgenommen. Im Rahmen eines Sondereinsatzes zu mehreren Taschendiebstählen im Bezirk, war den Polizisten gegen 17 Uhr ein Mann aufgefallen, der auf einem Fahrrad anscheinend ziellos hin und her fuhr. In der Otawistraße fuhr der Radfahrer dann von hinten an eine Passantin heran und und entriss der Frau deren Handtasche. Danach flüchtete er in die Togostraße. Dort konnten die Einsatzkräfte zugreifen und den Dieb festnehmen. Bei seiner Festnahme schlug und trat der 21-Jährige um sich, sodass ein Beamter Reizgas gegen ihn einsetzen musste. Zwei Polizisten wurden leicht verletzt, wovon einer seinen Dienst nicht fortsetzen konnte. Geprüft wird nun, ob der 21-Jährige auch für zurückliegende Taten verantwortlich ist. (BK)

Taxifahrer überfallen

In der Nacht zum Mittwoch ist ein Taxifahrer in Wittenau überfallen worden. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge soll 53-jährige Taxifahrer mit seinem Pkw kurz vor 1 Uhr an der Oranienburger Straße Ecke Blunckstraße gestanden haben, als ein unbekannter Mann plötzlich mit einer vorgehaltenen Waffe die Fahrertür öffnete und ihn zur Herausgabe von Geld zwang. Nachdem der 53-Jährige zeigte, wo seine Geldbörse lag, nahm der Räuber diese an sich und floh mit einem unbekannten Begleiter in die Blunckstraße. Die Kriminalpolizei ermittelt. (BK)

Lankwitz: Kran stürzt um

Mutmaßlich zu weicher Untergrund führte zum Umstürzen das Krans. Foto: Pudwell

In der Nacht zum Mittwoch ist auf einer Baustelle an der Malteserstraße Ecke Belßstraße ein Bohrkran umgestürzt. Dabei wurde ein 600-Liter-Dieseltank beschädigt und Kraftstoff lief aus. Die Feuerwehr musste auf einer Fläche von etwa 12 Quadratmetern Bindemittel streuen sowie rund 100 Liter Diesel aus dem defekten Tank aufgefangen. Verletzt wurde niemand. Der Kran muss nun von einer Spezialfirma geborgen werden. Die Malteserstraße war stadteinwärts knapp anderthalb Stunden gesperrt. (Pud/BK)

Polizeieinsatz am Hauptbahnhof beendet- S-Bahnverkehr rollt wieder an

Viel Geduld mussten am Mittwochmorgen S-Bahn-Nutzer mitbringen. Wie die Berliner S-Bahn twitterte, war bis gegen 7 Uhr wegen eines Polizei-und Notarzteinsatzes im Bereich des Hauptbahnhofs der S-Bahnverkehr zwischen den Bahnhöfen Friedrichstraße und Tiergarten unterbrochen. Betroffen waren die Linien S3, S5, S7, S75, S9. Nach dem Ende des Einsatzes wurde der S-Bahnverkehr schrittweise wieder nach Fahrplan aufgenommen. (BK)

+++ 9. Juni +++

Mehrere Autos in Lichtenberg ausgebrannt

Und wieder brennen Autos in Berlin. In der Nacht auf Dienstag in Lichtenberg.  Foto: Morris Pudwell

In der vergangenen Nacht hat ein Auto in Fennpfuhl gebrannt. Kurz vor 2 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr in die Rudolf-Seiffert-Straße zu dem brennenden Toyota alarmiert. Feuerwehrkräfte löschten das Feuer. Dieses hatte auf vier weitere Autos, einen Mercedes, zwei Renaults und einen VW, übergegriffen. Neben den Wagen wurden auch fünf Fahrräder und zwei Roller durch die Flammen beschädigt. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen. (dpa)

Mann bei Streit schwer verletzt

Am Montagabend ist ein Mann bei einer Auseinandersetzung in Staaken schwer verletzt worden. Gegen 20.10 Uhr soll es in einem Hausflur eines Wohnhauses in der Maulbeerallee zunächst zu verbalen Streitigkeiten zwischen einem 29-Jährigen und dem 39-Jährigen gekommen sein. In der Folge erlitt der Ältere Stichverletzungen und kam in ein Krankenhaus, in dem er zur Behandlung stationär aufgenommen wurde. Lebensgefahr besteht derzeit nicht. Der 29-jährige Tatverdächtige wurde noch am Ort festgenommen. Eine Mordkommission ermittelt. (BK)

Zweiradfahrerin schwer verletzt

Eine Zweiradfahrerin ist bei einem Unfall am Montagnachmittag im Prenzlauer Berg verletzt worden. Bisherigen Erkenntnissen zufolge war eine 21-Jährige gegen 17.40 Uhr mit einem BMW in der Hosemannstraße unterwegs und wollte links in die Grellstraße abbiegen. Dabei erfasste sie die von links kommende, vorfahrtsberechtigte 47-Jährige, die mit ihrem Kleinkraftrad die Grellstraße in Richtung Preußstraße befuhr. In der Folge stürzte die Zweiradfahrerin, erlitt Bein- sowie Rumpfverletzungen und kam in eine Klinik. (BK)

Radfahrerin von Bus erfasst

Am Montagabend ist eine Radfahrerin bei einem Unfall in Niederschöneweide schwer verletzt worden. Gegen 20.10 Uhr war ein Bus der Linie 160 in der Schnellerstraße in Richtung Spreestraße unterwegs und wollte links in die Hasselwerderstraße abbiegen. Dabei erfasste er die 43-Jährige, die mit ihrem Fahrrad dem Bus entgegenkam. Bei dem Unfall erlitt die Radfahrerin Armverletzungen und wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. (BK)

Wohnungsbrand in Hellersdorf - Mindestens eine Person verletzt

Bei einem Wohnungsbrand in Berlin-Hellersdorf ist mindestens eine Frau verletzt worden. Sie konnte sich am frühen Dienstagmorgen zusammen mit ihrem Kind vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen, sagte ein Pressesprecher der Feuerwehr. Angaben über den Gesundheitszustand des Kindes konnten nicht gemacht werden. Es wurde jedoch vorsorglich zusammen mit der Mutter in ein Krankenhaus gebracht.

Nach Angaben der Feuerwehr fingen Einrichtungsgegenstände in der Erdgeschosswohnung der Frau um kurz vor 3.00 Uhr Feuer. Rund 40 Einsatzkräfte löschten den Brand in dem fünfgeschossigen Haus in der Schönburger Straße und verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf andere Wohnungen. Die Brandursache war zunächst unklar. (dpa)

Einbrecher festgenommen

Am Montagnachmittag ist in Charlottenburg ein Mann nach einem Wohnungseinbruch festgenommen worden. Ein 25-jähriger Anwohner hatte kurz nach 14 Uhr in der Sophie-Charlotten-Straße ein klirrendes Geräusch vom Innenhof gehört. Dann sah er, wie ein Unbekannter gewaltsam ein Fenster einer Erdgeschosswohnung öffnete, in die Wohnung einstieg und kurze Zeit später diese wieder verließ. Der Zeuge alarmierte die Polizei, folgte dem Einbrecher und hielt ihn noch in der Nähe fest, bis die Polizei eintraf. Bei der Durchsuchung des 25-Jährigen entdeckten die Beamten Geld sowie ein Messer bei ihm und beschlagnahmten beides. Die weiteren Ermittlungen dauern an. (BK)

+++ 8. Juni +++

Drei Verletzte bei Unfall

Am Sonntagabend stieß eine Autofahrerin mit ihrem Fahrzeug in Lichtenberg mit einem Rettungswagen zusammen. Die 43-Jährige Citroen-Fahrerin fuhr gegen 20.45 Uhr die Ruschestraße in Richtung der Vulkanstraße. An der Kreuzung Ruschestraße Ecke Josef-Orlopp-Straße kam es zu einem Zusammenstoß mit dem Rettungswagen, der mit Blaulicht sowie Martinshorn unterwegs war. Durch den Unfall wurden dessen 47-jährige Fahrer, die Citroen-Fahrerin sowie ihre 26-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Alle Beteiligten kamen in ein Krankenhaus, wo sie ambulant behandelt wurden. Die weiteren Ermittlungen zum Unfall dauern an. (BK)

Radfahrerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Sonntagmittag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in Kreuzberg. Nach derzeitigem Ermittlungstand befuhr ein 27-jähriger Mercedes-Fahrer gegen 13.15 Uhr die Skatlitzer Straße in Richtung Wiener Straße. An der Kreuzung Skalitzer Straße Ecke Kottbusser Straße bog er nach rechts ab und erfasste eine 53-jährige Radfahrerin. Durch den Zusammenstoß prallte die 53-Jährige gegen die Motorhaube des Wagens. Ein Rettungswagen brachte sie mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus, wo sie zur Behandlung stationär aufgenommen wurde. (BK)

Mehrere Autos in Mitte und Kreuzberg angezündet

Ausgebrannter Porsche am Arkonaplatz. Foto: Pudwell

Fünf Autos sind am frühen Montagmorgen bei Bränden in Mitte und Kreuzberg zerstört worden. Vier Fahrzeuge fingen an mehreren Stellen rund um den Arkonaplatz in Berlin-Mitte Feuer, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Durch die Hitzeeinwirkung wurden insgesamt zehn weitere Fahrzeuge zum Teil schwer beschädigt. Die Feuerwehr löschte. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war am Morgen noch unklar.

Zudem brannte in der Nacht ein Auto in Kreuzberg. Auch hier konnten die Flammen gelöscht werden, Verletzte gab es ebenfalls keine. (dpa)

Zwei Tote und 60 Verletzte am Wochenende in Brandenburg

Auf Brandenburgs Straßen sind am Wochenende bei Verkehrsunfällen zwei Menschen ums Leben gekommen, 60 weitere Personen wurden verletzt. Zwischen Freitag und Sonntag registrierte die Polizei Brandenburg insgesamt 394 Unfälle, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. Bei 49 davon wurden Menschen verletzt.

Am frühen Sonntagmorgen kam eine 34 Jahre alte Autofahrerin auf der Landstraße 55 kurz vor Calau (Oberspreewald-Lausitz) von der Fahrbahn ab, stürzte mit dem Wagen eine Böschung herunter und prallte gegen einen Baum. Die Frau war nach Polizeiangaben nicht angeschnallt. Sie erlag ihren schweren Verletzungen noch am Unfallort.

Der zweite tödliche Unfall ereignete sich in der Nacht zum Sonntag auf der Bundesstraße 5 bei Dallgow-Döberitz (Havelland). Ein betrunkener Autofahrer rammte ein vorausfahrendes Motorrad. Der 62-jährige Motorradfahrer stürzte von seiner Maschine, wurde schwer verletzt und starb noch an der Unfallstelle.

+++ 7. Juni +++

34 Jährige stürzt mit Auto Böschung hinab - tot!

Eine 34 Jahre alte Autofahrerin ist auf der Landstraße 55 kurz vor Calau (Oberspreewald-Lausitz) nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, mit dem Wagen eine Böschung herunter gestürzt und gegen einen Baum geprallt. Dabei sei die nicht angeschnallte Fahrerin so schwer verletzt worden, dass sie an der Unfallstelle starb, teilte die Polizeidirektion Süd mit. Eine andere Autofahrerin, die den Unfall beobachtet hatte, habe am frühen Sonntagmorgen die Polizei alarmiert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. (dpa)

Illegales Autorennen - Polizei beschlagnahmt Wagen von 25-Jähriger

Nach einem Rennen zwischen einer Autofahrerin und einem unbekannten Motorradfahrer in Berlin-Marzahn hat die Polizei den Führerschein und Wagen der 25 Jahre alten Fahrerin beschlagnahmt. Zivilkräfte der Polizei beobachteten in der Nacht auf Sonntag einen Pkw und zwei Motorräder, die auf der Landsberger Allee zu schnell in Richtung Märkische Allee fuhren, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Das Auto soll ein anderes Fahrzeug rechts und ohne Blinker überholt haben, woraufhin das Motorrad dicht hinterhergefahren sei, um auf eine Höhe mit dem Auto zu gelangen.

Den Angaben zufolge beschleunigten die beiden Fahrer danach weiter. Das zweite Motorrad sei mit einigem Abstand gefolgt. Die Polizisten konnten an der Kreuzung Landsberger Straße/Zossener Straße nur das Auto stoppen, wo die 25-Jährige eine Atemalkoholkontrolle mit 0,00 Promille bestand. Neben ihr hätten sich noch eine 40-Jährige und ein 31-Jähriger im Auto befunden, hieß es. (dpa)

27-Jähriger nach Streit in Cottbus schwer verletzt

Ein 27-jähriger Mann ist in Cottbus auf dem Heimweg von einer Gartenparty von Unbekannten angegriffen und schwer verletzt worden. Der Mann sei in der Nacht zum Sonntag von einer Gruppe mit zwei Männern und einer Frau unvermittelt angepöbelt worden, berichtete die Polizeidirektion Süd. Nach einem verbalen Streit habe einer der Männer dem 27-Jährigen vermutlich mit einem Messer in die Oberarme und den Bauch gestochen. Die Frau habe wohl versucht, die Streitparteien zu trennen. Dann flüchtete die Gruppe. Anwohner waren durch den Lärm aufmerksam geworden, leisteten dem 27-Jährigen Erste Hilfe und alarmierten Rettungskräfte. Das Opfer wurde mit fünf nicht lebensbedrohlichen Stichverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Betrunkener Autofahrer rammt Motorrad - 62-Jähriger tot

Ein betrunkener Autofahrer hat auf der Bundesstraße 5 bei Dallgow-Döberitz (Havelland) in der Nacht zum Sonntag ein vorausfahrendes Motorrad gerammt. Der 62-jährige Motorradfahrer sei in Folge des Unfalls von seiner Maschine gestürzt und noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen erlegen, berichtete die Polizei am Sonntag. Der 42-jährige Autofahrer blieb unverletzt. Da er deutlich alkoholisiert gewesen sei, habe er eine Blutprobe abgeben müssen, so die Polizei. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. (dpa)

Wohncontainer in Schöneberg brennt aus

Am Sonntagmorgen ist ein Wohncontainer in Berlin-Schöneberg komplett ausgebrannt. Zeugen beobachteten in der Kurfürstenstraße gegen 7.00 Uhr, wie ein mit einer Decke umwickelter Mann aus dem brennenden Container rannte, wie die Polizei mitteilte. Alarmierte Feuerwehrleute löschten den Brand. Durch die Flammen seien auch zwei hölzerne Gartenlauben eines angrenzenden Kindergartens stark beschädigt worden, hieß es. Den Angaben zufolge trafen die Einsatzkräfte den mit der Decke umwickelten Mann bei ihrer Ankunft nicht an. Ein Brandkommissariat im Landeskriminalamt ermittelt. (dpa)

Auto fährt 13-jährige Radfahrerin an - schwer verletzt

Eine 13 Jahre alte Radfahrerin ist bei einem Unfall in Berlin-Friedenau schwer verletzt worden. Das Mädchen soll am Samstagnachmittag an einer Ampel am Friedrich-Wilhelm-Platz (Ecke Niedstraße) auf die Fahrbahn gerollt sein, als ein 20-jähriger Autofahrer die Straße befuhr, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Durch den Zusammenstoß habe die Jugendliche schwere Verletzungen an Kopf, Rumpf und Beinen erlitten und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei ermittelt zum genauen Unfallhergang. (dpa)

Auf Stadtautobahn von Fahrbahn abgekommen und überschlagen

Ein Autofahrer hat am Samstagabend auf der Stadtautobahn in Mariendorf die Kontrolle über sein Auto verloren. Laut Polizei wollte der 53-Jährige an der Abfahrt Gradestraße von der Autobahn abfahren. Dabei kam sein Skoda nach links von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baum und überschlug sich. Auch ein geparktes Auto wurde beschädigt. Der nur leicht verletzte 53-Jährige kletterte selbst aus dem Skoda und erwartete die bereits alarmierte Polizei. Den eingesetzten Polizeikräften schilderte er seine Wahrnehmung des Unfallherganges und gab an, auch Alkohol getrunken zu haben. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von ungefähr 1,9 Promille. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten ihn im Anschluss in eine Klinik, in der eine Blutentnahme durchgeführt und sein Führerschein beschlagnahmt wurde. Feuerwehrkräfte richteten den Wagen wieder auf und stellten ihn an den rechten Fahrbahnrand. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Räumungsarbeiten blieb die Gradestraße zwischen Rixdorfer Straße und der Abfahrt bis etwa 21.20 Uhr gesperrt.

Kreuzberg: Streife fährt Fußgänger an

Auf der Fahrt zu einem Einsatz ist eine Polizeistreife in der Nacht zum Sonntag in Kreuzberg mit einem Fußgänger zusammengestoßen. Laut Polizei war die Streife mit Blaulicht und Sirene in der Skalitzer Straße in Richtung Kottbusser Tor unterwegs, um einen Funkwagen bei der Auflösung einer Ansammlung auf der Admiralbrücke zu unterstützen. Zwei Männer im Alter von 46 und 35 Jahren wollten die Fahrbahn an der Ampel Skalitzer Straße Ecke Admiralstraße überqueren, als es zum Zusammenprall zwischen dem Älteren und dem Polizeiauto kam. Der 46-Jährige erlitt leichte Kopf-, Rumpf- und Beinverletzungen. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. (BK)

SEK-Einsatz gegen Drogenbande: Amphetamine, Marihuana und Waffen sichergestellt

Mit Hilfe eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) hat die Polizei in Fürstenwalde (Oder/Spree) eine mutmaßliche Drogenbande ausgehoben. Dabei seien am Samstag sechs Wohnungen und andere Objekte in der Stadt durchsucht worden, berichtete die Polizei am Sonntag. Die Razzia richtete sich im Kern gegen fünf Personen, die im Verdacht standen, gemeinschaftlich mit Drogen zu handeln. Ein 19-Jähriger und eine 36 Jahre alte Frau wurden festgenommen.

Da der Verdacht bestanden habe, dass einer der Tatverdächtigen eine Schusswaffe besitze, seien die Spezialkräfte hinzugezogen worden, so die Polizei. Bei den Durchsuchungen wurden 500 Gramm Amphetamine, fast 300 Gramm Marihuana und mehrere tausend Euro Bargeld sichergestellt. Die Beamten beschlagnahmten zudem eine Schreckschusswaffe, eine Gasdruckwaffe, zwei Softairwaffen und einen Elektroschocker. (dpa)

Freilaufende Rinder legen Zugverkehr lahm

Mehrere freilaufende Rinder haben am Freitagabend in Eberswalde (Barnim) zeitweise den Bahnverkehr auf der Strecke Berlin-Stralsund lahmgelegt. Die Tiere seien in der Nähe der Bahnstrecke herumgeirrt, berichtete die Polizei am Sonntag. Mit Unterstützung eines Hubschraubers der Bundespolizei konnten die Einsatzkräfte die Tiere auf das Gelände des nahe gelegenen Technischen Hilfswerks treiben und dort sichern. Die Bahnstrecke war für die Dauer des Einsatzes gesperrt. Nun sucht die Polizei den Besitzer der Tiere. (dpa)