+++ 26. September +++

Unfall mit Blaulicht

Am Nachmittag kam es zu einem Verkehrsunfall in Neukölln. Gegen 12.30 Uhr fuhr ein Fahrzeug des Polizeiabschnittes 54 von der Ziegrastraße kommend auf der Sonnenallee mit Blaulicht und Martinshorn zu einem Einsatz. Auf der Kreuzung Sonnenallee/ Dammweg/ Grenzallee kam es dann zu einem Zusammenstoß mit einem Nissan, der von einer 57-jährigen gesteuert wurde, die vom Dammweg in die Grenzallee fahren wollte. Es wurde niemand verletzt, Sachschäden entstanden an beiden Fahrzeugen. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zum genauen Unfallhergang, führt nun das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte. 

+++ 25. September +++

Polizei bitte um Mithilfe: 39-Jähriger vermisst

Der 39-jährige Tim Winkelmann wird seit den Morgenstunden des 23. September 2020 aus Mitte vermisst. Zuvor hielt er sich in der Charité Berlin am Charitéplatz auf. Zeugen berichteten, dass sie den nunmehr Vermissten gegen 7.40 Uhr im Bereich des Hauptbahnhofes bzw. des Bundeskanzleramtes gesehen haben. In der Hand soll er ein Messer gehalten und eine blutende, verbundene Wunde am linken Arm gehabt haben. Etwa 20 Minuten später bestand telefonischer Kontakt zu Angehörigen. Seitdem fehlt von ihm jede Spur.

Tim Winkelmann wird wie folgt beschrieben:35 bis 40 Jahre alt, etwa 180 cm groß, schlanke Figur, dunkelblonde, mittellange Haare, er war mit blauer Jogginghose, schwarz-weißem T-Shirt, grau-blauer Strickjacke und Flipflops bekleidet

Die Ermittler fragen: Wer hat den Vermissten seit dem 23 September 2020, ab 7.45 Uhr gesehen und/oder kann Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben?

Hinweise richten Sie bitte an die Kriminalpolizei der Direktion 5 (City), Friesenstraße 16 in 10965 Berlin-Kreuzberg unter der Rufnummer (030) 4664-573430 (zu Bürodienstzeiten) oder unter (030) 4664-571100 (außerhalb der Bürodienstzeiten) oder jede andere Polizeidienststelle.

Der vermisste Tim Winkelmann.  Foto: Polizei Berlin

+++ 24. September +++

Bande von Drogendealern festgenommen

Die Polizei hat offenbar eine Bande von Drogendealern überführt, die Betäubungsmittel in großem Stil verkauft haben soll. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, vollstreckten Einsatzkräfte am Mittwoch acht Durchsuchungsbeschlüsse in Lichtenrade, Mariendorf, Schöneberg, Buckow, Neukölln, Britz, Friedrichsfelde und Brandenburg. Sechs Tatverdächtige wurden wegen des Verdachts des Drogenhandels festgenommen. Der Razzia waren umfangreiche Ermittlungen des zuständigen Rauschgiftkommissariats des Landeskriminalamtes, des Zollfahndungsamtes Berlin-Brandenburg und der Staatsanwaltschaft Berlin vorausgegangen. 

Bei den Durchsuchungen konnten unter anderem circa 90 Gramm Kokain, ein kleiner fünfstelliger Geldbetrag, Handys und drei Autos beschlagnahmt werden. Bei den Festgenommenen handelt es sich um die drei mutmaßlichen Haupttäter im Alter von 17, 24 und 25 Jahren und drei mutmaßliche Kurierfahrer und Abnehmer im Alter von 21, 36 und 44 Jahren. Der 36-Jährige wurde nach Feststellung seiner Identität und einer kurzen Vernehmung wieder entlassen. Die anderen Tatverdächtigen sollen am Donnerstag einen Haftbefehl erhalten.

Unfall bei illegalem Rennen

In Tegel ist es bei einem verbotenen Autorennen erneut zu einem Verkehrsunfall gekommen. Laut Zeugen sollen drei Autofahrer am Mittwochabend gegen 20.30 Uhr mit überhöhter Geschwindigkeit auf der BAB 111 in Richtung Kurt-Schumacher-Platz gerast sein. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, soll ein 21-jähriger BMW-Fahrer auf dem linken Fahrstreifen gefahren und auf Höhe der Holzhauser Straße die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben. Er schlug links in die Mittelleitplanke ein und schleuderte anschließend gegen die rechte Leitplanke, drehte sich mehrfach um die eigene Achse und kam nach etwa 100 Metern auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Front des BMW zerstört, außerdem beschädigten herumfliegende Fahrzeugteile fünf weitere Pkw. Der junge Mann blieb unverletzt. Der Führerschein des 21-Jährigen sowie der BMW wurden beschlagnahmt. Die anderen beiden Autofahrer seien unerkannt entkommen. Die Polizei ermittelt. (tc)

Mann vor Supermarkt verprügelt 

In Marzahn ist ein Mann von mehreren angegriffen und verletzt worden. Nach Abgaben der Polizei hatte ein Mitarbeiter eines Supermarktes in der Marzahner Chaussee am Mittwochabend gegen 19.30 Uhr den 40-Jährigen mit Kopf- und Rumpfverletzungen vor dem Laden liegen sehen. Der Mann sei Opfer einer gewalttätigen Auseinandersetzung geworden. Kurz zuvor hatte der Angestellte eine vierköpfige Personengruppe, die vor dem Geschäft Alkohol konsumierte, aufgefordert, sich zu entfernen. Anschließend, als er sich vergewissern wollte, ob die Trinker weg wären, fand er den Verletzten. Ein Rettungswagen brachte den Mann in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde. Ob die Personengruppe mit der Tat im Zusammenhang steht, wird von dem zuständigen Fachkommissariat der Direktion 3 ermittelt. (tc)

Motorradfahrer stirbt nach Kollision mit Auto

In Buch hat ein Motoradfahrer bei einem Verkehrsunfall schwere Rumpfverletzungen erlitten. Er starb kurze Zeit später in einem Krankenhaus. Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr der 57-Jährige am Mittwochnachmittag auf der Hobrechtsfelder Chaussee in Richtung Pölnitzweg. Auf der Kreuzung Wiltbergstraße kam es dann zu einem Zusammenstoß mit dem ihm entgegenkommenden, linksabbiegenden Auto, das von einer 37-Jährigen gesteuert wurde. Die Autofahrerin erlitt Arm- und Beinverletzungen und stand so stark unter dem Einfluss der Geschehnisse, dass eine stationäre Aufnahme in einer Klinik erfolgte. (tc)

+++ 23. September +++

Blutige Messerattacke in Gesundbrunnen

Ein junger Mann ist in Gesundbrunnen von einem Unbekannten angegriffen und durch Stiche schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, war das 24-jährige Opfer und sein 23-Jähriger Begleiter in der Nacht zu Mittwoch in der Residenzstraße in Gesundbrunne mit einem Passanten in Streit geraten. Daraufhin soll es zu einer Rangelei gekommen sein, woraufhin der Unbekannte ein Messer zog und den 24-Jährigen damit leicht am Hals verletzte. Anschließend flüchtete der Messerstecher vom Tatort. Der Verletzte soll seinen Angreifer verfolgt und schließlich eingeholt haben. Daraufhin habe der Unbekannte ihn in den Schwitzkasten genommen und ihm weitere Stichverletzungen zugefügt. Hinzueilende Zeugen sollen in das Geschehen eingegriffen haben, sodass der Angreifer von dem 24-Jährigen abgelassen habe.  Der Täter entkam, bevor alarmierte Polizisten eintrafen. Alarmierte Rettungskräfte brachten den schwer verletzten 24-Jährigen in ein Krankenhaus, in dem er operiert werden musste. (tc)

+++ 22. September +++

Brandstifter festgenommen

Polizisten haben im Stadtteil Falkenhagener Feld einen Brandstifter festgenommen. Ein aufmerksamer Zeuge hatte Schlimmeres verhindert und den Zündler überführt. Der Bewohner eines Mehrfamilienhauses am Kandeler Weg hatte am Montagabend Rauch und Brandgeruch aus dem Keller wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert. Die Brandbekämpfer löschten den Brand eines Kellerverschlages, bevor dieser auf das übrige Wohnhaus übergreifen konnte. Kurz bevor der Brand ausbrach, bemerkte der Zeuge einen weiteren Hausbewohner aus dem Keller kommen, der in den Aufzug stieg und nach oben fuhr. Alarmierte Polizisten klingelten daher kurz darauf an der Wohnungstür des Mannes, der bereits einschlägig mit Branddelikten in Erscheinung getreten ist. Die Beamten nahmen ihn wegen des Verdachtes der schweren Brandstiftung fest. Anschließend brachten sie den 42-Jährigen in einen Polizeigewahrsam, wo er einem Brandkommissariat des Landeskriminalamtes überstellt wurde. Durch den Brand wurde niemand verletzt. (tc)

+++ 21. September +++

Bäume abgesägt 

Ein bisher unbekannter Mann hat am frühen Montagmorgen Bäume in Weißensee abgesägt und damit für erhebliche Schäden und Straßensperrungen gesorgt. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Zeuge gegen 4.45 Uhr Einsatzkräfte zur Berliner Allee alarmiert, weil er gerade beobachtet hatte, wie sich ein dunkel gekleideter Mann mit einer Handsäge an mehreren Bäumen zu schaffen machte. Als die Polizisten vor Ort eintrafen, hatte der Unbekannte bereits zwei sechs bis acht Meter hohe Bäume abgesägt - und zwei weitere so tief angesägt, dass diese durch die Berliner Feuerwehr gefällt werden mussten. Einer der Bäume fiel auf die Fahrbahn, der zweite stürzte gegen einen Transporter, der dadurch beschädigt wurde. 

Als der Täter den Zeugen bemerkte, flüchtete er in die Streustraße. Trotz einer kurzen Fahndung nach dem Täter konnte der Mann nicht gefunden werde. Zu den Aufräumarbeiten musste die Berliner Allee stadteinwärts bis kurz vor 7 Uhr gesperrt werden. Es kamen zu Verkehrsbeeinträchtigungen und Staus. Die Ermittlungen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung führt das Kommissariat des zuständigen Polizeiabschnittes 14. (tc)

Auf A10: Autofahrer stirbt nach Kollision mit Brückenpfeiler 

 Auf der Autobahn 10 ist ein Mann mit seinem Wagen gegen einen Brückenpfeiler gekracht und am Unfallort gestorben. Der Unfall habe sich in der Nacht zum Montag in einem Baustellenbereich zwischen Birkenwerder (Landkreis Oberhavel) und dem Kreuz Oranienburg ereignet, sagte ein Polizeisprecher. Die A10 musste zeitweise voll gesperrt werden. Die Identität des Mannes stand zunächst nicht fest. Auch zur Unfallursache konnte die Polizei am frühen Montagmorgen noch keine Auskunft geben. (dpa)

+++ 19. September +++

Müllcontainer und Toilettenhäuschen angezündet

Wegen zwei brennender Toilettenhäuschen in Friedrichhain mussten Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr in der Nacht ausrücken. Kurz nach 1 Uhr stellten Anwohner der Rigaer Straße zunächst einen brennenden Müllcontainer fest und alarmierten Feuerwehr und Polizei. Einsatzkräfte löschten den Brand, bevor er auf ein parkendes Auto übergreifen konnte. Durch die Hitze des Feuers wurde der Pkw und ein Fahrrad beschädigt. Weiterhin zündeten Unbekannte auf einer Baustelle im Nahbereich zwei mobile Toilettenhäuschen an. Auch dieses Feuer mussten die Brandbekämpfer löschen. Menschen wurden nicht verletzt. 

Drogenhändler (17) verletzt Polizist - Festnahme

Am Vormittag nahmen Polizisten in Friedrichshain einen mutmaßlichen Drogenhändler fest. Zivilfahnder hatten den 17-jährigen Tatverdächtigen gegen 10 Uhr in der Warschauer Straße dabei beobachtet, wie er einem 22-jährigen Mann augenscheinlich Drogen verkaufte. Nach dem der mutmaßliche Drogenhändler von dem Käufer Bargeld erhalten hatte, entfernte er sich mit einem E-Scooter einer Leihfirma. Die Zivilkräfte überprüften den 17-Jährigen. Daraufhin unternahm der Tatverdächtigte einen Fluchtversuch und soll mit einem gezielten Kopfstoß in das Gesicht den Beamten verletzt haben. Mithilfe hinzueilender uniformierter Polizeikräfte konnte der Jugendliche festgenommen werden. Der Zivilfahnder erlitt eine Platzwunde an der Oberlippe und wurde von alarmierten Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Ein weiterer Polizist wurde leicht an der Schulter verletzt. Auch der Tatverdächtigte verletzte sich bei den Widerstandshandlungen, verweigerte aber eine ärztliche Behandlung. Bei der Durchsuchung des Festgenommenen konnten weitere Verkaufseinheiten Kokain und mutmaßlicher Handelserlös gefunden werden. Nach Durchführung von erkennungsdienstlichen Maßnahmen wurde er seinem Vater übergeben.

+++ 18. September +++

Heißer Kaffee als Waffe

Eine Polizistin wurde in Charlottenburg im Gesicht verletzt. Den aktuellen Ermittlungen zufolge sollte gegen 10.35 Uhr einem 26-jährigen Unfallbeteiligten im Geitelsteig nach einer Verkehrsunfallaufnahme der Fahrzeugschlüssel des Unfallfahrzeuges abgenommen werden, da er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Der junge Mann verweigerte zunächst die Herausgabe des Audi-Schlüssels. Als er nun durch die Einsatzkräfte festgehalten wurde, um ihm den Schlüssel unter Zwang abzunehmen, riss er sich los und begann davonzurennen. Kurz bevor die Kräfte ihn wiederergriffen, warf er den Schlüssel weg, drehte sich um und schüttete der Polizistin heißen Kaffee aus einem Becher ins Gesicht. Die leicht verletzte Beamtin konnte ihren Dienst nach Behandlung aber fortsetzen.  

Bewusstlos nach Sturz mit dem Fahrrad

In der vergangenen Nacht stürzte ein Mann mit seinem Fahrrad in Prenzlauer Berg. Zeugen alarmierten gegen 0.25 Uhr Rettungskräfte und die Polizei zur Kollwitzstraße. Zuvor war der 35-jährige Radfahrer auf der Kollwitzstraße in Richtung Danziger Straße unterwegs, wobei er sein Gleichgewicht verloren haben soll und stürzte. Durch den Sturz prallte er mit seinem Kopf gegen den Bordstein und verlor das Bewusstsein. Bis die Rettungskräfte eintrafen, die den 35-Jährigen wegen seiner Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus brachten, kümmerten sich die Zeugen um ihn. Eine Atemalkoholüberprüfung bei dem Gestürzten ergab einen Wert von ungefähr 1,7 Promille. Das Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr führt das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 5.

+++ 17. September +++

20-Jähriger schlägt seinen Freund krankenhausreif 

Ein Mann hat in Spandau einen Bekannten verprügelt, weil er mit seiner Freundin Sex hatte. Laut Polizei waren der 20-Jährige und seine 16-Jährige Freundin am Mittwochabend zu der Wohnung des ebenfalls 20-Jährigen Freund in der Bismarckstraße gegangen, um ihn darauf anzusprechen. In Folge eines entstandenen Streites darüber, dass er betrogen wurde, soll der 20-Jährige seinen Freund zunächst gewürgt, anschließend mit der Faust geschlagen und mit Füßen getreten haben. Nachdem der Freund verletzt auf dem Boden liegen blieb, alarmierte der 20-jährige Gehörnte sofort die Polizei und wartete auf die eintreffenden Einsatzkräfte vor der Haustür. Nachgeforderte Rettungskräfte brachten den Verletzten zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die Beamten brachten den Tatverdächtigen hingegen in ein Polizeigewahrsam, aus dem er später wieder entlassen wurde. Er muss sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung verantworten. (tc)

Kiosk überfallen

In Gropiusstadt haben zwei Unbekannte am Donnerstagmorgen einen Kiosk überfallen und dabei mehrere Zeuginnen verletzt. Die beiden maskierten Männer betraten gegen 6.25 Uhr das Geschäft in der Fritz-Erler-Allee. Wie die Polizei mitteilte, führten sie einen Schlagstock, ein Messer und ein Pfefferspray mit sich. Einer der Täter begann Zigaretten aus dem Regal in eine Plastiktüte zu packen, währenddessen sein Komplize der 40-jährigen Inhaberin des Kiosks einen Rucksack über die Ladentheke zuwarf und sie aufforderte, diesen mit Geld zu füllen. Zwischenzeitlich betrat eine 62-jährige Kundin den Kiosk und wurde von den Tätern aufgefordert, sich ruhig zu verhalten. Nachdem die 40-Jährige den mit Geld gefüllten Rucksack zu den Räubern zurückgeworfen hatte, begaben sich beide zum Ausgang. Beim Verlassen des Kiosks sprühte einer der Männer mit dem Pfefferspray in Richtung der beiden Zeuginnen, die dadurch leichte Atembeschwerden erlitten. Die Täter flüchteten mit der Beute in unbekannte Richtung. (tc) 

+++ 16. September +++

Obdachloser in Wasser gestoßen

Knapp vier Wochen nach dem Fund eines toten Obdachlosen im Landwehrkanal hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Der 57-Jährige ist am Dienstag festgenommen worden. Der Mann wurde nach einer Vernehmung aber wieder entlassen worden, wie die Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten. Ein 53-jähriger Obdachloser war in der Nacht zum 21. August am Ufer des Landwehrkanals am Einsteinufer ins Wasser gestoßen worden. Er ertrank und konnte nur noch tot geborgen werden. Laut Polizei hatte er sich sich kurz zuvor mit einem anderen Mann, vermutlich einem weiteren Obdachlosen, gestritten. Ein Haftbefehl gegen den 57-jährigen Angler wurde nicht erlassen. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte, die Beweise für ein vorsätzliches Tötungsdelikt reichten derzeit nicht aus. Es werde weiter ermittelt. (tc)

Kind geschubst und geschlagen

In Gesundbrunnen ist ein 14-Jähriger aus einer U-Bahn auf den Bahnsteig geschubst und anschließend geschlagen worden. „Den vorliegenden Informationen nach soll der 14-jährige am Montag gegen 16 Uhr von einem unbekannt gebliebenen Mann von hinten aus der U-Bahn der Linie U8 auf den Bahnsteig des U-Bahnhofes Gesundbrunnen geschubst worden sein“, so ein Sprecher. Am Boden liegend habe er dann zudem einen Schlag gegen den Kopf bekommen.

Der Polizeisprecher weiter: „Der Angreifer soll ihn anschließend hochgezogen und mit dem Kopf gegen die inzwischen anfahrende Bahn gedrückt und ihn kurz darauf wieder losgelassen haben“. Der mutmaßliche Schläger hielt sich noch kurz in einem Kiosk im Bahnhof auf, anschließend entkam er unerkannt. Der Geschlagene stand laut Polizei „sichtlich unter dem Einfluss des Geschehen“ und musste mit Gesichtsverletzungen in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Die Ermittlung führt nun die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Eins.

+++ 15. September +++

Blumen geklaut, Händler wehrt sich: Klinik! 

Im Anschluss an einen Blumendiebstahl waren gestern Nachmittag in Wedding mehrere Leichtverletzte zu beklagen. Zwei Männer nahmen gegen 17.30 Uhr an einem Blumengeschäft im U-Bahnhof Leopoldplatz je zwei Vasen mit Blumen an sich und liefen weiter, ohne diese zu bezahlen. Der 31-jährige Verkäufer sprach zunächst einen der beiden an und erhielt seine Ware zurück. Anschließend ging er zu dem anderen Mann, der bereits auf dem Bahnsteig der U9 stand. Auch von ihm forderte er die Blumen zurück. Als der 40-Jährige jedoch mit Gewalt drohte, setzte der Verkäufer Tierabwehrspray ein, nahm die Blumen und ging in seinen Laden zurück. Dort kam es erneut zum Streit mit dem mutmaßlichen Dieb und der Verkäufer nutzte abermals das Spray, welches nun auch eine 42-jährige Unbeteiligte sowie ihre sechsjährige Tochter traf. Sie und ihre Tochter kamen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus, der 40-Jährige ließ sich im Bahnhof behandeln. Die Polizeikräfte beschlagnahmten das Tierabwehrspray, nahmen die Personalien der Beteiligten auf und fertigten Strafanzeigen wegen Ladendiebstahls, räuberischen Diebstahls und gefährlicher Körperverletzung.

Verkehrsunfall: Mutter und vier Kinder schwer verletzt!

Am Abend kam es in Tempelhof zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Frau und vier Kinder schwere Verletzungen erlitten. Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr die 32-Jährige um 20.20 Uhr mit ihrem Pkw auf der General-Pape-Straße in Richtung Loewenhardtdamm. Auf Höhe der Hausnummer 100 kam es zum Zusammenstoß mit dem Auto einer 22-Jährigen, die in entgegengesetzter Richtung fuhr. Die 32-jährige Frau und die mit ihr im Auto befindlichen vier Kinder zogen sich schwere Verletzungen zu, die zunächst einen stationären Aufenthalt in einer Klinik nach sich zogen. Die 22-Jährige blieb unverletzt.

+++ 14. September +++

Verfolgungsjagd mit 2,4 Promille

Ein betrunkener Autofahrer (19) hat sich in der Nacht zu Montag eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Beamte eines Streifenwagens war in Neukölln die gefährliche Fahrweise des jungen Mannes aufgefallen. Als die Einsatzkräfte den Fahrer kontrollieren wollten, bremste er zunächst ab und erweckte den Anschein, anhalten zu wollen. Danach beschleunigte der 19-Jährige unvermittelt und fuhr weiter. Die Polizisten folgten ihm mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn. Doch dann verloren die Beamten den Flüchtenden für eine kurze Zeit aus den Augen. An der Treptower Kreuzung Südostallee / Baumschulenstraße / Rixdorfer Straße entdeckten sie das gesuchte Auto wieder. Es stand eingebeult vor einem Baum, gegen den der Fahrer gekracht war. Der junge Mann blieb unverletzt. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 2,4 Promille. Die Polizistinnen und Polizisten brachten den Fahrer in ein Polizeigewahrsam. Nach einer Blutentnahme wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. (tc)

Unbekannter überfällt Spielcasino 

In Wilhelmstadt hat ein bewaffneter Mann ein Spielcasino überfallen. Der Unbekannte soll in der Nacht zu Montag gegen 1.45 Uhr den Laden in der Pichelsdorfer Straße betreten haben. Um nicht aufzufallen, soll er zunächst an einem Automaten gespielt haben. Anschließend forderte er eine 48-jährige Angestellte auf, ihm das Bargeld aus der Kasse auszuhändigen. Der Mann soll dabei äußerst aggressiv gewesen sein und ein langes Messer sowie eine Pistole in seinem Hosenbund gehabt haben. Daraufhin gab die Frau die Einnahmen heraus, mit denen der Räuber anschließend über die Pichelsdorfer Straße in Richtung Adamstraße flüchtete. Die Mitarbeiterin blieb unverletzt. (tc)

Zeuge verfolgt Räuber

In Kreuzberg hat ein mutiger Zeuge zur Aufklärung eines räuberischen Diebstahls beigetragen. Eine 28-Jährige hatte am Sonntagabend bemerkt, wie ihr in der Adalbertstraße ein Mann das Portemonnaie aus der Tasche zog. Die Frau konnte ihre Geldbörse zunächst zurückerobern, doch dann gelang es dem Unbekannten, die Geldbörse an sich zu reißen. Bei seiner Flucht in Richtung Kottbusser Tor verfolgte ihn ein 19-jähriger Zeuge. Er konnte den Räuber bis zum Eintreffen alarmierter Polizisten festhalten. Der 20-jährige Verdächtige wurde vorläufig festgenommen. (tc)

+++ 13. September +++

Mörsergranate gefunden - Polizei riegelt Leipziger Straße ab

Statt Fische ging einem Angler am Sonntag ein explosiver Fang an den Haken. Wie die Polizei auf Anfrage mitteilte, hatte der Mann am Mittag in der Nähe des Spittelmarktes in Mitte eine Mörsergranate gefunden und die Polizei alarmiert. Beamte riegelten daraufhin die Leipziger Straße in beide Richtungen weiträumig ab. Es kam zum Stau - vor allem auf den Nebenstraßen standen die Fahrzeuge. Am frühen Nachmittag konnten Experten die Granate abtransportieren. Die Vollsperrung der Leipziger Straße wurde aufgehoben.

Auto bricht durch Außenwand von Supermarkt

Ein Autofahrer hat auf einem Supermarktparkplatz in Mariendorf einen Fußgänger angefahren, die Hauswand des Ladens gerammt und durchbrochen. Der 42-Jährige fuhr mit dem Wagen am Samstagnachmittag auf dem Parkplatz an der Großbeerenstraße aus einer Parklücke heraus, wie die Polizei mitteilte. Dabei fuhr er den 44-jährigen Mann an und krachte anschließend gegen die Außenmauer des Geschäfts.

Das Auto durchbrach die Wand und kam mit der Motorhaube im Laden zum Stehen. Der Fußgänger wurde schwer verletzt und kam in ein Krankenhaus. Ein 29-Jähriger im Supermarkt, der sich hinter der Wand aufhielt, erlitt einen Schock - der Autofahrer ebenso. Beide wurden in einer Klinik versorgt.

+++ 11. September +++

Taschendiebin und Sohn (14) festgenommen

Zivilfahnder der Bundespolizei haben eine polizeibekannte Taschendiebin festgenommen. Nach einer Diebstahlserie während des Ein- und Ausstiegs auf Berliner Bahnhöfen nahmen Beamte im Hauptbahnhof die 34-jährige bosnisch-herzegowinische Frau in Begleitung ihres 14-jährigen Sohnes fest. Den beiden werden seit Anfang September mindestens sechs Taschendiebstähle an verschiedenen Bahnhöfen zugeordnet. So entwendete das Duo unter anderem am 4. September 2020 die Geldbörse eines 83-jährigen Berliners beim Einstieg in einen Zug. Anschließend hoben sie höhere Geldbeträge mit der Geldkarte des Opfers ab. Die Bundespolizei ermittelt wegen Diebstahls und unerlaubtem Aufenthalt gegen die bereits europaweit wegen gleichgelagerter Delikte polizeibekannte Frau. Sie wird am heutigen Freitag einem Haftrichter vorgeführt.

Der minderjährige Sohn sollte an den Vater übergeben werden. Als dieser in die Dienststelle kam, ermittelten die Beamten, dass auch er keinen erlaubten Aufenthaltsstatus hat und ausreisepflichtig ist. Beide wurden für die weiteren Maßnahmen an die Berliner Polizei übergeben.

Radfahrerin erleidet Schädelbruch 

Bei einem Unfall in Kreuzberg ist am Donnerstagnachmittag eine Radfahrerin schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, fuhr die 40-Jährige auf der Oranienstraße, als ein Autofahrer plötzlich die Fahrertür öffnete. Die Radfahrerin konnte nicht mehr ausweichen und prallte gegen die Tür. Sie stürzte und erlitt eine Schädelfraktur. Die Frau wurde ins Krankenhaus gebracht. (tc)

+++ 9. September +++

Polizist als Nazi beschimpft 

Ein Polizist ist bei einem Einsatz in Reinickendorf als Nationalsozialist beschimpft worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, hatte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Kopenhagener Straße am späten Dienstagabend die Polizei wegen des Verdachts einer Häuslichen Gewalt alarmiert. Ein Mann und eine Frau sollen sich erst gestritten und dann bei einer Auseinandersetzung gegenseitig verletzt haben. Nachdem die Anzeigen beider Seiten aufgenommen wurden, begleiteten der Beamte und seine Kollegin den 29-jährigen Verdächtigen aus der Wohnung. Dabei verhielt er sich zunehmend renitent und beleidigte den Polizisten, indem er ihn als „Nazi“ beschimpfte. Nach Feststellung seiner Personalien wurde er wieder entlassen. Dabei wandte er sich dem Polizeiobermeister nochmals zu und streckte seine rechte Hand zum sogenannten Hitlergruß aus. Gegen den 29-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, aber auch wegen des Verdachts der Beleidigung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt. (tc)

+++ 8. September +++

Charlottenburg: Mann erleidet Biss- und Stichwunde bei Attacke in eigener Wohnung

Ein Mann ist in seiner Wohnung in Berlin-Charlottenburg schwer verletzt worden. Ein 26-Jähriger soll am späten Montagabend in der Kaiserin-Augusta-Allee an mehreren Wohnungstüren geklingelt und geklopft haben, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Als ein 33-Jähriger seine Wohnungstür geöffnet habe, habe der 26-Jährige zunächst auf ihn eingeschlagen. Dann sei er in die Wohnung gekommen und habe den 33-Jährigen mit einem Messer angegriffen. Der Angegriffene erlitt mehrere Schnittwunden, eine Stichwunde im Oberkörper und eine Bisswunde. Er kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Angreifer wurde noch in der Wohnung festgenommen. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen. (dpa)

Wedding: Polizeibeamtin bei Autounfall verletzt

Beim Zusammenstoß eines Polizei-Einsatzwagens mit einem Auto ist in Berlin-Wedding eine Beamtin leicht verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte sich der Unfall am späten Montagabend ereignet. Weitere Angabe zum Unfallhergang und sowie den Beteiligten konnten zunächst noch nicht gemacht werden. (dpa)

+++ 7. September +++

Kreuzberg: Reifen von Laster brennt - Brandstiftung vermutet 

Bei einem Brand in Berlin-Kreuzberg ist am frühen Montagmorgen der Reifen eines Lasters in Flammen aufgegangen. Wie die Polizei mitteilte, wurden Menschen nicht verletzt. Die Polizei geht von versuchter Brandstiftung aus. Zeugen hatten die Beamten gerufen. Der Feuerwehr gelang es, das Feuer rasch zu löschen. Der Laster ist noch fahrbereit. Ob ein Zusammenhang mit brennenden Mülltonnen in der Nähe besteht, ist laut Polizei noch unklar. (dpa)

 +++ 6. September +++

Kokstaxi nach illegalem Rennen gestoppt

Polizisten haben in der Nacht zu Sonntag ein mutmaßliches Kokstaxi in Friedrichshain gestoppt, nachdem sich der Fahrer ein illegales Rennen geliefert haben soll. Zeugen hatten gegen 1 Uhr auf der Mühlenstraße beobachtet, wie zwei weiße Mercedes stark beschleunigt wurden. Die Fahrer sollen demnach um die Wette gefahren sein, woraufhin die Zeugen den Notruf wählten. Alarmierte Polizisten sperrten daraufhin die Warschauer Straße in Richtung Frankfurter Tor ab. Die Beamten gingen davon aus, dass die Autos dort entlang fahren würden. Kurz nach der Boxhagener Straße wurde eines der Autos gesehen, wie es in dem aufgestauten Verkehr nicht mehr weiterkam.

Die Einsatzkräfte überprüften die Insassen des gestoppten Fahrzeugs. Am Steuer saß ein 19-Jähriger, auf dem Beifahrersitz ein 21-Jähriger. Weil sich die jungen Männer auffällig verhielten, durchsuchten die Polizisten den Mercedes. Dabei fanden sie eine vierstellige Summe Bargeld sowie sechs kleine Gefäße mit mutmaßlichen Drogen. Das Auto sowie die entdeckten Gegenstände wurden beschlagnahmt.

Da zudem der Verdacht bestand, dass der Fahrer Drogen konsumiert hatte, kam er zur Blutentnahme und eine erkennungsdienstliche Behandlung in ein Polizeigewahrsam. Beide jungen Männer kamen nach Feststellung ihrer Personalien wieder auf freien Fuß. (tc)

27-Jähriger stirbt bei Wohnungsbrand 

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Roelckestraße ist am Sonntagmorgen ein 27-Jähriger ums Leben gekommen. Der Mann hatte sich nicht mehr rechtzeitig ins Freie retten können. Eine Zeugin hatte gegen 6.50 Uhr die Feuerwehr alarmiert, weil es in einer Wohnung in der zweiten Etage brannte. Der Mieter soll zu dem Zeitpunkt nicht Zuhause gewesen sein. Innerhalb weniger Minuten griffen die meterhohen Flammen auf eine Wohnung im dritten Stock über. Giftiges Rauchgas breitete sich im Treppenhaus aus. Alarmierte Feuerwehrleute entdeckten bei der Brandbekämpfung im Hausflur einen toten Mann, den sie aus das verqualmte Gebäude trugen. Eine sofort eingeleitete Reanimation blieb erfolglos. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des 27-Jährigen feststellen. 

Bei dem Mann handelt es sich um den Mieter der Wohnung in der dritten Etage, auf die das Feuer übergegriffen hatte. Er hatte offenbar eine Rauchgasvergiftung erlitten. Bei de Versuch sich über das Treppenhaus in Sicherheit zu bringen brach er zusammen und erlag seinen schweren Verletzungen. Ein Polizeisprecher: „Die Ursache des Brandes ist noch unklar. Ein Brandkommissariat hat die Ermittlungen übernommen.“ (tc)

Zwei Autos gehen in Flammen auf

Am Morgen  brannten in Westend zwei Fahrzeuge. Verletzt wurde niemand.

Gegen 5.40 Uhr bemerkte ein Anwohner in der Altenburger Allee einen brennenden Opel und rief die Polizei und die Feuerwehr. Brandbekämpfer löschten die Flammen. Das Fahrzeug brannte vollständig aus.

Kurze Zeit später, gegen 6.20 Uhr, meldete ein Polizist außer Dienst einen in Flammen stehenden Ford in der Reichsstraße. Alarmierte Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten den Brand. Der Wagen wurde vollständig zerstört.

+++ 5. September +++ 

12-Jähriger wird von einem Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Hellersdorf ist ein Kind lebensgefährlich verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte der 12-Jährige gegen 14.15 Uhr zu Fuß die Hellersdorfer Straße in Höhe der Luzinstraße. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem 25-jährigen Autofahrer, der mit einem Hyundai in Richtung Cecilienstraße unterwegs war. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Jungen mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Autofahrer und seine 49 Jahre alte Beifahrerin blieben unverletzt.

Da sich der Autofahrer auffällig verhielt, vermuteten Polizisten, dass der junge Mann Drogen genommen habe könnte. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet. Einsatzkräfte beschlagnahmten zudem den Führerschein des jungen Mannes. Die weiteren, noch andauernden Ermittlungen führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 6.

+++ 4. September +++

Großbeeren: Fahrer von geklautem Wohnmobil flüchtet vor der Polizei in Maisfeld 

Der Fahrer eines gestohlenen Wohnmobils hat auf der Flucht vor der Polizei das Fahrzeug stehen gelassen und ist in einem Maisfeld in Großbeeren (Teltow-Fläming) verschwunden. Polizei und Zoll wollten ihn und den Fahrer eines zweiten Wohnmobils am Donnerstag an der B1 kontrollieren, wie die Polizei am Freitag mitteile. Der eine Mann rannte los und hielt nach Polizeiangaben einen waffenähnlichen Gegenstand in Richtung seiner Verfolger. Die Polizei gab einen Warnschuss ab, doch der Mann verschwand.

Der zweite Fahrer versuchte mit dem Fahrzeug zu flüchten und wurde zwischen Diedersdorf und Jahnsfelde gefasst, nachdem er einen sogenannten Stopp-Stick überfahren hatte - dieser durchlöchert die Reifen. Der 40-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Die Polizei stellte die beiden Wohnmobile sicher, an denen nachgemachte Nummernschilder angebracht waren. Die Fahrzeuge waren in der Nacht zu Donnerstag in Berlin gestohlen worden. (dpa)

Buch: Kind angefahren - schwer verletzt

 Eine Autofahrerin hat in Berlin-Buch eine Zehnjährige mit ihrem Wagen erfasst, die dabei schwer verletzt worden ist. Das Mädchen überquerte am Donnerstag die Straße Alt-Buch mit einer Freundin, wo sie angefahren wurde. Das teilte die Polizei am Freitag mit. Das Kind kam mit einer Beinverletzung in ein Krankenhaus. Die 41-jährige Autofahrerin und das zweite Kind blieben unverletzt. Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem Unfall kam. (dpa)

Reinickendorf: Sechsjährige bei U-Bahn-Unfall schwer verletzt 

Ein sechsjähriges Mädchen ist bei einem Unfall an der U-Bahn-Haltestelle Wittenau im Bezirk Reinickendorf schwer verletzt worden. Das Kind ist am Donnerstagnachmittag mit einer Hand in einer Tür der anfahrenden U-Bahn steckengeblieben und über eine Strecke von 70 Metern mitgeschleift worden, wie die Feuerwehr am Freitagmorgen erklärte. Eine Notärztin habe die Sechsjährige am Unfallort behandelt. Das schwer verletzte Kind ist den Angaben zufolge mit einem Rollwagen zum Bahnsteig transportiert und anschließend ins Krankenhaus gebracht worden. Zuvor hatten mehrere Medien über den Unfall berichtet. Über den aktuellen Gesundheitszustand des Kindes machte die Feuerwehr keine Angaben. (dpa)

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Marzahn: Laster kommt von Fahrbahn ab und prallt gegen Bäume 

Ein Lastwagenfahrer ist aus zunächst ungeklärter Ursache in Berlin-Marzahn mit seinem Fahrzeug von der Straße abgekommen, auf den Grünstreifen geraten und dort gegen mehrere Bäume geprallt. Er kam nach dem Unfall am Freitagmorgen verletzt in ein Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Die Feuerwehr musste auslaufende Flüssigkeiten beseitigen. (dpa)

+++ 3. September +++

Moabit: Späti ausgeraubt

Unbekannte überfielen in der vergangenen Nacht einen Spätkauf in Moabit. Nach derzeitigem Ermittlungsstand betraten zwei Männer den Laden in der Gotzkowskystraße gegen 1.45 Uhr, besprühten den 52-jährigen Inhaber mit einem Pfefferspray und raubten anschließend die Einnahmen sowie Zigaretten. Anschließend flüchtete das Duo mit der Beute und entkam. Der Überfallene erlitt leichte Verletzungen und wurde von alarmierten Polizeieinsatzkräften erstversorgt. Eine weitere ärztliche Behandlung wollte er zunächst nicht in Anspruch nehmen. Die Kriminalpolizei  hat die weiteren Ermittlungen nach den Tätern aufgenommen.

Überfall auf Tankstelle in Kreuzberg

Am frühen Morgen nahmen Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 53 einen Mann und einen Jugendlichen nach einem Überfall auf eine Tankstelle in Kreuzberg fest. Bisherigen Erkenntnissen zufolge sollen sich die beiden mutmaßlichen Räuber gegen 3.50 Uhr gewaltsam über ein Fenster Zugang zum Verkaufsraum der Tankstelle in der Prinzenstraße verschafft und dort eine 54-jährige Angestellte sowie ihre 80 Jahre alte Mutter bedroht und Geld gefordert haben. Einer der beiden später Festgenommenen soll im Anschluss daran in die Kasse gegriffen und daraus Geld entnommen haben. Im weiteren Verlauf soll er gemeinsam mit seinem Komplizen Zigarettenschachteln aus der Auslage entnommen und diese – wie auch zuvor das Geld – in einem Beutel verstaut haben. Anschließend flüchtete das Duo zu Fuß in unbekannte Richtung. Die beiden Frauen erlitten einen Schock und wurden von Rettungskräften vor Ort behandelt. Einsatzkräfte nahmen die beiden Flüchtenden mitsamt der Tatbeute im Nahbereich fest. Die beiden mutmaßlichen Räuber im Alter von 16 und 18 Jahren wurden im Anschluss der Kriminalpolizei der Direktion 5 übergeben, die die weiteren, noch andauernden Ermittlungen übernahm.

+++ 2. September +++

Massenschlägerei in Neukölln

In Neukölln ist es zu einer Massenschlägerei gekommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand verabredeten sich zwei Streitparteien am Nachmittag vor einem Gebäude in der Leinestraße. Etwa eine Viertelstunde später eskalierte der Streit. An derc Prügelei waren etwa 15 Personen beteiligt. Dabei wurde von den Beteiligten Pfefferspray eingesetzt und es soll mit einem Baseballschläger geschlagen worden sein. Anschließend flüchteten mehrere Beteiligte und alarmierte Polizeieinsatzkräfte stellten am Ort zunächst noch von sechs Beteiligten im Alter von 17 bis 22 Jahren die Personalien fest. In der näheren Umgebung fanden die Beamten einen Baseballschläger sowie zwei Pfeffersprays. Zeugen berichteten auch von einigen Schüssen, eine Waffe oder entsprechende Hülsen wurden jedoch nicht aufgefunden. Fünf junge Männer erlitten leichte Verletzungen.       

+++ 30. August +++

Wedding: Gottesdienstbesucher schlägt während Messe Pfarrer nieder

Ein Gottesdienstbesucher hat am Sonntag während einer Messe in Berlin-Wedding den Pfarrer niedergeschlagen. Der vorher ruhig in der Kirchenbank sitzende Mann sei plötzlich aufgestanden, habe in die Kirche gespuckt, sich dann religionsfeindlich geäußert und schließlich mit der Faust den 61-jährigen Geistlichen niedergeschlagen, teilte die Polizei mit. Nach der Attacke habe der Mann die Bibel genommen und mehrere Seiten aus ihr herausgerissen. Als der Bruder des zu Boden geschlagenen Geistlichen diesem zur Hilfe eilen wollte, habe der Angreifer diesen mit der Bibel ebenfalls niedergeschlagen. Anschließend sei der Angreifer unerkannt aus der Kirche geflüchtet. Der Pfarrer erlitt leichte Kopfverletzungen, dessen Bruder erlitt ebenfalls nur leichte Verletzungen. Beide konnten vor Ort vom Rettungsdienst behandelt werden. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen. (afp)

Betrunken ohne Führerschein - Vier Verletzte bei Unfall

Ein betrunkener Autofahrer ohne gültigen Führerschein hat in Berlin-Mahlsdorf einen Unfall mit vier Verletzten verursacht. Der 29-Jährige war in der Nacht zum Sonntag mit drei weiteren Insassen unterwegs, als er in einer Kurve die Kontrolle über seinen Wagen verlor, wie die Polizei mitteilte. Das Auto streifte einen Laternenmast, stieß gegen einen weiteren Mast und mehrere Betonpoller sowie Metallpfosten und riss schließlich noch einen Stromkasten aus der Verankerung. Der Fahrer und zwei Mitfahrer im Alter von 29 und 30 Jahren erlitten leichte Blessuren, ein weiterer Insasse (32) kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Die Atemalkoholkontrolle beim Unfallfahrer ergab einen Wert von rund 1,9 Promille. Außerdem hatte der 29-Jährige keinen gültigen Führerschein. (dpa)

Brand auf ehemaligem Industriegelände in Potsdam

Der Brand eines leerstehenden Gebäudes auf einem ehemaligen Industriegelände in Potsdam-Babelsberg hat einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Das Feuer war kurz nach 9 Uhr morgens am Sonntag gemeldet worden, teilte die Leitstelle mit. Menschen kamen bei dem Brand den Angaben zufolge nicht zu Schaden. Am Sonntagnachmittag war das Feuer gelöscht. Die Brandursache ist noch unklar. Zunächst hatten die «Potsdamer Neuesten Nachrichten» berichtet. (dpa)

Unerlaubte Ansammlung an Berliner Siegessäule wird aufgelöst

Die Polizei löst nach eigenen Angaben eine Ansammlung von rund 2000 Menschen an der Siegessäule am Sonntagnachmittag in Berlin auf. Ein Sprecher der Polizei sagte, die Menschen stünden zu eng beieinander. Dies sei nach der Infektionsschutzverordnung nicht erlaubt. Die Polizei schrieb zudem bei Twitter: «Dort hat sich eine unerlaubte Ansammlung von Personen gebildet, die ganz überwiegend weder Abstände einhalten noch MNS tragen. Die Personen wurden mehrfach per Lautsprecher aufgefordert, den Bereich zu verlassen.» Es gebe Platzverweise und in Einzelfällen Freiheitsbeschränkungen, um die Identität festzustellen und Personalien aufzunehmen, sagte der Polizeisprecher, der auch die Zahl von etwa 2000 Personen nannte. (dpa)

Mann beleidigt und geschlagen - Staatsschutz ermittelt

Eine aggressive Frau soll einen Mann in einem U-Bahnhof in Berlin-Charlottenburg mit einer Flasche geschlagen und rassistisch beleidigt haben. Der 52-Jährige wollte am Samstagabend auf dem Bahnsteig der Station Mierendorffplatz eine Mutter mit ihrem Säugling vor der Frau schützen, die die 35-Jährige zuvor angeschrien haben soll, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Als er sich dazwischen stellte, soll die Angreiferin ihn mit einer Flasche geschlagen und beleidigt haben. Die 27-jährige Mutter alarmierte die Polizei. Der Mann erlitt eine Kopfverletzung und musste behandelt werden. Die Schlägerin war nach Angaben der Polizei betrunken. Sie kam wegen ihres aggressiven Auftretens in eine Klinik. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen der rassistischen Beleidigung. (dpa)

Bewusstloser Mensch aus Landwehrkanal gerettet

Ein bewusstloser Mensch ist am frühen Sonntagmorgen in Berlin-Kreuzberg aus dem Landwehrkanal geborgen und reanimiert worden. Die Rettungskräfte wurden um kurz vor 2 Uhr zum Paul-Linke-Ufer alarmiert. «Die Person wurde an Land gebracht und dort zunächst wiederbelebt», sagte ein Feuerwehrsprecher. Anschließend brachte ein Notarzt den Menschen in ein Krankenhaus. Die Hintergründe waren zunächst unklar. (dpa)

Feuer im Keller - drei Menschen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung

Durch ein Feuer in einem Keller eines Mehrfamilienhauses in Berlin-Schöneberg sind drei Menschen durch Rauchgas verletzt worden. Der Brand in dem fünfgeschossigen Haus in der Martin-Luther-Straße wurde am Sonntagmorgen gegen 4.30 Uhr bemerkt, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Rund 30 Rettungskräfte waren demnach im Einsatz. Drei Menschen mussten wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung vor Ort versorgt werden. Weitere Menschen wurden nicht verletzt. Die Brandursache war zunächst unklar. (dpa)

+++ 29. August +++

Charlottenburg: Lkw-Fahrer fährt Mann an und flüchtet vom Unfallort

Ein Fußgänger ist in Berlin-Charlottenburg von einem rangierenden Lastwagen angefahren und verletzt worden. Der 63-Jährige lief am Freitagnachmittag aus seinem Wohnhaus am Reichweindamm, als der dunkle Kastenwagen rückwärts in die Grundstückseinfahrt gefahren sein soll, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der Laster soll den Mann angefahren haben, wodurch dieser stürzte und sich verletzte. Er kam in ein Krankenhaus. Der Fahrer flüchtetet mit dem Lastwagen unerkannt vom Unfallort. (dpa)

Auto überschlägt sich bei Abbiegeunfall - drei Verletzte

Ein abbiegendes Auto hat sich in Berlin-Charlottenburg-Nord bei einem Verkehrsunfall überschlagen, drei Menschen sind verletzt worden. Der 22-jährige Fahrer wollte am Freitagnachmittag auf der Goerdelerdammbrücke nach links in Richtung Seestraße abbiegen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Dabei stieß sein Wagen mit einem Auto zusammen, das in Gegenrichtung unterwegs war. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Wagen des Mannes und blieb auf dem Dach liegen. Er kam in ein Krankenhaus. Im entgegenkommenden Auto wurden die 36-jährige Fahrerin und ihr sechsjähriger Sohn verletzt. Sie kamen zur Beobachtung ebenfalls in eine Klinik. Der genaue Hergang war noch unklar. (dpa)

Berliner Familie prallt mit Auto bei Anklam gegen Baum - 37-Jährige tot

Eine 37 Jahre alte Frau aus Berlin ist nach einem Verkehrsunfall in der Nähe von Anklam (Landkreis Vorpommern-Greifswald) gestorben. Ein 38 Jahre alter Autofahrer verlor aus bislang ungeklärter Ursache auf der B 197 in Richtung Anklam am frühen Samstagmorgen die Kontrolle über das Fahrzeug, in dem noch die Frau sowie zwei Kinder mitfuhren, wie die Polizei mitteilte. Das Auto sei gegen einen Baum geprallt. Die 37-Jährige wurde den Angaben zufolge im Fahrzeug eingeklemmt und kam mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Klinikum Greifswald, wo sie später verstarb. Der Fahrer sowie die zwei Kinder wurden leicht verletzt. Die B 197 war für rund zwei Stunden voll gesperrt. (dpa)

Zwei Autos brennen in Tiefgarage in Moabit

In einer Tiefgarage in Berlin-Moabit sind zwei Autos in Brand geraten. Das Feuer brach in der Nacht zu Samstag unter einem Wohnkomplex aus, wie die Feuerwehr mitteilte. Nachdem Rauch über Lüftungsschächte in anliegende Wohnungen und ins Treppenhaus gedrungen war, wurden rund 100 Menschen evakuiert. Die Bewohner wurden in einem Bus versorgt. Rund 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort. Die Brandursache sei noch unklar, teilte die Feuerwehr mit. Nachdem der Brand gelöscht wurde, kehrten die Bewohner nach den Angaben in ihre Wohnungen zurück. (dpa)

+++ 28. August +++

Mann am S-Bahnhof Wittenau mit «einer Art Beil» attackiert

Zwei unbekannte Täter haben einen Mann am S-Bahnhof Wittenau laut Polizei mit «einer Art Beil» attackiert. Der Mann sei am Donnerstag in den frühen Morgenstunden leicht verletzt worden, teilte die Bundespolizei am Freitag mit. Die Angaben zur Tatwaffe beruhen demnach auf ersten Ermittlungen, genauere Details nannte die Polizei zunächst nicht. Sie sucht nun nach Zeugen. Die Täter hatten den Angaben nach ihr Opfer nach einem verbalen Streit erst verfolgt, bevor sie auf dem Bahnsteig mit Fäusten zuschlugen und mit einem «beilähnlichen Gegenstand» im Bereich der Beine attackierten. Der 35-Jährige lehnte eine medizinische Behandlung laut Polizei jedoch ab. Die Angreifer konnten im Bezirk Reinickendorf unerkannt flüchten, wie es hieß. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. (dpa)

Unfall mit einem Toten und drei Schwerverletzten im Elbe-Elster-Kreis

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 101 bei Herzberg (Elbe-Elster) ist ein Mann ums Leben gekommen. Drei Menschen wurden schwer verletzt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Ein Autofahrer hatte am Donnerstag an einer Kreuzung die Vorfahrt eines Kleintransporters missachtet und war mit dem Fahrzeug zusammengestoßen. Dabei wurde ein 40 Jahre alter Insasse des Autos so schwer verletzt, dass er noch am Unfallort starb. Die 23-jährige Fahrerin und die 16 Jahre alte Beifahrerin des Transporters sowie der 32 Jahre alte Autofahrer wurden schwer verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht, wie es weiter hieß. Zur Untersuchung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Die Bundesstraße war wegen Rettungs- und Bergungsarbeiten bis zum Abend zeitweise gesperrt. (dpa)

Vermisste Person im Teltowkanal - Suche dauert an

Seit dem frühen Freitagmorgen suchen Taucher nach einer vermissten Person im Teltowkanal in Steglitz. Dies teilte ein Sprecher der Feuerwehr mit. Demnach wurde die Feuerwehr gegen 04.20 Uhr in die Albrechtstraße gerufen. Rund 30 Rettungskräfte, darunter auch Taucher sowie ein Mehrzweckboot sind im Einsatz. Nähere Angaben zu den Hintergründen und der Identität der Person gab es bislang nicht. (dpa)

+++ 27. August +++

Mann attackiert Bahn-Sicherheitsmitarbeiter am Ostbahnhof

Ein 22 Jahre alter Mann soll im Berliner Ostbahnhof zwei Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit beleidigt und attackiert haben. Zuvor soll er gegen Mitternacht in einem Fahrstuhl im Bahnhof randaliert haben, wie ein Sprecherin der Bundespolizei sagte. Nachdem die Sicherheitsmitarbeiter den Randalierer des Bahnhofs verweisen wollten, sei es zur körperlichen Auseinandersetzung gekommen - dabei hätten die Mitarbeiter auch Pfefferspray eingesetzt, hieß es. Der 22-Jährige sei schließlich von der Bundespolizei festgenommen worden. Bei ihm ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von 1,9 Promille. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam er wieder auf freien Fuß. Die Bahn-Mitarbeiter wurden leicht verletzt. (dpa)

Mehrere verletzte Pferde entdeckt - Polizei ermittelt

Nachdem im Landkreis Potsdam-Mittelmark mehrere Pferde mit Verletzungen aufgefunden worden sind, ermittelt die Polizei wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. So wies auf einer Koppel in Nuthetal ein Pferd eine Beinverletzung auf, die tierärztlich versorgt werden musste, wie eine Sprecherin am Donnerstag mitteilte. Nach derzeitigem Erkenntnisstand handele es sich um eine mehrere Zentimeter tiefe Stichverletzung, die dem Tier vorsätzlich zugefügt wurde. Das Pferd soll demnach zwischen dem 16. und 17. August verletzt worden sein. Im gleichen Zeitraum sollen zwei weitere Pferde ähnliche Verletzungen aufgewiesen haben, wie es weiter hieß. (dpa)

Baumkrone knickt ab und stürzt auf parkende Autos

Die Berliner Feuerwehr musste in der Nacht zu Donnerstag nur bedingt wegen Sturmschäden ausrücken. «Die wetterbedingten Einsätze hielten sich in Grenzen», sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Morgen. Einen größeren Einsatz gab es gegen 01.30 Uhr in der Richardstraße im Ortsteil Neukölln. Hier knickte die Krone eines Baumes ab, fiel auf mehrere parkende Autos und beschädigte diese. Rund 10 Einsatzkräfte waren eineinhalb Stunden mit dem Abtragen der Baumreste beschäftigt. Verletzte gab es keine. (dpa)

+++ 26. August +++

Die Polizei hat die Holzmarktstraße gesperrt, weil von einem Behälter mit unbekanntem Inhalt Gefahr ausgehen könnte. Foto: Jens Blankennagel

Gefährlicher Gegenstand entschärft

Rund um die Holzmarktstraße in Friedrichshain kam es am Mittwochvormittag zu Beeinträchtigungen im Straßen- und S-Bahnverkehr. Die Polizei hatte einige Abschnitte gesperrt, da Passanten einen „verdächtigen Gegenstand entdeckten, aus dem Drähte ragten“, erklärte eine Sprecherin der Polizei auf Anfrage. Die Sperrungen sind seit etwa 12.30 Uhr wieder aufgehoben. Die Polizei hatte vorsorglich eine großen Sperrkreis errichtet, weil ein Fünf-Liter-Fass mit unbekannter Flüssigkeit vor einer Schwimmhalle stand. Da niemand wusste, woher der Behälter kam und welchen Inhalt er hat, wurden Spezialisten dazu gerufen. Kriminaltechniker der Polizei haben das Fass durchleuchtet und mitgenommen. „Der Gegenstand wurde mittlerweile entschärft. Was sich darin genau befand, ist derzeit noch unklar“, so die Sprecherin der Polizei. Die Untersuchungen seien noch nicht abgeschlossen. 

Mehrere Feuerwehreinsätze wegen Sturm im Süden Brandenburgs

Sturmtief «Kirsten» hat am Mittwoch für mehrere Feuerwehreinsätze wegen umgekippter Bäume im südlichen Brandenburg gesorgt. In Elsterwerda (Elbe-Elster) stürzte im Ortsteil Kraupa ein Baum auf die Bundesstraße 101, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Ein weiterer Baum im Stadtgebiet stand am Mittag in «deutlicher Schräglage» und musste gesichert werden. Bereits am Morgen stürzte im benachbarten Ort Prösen nach Feuerwehrangaben ebenfalls ein Baum auf die Straßenfahrbahn. In allen drei Fällen wurde niemand verletzt. (dpa)

Fünf Autos in Reinickendorf durch Feuer zerstört

Gleich fünf Autos sind in Berlin-Reinickendorf durch einen Brand zerstört worden. Die Fahrzeuge brannten alle in der Nacht zu Mittwoch gegen 23.00 Uhr in der Auguste-Viktoria-Allee, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Demnach wurden keine Menschen verletzt. Die Feuerwehr konnte die Flammen löschen. Die Brandursache sei noch unklar. In der Hauptstadt werden immer wieder Fahrzeuge durch Brände beschädigt oder zerstört - häufig handelt es sich dabei um Brandstiftungen. Zuletzt wurde ein Auto in Moabit durch einen Brand stark beschädigt.

+++ 25. August +++

Bötzow-Brauerei: Zwei Bauarbeiter stürzen in Aufzugschacht zehn Meter in die Tiefe

Zwei Bauarbeiter sind auf dem Gelände der ehemaligen Bötzow-Brauerei in Berlin-Prenzlauer Berg in einem Aufzugschacht über zehn Meter in die Tiefe gestürzt. Die beiden waren am Dienstagmorgen in der Prenzlauer Allee bei Rohbauarbeiten in dem Schacht im Einsatz, wie Sprecher von Polizei und Feuerwehr sagten. Nach Angaben der Feuerwehr wurden die Männer schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Warum die Bauarbeiter abgestürzt waren, war zunächst unklar. Das Landesamt für Arbeitsschutz ermittelt. Laut einem Sprecher der Behörde sind die Männer 39 und 43 Jahre alt. Gerettet wurden sie von Höhenrettern der Berliner Feuerwehr. Mithilfe eines Baukrans wurden die Verletzten in einer Korbtrage aus dem zweiten Untergeschoss herausgehoben, wie die Feuerwehr mitteilte.

Fußgänger am Ernst-Reuter-Platz angefahren - Fahrer flüchtig

Ein Mann ist am Ernst-Reuter-Platz in Berlin-Charlottenburg von einem Fahrzeug angefahren und schwer verletzt worden. Der unbekannte Fahrer des Fahrzeugs flüchtete in der Nacht zu Dienstag, wie die Polizei mitteilte. Der 26-jährige Verletzte begab sich demnach selbstständig ins Krankenhaus, von wo aus die Polizei alarmiert wurde. Er hatte innere Verletzungen und klagte über Schmerzen am ganzen Körper. Lebensgefahr habe nicht bestanden. Um was für ein Fahrzeug es sich handelte, war zunächst unklar. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde der Mann angefahren, als er die Marchstraße überqueren wollte. (dpa)

Illegales Autorennen in Mitte - Auto schleudert gegen Baum

Zwei Autofahrer haben sich am Dienstagmorgen in Berlin-Mitte ein illegales Autorennen geliefert und einen Unfall verursacht. Die beiden wollten mit ihren Wagen von der Leipziger Straße nach links auf die Axel-Springer-Straße abbiegen, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Nachdem die Fahrer ihre Wagen beschleunigten, geriet das Auto auf der rechten Linksabbieger-Spur ins Schleudern und prallte gegen einen Baum. Der 20-jährige Fahrer wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der andere Fahrer entkam unerkannt. Laut Polizei ereignete sich das Rennen gegen 6.30 Uhr. Verletzt wurde außer dem Fahrer niemand. Ob das Rennen spontan entstand oder verabredet war, sei Gegenstand der Ermittlungen, sagte der Sprecher. (dpa)

Zwei Banküberfälle in Berlin - Täter geflüchtet

Zwei Banken sind am Dienstagvormittag in Berlin überfallen worden. Jeweils soll es sich nach Angaben der Polizei um einen Täter handeln, der anschließend flüchtete. Menschen wurden bei den Überfällen in der Hauptstraße in Schöneberg und am Kurfürstendamm in Charlottenburg nicht verletzt. Die Polizei prüft, ob es einen Zusammenhang gibt und beide Überfälle vom gleichen Täter verübt wurden. Ob Geld erbeutet wurde, teilte die Polizei nicht mit. Die Bereiche um die Banken wurden abgesperrt, die Spurensicherung der Kriminalpolizei war im Einsatz. (dpa)

Kreuzungscrash in Rathenow - Radfahrerin schwer verletzt

Eine 63 Jahre alte Radfahrerin ist bei einem Zusammenstoß mit einem Auto in Rathenow (Landkreis Havelland) schwer verletzt worden. Die Frau wollte am späten Montagabend von der Buschstraße in die Goethestraße fahren, wie eine Sprecherin der Polizeidirektion West am Dienstag mitteilte. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß mit dem Wagen eines 32-Jährigen, der vom Friedrich-Ebert-Ring in Richtung Curlandstraße fuhr. Nach Angaben des Autofahrers habe er die Kreuzung bei Grün überquert. Das Rad war laut Polizei unbeleuchtet und die Radlerin soll zudem alkoholisiert gewesen sein. Die Frau wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die genau Unfallursache war noch unklar. (dpa)

Mann beleidigt spielende Kinder rassistisch - SEK-Einsatz

Ein Mann hat Zeugen zufolge in Berlin-Neukölln spielende Kinder rassistisch beleidigt. Weil er einen waffenähnlichen Gegenstand in der Hand gehalten haben soll, wurde ein Spezialeinsatzkommando (SEK) alarmiert, das ihn am Montag festnahm, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der 57-jährige Mann bewarf die Kinder demnach gegen 14.30 Uhr in der Neckarstraße von seinem Balkon aus. Dann kam er aus der Haustür und rannte schreiend auf die Kinder zu. Nachbarn griffen ein und riefen die Polizei. Das SEK drang in die Wohnung des Mannes ein und überwältigte ihn. Der Mann wurde anschließend in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses gebracht. In der Wohnung fand die Polizei eine Paintball-Waffe, Zierdolche, ein Zierschwert sowie drei verpackte kleinere feststehende Messer. (dpa)

+++ 24. August +++

Obdachlosen in Landwehrkanal gestoßen - Polizei sucht Verdächtigen

Nachdem ein obdachloser Mann in Berlin-Charlottenburg in den Landwehrkanal gestoßen wurde und ertrank, fahndet die Polizei nach dem Täter und sucht Zeugen. Der Verdächtige könnte mit Vornamen Thomas heißen, sei etwa 50 Jahre alt und 1,75 Meter groß, teilte die Polizei am Montag mit. Er hat lange und am Hinterkopf zum Zopf zusammengebundene, aber eher schüttere Haare und ein vernarbtes Gesicht. Mutmaßlich ist er mit einem Fahrrad und Angelmaterial unterwegs. Das Opfer war nach einem Streit am Einsteinufer in der Nacht zum Freitag ins Wasser gestoßen worden und konnte nur noch tot geborgen werden. Eine Mordkommission ermittelt. (dpa) 

Auffahrunfall mit drei Schwerverletzten durch Überholmanöver

Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 20 nahe Prenzlau sind drei Menschen schwer verletzt worden. Ein 80 Jahre alter Autofahrer wollte in Höhe des Autobahndreiecks Uckermark in einem Stau noch ein Fahrzeug überholen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Dabei fuhr er auf die rechte Spur und schob ein anderes Auto auf einen davor stehenden Wagen. Der 80-Jährige und zwei Frauen mussten danach am Sonntag schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht werden. Für die Unfallaufnahme musste die A20 in Richtung Berlin gesperrt werden. (dpa)

Wasserrohrbruch in Tempelhof - Straße gesperrt

Im Berliner Ortsteil Tempelhof ist am Montagmorgen nahe dem S-Bahnhof Attilastraße eine Wasserleitung gebrochen. Die Attilastraße ist zwischen Steglitzer Damm und Ringstraße für den Autoverkehr bis auf Weiteres gesperrt, wie die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) mitteilte. Fußgänger und Radfahrer seien von der Sperrung nicht betroffen, hieß es weiter. Die Buslinien 184 und 282 werden in beide Richtungen umgeleitet. (dpa)

Mehr als 51.000 Waffen in Berlin registriert

Die Zahl der erlaubten Waffen in Berlin steigt. Ende Juli waren 51.740 Waffen und Waffenteile, für die eine Erlaubnis nötig ist, registriert. Das antwortete der Senat auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Benedikt Lux. In den vergangenen Jahren waren es jeweils etwa 1000 Waffen oder Teile weniger. Mitte 2018 lag die Zahl bei 49.845. 10.634 Menschen in Berlin haben eine sogenannte Waffenbesitzkarte. Das waren knapp 300 mehr als vor zwei Jahren. In den vergangenen Jahren stellten jeweils etwa tausend Menschen einen neuen Antrag. Die meisten davon waren Sportschützen, die etwa Pistolenschießen in Vereinen als Hobby ausüben. Etwa 200 Anträge werden jedes Jahr von Jägern gestellt. (dpa)

Auto in Moabit durch Brand stark beschädigt

Ein Auto ist bei einem nächtlichen Brand im Berliner Ortsteil Moabit stark beschädigt worden. Der Wagen brannte gegen 02.00 Uhr in der Turmstraße, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Brandbekämpfer löschten die Flammen, jedoch wurde der Motorraum des Fahrzeuges erheblich beschädigt. Verletzt wurde niemand. Wie es zu dem Feuer kam, war am Montagmorgen noch unklar. In der Hauptstadt werden nachts immer wieder Fahrzeuge durch Brände zerstört oder beschädigt. Häufig handelt es sich dabei um Brandstiftungen. Zuletzt brannten Fahrzeuge in Mitte, Rudow und Siemensstadt. (dpa)

+++ 23. August +++

Mercedes-Fahrer reißt Tür auf – 15-jährige Fahrradfahrerin schwer verletzt

Erneut ist eine Fahrradfahrerin schwer verletzt worden, als eine Autotür offenbar unbedacht aufgestoßen wurde. Eine 15-Jährige radelt am Samstagmittag auf der Baseler Straße in Lichterfelde. Plötzlich öffnet der 65-jährige Fahrer eines Mercedes die Autotür.  Die Radfahrerin kann nicht mehr rechtzeitig bremsen, stürzt zu Boden und zieht sich Rumpf- und Armverletzungen zu. Die Jugendliche wird in ein Krankenhaus eingeliefert, wo sie nun stationär behandelt wird. (BK)

Rollstuhlfahrerin fährt Passantin um und flüchtet vom Unfallort

Eine Rollstuhlfahrerin soll am Samstagmittag nach einem Verkehrsunfall in Lankwitz vom Unfallort geflüchtet sein. Laut Polizei passierte eine 76-Jährige gegen 11 Uhr den Parkplatz eines Supermarktes an der Siemensstraße. Gleichzeitig überquerte eine 62-Jährige in ihrem Elektrorollstuhl diesen Parkplatz und soll dabei die 76-jährige Passantin erfasst haben. Dabei stürzte die Passantin zu Boden und zog sich eine Beinfraktur zu. Die Rollstuhlfahrerin soll darauf in den Supermarkt hineingeflüchtet sein. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr versorgten gerade die Verletzte, als die Unfallverursacherin mit ihren Einkäufen den Markt wieder verließ. Dabei sprachen die Sanitäter der Frau an und befragten sie. Hierbei hinterließ sie ihre Personalien und soll sich abermals vom Unfallort entfernt haben. Die Sanitäter brachten die 76-jährige zur stationären Behandlung in eine Klinik. Alarmierte Polizeikräfte suchten die 62-Jährige später in ihrer Wohnanschrift auf und belehrten sie rechtlich. Sie muss sich nun wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und der fahrlässigen Körperverletzung durch einen Verkehrsunfall verantworten. (BK)

Feuerwehreinsatz wegen ausgekochter Mund-Nasen-Maske

Eine auf dem Herd vergessene Mund-Nasen-Maske, die aus Hygienegründen ausgekocht werden sollte, hat am Samstag in Potsdam die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Mieter eines Mehrfamilienhauses alarmierten wegen aus einer Wohnung dringenden Qualms Rettungskräfte, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Wohnungstür musste gewaltsam geöffnet werden. Auf dem Herd wurde ein Topf mit einer angeschmorten Maske entdeckt. Der 19 Jahre alte Mieter wurde zunächst nicht angetroffen. Er habe den Topf auf dem Herd vergessen, sagte er später. Ein Brand war glücklicherweise nach Polizeiangaben nicht ausgebrochen. (dpa)

91 km/h zu schnell auf der A111: Sattes Bußgeld und Fahrverbot

So schnell wird man auf der Autobahn seinen Führerschein los: Bei einer Kontrolle am Sonnabend auf der A111 in Reinickendorf sind der Polizei zahlreiche Raser ins Netz gegangen. In der Zeit von 7.45 Uhr bis 13.30 Uhr maßen die Einsatzkräfte zwischen den Anschlussstellen Kurt-Schuhmacher-Damm und Eichborndamm die Geschwindigkeit von insgesamt 1844 Kraftfahrzeugen. Davon waren 100 Fahrzeuge zu schnell. Gegen die Raser wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Ein Autofahrer fiel dabei besonders negativ auf. Gegen 12.40 Uhr fuhr dieser mit einem Chevrolet Camaro im linken von drei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Eichborndamm und war dabei mit einer Geschwindigkeit von 171 km/h unterwegs. Erlaubt sind dort jedoch nur 80km/h. Den Fahrer erwarten jetzt ein Bußgeld in Höhe von mindestens 1360 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg und ein Fahrverbot von 3 Monaten. (BK)

Mit dem Tode bedroht: Polizist außer Dienst verfolgt brutalen Messerstecher

Nach einer brutalen Auseinandersetzung am Samstagabend in Schöneberg hat ein Polizist den Tatverdächtigen verfolgt. Zuvor war es in der Einmündung Kleiststraße/Nollendorfplatz innerhalb einer Gruppe Jugendlicher und Heranwachsender zu einer Auseinandersetzung gekommen, bei der ein 15-Jähriger eine Stichverletzung im Rumpf erlitt. Der zunächst noch unbekannte Tatverdächtige flüchtete daraufhin in Richtung Keithstraße. Ein Polizist außer Dienst bemerkte dies, verfolgte den mutmaßlichen Messerstecher und führte dabei weitere Einsatzkräfte heran. Während der Flucht richtete der noch unbekannte Jugendliche ein Messer auf den Polizisten und bedrohte diesen mit dem Tode. Die mittlerweile eingetroffenen weiteren Polizistinnen und Polizisten stellten den Tatverdächtigen auf dem Gehweg der Keithstraße und nahmen ihn fest. Bei der Durchsuchung des ebenfalls 15-Jährigen fanden sie in dessen Bekleidung ein Messer und beschlagnahmten es. Anschließend brachten sie ihn in ein Polizeigewahrsam, wo er einem Fachkommissariat der Polizeidirektion 4 überstellt wurde. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr brachten den Verletzten in eine Klinik, in der er sogleich notoperiert wurde. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der 15-jährige Tatverdächtige später wieder entlassen und seinen Eltern übergeben. Er muss sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, der Bedrohung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. (BK)

Fahrradfahrer brutal attackiert, ausgeraubt und verletzt – Opfer ohnmächtig

Am frühen Sonntag ist ein Fahrradfahrer in Friedrichsfelde von drei Unbekannten angegriffen und verletzt worden. Laut Polizei befuhr der 24-Jährige gegen 4.15 Uhr mit seinem Fahrrad die Seddiner Straße in Richtung Marzahner Chaussee, als ihm ein Unbekannter, aus einer Gruppe von drei Männern heraus, eine Flasche gegen den Kopf geworfen haben soll. Daraufhin sei der junge Mann gestürzt und von einem der drei Täter zu Boden gedrückt worden, während sein Komplize den Rucksack des Mannes durchsuchte. Ein dritter mutmaßlicher Täter soll den Angegriffenen schließlich mit einem Messer am Oberkörper und den Armen leicht verletzt haben sowie gegen den Kopf des Mannes geschlagen haben, bis dieser ohnmächtig wurde. Das Trio entwendete das Fahrrad des jungen Mannes, einzelne Kleidungsstücke sowie Geld und flüchtete im Anschluss in unbekannte Richtung. Der Angegriffene setzte seinen Weg fort und begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung. Ein Raubkommissariat ermittelt. (BK)

Masken-Überfall auf Tankstelle – Mitarbeiter erleidet Schock

Den vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz haben zwei Gangster am Samstagabend dazu genutzt, um beim Überfall einer Tankstelle in Marzahn unerkannt zu bleiben. Laut Polizei betrat einer der Maskierten kurz nach 21 Uhr den Verkaufsraum der Tankstelle an der Ahrensfelder Chaussee, bedrohte das Verkaufspersonal, einen 28-Jährigen und eine 51-Jährige, mit einer Schusswaffe und forderte die Herausgabe von Geld. Nach der Übergabe flüchtete der mutmaßliche Räuber gemeinsam mit seinem ebenfalls maskierten Komplizen, der das Tatgeschehen am Eingangsbereich der Tankstelle absicherte, zu Fuß in Richtung eines angrenzenden Wohngebietes. Mehrere Zeugen berichteten, dass sie vor dem Überfall ein lautes Knallgeräusch wahrgenommen hätten. Der 28-jährige Mitarbeiter der Tankstelle erlitt einen Schock und wurde am Ort von Rettungskräften behandelt. Seine Kollegin blieb unverletzt. (BK)

Mercedes in Flammen – Brand greift auf weitere Autos über

In der Nacht zu Sonntag haben in Spandau mehrere Autos gebrannt. Ein Passant alarmierte die Feuerwehr und die Polizei, nachdem er Flammen an einem in der Altonaer Straße geparkten Mercedes bemerkt hatte. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten das Feuer, das bereits auf zwei weitere Fahrzeuge, einen Citroën und einen VW, übergegriffen hatte. Verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. (BK)

+++ 22. August +++

250-Kilogramm-Weltkriegsbombe am Flughafen Schönefeld kontrolliert gesprengt

Eine 250-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Samstagmittag in Schönefeld (Landkreis Dahme-Spreewald) entdeckt worden. Da eine Entschärfung vor Ort nicht möglich war, entschieden sich die Experten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst zum Abtransport des Sprengkörpers, sagte eine Sprecherin des Lagedienstes des Polizeipräsidiums. Die Bombe wurde nach den Angaben dann in einem sicheren Waldstück – ohne Menschen zu gefährden – kontrolliert gesprengt.

Um den Fundort im Ortsteil Rotberg war ab dem Mittag ein Sperrkreis von 500 Metern eingerichtet worden, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Flughafen Schönefeld. 200 Haushalte mussten sich nach draußen begeben. Der Sperrkreis wurde gegen 18.30 Uhr aufgehoben. Auf den Betrieb am nahen Flughafen Berlin-Schönefeld hatte der Bombenfund keine Auswirkungen. (dpa)

Stichflamme aus Audi: Mutiger Passant fasst Feuerteufel

Auf frischer Tat ist in der Nacht zu Sonnabend ein mutmaßlicher Brandstifter in Charlottenburg erwischt worden. Ein Passant sah, wie ein Mann auf dem Tegeler Weg eine Flüssigkeit gegen einen Audi gespritzt haben soll. Daraufhin habe sich eine große Stichflamme entzündet. Daraufhin habe sich der Täter ohne Hast entfernt. Der 42-jährige Zeuge lief dem Mann hinterher und hielt ihn bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei fest. Der 49-jährige Tatverdächtige wurden einem Brandkommissariat beim LKA überstellt. (BK)

67-Jährige am Steuer fährt 84-Jährige um – schwer verletzt

Eine 84-jährige Fußgängerin ist am Samstagvormittag in Berlin-Lichtenberg angefahren und schwer verletzt worden. Laut Polizei war eine 67-jährige Toyota-Fahrerin von der Werneuchener Straße links in die Konrad-Wolf-Straße abgebogen. Dabei stieß sie mit der Dame zusammen, die stürzte und dabei Verletzungen am Kopf und an der Hüfte erlitt. Die Schwerverletzte wurde in einem Krankenhaus stationär aufgenommen. Die 67-Jährige blieb unverletzt. (BK)

Jugendliche besetzen leer stehende Musikschule

Eine Gruppe Jugendlicher hat in Berlin-Köpenick aus Protest gegen schwindende Rückzugsräume eine leer stehende Musikschule besetzt. Die Polizei war am Samstagnachmittag mit Einsatzkräften in der Friedrichshagener Straße vor Ort und bestätigte, dass sich Personen sowohl in dem Gebäude als auch außerhalb aufhielten. Die Kontaktaufnahme der Polizei mit dem Eigentümer des Gebäudes sei im Gange.

In einem auf Twitter veröffentlichten Schreiben fordern die Besetzer „selbst verwaltete Freiräume für Jugendliche, die die Möglichkeit bieten, abseits von struktureller Gewalt und kapitalistischer Leistungsgesellschaft einen Safe-Space zu schaffen“.  (dpa)

Großrazzia in Neukölln: scharfe Munition, illegales Glücksspiel und Corona-Verstöße 

Am Freitagabend haben Polizei, Ordnungsamt und Zoll bei einem Einsatz in mehreren Neuköllner Lokalen unterstützt. Im Café Maybach stellten die Ermittler 100 Schuss scharfe Munition sicher. Im Juni 2019 waren in dem Lokal kiloweise Drogen sichergestellt worden. In einem Lokal in der Schönstedtstraße nahm die Polizei eine Person fest, die offenbar mit Haftbefehl gesucht wurde. Dort fanden die Ermittler ein illegales Glücksspielgerät vor. In einer Kneipe an der Hermannstraße/Juliusstraße beendeten die Beamten eine Party mit drei Musikern und einem DJ, die vor zwölf Personen auf engstem Raum ohne Mund-Nasen-Schutz agierten. (BK)

Mann mit Messer und Pfefferspray angegriffen

In Berlin-Kreuzberg ist ein Mann von zwei Unbekannten mit Pfefferspray angegriffen und einem Messer verletzt worden. Die Männer sollen den 26-Jährigen in der Nacht auf Sonnabend in der Reichenberger Straße (Ecke Glogauer Straße) gegen 1.30 Uhr angesprochen haben, wie die Polizei am Sonnabend mitteilte. Anschließend hätten sie das Reizgas versprüht und das Opfer mit einem Stich in den Bauch verletzt. Dann sei das Duo geflüchtet.

Den Angaben zufolge war die Verletzung nicht lebensbedrohlich, der 26-Jährige war am Samstagmorgen noch zur Beobachtung im Krankenhaus. Die Polizei konnte noch keine Angaben dazu machen, ob der Angriff ein Raubüberfall war oder einen anderen Hintergrund hatte. (dpa)

+++ 21. August +++

Reinickendorf: Lkw erfasst Radfahrerin – tot!

Das Rad der verunglückten Frau unter dem Lkw.
Foto: Pudwell

Am Freitagnachmittag ist eine Radfahrerin auf der Lindauer Allee/Rodernallee von einem Lkw erfasst und tödlich verletzt worden. Laut Polizei wollte der 62-jährige LKW-Fahrer von der Roedernallee rechts in die Lindauer Allee abbiegen, als er die geradeaus fahrende Radlerin erfasste. Der Lkw soll mit allen relevanten Sicherheitssystemen ausgestattet gewesen sein. Am Samstag stand die Identität der Verstorbenen noch nicht fest.

Ein weiterer Radfahrer wurde am Freitagnachmittag in Schöneberg von einem Einsatzwagen der Polizei erfasst und schwer verletzt. Das Polizeifahrzeug war mit Blaulicht und Martinshorn auf der Potsdamer Straße unterwegs, als der Radler deren Fahrbahn überqueren wollte. Schwer verletzt kam der 31-Jährige zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Auch die beiden Polizeibeamten wurden verletzt und mussten ambulant behandelt werden. Eine Unfallzeugin erlitt einen Schock und musste ebenfalls in einem Krankenhaus behandelt werden. (BK)

Betrunkener Autofahrer beschädigt sieben Fahrzeuge

Ein alkoholisierter Mann hat in Niederschönhausen mehrere Verkehrsunfälle verursacht. Ein Zeuge hatte am Donnerstagabend die Polizei alarmiert, nachdem er beobachtet hatte, wie ein Transporter in der Hermann-Hesse-Straße mit zwei parkenden Fahrzeugen kollidierte. Dabei schob er eines davon auf den Gehweg, das wiederum mit einem weiteren parkenden Fahrzeug kollidierte. Der 32-jährige Fahrer versuchte daraufhin entgegen zu steuern, wodurch er jedoch weiteren Schaden verursachte, mit seinem Fahrzeug einen Zaun durchbrach und gegen ein Trafohäuschen fuhr. Insgesamt beschädigte der Unfallfahrer sieben Fahrzeuge. Verletzt wurde niemand. Als alarmierte Polizisten eintrafen, saß der 32-Jährige noch im Fahrzeug. Er stand erkennbar unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund 3,4 Promille. Der Mann wurde vorsorglich einem Krankenhaus zugeführt, wo ihm auch Blut abgenommen wurde. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. (tc)

Gestohlenes Motorrad zurückerobert

In Friedrichshain hat ein Mann sein gestohlenes Motorrad wiedererkannt, als der mutmaßliche Dieb damit eine Spritztour machen wollte. Der 38-jährige Eigentümer hatte die gelbe Ducati bereits am 7. August 2020 als gestohlen gemeldet. Am Donnerstagabend 18.30 Uhr sah er an der Warschauer Stracke Ecke Revaler Straße auf einer Linksabbiegespur sein Motorrad wieder. Er sprach den darauf sitzenden Mann an, was in einen Streit und ein Gerangel gipfelte. Dabei fiel das Motorrad um und der Unbekannte flüchtete zu Fuß. Der 38-Jährige konnte den Mann jedoch einholen und mit der Hilfe von zwei Zeugen bis zum Eintreffen von alarmierten Polizisten festzuhalten. Der 29-jährige mutmaßliche Dieb wurde festgenommen. Er ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und hatte vermutlich Drogen konsumiert. Bei ihm fanden die Einsatzkräfte auch zwei kleine Tütchen mit Amphetamin. Er kam in ein Polizeigewahrsam, wo eine Blutentnahme erfolgte. (tc)

Mercedes erfasst Fußgänger – tot!

Ein Fußgänger ist am Donnerstagmorgen von einem Mercedes erfasst worden und an seinen schweren Verletzungen verstorben. Laut Polizei hatte eine 77-Jährige auf der Straße Am Juliusturm am Steuer ihres Mercedes an der ampelgeregelten Kreuzung zur Carl-Schurz-Straße den gleichaltrigen Fußgänger erfasst, der zu diesem Zeitpunkt die Straße überquerte. Durch den Zusammenprall erlitt der Mann schwere Verletzungen und kam mit einem alarmierten Rettungswagen in ein Krankenhaus. Dort erlag er in den Nachmittagsstunden seinen schweren Verletzungen. Zwei Zeugen, die den Unfall gesehen hatten, standen unter dem Eindruck des Geschehens und mussten durch einen Seelsorger betreut werden. Ein weiterer Zeuge wollte sich selbst in ärztliche Behandlung begeben. Wegen der Unfallaufnahme blieb die Straße Am Juliusturm zwischen Falkenseer Platz und Breite Straße bis kurz nach 12 Uhr gesperrt. (BK)

Zwei Kellerbrände in Kreuzberg – ein Mensch verletzt

Gleich zwei Mal musste die Berliner Feuerwehr am Donnerstagabend wegen Kellerbränden in die Wilhelmstraße im Ortsteil Kreuzberg ausrücken. Beim ersten Mal brannten gegen 17.00 Uhr acht Kellerverschläge in einem Wohn – und Geschäftsgebäude, wie ein Feuerwehrsprecher am Freitagmorgen sagte. Insgesamt drei Personen mussten aus dem Gebäude in Sicherheit gebracht werden, eine davon kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus.

Nur wenige Stunden später gegen 21.20 Uhr wurde die Feuerwehr wegen starker Rauchentwicklung erneut in die Wilhelmstraße gerufen. Es brannten wieder Kellerverschläge – in einem nicht weit vom ersten Brandort entfernten sechsgeschossigen Wohnhaus. 20 Einsatzkräfte brachten die Flammen zügig unter Kontrolle. Verletzte gab es beim zweiten Einsatz nicht. Die Brandursachen waren am Morgen noch unklar. Ob ein Zusammenhang zwischen beiden Bränden besteht konnte noch nicht gesagt werden. (dpa)

Drei Autos in der Nacht in Berlin durch Feuer zerstört

Drei Autos sind in der Nacht zu Freitag in Berlin durch Feuer zerstört worden. Bei allen drei Bränden zwischen 22.50 Uhr und 03.40 Uhr gab es keine Verletzten, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Ein Löschfahrzeug und sechs Brandbekämpfer waren jeweils in der Melchiorstraße in Mitte, in der Kanalstraße/Ecke Havelstraße in Rudow und am Saatwinkler Damm in Siemensstadt im Einsatz. Die Flammen konnten zügig gelöscht werden. Die Brandursachen waren am Morgen noch unklar. In der Hauptstadt kommt es immer wieder zu nächtlichen Bränden, bei denen Fahrzeug beschädigt oder zerstört werden. Häufig handelt es sich dabei um Brandstiftungen. (dpa)

+++ 20. August +++

Glasflasche auf den Kopf geschlagen: Verletzter erleidet epileptischen Anfall

Am Mittwochabend hat ein 23-Jähriger einem 20-Jährigen in Mitte eine Glasflasche auf den Kopf geschlagen. Laut Polizei soll es am Alexanderplatz vor einem Schnellrestaurant zu einem Streit zwischen dem später Festgenommenen und einer mehrköpfigen Gruppe gekommen sein. Im weiteren Verlauf kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, wobei der bis dahin Unbekannte einem 20-Jährigen aus der Gruppe mit einer Glasflasche gegen den Kopf geschlagen haben soll. Anschließend flüchtete der mutmaßliche Angreifer zur Alexwache, wobei mehrere Flaschen von Unbekannten in Richtung des Mannes geworfen wurden und auf dem Boden zerschlugen. Einsatzkräfte nahmen den Flüchtenden nach Aufnahme des Sachverhalts fest und brachten ihn für eine erkennungsdienstliche Behandlung in ein Polizeigewahrsam. Anschließend kam der 23-Jährige wieder auf freien Fuß. Der 20-Jährige erlitt mehrere Schnittverletzungen am Hals sowie am Kopf und hatte während der Behandlung durch Rettungskräfte einen epileptischen Anfall. Er wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (BK)

Carsharing-Auto liegt nach Unfall auf der Seite – Fahrer flüchtet

In der Nacht zu Donnerstag hat ein Autofahrer oder eine Autofahrerin einen Mini Cooper in Kreuzberg nach einem Unfall zurückgelassen und ist vom Unfallort geflüchtet. Polizeieinsatzkräfte wurden gegen 2.50 Uhr zum Unfallort in der Möckernstraße, Fahrtrichtung Yorckstraße, gerufen und fanden den Wagen mitten auf der Straße und auf der Seite liegend vor. Vier weitere Fahrzeuge, ein Renault, ein VW, ein BMW und ein Seat, die am rechten Fahrbahnrand geparkt waren, wiesen ebenfalls frische Unfallschäden auf. Der Fahrer oder die Fahrerin des Mini Cooper eines Carsharing-Unternehmens war nicht mehr am Ort. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr entfernten das mutmaßliche Unfallauto von der Straße, und Einsatzkräfte der Polizei führten eine erfolgreiche Spurensuche an dem Fahrzeug durch. (BK)

1,3 Millionen Euro für ergaunerte Bahn-Tickets abgezockt: Sechs Chinesen festgenommen

Sechs Städte, sechs Objekte und sechs Festnahmen: Mit einem Schlag hat die Bundespolizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin eine mutmaßliche Gruppe von Betrügern ausgehoben. Den sechs chinesischen Tatverdächtigen (zwei Männer und vier Frauen im Alter von 25 bis 35 Jahren) wird gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen.

Mittels widerrechtlich erlangter Kreditkartendaten sollen sie über das Onlinesystem der Deutschen Bahn AG knapp 25.000 Ticketbuchungen vorgenommen haben. Die betrügerisch erlangten Onlinetickets wurden über Online-Anzeigen-Portale und Messenger Dienste zu einem verminderten Verkaufspreis vertrieben. Neben DB Tickets sollen auch Zeitkarten und Abonnements verschiedener Verkehrsverbunde angeboten worden sein. Nach derzeitigen Ermittlungsstand ist der Deutschen Bahn AG hierdurch ein Schaden in Höhe von ca. 1.300.000 Euro entstanden.

Die Durchsuchungen erfolgten in Mettmann (Nordrhein-Westfalen), Stuttgart, Karlsruhe, Frankfurt am Main, Göttingen und in Berlin-Mitte. Die Beamten stellten umfangreiche Beweismittel, darunter verschiedene Unterlagen, Mobiltelefone, Computer und Datenträger sicher. In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Berlin konnten bei fünf Beschuldigten zudem Vermögensarreste in Form von Kontopfändungen und Bargeldbeträgen in Höhe von über 21.000 Euro umgesetzt werden. Die sichergestellten Beweismittel werden unterdessen in den andauernden Ermittlungen ausgewertet. An den Durchsuchungsmaßnahmen waren rund 85 Einsatzkräfte der Bundespolizei beteiligt. (BK)

Gasaustritt in Mehrfamilienhaus

In Charlottenburg hat ein Gasaustritt einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Bewohner eines Mehrfamilienhauses hatten am Donnerstagmorgen um 9.16 Uhr die Feuerwehr alarmiert, weil sie Gasgeruch wahrgenommen hatte. Sechs Wohnungen wurden von den 20 Einsatzkräften kontrolliert, eine Person wurde von Sanitätern untersucht. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers wurde niemand verletzt. Die Gaszufuhr wurde unterbrochen und an den zuständigen Energieversorger übergeben. (tc)

Unfall in Neukölln

Bei einem Verkehrsunfall in Gropiusstadt sind zwei Menschen verletzt worden. Eine 26-jährige Autofahrerin war am Mittwochnachmittag auf der Johannisthaler Chaussee in Richtung Rudower Straße unterweggs. Als die Frau mit ihrem Wagen nach links in die Fritz-Erler-Allee abbog, kollidierte sie mit einem 19 Jahre alten Motorradfahrer, der mit einer Kawasaki auf der Johannisthaler Straße in Richtung Imbuschweg unterwegs war. Rettungskräfte brachten beide Unfallbeteiligten jeweils mit Kopf- und Beinverletzungen in ein Krankenhaus. Während der Zweiradfahrer stationär verblieb, konnte die Autofahrerin das Krankenhaus nach einer ambulanten Behandlung ihrer Verletzungen wieder verlassen. (tc)

Wohnungsbrand in Schöneberg

Im Berliner Ortsteil Schöneberg haben in der Nacht zu Donnerstag Einrichtungsgegenstände in einer Wohnung gebrannt. Verletzt wurde aber niemand, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Morgen. Das Feuer brach gegen 1.15 Uhr im dritten Stock eines sechsgeschossigen Wohnhauses in der Rosenheimer Straße aus. Die Feuerwehr war mit rund 20 Einsatzkräften vor Ort und hatte die Flammen zügig unter Kontrolle. Die Brandursache war am Morgen noch unklar. (dpa)

Kiloweise Rauschgift in Wohnung sichergestellt: Haftbefehl

Gegen einen 42-Jährigen ist am Mittwochnachmittag ein von der Berliner Staatsanwaltschaft beantragter Haftbefehl wegen Rauschgifthandels ergangen. Einsatzkräfte hatten den Mann am Dienstag kurz nach 6 Uhr in seiner Wohnung in der Sonnenallee festgenommen. Vorangegangen waren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Berlin und des Fachkommissariats für Brennpunktermittlungen der Polizeidirektion 5, die zu der Durchsuchung mit Durchsuchungsbefehl führten. Die Einsatzkräfte fanden und beschlagnahmten in der Wohnung des Mannes rund 1,4 Kilo Cannabis, 1,7 Kilo Amphetamin, 500 Ecstasy Tabletten, ungefähr 1,2 Kilo Ketamin, über 400 Gramm Tilidin und über 40 Gramm psychotrope Pilze. Außerdem wurden über zehntausend Euro beschlagnahmt. (BK)

+++ 19. August +++

Borsigwalde: Streit um Ruhestörung eskaliert

Im Berliner Ortsteil Borsigwalde ist ein Streit um eine Ruhestörung eskaliert. Ein 35 Jahre alter Mann soll in der Nacht zum Mittwoch in einer Wohnung in der Ernststraße herumgebrüllt haben, woraufhin ein 51 Jahre alter Bewohner dieser Wohnung um Ruhe gebeten habe. Daraufhin schlug der Störer auf den Mann ein, wie die Polizei mitteilte. Als ein weiterer Bewohner (41) ebenfalls um Ruhe bat, wurde er von dem 35-Jährigen mit einer Stichwaffe attackiert, auch seine Hündin wurde bei dem Angriff verletzt. Alarmierte Polizisten nahmen den Verdächtigen fest. Gegen ihn sollte ein Haftbefehl erlassen werden. Was für eine Stichwaffe im Spiel war, wollte die Polizei nicht sagen. (dpa)

48-Jährige bei Autounfall nahe Ludwigsfelde gestorben

Eine 48-Jährige ist am Dienstagabend bei einem Autounfall in der Nähe von Ludwigsfelde-Genshagen (Teltow-Fläming) ums Leben gekommen. Sie sei aus noch ungeklärter Ursache gegen die Leitplanke auf der A10 gefahren, teilte die Polizei mit. Die Frau starb den Angaben zufolge noch am Unfallort. (dpa)

Vier Männer in Laster entdeckt – Polizei ermittelt

Nach dem Fund von vier Männern in einem Lastwagen auf einem Rastplatz an der Autobahn 13 in Brandenburg ermittelt die Polizei zu den Hintergründen. „Wir prüfen, ob die vier illegal eingereist sind“, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Süd am Mittwoch. Auch gegen den 39 Jahre alten Lkw-Fahrer werde geprüft, ob er sich wegen illegaler Einschleusung strafbar gemacht habe. „Wir müssen prüfen, ob er Kenntnis von den Männern hatte“, so die Sprecherin. Die vier afghanischen Männer waren am 8. August auf dem Rastplatz in Freienhufen (Oberspreewald-Lausitz) entdeckt worden. Zeugen hatten aus dem Lkw Stimmen und Klopfgeräusche gehört und die Polizei verständigt. Die Beamten hätten die jungen Männer aus dem Fahrzeug geholt, wie ein Polizeisprecher bestätigte. Sie wurden demnach in die zentrale Aufnahmestelle nach Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) gebracht. Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen, auf Entscheidung der Staatsanwaltschaft aber später wieder auf freien Fuß gesetzt. (dpa)

+++ 18. August +++

Unbekannter stößt Frau auf S-Bahngleise

In Berlin hat ein Unbekannter eine Frau unvermittelt auf S-Bahn-Gleise gestoßen und schwer verletzt. Die Frau wartete am Bahnhof Innsbrucker Platz im Stadtteil Friedenau auf die S-Bahn, als ein Mann sie ins Gleisbett stieß, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Mehrere Menschen halfen der Frau demnach zurück auf den Bahnsteig. Eine herannahende S-Bahn hielt vor der Einfahrt in den Bahnhof an. Die Frau habe schwere Kopfverletzungen erlitten, teilte die Polizei mit. Die 54-Jährige kam in ein Krankenhaus. Zu möglichen Hintergründen teilten die Ermittler nichts mit. Der Mann konnte flüchten. (BK/afp)

Einbrecher rammen mit Auto Luxus-Geschäft in Friedrichstraße

Maskierte Einbrecher haben mit einem Auto das Schaufenster eines Designer-Ladens in der Friedrichstraße gerammt und zerstört, um Luxustaschen zu stehlen. Gegen 4.40 Uhr in der Nacht zu Dienstag hörten Zeugen einen lauten Knall, wie die Polizei mitteilte. Sie sahen, dass ein dunkler BMW mit dem Heck in die Schaufensterscheibe des Geschäfts gefahren war. Zwei maskierte Männer stiegen demnach sofort aus, liefen durch das zerstörte Schaufenster in das Geschäft und kamen kurz darauf mit Taschen wieder heraus. Die Männer sollen dann mit ihrem Auto über die Jägerstraße geflüchtet sein. (dpa)

Achtjährige von Auto angefahren und schwer verletzt

In Berlin-Neu-Hohenschönhausen ist eine Achtjährige von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Das Mädchen war am späten Montagnachmittag in der Warnitzer Straße auf die Fahrbahn gelaufen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Demnach war zunächst unklar, warum das Mädchen auf die Straße lief. Die Achtjährige sei gemeinsam mit ihrer Mutter unterwegs gewesen. Das Kind wurde mit Verletzungen an einer Hand und am Becken zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Vier Autos bei Bränden in Berlin zerstört und beschädigt

Erneut hat es in Berlin gebrannt: Insgesamt vier Autos sind in der Nacht zu Dienstag in den Ortsteilen Neu-Hohenschönhausen, Falkenberg und Britz bei Bränden beschädigt und sogar zerstört worden. In allen Fällen konnte die Feuerwehr die Flammen löschen, sagte ein Sprecher am Morgen. Verletzte gab es demnach keine. Die Brandursachen waren noch unklar. In der Egon-Erwin-Kisch-Straße in Neu-Hohenschönhausen fing gegen 02.10 Uhr ein Auto Feuer und brannte aus. In der Straße Am Dörferweg in Falkenberg brannte es gegen 04.20 Uhr im Innenraum eines Wagens. Das Fahrzeug wurde lediglich beschädigt. Anders sieht es in Britz aus: Hier standen im Tempelhofer Weg gegen 04.45 Uhr zwei Autos in Vollbrand und wurden durch die Flammen zerstört. (dpa)

+++ 17. August +++

Zwei tödliche Unfälle mit Radfahrern in Spandau

Am Montag sind in Berlin zwei Radfahrer getötet worden. Beide Unfälle ereigneten sich in Spandau. Gegen 11.15 Uhr wurde an der Pichelsdorfer Straße eine Radfahrerin von einem Fahrzeug erfasst. Sie erlag später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Nach Angaben eines Polizeisprechers konnten die Personalien der Frau noch nicht ermittelt werden. Der 25-jährige Fahrer des Autos wurde mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht.

Am Nachmittag ereignete sich dann am Altstädter Ring der nächste tödliche Unfall. Über Alter und Geschlecht des Unfallopfers konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. (tc)

Streit zwischen Frauen löst Schlägerei aus – fünf Polizisten verletzt

Der Streit von zwei jungen Frauen hat in Berlin-Neukölln zu einer größeren Schlägerei mit fünf verletzten Polizisten geführt. Die Polizei wurde alarmiert, weil sich zwei offenbar angetrunkene Frauen im Alter von 26 und 31 Jahren in der Thomasstraße Ecke Mittelweg stritten, wie am Montag mitgeteilt wurde. Dann mischten sich am Sonntagmittag weitere Menschen ein und schlugen auf den Freund der 26-Jährigen ein. Die Polizisten wollten zwei Verdächtige festnehmen, woraufhin sie von fünf Menschen im Alter zwischen 15 und 60 Jahren angegriffen wurden. Mit Hilfe weiterer Polizisten und Reizgas wurden die Angreifer abgedrängt. Die 31-jährige Frau erlitt eine blutende Kopfverletzung. Ein Polizist musste mit einem zweifachen Bruch des Daumens in ein Krankenhaus gebracht werden, zwei weitere Polizisten und zwei Polizistinnen wurden ebenso verletzt. (dpa)

Mann rettet Schwerverletzte vor Brand aus Auto

Ein Mann hat bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 9 bei Niemegk zwei schwer verletzte Insassen aus einem Auto gerettet, bevor es in Flammen aufging. Das teilte die Polizei am Montag mit. Zuvor hatte ein 57-jähriger Autofahrer am Sonntag den mittleren Fahrstreifen in Fahrtrichtung Leipzig befahren, als er aus noch ungeklärter Ursache zwischen den Anschlussstellen Niemegk und Klein Marzehns ungebremst unter den Lkw-Sattelauflieger einer Berliner Transportfirma fuhr. Infolgedessen schleuderte der Mann mit seinem Wagen in den linken Fahrstreifen.

Eine hinter ihm fahrende 63-Jährige aus Mecklenburg-Vorpommern konnte dem Auto nicht mehr ausweichen und fuhr frontal in die linke Fahrzeugseite. Dadurch wurde der 57-Jährige eingeklemmt. Der Wagen der Frau schleuderte auf den Standstreifen, wo er anschließend Feuer fing. Die Frau und die weiteren Insassen im Alter von 63 und 70 Jahren wurden bei der Kollision schwer verletzt. Die Mitfahrer konnten sich nicht allein aus dem Fahrzeugwrack befreien.

Ein 46-Jähriger, der an der Unfallstelle eintraf, konnte die beiden Mitinsassen der 63-jährigen Autofahrerin aus dem Fahrzeug ziehen, nachdem er das Feuer im Motorraum wahrgenommen hatte. Kurz nach der Bergung ging das Auto in Flammen auf. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz. (dpa)

Lkw wechselt plötzlich Fahrspur – Frau schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 12 bei Storkow ist am Montagmorgen eine Frau schwer verletzt worden. Der Fahrer eines Sattelzuges habe in Fahrtrichtung Berlin zwischen den Anschlussstellen Storkow und Friedersdorf plötzlich die Fahrspur gewechselt, teilte die Polizei mit. Dabei stieß sein Laster mit einem anderen Fahrzeug zusammen. Die Autofahrerin kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz. Der Fahrer des Lastwagens blieb unverletzt. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeführt. Wegen der Bergungsarbeiten kam es zu einem erheblichem Lkw-Rückstau. (dpa)

Großrazzia gegen kriminelle Banden in Berlin und Brandenburg

Bei einer Großrazzia sind seit Montagmorgen Hunderte Einsatzkräfte in Berlin und Brandenburg gegen kriminelle Banden im Einsatz. Es werde wegen schweren Raubs sowie illegalen Waffen- und Kokainhandels in mehreren Bezirken und im Landkreis Dahme-Spreewald ermittelt, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Unter der Leitung von Landeskriminalamt und Staatsanwaltschaft durchsuchen demnach 400 Einsatzkräfte Wohnungen und Geschäftsräume. Unterstützt werden sie von der Spezialeinheit GSG 9 der Bundespolizei. In Brandenburg wird ein Objekt untersucht. In Berlin sind die Ermittler in Charlottenburg-Wilmersdorf, Neukölln, Pankow, Reinickendorf und Spandau im Einsatz.  (dpa)

Zwei Tote und 121 Verletzte am Wochenende bei Unfällen in Brandenburg

Am Wochenende sind auf Brandenburgs Straßen bei Verkehrsunfällen 121 Menschen verletzt worden, ein Autofahrer und ein Radfahrer kamen dabei ums Leben. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 495 Unfälle, wie ein Sprecher am Montag in Potsdam sagte. Am späten Sonntagnachmittag missachtete demnach ein 56 Jahre alter Radfahrer auf der Landstraße 18 zwischen Rägelin und Rossow (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) die Vorfahrt eines Autos - es kam zum Zusammenstoß. Der Radler erlag seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort. Der zweite tödliche Unfall ereignete sich am Samstagabend auf der Landstraße zwischen Schäcksdorf und Drahnsdorf (Landkreis Dahme-Spreewald). Ein 49 Jahre alter Autofahrer, der von einer Feier kam, kam nach Polizeiangaben in einer Rechtskurve mit seinem Wagen von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam neben der Straße auf der Seite zum Liegen. Der Mann wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und darunter eingeklemmt. Er starb wenig später im Krankenhaus. (dpa)

+++ 16. August +++

20-Jähriger von Gruppe in Gleisdreieckpark überfallen

Ein junger Mann ist in einem Park in Berlin-Kreuzberg von mehreren Personen angegriffen und verletzt worden. Der 20-Jährige hielt sich am frühen Sonntagmorgen gegen 4.00 Uhr im Ostteil des Gleisdreieckparks auf, als etwa vier bis fünf Angreifer aus einer zehnköpfigen Gruppe auf ihn eingeschlagen haben sollen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Sie hätten die Geldbörse des jungen Mann gefordert. Den Angaben zufolge weigerte sich das Opfer, woraufhin die Täter weiter zuschlugen und anschließend ohne Beute flohen. Der 20-Jährige wurde mit Gesichtsverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Mann in Kneipe niedergeschlagen - Tatverdächtige gefasst

Ein Gast einer Bar in Berlin-Schöneberg soll von drei Männern zu Boden geschlagen und ausgeraubt worden sein. Der 30-Jährige war Samstagfrüh gegen 4.20 Uhr auf der Toilette des Lokals in der Dominicusstraße, als die mutmaßlichen Räuber zuschlugen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die drei hätten dem Mann mehrfach mit den Fäusten ins Gesicht geschlagen, sodass er zu Boden fiel. Dort sollen sie auf das Opfer eingetreten und ihm seine Geldbörse geraubt haben. Erst als eine Zeugin dazwischen gegangen sei, hätten sich die Männer vom Tatort entfernt. In der Nähe der Kneipe konnten wenig später zwei Tatverdächtige im Alter von 21 und 39 Jahren festgenommen werden, ihr mutmaßlicher Komplize sei namentlich ermittelt worden, hieß es. Nach ihm werde weiter gesucht. Das Opfer des Überfalls kam in ein Krankenhaus. (dpa)

49-Jähriger nach einer Feier bei Verkehrsunfall getötet

Bei einem Verkehrsunfall auf der Landstraße zwischen Schäcksdorf und Drahnsdorf ist ein 49-jähriger Autofahrer ums Leben gekommen. Der Mann sei am Samstagabend von einer Feier gekommen, bei der er auch Alkohol getrunken habe, berichtete die Polizei am Sonntag. In einer Rechtskurve sei der Wagen des 49-Jährigen von der Fahrbahn abgekommen, habe sich überschlagen und sei neben der Straße auf der Seite zum Liegen gekommen. Der Fahrer wurde aus dem Auto geschleudert und unter dem Fahrzeug eingeklemmt, wie die Polizei berichtete. Zeugen hätten den Schwerverletzten bergen können. Der 49-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wo er wenig später starb. (dpa)

Kreuzberg: Raser gefährdet Passanten und beschädigt Verkehrsschild

Ein Raser ist in Berlin-Kreuzberg mit seinem Sportwagen vor der Polizei geflohen und hat dabei mehrere Fußgänger gefährdet. Eine Passantin gab an, dass sie sich mit einem Sprung zur Seite vor dem Auto retten musste und sich dabei am Fuß verletzte, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Einsatzkräfte hätten am Samstagabend in der Körtestraße laute Motorengeräusche vom Südstern kommend gehört und kurz darauf den Wagen auf sie zu fahren sehen. Den Angaben zufolge ignorierte der 22-jährige Fahrer die Anhaltezeichen der Polizisten und ging nicht vom Gas, sodass sie die Fahrbahn verlassen mussten. Bei der anschließenden Verfolgungsjagd soll der Mann mehrere Fußgänger in Gefahr gebracht haben. Eine Mutter habe an einem Zebrastreifen ihren Kinderwagen zurückziehen müssen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Laut Polizei verlor der Fahrer schließlich in der Fichtestraße die Kontrolle über den Sportwagen, kam nach rechts auf den Gehweg ab, stieß gegen ein Verkehrsschild und blieb stehen. Der 22-Jährige und sein gleichaltriger Beifahrer seien ausgestiegen und zu Fuß in Richtung Hermannplatz geflüchtet, konnten aber wenig später gefasst werden. Den Angaben zufolge besitzt der Raser keinen Führerschein, sein Auto wurde beschlagnahmt. (dpa)

Kinderwagen brennt in Treppenhaus - neun Verletzte in Moabit

Bei einem Feuer im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in Moabit sind am Samstagabend neun Menschen verletzt worden. Sie wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gebracht. Die Ursache war ein brennender Kinderwagen, auch der Boden und das Geländer im Treppenhaus hatten beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits Feuer gefangen, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Rettungskräfte brachten zwölf Menschen aus ihren Wohnungen, vier weitere hatten sich zuvor bereits selbstständig in Sicherheit gebracht. Alle Anwesenden wurden untersucht, neun dann in Kliniken gefahren. Die Polizei ermittelt wegen möglicher Brandstiftung. (dpa)

Defekter Fernseher löst Brand aus - Einfamilienhaus unbewohnbar

Ein defekter Fernseher hat in einem Einfamilienhaus in Nassenheide (Oberhavel) einen Brand ausgelöst. Die beiden Bewohner konnten das Haus nach Ausbruch des Feuers am frühen Sonntagmorgen unverletzt verlassen, wie die Polizei berichtete. Die alarmierte Feuerwehr löschte den Brand. Das Einfamilienhaus sei wegen der Brand- und Rußschäden nicht mehr bewohnbar, berichtete die Polizei. Nach ersten Ermittlungen wurde das Feuer durch einen technischen Defekt ausgelöst. (dpa)

Autofahrer verunglückt auf Landstraße tödlich

Ein Autofahrer ist auf einer Landstraße im Landkreis Dahme-Spreewald tödlich verunglückt. Der 49-Jährige war am Samstagabend zwischen Drahnsdorf und Schäcksdorf in einer Rechtskurve mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen. Das Auto überschlug sich. Der Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Dort starb er an seinen schweren Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. (dpa)

+++ 15. August +++

Einstieg verweigert - Jugendliche greifen Tram-Fahrgäste an

In Berlin-Grünau hat eine Gruppe Jugendlicher mehrere Fahrgäste einer Tram angegriffen und Pfefferspray auf sie gesprüht. Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Samstag, wie die Polizei auf Anfrage mitteilte. Die Tram sei gegen 20.00 Uhr an der Haltestelle vom Strandbad Grünau schon sehr voll gewesen, so dass einige Fahrgäste die 15-köpfige Gruppe gebeten hätten, auf die nächste Bahn zu warten. Ein Zeuge berichtete erst eine Woche später auf Twitter von dem Vorfall und schrieb, dass keiner der jungen Leute beim Einsteigen eine Maske getragen habe. Dazu konnte die Polizei keine Angaben machen. Nachdem sich die Fahrgäste geweigert hatten, die Teenager hereinzulassen, seien einige von ihnen aus der Gruppe heraus getreten und geschlagen worden. Außerdem sprühte den Angaben zufolge ein Jugendlicher mit Pfefferspray. Ein anderer habe ein Messer dabei gehabt, dieses jedoch nicht benutzt. Fünf Fahrgäste mussten laut Polizei vor Ort behandelt werden. (dpa)

Treptower Park: Polizei schickt Feiernde nach Hause

Die Berliner Polizei hat bei der Kontrolle der Corona-Regeln in der Nacht auf Samstag weniger Freiluft-Partys aufgelöst als an vergangenen Wochenenden. Zwar waren Polizisten im Treptower Park zwischen 0.20 Uhr und 3.30 Uhr an mehreren Orten im Einsatz, wie ein Polizeisprecher sagte. Die jungen Menschen seien nach Beschwerden von Anwohnern aber vor allem wegen Lärmbelästigung und nicht wegen Verstößen gegen die Abstands- und Hygieneregeln nach Hause geschickt worden. Über den Park zerstreut waren den Angaben zufolge ein paar Hundert Menschen unterwegs. Der Treptower Park ist diesen Sommer nachts ein beliebter Treffpunkt für Feiernde, die auch während der Corona-Pandemie nicht auf Menschenansammlungen verzichten wollen. Auch im Mauerpark schickte die Polizei einige größere Gruppen weg. Dabei habe es keine Zwischenfälle gegeben. (dpa)

Lankwitz: Unbekannter zeigt Hitlergruß und schlägt Mann

In Berlin-Lankwitz soll ein Mann in einer Kneipe den Hitlergruß gezeigt und einen anderen Mann geschlagen haben. Nach Angaben mehrerer Zeugen beleidigte der Unbekannte den 40-Jährigen am späten Freitagabend in der Kneipe im Renatenweg unvermittelt, er soll sich zudem volksverhetzend geäußert haben, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Dabei habe er den verbotenen sogenannten Hitlergruß gezeigt. Als der 40-Jährige daraufhin auf den sich aggressiv verhaltenden Mann zugegangen sei, habe dieser ihn erst mit der Hand und dann mit einem unbekannten Gegenstand geschlagen. Den Angaben zufolge flüchtete er anschließend. Der 40-Jährige wurde leicht verletzt. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt. (dpa)

Drei Verletzte bei Zusammenstoß von Auto und Moped

Drei Menschen sind bei einem Unfall in Berlin verletzt worden, mindestens zwei von ihnen schwer. Ein Auto und ein Moped seien in der Nacht zum Samstag im Stadteil Haselhorst zusammengestoßen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. In einem Tweet hatte die Feuerwehr zuvor von zwei Schwerverletzten berichtet. Informationen zum Unfallhergang sowie genauere Angaben zu den Verletzten konnten am Morgen weder Feuerwehr noch Polizei machen. (dpa)

+++ 14. August +++

Skoda überschlägt sich – Fahrerin und Radfahrer schwer verletzt

Eine Autofahrerin hat am Donnerstagabend in Plänterwald die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und ist mit einem Radfahrer kollidiert. Beide wurden schwer verletzt. Laut Polizei war die 31-jährige Skoda-Fahrerin auf der Kiefholzstraße aus bisher unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Dabei touchierte sie einen am rechten Fahrbahnrand fahrenden 35-jährigen Radfahrer. Durch die Kollision und den Sturz verletzte sich der 35-Jährige am Bein sowie am Rumpf schwer. Im weiteren Verlauf streifte die Autofahrerin zwei geparkte Pkw und überschlug sich dann mit ihrem Wagen. Die 31-Jährige und ihre Kinder im Alter von einem Jahr und drei Jahren sowie der Fahrradfahrer wurden in ein Krankenhaus gebracht, wo die 31-Jährige und der 35-Jährige stationär aufgenommen wurden. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. (BK)

Harley-Raser flieht vor Polizei und stürzt

Auf der Flucht vor der Polizei ist am Donnerstagabend in Charlottenburg ein Motorradfahrer gestürzt und hat sich leichte Verletzungen zugezogen. Eine Polizeistreife hatte den 27-jährigen Harley-Davidson-Fahrer an der Kreuzung Kaiser-Friedrich-Straße Ecke Bismarckstraße dabei beobachtet, wie dieser eine rote Ampel missachtet haben soll. Der Streifenwagen folgte dem Motorradfahrer, um ihn zu kontrollieren. Der gab Gas und durchfuhr mit überhöhter Geschwindigkeit weitere rote Ampeln. Am Savignyplatz Ecke Knesebeckstraße stürzte der 27-Jährige mit seiner Maschine, die über die Fahrbahn rutschte und gegen einen Poller der dortigen Grünanlage prallte. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Dort musste er sich außerdem einer Blutentnahme unterziehen. Seinen Führerschein und das Motorrad beschlagnahmten die Einsatzkräfte. Gegen den Harley-Fahrer wurden Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen eines Verkehrsunfalls und des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens, eingeleitet. (BK)

Mann schleppt sich mit lebensgefährlicher Messer-Verletzung zur Polizeiwache

Lebensgefährlich verletzt hat sich ein 23-Jähriger in Begleitung eines anderen Mannes in der Nacht zu Freitag zu einer Polizeiwache in Berlin-Lichtenrade geschleppt. Der Begleiter entfernte sich sogleich wieder. Der  23-Jährige zeigte an, dass ein Unbekannter ihn am Lichtenrader Dorfteich auf einer Bank vermutlich mit einem Messer  verletzt habe. Polizisten stellten fest, dass der Mann eine blutende Verletzung hatte und alarmierten Rettungskräfte. Diese brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus, wo er sofort operiert wurde. (BK)

VW fährt Radfahrer um - schwer verletzt

Am Donnerstagnachmittag ist ein Fahrradfahrer in Alt-Treptow angefahren und schwer verletzt worden. Laut Polizei war ein 77-jähriger VW-Fahrer an der Kreuzung Elsenstraße/Am Treptower Park an einer Fußgängerampel mit dem mit dem 31-jährigen Radfahrer zusammengestoßen. Bei der Kollision verletzte sich der 31-Jährige schwer am Rumpf und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (BK)

Vier Autos auf Supermarktparkplatz in Pankow ausgebrannt

Auf dem Parkplatz eines Supermarkts in Berlin-Pankow haben in der Nacht zum Freitag vier Autos gebrannt. Verletzt wurde niemand, wie die Feuerwehr mitteilte. Das Feuer auf dem Parkplatz in der Tiroler Straße war den Angaben zufolge zügig gelöscht. Möglicherweise handele es sich um Brandstiftung, hieß es. Details lagen zunächst nicht vor. (dpa)

+++ 13. August +++

Verdächtigen wegen versuchten Mordes festgenommen

Nach intensiven Ermittlungen der 8. Mordkommission hat die Polizei in Friedrichshain einen Tatverdächtigen zu einem versuchten Tötungsdelikt festgenommen. Die Ermittler spürten den 19-Jährigen am Mittwochabend in der Wohnung seiner Mutter in der Palisadenstraße auf und nahmen ihn fest. Der junge Mann ist dringend verdächtig, am vergangenen Montagabend in der Nachbarschaft seiner Mutter eine 32-jährige Frau mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt zu haben. Er war seinem Opfer bis in den Hausflur gefolgt, wo er ihr tiefe Stich- und Schnittverletzungen zufügte. Nachbarn kamen der Angegriffenen zur Hilfe, woraufhin der Verdächtige flüchtete. Gegen den 19-Jährigen sollte bis Donnerstagabend ein Haftbefehl wegen versuchten Mordes erwirkt werden. (tc)

Unbekannter wirft Stein von Balkon - Kind am Kopf verletzt

Ein Unbekannter hat in Brandenburg an der Havel ein Kind durch einen Steinwurf verletzt. Der Stein soll nach Angaben des Kindes am Mittwochabend von einem Balkon aus geworfen worden sein und es am Kopf getroffen haben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Verletzung musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung. (dpa)

Polizistin angegriffen 

Ein Randalierer hat am Mittwochabend in Kreuzberg eine Polizistin angegriffen. Gäste des Lokals in der Zossener Straße hatten gegen 21.40 Uhr die Polizei alarmiert, als der 47-jährige Angreifer und sein 52-jähriger Begleiter mit  Gästen stritten und diese mit Möbel bewarfen. Anschließend verließen sie das Lokal. Die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten konnten die beiden in der Blücherstraße stellen. Daraufhin beleidigte der 52-jährige die Einsatzkräfte, während der 47-jährige einer Beamtin gegen den Oberschenkel trat. Die Beamtin wurde leicht verletzt. Bei der Festnahme beider Tatverdächtiger verletzte sich ein weiterer Polizist leicht, konnte aber ebenso den Dienst fortsetzen. Die beiden mutmaßlichen Randalierer wurden für eine Blutentnahme in ein Gewahrsam gebracht, in dem sie aufgrund ihres angetrunkenen Zustandes auch die Nacht verbrachten. (tc)

Mit Reizgas attackiert

In der Nacht zu Donnerstag hat ein Unbekannter in Mitte Pfefferspray in eine Personengruppe gesprüht. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen hatten um kurz nach Mitternacht mehrere Männer und Frauen auf den Stufen vor der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz gesessen, als ein Mann mit einem Fahrrad vorbeikam und die Gruppe bepöbelte. Dabei soll er einen 20 Jahre alten Mann homophob beleidigt haben. Der Unbekannte habe sich zunächst entfernt, soll dann etwa eine viertel Stunde später zurückgekommen sein und Reizstoff auf die Gruppe gesprüht haben. Der Angreifer flüchtete anschließend. Zwei Männer im Alter von 21 und 33 Jahre erlitten Augen- und Atemwegsreizungen.  Die weiteren Ermittlungen zu der Beleidigung und der gefährlichen Körperverletzung hat der Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen. (tc)

Parteibüro der NPD beschmiert

Objektschützer der Polizei haben am Donnerstagmorgen eine beschmierte Hauswand an einem Parteibüro in Köpenick entdeckt. Betroffen war ein Haus in der Seelenbinderstraße, indem sich auch die Bundesgeschäftsstelle der NPD befindet. Die an die Fassade in schwarzer Farbe angebrachten Worte „Black Lives Matter“ erstreckten sich über eine Länge von rund 7 Metern. Der Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt. (tc)

Auto prallt gegen Baum - Fahrer stirbt

Ein Autofahrer ist am Mittwoch in Jocksdorf, einem Ortsteil der Gemeinde Neiße-Malxetal (Landkreis Spree-Neiße) mit seinem Wagen gegen einen Baum geprallt und ums Leben gekommen. Der 59-Jährige war mit seinem Wagen gegen 16.20 Uhr von der Fahrbahn abgekommen und mit dem Baum kollidiert, wie ein Polizeisprecher des Lagezentrums Brandenburg am Donnerstagmorgen sagte. Der Mann starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Sein Wagen brannte aus. Die Unfallursache war zunächst unklar. (dpa)

Nächtliche Fahrzeugbrände in Berlin

Erneut sind in der Hauptstadt Fahrzeuge durch Brände beschädigt und zerstört worden. Insgesamt brannte es in zwei Ortsteilen, wie ein Sprecher der Feuerwehr Berlin sagte. In beiden Fällen konnte die Feuerwehr die Flammen löschen. Verletzt wurde niemand. Wer oder was die Feuer auslöste, war am Morgen noch unklar.

In Niederschönhausen ging gegen 2.20 Uhr ein Auto im Büchnerweg in Flammen auf. In der Riesaer Straße in Hellersdorf fing ein Transporter gegen 0.50 Uhr Feuer. Durch die starke Hitzeeinwirkung wurde ein weiterer Transporter stark beschädigt. Immer wieder werden Autos oder Transporter in Berlin durch Brände zerstört. Bereits in der vorherigen Nacht brannte es viermal - unter anderem in Lichterfelde und in Reinickendorf. (dpa)

Autofahrer gerät in Gegenverkehr und wird tödlich verletzt

Ein 35 Jahre alter Autofahrer ist auf der Bundesstraße 188 nahe Rathenow-Steckelsdorf (Landkreis Havelland) in den Gegenverkehr geraten und gestorben. Dies sagte ein Polizeisprecher des Lagezentrums Brandenburg am Donnerstagmorgen. Demnach war der Mann am Mittwochnachmittag auf der B 188 mit seinem Wagen aus bislang ungeklärter Ursache links von der Fahrbahn abgekommen und mit einem entgegenkommenden Transporter zusammengestoßen. Der 35-Jährige starb noch an der Unfallstelle, der Transporterfahrer blieb unverletzt. (dpa)

+++ 12. August +++

32-Jähriger Mann in Hellersdorf niedergestochen

In Hellersdorf ist in der vergangenen Nacht ein Mann lebensgefährlich verletzt worden. Laut Polizei gegen 22.10 Uhr zwei Männer im Alter von 32 und 46 Jahren in der Wohnung des Älteren in der Alten Hellersdorfer Straße in Streit. Der 46-Jährige verletzte den 32-Jährigen dabei mit einem Messer, leistete dann Erste Hilfe und wählte den Notruf. Die eingetroffenen Sanitäter brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er notoperiert werden musste. Sein Zustand ist inzwischen stabil. Polizisten nahmen den Messerstecher fest. In seiner Wohnung wurden Drogen beschlagnahmt. Zwei Hunde des Mannes wurden dem Tierheim übergeben. Polizei und Staatsanwaltschaft prüfen, ob die Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls vorliegen. (tc)

Kinder schießen in Neukölln vom Balkon

Von einem Balkon in Neukölln sind am Montagabend Schüsse abgegeben worden. Anwohner riefen daraufhin gegen 20.20 Uhr die Polizei in den Theodor-Loos-Weg. Die Beamten machten dort eine Wohnung in der ersten Etage als Tatort aus. Weil unklar war, ob es sich bei der verwendeten Waffe um eine scharfe Schusswaffe handelte, forderten die Polizisten zur Unterstützung das Spezialeinsatzkommando an. Zwischenzeitlich verließen dann drei Jugendliche und ein Kind die Wohnung, die von den Polizisten angehalten wurden. Das SEK wurden daraufhin wieder abbestellt. Bei einer Durchsuchung der Wohnung entdeckten die Polizisten eine Schreckschusswaffe und auf dem Balkon eine Patronenhülse. Die Beamten riefen die Eltern der Jungen im Alter von 13, 14 und einmal 15 Jahren wurden zum Ort gerufen, die ihre Kinder in Empfang nahmen. Der 35-jährige Vater eines 14-Jährigen teilte mit, dass es sich um seine Waffe handele. Ermittelt wird nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. (tc)

Brandserie im Köpenicker Krankenhaus aufgeklärt

Im Krankenhaus Köpenick hat es am Dienstag gebrannt. Gegen 12.45 Uhr löste die Brandmeldeanlage des Krankenhauses in der Salvador-Allende-Straße Alarm aus. Mitarbeiter der betroffenen Station konnten den Brand von einem Müll- und einem Wäschesack noch vor Eintreffen der Feuerwehr löschen. Bei den weiteren Ermittlungen gelang es Polizisten, eine 25-jährige Tatverdächtige namhaft zu machen, die in ihrer Vernehmung weitere fünf Brandlegungen in diesem Krankenhaus in der Vergangenheit gestand. (tc)

Autos brannten in verschiedenen Bezirken

Mehrere Autos haben in der vergangenen Nacht in Marzahn, Gesundbrunnen, Reinickendorf und Lichterfelde gebrannt. Gegen 23 Uhr stellten Anwohner der Eichhorster Straße einen brennenden Nissan Micra fest. Polizisten, die als erstes eintrafen, verhinderten, dass die Flammen aus dem Nissan auf andere Fahrzeuge übergriffen. Der Nissan brannte im Innenraum komplett aus. Gegen 0.40 Uhr bemerkte ein Passant der Schönstedtstraße Flammen aus dem hinteren Radkasten eines Transporters und rief die Feuerwehr, die den Brand löschte. Der Renault wurde am Heck beschädigt. Gegen 1 Uhr sah ein Anwohner der Winterstraße Flammen am linken Vorderrad eines Mercedes und rief die Feuerwehr. Der Wagen brannte aus, ein geparkter Renault Transporter wurde durch das Feuer ebenfalls beschädigt. Eine halbe Stunde später bemerkte ein Taxifahrer auf dem Osteweg einen Transporter, dessen hinterer rechter Radkasten in Flammen stand und alarmierte die Feuerwehr. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen an dem Mercedes, die nur einen geringen Schaden verursachten. (tc)

Kassiererin in Siemensstadt überfallen

In einem Supermarkt in Siemensstadt hat ein Kunde eine Kassiererin verletzt. Der Unbekannte, der einen Mund-und-Nasen-Schutz trug, betrat gegen 20.45 Uhr den Discounter in der Siemensstraße. An der Kasse bedrohte der Mann die 37-jährige Angestellte mit einem Messer und forderte die Herausgabe von. Der Räuber flüchtete mit seiner Beute in unbekannte Richtung.

+++ 11. August +++

32-Jährige lebensgefährlich verletzt - Angreifer flüchtet unerkannt

In Berlin-Friedrichshain ist eine 32-Jährige durch Schnitte und Stiche lebensgefährlich verletzt worden. Die Frau habe am Montagabend gegen 21.45 Uhr ein Mehrfamilienhaus in der Palisadenstraße betreten, teilte die Polizei am Dienstag mit. Ihr sei ein Unbekannter gefolgt. In einem der oberen Stockwerke soll der Mann die Frau plötzlich mit einem scharfen Gegenstand attackiert haben. Als ein Zeuge auf den Angriff aufmerksam wurde, sei der Angreifer in unbekannte Richtung geflüchtet. Die Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo sie zur weiteren Behandlung blieb. Eine Mordkommission ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. (dpa)

Roller-Fahrer aus Potsdam mit 3,1 Promille ertappt

Einen Elektroroller-Fahrer mit einem Atemalkoholwert von 3,1 Promille haben Polizisten in der Nacht zu Dienstag im vorpommerschen Ueckermünde gestoppt. Wie eine Polizeisprecherin sagte, war der Mann aus Brandenburg auf einer Straße zwischen Bellin und Ueckermünde aufgefallen. Da der E-Scooter nicht versichert gewesen sei, habe der Potsdamer das Kraftfahrzeug gar nicht fahren dürfen, hieß es. Der 21-Jährige müsse sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten, da bei ihm zudem Cannabis gefunden worden war. (dpa)

Auto bei Brand in Neukölln völlig zerstört

Ein Auto ist bei einem nächtlichen Brand im Berliner Ortsteil Neukölln zerstört worden. Das Fahrzeug brannte in der Nacht zu Dienstag gegen 01.13 Uhr am Kiehlufer, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Demnach stand der Wagen in Vollbrand. Die Feuerwehr konnte die Flammen löschen. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war am Morgen noch unklar. Immer wieder werden in der Hauptstadt nachts Fahrzeuge bei Bränden zerstört oder beschädigt. Häufig handelt es sich dabei um Brandstiftungen. (dpa)

+++ 10. August +++

Drei Berliner verhaftet: Tötungsdelikt vor 29 Jahren?

29 Jahre nach einem mutmaßlichen Tötungsdelikt an einem 27-Jährigen hat die Polizei in einem Waldstück bei Wadgassen im Saarland mit der Suche nach den sterblichen Überresten des Opfers begonnen. Zunächst werde der Boden mit Stöcken untersucht, um mögliche Veränderungen des Erdreiches zu finden, sagte ein Sprecher des Landespolizeipräsidiums in Saarbrücken am Montag. Entdeckten die Polizisten beim Stochern etwas Auffälliges, werde die Stelle markiert und genauer untersucht: «Dann wird auch bisschen Erde abgetragen und tiefer geschürft.» Im Zuge der Ermittlungen hatten sich neue Hinweise ergeben: Demnach soll die Leiche des im September 1991 verschwundenen Mannes in dem Waldgebiet vergraben worden sein. Vor kurzem hatte die Polizei drei tatverdächtige Männer im Alter von 53 bis 55 Jahren verhaftet. Die Deutschen mit heutigen Wohnorten in Berlin sowie im saarländischen Heusweiler und Riegelsberg stehen im Verdacht, den Mann in dem Wald umgebracht und die Leiche anschließend dort vergraben haben. (dpa)

Auto stößt mit Schulbus zusammen - drei Kinder verletzt

Schreck zu Schulbeginn: Ein Auto ist am Montagmorgen in Zeesen (Dahme-Spreewald) mit einem Schulbus zusammengestoßen. Drei Kinder wurden dabei verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der Wagen war aus noch unbekannter Ursache an der Einmündung zur Waldstraße mit dem Bus zusammengeprallt. Die drei Schulkinder im Alter zwischen sechs und 13 Jahren wurden mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Vier Tote und 144 Verletzte am Wochenende bei Unfällen in Brandenburg

144 Menschen sind am Wochenende auf Brandenburgs Straßen bei Verkehrsunfällen verletzt worden, vier Autofahrer kamen dabei ums Leben. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 588 Unfälle, wie ein Sprecher am Montag in Potsdam sagte.

Einer der tödlichen Unfälle ereignete sich am Sonntag auf der Bundesstraße 109 in Wandlitz (Landkreis Barnim). Ein 64 Jahre alter Autofahrer geriet auf Höhe des Wandlitzer Ortsteils Schönerlinde beim Überholen in den Gegenverkehr und stieß mit einem entgegenkommenden Auto zusammen.

In der Nacht zu Sonntag starb ein 22 Jahre alter Autofahrer in Potsdam, nachdem ein Baum auf sein Auto gefallen war. Der junge Mann war auf der Fahrländer Chaussee im Potsdamer Ortsteil Fahrland von der Straße abgekommen und mit dem Baum kollidiert. Durch den Aufprall entwurzelte der Baum und kippte auf das Auto des Mannes. (dpa)

+++ 9. August +++

Polizei beendet erneut Party in Hasenheide

Erneut hat die Berliner Polizei eine illegale Party im Volkspark Hasenheide im Bezirk Neukölln aufgelöst. An mehreren Stellen hatten sich in der Nacht zu Sonntag feiernde junge Menschen in kleineren und größeren Gruppen auf den Wiesen der Grünanlage versammelt. Eine Party mit rund 200 Teilnehmern, von denen die Hälfte dicht beieinander und ohne Masken um eine Musikanlage mit einem DJ herum tanzte, wurde gegen 3.00 Uhr von Polizisten beendet. Sie nahmen eine große Lautsprecherbox mit, woraufhin sich die meisten Menschen zerstreuten. Auf anderen Wiesen wurde in kleineren Gruppen weiter gefeiert oder getrunken. Wegen der Schließung der Clubs während der Corona-Pandemie hatten sich seit Beginn des Sommers immer wieder feiernden Menschen zu Partys in Parks verabredet. Anfangs war das die Hasenheide, später auch der Mauerpark, der Park am Gleisdreieck, der Treptower Park und weitere Grünanlagen. Im Juli feierten allein in der Hasenheide rund 3000 Menschen an einem Wochenende, bis die Polizei kam. (dpa)

Kinder entdecken Munition im See - Badestelle geräumt

Zwei Kinder haben beim Schwimmen in einem See in Brandenburg eine gefährliche Entdeckung gemacht. Ihnen fiel im Gorinsee in Wandlitz ein merkwürdiger Gegenstand im Wasser auf, der sich später als Handgranate herausstellte. Ein Badegast alarmierte nach dem Fund am Samstag die Polizei, wie die Beamten am Sonntag mitteilten. Rund 120 Badegäste mussten den Angaben nach die Badestelle vorübergehend verlassen. Die Polizei rief den Munitionsbergungsdienst, der den Fund geborgen hat. Anschließend konnte die Badestelle nach rund drei Stunden wieder freigegeben werden. (dpa)

Lärmgeplagter Rentner löst SEK-Einsatz aus

Ein Berliner Rentner, der sich vom Lärm einer Gartenparty in der Nachbarschaft gestört fühlte, hat im Stadtteil Westend das Spezialeinsatzkommando (SEK) auf den Plan gerufen. Der 72-Jährige geriet in der Nacht mit mehreren Partygästen in Streit und verletzte dabei einen Mann leicht mit einem Messer, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Anschließend, so schilderten es laut Polizei Beteiligte, bedrohte er die Partyteilnehmer mit einer Schusswaffe. Daraufhin rückte das SEK an und umstellte das Haus des Rentners, der sich widerstandslos festnehmen ließ. In seiner Wohnung fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe, ein Fleischermesser und eine Machete. Der alkoholisierte 72-Jährige gab an, sich nicht an Einzelheiten des Abends erinnern zu können. Gegen ihn wird unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung mit Waffen ermittelt. Weil er Suizidabsichten äußerte, wurde er nach einer Blutentnahme und einer erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Tatverdächtiger nach Messerstecherei gefasst

Nach einer Messerstecherei in einem Park in Berlin-Weißensee mit einem Schwerverletzten hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Gegen den 48-Jährigen wird wegen Verdachts des versuchten Totschlags ermittelt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Mann soll einen 33-Jährigen bei einem Streit am Freitagabend mit einem Messer so schwer verletzt haben, dass das Opfer notoperiert werden musste. Zuvor hatten beide in dem Park gemeinsam mit anderen Leuten Alkohol getrunken. Das Opfer schwebt laut Polizei nach der Not-OP nicht mehr in Lebensgefahr. Der mutmaßliche Täter wurde am Samstagabend bei einer Freundin in Hohenschönhausen gefasst. (dpa)

Autotür geöffnet - Radfahrer stürzt auf die Straße

Bei einem Zusammenstoß mit einer geöffneten Autotür ist ein Fahrradfahrer in Berlin-Schöneberg schwer verletzt worden. Der 65 Jahre alte Mann fuhr laut Polizei am Samstagabend mit seinem Rad auf dem Riemenschneiderweg in Richtung Overbeckstraße, als ein 52-Jähriger die Fahrertür seines geparkten Autos von innen geöffnet haben soll. Der Senior sei gegen die Tür gekracht, stürzte auf die Straße und erlitt dabei schwere Rückenverletzungen. Zum genauen Unfallhergang wird noch ermittelt. (dpa)

Junge läuft auf Fahrbahn und wird von Auto erfasst

Ein 13-Jähriger ist in Perleberg (Prignitz) auf die Straße gelaufen und von einem Auto erfasst worden. Der Junge sei am Samstag plötzlich hinter einem geparkten Auto auf die Fahrbahn der Wollweberstraße getreten, teilte die Polizeidirektion Nord am Sonntag mit. Die 45 Jahre alte Autofahrerin fuhr ihn an. Der 13-Jährige sei mit Verletzungen in ein Krankenhaus gekommen. (dpa)

Baum fällt auf Auto - 22-Jähriger stirbt

Ein 22-Jähriger ist in der Nacht zu Sonntag in Potsdam ums Leben gekommen, nachdem ein Baum auf sein Auto gefallen war. Der Autofahrer kam auf der Fahrländer Chaussee im Potsdamer Ortsteil Fahrland von der Straße ab und kollidierte mit dem Baum, wie die Polizeidirektion West mitteilte. Durch den Aufprall sei der Baum entwurzelt worden und auf das Auto des Mannes gekippt. Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des 22-Jährigen aus Ketzin (Havelland) feststellen. Ein Sachverständiger soll nun den Unfallhergang untersuchen. Während der Unfallaufnahme musste die Straße für fünf Stunden gesperrt werden. (dpa)

Leiche aus Tegeler See geborgen - mögliche Verbindung zu Bootunfall

Die Wasserschutzpolizei hat eine Leiche aus dem Tegeler See in Berlin-Reinickendorf geborgen. Die Identität sei noch unbekannt, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Den Angaben zufolge wurde die Leiche bereits am Mittwoch in dem See gefunden. Nun werde ermittelt, ob es sich dabei um den 30-jährigen Mann handelt, der seit einem Motorbootunfall auf dem Tegeler See Anfang Juli als vermisst gilt. Einsatzkräfte hatten damals drei Männer aus dem Wasser gerettet, von einem vierten fehlte seitdem jede Spur. (dpa)

+++ 8. August +++

Mehrere Badeunfälle: Mann ertrinkt im Teufelssee

Tragische Badeunfälle am bislang heißesten Tag des Jahres: Ein Mann starb, zwei weitere Personen konnten am Sonnabend gerettet werden. (BK)

Trinkgelage am Weißen See endet mit Messerstecherei - Not-OP

Kriminaltechniker untersuchen den Tatort.
Foto: Pudwell

Ein zunächst friedliches Trinkgelage am Weißen See ist blutig eskaliert. Wie die Polizei berichtet, wurde in der Nacht zu Sonnabend ein Mann mit Stichverletzungen aufgefunden. Der 33-Jährige hatte zusammen mit mit weiteren Personen in der Parkanlage am Weißen See Alkohol getrunken und sich unterhalten. Plötzlich sei der später Verletzte in einen Streit mit einem anderen Mann geraten und habe dabei Stichverletzungen erlitten. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn zur Versorgung in ein Krankenhaus, in dem er notoperiert wurde. Am Sonnabendnachmittag bestand laut Polizei keine Lebensgefahr mehr. Der Messerstecher war nicht mehr vor Ort, als das Opfer aufgefunden wurde - die Polizei ermittelt. (BK)

Mann prallt mit Wagen gegen mehrere Bäume und stirbt

Beim Aufprall gegen mehrere Bäume ist ein Autofahrer an der Autobahn 11 bei Wandlitz (Barnim) ums Leben gekommen. Der Mann wollte zuvor an der Anschlussstelle Wandlitz auf die Autobahn auffahren, als er von der Straße abkam, wie der Lagedienst der Polizei am Samstag mitteilte. Danach prallte er am Samstag erst gegen eine Leitplanke und dann gegen mehrere Bäume. Der Mann verstarb noch am Unfallort. Angaben zum Alter des Mannes und warum er von der Straße abgekommen war, konnte die Polizei noch nicht machen. (dpa)

Mindestens 30 Verletzte rund um Räumung von Kiezkneipe «Syndikat»

Bei Auseinandersetzungen zwischen Polizisten und Demonstranten rund um die geräumte Kiezkneipe «Syndikat» in Berlin-Neukölln sind mehrere Menschen verletzt worden. Ein Polizeibeamter sei am Freitag nach 21.00 Uhr durch einen Flaschenwurf im Gesicht schwerer verletzt worden, 29 weitere Einsatzkräfte hätten Atemwegsreizungen durch versprühtes Reizgas erlitten, hieß es am Samstag von der Polizei. Ob und wie viele Demonstranten verletzt wurden, war zunächst unklar.

Im Laufe des Freitagabends nahmen Polizisten 13 Männer und drei Frauen fest, den Angaben zufolge wegen vorausgegangener Straftaten und Verstöße gegen das Infektionsgesetz. Bei den Einsätzen hätten die Beamten teilweise leichte Gewalt eingesetzt.

Gegen 0.30 Uhr versammelten sich dann am Herrfurthplatz (Ecke Weisestraße) rund 50 Personen an einem Polizeifahrzeug und forderten die Freilassung festgenommener Personen. Ein Befreiungsversuch sei durch die Einsatzkräfte verhindert worden. (dpa)

Rechte demonstrieren in Hennigsdorf - 100 Gegendemonstranten

Etwa 100 Demonstranten haben sich am Samstag in Hennigsdorf versammelt, um gegen eine rechte Demo zu protestieren. Zur Kundgebung des rechten Spektrums aus dem nordwestlichen Brandenburg am Bahnhof kamen rund 25 Teilnehmer. Die Veranstaltung lief bis zum Mittag friedlich ab, wie die Polizeidirektion Nord mitteilte. Am Nachmittag hatte eine Person, die nicht Teilnehmer der Demo war, am Rande der Veranstaltung den Hitlergruß gezeigt, wie eine Sprecherin sagte. Es wurde eine Strafanzeige aufgenommen. Daneben erteilte die Polizei den Gegendemonstranten insgesamt 18 Platzverweise. Polizisten waren den Angaben nach vor Ort, um es beiden Gruppen zu ermöglichen, ihr Recht auf Versammlungsfreiheit auszuüben, wie die Sprecherin sagte. (dpa)

Auto fährt auf Stauende auf - zehn Verletzte auf A9

Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 9 im Kreis Potsdam-Mittelmark sind zehn Menschen verletzt worden. Ein Auto war am Samstag bei Beelitz auf ein Stauende aufgefahren und schob fünf Fahrzeuge aufeinander, wie der Lagedienst der Polizei mitteilte. Dabei wurden zehn Menschen im Alter zwischen 11 und 38 Jahren verletzt. Sie mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Die Autobahn blieb für mehrere Stunden in Fahrtrichtung Berlin gesperrt. (dpa)

Umweltaktivisten besetzen Heizkraftwerk in Berlin-Moabit

Umweltaktivisten haben am Samstagmorgen das Heizkraftwerk in Berlin-Moabit besetzt, um für einen schnelleren Kohleausstieg zu demonstrieren. Rund 20 Personen verschafften sich gegen 5.00 Uhr Zugang auf das Gelände, wie ein Polizeisprecher am Vormittag sagte.

Auch mehrere Stunden später befanden sich noch Aktivisten auf den Förderkränen und dem Aschesilo des Kraftwerks, wie ein Sprecher des Betreibers Vattenfall sagte. Die Besetzer entrollten Transparente mit Slogans wie «Wer uns räumt, ist für Kohle!» und «Aufstand mit Abstand».

Laut Polizei blieb die Lage am Vormittag ruhig, etwa 40 Einsatzkräfte beobachteten den Protest. Der Vattenfall-Sprecher sagte, man habe kein Interesse an der Räumung des Geländes. Das Kraftwerk ist momentan nicht in Betrieb, weil dort Wartungsarbeiten stattfinden. Parallel zur Besetzung hielten Aktivisten gegen 10.00 Uhr in der Nähe am S-Bahnhof Westhafen eine «Mahnwache» ab. Um 11.00 Uhr sollte am Rosa-Luxemburg-Platz in Mitte eine Demonstration mit dem Titel «Steinkohle ist Blutkohle» beginnen.

Mit ihrer Aktion fordern die Umweltaktivisten unter anderem einen schnelleren Kohleausstieg sowie «ein Ende des fossilen Kapitalismus», wie die Aktionsgruppe «Direkte Aktion Berlin» mitteilte. Das geplante «Kohleverlängerungsgesetz» der Bundesregierung sei ein Schlag ins Gesicht für alle, die seit Jahren für Klimagerechtigkeit kämpften. Im 1900 erbauten Heizkraftwerk Moabit wird Steinkohle und seit 2013 auch Biomasse verfeuert. Betreiber des Kraftwerks am Friedrich-Krause-Ufer ist der schwedische Energiekonzern Vattenfall. (dpa)

Kajakfahrer aus Berlin nach Unfall in Osttirol gestorben

Ein Kajakfahrer aus Berlin ist in Österreich tödlich verunglückt. Der 58-Jährige starb im Krankenhaus in Osttirol, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Er war am Freitag aus noch ungeklärter Ursache bei einem Gruppenausflug auf dem Fluss Drau in der Nähe von Lienz gekentert und dann ohne sein Kajak abgetrieben. Ein Radfahrer fand den bewusstlosen Mann am Ufer. Die Mitfahrer riefen einen Notarzt, der den 58-Jährigen zunächst noch reanimieren konnte. Er starb jedoch später am Abend im Krankenhaus. (dpa)

+++ 7. August +++

Friedrichshain: Sieben Fahrzeuge demoliert

In der Nacht zum Freitag haben Unbekannte sieben Pkw in Friedrichshain beschädigt. Gegen 0.30 Uhr hatten zwei Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma zwei Männer auf der Fahrbahn der Rigaer Straße bemerkt. Das Duo lief aus Richtung Samariterstraße kommend in Richtung S-Bahnhof Frankfurter Allee, wobei einer der beiden mit einem Gegenstand beim Vorbeilaufen zwei BMW, zwei Mercedes, einen Nissan, einen VW und einen Skoda beschädigte. Die beiden Männer entkamen. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Lebensgefahr für Anwohner: Autobrand droht auf Wohnhaus überzugreifen

Die Tanne vor dem Haus steht bereits lichterloh in Brand, die Flammen drohen auf das angrenzende Wohnhaus überzuschlagen.
Foto: Pudwell

Es sieht einmal mehr nach Brandstiftung aus: Ein neuwertiger Mercedes CLA ist in der Nacht zu Freitag im Treptower Ortsteil Baumschulenweg offenbar in Brand gesteckt worden. Um ein Haar hätte sich darauf eine Tragödie entwickelt. Denn das Feuer griff auf eine Tanne über, die an ein mehrgeschossiges Wohnhaus grenzt. Der Baum stand bereits fast in voller Höhe in Flammen, als die Feuerwehr rasch eintraf. Die Retter konnten den Brand rasch löschen und die drohende Katastrophe abwenden. (BK)

Junger Mann rassistisch beleidigt und bedroht

Ein 19-Jähriger ist am frühen Freitag von einer fünfköpfigen Gruppe bedroht und rassistisch beleidigt worden. Nach seinen Angaben war er zu Fuß auf dem Heimweg, als er gegen 4 Uhr an der Kreuzung Brentanostraße/Rückertstraße auf die fünf Männer traf. Aus der Gruppe heraus sei er rassistisch beleidigt worden. In der Hand von einem der Männer habe er einen Gegenstand aufblitzen sehen, vermutlich ein Messer. Der 19-Jährige soll dann weggerannt sein, habe wenig später die Polizei alarmiert und die Tat angezeigt. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt. (BK)

+++ 6. August +++

Ein Toter und zwei Verletzte nach Autounfall in Wustermark

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Wustermark (Havelland) ist ein 41-Jähriger gestorben, zwei Männer wurden verletzt. Ein 22-Jähriger rammte am Donnerstag mit seinem Auto einen anderen Wagen, nachdem er ein Stoppschild nicht beachtet hatte, wie ein Polizeisprecher in Potsdam am Abend sagte. Der Mann in dem gerammten Auto starb noch an der Unfallstelle. Sein Wagen wurde bei dem Aufprall gegen ein anderes Auto geschleudert, dessen 49 Jahre alter Fahrer mit Schnittverletzungen in ein Krankenhaus geflogen wurde. Auch der 22-Jährige kam in eine Klinik. (dpa)

Dachstuhl in Berlin-Weißensee brennt

In einem Wohngebäude in Berlin-Weißensee ist ein Feuer ausgebrochen. Nach Angaben der Feuerwehr steht ein Dachstuhl in der Goethestraße in Flammen. Eine starke Rauchwolke über dem Brandort war weithin zu sehen. Zunächst versuchten 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr, den Brand zu löschen. Rund 70 weitere Kräfte seien dorthin beordert worden, so ein Feuerwehrsprecher. (dpa)

76-Jähriger ertrinkt im Strandbad in Zossen

Ein 76-jähriger Mann ist bei einem Badeunfall in einem Strandbad in Zossen (Teltow-Fläming) ums Leben gekommen. Nachdem der Mann aus Schleswig-Holstein zum Schwimmen in den See gegangen sei, habe seine Ehefrau gesehen, wie er untergegangen sei, berichtete die Polizei am Donnerstag. Alarmierte Rettungskräfte bemühten sich vergeblich, den Mann zu finden. Der 76-Jährige wurde später von einem Rettungstaucher geborgen. Ein Notarzt konnte nun noch den Tod feststellen. Nach derzeitigen Erkenntnissen sei davon auszugehen, dass gesundheitliche Probleme die Ursache für den Badeunfall waren, erklärte die Polizei. (dpa)

Polizei durchsucht Objekte in Tempelhof nach Waffen

Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei hat in Berlin-Tempelhof zwei Objekte, darunter eine Wohnung in der Dudenstraße, durchsucht. Anlass für die Aktion am Donnerstagmorgen sei der Verdacht auf Bedrohung mit Waffen gewesen, sagte eine Polizeisprecherin am Nachmittag. Ein Zusammenhang mit sogenannter Clan-Kriminalität bestehe nicht. Es seien Gegenstände beschlagnahmt worden. Worum es sich dabei genau handelte, wurde zunächst nicht bekannt. Festnahmen habe es keine gegeben, hieß es. Die Ermittlungen führe die zuständige Polizeidirektion. (dpa)

Kind stirbt bei Unfall auf A12 - Vier Schwerverletzte

Bei einem schweren Verkehrsunfall einer fünfköpfigen Familie auf der Autobahn 12 bei Fürstenwalde (Oder-Spree) ist am Donnerstag ein Kind ums Leben gekommen. Ein Ehepaar und zwei weitere Kinder, ein Sechsjähriger und ein Siebenjähriger, wurden schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der 43-jährige Familienvater kam aus noch unbekannter Ursache mit seinem Auto in einer Baustelle von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein Verkehrsschild, das im Boden einbetoniert war. Durch die Wucht des Aufpralls wurden alle fünf Insassen schwer verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Ein neunjähriger Junge ist später im Krankenhaus gestorben. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Polen für mehrere Stunden gesperrt, laut Polizei staute sich der Verkehr auf einer Länge von zehn Kilometern. (dpa)

Biker wird auf Gegenfahrbahn geschleudert - schwer verletzt

Ein Motorradfahrer ist am Mittwochnachmittag in Lichtenberg schwer verletzt worden, als er auf ein Fahrzeug auffuhr. Laut Polizei hielt ein 43-Jähriger Autofahrer auf der Josef-Orlopp-Straße an, um am rechten Fahrbahnrand einen Fahrgast aufzunehmen. Der hinter ihm fahrende 26-Jährige konnte mit seinem Motorrad nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf. Bei dem Zusammenstoß wurde der Motorradfahrer aus seinem Sitz auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Hierbei zog er sich schwere innere Verletzungen zu. Herbeigerufene Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er stationär verblieb. Der Fahrer des Pkws wurde nicht verletzt. (BK)

Fahrgast zieht Messer in BVG-Bus: zwei Verletzte

Zwei Fahrgäste eines Linienbusses sind am Mittwochabend in Reinickendorf verletzt worden, als ein 21-Jähriger bei einer Auseinandersetzung mit einem Messer auf andere Personen losging. Laut Polizei war der Mann zunächst mit Mitfahrenden in dem Bus der Linie M21 in einen verbalen Streit geraten. An der Haltestelle U-Bahnhof Kurt-Schumacher-Platz habe der 21-Jährige plötzlich ein Messer aus einer Hosentasche geholt und damit Fahrgäste angegriffen. Mehrere Personen konnten den Angreifer zu Boden bringen und ihm das Messer abnehmen. Ein 39-jähriger Mann und eine 38 Jahre alte Frau haben dabei Schnittverletzungen an den Händen erlitten. Alarmierte Polizeikräfte nahmen wenig später den 21-Jährigen fest, der sich dabei auch mit Faustschlägen zur Wehr setzte. Der Festgenommene wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht, wo ihm Blut abgenommen wurde. Auch dabei leistete er Widerstand. Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, des Verstoßes gegen das Waffengesetz und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurden gegen den 21-Jährigen eingeleitet. (BK)

Motorradfahrer schwer verletzt

In Neu-Hohenschönhausen ist ein Motorradfahrer am Mittwochnachmittag gestürzt und schwer verletzt worden. Laut Polizei musste der der 51-Jährige in der Falkenberger Chaussee stark bremsen, als der Fahrzeugverkehr vor ihm aufgrund eines Spurwechsels eines unbekannten Autofahrenden stockte. Dabei stürzte dieser und zog sich schwere Arm- sowie Beinverletzungen zu. Rettungskräfte brachten den Mann zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (BK)

+++ 5. August +++

Waldbrandgefahr steigt in Brandenburg - mehrere Brände im Süden

Die Waldbrände in Brandenburg haben nach Angaben des Waldbrandschutzbeauftragten des Landes durch die Trockenheit wieder zugenommen. Schwerpunkt der Wald- und Feldbrände sei am Mittwoch der Süden gewesen, sagte Raimund Engel. Da habe die Feuerwehr eine ganze Reihe von Bränden löschen müssen. Bei Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz) etwa brannte eine Böschung an einer Bahnanlage, im Landkreis Elbe-Elster brannten bei Wiederau etwa 50 Strohballen auf einem Feld. In Herzberg zog ein Feuer im Ort eine ganze Baumreihe in Mitleidenschaft. Bei Cottbus brannte es an zwei Stellen auf jeweils 200 Quadratmetern Fläche. Ein größeres Feuer loderte auch in Welsickendorf (Teltow-Fläming) auf einem Getreidefeld. Die Feuerwehrleute hätten den Brand auf einer Fläche von etwa einem Hektar unter Kontrolle, sagte Engel. Für Donnerstag prognostizierte er für die meisten Landkreise die zweithöchste Warnstufe(4), im Elbe-Elster-Kreis die höchste Stufe (5). Mit Blick auf die Temperaturen der nächsten Tage spricht Engel von einer «ernsten Gefahrenlage.» Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes werden am Donnerstag Höchstwerte von bis zu 31 Grad und am Freitag zwischen 30 und 34 Grad erwartet. Am Samstag sollen die Temperaturen dann auf bis zu 35 Grad klettern. (dpa)

Tote Frau in Rummelsburg gefunden - Verdächtiger festgenommen

In Berlin-Rummelsburg ist eine tote Frau gefunden worden - die Polizei geht von einem Verbrechen aus. Ein Verdächtiger wurde nach dem Fund der Leiche am Mittwoch festgenommen, wie eine Polizeisprecherin sagte. Die tote Frau lag auf einer Grünfläche nahe der Rummelsburger Bucht. Zur Identität und Hintergründen machte die Polizei zunächst keine Angaben. (dpa)

Hellersdorf: Mann niedergestochen – Mordkommission ermittelt

Ein junger Mann hat am Dienstagabend in Hellersdorf nicht unerhebliche Verletzungen erlitten. Nach bisherigen Ermittlungen soll ein 16-Jähriger gegen 19.40 Uhr auf dem Alice-Salomon-Platz mehrfach mit einem Messer auf den 22-Jährigen eingestochen haben. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus. Der Tatverdächtige flüchtete zunächst vom Tatort, stellte sich aber in der vergangenen Nacht gegen 0.15 Uhr der Polizei. Er wurde festgenommen. Eine Mordkommission ermittelt. (BK)

Fußgänger bei Unfall lebensgefährlich verletzt

In Friedrichshagen erlitt ein Mann bei einem Verkehrsunfall am Dienstagabend lebensgefährliche Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr eine 71-Jährige gegen 20.20 Uhr mit ihrem Toyota den Fürstenwalder Damm aus Richtung S-Bahnhof Friedrichshagen kommend. Hierbei erfasste sie in Höhe der Hartlebenstraße den 48-jährigen Fußgänger, der die Fahrbahn überquerte. Rettungskräfte brachten den Mann mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Einsatzkräfte stellten den Toyota sicher. Die Verkehrsermittlerinnen und -ermittler der Polizeidirektion 6 haben die weiteren Ermittlungen übernommen. (BK)

Zwei Personen bei Angriff verletzt

Am Dienstagabend sind ein Jugendlicher und ein junger Mann bei einer Auseinandersetzung in Britz leicht verletzt worden. Ersten Erkenntnissen zufolge hielten sich der 15-Jährige und sein 18 Jahre alter Freund gegen 19.30 Uhr im Park am Buschkrug auf, als sie aus einer Gruppe von rund 50 Personen heraus mit Teleskopschlagstöcken, Pfefferspray und Faustschlägen angegriffen worden sein sollen. Anschließend sollen die Täter zum Teil mit Fahrzeugen vom Ort geflüchtet sein. Die Jugendliche und der 18-Jährige erlitten Kopf- und Gesichtsverletzungen, der 15-Jährige wies zudem Prellungen an einem Arm auf. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus, das er nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen hat. Der 18-Jährige setzte seinen Weg ohne eine Behandlung fort. Die weiteren Ermittlungen dauern an. (BK)

+++ 4. August +++

Schweiz liefert gesuchten Raser aus Berlin aus

Die Schweiz hat einen Mann ausgeliefert, der 2016 bei einem illegalen Straßenrennen in Berlin einen schweren Unfall verursacht hat. Ein Gericht hatte den heute 25-Jährigen unter anderem wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr zu 19 Monaten Haft verurteilt, wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte. Der Raser habe die Strafe aber nicht angetreten und das Land verlassen. Am Montag übergaben die Behörden aus der Schweiz den Gesuchten in Weil am Rhein (Kreis Lörrach) an die Bundespolizei. 2016 hatte sich der Mann den Angaben nach mitten in Berlin ein verbotenes Straßenrennen geliefert. Er hatte mit zu hohem Tempo und unter Missachtung sämtlicher Verkehrsregeln immer wieder versucht, einen zweiten Wagen zu überholen. Dabei verursachte er einen Unfall, sein Kontrahent war damals schwer verletzt worden. (dpa)

Schüsse bei Überfall auf Geldboten

Am Bundesplatz in Wilmersdorf ist am Vormittag ein Geldbote überfallen worden. Ersten Informationen zufolge soll er aus der dortigen Volksbank-Filiale gekommen sein. Bei dem Überfall sollen Schüsse gefallen sein. Ein Person wurde verletzt. Ein Polizeisprecher bestätigte bislang lediglich, dass es einen Überfall gegeben habe. (tc)

Polizei durchsucht Räume des Bankenverbands 

Die Polizei durchsucht seit Dienstagmorgen die Räumlichkeiten des Bankenverbands in Berlin und Frankfurt. Das sagte ein Verbandssprecher auf Anfrage am Dienstagvormittag. Die Aktion soll im Zusammenhang mit sogenannten Cum-Ex-Geschäften wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung stehen. Details wurde zunächst nicht bekannt. (dpa)

+++ 3. August +++

Radfahrer stirbt bei Unfall mit Lkw in Adlershof

Bei einem Unfall mit einem Lkw ist am Montagmittag ein Radfahrer gestorben. Wie die Polizei mitteilte, kam der Lastwagen an der Kreuzung zum Ernst-Ruska-Ufer aus noch nicht geklärten Gründen von der Fahrbahn ab, stieß gegen einen Ampelmast und erfasste den dort wartenden Radfahrer. Der 35-Jährige erlitt bei dem Zusammenstoß so schwere Verletzungen, dass er noch am Unfallort verstarb. Die Polizei ermittelt noch zur genauen Unfallursache. (BK)

23-Jährige in Potsdam vergewaltigt - Polizei sucht drei Täter

Eine 23-Jährige Potsdamerin ist nach Angaben der Polizei von drei Männern überfallen und vergewaltigt worden. Die junge Frau sei in der Nacht zum Samstag zum Einkauf in einer Tankstelle gewesen und sei nach eigenen Angaben auf dem Heimweg von drei Männern in einer ihr unbekannten Sprache von hinten angesprochen worden, berichtete die Polizeidirektion West am Montag. Nachdem sie nicht reagiert habe, sei sie von hinten gepackt und in ein nahes Waldstück gezerrt worden. Dort habe sich einer der Unbekannten an der 23-Jährigen vergangenen, während einer der Täter die Frau festgehalten und der dritte mutmaßlich mit einem Handy fotografiert und gefilmt habe, berichtete die Polizei. Anschließend flüchteten die Männer. Die junge Frau sei nach Hause gerannt und habe zunächst nur einer Freundin von der Tat berichtet. Am Samstagvormittag verständigte ihre Mutter die Polizei. Nach einer Befragung durch eine Polizeibeamtin wurde die 23-Jährige, die durch die Tat Verletzungen erlitten hatte, in einem Krankenhaus behandelt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die eine Gruppe von Männern im Alter zwischen 25 und 35 Jahren in der Nähe des Tatorts beobachtet haben. (dpa)

Senior nach Kollision mit Wohnmobil lebensgefährlich verletzt

Ein 74 Jahre alter Fahrradfahrer ist in Berlin-Rudow von einem Wohnmobil erfasst und lebensgefährlich am Kopf verletzt worden. Der Senior wurde am Sonntagnachmittag in ein Krankenhaus gebracht, wo Ärzte ihn operierten, wie die Polizei am Montag mitteilte. Er werde intensivmedizinisch betreut. Zum Unfallhergang hieß es, dass ein 35 Jahre alter Mann mit seinem Wohnmobil «als Vorfahrtsberechtigter» im Schwertlilienweg in Richtung Petunienweg unterwegs war, als der Radfahrer von links kam. Der 74-Jährige soll nach bisherigen Erkenntnissen offenbar den Minzeweg befahren haben. (dpa)

+++ 2. August +++

Motorradfahrer prallt gegen Leitplanke und wird schwer verletzt

Ein Motorradfahrer ist auf der Autobahn 111 vor der Anschlussstelle Stolpe im Landkreis Oberhavel gegen eine Leitplanke geprallt und schwer verletzt worden. Der 56-Jährige sei am Samstag auf dem linken Fahrstreifen Richtung Kreuz Oranienburg zu schnell gefahren, teilte die Polizei am Sonntag mit. Mit seinem Motorrad sei der Mann auf die Seite gekippt, nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und dann auf die seitliche Schutzplanke geprallt. Die Schutzkleidung habe den Fahrer allerdings vor schwersten Verletzungen bewahrt. Er kam in ein Krankenhaus nach Berlin. (dpa)

Zwei Tote bei Unfall von betrunkenem Autofahrer auf A20

Beim Auffahrunfall eines betrunkenen Autofahrers auf der A20 bei Wismar sind in dem anderen Wagen der 45-jährige Fahrer und seine 19-jährige Mitfahrerin ums Leben gekommen. Ein weiterer 19-jähriger Mitfahrer sei am frühen Sonntagmorgen schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei mit. Nach ersten Ermittlungen war ein 28-Jähriger auf den Wagen der drei aufgefahren. Der Mann blieb unverletzt. Ein Atemalkoholtest bei ihm habe einen Wert von 2,1 Promille ergeben. Die Staatsanwaltschaft beauftragte den Angaben zufolge einen Gutachter mit der Untersuchung des Unfallhergangs. (dpa)

45 Polizisten bei Demonstrationen in Berlin verletzt

Im Zusammenhang mit Demonstrationen sind am Samstag in Berlin 45 Polizisten verletzt worden. Eine Zuordnung zu den einzelnen Demonstrationen sei aktuell nicht möglich, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Nach Angaben vom Samstag waren im Stadtteil Neukölln bei einer Demonstration gegen geplante Räumungen bei Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei Einsatzkräfte verletzt worden. Insgesamt waren nach Polizeiangaben 1100 Beamte bei den Demonstrationen am Samstag im Einsatz. Darunter waren auch Demonstration und Kundgebung gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Die Kundgebung war von der Polizei beendet worden. Bei der Auflösung musste die Polizei auch einzelne Teilnehmer wegtragen. Ob auch bei diesen Einsätzen Polizisten verletzt wurden, konnte der Polizeisprecher am Sonntag nicht sagen. (dpa)

In drei Kreisen Brandenburgs höchste Waldbrandgefahr

Die Trockenheit hat im Süden und Osten Brandenburgs die Gefahr von Waldbränden erhöht. In den Landkreisen Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Oder-Spree sowie in der Stadt Frankfurt (Oder) galt am Sonntag die höchste Gefahrenstufe, meldete das Umweltministerium auf seiner Internetseite. In vier weiteren Kreisen im Süden und Osten sowie in der Stadt Cottbus gilt die zweithöchste Stufe, die eine hohe Waldbrandgefahr ausweist. Für die Prignitz gab das Ministerium dagegen nur eine sehr geringe Gefahr an. In Brandenburg gab es in diesem Jahr bereits 210 Waldbrände, wie das Umweltministerium am Samstag bei Twitter schrieb und deshalb um Vorsicht bat. (dpa)

+++ 1. August +++

Krawalle bei Demo gegen geplante Räumung einer linken Szene-Kneipe

Am Rande einer Demonstration gegen geplante Räumung der linken Szene-Kneipe Syndikat ist es am Sonnabend im Neuköllner Schillerkiez zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Dabei wurden nach Polizeiangaben zwei Beamte verletzt. Aus dem Demonstrationszug mit etwa 2000 Teilnehmern waren Steine geworfen worden. Zudem wurde Pyrotechnik gezündet.

Im Schiller-Kiez von Neukölln kam es am Samstagabend zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Foto:  Fabian Sommer/dpa

Die Szene-Kneipe soll laut ihrer Betreiber am 7. August geräumt werden. Zudem wollten die Demonstranten Solidarität mit anderen linken Projekten zeigen. (dpa)

Mann tot aus Krampnitzsee geborgen

Ein Mann, der auf dem Krampnitzsee in Potsdam von seinem Boot aus ins Wasser gesprungen und dann verschwunden ist, ist tot gefunden worden. Taucher hätten den 75-Jährigen am Samstag geborgen, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann sei vom Boot aus ins Wasser gesprungen und habe seiner Frau gesagt, er wolle Richtung Hafen schwimmen. Dort sei er jedoch nicht angekommen. Daraufhin alarmierte die Frau die Einsatzkräfte. Mehrere Feuerwehren, ein Polizeihubschrauber, der Rettungsdienst und die Wasserwacht waren im Einsatz. Am vergangenen Mittwoch war auf dem Krampnitzsee ein 62 Jahre alter Surfer leblos im Wasser treibend entdeckt worden. (dpa)

Laube bei Brand in Französisch Buchholz zerstört

Bei einem Brand in Berlin im Stadtteil Französisch Buchholz ist am Samstag eine baufällige Laube zerstört worden. Verletzt wurde dabei nach Angaben der Feuerwehr niemand. Die Rauchsäule war für einige Zeit über weiten Teilen der Stadt zu sehen. Die eingesetzten 20 Feuerwehrleute sicherten mit drei Löschfahrzeugen umliegende Gebäude sowie die angrenzende Grünfläche vor einem Übergreifen des Brandes. Dadurch sei ein Ausbreiten des Feuers verhindert worden, hieß es. (dpa)

+++ 31. Juli +++

Kreuzberg: Papierlager steht in Flammen

Brand eines Papierlager in der Köpenicker Straße. Foto: Henseke

Die Berliner Feuerwehr ist am Freitagnachmittag zu einem Brand in einem Altpapierlager in der Köpenicker Straße in Kreuzberg ausgerückt. Eine Rauchwolke sei gegen 17 Uhr über weiten Teilen der Stadt zu sehen gewesen, sagte ein Sprecher. Neben dem Altpapier brannten auch andere Wertstoffe, die dort in gepressten Ballen gelagert werden. Dies mache die Löscharbeiten etwas schwieriger, gegen 18 Uhr hätten die Feuerwehrleute den Brand aber unter Kontrolle gehabt.

Sogar ein Radlader sei im Einsatz, um die Ballen auseinanderzuziehen. Insgesamt war die Feuerwehr mit 80 Kräften im Einsatz, die Nachlöscharbeiten würden am Freitagabend noch einige Stunden dauern, hieß es. (dpa)

Hermannplatz: Vier Männer greifen Bankfiliale mit Reizgas an

In Berlin haben vier Männer eine Postbankfiliale mit Reizgas angegriffen und mindestens elf Menschen verletzt. Es sei noch unklar, ob die Unbekannten einen Raubüberfall beabsichtigten oder bloß Menschen verletzen wollten, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Die Männer konnten fliehen. Die Filiale befindet sich in einem Gebäudekomplex, in dem auch eine Karstadt-Filiale ist. Das Gebäude wird nun durchsucht.

Es gebe unterschiedliche Angaben dazu, ob die Männer mit einem Auto geflohen seien oder ob sich zwei von ihnen noch dort aufhielten, sagte der Polizeisprecher. Demnach hatten die Männer die Filiale mit Reizgas gestürmt und dabei mindestens elf Menschen verletzt. Bisher gebe es keine Erkenntnisse, dass etwas entwendet worden sei.

Die Polizei konnte noch keine Angaben dazu machen, wie viele Menschen sich zu dem Zeitpunkt in der Filiale aufhielten. Die Polizei war mit etwa 170 Einsatzkräften vor Ort. (AFP)

Wedding: Polizistin bei Kontrolle fast umgefahren

Bei einer Verkehrskontrolle im Wedding hat ein Autofahrer eine Polizistin beinahe umgefahren. Sie habe zur Seite springen müssen, um nicht von dem Wagen erfasst zu werden, teilte die Polizei am Freitag mit. Der Vorfall hatte sich am Donnerstag gegen Mittag am Louise-Schroeder-Platz/Ecke Reginhardstraße ereignet, nachdem der Autofahrer wiederholt ein Stopp-Schild missachtet hatte.

Zunächst schien der Mann langsam in die Kontrollstelle zu fahren, änderte dann jedoch abrupt die Fahrtrichtung und beschleunigte stark, wie es hieß. Die Polizistin verletzte sich durch den Sprung am Rücken, der Fahrer floh unerkannt. (dpa)

Landesvertretung von Baden-Württemberg mit Steinen beworfen

Maskierte haben die Landesvertretung von Baden-Württemberg in Berlin mit Steinen und Farbflaschen beworfen. Objektschützer beobachteten laut Polizei in der Nacht zum Freitag bis zu zehn dunkel gekleidete Personen, die Steine und mit Farbe gefüllte Flaschen gegen die Eingangstüren sowie gegen die Fassade warfen. Die Unbekannten flüchteten. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen, da ein politisches Motiv nicht ausgeschlossen wird.

An diesem Samstag will die Stuttgarter Initiative „Querdenken 711“ mit 10 000 Teilnehmern unter dem Motto „Das Ende der Pandemie - Tag der Freiheit“ in der Hauptstadt auf die Straße gehen. Sie hatte in Stuttgart wiederholt gegen Auflagen zur Eindämmung des Coronavirus demonstriert.

Ob die Tat damit in Zusammenhang stehen könnte, blieb zunächst offen. „Wir haben keine Erkenntnisse, in welche Richtung es geht“, sagte ein Polizeisprecher. (dpa)

Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus in Steglitz: Mann verletzt

Im Berliner Stadtteil Steglitz hat in der Nacht zum Freitag eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus gebrannt. Dabei habe sich der Bewohner der Brandwohnung eine Rauchgasvergiftung zugezogen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Warum in der Wohnung im vierten Obergeschoss des Wohnhauses das Feuer ausbrach, war zunächst unklar. Auch die Höhe des Sachschadens war in der Nacht noch unbekannt. Nach Angaben der Feuerwehr waren etwa 40 Einsatzkräfte vor Ort. (dpa)

In Steglitz stand eine Wohnung voll in Flammen. Foto: Pudwell

A11 in Richtung Berlin nach Unfall gesperrt – zwei Schwerverletzte

Bei einem Unfall auf der Autobahn 11 kurz vor Bernau (Landkreis Barnim) sind nach ersten Polizeiangaben zwei Menschen ins Krankenhaus gebracht worden. Man gehe von schweren Verletzungen bei dem Mann und der Frau aus, kenne den genauen Verletzungsgrad aber nicht, sagte ein Sprecher der Leitstelle am Freitagmorgen. Zwei Autos seien zusammengestoßen und durch den Unfall beschädigt worden. Genauere Details lagen zunächst nicht vor. Die Autobahn war laut dem Sprecher zunächst in Fahrtrichtung Berlin gesperrt worden. Mittlerweile werde der Verkehr um den Unfallort herumgeführt. (dpa)

+++ 30. Juli +++

85-Jährige aus Brandenburg in Ostsee ertrunken

Beim Baden in der Ostsee ist eine 85 Jahre alte Urlauberin aus Brandenburg ums Leben gekommen. Ihr lebloser Körper wurde am Donnerstag von anderen Badegästen bei Graal-Müritz in Mecklenburg-Vorpommern im Wasser entdeckt, wie die Polizei am Abend mitteilte. Alle Versuche, die Frau am Strand wiederzubeleben, blieben ohne Erfolg. Der Kriminaldauerdienst Rostock leitete Ermittlungen ein. Eine Polizeisprecherin sagte, die Frau sei ertrunken. Die Urlauberin kam aus der Gemeinde Zeuthen im Süden von Berlin. (dpa)

82-Jähriger stirbt nach Radunfall – Obduktion soll Ursache klären

Einen Tag nach einer Kollision mit einem Auto in Berlin-Lichterfelde ist ein 82 Jahre alter Fahrradfahrer in Berlin gestorben. Eine Obduktion soll jetzt klären, ob sein Tod Folge des Unfalls war, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Mann habe am Mittwochmorgen augenscheinlich nur oberflächliche Verletzungen davongetragen und sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Dort starb er demnach in der Nacht.

Ein 34-Jähriger soll den Senior mit seinem Auto an der Kreuzung Goerzallee, Drakestraße, Hindenburgdamm und Königsberger Straße erfasst haben. Der genaue Unfallhergang wird nach Polizeiangaben noch ermittelt. Der Radfahrer soll die Fahrbahn in Höhe einer Fußgängerfurt überquert haben. Der Autofahrer habe laut Zeugen die Kreuzung bei Grün überquert, hieß es. (dpa)

Brandenburg: Polizeieinsatz im Wohnheim - Bewohner protestieren gegen Quarantäne

In einem Wohnheim für Geflüchtete in Stahnsdorf (Potsdam-Mittelmark) haben Bewohner gegen die dort angeordnete Quarantäne protestiert. Weil einzelne Bewohner Mitarbeiter und den Wachschutz bedroht hätten, sei die Polizei eingeschaltet worden, sagte Landkreissprecherin Andrea Metzler am Donnerstag. Die Proteste begannen demnach am Mittwochmorgen und dauerten bis zum Donnerstag an. Während des fast 24-stündigen Polizeieinsatzes waren zeitweise mehr als 20 Polizisten in dem Heim. Nach Angaben des Landkreises wurden mehrere Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz aufgenommen.

Zu den Protesten kam es, nachdem die seit dem 18. Juli für alle 263 Heimbewohner angeordnete Quarantäne nochmals verlängert wurde. Sechs Bewohner waren positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Zuvor waren bereits Tests bei 13 Bewohnern positiv. Dies sei den Bewohnern am Mittwoch mitgeteilt worden, woraufhin die Probleme begonnen hätten, sagte Landkreis-Sprecherin Metzler. Eigentlich sollte die Quarantäne am Mittwoch enden. Zunächst hatte der RBB darüber berichtet. (dpa)

Neukölln: Autos standen in Flammen

In der Nacht zum Donnerstag haben in Berlin wieder Autos gebrannt. Diesmal standen Wohnmobil und ein daneben geparkter VW SUV in der Neuköllner Elbestraße in Flammen. Hier und in der näheren Umgebung brannten bereits mehrfach Fahrzeuge.

Erneut brannten in Neukölln Autos. Foto: Pudwell

Durch die Hitze wurde mindestens ein weiteres Fahrzeug beschädigt. Ebenfalls im Mitleidenschaft gezogen wurden zwei Bäume, die zeitweise bis in den Baumkronen in Brand standen. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Verletzt wurde niemand. (Pud/BK)

Kreuzberg: Junge Männer beschimpfen Transfrau

Am Mittwochabend ist eine Transfrau in Kreuzberg beschimpft worden. Die 29-Jährige war gegen 20.45 Uhr in der Friedrichstraße aus einer Gruppe junger Männer heraus aufgrund ihrer sexuellen Orientierung angepöbelt worden. Anschließend warf eine Person aus der Gruppe einen Stein in ihre Richtung, dem sie ausweichen konnte. Als die Männer bemerkten, dass die 29-Jährige die Polizei alarmierte, ergriffen diese die Flucht. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin. (BK)

Auto prallt gegen Baum und fängt Feuer - Insassen verletzt

Fünf Insassen eines Wagens haben sich in Geltow in der Nacht zum Donnerstag bei einem Unfall verletzt. Es habe sich um Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17 Jahren gehandelt, teilte die Polizei mit. Wer von den Minderjährigen den Wagen im Landkreis Potsdam-Mittelmark fuhr, war zunächst unklar. Nach Polizeiangaben war das Auto von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Danach hätten sich die Jugendlichen verletzt von dem Auto entfernt. Erst danach fing der Wagen Feuer. Die näheren Umstände zu dem unerlaubten nächtlichen Ausflug der Minderjährigen waren zunächst nicht bekannt. (dpa)

+++ 29. Juli +++

Volkspark Friedrichshain und Hasenheide: Betrunkene Jugendliche randalieren

In zwei Berliner Parkanlagen hat die Polizei mit insgesamt rund 120 Einsatzkräften größere Menschenansammlungen aufgelöst. Im Volkspark Friedrichshain, wo sich in der Nacht zum Mittwoch rund 250 teils stark betrunkene Jugendliche aufhielten, warfen Unbekannte vereinzelt Flaschen in Richtung der Beamten, wie die Polizei mitteilte. Teile des Parks wurden demnach ausgeleuchtet und die Menschen zum Gehen aufgerufen. In der Hasenheide in Neukölln seien am Dienstagabend bis zu 1200 Menschen festgestellt worden, hieß es weiter. «Es wurde Musik abgespielt und die Abstände zueinander nicht eingehalten.» Menschen seien angesprochen worden, Musik und Tanzdarbietungen einzustellen. Über Lautsprecher sei zum Einhalten der Mindestabstände aufgerufen worden. Mit weiteren Streifen seien neue Ansammlungen verhindert worden.

Mutiger 25-Jähriger bringt rollenden Betonmischer zum Stehen

In Neukölln hat ein Mann einen Betonmischer-Lkw zum Stehen gebracht, dessen Fahrer bewusstlos war. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, bemerkte ein Autofahrer auf der A 113 am Dienstagvormittag, dass der Lkw zwischen den Abfahrten Stubenrauchstraße und Johannisthaler Chaussee Schlangenlinien fuhr. Beim Vorbeifahren bemerkte er, dass der Fahrer des Lkw das Bewusstsein verloren hatte. Er fuhr mit seinem Auto in entsprechendem Abstand vor den Mischwagen und blieb stehen. Der 25-Jährige Beifahrer eilte zu dem Laster, der mittlerweile Schrittgeschwindigkeit fuhr, und sprang auf. Er zog die Handbremse an und den Zündschlüssel ab, so dass der Betonmischer zum Stehen kam. Rettungskräfte versorgten den 50-jährigen Fahrer, der wahrscheinlich einen Schlaganfall erlitten hatte. Er wurde mit einem speziell für Schlaganfälle konzipierten Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. (tc)

Karlshorst: Anschlag auf Büro von Innensenator Geisel

Unbekannte haben in Berlin-Karlshorst einen Anschlag auf das Abgeordnetenbüro von Innensenator Andreas Geisel (SPD) verübt. An der Dönhoffstraße schlugen sie am frühen Donnerstagmorgen die Fensterscheiben ein und beschmierten die Scheiben mit Parolen. Es ist nicht der erste Anschlag.

Das Abgeordnetenbüro des Innensenators wurde nicht zum ersten Mal Ziel eines Anschlags. Foto: Pudwell

Es ist nicht der erste Anschlag. Im Schaufenster des Büros liegen noch Steine vergangener Attacken. Sie sind als „Anti-Demokraten-Steine“ beschriftet. Der Staatsschutz ermittelt. Er geht davon aus, dass die Tat von Linksextremisten verübt wurde. (tc)

Radler ist mit 1.500 Ecstasy-Tabletten unterwegs

Polizisten haben in Prenzlauer Berg einen mutmaßlichen Drogendealer festgenommen. Am Dienstagnachmittag fiel der 47-Jährige einer Streife des Polizeiabschnitts 16 in der Kniprodestraße auf, als dieser mit einem E-Bike auf dem Gehweg fuhr. Bei einer Kontrolle fanden die Einsatzkräfte im Rucksack des Radfahrers diverse Drogen und Medikamente, darunter etwa 1.500 Ecstasy-Tabletten und rund ein Kilogramm Marihuana. Weitere Ermittlungen ergaben, dass das E-Bike, mit dem der Mann unterwegs war, gestohlen war. (tc)

Unbekannte rauben 45-Jährigem die Armbanduhr

Bei einem Raub ist in der Nacht in Charlottenburg ein 45-Jähriger verletzt worden. Nach Angaben der Polizei lief er gegen Mitternacht die Joachimsthaler Straße in Richtung Lietzenburger Straße entlang. Ein Unbekannter sprach ihn auf seine hochwertige Armbanduhr an und forderte die Herausgabe. Als der 45-Jährige daraufhin über die Fahrbahn der Joachimsthaler Straße versuchte zu flüchten, kamen drei weitere Unbekannte hinzu. Die Täter schlugen den 45-Jährigen mit Fäusten und einem Teleskopschlagstock, hielten ihm ein Messer vor und konnten so seine Uhr vom Handgelenk ziehen. Während der Flucht über die Straße mussten ein BVG-Bus und ein weiteres Fahrzeug stark abbremsen, um einen Unfall zu vermeiden. Der Beraubte konnte sich in den Bus der Linie 249 flüchten. Von dort alarmierte der Busfahrer die Polizei. Die Räuber flüchteten unerkannt in Richtung Kurfürstendamm. Der Mann kam mit Kopfverletzungen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. (tc)

+++ 28. Juli +++

38-Jähriger im Wald bei Arbeitsunfall ums Leben gekommen

Bei Verladearbeiten in einem Wald bei Bad Saarow ist am Dienstagnachmittag ein 38 Jahre alter Lastwagenfahrer ums Leben gekommen. Er sei beim Rangieren in der Gemeinde Diensdorf-Radlow (Oder-Spree) zwischen Fahrzeug und Baumstämmen eingeklemmt worden, teilte ein Sprecher des Lagezentrums am Abend in Potsdam mit. (dpa)

Naziparolen gebrüllt und Beamte attackiert: In Gewahrsam genommen

Ein 38-Jähriger, der in Brandenburg/Havel Naziparolen gebrüllt hat, ist von der Polizei in Gewahrsam genommen worden. Zeugen hatten über den Vorfall am Montag berichtet, wie die Polizeidirektion West am Dienstag mitteilte. Bei der Durchsuchung des Mannes entdeckten die Beamten Tütchen mit verdächtigen Substanzen. Er schlug dann mehrmals mit dem Kopf gegen die Seitenscheibe des Polizeiwagens und verletzte sich, bevor er von den Beamten daran gehindert werden konnte. Ein 39-Jähriger und eine 45 Jahre alte Frau versuchten erfolglos den 38-Jährigen zu befreien. Die beiden zum Teil stark alkoholisierten Männer wurden in Polizeigewahrsam gebracht. Gegen sie wurden Ermittlungen unter anderem wegen des Verwendens von Zeichen verfassungswidriger Organisationen, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und den Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. (dpa)

Vermisster Angler tot in Boot gefunden

Ein bei einem Angelausflug vermisster Mann ist tot. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Eine Frau aus Eberswalde (Barnim) hatte angegeben, dass ihr Mann am Montag Angeln gehen wollte und im Tagesverlauf nicht mehr telefonisch erreichbar gewesen sei. Angehörige fanden das verlassene Fahrzeug des 59-Jährigen am Großen Krinertsee und bemerkten, dass auch sein Boot fehlte.

Die Polizei startete daraufhin eine umfangreiche Suche. Daran waren auch Kräfte der Wasserwacht Templin beteiligt. Sie fanden schließlich das Boot mit dem darin liegenden Mann auf dem See. Am Ufer konnte ein Notarzt nur noch seinen Tod feststellen. Die Polizei schloss nach ersten Erkenntnissen ein Fremdverschulden aus. (dpa)

Schöneberg: Autodieb geschnappt

Am Montagnachmittag hat die Polizei einen Autodieb in Schöneberg festgenommen. Ein Zeuge hatte den gestohlenen Mini einer Bekannten in der Frobenstraße entdeckt und fuhr daraufhin mit seinem Auto unbemerkt hinterher. Als der Autodieb gegen 14.15 Uhr in der Potsdamer Straße anhielt, um bei einem Backshop einzukaufen, hielt er den 23-Jährigen bis zum Eintreffen der von ihm alarmierten Polizisten fest. Der Festgenommene konnte keinen Führerschein vorweisen und ein Drogenschnelltest verlief positiv. Der Mini wurde sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Friedrichshain: Festnahme nach Einbruch

Verantwortliche eines Zirkus- und Barlagers in Friedrichshain entdeckten am Montagvormittag einen Einbruch und alarmierten die Polizei. Während die Beamten mit der Tatortarbeit in der Revaler Straße beschäftigt waren, fiel einer 22-jährigen Zeugin gegen 12 Uhr ein Mann auf dem Gelände auf, der Diebesgut aus dem Lager bei sich trug. Sie informierte die Polizisten, die den Tatverdächtigen im Alter von 21 Jahren festnahmen. Er soll am Dienstag einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden. (BK)

Arbeitskollegen rassistisch beleidigt

Ein Busfahrer soll am Sonntag in Alt-Treptow einen Arbeitskollegen rassistisch beleidigt haben. Der 60-jährige Beleidigte erschien am Abend auf der Wache eines Polizeiabschnittes in Wedding und zeigte an, dass ihn ein Arbeitskollege gegen 13.30 Uhr am Treptower Park rassistisch beleidigt haben soll, als dieser sich bei der Übergabe des Busses über den Reinigungszustand desselben geäußert haben soll. Der 60-Jährige und der Tatverdächtige sind Busfahrer des Busersatzverkehres der Linie X40/41. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin. (BK)

+++ 27. Juli +++

Kinder verletzen sich mit Böller

Beim Spielen sind zwei Kinder am Sonntag in Fürstenwalde (Märkisch-Oderland) durch einen explodierenden Gegenstand leicht verletzt worden. Es handele sich vermutlich um einen illegalen sogenannter Polen-Böller, teilte die Polizeidirektion Ost am Montag mit. Die beiden neun- und zehnjährigen Jungen kamen in ein Krankenhaus. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen. (dpa)

Fahrzeugkontrolle - Polizisten beschlagnahmen Fleischerbeil und Einhandmesser

Zivilpolizisten habe am Sonntagabend in Kreuzberg einen Autofahrer kontrolliert und dabei ein Fleischerbeil sowie ein Einhandmesser beschlagnahmt. Die Polizisten hatten mit ihrem zivilen Polizeifahrzeug gegen 20.45 Uhr an der Katzbach- Ecke Yorckstraße an einer roten Ampel neben einem Renault angehalten. Nach einem Blickkontakt mit dem Beamten auf dem Beifahrersitz, öffnete der Renault-Fahrer sein Fenster und fragte ihn, ob alles in Ordnung sei. Kurz darauf wechselte die Ampel auf Grün und beide Fahrzeuge fuhren an. Der Autofahrer griff dann das Fleischerbeil aus dem Innenraum, hielt dieses aus dem Fenster und forderte die Besatzung der Zivilstreife auf weiterzufahren. Daraufhin gaben sich die Polizeibeamten zu erkennen und stoppten den Mann. Bei der Durchsuchung des Mannes entdeckten die Zivilfahnder auch ein Einhandmesser. Eine durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund 1,1 Promille. Der 32-Jährige wurde festgenommen und nach einer  Blutentnahme, erkennungsdienstlicher Behandlung und Beschlagnahme seines Führerscheins wieder entlassen. (BK)

Drei Fahrzeuge in Eberswalde in Brand gesteckt

Drei Fahrzeuge haben am frühen Montagmorgen im Stadtgebiet von Eberswalde gebrannt. Ein Lastwagen ging dabei komplett in Flammen auf, zwei weitere Autos wurden erheblich beschädigt, wie die Polizei mitteilte. Sie geht nach derzeitigem Erkenntnisstand von Brandstiftung aus. In der Nähe habe sich ein 21-jähriger Mann aufgehalten, der Ruß- und Aschespuren an den Händen hatte und unter Drogeneinfluss stand. Die Kriminalpolizei ermittelt nun, ob der junge Mann in Zusammenhang mit den Vorfällen steht. Die Schadenssumme wird auf eine Höhe von rund 100.000 Euro geschätzt. (dpa)

Schlägerei am U-Bahnhof Blaschkoallee

Am Sonntagabend ist es in Britz zu einer Massenshlägerei gekommen. Alarmierte Polizeibeamte trafen gegen 19 Uhr am U-Bahnhof Blaschkoallee 15 bis 20 Personen an, die dann zum Großteil flüchteten. Sechs Personen der Gruppe konnten die Polizisten vor Ort aber noch erwischen.

Zwei Männer im Alter von 33 und 41 Jahren wiesen leichte Kopfverletzungen auf und wurden ambulant im Krankenhaus behandelt. Zwei weitere männliche Personen, im Alter von 43 und 14 Jahren, konnten als Zeugen identifiziert werden. Ein 18- und ein 15-Jähriger, wurden zur Identitätsfeststellung und erkennungsdienstlichen Behandlung festgenommen. Sie wiesen ebenfalls leichte Kopfverletzungen auf, mussten aber nicht behandelt werden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Schlägerei und Identifizierung weiterer Beteiligter dauern an. (BK)

Kabelbrand im U-Bahnhof Hermannplatz - zwei Menschen verletzt

Im U-Bahnhof Hermannplatz ist es am späten Sonntagabend gegen 23.30 Uhr bei Bauarbeiten zu einem Kabelbrand mit starker Rauchentwicklung gekommen.

Einsatzkräfte am Hermannplatz Foto: Pudwell

Die Feuerwehr war mit 100 Einsatzkräften im Einsatz. Der Brand war schon vor Eintreffen der Feuerwehr erloschen. Zwei Arbeiter wurden leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Da es sich um einen Kreuzungsbahnhof handelt und wegen der Rauchentwicklung war unklar, ob weitere Bahnhöfe betroffen waren. Mehrere U-Bahnhöfe bleiben bis Betriebsbeginn geschlossen. Dort fahren die Züge durch, um sie zu belüften. Ein Fachkommissariat der Polizei und das Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit Berlin (LAGetSi) ermitteln. (Pud/BK)

+++ 26. Juli +++

Feiern trotz Corona: Zahlreiche Einsätze wegen Ruhestörungen

Die Polizei musste am Wochenende in der Landeshauptstadt Potsdam und im Landkreis Potsdam-Mittelmark zu zahlreichen Einsätzen wegen Ruhestörung ausrücken. In beiden Nächten meldeten Anwohner der Städte Potsdam, Werder (Havel), Teltow und Kleinmachnow insgesamt 44 Ruhestörungen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Trotz Corona wurde demnach ausgelassen gefeiert -  in Wohnungen, aber auch an öffentlichen Orten, darunter Parks. Im Zentrum des Potsdamer Stadtteils Babelsberg etwa spielten bis zu 20 Jugendliche mit Flaschen Fußball. In Kleinmachnow feierten etwa 40 Personen eine Gartenparty und waren zu laut. Die Polizei löste einige der Feiern auf und sprach Platzverweise aus - wie viele, konnte ein Sprecher zunächst nicht sagen. In den meisten Fällen habe es jedoch gereicht, zur Ruhe zu ermahnen. (dpa)

Mann tritt Lebensgefährtin mit Prothese in Magen: Polizei ermittelt zu häuslicher Gewalt

Die Polizei in Fürstenwalde (Oder-Spree) ermittelt zu zwei Fällen von häuslicher Gewalt in der Stadt. In der Nordstraße hatte Samstagfrüh ein Mann seiner Lebensgefährtin mit seiner Bein-Prothese in den Magen getreten. Anschließend schlug er der Frau mit der Faust gegen den Kopf. Dadurch stürzte sie und verletzte sich am Oberschenkel, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Bei einer Befragung durch Polizisten gab er an, zuvor von seiner Partnerin geschlagen worden zu sein. Die Beamten nahmen von beiden Beteiligten jeweils eine Anzeige wegen Körperverletzung auf. Der Mann musste auf Anweisung der Polizei die Wohnung verlassen. Die verfügte Wohnungsverweisung gelte maximal zehn Tage, sagte ein Sprecher auf Anfrage.

Am Samstagabend wurden Polizisten in die Waldemarstraße gerufen. Ein 56-Jähriger hatte eine Vase in Richtung seiner Ehefrau geworfen, sie jedoch nicht getroffen. Der Mann war den Angaben zufolge alkoholisiert und in einem psychisch labilen Zustand. Er wurde von einem Notarzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Beamten ermitteln nun wegen Körperverletzung. Auch in diesem Fall sprachen sie gegen den Beschuldigten eine Wohnungsverweisung aus. (dpa)

+++ 25. Juli +++

23-Jähriger in Spandau getötet? 20-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Nach dem Fund eines leblosen 23-Jährigen in Berlin-Spandau ist ein 20 Jahre alter Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Er sei bereits am Freitagnachmittag wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts festgenommen worden, teilte die Polizei am Samstag mit. Am Samstagabend wurde ein Haftbefehl wegen Totschlags erlassen, wie die Generalstaatsanwaltschaft mitteilte.

Der 23-jährige Mann war am Donnerstagabend von seinen Eltern leblos im eigenen Zimmer der gemeinsamen Wohnung im Brunsbütteler Damm gefunden worden. «Aufgrund der Verletzungen und der Auffindesituation besteht der Verdacht eines Tötungsdeliktes», teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag gemeinsam mit, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. In dem Fall ermittele eine Mordkommission.

Um zu klären, wie der Mann zu Tode kam, sollte die Leiche noch am Freitagmittag obduziert werden. Am Samstagmittag war laut Polizeisprecherin noch kein Ergebnis bekannt. Es war offen, ob dieses noch am Wochenende bekanntgegeben wird.

Schläge und Steinwürfe - Fünf Männer greifen Passant und Polizei an

Ein Passant und fünf Einsatzkräfte sind nach Polizeiangaben am späten Freitagabend von fünf Männern angegriffen und verletzt worden. Die Unbekannten schlugen im Ortsteil Friedrichsfelde in Berlin-Lichtenberg mehrfach auf einen 33-Jährigen ein, der ihnen keine Zigaretten geben wollte, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Er sei ins Gleisbett der Straßenbahn gestürzt und habe sich am Kopf verletzt. Der Angegriffene habe dann mehrere Steine in die Richtung der Unbekannten geworfen, sie aber verfehlt. Diese versuchten den Angaben zufolge ebenfalls erfolglos, den 33-Jährigen mit Steinen zu treffen.

Die Auseinandersetzung habe sich auf einen danebenliegenden Parkplatz verlagert. Ein Zivilpolizist, der dazwischen gehen wollte, sei ins Gesicht geschlagen und dabei verletzt worden. Insgesamt seien fünf Einsatzkräfte verletzt worden und mussten ihren Dienst beenden, hieß es. Der 33-Jährige sei vor Ort behandelt worden. Drei der Tatverdächtigen im Alter von 20, 24 und 27 Jahren sei Blut entnommen worden. Zwei weitere tatverdächtige Männer seien geflohen. Die Polizei ermittelt zum Geschehen. (dpa)

Nach Tankstellenüberfall in Kloster Lehnin Räuber in Berlin gefasst

Erfolgreiche Zusammenarbeit: Polizisten in Brandenburg und Berlin haben am Freitag einen Tankstellenüberfall in Kloster Lehnin (Potsdam-Mittelmark) gemeinsam aufgeklärt und die mutmaßlichen Täter gefasst. Vier maskierte Männer hatten nach Polizeiangaben vom Samstag zwei Mitarbeiter der Tankstelle bedroht und die Herausgabe von Bargeld aus der Kasse sowie der Geldbörsen und Handys der Angestellten verlangt. Einer der Männer schlug einem Angestellten dabei gegen den Kopf und verletzte ihn. Eine Angestellte erlitt einen Schock. Anschließend flüchteten die Angreifer mit einem Auto in Richtung der Autobahn 2.

Der Berliner Polizei ging das Fahrzeug der Getürmten am Freitagabend dann bei einer Kontrolle in Berlin-Nikolassee ins Netz. Der Fahrer des Autos wurde festgenommen. Die drei anderen Insassen ergriffen zunächst die Flucht, konnten aber wenig später ebenfalls gefasst werden. Im beschlagnahmten Fahrzeug fand sich unter anderem das Handy des Tankstellenmitarbeiters. Die Polizei sicherte Spuren am Tatort. Die vier Tatverdächtigen im Alter zwischen 18 und 40 Jahren sollten auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin noch am Samstag einem Haftrichter vorgeführt werden. (dpa)

Polizei sprengt illegale Corona-Party im Volkspark Wuhlheide

In der Nacht zu Sonnabend hat die Polizei im Volkspark Wuhlheide eine illegale Party ausgehoben, an der rund 150 Personen teilnahmen. Die Veranstalter gaben laut Polizei an, nur Bekannte eingeladen zu haben - diese hätten aber über soziale Netzwerke weitere Gäste eingeladen, sodass die Veranstalter gar nicht wussten, wer auf der Party zugegen war. Die Beamten beschlagnahmten Musik- und Lichtanlage. Auf die Party-Veranstalter kommt nun ein saftiges Bußgeld zu. (BK)

Mann wird bei brutalem Streit bewusstlos - Not-OP

Bei einem Angriff in der Nacht zu Sonnabend in Marzahn ist ein Mann schwer verletzt worden. Zeugen sahen, wie der bislang Unbekannte vor einer Kneipe in der Rabensteinstraße mit zwei Männern in Streit geriet. Dabei schlugen die beiden Männer den Unbekannten und schubsten ihn. Dieser stürzte zu Boden, stieß mit dem Kopf gegen einen Stein und blieb bewusstlos liegen. Anschließend flüchteten die beiden Tatverdächtigen. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten in eine Klinik, in der er sofort operiert werden musste. Sein Zustand soll derzeit stabil sein. Die Kripo ermittelt. (BK)

Zwei Verletzte bei brutaler Auseinandersetzung in Spandau

Ein Jugendlicher und ein Mann sind bei einem brutalen Streit in der Nacht zu Sonnabend in Spandau verletzt worden. Laut Polizei waren zwei Gruppen am Lindenufer miteinander in Streit geraten. Dabei habe ein 30-Jähriger einen 16-Jährigen mit einem Messer am Oberkörper und Hinterkopf verletzt. Anschließend flüchtete der mutmaßliche Angreifer mit seinen zwei Begleitern. Zwischenzeitlich alarmierte Polizeikräfte nahmen den 30-Jährigen kurz darauf in der Nähe fest. Dabei stellten die Beamten fest, dass er eine Schnittverletzung an einer Hand und eine Kopfplatzwunde aufwies. Er gab an, dass ihm bei einer Auseinandersetzung im Lindenufer eine Flasche gegen den Kopf geschlagen worden sein und er dabei auch die Verletzung an der Hand erlitten haben soll. Wer ihm diese Verletzungen zugefügt hatte, konnte der 30-Jährige nicht sagen. Zeitgleich versorgten Rettungskräfte den Jugendlichen und brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Beim Festgenommenen wurde per Atemalkoholkontrolle ein Wert von 1,5 Promille festgestellt. (BK)

Abfallbehälter und Kinderfahrrad angezündet – Festnahme

Mehrere Müllkörbe und ein Kinderfahrrad standen am frühen Sonnabend in Kreuzberg in Flammen. Ermittlungen zufolge hatte ein 31 Jahre alter Passant einen Mann beobachtet, wie dieser fünf Abfallbehälter im Urbanpark im Urbanhafen und ein Kinderfahrrad in der Prinzenstraße in Brand gesetzt haben soll und alarmierte daraufhin Polizei sowie Feuerwehr. Während Polizeikräfte den Tatverdächtigen festnahmen, löschten Brandbekämpfer die Feuer. Bei der Durchsuchung des 48-jährigen Festgenommen fanden die Polizeikräfte zwei Feuerzeuge und beschlagnahmten diese. Nach Personalienfeststellung wurde der Tatverdächtige am Ort entlassen. (BK)

Jugendlicher demoliert im Suff BVG-Bus

Die Polizei hat am Freitagabend einen Jugendlichen festgenommen, der in Hermsdorf einen BVG-Bus beschädigt haben soll. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 60-jährige Bus-Fahrer der Linie 125 gegen 18.15 Uhr dem 16-Jährigen am Hermsdorfer Damm aufgrund seiner starken Alkoholisierung den Einstieg verwehrt haben. Der Kraftfahrer fuhr dann langsam mit dem Bus an, woraufhin der Jugendliche auf die Fahrbahn getreten sei und der Busfahrer anhalten musste. Anschließend soll der 16-Jährige zunächst mit einer Glasflasche gegen die Fahrerscheibe geschlagen haben, lief dann auf die anderen Busseite und trat gegen die Einstiegstür, woraufhin diese zerbrach. Im Anschluss flüchtete der Jugendliche. Alarmierte Polizeieinsatzkräfte nahmen den Tatverdächtigen kurz darauf in der Nähe vorläufig fest, nachdem ihm Zeugen gefolgt waren, und übergaben ihn später seinem Vater. Eine freiwillige Atemalkoholmessung ergab einen Wert von rund 1,5 Promille. (BK)

+++ 24. Juli +++

Mann randaliert auf Supermarktdach und verletzt Polizistin

Ein Mann hat in Berlin-Friedrichshain nach Polizeiangaben auf dem Dach eines Supermarkts randaliert und einer Polizistin sein Knie ins Gesicht gerammt. Außerdem soll er auch Begrifflichkeiten verfassungsfeindlicher Organisationen verwendet haben, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der 31-Jährige habe in der Nacht auf Freitag gegen 2.20 Uhr auf dem Supermarktdach in der Revaler Straße ein Reklameschild mit Fußtritten beschädigt und eingetroffenen Polizisten den Mittelfinger gezeigt.

Nachdem ein Mitarbeiter einer Security-Firma ihm eine Leiter bereitgestellt habe, sei er diese herunter gefallen. Nach seiner Festnahme soll er dann die Polizistin verletzt haben. Sie habe mit einer Prellung im Gesicht weitergearbeitet. (dpa)

Handel mit Kokain und Heroin: Mutmaßliche Drogendealer in U-Haft

Zwei mutmaßliche Drogendealer im Alter von 25 und 28 Jahren sind nach dem Beschluss eines Ermittlungsrichters wegen des Verdachts auf Rauschgifthandel in mehreren Fällen in Untersuchungshaft genommen worden. Das teilte die Berliner Polizei am Freitag mit. Die Männer waren am Mittwochnachmittag am U-Bahnhof Paradestraße in Tempelhof festgenommen und am Donnerstag auf Antrag der Berliner Staatsanwaltschaft dem Richter vorgeführt worden.

Ihnen wird vorgeworfen, seit Februar in insgesamt acht Fällen in den U-Bahnhöfen Stadtmitte, Französische Straße und Paradestraße mit Kokain und Heroin gehandelt zu haben. (dpa)

Tötungsdelikt: Eltern finden Leiche ihres Sohnes in der Wohnung

Eltern haben in der gemeinsamen Wohnung am Brunsbüttler Damm in Spandau die Leiche ihres Sohnes entdeckt. Das Ehepaar hatte den 23-Jährigen am Donnerstagabend gegen 20.30 Uhr tot in seinem Zimmer gefunden und den Notruf gewählt, nachdem sie keine Vitalfunktionen feststellten. Eine Besatzung eines Notarztwagens konnte nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen. Die Feuerwehrleute riefen daraufhin die Polizei hinzu. Nach Angaben der Polizei besteht aufgrund der Verletzungen und der Auffindesituation der Verdacht eines Tötungsdeliktes. Die 2. Mordkommission übernahm die Ermittlungen zu dem Fall. Eine Obduktion des Leichnams sollte am Freitagmittag die Todesursache klären. Ob und wie der 23-Jährige getötet wurde, wurde bisher noch nicht mitgeteilt. (tc)

Rentner entlarvt falschen Polizeibeamten

Dank eines aufmerksamen Seniors ist am Donnerstagmittag in Heiligensee ein Mann nach einem versuchten Trickbetrug festgenommen worden. Der 71-Jährige hatte davor ab 13 Uhr mehrere Anrufe erhalten, während der sich der Anrufer als Polizist ausgab. Er warnte den Senior vor einem möglichen Einbruch und forderte ihn auf, sein Geld und seinen Schmuck in einer Tasche zu sammeln. Diese sollte dann, so der "Polizist" am Telefon weiter, von einer anderen Person abgeholt werden. Der 71-Jährige roch den Braten sofort und alarmierte die Polizei. Beamte nahmen den 35-jährigen Abholer bei der vermeintlichen Übergabe in der Hennigsdorfer Straße fest. Die weiteren Ermittlungen dauern an. (BK)

Spandau: Junger Mann leblos gefunden

Wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes in Spandau hat die 2. Mordkommission am Donnerstagabend die Ermittlungen übernommen. Gegen 20.30 Uhr fanden die Eltern ihren 23 Jahre alten Sohn in seinem Zimmer der gemeinsam bewohnten Wohnung im Brunsbütteler Damm leblos auf und alarmierten Rettungskräfte. Eine Besatzung eines Notarztwagens konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen und rief die Polizei. Aufgrund der Verletzungen und der Auffindesituation besteht der Verdacht eines Tötungsdeliktes. Eine Obduktion des Leichnams soll heute Mittag durchgeführt werden. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Radfahrer von Pkw erfasst

In der Nacht zum Freitag ist in der Landsberger Allee / Ecke Vulkanstraße ein Radfahrer von einem Pkw erfasst und schwer verletzt worden. Zivilpolizisten leisteten Erste Hilfe bevor er vom Notarzt in eine Klinik transportiert wurde.

Unfallfahrzeug. Foto: Pudwell

Nach ersten Erkenntnissen hatte der Radfahrer in Begleitung anderer Radfahrer die Straße über den Schutzstreifen für Fußgänger überquert. (BK/Pud)

+++ 23. Juli +++

Versuchter Totschlag an Polizisten: Clan-Mitglied am Flughafen Tegel vor der Ausreise gestoppt

In der Neuköllner Hermannstraße raste im April ein Auto auf einen Polizisten zu - nun haben Bundespolizisten am Flughafen Tegel einen Verdächtigen festgenommen. Der 30-Jährige wurde am Donnerstagvormittag beim Versuch der Ausreise nach Istanbul verhaftet, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Demnach erging gegen ihn Haftbefehl unter anderem wegen versuchten Totschlags und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Der Tatverdächtige befinde sich in Untersuchungshaft.

Er werde dringend verdächtigt, am 21. April 2020 kurz nach Mitternacht mit hoher Geschwindigkeit gezielt auf den Polizisten zugefahren zu sein und «dabei dessen möglichen Tod zumindest billigend in Kauf genommen zu haben», heißt es in der Mitteilung weiter. Der Beamte habe sich nur mit einem Sprung in Sicherheit bringen können. Anschließend sei der 30-Jährige der Polizei mit 150 Kilometern pro Stunde davongefahren. (dpa)

Auto erfasst Neunjährigen auf Fahrrad - tot!

Ein neunjähriger Junge, der zwischen Schwarzbach und Peickwitz (Oberspreewald-Lausitz) mit seinem Fahrrad von einem Auto erfasst wurde, ist am Mittwoch an seinen schweren Verletzungen gestorben. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit. Das Kind war am Dienstag auf einer Landstraße mit seinem Fahrrad von einem Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt worden, als es die Straße überqueren wollte. Mit schwersten Verletzungen wurde der Junge mit einem Rettungshubschrauber in eine Dresdner Klinik geflogen. Spezialisten der Dekra wurden zur Unfallaufnahme hinzugezogen. Zur Auswertung von Spuren wurden Auto und Fahrrad sichergestellt. (dpa)

Mann probiert neu gekauftes Moped aus und verunglückt schwer

Die Freude währte nur kurz: Ein Mann ist am Mittwoch in Fürstenwalde (Oder-Spree) auf der Probefahrt mit seinem neu erworbenen Moped verunglückt. Der 38-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Zudem hat er sich strafrechtlich zu verantworten, denn den Erkenntnissen zufolge trug der Mann während der Fahrt keinen Helm, war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und hatte sein Gefährt auch nicht versichert. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei. (dpa)

Zwei Drogenhändler in der U-Bahn festgenommen

Nach intensiven Ermittlungen haben Zivilpolizisten am  Mittwochnachmittag zwei Drogendealer in Tempelhof festgenommen. Die Fahnder griffen gegen 15 Uhr am U-Bahnhof Paradestraße zu. Den beiden Männern wird vorgeworfen, seit Februar dieses Jahres in insgesamt acht Fällen in den U-Bahnhöfen Stadtmitte, Französische Straße und Paradestraße mit Kokain und Heroin gehandelt zu haben. Die dringend Tatverdächtigen im Alter von 25 und 28 Jahren sollen am Donnerstag einem Ermittlungsrichter zum Erlass von Haftbefehlen überstellt werden. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Zwei Männer bei Streit schwer verletzt

In der Nacht zum Donnerstag erlitten zwei Männer bei einer Auseinandersetzung in Tiergarten schwere Verletzungen. Gegen 23.30 Uhr war es zwischen einem 37-Jährigen und einem 27 Jahre alten Mann an der Kreuzung Kluck/Ecke Pohlstraße zu einem Streit gekommen, in dessen Verlauf die Kontrahenten mit abgebrochenen Glasflaschen aufeinander losgingen. Anschließend flüchteten die Männer in entgegengesetzte Richtungen. Polizisten trafen den 27-Jährigen in unmittelbarer Nähe mit mehreren Stichverletzungen im Oberkörper und einer Schnittverletzung am Arm an und versorgten ihn, bis Rettungskräfte ihn in eine Klinik brachten. Lebensgefahr besteht nicht. Der 37-Jährige, der bei der Auseinandersetzung mehrere Schnittverletzungen im Gesicht erlitten hatte, begab sich selbst in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

U6: Pärchen beleidigt Mann rassistisch

Am Mittwochabend hat in Tempelhof eine 34-Jährige in der U6 einen Mann wegen seiner Hautfarbe beleidigt. Ihr 45-jähriger Begleiter soll den Mann außerdem gegen den Oberkörper geschlagen haben, um ihn beiseite zu schubsen. Eine Frau, die die Situation beruhigen wollte, wurde daraufhin von der 34-Jährigen mit der Faust attackiert. Das Pärchen stieg an der Station Paradestraße aus der Bahn, konnte aber von Polizisten in der Nähe entdeckt werden. Bei dem Mann ergab eine Atemalkoholmessung einen Wert von 1,6 Promille, bei der Frau 2,2 Promille. Nach Aufnahme der Personalien konnten die beiden ihren Weg fortsetzen und müssen sich nun wegen Beleidigung und Körperverletzung verantworten. (BK)

Zwei Autos brennen in Berlin

Wieder haben in der Hauptstadt in der Nacht Autos gebrannt. Im Westend ist ein Fahrzeug nach Angaben der Feuerwehr in der Nacht zum Donnerstag komplett ausgebrannt. Etwa eine halbe Stunde später, gegen 0.49 Uhr waren Einsatzkräfte in Neu-Hohenschönhausen im Einsatz: Auch dort war ein Pkw in Brand geraten. Verletzt wurde demnach niemand. (dpa)

Polizei stoppt Roller-Fahrer im Tiergartentunnel

Ende einer Rollerfahrt.  Foto: Pudwell

Am Donnerstag gegen 3.20 Uhr sind mehrere Jugendliche dabei beobachtet worden, wie sie mit Miet-Rollern mit 25 Km/h durch den Tiergartentunnel fuhren. Die Polizei konnte konnte die wilde Fahrt an der  Ausfahrt Kreuzberg stoppen. Den Tiergartentunnel dürfen ausschließlich Kraftfahrzeuge befahren, welche eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h überschreiten können. (BK/Pud)

+++ 22. Juli +++

Zwölfjährige stürzt in verlassenem Industriegebäude in die Tiefe

Eine Zwölfjährige ist in einem leerstehenden Industriegebäude in Frankfurt (Oder) mehrere Meter in die Tiefe gestürzt. Sie sei am Mittwochnachmittag in einem verlassenen Gebäude am Winterhafen durch ein Loch im Boden etwa zehn Meter tief gestürzt und habe sich dabei schwer verletzt, sagte ein Sprecher der Regionalleitstelle Oderland. Eine Freundin, mit der sie vor Ort gewesen sei, habe die Rettungskräfte alarmiert, sagte ein Polizeisprecher. Er sprach von einem drei Meter tiefen Fall. Ein Fremdverschulden für den Unfall werde ausgeschlossen, der genaue Unfallhergang ermittelt. Nach der Rettung sei die Zwölfjährige ins Krankenhaus gebracht worden. (dpa)

Mann mit Hammer schwer am Kopf verletzt

Bei einem brutalen Angriff mit einem Hammer in Spandau hat ein Mann am Dienstagabend schwere Kopfverletzungen erlitten. Zeugen sahen, wie ein Unbekannter aus einem Auto auf einem Parkplatz an der Kreuzung Nauener Straße Ecke Seegefelder Straße auf einen 36-Jährigen auf einem Parkplatz an der Kreuzung Nauener Straße Ecke Seegefelder Straße zuging und dann auf das Opfer einschlug. Anschließend flüchtete der Angreifer mit einer weiteren Person, die im Wagen gewartet hatte, in unbekannte Richtung. Der Verletzte wurde stationär in einer Klinik aufgenommen. Lebensgefahr besteht dem Vernehmen nach nicht. Die Kriminalpolizei ermittelt. (BK)

Fahrkartenautomat gesprengt - Bargeld erbeutet

Unbekannte Täter haben am Bahnhof in Gransee (Oberhavel) einen Fahrkartenautomaten aufgesprengt und eine vierstellige Summe Bargeld erbeutet. Wie die Polizei am Mittwoch berichtete, hatten Zeugen den Aufbruch des Automaten am Vortag gemeldet. Vermutlich hätten sich die Täter mehrere Stunden lang im Bereich des Tatorts aufgehalten. Die Sprengung soll dann zwischen Mitternacht und 3 Uhr früh erfolgt sein. Alleine der Sachschaden werde auf etwa 20 000 Euro beziffert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (dpa)

In Johannisthal ins Stauende gefahren: zwei Verletzte

Dieser Überholvorgang endete mit mehr einem Schrecken: zwei Verletzte und drei zerstörte Autos sind die Bilanz eines Auffahrunfalls in Johannisthal. Ein 23-Jähriger war am Dienstagabend gegen 22.15 Uhr mit seinem VW Polo im rechten Fahrstreifen der BAB 113 in Richtung Schönefeld unterwegs. Nach einem Überholvorgang ordnete er sich zwischen den Anschlussstellen Johannistahler Chaussee und Stubenrauchstraße wieder in den rechten Fahrstreifen ein, da die anderen beiden Spuren gesperrt waren. Dabei fuhr er auf das letzte Auto, ein Toyota, eines sich gebildeten Staus auf. Der Toyota wurde gegen die Leitplanke geschleudert. Der VW fuhr weiter gegen einen Mercedes. Alle drei Fahrzeuge wurden bei dem Verkehrsunfall erheblich beschädigt. Der 23-Jährige VW-Fahrer und der 48-jährige Toyota-Fahrer kamen zu stationären Behandlungen in Krankenhäuser, der 22-jährige Fahrer des Mercedes brauchte nicht behandelt werden. (BK)

Tegel: Motorrad nach Verkehrsunfall außer Betrieb genommen

Wenn man kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu. Ein Harley-Davidson-Fahrer büste bei einem Unfall in Tegel nicht nur seine Gesundheit, sondern auch sein Motorrad ein – wegen eines deutlich überschrittenen TÜV-Termins. An der Einmündung Waidmannsluster Damm Ecke Buddestraße kam der 61-jährige Motorrad-Fahrer mit seiner Maschine ins Rutschen und stürzte auf die Fahrbahn, nachdem er wegen eines Radfahrers abrupt bremsen musste. Zu einer Kollision kam es dennoch. Dabei erlitt der Fahrradfahrer Verletzungen am Kopf und der Motorradfahrer an der Hand sowie am Bein. Beide Männer wurden stationär im Krankenhaus aufgenommen. Bei der Unfallaufnahme stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Termin zur Hauptuntersuchung bei dem Krad im September 2018 gewesen wäre, weshalb sie das Fahrzeug stilllegten. (BK)

Mitte: Zwei vermisste Mädchen entdeckt - Polizisten attackiert

Eine Zwölfjährige gegen 23.20 Uhr in der Rathausstraße? Das Kind war als vermisst gemeldet. Als zwei Polizeibeamte das Mädchen am Dienstagabend in Obhut nehmen wollten, traten zwei junge Frauen auf die Polizistin und ihren Kollegen ein. Die Einsatzkräfte wurden leicht verletzt, konnten aber weiter arbeiten. Während die Zwölfjährige letztlich zurück in ihre Wohneinrichtung in Brandenburg gebracht werden konnte, kam die 19-Jährige zur erkennungsdienstlichen Behandlung und konnte anschließend das Polizeigewahrsam verlassen. Ihre 16 Jahre alte Komplizin war ebenfalls als vermisst gemeldet, wurde aber wegen ihres labilen Zustandes zunächst stationär in die jugendpsychiatrische Abteilung eines Krankenhauses aufgenommen. (BK)

Spandau: Mehrere Fahrzeuge angezündet

In Hakenfelde haben drei Fahrzeuge und ein Baucontainer gebrannt. Wie die Polizei mitteilte, hat ein Passant Feuer auf einem umzäunten Parkplatz in der Streitstraße bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Noch bevor diese den Brand an einem Transporter löschen konnte, griffen die Flammen auf weitere Fahrzeuge über. Auch ein Baucontainer wurde durch die Hitzestrahlung beschädigt. Während des Einsatzes stellten die Einsatzkräfte in etwa fünf Metern Entfernung an einem Audi einen glimmenden Reifen fest. (BK)

Mitte: Fahrraddieb festgenommen

In der Nacht zu Mittwoch haben Polizisten einen Fahrraddieb festnehmen können. Ein Passant hatte den Verdächtigen in der Triftstraße in Berlin-Mitte dabei beobachtet, wie er sich mit einer Flex an einem Fahrradschloss zu schaffen machte. Die Beamten konnten den Mann aufspüren und festnehmen. (BK)

Lichtenberg: Frau bedroht Polizisten mit Messer

Eine Bewohnerin einer Flüchtlingsunterkunft in Lichtenberg hat am Abend erst randaliert, dann einige Fahrradreifen aufgestochen. Als Beamte der Polizei eintrafen, bedrohte die 31-Jährige diese mit einem Messer. Die Frau hat gedroht, sich und ihre drei Kinder umzubringen. Die drei Mädchen, sieben und 14 Jahre alt sowie ein sieben Monate alter Säugling, wurden in die Obhut des Jugendamtes genommen. Verletzt wurde niemand. (BK)

Mit Polizeiauto fahrlässig Unfall verursacht? Beamter vor Gericht

Einem Polizeibeamten wird nach einem Verkehrsunfall in Berlin-Neukölln mit Verletzten am Mittwoch (9.00 Uhr) der Prozess vor dem Amtsgericht Tiergarten gemacht. Der 26-Jährige soll bei einer Einsatzfahrt im November 2018 fahrlässig einen Zusammenstoß mit einem Auto verursacht haben. Mit eingeschaltetem Blaulicht und Signalhorn sei der Beamte mit einer Geschwindigkeit von etwa 89 Kilometern pro Stunde in eine Kreuzung eingefahren, ohne darauf zu achten, ob die anderen Verkehrsteilnehmer ihn bemerkt hatten. Trotz Gefahrenbremsung sei es zur Kollision mit einem bei Grün in die Kreuzung einfahrenden Auto gekommen. Dessen Fahrerin sowie eine Passantin seien verletzt worden. (dpa)

+++ 21. Juli +++

Verdacht des Drogenbesitzes: Polizisten vom Dienst freigestellt

Wegen des Verdachts des Besitzes von Betäubungsmitteln führen Polizei Berlin und Staatsanwaltschaft Berlin derzeit Ermittlungen. Wie die Polizei mitteilte, sind zwei Berliner Polizeibeamte betroffen. Es besteht der Verdacht, dass die beiden Polizeibeamten während ihres Dienstes auf einer Wache Betäubungsmittel besessen und konsumiert haben. Unter Einbindung eines Ermittlungsrichters führten Einsatzkräfte der Polizei Berlin gestern Durchsuchungen der Privatwohnungen und der Arbeitsplätze durch. Es wurden betäubungsmittelsuspekte Substanzen in den Wohnungen aufgefunden und sichergestellt. Die beiden Polizisten wurden vorerst vom Dienst freigestellt. Die Auswertung der Beweismittel sowie die polizeilichen Untersuchungen dauern an. (BK)

Bußgeldstelle-Mitarbeiter unter Verdacht der Datenvernichtung

Ein Mitarbeiter der Bußgeldstelle steht im Verdacht, Geschwindigkeitsmessprotokolle vernichtet und zugehörige Daten gelöscht zu haben, wie die Polizei mitteilte. Im Rahmen einer regelmäßigen Qualitätsprüfung und -sicherung hatten Mitarbeitende in der vergangenen Woche die Unregelmäßigkeiten festgestellt und erstatteten gestern eine Strafanzeige bei einem Polizeiabschnitt. Die Ermittlungen gegen den Tarifbeschäftigten werden wegen des Verdachts der Datenveränderung im Amt vom einem Fachkommissariat für Polizeidelikte beim Landeskriminalamt Berlin geführt. Anhalte für eine Motivation zur Bereicherung oder Verdunkelung ließen sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht feststellen. Der Mitarbeiter wurde von seinen Aufgaben freigestellt. (BK)

Hitlergruß, Beleidigungen, Exhibitionismus: Polizeilicher Staatsschutz ermittelt

In mehreren Fällen rechtsextremistischer und rassistischer Übergriffe ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz. In einer Grünanlage an der Wilhelmstraße in Mitte streckte ein Mann am Montagnachmittag vor den Augen von Polizeibeamten den rechten Arm aus. In Richtung einer von ihm augenscheinlich als ausländisch wahrgenommenen Familie rief der Mann „Heil Hitler“ rief. Während die Familie ihren Weg fortsetzte, nahmen die Einsatzkräfte den 52-Jährigen fest, brachten ihn zur erkennungsdienstlichen Behandlung ins Gewahrsam und fertigten eine Strafanzeige wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Ebenfalls am Montagnachmittag manipulierte am Steinhellenweg in Mariendorf vor einer Passantin ein Mann an seinen Genitalien. Als sich die 34-Jährige entfernte, äußerte er sich ihr gegenüber volksverhetzend. Alarmierte Polizeikräfte konnten den Verdächtigen in der Nähe festnehmen. Der 50-Jährige, bei dem ein Atemalkoholwert von 2,3 Promille gemessen wurde, musste sich im Polizeigewahrsam einer erkennungsdienstlichen Behandlung sowie einer Blutentnahme unterziehen und sieht nun Ermittlungen wegen Volksverhetzung und exhibitionistischer Handlungen entgegen.

In einem Bus der Linie X10 beleidigte ein Mann am Montagnachmittag einen 30-jährigen Fahrgast wegen seiner Hautfarbe. Der Busfahrer alarmierte die Polizei zur Haltestelle am Adenauerplatz in Charlottenburg. Nach Aufnahme seiner Personalien konnte der 49-Jährige seinen Weg fortsetzen und muss sich nun wegen Beleidigung verantworten. (BK)

Feuer in Mietergarage - Unterbringung für Bewohner gesucht

Nach dem Brand in der Garage eines Wohnhauses in Berlin-Britz hat das Bezirksamt Neukölln um Hilfe bei der Unterbringung der Bewohner gebeten. „Sollten Sie die Möglichkeit haben, eine Wohnung oder eine Ferienwohnung zur Überbrückung oder auch dauerhaft anbieten zu können, können Sie sich gern an das Bezirksamt wenden“, wandte sich die Behörde am Dienstag an Bürger. Auch Dinge des täglichen Bedarfs, Kleidung und Spielzeug würden benötigt. Unter den Bewohnern seien viele Familien mit Kindern.

In der Nacht zu vergangenem Montag (13. Juli) hatten in der offenen Garage acht Autos und zwei Mopeds gebrannt. Am Donnerstag musste das Mietshaus in der Jahnstraße Ecke Buschkrugallee geräumt werden, weil die Standsicherheit nicht gewährleistet werden konnte, wie ein Sprecher des Bezirksamtes sagte. Viele der 120 Bewohner hätten vor der Evakuierung nicht in ihre Wohnung zurückkehren können. Wann das Gebäude wieder betreten werden könne, ließe sich zurzeit nicht sagen, sagte der Sprecher. Momentan liefen Sicherungsarbeiten.

Die Polizei nahm am Freitag einen 32 Jahre alten Verdächtigen fest. Ein Richter erließ Haftbefehl gegen ihn. Am Samstag wurde er den Justizbehörden überstellt. (dpa)

Aggro-Pitbull beißt Hund und Passant, Zeuge verprügelt Herrchen

Zu einem turbulenten Vorfall mit zwei Hunden ist es am Montagabend in Alt-Treptow gekommen. Laut Polizei hatte sich der Pitbull-Mix eines 36-Jährigen an der Elsenstraße Ecke Heidelberger Straße losgerissen und den Terrier-Mix einer 37-Jährigen gebissen. Darüber entbrannte ein Streit der beiden Hundebesitzer sowie weiteren Passanten. Dabei biss der Pitbull einem 38-Jährigen in den Arm. Ein bis dahin Unbeteiligter schlug nun dem Hundebesitzer mit einer Holzlatte ins Gesicht. Anschließend entkam er unerkannt. Beide Männer wurden leicht verletzt, lehnten aber die vom Rettungsdienst angebotene medizinische Versorgung im Krankenhaus ab. Eine Atemalkoholmessung bei dem 36-Jährigen ergab einen Wert von knapp zwei Promille. Die alarmierten Einsatzkräfte fertigten nach Aufnahme der Personalien Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzungen. (BK)

Kind mit Fahrrad wird von Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt

Ein Kind ist auf einer Landstraße im Kreis Oberspreewald-Lausitz mit seinem Fahrrad von einem Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Der 9-Jährige habe am Dienstag zwischen Schwarzbach und Peickwitz die Straße überqueren wollen und sei dabei von dem Fahrzeug erfasst worden, teilte die Polizei mit. Mit schwersten Verletzungen wurde der Junge mit einem Rettungshubschrauber in eine Dresdener Klinik geflogen. Spezialisten der Dekra wurden zur Unfallaufnahme hinzugezogen, die zunächst andauerte. Zur Auswertung von Spuren wurden Auto und Fahrrad sichergestellt. (dpa)

Chlorgas aus Schwimmbad ausgetreten

In einem Schwimmbad in Berlin-Wedding ist am Dienstagabend Chlorgas aus Druckgasbehältern entwichen. 60 Feuerwehrleute waren vor Ort, um die Havarie zu beheben und die betroffenen Bereiche zu entlüften. (BK)

Autoreifen in Flammen

Anwohner haben am frühen Dienstag den brennenden Reifen eines Transporters in Neukölln. Die Zeugen bemerkten gegen 3.45 Uhr die Flammen an dem in der Warthestraße geparkten Fahrzeug, das auf ein Wohnungsunternehmen zugelassen ist. Mit Wasser aus Eimern konnten sie den Brand bekämpfen. Da eine politische Tatmotivation nicht auszuschließen ist, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin die Ermittlungen übernommen. (BK)

Rambo-Raser in Wedding gestoppt

Fast 100 km/h in der 30er-Zone: Auf den Raser, den die Polizei am Montag in Wedding aus dem Verkehr gezogen hat, kommt eine dicke Rechnung zu. Ihn erwarten 680 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg sowie 3 Monate Fahrverbot. (BK)