Immer wieder kommt es zu Streitigkeiten um die Leinenpflicht für Hunde. Foto: dpa

Berlin - Im Märkischen Viertel kam es nach einem Streit um die Leinenpflicht für Hunde zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit einem Schwerverletzten. Der Mann wurde nach Angaben der Polizei derart massiv attackiert, dass er „ins künstliche Koma versetzt werden musste“. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen.

„Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam es gegen 11 Uhr am Mittelfeldbecken zunächst zu einem verbalen Streit zwischen zwei Männern und einer Frau“, teilte die Polizei am Dienstag mit. Aus dem Streit entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung, bei der „ein 56-Jähriger einen 43-Jährigen mehrmals ins Gesicht geschlagen und getreten haben soll“.

Die Besatzung eines alarmierten Rettungswagens brachte den schwer verletzten Mann in ein Krankenhaus, wo er operiert und ins künstliche Koma versetzt werden musste. Zeugen erkannten den mutmaßlichen Schläger laut Polizei wenig später im Hundegarten am Seggeluchbecken wieder. Hier wurde er festgenommen.

Der Tatverdächtige wurde der Kriminalpolizei der Direktion Eins überstellt.