Tatort S-Bahnhof Neukölln (Archivbild)
Tatort S-Bahnhof Neukölln (Archivbild) imago

Eskaliert der Berliner Clan-Krieg? Laut Bild-Zeitung gelang es Polizeikräften eines Mobilen Einsatzkommandos (MEK), die Entführung eines 14-Jährigen zu verhindern. Mehrere Männer hatten demnach am frühen Donnerstagabend dem Jungen am S-Bahnhof Neukölln aufgelauert. Mit vorgehaltenen Messern und einer Schusswaffe hätten die Entführer den Teenager gezwungen, mit ihnen den Bahnsteig zu verlassen.

15 Minuten später wurden die Entführer in Berlin-Neukölln überwältigt

Bei der Polizei gingen Notrufe von Zeugen ein, die die Tat beobachtet hatten. Die Polizei setzte unverzüglich ein MEK in Bewegung. Nur 15 Minuten später sei diesem gelungen, die mutmaßlichen Täter mit dem Opfer im Körnerpark in Berlin-Neukölln aufzuspüren und zu überwältigen. Die Rede ist von zwei Tatverdächtigen, 21 und 25 Jahre alt. Dem Bericht zufolge soll einer der Entführer auf dem Fußweg zum Park die Familie des Jungen angerufen haben und eine hohe Lösegeldsumme gefordert haben.

Der entführte Junge kam frei. Die mutmaßlichen Entführer kamen in ein Polizeigewahrsam des Berliner Landeskriminalamtes. Die Ermittler gehen von Streitigkeiten zwischen rivalisierenden Großfamilien aus. Weitere Einzelheiten sind noch nicht bekannt.