Der Kleinwagen, in dem die beiden Frauen saßen, wird nach dem Unfall abtransportiert. Foto: Morris Pudwell

Berlin - Einen Monat nach dem schweren Unfall auf dem Kurfürstendamm, bei dem zwei Frauen lebensgefährlich verletzt wurden, hat die Berliner Polizei einen Mann (29) in Grunewald festgenommen. Nach Angaben, die am Freitag von der Generalstaatsanwaltschaft auf Twitter gemacht wurden, war das Spezialeinsatzkommando (SEK) im Einsatz.

Am Tag des Unfalls soll sich der Verdächtige in einem gemieteten BMW mit zwei anderen Fahrzeugen ein Rennen geliefert haben. Als in Höhe der Schaubühne eine unbeteiligte 45-Jährige mit ihrem Ford Fiesta nach links abbiegen wollte, rammte der rund zwei Tonnen schwere BMW ihr Auto. Der Ford wurde durch die Luft geschleudert.

Autobatterie wurde 70 Meter weit geschleudert

Der BMW schob dann noch drei geparkte Autos zusammen und kam zum Stehen. Durch den starken Aufprall flogen Trümmerteile weit weg. Die Autobatterie des Ford wurde rund 70 Meter weiter gefunden. Die Fahrerin wurde lebensgefährlich verletzt. Die 17-jährige Tochter auf dem Beifahrersitz erlitt ebenfalls schwere Verletzungen.

Nach dem Zusammenstoß stiegen mehrere Personen aus dem schwer beschädigten BMW und flüchteten zu Fuß in Richtung Halensee. Die Fahrer der anderen beiden Autos, die an dem mutmaßlichen Rennen teilnahmen, rasten davon.