Die Stadtautobahn A100. dpa/Monika Skolimovska

Da hat ein Rambo-Raser es mal wieder wissen wollen: Mit 160 Stundenkilometern raste ein 22-Jähriger in der Nacht zu Sonntag über die Berliner Stadtautobahn A100. Zivil-Polizisten bemerkten den Raser gegen 22 Uhr, als der geradeauf Höhe der Auffahrt Tempelhofer Damm in seinem BMW in Richtung Funkturm über die Autobahn raste. Am Ende einer kleinen Verfolgungsjagd konnte ihm der Führschein abgenommen werden.

Polizei verfolgt Rambo-Raser auf der Berliner Stadtautobahn A100

Nachdem der Raser den Beamten aufgefallen war, beschleunigte er zunächst auf 160 km/h, dabei sind auf dem Streckenabschnitt nur 80 Stundenkilometer erlaubt. Den ersten Verfolgungsversuch mussten die Polizisten in Zivil allerdings abbrechen. Wegen der hohen Verkehrsdichte und der Lichtverhältnisse sei es zu gefährlich gewesen, die hohe Geschwindigkeit beizubehalten, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Polizei konnte den Rambo-Raser ausbremsen

Doch die Beamten bekamen vor der Ausfahrt Sachsendamm eine neue Chance. Denn der Rambo-Raser musste aufgrund des dichteren Verkehrs stark abbremsen, überholte dann ein Fahrzeug von rechts und musste auf der mittleren Spur erneut abbremsen, um einen Unfall zu vermeiden. Wegen der drohenden Gefahr forderten die Polizisten Unterstützung an.

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Am Dreieck Funmkturm setzte sich ein Polizeiwagen vor den Raser und lotste ihn zur Ausfahrt Kaiserdamm. Dort wurde der 22-Jährige kontrolliert. Er musste seinen Führerschein abgeben, das Auto wurde beschlagnahmt. Ihm wird nun ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen vorgeworfen.