Luca V. wurde im Januar tot aufgefunden. Zuletzt lebte sie in Berlin. Polizei

Sie heißt Luca V. und hatte Sehnsüchte, die mit der brutalen Realität zusammenstießen. Die Tattoos auf ihrem Körper erinnerten sie an das Lächeln ihrer Mutter („I see my mama smile that’s blessing“, so ein Schriftzug auf ihrem rechten Unterarm), auf ihrem Bauch ließ sie sich „Rebelle“ stechen. Ursprünglich stammte sie aus Ungarn. Ihren Lebensunterhalt verdiente sich die zierliche Frau als Prostituierte. Ihr Profil fand sich auf mehreren Escort-Portalen im Internet.

Am 26. Januar wurde Luca V. tot in einem Waldstück bei Starnberg in Bayern südlich von München aufgefunden. Offenbar wurde sie getötet.

Ein Bild der ermordeten Luca V. Polizei

Luca V. ging als Prostituierte in Berliner Hotels ein und aus

In den Monaten vor ihrem Tod lebte die blonde, etwa 1,60 Meter große Frau in Berlin, ging dort offenbar zwischen August und November 2021 unter dem Pseudonym „Maya“ und „Alina“ in mehreren Berliner Hotels der Prostitution nach. Die bayerische Polizei hat eine Ermittlungsgruppe namens EG Kapellenweg eingerichtet. Es wurde auch ein Tatverdächtiger festgenommen, laut Polizei ein 26-jähriger Nigerianer, der mit der Frau eine Beziehung geführt haben soll. Der Mann wurde im April in Budapest festgenommen, wo die beiden zusammen gelebt haben sollen. Laut bayerischer Polizei hielten sich die beiden jedoch ab November in München auf.

Hinweise nimmt die Kripo im bayerischen Fürstenfeldbruck unter der Telefonnummer 08141-6120 entgegen.