+++ 29. Mai +++

Kiloweise Drogen gefunden - Polizei nimmt mutmaßliche Dealer fest

Drei Kilo Amphetamine, Cannabis, Kokain und Ecstasy sowie 450 Packungen Potenzmittel: Nach diesem Fund hat die Polizei in Berlin-Charlottenburg zwei Verdächtige festgenommen. Ein 43-Jähriger und seine Begleiterin sollen mit Drogen gehandelt haben, wie die Polizei mitteilte. Sie sollten demnach einem Haftrichter vorgeführt werden. Auf die Spur der beiden kamen Polizisten, als sie in der Nacht zum Freitag in der Rückertstraße ein Auto mit angelehnter Fahrertür, offenen Seitenfenstern und eingeschaltetem Navigationsgerät ohne Insassen vorfanden. Im Inneren seien Drogen entdeckt worden. Mit einem Durchsuchungsbeschluss nahmen sich die Beamten den Wagen und die Wohnung des Mannes vor, nachdem dieser mit der Frau zum Auto zurückgekommen war. Auch der Wagen wurde beschlagnahmt. (dpa)

Fußgängerin von Auto angefahren - Tod nach schweren Verletzungen

Eine Seniorin, die in Berlin-Niederschöneweide von einem Auto angefahren wurde, ist an ihren schweren Verletzungen gestorben. Die 78-Jährige wollte am 12. Mai den Fußgängerüberweg in der Oberspreestraße kurz hinter der Bärlauchstraße überqueren, als es zum Unfall kam, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Ein 69-jähriger Autofahrer, der in Richtung Spindlersfelder Straße unterwegs war, erfasste die Frau demnach mit seinem Wagen. Den Angaben zufolge prallte die Seniorin auf die Motorhaube, fiel von dort auf die Straße und kam mit schweren Becken- und Kopfverletzungen in ein Krankenhaus. Dort sei sie am Donnerstag gestorben. Laut Polizei ist die 78-Jährige die 25. Verkehrsunfalltote in diesem Jahr. (dpa)

Prenzlauer Berg: 20 Männer prügeln sich im Mauerpark

Am Donnerstagvormittag ist die Polizei in den Prenzlauer Berg gerufen worden. Bei einer Schlägerei waren mehrere Beteiligte verletzt worden. Im Mauerpark trafen die Beamten auf eine Gruppe aus rund 20 Personen, die mit Fäusten, Stöcken und Steinen aufeinander einschlugen. Polizisten nahmen am Tatort sechs Männer vorläufig fest, die durch die Auseinandersetzung auch Verletzungen davontrugen. Weiteren Beteiligten gelang die Flucht. Ein 18-Jähriger und ein 22-Jähriger erlitten bei dem Angriff mehrere Schnittverletzungen an den Händen, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden mussten. Die Schnittwunden von drei weiteren 20 Jahre alten Männern und die eines 19-Jährigen wurden noch am Ort durch Rettungskräfte behandelt. Nach den polizeilichen Maßnahmen kamen die jungen Männer wieder auf freien Fuß. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Mordkommission sucht Zeugen im Todesfall Falkplatz

Die Beamten der 8. Mordkommission suchen nach einer Körperverletzung mit Todesfolge am 23. Mai dieses Jahres auf einer Grünanlage am Falkplatz in Prenzlauer Berg nach Zeugen.  An jenem Sonnabend waren mehrere Männer in Streit geraten und hatten  aufeinander eingeprügelt. Zeugen riefen die Polizei, die mehrere Männer festnahm.     Einer von ihnen schlief ein . Der 44-Jährige wurde in eine Klinik gebracht. Dort stellten Ärzte schwere innere Verletzungen fest. Diese waren offenbar durch eine Gewalteinwirkung von außen entstanden. Nach einer Not-Operation verstarb der Mann am vergangenen Sonntag. Hinweise zur Schlägerei nimmt die Polizei in jeder Polizeidienststelle entgegen. (tc)

Festbesucher beleidigt

Ein 49-Jähriger hat von seinem Krankenhausfenster in der Dieffenbachstraße in Kreuzberg aus mehrere Teilnehmer eines jüdischen Wochenfestes beleidigt. Er brüllte nationalsozialistische Parolen  und  drohte den Teilnehmern.  Ein Zeuge alarmierte die Polizei. Der wurde befragt. Der 49-Jährige allerdings konnte von den Beamten nicht sofort befragt werden, weil er Patient  in der geschlossenen Psychiatrie des Krankenhauses ist. Der Staatsschutz ermittelt. (tc)

Zwei Einbrecher festgenommen

Zivilfahnder haben am Donnerstagabend in Lankwitz zwei Männer nach einem Wohnungseinbruch festgenommen. Der 57-Jährige Wohnungsinhaber war gegen 22.30 Uhr gerade in seine Wohnung an der Brucknerstraße zurückgekommen, als er beim Öffnen der Wohnungstür zwei Männer bemerkte, die von seinem Balkon sprangen und sich in Richtung S-Bahnhof Lankwitz flohen. Die alarmierten Zivilkräfte nahmen die beiden Männer, 26 und 21 Jahre alt, nach der Beschreibung durch den 57-Jährigen auf dem S-Bahnhof Lankwitz fest. Die Polizisten fanden bei der Durchsuchung der Einbrecher diverse Armbanduhren, die dem Geschädigten gehören sollen. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Brand in Spandau: Zwei Mieter verletzt ins Krankenhaus gebracht

Im Falkenberger Feld in Spandau ist am Donnerstagabend eine Doppelhaushälfte in Flammen aufgegangen. Dabei brannte der Dachstuhl aus. Die beiden Mieter des Hauses wurden verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Ursache für den Brand ist unklar. (tc)

Pärchen flüchtet nach Unfall

In Charlottenburg ist am Donnerstagmittag ein Autofahrer nach einem Verkehrsunfall geflüchtet. Nach Aussage einer Zeugin war ein 58-jähriger Radfahrer gegen 12.15 Uhr in der Schillerstraße in Richtung Hardenbergstraße unterwegs und soll dabei an einem am rechten Fahrbahnrand haltenden Smart vorbeigefahren sein, als die Fahrertür geöffnet wurde. In der Folge stieß der Radfahrer gegen die Tür und stürzte. Der Fahrer und die Beifahrerin stiegen dann aus dem Wagen und sollen zunächst nach Schäden an dem Smart geschaut haben. Ohne sich um den Radfahrer gekümmert zu haben und nach einem kurzen Hinweis, den Notruf bereits informiert zu haben, stiegen die beiden wieder in den Smart und fuhren weg. Die Zeugin, die den verletzten Radfahrer betreute, rief nach einer halben Stunde den Notruf der Berliner Feuerwehr an, da keine Rettungskräfte am Ort eintrafen. Wie sich herausstellte, waren diese offenbar von dem zuvor geflüchteten Mann und seiner Begleiterin nicht informiert worden. Daraufhin alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten mit Arm-, Kopf- und Rumpfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (BK)

Mann rassistisch beleidigt

Am Donnerstagmittag ist es in Dahlem zu einem Streit gekommen, als ein 31-jähriger Mann mit seinen Kindern im Park an der Podbielskiallee Ecke Koserstraße spielte. In der Auseinandersetzung mit einer unbekannt gebliebenen Frau wegen ihres Hundes soll die Unbekannte, die in Begleitung einer anderen Frau war, den 31-Jährigen vor seinen Kinder rassistisch beleidigt haben. Anschließend sollen die beiden sich mit einem Auto entfernt haben. Ein Zeuge notierte sich das Kennzeichen und stellte seine Aufzeichnung dem 31-Jährigen zur Anzeigenerstattung zur Verfügung gestellt haben. Der Polizeiliche Staatschutz übernahm die weiteren Ermittlungen. (BK)

+++ 28. Mai +++

Bullterrier beißt achtjähriges Mädchen - schwer verletzt

Ein Bullterrier hat in Wittstock (Ostprignitz/Ruppin) ein acht jähriges Mädchen angefallen und durch einen Biss schwer verletzt. Das Kind sei am Mittwochmorgen mit seiner Mutter auf dem Weg zur Schule gewesen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Dabei sei das Mädchen beim Laufen etwas hin- und hergesprungen. Dies habe den Bullterrier offenbar so gereizt, dass er sich von der Leine des 52-Jährigen Hundehalters losgerissen und dem Mädchen in den Oberschenkel gebissen habe. Der 52-Jährige befreite das Kind von dem Hund. Die Achtjährige wurde in Begleitung ihrer Mutter in ein Krankenhaus gebracht. Gegen den Hundehalter wurde eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen. (dpa)

Alkoholisierter Autofahrer fährt betrunkenen Radfahrer an

Nach dem Zusammenstoß mit einem Auto in Berlin-Pankow ist ein 49-jähriger Radfahrer laut Polizei zunächst bewusstlos auf der Straße liegen geblieben, während der Autofahrer vom Unfallort flüchtete. Beide seien alkoholisiert gewesen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Um den Radfahrer kümmerte sich später ein Notarzt, danach kam er zur stationären Behandlung ins Krankenhaus.

Laut Polizei war der 29-jährige Fahrer des Wagens am Mittwochabend auf der Schönerlinder Straße in Richtung Autobahn 114 unterwegs, als der Radfahrer die Straße überquerte und es zu der Kollision kam. Ein 38 Jahre alter Autofahrer soll dem Flüchtenden gefolgt sein und ihn kurze Zeit später gestoppt haben.

Die herbeigerufenen Polizeikräfte stellten bei dem 29-Jährigen Alkoholgeruch fest, außerdem sei er nicht in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis gewesen. Eine Atemalkoholkontrolle bei dem Radfahrer ergab einen Wert von mehr als 2,0 Promille. (dpa)

Friedrichshain: Männer zeigen Hitlergruß und werden festgenommen

In Friedrichshain sind am Mittwochnachmittag zwei Männer wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vorläufig festgenommen. Gegen 16.30 Uhr sollen ein 30-Jähriger und 45-Jähriger am Boxhagener Platz den verbotenen Hitlergruß gezeigt und auch rechte Parolen gebrüllt haben. Als die Beamten die beiden festnahmen, beleidigte der 30-Jährige einen der Polizisten zudem rassistisch. Nach erfolgter Feststellung der Personalien, kamen die Männer in ein Polizeigewahrsam. Nach erkennungsdienstlichen Behandlungen wurden die beiden wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen. (BK)

Neukölln - Mieter verprügelt  wegen Kritik an Klingelstreichen

Vor einer Wohnungstür in der Peter-Anders-Straße in Neukölln ist am Mittwochabend ein 51-jähriger Mieter attackiert und geschlagen worden. Der Mieter hatte zuvor einen 12 Jahre alten Jungen erwischt, wie er sich über seine  Klingelstreiche freute. Daraufhin bat der Mann das Kind in seine Wohnung, um mit ihm zu reden. Gleichzeitig rief er die Eltern des Jungen an und bat sie ihr Kind abzuholen. Kurz darauf klingelten 15 bis 20 junge Männer bei ihm und verprügelten ihn. Anschließend flüchteten die Schläger. Als die Polizei vor dem Haus  eintraf, hatten sich 100 Schaulustige versammelt, die den 51-Jährigen sowie die Beamten beschimpften. Ein 19-Jähriger wurde festgenommen. Er soll unter den Angreifern an der Wohnungstür dabei gewesen sein. (tc)

Motorradfahrer nach Zusammenprall mit Auto schwer verletzt

Beim Zusammenstoß mit einem Auto ist ein Motorradfahrer in Berlin-Spandau schwer verletzt worden. Der 60-Jährige war am Mittwochnachmittag auf der Falkenseer Chaussee in Richtung Zeppelinstraße unterwegs, als es an der Einmündung Beerwinkel zu dem Unfall kam, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Der 56 Jahre alte Autofahrer soll gerade vom rechten Fahrbahnrand losgefahren sein, um zu wenden und in Richtung Stadtrandstraße zu fahren. Bei dem Zusammenprall stürzte der Motorradfahrer und kam mit Verletzungen am Oberkörper und am Arm ins Krankenhaus. Zum genauen Unfallhergang wird weiter ermittelt. (dpa)

Sperrkreis für Bombenentschärfung an Cottbuser Bahnhof geschlossen Cottbus 

Die Vorbereitungsarbeiten für die Entschärfung einer Weltkriegsbombe am Nordausgang des Cottbuser Hauptbahnhofs waren am späten Donnerstagvormittag beendet. Der Sperrkreis wurde nach Angaben der Stadt bis 11.00 Uhr geschlossen. Derzeit findet vor Ort eine Abschlussberatung der Sprengmeister statt. Der russische Zünder der 50-Kilo-Bombe sei in einem schlechten Zustand, wie eine Sprecherin der Stadt am Donnerstag weiter mitteilte.

Noch sei keine Entscheidung gefallen, ob der Blindgänger entschärft werden könne oder kontrolliert gesprengt werden müsse. Rund 700 Menschen mussten wegen der geplanten Entschärfung ihre Häuser verlassen. Eine eingerichtete Notunterkunft, eine Turnhalle, haben den Angaben zufolge bislang zwei Personen in Anspruch genommen. Der Sprengkörper mit russischem Zünder war am Dienstag bei Bauarbeiten am ehemaligen Spreewaldbahnhof in Cottbus gefunden worden.

Seit 9 Uhr ist der Hauptbahnhof bis voraussichtlich 14.30 Uhr komplett gesperrt. Die Deutsche Bahn hat für die Nahverkehrslinien zwischen Calau und Cottbus, Peitz Ost und Cottbus sowie Senftenberg und Cottbus einen Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. (dpa)

Brand auf Baustellengelände

In Schöneberg brannte in der vergangenen Nacht eine Baustellentoilette. Nach bisherigen Ermittlungsstand alarmierte ein Passant Feuerwehr und Polizei, nachdem er gegen Mitternacht auf einer Baustelle in der Goebenstraße Flammen und Rauch bemerkte. Das Feuer griff auch auf den Frontbereich eines daneben geparkten Renault über. Durch die Hitzeeinwirkung wurden Warnbaken und Absperrgitter beschädigt. Die Brandbekämpfer löschten das Feuer. (BK)

Mitsubishi in der Klemme

Ganz schön eng hier ... Foto: Pudwell

Am Mittwochabend hat sich ein Autofahrer in der Lichtenberger Siegfriedstraße schwer in die Klemme gebracht. Als er ganz eilig in seinem Mitsubishi noch an einer Tram der Linie M17 vorbeifahren wollte, wurde es richtig eng. Der Fahrer hatte sich ganz erheblich verschätzt, es knallte und sein Wagen blieb zwischen Straßenbahn und parkenden Autos stecken. Der Mann und seine Beifahrerin blieben unverletzt. Die Bergung des Unfallwagens dauerte etwa zwei Stunden. (Pud/BK)

+++ 27. Mai +++

Tempelhof: Fußgänger von Lkw überrollt - tot

Die Unfallstelle in Tempelhof. Foto: Morris Pudwell

In der Ullsteinstraße in Tempelhof ist ein Fußgänger von einem Lkw überrollt worden. Der Fußgänger überlebte nicht. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 32-Jähriger gegen 15.10 Uhr mit einem Sattelzug die Volkmarstraße und wollte rechts in die Ullsteinstraße abbiegen. Dabei erfasste der Kraftfahrer seitlich mit dem Lkw die 59 Jahre alte Fußgängerin, die die Volkmarstraße in Richtung Colditzstraße überquerte. Die Fußgängerin stürzte, wurde von den rechten Rädern des Sattelaufliegers überrollt und verstarb. Ein 34-Jähriger, der Zeuge des Unfalls geworden war, erlitt einen Schock und kam zur Behandlung in ein Krankenhaus, in dem er zur Beobachtung verblieb. Die Ullsteinstraße war zwischen der Volkmarstraße und dem Mariendorfer Damm bis kurz vor 21 Uhr gesperrt. (tc/dpa)

Razzien bei mutmaßlicher Drogenbande - Haftbefehle vollstreckt

Bei Durchsuchungen im Berliner Drogenmilieu hat die Polizei am Mittwochmorgen mehrere Haftbefehle vollstreckt. Dabei sei es um den Verdacht des bandenmäßigen Drogenhandels gegangen, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochvormittag.

Auf Twitter teilten Polizei und Generalstaatsanwaltschaft mit, dass das Landeskriminalamt seit 6.00 Uhr mit Durchsuchungsbeschlüssen an neun Örtlichkeiten in Berlin und Brandenburg im Einsatz war. Die Bande soll mit dem Schmerzmittel Tilidin gehandelt haben, einem synthetischen Opioid.

In Berlin wurde unter anderem eine Wohnung in der Borussiastraße in Tempelhof durchsucht. Den Angaben zufolge waren rund 100 Polizeibeamte im Einsatz, darunter auch Spezialeinsatzkräfte. Die Generalstaatsanwaltschaft will im Laufe des Nachmittags weitere Informationen veröffentlichen. (dpa)

Fußgänger von Lkw überrollt - Opfer überlebt nicht

In der Ullsteinstraße in Tempelhof ist ein Fußgänger von einem Lkw überrollt worden. Der Fußgänger überlebte nicht. Die Polizei bestätigte den Unfall, nannte jedoch bis zum Abend keine Einzelheiten. Zunächst war von einem überfahrenen Kind die Rede. (tc)

Trickbetrüger geschnappt

Am Dienstagnachmittag ist es in Oberschöneweide zu einem Trickbetrug gekommen. Nach bisherigen Erkentnnissen wurde ein 63-Jähriger gegen 14 Uhr in der Edison- Ecke Wilhelminenhofstraße von einem Mann angesprochen und gebeten, ihm eine 2 Euro-Münze in Kleingeld zu wechseln. Der 63-Jährige kam dieser Bitte nach und holte seine Geldbörse hervor. Nach dem Wechseln der Geldmünze bemerkte er das Fehlen eines Geldscheins. Er hielt daraufhin den Trickbetrüger fest und übergab ihn alarmierten Polizeikräften. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Drei Verletzte bei Taxi-Crash in Kreuzberg

Foto: Pudwell

Am Dienstagabend ist es gegen 20.30 Uhr in der Gneisenaustraße Ecke Mittenwalder Straße zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Beim Zusammenstoß eines Mercedes Kombi mit einem Taxi war der Aufprall so heftig, dass das Taxi fast 20 Meter über eine Blumenrabatte flog und kurz vor einem Baum zum Stehen kam. Insgesamt wurden drei Insassen aus beiden Fahrzeugen verletzt. Die Polizei prüft,  ob dem Unfall ein illegales Straßenrennen vorausging. Die Gneisenaustraße war für mehrere Stunden gesperrt. Die Ermittlungen dauern an. (Pud/BK)

Mann homophob beleidigt

Am Dienstagnachmittag ist ein Mann in Mitte in einem Regionalzug homophob beleidigt worden. Laut eigenen Angaben saß der 25-Jährige gegen 17.50 Uhr in einem Zug nach Rathenow. Kurz vor der Haltestelle Potsdamer Platz nahm er wahr, wie zwei Männer, die am Bahnhof Südkreuz eingestiegen sein sollen, ihn homophob beleidigten. Als er sie zur Rede stellen wollte, machten die beiden sich lustig über ihn. Daraufhin verließ der 25-Jährige den Zug am Bahnhof Potsdamer Platz und ging zu einer Polizeiwache um Anzeige zu erstatten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die weiteren Ermittlungen. (BK)

Lastwagen bei Brand in Biesdorf zerstört

Ein Lastwagen ist bei einem Brand am frühen Mittwochmorgen in Biesdorf zerstört worden. Das Fahrzeug brannte gegen 3.45 Uhr in der Cecilienstraße/Ecke Garzauer Straße, sagte ein Feuerwehrsprecher. Verletzt wurde niemand. Wer oder was den Brand auslöste, war zunächst unklar. (dpa)

+++ 26. Mai +++

Friedrichshain: Polizeifahrzeuge angegriffen

In der Nacht zum Dienstag sind in Friedrichshain mehrere Polizeifahrzeuge attackiert worden. Nach bisherigen Ermittlungen warfen Unbekannte gegen 2 Uhr in der Petersburger Straße Steine auf ein Polizeifahrzeug. Zur Verstärkung alarmierte Polizisten wurden kurz darauf ebenfalls mit Steinen beworfen und auch getroffen. Zudem waren sogenannte „Krähenfüße“ auf der Fahrbahn verteilt, so dass drei weitere Polizeifahrzeuge derart beschädigt wurden, dass sie nicht mehr fahrfähig waren. Verletzt wurden die Beamten nicht. Bis 4 Uhr war die Petersburger Straße zwischen Mühsamstraße und Frankfurter Tor komplett gesperrt. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz übernommen. (BK)

Bewaffnete Räuber überfallen Hotel  

Am Dienstagmorgen haben drei maskierte Männer ein Hotel in Schöneberg überfallen. Die Unbekannten betraten gegen 4 Uhr die Lobby des Hotels in der Fuggerstraße und gingen auf den 66-jährigen Mitarbeiter an der Rezeption zu. Zwei Maskierte trugen Schusswaffen bei sich. Einer der Räuber schlug den Angestellten mit der Faust ins Gesicht, so dass er zu Boden ging. Anschließend zog ihn das Trio in ein Büro und forderte Geld. Da sie das nicht bekamen, durchwühlten sie das Büro  und klauten eine Geldbörse. Anschließend flüchtete das Trio mit einem Motorroller über die Fuggerstraße in Richtung Martin-Luther-Straße. Der Hotelmitarbeiter erlitt eine Kopfverletzung und wurde von Rettungskräften noch am Ort behandelt. (BK)

Autoeinbrecher geschnappt

Am Montagnachmittag haben Zivilbeamte der Polizei in Charlottenburg zwei Autoeinbrecher festgenommen. Die Einsatzkräfte ertappten den 21- und 23-Jährigen um kurz vor 16 Uhr in der Knesebeckstraße dabei, wie sie sich an einem VW zu schaffen machten. Während der Ältere den Innenraum durchsuchte, stand der Jüngere Schmiere. Als die Einsatzkräfte beide festnehmen wollten, flüchteten sie. Während der Jüngere schnell gestoppt und erwischt werden konnte, flüchtete der Ältere in den U-Bahnhof Uhlandstraße, in den dortigen U-Bahn-Tunnel. Auf den Hinweis der Beamten, sich in Lebensgefahr zu befinden, kam er schließlich heraus, so dass auch bei ihm die Handschellen klickten. Bei beiden Männern fanden die Beamten mutmaßliches Einbruchswerkzeug und Diebesgut, welches dem 70-jährigen Besitzer des VW wieder ausgehändigt wurde. (BK)

Mit Drogen gehandelt - Festnahme

Am Montagnachmittag haben Zivilpolizisten einen Mann nach einem Drogenhandel in Friedenau festgenommen. Die Beamten hatten gegen 17 Uhr an der Kreuzung Büsingstraße Ecke Fröaufstraße gesehen, wie ein 37-jähriger Mann in den Smart eines 23-jährigen Fahrers einstieg und mit dem Mann Gegenstände tauschte. Danach stieg der 37-Jährige wieder aus und lief die Fröaufstraße in Richtung Bundesallee. Einer der Zivilbeamten fing ihn ab, kontrollierte den 37-Jährigen und fand bei ihm Drogen. Der Mann räumte vor Ort ein, die Drogen von dem 23-Jährigen gekauft zu haben. Daraufhin kontrollierten die anderen Zivilpolizisten den Smartfahrer und fanden bei ihm im Mietauto Drogen, verschreibungspflichtige Tabletten und Bargeld. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Zwei Schwerverletzte bei Wohnungsbrand

Wohnungsbrand in Schöneberg.  Foto: Morris Pudwell

Bei einem Brand in einem Berliner Wohnhaus sind zwei Menschen schwer verletzt worden. Wie die Feuerwehr mitteilte, brannte es am späten Montagabend in einer Erdgeschosswohnung in Schöneberg. Anwohner hatten den Brand bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der Rettungskräfte versuchten die Helfer, einen Mieter aus der Wohnung zu befreien. Die Polizei rettete neben dem Mann auch einen zweiten Mieter und den Hund aus der Wohnung. Beide Mieter mussten mit Rauchgasvergiftungen im Krankenhaus behandelt werden. Fünf weitere Menschen wurden bei dem Brand leicht verletzt. Die Feuerwehr war mit 40 Einsatzkräften vor Ort. Die Brandursache war zunächst unklar. (dpa)

Weichenstörung in Zehlendorf schränkt S-Bahn-Verkehr ein

Eine Weichenstörung in Berlin-Zehlendorf sorgt am Dienstagmorgen für Einschränkungen bei der Berliner S-Bahn - Fahrgäste mussten demnach mehr Zeit einplanen. Wegen der Störung verkehrten die Verstärkerzüge der S-Bahn-Linie S1 zwischen den Bahnhöfen Potsdamer Platz und Zehlendorf nicht, teilte die S-Bahn mit. Auf dieser Strecke konnte daher am Morgen zunächst nur ein 10-Minuten-Takt angeboten werden. (dpa)

+++ 25. Mai +++

Mann in Streit mit Klappmesser verletzt – Verdächtiger flüchtet

Bei einem Streit zwischen zwei Männern in Reinickendorf ist ein 45-jähriger Mann am Kopf verletzt worden. Ein 27-Jähriger soll ihn am Sonntagnachmittag im Streit wegen einer gemeinsamen Bekannten mit einem Klappmesser angegriffen haben, teilte die Polizei am Montag mit. Zeugen beobachteten demnach, wie der 45-Jährige seinen Kontrahenten mit einem Holzknüppel auf den Kopf schlug und verletzte. Der ältere Mann soll sich zu einer Tankstelle in der Nähe gerettet haben und kam später zur Behandlung in ein Krankenhaus. Der zweite Mann verschwand vor dem Eintreffen der Polizei und wird seitdem polizeilich gesucht. Die Ermittlungen zur Tat dauern an. Laut Polizei machten Zeugen und der Verletzte unterschiedliche Aussagen zu dem Geschehen. (dpa)

Enkel stibitzt Großvaters Traktor und stürzt in Fluss

Ein kleiner Junge hat in Brück (Potsdam-Mittelmark) den Traktor seines Großvaters stibitzt und ihn in den Fluss Plane gesteuert. Der 59-Jährige sei mit seinem Enkel am Samstag zu einer Wiese an dem Fluss gefahren und habe den Traktor dort abgestellt, berichtete die Polizei am Montag. Während der Großvater sich mit einem Bekannten unterhielt, sei der Junge unbemerkt zum Traktor zurück gelaufen und habe diesen mit dem Zündschlüssel in Gang gesetzt. Der Großvater sei zwar noch hinterher gelaufen und aufgesprungen, berichtete die Polizei. Er habe aber nicht verhindern können, dass der Traktor die Böschung zur Plane herunterrutschte und dort umfiel. Großvater und Enkel konnten sich unverletzt retten. Der Traktor wurde von der Feuerwehr geborgen und eine Ölsperre im Fluss ausgelegt. Die Polizei schätzte den Sachschaden auf 300 Euro. (dpa)

Mann in Streit mit Klappmesser verletzt – Verdächtiger flüchtet

Vier Polizisten sind bei zwei Vorfällen in Berlin angegriffen und verletzt worden. Am Sonntag soll ein 20-Jähriger zunächst seine Partnerin in Wilmersdorf attackiert und auf seiner Flucht einen 26 Jahre alten Bundespolizisten mit Reizgas besprüht haben, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Polizist hatte demnach die Hilferufe der Frau gehört und wollte ihr helfen. Weitere Polizisten nahmen den Angreifer wenig später fest, wobei er eine Beamtin laut Polizei am Knie verletzte. Der Mann hatte keinen Ausweis dabei, weswegen er von der Polizei zwecks Überprüfung in seine stark nach Cannabis riechende Wohnung begleitet wurde. Er gab zu, Drogen zu besitzen und übergab vier Cannabis-Tütchen an die Polizisten. In der Nacht zu Montag erlitten zwei Polizisten nach einem Angriff durch einen 22-Jährigen Prellungen. Der Mann soll die Beamten laut Polizei in Kreuzberg geschlagen haben und aufgefordert haben, seinen 21-jährigen Freund in Ruhe zu lassen. Dieser soll zuvor eine Baustellenlampe beschädigt haben und wurde den Angaben nach deswegen von der Polizei festgehalten. (dpa)

Softairwaffe in Umkleideschrank löst Polizeidurchsuchung aus

Eine Softairwaffe in einem Spind hat am Montagmittag einen Polizeieinsatz in Berlin-Mitte ausgelöst. Die Polizei sei alarmiert worden, weil ein Verdacht auf eine unerlaubte Waffe vorgelegen hätte, sagte ein Sprecher. Daraufhin durchsuchte ein Aufgebot von Beamten mehrere Umkleideschränke in einem Gebäude an der Kochstraße und entdeckte die Druckluftwaffe. Zwei Männer wurden den Angaben zufolge überprüft. Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt. (dpa)

Junge von Auto erfasst und schwer verletzt

Am Sonntagnachmittag ist ein Junge bei einem Verkehrsunfall in Oberschöneweide schwer verletzt werden. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Vierjährige, der in Begleitung seiner Mutter unterwegs war, gegen 17 Uhr plötzlich allein auf die Fahrbahn der Griechischen Allee in Höhe der Parsevalstraße gelaufen sein. Ein 49-jähriger Autofahrer, der in Richtung Schillerpromenade unterwegs war, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste den Jungen. Der Vierjährige wurde mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Messerstiche in der Graefestraße

Aus dem Hochparterre in der Graefestraße musste eine Person mit Stichverletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Foto: BK

In der Nacht auf Montag ist die Polizei zu einem Einsatz in die Kreuzberger Graefestraße gerufen worden. Eine Person wurde in einer Hochparterrewohnung mit Messerstichen schwer verletzt. Es soll sich um Streitigkeiten innerhalb zweier arabischer Familien handeln. Vor dem Haus haben sich zahlreiche Familienangehörige und Schaulustige versammelt. Die Polizei war mit einem Großaufgebaot vor Ort. (BK)

Drei Räuber festgenommen

In Mitte sind am Sonntagabend an einer Tramhaltestelle zwei Männer überfallen worden. Drei Täter sprachen gegen 23 Uhr in der Memhardstraße Ecke Alexanderstraße die zwei 18- und 22-Jahre alte Männer an. Einer der Täter soll dabei dem 18-Jährigen seine schnurlosen Kopfhörer aus den Ohren genommen haben. Daraufhin kam es zu einem Streitgespräch zwischen allen Beteiligten. Während der Tatverdächtige auch noch nach der Bauchtasche des 18-Jährigen griff, soll einer der drei eine Axt geschwungen haben. Des Weiteren soll dem 22-jährigen Passanten durch einen der Tatverdächtigen Reizgas in die Augen gesprüht worden sein. Nachdem der 18-Jährige seine Bauchtasche übergeben hatte, flüchtete des Trio. Es konnte jedoch kurze Zeit später durch Polizisten festgenommen werden. (BK)

Streit unter Nachbarn eskaliert

In der vergangenen Nacht wurde ein Mann in Kreuzberg bei einem Streit mit einem Nachbarn schwer verletzt. Der 29-Jährige war nach seinen Angaben gegen 1.10 Uhr mit einem 27-jährigen Nachbarn seines Wohnhauses am Mehringdamm zunächst verbal in Streit geraten. Als die Auseinandersetzung dann handgreiflich wurde, habe der 27-Jährige dem Älteren mit einer Luftdruckwaffe ins Gesicht geschossen und ihn mit einem Schlagstock attackiert. Der 29-jährige will sich mit einem Besenstiel zur Wehr gesetzt haben, sei anschließend geflüchtet und rief die Polizei. Er wurde mit Gesichtsverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die alarmierten Einsatzkräfte nahmen den 27-Jährigen im Hausflur fest. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Hakenfelde: Wohnungsbrand in Hochhaus

In einer Wohnung in einem Hochhaus in Berlin-Hakenfelde ist am frühen Montagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Gegen kurz nach fünf Uhr gingen Einrichtungsgegenstände in der Wohnung im achten Stock eines elfgeschossigen Wohnhauses in Flammen auf, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Demnach konnte der Brand in der Straße Am Forstacker zügig unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Berliner Feuerwehr war mir rund 40 Brandbekämpfern vor Ort. Zur Brandursache konnten noch keine Angaben gemacht werden. (dpa)

Ferrari beschlagnahmt

In der Nacht zum Sonntag beschlagnahmten Polizisten einen Ferrari in Johannisthal. Den Kräften fiel der Wagen gegen 1.50 Uhr auf der Stadtautobahn in Höhe der Anschlussstelle Tempelhofer Damm, Fahrtrichtung Oberlandstraße mit stark überhöhter Geschwindigkeit auf. Bei der Verfolgung wurden dann zeitweise 160 km/h bei erlaubten 80 km/h gemessen. De Polizei stoppte den Sportwagen an der Ausfahrt Stubenrauchstraße. Der Ferrari wurde wegen des Verdachts auf ein illegales Alleinrennen beschlagnahmt. Der 34-jährige Fahrer erhielt ein Beschlagnahmeprotokoll für seinen Ferrari und wurde dann am Ort entlassen. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Unfallbilanz: 68 Verletzte am Wochenende in Brandenburg

Am Wochenende sind 68 Menschen bei Verkehrsunfällen in Brandenburg verletzt worden. Getötet wurde dabei aber niemand, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg in Potsdam insgesamt 348 Unfälle. (dpa)

Frau beschmiert Hauswand - Festnahme

In der Nacht zum Sonntag hat die Polizei eine junge Frau nach einer Sachbeschädigung in Neukölln festgenommen. Die 24-Jährige war kurz nach Mitternacht dabei beobachtet worden, wie sie einen schwarzen Schriftzug mit politischem Inhalt an die Fassade eines Hauses in der Schillerpromenade auftrug. Bei ihr wurde eine Tube mit schwarzer Schuhcreme aufgefunden und sichergestellt. Nach ihrer Identitätsfeststellung wurde die Frau wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

+++ 24. Mai +++

Auto knallt gegen Baum - 19-Jährige verletzt

Bei einem Autounfall in Ruhland (Oberspreewald-Lausitz) ist eine 19-Jährige verletzt worden. Die Frau war auf der Dresdener Landstraße zwischen den Gemeinden Grünewald und Hohenbocka unterwegs, als ihr Wagen aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte, wie die Polizeidirektion Süd am Sonntag mitteilte. Demnach überschlug sich das Auto bei dem Unfall am Samstag und landete auf dem Dach. Die junge Frau sei mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Für die Bergungsarbeiten musste die Straße nach Polizeiangaben für knapp zwei Stunden vollständig gesperrt werden. (dpa)

Gruppenschlägerei in Neukölln: Flasche und Metallstange auf Kopf geschlagen

Zwei Männergruppen haben sich in der Nacht zu Sonntag in Neukölln eine Schlägerei geliefert, die für zwei Beteiligte mit Kopfverletzungen im Krankenhaus endete. Als die Polizisten eintrafen, schlug einer der sechs Männer einem anderen mit einer Metallstange auf den Kopf, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Erst die gezogene Waffe eines Polizisten sowie Drohungen brachten den 46-Jährigen dazu, die Stange fallenzulassen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll sein 23-jährigen Sohn zuvor mit einer Flasche am Kopf verletzt worden sein. Insgesamt vier Männer wurden wegen ihrer Verletzungen behandelt, ein Schwerverletzter wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen. Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem Streit kam. Gegen alle Männer wird wegen wechselseitiger gefährlicher Körperverletzung ermittelt. (dpa)

Radfahrerin nach Kollision mit Auto schwer verletzt

Bei einem Zusammenstoß mit einem Auto ist eine Radfahrerin in Berlin-Wilmersdorf gestürzt und schwer verletzt worden. Die 58-Jährige überquerte ersten Erkenntnissen zufolge mit ihrem Rad am Samstagabend die Spichernstraße in Richtung Geisbergstraße, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Dort soll sie dann mit dem Wagen kollidiert sein, der von einem 23-Jährigen rückwärts aus der Geisbergstraße in die Spichernstraße gesteuert wurde. Die Frau stürzte und wurde am Kopf verletzt. (dpa)

Kleines Mädchen fällt aus Fenster - Lebensgefahr

Ein Kleinkind ist in Berlin-Prenzlauer Berg aus einem Fenster in der ersten Etage gefallen und lebensgefährlich verletzt worden. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll der Vater des knapp zweijährigen Mädchens am Samstagvormittag im selben Raum geschlafen haben, das Kleinkind soll mit seiner dreijährigen Schwester gespielt haben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Das Kind fiel aus einer Höhe von den Angaben zufolge knapp sieben Metern. Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem Sturz in der Storkower Straße kam. (dpa)

Hochlandrind löst Polizeieinsatz aus

Der Ausflug eines Schottischen Hochlandrinds hat in Reichenwalde (Oder-Spree) einen Polizeieinsatz ausgelöst. Polizisten stellten am Samstag fest, dass es sich bei dem tierischen Ausflügler im Ortsteil Kolpin, den ein Zeuge zunächst als Stier bezeichnet hatte, um eine Highlander-Kuh handelte, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Besitzer des Zottelrinds holte das Tier ab, wie es die nahegelegene Weide verlassen hatte, war zunächst unklar. (dpa)

Angriff mit abgebrochener Glasflasche - zwei Männer schwer verletzt

Drei Männer sollen in der Nacht zu Sonntag zwei Männer in Kreuzberg geschlagen, getreten und mit einer abgebrochenen Glasflasche schwer verletzt haben. Die Angreifer sollen nach Zeugenangaben mit einem Auto auf einen Parkplatz in der Yorckstraße gefahren sein und die 24 und 25 Jahre alten Männer dort angegriffen haben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Anschließend flüchteten sie. Die beiden Männer kamen mit schweren Schnittverletzungen im Kopfbereich zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Sie sollen vor dem Angriff gemeinsam mit fünf weiteren Menschen auf dem Parkplatz gesessen und Alkohol getrunken haben. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung. (dpa)

Erneut Angriff auf Flüchtlinge in Guben - mit Auto bedrängt

Rund eine Woche nach dem fremdenfeindlichen Übergriff auf vier Asylbewerber in Guben (Spree-Neiße) sind in der Stadt erneut Flüchtlinge angegriffen worden. Drei Männer aus Somalia, Äthiopien und Eritrea im Alter von 20 bis 33 Jahren waren am Freitagabend mit Fahrrädern unterwegs, als ein Auto so dicht an ihnen vorbei fuhr, dass einer von ihnen vom Fahrrad springen musste, wie die Polizeidirektion Süd am Samstag mitteilte. Der Wagen fuhr sich demnach anschließend auf einer Bordsteinkante fest. Die Insassen flüchteten. Polizisten nahmen wenig später zwei polizeibekannte Tatverdächtige im Alter von 20 und 25 Jahren fest. Einer von ihnen wird der rechten Szene zugeordnet. Die Ermittlungen dauern an, es werden noch Zeugen befragt. Verletzt wurde niemand. (dpa)

+++ 23. Mai +++

Von Ex-Freundin zum Tatort gelockt - Gruppe greift 16-Jährigen am Alex an

Ein 16-Jähriger ist Zeugen zufolge vor einem Spätkauf am Alexanderplatz von einer größeren Gruppe angegriffen und verletzt worden. Die 15-jährige Ex-Freundin habe den Teenager den Zeugen zufolge nach einem Streit zum Tatort gelockt, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Dort soll ihn eine 20-köpfige Gruppe am späten Freitagabend geschlagen und getreten haben. Ein Mann soll den Jugendlichen mit einem Messer bedroht haben. Wie Zeugen laut Polizei weiter berichteten, soll der Späti-Besitzer dem Jugendlichen dann in seinem Laden Schutz geboten und die Gruppe aufgefordert haben, sich zu entfernen. Als die Angreifer bemerkten, dass ein Polizeiwagen naht, seien sie Richtung U-Bahnhof Alexanderplatz geflüchtet. Das Opfer erlitt Gesichtsverletzungen, die in einem Krankenhaus behandelt wurden. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung. (dpa)

In der Zingster Straße sind elf Fahrzeuge ausgebrannt. Foto: Pudwell

Inferno auf Parkplatz in Lichtenberg: Elf Pkw brennen

Bei einem Feuer auf einem Parkplatz im Berliner Stadtteil Lichtenberg haben in der Nacht zum Samstag elf Autos gebrannt. Es habe keine Verletzten gegeben, teilte die Feuerwehr auf Nachfrage mit. Das Feuer war um kurz nach Mitternacht gemeldet worden. Die Brandursache und die Höhe des Schadens waren zunächst unklar. Insgesamt waren 18 Einsatzkräfte vor Ort, die noch in den frühen Morgenstunden mit Löscharbeiten beschäftigt waren. (dpa)

Die Brandursache ist noch unbekannt. Foto: Pudwell

Fußgängerin von Auto erfasst – schwer verletzt

Eine Fußgängerin ist in Berlin-Westend beim Überqueren einer Straße von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Eine 70-jährige Autofahrerin bog am Freitagnachmittag aus der Straße Am Postfenn links in die Heerstraße ein und prallte mit ihrem Wagen gegen die Frau, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Die 43-jährige Fußgängerin erlitt schwere Kopfverletzungen und kam in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Die Polizei ermittelt nun den genauen Unfallhergang. (dpa)

Brand in Tiefgarage - fünf Gebäude evakuiert - Feuerwehrmann verletzt

Bei einem Brand in einer Tiefgarage in Schönefeld (Dahme-Spreewald) ist ein Feuerwehrmann verletzt worden. Er wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht, wie der Lagedienst der Polizei Brandenburg am Samstag mitteilte. Weitere Menschen wurden nach Angaben der Polizei nicht verletzt. Wegen der Rauchentwicklung in der Nacht zu Samstag wurden fünf Gebäude vorübergehend evakuiert. Die Anwohner, die vorübergehend in Hotels untergebracht wurden, durften am frühen Samstagmorgen in ihre Wohnungen zurück. Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass zwei Fahrzeuge in der Garage in der Angerstraße brannten. Die beiden Autos brannten vollständig aus, wie ein Polizeisprecher sagte. Auch weitere Fahrzeuge seien durch Ruß und Hitze beschädigt worden. (dpa)

+++ 22. Mai +++

Nackter Mann räkelt sich auf Auto in Friedrichshain

Ein nackter Mann auf einem parkenden Auto hat in Friedrichshain die Aufmerksamkeit der Polizei erregt. Die Beamten forderten den 25-Jährigen und zwei Begleiter am Donnerstagabend auf, den Ort zu verlassen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Als Zivilpolizisten einen mutmaßlichen Einbruch in eine Bar untersuchten, tauchte das Trio wieder auf. Der 25-Jährige – jetzt in Textil – versuchte demnach, einem Beamten ins Gesicht zu schlagen und wurde festgenommen. Als seine Begleiter einen Befreiungsversuch unternahmen, kam es zu einer Rangelei, in deren Verlauf die Polizisten Pfefferspray einsetzen. Ein 25-Jähriger schlug einem Polizisten den Angaben zufolge mehrfach ins Gesicht. Beide Männer wurden festgenommen. Nach ersten Ermittlungen handelt es sich bei der Bar um den Arbeitsplatz des zuvor nackten Mannes. Dort habe er sich an dem Abend aber nicht mit seinen Begleitern aufhalten dürfen. Die Polizei prüft, ob er sich unerlaubt an den Getränken bediente. Die Männer wurden vor Ort wegen Augenreizungen behandelt.

Mann durch Tritte und Schläge schwer verletzt

Bei einer Schlägerei ist in der Nacht zu Freitag in Gesundbrunnen ein 40-Jähriger schwer verletzt worden. Laut Polizei war es gegen 0.40 Uhr in einem Spätkauf in der Soldiner Straße zunächst zu Streit zwischen mehreren Männern gekommen. Daraus entstand eine Prügelei, die sich auf den Gehweg der Soldiner Straße verlagerte. Dabei traten zwei 21 und 38 Jahre alte Männer massiv auf den am Boden liegenden 40-Jährigen ein. Polizisten konnten die beiden aggressiven Männer erst von den Tritten und Schlägen abhalten, als einer der Beamten seine Pistole zog und die beiden mit gezogener Waffe abermals aufforderte, die Angriffe zu beenden. Den Beamten gelang es, den 38-Jährigen zu Boden zu bringen und festzunehmen, dem 21-Jährigen gelang zunächst die Flucht. Er wurde wenig später in der Nähe festgenommen. Der 40-Jährige liegt jetzt mit schweren Verletzungen an Kopf und Oberkörper in der Intensivstation eines Krankenhauses. (tc)

Auto gerät in Brand

Der Renault brannte zum Teil aus. Foto: Morris Pudwell

In Rudow ist am Freitagmorgen ein Renault in Brand geraten. Gegen 2.30 Uhr hörte ein Anwohner des Fenchelwegs einen lauten Knall und bemerkte wenig später, dass das Fahrzeug in Flammen stand. Er alarmierte Feuerwehr und Polizei. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen. Verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat ermittelt nun zur Brandursache. (tc)

Schwulenfeindlicher Angriff

In Schöneberg hat ein 41-Jähriger zwei Männer homophob beleidigt und angegriffen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, ereignete sich der Vorfall am Donnerstag, gegen 11.30 Uhr, am S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke. Dabei soll er die beiden 33 Jahre alten Männer beleidigt und ihnen den ausgestreckten Mittelfinger gezeigt haben. Dann sprang er in das Gleisbett und warf mit Steinen nach den beiden, die aber nicht getroffen wurden. Alarmierte Polizisten überprüften den Mann, bei dem eine Atemalkoholmessung einem Wert von über 2 Promille ergab. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt jetzt gegen den Mann. (tc)

+++ 21. Mai +++

Toter bei Wohnungsbrand in Schöneberg

Bei einem Wohnungsbrand ist am Donnerstagnachmittag in Schöneberg ein Mensch ums Leben gekommen. Um 13.34 Uhr wurde die Feuerwehr in die Eythstraße gerufen. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers brannten im ersten Stock eines fünfgeschossigen Wohnhauses Einrichtungsgegenstände. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Bei einem Bewohner konnte eine Notärztin allerdings nur noch den Tod feststellen.  Zwei Bewohner wurden mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gebracht. (tc)

Radfahrer bei Zusammenstoß schwer verletzt

Bei einem Zusammenstoß von drei Radfahrern in Wilhelmstadt hat einer von ihnen schwere Verletzungen erlitten. Nach bisherigem Ermittlungsstand der Polizei war gegegen 18 Uhr ein 58-jähriger Mann mit seinem Fahrrad auf dem Radweg der Heerstraße stadteinwärts unterwegs. Dabei fuhr er offenbar entgegengesetzt der vorgesehenen Fahrtrichtung. Zwischen Sandstraße und Wilhelmstraße kamen ihm zwei Radfahrer im Alter von 42 und 59 Jahren entgegen. Durch den Zusammenstoß stürzten der 42-Jährige und der 59-Jährige. Letzterer wurde schwer verletzt und zur stationären Aufnahme in ein Krankenhaus gebracht. (tc)

Homophob beleidigt und dann verprügelt

Ein 22-Jähriger soll am Donnerstagmorgen in Charlottenburg zwei Männer homophob beleidigt und angegriffen haben. Die beiden 28 und 38 Jahre alten Männer gaben gegenüber der Polizei an, gegen 3.20 Uhr am Steinplatz in Richtung Hardenbergplatz unterwegs gewesen zu sein. Nach ihrer Aussage wurden sie aus einer Gruppe von zwei jungen Männern und zwei jungen Frauen angesprochen und homophob beleidigt. Ein Mann aus der Gruppe folgte ihnen dann und schlug dem 38-Jährigen zweimal ins Gesicht, so dass dieser zu Boden ging. Polizisten konnten wenig später in der Nähe einen 22-Jährigen festhalten, auf den die Beschreibung zutraf. Der 38-Jährige musste von Sanitätern der Feuerwehr vor Ort behandelt werden. Gegen den 22-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der Körperverletzung und Beleidigung ermittelt. (tc)

Fenster eingeworfen - Staatsschutz ermittelt

Mit einem Pflasterstein hat ein 27-Jähriger in der vergangenen Nacht in Kreuzberg eine Fensterscheibe eingeworfen. Gegen 2.30 Uhr wurde ein 36-jähriger Anwohner der Fontanestraße durch ein klirrendes Geräusch geweckt. Als er aus dem Fenster sah, entdeckte er einen Mann mit einem Fahrrad, der einen Pflasterstein aufsammelte. Ein weiterer Zeuge im Alter von 23 Jahren beobachtete denselben mutmaßlichen Täter, als dieser einen Stein gegen eine Fensterscheibe warf und dann davonfuhr. Das von dem Radfahrer angegriffene Gebäude ist mit einer deutlich sichtbaren Gedenktafel versehen, die es als ehemaliges „Berliner Zwangsarbeitsamt für Juden“ ausweist. Aufgrund der Personenbeschreibungen konnten Polizisten einen 27-jährigen Mann in der Nähe des Tatorts stellen. Da erste Ermittlungen auf einen Medikamentenmissbrauch des Mannes hindeuteten, brachten ihn die Beamten zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen führt der Staatschutz des Landeskriminalamtes. (tc)

+++ 20. Mai +++

Senior von Auto erfasst und schwer verletzt

In Britz ist am Dienstagnachmittag ein Fußgänger bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge befuhr ein 39-Jähriger gegen 17 Uhr mit einem Daewoo die Hannemannstraße in Richtung Buschkrugallee und erfasste mit dem Wagen an der Buschkrugallee den 79 Jahre alten Fußgänger, der die Hannemannstraße in Richtung Blaschkoallee überqueren wollte. Der Senior stürzte, erlitt Kopfverletzungen und wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. (BK)

Wohnmobil erfasst Radfahrer

Gestern Nachmittag erlitt ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall in Alt-Treptow schwere Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 78-Jähriger gegen 14.45 Uhr mit seinem Wohnmobil in der Puschkinallee in Richtung Bouchéstraße unterwegs und wollte links in die Elsenstraße abbiegen. Er hielt zunächst an, um die querenden Fußgänger und Radfahrer durchzulassen. Als er dann wieder anfuhr, erfasste er den 48-jährigen Mann, der mit seinem Fahrrad die Puschkinallee in Richtung Neue Krugallee befuhr. Bei dem Zusammenprall erlitt der 48-Jährige schwere Bein- und Kopfverletzungen. Der Mann wird jetzt intensivmedizinisch behandelt. (tc)

Festnahmen nach versuchtem Autodiebstahl

Am Dienstagmittag nahmen Zivilfahnder in Halensee zwei Männer nach einem versuchten Diebstahl eines Autos fest. Ein Zeuge beobachtete gegen 14.10 Uhr in der Straße Am Güterbahnhof Halensee einen Unbekannten, der die Seitenscheibe eines geparkten VW einschlug und rief daraufhin die Polizei. Die alarmierten Einsatzkräfte nahmen den 35-Jährigen und seinen 37-jährigen Komplizen, der Schmiere stand, auf frischer Tat fest. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Kleinwagen zwingt BVG-Bus zu Notbremsung

Einsatzkräfte am Unfallort. Foto: Pudwell

Am Dienstagabend hat das riskante Manöver eines Opelfahrers einen BVG-Bus der Linie M41 auf der Sonnenallee zu einer Notbremsung gezwungen. Der Kleinwagen hatte zunächst den Bus geschnitten und dabei auch einen Radfahrer zu Fall gebracht haben. Der Radler wurde  verletzt und kam in eine Klinik. Bei der Vollbremsung stürzten mehrere Fahrgäste im Bus, darunter Kinder.

Warum der Kleinwagenfahrer dieses waghalsige Manöver durchführte, ermittelt nun die Polizei. (Pud/BK)

+++ 19. März +++

Motorradraser entwischt Polizeikontrolle: Halter ohne Führerschein ermittelt

Mit stark überhöhter Geschwindigkeit hat sich am Montagabend ein Kawasaki-Fahrer einer Polizeikontrolle in Berlin-Mitte entzogen. Zivilpolizisten signalisierten dem Raser mit Sozia auf der Beusselstraße anzuhalten. Stattdessen beschleunigte der Motorradfahrer, fuhr weiter in Richtung Turmstraße und bog rechts in die Sickingenstraße ab. Dabei missachtete er die rote Ampel. Die Beamten verfolgten ihn mit eingeschaltetem Blaulicht sowie Martinshorn und forderten Unterstützung an. Seine Flucht führte über die Gaußstraße in Richtung Friedrich-Olbricht-Damm. Anschließend bog er rechts in die Pflaserstraße ein und raste weiter in Richtung der Kleingartenkolonie. Dort verloren ihn die Einsatzkräfte aus den Augen, da er über einen schmalen Weg fuhr, der mit Poller versehen war. Die Zivileinsatzkräfte konnten über das Kennzeichen den Halter ermitteln, jedoch nicht antreffen. Derzeit wird geprüft, ob der Halter des Motorrades auch der Fahrer war. Weitere Ermittlungen ergaben, dass er nicht im Besitz eines Führerscheins sein soll. (BK)

Mann mit lebensgefährlichen Verletzungen gefunden

Einen Mann mit lebensbedrohlichen Kopfverletzungen haben Passanten in Berlin-Oberschöneweide gefunden. Ersten Ermittlungen zufolge sei er überfallen worden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Der 35-Jährige wurde demnach am Montagvormittag von Passanten bewusstlos auf einem Brachgelände in der Tabbertstraße aufgefunden. Er musste im Krankenhaus notoperiert werden. Die Kriminalpolizei ermittelt. (dpa)

Vom eigenen Auto überrollt – Frau schwer verletzt

Eine Frau ist am Montagnachmittag in Köpenick von ihrem eigenen Auto überrollt und dadurch schwer verletzt worden. Gegen 15.20 Uhr wurden Rettungskräfte der Feuerwehr und die Polizei in die Mentzelstraße alarmiert. Nach bisherigen Ermittlungen hatte eine 56-jährige Frau ihren Saab am rechten Fahrbahnrand geparkt und das Fahrzeug verlassen. Aus bisher ungeklärter Ursache rollte das Auto los und erfasste die Frau. Sie stürzte dadurch zu Boden und wurde unter dem Auto eingeklemmt. Die eingesetzten Feuerwehrkräfte mussten das Fahrzeug anheben, um die Frau zu bergen. Sie erlitt schwere Verletzungen am Oberkörper und wurde von Rettungskräften zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. (BK)

Autorad löst sich - Radfahrer getroffen und verletzt

Wegen eines heranrollenden Autoreifens ist ein Radfahrer in Brandenburg an der Havel gestürzt und dabei verletzt worden. Der 62-Jährige war am Montagnachmittag mit seinem Fahrrad auf einem Radweg zwischen Tankstelle und Bahnbrücke unterwegs, wie die Polizeidirektion West mitteilte. Offenbar wegen eines Hinterachsbruches an einem fahrenden Wagen löste sich laut Polizei ein Rad, das den Fahrradfahrer traf. Rettungskräfte brachten den leicht verletzten Mann in ein Krankenhaus. (dpa)

Festnahmen nach illegalem Autorennen

Polizisten haben am Montagabend zwei Männer in Britz festgenommen. Die Besatzung eines Funkstreifenwagens hatte zuvor gegen 23.20 Uhr zwei Autos, einen Renault und einen VW, an der Haltelinie der roten Ampel des Buckower Dammes Ecke Gutschmidtstraße beobachtet. Beide Fahrer sprachen bei geöffneten Seitenscheiben miteinander. Als die Ampel auf Grün schaltete, rasten beide los, den Buckower Damm in Richtung Großziethen hinunter. Dabei überholten sie sich gegenseitig, auch unter Nutzung der Gegenspur. Die Besatzung des Funkwagens forderte die Fahrer zum Anhalten auf. Während der Fahrer des Renault sofort nach rechts in den Doevelweg abbog, beschleunigt der VW-Fahrer und floh, die Polizei Blaulicht hinterher bis in die Reinowzeile, wo sie den Wagen anhielten und den 18-jährigen Fahranfänger überprüften. Kurze Zeit später erschien auch der vorher abgebogene VW. Dieser und dessen 19-jähriger Fahrer wurden von weiteren Einsatzkräften überprüft. Die Polizisten beschlagnahmten sowohl den Führerschein des 19-Jährigen, als auch den vorläufigen Nachweis der Fahrerlaubnis des 18-Jährigen. Darüber hinaus auch die beiden Fahrzeuge. (BK)

Fußgänger von Auto erfasst und schwer verletzt

In Neukölln ist am Montagabend ein Fußgänger bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge befuhr eine 22-Jährige mit einem Renault gegen 19.45 Uhr den Mariendorfer Weg in Richtung Silbersteinstraße und bog nach links in die Hermannstraße ab. Dort erfasste sie kurz hinter dem Fußgängerüberweg einen 64-jährigen Mann, welcher die Hermannstraße bei roter Fußgängerampel betreten haben soll, um die Straße zu überqueren. Er erlitt Verletzungen am Kopf und wurde von den Rettungskräften zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme war die Hermannstraße in Richtung Silbersteinstraße kurzzeitig gesperrt. (BK)

Überfall auf Brachgelände - Lebensgefahr

Auf einem Brachgelände in der Tabbertstraße in Oberschöneweide ist am Montagmittag ein 35-Jähriger überfallen worden. Er wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in eine Klinik gebracht. Nach einer Notoperation schwebt er weiterhin in Lebensgefahr. Der Mann konnte wegen seines Zustandes noch nicht vernommen werden. Über seine Identität äußerte sich die Polizei bisher nicht. (tc)

+++ 18. Mai +++

Mitarbeiter des Ordnungsamtes in Neukölln attackiert

Zwei Mitarbeiter des Ordnungsamtes Neukölln sind beim Vorgehen gegen einen Falschparker an der Sonnenallee von mehreren Menschen attackiert worden. Sie wurden bei dem Vorfall am Sonntagnachmittag teils aus Gruppen heraus beschimpft, bedrängt, bespuckt, mit einer Flasche und einem Stein beworfen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Zudem wurde das Fahrzeug des Ordnungsamtes den Angaben zufolge mit Bauschutt beworfen und beschädigt. Die Polizei entsandte bis zu 50 Einsatzkräfte zum Tatort, um gegen die Angreifer vorzugehen, Personalien von Anwesenden zu überprüfen und die Situation unter Kontrolle zu bekommen. Gegen drei junge Männer als mutmaßlich Beteiligte wird nun strafrechtlich ermittelt. Die beiden Mitarbeiter des Ordnungsamtes im Alter von 32 und 38 Jahren blieben unverletzt. (dpa)

Neukölln: Brennende Gegenstände auf der Fahrbahn

In der Nacht zum Montag setzten Unbekannte in Neukölln mehrere Gegenstände in Brand. Gegen 0.30 Uhr wurden Polizeikräfte zur Sonnenallee Höhe Michael-Bohnen-Ring alarmiert, da Zeugen beobachtet hatten, dass fünf Personen mehrere Autoreifen und eine Mülltonne in Brand setzten und danach flüchteten. Gelöscht wurde das Feuer schließlich von der Berliner Feuerwehr. Die Sonnenallee war wegen der Löscharbeiten für circa 45 Minuten in beiden Richtungen gesperrt. (BK)

Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz

Zur Überwachung der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus führte die Polizei Berlin am vergangenen Wochenende wieder stadtweit Kontrollen durch.

Tagsüber waren am Samstag aufgrund der Versammlungslage in Berlin rund 1.000 Einsatzkräfte im Dienst, Freitag und Sonntag tagsüber jeweils rund 300. In den letzten drei Nächten überprüften jeweils etwa 150 Polizistinnen und Polizisten die Einhaltung der Verordnung. Es wurden 22 Objekte und 483 Personen im Freien überprüft. Dazu fertigten die Polizeikräfte 22 Straf- und 62 Ordnungswidrigkeitenanzeigen. (BK)

Marzahn: Festnahme nach brutalem Raub

Ein Passant hat am Sonntagabend einen Mann in Marzahn bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Nach ersten Erkenntnissen soll der 21-Jährige kurz vor 23 Uhr, zusammen mit einem noch unbekannten Komplizen, einen 26-Jährigen an einer Straßenbahnhaltestelle an der Raoul-Wallenberg-Straße zunächst bedrängt haben. Um der Situation zu entkommen, verließ dieser die Haltestelle und ging in Richtung nahestehender Wohnhäuser. Auf dem Weg dorthin sollen ihn der 21-Jährige und dessen mutmaßlicher Mittäter eingeholt und festgehalten haben. Dort sollen sie den Fahrgast gemeinsam zu Boden gebracht, gewürgt und geschlagen haben, um ihn schließlich seiner Jacke und Tasche zu berauben. Anschließend flüchteten sie. Kurze Zeit später sollen sie jedoch zurückgekehrt und den 26-Jährigen erneut attackiert haben, indem sie wiederum auf ihn einschlugen und traten, bis dieser wiederum zu Boden ging. Die Tatverdächtigen sollen nun die Bekleidung des Mannes durchsucht und dessen Portemonnaie und Funktelefon entwendet haben. Ein Zeuge vereitelte die Flucht des 21-Jährigen und hielt ihn fest, während sein Komplize unerkannt entkommen konnte. Alarmierte Polizisten nahmen den mutmaßlichen Räuber fest und brachten ihn in ein Polizeigewahrsam, von dort wurde er dem Raubkommissariat überstellt. Der 26-Jährige erlitt glücklicherweise nur leichte Verletzungen, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden konnten. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Müllfahrzeug der Berliner Stadtreinigung in Flammen

Ein Müllfahrzeug der BSR) ist in Köpenick in Flammen aufgegangen. Das Fahrzeug brannte am Montagmorgen in der Mahlsdorfer Straße, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Demnach sind durch das Feuer drei weitere Autos und mehrere Bäume beschädigt worden. Verletzt wurde aber niemand. Wer oder was den Brand auslöste, war zunächst unklar. (dpa)

Ein Toter und 89 Verletzte am Wochenende in Brandenburg

Am Wochenende sind auf brandenburgischen Straßen 89 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden, ein 82 Jahre alter Autofahrer kam ums Leben. Zwischen Freitag und Sonntag registrierte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 418 Unfälle, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. Bei 70 davon wurden Menschen verletzt, in den restlichen 348 Fällen entstanden lediglich Sachschäden.

Ein 82 Jahre alte Autofahrer starb am Samstag bei Altlandsberg (Landkreis Märkisch-Oderland), nach dem er mit seinem Wagen aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte. (dpa)

Politikerin bedroht und beleidigt

Eine Lokalpolitikerin alarmierte am Sonntagnachmittag die Polizei in Kreuzberg. Gegen 15 Uhr hielt die 27-Jährige einen Funkstreifenwagen auf der Dresdner Straße an und teilte mit, dass sie kurz zuvor vor einem Wahlkreisbüro beleidigt und bedroht wurde. Nach ihrer Beschreibung des Tatverdächtigen konnten Polizisten den 40-Jährigen am Kottbusser Tor stellen und anhalten. Der Alkoholisierte bestritt die Vorwürfe. Anschließend durchsuchten sie den Mann und führten einen Atemalkoholtest durch, welcher einen Wert von ungefähr 2 Promille ergab. Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten Drogen, die sie beschlagnahmten. Der Mann muss sich nun wegen des Verdachts der Bedrohung, der Beleidigung und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. (BK)

Mann flüchtet vor Polizei

In der Nacht zum Sonntag ist ein junger Mann in Pankow vor der Polizei geflüchtet. Zivilpolizisten war gegen 3.50 Uhr ein Mann aufgefallen, der mit einem Mercedes schnell auf der Florastraße in Richtung Wollankstraße unterwegs war. Die Zivilkräfte schalteten sodann ihr Blaulicht und Martinshorn ein, um den Fahrer zu kontrollieren. Hierauf erfolgte keine Reaktion. Als der Mercedesfahrer in der Wollankstraße die Geschwindigkeit reduzierte, versuchten die Einsatzkräfte den Wagen zu überholen, was nicht gelang, da der Mercedesfahrer nach links zog und den Kräften somit den Weg versperrte. Der junge Mann bog rechts scharf in die Gottschalkstraße ab, verlor die Kontrolle über sein Auto und prallte gegen zwei geparkte Autos. Der Fahrer flüchtete zu Fuß in Richtung Sternstraße, der 18-jährige Beifahrer verblieb im Fahrzeug und gab an, den Fahrer nicht zu kennen. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

+++ 17. Mai +++

Frau ruft Polizei wegen Lebensgefährten zu Hilfe

In Berlin-Weißensee hat eine 34-jährige Frau die Polizei zu Hilfe gerufen, weil sie sich von ihrem Lebensgefährten bedroht sah. Er habe sie und ihre Kinder im Alter von 11 und 13 Jahren angebrüllt und ihr auf den Kopf geschlagen, berichtete sie den Beamten. Diese nahmen daraufhin den 47 Jahre alten, angetrunkenen Mann am Freitagabend fest und behielten ihn bis Samstagfrüh in Gewahrsam, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Er war für die Polizisten kein Unbekannter, denn sie hatten ihn bereits kurz zuvor wegen anderer Straftaten festgenommen. So sei der laut Zeugen grölende Wüterich auf einem Gehweg mit Fäusten auf die herbeigerufenen Sicherheitskräfte zugegangen und habe den rechten Arm zum sogenannten Hitlergruß hochgestreckt. Anschließend zwang er eine Straßenbahn zum Halten, indem er sich auf die Schienen stellte. Dazu beleidigte er eine Polizistin. Gegen den Mann wird jetzt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Beleidigung und Körperverletzung ermittelt. (dpa)

Auto überschlägt sich in Spremberg - Drei Schwerverletzte

Drei Insassen eines Autos sind in Spremberg (Landkreis Spree-Neiße) bei einem Unfall schwer verletzt worden. Der Wagen sei von der Straße abgekommen und habe sich mehrfach überschlagen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Demnach war der Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und verlor die Kontrolle über den Wagen. Bevor sich das Auto überschlug und auf dem Dach landete, wurden mehrere Meter Zaun eines Grundstücks beschädigt. (dpa)

Auto stößt mit Krankenwagen zusammen – zwei Sanitäter verletzt

Ein Auto und ein Rettungswagen sind in Berlin-Biesdorf zusammengestoßen. Zwei Sanitäter wurden am Samstagabend an der Kreuzung Blumberger Damm/Cecilienstraße verletzt, wie Sprecher von Feuerwehr und Polizei am Sonntag sagten. Demnach war der Krankenwagen bei Rot mit Blaulicht und Martinshorn auf die Kreuzung gefahren. An beiden Fahrzeugen sei erheblicher Sachschaden entstanden. Sie seien nicht mehr fahrbereit gewesen. Die Patientin im Transporter und der Autofahrer blieben unverletzt. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt. (dpa)

Radfahrerin in Pankow schwer verletzt

Eine Radfahrerin ist am Sonnabend bei einem Unfall in Pankow schwer verletzt worden. Ein 60-Jähriger war in seinem  Toyota auf der Mühlenstraße in Richtung Florastraße unterwegs. Kurz hinter der Einmündung Masurenstraße übersah er die 25-Jährige und fuhr sie an. Die Radfahrerin war aus der Masurenstraße gekommen und nach rechts in die Mühlenstraße eingebogen. Die Frau erlitt Verletzungen am Kopf und an den Armen. (tc)

Bewohntes Auto brennt in Kreuzberg aus

In einem Opel, der ohne Zulassung in der Alten Jakobstraße geparkt war, hat es in der Nacht auf Sonntag im Innenraum gebrannt. Zeugen teilten mit, dass in dem Auto eine Person leben würde. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, verletzt wurde niemand. (BK)

Dieses Fahrzeug soll bewohnt gewesen sein.  Foto: Morris Pudwell

Drogenkurier in Schöneberg festgenommen

Polizisten haben in der Nacht zum Sonnabend einen Mann in Schönberg festgenommen. Der 27 Jahre alte Mann war Zivilfahndern in der Eisenacher Straße aufgefallen, als er mit seinem BMW anhielt und ein zweiter Mann in den Wagen stieg. Beide fuhren anschließend bis zu Motzstraße. Dort stieg der Beifahrer wieder aus. Kurz darauf wurde auch der Fahrer angehalten. Polizisten durchsuchten den Wagen. Sie stellten 40 Reagenzgefäße mit Kokain sowie rund 5 000 Euro sicher. Der BMW wurde beschlagnahmt. Der Fahrer kam in Gewahrsam. Ein Ermittlungsrichter erließ später einen Haftbefehl. Der 23-Jährige wurde wieder entlassen. (tc)

Polizisten in Wedding attackiert und angespuckt

Im U-Bahnhof Leopoldplatz in Wedding hat ein Passant  Polizisten  attackiert. Als die Beamten den alkoholisierten Mann festnehmen wollten, spuckte er um sich. Er wurde überwältigt. Dabei verletzten sich drei Polizisten leicht. Sie blieben im Dienst. Der 25-Jährigen kam zu einer erkennungsdienstlichen Behandlung und einer Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam. Anschießend konnte er wieder gehen. (tc)

+++ 16. Mai +++

Mit 180 Kilometer pro Stunde unterwegs – Polizei blitzt Raser 

Mit mehr als 180 Kilometer pro Stunde ist ein Raser über den nördlichen Teil der A100 in Berlin gerast. Erlaubt sind auf dem Stück zwischen Jakob-Kaiser-Platz und Seestraße gerade mal 80 Kilometer pro Stunde, wie die Polizei am Samstag auf Twitter schrieb. Pech für den Raser: Die Beamten führten am Freitagnachmittag eine Kontrolle durch und blitzten ihn. Laut Polizei ziehe das „schnurgerade“ Stück Raser an. Deshalb kontrolliere sie dort verstärkt den Verkehr. In Berlin sind im April deutlich mehr Autofahrer als sonst beim Rasen erwischt worden. Mit 98 Strafverfahren wegen Rasens sei die Zahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um rund 60 Prozent gestiegen, teilte die Senatsverwaltung für Justiz Anfang Mai mit. (dpa)

82-Jähriger prallt mit Auto gegen Baum und stirbt

Ein 82 Jahre alter Autofahrer ist bei Altlandsberg (Märkisch-Oderland) mit seinem Wagen gegen einen Baum geprallt und anschließend gestorben. Der Mann war am Samstagmorgen aus bislang ungeklärter Ursache links von der Fahrbahn abgekommen, wie ein Polizeisprecher sagte. Alarmierte Rettungskräfte versuchten nach den Angaben vom Samstag noch, den Mann zu reanimieren, allerdings ohne Erfolg. (dpa)

Polizei löst Massenschlägerei in Kreuzberg auf

Gegen Mitternacht in der Nacht auf Sonnabend hat die Polizei eine Auseinandersetzung zwischen den Mitgliedern zweier Großfamilien aufgelöst. Vorher soll es zum Einsatz von Pfefferspray gekommen sein. Die dazugerufene Feuerwehr musste mehren Menschen helfen und Augen ausspülen. Die Gitschiner Straße war für längere Zeit gesperrt. (BK)

An der Gitschiner Straße in Kreuzberg kam es zu einer Auseinandersetzung mehrer Menschen. Foto: Morris Pudwell

Zwei Tote in Wittenberge - Hintergründe weiter unklar

Nach dem Fund von zwei toten Männern in einer Wohnung in Wittenberge (Prignitz) sind die Identität der Männer und die Hintergründe weiter unklar. «Vermutlich haben die beiden keine deutsche Staatsbürgerbürgerschaft», sagte eine Sprecherin der Polizei am Samstag. Die Männer waren am Donnerstagmittag entdeckt worden. Eine Mordkommission ermittelt. An den Körpern der Toten wurden Stichverletzungen entdeckt, hieß es in einer Meldung.

Ob ein Zusammenhang zu einem Brand in der darüberliegenden Wohnung besteht, werde ermittelt. Das Feuer war am Abend ausgebrochen, während die Ermittlungen liefen. Ein 38 Jahre alter Mieter des Hauses sowie ein 22 Jahre alter Mann, die wegen des Verdachts auf Brandstiftung vorläufig festgenommen worden waren, sind inzwischen wieder auf freiem Fuß, sagte die Sprecherin. Gegen sie werde weiter wegen Brandstiftung ermittelt. (dpa)

Demonstrationen wegen Corona in Berlin-Mitte

Erneut wollen zahlreiche Demonstranten an diesem Samstag in Berlin-Mitte gegen die strengen Corona-Einschränkungen protestieren. Obwohl größere Kundgebungen wegen der Infektionseindämmung nicht erlaubt sind, gibt es im Internet Aufrufe für Versammlungen auf dem Rosa-Luxemburg-Platz vor der Volksbühne (14.30 Uhr) und auf dem Alexanderplatz. (dpa)

Drogen im Motorboot: Polizei stellt mutmaßliche Schmuggler

In Görlitz sind zwei mutmaßliche Drogenschmuggler trotz Einfallsreichtums aufgeflogen. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, waren einer Streife am Freitag zwei Männer am Ufer der Neiße aufgefallen. Die 30 und 21 Jahre alten Tatverdächtigen navigierten ein ferngesteuertes Motorboot über den Grenzfluss und transportierten damit Betäubungsmittel von Polen nach Deutschland. Über Art und Menge der Drogen machte die Polizei keine Angaben. Gegen die Männer wurde Strafanzeige gestellt. (dpa)

+++ 15. Mai +++

Koks-Lieferdienst: Nach Razzia im Clan-Milieu Haftbefehl gegen Tatverdächtigen

Nach einer Drogen-Razzia gegen Mitglieder eines arabischstämmigen Clans ist am Freitag gegen einen 33 Jahre alten Tatverdächtigen Untersuchungshaft angeordnet worden. Ihm hätten als mutmaßlichem Organisator eines Drogen-Lieferservices die beschlagnahmten fünf Schusswaffen und Betäubungsmittel zugeordnet werden können, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin mit. Nach Angaben der Ermittler waren am Donnerstag außer den Schusswaffen zweieinhalb Kilogramm Kokain nebst Streckmitteln beschlagnahmt worden.

Vier Verwandten aus einer libanesischstämmigen Großfamilie wurde im Zuge der Razzia laut Staatsanwaltschaft und Polizei bandenmäßiger, bewaffneter Drogenhandel vorgeworfen; zwei Verdächtige wurden festgenommen. Die Verdächtigen im Alter von 23, 33, 38 und 56 Jahren - ein Mann, sein Bruder und seine beiden Söhne - sollen einen Drogen-Lieferservice mit mehreren Autos und Kurierfahrern betrieben haben. Zu den übrigen Männern neben dem jetzt Verhafteten machte die Generalstaatsanwaltschaft keine Angaben. Solche sogenannten Koks-Taxis bringen Kokain auf Bestellung zu Menschen in Wohnungen, Büros, Bars oder Clubs. Die Polizei hatte am Donnerstagmorgen zehn Wohnungen und Geschäfte sowie zehn Fahrzeuge in verschiedenen Stadtbezirken durchsucht. (dpa)

Radfahrer von abbiegenden Auto erfasst - schwer verletzt

Ein Radfahrer ist in Berlin-Reinickendorf von einem abbiegenden Auto erfasst worden und über die Motorhaube zu Boden gestürzt. Der 64 Jahre alte Radfahrer wurde am Donnerstagmittag in der Roedernallee schwer verletzt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Demnach wollte der 60-jährige Autofahrer rechts auf ein Grundstück abbiegen. Der Radfahrer war auf dem Fahrradschutzstreifen unterwegs. Er wurde nach dem Unfall zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Betrunkener Autofahrer landet mit seinem Wagen auf dem Dach

Ein betrunkener Autofahrer ist in Berlin-Buch mit seinem Wagen auf dem Dach gelandet. Der 44-Jährige war am Donnerstagvormittag in der Straße Am Vorwerk in den Gegenverkehr geraten, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Demnach touchierte sein Auto zuerst einen entgegenkommenden Wagen und stieß anschließend mit dem einer 30-jährigen Autofahrerin zusammen. Das Auto des 44-Jährigen kam von der Fahrbahn ab, riss einen Poller aus der Verankerung und überschlug sich. Der Wagen der 30-Jährigen kam in einer Böschung zum Stehen. Der 44-Jährige und die Beifahrerin des touchierten Autos wurden leicht verletzt. Ein Alkoholtest bei ihm ergab 2,4 Promille Atemalkohol. (dpa)

Mann lagert mehrere Kilogramm Drogen in Wohnung

Die Polizei hat bei einer Durchsuchung in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) mehrere Kilogramm Drogen gefunden. In der Wohnung eines 32-Jährigen wurden am Donnerstagnachmittag acht Kilogramm Amphetamine, rund ein Kilogramm Marihuana und mehrere Ecstasy-Tabletten sichergestellt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der Mann kam in Untersuchungshaft. (dpa)

15-Jährige versinkt im Sumpf - Feuerwehr holt sie mit Leiter raus

Eine Jugendliche hat sich mit einer Freundin im Wald verlaufen und ist in einem Sumpf in der Hönower Weiherkette versunken. Zwei bis drei Stunden habe die 15-Jährige am späten Donnerstagnachmittag dort festgesteckt, sagte Jens Jochinke, Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Hönow, am Freitag. Bis zur Hüfte sei sie eingesunken. Die Feuerwehr habe sie deutlich unterkühlt vorgefunden. Die Hönower Weiherkette ist ein Landschaftsschutzgebiet am östlichen Stadtrand von Berlin. Zuerst hatte die Zeitung „B.Z.“ über den Fall berichtet.

Vom Rettungsdienst Märkisch-Oderland hieß es auf Nachfrage, das Mädchen sei vor Ort versorgt und an seine Mutter übergeben worden. Die Jugendliche sei nicht ins Krankenhaus gekommen.

Wie Jochinke schilderte, habe die ebenfalls 15-jährige Freundin zunächst vergeblich versucht, das Mädchen zu befreien. Auch dessen Mutter sei zu dem Sumpf gekommen. Schließlich habe die Gruppe die Feuerwehr gerufen. Doch diese sei mit dem Fahrzeug nicht nah genug herangekommen, sagte Jochinke. Rund 30 Einsatzkräfte hätten daher 600 Meter in den Wald laufen müssen. Sie hätten das Mädchen dann mit einer Leiter und Seiltechnik befreit. (dpa)

Polizisten in Premnitz bedroht und mehrfach angegriffen

Zwei Polizisten sind bei einem Einsatz in Premnitz (Havelland) von zwei Männern angegriffen worden. Die Männer versuchten am Donnerstagabend mehrere Male, die Polizisten mit einem Auto anzufahren und ihren Streifenwagen zu rammen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der Fahrer drohte den Polizisten demnach auf einem Parkplatz mit Gesten, außerdem habe er versucht, die Polizisten und den Streifenwagen anzufahren. Schließlich ist das Auto der Polizei zufolge gegen einen Baum gefahren, woraufhin der Beifahrer die Polizisten mit einer Metallstange bedrohte.

Das Auto wurde durch den Einsatz weiterer Polizisten gestoppt, als es wieder vom Parkplatz wegfuhr. Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen, der Beifahrer kam vorübergehend in Gewahrsam. Die Beamten blieben unverletzt. Derzeit wird zu den Hintergründen und genauen Abläufen ermittelt. Die Polizei bittet Zeugen, die etwas beobachtet haben, sich zu melden. (dpa)

Auto fährt in Gegenverkehr - drei Verletzte

Ein Autofahrer ist auf der Bundesstraße 122 zwischen Rheinsberg und Zechlinerhütte (Ostprignitz-Ruppin) in den Gegenverkehr geraten und dort mit einem Wagen zusammengestoßen. Die beiden Fahrer sowie eine Beifahrerin des entgegenkommenden Pkw wurden verletzt in Krankenhäuer gebracht, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Die Autos wurden nach dem Unfall am Donnerstagabend abgeschleppt, die Bundesstraße war etwa zwei Stunden lang gesperrt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 40.000 Euro. (dpa)

U-Bahn-Sprayer auf frischer Tat erwischt: BVG-Mitarbeiter getreten

Zwei Männer sind in Berlin-Reinickendorf beim Besprühen von U-Bahnwaggons von Mitarbeitern der BVG ertappt worden. Die 30 und 32 Jahre alten Männer sollen die Wagen am Donnerstag gegen 22.00 Uhr in der Lindauer Allee auf dem Abstellgleis der U-Bahnlinie 8 besprüht haben, als die Sicherheitsmitarbeiter sie festnahmen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Danach seien die Tatverdächtigen der Polizei übergeben worden. Bei der Festnahme soll einer der beiden Männer laut Polizei durch Tritte zwei der BVG-Mitarbeiter leicht verletzt haben. (dpa)

Auto fährt gegen Baum - Fahrerin flüchtet

Am Donnerstagabend ist eine Autofahrerin nach einem Unfall in Marienfelde geflüchtet. Gegen 22 Uhr hörten Zeugen einen lauten Knall und entdeckten einen Smart, der in der Säntisstraße kurz hinter der Daimlerstraße gegen einen Baum gefahren war. Als sie sich dem Wagen näherten, verließ die Fahrerin ihr Auto und lief in Richtung Mariendorfer Damm weg. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang sowie zur Autofahrerin dauern an. (BK)

Festnahmen: Polizei hebt illegales Spielcasino in Neukölln aus

Die Polizei hat ein illegales Spielcasino aufgedeckt.  Foto: Morris Pudwell

Zivilbeamte haben in der Nacht auf Freitag bemerkt, dass sich in einem geschlossenen Lokal in Neukölln Menschen aufgehalten haben. Bei einer Kontrolle des Lokals haben die Beamten festgestellt, dass sich über zehn Personen in einem Hinterraum zu illegalem Glücksspiel getroffen haben. Mehrere Männer wurden festgenommen. Außerdem haben die Polizisten Bargeld gefunden - laut Berichten 30.000 Euro. (BK)

Frau rassistisch beleidigt

Am Donnerstagnachmittag ist in Friedrichshain eine Frau rassistisch beleidigt worden. Gegen 15.15 Uhr soll die 28-Jährige an der Friedenstraße Ecke Koppenstraße auf dem Gehweg mit einem unbekannten Mann in Streit geraten sein. Laut Angaben der Frau soll der Unbekannte sie mehrfach rassistisch beleidigt haben. Der Täter soll in Begleitung von zwei weiteren Männern gewesen sein. Der Polizeiliche Staatsschutz übernahm die weiteren Ermittlungen. (BK)

Erneut brennt Gartenlaube in Marienfelde

Die Feuerwehr löscht eine Gartenlaube.  Foto: Morris Pudwell

In einer Kleingartenlage im Berliner Stadtteil Marienfelde hat erneut eine Gartenlaube gebrannt. Die Laube mit der Größe von etwa 20 Quadratmetern brannte am späten Donnerstagabend komplett ab, wie ein Feuerwehrsprecher am Freitagmorgen sagte. Rund 20 Feuerwehrleute löschten demnach die Flammen. Verletzt worden sei niemand. Bereits vor einigen Tagen hatte laut dem Sprecher nachts eine Laube in der Anlage gebrannt. Ein Sprecher des Lagezentrums der Berliner Polizei äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall. (dpa)

Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz

Zur Überwachung der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus führte die Polizei Berlin gestern und in der vergangenen Nacht wieder stadtweit Kontrollen durch.

Tagsüber überprüften rund 425 Einsatzkräfte und in der Nacht etwa 135 Polizistinnen und Polizisten die Einhaltung der Verordnung. Es wurden zehn Objekt und 45 Personen im Freien überprüft. Dazu fertigten die Polizeikräfte fünf Straf- und 13 Ordnungswidrigkeiten. (BK)

Brandenburg: Angriffe auf homosexuelle Geflüchtete weiter hoch

In Brandenburg sind Angriffe auf homo- und transsexuelle Geflüchtete weiter hoch. Im vergangenen Jahr ordnete die Kommunale Arbeitsgemeinschaft Tolerantes Brandenburg von insgesamt 66 registrierten Fällen mehr als 40 dem Bereich Migration zu. «Die meisten Übergriffe passieren nach wie vor in den Flüchtlingsunterkünften», sagte Projektleiter Carsten Bock. Auch in den Vorjahren waren die meisten Hilfesuchenden Geflüchtete. Die Polizei in Brandenburg zählte acht Fälle, bei denen Menschen aus homophobem Motiv angegriffen worden sind. Die Zahlen unterscheiden sich, da es nicht bei allen Beratungen des Selbsthilfeprojektes zu einer Anzeige kommt. Am Sonntag ist der Internationale Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie. (dpa)

+++ 14. Mai +++

Nach Fund von zwei Toten - Feuer in Mehrfamilienhaus 

Nach dem Fund von zwei Toten in einem Mehrfamilienhaus in Wittenberge ist wenig später noch während der Ermittlungen der Polizei in dem Haus ein Brand ausgebrochen. Verletzt wurde niemand, wie Dörte Röhrs, Sprecherin der Polizeidirektion Nord, am Donnerstagabend sagte. Das Gebäude wurde evakuiert. «Wir prüfen nun, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Brand und dem mutmaßlichen Tötungsdelikt gibt», sagte Röhrs. Zwei Männer wurden vorläufig festgenommen. Gegen sie wird wegen versuchter Brandstiftung ermittelt.

In einer Wohnung des Hauses waren am Donnerstag zwei Tote gefunden worden. Die Identität der beiden Männer war zunächst unklar. Ein Zeuge, der einen Schlüssel zu der Wohnung hat, fand die Leichen und alarmierte die Behörden. Nähere Informationen soll es voraussichtlich am Freitag geben. (dpa)

Autofahrer fährt Radler an - tot!

Ein Radfahrer ist auf der Landstraße 171 in Hennigsdorf (Landkreis Oberhavel) von einem Auto angefahren und tödlich verletzt worden. Der Senior war mit seinem Rad am Donnerstag auf dem Radweg zwischen Hennigsdorf und Hohen Neuendorf unterwegs, als er in Höhe des Wasserwerkes die Landstraße überquerte, «offenbar ohne auf den fließenden Verkehr zu achten», wie die Polizeidirektion Nord mitteilte. Er erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. (dpa)

Durchsuchungen wegen Drogen und Waffenhandel

Seit dem Morgen gibt es in Berlin eine stadtweite Razzia gegen einen arabischen Clan. Nach Angaben eines Polizeisprechers wird gegen Mitglieder der Großfamilie ermittelt wegen illegalem Drogenhandel und Verstoßes gegen das Waffengesetz. Rund 200 Einsatzkräfte sind seit 6 Uhr an dem Einsatz beteiligt, darunter Fahnder des Landeskriminalamtes und der Beamte der Bereitschaftspolizei. (kop.)

Von Sonne geblendet: Linienbus fährt auf Auto auf

Ein Busfahrer ist in Potsdam auf mehrere Autos aufgefahren, weil er von der Sonne geblendet wurde - der Unfall ging jedoch glimpflich aus. Der Fahrer habe die an einer Ampel wartenden Autos nicht gesehen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Er fuhr am Mittwochmittag auf den vor ihm stehenden Wagen auf und schob diesen auf zwei weitere Autos. Eine Fahrerin wurde dabei leicht verletzt. Die anderen Fahrer sowie die rund zehn Fahrgäste des Busses blieben laut Polizei unverletzt. Der Bus sowie eines der Autos mussten abgeschleppt werden, die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 50.000 Euro. (dpa)

Radfahrerin bei Zusammenstoß mit Auto schwer verletzt

Eine Radfahrerin in Friedenau erlitt Mitwochnachmittag bei einem Sturz schwere Verletzungen. Nach bisherigen Polizeiermittlungen war eine 69-Jährige gegen 12.50 Uhr mit ihrem Fahrrad in der Varziner Straße in Richtung Sieglindestraße unterwegs und fuhr links an einem einparkenden Auto vorbei. Gegenüber der 52 Jahre alten Einparkenden befand sich ein in Fahrtrichtung Bundesallee, in zweiter Reihe parkender Lieferwagen. Zeitgleich soll der 20-jährige Lieferwagenfahrer zu Fuß hinter seinem Fahrzeug hervorgetreten sein, um die Varziner Straße zu überqueren. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, bremste die 69-Jährige stark und stürzte. Rettungskräfte brachten die Frau mit schweren Arm- und Rumpfverletzungen in ein Krankenhaus. (BK)

Fußgängerin bei Verkehrsunfall in Hellersdorf schwer verletzt

Eine Fußgängerin in Hellersdorf erlitt am Donnerstagmorgen bei einem Verkehrsunfall schwere Verletzungen. Wie die Polizei mitteilte, betrat die 49-Jährige gegen 6.40 Uhr die Fahrbahn der Stendaler Straße, als es zu einer Kollision mit einem Toyota kam, der von einem 42-Jährigen in der linken Fahrspur der Stendaler Straße in Richtung Jerichower Straße gesteuert wurde. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten die Fußgängerin mit Frakturen eines Oberarmes und einem Unterschenkel sowie einem Polytrauma in ein Krankenhaus, wo sie stationär aufgenommen wurde. Die für die Unfallaufnahme erforderliche Sperrung beeinträchtigte die Buslinie X54 in Richtung des S- und U-Bhf. Pankow bis 7.20 Uhr. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion ermittelt. (BK)

Zwei Männer nach Raubüberfall in Spandau festgenommen

Zwei Männer haben Mittwochabend den Angestellten einer Tankstelle in Spandau überfallen. Wie die Polizei mitteilte, betraten ein 18-Jähriger und ein derzeit noch unbekannter Komplize gegen 21.15 Uhr eine Tankstelle in der Ruhlebener Straße. Sie waren maskiert, bedrohten den 25-jährigen Kassierer mit Messern und schoben ihn von der Kasse weg. Die mutmaßlichen Täter nahmen Bargeld aus der Kasse sowie Zigarettenschachteln aus der Auslage und flüchteten anschließend mit der Beute. Der 25-Jährige blieb körperlich unverletzt. Aufgrund der Personenbeschreibung nahmen Polizeikräfte den 18-Jährigen im Zuge der Absuche der Umgebung fest. Dabei beschlagnahmten sie auch einen Teil der mutmaßlichen Beute, den er bei sich hatte. Die Kriminalpolizei hat weitere Ermittlungen zum Raub übernommen. (BK)

„Krähenfüße“ auf der Fahrbahn

In der Nacht zum Donnerstag haben Unbekannte in Pankow sogenannte Krähenfüße auf der Fahrbahn ausgelegt. Gegen 2.50 Uhr alarmierte die Besatzung eines Rettungsdienstes die Polizei in die Florastraße Ecke Florapromenade, da diese die spitzen Gegenstände aus Metall auf der Straße festgestellt hatte, welche ein 63-jähriger Mercedes Fahrer zuvor übersah und überfuhr. Dadurch wurde der Mercedes am linken Vorderrad beschädigt. Der Einsatzwagen des Rettungsdienstes konnte die gefährlichen Gegenstände rechtzeitig entdecken und blieb unbeschädigt. Die eingesetzten Kräfte stellten die quer auf der Fahrbahn verteilten „Krähenfüße“ sicher. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin prüft derzeit einen politischen Hintergrund. (BK)

Bäckerei überfallen

In Staaken überfielen Unbekannte am Mittwochabend eine Bäckerei. Nach bisherigen Ermittlungen betraten zwei maskierte Männer gegen 18.20 Uhr die Bäckerei am Brunsbütteler Damm, bedrohten eine 42-jährige Mitarbeiterin mit einem Messer und forderten Geld. Die Täter flüchteten mit ihrer Beute. (BK)

Betrunkener Fahrraddieb festgenommen

Polizisten haben am Mittwochmittag in Wilhelmstadt einen Fahrraddieb festgenommen. Der 73-Jährige hatte vorher mit einer Axt ein Seilschloss eines an einem Fahrradständer angeschlossenen Fahrrades in der Pichelsdorfer Straße durchtrennt. Der Fahrradständer an dem das Rad angeschlossen war, wurde ebenfalls beschädigt. Ein 25-jähriger Sicherheitsmitarbeiter des Lebensmittelgeschäftes, zu dem der Fahrradständer gehört, hinderte ihn dann daran, mit dem Fahrrad zu türmen. Bei seiner Festnahme beleidigte der Dieb dann gleich noch den Sicherheitsmitarbeiter und einen Polizisten fremdenfeindlich. Er gab dann an, dass das Fahrrad ihm gehöre und es ihm gestohlen worden sei. Beweisen konnte er es nicht. Nach einem Atemalkoholtest, der rund 1,8 Promille ergab, wurde der 73-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt und das Fahrrad sichergestellt. (BK)

Seniorin bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Mittwochmittag wurde eine Fußgängerin in Rudow bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr eine 79-Jährige gegen 12.30 Uhr mit einem Citroen die Stubenrauchstraße und erfasste in Höhe des Windenwegs die 83-jährige Fußgängerin. Rettungskräfte brachten sie mit Kopf- und Beckenverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. (BK)

Motorradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Mittwochabend ist in Mitte ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Der 58-Jährige war mit seinem Motorrad gegen 19 Uhr die Heinrich-Heine-Straße in Richtung Jannowitzbrücke unterwegs und wollte mit seiner BMW links in die Köpenicker Straße abbiegen. Hierfür wechselte er in den Fahrstreifen und wollte bei Grün in die Kreuzung einfahren. Dabei soll ein unbekannter Pkw-Fahrender unvermittelt vom rechten Fahrstreifen, und ohne den Blinker zu benutzen, vor den Motorradfahrer eingeschert sein. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, lenkte der Motorradfahrer nach links und verlor dabei die Kontrolle über seine BMW und stürzte. Der unbekannte Pkw soll sich in Richtung Brückenstraße entfernt haben. Der Motorradfahrer erlitt durch den Sturz Knochenbrüche und wurde von Rettungskräften zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (BK)

Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz

Zur Überwachung der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus führte die Polizei Berlin gestern und in der vergangenen Nacht wieder stadtweit Kontrollen durch.

Tagsüber überprüften rund 390 Einsatzkräfte und in der Nacht etwa 140 Polizistinnen und Polizisten die Einhaltung der Verordnung. Es wurden ein Objekt und 28 Personen im Freien überprüft. Dazu fertigten die Polizeikräfte zwei Straf- und elf Ordnungswidrigkeiten.

Seit dem 14. März 2020, 18 Uhr führte die Polizei Berlin damit insgesamt 2656 objektbezogene Überprüfungen sowie 15781 Überprüfungen im Freien durch. In 905 Fällen wurden sofortige Schließungen der Objekte angeordnet. Insgesamt stellten die Polizeikräfte bisher 1525 Straftaten und seit dem 23. März 2020 2932 Ordnungswidrigkeiten als Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz fest. (dpa)

BVG-Bus beschädigt

In der vergangenen Nach haben Polizisten einen Mann in Moabit festgenommen. Ersten Erkenntnissen zufolge nahmen die Beamten gegen 23.50 Uhr beim Vorbeifahren wahr, dass es in einem BVG Bus der Linie TXL in Höhe des U-Bahnhofes Turmstraße zu Streitigkeiten gekommen war. Bei dem Bus war das Warnblinklicht eingeschaltet und ein Alarmsignal ertönte. Im Bus stellten sie dann fest, dass ein 31-jähriger Mann durch mehrere Passagiere am Boden festgehalten wurde. Nach Fesselung des aggressiven Mannes mit Handschellen durch die Funkwagenbesatzung wurde dann bekannt, dass der 31-Jährige einen Stein von innen gegen die Glasscheibe der Ausstiegstür geworfen haben soll. Mehrere Passagiere überwältigten den Tatverdächtigen. Der offensichtlich alkoholisierte Mann wurde in ein Polizeigewahrsam zur Blutentnahme und zur Durchführung von erkennungsdienstlichen Maßnahmen gebracht. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

+++ 13. Mai +++

Messerstich in den Rücken: Streit in Hellersdorf eskaliert

Bei einem Streit wurde am Dienstagabend einem jungen Mann mit einem Messer in den Rücken gestochen. Der 21-Jährige war mit einer 19-jährigen Begleiterin auf dem Weg zu einem Bekannten, als er mit einem bisher unbekannten Passanten auf der Zerbster Straße in Hellersdorf in Streit geriet, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Dabei sei es zu Handgreiflichkeiten zwischen dem Opfer und dem vermutlich jugendlichen Tatverdächtigen gekommen. Der 21-Jährige und seine Begleiterin flüchteten laut Polizei daraufhin nach eigener Aussage in die Wohnung des Bekannten. Erst in der Wohnung habe der junge Mann die Stichwunde am Rücken bemerkt. (dpa)

Unfall mit Katze löst Kettenreaktion aus - zwei Verletzte

Eine von einem Lastwagen erfasste Katze hat am Dienstag für einen Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen und zwei Verletzten gesorgt. Der LKW hatte das Tier vor ein hinter ihm fahrendes Auto geschleudert, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der 73 Jahre alte Fahrer und eine dahinter fahrende 51-Jährige hielten daraufhin ihre Autos an und wollten nach dem Tier sehen. Eine hinter ihnen kommende 43 Jahre alte Frau fuhr mit ihrem Auto auf den zuletzt gehaltenen Wagen auf. Die Wucht des Aufpralls schob dieses Auto dann auf das Fahrzeug des 73-Jährigen. Beide Frauen erlitten Verletzungen. Die 51-Jährige musste in ein Klinikum gebracht werden. (dpa)

Spaziergängerin findet skelettierte Leiche im Wald

Eine Spaziergängerin hat eine männliche, teils skelettierte Leiche bei einem Waldspaziergang in einem Waldgebiet bei Wünsdorf (Teltow-Fläming) gefunden. Die alarmierte Polizei barg den Leichnam am Dienstag, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Tote habe noch nicht zweifelsfrei identifiziert werden können. Es wurde - wie in solchen Fällen üblich - ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. (dpa)

Denkmal für frühere Synagoge mit NS-Zeichen beschmiert

Ein Denkmal in Erinnerung an die frühere Synagoge in der Münchener Straße in Schöneberg ist von Unbekannten mit NS-Zeichen beschmiert worden. Wie die Berliner Polizei am Mittwoch mitteilte, hätten Beamte am Vormittag mehrere nationalsozialistische Symbole und ein Monogramm in grüner Farbe auf einem Denkmal vor der Grundschule an der Münchener Straße festgestellt und unkenntlich gemacht. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen übernommen.

Der Synagoge in der Münchener Str. 37 war 1910 eingeweiht worden. In der Pogromnacht vom 9. November 1938 wurde das jüdische Gotteshaus wahrscheinlich wegen ihrer Lage in einem Wohnhaus weitgehend vor einer Zerstörung verschont. Bei Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg wurde die Synagoge beschädigt und 1956 abgerissen. Auf dem Grundstück, auf dem die Synagoge stand, befindet sich heute der Schulhof der Löcknitz-Grundschule. (dpa)

Leiche im Szeneobjekt „Rigaer94“

Im linksautonomen Szeneobjekt „Rigaer94“ in Friedrichshain hat es am Dienstagabend einen Feuerwehr- und Polizeieinsatz gegeben. Ein Bewohner des Hauses war gestorben. Nach Angaben eines Polizeisprechers hatte ein Bekannter des Mannes längere Zeit nichts von diesem gehört. Er alarmierte daraufhin gegen 18 Uhr die Polizei und die Feuerwehr zu dem Haus in der Rigaer Straße. Die Bewohner ließen die Feuerwehrleute und Polizisten problemlos in das Haus. Weil es rund um das Szeneobjekt immer wieder zu Angriffen auf Polizisten kommt, sicherte die Polizei den Einsatz mit zahlreichen Beamten ab. Eine erste Begutachtung durch Kripo und Rechtsmediziner ergab, dass der Mann offenbar eines natürlichen Todes starb. (tc)

Dreijährige Ausreißerin barfuß unterwegs

Ein dreijähriges Mädchen ist allein und barfuß spazieren gegangen. Die Polizei wurde auf das Kind aufmerksam, wie es am Dienstag gegen 13.00 Uhr in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) unterwegs war. Sie brachten die Dreijährige nach Hause und trafen dort auf einen schlafenden, betrunkenen Vater. Das Kind wurde der Mutter, die kurze Zeit später nach Hause kam, übergeben, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Wegen des Verdachts, die Fürsorge- und Aufsichtspflicht verletzt zu haben, wurde ein Verfahren eingeleitet. (dpa)

Mann bringt Tote in Klinik und verschwindet - Polizei sucht mit Foto nach Zeugen

Die Geschichte klingt wie aus einem Gruselfilm. Am 26. April 2020 bringt ein unbekannter Mann eine im Rollstuhl sitzende Frau in die Notaufnahme des DRK Klinikum Westend am Spandauer Damm. Er gibt sein, es sei seine Frau, sie leide an Luftnot. Dann geht er wortlos und unerkannt. Weder zu ihm noch zu „seiner“ Frau gibt es Dokumente – keinen Ausweis, keine Krankenkassen-Karte. Bei der Untersuchung der Frau stellen Ärzte fest, dass diese seit mindestens einem Tag tot ist. Seit Monaten scheint sie nur noch gelegen oder gesessen haben, war abgemagert auf 40 Kilo. Zur Identifizierung bittet die Polizei nun Zeugen um Mithilfe: Wer kennt die Frau, die zwischen 80 und 95 Jahren alt sein muss, deren Kleidung fast komplett selbstgenäht ist?

Hinweise nimmt die Vermisstenstelle des Landeskriminalamtes in der Keithstr. 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 912444, per E-Mail oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (BK)

Angriffe auf Polizisten bei Corona-Protest in Cottbus

Im brandenburgischen Cottbus hat es am Dienstagabend nach der Auflösung einer Versammlung gegen die Corona-Maßnahmen gewaltsame Ausschreitungen gegeben. Nach Polizeiangaben wurde die genehmigte Veranstaltung aufgelöst, weil sich vor Beginn bereits "weit mehr" als die erlaubten 50 Teilnehmer versammelt hatten. Danach zogen "größere Personengruppen" durch die Innenstadt. Aus einer Gruppe von bis zu 50 Menschen seien Polizisten angegriffen worden, die daraufhin Pfefferspray eingesetzt hätten, hieß es am Mittwoch.

Demnach erteilte die Polizei Platzverweise und stellte die Identitäten von 63 Menschen fest. Das Cottbuser Verwaltungsgericht hatte die ursprüngliche Versammlung unter Auflagen erlaubt. Unter anderem war vorgeschrieben, dass die maximal 50 Teilnehmer den Mindestabstand einhalten müssen. Am Wochenende hatten tausende Menschen in Berlin, Stuttgart, München und anderen deutschen Städten gegen die Corona-Beschränkungen demonstriert. Dabei wurden wiederholt die Auflagen zum Infektionsschutz missachtet. (AFP)

Raser sollen auf Autobahn illegales Rennen veranstaltet haben

Zwei Männer werden verdächtigt, auf der Autobahn 113 ein illegales Rennen gefahren zu sein. Die Polizei beschlagnahmte am Donnerstagabend die Führerscheine und Fahrzeuge der Männer im Alter von 28 und 31 Jahren, wie eine Polizeisprecherin am Mittwochmorgen sagte. Demnach hatten Zivilkräfte die Raser auf der Autobahn in Berlin zunächst im Rückspiegel entdeckt. Deutlich zu schnell seien sie an den Polizisten vorbeigefahren. Die Beamten hätten die Männer dann an der Ausfahrt Stubenrauchstraße angehalten. Nach Angaben der Sprecherin wurden sie nicht festgenommen – sie mussten allerdings zu Fuß weitergehen. Gegen sie werde nun wegen des Verdachts auf ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen ermittelt. (dpa)

Autofahrer flüchtet mit 145 Stundenkilometern vor Polizei und knallt gegen Streife

Ohne Führerschein und deutlich zu schnell ist ein Autofahrer im Osten Berlins vor der Polizei geflüchtet. Der 20-Jährige habe seinen Wagen am Dienstagabend auf rund 145 km/h beschleunigt, nachdem die Polizei ihn in Lichtenberg überprüfen wollte, sagte ein Sprecher des Lagedienstes der Berliner Polizei am Mittwochmorgen. In Biesdorf habe der junge Mann gebremst und sein rollendes Fahrzeug verlassen, das daraufhin weiter gegen einen Polizeiwagen gefahren sei und dieses beschädigt habe. Der Raser habe vermutlich Drogen eingenommen, sagte der Sprecher weiter. Sein Fahrzeug sei zudem nicht angemeldet gewesen. Er sei vor Ort festgenommen worden. (dpa)

Wohnungsbrand in Berlin-Kreuzberg - zwei Menschen verletzt

(dpa/bb) Bei einem Wohnungsbrand in Berlin-Kreuzberg sind zwei Menschen verletzt worden. Das Feuer war am Dienstagabend im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Manteuffelstraße ausgebrochen, wie die Feuerwehr mitteilte. Ein Mann und eine Frau wurden vor Ort vom Rettungsdienst behandelt, mussten aber nicht in eine Klinik gebracht werden. Die Brandursache war laut Polizei zunächst unklar. (dpa)

Mit brennender Zigarette eingeschlafen: Mann bei Feuer in Brandenburg verletzt

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Brandenburg an der Havel ist ein 48-Jähriger in der Nacht zum Mittwoch verletzt worden. Der Mann, der in der Erdgeschosswohnung zur Miete wohnt, habe ins Krankenhaus gebracht werden müssen, sagte ein Sprecher des Lagedienstes der Polizei Brandenburg. Er schwebe aber nicht in Lebensgefahr. Die Feuerwehr habe die Flammen gelöscht. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam es zu dem Brand vermutlich, weil der Mieter mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen war. Die Ermittlungen laufen noch. (dpa)

+++ 12. Mai +++

Betrunkener Autofahrer fährt in Gegenverkehr

Ein betrunkener Autofahrer hat am Montagnachmittag bei einem Unfall in Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) sich selbst und eine Frau leicht verletzt. Der Mann wollte das vor ihm fahrende Auto an einer roten Ampel überholen und fuhr dabei in ein Auto im Gegenverkehr, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Autofahrerin und der Unfallverursacher kamen den Angaben nach leicht verletzt in Krankenhäuser. Der Mann hatte einen Atemalkoholwert von 1,9 Promille und musste seinen Führerschein abgeben. Zwei der beteiligten Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden, die Straße war zeitweise voll gesperrt. (dpa)

Mann in Mitte mit Holzknüppel angegriffen und verletzt

Ein Mann wurde Montagabend in Berlin-Mitte mit einem Holzknüppel angegriffen und verletzt. Nach bisherigen Polizeiermittlungen gaben Zeugen an, sie hätten gegen 20 Uhr beobachtet, wie ein junger Mann an der Kreuzung Alexanderstraße/Holzmarktstraße/Stralauer Straße auf einen Passanten mit einem Holzknüppel eingeschlagen habe. Der 43-jährige Angegriffene ging nach den mehrmaligen Schlägen in Richtung Kopf sowie Beine zu Boden und blieb dort liegen. Die alarmierten Polizeieinsatzkräfte nahmen den mutmaßlichen Täter noch am Ort fest. Der 26-Jährige kam zunächst in Gewahrsam und wurde anschließend der Kriminalpolizei der Direktion 5 überstellt. Der Verletzte erlitt einen offenen Schienbeinbruch sowie eine blutende Kopfplatzwunde und wurde in ein Krankenhaus gebracht. (BK)

Mutmaßliche Einbrecher in Charlottenburg festgenommen

Einsatzkräfte haben in der Nacht zu Dienstag drei mutmaßliche Einbrecher in Charlottenburg festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, hatte eine Zeugin gegen 2.20 Uhr eine offenstehende Tür an einem Geschäft in der Windscheidstraße festgestellt, sah drei Männer wegrennen und alarmierte die Polizei. Aufgrund der Beschreibung der Zeugin konnten die herbeieilenden Einsatzkräfte drei mutmaßliche Tatverdächtige im Alter von 25, 30 und 39 Jahren festnehmen. Beweismaterial konnte bei ihnen aufgefunden und beschlagnahmt werden. Das Trio wurde dem Einbruchskommissariat der Polizeidirektion 2 überstellt, es soll am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt werden. (BK)

Erdgeschosswohnung in Schöneberg in Flammen: Fahrlässige Brandstiftung vermutet

Eine Erdgeschosswohnung in Schöneberg brannte Montagnachmittag, wie die Polizei jetzt mitteilte. Gegen 17 Uhr bemerken mehrere Passanten unabhängig voneinander starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im Erdgeschoss und alarmieren die Feuerwehr zur Wartburgstraße. Die Feuerwehr evakuierte sämtliche Anwohner des Mehrfamilienhauses und löschten die Flammen. Die betroffene Wohnung wurde durch das Feuer nahezu komplett zerstört. Acht Hausbewohner erlitten eine Rauchgasvergiftung und fünf davon mussten in Krankenhäusern ambulant behandelt werden. Ein 24-jähriger Mitbewohner der betroffenen Wohnung wurde als Tatverdächtiger ermittelt. Er wurde nach einer Blutentnahme in einem Polizeigewahrsam wieder auf freien Fuß gesetzt. Die umliegenden Straßen wurden für die Löscharbeiten ab 17:30 Uhr für rund 2 Stunden gesperrt, die betroffenen BVG-Buslinien wurden umgeleitet. (BK)

Fußgängerin in Berlin-Mitte schwer verletzt 

Eine 44 Jahre alte Frau ist beim Überqueren einer Fahrbahn in Berlin-Mitte von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Die Frau wollte am späten Montagnachmittag die Zimmerstraße im Kreuzungsbereich der Friedrichstraße passieren, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Dabei sei sie mit dem Wagen eines 40-Jährigen zusammengestoßen und habe schwere Verletzungen erlitten. Der Autofahrer alarmierte die Rettungskräfte und leistete Erste Hilfe. Die Frau kam anschließend zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (dpa)

Mann versucht Festnahme zu entgehen und stürzt fast aus dem Fenster

Einsatzkräfte führen den Mann am Montagabend ab.
Foto: Pudwell

Ein Mann hat im Berliner Bezirk Neukölln versucht, seiner Festnahme zu entgehen und ein Spezialeinsatzkommando (SEK) auf den Plan gerufen. Zunächst wollten Polizisten den Mann am Montagabend in der Sonnenallee festnehmen, wie die Polizei mitteilte. Dabei habe er sich mit einem Messer bewaffnet, so dass sich die Beamten zurückzogen und stattdessen das SEK anrückte. Während des Einsatzes flüchtete sich der Mann auf ein Fenstersims und drohte, in die Tiefe zu stürzen. Die Feuerwehr sicherte den Ort mit einem Sprungtuch ab. Die Spezialkräfte nahmen den Mann schließlich fest. (dpa/BK)

Mutmaßlicher Rauschgifthändler in Neukölln festgenommen

Einsatzkräfte der 14. Einsatzhundertschaft nahmen Montagnachmittag einen mutmaßlichen Betäubungsmittelhändler in Neukölln fest, wie die Polizei mitteilte. Nach gemeinsamen intensiven Ermittlungen mit dem Rauschgiftkommissariat des Landeskriminalamtes hatten die Kräfte den 28-jährigen Tatverdächtigen mit rund einem halben Kilo eines Heroingemisches, fast 80 Gramm eines Kokaingemisches sowie Streckmittel gegen 17 Uhr in der Sonnenallee festnehmen können. Der Tatverdächtige wurde dem Landeskriminalamt überstellt und soll heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. (BK)

Brand in Einfamilienhaus - eine Person verletzt

Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Berlin-Friedrichsfelde erlitt eine Person eine Rauchgasvergiftung. Das Feuer brach gegen 0.18 Uhr im Hohenschönhauser Weg im Dachbereich des Hauses aus, wie ein Feuerwehrsprecher am Dienstag sagte. Demnach brannte es auf einer Fläche von etwa 20 Quadratmetern. Die verletzte Person kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Wer oder was das Feuer auslöste, war am Morgen noch unklar. (dpa)

+++ 11. Mai +++

Kaputte Gasleitung in Rathenow – Straßenzug evakuiert

Wegen einer kaputten Gashochdruckleitung hat die Feuerwehr in Rathenow (Havelland) am Montagabend einen Straßenzug evakuiert. «Die Bewohner im Umkreis von 190 Metern um den Grünauer Weg müssen ihre Häuser verlassen», sagte ein Sprecher der Regionalleitstelle Nordwest. Wie viele Menschen von der Evakuierung betroffen waren, konnte er nicht beziffern. Der Gasversorger sei vor Ort, die Leitstelle habe eine amtliche Gefahrenmitteilung ausgegeben. Warum die Leitung defekt war, war zunächst unklar. Der Sprecher rechnete mit einem Feuerwehreinsatz bis mindestens 21.00 Uhr. (dpa)

Tote Frau in Wohnung gefunden, Mordkommission ermittelt

Die Berliner Polizei hat am Sonntagnachmittag in Prenzlauer Berg eine tote Frau in einer Wohnung gefunden. Die Beamten gehen wegen der „Umstände des Auffindens“ von einem Tötungsdelikt aus, teilte die Polizei am Montag mit. Eine Mordkommission habe die Ermittlungen aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen handele es sich bei der Toten um die 31-jährige Mieterin der Wohnung in der Hanns-Eisler-Straße. Weitere Angaben zur Tat machte die Polizei zunächst nicht. (dpa)

Feuer in Schöneberg ausgebrochen - mindestens ein Verletzter

Bei einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Schöneberg hat mindestens ein Bewohner eine Rauchgasvergiftung erlitten. Die Person sei in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Feuerwehrsprecher am Montagabend. Sieben weitere Menschen, die ebenfalls aus dem Haus gerettet wurden, seien zunächst von Rettungskräften und Notärzten untersucht worden. Der Brand war demnach am späten Nachmittag in einer Erdgeschosswohnung aus zunächst unbekannter Ursache ausgebrochen.

Der Rauch habe sich über die Fassade und das Treppenhaus im ganzen Gebäude verteilt. Eine Person sei mit einer Drehleiter aus dem ersten Stock gerettet worden. Alle anderen wurden mit Hilfe von Brandschutzhauben aus dem Haus gebracht. (dpa)

Frau schlägt Polizisten ins Gesicht und setzt sich auf ihn

Eine Frau hat einem Objektschützer der Polizei in Berlin-Mitte ins Gesicht geschlagen und ihn zu Boden gestoßen. Anschließend setzte sie sich am Sonntagabend auf den am Boden liegenden 40-Jährigen, der daraufhin Reizgas einsetzte, wie die Polizei am Montag mitteilte. Vor dem Angriff hatte der Objektschützer die Frau angesprochen, weil sie mit einem Einkaufswagen mit Baustellenabsperrungen unterwegs gewesen war. Einsatzkräfte der Polizei nahmen die 23-Jährige fest, wobei sie nach den Polizisten trat. Der Angegriffene kam mit Verletzungen an Nase, Kopf und Arm in ein Krankenhaus, die Augen der Frau wurden vor Ort behandelt. (dpa)

Streit um Frau eskaliert – Mann wird angeschossen

Ein 29 Jahre alter Mann ist bei einer Auseinandersetzung einer Männergruppe in Cottbus angeschossen und am Bein verletzt worden. Beziehungsstreitigkeiten um eine Frau könnten der Grund für den gewaltsamen Streit gewesen sein, teilte die Polizeidirektion Süd mit. Sechs Tatverdächtige im Alter von 20 bis 38 Jahren wurden vorläufig festgenommen. Zeugen hörten am Sonntagabend auf der Elisabeth-Wolf-Straße Schüsse und alarmierten die Polizei. (dpa)

Bauarbeiten am U-Bahnhof Platz der Luftbrücke beginnen

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) lassen den Bahnsteig auf dem U-Bahnhof Platz der Luftbrücke erneuern. Von diesen Montag an bis einschließlich 1. Februar 2021 sollen die Arbeiten dauern. Neben der Erneuerung der Platten werde der Bahnsteig auch mit einem Blindenleitsystem ausgestattet, teilte die BVG mit. Im Zeitraum der Bauarbeiten halten die U-Bahn-Züge in Richtung Alt-Mariendorf nicht an der Station Platz der Luftbrücke.

Die BVG will den Bahnhof barrierefrei ausbauen. Im Anschluss an die Sanierung der einen Bahnsteigseite wird dann die andere saniert. Zudem plant das Unternehmen, zwei neue Aufzüge einzubauen, die Treppenanlagen zu überarbeiten und einen neuen Zugang mit Treppen zu bauen. Weiterhin sollen unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes Diensträume sowie Kioske abgerissen und neu aufgebaut werden. (dpa)

Nach Lagerhallen-Brand in Tegel: Feuerwehr zieht Teil der Einsatzkräfte ab

Nach dem Brand mehrerer Lagerhallen in Berlin-Tegel hat die Feuerwehr am frühen Montagmorgen begonnen, Einsatzkräfte abzuziehen. Zwei Löschfahrzeuge blieben noch vor Ort zur Brandwache, hieß es von der Feuerwehr. Der Brand sei vorerst gelöscht, die Lage jedoch noch unübersichtlich. Der Einsatz werde noch bis in die Mittagsstunden andauern, teilte ein Feuerwehrsprecher mit. Ein Brandkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen. 

In der Flohrstraße waren am Sonntag in einem weitgehend von Gewerbe genutztem Gebiet mehrere Lagerhallen in Brand geraten. Auch die Flughafenfeuerwehr eilte mit einem großen Tankfahrzeug zur Hilfe. Unter anderem brannten Holzpaletten und Holzmöbel. Auch ein Lastwagen soll laut Feuerwehr dabei abgebrannt sein. Rund 300 Einsatzkräfte waren an dem Einsatz beteiligt, wie die Feuerwehr auf Twitter mitteilte. (dpa)

Arbeitsunfall an Bahn-Baustelle - Arbeiter schwer verletzt

Bei Arbeiten an einer Bahn-Oberleitung bei Hohen Neuendorf (Landkreis Oberhavel) ist ein Mann schwer verletzt worden. Die Arbeiten hätten planmäßig am späten Sonntagabend auf der Strecke zwischen Hohen Neuendorf und Schönfließ stattgefunden, teilten Bundespolizei und Deutsche Bahn mit. Wie es zu dem Unfall kam war zunächst unklar. Der Arbeiter kam mit Verbrennungen in ein Krankenhaus. (dpa)

134 Verletzte am Wochenende in Brandenburg

134 Menschen sind am Wochenende auf brandenburgischen Straßen bei Verkehrsunfällen verletzt worden. Ums Leben kam dabei aber niemand, wie eine Polizeisprecherin am Montag sagte. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei in Potsdam insgesamt 502 Unfälle. Bei 102 davon wurden Menschen verletzt, in den restlichen 400 Fällen entstanden lediglich Sachschäden.

+++ 10. Mai +++

Hinterm Sofa versteckt - Polizei löst Party mit 24 Leuten auf

Die Polizei hat eine Geburtstagsparty in einer Wohnung in Berlin-Kreuzberg mit 24 Menschen aufgelöst. Zwölf der Gäste hatten dabei vergeblich versucht, sich unter anderem hinter dem Vorhang, dem Sofa und im Kleiderschrank vor den Beamten zu verstecken, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Sie bekamen eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. Zuerst hatten sich in der Nacht zum Sonntag die Nachbarn über Lärm beschwert, wie eine Sprecherin der Polizei sagte.

Die Einsatzkräfte bemerkten demnach beim Eintreffen bereits die Lautstärke und wiesen die beiden Mieter an, die Gäste nach Hause zu schicken. Als nur acht Menschen die Zwei-Zimmer-Wohnung verließen, wurden die Polizisten stutzig. Sie vermuteten, dass der Lärm von mehr Gästen gekommen sein musste. Die Polizisten fragten, ob sie sich die Wohnung einmal genau anschauen dürften. Dabei fanden sie die sich versteckenden Gäste. (dpa)

Illegales Glücksspiel in Johannisthal aufgelöst

Die Polizei hat ein illegales Glücksspiel mit 39 Teilnehmern in Berlin-Johannisthal aufgelöst. Ein Zeuge rief am Freitagabend die Polizei, weil er mehrere hochwertige Autos vor einem Gebäude in dem Industriegebiet sah, wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag mitteilte. Die Einsatzkräfte durchsuchten anschließend das Gebäude und fanden dort 39 Menschen „in engen Räumen“ beim illegalen Glücksspiel. Nachdem von Bargeld, Jetons und Spielkarten Bilder gemacht wurden, gingen diese Dinge anschließend an die Besitzer zurück. Weil nicht alle Anwesenden einen Mundschutz anhatten und der Mindestabstand nicht eingehalten wurde, gab es Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. (dpa)

Schlägerei auf der Friedrichsbrücke in Mitte

In Mitte ist es in der vergangenen Nacht zu Auseinandersetzungen zwischen zwei Gruppen gekommen sein. Gegen 1.40 Uhr war die Polizei zur Friedrichsbrücke alarmiert worden. Dort griffen Polizisten zunächst zwei Männer im Alter von 21 und 22 Jahren auf. Vor Ort gaben dann mehrere junge Männer an, sie hätten sich zu viert, gemeinsam mit weiteren, ihnen unbekannten Personen auf der Friedrichsbrücke aufgehalten und dort einem Musiker zugehört. Plötzlich soll eine Gruppe von rund zehn jungen Männern erschienen sein und ohne ersichtlichen Grund eine Auseinandersetzung mit der Vierergruppe begonnen haben. Die Angreifer zerschlugen dabei Glasflaschen am Brückengeländer und versuchten, die vier jungen Männer zu verletzten, die sich aber mit Tritten und Schlägen wehrten. Als ein Zeuge die Polizei verständigt hatte, flüchtete der Großteil der Angreifergruppe. Die beiden 21 und 22 Jahre alten Männer, die ebenfalls versucht hatten zu flüchten, stritten die Vorwürfe ab. Der 21-Jährige gab an, er habe Schlichten wollen. (BK)

Aus der Gruppe der mutmaßlich Angegriffenen hatte ein 27-Jähriger eine Schnittverletzung am Arm und ein 24-Jähriger eine Rötung im Gesicht davongetragen. Medizinische Behandlungen in einem Krankenhaus waren nicht notwendig. Der 22-Jährige mutmaßliche Angreifer wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen am Ort entlassen. Den ebenfalls tatverdächtigen 21-Jährigen brachten die Polizeikräfte zur erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Polizeigewahrsam, anschließend wurde er entlassen. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

Lagerhalle brennt in Tegel

Die Berliner Feuerwehr ist am Sonntag zu einem Lagerhallen-Brand im Stadtteil Tegel ausgerückt. Es brennen ein oder mehrere Hallen in der Flohrstraße, wie ein Feuerwehrsprecher am Nachmittag mitteilte. Die Polizei Berlin hat das Gebiet abgesperrt. Der Rauch war relativ weit zu sehen. Personen waren nach ersten Erkenntnissen nicht in Gefahr. (dpa)

Vier Autos brennen in einer Straße in Neukölln

Gleich vier Autos haben gleichzeitig in einer Straße in Berlin-Neukölln gebrannt. Am frühen Sonntagmorgen löschten alarmierte Polizisten die Brände mit Feuerlöschern, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Sie waren laut eines Polizeisprechers schneller als die Feuerwehr in der Laubestraße eingetroffen. Die vier Autos, darunter ein Transporter, seien beschädigt worden, hieß es in der Mitteilung. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt ermittle. Es gebe den Verdacht der Brandstiftung, sagte der Sprecher. (dpa)

Wohnungseinbruch am hellichten Tage

Am Samstagmittag ist ein Mann in eine Parterrewohnung in Kreuzberg eingebrochen sein. Gegen 12 Uhr hatte ein 61-jähriger Nachbar den Mann dabei beobachtet, wie er über ein Fenster in eine Wohnung in der Reichenberger Straße gelangte, in der der 76-jährige Bewohner auf dem Balkon verweilte. Noch bevor die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen, konnte der Einbrecher zunächst unerkannt entkommen. Einsatzkräfte konnten kurze Zeit später, aufgrund der guten Beschreibung des flüchtigen Tatverdächtigen, einen 29-jährigen, der in einem anderen Zusammenhang am Paul-Linke-Ufer kontrolliert wurde, als Tatverdächtigen zu dem Wohnungseinbruch identifizieren. In seinem Rucksack fanden die Beamten Diebesgut zu diesem und weiteren Wohnungseinbrüchen. (BK)

Radler bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Samstagnachmittag erlitt ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall in Nikolassee schwere Kopfverletzungen. Der 59-Jährige war mit seinem Fahrrad auf dem Wannseebadweg unterwegs. Auf der Kreuzung zum Kronprinzessinnenweg kam es dann zu einem Zusammenstoß mit dem Mercedes eines 52-Jährigen. Der Radfahrer stürzte nach dem Zusammenprall und zog sich schwere Kopfverletzungen zu und kam in eine Klinik. (BK)

Frau stirbt bei Wohnungsbrand

Bei einem Wohnungsbrand in der Straße An der Wuhlheide in Oberschöneweide ist am Samstagabend eine 75-Jährige verstorben. Aus derzeit noch nicht abschließend geklärter Ursache war ein Brand im Schlafzimmer der Wohnung der Frau ausgebrochen. Eine Nachbarin hatte gegen 19.25 Uhr Feuerwehr und Polizei alarmiert, nachdem sie Brandgeruch bemerkt hatte. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Die Wohnungsmieterin war bereits tot als die Rettungskräfte in die stark verqualmten Wohnung gelangten. Zwei weitere Mieter des Hauses mussten wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gebracht werden. (BK)

Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz

Zur Überwachung der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus führte die Polizei Berlin am Sonnabend und in der vergangenen Nacht wieder stadtweit Kontrollen durch.

Tagsüber waren aufgrund der stadtweiten Versammlungslage im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges rund 1.000 Einsatzkräfte im Dienst. In der Nacht überwachten etwa 150 Polizistinnen und Polizisten die Einhaltung der Eindämmungsverordnung. Die Kräfte überprüften elf Objekte und 412 Personen im Freien. Dazu fertigten die Polizeikräfte 18 Straf- und 40 Ordnungswidrigkeitenanzeigen. (BK)

Einsatzkräfte der Feuerwehr mit Stein beworfen

In Tiergarten hat am Samstagnachmittag ein betrunkener Mann Mitarbeiter der Berliner Feuerwehr mit einem Pflasterstein beworfen. Gegen 16.30 Uhr war ein Löschfahrzeug im Reichpietschufer / Köthener Straße eingesetzt, weil dort ein Einkaufswagen mit persönlichen Gegenständen eines Obdachlosen brannte. Plötzlich habe ein 36-Jähriger einen Pflasterstein in Richtung der Einsatzkräfte geworfen, der einen Mitarbeiter der Feuerwehr knapp verfehlte und gegen das Löschfahrzeug prallte. Der nur knapp verfehlte Feuerwehrmann hatte den Steinewerfer daraufhin, gemeinsam mit einem Kollegen, zu Boden gebracht und ihn festgehalten bis die Polizei eintraf. Der alkoholisierte 36-Jährige wurde zur abschließenden Klärung seiner Identität in ein Polizeigewahrsam gebracht und anschließend wieder entlassen. Eine Atemalkoholmessung hatte bei ihm einen Wert von rund 2,2 Promille ergeben. Da sich Hinweise auf eine mögliche Beteiligung an dem Inbrandsetzen des Einkaufswagens ergaben, wird gegen den Mann sowohl wegen des Verdachts der Sachbeschädigung durch Feuer als auch wegen eines Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen ermittelt. (BK)

Polizeifahrzeug mit Stein beworfen

In Kreuzberg hat ein bisher Unbekannter am Samstagabend einen Einsatzwagen der Polizei mit einem Stein beworfen. Das Fahrzeug war gegen 23 Uhr unter Nutzung von Sonder- und Wegerechten in Richtung Mehringdamm unterwegs, als die Polizeikräfte einen lauten Knall wahrnahmen. Die Kräfte brachen die Einsatzfahrt daraufhin ab und wendeten. Am Tatort konnten sie keine Person mehr antreffen, fanden jedoch einen Pflasterstein auf der Fahrbahn. Die Ermittlungen wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr dauern an. (BK)

Radfahrerin von dreirädrigem Motorrad erfasst – Fahrer begeht Unfallflucht

Bei einem Verkehrsunfall in Friedrichsfelde hat ein bisher Unbekannter gestern eine 67 Jahre alte Radfahrerin verletzt und dann Fahrerflucht begangen. Der Mann war gegen 17.50 Uhr mit einem dreirädrigen Motorrad in der Sewanstraße in Richtung Straße Am Tierpark unterwegs. Hier soll er beim Linksabbiegen die Kontrolle über sein Gefährt verloren haben und erfasste daraufhin die Radfahrerin auf dem Radweg der gegenüberliegenden Straßenseite. Die Frau stürzte und blieb am Boden liegen. Der Unfallverursacher stieg laut Zeugen zunächst ab und lief auf die Verletzte zu. Eine Zeugin leistete bei der Frau Erste Hilfe. Der Unfallverursacher entfernte sich vor Eintreffen der alarmierten Polizei und der alarmierten Rettungskräfte der Feuerwehr. Die Radfahrerin kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Unfallverursacher soll alkoholisiert gewirkt haben. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Einbrecher will in Bettkasten flüchten

Der Aufmerksamkeit von Anwohnern der Frankfurter Allee in Lichtenberg ist es zu verdanken, dass die  Polizei in der Nacht zum Sonntag zwei Einbrecher festnehmen konnte. Die Zeugen waren gegen 0.40 Uhr auf laute Geräusche aufmerksam geworden und hatten daraufhin beobachtet, wie zwei Personen vor dem Fenster einer Hochparterrewohnung hantierten. Alarmierte Polizisten bemerkten wenig später, dass eine Fensterscheibe eingeschlagen worden war und dass sich in der Hochparterrewohnung zwei Personen befanden. Die beiden 17 und 19 Jahre alten Einbrecher wurden wenig später festgenommen. Der 19-Jährige hatte noch versucht, sich in einem Bettkasten zu verstecken. In mitgeführten Taschen hatten die beiden Diebesgut verstaut. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Jugendlicher hantiert mit Schusswaffe

Am Samstagabend haben Polizisten einen Jugendlichen in Marzahn überprüft. Ersten Ermittlungen zufolge hatte ein 41-jähriger Anwohner der Fichtelbergstraße gegen 20.15 Uhr von seinem Balkon aus den 17-Jährigen beim Hantieren mit einer Schusswaffe beobachtet und die Polizei alarmiert. Die Kräfte stellten dann beim dem Jugendlichen eine täuschend echt aussehende Schreckschusswaffe fest, die sie sicherstellten. Nach der Überprüfung wurde der 17-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt.(BK)

Bedrohung mit Messer

Am Samstagabend hat ein Mann in Tiergarten einen Polizisten mit einem Messer bedroht. Der 37-Jährige war an der Scheidemannstraße Ecke Simsonweg aufgefordert worden, es zu unterlassen, Zigarettenkippen in den abgezäunten Bereich des Reichstages zu werfen. Der 37-jährige soll daraufhin ein Küchenmesser gezogen und gedroht haben, es bei einer Festnahme, wenn nötig, auch einzusetzen. Der Polizist zog daraufhin seine Dienstwaffe und forderte den Mann auf, das Messer niederzulegen. Der 37-Jährige legte das Messer sofort nieder und konnte durch weitere Beamte festgenommen werden. Das Messer wurde sichergestellt, der Tatverdächtige in einem Polizeigewahrsam erkennungsdienstlich behandelt und anschließend entlassen.  (BK)

+++ 9. Mai +++

16-Jähriger geht mit Hammer auf Rettungswagen los

In Spandau hat ein Jugendlicher in der Nacht zum Sonnabend zunächst einen 31-Jährigen schwer verletzt, anschließend die Besatzung eines Rettungswagens mit einem Hammer attackiert und schließlich bei seiner Festnahme Widerstand geleistet.

Gegen 0.35 Uhr alarmierte der 31-Jährige selbst die Rettungskräfte in die Parkanlage im Jenneweg und gab an von mehreren Jugendlichen attackiert worden zu sein. Die Polizei fand den Anrufer wenig später blutüberströmt in den Spektewiesen. Die mutmaßlichen Angreifer hatten sich inzwischen entfernt. Der Mann wies schwere Verletzungen am Kopf auf. Unter anderem hatte er eine Schnittverletzung im Gesicht. Die Besatzung eines Rettungswagens übernahm seine medizinische Versorgung. Die Polizisten entfernten sich zunächst, um Angehörige des Mannes darüber in Kenntnis zu setzen, dass dieser in ein Krankenhaus gebracht werden müsse.

Noch während der 31-Jährige in dem Rettungswagen behandelt wurde, klopfte ein Jugendlicher an der Tür des Fahrzeuges. Als diese geöffnet wurde, brüllte er  die Sanitäter an und hielt hierbei einen Hammer über seinem Kopf. Als die Rettungskräfte daraufhin umgehend das Fahrzeug verriegelten, schlug er mit dem Hammer mehrfach gegen das Fahrzeug und zertrümmerte unter anderem die Heckscheibe. Er verschwand zunächst wieder, konnte aber von den inzwischen zurückgekehrten Polizisten wenig später in der Parkanlage angetroffen werden. Hierbei hielt er nach wie vor den Hammer in der Hand, lies diesen jedoch wenig später fallen. Bei seiner Festnahme leistete er Widerstand und versuchte sich gegen das Anlegen der Handfessel zu wehren. Hierbei erlitt ein Polizist leichte Verletzungen. Eine Atemalkoholmessung bei dem 16-Jährigen ergab einen Wert von rund 0,9 Promille. Der Jugendliche räumte ein, den 31-Jährigen zuvor verletzt zu haben. Die Hintergründe sind noch nicht klar. Die Mitarbeiter des DRK erlitten einen Schock. Der verletzte 31-Jährige musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Der Jugendliche wurde seinen Eltern übergeben. (BK)

Zwei Leichtverletzte nach Körperverletzungen

In der Nacht zum Sonnabend kam es in Mitte zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen, zwei Männer wurden dabei verletzt. Im James-Simon-Park waren ein 26-jähriger und ein 22-jähriger Mann gegen 0.30 Uhr auf eine Gruppe mehrerer Personen getroffen. Zwei Frauen aus dieser Gruppe wurden von den beiden Männern belästigt. Als die beiden dies nicht unterließen, stellten sich ihnen zwei Männer, ein 31-Jähriger und ein 32-Jähriger, entgegen. Der 22-jährige Tatverdächtige schlug daraufhin dem 31-Jährigen ins Gesicht und trat dann dem 32-Jährigen in den Rücken, letzterer wurden dabei leicht verletzt.

Alarmierte Polizeikräfte stellten die beiden mutmaßlichen Täter. Eine Atemalkoholmessung bei dem 22-Jährigen ergab einen Wert von über zwei Promille, der 26-Jährige war nicht in der Lage, den Atemalkoholtest abzugeben. Die Einsatzkräfte nahmen beide Männer zwecks Blutentnahme mit zu einem Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Mann bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Freitagabend erlitt ein 54-Jähriger schwere Verletzungen, als er in Alt-Hohenschönhausen die Kontrolle über seinen Dreiradroller verlor und stürzte. Er befuhr gegen 18 Uhr die Große-Leege-Straße in Richtung Gärtnerstraße, als er aus bisher ungeklärter Ursache auf die Fahrbahn fiel. Der Roller schleuderte fahrerlos gegen ein am Fahrbahnrand geparktes Auto, das dabei beschädigt wurde. Der 54-Jährige kam mit schweren Kopf- und Rumpfverletzungen ins Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde. (BK)

Beim Rückwärtsfahren Fußgängerin verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Wilhelmstadt erlitt am Freitagnachmittag eine 83-Jährige Kopfverletzungen. Nach derzeitigen Erkenntnissen war ein 41-Jähriger auf einem Parkplatz in der Heerstraße mit seinem Opel rückwärts gefahren, um einen anderen Wagen ausparken zu lassen. Hierbei erfasste er die Seniorin, die gerade über den Parkplatz lief. Die Frau stürzte und zog sich Kopfverletzungen zu. Sie war zunächst nicht ansprechbar. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten sie in ein Krankenhaus. (BK)

Auto-Poser ohne Fahrerlaubnis

In Charlottenburg erregte am Freitagabend ein 40-Jähriger die Aufmerksamkeit der Polizei, weil er mit einem Mercedes mit aufheulendem Motor und deutlich zu hoher Geschwindigkeit rund um den Kurfürstendamm unterwegs war. An der Kreuzung Uhlandstraße Ecke Kantstraße hielten sie den Wagen an und überprüften den Fahrer. Dieser machte zunächst falsche Angaben zu seiner Person und gab an, es sehr eilig zu haben. Allerdings fanden die Beamten seinen richtigen Namen schnell heraus und auch, dass der 40-Jährige gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Von da an ging es für den Poser zu Fuß weiter. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Mann greift Polizisten an

In Steglitz stellte sich am späten Freitagabend ein 24-Jähriger ohne vorherigen Anlass einer Polizeistreife in den Weg, beleidigte und attackierte die Polizisten. Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhren die beiden Beamten gegen 23.40 Uhr mit ihrem Einsatzwagen in der Parkanlage in der Grunewaldstraße Streife als sich ihnen der 24-Jährige plötzlich in den Weg stellte. Trotz mehrfacher Aufforderung, gab der Mann den Weg nicht frei. Als der Beifahrer daraufhin aus dem Wagen steigen wollte, soll sich der 24-Jährige auch noch vor die Beifahrertür gestellt haben um das zu verhindern. Als das Aussteigen gelungen war, soll der Mann sofort aggressiv auf die Polizisten reagiert, sie fortwährend geduzt haben und diese Beleidigungen auch nach mehrfachen Aufforderungen nicht unterlassen haben. Als die Beamten daraufhin seine Personalpapiere forderten, weigerte er sich, beleidigte weiter und versuchte sich zu entfernen. Daraufhin durchsuchten die Polizisten den Wüterich. Er wehrte sich dabei so heftig, dass sie ihn schließlich zu Boden bringen und ihm die Handfessel anlegen mussten. Auch auf dem Boden liegend schlug und trat der Mann noch um sich. Als Unterstützungskräfte eintrafen, beruhigten sich sowohl der 24-Jährige als auch die inzwischen umstehenden Zeugen. Der Festgenommene wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht und nach einer Blutentnahme wieder entlassen. Die beiden Polizeibeamten wurden bei dem Einsatz verletzt. (BK)

Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz

Zur Überwachung der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus führte die Polizei Berlin am Freitag und in der vergangenen Nacht wieder stadtweit Kontrollen durch.

Tagsüber waren aufgrund der stadtweiten Versammlungslage im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges rund 1.200 Einsatzkräfte im Dienst. In der Nacht überwachten etwa 150 Polizistinnen und Polizisten die Einhaltung der Eindämmungsverordnung. Die Kräfte überprüften sechs Objekte und 262 Personen im Freien. Dazu fertigten die Polizeikräfte elf Straf- und 37 Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

Seit dem 14. März 2020, 18 Uhr führte die Polizei Berlin damit insgesamt 2.634 objektbezogene Überprüfungen sowie 15.182 Überprüfungen im Freien durch. In 905 Fällen wurden sofortige Schließungen der Objekte angeordnet. Insgesamt stellten die Polizeikräfte bisher 1.383 Straftaten und seit dem 23. März 2020 2.844 Ordnungswidrigkeiten als Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz fest. (BK)

Verkehrsunfall mit drei Verletzten

Am Freitagnachmittag kam es in Staaken zu einem Zusammenstoß zweier Autos, bei dem die drei Insassen verletzt wurden. Gegen 15.30 Uhr befuhr eine 18-Jährige mit ihrem Citroen den Brunsbütteler Damm und wollte nach links in den Nennhauser Damm einbiegen. Dabei übersah sie einen entgegenkommenden Wagen eines 47-Jährigen. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Das Auto der 18-Jährigen durch die Wucht des Aufpralls auf den Grünstreifen des Brunsbütteler Damms geschleudert. Sowohl die Fahrerin, ihr 14-jähriger Bruder, der auf dem Beifahrersitz saß, als auch der 47-Jährige wurden bei dem Zusammenstoß verletzt und kamen in ein Krankenhaus. Letzterer musste wegen schwerer Verletzungen im Brustbereich stationär aufgenommen werden. (BK)