imago/Ralph Peters (Symbolbild)

+++ 17. September +++

Tiergarten: Polizeigelände mit Brandsätzen angegriffen

Unbekannte haben in der Nacht zum Freitag in Tiergarten mehrere Brandsätze auf ein Gelände der Polizei Berlin geworfen. Gegen 1.40 Uhr bemerkte ein Objektschützer auf dem Gelände an der Thomas-Dehler-Straße Geräusche und Feuerschein. Durch Brandsätze war an abgestellten Fahrzeugen ein Feuer entstanden, welches bereits auch eines der Fahrzeuge erfasst hatte. Der Mitarbeiter konnte den Brand löschen. Im Nahbereich der Zufahrtstraße wurden zudem sogenannte Krähenfüße ausgestreut, in die eine zum Tatort alarmierte Besatzung eines Funkstreifenwagens hineinfuhr. Die Täter flüchteten in den Tiergarten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt.

Außenwerbung an Bürogebäude in Kreuzberg abgefackelt

An einem Bürogebäude in Berlin-Kreuzberg hat eine etwa zwei Quadratmeter große Außenreklame gebrannt. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte. Auch die Fassade des Hauses in der Köpenicker Straße blieb den Angaben zufolge bei dem Feuer am Donnerstagabend unbeschädigt. Zum Inhalt der Werbung am zweiten Obergeschoss konnte die Feuerwehr keine Angaben machen. Auch die Ursache des Feuers war zunächst noch unbekannt.

Auto brennt in Altglienicke

In der Nacht zum Freitag hat in Berlin erneut ein Auto gebrannt. Wie die Feuerwehr mitteilte, stand kurz vor Mitternacht in der Ortolfstraße in Berlin-Altglienicke ein Auto in Flammen und wurde beschädigt. Menschen wurden nicht verletzt. Die Brandursache ist noch unbekannt. In den vergangenen Monaten haben in Berlin immer wieder Autos gebrannt. Die Polizei geht in vielen dieser Fälle von Brandstiftung aus.

+++ 16. September +++

Bücher in Bibliothek zerstört - Ermittlungen wegen Volksverhetzung

Nach erneuten Verwüstungen in der Berliner Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg ermittelt die Polizei wegen Volksverhetzung. Insgesamt vier Bücher, die sich kritisch mit rechten Tendenzen in der Gesellschaft beschäftigen, seien von Unbekannten beschädigt worden, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Nachdem die Bibliotheksleitung die Schäden am Montag gemeldet hatte, habe man Ermittlungen wegen Volksverhetzung aufgenommen.

Bereits Mitte August hatten Unbekannte in der Stadtbibliothek sieben Bücher zerstört, die sich mit rechtspopulistischen Strömungen und linken Vordenkern befassen. Bibliotheksleiter Boryano Rickum hatte damals außerdem von rechten Schmierereien und islamophoben Flyern berichtet, die unerlaubt ausgelegt worden seien.

Weltkriegsbombe in Berlin-Rahnsdorf entschärft

Spezialisten des Landeskriminalamts haben eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Berlin-Rahnsdorf entschärft. Der Zünder des Blindgängers sei kurz nach 13 Uhr erfolgreich beseitigt und die Bombe so unschädlich gemacht worden, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Die russische 100-Kilo-Bombe war am Mittwochnachmittag bei Bauarbeiten gefunden worden.

Einsatzkräfte der Polizei hätten zuvor im Verlauf des Vormittags 155 Menschen in einem Umkreis von rund 500 Metern in Sicherheit gebracht, drei davon mit einem Krankentransport. Die Evakuierung waren den Angaben zufolge teils umständlich gewesen, weil die Beamten in den örtlichen Kleingartenanlagen von Tür zu Tür gingen und nach Bewohnern Ausschau hielten.

Rollerfahrerin verliert Kontrolle über ihr Fahrzeug, stößt mit Auto zusammen - bewusstlos!

Auf regennasser Fahrbahn ist eine Rollerfahrerin am Mittwochabend in Tiergarten verunglückt. Die 53-Jährige durchfuhr den Tiergartentunnel, als es auf Höhe des Einfädelungsstreifens für die aus Kreuzberg kommenden Fahrzeuge zunächst zu einem leichten Zusammenstoß mit einem VW Caddy kam. In Folge der Kollision verlor die 53-Jährige auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über ihren Roller, prallte gegen die Fahrbahnbegrenzung, stürzte und blieb bewusstlos liegen. Dabei brach sie sich die Schulter und erlitt diverse Hautabschürfungen. Rettungskräfte und ein Notarzt behandelten die Schwerverletzte noch am Unfallort und brachten sie anschließend zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 49 Jahre alte Autofahrer blieb unverletzt. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme wurde der Tunnel Tiergarten in Fahrtrichtung Hauptbahnhof gesperrt.

+++ 15. September +++

Radler (14) stößt mit Auto zusammen: tot!

Nach einem schweren Verkehrsunfall bei Burg (Landkreis Spree-Neiße) ist ein 14-Jähriger am Dienstag im Krankenhaus gestorben. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der Jugendliche war den Angaben zufolge am vergangenen Donnerstag mit dem Fahrrad unterwegs gewesen und zwischen Burg und Schmogrow mit einem Auto zusammengestoßen. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauerten an.

56-Jähriger von Straßenbahn tödlich verletzt

Ein 56 Jahre alter Fußgänger ist in Berlin-Pankow von einer Straßenbahn erfasst und tödlich verletzt worden. Er starb noch an der Unfallstelle, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Demnach wollte er am Dienstagabend die Landsberger Allee überqueren und hatte dabei ein Fahrrad geschoben, als es zu dem Zusammenstoß kam. Der genaue Unfallhergang müsse noch geklärt werden, hieß es.

Zoll beschlagnahmt bei Durchsuchung in Berlin große Mengen Drogen

Dem Zoll ist in Berlin nach Behördenangaben ein großer Schlag gegen den organisierten Drogenhandel gelungen. Beamte hätten am Dienstag mehrere Gebäude im Stadtgebiet durchsucht, sagte ein Sprecher des Zollfahndungsamts Berlin-Brandenburg am Mittwoch. Bei dem Einsatz, an dem Spezialeinheiten beteiligt waren, seien große Mengen Rauschgift beschlagnahmt worden. Über die laufenden Ermittlungen will der Zoll am Donnerstag zusammen mit der Staatsanwaltschaft Berlin informieren. Dabei sollen auch die Drogenfunde präsentiert werden.

Mütter vor Kita volksverhetzend beleidigt

Pöbel-Attacke im Neuköllner Ortsteil Britz! Am Dienstagnachmittag sind zwei 27 und 36 Jahre alte Frauen vor dem Kindergarten in der Jahnstraße volksverhetzend beleidigt worden. Kurz zuvor hatten die beiden ihre Kinder abgeholt, als sie plötzlich lautstark angegangen wurden. Eine 42-Jährige soll sich volksverhetzend gegenüber den Müttern geäußert haben, sodass diese sich bedroht fühlten und die Polizei riefen. Gegenüber den Einsatzkräften bestritt die Tatverdächtige die geäußerten Vorwürfe. Sie konnte nach Feststellung der Personalien ihren Weg fortsetzen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt.

+++ 14. September +++

Mitte: Banküberfall am Alexanderplatz

Ein Unbekannter hat am Dienstagmittag gegen 11.30 Uhr am Alexanderplatz eine Bankfiliale betreten, mit einem verdeckten Gegenstand gedroht und Bargeld gefordert. Dazu reichte er einer 51-jährigen Mitarbeiterin ein Behältnis, in welches sie das Geld legen sollte. Dabei unterstützte sie auch ein 58-jähriger Mitarbeiter. Nach kurzer Zeit flüchtete der mit einer Coronamaske maskierte Räuber mit der Beute in unbekannte Richtung. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen laufen.

Alexanderplatz: Frau übergießt sich mit Benzin und zündet sich an

Auf dem Berliner Alexanderplatz hat sich am frühen Dienstagnachmittag eine 40-jährige Frau mit Benzin übergossen und angezündet. Der Vorfall ereignete sich vor einem Kaufhaus und laut Zeugen wortlos, wie die Polizei der Hauptstadt mitteilte. Ein Mitarbeiter des Kaufhauses löschte den Angaben zufolge das Feuer und alarmierte die Feuerwehr.

Ein Notarzt flog mit einem Rettungshubschrauber zur Behandlung ein. Die Verletzungen waren nach Polizeiangaben nicht lebensgefährlich und wurden in einem Krankenhaus behandelt. Das Motiv war zunächst unklar. Ein extremistischer Hintergrund werde ausgeschlossen.

Stuttgarter Platz: Dealer bedroht Polizisten mit Pflasterstein – Beamte halten mit ihren Dienstwaffen dagegen

In Charlottenburg erwischte eine Fahrradstreife am Montagnachmittag ein Drogenhändler am Stuttgarter Platz. Als der das Weite suchte, nahmen die Beamten die Verfolgung auf, fanden ihn schließlich versteckt in einem Gebüsch. Der 22-Jährige kam nach seiner Entdeckung mit einem erhobenen Stein drohend auf die Polizisten zu, die wiederum drohten, Schusswaffen einzusetzen. Das wirkte: Der Angreifer überlegte es sich anders und konnte trotz Widerstands überwältigt und festgenommen werden. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden Betäubungsmittel beschlagnahmt. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung konnte der Mann den Polizeigewahrsam verlassen. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Lichterfelde: Seniorin überfallen - Festnahme

Polizisten haben am Montagmittag in Lichterfelde einen 47-Jährigen festgenommen. Der Mann hatte in der Finckensteinallee einer Seniorin die Handtasche entrissen. Dabei stürzte die auf den Bus wartende 72-Jährige zu Boden, wurde am Arm und Rücken verletzt. Die Ermittlungen dauern an.

Mann stürzt im Suff in die S-Bahngleise: Bahnreisende verhindern Katastrophe

Ein angetrunkener Mann ist am Montagmorgen auf dem S-Bahnhof Friedrichstraße ohne Fremdeinwirkung ins Gleis gestürzt. Laut Bundespolizei klagte der 58-jährige kubanische Staatsangehörige über starke Schmerzen und konnte nicht aus eigener Kraft auf den Bahnsteig zurückkehren. Aufmerksame Reisende liefen auf dem Bahnsteig einer einfahrenden S-Bahn entgegen und warnten den Lokführer, indem sie mit Handzeichen auf die Situation aufmerksam machten. Der Triebfahrzeugführer leitete sofort eine Gefahrenbremsung ein und kam kurz vor dem Verunfallten zum Stehen.

Feuerwehrkräfte retteten den alkoholisierten Mann schließlich aus dem Gleis und brachten ihn zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Es kam zu umfangreichen Auswirkungen auf den Bahnverkehr.

Razzia gegen Schleuserbande - 13 Wohnungen und Geschäfte durchsucht

Die Polizei ist in Berlin mit einer Razzia gegen eine Schleuserbande vorgegangen. 13 Wohnungen und Geschäfte wurden am Dienstagvormittag durchsucht, wie die Bundespolizei mitteilte. Die Bande soll falsche Vaterschaftsanerkennungen für Aufenthaltsgenehmigungen organisiert haben. Ein 65-jähriger Verdächtiger wurde gefasst, gegen ihn lag laut Staatsanwaltschaft ein Haftbefehl vor. Der Einsatz, an dem neben der Bundespolizei auch die Berliner Polizei und das Finanzamt beteiligt waren, begann um 6.00 Uhr und dauerte am Vormittag noch an.

Auto, Wohnmobil und Toilettenhäuschen brennen in Kyritz

In der Nacht zu Dienstag haben in Kyritz (Ostprignitz-Ruppin) ein Auto, ein Wohnmobil sowie ein Toilettenhäuschen gebrannt. Wie die Polizei in Neuruppin mitteilte, wurde niemand verletzt. Der Wagen wurde teilweise beschädigt, da der Besitzer das Feuer noch rechtzeitig bemerkt und gelöscht hatte. Das nur etwa 100 Meter entfernt auf einer Freifläche abgestellte Wohnmobil wurde hingegen fast vollständig zerstört. Auch das in der Nähe stehende Toilettenhäuschen am Rande einer Baustelle brannte. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. Der Schaden wurde mit insgesamt etwa 6700 Euro angegeben.

Auto brennt in Berlin-Mahlsdorf

In der Nacht hat in Berlin wieder ein Auto gebrannt. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, stand am frühen Morgen in der Müllerstraße in Berlin-Mahlsdorf ein Wagen komplett in Flammen. Menschen wurden nicht verletzt. Die Brandursache war zunächst unbekannt. In den vergangenen Monaten haben in Berlin immer wieder Autos gebrannt. In vielen Fällen geht die Polizei von Brandstiftung aus.

+++ 13. September +++

Gesundbrunnen: Mehrere Männer berauben 66-Jährigen und verletzten ihn schwer

Schwere Verletzungen hat ein Mann bei einem Überfall am Montagmorgen in Gesundbrunnen. Gegen 8.30 Uhr stieß ein Unbekannter aus einer etwa vierköpfigen Gruppe heraus den 66-Jährigen in einer Parkanlage am Brunnenplatz zu Boden. Dort traten die Schläger auf ihn ein und raubten sein Portemonnaie. Als der Schwerverletzte laut um Hilfe schrie, eilte eine 44-jährige Zeugin zu Hilfe und sprach die Gruppe an. Diese flüchtete mit der Beute über die Gropiusstraße in Richtung Badstraße. Der 66-Jährige kam mit Verdacht auf einen Oberschenkelbruch und einer Gesichts- sowie Armverletzung in ein Krankenhaus.

Charlottenburg: Geldautomat gesprengt – Täter ohne Beute geflüchtet

Unbekannte haben am Monatgmorgen einen Geldautomaten im U-Bahnhof Mierendorffplatz in Charlottenburg gesprengt, sind in der Folge jedoch ohne Beute geflüchtet. Ein Passant alarmierte kurz nach 5 Uhr die Polizei, als er den beschädigten Automaten im Bahnhof sah. Personen wurden durch die Explosion nicht verletzt.

Reichstagsgebäude mit Steinen beworfen – Festnahme

Am Sonntagmittag warf ein Mann in Tiergarten mit mehreren Steinen auf das Reichstagsgebäude und beschädigte die nördliche Eingangstür. Beamte des Deutschen Bundestages nahmen den 47 Jahre alten Mann fest. Alarmierte Polizisten brachten den alkoholisierten Festgenommenen zur Blutentnahme und erkennungsdienstlichen Behandlung. Danach konnte er wieder gehen.

Moabit: Auto ausgebrannt

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht einen Pkw in Moabit in Brand gesetzt. Eine Anwohnerin alarmierte gegen 0.30 Uhr die Polizei in die Bugenhagenstraße, als sie den brennenden VW in einer Parkbucht sah. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten das Feuer, durch das der Wagen vollständig zerstört wurde. Menschen blieben unverletzt. Zeugen berichteten später, dass sie drei dunkel gekleidete Männer vom Tatort haben wegrennen sehen, die OP-Masken trugen.

+++ 12. September +++

Einbrüche in Eisläden: Tresore entrissen, Kühlhaus geöffnet

Bei einer Berliner Eisdiele ist binnen einer Woche kurz hintereinander mit großer Gewalt in zwei Filialen eingebrochen worden. Es seien mehrfach verriegelte Sicherheitstüren aufgebrochen und Tresore mit Einnahmen und Wechselgeld aus der Bodenverankerung gerissen worden, schreibt die Eispatisserie Hokeypokey am Sonntag auf ihrer Instagram-Seite. Die Täter hätten ein Tiefkühlhaus offengelassen, so dass das gesamte Eis geschmolzen sei. Die Täter seien am Donnerstag zwischen 4.00 und 5.00 Uhr in der Filiale auf der Oderberger Straße eingebrochen und am Sonnabend in der Torstraße.

Die gesamten Bargeldbestände seien nun zur Bank gebracht worden - es sei nur noch Kartenzahlung möglich.

Männer greifen Polizisten auf Friedrichshainer RAW-Gelände an

Drei Männer haben Polizisten bei einer Kontrolle in Berlin-Friedrichshain attackiert und versucht, eine Festnahme zu verhindern. Die Beamten kontrollierten am späten Samstagabend einen 29-Jährigen, der Gäste an einem Club auf dem RAW-Gelände an der Revaler Straße belästigt haben soll. Dabei stellte sich demnach ein 23-Jähriger zwischen den Mann und die drei Beamten.

Weil er nicht weggehen wollte schoben sie ihn zunächst beiseite. Er schlug jedoch einem Polizisten mit der Faust ins Gesicht. Daraufhin brachten ihn die Sicherheitskräften für eine Festnahme zu Boden. Der 29-Jährige und ein weiterer 22-Jähriger versuchten, ihn zu befreien und zogen an den Oberkörpern der Polizisten.

Um eine weitere Eskalation zu verhindern, drohten die Beamten mit Reizgas. Umstehende Menschen filmten den Einsatz per Handy, bis die angeforderte Polizeiverstärkung eintraf. Alle drei Angreifer wurden festgenommen und mussten in einem Polizeigewahrsam übernachten. Zwei Polizisten wurden an Kopf und Bein verletzt und brachen ihren Dienst ab.

Attacken mit transphobem Hintergrund in Kreuzberg und Prenzlauer Berg

In Prenzlauer Berg attackierte in der Nacht zum Sonntag eine Männergruppe einen 55-Jährigen, der Frauenkleidung trug. Die aus fünf oder sechs Personen bestehende Gruppe soll kurz vor Mitternacht auf dem U-Bahnhof Eberswalder Straße den Angriff mit Spucken begonnen haben. Anschließend sollen sie den 55-Jährigen mit Bier übergossen und mit Reizgas besprüht haben. Die Angreifer entkamen.

Bereits am Samstagnachmittag ereignete sich in Kreuzberg ein ähnlicher Angriff. Dort hatte ein Mann gegen 14.30 Uhr eine 42-jährige Transfrau am Waterloo-Ufer angegriffen. Er soll die Frau erst mit Fäusten attackiert haben. Dann soll er ihr die Jacke entrissen und sie in den Landwehrkanal geworfen haben. Bis die Frau ihm entkommen konnte, soll er versucht haben, sie mit einem Gürtel am Hals zu würgen. Auf ihrer Flucht kamen ihr Mitarbeiter und Sicherheitsdienstmitarbeiter einer nahe gelegenen Bibliothek zu Hilfe und verhinderten einen weiteren Übergriff. Der Unbekannte floh daraufhin unerkannt in Richtung Mehringplatz. 

Wedding: Mann antisemitisch beleidigt und bedroht

In Wedding wurde am Samstagmittag ein Mann durch Polizisten 17 überprüft. Der 25-Jährige soll zuvor einen 60-Jährigen in der Sprengelstraße antisemitisch beleidigt und mit dem Tode bedroht haben. Nach seiner Überprüfung konnte er wieder gehen. Der Polizeiliche Staatschutz beim Landeskriminalamt wurde mit den weiteren Ermittlungen betraut.

Schwarze Rauchsäule über Marzahn: Alte Lagerhalle brennt

Schwarze Rauchsäule über dem Osten Berlin: Am Sonntagnachmittag ist eine leerstehende Lagerhalle in Marzahn in Brand geraten. Menschen seien bei dem Feuer an der Marzahner Chaussee nicht in Gefahr geraten, sagte ein Feuerwehr-Specher. „Es brennen Sperrmüll und alte Reifen auf einer Fläche von 300 Quadratmetern“. Wegen der brennenden Reifen stieg eine Rauchsäule in den Himmel, die sehr weit zu sehen war. 87 Einsatzkräfte kümmerten sich am Nachmittag um das Löschen der Flammen. Die alte Halle befand sich den Angaben zufolge bereits teilweise im Abriss. Die Ursache für das Feuer war zunächst unklar.

Köpenick: Mülltonnen in Brand gesetzt

Einsatzkräfte der Polizei wurden in der Nacht nach Köpenick alarmiert. Dort brannten gegen 3 Uhr sieben Mülltonnen auf einem Anwohnermüllplatz an der Jägerstraße. Durch die Flammen wurde die Zaunanlage des Platzes und die Wand eines Gebäudes beschädigt. Ein Haus weiter stellten die Einsatzkräfte einen weiteren Brandherd fest. Dort brannten zwei Mülltonnen, die ebenfalls gelöscht wurden. Hier wurde ein Unterstelldach für Fahrzeuge beschädigt. Wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung und der Sachbeschädigung ermittelt nun ein Brandkommissariat.

Tiergarten: Wahlplakate beschädigt - Festnahmen

Polizisten nahmen vergangene Nacht zwei 16- und 17-jährige Frauen in Tiergarten fest. Kurz vor 2 Uhr hatten Beamte die beiden Jugendlichen dabei beobachtet, wie sie gemeinsam ein Wahlplakat einer Volkspartei von einer Laterne an der Ebertstraße rissen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass in unmittelbarer Umgebung weitere Plakate dieser Partei beschädigt worden waren. Einsatzkräfte brachten die beiden jungen Damen zu einer Polizeidienststelle, wo sie ihren Erziehungsberechtigten übergeben wurden. Sie müssen sich nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung verantworten.

Randalierer wirft Metallteile vom Dach eines Einkaufszentrums in Steglitz

Die Höhenretter der Feuerwehr haben in Berlin-Steglitz einen randalierenden Mann vom Dach eines Einkaufszentrums geholt. Der Mann war am Samstagnachmittag in die Baustelle des Forums Steglitz an der Schlossstraße eingedrungen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Das Center wird zur Zeit umgebaut.

Er randalierte dort und warf demnach Metallteile vom Dach. Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei und die Höhenretter der Feuerwehr holten ihn herunter. Es sei nicht einfach gewesen, weil das Dach rutschig war, sagte ein Sprecher des Polizeilichen Lagedienstes. „Die Höhenretter mussten einen Plan erstellen, sich anseilen und sichern. Das dauert einige Zeit.“ Niemand wurde verletzt. Der Mann litt den Angaben zufolge an einer psychischen Störung. Er kam in ein Krankenhaus.

+++ 11. September +++

Mitte: Räuber reißt Frau die Uhr vom Handgelenk

Am Freitagmittag ist einer Frau in Mitte auf offener Straße beraubt worden. Die 51-Jährige parkte gerade ihren Pkw in der Jägerstraße ein und wollte aussteigen, als ein Mann mit aufgesetztem Motorradhelm an sie herantrat und versuchte, ihr die Armbanduhr mit Gewalt zu entreißen. Trotz ihrer Gegenwehr gelang ihm dies.  Anschließend rannte der Mann zu einem in der Nähe wartenden zweiten Tatverdächtigen, der auf einem Motorrad mit laufendem Motor saß, und stieg als Sozius auf. Auf diesem Motorrad rasten sie dann in Richtung Gendarmenmarkt davon.

Berlin-Wittenau: 19-Jähriger homophob bedroht und angegriffen

Ein junger Mann ist am Freitag in einer Schule in Berlin-Wittenau schwulenfeindlich bedroht und geschlagen worden. Der 19-Jährige war in seinem Klassenraum in einem Oberstufenzentrum, wie die Polizei mitteilte. Zwei Jugendliche gingen zu ihm, bedrohten ihn mit dem Tod und schlugen ihm gegen den Oberkörper.

Lehrkräfte alarmierten die Polizei, die zwei 17-jährige Tatverdächtige festnahmen. Der Junge und das Mädchen wurden von den Ermittlern entlassen, nachdem ihre Identität festgestellt worden war. Gegen sie wird jetzt wegen des Verdachts der homophoben Bedrohung und Körperverletzung ermittelt.

Radfahrer angefahren und geflüchtet

In Niederschöneweide hat am Sonnabend ein unbekannter Autofahrer einen Fahrradfahrer angefahren und ist dann mit dem Pkw geflüchtet. Der 68-jährige Radler war gegen 08.15 Uhr von der Karlshorster Straße in die Rixdorfer Straße abgebogen. Dabei wurde der Senior von dem Auto erfasst. Anschließend raste der Pkw davon. Mit schweren Rumpfverletzungen wurde der Angefahrene in einem Krankenhaus stationär aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Reinickendorf: Kind (7) bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Reinickendorf hat am Freitagabend ein Junge schwere Verletzungen erlitten. Nach bisherigen Ermittlungen befuhr ein 41-Jähriger mit seinem Auto gegen 20.10 Uhr die Ollenhauer Straße in Richtung Kurt-Schumacher-Damm. An der Kreuzung zur Scharnweberstraße soll er dabei eine rote Ampel missachtet haben, fuhr dadurch den Siebenjährigen an.  Durch den Zusammenstoß erlitt der Junge schwere Kopfverletzungen. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Tempelhof: Bus fährt Fahrradfahrer an

Am späten Freitagabend erlitt in Tempelhof ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall schwere Kopf- und Rumpfverletzungen. Der 36-Jährige war gegen 23.15 Uhr mit seinem Rad auf dem Fahrradweg des Tempelhofer Damms. Beim Kreuzen der Manfred-von-Richthofen-Straße erfasste ihn ein Linienbus beim Abbiegen. Der Verletzte kam in eine Klinik. 

Volkspark Friedrichshain: Mehrere Personen angegriffen

Aus einer Gruppe heraus wurden am späten Freitagabend mehrere Personen in Friedrichshain angegriffen und geschlagen. Gegen 23.20 Uhr hatten sich drei Frauen im Alter von 19, 20 und 24 Jahren sowie deren Begleiter, vier Männer im Alter von 20, 21, 22 und 23 Jahren im Volkspark Am Friedrichshain aufgehalten, als sie dort aus einer Gruppe von ungefähr zehn Personen heraus angesprochen wurden. Nach kurzer Zeit schlug der Ton in offene Aggressivität um und die etwa zehnköpfige Gruppe wuchs auf ungefähr 30 Personen an.

Aus dieser Gruppe heraus trat nun ein unbekannter Mann an die 19-Jährige heran und schlug ihr mit der Faust gegen den Oberkörper. Einer ihrer Begleiter, der 20-Jährige, ging dazwischen und versuchte weitere Schläge abzuwehren, wurde jedoch nun selbst von dem Unbekannten angegriffen und unter anderem mit einem Schlagstock geschlagen. Gleichzeitig bedrängte und griff die Gruppe die übrigen Begleiter an, woraufhin die angegriffene Personengruppe die Flucht ergriff. Die Angreifer folgten und warfen ihnen Flaschen hinterher. Eine der Flaschen traf den 22-Jährigen am Kopf, sodass dieser stürzte und kurzzeitig das Bewusstsein verlor.

Alle Angegriffenen konnten sich dennoch an der Kreuzung Landsberger Allee/Petersburger Straße in eine Tram retten, die kurz darauf in Richtung Danziger Straße abfuhr. Während der Sachverhaltsklärung durch alarmierte Polizeikräfte und der Versorgung der Verletzten durch Rettungskräfte der Feuerwehr entdeckten die Angegriffenen in der Nähe zwei mutmaßlich Tatverdächtige. Die Polizisten nahmen die beiden 17 und 19-jährigen Verdächtigen daraufhin fest. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung in einen Polizeigewahrsam wurden beide später wieder entlassen. Die 19-Jährige sowie deren 20 und 22-jährigen Begleiter der angegriffenen Gruppe erlitten leichte Verletzungen und wollten sich selbst in ärztliche Behandlung begeben.

Detonation in Neukölln: Zwei Menschen verletzt

Bei einer Explosion in einer Wohnung in Gropiusstadt sind nach Angaben der Polizei zwei Menschen verletzt worden. In der Fritz-Erler-Allee war es gegen 19.40 Uhr zu einer Detonation in einer im Hochparterre gelegenen Wohnung gekommen. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich zwei Männer im Alter von 35 und 40 Jahren dort auf. Während der ältere der beiden mit schweren nicht lebensgefährlichen Verletzungen stationär aufgenommen werden musste, konnte der Jüngere nach einer ambulanten Behandlung das Krankenhaus später wieder verlassen.

84 Kräfte der Feuerwehr waren im Einsatz. Die Explosion sei durch Gas entstanden, sagte ein Sprecher der Polizei am frühen Samstagmorgen.

Über 20 Bewohner des Hauses mussten bis zum Abschluss der Lösch- und Rettungsmaßnahmen evakuiert werden. Später konnten diese wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Spezialkräfte des Kriminaltechnischen Institutes des Landeskriminalamtes übernahmen die Spurensicherung und Ursachenforschung in der Wohnung. Eine sicherheitstechnische Überprüfung des Gebäudes erfolgte schließlich durch die Berliner Feuerwehr und die GASAG. 

+++ 10. September +++

Wannsee: Motorradfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit Auto

Der nach einem Unfall in Berlin-Wannsee lebensgefährlich verletzte Motorradfahrer ist gestorben. Das teilte die Polizei am Freitag mit. Der 48-Jährige war am Mittwochabend gegen ein Auto gefahren und erlitt dabei schwere Kopfverletzungen sowie Knochenbrüche.

Der Unfall passierte, nachdem der Wagen auf der Königstraße gewendet und auf der Gegenfahrbahn angehalten haben soll. Dort habe der Motorradfahrer noch eine Vollbremsung eingeleitet, sei dabei jedoch gegen den Wagen gestürzt.

Marzahn: Blutiger Streit zwischen Männern - Schnittwunden an Kopf und Hals

Bei einem blutigen Streit in Berlin-Marzahn ist ein Mann von seinem Gegner angegriffen und verletzt worden. Die beiden Männer im Alter von 36 und 39 Jahren gerieten in der Nacht zu Freitag gegen 1.20 Uhr auf dem Helene-Weigel-Platz aneinander, wie die Polizei mitteilte. Der Ältere fügte dem Jüngeren Schnittverletzungen an Hals und Kopf zu, die Tatwaffe war vermutlich ein Messer. Zeugen hielten den Älteren bis zum Eintreffen von Polizisten fest. Der verletzte 36-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Grund für den Streit war zunächst unbekannt.

Brand in Gefängniszelle der JVA Plötzensee – Eine Person mit Leiter gerettet

In der Justizvollzugsanstalt Plötzensee hat es offenbar in einer Gefängniszelle gebrannt. Nach ersten Erkenntnissen musste eine Person mithilfe einer Steckleiter aus der Zelle gerettet werden. Die Person wurde mit Verletzungen zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Nach Informationen der Feuerwehr brannten in der Zelle Einrichtungsgegenstände. Ob es weitere Verletzte gab, ist noch unklar.

+++ 9. September +++

Unfall in Berlin-Wannsee: Motorradfahrer schwebt in Lebensgefahr

Ein Motorradfahrer ist im Berliner Ortsteil Wannsee gegen ein Auto gefahren und hat sich dabei lebensgefährlich verletzt. Der Wagen soll am Mittwochabend auf der Königstraße gewendet und auf der Gegenfahrbahn gehalten haben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Der Motorradfahrer, der auf dieser Fahrbahn unterwegs war, soll noch eine Vollbremsung eingeleitet haben, stürzte jedoch gegen den Wagen. Der 48-Jhrige Mann erlitt schwere Kopfverletzungen sowie Knochenbrüche und kam mit der Berliner Feuerwehr zur intensivmedizinischen Behandlung in eine Klinik. Der Autofahrer blieb unverletzt. Wegen der Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme war die Unfallstelle für knapp vier Stunden gesperrt.

Mann in Kreuzberg bewusstlos geschlagen, gegen Kopf getreten, Täter geflüchtet: Mordkommission ermittelt

Ein 49-Jähriger ist in Berlin angegriffen und dabei lebensgefährlich verletzt worden. Ein 21-Jähriger sei auf den Mann in der Nacht zu Donnerstag unter der Hochbahn an der Skalitzer Straße in Kreuzberg losgegangen, teilte die Polizei mit. Der sei daraufhin bewusstlos zu Boden gegangen. Anschließend soll der Angreifer noch mehrere Male gegen den Kopf des 21-Jährigen getreten und dann die Flucht ergriffen haben. Er sei jedoch noch in der Nähe des Tatorts festgenommen worden.

Der 49-Jährige kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus und musste dort operiert werden. Die Hintergründe des Angriffs sind bisher noch unklar. Eine Mordkommission ermittelt.

Unfallfahrerin bringt angefahrene Radlerin ins Krankenhaus und flüchtet

Eine unbekannte Autofahrerin hat am Mittwochabend eine verletzte Radlerin ins Krankenhaus gebracht, nachdem sie diese in Schöneberg mit ihrem Wagen erfasst hatte. Anschließend entfernte sie sich, ohne ihre Personalien zu hinterlassen.

Nach den Aussagen der 24-jährigen Radlerin an der Kreuzung Potsdamer Straße Ecke Pallas-/Goebenstraße mit einem Auto kollidiert, das plötzlich nach links abbog. Daraufhin war sie zu Boden gestürzt. Die Autofahrerin und vier weitere Insassen stiegen aus und boten der Radfahrerin an, sie in ein Krankenhaus zu fahren. Dort wurde sie abgesetzt, und die unbekannten Personen fuhren weiter.

Im weiteren Verlauf wurde eine Schlüsselbeinfraktur diagnostiziert, so dass die 24-Jährige stationär aufgenommen und die Polizei informiert wurde.

Charlottenburg und Neukölln: Brände in Mehrfamilienhäusern – ein Verletzter 

In zwei Mehrfamilienhäusern in Berlin hat es in der Nacht zum Donnerstag gebrannt. Ein Bewohner eines Hauses in der Neuen Kantstraße in Berlin-Charlottenburg wurde mit Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht, nachdem aus noch unbekannter Ursache im Keller ein Müllcontainer Feuer gefangen hatte, wie die Feuerwehr mitteilte. Zuvor hatte schon ein Papierstapel im Erdgeschoss eines Hauses in der Warthestraße in Berlin-Neukölln in Flammen gestanden. Menschen wurden dort nicht verletzt.

Charlottenburg: Zwei Autos brennen auf einem Garagenhof

In der Nacht haben in Berlin wieder Autos gebrannt. Wie die Feuerwehr mitteilte, standen am Donnerstagmorgen auf einem Garagenhof in der Treseburger Straße in Berlin-Charlottenburg zwei Autos komplett in Flammen. Menschen wurden nicht verletzt. Die Brandursache war zunächst unbekannt. In den vergangenen Monaten haben in Berlin immer wieder Autos gebrannt. In vielen Fällen geht die Polizei von Brandstiftung aus.

+++ 8. September +++

Bei SEK-Einsatz Rauschgift, Waffen und Handgranate gefunden: Frau und vier Männer festgenommen

Großeinsatz im Berliner Stadtgebiet! Nach umfangreichen Ermittlungen durchsuchten mehr als 80 Einsatzkräfte der Polizei Berlin im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin am Mittwochmorgen mehrere Objekte im Stadtgebiet. Mit Unterstützung von Spezialeinsatzkräften des Landeskriminalamtes drangen Polizistinnen und Polizisten der Direktion Einsatz/Verkehr in den frühen Morgenstunden in insgesamt sieben Örtlichkeiten ein. Bei der Razzia fanden die Beamten zahlreichen Verkaufseinheiten Marihuana, verschreibungspflichtigen Medikamenten und PTB-Waffen, daneben vier scharfe Schusswaffen mit zugehöriger Munition und eine scharfe Handgranate. Eine Frau im Alter von 26 Jahren sowie vier Männer im Alter von 19, 20, 23 und 28 Jahren wurden festgenommen. Die Frau und der älteste Mann kamen später wieder frei. Die drei jüngeren Tatverdächtigen werden am Donnerstag einem Ermittlungsrichter zum Erlass eines Haftbefehles vorgeführt.

Zug am Bahnhof Senftenberg entgleist: Polizei ermittelt wegen mutmaßlicher Manipulation

Kurz vor der Einfahrt im Bahnhof Senftenberg ist am Mittwochmorgen eine Regionalbahn entgleist. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der Gefährdung des Bahnverkehrs.

Gegen 7:45 Uhr meldete die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn AG die Entgleisung des RB18344 auf der Fahrt von Halbe nach Senftenberg. Im Zug befanden sich 15 Reisende, die nach derzeitigen Erkenntnissen unverletzt blieben. In diesem Zusammenhang kam es am Mittwoch auf dieser Strecke weiterhin zu Sperrungen im Zugverkehr.

Missglückter Überholvorgang: Motorradfahrer gerät ins Schleudern und verunglückt mit Sozius schwer

Bei einem waghalsigen Überholvorgang ist ein Motorradfahrer mit Sozius am Dienstagabend in Berlin-Schöneberg schwer verunglückt. Der 32-jähriger Biker mit einem gleichaltrigen Sozius überholte in der Yorckstraße mehrere Fahrzeuge im Gegenverkehr und scherte dann vor einer Baustellenverengung wieder ein. Dabei soll er das in dieselbe Richtung fahrende Auto eines 29-Jährigen gestreift haben und ins Schleudern geraten sein. Er geriet wieder in den Gegenverkehr und wurde dort von dem entgegenkommenden Pkw eines 73-Jährigen erfasst. Die beiden 32-Jährigen erlitten schwere Verletzungen und kamen zu stationären Aufnahmen und Behandlungen in Krankenhäuser. Wegen der anschließenden Unfallaufnahme musste die Yorckstraße zwischen Bülowstraße und Bautzener Straße bis etwa 2.15 Uhr komplett gesperrt werden.

+++ 7. September +++

Kita-Kinder in Berlin-Spandau sexuell missbraucht? Ermittlungen gegen 32-Jährigen

Schrecklicher Verdacht in einer Kita in Berlin Spandau: Das Landeskriminalamt ermittelt wegen mutmaßlichen sexuellen Missbrauchs an Kindern gegen einen 32-jährigen Erzieher. Laut Polizei soll es zu sexuellen Handlungen an Kindern während der Betreuungszeiten der Kindertagesstätte gekommen sein. Bereits am 25. August wurde ein Vorfall erstmalig von Eltern bei der Polizei angezeigt. Weitere vier Anzeigen zu Vorfällen, die ebenfalls noch vor dem 25.08. stattgefunden haben sollen, folgten in der vergangenen Woche.

Laut „Bild“, die zuerst über den Fall berichtete, hat die Kitaleitung darüber am Montag im Rahmen einer Elternversammlung informiert. Dem Bericht zufolge ist daraufhin eine Frau zusammengebrochen und musste von Notfallsanitätern behandelt werden. Die Polizei wollte das am Dienstag auf Nachfrage nicht bestätigen.

Nach riskantem Fahrmanöver: Motorradfahrer flüchtet vor Polizei

Ein 36-Jähriger ist mit einem gestohlenen Motorrad nur auf dem Hinterrad durch den Berliner Bezirk Lichtenberg gefahren und hat damit die Polizei auf sich aufmerksam gemacht. Er sei dann vor einer Kontrolle geflüchtet und über mehrere rote Ampeln davongerast, teilten die Beamten am Dienstag mit. Zwar habe der 36-Jährige die Verfolger zunächst abhängen können, jedoch fanden sie ihn an einer Tankstelle an der Storkower Straße im Ortsteil Fennpfuhl stehend wieder, von wo aus er erneut die Flucht ergriff.

Auf der Cotheniusstraße in Prenzlauer Berg habe der Mann schließlich das Motorrad fallen gelassen und sich in einem Hinterhof im Gebüsch versteckt. Die Polizei entdeckte den Mann und nahm ihn vorläufig fest. Ersten Erkenntnissen zufolge waren nicht nur das Motorrad, sondern auch die daran angebrachten Kennzeichen gestohlen. Zudem habe der Mann keine Fahrerlaubnis. Nun wird unter anderen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen ihn ermittelt.

Mieter stirbt bei Wohnungsbrand in Berlin-Kreuzberg

Feuer-Tragödie in Berlin-Kreuzberg am Montagnachmittag! Bei einem Brand in seiner Wohnung in der Willibald-Alexis-Straße zog sich ein Mieter derart schwere Verletzungen zu, dass er wenig später im Krankenhaus verstarb. Eine Anwohnerin des Gebäudes hatte Rauch am Hinterhaus aufsteigen sehen und verständigte den Notruf. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten die Flammen in einer Wohnung im Erdgeschoss. Bei der Brandbekämpfung entdeckten sie einen leblos auf dem Boden liegenden Mann, retteten ihn ins Freie und übergaben ihn dort zur notärztlichen Behandlung dem Rettungsdienst. Unter fortlaufender Reanimation wurde der 93-Jährige anschließend in eine Klinik eingeliefert, in welcher er seinen erlittenen Brandverletzungen erlag. Die 38 Jahre alte Anruferin klagte über Atemwegsprobleme, wollte sich aber selbst in ärztliche Versorgung begeben. Weitere Bewohnende blieben unverletzt. Die Brandwohnung wurde erheblich beschädigt und ist derzeit unbewohnbar. Während des Einsatzes waren angrenzende Straßen gesperrt worden, wovon auch die Buslinie 248 betroffen war. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung.

Drei Mädchen von Auto angefahren und verletzt

Drei Mädchen sind in Berlin-Reinickendorf von einem Auto angefahren und dabei verletzt worden. Eine Siebenjährige sei mit einer schweren Beinverletzung in ein Krankenhaus gekommen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die beiden anderen zehnjährigen Mädchen seien bei dem Unfall am Montagnachmittag leicht am Unterschenkel verletzt worden.

Den Angaben zufolge überquerte die Gruppe gerade die Kienhorstraße, wo sie von dem Wagen mit einem 53-Jährigen hinterm Steuer erfasst wurde. Wie es zu dem Unfall kam, war am Dienstagvormittag noch unklar. Die Ermittlungen dauerten an.

Friedrichshain, Wilhelmstadt, Lichtenberg: Mehrere Wohnungsbrände in Berlin 

Gleich mehrfach haben in Berlin in der Nacht zum Dienstag Wohnungen gebrannt. Wie die Feuerwehr mitteilte, standen aus noch unbekannter Ursache am Morgen in einem Abstellraum der obersten Etage eines zwölfgeschossigen Wohnhauses in Berlin-Friedrichshain in der Singerstraße die dort gelagerten Sachen in Flammen. Menschen wurden nicht verletzt.

Wegen des starken Rauchs mussten viele der über 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr beim Löschen Atemschutzgeräte tragen. Der Rauch habe sich auf mehrere Etagen verteilt, hieß es. Die Belüftung sei schwierig gewesen.

Gut eine Stunde zuvor brannte auf dem Balkon eines Fünfgeschossers in der Wilhelmstadt dort abgestelltes Mobiliar. Nachdem eine Fensterscheibe wegen der Hitze zersprungen war, hatte das Feuer in dem Haus am Blasewitzer Ring auf das Wohnzimmer übergegriffen. Menschen wurden nicht verletzt. Das Feuer sei von den 42 Einsatzkräften der Feuerwehr rasch gelöscht worden, hieß es.

Schon am Montagabend war in Berlin-Lichtenberg die Küche in der Wohnung eines zwölfgeschossigen Hochhauses komplett ausgebrannt, wie die Feuerwehr mitteilte. Eine Frau und zwei Kinder wurden wegen Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht. Die Ursache des Feuers in der John-Sieg-Straße ist noch unbekannt.

Schüsse auf Mann in Kreuzberg: 22-Jähriger vor Gericht

Nach Schüssen auf einen Mann vor einem Spätkauf muss sich ein 22-Jähriger ab Dienstag (9.00 Uhr) vor dem Berliner Landgericht verantworten. Die Anklage lautet auf versuchten Mord. Mit zwei Mittätern soll er im November 2020 versucht haben, einen 29-Jährigen zu töten. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte verärgert über einen Streit mit Mitgliedern einer anderen Familie gewesen sei und sich habe rächen wollen. Er sei mit einem Auto durch Berlin-Kreuzberg gefahren und habe wahllos ein Mitglied der anderen Familie gesucht. Als er den 29-Jährigen vor einem Spätkauf gesehen habe, seien seine Mittäter ausgestiegen und hätten geschossen. Der Mann sei lebensgefährlich verletzt worden.

+++ 4. September +++

Schöneberg: Hochzeitskorso behindert Berufsverkehr auf der Stadtautobahn

Am Freitagnachmittag wurde der frühe Berufsverkehr auf der Stadtautobahn  A100 von einer mutmaßlichen Hochzeitsgesellschaft behindert. Gegen 14.15 Uhr wurden am Autobahnkreuz Schöneberg rund 20 Fahrzeuge gemeldet, die den Verkehr in Richtung Treptow behinderten. Dann überholten auf der Hauptfahrbahn zwei Autos mit stark überhöhter Geschwindigkeit den Korso und andere Verkehrsteilnehmer. Im weiteren Verlauf rasten der Ford Mustang und der Aston Martin weiter. Dabei wurde zum Überholen auch der Standstreifen genutzt.

Im Britzer Tunnel nahm ein Zeige, ein außer Dienst befindlicher Polizist, zudem Schussgeräusche war. Alarmierte Polizisten konnten die Raser und die anderen zum Korso gehörenden Autos stoppen. Der 23-jährige Ford-Fahrer hatte seinen Führerschein nicht dabei. Der des 20 Jahre alten Kompagnons wurde beschlagnahmt. Im Ford konnte zudem eine Schreckschusspistole gefunden und sichergestellt werden. Darüber hinaus wurden der Ford sowie der Aston Martin ebenfalls beschlagnahmt.

+++ 3. September +++

Neu-Hohenschönhausen: PKW gerät in Gegenverkehr und rast frontal gegen Bus –Fahrer und BVG-Kundin verletzt

Rätselhafter Unfall in Neu-Hohenschönhausen: Ein PKW ist am Donnerstagnachmittag ist aus ungeklärten Gründen in den Gegenverkehr geraten und frontal mit einem Bus der Berliner Verkehrsbetriebe zusammengestoßen. Der 32-jährige Fahrer war mit seinem Renault ins Schleudern geraten, in den Bus geknallt. Erst am Fahrbahnrand kam das Fahrzeug zum Stehen.

Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr befreiten den schwerverletzten Autofahrer und brachten ihn in ein Krankenhaus. Dort wurde er mit diversen Hautabschürfungen und Hämatomen sowie einem Lendenwirbelbruch stationär aufgenommen. Der 58 Jahre alte Busfahrer blieb unverletzt. Eine 24-jährige Fahrgästin stürzte in Folge des Zusammenpralls und klagte anschließend über Schmerzen im Rücken. Auch sie ist vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht worden, konnte dieses nach einer ambulanten Behandlung jedoch wieder verlassen. Die Pablo-Picasso-Straße blieb zwischen Gehrensee- und Seehausener Straße stundenlang komplett gesperrt.

Zehlendorf: Suff-Fahrerin (69) fährt bei Rot über Ampel, erfasst Fußgänger und knallt gegen parkendes Auto

In Berlin-Zehlendorf hat eine Autofahrerin am Donnerstagabend einen 28-jährigen Fußgänger erfasst, der dabei schwer verletzt wurde. Wie die Polizei am Morgen mitteilte, sei die 69-jährige Frau laut Zeugenaussagen bei Rot über eine Kreuzung gefahren und habe dabei den bei Grün laufenden Fußgänger erfasst. Dieser wurde durch die Luft geschleudert, musste vor Ort von Rettungskräften behandelt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Autofahrerin fuhr im Anschluss in ein geparktes Auto, welches durch den Aufprall mit einem Anhänger kollidierte. Die 69-Jährige wurde von Rettungskräften aus ihrem Auto befreit. Auch sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Weil der Verdacht besteht, dass sie unter Alkoholeinfluss am Steuer saß, wurde ihr Führerschein beschlagnahmt.

Hennigsdorf: Autofahrer (71) knallt gegen einen Baum und stirbt

Auf der Landstraße 17 zwischen Hennigsdorf und Bötzow (Landkreis Oberhavel) ist ein 71-Jähriger nach einem Verkehrsunfall gestorben. Wie die Polizei am Morgen mitteilte, sei das Auto des Mannes am Donnerstagabend aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gefahren. Genauere Details waren am Morgen noch nicht bekannt.

+++ 2. September +++

Autofahrer überschlagen sich in Moabit und Lichtenberg

In Berlin haben sich am Donnerstagvormittag zwei Autofahrer bei Verkehrsunfällen überschlagen. Der erste Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei um 7.40 Uhr auf der Gensinger Straße in Lichtenberg. In einer langgezogenen Kurve kam ein Pkw-Fahrer von der Fahrbahn ab und prallte gegen vier am Straßenrand geparkte Fahrzeuge. Aus noch ungeklärter Ursache geriet der Unfallwagen laut Polizei ins Schlingern, überschlug sich und landete auf dem Dach. Der Fahrer blieb unverletzt.

Nur zwei Stunden späten fanden Rettungskräfte und Polizisten in Moabit ein ähnliches Schadensbild vor. An der Gotzkowskystraße/Ecke Alt Moabit lag ein Auto auf dem Dach. Laut ersten Erkenntnissen der Polizei war der Fahrer des Wagens in den Kreuzungsbereich gefahren, wo er mit einem von links kommenden Auto zusammenstieß. Durch die Wucht des Aufpralls soll sich das Fahrzeug überschlagen haben.

Rettungskräfte der Feuerwehr brachten den Mann in ein Krankenhaus. Ermittler des Verkehrsdienstes untersuchen nun, wer von beiden Vorfahrt hatte. Angaben zum Alter der Beteiligten machte die Polizei nicht.

Audi erfasst Passant auf Fußgängerüberweg - mehrere Meter durch die Luft geschleudert

Am Mittwochmorgen ist ein Fußgänger in Tegel von einem Audi erfasst und schwer verletzt worden. Laut Zeugen hatte der überquerte der 20-Jährige an einem Fußgängerüberweg in der Bernauer Straße die Fahrbahn überquert. Ein 54-Jähriger am Steuer eines Audi erfasste ihn. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der junge Mann mehrere Meter durch die Luft geschleudert und schlug anschließend auf der Fahrbahn auf. Mehrere Passanten leisteten Erste Hilfe bei dem Schwerverletzten, bis alarmierte Rettungskräfte ihn zur stationären Behandlung seiner Verletzungen am Oberkörper und dem Kopf in ein Krankenhaus brachten. 

Verschreibungspflichtige Betäubungsmittel weitergegeben: Ermittlungen gegen Berliner Polizeischüler

Wegen des Verdachts der Abgabe eines verschreibungspflichtigen und unter das Betäubungsmittelgesetz fallenden Medikamentes an eine Jugendliche haben Polizeieinsatzkräfte des Landeskriminalamts am Mittwochvormittag bei einem Auszubildenden der Polizei Berlin einen Durchsuchungsbeschluss vollstreckt. Die Ermittlerinnen und Ermittler des Landeskriminalamtes fanden in der Wohnung des Mannes und bei der Durchsuchung seines Spinds auf dem Gelände der Polizeiakademie in Ruhleben Beweismaterial und beschlagnahmten es. Die Auswertung der beschlagnahmten Gegenstände und die Prüfung dienstrechtlicher Konsequenzen dauern an.

Razzia in Berlin wegen Subventionsbetrugs bei Corona-Hilfen

Wegen Subventionsbetrugs im Zusammenhang mit Corona-Hilfen ist das Berliner Landeskriminalamt gegen einen Moscheeverein, einen Verein für kulturelle Interaktion und deren Verantwortliche vorgegangen. Drei Beschuldigte sollen teilweise in eigenen Namen und zum Teil für die Vereine unberechtigt insgesamt 47.000 Euro beantragt und erhalten haben, wie die Berliner Ermittler am Donnerstag mitteilten. Bei einer Razzia seien in Reinickendorf, Wedding, Gesundbrunnen, Spandau und Kreuzberg insgesamt fünf Durchsuchungsbeschlüsse sowie ein Arrestbeschluss vollstreckt worden.

In einem Fall soll das ausgezahlte Geld noch am Tag der Auszahlung vom Vereinskonto auf das Privatkonto eines Beschuldigten überwiesen worden sein. Auch nach Kontaktaufnahme durch die Investitionsbank und öffentlicher Berichterstattung über die Problematik soll das Geld nicht zurückgezahlt worden sein. In einem anderen Fall soll das Gewerbe, dessen Existenz durch die Soforthilfe abgesichert werden sollte, bereits Monate davor abgemeldet worden sein.

+++ 1. September +++

Raser fährt bei Verkehrskontrolle direkt auf Polizist zu – Beamter rettet sich mit Sprung

Am Dienstagabend hat sich in Berlin-Charlottenburg ein Polizist mit einem Sprung zur Seite gerettet, als ein Mann mit einem Auto bei einer Verkehrskontrolle auf ihn zufuhr. Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in der Pestalozzistraße Ecke Weimarer Straße wollten die Polizisten einen Mercedes anhalten, da dieser in dem verkehrsberuhigten Bereich zu schnell gefahren war. Als der Fahrer des Autos den Polizeimeister sah, beschleunigte dieser, lies dabei den Motor aufheulen und steuerte den Mercedes direkt auf den Beamten zu. Dieser blieb durch einen Sprung zur Seite glücklicherweise unverletzt. Einsatzkräfte verfolgten das Fluchtauto, das in der nahegelegenen Leibnitzstraße stoppte und kontrolliert wurde. Neben dem 40-jährigen Fahrer befanden sich in dem Auto der 26-jährige Halter und ein weiterer 30-jähriger Insasse. Die Polizistinnen und Polizisten beschlagnahmten den Mercedes und den Führerschein des 40-Jährigen. Er sieht nun Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens sowie gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr entgegen.

Kreuzberg: Radfahrerin durch Kollision schwer verletzt

Bei der Kollision von zwei Radfahrern ist eine Frau in Berlin-Kreuzberg schwer verletzt worden. Die 51-jährige Frau wurde am Dienstagvormittag auf dem Radweg am Mehringdamm von einem 52-jährigen Radfahrer überholt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Lenker der beiden Räder berührten sich, die Frau stürzte und erlitt sehr schwere Kopf- und Rumpfverletzungen. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht und notoperiert. Der Mann wurde nicht verletzt.

Bundespolizist von Auto erfasst und verletzt

Ein Bundespolizist ist auf der Bundesstraße 320 in Fahrtrichtung Guben von einem Auto erfasst und verletzt worden. Die Beamten wollten nach Angaben der Bundespolizei bei Schenkendöbern (beides Landkreis Spree-Neiße) ein verdächtiges Fahrzeug anhalten. Dabei habe das Auto in der Nacht zu Mittwoch die Absperrung der Polizei durchbrochen und den Beamten erfasst. Er wurde von Einsatzkräften in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Fahrzeugs sei weiter in Richtung Polen geflüchtet, bevor der Wagen dort gestoppt werden konnte. Weitere Details waren nicht bekannt.

Lichtenberg: Sozia fällt bei voller Fahrt vom Motorrad – schwerverletzt!

Gegen 21.30 Uhr kam es am Dienstagabend in der Landsberger Allee in Berlin-Lichtenberg zu einem schweren Unfall. Dabei wurde eine 17-Jährige schwer verletzt. Die junge Frau war bei voller Fahrt von einem Motorrad gefallen. Wie die Polizei am Morgen mitteilte, war ein 54-jähriger Mann mit der jungen Frau als Beifahrerin  unterwegs. Bei dem Wechseln des Ganges habe sich die 17-Jährige erschreckt und sei nach hinten vom Motorrad gestürzt. Sie kam in ein Krankenhaus.

Einsatzkräfte versorgen die Verletzte. Pudwell

Die Landsberger Allee war während der Rettungsarbeiten sowie den anschließenden Ermittlungen und der Unfallaufnahme der Polizei Berlin stadteinwärts Richtung Weißenseer Weg für rund 1,5 Stunden gesperrt.

Spandau: Kind (5) von E-Roller angefahren

Am Dienstagnachmittag ist ein Fünfjähriger bei einem Zusammenstoß mit einem E-Roller in Spandau schwer verletzt. Der Junge war gegen 17 Uhr zur Bushaltestelle in der Klosterstraße gelaufen. BeimÜberqueren des Radweges erfasste ihn die 21-jährige Rollerfahrerin, die das Kind nach eigenen Aussagen zu spät wahrgenommen haben will und nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte. In Folge der Kollision stürzten beide Beteiligten.

Während sich die junge Frau dabei eine Schürfwunde am Arm zuzog, ist der Fünfjährige in Begleitung seines Vaters und mit einer Platzwunde am Kopf in ein Krankenhaus gebracht worden. 

+++ 31. August +++

Mitte: Zwei Männer nach Einbruchsversuchen gefasst

Nach zwei Einbruchsversuchen sind zwei Männer von der Polizei in Berlin-Mitte gefasst worden. Ein Zeuge schlug in der Nacht zu Dienstag Alarm, weil er in der Albrechtstraße laute Geräusche gehört hatte und drei dunkel gekleidete Menschen am Fenster eines Friseurgeschäfts hantieren sah. Polizisten nahmen zwei Brüder im Alter von 21 und 23 Jahren fest. Der Dritte flüchtete. Einer der Verdächtigen trug Werkzeug bei sich. An der Eingangstür des Friseursalons steckte weiteres Hebelwerkzeug. An einer nahegelegen Bar fanden sich ebenfalls frische Einbruchsspuren.

Vollgas-Flucht im BMW vor Polizeikontrolle in Berlin-Lichtenberg

Mit durchgetretenem Gaspedal hat sich ein BMW-Fahrer in Berlin-Lichtenberg in der Nacht zu Dienstag einer Polizeikontrolle entzogen. Auf der Landsberger Allee ignorierte der 26-Jährige das Signal „Stopp Polizei“, gab stattdessen Gas. Die Polizeikräfte folgten dem Flüchtenden mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn. Nach mehreren hundert Metern verlangsamte der Fahrer plötzlich seine Fahrt und blieb letztlich stehen. Er räumte ungefragt ein, zu schnell gefahren zu sein, behauptete jedoch, die Polizeikräfte nicht gesehen zu haben. Freiwillige Atemalkohol- und Drogentests verliefen negativ. Einen Führerschein konnte der 26-Jährige nicht vorlegen, so dass neben den Ermittlungen wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens auch wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen ihn ermittelt wird. Der BMW wurde beschlagnahmt.

Freundin verteidigt, mit Messer verletzt, starker Blutverlust

In Gesundbrunnen ist in der Nacht zu Dienstag ein Mann mit einem Messer verletzt worden, als er seine Freundin verteidigte. Nach Angaben des 30-Jährigen und dessen 23 Jahre alter Begleiterin waren beide gegen 23.50 Uhr in der Klever Straße unterwegs. Zwei ihnen entgegenkommende junge Männer sollen die 23-Jährige im Vorbeigehen belästigend angesprochen haben. Daraufhin forderte ihr Freund die Unbekannten auf, das zu unterlassen. Einer der beiden Männer habe daraufhin ein Messer gezogen und den 30-Jährigen damit am Arm verletzt. Anschließend war das aggressive Duo geflüchtet. Eine Absuche der Umgebung nach den Tatverdächtigen verlief ohne Erfolg. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten den stark blutenden Verletzten in ein Krankenhaus, wo dieser aufgrund des starken Blutverlustes operiert werden musste und anschließend stationär verblieb.

Neukölln: Polizei sucht Autodieb mit Hubschrauber

Die Berliner Polizei hat in der Nacht zu Dienstag in der Neuköllner Hufeisensiedlung einen Autodieb mit einem Hubschrauber gesucht. Wie Zeugen berichten, alarmierte gegen 0.30 Uhr ein aufmerksamer Anwohner die Einsatzkräfte. Der Mann teilte offenbar mit, dass sich eine Person an einem hochwertigen VW Bus zu schaffen macht. Die Person würde wohl im Fahrzeug sitzen und an irgendetwas schrauben.

Sofort machten sich mehrere Einsatzwagen auf den Weg zum VW Bus, heißt es. Aus bisher unbekannten Gründen flüchtete der Einbrecher aus dem Fahrzeug. Es wird gemutmaßt, dass die Person entweder von der herannahenden Polizei aufgeschreckt wurde oder aber der Anwohner den Täter verjagt hat.

Schnell waren viele Polizisten in der Hufeisensiedlung und begannen mit einer Nahbereichsabsuche. Auch der Polizeihubschrauber Pirol Berlin kam aus der Luft zur Unterstützung dazu, berichten Zeugen. Ob es zu einer Festnahme gekommen ist, ist derzeit nicht bekannt. Im Innenraum des Pkw stellten die Einsatzkräfte wohl am Kombiinstrument Manipulationen fest. Der Autodieb soll zudem auch schadfrei in den Familienbus gelangt sein. Von außen waren offenbar keine Einwirkspuren zu erkennen.

+++ 30. August +++

SEK-Einsatz nach Schüssen in Hellersdorf

SEK-Einsatz in Hellersdorf am gestrigen Sonntagmorgen. Ein Mann hatte in einem Hausflur mit einer Schreckschusswaffe um sich geschossen und dabei zwei Männer verletzt. Laut Polizei ereignete sich die Tat gegen 6.25 Uhr in einem Wohnhaus am Ohserring. Die beiden Verletzten im Alter von 52 und 28 Jahren erlitten Augen- und Atemwegsreizungen. Der Mann mit der Waffe floh nach der Schießerei. Alarmierte Polizeibeamte konnten die Personalien des Mannes ermitteln, und schließlich drang ein Spezialeinsatzkommando mit  richterlichem Durchsuchungsbeschluss in die Wohnung des Schützen in der Welsestraße ein - Festnahme! Der 42-Jährige leistete dabei erheblichen Widerstand und verletzte einen Beamten, wurde selbst auch verletzt. Eine Schreckschusswaffe wurde bei der Durchsuchung nicht gefunden, jedoch gefährliche Gegenstände wie eine Softair-Waffe nebst Munition, ein Messer sowie eine Machete. Auch mutmaßliche Drogen wurden gefunden und beschlagnahmt.

Moabit: Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall

Schwerer Unfall am Sonntagabend in Moabit! Nach Aussage einer 38-Jährigen fuhr sie gegen 21.50 Uhr in der  Lydia-Rabinowitsch-Straße, wollte nach links abbiegen, als es zur Kollision mit einem Renault kam. Sie erlitt ein Schädelhirntrauma und der 20-jährige Renault-Fahrer klagte über Schmerzen am Kopf und am Oberkörper. Beide kamen in Krankenhäuser.

+++ 29. August +++

Kreuzberg: Schüsse auf Kneipe

In Kreuzberg sind am Sonntagmorgen Schüsse auf eine Kneipe abgegeben worden, verletzt wurde dabei niemand. Nach Angaben von Zeugen, die sich gegen 3.40 Uhr in der Lokalität in der Urbanstraße befanden, hätten sie mehrere Knallgeräusche wahrgenommen und wenig später diverse Beschädigungen in der Glasfront der Kneipe festgestellt. Alarmierte Polizisten fanden wenig später mehrere Patronenhülsen. Die Hintergründe der Tat sind noch vollkommen unklar. Die Ermittlungen dauern an. 

Marzahn: Im Mietwagen getürmt

Netter Versuch: In Marzahn wollte sich ein 22-Jähriger in der Nacht zu Sonntag einer Polizeikontrolle entziehen - mit überschaubarem Erfolg. Der junge Mann war gegen 1 Uhr in der Landsberger Alle links an einem Einsatzwagen der Polizei vorbeigedüst, worauf die Beamten dachten: Den Raser gucken wir uns doch mal genauer an. Mit Blaulicht und Martinshorn ging es hinterher. Stehenbleiben mochte der 22-Jährige allerdings nicht, fuhr bei roter Ampel in die Marzahner Promenade, parkte zügig ein und flüchtete zu Fuß. Die Polizeibeamten holten ihn aber wenig später ein. Eine gültige Fahrerlaubnis hat er angeblich keine, Alkohol schon: rund 0,5 Promille. Nach einer Blutentnahme auf dem Revier konnte der junge Mann seinen Weg zu Fuß fortsetzen. Gegen ihn wird jetzt unter anderem wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Gatow: Radfahrer bei Unfall schwer verletzt – Fahrerflucht

Am Samstagabend ist ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall in Gatow schwere verletzt worden. Der 74-Jährige war gegen 19 Uhr mit seinem Fahrrad den Radweg der Straße Alt-Gatow unterwegs. Als ein  Transporter-Fahrer mit seinem Wagen von einem Supermarkt-Parkplatz fuhr, stürzte der Senior zu Boden und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Der Autofahrer soll seinen Weg in Richtung Spandau fortgesetzt haben. Mehrere Zeugen und Passanten versorgten den schwer verletzten Mann. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen dauern an.

Wieder Feuernacht in Berlin – mehrere Autos brennen

Mehrere Autobrände hielt in der Nacht zum Sonntag Feuerwehr und Polizei auf Trab. Gegen Mitternacht haben auf der Eldenaer Straße im Friedrichshain ein geparkter Kleinwagen und ein Kleintransporter gebrannt. Das Feuer sei von Einsatzkräften der Feuerwehr schnell gelöscht worden.

Gegen 2.25 Uhr bemerkten Passanten in der Grenzstraße Flammen an einem VW und alarmierten die Feuerwehr.

Schließlich stand in der Wiener Straße/Liegnitzer Straße fast zur selben Zeit ein Range Rover in Flammen. Kräfte der Feuerwehr löschten die Flammen, so dass ein Übergreifen auf weitere Fahrzeuge verhindert werden konnte.

Und weiter ging es Schlag auf Schlag: Gegen 6.50 Uhr wieder Alarm in Kreuzberg. Ein Zeuge meldete einen brennenden Jeep in der Obentrautstraße. Noch während der Löscharbeiten an dem Fahrzeug wurden die Rettungskräfte gegen 7.05 Uhr von einem Passanten auf einen brennenden BMW in der Ruhlsdorfer Straße aufmerksam gemacht. Die Feuerwehr löschte auch diesen Brand. Ein vor dem BMW geparkter Renault wurde durch die Hitzeeinwirkung beschädigt.

In allen Fällen wird wegen des Verdachts der von Brandstiftung ermittelt. Verletzt wurde niemand.

+++ 28. August +++

Kreuzberg: Mann wird angegriffen und stürzt Treppe hinunter

Zwei Männer haben in der Nacht zum Sonnabend in Kreuzberg einen 20-Jährigen und dessen 37-jährigen Begleiter angegriffen. Gegen 2.40 Uhr waren sie auf dem Bahnsteig der U1 im U-Bahnhof Kottbusser Tor von zwei unbekannten Männern angesprochen worden. Der 20-Jährige wurde sodann mit Faustschlägen traktiert und ihm wurde eine Weste entrissen. Als sein Begleiter versuchte einzugreifen, erhielt er einen Faustschlag ins Gesicht und stürzte rücklings eine Treppe hinunter. In der Nähe befindliche Polizisten bemerkten die Attacke, eilten zur Hilfe und nahmen einen der beiden Angreifer, einen 15-Jährigen, fest. Der zweite Prügler konnte unerkannt entkommen. Nach Feststellung der Identitäten konnte alle Beteiligten ihren Weg fortsetzen. Die Ermittlungen dauern an.

Spandau: Fahrraddiebe geschnappt

Polizeizisten konnten in der Nacht zum Sonnabend in Spandau zwei Fahrraddiebe erwischen. Sie hatten gegen 1.45 Uhr zwei Männer beobachtet, die in der der Seegefelder Straße unterwegs waren, jeweils ein Fahrrad schoben und sich mehrfach auffällig nach dem Einsatzwagen umschauten.

Als die beiden Polizisten sich entschlossen, die Männer zu kontrollieren, ließ das Duo die Räder fallen und flüchtete zu Fuß in Richtung Bahnhof Spandau. Den Beamten gelang es aber, die beiden einzuholen und festzunehmen. An einem der beiden Räder entdeckten die Einsatzkräfte ein aufgetrenntes Fahrradschloss, ein weiteres fanden sie an den Fahrradständern vor dem Bahnhof. Bei einer Überprüfung der Personen fanden die Einsatzkräfte bei dem Älteren der beiden, einem 23 Jahre alten Mann, Werkzeug, mehrere Fahrradlampen und einen Bolzenschneider.

Während der 20 Jahre alte Komplize des Mannes nach einer Identitätsfeststellung am Ort entlassen wurde, kam der 23-Jährige in Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen dauern an.

Halensee: Elektroauto in Flammen

In Berlin hat wieder ein Auto gebrannt. Wie die Polizei mitteilte, ist dabei am Samstagmorgen in der Johann-Sigismund-Straße in Berlin-Halensee der Motorraum eines Elektroautos zerstört worden. Menschen wurden nicht verletzt. Durch die  Flammen wurde ein weiteres Auto sowie ein Motorrad beschädigt. Die Polizei schließt Brandstiftung nicht aus. 

Kreuzberg: Messerstich in den Rücken

Messerangriff am späten Freitagabend in Kreuzberg. Auf dem Bahnsteig der Linie 8 am U-Bahnhof Kottbusser Tor waren zwei Gruppen aneinander geraten. Als eine Flasche flog, wich ein 23 Jahre alter Mann dem Wurfgeschoss aus. Dabei fiel ihm sein Mobiltelefon aus der Jacke. Ein anderer Mann griff sich das Handy und wollte türmen. Als der 23-Jährige den Dieb verfolgen wollte, bekam er vom Flaschenwerfer einen Messerstich in den Rücken. Seine Begleiter erwischten den Dieb, konnten das Handy zurückerobern. Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Oberschöneweide: Brutalo schlägt mit Glasflasche zu

Am Freitagnachmittag ist in Oberschöneweide ein Mann bei einer Auseinandersetzung verletzt worden. Der 26-Jährige war gegen 17.30 Uhr in einer Straßenbahn der Linie 27 in Richtung Krankenhaus Köpenick unterwegs, wobei er mit einem bislang Unbekannten in Streit geriet. Dabei schlug ihm dieser eine Glasflasche gegen den Kopf, flüchtete dann gemeinsam mit seinen beiden Begleitern, nachdem ein Fahrgast die Notbremse gezogen hatte. Der Straßenbahnführer leistete Erste Hilfe und übergab den Verletzten eintreffenden Rettungskräften. Die Ermittlungen dauern an.

+++ 27. August +++

Kreuzberg: Autofahrer wendet rückwärts und erfasst Fußgänger – schwer verletzt!

Gestern Mittag kam es in Kreuzberg zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine 69-Jährige schwer verletzt wurde. Ein 46 Jahre alter Autofahrer war gegen 12.40 Uhr im Begriff, seinen Toyota durch Rückwärtsfahren in eine Einfahrt der Wassertorstraße zu wenden. Dabei erfasste er die Fußgängerin, die in Folge des Zusammenstoßes zu Boden fiel und sich eine Platzwunde am Kopf sowie einen Knochenbruch im Oberschenkel zuzog. Eintreffende Rettungskräfte der Feuerwehr brachten die Frau in eine Klinik, in der sie stationär aufgenommen wurde. Die Ermittlungen zum Unfallhergang hat das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 5 (City) übernommen.

Reinickendorf: Polizeiauto fährt nach Verfolgungsfahrt gegen Mauer - drei Verletzte

In Berlin-Reinickendorf ist ein Polizeiauto nach einer Verfolgungsfahrt gegen eine Mauer gefahren. Bei dem Unfall gegen 2 Uhr in der Nacht zu Freitag seien drei Polizisten verletzt worden, teilte die Polizei mit. Weitere Details und der genau Unfallhergang waren am Morgen zunächst nicht bekannt.

+++ 26. August +++

Autofahrer fährt Fußgänger um, entschuldigt sich beim Schwerverletzten und flüchtet unerkannt

Ein Fußgänger ist in der Nacht zu Donnerstag in Berlin-Mitte von einem Auto angefahren worden. Statt dem Schwerverletzten zu helfen, flüchtete der Fahrer oder die Fahrerin unerkannt. Der 17-Jährige wurde kurz nach 22 Uhr an der Stralauer Straße Ecke Klosterstraße von dem Auto erfasst, als er die Straße überqueren wollte. Der Fußgänger stürzte zu Boden und zog sich schwere Verletzungen an einem Bein zu. Er kam mit einem alarmierten Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen und operiert werden musste. Zeugen des Unfalls berichteten, dass kurz nach dem Unfall ein Mann und eine Frau zum Ort zurückkamen, sich bei dem Verletzten entschuldigt haben sollen und sich wieder entfernten.

Radfahrerin knallt gegen Autotür und stürzt: 57-Jährige schwer verletzt

Eine Radfahrerin ist in Berlin-Buckow gegen eine sich öffnende Autotür gefahren und hat sich dabei schwer verletzt. Ein Mann wollte am Mittwochabend auf dem Buckower Damm aussteigen, ohne die 57-Jährige zu bemerken, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Demnach stürzte die Radlerin, die gerade an dem Auto vorbei fuhr, nach dem Aufprall zu Boden. Sie kam mit Oberkörperverletzungen in eine Klinik.

Am Dienstag waren bereits drei Radfahrer in Berlin bei Unfällen schwer verletzt worden. In Prenzlauer Berg wurde eine 15-Jährige auf einem Fahrradstreifen von einem Auto erfasst, als der Wagen die Fahrradspur kreuzte, um in eine Parklücke zu fahren. In Pankow stieß ein Auto mit dem rechten Außenspiegel gegen eine Radfahrerin und fuhr einfach weiter. In Zehlendorf zog sich ein Mann schwere Kopfverletzungen zu, als er einem E-Scooter ausweichen wollte.

Auto erfasst betrunkene Fußgängerin - tot!

Eine 59-jährige Frau ist in Frankfurt (Oder) von einem Auto erfasst worden und gestorben. Wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte, erfasste am Mittwochabend ein Auto die stark betrunkene Fußgängerin im Frankfurter Ortsteil Booßen. Dabei sei sie schwer verletzt worden und später gestorben. Der genaue Unfallhergang war am Donnerstagmorgen noch unklar.

Feuer durch brennende Kerze - Mann lebensgefährlich verletzt

Bei einem Brand in einem Haus für betreutes Wohnen in Berlin-Neukölln ist ein 59-jähriger Mann lebensgefährlich verletzt worden. Das Feuer sei am Mittwochabend vermutlich durch den fahrlässigen Umgang mit einer Kerze entstanden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die Feuerwehr löschte den Brand in der Elly-Heuss-Knapp-Straße in Rudow und rettete den Bewohner aus der Wohnung. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen.

Zwei Autoräder aus Fenster in eine Grünanlage geworfen

Unbekannte Täter haben in Berlin-Lichtenberg zwei komplette Autoräder aus einem Fenster eines höheren Hauses in eine Grünanlage mit einem gut besuchten Spielplatz geworfen. Verletzt wurde niemand, weil gerade kein Mensch nahe der Aufprallstelle stand, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Wer die Räder am Mittwochnachmittag aus dem Haus in der Dolgenseestraße warf, war zunächst nicht klar. Während der Ermittlungen der Kriminalpolizei vor Ort hätten sich immer wieder Menschen in einem Fenster einer hoch gelegenen Wohnung gezeigt, so die Polizei. Deren Personalien seien festgestellt worden.

Brandserie in Buckow: Feuer in Auto und Mülltonnen entzündet

In Buckow ist es in der Nacht zu Donnerstag zu einer Brandserie gekommen. Wie Zeugen von vor Ort berichten, brannte zunächst brannte in der Warmensteinacher Straße gegen 22.30 Uhr in einem unbeleuchteten Teil eines Mieterparkplatzes ein Pkw im vorderen Bereich. Ein Anwohner konnte den Citroën mittels eines Pulverlöschers löschen, die Feuerwehr musste nur noch eine Nachkontrolle durchführen, heißt es.

Gegen 0.10 Uhr standen dann mehrere Müllcontainer lichterloh in Flammen. Die Feuerwehr löschte die Tonnen, hat jedoch ein Runterbrennen nicht mehr verhindern können. In beiden Fällen muss von Brandstiftung ausgegangen werden, ein Brandkommissariat ermittelt. Die Brandstellen sind lediglich höchstens 15 Meter voneinander entfernt.

Mitte: 17-jähriger Fußgänger umgefahren – Autofahrer flüchtet

In Mitte ist ein 17-Jähriger von einem Auto umgefahren und dabei schwer verletzt worden. Der Fahrer oder die Fahrerin des Autos flüchtete am Mittwochabend von der Unfallstelle, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der 17-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Nach dem flüchtigen Fahrzeug wird gefahndet. Weitere Details zu dem Unfall waren zunächst nicht bekannt.

+++ 25. August +++

Suff-Fahrer auf Stadtautobahn rammt Polizeiauto und flieht

Betrunken und ohne Führerschein nachts auf der Stadtautobahn auf Crash-Kurs: Die Polizei hat in der Nacht zu Mittwoch einen 28-Jährigen festgenommen, nachdem dieser auf der A100 in Wilmersdorf in einem Opel mit einem Zivilfahrzeug der Polizei zusammengestoßen war. Das Polizeiauto fuhr an der Anschlussstelle Innsbrucker Platz links von dem Tatverdächtigen auf der Mittelspur, als dieser nach links steuerte und dabei das Polizeifahrzeug berührte. An beiden Fahrzeugen entstand dadurch Sachschaden. Nun setzte sich der Mann mit eingeschalteter Warnblinkanlage vor das Zivilfahrzeug und wollte so wohl signalisieren, dass die Polizei ihm folgen solle.

Beide Fahrzeuge fuhren von der Autobahn in Höhe des Anschlusskreuzes Schöneberg ab. Am Grazer Damm Ecke Vorarlberger Damm bog der mutmaßliche Unfallverursacher plötzlich in den Vorarlberger Damm ab und versuchte sich mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit der Unfallaufnahme zu entziehen. Das Polizeifahrzeug folgte dem flüchtenden Wagen bis zur Hauptstraße Ecke Rubensstraße, wo der Mann schließlich anhielt. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von etwas mehr als zwei Promille. Einen gültigen Führerschein hatte der Crash-Fahrer auch nicht. Bei der Festnahme leistete der Mann Widerstand und verletzte einen Beamten leicht an einem Arm. Dieser verblieb zunächst im Dienst, will sich aber gegebenenfalls später selbst noch zum Arzt begeben. Der Festgenommene wurde zur Blutentnahme in ein Gewahrsam gebracht, von wo er nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen wurde. Wem der Opel tatsächlich gehört, blieb unklar, weshalb die Polizei das Fahrzeug sicherstellte. 

Autofahrer (86) erfasst 91-jährige Fußgängerin: tot!

In Strausberg (Landkreis Märkisch-Oderland) ist eine 91-jährige Frau am Dienstag nach einem Verkehrsunfall gestorben. Ein 86 Jahre alter Mann soll sie mit seinem Auto frontal erfasst haben, als sie über die Straße gehen wollte, wie die Polizei am Morgen mitteilte. Die 91-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht und starb dort. Der genaue Unfallhergang sei noch unklar.

Pankow: Radfahrerin angefahren – Unfallverursacher flüchtet

Bei einem Verkehrsunfall in Pankow hat eine Radfahrerin diverse Prellungen erlitten. 

Nach Aussagen der Verletzten war sie gegen 19.20 Uhr in der Pasewalker Straße unterwegs, als sie von einem schwarzen VW Golf überholt wurde. Dabei wurde sie vom rechten Außenspiegel getroffen, so dass dieser abriss. Die 62-Jährige stürzte zu Boden und zog sich mehrere Prellungen zu.

Der Rettungsdienst brachte sie in eine Klinik. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. 

Wer Angaben zu dem beschriebenen Fahrzeug machen kann, wird gebeten, sich bei der Dienststelle unter der Telefonnummer (030) 4664 - 172800 oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden.

Malchow: Fahranfänger rammt Baum

Aus noch ungeklärter Ursache verlor am Dienstagabend ein Fahranfänger in Malchow die Kontrolle über seinen Mercedes und krachte gegen einen Baum. Der 18-Jährige war im Blankenburger Pflasterweg in einer Kurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, hatte dabei zunächst einen Baum gestreift und einen weiteren dann frontal erwischt. Er kam Verletzungen am Kopf und an den Beinen in ein Krankenhaus, das er dann jedoch auf eigenen Wunsch nach einer ambulanten Behandlung wieder verließ. An dem Fahrzeug und den Bäumen entstand erheblicher Schaden.

Schöneberg: Männer attackieren sich mit Messer und Schreckschusspistole

In Schöneberg sind zwei Männer mit Messer und Schreckschusspistole aufeinander losgegangen. Wie die Polizei am Mittwochmorgen mitteilte, kam es zwischen den Männern anschließend noch zu einem Faustkampf. Einer der beiden Streitenden erlitt bei der Auseinandersetzung am Dienstagabend eine Schnittwunde.

Brand auf Baustelle in Fürstenberg

Im Fürstenberger Ortsteil Steinförde (Landkreis Oberhavel) hat ein im Bau befindliches Mehrfamilienhaus gebrannt. Wie die Polizei am Mittwochmorgen mitteilte, entstand dabei ein Schaden von ungefähr 150 000 Euro. Das Feuer sei am Dienstag bei Bauarbeiten ausgebrochen. Drei Personen mussten evakuiert werden. Eine von ihnen wurde ins Krankenhaus gebracht, konnte dieses aber wieder verlassen. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

+++ 24. August +++

Horror-Bilanz zum neuen Schuljahr! 6700 Auto-Raser in Straßen mit Kindern, Zebrastreifen missachtet, Eltern nicht angeschnallt

In den ersten Wochen des neuen Schuljahres hat die Berliner Polizei trotz angekündigter Kontrollen fast 7000 zu schnelle Autofahrer erwischt. Insgesamt wurden 6762 Geschwindigkeitsüberschreitungen auf Straßen, in denen viele Kinder unterwegs waren, festgestellt, teilte die Polizei mit. Unmittelbar vor den Schulen gab es Knöllchen für 2604 falsch parkende Autos. 136 Autofahrer und 262 Radfahrer ignorierten rote Ampeln. 83 Fahrer beachteten Zebrastreifen nicht, 281 benutzten Handys beim Fahren. In 84 Fällen wurden Eltern erwischt, die ihre Kinder nicht angeschnallt hatten.

Zwei Fahrzeuge in Schwarze Pumpe zusammengestoßen: 32-Jähriger eingeklemmt – tot!

Bei einem Verkehrsunfall im Spremberger Ortsteil Schwarze Pumpe (Spree-Neiße) ist ein Autofahrer ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei stießen am Dienstagmorgen zwei Fahrzeuge im Kreuzungsbereich der Bundesstraßen 97 und 156 zusammen. Ein 32-Jähriger wurde dabei in seinem Auto eingeklemmt und erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zur Unfallursache liefen, teilte die Polizei weiter mit. Unterstützt werden die Untersuchungen durch einen Gutachter. Wegen Bergungsarbeiten war die Bundesstraße 97 an der Unfallstelle bis in die Mittagsstunden zeitweise voll gesperrt.

Oranienburg: Einsturzgefahr – Haus evakuiert

Weil Risse im Mauerwerk auftraten, hat die Feuerwehr in Oranienburg (Oberhavel) vorsorglich ein Haus evakuiert. Elf Menschen mussten am Montagabend ihre Wohnungen verlassen, wie ein Sprecher der Regionalleitstelle am Dienstag mitteilte. Verletzt wurde niemand. Sechs Bewohner kamen bei Angehörigen unter, fünf wurden von der Stadt in einem Hotel untergebracht. 20 Einsatzkräfte waren vor Ort. Eine anliegende Straße vor dem Gebäude musste gesperrt werden.

Die Ursache für die Schäden ist noch unklar. Baufachleute müssen das Haus zunächst untersuchen. Nach Aussage des Feuerwehrsprechers befindet sich neben dem Gebäude eine Baugrube, in dem der Grundwasserspiegel abgesenkt wurde. Daraufhin hätte ein Anwohner Risse im Mauerwerk des Gebäudes gemeldet.

Spandau: Schwerer Unfall bei illegalem Autorennen

In der Nacht zum Dienstag ereignete sich in Spandau ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem zwei junge Männer zum Teil schwer verletzt wurden. Drei Autos, ein BMW, ein VW und ein Jeep waren kurz vor Mitternacht auf der Charlottenburger Chaussee unterwegs, als es aus noch unbekannten Gründen zu einem Crash zwischen den drei Fahrzeugen kam. Alle drei Fahrer im Alter von 19, 20 und 34 Jahren blieben unverletzt. Zwei Mitfahrer in dem BMW erlitten Verletzungen. Sie kamen in ein Krankenhaus. Der BMW und VW wurden beschlagnahmt. Es entstand hoher Sachschaden. Die Ermittlungen wegen eines vermuteten illegalen Rennens dauern an.

Vater und Sohn bei Unfall mit Streifenwagen verletzt

Ein Motorradfahrer und sein neunjähriger Sohn sind bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Tempelhof verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, waren die beiden am frühen Montagnachmittag auf einer Busspur am Tempelhofer Damm in Richtung Stadtautobahn unterwegs. Ein Streifenwagen der Berliner Polizei sei links neben dem Motorrad gefahren. Als der Polizist am Steuer nach rechts in die Götzstraße abbog, stieß er mit dem Motorrad zusammen.

Vater und Sohn stürzten und kamen mit Rettungskräften der Feuerwehr in ein Krankenhaus, wo sie ambulant behandelt wurden. Der Beamte blieb unverletzt. Ein Atemalkoholtest bei dem Polizisten ergab laut Polizei einen Wert von 0 Promille. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Marzahn: SEK stürmt Wohnung und beschlagnahmt mehrere Waffen 

Das SEK hat am Montagabend eine Wohnung in der Märkischen Allee in Berlin-Marzahn gestürmt. Wie Zeugen von vor Ort berichten, stellten die Beamten mindestens eine Pistole und ein Luftgewehr sicher. Auch mehrere Hieb- und Stichwaffen wurden beschlagnahmt. Nach ersten Angaben gab es keine Festnahmen. Genaueres ist noch nicht zu dem Einsatz bekannt.

Alt-Treptow: Baufahrzeuge beschädigt

Die Polizei ist am Montagmorgen zu einer Baustelle in Alt-Treptow gerufen worden. Einem 37-jährigen Mitarbeiter der in der Kiefholzstraße tätigen Firma waren Schäden an zwei Baufahrzeugen aufgefallen. Unbekannte hatten sich Zutritt zum umzäunten Gelände verschafft und die Auspuffanlagen eines Radladers sowie eines Raupenbaggers mit Bauschaum verstopft. Weiterhin zerstachen sie alle vier Reifen des Radladers und sprühten einen Schriftzug in roter Farbe an die Seitenscheibe. Die Ermittlungen übernimmt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes.

Mercedes-Transporter fährt Fußgänger an: schwer verletzt

In Köpenick ist ein 79 Jahre alter Fußgänger am Montagmittag von einem Transporter angefahren und schwer verletzt worden. Laut Polizei bog der 38 Jahre alte Fahrer eines Mercedes-Benz Vito gegen 13 Uhr von einem Firmengelände an der Kreuzung Wendenschloßstraße / Zur Nachtheide Richtung Süden in die Wendenschloßstraße ein. Dort fuhr er den Fußgänger an. Dieser hatte die Wendenschloßstraße offenbar ohne auf den Verkehr geachtet zu haben überquert. In der Folge des Zusammenpralls stürzte der Senior und kam mit Platzwunde und Hämatom am Kopf in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde.

+++ 23. August +++

Neukölln: Fahrzeuge aufgebrochen – Festnahmen

Polizisten haben in der Nacht zum Montag zwei Männer in Neukölln festgenommen. Die beiden Beamten waren nach Bürgerhinweisen gegen 2.45 Uhr dabei, im Mittelbuschweg mehrere Fahrzeugeinbrüche zu begutachten. Die beiden 24- und 53-jährigen Männer, die sich in der Nähe aufhielten, kamen ihnen dabei verdächtig vor. Die Kontrolle der Tatverdächtigen brachte neben Einbruchswerkzeugen auch diverses Diebesgut aus den Einbrüchen zum Vorschein - Festnahme! Die Ermittlungen zu den über zehn Fahrzeugeinbrüchen dauern an.

Dauerregen in Berlin: Auto auf dem Sachsendamm bleibt in Wassermassen stecken

Aufgrund der Regenmassen ist die Unterführung am Berliner Sachsendamm in der Nacht zu Montag gegen 01 Uhr voll Wasser gelaufen. Zuvor hatte der Deutsche Wetterdienst vor starkem Regen gewarnt – dieser erreichte Berlin dann kurz nach Mitternacht. Nach ersten Erkenntnissen unterschätzte der Fahrer eines Kleintransporters die Tiefe des stehenden Wassers in der Unterführung und blieb mit seinem Fahrzeug stecken. Ein Abschleppdienst musste den Transporter herausziehen, heißt es.

Vermutlich hätte der Fahrer nur eine halbe Stunde warten müssen, um problemlos durch die Unterführung gekommen. Mit nachlassendem Regen schaffte es die Kanalisation offenbar, das stehende Wasser an der Unterführung zu entsorgen.

+++ 20. August +++

Rad-Rüpel (79) überfährt rote Ampel und legt sich bei Festnahme mit Fahrrad-Streife an

Polizeikräfte auf dem Dienst-Fahrrad haben am Donnerstagnachmittag einen 79-jährigern Radfahrer dabei erwischt, wie er eine rote Ampel in der Otto-Suhr-Allee überfuhr. Als die Polizisten den Mann anhielten, wurde er aggressiv und beleidigte diese.  Laut Polizei unterstützten ihn dabei umherstehende Passanten. Bei seiner Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen den Rad-Senior zwei Haftbefehle wegen nicht bezahlter Geldbußen vorliegen. Für die Festnahme forderten die Polizisten Unterstützung an. Der Mann leistete erheblichen Widerstand. In der Polizeidienststelle bezahlte der 79-Jährige seine Geldbußen, legte sich danach plötzlich regungslos auf den Boden. Vorsorglich wurden seine Vitalfunktionen überprüft und ein Rettungswagen alarmiert. Dessen Besatzung brachte den Mann in ein Krankenhaus, doch dem Mann fehlte nichts. Die Polizeikräfte blieben unverletzt. Der 79-Jährige muss sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten.

Neukölln: Auto überschlägt sich nach Kollision – zwei Frauen in der Klinik

Bei einem Unfall im Berliner Bezirk Neukölln sind zwei Autofahrerinnen verletzt worden. Eine 30 Jahre alte Frau habe das Auto einer 26-Jährigen am Donnerstag beim Linksabbiegen auf der Späthstraße übersehen, teilte die Polizei am Freitagmorgen mit. Die Fahrzeuge kollidierten, wobei sich das Auto der 26-Jährigen überschlug und im Gegenverkehr auf der Beifahrerseite liegen blieb. Beide Frauen wurden in ein Krankenhaus gebracht.

+++ 19. August +++

Rambo-Raser flieht vor Polizei: Audi und Führerschein weg

Mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Stadtautobahn, Fahrstreifenwechsel ohne zu blinken und rechts überholend: Die Flucht eines Audi-Fahrers vor der Polizei ist in der Nacht zu Donnerstag für ihn und seinen Beifahrer in Mariendorf geendet. Eine Zivilstreife hatte den Raser gegen 23.20 Uhr auf der A100 in Höhe Messedamm gesehen, als der Audi mit überhöhter Geschwindigkeit die Autobahn in Richtung Süden befuhr. Die Streife folgte dem Wagen und stellte fest, dass der Fahrer ohne zu blinken die Fahrstreifen wechselte, andere Fahrzeuge auch auf der rechten Seite überholte und zu schnell fuhr.

An der Ausfahrt zur Gradestraße befolgte der Audi-Fahrer Audi schließlich Anhaltesignalen der Einsatzkräfte und hielt an. Nach einem kurzen Wortgefecht flüchteten der Fahrer und sein Beifahrer plötzlich zu Fuß in verschiedene Richtungen, der Fahrer rannte die Gradestraße entlang. Sein Begleiter rannte in eine angrenzende Kleingartenanlage. Polizisten fanden den 22-jährigen Beifahrer in der Laubenkolonie in einem Taxi sitzend und nahmen ihn fest. Nach Angaben des Taxifahrers soll der Festgenommene zuvor noch mit jemanden telefoniert haben, der sich in der Nähe aufhalten könnte. Mit Unterstützung des Polizeihubschraubers aus der Luft fanden Einsatzkräfte den 23-jährigen Audi-Fahrer im Garten einer Parzelle, wo er vergeblich versuchte, sich zu verstecken, und nahmen auch ihn fest. Nach der Feststellung ihrer Personalien konnten die beiden jungen Männer ihren Weg zu Fuß fortsetzen. Der Audi und der Führerschein des Älteren wurden beschlagnahmt. Gegen ihn wurde eine Anzeige wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens gefertigt.

Ohne Wasser, verwahrlost: Polizei rettet 100 Vögel aus Wohnung in Moabit

+++ 18. August +++

Falsche Polizisten liefern sich Straßenrennen mit gefälschtem Blaulicht und Sirenen

Die Polizei hat am Dienstagabend zwei Fahrzeuge beschlagnahmt, die in Berlin-Neukölln mit Blau- und Rotlicht unterwegs gewesen sein sollen. Ein Autofahrer wählte am späten Abend den Polizeinotruf und gab an, ihm seien auf der Grenzallee zwei BMW mit Brandenburger Kennzeichen aufgefallen. Diese hätten sich dort mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit ein Rennen geliefert.

Die Fahrer der Wagen hätten dabei Blau- und Rotlicht sowie Sirenen eingeschaltet –  die Autos quergestellt und dadurch die Fahrbahn gesperrt! Als der 21-Jährige Zeuge ausstieg, nach dem Grund der Sperrung fragte und einen Dienstausweis sehen wollte, stiegen die Fahrer der BMW ein und flüchteten über die Buschkrugallee in Richtung Britz.

Die alarmierten Einsatzkräfte fanden die beiden geparkten Fahrzeuge im Löwensteinring und in der Rudower Straße. Bei den zwei 25 Jahre alten mutmaßlichen Fahrern sowie einem gleichaltrigen Mitinsassen wurden die Personalien aufgenommen. In einem BMW war im Motorraum eine Sirene eingebaut, in dem anderen lag sie im Kofferraum und wurde – wie auch die beiden Rundumleuchten aus beiden Fahrzeugen – beschlagnahmt. Ebenso wurden die Fahrzeuge auf richterliche Anordnung beschlagnahmt.

Allerdings gab der Zeuge an, die beiden angetroffenen Personen seien nicht an dem illegalen Straßenrennen beteiligt gewesen. Deshalb konnten sie nach Feststellung der Personalien ihren Weg fortsetzen.

LKW erfasst Radfahrer: schwer verletzt

Wieder ein schwerer Rechtsabbieger-Unfall! Ein 24-jähriger Radfahrer ist am Dienstagmittag in Berlin-Kreuzberg von einem LKW erfasst und schwer verletzt worden. Laut Polizei erfasste der 59 Jahre alte Fahrer den Radler mit seinem Lkw am Mehringdamm, als er diesem beim Rechtsabbiegen in die Straße Tempelhofer Ufer mit einem Vorderreifen über ein Bein fuhr. Beide Fahrer sollen in gleicher Richtung bei Grün gefahren sein. Der Radfahrer kam nach einer Erstversorgung vor Ort mit schweren Verletzungen am Bein und einem Trauma zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. 

20-Jähriger am Steuer kommt von Straße ab und verletzt sich schwer

Bei einem Autounfall im Berliner Ortsteil Buckow ist ein 20-Jähriger in der Nacht zu Mittwoch schwer verletzt worden. Er sei aus zunächst ungeklärter Ursache von der Marienfelder Chaussee abgekommen und in ein parkendes Auto gefahren, teilte die Polizei mit. Daraufhin sei sein Auto auf die Seite gekippt. Der Fahrer wurde von Einsatzkräften in ein Krankenhaus gebracht, wie es weiter hieß.

Brand in Berlin-Rahnsdorf gelöscht - eine leicht verletzter Person

Nach einem Brand eines Einfamilienhaus sowie eines anliegenden Kanuverleihs haben die Nachlöscharbeiten am Brandort im Berliner Ortsteil Rahnsdorf begonnen. Das Gefahrstofflager in der Bootshalle des Kanuverleihs sei nicht von dem Feuer betroffen, teilte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr am Mittwochmorgen mit. Der Brand habe innerhalb von zwei Stunden gelöscht werden können. Derzeit gehe man von einer durch Rauch leicht verletzten Person aus. Ob kontaminiertes Löschwasser in die nahe gelegene Müggelspree laufe, werde geprüft. Es bestehe weiterhin keine Gefahr für die Anwohner, hieß es.

+++ 17. August +++

Wilhelmstadt: Mann überfällt Juweliergeschäft – Festnahme!

Bei einem Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft in Berlin-Wilhelmstadt ist ein 44-Jähriger noch während der Tat festgenommen worden. Verletzt wurde bei der Aktion niemand, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Den Angaben zufolge hatte der Mann am Montag den Laden in der Pichelsdorfer Straße betreten, eine 57-jährige Angestellte mit vorgehaltener Schreckschusswaffe bedroht und den hinzugekommenen Ladeninhaber aufgefordert, die Schmuckvitrinen zu öffnen.

Dem 70-Jährigen gelang es jedoch, unbemerkt einen Alarm bei der Polizei auszulösen und, als der Verdächtige ihm gerade den Rücken zuwandte, das Geschäft zu verlassen, um Hilfe zu holen. Kurz darauf trafen bereits die Einsatzkräfte ein, nahmen den 44-Jährigen fest und stellten dessen Rucksack sicher, in dem er den Angaben zufolge schon 380 Schmuckstücke verstaut hatte. Zudem fanden die Beamten bei ihm auch einen Hammer. Eine Atemalkoholmessung ergab bei dem Tatverdächtigen einen Wert von 0,5 Promille.

+++ 16. August +++

Köpenick: Autofahrer bringt Radler zu Fall und flüchtet

Ein Autofahrer hat in Berlin-Köpenick einen Radler angefahren und ist geflüchtet. Der 42-jährige Radfahrer stürzte und wurde mit Verletzungen an Kopf und Händen in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Montag mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen soll das Auto am Sonntagmittag von der Seelenbinderstraße auf die Bellevuestraße eingebogen sein und dabei mit dem Heck das Fahrrad in gleicher Richtung auf dem Radstreifen touchiert haben.

Feuerwehr startet Kampagne für verantwortungsvollen Umgang mit Notruf

Mit einer Informationskampagne will die Berliner Feuerwehr auf den verantwortungsvollen Umgang mit der Notrufnummer 112 aufmerksam machen. Wie die Feuerwehr am Montag mitteilte, sei die Zahl der täglichen Einsätze von 2013 bis 2020 um durchschnittlich 245 gestiegen. Immer wieder werde dabei deren Kapazitätsgrenze erreicht, hieß es. Dabei spielten auch Notrufe eine Rolle, die eigentlich vermeidbar seien. Beim Rettungsdienst seien die Einsätze im gleichen Zeitraum um etwa ein Drittel gestiegen.

Der Ständige Vertreter des Landesbranddirektors, Karsten Göwecke, sprach anlässlich des Kampagnenstarts von einer „Gratwanderung“. „Einerseits möchten wir nahebringen, was kein Fall für den Notruf ist. Andererseits möchten wir natürlich niemanden, der Hilfe benötigt, davon abhalten, die 112 zu wählen.“ Die Kampagne ist zwischen Innensenator, der Feuerwehr sowie den Gewerkschaften abgestimmt.

Den Angaben zufolge sollen die Menschen mit Plakatmotiven auf Werbeflächen im Stadtgebiet, mit Flyern, einem Magazin, auf der Notruf-Internetseite sowie in den sozialen Netzwerken und mit Hilfe von Multiplikatoren für den sorgsamen Gebrauch der Notrufnummer 112 sensibilisiert werden.

Mitte: Frau (21) getreten und homofeindlich beleidigt

Ein unbekannter Mann soll in Berlin-Mitte nach einer 21-Jährigen getreten und sie homofeindlich beleidigt haben. Wie die Polizei am Montag mitteilte, blieb die Frau unverletzt. Bisherigen Erkenntnissen zufolge soll er am Sonntagnachmittag schon in der S-Bahn auf der Fahrt vom Alexanderplatz zum Hackeschen Markt mit der Hand eine Pistole angedeutet und in ihre Richtung gezielt haben. Nachdem die Frau am S-Bahnhof Hackescher Markt ausgestiegen war, soll der Verdächtige ihr zunächst gefolgt sein. Dann habe er sich nach bisherigen Erkenntnissen homophob beleidigt, habe versucht, nach ihr zu treten und sie zu bespucken. Die 21-Jährige wich jedoch aus und wurde nicht getroffen. Der Unbekannte stieg wieder in die Bahn und fuhr weiter. Das Fachkommissariat für homophobe Delikte beim Landeskriminalamt ermittelt.

+++ 15. August +++

Köpenick: Motorradfahrer verunglückt bei Verfolgungsjagd mit Polizei

In der Nacht zum Sonntag hat sich ein per Haftbefehl gesuchter Motorradfahrer eine Verfolgungsjagd mit der Berliner Polizei in Köpenick geliefert und dabei einen Unfall verursacht. Nach aktuellen Erkenntnissen wollten die Beamten den Motorradfahrer kontrollieren, da die Kennzeichenabfrage ergeben hatte, dass der Halter des Motorrads per Haftbefehl gesucht wurde. Daraufhin versuchte der Motorradfahrer vor der Polizei zu flüchten.

Die Verfolgungsjagd soll sich über eine länger Distanz gezogen haben, bis der Motorradfahrer schließlich auf der Oberspreestraße auf der Höhe des Köllnischen Platzes verunglückte und schwer verletzt auf der Fahrbahn liegen blieb.

Der Unfallfahrer wurde noch vor Ort von Notfallsanitätern und einem Notarzt versorgt und daraufhin zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus gebracht. Den Motorradfahrer sollen nun diverse Anzeigen und offenbar ein direkter Haftantritt erwarten.

+++ 14. August +++

Lebensbedrohliche Verletzungen nach Unfall zweier Radfahrer in Mitte

In Mitte hat eine Radfahrerin am Freitagabend bei einem Verkehrsunfall mit einem weiteren Radfahrer lebensbedrohliche Verletzungen erlitten. Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, fuhren die 54-Jährige und der 41-Jährige gegen 20.10 Uhr auf dem Radweg der Alexanderstraße in Richtung Brückenstraße. Als die Radfahrerin den Radler dann überholen wollte, klingelte sie und fuhr auf der linken Seite an ihm vorbei. Bei dem Überholmanöver kam es allerdings zu einer Berührung der Fahrräder, woraufhin die beiden Beteiligten stürzten.

Der 41-Jährige hingegen erlitt bei dem Sturz lediglich Verletzungen an den Beinen und verzichtete auf eine Behandlung durch die Einsatzkräfte. Eine Atemalkoholmessung des Mannes durch die Polizei ergab einen Wert von 1,4 Promille. Nachdem ihm in Polizeigewahrsam Blut abgenommen wurde, konnte er seinen Weg fortsetzen. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

Auto brennt lichterloh in Cottbus: 40 000 Euro Schaden!

Ein Feuer an einem Auto in Cottbus hat einen Schaden von rund 40 000 Euro verursacht. In der Nacht zum Samstag sei der Hinterreifen eines parkenden Wagens im Ortsteil Ströbitz in Flammen aufgegangen, sagte ein Polizeisprecher. Der Wagen brannte demnach aus, drei weitere Autos wurden in Mitleidenschaft gezogen. Nach den Angaben vom Samstagmorgen ist die Ursache des Feuers noch unklar, die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

+++ 13. August +++

PKW erfasst Radlerin in Berlin-Niederschöneweide: schwere Kopf- und Leistenverletzungen

Sie wollte vom Radweg aus die Straße überqueren: Eine Radfahrerin ist am Donnerstagabend in Niederschöneweide von einem PKW erfasst und schwer verletzt worden. Die 36-Jährige war gegen 19 Uhr mit ihrem Fahrrad auf dem rechten Radweg der Schnellerstraße von der Oderspreestraße kommend in Richtung Köllnische Straße unterwegs. Als die Radlerin noch vor der Köllnischen Straße die Schnellerstraße nach links in Richtung eines gegenüberliegenden Einkaufsmarktes überquerte, wurde sie von einem Pkw, der in gleicher Richtung auf der Schnellerstraße unterwegs war und von einem 59-Jährigen gesteuert wurde, erfasst. Die Radlerin wurde über die Motorhaube gegen die Windschutzscheibe geschleudert und dabei am Kopf und an der Leiste schwer verletzt. Rettungskräfte brachten sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Jetzt lesen: Gefährliche Fahrradunfälle in Berlin: Das sind die gefährlichsten Kieze für Radler >>>

+++ 12. August +++

Zehdenick: Mann randaliert in Asylbewerberheim

Ein Mann soll am Mittwoch in einer Unterkunft für Asylbewerber in Zehdenick (Landkreis Oberhavel) randaliert und an einer Schule Kinder angepöbelt haben. Gegen den 27-Jährigen lag bereits ein Haftbefehl vor, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. 

Beim Polizeieinsatz wurde ein Beamter verletzt, weil sich der Mann den Angaben zufolge äußerst aggressiv verhielt. Die Einsatzkräfte hätten ihm daraufhin Handschellen angelegt.

Gegen den Randalierer wurde eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen. 

Frauen besprühten Wahlplakat von Leiter aus - Festnahme

Zwei Frauen sind beim Beschmieren eines Wahlplakats in Berlin von der Polizei festgenommen worden. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die beiden Frauen im Alter von 22 und 28 Jahren fielen den Polizisten am späten Mittwochabend gegen 23.00 Uhr auf, weil eine von ihnen in Schöneberg auf einer Leiter stand und ein Plakat mit einer Spraydose besprühte. Sie wurden wegen Sachbeschädigung angezeigt und wieder entlassen.

Motorrollerfahrer bei Zusammenstoß schwer verletzt

Schwerer Unfall in Alt-Hohenschönhausen am Mittwochnachmittag: Eine 52-jährige Autofahrerin stieß beim Abbiegen gegen 14.10 Uhr im Malchower Weg mit einem 61-jährigen Motorrollerfahrer zusammen. Durch den Crash stürzte der Mann und zog sich schwere Verletzungen zu. Er kam in ein Krankenhaus.

Radler überfährt rote Ampel und wird von Benz erfasst – schwere Kopfverletzungen!

Gefährlicher Leichtsinn auf der Straße! Nachdem er eine rote Ampel durchfuhr, ist ein Radler am Mittwochnachmittag in Berlin-Charlottenburg schwer verunglückt. Laut Zeugen war der 29-Jährige bei rotem Ampellicht in die Kreuzung Mommsen- Ecke Lewishamstraße gefahren. Dabei wurde er von einem Auto erfasst, dessen Fahrer in der Lewishamstraße in Richtung Kurfürstendamm unterwegs war. Der Radfahrer erlitt Brüche am Bein und an einem Wirbel sowie Blutungen im Gehirn. Der Rettungsdienst brachte ihn zur stationären Versorgung in ein Klinikum. Der 24-jährige Mercedes-Fahrer blieb unverletzt.

Blutiger Streit in Berlin-Charlottenburg: Mann mit Stichverletzungen im Krankenhaus

In der Nacht zu Donnerstag hat es im Berliner Stadtteil Charlottenburg einen Streit zwischen mindestens zwei Männern gegeben. Wie die Polizei mitteilte, wurde einer der Männer mit Stichverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen.

Passanten hatten zuvor auf dem Heckerdamm gegen 22.20 Uhr die Polizei und die Feuerwehr wegen eines 40-jährigen Mannes mit blutverschmiertem Gesicht alarmiert. Die Einsatzkräfte trafen dann zusätzlich zu dem offensichtlich alkoholisierten Blutbefleckten einen 39-jährigen mit einer Stichverletzung an. Die Stichverletzung, die zu einer sofortigen stationären Aufnahme in einem Krankenhaus führte, machte eine erstmalige Befragung zum Vorfall unmöglich. Dem Vernehmen nach soll der ins Krankenhaus Abtransportierte mit seiner 12-jährigen Tochter im Volkspark Jungfernheide unterwegs gewesen sein, als er aus noch nicht geklärten Gründen von dem 40-jährigen mit einem Messer attackiert worden sein soll. Der Angegriffene soll daraufhin die Tochter zu ihrem Schutz nach Hause geschickt haben.

Bei der Durchsuchung des mutmaßlichen Angreifers kam dann das Handy der 12-jährigen Tochter des Angegriffenen zum Vorschein, das zur Beweisführung beschlagnahmt wurde. Ein Messer wurde jedoch nicht gefunden. Der Atemalkoholschnelltest ergab bei dem nun Tatverdächtigen einen Wert von über 2 Promille. Die Kriminalpolizei ermittelt nun den genauen Ablauf der Tat.

+++ 11. August +++

Wedding: Mann bei Streit schwer verletzt – Täter auf der Flucht

Am Mittwochvormittag kam es im Wedding zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, bei der einer der Beteiligten schwer verletzt wurde. Laut Polizeiangaben waren die zwei Männer gegen 10 Uhr an der Kreuzung Müllerstraße Ecke Kongostraße zunächst in Streit geraten. Dabei griff einer seinen Kontrahenten mit dem Deckel einer Konservendose an und verletzte ihn am Hals. Anschließend flüchtete der Täter zu Fuß in Richtung Kurt-Schumacher-Damm. Zeugen versorgten den Mann, Rettungskräfte brachten den 44-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er notoperiert werden musste. Lebensgefahr besteht derzeit nicht. Die Ermittlungen dauern an.

Mehrere Brandanschläge auf Vonovia-Firmenfahrzeuge

In der Nacht zum Mittwoch sind fünf Autos des Immobilienkonzerns an verschiedenen Orten in der Stadt angezündet worden. Insgesamt wurden dabei durch die Flammen mindestens 16 Fahrzeuge zerstört oder beschädigt. Die Anschläge auf die Firmenwagen ereigneten sich in Wedding, Tempelhof, Steglitz sowie Friedrichsfelde und Alt-Hohenschönhausen.

Offenbar handelte es sich um eine geplante Aktion, weil die Brandstifter fast zeitgleich an den weit auseinanderliegenden Orten zuschlugen: Alle Taten geschahen laut Polizei zwischen 1.45 Uhr und etwa 2.00 Uhr. Der für Straftaten von politischen Extremisten zuständige Staatsschutz der Kriminalpolizei im Landeskriminalamt (LKA) ermittelt.

Nachbarin bemerkt Einbruch – Festnahme

Aufmerksamen Nachbarn ist es zu verdanken, dass in der vergangenen Nacht im Ortsteil Falkenhagener Feld ein Einbrecher festgenommen werden konnte. Gegen 1.30 Uhr sah die 58-jährige Bewohnerin eines Hauses im Seegefelder Weg Licht im Einfamilienhaus ihrer Nachbarn, von denen sie wusste, dass diese im Urlaub sind. Die Zeugin rief umgehend die Polizei. Alarmierte Zivilfahnder nahmen wenig später im Erdgeschoss des Hauses den 38-jährigen Einbrecher fest. Diebesgut und Einbruchswerkzeuge wurden sichergestellt. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an

Rosenthal: Maskierte überfallen Tankstelle

In Rosenthal haben zwei Männer am Dienstagabend eine Tankstelle überfallen. Nach Angaben des 24-jährigen Angestellten der Tankstelle in der Dietzgenstraße betraten gegen 22.50 Uhr zwei maskierte junge Männer den Verkaufsraum. Das Duo bedrohte den Mitarbeiter mit einem Schlagstock und einer Pistole bedroht und forderte Geld, das der 24-Jährige auch herausgab. Mit der Beute soll das Duo über die Kirchstraße in Richtung Schönhauser Straße zu Fuß geflüchtet sein. Der Angestellte wurde nicht verletzt.

Friedrichsfelde: Unfall zwischen Radfahrer und Fußgängerin

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Dienstagvormittag in Friedrichsfelde ereignet. Eine 71-Jährige hatte zu Fuß die Rhinstraße an einer Fußgängerfurt überquert. Ein 40-jähriger Radfahrer befuhr zu diesem Zeitpunkt dieselbe Fußgängerfurt in entgegengesetzte Richtung. Auf der Mittelinsel soll es zum Zusammenstoß der beiden gekommen sein, woraufhin die Seniorin zu Boden stürzte und sich Knochenbrüche an den Armen zuzog. Sie kam in ein Krankenhaus. Der Radfahrer blieb unverletzt. 

Tiergarten: Radfahrer bei Verkehrsunfall verletzt

Am Dienstagabend ist in Tiergarten ein Radfahrer von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Eine 50-Jährige war gegen 21 Uhr mit ihrem VW auf der Kurfürstenstraße in Richtung An der Urania unterwegs, als an der Kreuzung Kurfürstenstraße Ecke Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße ein 38-jährige Radfahrer auf der kreuzenden Fußgängerfurt bei Rot in entgegengesetzter Richtung fuhr. Dabei wurde er vom Auto erfasst. Rettungskräfte brachten ihn mit einem Polytrauma in ein Krankenhaus. 

Kind bei Unfall schwer verletzt

Bei einem Unfall am Dienstagnachmittag in Falkenhagener Feld ist ein Kind schwer verletzt worden. Die Elfjährige rannte plötzlich auf die Straße, als ein 30-Jähriger mit einem Auto in der Falkenseer Chaussee unterwegs war. Trotz Bremsung und eines Ausweichversuchs wurde das Kind vom Auto erfasst und schwer verletzt. Ein alarmierter Rettungswagen brachte das Mädchen im Beisein ihrer Mutter zur Behandlung in ein Krankenhaus. 

Spandau: Zwei Menschen aus brennender Wohnung gerettet 

In Spandau sind am Mittwochmorgen zwei Menschen aus einer brennenden Wohnung gerettet worden. Die Einsatzkräfte seien in den frühen Morgenstunden zu dem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Kronprinzenstraße gerufen worden, teilte die Feuerwehr mit. Angrenzende Wohnungen seien von dem Brand nicht betroffen. Der 22-jährige Sohn der Familie und seine 55 Jahre alte Mutter wurden durch Rettungskräfte mit schweren Brandverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Bei dem 22-Jährigen besteht aufgrund der Verletzungen Lebensgefahr. Die Brandursache war zunächst unklar. 

Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen, da der Verdacht zu einem versuchten Tötungsdelikt besteht. Gegen den 67-jährige Vater bzw. Ehemann der Verletzten besteht nach den bisherigen Ermittlungen der Verdacht, den Brand gelegt zu haben. Einsatzkräfte nahmen den Tatverdächtigen am Brandort fest und überstellten ihn der Mordkommission. Die Ermittlungen dauern an.

+++ 10. August +++

Segway-Rüpel beleidigt Polizist rassistisch und Polizistin sexistisch

Besoffen auf einem Segway im Plänterwald: Gegen seine Festnahme wehrte sich ein 57-Jähriger am Montagnachmittag rabiat. Polizeibeamte waren wegen einer Körperverletzung in die Straße Am Treptower Park gekommen. Der Tatverdächtige soll dort mit zwei Passanten im Alter von 21 und 27 in eine körperliche Auseinandersetzung geraten sein. Zeugen hatten daraufhin die Polizei alarmiert. Die Beamtinnen und Beamten trennten die Kontrahenten. Eine ärztliche Behandlung lehnten die Beteiligten ab. Bei der Festnahme des aggressiven 57-Jährigen leistete dieser erheblichen Widerstand, schlug und trat um sich. Während ihm die Handfesseln angelegt wurden, beleidigte eine Polizeibeamtin sexistisch und deren Kollegen rassistisch.

Der dem Anschein nach alkoholisierte 57-Jährige wurde von Rettungskräften der Feuerwehr ambulant behandelt und anschließend für erkennungsdienstliche Maßnahmen und eine Blutentnahme einem Polizeigewahrsam überstellt. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen. Im Nachgang zeigte der Mann die eingesetzten Polizeikräfte wegen einer Körperverletzung an. Ihn hingegen erwarten nun Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheitsfahrt, Körperverletzung und Beleidigung. Die Ermittlungen führt unter anderem der Polizeiliche Staatsschutz. Die 21- und 27-Jährigen konnten Ihren Weg nach einer Identitätsfeststellung fortsetzen und müssen sich nun wegen des Verdachts der Körperverletzung verantworten.

Busfahrer rassistisch beleidigt und angegriffen

In Berlin-Wannsee ist ein Busfahrer rassistisch beleidigt und angegriffen worden. Zuvor habe der 58-Jährige den unbekannten Täter an der Endhaltestelle in der Bernhard-Beyer-Straße geweckt und ihn zum Verlassen des Busses aufgefordert, teilte die Polizei am Dienstag mit. Daraufhin sei dieser auf den Fahrer losgegangen und anschließend ausgestiegen. Dabei soll er mit seinem Gehstock noch gegen den Außenspiegel des Busses geschlagen haben, bevor er flüchtete. Die Polizei ermittelt nach dem Vorfall am Montagabend wegen Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung.

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Mutmaßlicher Dealer beißt Polizist in Berlin-Kreuzberg

Nach seiner Festnahme hat ein mutmaßlicher Dealer am Montagnachmittag in Berlin-Kreuzberg einen Polizisten in den Arm gebissen. Einsatzkräfte hatten den Mann in der Falckensteinstraße festgenommen, nachdem er Cannabis an einen 26-Jährigen verkauft haben soll. Beim Einsteigen in einen Polizeitransporter, der ihn zu einem Polizeigewahrsam bringen sollte, wehrte sich der 22-Jährige, versteifte sich, stemmte sein Bein gegen die Tür, schlug und trat trotz Fesselung um sich und biss einem Angestellten in den Arm. Schließlich konnte er überwältigt und zur Gefangenensammelstelle gebracht werden. Diese konnte er nach den polizeilichen Maßnahmen wieder verlassen.

Bei ihm aufgefundener, mutmaßlicher Handelserlös wurde beschlagnahmt. Er muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Widerstands und Körperverletzung verantworten. Die Bisswunde des Kollegen wurde, wie auch eine Prellung und Hautabschürfungen, ärztlich versorgt. Ebenso ließ sich ein zweiter Polizist wegen erlittener Prellungen und Schürfwunden ambulant behandeln. Beide beendeten im Anschluss ihren Dienst.

Auto fährt 80-jähriger Radfahrer um – schwer verletzt

Ein 80-jähriger Radfahrer ist durch den Zusammenstoß mit einem Auto in Berlin-Steglitz schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich am Montagvormittag auf der Goerzallee in Lichterfelde, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der 80-jährige Mann wollte links abbiegen und wurde von einem 64-jährigen Autofahrer, der mit seinem Wagen aus einer Seitenstraße kam, angefahren. „Der Senior stürzte und zog sich durch die Kollision und den Sturz schwere Rumpfverletzungen zu.“

Lastwagen durchbricht Mittelleitplanke - A24 nach Berlin gesperrt

Ein Lastwagen hat am Dienstagmorgen auf der Autobahn 24 Hamburg-Berlin bei Parchim die Mittelleitplanke durchbrochen. Wie ein Polizeisprecher sagte, ereignete sich der Unfall auf der Fahrbahn in Richtung Berlin, die daraufhin komplett gesperrt wurde. Die Sperrung bis zur nächsten Abfahrt Suckow sollte wegen komplizierter Bergungsarbeiten bis zum Abend andauern. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.

Nach ersten Ermittlungen hatte der Lkw Stückgut geladen. Der Fahrer kam aus ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und beschädigte rund 80 Meter Leitplanke. Durch den Unfall wurde der Tank aufgerissen, so dass rund 700 Liter Diesel austraten und versickerten. Die Fahrbahn Richtung Hamburg sei nach kurzer Sperrung inzwischen wieder einspurig befahrbar.

Radfahrerin nach Verkehrsunfall in Wustermark gestorben 

Eine Fahrradfahrerin ist nach einem Verkehrsunfall in Wustermark (Landkreis Havelland) im Krankenhaus gestorben. Der Unfall ereignete sich nach Polizeiangaben am Montagabend im Ortsteil Elstal. Demnach erfasste ein 60 Jahre alter Autofahrer die Radfahrerin am Hinterrad und streifte daraufhin einen Baum. Die 68 Jahre alte Frau starb im Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt.

+++ 9. August +++

Polizist schießt auf Messer-Mann und verletzt ihn schwer

Ein Berliner Polizist hat bei einem Einsatz einen mit einem Messer bewaffneten Mann angeschossen und schwer verletzt. Der in den Oberkörper getroffene Mann wurde am Montagvormittag in ein Krankenhaus gebracht und operiert, wie eine Polizeisprecherin sagte.

Gegen 9.20 Uhr klingelte ein Gerichtsvollzieher bei dem 53-jährigen Mann in der Flemingstraße in Moabit. Der Bewohner öffnete die Tür und bedrohte den Gerichtsvollzieher mit einem Messer. Kurz darauf seien alarmierte Polizisten eingetroffen, sagte die Sprecherin. Der Mann habe erneut geöffnet, ein Messer in der Hand gehalten und die Polizisten bedroht. Einer der Polizisten habe daraufhin geschossen. Danach sei ein Spezialeinsatzkommando (SEK) erschienen und habe den verletzten Mann entwaffnet und vorerst versorgt. Eine Mordkommission ermittelt, wie es in solchen Fällen üblich ist.

Hellersdorf: Polizei fahndet nach diesem Räuber

Wer kennt diesen Mann und kann Hinweise geben. Polizei Berlin

Die Polizei Berlin um Mithilfe bei der Suche nach einem Tatverdächtigen zu einer räuberischen Erpressung in Hellersdorf. Der Gesuchte soll am 13. Februar 2021, gegen 19.40 Uhr, am U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße zwei Heranwachsenden aus der U-Bahn kommend, gefolgt sein. Zunächst soll er eine Bierflasche in Richtung des 18-Jährigen und der 19-Jährigen geworfen haben. Dann soll er dem 18-Jährigen auf den Hinterkopf geschlagen und die Herausgabe von Wertsachen gefordert haben. Als der sich weigerte, drohte der Tatverdächtige: „Willst du Stiche?“ Daraufhin gab der 18-Jährige Geld heraus.

Die Kriminalpolizei fragt:

Wer kann Hinweise zur Identität und/oder den Aufenthaltsort des gesuchten Mannes geben? Wer hat den gesuchten Mann vor, während oder nach der Tat gesehen und kann Angaben zur Tat und/oder zum Fluchtweg machen? Wer kann weitere sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (030) 4664 – 373100 oder (030) 4664 – 371100, per E-Mail an Dir3K31@polizei.berlin.de, über die Internetwache der Polizei Berlin oder an jede andere Polizeidienststelle.

Johannisthal: Bushaltestelle mit Steinen beworfen

Am Sonntagabend randalierten Unbekannte in Johannisthal an einer Bushaltestelle der BVG. Ein Zeuge hatte beobachtet, wie drei Jugendliche die Scheiben der Haltestelle am Sterndamm Ecke Ellernweg mit Steinen bewarfen und dann das Weite suchten. Etwa eine Stunde später kehrte das Trio zurück und machte sie erneut an sein zerstörerisches Werk. Der Zeuge und ein weiterer Mann sprachen die Randalierer an. Sie bestritten die Tat und flüchteten erneut. Anhand eines vom Zeugen aufgenommenen Fotos der Rowdies konnten Polizisten die ihnen bereits bekannten Jugendlichen im Alter von 14 und 15 Jahren identifizieren. Die Ermittlungen dauern an.

Kind bei Verkehrsunfall schwer verletzt

In Neu-Hohenschönhausen ist am Sonntagnachmittag ein 5-Jähriger bei einem Verkehrsunfall schwer am  Kopf verletzt worden. Ein 57-jähriger Mann war gegen 17.30 Uhr mit seinem Pkw auf der Vincent-van-Gogh-Straße in Richtung Falkenberger Chaussee unterwegs, als er an der Kreuzung zur Randowstraße das Kind mit seinem Fahrzeug erfasste, das die Straße überqueren wollte. Der 5-Jährige wurde auf die Straße geschleudert und musste durch die Feuerwehr zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. 

Neu-Hohenschönhausen: Minderjährige wollen in Discounter einbrechen

Nach dem erfolglosen Versuch, in einen Discounter einzubrechen, wurden am späten Sonntagabend in Neu-Hohenschönhausen zwei Minderjährige festgenommen. Eine Anwohnerin in der Egon-Erwin-Kisch-Straße hatte einen lauten Knall gehört und vier flüchtende Personen entdeckt. Alarmierte Polizeibeamte stellten an der Eingangstür des Geschäfts mehrere Einschläge in der Fensterscheibe fest. Als sie die Umgebeung absuchten, konnten sie zwei Jugendliche vorläufig festnehmen. Bei einem 15-Jährigen beschlagnahmten die Beamten drei Nothämmer, ein 16-Jähriger zeigte ihnen noch einen weiteren in der Nähe weggeworfenen Nothammer. Nach erkennungsdienstlichen Behandlungen wurden die verhinderten Einbrecher einer Jugendwohneinrichtung übergeben. Hier stellte sich heraus, dass zwei weitere Jugendliche, eine 16-Jährige und ein 15-Jähriger an der Tat beteiligt gewesen sein sollen. Zudem gaben die Ertappten an, dass sie mit den Nothämmern am S-Bahnhof Hohenschönhausen die Scheibe des Aufzuges sowie am S-Bahnhof Wartenberg das Display eines Toilettenhäuschens beschädigt hatten. Die Ermittlungen dauern an.

Tiergarten: Mercedes-Fahrer rammt Wohnmobil

Ein Mercedes-Fahrer hat in der Nacht von Sonntag auf Montag ein mit mehreren Personen besetztes Wohnmobil an der Straße des 17. Juni gerammt. Nach ersten Erkenntnissen kamen der Fahrer des Mercedes und die Insassen mit dem Schrecken davon. An dem Mercedes und dem Wohnmobil entstand dabei aber ein hoher Sachschaden, heißt es.

Da hat es aber richtig gescheppert ... Pudwell

Die Straße am 17. Juni war stadteinwärts für über 2 Stunden gesperrt. Die Beamten des örtlichen Abschnitts ermitteln zur Unfallursache.

+++ 8. August +++

Reinickendorf: Gas und Bremse vertauscht – Mann schwer verletzt!

Eine 19-jährige Frau hat beim Einparken eines Wohnmobils in Berlin-Reinickendorf laut Polizei „vermutlich“ das Gas- mit dem Bremspedal verwechselt und einen Mann eingeklemmt. Der schwer verletzte 49-Jährige kam am Samstagmittag mit mehreren Frakturen ins Krankenhaus, wo er operiert wurde, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Lebensgefahr besteht demnach nicht.

Der Mann soll auf einem Parkplatz in der Nordlichtstraße zwischen dem Wohnmobil und einem parkenden Auto eingeklemmt worden sein. Die 19-Jährige habe einen Schock erlitten und sei zur ambulanten Behandlung in eine Klinik gekommen.

Neukölln: Mann verletzt 27-Jährigen auf der Straße in Neukölln mit Messer

Ein Unbekannter hat einen Mann auf der Straße in Berlin-Neukölln mit der Faust ins Gesicht geschlagen und mit einem Messer am Oberschenkel und an der Hand verletzt. Der 27-Jährige kam am Samstagabend mit Stich- und Schnittverletzungen in eine Klinik, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Angreifer flüchtete demnach mit seiner Begleitung und einem Kind. Laut ersten Erkenntnissen der Polizei warf der Mann in der Anzengruberstraße dem Opfer vor, seine Frau anzuschauen, und attackierte ihn dann sofort.

Fennpfuhl: Tote Frau gefunden – mutmaßlich psychisch kranker Sohn festgenommen

Nach dem Fund einer Frauenleiche im Berliner Stadtteil Fennpfuhl (Bezirk Lichtenberg) hat eine Mordkommission den Sohn der Toten festgenommen. Der mutmaßlich psychisch kranke 27-Jährige steht im Verdacht, seine Mutter getötet zu haben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er soll demnach noch am Sonntag einem Ermittlungsrichter zum Erlass eines Unterbringungsbeschlusses überstellt werden.

Der Polizei zufolge hatte eine Anwohnerin eines Mehrfamilienhauses in der Rudolf-Seiffert-Straße am Samstagmorgen die leblose Frau im Hausflur entdeckt. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der 56-Jährigen feststellen. Noch am Samstag nahmen Ermittler ihren Sohn fest.

Hakenfelde: Brand in Wohnanlage für Senioren – mehrere Verletzte

Bei einem Brand im Keller einer Wohnanlage für Senioren im Berliner Stadtteil Hakenfelde sind am Samstagabend mehrere Menschen verletzt worden. Die Feuerwehr rückte kurz vor 20.00 Uhr mit etwa 100 Kräften zu dem Brand im Nordwesten der Hauptstadt aus, wie ein Sprecher weiter mitteilte. Bei den Verletzten handelt es sich um fünf Menschen mit Rauchgasvergiftung. Vier davon kamen in Krankenhäuser, eine weitere Person wurde durch die Feuerwehr vor Ort behandelt.

Der Brand war um etwa 22 Uhr gelöscht, es gab nur noch einzelne Brandnester. In dem fünfgeschossigen Haus für betreutes Wohnen im Bezirk Spandau sind nach Angaben eines Feuerwehrsprechers etwa 70 Menschen gemeldet. Durch den Brand im Keller waren das Erdgeschoss und die erste Etage stark verqualmt. Die dortigen etwa 20 Bewohner mussten ihre Unterkünfte verlassen, sie wurden von der Feuerwehr betreut. Die Feuerwehr war bis in den späten Abend noch mit etwa 40 Kräften im Einsatz, um den Rauch mittels Belüftung in dem Haus zu beseitigen.

+++ 7. August +++

Tempelhof: Mann liegt nach Messerstecherei im Koma!

Bei einer Messerstecherei in Berlin-Tempelhof sind am Samstagmorgen drei Männer verletzt worden. Ein 27-Jähriger erlitt eine lebensgefährliche Stichverletzung, wurde notoperiert und liegt derzeit im Koma, wie die Polizei mitteilte. Ein 20-Jähriger sei schwer am Oberkörper verletzt worden, ein 35-Jähriger habe eine leichte Stichverletzung davongetragen. Die Tatverdächtigen seien unerkannt entkommen. Den Angaben nach ermittelt eine Mordkommission des Landeskriminalamtes.

Ersten Ermittlungen zufolge hatte es in einem Gebäude in der Colditzstraße eine Veranstaltung gegeben. Mehrere Männer seien in Streit geraten. Dabei habe es sich um Gäste der Veranstaltung, Mitarbeitende einer Sicherheitsfirma sowie um den Betreiber des Veranstaltungsgebäudes gehandelt. Der anschließende Messerangriff habe nicht im Gebäude, sondern „im öffentlichen Straßenland“ stattgefunden, sagte ein Polizeisprecher. Hintergründe der Auseinandersetzung waren zunächst nicht bekannt.

Britz: Angetrunkener Autofahrer verletzt Radler lebensgefährlich

Ein angetrunkener Autofahrer hat mit seinem Kleintransporter an einer Kreuzung in Berlin-Britz einen Fahrradfahrer erfasst und lebensgefährlich verletzt. Der 36-Jährige Radler erlitt bei dem Zusammenprall an der Kreuzung Tempelhofer Weg/Britzer Damm am Freitagabend gegen 22.15 Uhr schwerste Kopfverletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen war der 54-jährige Autofahrer nicht nur alkoholisiert mit 1,1 Promille unterwegs. Er soll außerdem bei Rot über die Kreuzung gefahren sein.

Gesundbrunnen: Mann soll in der U-Bahn ein Kind misshandelt haben

Ein stark angetrunkener Mann soll in der Berliner U-Bahn ein kleines Kind misshandelt haben. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, zogen Zeugen die Notbremse, weil der 31-Jährige den Jungen auf seinem Schoß gewürgt und mit dem Tode bedroht haben soll. Als alarmierte Polizisten ihn auf dem Bahnhof Gesundbrunnen zur Rede stellten, schlug und spuckte er einen Beamten. Erst nach dem Einsatz von Reizgas konnten die Polizisten den 31-Jährigen festnehmen.

Sowohl der Mann als auch der Polizist wurden verletzt. Das Kind hatte leichte Verletzungen am Hals und wurde nach dem Vorfall vom Freitag von der Mutter abgeholt. Der Verdächtige muss sich nun wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen, Beleidigung sowie Widerstands und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Prenzlauer Berg: Auto fährt mehrere Fußgänger an

Ein 27-jähriger Autofahrer ist im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg von der Straße abgekommen und hat mit seinem Wagen auf dem Gehweg drei Fußgänger erfasst. Eine 19-jährige wurde dabei schwer verletzt und kam mit einem Schädel-Hirn-Trauma auf die Intensivstation eines Krankenhauses, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Zwei weitere 19 und 43 Jahre alte Frauen kamen mit leichteren Verletzungen davon und wurden in einer Klinik ambulant versorgt. Als Unfallursache vermutet die Polizei Sekundenschlaf des Fahrers. Er blieb bei dem Unfall am Freitagabend in der Wisbyer Straße unverletzt. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

+++ 6. August +++

Neukölln: Mann mit Schussverletzung in Neukölln - Hintergründe unklar

Ein 37-jähriger Mann hat am Donnerstagnachmittag in Neukölln eine Schussverletzung erlitten. Laut Polizei war der Ursprung noch völlig ungeklärt. Ein Passant in der Sonnenallee war auf die blutende Verletzung des Mannes aufmerksam geworden und hatte die Polizei alarmiert. Der Verletzte kam in ein Krankenhaus und wurde sofort operiert. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen.

Mit Schusswaffe in Berlin-Lichtenberg bedroht – Tatverdächtiger nach Schock-Video identifiziert

Die Tat hat Entsetzen ausgelöst: Ein Video des Vorfalls in Berlin-Lichtenberg wurde vielfach auf sozialen Medien geteilt. Darin ist ein Mann mit einer Begleiterin zu sehen, der plötzlich eine Schusswaffe zieht und auf die Person zuhastet, die ihn mit dem Handy filmt. Dabei handelt es sich um eine non-binäre Person, die sich also weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zurechnet. In dem Video fallen wüste Beschimpfungen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes schaltete sich ein und machte den Tatverdächtigen inzwischen namhaft. Der 34-Jährige erschien am Donnerstagabend freiwillig zusammen mit seiner 25 Jahre alten Begleiterin bei einem Polizeiabschnitt. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung sowie einer Wohnungsdurchsuchung, bei der auch die mutmaßlich genutzte Schreckschusspistole beschlagnahmt wurde, konnte der Mann die Dienststelle wieder verlassen. Die Ermittlungen dauern weiterhin an. Die Polizei hegt keinen Tatverdacht gegen die Frau. Diese soll laut Polizei versucht haben, ihren Partner von der Handlung abzuhalten.

Neukölln: Dieb verkriecht sich im Lokal – und wird erwischt

Ganz schlechter Plan eines Einbrechers in Neukölln in der Nacht zu Freitag: Der 30-Jährige hatte sich ganz normal in ein Lokal am Herrfurthplatz gesetzt, später  versteckt und gewartet, bis die Angestellten die Gaststätte gegen 1.15 Uhr verließen. Dann griff er sich die Tageseinnahmen und wollte verschwinden. Dummerweise war jedoch die Tür verschlossen, worauf er eine Fensterscheibe einschlug, wobei er sich verletzte. Dies bemerkten wiederum die Beschäftigten und alarmierten die Polizei. Die Beamten nahmen den erfolglosen Langfinger fest, seine Schnittverletzungen wurden in einem Krankenhaus versorgt.

Reinickendorf: Im Park überfallen

Überfall am Donnerstagabend in einem Park in Reinickendorf. Ein 27-Jähriger war gegen 18.50 Uhr in der Lindauer Allee unterwegs, als er von drei Männern nach Geld gefragt wurde. Nachdem er den Kienhorstpark betreten hatte, sprachen ihn die Männer erneut auf Wechselgeld an. Als der Passant abermals verneinte, umstellte ihn das Trio. Der wurde dann Mann umklammert, geschlagen und zu Boden geworfen. Die Angreifer schlugen und traten weiter auf ihn ein und flüchteten mit einer geraubten Geldbörse in Richtung U-Bahnhof Paracelsusbad. Der Überfallene kam mit Verletzungen in eine Klinik. Die Ermittlungen dauern an.

Lichtenberg: Feuerteufel fackelt mehrere Autos ab

In Berlin haben wieder Autos gebrannt. Wie die Feuerwehr mitteilte, standen am frühen Freitagmorgen in der Ruschestraße in Berlin-Lichtenberg zwei Kleintransporter in Flammen. Menschen wurden nicht verletzt. Die Fahrzeuge seien auf einem Hof abgestellt gewesen, hieß es. Bei dem einen habe der Motorraum, bei dem anderen das Heck gebrannt. Das Feuer sei rasch gelöscht gewesen. In der Hauptstadt kommt es immer wieder zu Autobränden. In vielen Fällen geht die Polizei von Brandstiftung aus.

Johannisthal: Zwei Verletzte bei Autounfall auf A113

Zwei Menschen sind bei einem Autounfall auf der A113 in Berlin-Johannisthal verletzt worden. Ein Wagen hatte sich am Donnerstagabend bei der Abfahrt Adlershof überschlagen, wie die Feuerwehr mitteilte. Die zwei Fahrzeuginsassen kamen in ein Krankenhaus. Die genaue Unfallursache war zunächst nicht bekannt.

+++ 5. August +++

Corona-Testzelt auf Ikea-Parkplatz in Lichtenberg angezündet

Unbekannte haben in Berlin-Lichtenberg in der Nacht zu Donnerstag das Zelt eines Corona-Testzentrums auf einem Ikea-Parkplatz angezündet. Ein Passant hatte gegen 22.45 Uhr Feuer von einem Parkplatz in der Landsberger Allee bemerkt und wenig später festgestellt, dass ein dort aufgestelltes Zelt zur Durchführung von Corona-Tests an zwei Stellen brannte. Der Zeuge alarmierte Feuerwehr und Polizei. Einige Flammen erloschen von selbst, den Rest löschten die Brandbekämpfer. Verletzt wurde niemand.

Halb nackter Mann stellt sich vor einfahrenden Regio, Begleiterin attackiert Polizei

Ein halb nackter Mann hat sich am Dienstagabend in Lübbenau vor einen einfahrenden Zug gestellt. Im Hauptbahnhof Cottbus nahmen Polizisten den 37-Jährigen zusammen mit dessen Begleiterin fest. Mit freiem Oberkörper hatte der Mann mit ausgebreiteten Armen in den Gleisen vor dem Bahnhof Lübbenau einen in Richtung Cottbus einfahrende Zug gezwungen, noch vor dem Bahnsteig halten. Nach Aufforderung des Triebfahrzeugführers verließ der Mann den Gleisbereich. Anschließend konnte der Zug in den Bahnhof einfahren. Zusammen mit einer Begleiterin stieg der Mann, der den Zug zuvor ausgebremst hatte, in den Regionalexpress nach Cottbus ein.

Alarmierte Bundespolizisten kontrollierten das Pärchen bei der Ankunft im Bahnhof Cottbus, wobei der Mann Angaben zu seinen Personalien verweigerte. Auf dem Weg zur Dienststelle widersetzte sich der 37-Jährige laut Bundespolizei aggressiv der Streife. Als die Beamten den Mann zu Boden brachten, versuchte seine 21-jährige Begleiterin, ihn zu befreien, indem sie nach den Beamten trat. Nun überwältigten die Beamten auch die junge Frau und brachten sie in die Dienststelle.

Beide waren laut Atemalkoholtest volltrunken. Der Mann hatte einen verbotenen Schlagring sowie ein Einhandmesser dabei. Gegen beide wird ermittelt.

78-Jähriger rast gegen Straßenbaum: tot!

Ein 78-jähriger Autofahrer ist auf der Bundesstraße B168 zwischen Rietz-Neuendorf und dem Ortsteil Alt Golm (Oder-Spree) gegen einen Straßenbaum gefahren. Er starb an seinen schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle, wie das Führungs- und Lagezentrum der Brandenburger Polizei in Potsdam am Donnerstag mitteilte. Demnach war der Mann am Mittwochabend aus noch unbekannter Ursache von der Fahrbahn abgekommen. Die Straße war vier Stunden komplett gesperrt.

Auto brennt in Kreuzberg

In Berlin hat wieder ein Auto in Flammen gestanden. Wie die Feuerwehr mitteilte, brannte am Donnerstagmorgen in der Gitschiner Straße in Berlin-Kreuzberg ein Wagen –Ursache unbekannt. Menschen seien nicht verletzt worden. 

+++ 4. August +++

Gesundbrunnen: Mann in U-Bahn angegriffen – Polizei sucht diese Brutalos

Wer kennt diese Männer?  Polizei Berlin

Die Polizei Berlin bitte um Mithilfe bei der Suche nach zwei Männern. SIe stehen im Verdacht, am Montag, den 22. Februar 2021, gegen 20.20 Uhr in einem U-Bahn-Zug der Linie U8 nach Einfahrt in den U-Bahnhof Gesundbrunnen einen 58-Jährigen nach einem Streit mit Fußtritten attackiert zu haben. Glücklicherweise wurde der Mann nur leicht verletzt. 

Die Kriminalpolizei fragt:

Wer kann Hinweise zur Identität und/oder dem Aufenthaltsort der gesuchten Personen geben? Wer hat die gesuchten Personen vor, während oder nach der Tat gesehen und kann Angaben zum Fluchtweg machen? Wer kann weitere sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (030) 4664-574118 oder (030) 4664-574100 sowie außerhalb der Bürodienstzeiten unter der Telefonnummer (030) 4664-571100, per E-Mail, an die Internetwache oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Telefonierender Radler bewirft Polizist mit Fahrrad

Betrunken, freihändig fahrend und mit dem Handy telefonierend: So haben Polizisten am Dienstagabend einen Radler in Mitte gestoppt. Einsatzkräfte hielten den 44-Jährigen in der Brunnenstraße an. Als sie ihm den Grund der Kontrolle erklärten, warf der Mann unvermittelt sein Fahrrad auf einen Beamten und traf diesen am Bein. Nachdem sich der Fahrradfahrer weigerte, auch nach Androhung einer zwangsweisen Durchsuchung, seine Personalpapiere auszuhändigen, schlug und trat dieser um sich. Dabei verletzte der nach Alkohol riechende Mann zwei Polizisten. Beide konnten nach einer ambulanten Behandlung ihren Dienst nicht mehr fortsetzen. Der Festgenommene wurde zu einer erkennungsdienstlichen Behandlung sowie einer Blutentnahme einem Polizeigewahrsam überstellt, welches er im Anschluss wieder verließ. Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Widerstands auf sowie tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Land Rover erfasst E-Roller-Fahrerin: schwer verletzt

Eine Frau ist am Dienstagnachmittag bei einem Verkehrsunfall in Spandau schwer verletzt worden. Laut Polizei befuhr die 21-Jährige gegen 15 Uhr mit einem E-Roller den linken Radweg der Straße Am Bahnhof in Richtung Seegefelder Straße. Ein 65-Jähriger, der mit einem Land Rover aus dem Parkhaus eines Einkaufszentrums nach rechts in Richtung Brunsbütteler Damm abbog, erfasste die junge Frau. Durch den Zusammenprall stürzte die E-Roller-Fahrerin zu Boden und verletzte sich an den Beinen. Alarmierte Rettungskräfte brachten sie zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Messerstecherei in Mitte! Männer wollen Lokal nicht verlassen, Besitzer ins Gesicht geschlagen

Kneipen-Prügelei in Berlin-Mitte am frühen Mittwoch: Der Besitzer eines Lokals in der Rathausstraße ist bei einer Auseinandersetzung mit drei Gästen leicht verletzt worden. Der Inhaber soll die Männer aufgefordert haben, das Lokal zu verlassen. Daraufhin habe einer der mutmaßlichen Täter ihm ins Gesicht geschlagen, so die Berliner Polizei. Ein anderer soll mit einem unbekannten Gegenstand eine Stichbewegung in Richtung eines Armes ausgeführt haben. Anschließend seien die Angreifer zu Fuß in Richtung Grunerstraße geflüchtet. Der 32-Jährige wurde im Gesicht verletzt und wies eine leichte Schnittverletzung am Arm auf. Eine ärztliche Behandlung lehnte er ab. 

Hassbrenner fackeln Autos in Mitte, Lichtenberg und Staaken ab

In Berlin haben wieder mehrere Autos gebrannt. Menschen wurden dabei nicht verletzt, wie die Berliner Feuerwehr mitteilte. Demnach standen am Mittwochmorgen zunächst in Berlin-Mitte in der Swinemünder Straße drei Autos voll in Flammen. In der Gernotstraße in Berlin-Lichtenberg seien ebenfalls drei Wagen komplett abgebrannt, drei weitere seien beschädigt worden. Im Cosmarweg in Berlin-Staaken brannte den Angaben zufolge am Straßenrand ein Auto. In Berlin gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Autobrände. Die Polizei vermutet in vielen Fällen Brandstiftung als Ursache.

+++ 3. August +++

Homophob beleidigt, geschlagen und gewürgt – Festnahmen

In der Nacht zum Dienstag hat die Polizei einen Mann und einen Jugendlichen in Charlottenburg festgenommen. Das Duo soll, auf Fahrrädern unterwegs, gegen 1.30 Uhr an der Kreuzung Kantstraße Ecke Budapester Straße einen 22 Jahre alten Mann und einen 17-Jährigen angegriffen haben.

Der jüngere der beiden Täter war dem 22-Jährigen zunächst mit dem Vorderrad in die Hacken gefahren und hatte ihn dabei homophob beleidigt. Anschließend er auf den 22-Jährigen ein.

Als der Begleiter des Angegriffenen versuchte, dazwischen zu gehen, wurde er vom zweiten Täter mit Faustschlägen traktiert und am Boden liegend gewürgt. Mit einem Schlag in den Unterleib konnte den Angreifer schließlich abwehren. Beide Brutalos flüchteten auf ihren Fahrrädern.

Der 22-Jährige erlitt durch den Angriff eine leichte Kopfverletzung. Sein Begleiter stand unter Schock und wurde leicht an einem Knie, einer Hand und am Hals verletzt. 

Alarmierte Einsatzkräfte trafen die Gesuchten unweit des Tatortes an und nahmen sie fest. Anschließend brachten sie den 17-Jährigen und seinen 19 Jahre alten Komplizen für Blutentnahmen in einen Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen dauern an.

Wedding: Mann mit Messer schwer verletzt

Einsatzkräfte der Polizei am Tatort. Pudwell

Montagabend im Wedding: Messerstecherei! Gegen 22.35 Uhr waren zwei 32 Jahre alte Männer mit zwei bislang Unbekannten in der Müllerstraße in Streit geraten. Dabei wurde einer der 32-Jährigen von einem der Kontrahenten mit einem Messer in einen Oberschenkel gestochen. Der Verletzte und sein Begleiter flüchteten in einen nahen Späti. Bei seiner Flucht  stürzte der bislang unverletzte 32-Jährige und kugelte sich ein Schultergelenk aus. Die Täter flüchteten mit einem dunklen Kleinwagen in Richtung Seestraße. Polzisten versorgten zunächst die stark blutende Stichwunde des 32-Jährigen, der anschließend in ein Krankenhaus kam und notoperiert wurde. Die Schulterverletzung des anderen 32-Jährigen wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Die Ermittlungen dauern an.

BVG-Kontrolleur attackiert und beleidigt

Am Montagmittag kam es zu einer Auseinandersetzung in Wilhelmstadt. Gegen 13 Uhr erhielt eine Funkstreife der Berliner Polizei den Auftrag, zu einer Körperverletzung an einer Bushaltestelle an der Kreuzung Heerstraße/Brandensteinweg zu fahren. Dort hatten zuvor Mitarbeiter der BVG in einem Bus die Fahrausweise kontrolliert. Als sie dabei einen 44-Jährigen aufforderten, seinen Fahrschein zu zeigen, ignorierte dieser die Aufforderung. Stattdessen soll er dem 43-jährigen Kontrolleur mehrfach gegen dessen Brust geschlagen und ihn rassistisch beleidigt haben. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 3,2 Promille. Er muss sich nun wegen Körperverletzung und Beleidigung verantworten. 

Zehlendorf: Pkw überschlägt sich

Harte Landung auf dem Dach. Pudwell

In Zehlendorf ist am Montagabend ein Auto nach einem Verkehrsunfall auf dem Dach gelandet. Eine 22-jährige war gegen 19 Uhr mit einem Mietfahrzeug in der Berliner Straße  unterwegs. Aus ungeklärter Ursache kam die junge Frau plötzlich nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein geparktes Fahrzeug, das durch die Wucht auf ein davor stehendes Auto geschoben wurde. Das Fahrzeug der Unfallfahrerin überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Rettungskräfte der Feuerwehr bargen die Verletzte und brachten sie mit Schürfwunden und Kopfschmerzen zur Beobachtung in ein Krankenhaus. 

Mehrere Fahrzeugbrände in Neukölln, Treptow-Köpenick und Spandau

Eine Anwohnerin der Elsterstraße hatte gegen 23 Uhr einen Brand an einem geparkten Mercedes bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Der Pkw wurde im Bereich des vorderen linken Rades beschädigt. Weitere Fahrzeuge wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen, verletzt wurde niemand.

Kurz vor 3 Uhr bemerkten Passanten Flammen im Innenraum eines in der Dörpfeldstraße abgestellten Kia. Nachdem die alarmierten Kräfte der Feuerwehr den Brand im Innern des Fahrzeugs gelöscht hatten, wurde festgestellt, dass die Türen des Pkw ältere Unfallschäden aufwiesen und nicht zugeschlossen waren. Personen wurden nicht verletzt.

Eine Streife bemerkte gegen 3 Uhr einen in Flammen stehenden Transporter in der Nonnendammallee. Das Löschen der Flammen mit ihren Feuerlöschern gelang nicht. Als die Feuerwehr den Brand vollständig gelöscht hatte, war das Fahrzeug fast vollständig zerstört. Verletzt wurde niemand.

Hellersdorf: Mann niedergestochen

Passanten fanden am Montagabend in Hellersdorf einen verletzten Mann und alarmierten Rettungskräfte und Polizei. Der 33-jährige Verletzte war gegen 23 Uhr in der Nähe einer Bushaltestelle am Cottbusser Platz mit zwei Unbekannten in Streit geraten, in dessen Folge er mit Messerstichen verletzt wurde. Die Tatverdächtigen flüchteten in unbekannte Richtung. Rettungskräfte brachten den 33-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er sofort operiert wurde. Lebensgefahr soll nicht bestehen. 

Kreuzberg: Intensivtäter nach Raubüberfall festgenommen

Polizisten haben in der Nacht zum Dienstag zwei Räuber festgenommen. Nach dem bisherigen Erkenntnisstand waren drei 17-Jährige gegen 0.30 Uhr in der Hornstraße in Kreuzberg unterwegs, als sie von einem Trio nach Geld gefragt wurden. Die Unbekannten zerrten je einen Jugendlichen in eine Grünanlage, drohten mit Gewalt und durchsuchten sie. Mit erbeutetem Geld flüchteten die Räuber zu Fuß. Alarmierte Beamte konnten einen 14-Jährigen und dessen fünf Jahre älteren Bruder in der Nähe festnehmen und Geld beschlagnahmen. Die beiden Halbstarken, die der Polizei bereits als Intensivtäter bekannt sind, wurden der Kriminalpolizei überstellt, die die weiteren Ermittlungen, insbesondere zu dem noch flüchtigen Komplizen, übernommen hat. Die drei Überfallenen kamen mit dem Schrecken davon.

+++ 2. August +++

Prenzlauer Berg: Radfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Montagmorgen ist bei bei einem Verkehrsunfall ein Radler schwer verletzt worden. Der 25-jährige überquerte von der Mittelinsel aus die Fahrbahn der Greifswalder Straße in Richtung Ernst-Thälmann-Park als er von dem Pkw eines 43-Jährigen erfasst wurde. Der Fahrradfahrer wurde dabei schwer am Rumpf verletzt. Alarmierte Rettungskräfte brachten den jungen Mann in ein Krankenhaus.

Polizei sucht brutale Prügler

Die Polizei Berlin bitte um Mithilfe bei der Identifizierung von drei Tatverdächtigen sowie zwei unbekannten Zeuginnen.

Wer kennt diese Personen? Die Polizei bittet um Mithilfe. Polizei Berlin

Die gesuchten Männer sollen am Sonntag, den 17. Januar 2021, gegen 2.30 Uhr auf dem U-Bahnhof Konstanzer Straße in Wilmersdorf einen Mann geschlagen, getreten und dabei im Gesicht verletzt zu haben. Anschließend flüchteten die Unbekannten in Begleitung zweier Frauen.

Die Kriminalpolizei fragt:

Wer kennt die abgebildeten Personen? Wer kann Angaben zur Identität oder den Aufenthaltsort der Unbekannten machen? Wer kann sonst sachdienliche Angaben machen?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter (030) 4664-271100 und (030) 4664-273319 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Hakenfelde: Schwangere bei Verkehrsunfall verletzt

Nach einem Verkehrsunfall am Sonntagabend in Hakenfelde kam eine Hochschwangere zur Beobachtung in eine Klinik. Die 35-Jährige war von einem Parkplatz in die Rauchstraße gefahren und dabei mit dem Wagen eines 61-Jährigen kollidiert. Die Frau, die im neunten Monat schwanger ist, klagte über Schwindel und Schmerzen am Bauch, so dass sie zur Untersuchung in ein Krankenhaus kam. Während ihr Mann sowie zwei Töchter im Alter von vier und acht Jahren unverletzt blieben, erlitt ein weiteres siebenjähriges Mädchen eine leichte Schnittverletzung an der Hand und wurde ambulant versorgt. Der 61 Jahre alte Autofahrer zog sich Verletzungen am Kopf sowie an der Schulter zu und kam in eine Klinik.. 

Lichterfelde: Autoknacker geschnappt

Polizisten haben in der Nacht zum Montag einen Autodieb dingfest gemacht. Beamte hatten den Mann beobachtet, als er in der Haydnstraße in Lichterfelde die Seitenscheibe eines Renault einschlug und eine Tasche aus dem Auto klaute. Die Zivilkräfte nahmen den Dieb kurz darauf fest. Die Ermittlungen dauern an.

Radler stürzt und verletzt sich schwer am Kopf

In Westend ein Radfahrer am Sonntagnachmittag bei einem sogenannten Alleinunfall schwere Verletzungen erlitten. Nach Angaben des 51-Jährigen stürzte er auf der Rominter Allee, als er von der Fahrbahn auf den Gehweg fuhr. Bei dem Sturz prallte der Fahrer vermutlich mit dem Kopf gegen eine eisernen Gehwegpoller. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn mit Kopf- und Rumpfverletzungen in ein Krankenhaus.

+++ 1. August +++

Zwei brennende Autos in Berlin: Polizei geht von Brandstiftung aus

In Berlin haben erneut Autos gebrannt. Zunächst stand am späten Samstagabend ein Wagen nahe des Ostbahnhofs in Friedrichshain in Flammen, später brannte ein Auto in Hellersdorf, wie Sprecher der Lagezentren von Polizei und Feuerwehr am Sonntagmorgen übereinstimmend mitteilten. Die Polizei geht in beiden Fällen von Brandstiftung aus. Immer wieder brennen nachts in Berlin Autos - und meist wird wegen Brandstiftung ermittelt.

Lichtenberg: Unfall in Straßenbahn! Baby stürzt aus Kinderwagen

Ein sieben Wochen altes Baby ist in Berlin in einer Straßenbahn aus dem Kinderwagen gestürzt und am Kopf verletzt worden. Die Eltern waren mit dem Mädchen in Lichtenberg unterwegs. Plötzlich soll die Tram gebremst haben - und das Kind aus dem Wagen gerutscht und mit dem Kopf auf den Boden aufgeschlagen sein, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Die Eltern hätten daraufhin die Tramfahrerin angesprochen. „Diese soll ihre Fahrt jedoch unbeirrt fortgesetzt haben“, hieß es im Polizeibericht. Die Eltern brachten das Baby am Freitagnachmittag in ein Krankenhaus. Lebensgefahr bestehe nicht.

+++ 31. Juli +++

Prenzlauer Berg: Radlerin fährt von Gehweg auf Straße - schwere Kopfverletzungen

Eine Radlerin ist im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg vom Gehweg auf die Straße gefahren und von einem Motorrad erfasst worden. Die 37-Jährige stürzte am Freitagnachmittag auf die Fahrbahn und kam mit schweren Kopfverletzungen in eine Klinik, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der 62-jährige Motorradfahrer wurde demnach leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht, verließ dieses aber nach ambulanter Behandlung wieder.

Steglitz: Mann schlägt mit Beil in Richtung Kopf – vier Festnahmen

Ein Mann soll in Berlin-Steglitz mit einem Beil in Richtung des Kopfes eines 21-Jährigen geschlagen haben. Der junge Mann soll in der Nacht zu Samstag nach ersten Erkenntnissen ausgewichen sein, habe bei der Auseinandersetzung aber eine leichte Kopfverletzung erlitten, teilte die Polizei mit. Einsatzkräfte nahmen demnach den mutmaßlichen Angreifer und drei weitere Männer fest. Bei den zwei 19-Jährigen und zwei 20-Jährigen hätten die Beamten das Beil gefunden, das sie als mutmaßliches Tatmittel beschlagnahmten.

Zuvor hatte sich laut der Mitteilung auf dem Hermann-Ehlers-Platz ein Streit zwischen zwei Gruppen zu einer Schlägerei entwickelt. Der 21-Jährige soll nach dem Beil-Angriff gemeinsam mit vier Menschen geflohen sein. Er habe eine ärztliche Behandlung abgelehnt.

Friedrichshain: Mann homophob beleidigt, dann trat der Angreifer ihm gegen den Brustkorb

Im Hof eines Mehrfamilienhauses an der Straße der Pariser Kommune in Friedrichshain wurde ein 39 Jahre alter Mann Opfer einer homophoben Attacke. Drei unbekannte Männer beleidigten den Mann zuerst, dann soll ihm einer der unbekannten so startk gegen den Brustkorb getreten haben, dass das Opfer umfiel, berichtet die Polizei. 

Um dem Angriff zu entkommen, flüchtete der 39-Jährige in seine Wohnung und schloss die Wohnungstür, doch die Angreifer wollten nicht von ihm ablassen und traten mehrfach auf die Tür ein, bis diese aufsprang. Währenddessen hatte der 39-Jährige allerdings bereits die Polizei alarmiert. Als die Angreifer das mitbekamen, flüchteten sie in unbekannte Richtung. Der Staatsschutz ermittelt.

+++ 30. Juli +++

Kreuzberg: Maskierte klauen Geldautomaten

Gleich den ganzen Automaten ... ! Gegen 3.15 Uhr rief ein aufmerksamer Zeuge die Polizei zum U-Bahnhof Prinzenstraße, nachdem er ziemlichen Lärm gehört und mehrere verdächtige Personen bemerkt hatte. Nach derzeitigen Erkenntnissen rissen Maskierte einen Geldautomaten komplett aus der Verankerung und flüchteten dann unerkannt mitsamt der Maschine. Die Ermittlungen dauern an.

Kreuzberg: Radfahrer bei Verkehrsunfall verletzt

Schwere Verletzungen zog sich in der am späten Donnerstagabend ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall in Kreuzberg zu. Der 77-Jährige war gegen 22.20 Uhr in der Glogauer Straße unterwegs und überholte ein langsam fahrendes Auto, dessen 34 Jahre alter Fahrer einen Parkplatz suchte. Als der Radler auf Höhe des BMW war, scherte dieser nach links aus und erfasste den Mann. Der Senior erlitt ein Schädelhirntrauma, eine Kopfplatzwunde sowie Schürfwunden und wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen. 

Gatow: Einbrecher versteckt sich im Kamin

Ein ungewöhnliches Versteck hat sich ein mutmaßlicher Einbrecher in Berlin-Gatow ausgesucht: Die alarmierten Polizeibeamten fanden den Mann in der Nacht zum Freitag im Kamin eines Einfamilienhauses. Sie waren wegen einer ausgelösten Alarmanlage zu dem Haus gerufen worden. Außer dem 56-Jährigen entdeckten sie im Kamin auch eine Tasche mit Einbruchswerkzeug. Der Verdächtige wurde festgenommen.

Hellersdorf: 16-Jähriger im Streit mit Messer schwer verletzt

Bei einem Streit zwischen Jugendlichen ist in Berlin ein 16-Jähriger mit einem Messer schwer verletzt worden. Sein gleichaltriger Kontrahent habe den Jugendlichen am Donnerstagabend im Jelena-Santic-Friedenspark in Berlin-Hellersdorf angegriffen, teilte die Polizei am Freitagmorgen mit. Der Jugendliche sei ins Krankenhaus gebracht und dort notoperiert worden.

+++ 29. Juli +++

Moabit: Polizei hebt illegale Glücksspiel-Hölle aus

Unterstützt von einem Spezialeinsatzkommando haben Beamte in Berlin-Moabit ein illegales Glücksspiel unterbunden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, drangen die Einsatzkräfte Mittwochvormittag mit richterlichem Beschluss in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Beusselstraße ein. Ein unbekannter Anrufer hatte zuvor berichtet, dass sich mehrere Menschen, die zudem bewaffnet seien, dort zum illegalen Glücksspiel träfen.

Waffen fanden die Beamten jedoch nicht, dafür aber einen Spielautomaten, rund 200 Euro Bargeld sowie ein Tütchen mit Drogen. Zwei 19- und 22-jährige Männer, die sich neben den 19 und 48-jährigen Mieterinnen sowie einer 17-Jährigen in der Wohnung aufhielten, mussten mit auf die Dienststelle, um eindeutig identifiziert werden zu können. Dabei stellte sich heraus, dass der 22-Jährige mit Haftbefehl gesucht wird. Dieser wurde sofort vollstreckt und der Mann dem Landeskriminalamt überstellt.

Berliner tot im Zittauer Gebirge gefunden 

Bergretter des Deutschen Roten Kreuzes bargen den Leichnam des Berliners. DRK-Bergwacht Zittauer Gebirge

Ein Lichtenberger (51) aus dem Ortsteil Fennpfuhl, der seit dem 1. Oktober 2020 mit seinem Fahrrad seine Wohnung verlassen hatte und seither vermisst worden war, ist tot. Am 24. Juli hatten Kletterer im Bereich der Mühlsteinbrüche bei Jonsdorf (Sachsen) einen Leichnam gefunden.  Die DRK-Bergwacht Zittauer Gebirge und der ADAC-Rettungshubschrauber Christoph 62 bargen den Toten im Auftrag der Polizei. Bei einer Obduktion wurde am Donnerstag die Identität des Toten festgestellt. Hinweise auf ein Verbrechen gibt es nicht. 

Mahlsdorf: Festnahme nach Wohnmobil-Diebstahl

In Mahlsdorf hat die Polizei in der Nacht zum Donnerstag den 41 Jahre alten Fahrer eines Wohnmobils festgenommen. Der Mann steht im Verdacht, das Fahrzeug kurz zuvor in der Köpenicker Straße in Biesdorf gestohlen zu haben. Der 70-jährige Besitzer des Fahrzeugs, war kurz nach Mitternacht durch einen stillen Alarm über den Diebstahl informiert worden, hatte das Wohnmobil noch davonfahren sehen und die Polizei alarmiert. Der Dieb wurde kurze Zeit später gefasst. Er gab an, von einem Auftraggeber aufgefordert worden zu sein, das gestohlene Fahrzeug in Richtung Polen zu fahren. Von dort sei er gestern mit diesem vermeintlichen Auftraggeber nach Deutschland eingereist. Die Ermittlungen dauern an.

Mann baut Unfall - vier Promille und offene Weinpullen im Auto

In Berlin hat am Mittwoch ein 64-Jähriger mit mehr als vier Promille Alkohol im Blut einen Verkehrsunfall verursacht. Dabei wurden er selbst und eine 66-jährige Frau verletzt.

Der Mann war am Mittwochabend in Tempelhof mit seinem Renault ungebremst auf einen stehenden Audi aufgefahren, der durch die Wucht auf einen vor ihm stehenden BMW geschoben wurde. Beide Fahrzeuge hätten gestanden, da die Ampel rot zeigte. Es entstand erheblicher Sachschaden.

Die 66-Jährige, die als Beifahrerin in dem an der Ampel stehenden Audi gesessen hatte, wurde verletzt und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Die alarmierten Polizisten hätten im Fahrzeug des 64-Jährigen sofort Alkohol gerochen, erklärte die Polizei. Zudem sollen mehrere teils geöffnete Weinflaschen im Fahrzeug gelegen haben.

Eine Alkoholmessung ergab dann einen Wert von über vier Promille, einen Führerschein konnte der Mann nicht vorlegen. Die Ermittlungen dauerten an.

Wieder Autobrände in Berlin

In Berlin haben in der Nacht zu Donnerstag zwei Fahrzeuge gebrannt. Zunächst habe ein Auto in der Liviusstraße in Mariendorf gebrannt, teilte die Polizei am Donnerstagmorgen mit. Eine Brandstiftung konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei ermittle in alle Richtungen. Ein zweites Auto habe kurz darauf in der Ibsenstraße in Prenzlauer Berg gebrannt. In diesem Fall geht die Polizei von Brandstiftung aus.

+++ 28. Juli +++

Tempelhof: Festnahme bei illegalem Waffenkauf

Ein 36-Jähriger ist beim Versuch, eine illegale scharfe Schusswaffe zu erwerben, in Berlin-Tempelhof festgenommen worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, gelang es den Beamten am Dienstagvormittag, den Mann zu fassen, der sich zuvor über einen Messenger-Dienst um den Kauf der Waffe bemüht hatte. Verdeckt arbeitende Ermittler hatten einen Übergabeort vereinbart, wo der Mann nach einer zuvor erfolgten Anzahlung erschien.

Als die Einsatzkräfte dessen Wohnung in Reinickendorf durchsuchten, stießen sie zudem auf Hinweise für einen Rauschgifthandel. Gegen den Mann wird wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz und illegalen Besitzes von Betäubungsmitteln ermittelt.

Kladow: 73-Jährige bei Zusammenstoß mit Radfahrer schwer verletzt 

Eine 73-jährige Fußgängerin ist in Berlin-Kladow mit einem Radfahrer zusammengestoßen und gestürzt. Die Frau zog sich dabei schwere Verletzungen an Kopf, Rumpf und einem Bein zu und wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der 36-jährige Radfahrer, der ebenfalls stürzte, erlitt Hautabschürfungen an Arm und Rumpf und wurde am Unfallort ambulant behandelt. Nach bisherigen Erkenntnissen waren Radfahrer und Fußgängerin am Dienstagabend auf dem kombinierten Rad- und Gehweg des Breithornweges in gleicher Richtung unterwegs, als es zu dem Zusammenstoß kam. Der genaue Unfallhergang muss noch ermittelt werden.

Mehrere Autobrände in Berlin - Polizei geht von Brandstiftung aus

Feuer in der Landsberger Allee. Die Auto brannte komplett aus. Pudwell

Wieder Autobrände in der Hauptstadt. In der Nacht zu Mittwoch brannten nach Angaben der Polizei gleich drei Fahrzeuge. Es wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen. In allen drei Fällen gehen die Behörden aber bisher nicht von einem politischen Motiv aus.

Kurz nach Mitternacht brannte ein Wagen auf dem Lichtenrader Damm vollständig aus. Kurz darauf stand ein  Auto auf dem Mehringdamm in Kreuzberg in Flammen. Durch das Feuer wurde ein nebenstehendes Auto beschädigt. Gegen 2.00 Uhr dann der dritte Brand. Auf einem Parkplatz in der Landsberger Allee in Marzahn-Hellersdorf wurde ein Auto komplett zerstört. Durch Hitze beschädigte ein weiteres Fahrzeug.

+++ 27. Juli +++

Wedding: Mann schlägt Lebensgefährtin, bedroht Zeugen

Ein 31 Jahre alter Mann hat am Montagnachmittag im Wedding seine 20 Jahre alte Lebensgefährtin geschlagen und bedroht. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand und Zeugenbefragungen sei das Paar zunächst gegen 14.30 Uhr vor einer Bar in der Müllerstraße in Streit geraten. Im weiteren Verlauf soll der Tatverdächtige seine Freundin auf einen Innenhof in der Greenwicher Straße gezogen und ihr so lange gegen den Kopf geschlagen haben, bis sie zu Boden gegangen sei. Anschließend soll er auf die 20-Jährige eingetreten und ihr gedroht haben. Als Mitarbeiter der Bar dazwischen gingen und das Paar trennten, habe der 31-Jährige plötzlich ein Messer gezogen und den Helfern damit gedroht, sie abzustechen. Noch bevor alarmierte Polizeikräfte vor Ort eintrafen, sei er in einen BMW gestiegen und davongefahren. Der Brutalo konnte dennoch schnell identifiziert werden, Polizisten trafen ihn in seiner Wohnung jedoch nicht an. Am Abend meldete er sich bei der Polizei. Nach einer Gefährderansprache konnte er wieder gehen. Die in der Bar angetroffene 20-jährige Frau wies augenscheinlich keine Verletzungen auf und lehnte eine ärztliche Behandlung ab. Gegen den Tatverdächtigen wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Bedrohung mit Waffen und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. 

Rettungswagen kollidiert mit Auto - drei Verletzte

Bei einem Zusammenstoß eines Rettungswagens mit einem Auto in Berlin sind drei Menschen verletzt worden. Der Rettungswagen fuhr am Montagnachmittag mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn in Richtung Allee der Kosmonauten im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Dabei ereignete sich der Unfall, bei dem eine Patientin im Rettungswagen, die 79 Jahre alte Autofahrerin und ihr Beifahrer verletzt wurden. Alle drei wurden in ein Krankenhaus gebracht. Wie es zu dem Zusammenstoß kam, war zunächst unklar.

Polizei ermittelt nach Brand eines Autos in Lichtenberg 

Bei einem Autobrand in der Wartenberger Straße im Berliner Bezirk Lichtenberg in der Nacht zu Dienstag hat die Polizei die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen. Dabei sei niemand verletzt worden, teilte die Polizei mit. Immer wieder wurden Autos in den vergangenen Monaten in Berlin durch Feuer zerstört oder beschädigt. Die Polizei nimmt an, dass es sich in vielen Fällen um Brandstiftung handelt.

+++ 26. Juli +++

Marzahn: Tageseinnahmen geraubt

Bei einem Überfall in der Nacht zum Montag wurden einem Restaurantbesitzer in Marzahn die Tageseinnahmen geraubt. Der 55-Jährige erreichte gegen 23.20 Uhr seine Wohnanschrift in der Raoul-Wallenberg-Straße und stieg aus seinem Auto, als ihn plötzlich zwei Unbekannte angegriffen. Das Duo attackierte den Wirt, fügte ihm eine Stichverletzung an der Schulter zu und flüchteten in Richtung Stolzenhagener Straße mit Beuteln, in denen sich die Einkünfte befanden. Der Attackierte kam zu einer ambulanten Behandlung in eine Klinik. Das Raubkommissariat hat die Ermittlungen übernommen.

Dach brennt: Rauchsäule über Schöneberg

Ein Feuer auf einem achtgeschossigen Wohnhaus in Berlin-Schöneberg hat eine weithin sichtbare Rauchsäule verursacht. Laut Feuerwehr war Dachpappe in Brand geraten. Menschen wurden nicht verletzt. Die Bewohner hatten sich eigenständig in Sicherheit gebracht. Das Feuer war aus noch nicht bekannter Ursache am Montagnachmittag ausgebrochen und nach etwa einer Stunde gelöscht. An dem Haus in der Passauer Straße werden den Angaben zufolge derzeit Dachdeckerarbeiten ausgeführt.

Potsdam: Diebe klauen Medikamente aus Arztpraxis

Unbekannte sind in eine Arztpraxis in Potsdam eingedrungen und haben eine noch unbekannte Anzahl verschreibungspflichtiger Medikamente gestohlen. Wie die Polizei in Brandenburg an der Havel am Montag mitteilte, wurde am Sonntagvormittag Einbruchsalarm ausgelöst. Die Täter hatten gewaltsam ein Fenster geöffnet, um in die Praxis zu gelangen. Die Polizei bittet um Hinweise.

Friedrichshain: Kind bei Verkehrsunfall verletzt

Bei einem Verkehrsunfall am Sonntagabend in Friedrichshain ist ein kleiner Junge verletzt worden. Nach den bisherigen Ermittlungen fuhr ein 18-Jähriger gegen 20 Uhr mit einem Ford von der Petersburger Straße kommend in Richtung Warschauer Brücke und stieß an der Kreuzung Frankfurter Tor mit einem Audi zusammen. Die Ampeln waren zum Zeitpunkt der Kollision außer Betrieb. Der fast dreijährige Sohn des 39-jährigen Audi-Fahrers klagte über Bauchschmerzen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der 18-jährige Ford-Fahrer erlitt leichte Kratzer am Arm.

Autodiebe festgenommen

Die Polizei hat in der Nacht zwei Autodiebe festgenommen  Gegen 1.45 Uhr beobachteten die Besitzer eines Mercedes-Transporters, der in der Straße Am Tierpark abgestellt war, wie sich zwei Personen an ihrem Fahrzeug zu schaffen machten, es öffneten und davonfuhren. Alarmierte Polizeikräfte entdeckten den Transporter in der Spindlersfelder Straße, stoppten den Fahrer und nahmen den 38-Jährigen. Sein Komplize, ein 45-jähriger Mann, wurde von den Zeugen in der Nähe des Tatortes gesehen und wiedererkannt und ebenfalls festgenommen.

Oberschöneweide: Festnahme nach Brandstiftung

Polizisten haben am Sonntagvormittag eine Frau in Oberschöneweide festgenommen. Zeugen hatten auf einem Hinterhof eines Hauses an der Triniusstraße gesehen, wie sie an einem fremden Motorrad hantierte. Plötzlich stand das Bike in Flammen, die Frau flüchtete. Während die alarmierte Feuerwehr den Brand löschte, kehrte die Zündlerin zurück und flüchtete abermals, als sie von Zeugen wiedererkannt worden war. Ein Mitarbeiter der Feuerwehr verfolgte die Tatverdächtige. In der Griechischen Allee konnten Polizisten die alkoholisierte Frau festnehmen, als sie von mehreren Personen festgehalten wurde. Gegen die Brandstifterin lag ein gültiger auswärtigen Haftbefehl vor. Die Ermittlungen dauern an.

Fürstenwalde: Fünfjähriger stirbt bei Badeunfall

Nach Wiederbelebungsversuchen ist am Sonntag in einem Schwimmbad in Fürstenwalde (Landkreis Oder-Spree) ein fünf Jahre alter Junge gestorben. Die Polizei teilte am Montag morgen mit, das Kind sei leblos aus dem Wasser geholt worden. Anschließend hätten Retter noch vor Ort versucht, den kleinen Jungen zu reanimieren, nach derzeitigem Kenntnisstand zunächst erfolgreich.

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Anschließend sei der Junge von Einsatzkräften in ein Krankenhaus gebracht worden. Hier kämpften die Ärzte stundenlang um das Leben des Kindes, doch vergeblich. Wie die Polizei weiter mitteilte, sei der Junge in der Klinik wenige Stunden nach seiner Einlieferung verstorben.

Genaue Details zum Unfallhergang wurden zunächst nicht genannt. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Schwielochsee: Baum fällt auf drei Boote - ein Mensch verletzt 

Am Schwielochsee bei Goyatz (Landkreis Dahme-Spreewald) ist ein Baum auf drei Boote gestürzt, dabei wurde ein Mensch verletzt. Es sei zunächst unklar gewesen, wie viele Personen sich auf den beschädigten Booten befanden, die nahe am Ufer lagen, teilte die Feuerwehr am Montagmorgen mit. Eine verletzte Person wurde von Einsatzkräften in ein Krankenhaus gebracht. Zwei weitere Menschen seien zunächst vermisst, jedoch außerhalb der Boote unverletzt gefunden worden. Durch den starken Regen sowie den Wind sei die Lage vor Ort zunächst unübersichtlich gewesen.

Rummelsburg: Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in Flammen

Seit dem frühen Morgen steht der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses im Berliner Ortsteil Rummelsburg in Flammen. Die Bewohner des Hauses in der Giselastraße seien in Sicherheit gebracht worden, teilte die Feuerwehr am Montagmorgen mit. Wegen der andauernden Löscharbeiten sei die Straße momentan gesperrt. Verletzte seien bislang nicht gemeldet worden. Für die Anwohner bestehe keine Gefahr. Warum das Feuer im Berliner Bezirk Lichtenberg ausbrach, sei bislang unklar.

+++ 25. Juli +++

Junger Mann bei Raubüberfall mit Messer verletzt

Zwei Jugendliche haben einen jungen Mann in Berlin-Wedding überfallen, mit einem Messer bedroht und bestohlen. Der 19-Jährige war am frühen Sonntagmorgen zu Fuß in einer Grünanlage an der Hochstädter Straße unterwegs, wie die Polizei mitteilte. Dort erschien demnach das Duo und forderte sein Handy.

Er weigerte sich jedoch, das Gerät abzugeben - daraufhin schubsten sie ihn zu Boden. Einer der Unbekannten hielt ihm ein Messer vor den Hals und verletzte ihn. Der junge Mann konnte eigenen Angaben zufolge jedoch danach greifen und es wegwerfen. Anschließend rannte er weg - allerdings ohne sein Handy, das die Angreifer ihm gestohlen hatten. Sie flüchteten unerkannt. Von Fußgängern alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus.

Mehrere Täter stehlen Geldautomat in Wilmersdorf

Unbekannte haben in Berlin-Wilmersdorf einen Geldautomaten aus der Verankerung gerissen und gestohlen. Zeugen hätten am frühen Sonntagmorgen beobachtet, wie mehrere dunkel gekleidete Menschen den Automaten aus der Verankerung in einer Hauswand in der Mainzer Straße gerissen und auf ein Fahrzeug geladen hätten, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Anschließend seien sie damit sowie mit einem weiteren Fahrzeug in Richtung Bundesplatz geflohen.

Mehrere Menschen mit Druckluftpistole angeschossen und verletzt

Zwei Unbekannte sollen in Berlin-Wilmersdorf vermutlich mit einer Druckluftwaffe auf eine Fußgängerin geschossen haben - wenig später wird ein Mann in Reinickendorf mit einer ähnlichen Waffe verletzt. Laut Polizei gibt es indes keine Hinweis auf einen Zusammenhang zwischen beiden Taten. Die 31-Jährige war am Samstagabend kurz vor Mitternacht mit ihren Hunden in der Nachodstraße unterwegs, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Plötzlich sollen zwei Maskierte aufgetaucht sein und auf sie geschossen haben. Anschließend flüchtete das Duo unerkannt. Die Frau erlitt Platzwunden an den Armen und der Brust. Die alarmierte Polizei fand vor Ort Projektile, die auf Druckluftwaffen schließen lassen. Der genaue Ablauf und der Hintergrund der Tat waren zunächst unklar.

Am Sonntagmorgen meldete sich ein Mann aus Reinickendorf bei der Polizei, der ebenfalls angeschossen wurde. Er habe gegen 3.40 auf seinem Balkon in der Lindauer Allee gestanden und plötzlich einen stechenden Schmerz in der Schulter gefühlt. Auch hier stammte das Geschoss nach ersten Erkenntnissen aus einem Druckluftgewehr. Er konnte den Angaben zufolge nicht sagen, wer auf ihn gezielt hatte. Der Verletzte wurde ambulant behandelt.

Polizei löst Party mit rund 4000 Menschen im Volkspark Hasenheide auf

Die Polizei hat in der Nacht zum Sonntag eine Party mit rund 4000 Menschen im Volkspark Hasenheide in Berlin-Neukölln aufgelöst. Anwohnerinnen und Anwohner hatten sich am späten Samstagabend über laute Musik im Park beschwert, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Nach der Christopher-Street-Day-Demo am Samstag hatte es nach ersten Erkenntnissen auch Teilnehmende in die Hasenheide verschlagen.

Die Einsatzkräfte ließen die Musik stoppen und forderten die Feiernden auf, den Park zu verlassen. Erst am frühen Morgen war der Einsatz beendet, wie eine Polizeisprecherin sagte. Die meisten hätten ohne Widerstand auf die Anweisungen der Beamten gehört. Nur in Einzelfällen hätten Feiernde aus dem Park gedrängt werden müssen.

+++ 24. Juli +++

Badeunfall am Schlachtensee! 20-Jähriger wird vermisst

Am Freitagabend wurde die Berliner Polizei zu einem Einsatz am Schlachtensee gerufen. Ein junger Mann (20), war mit seinem Stand-Up-Paddle auf dem See unterwegs, fiel ins Wasser und ging unter. Eine Suche verlief zunächst erfolglos. Auch mit der Hilfe von Polizeihubschraubern, Tauchern und des DLRG konnte der junge Mann nicht gefunden werden. Zwei Stunden später wurde die Suche zunächst unterbrochen und sollte am Samstag fortgesetzt werden. Die Angehörigen des Vermissten sind informiert.

+++ 23. Juli +++

Bande mit Hund und Messer verprügelt zwei Kenianer in Prenzlau: Staatsschutz ermittelt

Mehrere Personen sollen am Donnerstagabend in Prenzlau (Uckermark) zwei Männer attackiert und einen von ihnen verletzt haben. Das teilte die Polizeiinspektion Uckermark am Freitag mit. Den Angaben zufolge handelt es sich bei den Opfern um zwei 26 und 27 Jahre alte Kenianer. Einer von beiden habe einen Faustschlag gegen den Kopf bekommen, sein Begleiter sei mit einem Messer an der Hand verletzt worden.

Nachdem es den beiden Männern gelungen sei zu fliehen, hätten sie die Polizei informiert. Eine anschließende Fahndung blieb erfolglos. Die Polizei geht von vier männlichen Tätern aus, die einen Hund mit sich führten. Der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz der Polizeidirektion Ost ermittelt. Die Motive der Angreifer sind noch unklar. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden. Die Ermittler sind unter der Telefonnummer 03984/350 oder im Internet unter www.polizei.brandenburg.de zu erreichen. Auch jede andere Polizeidienststelle nehme Informationen zu dem Vorfall entgegen.

Kiloweise Stoff: Polizei nimmt 37-Jährigen in Drogen-Wohnung fest

Die Polizei hat in einer Wohnung in Berlin mehrere Kilogramm Drogen gefunden und einen 37-Jährigen festgenommen. Die Ermittler hatten einen Hinweis erhalten, dass an dem Ort in Neukölln mit illegalen Betäubungsmitteln gehandelt werde, teilte die Polizei am Freitag mit. Bereits im Treppenhaus hätten Beamte einen deutlichen Cannabisgeruch wahrgenommen. Mit einem zwischenzeitlich erwirkten richterlichen Durchsuchungsbeschluss hätten die Polizisten die Wohnung betreten und den Mann festgenommen.

Da die Beamten mehrere Kilogramm Drogen fanden, wird nun wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge ermittelt.

Mutmaßlicher Auto-Brandstifter in Haft

(dpa/bb) Die Polizei hat einen mutmaßlichen Brandstifter festgenommen, der in der Nacht zum Sonntag in Brandenburg/Havel ein am Straßenrand geparktes Auto angezündet haben soll. Der 43-Jährige sei nach intensiven Ermittlungen und der Auswertung von Spuren am Tatort identifiziert worden, berichtete die Polizei am Freitag. Ein Richter habe Haftbefehl gegen den 43-Jährigen erlassen, der anschließend in ein Gefängnis gebracht worden sei. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen weiterer Branddelikte.

Telefonbetrüger erbeuten zweimal Geld von derselben Rentnerin

Weil eine Rentnerin aus dem Kreis Barnim vor fünf Monaten gleich zweimal Opfer von denselben Telefonbetrügern wurde, setzt die Polizei nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Die 76 Jahre alte Frau wurde von den Tätern an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zur Übergabe von Bargeld bewegt, wie die Polizei in Barnim am Freitag mitteilte.

Zunächst tischten die Betrüger in einem Telefongespräch die Geschichte über einen Verkehrsunfall des Enkelsohns auf. Dieser müsse ins Gefängnis, wenn nicht eine Kaution gezahlt werden würde. Die Frau hob den Angaben zufolge deshalb Geld ab und fuhr mit einem Taxi nach Frankfurt (Oder) und übergab auf polnischer Seite einem angeblichen Zivilpolizisten das Geld. Die Betrüger hatten damit nicht genug: Am nächsten Tag brachten sie die Frau mit dem Hinweis, dass es zu spät für die Entlassung des Enkelsohns gewesen sei, erneut dazu, eine höhere Geldsumme abzuheben und an gleicher Stelle dem falschen Polizisten zu übergeben. Zur Höhe der Geldzahlungen machte die Polizei keine Angaben.

+++ 22. Juli +++

66-Jähriger rast mit Auto gegen Baum und stirbt

Bei einem tragischen Verkehrsunfall ist auf der Bundesstraße 189 zwischen Heiligengrabe (Ostprignitz-Ruppin) und Kemnitz ein 66-jähriger Autofahrer ums Leben gekommen. Der Mann sei mit seinem Auto am Donnerstagmorgen aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen einen Straßenbaum geprallt, berichtete die Polizeidirektion Nord. Der 66-Jährige sei trotz Reanimationsmaßnahmen noch am Unfallort gestorben. Die Bundesstraße musste für die Unfallaufnahme kurzzeitig gesperrt werden.

Biker angefahren, liegen gelassen und geflüchtet: Zeugen gesucht!

Unfall verursacht, das verletzte Opfer liegengelassen und einfach weitergefahren: Die Polizei sucht einen Autofahrer, der durch seine Fahrweise einen Biker zu Sturz brachte. Der Unfall ereignete sich am Samstag, den 10. Juli 2021, gegen 17.25 Uhr. Der 37-Jährige Motorradfahrer war auf der Stadtautobahn A100 Fahrtrichtung Süd/A113 unterwegs. Dabei benutzte er die zweite Spur von links von insgesamt vier Fahrspuren, als unmittelbar hinter der Anschlussstelle Buschkrugallee ein bislang noch unbekannter Autofahrer mit seinem Auto von der rechts daneben befindlichen Fahrspur auf die Spur des Yamaha-Fahrers wechselte.

Dabei berührte der Unbekannte mit seinem Auto den Kradfahrer. Dieser stürzte und zog sich schwere Rumpf- sowie leichte Verletzungen an Armen und Beinen zu. Der Autofahrer soll kurz angehalten und ausgestiegen sein, fuhr jedoch weiter und flüchtete unerkannt vom Unfallort. Ersthelfer versorgten den Verletzten und alarmierten Rettungskräfte der Feuerwehr und der Polizei. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zum Verursacher machen können, bittet die Polizei sich zu melden: Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 (City), 10243 Berlin, Rüdersdorfer Str. 61, unter der Telefonnummer (030) 4664 – 572800, oder per E-Mail: Dir5K23@polizei.berlin.de. Auch alle anderen Polizeidienststellen nehmen Hinweise entgegen.

Brand in Krankenhaus: Polizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung

Nach einem Brand auf der psychiatrischen Station eines Krankenhauses in Berlin-Lichtenberg hat die Polizei Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung aufgenommen. Es habe am frühen Donnerstagmorgen ein Bett gebrannt, teilte die Polizei mit. Dabei sei niemand verletzt worden. In dem Zimmer sei ein 24 Jahre alter Mann untergebracht gewesen.

Dreijähriger läuft auf die Straße und wird von Auto erfasst

Ein drei Jahre alter Junge ist von einem Auto erfasst worden und hat sich das Bein gebrochen. Er und seine Mutter seien auf der Kiefholzstraße im Berliner Ortsteil Baumschulenweg unterwegs gewesen, als das Kind sich von der Hand der Mutter losriss und auf die Straße rannte, teilte die Polizei am Donnerstagmorgen mit. Die Mutter habe versucht ihren Sohn aufzuhalten, konnte den Zusammenstoß aber nicht verhindern. Der Dreijährige wurde von Einsatzkräften in ein Krankenhaus gebracht.

Radfahrerin stößt beim Abbiegen mit Auto zusammen - schwer verletzt

Bei einem Zusammenstoß mit einem Auto ist eine Radfahrerin am Mittwochabend schwer verletzt worden. Die Frau sei auf der Sachtlebenstraße im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf vom Radweg auf die Straße gefahren, um links abzubiegen, teilte die Polizei am Donnerstagmorgen mit. Bei dem Zusammenstoß erlitt die Frau schwer Kopfverletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

+++ 21. Juli +++

62-Jähriger attackiert Rettungskräfte und geht mit Eisenstange auf Polizisten los

Die Polizei hat am Dienstag in Eberswalde einen rabiaten 62-Jährigen in einer Gartenkolonie überwältigt. Zuvor hatte der Mann Rettungskräfte attackiert und war auf die Polizisten mit einer Eisenstange losgegangen.

Betrunkener Lkw-Fahrer rastet aus und verletzt zwei Polizisten

Ein betrunkener Lkw-Fahrer ist bei einer Blutabnahme ausgerastet und hat dabei zwei Polizisten leicht verletzt. Der 47-Jährige sei zuvor auf der A11 zwischen den Anschlussstellen Wandlitz und Bernau Nord gestoppt worden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Ein zunächst durchgeführter Atemalkoholtest ergab 1,95 Promille. Mehrere Zeugen hatten zuvor beobachtet, wie das Gespann Schlangenlinien fuhr und informierten die Polizei. Die Beamten griffen den Fahrer auf und brachten ihn in ein Krankenhaus nach Bernau (Barnim), wo er plötzlich gewalttätig wurde. Jetzt muss sich der 47-Jährige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Inferno in Milchviehbetrieb - Acht Tiere getötet

Im Dorf Schlalach (Potsdam-Mittelmark) ist in einem Milchviehbetrieb ein Kuhstall ausgebrannt. Das Feuer sei nach ersten Erkenntnissen am Vormitttag im Bereich der Melkanlage ausgebrochen und habe dann auf den gesamten Stall übergegriffen, berichtete die Polizei am Mittwoch. Drei Kühe seien in dem Staal verendet, die übrigen Tiere konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Allerdings seien fünf weitere Kühe so schwer verletzt worden, dass sie von Tierärzten eingeschläfert werden mussten, so die Polizei. Menschen wurden nicht verletzt.

Nach Angaben der Feuerwehr-Regionalleitstelle Brandenburg/Havel war der Brand am Nachmittag gelöscht, die Einsatzkräfte hätten aber nicht verhindern können, dass das Dach des etwa 30 mal 15 Metern großen Stalls einstürzte. Die Rettungskräfte hätten zunächst eine Biogas-Anlage und einen Gastank in der Nähe des Brandorts sichern und ein Übergreifen der Flammen auf weitere Anlagen verhindern können.

Bei den Löscharbeiten waren bis zu 80 Feuerwehrleute aus dem Amt Niemegk, Treuenbrietzen und Bad Belzig im Einsatz. Wegen der starken Rauchentwicklung hatte die Polizei die Bevölkerung per Lautsprecherdurchsagen gewarnt und aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Prenzlauer Berg: Jogger bricht mit Herzinfarkt zusammen

Polizisten des Polizeiabschnitts haben am Dienstagnachmittag mit Unterstützung eines Arztes und eines Medizinstudenten einen Mann in Prenzlauer Berg erfolgreich reanimiert. Passanten meldeten sich gegen 16.45 Uhr in der Wache in der Eberswalder Straße und berichteten von einem Jogger, der auf dem gegenüberliegenden Parkplatz plötzlich zusammengebrochen war. Mehrere Dienstkräfte eilten zu dem leblosen Mann, der keine Vitalfunktionen aufwies und bereits blau angelaufen war.

Eine Polizeimeisterin und ein Polizeioberkommissar leiteten sofort die Wiederbelebung ein, während Kollegen zurück zur Wache liefen, die Feuerwehr alarmierten und einen Defibrillator holten. Ein zufällig vorbeikommender 30-jähriger Arzt übernahm die Beatmung des Hilflosen, während ein weiterer 28-jähriger Passant, der sich als Medizinstudent ausgab, sich um den Anschluss des Defibrillators kümmerte.

Gemeinsam gelang es den Helfenden, dass bei dem 57-Jährigen Atmung und Puls einsetzten. Kurz darauf wurde der Patient dem zwischenzeitlich alarmierten Rettungsdienst übergeben, der ihn zur intensivmedizinischen Behandlung in eine Klinik brachte. Nach ersten Erkenntnissen soll der Jogger einen Herzinfarkt erlitten haben.

Auto überschlägt sich in Berlin-Spandau - Fahrer leicht verletzt

Das Auto eines 52 Jahre alten Mannes hat sich am Dienstagabend in Berlin-Spandau überschlagen, nachdem der Fahrer auf dem Brunsbütteler Damm zwei parkende Autos sowie einen Laster gestreift hatte. Er sei mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei am Mittwochmorgen mit. Warum der 52-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, sei Gegenstand der aufgenommenen Ermittlungen.

+++ 20. Juli +++

Hubschrauber-Einsatz bei Velten: Schwerverletzter nach Verkehrsunfall auf A111

Bei einem Unfall auf der A111 im Landkreis Oberhavel ist ein 34-Jähriger schwer verletzt worden. Der Kleintransporterfahrer sei in Richtung Berlin in Höhe Velten auf ein Lastwagengespann aufgefahren, das auf die Autobahn auffahren wollte, teilte die Polizei mit. Der Fahrer des Kleintransporters wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er wurde mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Der Lastwagen kam von der Fahrbahn ab, der 46 Jahre alte Fahrer blieb aber unverletzt.

Jugendliche nach Streit am Gleisdreieck angegriffen und verletzt 

Nach einem Streit zwischen zwei Gruppen Jugendlicher sind in der Nacht zu Dienstag zwei 17-Jährige am Berliner Park am Gleisdreieck verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, seien die Jugendlichen mit einer zunächst unbekannten Tatwaffe angegriffen worden. Sie wurden von Einsatzkräften in ein Krankenhaus gebracht und dort behandelt.

Nauen: Motorradfahrer prallt gegen Baum und stirbt 

In Nauen ist ein Motorradfahrer gegen einen Baum geprallt und gestorben. Der 46 Jahre alte Mann sei am Montagabend von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gefahren, sagte eine Polizeisprecherin. Er starb noch an der Unfallstelle an seinen Verletzungen. Andere Fahrzeuge seien der Sprecherin zufolge nicht beteiligt gewesen. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen.