Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei (Symbolfoto). 
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei (Symbolfoto).  dpa/Christoph Soeder 

+++ 30. November +++

Kripo durchsucht neun Berliner Wohnungen wegen politischer Kriminalität

Das Berliner Landeskriminalamt (LKA) hat am frühen Mittwochmorgen eine ganze Reihe von Wohnungen wegen politisch motivierter Straftaten durchsucht. Beteiligt waren an einigen Orten auch Spezialeinsatzkommandos (SEK), wie die Polizei bei Twitter mitteilte. Den genauen Grund für das Vorgehen nannte die Polizei zunächst nicht. Koordiniert wurde das Vorgehen vom Staatsschutz im LKA, der für politische Extremisten und politisch motivierte Kriminalität zuständig ist, und der Staatsanwaltschaft.

Durchsucht wurden seit 6.00 Uhr insgesamt neun Wohnungen in Spandau, Moabit, Gesundbrunnen, Prenzlauer Berg, Mariendorf, Köpenick und Hellersdorf. Mehr als 60 Polizisten seien seit den Morgenstunden im Einsatz.

Die Kripo beschlagnahmte offenbar Computer und Handys. Bei Twitter hieß es von der Polizei: „Teams von bis zu 6 Einsatzkräften überreichen die Durchsuchungsbeschlüsse, erläutern die Maßnahmen und belehren die Beschuldigten. Die Beweismittel können freiwillig herausgegeben werden, andernfalls wird durchsucht. Unsere Kolleg. machen außerdem das Angebot einer Vernehmung.“

+++ 29. November +++

Mann sticht Mitbewohner mit Messer mehrfach in Hals und Rücken

Ein 19-Jähriger soll seinen Mitbewohner in einem Wohnheim in Berlin-Reinickendorf mit Stichen verletzt haben. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Den Verletzungen soll in der Nacht zu Dienstag in der Scharnweberstraße ein Streit unter Zimmergenossen vorausgegangen sein, wie die Polizei mitteilte. Der an Rücken und Hals verletzte 19-Jährige wurde zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Der gleichaltrige Tatverdächtige konnte bei der Durchsuchung des Wohnheims zunächst nicht angetroffen werden, wie es hieß. Er wurde festgenommen, als er einige Stunden später in das Wohnheim zurückgekehrte.

Hohenschönhausen: Einbruch im Tierheim – Tresor aus Wand gerissen

Das Berliner Tierheim ist nach eigenen Angaben Opfer eines schweren Einbruchs geworden. In der Nacht zu Dienstag sei in die Büroräume auf dem Gelände im Ortsteil Falkenberg in Hohenschönhausen im Nordosten Berlins eingebrochen worden, teilte der Tierschutzverein am Dienstag als Betreiber des Tierheims mit. „Die Täter hinterließen im Eingangsbereich und in den Büroräumen der Tierheimleitung eine Spur der Verwüstung. Wände wurden aufgebrochen, Glastüren zerstört und ein Tresor wurde aus der Wand gerissen.“ Die Tiere seien nicht betroffen gewesen. Schon früher hab es „einige harmlosere Einbrüche gegeben, so brutal ist aber noch nie vorgegangen worden“. Die Polizei bestätigte, dass eine Anzeige wegen des Einbruchs eingegangen sei.

Friedrichshagen: Netto im Müggelseedamm brennt vollständig aus

Über 100 Feuerwehrleute haben einen in Brand geratenen Supermarkt am Berliner Müggelsee gelöscht. Der Laden war am Montagabend in Flammen aufgegangen, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Das Dach des Marktes stürzte komplett ein. Die Feuerwehrleute konnten das Gebäude deswegen nur von außen löschen. Gegen 2 Uhr nachts war der Brand unter Kontrolle, wie die Berliner Feuerwehr auf Twitter mitteilte. Verletzt wurde niemand: Der Supermarkt war bereits geschlossen, als das Feuer ausbrach. Für Menschen in benachbarten Wohnhäusern bestand laut dem Sprecher keine Gefahr. Wie es zu dem Feuer im Supermarkt kam, war zunächst unklar.

In Friedrichshagen ist ein Netto-Markt komplett ausgebrannt.
In Friedrichshagen ist ein Netto-Markt komplett ausgebrannt. Morris Pudwell

+++ 28. November +++

Nach tödlicher Messerstecherei in Berlin: 33-Jähriger am BER-Flughafen festgenommen 

Nach der Bluttat floh er in die Türkei und ist nun beim Versuch, wieder nach Deutschland einzureisen, festgenommen worden: Am 3. Oktober verstarb das Opfer in einem Berliner Krankenhaus, nachdem der Mann in Schöneberg tags zuvor niedergestochen worden war. Trotz einer Not-OP erlag der 35-Jährige an seinen schweren Verletzungen. Von Istanbul kommend wollte der Tatverdächtige wieder über den BER-Flughafen einreisen. Da gegen den Mann ein Haftbefehl bestand, wurde dieser bei der Einreise vollstreckt. Bei dem tödlichen Streit soll es um Drogen gegangen sein. 

86-jähriger Autofahrer übersieht Rettungswagen und wird schwer verletzt

Ein 86-jähriger Autofahrer ist auf einer Kreuzung in Berlin-Lichtenberg mit einem Rettungswagen kollidiert und dabei schwer verletzt worden. Der Mann fuhr am Sonntagmorgen bei Grün auf der Landesberger Allee in Richtung Rhinstraße, als er auf der Kreuzung mit einem Rettungswagen zusammenstieß. Der 86-Jährige hat sowohl das Blaulicht als auch das Martinshorn des sich im Einsatz befindenen Rettungswagens nicht bemerkt und ist ungehindert bei grüner Ampel auf die Kreuzung gefahren.

Der Autofahrer erlitt schwere Verletzungen am Oberkörper und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Sowohl der Patient des Rettungswagens als auch die beiden anwesenden Rettungssanitäter blieben bei dem Zusammenprall unverletzt. Im Zuge der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme blieb die Siegfriedstraße in Richtung Liebenwalder Straße bis in die Mittagsstunden gesperrt.

Verletztes Kind (1) bei Brand in Moabit

Bei einem Brand in einer Gemeinschaftsunterkunft der Berliner Stadtmission ist ein Kind verletzt worden. Das Feuer brach am Sonntagnachmittag in dem Haus in der Lehrter Straße in Berlin-Moabit aus, wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge war ein Müllbeutel im Treppenhaus in Brand geraten. Ein 37 Jahre alter Bewohner habe die Flammen mit einem Feuerlöscher löschen können. Die Feuerwehr war mit 60 Einsatzkräften vor Ort. Vier Menschen, unter ihnen der 37-Jährige und ein einjähriges Kind, kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Der Mann wurde stationär aufgenommen. Die Lehrter Straße war zwischenzeitlich gesperrt. Nun ermittelt die Polizei zum Brandgeschehen.

+++ 27. November +++

Oberhavel: 86-jähriger Rollstuhlfahrer fährt Frau auf Parkplatz um

Ein 86 Jahre alter Rollstuhlfahrer hat während des Weihnachtsmarktes in Leegebruch eine Fußgängerin angefahren und schwer verletzt. Die Polizei in Landkreis Oberhavel ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung. Der Unfall habe sich am Samstag auf einem Parkplatz für den Weihnachtsmarkt ereignet, sagte ein Polizeisprecher. Die 68 Jahre alte Frau wurde in eine Klinik gebracht. Ob der Rollstuhlfahrer bereits vom Weihnachtsmarkt kam und möglicherweise Alkohol getrunken hatte, sei nicht bekannt.

Blutiges Brecheisen in Charlottenburg: Mann auf Intensivstation

Nach einer Schlägerei vor einer Sportsbar in der Kaiser-Friedrich-Straße (Charlottenburg) kurz nach 23 Uhr musste ein Mann (44) auf die Intensivstation gebracht werden. Vermutlich wurde er mit einem Brecheisen niedergeschlagen, das blutbeschmiert vor dem Lokal lag. Neun Männer waren auf vier andere losgegangen, nachdem der später schwer Verletzte vor der Bar gepinkelt hatte. Die größere Gruppe machte sich unerkannt davon, die drei anderen angegriffenen Männer (38, 38, 42) wurden leicht verletzt und mussten nicht behandelt werden.

Schwere Körperverletzung in Prenzlauer Berg: Opfer verliert wohl ein Auge

Bei einer Auseinandersetzung in einer Bar in Prenzlauer Berg wurde gestern Nachmittag ein Mann (37) so schwer von einem Unbekannten verletzt, dass er voraussichtlich auf dem rechten Auge erblinden wird. Nach bisherigen Erkenntnissen war es gegen 15.10 Uhr in der Bar in der Bernauer Straße zwischen schwer betrunkenen Opfer und einem bisher unbekannten Mann zu einem Streit gekommen. Die Männer hatten zuvor gemeinsam Fußball gesehen. Der Unbekannte hatte so heftig auf seinen Kontrahenten eingeschlagen, dass er erhebliche Verletzungen im Gesicht und am Kopf erlitt.  Der Tatverdächtige hatte die Bar anschließend verlassen. Der Schwerverletzte, bei dem eine Atemalkoholmessung einen Wert von rund 3,2 Promille ergab, verlor bei Eintreffen der Rettungskräfte das Bewusstsein. Sein Augapfel war beschädigt und das Auge blutete stark. Die Rettungskräfte brachten ihn umgehend in ein Krankenhaus.  Von den anderen anwesenden Gästen soll nach jetzigem Ermittlungsstand niemand eingegriffen haben.  

Mann bricht Polizist in Steglitz die Nase

Ein Mann (40) hat am Abend einem Polizisten die Nase gebrochen. Die Polizei war wegen des Verdachts Häuslicher Gewalt gegen 20 Uhr in die Steglitzer Siemensstraße gerufen worden, es hatte lauten Streit in einer Wohnung gegeben. Der Tatverdächtige reagierte sofort sehr aggressiv auf die Beamten, musste sich deshalb auf den Boden legen, wo ihm Handschellen angelegt wurden. Nachdem die Beamten den Mann aufgerichtet hatten, schlug dieser mit seinem Kopf so heftig gegen das Gesicht eines Polizeihauptkommissars, dass dessen Nase brach. Außerdem beleidigte und bedrohte der Mann den verletzten Polizisten fortwährend. In einem Polizeigewahrsam wurde dem 40-Jährigen Blut abgenommen und er wurde erkennungsdienstlich behandelt.  Ermittlungen werden wegen Bedrohung, Körperverletzung und Tätlichen Angriffs geführt.

BVG statt BMW: Zwei Raser flogen in Zehlendorf aus der Kurve 

Boing, boing: Gleich zwei BMW-Fahrer (23, 24) flogen nachts auf der Lindenthaler Allee aus der Kurve. Sie hatten in Zehlendorf ein illegales Rennen gefahren, sagten Zeugen. Die Auto beschädigten eine Warnbake und einen Gartenzaun und kamen auf einer Grünfläche vor einem Wohnhaus zum Stehen. Eine freiwillige Alkoholmessung bei dem 23-Jährigen ergab einen Wert von rund 1,7 Promille. Auch in der Atemluft des 24-Jährigen, der nach dem Unfall über Schwindelgefühle klagte, war deutlicher Alkoholgeruch festzustellen. Feuerwehrleute versorgten ihn vor Ort. Beide Männer wurden anschließend für Blutentnahmen in einen Polizeigewahrsam gebracht und von dort wieder entlassen. Ihre Autos und ihre Führerscheine hat jetzt die Polizei.

Fünf auf einen Streich: Betrunkener sorgt in Reinickendorf für Schrott

Ein Mann (33), bei dem später zwei Promille gemessen wurden, knallte mit seinem VW um 0.15 Uhr in einer Kurve der Reginhardtstraße frontal gegen ein geparktes Auto. Es wurde nach hinten geschoben, vier Autos wurden dabei neben dem VW beschädigt. Der Unfallfahrer erlitt Kopf- und Armverletzungen, liegt stationär im Krankenhaus. Der Führerschein ist weg.

+++ 26. November +++

Gegen PKK-Verbot - Mehr als 1000 Menschen demonstrieren in Berlin 

Mehr als tausend Menschen haben nach Polizeiangaben am Sonnabend in Berlin gegen ein Verbot der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) demonstriert. „In der Spitze waren es etwa 1400 Demonstranten, zum Schluss noch 200“, sagte ein Polizeisprecher. Der Protestzug startete am Hermannplatz in Neukölln und endete am Nachmittag am Oranienplatz in Kreuzberg.

Die Demonstration stand unter dem Motto „PKK-Verbot aufheben - Für eine demokratische Lösung der kurdischen Frage“. Das Verbot schränke die Grundrechte der kurdischen Gemeinschaft in Deutschland ein. Politische Aktivitäten im Sinne der Versammlungs- und Organisationsfreiheit würden kriminalisiert, schrieben die Organisatoren der Aktion „PKK-Verbot aufheben“ auf ihrer Internet-Seite. Die PKK wird von der Europäischen Union auf der Liste der Terrororganisationen geführt.

Vereinzelt seien PKK-Symbole gezeigt, verbotene Flaggen geschwenkt und Pyro-Technik gezündet worden, teilte der Polizeisprecher mit. Meldungen über größere Störungen lagen zunächst nicht vor. 380 Polizeikräfte waren den Angaben zufolge im Einsatz.

Teilnehmer der Demonstration gegen das PKK-Verbotes stehen am Berliner Hermannplatz. 
Teilnehmer der Demonstration gegen das PKK-Verbotes stehen am Berliner Hermannplatz.  dpa/Paul Zinken

Britz: Ohne Führerschein Unfall gebaut

Nach einem Unfall in Berlin-Britz ist ein Auto in Brand geraten. Ein 23-Jähriger hatte zuvor mit seinem Wagen einem Autofahrer (49) die Vorfahrt genommen, wie die Polizei am Sonnabend mitteilte. Der junge Mann hat laut Polizei keinen Führerschein.

Die beiden Fahrzeuge krachten den Angaben zufolge in der Nacht auf Samstag an der Kreuzung Gielower Straße/Fritz-Reuter-Allee zusammen. Durch den Unfall geriet der von dem 23-Jährigen gefahrene Wagen im Bereich des Motorraums in Brand, die Feuerwehr löschte die Flammen. Verletzt wurde niemand. Der junge Mann gab laut Polizei an, das Fahrzeug ohne Einverständnis seines Vaters genutzt zu haben, der sich derzeit im Urlaub befinde. 

Fußgänger in Tegel bei Unfall mit Polizeiauto verletzt

Bei einem Unfall mit einem Einsatzwagen der Polizei ist ein 26 Jahre alter Fußgänger am Kopf verletzt worden. Der Einsatzwagen war zunächst einem Lastwagen ausgewichen, geriet dabei auf den Gehweg und erfasste den Fußgänger, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der 26-Jährige wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll der Einsatzwagen am Freitagabend mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn auf dem rechten Fahrstreifen der Berliner Straße in Tegel unterwegs gewesen sein. Ein 53 Jahre alter Lastwagenfahrer bog den Angaben zufolge vom linken Fahrstreifen nach rechts in die Einfahrt eines Supermarktes. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, sei der Polizist mit dem Einsatzwagen auf den Gehweg gefahren und erfasste den Fußgänger. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Schöneberg: Fußgänger wird in Frontscheibe geschleudert und schwer verletzt

In der Nacht zu Samstag gegen 22.30 Uhr erfasste der Fahrer eines Mazda einen Fußgänger an der Hauptstraße Ecke Dominicusstraße in Berlin-Schöneberg. Der Fußgänger wurde in die Frontscheibe geschleudert und blieb verletzt auf der Fahrbahn liegen. Ein Notarzt und Notfallsanitäter versorgten den Fußgänger und transportierten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus. Die Beamten des örtlichen Polizeiabschnitts ermitteln zur Unfallursache.

Waidmannslust: Zivilbeamte nehmen mutmaßliche Tankstellen-Einbrecher fest

Drei junge Männer sind in eine Tankstelle in Berlin-Waidmannslust eingebrochen. Zivilpolizisten beobachteten das Trio am frühen Samstagmorgen am Zabel-Krüger-Damm im Nordwesten der Stadt, wie die Beamten mitteilten. Die drei jungen Männer warfen demnach einen Gullydeckel durch eine Scheibe der Tankstelle und gelangten ins Innere. Bei ihrer anschließenden Flucht nahmen die Polizisten einen 16-Jährigen und einen 20-Jährigen fest. Der Dritte, bei dem es sich um einen 17-Jährigen handeln soll, entkam unerkannt. Die Beamten fanden mutmaßliches Diebesgut, darunter Zigaretten. Die Festgenommenen gaben an, unter dem Einfluss von Medikamenten zu stehen. Die Beamten ordneten eine Blutprobe an und brachten beide vorübergehend in einen Gewahrsam. Ihnen wird schwerer Diebstahl und Sachbeschädigung vorgeworfen.

Kreuzberg: Schlägerei im Görlitzer Park mehrere Verletzte

Am Morgen kam es im Görlitzer Park an der Skalitzer Straße Ecke Görlitzer Straße in Berlin-Kreuzberg zu einer Auseinandersetzung, bei der es zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen kam. Nach ersten Erkenntnissen wurden zwei Männer verletzt, beide kamen in ein Krankenhaus. Die anderen Personen sollen sich vor Eintreffen der Polizei und Feuerwehr in unbekannte Richtung entfernt haben.

Toter und Verletzter nach Wohnungsbrand in Schöneberg

Bei einem Wohnungsbrand in Schöneberg starb am Freitagabend eine Person. Gegen 21.30 Uhr brach nach ersten Informationen in der Maaßenstraße im Seitenflügel eines Mietshauses in einer Wohnung im ersten Obergeschoss ein Feuer aus. Die Feuerwehr war mit 54 Einsatzkräften vor Ort. Während der Löscharbeiten wurde ein lebloser Bewohner gefunden. Die Person konnte nicht reanimiert werden. Ein weiterer Bewohner wurde nach ersten Angaben verletzt. 

Luckenwalde: Dach von Textildiscounter stürzt ein

In Luckenwalde (Landkreis Teltow-Fläming) ist das Dach eines Ladengeschäfts eingestürzt. Menschen wurden nach dem vorläufigen Stand der Ermittlungen nicht verletzt, sagte ein Sprecher des Polizeilichen Lagedienstes am Samstagvormittag. Der genaue Zeitpunkt des Unglücks an dem Flachbau war zunächst unklar. „Es wurde morgens um halb acht gemeldet. Das Dach kann aber schon vorher zusammengefallen sein, in der Zeit vom Ladenschluss am Freitag bis zum Samstagmorgen“, sagte der Sprecher. Die „B.Z.“ (Online) hatte zuvor berichtet.

Die Deckenkonstruktion krachte demnach direkt auf die Ware im Inneren des Textildiscounters. Von außen waren zerborstene Holz- und Metallteile am Dach zu sehen. Die Einsturzursache war den Angaben zufolge zunächst unklar. „Die Kriminalpolizei ist vor Ort und befragt Zeugen. Es laufen Sicherungsarbeiten am Gebäude“, erklärte der Sprecher des Lagedienstes. Die Höhe des Sachschadens war zunächst nicht bekannt.

+++ 25. November +++

Schöneberg: Nach Brand tote Person aus Wohnung geborgen

Bei einem Brand in einem Haus in Schöneberg hat die Feuerwehr eine tote Person aus einer Wohnung geborgen. Das Feuer sei am Freitagabend im 1. Obergeschoss im Seitenflügel eines Hauses in der Maaßenstraße ausgebrochen, teilte die Feuerwehr mit. Der Brand sei unterdessen gelöscht, teilte die Feuerwehr auf Twitter mit. Weitere Details nannte die Feuerwehr zunächst nicht. 

Birkenwerder: 28-Jähriger bei Zusammenstoß auf A10 schwer verletzt

Ein 28-Jähriger ist bei einem Zusammenstoß auf der A10 zwischen Mühlenbeck und Birkenwerder (Landkreis Oberhavel) schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, verlor der 28-Jährige Donnerstagnacht auf der mittleren Spur die Kontrolle über das Auto und prallte daraufhin mit einem Wohnmobil auf der rechten Spur zusammen. Der schwerverletzte Mann wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Die Personen im Wohnmobil blieben unverletzt.

Zwei von drei Fahrbahnen waren nach dem Unfall für mehrere Stunden gesperrt, zweitweise wurden alle Spuren gesperrt. Sowohl das Wohnmobil als auch das Auto waren nicht mehr fahrbereit. Der entstandene Sachschaden beläuft sich den Angaben zufolge auf rund 50.000 Euro. Ersten Erkenntnissen nach soll der 28-jährige Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren sein.

+++ 24. November +++

Seniorin (77) bei Verkehrsunfall in Biesdorf schwer verletzt

Am Mittwochnachmittag ist eine Seniorin (77) in Biesdorf im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf bei einem Unfall schwer verletzt worden. Laut einem ersten Polizeibericht war ein 38-Jähriger kurz vor dem Unglück mit seinem Skoda auf der Köpenicker Straße in Richtung Zimmermannstraße unterwegs. An der Hadubrandstraße bremste er dann ab, um der 77-Jährigen das Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen. Doch dann kam es zu einem folgenschweren Missverständis.

Laut Angaben von Zeugen soll sich die Frau noch einmal weggedreht haben, der Autofahrer setzte seine Fahrt daraufhin fort. Doch plötzlich soll die Seniorin doch auf die Straße getreten sein, wodurch sie von dem Skoda erfasst wurde. Die Frau stürzte und erlitt Verletzungen am Kopf. Sie wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen noch.

Brand in Mehrfamilienhaus in Wittenberge - 47 Menschen evakuiert

Nach Ausbruch eines Feuers in einem Mehrfamilienhaus in Wittenberge (Landkreis Prignitz) mussten in der Nacht zum Donnerstag 47 Menschen ihre Wohnungen verlassen, wie die Polizei am Morgen mitteilte. Demnach entstand durch brennende Gegenstände im Keller in den beiden Treppenaufgängen des Hauses dichter Rauch. Verletzt wurde niemand. Die Einsatzkräfte waren rund vier Stunden mit dem Löschen und der anschließenden Belüftung beschäftigt, wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte. Ein Teil der Mieter konnte nach der Entwarnung durch die Feuerwehr wieder zurück in ihre Wohnungen. Zuvor hatte der RBB berichtet.

Fast 60 Feuerwehrleute aus Wittenberge und den umliegenden Gemeinden waren im Einsatz. Wie es zu dem Brand kam, war den Angaben zufolge noch unklar. Die Kriminaltechnik wollte den Brandort im Laufe des Tages untersuchen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf rund 10.000 Euro.

+++ 23. November +++

Auftragsmörder im Darknet gesucht: Prozess beginnt

Aus Eifersucht soll ein Mann (28) im Internet nach einem Auftragsmörder gesucht haben. Dafür muss er sich nun vor Gericht verantworten. Getötet werden sollte laut Staatsanwaltschaft der Lebensgefährte eines Mannes, in den sich der Angeklagte im Jahr 2020 verliebt habe. Am Donnerstag beginnt der Prozess vor dem Berliner Landgericht. Angeklagt ist der 28-Jährige wegen versuchter Anstiftung zum Mord.

Der Angeklagte soll im März dieses Jahres im Darknet einen Auftrag zur Tötung veröffentlicht haben. Er habe für die Tat rund 22.000 Euro angeboten. Allerdings soll er auf eine Betrugsseite hereingefallen sein, die nur dazu gedient habe, betrügerisch Bitcoins zu erlangen. Das Darknet ist ein versteckter Teil des Internets, der viel von Kriminellen genutzt wird.

Wedding: Mann ins Gleisbett gestoßen

Bei einem Streit auf einem Bahnsteig in Berlin-Wedding soll ein 52-Jähriger seinen Kontrahenten auf die Gleise gestoßen haben. Aufgrund seiner Behinderung schaffte es der 59-Jährige nicht allein, das Gleisbett am U-Bahnhof Seestraße zu verlassen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Ihm seien jedoch Menschen rechtzeitig zur Hilfe geeilt. Der Mann erlitt laut Polizei am Dienstagabend eine leichte Verletzung am Arm, benötigte jedoch keine ärztliche Behandlung. Ein Polizeibeamter außer Dienst hielt unterdessen den mutmaßlichen Täter fest, bis alarmierte Kollegen eintrafen.

Der 52-Jährige gab laut Polizei an, verschiedene Drogen konsumiert zu haben. Während der Wartezeit auf die anderen Polizisten sei er kollabiert und zu Boden gestürzt, hieß es. Dabei habe er sich eine Platzwunde am Kopf zugezogen. Laut Polizei wurde der Beschuldigte ambulant im Krankenhaus versorgt und kam dann in Polizeigewahrsam.

Nach Streit in Wohnung: Toter in Großräschen entdeckt 

Nach einem Streit zwischen zwei Männern in einer Wohnung in Großräschen (Oberspreewald-Lausitz) hat die Polizei einen 51-Jährigen leblos aufgefunden. Trotz eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen starb der Mann am Dienstagabend noch vor Ort, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Polizisten hätten einen 52-Jährigen vorläufig festgenommen, der dringend tatverdächtig sei. Die Todesursache ist noch unklar. Nach bisherigen Erkenntnissen gehe man in diesem Fall aber nicht von einem Gewaltverbrechen aus. Eine Obduktion der Leiche soll Klarheit bringen. Die weiteren Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft Cottbus übernommen.

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Tegel: Haus nach Kellerbrand unbewohnbar

Nach einem Kellerbrand in Berlin-Tegel ist ein Einfamilienhaus unbewohnbar, wie die Feuerwehr am Mittwochmorgen mitteilte. 80 Einsatzkräfte seien vor Ort gewesen. Das Feuer war am Dienstagabend in der Barnabasstraße ausgebrochen. Die Familie, die in den Haus wohnt, wurde in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde niemand.

Die große Hitze und starke Rauchentwicklung erschwerten laut Feuerwehr die Löscharbeiten. Nach rund zwei Stunden war der Brand gelöscht. Am Mittwochmorgen sollte das Haus erneut kontrolliert werden. Was genau den Brand verursacht hat, war noch unklar.

+++ 22. November +++

Neukölln: Senior (84) beklaut, Polizei fasst die Taschendiebe 

Unter den Augen der Polizei haben eine Jugendliche und eine Frau einem 84-Jährigen den Geldbeutel gestohlen. Die beiden fielen der Polizei am Montagnachmittag in der U-Bahnlinie U8 auf, in der sie mögliche Opfer auskundschafteten, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Im U-Bahnhof Boddinstraße half die 41-Jährige dem Senior, den Koffer eine Treppe hochzutragen. Die 16-Jährige soll in dem Moment an seiner Jackentasche genestelt haben. Anschließend rannten die beiden in die U-Bahn, wo sie festgenommen wurden. Bei der Durchsuchung wurde bei der Älteren das Portemonnaie des 84-Jährigen gefunden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Taschendiebstahls.

Oranienburg: Dach von Friseursalon brennt - hoher Schaden

Bei einem Brand im Stadtgebiet von Oranienburg ist das Dach eines Friseursalons abgebrannt. Das Feuer brach am Montagabend in einem mobilen Toilettenhäuschen aus und griff dann auf Mülltonnen, einen Zaun und das Dach eines Friseursalons in der Umgebung über, wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte. Die Feuerwehr konnte das Feuer eindämmen und ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Wohnungen verhindern. Wegen der Schäden am Dach ist der Friseursalon nicht mehr nutzbar und einsturzgefährdet. Den Schaden bezifferte die Polizei auf etwa 50 000 bis 100 000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Marienfelde: Meterlanges Trümmerfeld nach heftiger Kollision - zwei Schwerverletzte

Auf der Säntisstraße im Bezirk Tempelhof-Schöneberg (Ortsteil Marienfelde) krachten mitten in der Nacht aus bisher ungeklärter Ursache zwei Fahrzeuge offenbar frontal ineinander. Die alarmierten Polizeibeamten vor Ort trafen auf ein großes Trümmerfeld. Noch dutzende Meter weit entfernt lagen Scheinwerfer, eine Stoßstange mitten auf dem Bürgersteig. Die Polizisten konnten keinen der beiden Fahrer vernehmen. Daher wurde der Verkehrsermittlungsdienst dazu gezogen, der einige Zeit vor Ort ermittelte.

Am schwersten verletzt soll wohl der Fahrer eines Lieferdienstes sein. Sein Gurt steckte noch in der dafür vorgesehenen Halterung. Angeschnallt gewesen war der Mann jedoch nicht, er hatte auf seinem Gurt quasi „gesessen“. 

Zwei Menschen wurden bei einem Unfall in Marienfelde schwer verletzt.
Zwei Menschen wurden bei einem Unfall in Marienfelde schwer verletzt. Morris Pudwell

Charlottenburg-Wilmersdorf: Kreuzungscrash am Ku’damm

Gegen 19 Uhr krachten am Ku'damm (Adenauerplatz / Kurfürstendamm/ Brandenburgische Straße) ein BMW und Audi TT Cabrio im Kreuzungsbereich zusammen. Das Cabrio rauschte noch gegen eine Fußgängerampel. Ein Notarzt und Notfallsanitäter versorgten eine Frau vor Ort und transportierten diese in ein Krankenhaus. Der andere Fahrer wurde nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt. Die Beamten des örtlichen Polizeiabschnitts ermitteln zur Unfallursache.

Am Ku'damm kam es am Montagabend zu einem schweren Unfall.
Am Ku'damm kam es am Montagabend zu einem schweren Unfall. Morris Pudwell

+++ 21. November +++

Hitlergruß in Friedrichshain

Am Sonntagabend wurde die Polizei gegen 20 Uhr in die Sonntagstraße in Friedrichshain gerufen. Zeugen berichteten den Einsatzkräften, dass ein Mann in einem Lokal randaliert und laut herumgeschrien habe. Als der Inhaber den Mann aufforderte, zu gehen, habe dieser den Inhaber rassistisch beleidigt und den Hitlergruß gezeigt. Dann ging er in Richtung des Bahnhofs Ostkreuz. 

Dort, auf der Fußgängerbrücke, konnte er von Polizisten gestellt werden. Beim Versuch der Festnahme wehrte sich der 46 Jahre alte Mann und griff einen Beamten an. Er kam nach einer Blutentnahme ins Gewahrsam. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen, des tätlichen Angriffes auf und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, der Beleidigung und der Bedrohung ermittelt.

Kellerbrand in Mitte: Eine Bewohnerin verletzt  – Klinik!

Gegen 20.35 Uhr brach in der Neue Jakobstraße in Berlin - Mitte im Keller eines Wohnhauses ein Feuer aus. Mehrere Bewohner brachten sich selbst oder mit Hilfe der Polizei in Sicherheit. Die Feuerwehr war mit rund 40 Einsatzkräften vor Ort und löschte den Kellerbrand.

In der Umgebung kam es kurzzeitg zu einer starken Rauchentwicklung. Eine Bewohnerin kam mit Verdacht auf einer Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus.

Bei einem Kellerbrand in Mitte wurde eine Frau verletzt.
Bei einem Kellerbrand in Mitte wurde eine Frau verletzt. Morris Pudwell

+++ 20. November +++

Brandenburg: Tierquäler töten Pferde

Unbekannte Tierquäler haben in Hohenleipisch (Landkreis Elbe-Elster) auf einer Weide einem Pferd Schnitt- und Stichverletzungen zugefügt. Das Tier sei seinen Verletzungen erlegen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Auf der Weide hätten die Unbekannten zudem Faserwolle ausgelegt, die von einem Pferd gefressen worden sei. Dadurch habe sich der Gesundheitszustand des Pferdes so drastisch verschlechtert, dass es eingeschläfert werden musste.

In Sallgast seien am Samstagabend zudem vier Pferde aus einer Koppel ausgebrochen, teilte die Polizei weiter mit. Auf der Bundesstraße 96 sei eines der Pferde von einem Auto erfasst worden. Die Autofahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Das verletzte Pferd sei zwar zunächst weitergelaufen, später aber wegen seiner schweren Verletzungen von einem Tierarzt eingeschläfert worden.

Crash in Kreuzberg: Zwei Verletzte

Bei einem Zusammenstoß zwischen zwei Autos auf einer Straßenkreuzung in Kreuzberg sind zwei Personen leicht verletzt worden, darunter eine schwangere Frau. Ein 43-Jähriger fuhr in der Nacht zu Sonntag mit seinem Renault auf der Rudi-Dutschke-Straße in Richtung Oranienstraße, als er auf einer Kreuzung mit einem ihm entgegenkommenden Fahrzeug zusammenstieß, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Demnach kam es den Angaben zufolge bei dem 43-Jährigen nach der Kollision zu einer verzögerten Reaktion und er riss das Lenkrad seines Fahrzeugs um. Dies hatte zur Folge, dass der 43-Jährige mit seinen zwei Mitfahrern in die Außenbestuhlung eines Cafés, einen Metallpoller und in die Eingangstür eines Lokals krachte, bevor das Auto zum erliegen kam.

Der Renault wurde durch den Unfall auf den Gehweg geschleudert.
Der Renault wurde durch den Unfall auf den Gehweg geschleudert. Morris Pudwell

Der 43-jährige Fahrer und ein 47-jähriger Mitfahrer blieben bei dem Unfall unverletzt, die schwangere 30-jährige Mitfahrerin wurde von den Rettungskräften vorsorglich zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Bis auf eine leichte Verletzung eines 28-Jährigen blieben auch die Insassen des anderen Autos bei dem Zusammenstoß unverletzt. Der entstandene Sachschaden kann laut Polizei noch nicht beziffert werden. Warum die beiden Autos auf der Kreuzung zusammenstießen ist laut Polizei Teil der laufenden Ermittlungen.

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Brandenburg: Diebe stehlen 700 Meter Kupferkabel

Unbekannte Täter sind in Oberkrämer (Landkreis Oberhavel) auf ein Firmengelände eingedrungen und haben ein rund 700 Meter langes Kupferkabel entwendet. Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma seien in der Nacht zum Samstag misstrauisch geworden, weil vor Ort zwei Kameras ausgefallen seien, teilte die Polizei am Sonntag mit. Bei der Prüfung fiel demnach auf, dass die Täter die Kameras abgeschlagen und nach Unterbrechung des Stroms das Kabel entwendet hatten. Die Polizei bezifferte den Schaden auf etwa 10.000 Euro.

Drogen bei Durchsuchung in Hakenfelde entdeckt

Bei einer Wohnungsdurchsuchung in Berlin-Hakenfelde hat die Polizei Marihuana, Kokain, zwei Plantagen mit Cannabispflanzen, eine Machete sowie Bargeld gefunden. Zwei Polizisten sei am Samstagnachmittag ein starker Cannabisgeruch vor einem Mehrfamilienhaus in der Goltzstraße aufgefallen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Demnach erwirkten sie daraufhin einen Durchsuchungsbeschluss und fanden neben Drogen auch verschiedene Händlerutensilien in einer Wohnung. Die aufgefundenen Gegenstände wurden sichergestellt. Gegen den 38-jährigen Mieter läuft nun ein Ermittlungsverfahren.

+++ 19. November +++

Suff-Unfall auf der Stadtautobahn

Am Freitagabend war ein 28-Jähriger mit seinem Opel auf der Stadtautobahn Höhe Wexstraße unterwegs, als er plötzlich bei überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der Wagen touchierte laut Polizei zunächst die rechte Tunnelwand, und krachte wenig später am Ende des Tunnels in die linke Leitplanke. Andere Autos waren nicht am Unfall beteiligt. 

Eine hinter dem Opel fahrende Zeugin kümmerte sich umgehend um den leichtverletzten Fahrer und dessen Begleiterin. Diese klagte nach dem Unfall über starke Schmerzen am gesamten Körper. Sie wurde zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht. 

Gegenüber der Polizei gab der 28 Jahre alte Fahrer zu, vor der Fahrt Alkohol konsumiert zu haben. Er wurde zum Bluttest auf die Wache gebracht. Da sich sein Gesundheitszustand zusehends verschlechterte, kam auch er in die Klinik,

Carport und Nebengebäude brennen in Cottbus

Ein Carport und ein Nebengebäude haben im Cottbuser Stadtteil Branitz gebrannt. Die Bewohner eines Wohnhauses hatten sich selbst in Sicherheit gebracht, wie Stadt Cottbus am Samstag mitteilte. Die Feuerwehr konnte bei dem Einsatz am Freitagmorgen zudem zwei Druckgasbehälter sowie ein Auto aus der Gefahrenzone bringen. Ihr gelang es zwar, das Wohngebäude vor den Flammen zu schützen, am Carport und am Nebengebäude entstand jedoch Totalschaden. Die Anwohner wurden wegen des starken Rauches gewarnt.

Feuer in Flüchtlingsunterkunft

In einer Flüchtlingsunterkunft im sechsten Stock eines Berliner Hochhauses hat es am Samstag gebrannt. Das Feuer in einem Schlafzimmer sei rasch gelöscht und niemand verletzt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher auf Anfrage. Der Sicherheitsdienst habe die Unterkunft im Märkischen Viertel in Reinickendorf schon vor dem Löscheinsatz geräumt. Zur Brandursache konnten Feuerwehr und Polizei zunächst nichts sagen. Offen blieb auch vorerst, wie viele Menschen vor dem Feuer in der Unterkunft waren.

Vor Ort habe alles optimal geklappt, sagte der Feuerwehrsprecher. Die 64 Einsatzkräfte seien schnell und ohne Behinderungen angerückt, das Treppenhaus sei durch einen Rauch- und Wärmeabzug rauchfrei gewesen und die Feuerwehrleute hätten eine trockene Steigleitung zum Löschen gehabt. Der Einsatz war am frühen Nachmittag beendet.

+++ 18. November +++

Keine Klima-Gründe: Mann klebt sich im Bus fest  

Ein Fahrgast hat sich mit beiden Händen an einer Haltestange in einem Bus in Eberswalde im Landkreis Barnim festgeklebt. Der 60-Jährige erhielt für den Rest des Jahres ein Hausverbot für Busse, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Das Ziel des Mannes sei es gewesen, auf die Ignoranz bezüglich der Maskenpflicht innerhalb öffentlicher Verkehrsmittel aufmerksam zu machen. Rettungskräfte befreiten den 60-Jährigen am Donnerstag von der Stange.

+++ 17. November +++

Kraftwerks-Blockierer zu Freiheitsstrafe verurteilt

Rund zwei Monate nach einer Blockadeaktion auf dem Gelände des brandenburgischen Braunkohlekraftwerkes Jänschwalde sind zwei Klimaaktivisten zu einer Freiheitsstrafe von vier Monaten ohne Bewährung verurteilt worden. Das Amtsgericht in Cottbus hat am Donnerstag zudem die zunächst auf 2 Monate befristeten Untersuchungshaftbefehle entfristet. Andere Aktivisten hatten zuvor vor dem Gerichtsgebäude protestiert und eine Freilassung der Angeklagten gefordert.

Das Gericht verurteilte den Mann und die Frau wegen tateinheitlich und gemeinschaftlich begangener Nötigung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Störung öffentlicher Betriebe. Sie weigerten sich bislang, ihre Namen zu nennen. Gegen die beiden wurde in einem beschleunigten Verfahren geurteilt. Das wird meist angewendet, wenn die Beweislage klar und die Aufklärung einer Straftat einfach erscheinen.

Eine Gruppe von Klimaaktivisten war am 19. September auf das Gelände des Kraftwerks in Jänschwalde eingedrungen, hatte sich an Gleise festgekettet und Kohleförderanlagen besetzt. Das Energieunternehmen Leag fuhr deswegen zwei Kraftwerksblöcke zeitweise herunter.

Mann mit Golfschlägern und Stichwaffe attackiert und schwer verletzt

Ein Mann (36) ist in Berlin-Lichterfelde nach einem Streit von einer Gruppe mit Golfschlägern und einer Stichwaffe schwer verletzt worden. Er wurde nach der Attacke in der Ritterstraße mit schweren Schnitt- und Stichverletzungen im Bereich der Arme, der Beine und des Rumpfes in ein Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert wurde, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen der Tat vom Mittwochabend. Ersten Erkenntnissen zufolge saß der Mann zum Zeitpunkt des Streits in seinem Auto. Als er ausstieg, wurde er attackiert. Die Angreifer flohen nach der Tat, wie es weiter hieß.

Wilde Verfolgungsjagd ohne Führerschein im gestohlenen Auto

Ein Mann ohne Führerschein hat sich in einem gestohlenen Auto eine Verfolgungsfahrt mit der Berliner Polizei geliefert. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hatte der Eigentümer sein Auto über GPS geortet. Als die Polizei das Auto an der Kreuzung Invalidenstraße/Ecke Scharnhorststraße im Ortsteil Mitte stoppen wollte, raste der Fahrer davon.

Auf seiner Flucht am Mittwochnachmittag rammte der Wagen laut Polizei die geöffnete Tür eines Polizeiwagens und ein Taxi. Ein Fußgänger musste zur Seite springen, um nicht umgefahren zu werden. An einer Fußgängerbrücke am Sellerpark fuhr der Wagen gegen das Geländer. Die beiden Insassen versuchten zu Fuß zu fliehen, wurden jedoch festgenommen. Da der 36 Jahre alte Fahrer vermutlich unter Drogeneinfluss stand, wurde ihm Blut abgenommen.

Mann schlägt mit Hammer auf Außenspiegel ein - 80 Autos beschädigt

Ein junger Mann hat in Berlin mehr als 80 Autos mit einem Hammer beschädigt. Ein Zeuge sah den 22-Jährigen am Mittwochmorgen, wie er mit einem Fahrrad durch die Letteallee und andere Straßen in Reinickendorf und Gesundbrunnen fuhr und mit dem Hammer die Außenspiegel von Autos einschlug. Der Zeuge alarmierte die Polizei und folgte dem Täter. Polizisten nahmen den Verdächtigen fest, wobei der sich heftig wehrte.

+++ 16. November +++

Lichtenberg: Autofahrer angeschossen, Schütze auf der Flucht 

Ein Autofahrer ist durch Schüsse in Berlin-Lichtenberg nahe dem Berliner Tierpark schwer verletzt worden. Der Täter schoss am Mittwoch gegen 13.30 Uhr vom Gehweg aus mehrmals auf das Auto des 55-jährigen Fahrers, wie die Polizei mitteilte. Der Schütze floh in unbekannte Richtung. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Vorfall ereignete sich gegen 13.30 Uhr an der Ecke Mellenseestraße/Dolgenseestraße in einer Hochhaussiedlung. 

Der Täter flüchtete in unbekannte Richtung. Wegen des Verdachts auf ein Tötungsdelikt übernahm eine Mordkommission des Landeskriminalamtes die Ermittlungen, insbesondere zum Hintergrund der Tat.

Schöneberg: Radfahrer nach Unfall mit schweren Kopfverletzungen

In Schöneberg kam es am Dienstagabend zu einem schweren Unfall mit einem Radfahrer. Der 57-Jährige fuhr gegen 18.20 Uhr von Bayerischen Platz in die Landshuter Straße in Richtung Barbarossastraße. Gleichzeitig hielt ein Auto in zweiter Reihe. Der Beifahrer (19) stieg aus, umrundete das Auto und trat dabei auf die Fahrbahn. Dabei kam es zur Kollision mit dem Radfahrer. Beide stürzten zu Boden. 

Der Radler zog sich schwere Verletzungen am Kopf zu und wurde laut Polizei zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Fußgänger zog sich leichte Verletzungen am Rücken und an en Beinen zu. Er wurde am Unfallort medizinisch versorgt. 

Die Ermittlungen zum Unfall dauern an.

Brandenburg: Esel fällt in Teich

Ein Esel ist am Mittwoch auf der Halbinsel Hermannswerder in Potsdam in einen morastigen Teich gefallen und hat eine Rettungsaktion der Feuerwehr ausgelöst. Ein Feuerwehrmann zog einen wasserdichten Überlebensanzug über, stieg in den Tümpel und legte eine Schlinge um den Esel. „Mit vereinten Kräften konnten wir ihn dann an Land ziehen“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr in Potsdam. Acht Einsatzkräfte seien zur Tierrettung ausgerückt.

Auf Fotos, die die Feuerwehr auch bei Twitter veröffentlichte, ist zu sehen, wie der Esel bis zum Hals in dem trüben, mit Grün bedeckten Teichwasser steckte. Nach der Rettung, die rund 45 Minuten dauerte, sagte der Feuerwehr-Sprecher: „Dem Tier geht es gut“. Der Esel sei an seinen Besitzer übergeben worden. Warum der Esel ins Wasser fiel und ob er möglicherweise von einer Weide ausgebüxt war, konnte die Feuerwehr nicht sagen.

Spandau: Schwerer Motorradunfall am Brunsbütteler Damm – Lebensgefahr für Biker 

Am Abend kam es am Brunsbütteler Damm in Spandau zu einem Unfall zwischen einem Motorradfahrer und einem Pkw. Nach ersten Erkenntnissen wurde der Motorradfahrer schwer verletzt, musste vor Ort notärztlich versorgt und in ein Krankenhaus transportiert werden. Der Verkehrsermittlungsdienst und die Kriminaltechnik des LKA waren vor Ort. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen. Kurzzeitig soll der Motorradfahrer sich in Lebensgefahr befunden haben.

Lieberose: Auto kommt von der Straße ab – Fahrer (82) schwer verletzt

Ein 82-jähriger Mann ist mit seinem Auto auf der B320 zwischen Lieberose und Lamsfeld (Landkreis Dahme-Spreewald) von der Straße abgekommen und dabei schwer verletzt worden. Eine 80-jährige Beifahrerin erlitt bei dem Unfall am Dienstagvormittag leichte Verletzungen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Beide wurden von Rettungskräften zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Wie es genau zu dem Unfall kam, ist nach Angaben der Polizei noch unklar. Während der Bergungsarbeiten des Autos wurde die Bundesstraße für rund eine Stunde vollgesperrt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist nicht bekannt.

Zehn Verletzte nach Kellerbrand in Mariendorf

Durch einen Kellerbrand in Berlin-Mariendorf sind am Dienstagabend 10 Personen verletzt worden. Zwei von ihnen kamen in ein Krankenhaus. Der Brand ereignete sich in einem Haus in der Rixdorfer Straße. Laut Augenzeugen wurden die Anwohner von den Rettungskräften gesichtet. Dafür habe auch ein Bus der Feuerwehr bereit gestanden. Es sollen auch Wohnung zwangsweise geöffnet worden sein, um eventuell Verletzte ausfindig zu machen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot am Brandort (pud). 

+++ 15. November +++

Update! Hohenschönhausen: Unfall mit Lkw - Radfahrerin stirbt 

Polizeibeamte sichern nach einem Unfall auf der Wollenberger Straße/Ecke Gehrenseestraße Spuren neben einem LKW.  Bei dem Unfall starb eine Radfahrerin. 
Polizeibeamte sichern nach einem Unfall auf der Wollenberger Straße/Ecke Gehrenseestraße Spuren neben einem LKW.  Bei dem Unfall starb eine Radfahrerin.  dpa/Paul Zinken

Bei einem Unfall mit einem Lastwagen ist in Berlin eine Radfahrerin (38) getötet worden. Sie wurde in Hohenschönhausen in der Gehrenseestraße/Ecke Wollenberger Straße von dem Lkw erfasst, wie die Polizei mitteilte.  Der Unfall ereignete sich gegen 7.20 Uhr. Die Radfahrerin starb laut Polizei noch am Unfallort.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei fuhr die Frau auf dem abgetrennten Radweg neben der Gehrenseestraße und der 32-jährige Fahrer des Lkw-Gespanns fuhr auf der Straße in dieselbe Richtung. Auf Höhe der Einmündung zur Wollenberger Straße soll die Frau von ihrem Radweg nach links abgebogen sein, um in die Wollenberger Straße abzubiegen. Dabei sei sie auf den rechten Streifen der Straße gefahren, wo der Lkw unterwegs war und vor diesen geraten. 

Die Polizei untersuchte den Unfallort mit Experten der Verkehrspolizei, Kriminaltechnikern des Landeskriminalamtes (LKA) und einem Unfallgutachter. Das Fahrrad und das Lkw-Gespann wurden zur Beweissicherung sichergestellt.

+++ 13.November +++

Neukölln: PS-Prahlhans von der Polizei knallt gegen vier Autos

Da wollte wohl einer seine Freundin beeindrucken: Ein Ford-Fahrer (22) kam nicht mehr fort, nachdem er nachts mit aufheulendem Motor Kreise auf der Sonnenallee Ecke Jupiterstraße gedreht hatte. Denn als er seine Quietsche-Tour in Richtung Treptow beenden wollte, verlor er die Kontrolle und rammte vier geparkte Autos. Der Fahrer und seine Beifahrerin (20) blieben unverletzt, auf den Ford-Fahrer kommt aber ordentlich Ärger zu. Er ist Polizist, ihm droht ein Disziplinarverfahren. Wenigstens nicht wegen Alkohols am Steuer, seine Kollegen ließen ihn zwar  pusten, aber er war nüchtern.

Kreuzberg: Hochzeitsgast durch Schuss verletzt

Drama bei einer Hochzeitsfeier in Kreuzberg: Ein Mann hat einem anderen ins Bein geschossen. Nach den bisherigen Ermittlungen und Angaben gerieten ein 34-jähriger Mann und ein 29-Jähriger vor einem Veranstaltungssaal in der Charlottenstraße gegen 20.50 Uhr aus bislang nicht bekannten Gründen in einen Streit, der damit endete, dass der Jüngere dem Älteren mit einer Schusswaffe in einen Oberschenkel geschossen haben soll.

Anschließend flüchtete der mutmaßliche Schütze. Beide Männer waren Gäste einer Hochzeit, die dort im Saal gefeiert wurde. Eine Passantin leistete dem verletzten 34-Jährigen Erste Hilfe und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Rettungskräfte brachten den Schussverletzten in ein Krankenhaus, wo er operiert und stationär aufgenommen wurde. Lebensgefahr soll für den Verletzten nicht bestehen.

Eberswalde: 53-Jähriger bei Feuer in Wohnung gestorben

Beim Brand in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Eberswalde (Kreis Barnim) ist am frühen Samstagmorgen ein 53-Jähriger ums Leben gekommen. Das Feuer brach aus bislang ungeklärten Gründen im vierten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses aus, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Brand sei von Anwohnern bemerkt worden.

Bei den Löscharbeiten wurde der Wohnungsinhaber leblos in der Wohnung gefunden. Trotz Reanimationsmaßnahmen starb er. Ein Sprecher der Regionalleitstelle Nordost in Eberswalde sagte am Samstag, die Wohnung habe beim Eintreffen der Feuerwehr in Flammen gestanden.

Alle Wohnungen in dem Haus wurden geräumt. Ein Teil der Bewohner konnte der Polizei zufolge wieder zurückkehren, sechs Mieter kamen vorübergehend bei Verwandten unter. Das Landeskriminalamt ermittelt zur Brandursache.

Freudenberg: Autofahrer (59) prallt gegen Straßenbaum und stirbt

Ein 59 Jahre alter Autofahrer ist am Sonntagmorgen bei Freudenberg (Kreis Märkisch-Oderland) mit seinem Wagen gegen einen Baum geprallt und gestorben. Wie die Polizei mitteilte, kam das Auto auf der L236 aus Freudenberg kommend auf gerader Strecke nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Wagen fuhr rund 40 Meter über das Straßenbankett und prallte frontal auf einen Straßenbaum. Trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen starb der Fahrer am Unfallort.

Bei „Kid Cudi“-Konzert: Schwerverletzte nach Sturz aus großer Höhe

Bei einem Konzert vom „Kid Cudi“, einem US-amerikanischen Rapper, in der Verti-Musichall sind mehrere Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Lesen Sie hier mehr dazu: 

Fünf Unfälle: Hunderttausende Euro Schaden, ein Schwerverletzter

In der Nacht kam es in Berlin zu mindestens fünf schweren Unfällen. Es entstand ein Sachschaden, der mehrere hunderttausend Euro hoch ist. Ein Mensch kam schwerverletzt in die Klinik.

Lesen Sie auch dazu: Die völlig irre Rums-Nacht von Berlin: Fünf Unfälle, ein Porsche 911 ist Schrott, ein Mensch schwerverletzt >>

+++ 12. November +++

Mädchen (11) in Wilmersdorf von Auto erfasst 

Ein Autofahrer hat bei einem Unfall am Freitagabend ein elfjähriges Mädchen mit seinem Wagen erfasst und schwer verletzt. Der 48 Jahre alte Mann wollte in Berlin-Wilmersdorf vom Hohenzollerndamm in die Cunostraße abbiegen, wie die Polizei am Sonnabend mitteilte. Wenige Meter weiter soll nach bisherigen Erkenntnissen das Kind plötzlich auf die Fahrbahn getreten sein. Es wurde von dem Auto erfasst und erlitt Kopfverletzungen. Ein Rettungswagen brachte das Mädchen ins Krankenhaus. Lebensgefahr besteht laut Polizei nicht.

In Prenzlauer Berg vom Balkon geschossen - Festnahme

Die Berliner Polizei hat einen Mann in Prenzlauer Berg festgenommen, der zuvor von einem Balkon geschossen haben soll. „Auf Personen soll er nicht gezielt haben, die Haltung ging eher in Richtung Gehweg und einer Hauswand“, sagte eine Sprecherin der Polizei am Samstag. Ein Zeuge hatte den Mann den Angaben nach beobachtet: Er soll vom vierten Stock einer Wohnung in der Cotheniusstraße aus mehrmals geschossen haben. Niemand wurde verletzt.

Die alarmierte Polizei fand in der Wohnung des Mannes eine große Menge Schreckschussmunition sowie mehrere Messer und eine Zwille mit Stahlkugeln. Der mutmaßliche Schütze muss sich nach dem Vorfall am Freitagnachmittag wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten, hieß es weiter.

Schwer verletzter Berliner stirbt in Oranienburg - Mordkommission ermittelt

Eine Mordkommission der Polizei geht einem mutmaßlichen Gewaltverbrechen in Oranienburg nach. Wie die Polizeidirektion Nord am Sonnabend mitteilte, fuhr am Freitagabend ein Berliner (26) zu einer Tankstelle in der Berliner Straße in Oranienburg und erklärte, dass er einen verletzten 27-Jährigen in seinem Fahrzeug transportiere. Dieser benötige dringend Rettungskräfte. Der Mann aus Berlin hatte der Polizei zufolge schwere Verletzungen und starb später im Krankenhaus.

Die Hintergründe des Falls scheinen noch unklar. Die Polizei untersucht nun, ob der Autofahrer (26) etwas mit dem Tod des Mannes zu tun hat. „Die Tatbeteiligung des 26-Jährigen ist Gegenstand weiterer Ermittlungen“, hieß es in der Mitteilung der Polizeidirektion. Die Mordkommission habe unter Leitung der Staatsanwaltschaft Neuruppin die Ermittlungen übernommen.

Senior (91) vermisst - Polizei schließt Gewaltverbrechen nicht aus

Bei einem vermissten 91-Jährigen aus dem Berliner Ortsteil Baumschulenweg schließt die Polizei ein Gewaltverbrechen nicht aus. Die Mordkommission habe deshalb die Ermittlungen übernommen, teilte die Polizei am Samstag mit. Der 91-jährige Siegfried Kallbach sei am Samstagvormittag vor einer Woche zuletzt von einem Nachbarn in der Nähe seiner Wohnung in der Scheiblerstraße gesehen worden. Am Abend desselben Tages hätten die Angehörigen den Rentner als vermisst gemeldet. Die Behörden bitten um Mithilfe bei der Suche.

Der vermisste Siegfried Kallbach (91) aus Berlin-Baumschulenweg.
Der vermisste Siegfried Kallbach (91) aus Berlin-Baumschulenweg. Polizei Berlin

Die Polizei fragt: Wer kennt Siegfried Kallbach und kann Angaben zu seinen Gewohnheiten und seinem persönlichen Umfeld machen? Wer hat den Mann noch am 5. November 2022 oder später gesehen?

Hinweise nimmt die 8. Mordkommission beim Landeskriminalamt in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-911888 oder per E-Mail unter lka118@polizei.berlin.de entgegen.

+++ 10. November +++

Polizei in zwei Verfolgungsjagden verwickelt

Zwei Raser ohne Führerscheine sind in Berlin auf der Flucht von der Polizei gestoppt und aus dem Verkehr gezogen worden. Am Donnerstagabend fiel der Polizei in Kreuzberg ein 23 Jahre alter Fahrer durch seine hohe Geschwindigkeit auf. Als die Polizisten ihn kontrollieren wollten, flüchtete er mit seinem Auto. Bei der Verfolgungsjagd mussten mehrfach Fußgänger von der Straße springen, um nicht überfahren zu werden. Als der Mann stoppte und wegrannte, konnten Polizisten ihn überwältigen. Er war der Polizei bereits wegen mehrerer Verkehrsdelikte bekannt.

In der Nacht zu Freitag bemerkten Polizisten einen Raser in Gesundbrunnen. Der 45 Jahre alte Fahrer, der offenbar Drogen genommen hatte, ignorierte die Polizei, die ihn mit Blaulicht verfolgte. Als die Polizisten ihn einholten, vor dem anderen Auto anhielten und ein Beamter ausstieg, gab der 45-Jährige Gas und fuhr auf den Polizisten zu, der sich durch einen Sprung zur Seite rettete. Der Raser setzte seine Flucht fort, überfuhr rote Ampeln und wurde schließlich gefasst, als er zu Fuß weglaufen wollte. Dabei leistete er heftigen Widerstand.

Feuer in Zehlendorfer Reihenhaus

Von einer Drehleiter aus wurde Löschschaum auf das brennende Haus geschossen.
Von einer Drehleiter aus wurde Löschschaum auf das brennende Haus geschossen. Berliner Feuerwehr

Die Bewohner eines Reihenhauses an der Seehofstraße haben kein Dach mehr über dem Kopf. Es brannte am Vormittag auf einer Fläche von rund 400 Quadratmetern ab. 80 Feuerwehrleute waren mit einer Drehleiter und mehreren Strahlrohren im Einsatz. Zunächst gab es die Sorge, dass ein Mensch in dem brennenden Haus war. Es wurde aber niemand verletzt, teilte die Feuerwehr mit. 

Kreuzberg: Geldautomat aufgebrochen

In der Nacht zu Donnerstag wurde in der Yorkstraße in Kreuzberg ein Geldautomat aufgebrochen. Die Polizei wurde gegen 6.30 Uhr zu einem beschädigten Automaten gerufen, doch da war der Raub bereits fast zwei Stunden her. Die mutmaßlichen Täter hatten den Automaten aufgebrochen, entwendeten Geld und traten die Flucht an. Die Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt geführt.

Brandenburg: Razzia wegen Kinderpornografie

Wegen des Verdachts des Besitzes von Kinderpornografie hat die Polizei am Donnerstag in vier Landkreisen in Ost- und Nordbrandenburg Objekte durchsucht. Ermittelt werde gegen insgesamt 16 Personen, teilte die Polizeidirektion Ost in Frankfurt (Oder) mit. Durchsucht wurden demnach vier Objekte in der Uckermark, fünf im Kreis Barnim, fünf in Märkisch Oderland und zwei im Kreis Oder-Spree. Weitere Einzelheiten teilte die Polizei mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht mit. Die Leitung des Ermittlungsverfahrens hat die Staatsanwaltschaft Cottbus übernommen.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich weiteren Angaben zufolge ausschließlich um Männer. Es gehe um den Vorwurf von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Die Beschuldigten sollen kinderpornografisches Material besessen haben. Die Polizei war nach eigenen Angaben Hinweisen nachgegangen. Im Zuge der Ermittlungen habe sich der Verdacht dann erhärtet. Zwischen den einzelnen Verfahren und Beschuldigten bestünden keine Zusammenhänge.

Schüsse in Spandau: 21-Jähriger schwer verletzt 

In Berlin-Spandau ist ein 21-Jähriger durch einen Schuss ins Bein schwer verletzt worden. Zeugen alarmierten die Polizei nachdem sie mehrere Schüsse gehört hatten, wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte. Der junge Mann musste am Mittwochabend umgehend in ein Krankenhaus gebracht und operiert werden. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.

+++ 9. November +++

Wer kennt den S-Bahn-Räuber von der Jannowitzbrücke?

Dieser Mann soll einer Frau in der S-Bahn die Tasche geraubt haben.
Dieser Mann soll einer Frau in der S-Bahn die Tasche geraubt haben. Polizei Berlin

Die Polizei sucht diesen mutmaßlichen Räuber, der am 17. März kurz nach 6 Uhr früh am S-Bahnhof Jannowitzbrücke (Mitte) einer Frau die Handtasche entrissen hatte und aus dem Zug sprang. Die Frau (41) folgte ihm, machte Passanten auf den Mann aufmerksam. Ein 51-Jähriger hielt den Räuber fest, nahm ihm die Tasche der Frau ab – und wurde seine eigene an den Täter los, der damit entwischte. Hinweise an jeden Polizisten, an die Kripo telefonisch unter 4664-573100 (außerhalb der Bürozeiten unter 4664-571100).

Fürstenwalde: Polizei entdeckt gestohlenes Motorrad in Kleintransporter

Bei einer Verkehrskontrolle haben Polizisten ein gestohlenes Motorrad in einem Kleintransporter entdeckt. Der Transporter sei in Fürstenwalde Richtung polnische Grenze unterwegs gewesen, teilte die Polizei am Mittwochmorgen mit. Bei dem 39-jährigen Fahrer stellten die Beamten am Dienstagmorgen zudem Drogenkonsum fest und fanden ein Messer, welches unter das Waffengesetz fällt. Das gefundene Motorrad mit Berliner Kennzeichen wurde von dem Halter auf Anfrage als gestohlen gemeldet. Der 39-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Das Motorrad hat einen Wert von 19 000 Euro.

+++ 8. November +++

Polizei fasst mutmaßlichen Autozündler direkt am Tatort

Die Polizei hat in Berlin-Hellersdorf einen mutmaßlichen Brandstifter in der Nähe eines Autobrandes festgenommen. Der Wagen wurde am Montagabend auf einem Anwohnerparkplatz an der Oelsnitzer Straße angezündet, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Demnach alarmierte ein Anwohner die Feuerwehr, als er den Brand bemerkte.

Das Auto brannte komplett aus, die Flammen griffen auf einen weiteren Wagen über. Verletzt wurde niemand. Der 25-jährige Festgenommene hielt sich laut Polizei zur Tatzeit in unmittelbarer Nähe auf. Als Polizisten ihn ansprachen, wollte er zunächst flüchten. Wegen eines bestehenden Haftbefehls wurde er der Justiz überstellt.

E-Scooter-Fahrer von Auto angefahren

Ein E-Scooter-Fahrer ist an einer Parkplatzausfahrt in Berlin-Adlershof von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Der 54-Jährige war am Montagabend mit einem Elektroroller im Glienicker Weg auf einem Radweg unterwegs, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. An der Ausfahrt kam es demnach zum Zusammenstoß mit dem Wagen, der den Parkplatz eines Möbelfachgeschäftes verlassen wollte. Der E-Scooter-Fahrer stürzte und zog sich schwere Kopf- und Rumpfverletzungen zu. Der Mann wurde zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Die Polizei ermittelt. Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.

Unbekannte attackieren Obdachlosen während er schläft

Ein 60-jähriger Obdachoser ist in Berlin im Schlaf von Unbekannten attackiert und verletzt worden. Das Opfer habe eine Gehirnerschütterung sowie schwere Blutergüsse und Prellungen davon getragen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Der Angriff in Berlin-Hellersdorf soll sich in der Nacht zum Montag gegen 0.30 Uhr ereignet haben.

Zum Täter konnte die Polizei keine Angaben machen. Es sei auch noch nicht bekannt, ob es sich um eine oder mehrere Personen handelte. Anwohner hatten den Mann am Montagmittag verletzt im Hauseingang gefunden und den Rettungsdienst gerufen.

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Kind in Marzahn von Tram erfasst und schwer verletzt

Am Montagabend kam es in Marzahn zu einem schweren Unfall, bei dem ein Kind verletzt wurde. Nach einer ersten Mitteilung der Polizei überquerte ein 12 Jahre alter Junge gegen 18.25 Uhr in der Landsberger Allee auf der Höhe Pyramidenring die Gleise einer Straßenbahn und wurde dabei von einem herannahenden Zug der Linie M6 erfasst, der stadtauswärts fuhr. 

Der Junge erlitt bei dem Unfall Gesichtsverletzungen und wurde zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der 35 Jahre alte Tram-Fahrer blieb unverletzt. Die Ermittlungen zu dem Unfall dauern an. 

+++ 7. November +++

Kreuzberg: Fußgänger unter BVG-Bus geraten – lebensgefährlich verletzt

Feuerwehrmänner befreien einen Fußgänger, der in Kreuzberg unter einem Bus geraten war.
Feuerwehrmänner befreien einen Fußgänger, der in Kreuzberg unter einem Bus geraten war. M. Pudwell

Schwerer Unfall in Kreuzberg: Am Montag ist gegen 19.40 Uhr in der Glogauer Straße/Ecke Reichenberger Straße ein Fußgänger unter einen BVG-Doppeldeckerbus der Linie M29 geraten. Laut Polizeiangaben wurde der Mann lebensgefährlich verletzt.

Der Mann sei hinter der Vorderachse eingeklemmt worden. Die Feuerwehr musste mit dem technischen Dienst anrücken, um den Fußgänger zu befreien. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar.

Marzahn: Rauschgift- und Waffen-Wohnung aufgeflogen

Die Berliner Polizei hat einen mutmaßlichen Drogenhändler gefasst und diverse Sorten Rauschgift sowie Waffen gefunden. Der 34-jährige Mann wurde am Sonntagabend in seiner Wohnung in Marzahn festgenommen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Bei der Durchsuchung der Wohnung habe die Kripo größere Mengen Marihuana, Kokain, Ecstasy sowie Medikamente gefunden. Außerdem seien Reizstoffsprühgeräte, ein Elektroschocker, ein Teleskopschlagstock, ein Luftgewehr samt Munition sowie Messer und weitere Waffen in der Wohnung gewesen. Der Mann habe zudem selbst hergestellte Feuerwerkskörper gehabt, die abtransportiert wurden.

Mann attackiert Sicherheitsdienst mit Messer – sie wollten ihn nicht im U-Bahnhof schlafen lassen

Ein 27-Jähriger ist von der Polizei festgenommen worden, nachdem er zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes mit einem Messer bedroht haben soll. Polizisten hätten am Sonntag beobachtet, wie die beiden Sicherheitsbedienstete der Berliner Verkehrsbetriebe auf dem Tempelhofer Damm vor einem Mann flüchteten und eingegriffen, teilte die Polizei am Montag mit. Die beiden Männer hätten ausgesagt, dass sie den 27-Jährigen am U-Bahnhof Paradestraße schlafend auf einer Sitzbank fanden und ihn aus dem Bahnhof geleiteten, da er keinen gültigen Fahrschein gehabt habe. Dann habe der mutmaßliche Täter plötzlich ein Messer gezückt und die beiden Sicherheitskräfte bedroht. Die Polizei entdeckte den 27-Jährigen in einem Gebüsch, die Beamten hätten das Messer sichergestellt. Bei der Festnahme habe der Mann sich gewehrt und die Beamten beleidigt.

Zwei Verletzte bei Scheunenbrand im Landkreis Elbe-Elster

Bei einem Scheunenbrand im südbrandenburgischen Landkreis Elbe-Elster sind eine 83-Jährige und ihr Mann verletzt worden. Nach Angaben der Lausitzer Feuerwehr brannte es am Sonntagabend in einer Scheune in der Dorfstraße im Ortsteil Stechau. Rund 50 Einsatzkräfte seien vor Ort gewesen. Nach rund dreieinhalb Stunden waren die Flammen demnach gelöscht. Den Angaben zufolge ist die Scheune vollständig ausgebrannt, die zwei Verletzten kamen mit Verdacht auf Rachgasvergiftungen in ein Krankenhaus. Noch in den frühen Morgenstunden war die Feuerwehr zur Überwachung der Stelle vor Ort, wie ein Sprecher am Montag mitteilte. Nun ermittelt die Polizei zur Brandursache.

Kellerbrand in Lankwitz: Feuerwehr rettet Mieter und Katzen

Bei einem Kellerbrand in Berlin-Lankwitz sind neun Menschen in Sicherheit gebracht worden - zwei von ihnen über eine Drehleiter. Außerdem seien bei dem Feuer in der Eiswaldstraße am Sonntagabend zwei Katzen gerettet worden, teilte ein Feuerwehrsprecher mit. Ein 62-Jähriger wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Die Berliner Feuerwehr brachte acht weitere Menschen und zwei Katzen in Sicherheit. Rund hundert Einsatzkräfte waren vor Ort. Nun ermittelt das LKA wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung.

Motorradfahrer kracht in Tempelhof in Smart: War er zu schnell?

Gegen 18.50 Uhr krachte am Sonntagabend an der Ecke Ullsteinstraße / Schätzelbergstraße der Fahrer eines Motorrads in die Fahrerseite eines Smarts. Zwar war der Motorradfahrer vorfahrtberechtigt, jedoch wird ermittelt, ob er mit überhöhter Geschwindigkeit in den Kreuzungsbereich einfuhr. Ein zweites Motorrad konnte einen Zusammenstoß gerade noch vermeiden.

Der Biker wurde bei dem Aufprall schwer verletzt. Er wurde von alarmierten Rettungssanitäter erstversorgt und kam anschließend in Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus. Der Verkehr war für rund 45 Minuten, während der Unfallaufnahme, eingeschränkt. Auch die Buslinie 170 konnte kurzzeitig nicht bedient werden.

+++ 6. November +++

Gasflasche explodiert, Verletzter im Rettungshubschrauber abtransportiert

Der Verletzte wird in den Hubschrauber geladen, der vom Unfallkrankenhaus Berlin kam.
Der Verletzte wird in den Hubschrauber geladen, der vom Unfallkrankenhaus Berlin kam. Morris Pudwell

In einem Schuppen neben einem Haus im Stahnsdorfer Ortsteil Sputendorf bei (Potsdam-Mittelmark) explodierte am Abend eine 11-Kilo-Gasflasche. Ein Mann (58) wurde schwer verletzt und mit den Rettungshubschrauber Christoph Berlin ins Unfallkrankenhaus Berlin (Marzahn) Berlin geflogen. Den durch die Explosion entstandenen Brand konnte die nach dem Alarm um 21.35 Uhr mit 38 Mann angerückte Feuerwehr schnell löschen und das Haus retten. Die Ursache des Unglücks noch nicht ermittelt.

Falkenberg: Vier Verletzte bei Ausweichmanöver wegen Reh

Bei einem Ausweichmanöver wegen eines Rehs sind im Süden Brandenburgs ein Autofahrer und seine drei Beifahrer verletzt worden. Der 20-Jährige wollte am Samstagabend zwischen Falkenberg und Großrössen im Elbe-Elster-Kreis einen Zusammenstoß mit dem Tier vermeiden und wich mit seinem Fahrzeug aus, wie die Polizei mitteilte. Dabei kam der junge Mann von der Fahrbahn ab und überschlug sich mit seinem Wagen. Außer ihm wurden auch zwei 17-jährige Mitfahrende und ein 12-Jähriger leicht verletzt, wie die Polizei am Sonntag weiter mitteilte. Alle kamen zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Spandau: Raser unter Drogen - Beifahrer mit Wutanfall

Ein Audifahrer (22) gab lieber Gas, als ihn die Polizei am Abend in der Otternbuchtstraße (Siemensstadt) kontrollieren wollte. Verfolgt von einer Zivilstreife, raste er über die Motardstraße zum Rohrdamm, missachtete dabei eine rote Ampel und geriet in den Gegenverkehr. Dort konnte ein Autofahrer gerade noch ausweichen, am Fußgängerübergang sprangen Menschen zurück, um nicht angefahren zu werden. Schließlich stoppte der Wagen im Rohrdamm, der Fahrer wurde festgenommen. Dabei wurde er vom Beifahrer heftigst beschimpft: Der Mann erklärte, Angst um sein Leben gehabt zu haben. Ein Drogentest beim Fahrer war positiv. Er ist wieder frei, aber ohne Auto und Führerschein.

Messerstecherei vor Bar in Marzahn

Ein Mann (41) erlitt in der vergangenen Nacht in Berlin-Marzahn schwere Stichverletzungen. Bisherigen Erkenntnissen zufolge soll er kurz vor 2 Uhr in einer Bar in der Marzahner Promenade mit einer bislang unbekannten Personengruppe in Streit geraten sein. Die Auseinandersetzung soll sich vor die Bar verlagert haben, wo der Mann mutmaßlich mit einem Messer schwer am Oberkörper verletzt wurde. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Angegriffenen in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde. Lebensgefahr soll nicht bestehen.

+++ 5. November +++

Polizei stoppt eskalierenden Streit mit Messern in Friedrichshain

Die Polizei hat in Friedrichshain einen Streit zwischen zwei jungen Männern beendet, der in der Nacht zum Samstag eskaliert ist. Verletzt wurde niemand, ein 24-Jähriger muss sich nun aber wegen Bedrohung verantworten, wie die Polizei mitteilte.

Ein Beamter hatte beobachtet, wie der 24-Jährige bei dem Streit in der Tamara-Danz-Straße plötzlich ein Messer zückte und einen anderen jungen Mann damit bedrohte. Der Polizist zückte seine Waffe und forderte den 24-Jährigen auf, das Messer fallen zu lassen. Zusammen mit weiteren Beamten gelang es ihm, den Angreifer zu überwältigen. Ein alkoholisierter 16-Jähriger, der auch bei dem Streit dabei war, leistete Widerstand gegen die Polizei und beleidigte die Beamten. Auch gegen ihn wird nun ermittelt.

Betrunkener Fahrgast attackiert Taxifahrer

Ein Taxifahrer ist in Neu-Hohenschönhausen von einem betrunkenen Fahrgast angegriffen und verletzt worden. Im Zuge eines Zahlungsstreits in der Rüdickenstraße am frühen Samstagmorgen soll der 21-jährige Fahrgast dem 57-jährigen Taxifahrer plötzlich an den Hals gefasst und ihn mit einer Glasflasche geschlagen haben, teilte die Polizei am Samstag mit. Anschließend floh der Fahrgast zu Fuß, ohne seine Rechnung beglichen zu haben. Als er kurze Zeit später an den Tatort zurückkam, konnte er von der Polizei festgenommen werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 1,8 Promille. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

87-Jährige in Gropiusstadt beraubt und verletzt

In Gropiusstadt wurde am Freitagmittag eine 87 Jahre alte Frau ausgeraubt und verletzt. Laut Polizeibericht hatte die Frau ihr Mehrfamilienhaus gegen 10.45 Uhr verlassen, als eine unbekannte Person ihr Reizgas ins Gesicht sprühte und ihr die Handtasche entriss. Der Täter flüchtete mit der Beute in eine unbekannte Richtung. 

Die Seniorin kam mit Augenreizungen in ein Krankenhaus, wo sie stationär aufgenommen wurde. Die Kripo führt die Ermittlungen.

+++ 4. November +++

Mann tot in Wohnung gefunden – Mordkommission ermittelt wegen Totschlags

Ein 57-Jähriger ist am Freitagmorgen tot in seiner Wohnung in Berlin-Mobit aufgefunden worden. Die Polizei geht von einem Verbrechen aus: Eine Mordkommissiondes Landeskriminalamtes ermittelt wegen vollendeten Totschlags. Die Spurensuche der Polizei sichert Spuren am Tatort in der Rostocker Straße. Die Umstände deuten laut Polizei auf ein Fremdverschulden hin.

21-Jähriger in Cottbus bei Überfall verletzt 

Bei einem Überfall in Cottbus ist ein junger Mann verletzt worden. Zwei unbekannte Täter forderten den 21 Jahre alten Mann am Donnerstagabend dazu auf, sein Portemonnaie herauszugeben - einer der Täter schlug ihm ins Gesicht und entwendete seinen Geldbeutel, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Die Polizei fahndet nach den beiden flüchtigen Verdächtigen.

+++ 3. November +++

Friedrichsfelde: Ein Mensch stirbt bei Hochhausbrand

Bei einem Brand in einem Hochhaus in Friedrichsfelde ist am Donnerstagabend ein Mensch ums Leben gekommen. Elf weitere Verletzte seien vor Ort medizinisch betreut worden, sagte ein Feuerwehrsprecher weiter. Sechs von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht. Es habe zunächst im dritten Obergeschoss des elfgeschossigen Gebäudes gebrannt. Dann habe sich das Feuer auf das vierte Obergeschoss ausgebreitet. Es sei unterdessen gelöscht. 91 Einsatzkräfte seien am Brandort gewesen. Weitere Informationen zu dem oder der Toten sowie den Verletzten gab es zunächst nicht.

Zu zweit mit E-Scooter gefahren und gestürzt - Jugendlicher schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochabend in Gesundbrunnen erlitt ein Jugendlicher schwere Verletzungen. Der 16-Jährige war gemeinsam mit einem Bekannten als Sozius mit einem E-Scooter in der Hochstraße unterwegs. Als der Fahrer die Kontrolle über das Elektrofahrzeug verlor, knallte das Gefährt gegen einen Bordstein und die beiden stürzten. Dabei verletzte sich der 16-jährige Mitfahrer schwer am Rücken. Der Fahrer flüchtete zu Fuß vom Unfallort ohne sich um den Schwerverletzten zu kümmern. Rettungskräfte brachten den Verletzten in Begleitung seiner Mutter in eine Klinik.

Friedrichshain: Radler schlägt Fußgänger mit Fahrradschloss bewusstlos

Ein Radfahrer hat am Mittwochabend in Friedrichshain einen Fußgänger angegriffen und schwer verletzt. Laut Polizei war ein Streit  zwischen den beiden Männern auf dem Gehweg der Warschauer Brücke eskaliert. Der Radfahrer habe mit seinem Fahrradschloss mehrfach auf den Kopf des Fußgängers geschlagen haben, so dass dieser kurzzeitig das Bewusstsein verlor. Alarmierte Rettungskräfte brachten den 55-jährigen Fußgänger, der durch den Angriff eine Kopfverletzung davontrug, zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Polizeieinsatzkräfte nahmen den mutmaßlichen Angreifer noch am Tatort fest und brachten ihn anschließend für eine erkennungsdienstliche Behandlung vorübergehend in einen Polizeigewahrsam. Der 36-Jährige sieht einem Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung entgegen.

Hohenschönhausen: Straßenbahn rammt BVG-Bus – mehrere Verletzte

Die Straßenbahn hat das Heck des BVG-Busses eingedrückt und ist dabei entgleist.
Die Straßenbahn hat das Heck des BVG-Busses eingedrückt und ist dabei entgleist. dpa/Sappeck/BLP

Bei einem Unfall zwischen einem BVG-Bus und einer Straßenbahn wurden am Donnerstagmorgen gegen 6 Uhr in Berlin-Hohenschönhausen acht Menschen verletzt. Alle wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, aber nach ambulanter  Behandlung wieder entlassen. Die Straßenbahn der Linie M4 in Richtung Falkenberg hatte auf der Falkenberger Brücke aus noch nicht ermittelten Gründen das Heck des Eindeckers auf der Linie 154 gen Elsterwerdaer Platz gerammt. Dabei entgleiste sie. Die M4 fuhr bis 9.15 Uhr vom Prerower Platz nur zu ihrer zweiten Endstelle Zingster Straße, danach auch wieder nach Falkenberg. Der Busfahrer (27) mit etwa 30 Fahrgästen hatte auf der gemeinsamen Haltestellen-Spur von Bussen und Straßenbahn gehalten, bevor der Tramfahrer (38) anscheinend zu spät bremste. Bis auf den Straßenbahnfahrer befanden sich alle anderen Verletzten im Bus. 

Königs Wusterhausen: Vollsperrung der A10 nach Unfall mit neun Fahrzeugen

Nach einem Unfall mit neun Fahrzeugen ist die Autobahn 10 bei Königs Wusterhausen am Mittwochabend für einige Stunden gesperrt worden. Ein LKW wechselte Polizeiangaben zufolge zwischen der Anschlussstelle Königs Wusterhausen und Rangsdorf von der mittleren auf die rechte Spur. Dabei sei er gegen 17:20 Uhr mit einem Auto zusammengestoßen. Mehrere herannahende Wagen mussten infolge des Unfalls stark abbremsen. Es kam zu einer Kollision von sieben weiteren Fahrzeugen. Vier Menschen wurden nach Erkenntnissen der Polizei leicht verletzt. Nach einer rund zweistündigen Vollsperrung waren alle Fahrbahnen ab 19.45 Uhr wieder befahrbar.

+++ 2. November +++

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Frankfurt (O.): Mutmaßlicher Schleuser auf A12 gefasst 

Auf der A12 zwischen Frankfurt/Oder und der polnischen Grenze haben Polizeibeamte einen mutmaßlichen Schleuser vorläufig festgenommen. Einer Zollstreife sei am späten Dienstagabend der Transporter des 20-Jährigen aufgefallen, teilte die Polizei mit. Nach den Angaben vom Mittwoch verfügten seine fünf Mitfahrer - drei Männer aus dem Irak, ein iranischer und ein türkischer Staatsangehöriger - über keine gültigen Aufenthaltsdokumente. Die Männer im Alter zwischen 24 und 68 Jahren wurden demnach zur Zentralen Ausländerbehörde in Eisenhüttenstadt gebracht. Gegen den Fahrer werde nun wegen Verdachts des Einschleusens von Ausländern ermittelt, hieß es weiter.

Gesundbrunnen: Böller durch Fenster geworfen 

Zwei Jugendliche sollen in Gesundbrunnen einen Böller in eine Wohnung geworfen und diese so in Brand gesetzt haben. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, warfen sie den Knallkörper am Dienstagnachmittag durch ein offenes Fenster im ersten Stock. Ein 57-jähriger Bewohner wurde leicht verletzt.

Laut Polizeiangaben wurden die Mieter der Wohnung durch einen Rauchmelder rasch auf das Feuer aufmerksam und löschten es selbstständig mit Wasser. Die in Brand geratenen Vorhänge warfen sie aus dem Fenster, wobei sich der 57-Jährige leicht an den Händen verletzte. Die Jugendlichen flohen.

Seniorin im Bus gestürzt und schwer verletzt

Eine Seniorin ist am Dienstagmorgen bei einem Sturz in einem Bus in Lankwitz gestürzt und hat sich schwer verletzt. Der 57-jährige Busfahrer hatte zuvor auf dem Kamenzer Damm eine Vollbremsung vollführen müssen, um einen Unfall mit einem Pkw zu vermeiden. Dadurch stürzte eine 79 Jahre alte Frau zu Boden und verletzte sich am Kopf. Rettungskräfte brachten die Verletzte in ein Krankenhaus. Der Busfahrer sowie die weiteren Fahrgäste blieben unverletzt.

Rollstuhlfahrer mit Knallkörper beworfen

Am Dienstagnachmittag zündete eine Gruppe von etwa 50 jungen Menschen vor dem S-Bahnhof Gesundbrunnen Pyrotechnik an. Ein Rollstuhlfahrer wurde dabei mit einem Knallkörper beworfen. Der Böller detonierte unter dem Rollstuhl, verletzt wurde niemand. Die Beamten nahmen 47 Menschen vorläufig fest. Die Polizei ermittelt wegen schweren Landfriedensbruchs.

Steglitz: Raser beschädigt mehrere Autos - eine Verletzte

Ein Autofahrer hat bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei mehrere Autos beschädigt – dabei ist eine Frau verletzt worden. Ein Streifenwagen der Polizei bemerkte am Dienstagabend ein Fahrzeug mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Stadtautobahn in Steglitz und nahm die Verfolgung auf, wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte. Der 38 Jahre alte Raser beschleunigte daraufhin weiter, fuhr von der Autobahn ab und rammte ein anderes Auto. Bei dem Unfall wurden nach ersten Erkenntnissen mehrere Fahrzeuge beschädigt, eine Frau wurde zudem verletzt, wie es hieß. Der 38 Jahre alte Fahrer besaß keine gültige Fahrerlaubnis.

Betonmischer-Unfall in Wilmersdorf: Zustand von Radfahrerin weiter kritisch

Die in Berlin-Wilmersdorf lebensgefährlich verletzte Radfahrerin befindet sich weiterhin in einem kritischen Zustand. Der Zustand der Schwerstverletzten sei unverändert, teilte eine Sprecherin der Polizei am Mittwochmorgen mit.

Eine 44 Jahre alte Radfahrerin war am Montagmorgen in der Bundesallee von einem Betonmischer-Lastwagen überrollt und unter dem Wagen eingeklemmt worden. Feuerwehr-Einsatzkräfte mit Spezialgeräten standen wegen Protesten von Klimademonstranten auf der Stadtautobahn A100 im Stau und trafen erst verspätet am Unfallort ein, weshalb an der Unfallstelle improvisiert werden musste, wie die Feuerwehr betonte. Die Frau kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik.

Vier Verletzte bei Verkehrsunfall in Guben

In Guben (Landkreis Spree-Neiße) sind bei einem Verkehrsunfall vier Menschen verletzt worden, davon einer schwer. Zwei Autos seien nach Angaben eines Feuerwehrsprechers am Dienstagabend mit erhöhter Geschwindigkeit über eine Verkehrsinsel gefahren, dabei kam es zum Zusammenstoß. Der Schwerverletzte wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht.

+++ 1. November +++

Halloween-Randale: Pyrotechnik, Eierwürfe, Brandstiftung

Die Berliner Polizei ist am Halloween-Abend zu mehreren Einsätzen ausgerückt. Unter anderem seien Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Beleidigung, Sachbeschädigung sowie Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet worden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Verletzt wurde bei den Einsätzen demnach aber niemand.

In Gesundbrunnen, Neukölln, Gropiusstadt und Prenzlauer Berg war es zu Ansammlungen von Personengruppen gekommen. In Gesundbrunnen versammelten sich insgesamt über 100 Menschen, überwiegend Kinder und Jugendliche. „Aus den Gruppen kam es mehrfach zum Zünden von Pyrotechnik“, teilte die Polizei mit. „Außerdem warfen die Kinder und Jugendlichen Eier auf vorbeifahrende Fahrzeuge, unter anderem auch auf Einsatzfahrzeuge der Polizei.“

Neben Eiern flogen in der Nacht demnach auch Flaschen und Böller in Richtung der Einsatzkräfte. In Neukölln setzten Unbekannte drei Müllcontainer und eine abgelegte Matratze in Brand.

Lichtenberg: Linken-Wahlkreisbüro beschädigt

Ein Wahlkreisbüro der Linkspartei in Lichtenberg ist in der Nacht zu Dienstag von Unbekannten angegriffen worden. Wie die Polizei mitteilte, beschädigten sie in der Buggenhagenstraße offenbar mit einem stumpfen Gegenstand zwölf Fensterscheiben. Diese wurden dabei aber nicht durchgeschlagen, ein Eindringen in das Büro sei nicht möglich gewesen. Bemerkt wurde die Sachbeschädigung durch einen Anwohner. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Treptow: Schwerer Unfall - Biker verletzt

Schwerer Unfall auf der Baumschulenstraße.
Schwerer Unfall auf der Baumschulenstraße. Pudwell

Am Dienstagnachmittag knallte es in der Baumschulenstraße/Ecke Glanzstraße. Beim Abbiegen hatte ein Pkw-Fahrer ein Motorrad übersehen. Der Biker hatte Vorfahrt, konnte nicht mehr bremsen und crashte in die Fahrerseite des Pkw. Der verletzte Motorradfahrer kam in in ein Krankenhaus.

Durch die Sperrung der Kreuzung kam es zu erheblichen Staus.

Brandserie im Raum Woltersdorf – Verdächtiger stellt sich

Nach einer Brand-Serie in Woltersdorf hat sich ein 21 Jahre alter Mann gestellt. Er sei bereits einschlägig in Erscheinung getreten, teilte die Polizei mit. Demnach stellte sich der Mann am Wochenende. Er äußerte sich sowohl zu Fällen in Woltersdorf als auch in Berlin. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen 14 Bränden in der Region. Es wurde Untersuchungshaft angeordnet. Es wird geprüft, ob der Verdächtige, der aus der Gegend kommt, noch weitere Taten verübt hat.

Zu den jüngsten Fällen gehörten Feuer auf einem Werkstattgelände sowie in einer leerstehenden Industriehalle. Betroffen von den Bränden waren Autos, Wälder, verschiedene Bungalows und ein Kleidercontainer.

Marzahn: Messerangriff in Flüchtlingsunterkunft – Mann lebensgefährlich verletzt

Messerangriff in einer Flüchtlingsunterkunft am Montagnachmittag in Marzahn. Dabei wurde ein 25-jähriger Bewohner schwer verletzt. Der 25-Jährige gab an, dass er von einem Mann, der früher ebenfalls in der Unterkunft gewohnt hatte, niedergestochen worden sei. Nach der Erstversorgung des Verletzten brachten Rettungskräfte den 25-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er sofort notoperiert wurde. Aktuell soll keine Lebensgefahr für den Verletzten bestehen. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und dem Tatverdächtigen dauern an.

Lichterfelde: Motorroller und E-Scooter angezündet

Am Montagabend brannten ein Motorroller und ein E-Scooter in Lichterfelde. Eine Anwohnerin der Scheelestraße beobachtete gegen 19.15 Uhr, dass mehrere Personen einen Motorroller und einen direkt daneben befindlichen E-Scooter in Brand steckten. Kurz darauf flüchteten die Zündler. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten die Flammen, die Fahrzeuge brannten jedoch vollständig aus. Verletzt wurde niemand.

Lichtenberg: Fußgänger angefahren - schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall ist ein Fußgänger in Lichtenberg schwer verletzt worden. Der Mann überquerte am Montagnachmittag die Treskowallee als er von einem Auto erfasst wurde, wie die Polizei mitteilte. Der Fußgänger hatte Kopfhörer getragen nicht auf den Verkehr geachtet. Der Mann kam in ein Krankenhaus.

+++ 31. Oktober +++

Fahndung: Uhrenboutique überfallen – Polizei sucht diese Räuber

Die Polizei Berlin fahndet nach drei Männern, die am Nachmittag des 8. Februar 2022 eine Filiale des Uhrenherstellers „Hublot“ am Kurfürstendamm überfallen haben. Einer der Unbekannten hatte gegen 17.40 Uhr als Frau verkleidet eine Angestellte dazu gebracht, die Tür zu öffnen. Anschließend soll er sie mit einer Waffe bedroht und zwei Komplizen hereingelassen haben. Mit Zimmermannshämmern schlugen die Unbekannten anschließend mehrere Vitrinen ein und klauten eine große Anzahl an Uhren. Danach flohen sie zu Fuß in Richtung Wielandstraße, über den Olivaer Platz bis zur Bayerischen Straße, wo sie einen silberfarbenen Audi A4 Avant bestiegen. Das Fluchtfahrzeug wurde einen Tag später in der Wittelsbacher Straße aufgefunden. Die Täter werden wie folgt beschrieben:

Die Polizei fahndet nach diesen Räubern. Wer kann Hinweise geben?
Die Polizei fahndet nach diesen Räubern. Wer kann Hinweise geben? Polizei Berlin

Tatverdächtiger 1 (als Frau verkleidet)

  • männlich
  • ca. 25-30 Jahre alt
  • ca. 180-185 cm groß
  • lange, dunkle Haare mit einem Rotstich, einer Perücke ähnlich
  • bekleidet mit dunkler Steppjacke, dunkelblauer Jeans und weißen Sportschuhen
  • maskiert mit medizinischer Maske
  • führte ein gelbes oder orangefarbenes Behältnis mit/ähnlich einer Handtasche der Marke Louis Vuitton

Tatverdächtiger 2

  • männlich
  • ca. 25-30 Jahre alt
  • ca. 180-185 cm groß
  • dunkle kurze Haare
  • bekleidet mit dunkler Sportjacke, dunkler Jeans und dunklen Schuhen
  • maskiert mit Multifunktionstuch mit Clownsmundaufdruck

Tatverdächtiger 3

  • männlich
  • ca. 25-30 Jahre alt
  • ca. 180-185 cm groß
  • dunkle kurze Haare
  • bekleidet mit einer dunklen, hüfthohen Jacke, hellblauen Jeans und weißen Schuhen
  • maskiert mit Multifunktionstuch mit Clownsmundaufdruck

Die Kriminalpolizei fragt:

  • Wer hat am 8. Februar 2022 zwischen 17.20 Uhr und 17.50 Uhr die gezeigten Personen im Tatortnahbereich bemerkt und hat sich bisher noch nicht mit der Polizei in Verbindung gesetzt?
  • Wem ist im o.g. Zeitraum in der Bayerischen Straße, in Höhe der Hausnummer 1, ein möglicherweise mit laufendem Motor wartendes silberfarbenes Fahrzeug, Audi A4 Avant, aufgefallen?
  • Wem sind im Vorfeld Personen aufgefallen, die die erkennbaren markanten Kleidungsstücke und Maskierungen der Täter gekauft oder getragen haben?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt das Raubkommissariat des Landeskriminalamtes unter der Telefonnummer (030) 4664-944113, per Internetwache oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Lichterfelde: Brandstiftung in Lokal – Staatsschutz ermittelt

Unbekannte legten in der Nacht zum Dienstag einen Brand in einem Café in Lichterfelde. Gegen 1.40 Uhr bemerkten Zeugen Rauch, der aus dem Geschäft am Kranoldplatz drang und alarmierten die Feuerwehr. Diese löschte die Flammen. Verletzt wurde niemand. Bei der Spurensicherung stellten Einsatzkräfte im Innenraum einen Gullideckel fest, mit dem Unbekannte die Schaufensterscheibe eingeworfen hatten, um so in den Laden zu gelangen und den Brand zu legen. Im Tresenbereich hinterließen die Eindringlinge einen fremdenfeindlichen Schriftzug. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Fennpfuhl: Auto brennt aus

Wegen des Verdachts der Brandstiftung in Fennpfuhl ermittelt seit der vergangenen Nacht die Polizei. Gegen 2.50 Uhr bemerkten Passanten und Anwohner einen in Flammen stehenden Transporter in der Herzbergstraße und alarmierten zeitgleich Feuerwehr und Polizei. Die eintreffenden Rettungskräfte löschten den Brand. Ein direkt vor dem Transporter stehendes Fahrzeug wurde durch die starke Hitzeentwicklung leicht am Heck beschädigt. Verletzt wurde niemand. 

Wilmersdorf: Radfahrerin bei Unfall lebensgefährlich verletzt

Ein Radfahrer ist bei einem Verkehrsunfall mit einem Lastwagen in Berlin-Wilmersdorf lebensgefährlich verletzt worden. Der Radler sei am Montagmorgen unter dem Lastwagen eingeklemmt worden, teilte die Feuerwehr auf Twitter mit. Die Feuerwehr sprach von mehreren Verletzten. Etwa 40 Kräfte der Feuerwehr seien vor Ort, hieß es weiter. Die Einsatzstelle sei umfangreich abgesperrt. Details zum Ablauf des Unfalls waren zunächst nicht bekannt.

AfD-Parteibüro in Berlin beschmiert

Ein Parteibüro der AfD in Berlin-Lichterfelde ist von Unbekannten in der Nacht zu Montag beschmiert worden. Wie die Polizei mitteilte, stellte eine Streife des Zentralen Objektschutzes an den Rollläden des Büros am Jungfernstieg Farbschmierereien fest. Die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung übernahm der Polizeiliche Staatsschutz übernommen.

+++ 30. Oktober +++

Betrunkener brettert in Gegenverkehr und verletzt Frau schwer

Ein betrunkener Fahrer ist in Köpenick mit seinem Wagen auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem anderen Auto zusammengestoßen. In dem Auto waren drei Insassen, eine 53-Jährige wurde schwer verletzt, der Fahrer und die Beifahrerin blieben unverletzt, wie die Polizei mitteilte.

Ein Atemalkoholtest bei dem betrunkenen Fahrer habe mehr als 2,0 Promille ergeben. Der 26-Jährige wurde am Kopf und am Arm leicht verletzt. Beamte nahmen ihm seinen Führerschein ab und beschlagnahmten sein Auto. Der Unfall passierte in der Nacht zum Sonntag auf der Wendenschloßstraße in Richtung Müggelheimer Straße.

Verkehr auf der Warschauer Brücke wegen Koffer unterbrochen

Wegen eines verdächtigen Koffers auf der Warschauer Brücke ist der Verkehr am Sonntagvormittag zwischenzeitlich unterbrochen gewesen. Inzwischen gibt es Entwarnung, wie die Polizei mitteilte. Der Bereich zwischen Stralauer Allee und Revaler Straße war für rund zwei Stunden in beide Richtungen voll gesperrt. Das Landeskriminalamt und die Polizei waren vor Ort, um den Koffer zu untersuchen. Die S-Bahnen fuhren vorübergehend ohne Halt durch den Bahnhof Warschauer Straße. Gegen 12.30 Uhr sei der Straßen- und Zugverkehr wieder angelaufen.

+++ 29. Oktober +++

Schwerverletzter nach Lauben-Brand in Lichterfelde

Bei einem Laubenbrand im Berliner Ortsteil Lichterfelde ist ein 53-Jähriger schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei brannte die Laube in der Nacht zum Samstag in Steglitz-Zehlendorf. Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben mit 44 Einsatzkräften vor Ort und löschte den Brand auf einer Fläche von 30 Quadratmetern. Nach einer Dreiviertelstunde waren die Flammen unter Kontrolle, teilte ein Sprecher der Feuerwehr am Samstag mit. Der 53-Jährige kam mit schweren Schnitt- und Brandverletzungen in eine Spezialklinik für Brandverletzte. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge hatte eine Verpuffung an einer Gasheizung den Brand ausgelöst.

Betrunkener E-Bike-Fahrer bei Unfall schwerverletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Pankow ist ein alkoholisierter E-Bike-Fahrer schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen war der Mann am Freitag auf dem Gehweg der Pasewalker Straße unterwegs. Dort streifte er eine vor ihm laufende Fußgängerin, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Daraufhin soll der 48-Jährige zu Boden gestürzt sein, ohne sich abzustützen. Er kam nach Angaben der Polizei mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus und musste notoperiert werden. Bei einer Blutentnahme wurde bei dem Mann ein Wert von drei Promille festgestellt. Die 62-jährige Passantin wurde ambulant am Arm behandelt und konnte ihren Weg anschließend fortsetzen.

+++ 28. Oktober +++

Steglitz: Chlorgasalarm in Schwimmbad

Feuerwehrleute sind wegen eines Chlorgasalarms zu einem Schwimmbad in Berlin-Steglitz ausgerückt. Es seien Spezialkräfte des Technischen Dienstes in die Finckensteinallee hinzugerufen worden, teilte die Feuerwehr am Freitagnachmittag bei Twitter. Badegäste seien nach ersten Erkenntnissen nicht in Gefahr, sagte ein Feuerwehrsprecher. Es seien mehr als 40 Einsatzkräfte vor Ort oder auf dem Weg zu dem Schwimmbad.

Wedding: Stolperstein beschädigt

Ein sogenannter Stolperstein in Erinnerung an Holocaust-Opfer ist in Berlin-Wedding beschädigt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, bemerkte ein Passant am Freitagmorgen in der Barfusstraße die Tat. An dem Gedenkstein seien mehrere Einkerbungen festgestellt worden. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

Lichtenberg: Kopf gegen Wand geschlagen - Festnahme

Am Donnerstagmittag gab es Streit in Lichtenberg. Ein 30-jähriger Mann hatte in der Ruschestraße mit drei flüchtig Bekannten auf einer Mauer gesessen und Alkohol getrunken. Dabei kam es zu einer Auseinandersetzung, in dessen Verlauf der 30-Jährige einen 60-Jährigen und einen 69-Jährigen mit der flachen Hand schlug. Als ein 40-Jähriger dazwischen gehen wollte, bekam auch er etwas ab, als der Prügler ihn mehrfach mit dem Kopf gegen eine Mauer schlug und mit Tritten malträtierte. Als er die Polizei hörte, ergriff er die Flucht, konnte aber wenig in der Nähe festgenommen werden. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 2,10 Promille. Der 40-Jährige erlitt schwere Verletzungen am Kopf sowie eine Nasenbeinfraktur und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die anderen beiden angegriffenen Männer erlitten nur leichte Verletzungen. 

Hund und Herrchen springen in die Spree – Schulklasse hilft bei Rettung

Eine Schulklasse hat in Berlin dabei geholfen, einen Mann und seinen Hund aus der Spree zu retten. Der Hund war nach Angaben der Feuerwehr in der Nacht zum Freitag in der Nähe des Hauptbahnhofs in den Fluss gesprungen, sein Besitzer hinterher. Über die glatte Kaimauer hätten sie es jedoch nicht zurück an Land geschafft, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Drei Schülerinnen einer zufällig anwesenden Schulklasse hörten demnach die Rufe des Mannes und alarmierten die Feuerwehr zum Ufer zwischen der Moltkebrücke und der Gustav-Heinemann-Brücke. Den Hund sicherten sie an der Leine. 28 Einsatzkräfte rückten an und holten den Mann und das Tier über eine Leiter aus dem Wasser. Einen Transport ins Krankenhaus lehnte der Mann ab. 

Wohnwagen abgebrannt - Mann tot, Person bei Rettungsversuch verletzt

Bei einem Wohnwagenbrand auf einem Campingplatz in Kagel (Landkreis Oder-Spree) ist ein Mann tot gefunden worden. Ein weiterer Mann, der den Toten aus dem brennenden Wohnwagen befreien wollte, wurde leicht verletzt, wie eine Polizeisprecherin am frühen Freitagmorgen sagte. Wie es zu dem Feuer kam, war zunächst unklar. Demnach hörten Zeugen Explosionen auf dem Campingplatz. Die Flammen gingen laut Sprecherin auch auf den Wohnwagen des Helfers über. Zu weiteren Details wie der Identität des Mannes oder der Sachschadenhöhe konnte die Sprecherin zunächst keine Angaben machen.

+++ 27. Oktober +++

Königs Wusterhausen: Letzter Mann von Fünfer-Bande gefasst

Dreieinhalb Wochen nach dem Einbruch einer Bande von Bankeinbrechern in Königs Wusterhausen hat die Polizei auch einen fünften Verdächtigen (32) gefasst. Vier Männer waren bereits am 2. Oktober geschnappt worden und sitzen seitdem in U-Haft. Laut Berliner Polizei konnte ein Spezialeinsatzkommando am Donnerstag den fünften Verdächtigen in seiner Wohnung im brandenburgischen Buckow festnehmen.

Bei  ihm fanden die Einsatzkräfte laut einer Sprecherin Beweismittel, etwa Handys. Mit seiner Festnahme seien nun alle Verdächtigen gefasst, die am 2. Oktober in die Bank in Königs Wusterhausen südöstlich von Berlin einbrechen wollten. Abgesehen hatte es die Bande auf Schließfächer von Kunden.  

Mit einem Kernbohrer wollten die Täter eine Wand durchbrechen. Bevor ihnen das gelang, griffen Spezialkräfte der Polizei zu. Das Berliner LKA hatte bereits zuvor länger gegen die Bande ermittelt.

Spätkauf überfallen – Polizei fahndet nach diesem Räuber

Die Polizei Berlin sucht einen Mann, der am Abend des 14. März 2022 einen Spätkauf in der Hobrechtstraße überfallen hat. Der Unbekannte bedrohte gegen 21.40 Uhr eine Angestellte mit einem Küchenmesser und forderte Geld, Zigaretten und ihr Mobiltelefon. Mit seiner Beute flüchtete der Räuber in unbekannte Richtung.

Personenbeschreibung:

  • ca. 40-50 Jahre alt
  • ca.170-175 cm groß
  • normale Figur
  • Bart
  • schwarze Mütze auf dem Kopf mit dem Emblem „JBK“ des türkischen Fußball-Vereins „Besiktas“
  • soll Blut an den Unterarmen gehabt haben
Wer kann der Polizei Hinweise zu diesem Mann geben?
Wer kann der Polizei Hinweise zu diesem Mann geben? Polizei Berlin

Die Kriminalpolizei fragt:

  • Wer kennt den abgebildeten Mann, kann Angaben zu seiner Identität oder zu seinem Aufenthaltsort machen?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nehmen die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 5 in der Friesenstraße 16, Haus 2, 10965 Berlin, unter der Telefonnummer (030) 4664-573100 (innerhalb der Bürodienstzeiten) oder unter der Telefonnummer (030) 4664-571100 (außerhalb der Bürodienstzeiten), die https://www.internetwache-polizei-berlin.de/ oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Mariendorf: Mann stirbt nach Wohnungsbrand

 Ein 30 Jahre alte Mann in Berlin-Mariendorf ist nach einem Brand in seiner Wohnung gestorben. Der Mann wurde am Mittwochabend in ein Krankenhaus gebracht, wo er wenig später starb, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Andere Bewohner des Mehrfamilienhauses wurden nicht verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt zu der Brandursache.

Nachbarn hatten laute Geräusche aus der Wohnung des 30-Jährigen in der Didostraße gehört. Als Polizei- und Feuerwehrkräfte eintrafen, drang dichter schwarzer Qualm aus der Parterrewohnung, das Schlafzimmer brannte. Der Mann wurde bei den Löscharbeiten geborgen.

Hass-Verbrechen in Friedrichshain: Mann schlägt Frau ins Gesicht und rammt ihr Flasche auf den Kopf

Wieviel Hass kann in Menschen stecken? Eine Frau ist in der Nacht zu Donnerstag in einer Grünanlage in Friedrichshain brutal geschlagen und übel beleidigt worden. Der alarmierten Polizei gab die 22-Jährige an, sie habe sich gegen 23.30 Uhr in in der Mühlenstraße in der Nähe einer Bar mit einem Mann getroffen. Der ihr erst seit einem Tag bekannte Mann habe sie unvermittelt ins Gesicht geschlagen und transfeindlich beleidigt.

Sie habe sich zwar mit einem Faustschlag zur Wehr gesetzt, daraufhin habe ihr der 23-Jährige aber eine Flasche auf den Kopf geschlagen! Anschließend soll der flüchtige Bekannte mit zwei Begleitern die Grünanlage verlassen haben. Einsatzkräfte trafen die drei Männer in Höhe Schlesisches Tor an und nahmen den 23-Jährigen fest. Die 22-Jährige erlitt leichte Kopfverletzungen, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurden. Der Festgenommene wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung und einer Blutentnahme aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung mit transphobem Hintergrund dauern an und wurden von einem Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes des Landeskriminalamtes übernommen.

Waschmaschine explodiert: zwei Verletzte, komplettes Haus unbewohnbar!

Ein technischer Defekt an einer Waschmaschine hat im Ort Walsleben im brandenburgischen Ostprignitz-Ruppin eine Katastrophe ausgelöst. Die 38-jährige Mieterin setzte die Maschine am Dienstagnachmittag in Gang, als das Gerät laut Polizei explodierte. Obwohl sich die Waschmaschine im Außenbereich des Gebäudes befand, waren die Folgen desaströs. Zunächst versuchte der herbeigeeilte Vermieter die Flammen mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Den Brand löschte schließlich die alarmierte Feuerwehr. Die Frau und ihr Sohn mussten wegen Verdachts einer Rauchgasvergiftung ambulant im Rettungswagen behandelt werden. Der Schaden an dem Gebäude wurde mit 100.000 Euro beziffert, das komplette Haus ist nun unbewohnbar.

Betrunkener Mann attackiert Helfer in Berlin-Neukölln

Ein betrunkener 49-Jähriger hat einen Mann in Berlin-Neukölln angegriffen, nachdem dieser ihm Hilfe angeboten hatte. Der 49-Jährige hatte sich am frühen Donnerstagmorgen auf einer Verkehrsinsel in der Buschkrugallee hingelegt, wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte. Als zwei Männer ihn fragten, ob er Hilfe brauche, sei er aggressiv geworden und habe angefangen, mit Fäusten auf einen der beiden Männer einzuschlagen. Die Polizei nahm den 49-Jährigen fest. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,49 Promille im Atem.

Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Der attackierte Mann wurde jedoch kurzzeitig wegen Herzbeschwerden in einem Rettungswagen untersucht.

Polizistin will Schlägerei schlichten, schießt und wird verletzt

Bei einer Schlägerei zwischen zwei Gruppen in Frankfurt an der Oder ist eine schlichtende Polizistin leicht verletzt worden. Der Auslöser für den Streit war ein Messerangriff auf einen 17-Jährigen, wie die Polizei mitteilte. Als der Jugendliche in ein Krankenhaus gebracht werden sollte, erschienen den Angaben zufolge seine Unterstützer sowie eine weitere Menschengruppe und es kam zu einer Schlägerei. Demnach gab ein Polizist einen Warnschuss ab, um den Streit zu beenden, weil mehrfache Aufforderungen und der Einsatz von Pfefferspray erfolglos geblieben waren. Daraufhin liefen die an der Schlägerei Beteiligten davon. Ein 21-Jähriger, der im Verdacht steht, die Polizistin verletzt zu haben, wurde festgenommen.

Woltersdorf: Sieben Fahrzeuge ausgebrannt

In Woltersdorf (Landkreis Oder-Spree) haben in der Nacht zum Donnerstag sieben Autos auf einem Werkstattgelände gebrannt. Das Feuer ging von einem Wohnmobil in der Moskauer Straße aus und griff auf sechs weitere Fahrzeuge über, wie eine Sprecherin der Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte. Die Höhe des Schadens war zunächst unklar.

Ob es sich um einen technischen Defekt oder um Brandstiftung handelt, war nach Angaben der Sprecherin ebenfalls noch offen und Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei vermutete jedoch, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde. In Woltersdorf hat es seit August mehrfach gebrannt. Neben Fahrzeugen waren auch ein Bungalow, Kleidercontainer, Schuppen und Waldboden betroffen.

Neukölln: Frau bewusstlos geschlagen – Tatverdächtige ermittelt

Die Berliner Polizei hat hat mehreren Hinweisen auf eine öffentliche Fotofahndung zwei mutmaßliche Brutalos ermittelt, die mutmaßlich in den frühen Morgenstunden des 16. April eine Frau in Berlin-Neukölln am Hermannplatz mit der Faust ins Gesicht geschlagen hatten. Diese war bewusstlos zu Boden gegangen und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Zuvor sollen sie und ihre Begleitperson von jungen Männern transphob beleidigt worden sein. Trotz intensiver Ermittlungen des Polizeilichen Staatsschutzes gelang es bislang nicht, die drei Tatverdächtigen zu identifizieren, weswegen die Polizei Berlin um Mithilfe bei der Suche nach den beiden mutmaßlichen Haupttätern bat.

Weitere Hinweise nimmt das Landeskriminalamt in Berlin-Tempelhof, am Bayernring 44, unter der Telefonnummer (030) 4664 - 953524, per E-Mail an LKA535@polizei.berlin.de, die Internetwache oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

+++ 26. Oktober +++

Wilmersdorf: Jugendliche stoßen Mann vom Rad

Zivilpolizisten haben am Dienstagabend zwei Jugendliche festgenommen. Diese hatten sich in der Prinzregentenstraße links und rechts am Fahrbahnrand der verkehrsberuhigten Zone aufgehalten und den Verkehr beobachtet. Als ein Radfahrer auf Höhe der Jugendlichen war, stießen sie den 39-Jährigen unvermittelt vom Rad. Es entstand Gerangel, die Beamten griffen ein, die Täter konnten aber die Flucht ergriffen. Während einer der beiden im angrenzenden Volkspark verschwand, setzte ein Polizist Reizgas gegen den zweiten Jugendlichen ein, der sich kurz darauf eines Messers entledigte und wegrannte.

In der Bruchsaler Straße gelang es schließlich, den Flüchtenden, der Widerstand leistete, festzunehmen. Bei ihm handelt es sich um einen 14-Jährigen. Das Messer, das er auf seiner Flucht weggeworfen hatte, wurde sichergestellt. Bei der Befragung des 39-jährigen Fahrradfahrers gab dieser an, mit einem Messer bedroht worden zu sein. Zudem sollen die Jugendlichen seine Wertsachen gefordert haben. Der Mann blieb unverletzt. Der zweite Angreifer, ein 15-Jähriger, stellte sich freiwillig. Die Ermittlungen zur versuchten räuberischen Erpressung dauern an.

Mariendorf: Unfall mit Polizeifahrzeug

Am Dienstagnachmittag krachte es an der Kreuzung Friedenstraße/Forddamm. Ein Zivilfahrzeug der Polizei war mit einem Nissan zusammengestoßen, als die Beamten zu einem Einsatz unterwegs waren. Beim Aufprall wurde der Wagen einer 33-Jährigen gegen eine Laterne geschoben. Sie erlitt leichte Verletzungen am Bein und wurde zur ambulanten Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die beteiligte Beamtin erlitt eine leichte Verletzung am Arm und trat vom Dienst ab. 

Königs Wusterhausen: Hüpfburgen aus Grundschule geklaut

Diebe haben aus einer Grundschule in Königs Wusterhausen zwei Hüpfburgen, einen Rasentraktor und einen Häcksler gestohlen. Bei dem Einbruch in der Nacht zum Dienstag in einem Nebengebäude der Schule im Ortsteil Wernsdorf entstand ein Schaden im fünfstelligen Bereich, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Tegel: Pkw kommt von der Fahrbahn ab

Bei einem sogenannten Alleinunfall in Tegel wurde in der vergangenen Nacht ein 57-Jähriger schwer verletzt. Der Mann fuhr gegen 1.25 Uhr in der Heiligenseestraße, als er mit seinem Hyundai in einer Linkskurve aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. Dort krachte er in einen geparkten Ford, der durch den Aufprall auf einen Anhänger geschoben wurde und diesen auf die Fahrbahn beförderte. Der Fahrer konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien, blieb jedoch wenige Meter neben dem Fahrzeug schwer verletzt liegen. Ein Zeuge alarmierte Rettungskräfte, die den Verletzten in ein Krankenhaus brachten. Ersten Untersuchungen zufolge erlitt der Fahrer mehrere Knochenbrüche. Da der Verdacht bestand, dass der Mann alkoholisiert war, wurde ihm im Krankenhaus Blut abgenommen. 

Klima-Chaoten behindern Berufsverkehr

Demonstranten haben in Berlin-Westend und Berlin-Charlottenburg den morgendlichen Berufsverkehr gestört. Wie die Polizei mitteilte, sind Personen an der Stadtautobahn A100 am Übergang zur A115 (Avus) am Messedamm sowie am Anschluss Jakob-Kaiser-Platz der A100 am Mittwochmorgen auf Schilderbrücken geklettert. Einsatzkräfte der Polizei versuchten sie herunterzuholen. Es könne deswegen zu Sperrungen der Autobahn kommen. Aktuell sei über Staus jedoch noch nichts bekannt.

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Heiligensee: Senior bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Verkehrsunfall am Dienstagabend in Heiligensee: Ein 88-jähriger Fahrer eines Opels wollte in einer Einfahrt der Ruppiner Chaussee wenden, achtete aber wohl nicht auf den Fließverkehr. Ein 38-jähriger Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, es kam zur Kollision. Die Fahrzeuge verkeilten sich durch den Aufprall ineinander und wurden gegen ein geparktes Auto geschoben. Der Senior erlitt schwere Kopf- und Rumpfverletzungen und kam in eine Klinik. Der 38-jährige Mann erlitt leichte Verletzungen.

Wedding: Autodiebe auf frischer Tat geschnappt

Polizisten haben am frühen Mittwochmorgen zwei Autodiebe in Wedding festgenommen. Eine junge Frau hatte zuvor die zwei Männer dabei beobachtet, wie sie sich in der Triftstraße an einem Auto zu schaffen machten,  eine Scheibe des Fahrzeugs einschlugen und das Fahrzeuginnere durchsuchten. Wenig später klickten bei den 36 und 45 Jahre alten Dieben die Handschellen. 

Marzahn: Fußgänger schwer verletzt

Am Dienstagabend ist ein Fußgänger in Marzahn bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Der alkoholisiert wirkende 25-Jährige überquerte gegen 18.50 Uhr die Fahrbahn der Märkischen Allee, wurde dabei vom Pkw eines 54-Jährigen erfasst. Durch den Aufprall und den Sturz erlitt der junge Mann schwere Verletzungen.. Der VW-Fahrer blieb unverletzt. 

Razzia im Clan-Milieu in Berlin und NRW

Wegen des Verdachts des Versicherungsbetrugs und der Geldwäsche haben Polizisten in drei Städten Nordrhein-Westfalens und in Berlin am Mittwochmorgen eine Durchsuchungsaktion gestartet. Zeitgleich würden mehrere Wohnungen und drei Gewerbeobjekte in Berlin, Duisburg, Essen und Düsseldorf durchsucht, sagte ein Sprecher der Polizei Duisburg der Deutschen Presse-Agentur. Das Ermittlungsverfahren richtet sich den Angaben zufolge gegen sechs Beschuldigte, die teilweise einer Clan-Struktur zugerechnet würden. Die zwei Frauen und vier Männer seien im Alter zwischen 19 und 61 Jahren. Die Schadenshöhe soll sich auf etwa 200.000 Euro belaufen.

+++ 25. Oktober +++

Reinickendorf: Vermeintlicher Einbrecher verletzt Polizistin mit Messer

Am Montagabend wurde die Polizei wegen eines vermeintlichen Einbruchs nach Reinickendorf alarmiert. Ein 48-jähriger Anrufer gab an, dass sich in seiner Wohnung im Eichborndamm zwei Unbekannte aufhielten. Als die Beamten vor Ort eintrafen und niemand öffnete, sie aber Geräusche aus der Wohnung vernahmen, verschafften sie sich gewaltsam Zutritt. Eine Person flüchtete daraufhin ins Wohnzimmer und versperrte von innen die Tür. Die Einsatzkräfte verschafften sich Zutritt zu dem Raum, in dem der Mann sie drohend mit einem Messer erwartete. Beim Entwaffnen des Mannes erlitt eine Beamtin eine leichte Schnittverletzung am Arm. Dann stellte sich heraus, dass es sich um den Mieter der Wohnung handelte, der kurz zuvor selbst die Polizei alarmiert hatte. Die verletzte Beamtin wurde ambulant im Krankenhaus behandelt. Der psychisch auffällige Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Bohnsdorf: Zwei Männer mit Messer verletzt

Blutiger Streit am späten Montagabend in Bohnsdorf: Insgesamt vier Männer waren gegen 23.30 Uhr auf dem Vorplatz des S-Bahnhofs Grünbergallee in verbale Streitigkeiten geraten. Einer zog dann ein Messer und stach zwei seiner 45 und 46 Jahre alten Kontrahenten in den Bauch. Dann flohen der Angreifer und sein Begleiter. Die Verletzten, die noch versuchten, die Flüchtenden zu verfolgen, alarmierten letztlich Polizei und Feuerwehr. Die Besatzung zweier Rettungswagen brachte die Männer kurz darauf in Krankenhäuser.

Mitte: Mann mit Messer verletzt

Messerangriff in einer Wohnung in Mitte am Montagabend: Eine Frau hatte die Polizei alarmiert, als ihr 60-jähriger Ex-Partner gegen 19.45 Uhr in ihrer Wohnung auftauchte und mit einem Messer auf ihren 31-jährigen Nachbarn losging, der gerade bei der 52-Jährigen zu Besuch war. Bei der Attacke wurde der Jüngere schwer verletzt, konnte aber in seine Wohnung flüchten. Der Angreifer flüchtete ebenfalls aus dem Haus. 

Rettungskräfte brachten den 31-Jährigen mit lebensbedrohlichen Stichverletzungen ins Krankenhaus. Die Frau erlitt eine leichte Schnittverletzung am Arm und wurde ambulant versorgt.

Während der polizeilichen Maßnahmen rief die Frau dann ihren Ex-Partner an und forderte ihn auf, zurückzukehren, was dieser auch wenig später tat. Einsatzkräfte nahmen ihn in der Nähe des Wohnhauses fest.

+++ 24. Oktober +++

Gruppe Jugendlicher raubt andere Jugendliche aus

Eine Gruppe Jugendlicher steht in Verdacht, zwei andere Teenager in Hennigsdorf mit einer Waffe bedroht und ausgeraubt zu haben. Wie die Polizei mitteilte, waren die beiden späteren Opfer am Montagabend gegen 21.45 Uhr auf einem Spielplatz in der Parkstraße, als sie von vier anderen Jugendlichen - drei Jungen und einem Mädchen - angesprochen wurden. Diese sollen den 16- und den 17-Jährigen mit einer Waffe bedroht und Geld verlangt haben. Außerdem habe die Gruppe den 16-Jährigen attackiert.

Danach hätten die mutmaßlichen Angreifer von ihm verlangt, Geld am Bankautomaten in der Havelpassage abzuheben. Die beiden Opfer sollten die Gruppe anschließend noch zum Bahnhof begleiten, wo die anderen Jugendlichen in die S 25 Richtung Berlin gestiegen seien. Die Polizei bittet um Hinweise zu den Tätern.

Raubmorde in Berlin und Sachsen-Anhalt – drei Verdächtige gefasst

Die Polizei hat nach zwei Raubmorden in Berlin und Sachsen-Anhalt und einer Serie weiterer Raubüberfälle auf alte Menschen drei mutmaßliche Täter gefasst. Die Männer im Alter von 22, 23 und 37 Jahren wurden bereits am vergangenen Mittwoch in Berlin verhaftet, wie die Berliner Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte. Nach weiteren Verdächtigen fahndet die Polizei noch.

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Kreuzberg: Seniorin auf offener Straße beraubt und schwer verletzt

Am Sonntagnachmittag in Kreuzberg eine 89-jährige Seniorin überfallen und schwer verletzt worden. Die Dame ging gegen 14.50 Uhr die Grimmstraße entlang, als eine Frau und zwei Männer sie zu Boden stießen und ihr die Handtasche entrissen. Zeugen verfolgten die Räuber und konnten die weggeworfene Handtasche sichern. Das darin befindliche Bargeld war weg. Die Täter konnten an der Urbanstraße entkommen. Die Seniorin erlitt einen Knochenbruch am linken Oberarm und Prellungen im Gesicht. 

Wagen fängt nach Unfall Feuer – Fahrer schwer verletzt

Schwerer Unfall am Sonntagnachmittag in Westend alarmiert: Ein 54-jähriger Mann war mit überhöhter Geschwindigkeit auf dem Fürstenbrunner Weg gefahren, als er in einer Linkskurve von der Fahrbahn abkam und gegen einen Lichtmast prallte. Ersthelfer zogen den Fahrer aus dem schwer beschädigten Fahrzeug, das kurz darauf in Brand geriet. Der Verunglückte stand unter Alkoholeinfluss. Er erlitt schwere Verletzungen im Kopfbereich sowie innere Verletzungen. 

Britz: Einbruch in Lagerhalle

In der Nacht zum Montag wurde die Polizei zu einer Lagerhalle in Britz alarmiert. Kurz nach Mitternacht Aus der Halle sollen mehrere Tonnen Kupferkabel entwendet worden sein. Die Ermittlungen dauern an.

Mariendorf: Smart rammt geparkten VW Touran 

Feuerwehrmänner untersuchen den Unfallwagen.
Feuerwehrmänner untersuchen den Unfallwagen. Pudwell

Ein Smart Brabus ist in Berlin-Mariendorf gegen einen Wagen am Straßenrand gekracht. Dabei wurde der 18-jährige Fahrer am Montagmorgen schwere am Kopf verletzt. Laut Polizei besteht aber keine Lebensgefahr. Der Mann war auf dem Mariendorfer Damm in nördlicher Richtung unterwegs, als das Auto an der Tauernallee aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam. Durch den Aufprall wurde der Wagen am Straßenrand gegen einen Baum geschoben. Es entstand erheblicher Schaden.

Mehrere Straßenblockaden durch Klima-Kleber

Auch zum Auftakt der neuen Woche haben Demonstranten in Berlin wieder mit Straßenblockaden den Autoverkehr ausgebremst. Betroffen war am Montagmorgen laut Verkehrsinformationszentrale die A100 im Bereich des Autobahndreiecks Funkturm. In Richtung Neukölln gebe es Stau, die Fahrt dauere rund 40 Minuten länger.

Laut Polizeiangaben waren daneben weitere Straßen von Blockaden betroffen: der Kaiserdamm in südlicher Richtung, die Frankfurter Allee im Bereich des Ringcenters sowie der Rosenthaler Platz. Es gebe Sitzblockaden, manche Aktivisten hätten sich zudem an Schilderbrücken festgeklebt.

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+++ 23. Oktober +++

Feuerwehrleute retten Mann aus Prügelorgie

Ein 30-Jähriger ist in Berlin-Rummelsburg von Unbekannten attackiert und schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben beobachteten Feuerwehrleute in der Nacht zum Sonntag auf dem Vorplatz des Bahnhofes Lichtenberg eine Schlägerei zwischen mehreren Menschen. Dabei sollen zwei Männer auf den am Boden liegenden 30-Jährigen eingeschlagen haben. Die Feuerwehrleute alarmierten die Polizei und eilten zur Hilfe. Die Männer flohen zunächst, später wurden laut den Beamten in der Nähe zwei Verdächtige im Alter von 19 und 29 Jahren festgenommen. Der Niedergeschlagene kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

Frau soll Handy geklaut haben - bei Durchsuchung findet Polizei stattdessen Drogen

Eine 31-jährige Frau soll einem 13-Jährigen in Berlin-Neukölln ein Handy gestohlen haben - doch statt der Beute fand die Polizei bei ihr mutmaßlich Drogen. Laut Angaben der Beamten von Sonntag soll die 31-Jährige dem 13-Jährigen am Samstagnachmittag am U-Bahnhof Hermannplatz das Handy aus der Hosentasche gezogen haben. Die Mutter des Jungen rief um Hilfe, ein Passant hielt die Frau laut den Angaben fest. Die alarmierte Polizei durchsuchte die 31-Jährige. Dabei fand sie Pfefferspray und Substanzen - mutmaßlich Drogen -, aber nicht das Handy. Die Beamten nahmen die Frau in Gewahrsam.

Berlin-Hellersdorf: Auf dem Boden liegende Frau gegen Kopf getreten und verletzt

Bei einem Streit auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Hellersdorf ist eine 20-Jährige nach Polizeiangaben von einem Trio attackiert worden. Dabei sollen die Täter die am Boden liegende Frau auch gegen den Kopf getreten haben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die zwei Frauen und ein Mann hätten erst von der 20-Jährigen abgelassen, als ein Passant dieser zur Hilfe eilte. Das Trio flüchtete. Die Frau wurde am Kopf verletzt, konnte sich nach Angaben der Polizei aber eigenständig in ein Krankenhaus begeben. Es werde wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung ermittelt, hieß es.

Nach ersten Erkenntnissen hatte es zuvor zwischen der Verletzten und zwei Frauen in einer Bar in der Nähe des U-Bahnhofs Streit gegeben. Auf dem Bahnsteig soll dann eine der Frauen (27) die 20-Jährige zu Boden gerissen haben, nachdem ihre mutmaßliche Komplizin sie bespuckt haben soll.

Schockszene in Berlin-Lichtenberg: Mercedes geht während der Fahrt in Flammen auf!

Plötzlich stand der Mercedes lichterloh in Flammen!
Pudwell
Plötzlich stand der Mercedes lichterloh in Flammen!

Was für eine Schock-Szene in Berlin-Lichtenberg! Mitten auf der Fahrbahn geht in der Nacht zu Sonntag ein Mercedes auf der Sophienstraße in Lichtenberg in Flammen auf. Die Insassen retten sich vor dem Inferno, springen aus dem Wagen und versuchen vergeblich, den Brand selbst zu löschen. Ohnmächtig müssen sie zusehen, wie das Unheil seinen freien Lauf nimmt. Weil sich das Feuer unmittelbar neben geparkten Fahrzeugen entzündet hatte, werden mehrere davon beschädigt. Die herbeigerufene Feuerwehr löscht die Flammen, doch der Wagen ist zu dem Zeitpunkt bereits ausgebrannt. Ursache soll ein technischer Defekt sein.

Mordkommission ermittelt wegen versuchter Tötung in Neukölln

Die Berliner Polizei ermittelt wegen einer versuchten Tötung in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Neukölln. Ein Mann habe versucht, eine Frau in der Boddinstraße zu erstechen, teilte ein Sprecher des Polizeilichen Lagezentrums am Sonntagmorgen mit. Der mutmaßliche Täter sei auf der Flucht, eine Mordkommission habe Ermittlungen gestartet. Mann und Frau sollen sich demnach gekannt haben. Die Frau kam den Angaben zufolge mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Genauere Einzelheiten über den Ablauf und den Hintergrund der Tat nannte der Sprecher zunächst nicht.

+++ 22. Oktober +++

Der Golf nach dem Zusammenstoß mit der Tram.
Pudwell
Der Golf nach dem Zusammenstoß mit der Tram.

Berlin-Weißensee: Golf rammt Tram: zwei Verletzte!

Beim Versuch, von der Hansastraße in Berlin-Weißensee abzubiegen, hat der Fahrer eines VW-Golf am späten Freitagabend eine herannahende Tram übersehen. Zwei Personen wurden nach KURIER-Informationen verletzt. 

Rentnerin schwer verletzt bei Sturz in Straßenbahn

Ein Rentnerin ist in einer bremsenden Straßenbahn in Berlin-Neuhohenschönhausen gestürzt und hat sich dabei schwer verletzt. Die Tram der Linie M5 war am Freitagnachmittag auf der Zingster Straße in Richtung Hauptbahnhof unterwegs, wie die Polizei am Samstag mitteilte. An der Ahrenshooper Straße musste die Tram demnach stark bremsen, weil ein Auto den Weg kreuzte. Zum Zusammenstoß kam es den Angaben zufolge jedoch nicht. Die 78-jährige fiel beim Bremsmanöver auf den Boden der Straßenbahn. Sie kam mit schweren Rückenverletzungen ins Krankenhaus. Auch die Tramführerin wurde in einer Klinik versorgt. Die 47 Jahre alte Autofahrerin blieb unverletzt.

Reinickendorf: Jugendlicher sticht auf 34-jährigen Bauarbeiter ein

Bei einer Auseinandersetzung in Berlin-Reinickendorf ist ein 34-Jähriger von einem Jugendlichen mit einem Messer attackiert und schwer verletzt worden. Der 34-jährige Bauarbeiter war am Freitagnachmittag mit zwei Kollegen auf der Mittelbruchzeile unterwegs, als sie auf drei Jugendliche trafen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Demnach soll einer der Jugendlichen die drei Bauarbeiter beleidigt haben, woraufhin der 34-Jährige den jungen Mann zu Boden gebracht und auf ihn eingeschlagen haben soll.

Der Polizei zufolge zückte der Jugendliche plötzlich ein Messer und stach in den Rumpf des Mannes ein, der dabei lebensgefährlich verletzt wurde. Die drei Jugendlichen konnten unerkannt vom Tatort flüchten. Rettungskräfte brachten den verletzten Bauarbeiter in ein Krankenhaus, wo er sofort notoperiert werden musste. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Auto rammt Motorroller in Niederschönhausen: 84-Jähriger schwer verletzt!

Der Fahrer eines Motorrollers ist am Freitagabend in Niederschönhausen von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Laut Polizei soll der 45-Jährige Autofahrer die Vorfahrt des Krad-Fahrers missachtet haben, als er auf der Platanenstraße an der Kreuzung zur Friedrich-Engels-Straße gegen den von rechts kommenden Motorroller knallte. Der 84-Jährige Kradfahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde von alarmierten Rettungskräften zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 45-Jährige blieb unverletzt. 

Rettungskräfte in Neukölln rassistisch beleidigt

In Berlin-Neukölln sind Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr zufolge bei einem Einsatz verbal angegriffen worden. Nach Angaben der Feuerwehr von Samstagmorgen versorgten sie am Freitagabend am Esperantoplatz eine Patientin, als ein unbeteiligter Mann die Sanitäter rassistisch beleidigte. Zuvor hatte die BZ berichtet. In welcher Form der Mann die Einsatzkräfte rassistisch beleidigte, konnte die Feuerwehr nicht sagen. Auch die Berliner Polizei gab zunächst keine Auskunft zu dem Vorfall.

Immer wieder werden Sanitäter und Notärzte bei Hilfseinsätzen in Berlin von aggressiven Menschen beschimpft und angegriffen. Im vergangenen Jahr kam es laut einer Statistik der Polizei zu 45 Angriffen auf Rettungssanitäter. Vergangene Woche wurden Rettungskräfte der Feuerwehr in Berlin-Kreuzberg mit einer Flasche beworfen und körperlich angegriffen.

Auto brennt in Marzahn - Polizei vermutet Brandstiftung

Ein abgestelltes Auto hat am frühen Samstagmorgen in Berlin-Marzahn gebrannt. Ein Fußgänger entdeckte die Flammen an dem Wagen auf einem Parkplatz am Parsteiner Ring, wie die Polizei mitteilte. Die Feuerwehr wurde alarmiert. Das Auto brannte den Angaben zufolge komplett aus. Niemand wurde verletzt. Die Beamten vermuten Brandstiftung. In Berlin werden seit Jahren immer wieder geparkte Fahrzeuge von Unbekannten angezündet.

+++ 21. Oktober +++

Einsatz abgesagt - Verdächtiger Fund war keine Weltkriegsbombe

Ein ursprünglich für Samstag geplanter Einsatz des Kampfmittelräumdienstes wegen einer angeblichen Weltkriegsbombe in Berlin-Adlershof ist von der Polizei abgesagt worden. Der verdächtige Gegenstand sei - anders als zuvor vermutet - keine Weltkriegsbombe, wie die Polizei Berlin am Freitagabend bei Twitter mitteilte. Dies habe eine Spezialfirma mit Unterstützung von Polizeitauchern festgestellt. Der für Samstag geplante Einsatz entfalle, die Anwohner müssten sich nicht auf eine Evakuierung vorbereiten, hieß es.

Am Mittwoch war laut Polizei auf einem ehemaligen Industriegelände am Glienicker Weg mittels elektromagnetischer Sondierung ein Gegenstand unter der Erde entdeckt worden, den die Ermittler zunächst für eine Weltkriegsbombe hielten. Da er jedoch noch freigelegt werden musste, sollte erst am Samstagmorgen entschieden werden, ob die angebliche Bombe gesprengt oder entschärft werden sollte und ob Evakuierungen in einem Sperrkreis von 500 Metern notwendig sein würden.

Neukölln: Mann bei Alleinunfall schwer verletzt

Gestern Abend erlitt ein Mann bei einem Verkehrsunfall in Britz schwere Verletzungen. Als der 62-Jährige mit seinem Wagen die Fulhamer Allee unterwegs war, verlor er an der Kreuzung zur Straße Alt-Britz aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach links von der Straße ab. Er fuhr mit seinem Wagen auf den Gehweg, prallte seitlich gegen einen Bauzaun und kam dort zum Stehen. Zufällig am Ort befindliche Zivilpolizisten leisteten sofort Erste Hilfe und zogen ihn bewusstlos aus dem Fahrzeug. Die Polizisten reanimierten den Mann bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Nachdem der Kreislauf des Mannes wieder stabil war, brachten ihn Sanitäter zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. 

Neukölln: Auto in Flammen

Ein Auto ging in der Nacht zum Freitag in Buckow in Flammen auf. Ein Anwohner bemerkte den Brand im Wildhüterweg an dem Opel und alarmierte Feuerwehr und Polizei. Die Brandbekämpfer löschten das Feuer. Verletzt wurde niemand.

Lichtenberg: Seniorin bei Verkehrsunfall verletzt

Am Donnerstagnachmittag übersah eine 73-jährige Autofahrerin beim Anfahren eine 84-jährige Fußgängerin als sie sich mit ihrem Wagen in der Alfred-Kowalke-Straße in den Verkehr einordnen wollte. Die Seniorin stürzte zu Boden und brach sich den Arm. Sie kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. 

+++ 20. Oktober +++

Vermisster Quadfahrer tot aufgefunden

Arbeiter haben auf einem Feldweg bei dem zu Großwoltersdorf gehörenden Dorf Wolfsruh (Oberhavel) einen verunglückten Quad-Fahrer gefunden. Wie die Polizei in Neuruppin mitteilte, konnten die Rettungskräfte dabei am Freitagmorgen nur noch den Tod des 27-Jährigen feststellen. Nach ersten Erkenntnissen war der Mann mit seinem Fahrzeug im Dunkeln auf einen abgestellten Traktor aufgefahren. Die genauen Umstände müssen noch geklärt werden.

Angriff im Viktoriapark – Wer kennt diesen Brutalo?

Die Polizei Berlin bittet um Mithilfe bei der Suche nach einem Mann, der am Dienstag, 7. Januar 2020 im Viktoriapark an einer gefährlichen Körperverletzung beteiligt war. Gegen 14.40 Uhr soll der Mann einen 35-Jährigen an der Schulter gepackt und gedreht haben, damit ein anderer Mann diesem mit einem Pflasterstein auf den Kopf schlagen konnte. Der Angegriffene erlitt eine Platzwunde, die ambulant versorgt werden musste.

Die Polizei sucht diesen Mann. Wer kann Hinweise geben?
Die Polizei sucht diesen Mann. Wer kann Hinweise geben? Polizei Berlin

Die Kriminalpolizei fragt:

  • Wer kann Angaben zur Identität und/oder dem Aufenthaltsort des Gesuchten machen?
  • Wer hat den Gesuchten vor, bei oder nach der Tat gesehen?
  • Wer kann weitere, sachdienliche Hinweise zum Geschehen geben?

Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer (030) 4664-953528, per Fax unter der Nummer (030) 4664-953599, per E-Mail unter mailto:lka535@polizei.berlin.de, über die https://www.internetwache-polizei-berlin.de/ oder auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Friedrichshain: Mann tötet Ehefrau und ruft die Polizei

Gegen fünf Uhr am Donnerstagmorgen meldete sich ein 82-jähriger Senior bei der Polizei und gab an, seine 83-jährige Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung in der Landsberger Allee getötet zu haben. Am Tatort fanden die Beamten die Frau tatsächlich tot in der Wohnung vor und nahmen den Mann widerstandlos fest. Die Ermittlungen dauern an.

Mariendorf: Fahrradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Ein 59-jähriger Radfahrer versuchte am Mittwochnachmittag die Rathausstraße in Mariendorf zu überqueren und wurde dabei vom Wagen eines 54-Jährigen angefahren. Der Radfahrer schleuderte gegen die Windschutzscheibe des Autos und stürzte anschließend zu Boden. Er erlitt schwere Verletzungen am Kopf und am Rumpf.

Reinickendorf: Fußgänger angefahren

Bei einem Verkehrsunfall in Reinickendorf ist ein 75-jähriger Fußgänger am Mittwochnachmittag schwer verletzt worden. Ein war ein 34 Jahre alter Kia-Fahrer mit seinem Auto auf der Emmentaler Straße unterwegs, als er an der Kreuzung mit der Reginhardstraße den Mann anfuhr. Der Senior soll bei roter Ampel über die Straße gerannt sein. Nachdem der Pkw-Fahrer sowie eine Zeugin und ein Zeuge des Unfalls Erste Hilfe geleistet und die Feuerwehr alarmiert hatten, kam der 75-Jährige mit einem Hämatom und einer Platzwunde am Kopf sowie Verletzungen an einem Bein und Arm in ein Krankenhaus. Lebensgefahr soll nicht bestehen. Der 34-Jährige blieb unverletzt. 

Klima-Kleber blockieren Straßen – erhebliche Verkehrsbehinderungen

Wieder ist Geduld gefragt bei Berliner Autofahrer. Denn am Donnerstagmorgen waren erneut mehrere Straßen in Berlin durch Klima-Kleber blockiert. Nach Angaben der Polizei waren verschiedene Stellen an der Stadtautobahn A100 und die Kreuzung Frankfurter Tor betroffen.

An der Straßenkreuzung Frankfurter Tor saßen am Morgen Polizeiangaben zufolge sieben Aktivisten, teilweise hatten sie sich festgeklebt. Blockaden gibt es laut Polizei außerdem auf der Rudolf-Wissell-Brücke und an den Anschlussstellen Spandauer Damm, Kurt-Schumacher-Damm, Wexstraße, Alboinstraße, Seestraße und Sachsendamm.

+++ 19. Oktober +++

Munitionssprengung: Avus wird am Freitag gesperrt

Wegen einer Munitionssprengung auf dem Sprengplatz der Polizei in Grunewald müssen sich Autofahrer am Freitagmorgen auf Sperrungen einstellen. Die Avus wird wird gegen 10.00 Uhr zwischen den Anschlussstellen Hüttenweg und Nikolassee kurzzeitig in beiden Richtungen gesperrt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Bahnverkehr ist demnach nicht betroffen.

Tempelhof: Polizei stoppt Autoposer – Autos beschlagnahmt

Die Polizei hat am Dienstagnachmittag sechs Autoposer in Tempelhof gestoppt, nachdem diverse Notrufe eingegangen waren, dass zwischen der Straße Alt-Mariendorf und dem Tempelhofer Damm mehrere Protz-Karren unterwegs wären, teilweise die Straße blockieren würden.  Im Tempelhofer Damm kontrollierten die Beamten die Wagen von sechs Fahrern im Alter von 21, 23, 25 und 33 sowie zweimal 24 Jahren, darunter ein Firmenfahrzeug sowie drei Miet- und zwei Privatfahrzeuge. Bei zwei der Pkw, einem Buick und einem Mercedes-Benz, stellten die Beamten erhebliche technische Veränderungen bzw. Mängel fest. Die Fahrzeuge wurden beschlagnahmt und Bußgeldverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Avus am Freitag zeitweise gesperrt

Auf dem Sprengplatz Grunewald wird Berlin am Freitag, den 21. Oktober 2022 Munition gesprengt. Dafür wird gegen 10 Uhr auch die AVUS zwischen Hüttenweg und Nikolassee kurzzeitig in beiden Richtungen für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Der Bahnverkehr ist nicht betroffen.

Adlershof: Fund einer möglichen Weltkriegsbombe – Evakuierung am Sonnabend?

 In Adlershof ist bei Bauarbeiten eine mutmaßliche Weltkriegsbombe gefunden worden. Auf einem ehemaligen Industriegelände am Glienicker Weg seien Arbeiter tief im Boden auf die mögliche Bombe gestoßen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Ob es sich tatsächlich um einen Blindgänger handele, könne man erst feststellen, wenn der Fund freigelegt worden sei, sagte ein Polizeisprecher.

Am Samstagmorgen soll sich entscheiden, ob es tatsächlich eine Weltkriegsbombe ist. Sollte der mutmaßliche Blindgänger entschärft oder gesprengt werden müssen, werde im Umkreis von 500 Metern ein Sperrkreis eingerichtet. Die Sperrungen könnten mehrere Stunden andauern, die Polizei will mit Lautsprecherdurchsagen und auch direkten Ansprachen informieren. Von der möglichen Evakuierung wären etwa 3000 Menschen betroffen.

Schöneberg: Frau von falschen Polizisten beklaut - Festnahmen

Am Dienstagnachmittag haben Polizisten in Schöneberg zwei Betrüger festgenommen. Eine 85-jährige Frau war gegen 15 Uhr zu ihrer Wohnung in der Kolonnenstraße zurückgekehrt, als sie im Treppenhaus von zwei Männern angesprochen wurde. Die beiden Typen gaben an, Polizisten zu sein und behaupteten, dass in dem Haus vermehrt eingebrochen worden sein soll und sie daher die Wohnung der Seniorin überprüfen müssten.

Nachdem die Betrüger ihr auch noch einen falschen Ausweis zeigten, ließ die Dame die Männer in ihre Wohnung. Nachdem die Männer die Wohnung wieder verlassen, bemerkte die Frau mehrere geöffnete Schubläden, ein Briefumschlag mit einer größeren Summe Geld fehlte. Daraufhin alarmierte sie die Polizei.

Noch in der Nähe machten Beamte zwei Tatverdächtige aus, die sie überprüften. Bei einem der beiden im Alter von 23 Jahren soll es sich um den Mann handeln, der die Frau im Treppenhaus angesprochen haben soll. Eine größere Summe Geld hatten beide jedoch nicht dabei. Bei beiden Männern erfolgten anschließend ebenfalls ganz in der Nähe des Tatortes Wohnungsdurchsuchungen, wo bei dem 23-Jährigen mehrere tausend Euro aufgefunden und beschlagnahmt wurden. Bei seinem mutmaßlichen Komplizen, ein 48-Jähriger, fanden sie eine kleine Menge Betäubungsmittel, die ebenfalls beschlagnahmt wurden. Während der Durchsuchungsmaßnahmen erschien eine Frau an der Wohnung, die angab, von dem 48-Jährigen Drogen kaufen zu wollen. Daher wurde zudem eine Anzeige wegen Betäubungsmittelhandels gegen den Mann aufgenommen. Beide Männer wurden erkennungsdienstlich behandelt und kamen anschließend wieder auf freien Fuß. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Tegel: Senior bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Schwere Unfall am Dienstagnachmittag in Tegel in der Holzhauser Straße. Ein 29-Jähriger fuhr mit einem Sattelschlepper in Richtung Berliner Straße, neben ihm ein 57-jähriger Autofahrer, beide langsam im stockenden Verkehr. Ein 84-jähriger Radfahrer fuhr dann kurz vor der Kreuzung zur Berliner Straße mittig zwischen beiden Fahrzeugen hindurch und linksseitig dabei unter das Fahrerhaus des Lkw geraten. Aufgrund lauter Schreie und Geräusche stoppten beide Fahrer. Der Senior erlitt schwere Verletzungen an einem Fuß, die in einem Krankenhaus operativ versorgt werden mussten. Der Lkw-Fahrer erlitt einen Schock. 

Fennpfuhl: Frau bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Verkehrsunfall in Fennpfuhl am Dienstagmorgen: Eine 27-jährige Frau war mit ihrem Geländewagen auf der Landsberger Allee unterwegs, stieß dabei mit einem 21-jähriger Autofahrer zusammen, als dieser die Spur wechseln wollte und sie übersah. Durch den Zusammenstoß wurde der Wagen der Frau auf das Fahrzeug eines 75-jährigen Mannes vor ihr geschoben. Die 27-Jährige erlitt schwere Verletzungen an der Halswirbelsäule und kam in ein Krankenhaus. Die Insassen der anderen beteiligten Wagen blieben unverletzt. 

Unbekannter Toter – Wer kennt diesen Mann?

Mit der Veröffentlichung des Fotos eines toten Mannes bittet die Vermisstenstelle des Landeskriminalamtes um Mithilfe.

Die Polizei fragt: Wer kannte den abgebildeten Verstorbenen und kann Angaben zu seiner Person machen?
Die Polizei fragt: Wer kannte den abgebildeten Verstorbenen und kann Angaben zu seiner Person machen? Polizei Berlin

Am Mittwoch, den 27. Juli 2022, gegen 14.10 Uhr bemerken Passanten einen älteren Mann an einer Bushaltestelle am Kurt-Schumacher-Platz in Reinickendorf, welcher sich offensichtlich an Speisen verschluckt hatte und bereits im Gesicht blau angelaufen war. Sie riefen die Feuerwehr, die kurze Zeit später am Ort eintraf und mit der Reanimation begann. Anschließend wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht, wo er trotz intensivmedizinischer Versorgung am 2. August 2022 abends verstarb. Bei dem Unbekannten wurden keine persönlichen Gegenstände gefunden, die Rückschlüsse auf seine Identität zulassen.

Personenbeschreibung

  • etwa 55 bis 65 Jahre alt
  • 175 bis 180 cm groß
  • kräftige Figur
  • ältere kleine Narbe oberhalb des inneren rechten Fußknöchels
  • Zur Bekleidung liegen keine genaueren Angaben vor. Der Mann soll weiße Socken und Herrensandalen der Marke „Softwalk“, hergestellt in Portugal, getragen haben.
  • Der unbekannte Mann führte einen alten, verschmutzten Jutebeutel ohne Aufschrift bei sich.

Die Vermisstenstelle fragt: Wer kannte den abgebildeten Verstorbenen und kann Angaben zu seiner Person machen?

Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer (030) 4664-912444, per E-Mail an lka124Hinweise@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Charlottenburg: Verkehrsunfall mit Bus - Mann schwer verletzt

In Charlottenburg ist es am Dienstagmorgen zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein Mann schwere Verletzungen erlitt. Der 65-jährige Autofahrer war mit seinem Wagen in der die Eisenzahnstaße unterwegs, als er beim Abbiegen auf den Kurfürstendamm mit einem Bus der Linie X10 auf der Busspur zusammenstieß. Das Auto wurde ca. 30 Meter weit mitgeschleift, beschädigte dabei drei weitere Fahrzeuge. Rettungskräfte brachten den 65-jährigen Autofahrer zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 58-jährige Busfahrer sowie die weiteren Unfallbeteiligten blieben unverletzt.

+++ 18. Oktober +++

Berliner Ring wegen Unfall gesperrt

Wegen eines Unfalls ist die Autobahn 10 bei Königs Wusterhausen in Richtung Dreieck Spreeau am Dienstagabend gesperrt worden. Das teilte die Verkehrszentrale Berlin auf Twitter mit. Bereits etwa um 19.00 Uhr habe es einen Stau mit einer Verzögerung von mehr als 20 Minuten gegeben. Die Polizei teilte mit, es habe einen Auffahrunfall gegeben. Weitere Details zu Verletzten oder der Ursache waren zunächst unklar.

Dachstuhlbrand in Neukölln

Die Feuerwehr ist am Dienstag zu einem Dachstuhlbrand nach Berlin-Neukölln ausgerückt. Die Feuerwehr war mit knapp 95 Kräften und zwei Drehleitern in der Nogatstraße im Einsatz. Es brannte in einem fünfgeschossigen Mehrfamilienhaus. Große Flammen griffen vom Vorderhaus auf den Seitenflügel über. Nach etwa zwei Stunden hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand, die Bewohner konnten sich selbstständig retten.

Bohnsdorf: Werkzeug-Dieb auf frischer Tat erwischt

Vor den Augen der Polizei hat ein Mann mit einer Taschenlampe die Heckscheibe eines Kleintransporters eingeschlagen und mehrere Werkzeugkoffer geklaut. Zivilbeamte nahmen den 40-Jährigen in der Nacht zu Dienstag auf einem Parkplatz in der Nähe des Tatorts in der Bohnsdorfer Alexander-Meißner-Straße fest. Dort hatte der Verdächtige sein Fahrzeug abgestellt.

Karow: Kind angefahren

Bei einem Verkehrsunfall in Karow ein zehnjähriges Kind am Montagmittag schwer verletzt worden. Den Aussagen von Zeuginnen zufolge fuhr ein 67-jähriger Kia-Fahrer die Achillesstraße Richtung Bucher Chaussee, als der Junge über die Straße rannte und angefahren wurde. Das Kind erlitt Verletzungen an der Hüfte und am Bein, kam in ein Krankenhaus. Ein bei dem Pkw-Fahrer freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 0,2 Promille.

Klimaaktivisten blockieren Bundesverkehrsministerium

Klimaaktivisten der Gruppe Scientist Rebellion haben am Dienstagmorgen den Eingangsbereich des Bundesverkehrsministeriums blockiert und dort rote Farbe vergossen. Zudem blockierten weitere Aktivisten die Straßen rund um das Ministerium, wie eine Polizeisprecherin sagte. An der Aktion waren ihren Angaben zufolge etwa 50 Menschen beteiligt. Neun Aktivisten hatten sich demnach im Eingangsbereich des Ministeriums festgeklebt, zwei weitere auf dem Gehweg.

Von allen Beteiligten seien die Personalien aufgenommen worden, sagte die Polizeisprecherin. Zudem wurden die Festgeklebten von der Polizei gelöst.

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Supermarkt in Pankow überfallen und ausgeraubt

Ein bislang unbekannter Mann hat in Berlin-Heinersdorf (Bezirk Pankow) einen Supermarkt überfallen und ausgeraubt. Wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte, bedrohte der Mann am Montagabend eine Kassiererin mit einem Messer und ließ sich von ihr Bargeld aushändigen. Anschließend flüchtete er mit der Beute. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die Polizei ermittelt nun.

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+++ 17. Oktober +++

Wedding: Krankenwagen mit Patient an Bord kracht in Geldtransporter

Ein Rettungswagen mit einem Patienten an Bord ist im Wedding auf dem Weg ins Krankenhaus mit einem Geldtransporter kollidiert. Verletzt wurde bei dem Unfall am Montagvormittag auf der Kreuzung Müllerstraße Ecke Fennstraße niemand, wie die Polizei mitteilte. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit.

Der Rettungswagen war mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs. Der Patient wurde mit einem anderen Krankenwagen weitertransportiert, wie eine Polizeisprecherin sagte.

Mann nach Streit gestorben – zwei Männer festgenommen

Ein Mann ist nach einer körperlichen Auseinandersetzung auf einem Firmengelände in Velten (Oberhavel) gestorben. Der 40-Jährige war nach dem Streit am Sonntagabend nicht mehr ansprechbar, Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen eines mutmaßlichen Tötungsdeliktes. Zwei Verdächtige im Alter von 30 und 33 Jahren wurden festgenommen. Weitere Angaben machte die Polizei zunächst nicht. Kriminaltechniker untersuchten den Tatort und sicherten Spuren.

Kellerbrand in Schöneberg – ein Verletzter

Bei einem Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses in Schöneberg ist ein Mensch verletzt worden. Das Feuer war am Montagmorgen im Kellerverschlag in der Langenscheidtstraße aus zunächst unbekannter Ursache ausgebrochen, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Rauch breitete sich im gesamten Treppenhaus aus. Die Feuerwehr löschte und brachte Bewohner aus dem Gebäude. Ein Mensch kam ins Krankenhaus. Über die Art der Verletzungen machte der Sprecher keine Angaben. Die Feuerwehr war mit rund 50 Kräften im Einsatz.

Lichtenberg: Auto vollständig ausgebrannt

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung in Lichtenberg. Mitarbeiter des Krankenhauses in der Herzbergstraße hatten am späten Sonntagabend einen Knall gehört, dann Flammen an einem Auto bemerkt, das auf einem Parkplatz der Klinik abgestellt war. Trotz schneller Feuerwehr brannte der Wagen vollständig aus. Verletzt wurde niemand.

Adlershof: Fußgängerin schwer verletzt

Schwerer Verkehrsunfall am Sonntagmorgen in Adlershof. Eine 18-jährige Fußgängerin hatte versucht, die Rudower Chaussee bei roter Ampel zu überqueren, um den Bus auf der anderen Straßenseite noch zu erwischen. Ein 33-jähriger Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr die junge Frau an. Sie erlitt eine Beckenfraktur sowie ein Polytrauma und kam in ein Krankenhaus gebracht. 

+++ 16. Oktober +++

Motorradfahrer rast unter Drogen Polizei davon und crasht in Auto

Er soll unter Drogeneinfluss durch die Stadt gerast sein und flüchtete dann vor einer Polizeikontrolle. Ein Motorradfahrer ist am Samstagmittag in Berlin auf der Flucht vor der Polizei mit einem Auto zusammengestoßen. Zunächst war der 35-Jährige noch der Aufforderung durch die Polizei gefolgt, die A 100 Richtung Süden über die Ausfahrt Halensee zu verlassen. Kurz vor dem Halten beschleunigte der Zweirad-Raser jedoch und flüchtete. Beim Versuch, auf der Halenseestraße (Charlottenburg-Wilmersdorf) zu wenden, stieß er im Gegenverkehr mit einer 46-jährigen Autofahrerin zusammen. Der Motorradfahrer erlitt schwere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin lehnte eine ärztliche Behandlung ab.

Ersten Ermittlungen zufolge war der 35-Jährige ohne Führerschein und mutmaßlich unter Drogeneinfluss unterwegs. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Frau will Gleise überqueren und übersieht Zug - tot!

Sie wollte ihren Weg abkürzen und dafür die Gleise in Hohen Neuendorf (Landkreis Oberhavel) überqueren. Doch die Fußgängerin übersah einen herannahenden Zug und wurde von ihm erfasst. Die 47-jährige Frau starb noch an der Unfallstelle, wie die Polizei mitteilte. Der Zug machte laut Polizei eine Vollbremsung; alle 75 Fahrgäste blieben aber unverletzt. Die Passagiere konnten mit einem anderen Zug weiterfahren. Die Bahnstrecke war nach dem Unfall mehrere Stunden lang gesperrt.

Auto fährt Radfahrerin an und verletzt sie schwer

Beim Zusammenstoß mit einem Auto ist eine 59-jährige Radfahrerin in Berlin-Neukölln schwer verletzt worden. Die Frau fuhr am Samstagnachmittag in Britz von einem Radweg auf eine Kreuzung und wurde dort von dem Auto erfasst, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Frau erlitt Verletzungen am Arm, Bein, Kopf und Rumpf und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Unklar ist, ob die Frau oder der Autofahrer Grün hatten, dazu gebe es gegensätzliche Aussagen von Zeugen.

Crash mit Lkw: Autofahrer stirbt

Ein Mann ist bei einem frontalen Zusammenstoß seines Wagens mit einem Sattelzug bei Herzberg (Mark) (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) ums Leben gekommen. Der 31-Jährige sei am Freitag auf der Bundesstraße B 167 aus Grieben in Richtung Herzberg gefahren, als sein Auto aus bisher unklarer Ursache in den Gegenverkehr geriet, teilte die Polizei am Sonntag mit. Sein Fahrzeug sei frontal mit einem entgegenkommenden Lastwagen kollidiert.

Der 31-Jährige starb noch am Unfallort, seine 29 Jahre alte Beifahrerin kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Der 68 Jahre alte Fahrer des Sattelzugs wurde leicht verletzt.

Tankstelle in Marzahn überfallen

Am Samstagabend wurde in Marzahn eine Tankstelle überfallen. Wie die Polizei berichtet, ereignete sich das Verbrechen gegen 20.50 Uhr. Ein Mann gab vor, ein Getränk kaufen zu wollen, als der Kassierer (43) ihm Wechselgeld aus der Kasse geben wollte, zog der Räuber ein Messer und griff in die Kasse. Als der Mitarbeiter versuchte, die Kasse zuzuschlagen, soll der Angreifer mehrmals intensive Stichbewegungen in seine Richtung gemacht haben, denen der Angestellte ausweichen konnte. Der Unbekannte flüchtete in eine unbekannte Richtung. 

Verfolgungsjagd am Mariendorfer Damm

Ein betrunkener Raser ist ohne Führerschein und mit gestohlenem Kennzeichen vor der Polizei geflüchtet. Der 27-Jährige war in der Nacht zum Sonntag auf dem Mariendorfer Damm in Tempelhof-Schöneberg zu schnell unterwegs, wie die Polizei mitteilte. Als Beamte ihn zum Anhalten aufforderten, flüchtete er auf der Straße Alt-Mariendorf. An der Rathausstraße Ecke Königstraße kam der Fahrer demnach auf dem Gehweg zum Stehen und floh zu Fuß, wo er nach wenigen Metern festgenommen wurde. Währenddessen qualmte es aus dem Motorraum des abgestellten Autos und es fing an zu brennen. Die Feuerwehr löschte den Brand.

Ein Atemalkoholtest ergab 0,4 Promille. Außerdem fuhr der 27-Jährige ohne gültigen Führerschein. Das Kennzeichen des nicht zugelassenen Autos ist der Polizei als gestohlen gemeldet. Nun ermittelt die Kripo der Direktion Süd wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter Alkoholeinfluss, wegen eines unerlaubten Kraftfahrzeugrennens und Urkundenfälschung.

+++ 15. Oktober +++

Unbekannte werfen Stein auf BVG-Bus

Was war da los? Am späten Freitagabend haben ein oder mehrere Unbekannte einen Pflasterstein auf einen BVG-Linienbus in Berlin-Neukölln geworfen. Der Stein durchschlug in der Sonnenallee die Scheibe einer Tür in der Mitte des Busses, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der Busfahrer hatte den Knall gehört und den Bus gestoppt. Keiner der vier Fahrgäste wurde verletzt. Weder der Fahrer noch die Fahrgäste hatten den Täter gesehen.

Windrad brennt ab – War es Brandstiftung?

Nach dem Brand eines Windrades in Freyenstein bei Wittstock/Dosse (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) ermittelt die Polizei. Eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Brandstiftung sei erstattet worden, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Die genaue Ursache stand zunächst jedoch noch nicht fest. Der Brand war am Freitagnachmittag ausgebrochen und wurde noch am Abend gelöscht. Verletzte gab es der Polizei zufolge nicht. Mehrere freiwillige Feuerwehren waren im Einsatz. Durch den Brand sei ein Schaden von rund zwei Millionen Euro entstanden, berichtete der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb).

Irrer Raser-Teenie brettert mit Papas Auto über den Radweg

Er wollte überholen, konnte aber nicht, da trat ein junger Raser aufs Gas und überholte auf dem Radweg. Der irre Teenie-Raser wurde am Freitagabend zum Glück von der Polizei in Berlin-Gesundbrunnen gestoppt. Zuvor hatte der 19-Jährige andere Autos auf dem Fahrradstreifen überholt und gefährdet - bis ihn schließlich die Polizei stoppte. Der Protz-Prollo war mit mehreren gleichaltrigen Beifahrern unterwegs und fuhr immer wieder dicht mit heulendem Motor auf andere Autos auf, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Weil er links nicht überholen konnte, fuhr er rechts auf den Fahrradstreifen, beschleunigte und überholte mit hoher Geschwindigkeit mehrere links von ihm fahrende Autos.

Polizisten hatten ihn beobachtet und folgten dem Wagen. Als sie Blaulicht und Sirene einschalteten, war die Irrfahrt des PS-Teenies vorbei. Das Auto wurde von der Polizei beschlagnahmt - es gehörte dem Papa. Auch den Führerschein ist der Raser erstmal los.

Massive Kontrollen in Bars und Läden in Neukölln – 85 Anzeigen!

Insgesamt 85 Anzeigen hagelte es am Freitagabend in Neukölln. Polizei und Zoll hatten Läden oder Bars sowie Autofahrer kontrolliert und Dutzende Verstöße festgestellt. Die Beamten fanden Drogen und Waffen, einige Beschäftigte arbeiteten schwarz oder hatten keine Aufenthaltserlaubnis, wie die Polizei über Twitter mitteilte. Zwei kontrollierte Autofahrer hatten keinen Führerschein, 55 Ordnungswidrigkeiten wurden geahndet. Im Einsatz waren 100 Polizisten, Zöllner und Kontrollpersonen vom Ordnungsamt, 11 Läden und 69 Autos wurden kontrolliert.

Spreng-Knacker jagen Geldautomaten in Köpenick in die Luft

Unbekannte Täter haben einen Geldautomaten in Berlin-Köpenick gesprengt und sind mit der Beute entkommen. Dabei wurden sowohl der Geldautomat als auch eine Wand in der Bank zerstört, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Demnach brachen die Diebe in der Nacht zu Samstag in die Bankfiliale in einem Einkaufszentrum in der Bahnhofstraße ein. Sie sprengten den Geldautomaten und flüchteten mit der Beute auf Fahrrädern. Die Höhe der erbeuteten Summe, wollte die Polizei nicht angeben.

Es ist bereits der vierte Geldautomat, der in Berlin in den vergangenen vier Wochen gesprengt wurde. Die Polizei prüft nun, ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht.

Fensterfront beim RBB eingeworfen

Am Freitagabend gegen 20.20 Uhr wurde offenbar eine Fensterfront beim RBB eingeworfen. Ohne die Sendeanstalt zu nennen, berichtete die Polizei am Samstagmorgen davon, dass der Schaden an einer öffentlich-rechtlichen Institution in der Masurenallee entstanden sei. Dort steht die Zentrale des RBB.

Laut den Beamten seien mehrere Fenster des Gebäudes mit Gehwegplatten eingeworfen worden. Dahinter soll eine bislang unbekannte Person stecken, die anschließend in Richtung Theodor-Heuss-Platz geflüchtet sein soll. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. 

+++ 14. Oktober +++

Elfjähriger Junge in Köpenick von Auto angefahren und schwer verletzt

Ein Junge (11) ist in Berlin-Köpenick von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Der Junge habe am Freitagmittag die Fahrbahn der Wendenschloßstraße in Höhe der Dregerhoffstraße hinter einer durchfahrenden Straßenbahn überquert, teilte die Polizei am Freitag mit. Dabei wurde er von einem Auto, das in die entgegengesetzte Richtung fuhr, erfasst.

Der 41-jährige Fahrer des Autos versuchte noch zu bremsen, konnte den Zusammenstoß mit dem Kind jedoch nicht verhindern. Der Junge wurde auf die Motorhaube geschleudert und erlitt schwere Verletzungen am Kopf und an den Beinen. Er kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Zum Unfall ermittelt die Polizei. 

Zoll stoppt Horror-Transporter in Guben: 18 Menschen vorm Verhungern und Verdursten gerettet

Zollbeamte haben in Guben (Spree-Neiße) nahe der polnischen Grenze eine Schleusung von Flüchtlingen unter lebensgefährlichen Bedingungen gestoppt. Bei der Kontrolle eines Kleintransporters hätten die Beamten am Donnerstag auf der verdreckten Ladefläche des Kastenaufsatzes in völliger Dunkelheit 18 Menschen entdeckt, darunter zwei Kinder, teilte die Bundespolizei am Freitag mit. „Die Personen klagten beim Öffnen der Tür über starken Hunger, Durst und sanitäre Bedürfnisse“, hieß es in der Mitteilung. „Eine Zufuhr von frischer Luft für die Personen auf der Ladefläche war nicht vorhanden.“

Nach den Ermittlungen handelte es sich um zwölf iranische, vier afghanische und zwei irakische Staatsangehörige im Alter zwischen fünf und 44 Jahren. Unter ihnen waren ein fünfjähriger Junge, ein zehnjähriges Mädchen und zwei unbegleitete Minderjährige. Die Flüchtlinge wurden in die Erstaufnahme Eisenhüttenstadt gebracht und die Minderjährigen in die Obhut des Jugendamts gegeben. Der 32-jährige litauische Fahrer des Transporters kam in Untersuchungshaft.

Nur drei Stunden später hätten Bundespolizisten zwischen den Ortschaften Gösda und Döbern nahe der Grenze 16 Menschen aufgegriffen, die zu Fuß unterwegs gewesen seien, hieß es in der Mitteilung weiter. Nach eigenen Angaben handelte es sich um elf Afghanen und fünf türkische Staatsangehörige ohne Papiere für einen Aufenthalt in Deutschland. In diesem Fall dauerten die Ermittlungen noch an, so die Bundespolizei.

Kreuzungscrash mit Taxi in Lankwitz: Vier Verletzte

Kurz vor Mitternacht kam es an der Belßstraße / Wichurastraße zum Crash zwischen dem Fahrer eines Taxis und dem Fahrer eines Toyota Hybrid. Nach ersten Informationen wurden vier Personen verletzt, einer davon schwer. Nach dem Zusammenprall landete das Taxi, welches mit zwei Fahrgästen besetzt gewesen sein soll, auf der Seite. In dem Toyota soll nur der Fahrer gewesen sein. Die Polizei ermittelt nun, wer wem die Vorfahrt genommen hat. Die Kreuzung war für circa 1,5 Stunden gesperrt.

Bei einem Unfall in Lankwitz wurden vier Menschen teils schwer verletzt.
Bei einem Unfall in Lankwitz wurden vier Menschen teils schwer verletzt. Morris Pudwell

Oberschöneweide: Mann aus Spree gerettet und reanimiert

Gegen 21.40 Uhr beobachteten Zeugen am Donnerstagabend, wie eine Person am Ufer der Spree an der Schnellerstraße ins Wasser fiel. Der Mann konnte rund 15 Minuten später aus der kalten Spree gerettet werden, musste aber sofort reanimiert werden. Ein Notarzt und Notfallsanitäter transportierten den Verletzten im Rettungswagen unter Reanimationsbedingungen in ein Krankenhaus. Die eingesetzten Beamten prüfen derzeit, ob es sich um einen Unfall oder Fremdverschulden.

In Oberschöneweide wurde ein Mann aus der kalten Spree gerettet und musste reanimiert werden.
In Oberschöneweide wurde ein Mann aus der kalten Spree gerettet und musste reanimiert werden. Morris Pudwell

Grieben: Zwei Verletzte nach Unfall auf B167 – 100.000 Euro Schaden

Zwei Menschen sind bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 167 nahe Grieben (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, kam am Donnerstagabend ein 65-jähriger Autofahrer zwischen Grieben und Herzberg in den Gegenverkehr und prallte mit dem Auto eines 49-Jährigen zusammen. Beide Fahrer wurden von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Ersten Erkenntnissen zufolge war der 65-Jährige in einen Sekundenschlaf gefallen und dadurch von der Straße abgekommen.

Die Autos waren nicht mehr fahrbereit und wurden geborgen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf rund 100.000 Euro. Wegen der Bergungsarbeiten kam es auf der B167 für rund drei Stunden zu Verkehrseinschränkungen.

Friedrichsfelde: Jugendlicher in Hinterhalt gelockt und brutal niedergestochen

In der Volkradstraße in Berlin-Friedrichsfelde wurde in der Nacht zu Freitag ein Jugendlicher auf einem Supermarktparkplatz offenbar in einen Hinterhalt gelockt und mit einem Messer attackiert. Ersteintreffende Polizeibeamte versorgten den Schwerverletzten bis zum Eintreffen des Notarztes. Der junge Mann wurde versorgt und umgehend zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus transportiert. Die Täter sind flüchtig, die Fahndung läuft. Ein Fachkommissariat sicherte vor Ort Spuren und ermittelt zu den Hintergründen der gefährlichen Körperverletzung.

In Friedrichsfelde wurde ein junger Mann niedergestochen.
In Friedrichsfelde wurde ein junger Mann niedergestochen. Morris Pudwell

Tempelhof: Gebäude brennt auf Baustellengelände

Auf dem Gelände eines ehemaligen Autohandels in der Teilestraße in Berlin-Tempelhof brannte gegen 0.30 Uhr ein leerstehendes Gebäude. Die Feuerwehr war mit mindestens 18 Einsatzkräften vor Ort und hatte den Brand rasch unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand. Ein Fachkommissariat der Berliner Polizei ermittelt zur Brandursache.

In Tempelhof brannte ein Gebäude auf einer Baustelle.
In Tempelhof brannte ein Gebäude auf einer Baustelle. Morris Pudwell

Zwei verletzte Autofahrerinnen nach Zusammenstoß in Rathenow 

Zwei Autofahrerinnen sind bei einem Zusammenstoß in Rathenow (Landkreis Havelland) verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, kam eine 43-Jährige am Donnerstagmorgen aus bisher unbekannter Ursache mit ihrem Auto von der Straße in den Gegenverkehr ab. Dabei stieß sie mit einem entgegenkommenden Auto einer 35-Jährigen zusammen. Die beiden Frauen wurden von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht.

Nach dem Unfall wurde die Straße für rund 30 Minuten voll gesperrt. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der entstandene Sachschaden liegt bei rund 20.000 Euro.

+++ 13. Oktober +++

Bahn-Sabotage: Kabel durchtrennt, Zugverkehr lahmgelegt: Generalbundesanwalt ermittelt!

Der Generalbundesanwalt ermittelt wegen der Sabotage am Kabelnetzwerk der Deutschen Bahn. „Wir haben heute die Ermittlungen gegen Unbekannt übernommen“, sagte ein Sprecher am Donnerstag in Karlsruhe auf Anfrage. Es gehe um den Anfangsverdacht der verfassungsfeindlichen Sabotage, das Bundeskriminalamt sei mit den polizeilichen Ermittlungen beauftragt.

Am Samstag waren zwei Kabel in Berlin und Herne durchtrennt worden. Das legte den Zugverkehr in weiten Teilen Norddeutschlands lahm. Die Bahn stellte nahezu den gesamten Zugverkehr in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein für rund drei Stunden ein.

Vorfahrt missachtet – Radler in Mitte schwer verletzt

Ein 58-Jähriger war am Mittwochnachmittag mit seinem Fahrrad in der Konrad-Adenauer-Straße in Richtung Spreebogenpark unterwegs, als er an der Kreuzung zur Otto-von-Bismarck-Allee mit einem Auto eines 24-Jährigen kollidierte, welches Vorfahrt hatte. Der Radfahrer kam mit schweren Verletzungen an Kopf und Oberkörper in ein Krankenhaus. 

Mariendorf: Seniorin angefahren – Fahrer flüchtet

Am Mittwochnachmittag ist in Mariendorf eine Seniorin von einem Auto angefahren worden, als sie die  Strelitzstraße überquerte. Der Fahrer touchierte die 70-Jährige beim Anfahren vom Straßenrand. Die Dame stürzte und wurde dabei schwer an Kopf und Hüfte verletzt. Der Fahrer fuhr einfach weiter in Richtung Mariendorfer Damm, ohne sich um die Verletzte zu kümmern. Die geschockte Frau begab sich selbständig nach Hause, erst mehrere Stunden später alarmierte eine aufmerksame Nachbarin Rettungskräfte, welche die Schwerverletzte in ein Krankenhaus brachten.

Im Zuge ihrer Ermittlungen sucht die Berliner Polizei nach Zeugen und fragt: Wer hat den Unfall beobachtet? Wer kann sachdienliche Angaben zum Unfallfahrzeug oder zum Fahrer machen?

Hinweise an den Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 (Süd), Eiswaldtstraße 18 in 12249 Berlin-Lankwitz, unter der Telefonnummer (030) 4664-472800, per E-Mail an Dir4K24VUK@polizei.berlin.de oder an jede andere Polizeidienststelle sowie die Internetwache der Polizei

Köpenick: Radfahrer angefahren und schwer verletzt

Schwerer Unfall am Mittwochmittag in Köpenick: Ein 67 Jahre alter Autofahrer fuhr auf dem Müggelheimer Damm, als kurz vor der Einmündung zur Straße am Müggelturm ein 85-jährige Radfahrer auf die Fahrbahn fuhr, um den Müggelheimer Damm zu überqueren. Durch den Zusammenstoß und den Sturz erlitt der 85-Jährige schwere Verletzungen am Kopf und am Oberkörper, kam in ein Krankenhaus. Der Autofahrer erlitt einen Schock und wurde am Unfallort ambulant versorgt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

+++ 12. Oktober +++

Friedrichshagen: Betonmischer rammt Straßenbahn

Es ging noch einmal glimpflich aus, als ein Betonmischer in Friedrichshagen eine Tram rammte.
Es ging noch einmal glimpflich aus, als ein Betonmischer in Friedrichshagen eine Tram rammte. Pudwell

Das war knapp, es hätte in einer Katastrophe enden können, als ein 30-Tonnen-Betonmischer am Mittwochvormittag auf dem Fürstenwalder Damm in eine Straßenbahn krachte.

Der 64-jährige Fahrer des Lkw hatte die Tram beim Verlassen des Fürstenwalder Damms wohl übersehen und es knallte.  Die Straßenbahn war Gruppe von Schulkindern im Alter von 12-15 Jahren besetzt. Großes Glück für alle, niemand wurde ernsthaft verletzt. Zehn Kinder einer Schulklasse sowie zwei Erwachsene verletzten sich bei dem Zusammenstoß leicht. Die Kinder wurden vor Ort medizinisch versorgt. Lediglich ein Mädchen kam mit leichten Blessuren in ein Krankenhaus. Der Fürstenwalder Damm war für mehrere Stunden voll gesperrt. In Rahnsdorf und Friedrichshagen kam es daher zu einem Verkehrschaos. An der Straßenbahn und am Lkw entstand erheblicher Sachschaden.

Hellersdorf: Mädchen (3) stürzt aus dem vierten Stock

In Hellersdorf passierte am Dienstagabend das, was alle Eltern fürchten: Ein Mädchen (3) klettertet auf einem Balkon im vierten Stock – und stürzte in die Tiefe. Gegen 18.45 Uhr sahen Nachbarn das Kind zunächst auf dem Balkon spielen und beobachteten dann, wie es runterfiel.

Zeugen leisteten erste Hilfe, das Kind kam dann mit dem Verdacht auf innere Verletzungen in ein Krankenhaus. Und auch die Mutter erlitt einen Schock. Die Kripo ermittelt nun, ob es zu einer Verletzung der Fürsorge- und Aufsichtspflicht gekommen ist.

Mitte: Einbrecher rammen Schaufenster

Ramm-Einbruch in Berlin-Mitte in der Nacht zum Mittwoch. Gegen 3.15 Uhr beobachteten Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes, dass ein Mercedes Vito von der Markgrafenstraße in die Schaufensterfront eines Bekleidungsgeschäftes fuhr. Dann stiegen drei Männer aus, zwei stiegen in das Geschäft ein, einer stand Schmiere. Das Duo lud mehrere Kleiderständer und andere Gegenstände in den Transporter. Dann bemerkte ihr Komplize einen der Zeugen, warnte die Männer im Geschäft und die Kriminellen flüchteten mit ihrer Beute in Richtung Charlottenstraße. 

Wedding: 27-Jähriger mit Machete angegriffen

Ein 27-Jähriger ist bei einer Auseinandersetzung mit einem unbekannten Mann in Wedding schwer verletzt worden. Die beiden Männer waren am Dienstagnachmittag in der Dubliner Straße in Streit geraten, wie die Polizei am Mittwochmorgen mitteilte. Dabei attackierte der Unbekannte den 27-Jährigen in dessen Wohnwagen mit einer Machete. Zeugen wollen zuvor auch Schüsse gehört haben.

Der Mann erlitt schwere Verletzungen an den Armen und wurde im Krankenhaus notoperiert. Der Angreifer flüchtete unerkannt. Die Polizei ermittelt.

Senior nach Verkehrsunfall im Krankenhaus verstorben

Der 88-jährige Autofahrer, der am 9. Oktober 2022 bei einem Verkehrsunfall auf dem Müggelseedamm in Friedrichshagen  lebensgefährlich verletzt wurde, ist mittwochfrüh in einem Berliner Krankenhaus verstorben

Ludwigsfelde: SEK-Einsatz wegen mutmaßlicher Steuerhinterziehung

Beamten der Zollfahndung und eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) haben eine Wohnung in Ludwigsfelde (Landkreis Teltow-Fläming) gestürmt. Wie ein Sprecher des Zollfahndungsamtes Berlin-Brandenburg am Mittwoch mitteilte, startete der Einsatz gegen 4 Uhr am Mittwochmorgen in einer Seitenstraße der Brandenburgischen Straße. Es wird wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung ermittelt. Nach Einschätzung der Lage wurde das SEK zur Unterstützung angefordert. Laut dem Sprecher verließen die Spezialkräfte nach kurzer Zeit wieder den Einsatzort. Nun durchsuchen Zollfahnder die Wohnung. Weitere Informationen sollen im Laufe des Tages folgen.

+++ 11. Oktober +++

Verdacht auf Chemikalienaustritt in Fabrik 

Feuerwehreinsatz in Zehlendorf: In einer Fabrik an der Straße Am Stichkanal gibt es den Verdacht auf Austritt von Chemikalien in der Galvanik. Die Feuerwehr ist mit mehreren Fahrzeugen am Ort des Geschehens. Unter den Einsatzkräften sind auch Spezialisten für Messtechnik.  

Das betreffende Unternehmen ist nach eigenen Angaben führender Anbieter für metallische Beschichtungen von Bändern und Stanzteilen. Zudem betreibt es einen der größten Anlageparks für Galvanik in Europa.

Feuerwehrwagen stehen vor einer Galvanik-Firma in Berlin-Zehlendorf.
Feuerwehrwagen stehen vor einer Galvanik-Firma in Berlin-Zehlendorf. Gerhard Lehrke

Auto rollt in Oranienburg in Havel-Oder-Kanal

Ein Auto ist in dem zu Oranienburg gehörenden Malz (Oberhavel) in den Havel-Oder-Kanal gerollt. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Ein 79-Jähriger hatte demnach am Montagnachmittag sein Auto am Ufer geparkt, ohne es offensichtlich ausreichend zu sichern. Der Wagen rollte ins Wasser und musste von der Feuerwehr geborgen werden. Der Verkehr auf der Wasserstraße konnte am Abend wieder freigegeben werden. Beamte der Wasserschutzpolizei entnahmen Wasserproben. Gegen den 79-Jährigen wird wegen des Verdachts der Gewässerverunreinigung ermittelt.

Motorroller stößt mit Auto zusammen - 41-Jährige schwer verletzt

Eine Rollerfahrerin ist in Berlin-Charlottenburg mit einem Auto zusammengestoßen und schwer gestürzt. Sie wurde mit schweren Verletzungen am Arm in ein Krankenhaus eingeliefert, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen fuhr die 41-Jährige mit ihrem Motorroller am Montagnachmittag auf der Windscheidstraße, als sie an der Kreuzung zur Pestalozzistraße von einem 20-jährigen Autofahrer erfasst wurde. 

Schöneberg: Roller geklaut – Festnahme

In der Nacht zum Dienstag ist in der Goebenstraße in Schöneberg ein Transporter mit drei Insassen wegen des Fahrens ohne Licht angehalten und kontrolliert worden. Die Männer im Alter von 31, 34 und 37 Jahren gaben an, einen Roller geladen zu haben, den sie angeblich für 200 Euro bei einem unbekannten Mann gekauft hätten. Nachdem sie sich in Widersprüche verstrickt hatten und weder Schlüssel noch Papiere dabei hatten, überprüften die Beamten das Kennzeichen und konnten die tatsächliche Halterin ermitteln. Die drei Tatverdächtigen wurden festgenommen. Der Roller konnte seiner rechtmäßigen Besitzerin zurückgegeben werden. 

Neukölln: Radfahrer wird bei Unfall mit einem Auto schwer verletzt

Ein 45 Jahre alter Fahrradfahrer ist in Berlin-Neukölln bei einem Unfall mit einem Auto schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte, streifte ein Autofahrer beim Wechsel der Spur auf der Hermannstraße Ecke Leinestraße den Radfahrer, woraufhin dieser stürzte. Der 45-Jährige wurde am Montagnachmittag in ein Krankenhaus gebracht.

Der Autofahrer fuhr zunächst vom Unfallort davon, wurde aber von Polizeibeamten nach kurzer Zeit gestoppt. Ob der 52-Jährige sich bewusst entfernt hatte, war nach Angaben der Polizei zunächst unklar. Die Ermittlungen zum genauen Unfallgeschehen hat die Polizei aufgenommen.

Erneut Blockaden durch Klimaaktivisten an Stadtautobahn 

Klimaschutz-Demonstranten haben erneut die Berliner Stadtautobahn an mehreren Stellen blockiert. Wie die Polizei und Verkehrsinformationszentrale am Dienstag mitteilte, sind mehrere Ausfahrten der A100 seit Dienstagmorgen betroffen. Konkret befinden sich die Demonstranten an der Aus- und Abfahrt Hohenzollerndamm sowie an den Anschlussstellen Spandauer Damm, Kurfürstendamm sowie am ICC. Es komme den Angaben zufolge zu langen Staus auf der A100 und A115.

Bereits am Montagvormittag hatten Aktivisten der Letzten Generation an sieben Stellen die Stadtautobahnen in Berlin blockiert. Einige Mitglieder hatten sich auch auf der Straße festgeklebt. Die Polizei räumte mehrere Ausfahrten nach ein oder zwei Stunden wieder frei.

Unbekannte werfen Farbballons auf russische Botschaft in Berlin 

Mehrere Unbekannte haben am späten Montagabend die russische Botschaft in Berlin-Mitte mit Farbballons und -flaschen beworfen. Wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte, wurden sechs Ballons und zwei Flaschen gefüllt mit roter Farbe in Richtung der Botschaft geschleudert. Dabei trafen die Unbekannten jedoch nur das Portal und das Geländer des Gebäudes. Verletzt wurde bei der Attacke niemand. Botschaftsmitarbeiter entfernten die wasserlösliche Farbe. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

+++ 10. Oktober +++

Schmargendorf: Fünf Verletzte bei Unfall

Beim Zusammenstoß von drei Fahrzeugen auf einer Kreuzung in Schmargendorf sind fünf Personen verletzt worden, darunter zwei Frauen schwer. Ein 61 Jahre alter Mann fuhr mit seiner 59-jährigen Beifahrerin am Sonntagmittag auf der Berkaer Straße in Richtung Hohenzollerndamm, als er mit dem Auto eines 56-Jährigen und dessen 84-jähriger Beifahrerin zusammenstieß, wie die Polizei mitteilte.

Durch den Zusammenstoß wurde das Auto des 56-Jährigen gegen das Auto eines 25 Jahre alten Mannes geschleudert. Die drei Fahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Die beiden Beifahrerinnen mussten schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden.

Klimaaktivisten blockieren Stadtautobahnen an mehreren Stellen

Klimaaktivisten haben die Stadtautobahnen A100 und A114 an mehreren Stellen blockiert. Wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte, befinden sich mehrere Personen auf den Fahrbahnen des Stadtrings. Konkret betroffen ist ersten Erkenntnissen nach der Verkehr in der Prenzlauer Promenade auf der A114 sowie die Ausfahrten Spandauer Damm, Beusselstraße, Konstanzer Straße und Tempelhofer Damm auf der A100. 

Autobrand in Spandau

Am Sonntagabend rückte die Feuerwehr zu einem brennenden Auto nach Spandau aus. Zuvor hatte ein 68-Jähriger in der Straße An der Kappe zunächst Benzingeruch und dann einen Knall sowie eine flüchtende Person wahrgenommen, als er gerade seine Haustür öffnete. Dann schlugen auch schon Flammen unter einem Auto hervor. Der Wagen sowie ein daneben abgestelltes Auto brannten vollständig aus, drei weitere Fahrzeuge in unmittelbarer Nähe wurden durch die Hitze ebenfalls beschädigt. Ein Brandkommissariat ermittelt.

Müggelseedamm: Kleinwagen gerät in Gegenverkehr – drei Schwerverletzte

Schwerer Unfall am Sonntagnachmittag am Müggelseedamm in Friedrichshagen. Ein 88-jähriger Autofahrer war gegen 16.10 Uhr mit seinem Kleinwagen aus noch ungeklärter Ursache in einer Rechtskurve in den Gegenverkehr geraten und frontal mit einem entgegenkommenden Auto kollidiert. Der Senior erlitt schwere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Auch der 63-jährige Fahrer des zweiten Wagens sowie seine 56 Jahre alte Beifahrerin wurden schwer verletzt. 

+++ 9. Oktober +++

81-jähriger Spaziergänger von freilaufenden Hunden schwer verletzt

Ein 81-jähriger Spaziergänger ist in einem Waldgebiet in Hohen Neuendorf (Oberhavel) von zwei freilaufenden Hunden angegriffen und schwer verletzt worden. Die beiden nicht angeleinten Hunde sprangen den Spaziergänger bei dem Vorfall am Samstag an und verbissen sich in seine Unterarme, wie die Polizei am Sonntag berichtete. Dabei habe der Mann deutliche Verletzungen erlitten.

Die 68-jährige Hundehalterin habe die Tiere nicht von dem Angriff zurückgehalten und habe sich nach einem kurzen Gespräch mit dem 81-Jährigen entfernt, so die Polizei. Die Frau konnte kurz darauf von Polizeibeamten ermittelt werden. Gegen die Hundehalterin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Geöffnete Autotür bringt E-Scooter-Fahrer in Neukölln zum Stürzen – schwer verletzt

In Neukölln ist am späten Sonnabend ein Mann auf einem E-Scooter gestürzt und schwer verletzt worden. Der 54-Jährige fiel auf der Hermannstraße, als ein 32-Jähriger die Fahrertür seines Mercedes aufriss. Der Gestürzte war nicht ansprechbar. Der 32-Jährige alarmierte umgehend Rettungskräfte und betreute den verletzten Mann bis zu deren Eintreffen. Die Rettungskräfte der Feuerwehr brachten den Verletzten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Beschädigte Gasleitung: Mehr als 1000 Haushalte wieder am Netz

Nach der Beschädigung einer Gasleitung bei Bauarbeiten sind mehr als 1000 Haushalte und andere Kunden in der Gemeinde Wustermark nach zweitägigen Reparaturarbeiten wieder an das Netz angeschlossen worden. Das Gas fließe seit dem Mittag wieder, teilte die Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg (NBB) am Sonntag mit. Betroffen von der zweitägigen Gas-Sperre war den Angaben zufolge auch Karls Erlebnis-Dorf, das Designer Outlet B5-Center, ein Fast-Food-Restaurant sowie ein Alten- und Pflegeheim.

Die Reparaturarbeiten hatten sich verzögert, weil nach der erfolgreichen Abdichtung der Gasleitung am Samstag zunächst nicht alle Betroffenen wegen einer notwendigen Umschaltung an ihrer Anlage erreicht werden konnten.

Zoff in Arbeiterwohnheim: Mann (22) durch Messerstiche verletzt

Bei einem Streit zwischen zwei Männern in einem von rumänischen Arbeitern genutzten Wohnheim in Zossen (Teltow-Fläming) ist ein 22-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden. Der junge Mann habe im Verlauf des Streits am späten Samstagabend einen Messerstich in den Bauch erlitten, berichtete die Polizei am Sonntag. Der Verletzte sei nach einer Notoperation im Krankenhaus außer Lebensgefahr. Die Polizei konnte im Umfeld des Tatorts einen 47-jährigen Tatverdächtigen vorläufig festnehmen. Der genaue Tathergang müsse noch ermittelt werden, so die Polizei.

Suff-Rassist greift Mann (22) in Charlottenburg an

Am Samstagabend gegen 21.40 Uhr hatte ein 27-Jähriger die Polizei nach Charlottenburg gerufen. Dort, an der Ecke Kurfürstendamm/Joachimsthaler Straße, war er zuvor zeitgleich mit einem 39-Jährigen aus dem M19er-Bus gestiegen und wurde dann völlig unvermittelt von ihm angegriffen. Zunächst habe der Angreifer geschubst, dann erst mit der flachen Hand und dann mit der Faust ins Gesicht des 27-Jährigen geschlagen. Dabei soll der Angreifer sich immer wieder rassistisch geäußert haben.

Polizisten konnten den Mann kurz darauf in der Nähe des Tatortes festnehmen. Er bestritt den Angriff, ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 2,3 Promille. Nach einer Blutentnahme wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt.

+++ 8. Oktober +++

Mutmaßliche Balkon-Einbrecherin in Pankow gestellt

Bereits am Freitagnachmittag konnte die Berliner Polizei eine mutmaßliche Einbrecherin auf einem Balkon in Pankow stellen. Es war die 56 Jahre alte Bewohnerin, die Geräusche auf ihrem Balkon in der Pestalozzistraße bemerkte. Als sie nachschauen wollte, sah sie, wie die ihr unbekannte Frau auf ihrem Balkon stand und versuchte, die angekippte Tür aufzudrücken. Als sich die Wohnungsinhaberin bemerkbar machte, stieg die Unbekannte über die Balkonbrüstung und flüchtete in Richtung Ossietzkystraße. 

Die Polizei konnte die unbekannte kurze Zeit später im Schlosspark Pankow stellen. Die 49-Jährige wurde der Kripo überstellt, die die Ermittlungen aufgenommen hat.

Gasleitung weiter beschädigt: 1000 Haushalte am Wochenende ohne Versorgung

Nach der Beschädigung einer Gasleitung bei Bauarbeiten sind mehr als 1000 Haushalte in der Gemeinde Wustermark auch am Samstag ohne Gas-Versorgung geblieben. Zwar sei die Reparatur der Leitung nach dem Austreten von Gas am Freitagnachmittag erfolgreich abgeschlossen worden, sagte der Sprecher der Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg (NBB), Andreas Wendt, am Samstag. Das Gas könne jedoch noch nicht wieder durchgeleitet werden, weil knapp 60 Haushalte mit älteren Anlagen von den Monteuren der NBB noch nicht erreicht worden seien.

Bei den älteren Anlagen fehle die Gasmangelsicherung, erläuterte Wendt. Dieses Ventil unterbricht die Gaszufuhr selbstständig bei Druckabfall und öffnet erst wieder, wenn wieder ausreichender Druck erreicht ist. Die Anlagen ohne Sicherung müssten zunächst von Monteuren umgeschaltet werden. Falls auch bis Sonntag nicht alle Betroffenen erreicht werden könnten, sollen diese Haushalte separat vom Netz getrennt und dann das Gas für die anderen Haushalte wieder eingeschaltet werden, wie Wendt erläuterte. „Das ist allerdings sehr aufwendig“, sagte er.

Junge (9) in Wilmersdorf von Smart überrollt und schwer verletzt

Schwerer Verkehrsunfall am Freitagabend in Wilmersdorf: Ein 25-Jähriger fuhr in einem Smart auf der Kreuzung Konstanzer Straße Hohenzollerndamm beim Rechtsabbiegen gegen einen 50-jährigen Mann und dessen 9-jährigen Sohn. Beide überquerten laut Polizei die dortige Fußgängerfurt bei grünem Ampellicht. Der Vater trug nur leichte Verletzungen an einem Arm davon, sein Sohn wurde an den Beinen sowie an Kopf und Rumpf schwer verletzt, da er von dem Wagen überrollt wurde. Er kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo er zur Behandlung stationär aufgenommen wurde. Lebensgefahr soll derzeit nicht bestehen. Sein Vater wurde ambulant behandelt. Der 50-Jährige, sowie auch der Smart-Fahrer, der ebenfalls ambulant vor Ort behandelt wurde, standen deutlich unter dem Eindruck des Geschehens.

+++ 7. Oktober +++

Gasleitung beschädigt - Versorgung von 1000 Haushalten unterbrochen

Eine bei Bauarbeiten beschädigte Leitung in Wustermark hat am Freitagabend die Gasversorgung von mehr als 1000 Haushalten unterbrochen. Die Gasleitung der NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg sei am frühen Freitagabend durch eine Fremdfirma beschädigt worden, teilte das Unternehmen mit. Die Versorgung der Ortsteile Elstal und Priort sei unterbrochen. „Die NBB arbeitet mit Hochdruck an der Beseitigung des Schadens“, hieß es weiter. Die Reparatur werde sich vermutlich über das Wochenende hinziehen. Wann genau die Versorgung der Haushalte in der Gemeinde im Landkreis Havelland wieder gewährleistet sein wird, war zunächst unklar.

Polizist beleidigt jahrelang Kollegen rassistisch – Staatsanwaltschaft eingeschaltet

In der Gefangenensammelstelle der Berliner Polizei soll ein Mitarbeiter Kollegen in den vergangenen zwei Jahren rassistisch beleidigt haben. Die Berliner Staatsanwaltschaft sei eingeschaltet worden, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag. Nach Angaben der Sprecherin sind die Vorfälle seit vergangenem Januar bekannt.

Die Ermittlungen der Ermittlungsgruppe Zentral beim Landeskriminalamt (LKA) seien Ende September an die Staatsanwaltschaft abgegeben worden. Insgesamt seien für den Zeitraum Juni 2020 bis Ende September sechs Vorfälle bekannt geworden, die der politisch motivierten Kriminalität rechts zugeordnet würden, so die Sprecherin.

Steglitz: PKW erfasst Radlerin (79) - schwer verletzt

Am Freitagmorgen ist in Berlin-Steglitz ein Pkw mit einer 79-jährigen Radfahrerin zusammengestoßen, bei dem die Seniorin schwere Verletzungen erlitt. Laut Polizei befuhr sie den Fahrradweg am Wolfensteindamm in Richtung Schloßstraße entgegen der Fahrtrichtung. An der Kreuzung Fronhoferstraße / Wolfensteindamm erfasste ein abbiegender Autofahrer die ältere Dame, die durch den Zusammenstoß stürzte und sich an der Hüfte verletzte. Alarmierte Rettungskräfte brachten sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Fünfjähriges Kind bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Donnerstag wurde ein fünf Jahre altes Kind bei einem Unfall in Gesundbrunnens schwer verletzt. Die Mutter wollte mit dem Kind an der Hand am Mittag gegen 12.50 Uhr die Prinzenallee überqueren, als eine 41 Jahre alte Autofahrerin den stockenden Verkehr regelwidrig auf dem Radstreifen zu umfahren versuchte. Dabei, so heißt es im Polizeibericht, übersah sie die beiden Fußgänger.

Das Kind wurde von dem Auto erfasst stürzte auf die Fahrbahn und erlitt eine Verletzung am Kopf. Es wurde in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung gebracht. Die Ermittlungen laufen. 

Feuer in Werkstattzelt in Berlin-Zehlendorf - drei Autos ausgebrannt

In Berlin-Zehlendorf hat am Freitag ein 150 Quadratmeter großes Werkstattzelt gebrannt. Wie die Feuerwehr mitteilte, wurden die Einsatzkräfte am Morgen zu dem Brand an einem Bahngelände an der Anhaltiner Straße Ecke Neue Straße gerufen. Beim Eintreffen der Feuerwehrleute explodierten außerdem zwei Druckgasbehälter. Die Löscharbeiten dauerten rund zwei Stunden. In dem Zelt brannten drei Autos aus. Zwei weitere wurden beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Sachschadens ist den Angaben zufolge noch unklar.

Etwa 25 Einsatzfahrzeuge sowie 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Wegen der Explosionen und der Rauchentwicklung wurde die S-Bahn-Line 1 für rund eineinhalb Stunden unterbrochen. Die Ursache für den Brand ist den Angaben zufolge noch unklar. Ein Brandkommissariat der Polizei hat die Ermittlungen übernommen.

+++ 6. Oktober +++

Hellersdorf: Tram erfasst Fußgängerin – tot!

Tödlicher Unfall am Donnerstagabend in Berlin-Hellersdorf: Unter noch unklaren Umständen ist eine Fußgängerin von einer Tram an der Kreuzung Kastanienallee Zossener Straße erfasst worden. Laut Berliner Feuerwehr waren Reanimationsversuche erfolglos. Die Frau verstarb am Unfallort.

Einbruch im Westend

Am Donnerstagmorgen haben Polizisten einen Einbrecher in Westend festgenommen. Laut dem Bericht der Beamten wurden Zeugen gegen 3.30 Uhr auf einen Einbruch in einen Spätkauf am Spandauer Damm aufmerksam,  bei dem zwei Männer aus einem Fahrradraum zu flüchten schienen, und verständigten die Polizei. Die konnte ein Tatverdächtiger nach einer kleinen Verfolgungsjagd gestellt werden. 

Dabei, so berichtet es die Polizei, kam es zu einem Unfall zwischen einem verfolgenden Polizeiauto und dem Flüchtigen, der auf einem E-Bike unterwegs gewesen ist. Der Mann, ein 37-Jähriger, kam mit schweren Verletzungen an der Schulter in ein Krankenhaus. Im Rucksack des Mannes wurden Verpackungen und Substanzen, die auf Betäubungsmittel hinweisen, gefunden. Die Ermittlungen dauern an. 

Auto fährt über Bus-Spur und erfasst Jungen (11)

Bereits am Mittwochnachmittag wurde in Reinickendorf ein elf Jahre alter Junge von einem Auto angefahren. Laut Polizeibericht wollte der Junge gegen 15.10 Uhr die Scharnweberstraße zwischen verkehrsbedingt haltenden Fahrzeugen hindurch überqueren. Doch als er auf die Busspur trat, rauschte ein 48-Jähriger mit seinem Auto auf dem Sonderfahrstreifen heran und erfasste das Kind. 

Der Schüler wurde schwer am Kopf verletzt und musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Straße wurde für Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme für rund zwei Stunden gesperrt. Ein Fachkommissariat hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. 

Auto in Alt-Hohenschönhausen angezündet

Am Mittwochabend hatten Unbekannte ein Auto in Alt-Hohenschönhausen angezündet. Ein Passant hatte das in Flammen stehende Fahrzeug um 18.15 Uhr im Orankeweg erblickt. Die eintreffenden Einsatzkräfte konnten die Flammen zwar löschen, das Fahrzeug jedoch nicht retten. Ein unmittelbar daneben abgestellter Roller wurde durch den Brand ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Personen kamen nicht zu Schaden.

+++ 5. Oktober +++

Friedrichshain: Kind (2) bei Unfall schwer verletzt

Ein Kleinkind ist am Mittwochmorgen bei einem Unfall in Friedrichshain schwer verletzt worden. Eine 53-jährige Autofahrerin hatte in der Straße der Pariser Kommune beim Rechtsabbiegen eine 32-jährige Radlerin mit ihrem Kind als Sozius übersehen, so dass es an der Kreuzung Straße der Pariser Kommune/An der Ostbahn zum Zusammenstoß kam. Rettungskräfte versorgten die Mutter und ihre 2-jährige Tochter zunächst am Unfallort und brachten beide später zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Während das Kind schwere Kopfverletzungen erlitt, wurde die Mutter nur leicht an einem Fuß verletzt. 

Wedding: E-Scooter-Fahrer prallt gegen Tram und wird schwer verletzt

Ein E-Scooter-Fahrer ist bei einem Zusammenstoß mit einer Tram in Berlin-Wedding schwer verletzt worden. Ersten Erkenntnissen zufolge wollte der Mann am Mittwochmittag in der Seestraße die Gleise überqueren und prallte gegen den Zug, wie eine Polizeisprecherin sagte. Er erlitt schwere Kopfverletzungen und kam zur Behandlung in eine Klinik. Bei der Tram handelte es sich um einen Zug der Linie M50. Der Unfall ereignete sich auf der Höhe Genter Straße. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

Wittenau: BVG-Mitarbeiter mit Messer bedroht

Übergriff auf einen BVG-Mitarbeiter am Dienstagnachmittag am U-Bahnhof Wittenau. Ein 21-jähriger Mann tickte aus, als er in der U-Bahnlinie U8 durch zwei Mitarbeiter der BVG kontrolliert wurde, versuchte zu flüchten, als der Zug in den Bahnhof Wittenau einfuhr. Als einer der Sicherheitsmitarbeiter dies zu verhindern versuchte, zog der Mann  ein Messer und bedrohte die Kontrolleure. Anschließend floh er in Richtung Göschenpark. Polizisten konnten ihn wenig später im Volkspark Wittenau festnehmen. Nach erfolgten erkennungsdienstlichen Maßnahmen konnte der Mann seinen Weg fortsetzen. 

Prenzlauer Berg: Motorroller brennt an Hausfassade

Die Einsatzkräfte am Brandort im Prenzlauer Berg.
Die Einsatzkräfte am Brandort im Prenzlauer Berg. Pudwell

In der Schieritzstraße brannte am frühen Mittwochmorgen ein Motorroller, der direkt an einer Hausfassade stand. Dadurch gelangten giftige Rauchgase auch in den Hausflur. Die Polizeibeamte eines Einsatzwagens und eines Rettungswagens konnten die Flammen schnell löschen. Die Feuerwehr musste nur noch Restlöscharbeiten durchführen und den Hausflur belüften. Verletzt wurde niemand. An der Hausfassade und Fenstern entstand Sachschaden. Ein Brandkommissariat der Berliner Polizei ermittelt. Derzeit wird von Brandstiftung ausgegangen.

Rettungswagen bei Einsatz mit Eiern beworfen

Ein Rettungswagen ist bei einem Einsatz in Neukölln mit Eiern beworfen worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, waren zwei Rettungskräfte am Dienstagabend auf dem Weg zu einer Einsatzstelle in Berlin-Schöneberg, als bislang Unbekannte ihren Wagen an der Kreuzung Hermannstraße Silbersteinstraße mehrfach mit rohen Eiern bewarfen. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Ob es sich um einen oder mehrere Täter handelte, ist bislang unklar. 

+++ 4. Oktober +++

Zugbegleiterin in Regionalbahn bespuckt

Ein Mann soll sich in einer Regionalbahn zwischen Berlin-Charlottenburg und Berlin-Spandau aggressiv verhalten und einer Zugbegleiterin ins Gesicht gespuckt haben. Der 26-Jährige wurde vorläufig festgenommen, wie die Bundespolizei in Berlin am Dienstag mitteilte.

Die Frau hatte demnach bei der Fahrt am Sonntag die Fahrkarten kontrollieren wollen, als der Mann aggressiv geworden sei und die 50-Jährige bespuckt habe. Er habe seine Oberbekleidung ausgezogen, gegen die Zugtüren getreten und versucht, diese während der Fahrt zu öffnen. Schließlich habe er die Notbremse gezogen, so dass der Zug in Spandau stehen blieb. Als er bedrohlich auf die Zugbegleiterin zugegangen sei, habe diese ihm Reizgas ins Gesicht gesprüht, teilte die Polizei mit.

Rettungskräfte versorgten nach der Festnahme die Augen des Mannes. Er war der Polizei bereits durch Drogendelikte bekannt. Er kam später wieder frei. Gegen ihn wird wegen Körperverletzung und des Missbrauchs von Nothilfemitteln ermittelt. Durch das Ziehen der Notbremse kam es zu Verspätungen im Zugverkehr.

Protest gegen Irans Regierung – Mann zündet Benzin vor Botschaft an

Auf dem Gehweg an der iranischen Botschaft in Berlin-Dahlem hat ein Mann vermutlich Benzin ausgeschüttet und angezündet. Wachleute der Polizei hielten den 34-jährigen Mann am Montagnachmittag fest, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Verletzt wurde niemand. Die Polizei beschlagnahmte das Handy des Mannes, mit dem er die Tat gefilmt haben soll. Am Betonsockel des Zauns und einem Schild blieb Ruß zurück.

Tausende Menschen hatten am Wochenende in Berlin gegen die iranische Führung protestiert. Sie forderten ein Ende des Blutvergießens und demokratische Reformen in dem Land. Im Iran geht die Polizei derzeit massiv gegen Demonstranten vor, es gab zuletzt viele Tote. Auslöser der Demonstrationen war der Tod der 22-jährigen Mahsa Amini. Die Sittenpolizei hatte sie wegen ihres angeblich „unislamischen Outfits“ festgenommen.

Mitte: E-Scooter-Fahrerin bei Unfall schwer verletzt

Am Montagabend ist die 41-jährige Fahrerin eines E-Scooters an der Kreuzung Bernauer Ecke Wolliner Straße angefahren worden, als sie eine rote Ampel ignorierte. Es kam dadurch zur Kollision mit dem Wagen eines 78-Jährigen. Durch den Zusammenstoß flog die E-Scooter-Fahrerin etwa fünfeinhalb Meter durch die Luft und blieb zunächst auf der Fahrbahn liegen, konnte sich jedoch dann kriechend auf den Gehweg retten. Die Frau gab an, Alkohol und Marihuana konsumiert zu haben. Sie kam mit mehreren Knochenbrüchen in ein Krankenhaus. 

Zwei schwer verletzte Mopedfahrer nach Unfall mit Traktor 

Bei einem Unfall mit einem Traktor sind ein 59-jähriger Mopedfahrer und seine 57-jährige Beifahrerin schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, fuhr der Traktorfahrer am Montagmittag in Heiligengrabe (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) auf den engeren Straßenabschnitt der Volkwiger Straße und erfasste dabei mit seinem Fahrzeug das Moped. Der Fahrer und seine Beifahrerin wurden mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der 59-jährige Traktorfahrer blieb unverletzt. Zum genauen Unfallhergang wird nun ermittelt.

Tödliche Raserfahrt mit 510 PS-Auto: Zwei Frauen sterben

Nach einem Verkehrsunfall mit zwei Toten und zwei Verletzten muss sich ein 24-Jähriger aus Hohen Neuendorf von Dienstag (10.00 Uhr) an wegen Mordes vor dem Landgericht Neuruppin verantworten. Der Deutsche soll laut Anklage im Juli 2021 mit seinem 510 PS starken Auto auf einer Bundesstraße im Mühlenbecker Land (Oberhavel) mit hoher Geschwindigkeit in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem entgegenkommenden Wagen zusammengestoßen sein. Der 24-Jährige soll betrunken gewesen sein.

In dem entgegenkommenden Fahrzeug wurden zwei Frauen im Alter von 32 und 28 Jahren getötet. Die Jüngere war nach Angaben der Polizei im sechsten Monat schwanger, auch das ungeborene Kind überlebte den Unfall nicht. Ein Mann und eine weitere Frau in dem Fahrzeug wurden schwer verletzt. Der Angeklagte und sein Beifahrer waren laut Polizei vom Unfallort geflüchtet. Sie wurden aber kurz darauf gefasst. Für den Prozess gegen den Fahrer sind Verhandlungstermine bis zum 8. November anberaumt. Gegen den Beifahrer wird gesondert ermittelt.

Vier Autos wegen mutmaßlicher Brandstiftung in Flammen 

Vier Autos haben in der Nacht zum Dienstag in Berlin-Moabit gebrannt. Nach Angaben der Polizei entdeckte ein Taxifahrer auf der Straße Alt-Moabit (Bezirk Mitte) auf Höhe des Carl-von-Ossietzky-Parks ein brennendes Auto und alarmierte daraufhin die Feuerwehr. Das Feuer sprang auf drei weitere Fahrzeuge über und beschädigte sie stark. Nun ermittelt das Brandkommissariat wegen des Verdachts der Brandstiftung.

+++ 3. Oktober +++

Tödlicher Verkehrsunfall in Wilmersdorf

Am Montagvormittag ist ein Mann bei einem Verkehrsunfall in Wilmersdorf tödlich verletzt worden. Der Radfahrer war gegen 9.30 Uhr auf dem Ermslebener Weg unterwegs, als er an der Einmündung zur Rudolstädter Straße von einem 53-jährigen Fahrzeugführer angefahren wurde. Der Radfahrer erlitt schwerste Verletzungen, denen er noch am Unfallort erlag. Der Autofahrer erlitt einen Schock und wurde durch Rettungskräfte ambulant vor Ort behandelt. Die Rudolstädter Straße war zwischen Mecklenburgische Straße und Kalischer Straße für rund fünfeinhalb Stunden vollständig gesperrt. 

Schönberg: Mann im Streit erstochen – Polizei sucht Zeugen

Ein Mann, der am Sontagnachmittag in Schöneberg lebensgefährlich verletzt wurde, ist am Montagmorgen seinen schweren Verletzungen erlegen. Er war nach Zeugenaussagen am Sonntag gegen 14.30 Uhr mit einem Mann aus unbekannten Gründen in der Zietenstraße in einen lautstarken Streit geraten, in dessen Verlauf der Unbekannte dem 35-jährigen Mann eine stark blutende Stichverletzung zufügte und anschließend in Richtung Bülowstraße flüchtete. Passanten leisteten dem Verletzten Erste Hilfe und alarmierten Polizei und Feuerwehr. Rettungskräfte brachten den lebensgefährlich Verletzten in ein Krankenhaus, wo er notoperiert wurde und heute Morgen verstarb.

Die 2. Mordkommission des Landeskriminalamtes und die Staatsanwaltschaft Berlin haben die weiteren Ermittlungen übernommen.

Bei dem Toten handelt es sich um den 35-jährigen Yunus Özberk. Nach den bisherigen Ermittlungen ist es wahrscheinlich, dass er Täter kannte, der wie folgt beschrieben wird: 

  • ca. 30 Jahre alt
  • etwa 175 bis 180 cm groß
  • schlanke bis muskulöse Figur
  • kurze, dunkle, gepflegte Haare
  • rundes Gesicht kein Bart
  • südländische Aussehen
  • könnte mit einen Elektroscooter zum späteren Tatort gekommen sein

Nach den bisherigen Ermittlungen soll auch Herrr Özberk mit einen E-Scooter unterwegs gewesen sein.

Die Polizei fragt: Wer hat den Streit bzw. die Tat beobachtet oder kann Angaben zu den Hintergründen der Tat machen?

Hinweise bitte an die 2. Mordkommission des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Rufnummer (030) 4664 - 911222 oder per E-Mail an lka112-hinweis@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle. (pb)

Schöneberg: Wettbüro überfallen – Angestellter verletzt

Zwei Männer haben am Montagvormittag in Schöneberg die Filiale einer Firma für Wetten und Spielautomaten überfallen. Die beiden maskierten Räuber betraten nach Aussage eines 42-jährigen Mitarbeiters kurz nach elf Uhr das Geschäft in der Hauptstraße und bedrohten ihn mit einem Messer. Dann durchwühlten die Männer den Tresenbereich, drängten den Angestellten in einen Nebenraum und forderten von ihm die Öffnung eines Geldschranks. Als der 42-Jährige der Aufforderung nicht sofort reagierte, wurde er getreten und mit Reizgas attackiert. Abschließend sperrten die Kriminellen den Angestellten in einen der hinteren Räume ein und flüchteten mit erbeutetem Geld. Bewohner des Hauses alarmierten die Polizei, nachdem sich der 42-Jährige an einem rückseitig gelegenen Fenster bemerkbar machen konnte. Er erlitt Reizungen im Gesicht und klagte über Schmerzen am Rücken, wurde durch Rettungskräfte am Ort ambulant behandelt. Die Ermittlungen dauern an.