Polizei im Einsatz.  dpa/Karl-Josef Hildenbrand

+++ 5. Juli +++

Mitte: Mann mit Baseballschläger krankenhausreif geprügelt

Ein Streit zwischen zwei Männern ist in Berlin so eskaliert, dass einer den anderen mit einem Baseballschläger krankenhausreif geprügelt hat. Die beiden Autofahrer im Alter von 28 und 43 Jahren gerieten am Montagabend im Stadtteil Gesundbrunnen (Mitte) aneinander, wie die Polizei mitteilte. Der Ältere beschädigte mit einem Stein die Frontscheibe des Wagens des anderen Mannes. Der wiederum holte einen Baseballschläger aus seinem Auto, schlug den anderen Mann bewusstlos und floh. Sanitäter brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus, wo er operiert wurde. Später kehrte der 28-Jährige zum Tatort zurück und stellte sich der Polizei.

Treptow: VW überschlägt sich – zwei Verletzte

VW-up!-side down. Pudwell

In der Nacht zum Dienstag crashte ein VW-„up!“ in der Kiefholzstraße. Der Wagen war nach rechts von der Straße abgekommen und auf eine Baustellenabsicherung geraten, die dann wie eine Rampe wirkte. Der Wagen hob ab, überschlug sich und rutschte noch etwa 50 Meter auf dem Dach weiter.

Die Insassen, ein Mann und eine Frau, wurden erheblich verletzt und kamen ins Krankenhaus. Der Mann pustete freiwillig „ins Röhrchen“ – Ergebnis: über 1,9 Promille.

Moabit: Diebe greifen Ladendetektive an

In Moabit haben am Montagnachmittag zwei Diebe die Ladendetektive eines Baumarktes attackiert. Die beiden 21 und 22 Jahre alten Angestellten eines Baumarktes in der Ellen-Epstein-Straße waren zuvor auf zwei Männer aufmerksam geworden, die Werkzeug klauten und aus dem Geschäft gingen. Ein Ladendetektiv sprach die beiden Männer daraufhin an und forderte sie auf, zurück ins Geschäft zu gehen. Da gingen die Kriminellen auf ihn los, schlugen und traten um sich, würgten den 22-Jährigen. Als ihm sein Kollege zu Hilfe kam, lockerte der Angreifer seinen Würgegriff. Hinzugerufene Polizisten nahmen die beiden Täter, 20 und 22 Jahre alt, schließlich fest. Die Ermittlungen wegen versuchten räuberischen Diebstahls und gefährlicher Körperverletzung dauern an.

Mega-Stau an Kurt-Schuhmacher-Damm und Prenzlauer Promenade: Sitzblockaden von Klimaschützern

Klimaschutz-Demonstranten haben ihre Sitzblockaden auf Berliner Straßen fortgesetzt. Erneut setzten sich Mitglieder der Gruppe „Letzte Generation“ am Dienstagmorgen an mehreren Stellen nahe Autobahnausfahrten im Berliner Stadtgebiet auf Fahrbahnen, manche klebten ihre Hände am Asphalt fest. Die Polizei war im Einsatz. Auf mehreren Autobahnstücken bildeten sich im Berufsverkehr Staus.

Laut Verkehrsinformationszentrale (VIZ) gab es zunächst eine Blockade nahe dem Kurt-Schuhmacher-Damm in Reinickendorf mit 30 Minuten Stau für die Autofahrer sowie an der Prenzlauer Promenade in Pankow mit 40 Minuten Rückstau auf der Autobahn.

Die erneuten Blockaden in Berlin liefen jetzt in der dritten Woche. Bereits von Januar bis März hatten die Demonstranten immer wieder Autobahnausfahrten blockiert und mehr Klimaschutz gefordert. Die Polizei verhängte hunderte Anzeigen. Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) hatte zuletzt mehrfach ein härteres Durchgreifen angekündigt.

Wilhelmstadt: Transporter in Flammen

In der vergangenen Nacht brannte in Wilhelmstadt ein Kleintransporter, ein so genannter Food-Truck. Ein Passant bemerkte gegen 0.40 Uhr Flammen an dem in der Heerstraße abgestellten Fahrzeug und alarmierte Feuerwehr und Polizei. Da sich in dem Transporter einige Propangasflaschen befanden, wurden diese durch die Wasserschutzpolizei kurzzeitig zum Kühlen in der nahegelegenen Havel versenkt. Der Motorbereich und auch ein Teil der Fahrerkabine wurden stark beschädigt. Ein Ausbreiten der Flammen auf den Ladebereich, wo sich Küche und Verkaufstresen befinden, konnte die Feuerwehr verhindern. Menschen wurden nicht verletzt.

Kreuzberg: Verkehrsunfall zwischen Radfahrern

Crash zwischen zwei Radfahrern am Montagabend in Kreuzberg. Dabei wurde ein Mann schwer verletzt. Ein 33-jähriger Mann war auf de Radweg in der Skalitzer Straße in Fahrtrichtung Erkelenzdamm unterwegs, als er auf Höhe der Kreuzung Skalitzer Straße/Erkelenzdamm mit einem 63-jährigen Radfahrer zusammenstieß, welcher den Radweg in entgegengesetzte Richtung befuhr. Beide stürzten, der Jüngere verletzte sich am Kopf, kam in ein Krankenhaus. Der 63-Jährige kam mit Hautabschürfungen am Bein davon.

Berliner Fusion-Festivalbesucher verunglückt mit Auto in Lindow

Auf der Rückfahrt vom Fusion-Festival in Lärz (Mecklenburgische Senplatte) ist ein Autofahrer in Lindow bei Neuruppin angetrunken verunglückt. Wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte, kam der 41-jährige Berliner in der Nacht zu Montag auf gerader Strecke nach links von der Straße ab und prallte mit dem Fahrzeug gegen einen Baum. Über ein im Auto verbautes automatisches Notrufsystem wurde ein Notruf abgesetzt. Der Fahrer kam verletzt in eine Klinik.

An seinem Auto entstand Totalschaden. Laut Polizei war der Fahrer angetrunken, wie ein Atemalkoholtest gezeigt habe. Dieser Wert war so hoch, dass ein Bluttest gemacht wurde. Bei dem alternativen Musik- und Theaterfestival in Lärz waren am Wochenende mehr als 70 000 Gäste, die ab Montag die Rückreise angetreten hatten.

+++ 4. Juli +++

Wieder Straßenblockaden durch Demonstranten – Stau auf der Stadtautobahn

Demonstranten haben in Berlin am Montag erneut Straßen blockiert. Auf der Stadtautobahn 100 kam es am Vormittag dadurch laut Verkehrsinformationszentrale (VIZ) zu Beeinträchtigungen und Staus. Nach Angaben der Polizei gab es zunächst eine Aktion an der Ausfahrt Seestraße/Beusselstraße. Etwa 30 Menschen hätten sich daran beteiligt. Sie seien teilweise festgeklebt gewesen oder hätten sich an einer Schilderbrücke über der Autobahn fixiert. Der A100-Abschnitt vom Autobahndreieck Charlottenburg bis zur Ausfahrt Seestraße war gesperrt, hieß es.

Kaum war die Aktion dort beendet, folgte gut eine halbe Stunde später die nächste Blockade einige hundert Meter weiter westlich auf Höhe des Goerdelerstegs.

Köpenick: Transfrau beleidigt und geschlagen

In Köpenick wurde eine Transfrau am Sonntagnachmittag von einem Unbekannten beleidigt und mehrfach ins Gesicht geschlagen. Zudem soll der Mann versucht haben, ihr in der Hämmerlingstraße, entlang der Wuhle, die Handtasche zu entreißen. Durch Schreie auf die Situation aufmerksam machend, gelang es der 62-Jährigen gemeinsam mit einer hinzueilenden 42-Jährigen, den Angreifer in die Flucht zu schlagen. Dieser rannte schließlich in Richtung Forum Köpenick davon. Mit leichten Gesichtsverletzungen sowie Kopf- und Nackenschmerzen wurde die 62-Jährige ambulant durch einen alarmierten Rettungswagen behandelt. Die Ermittlungen dauern an.

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Frau in Reinickendorf bei Streit lebensgefährlich verletzt

Bei einem Streit ist eine 42-Jährige in Berlin-Reinickendorf attackiert und lebensgefährlich verletzt worden. Eine Nachbarin habe in dem Hochhaus am Dannnenwalder Weg Blutspuren an der Wohnungstür bemerkt und laute Schreie gehört, teilte die Polizei mit. Die alarmierten Einsatzkräfte brachen die Tür auf und fanden die Mieterin bewusstlos am Boden liegend. Der Lebensgefährte der Frau war beim Eintreffen der Einsatzkräfte in der Wohnung. Der 59-Jährige wurde am Sonntag wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag einer Richterin vorgeführt und befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern weiter an.

+++ 3. Juli 2022 +++

Bluttat im Märkischen Viertel: Mann soll versucht haben, seine Freundin umzubringen

Blutspuren an einer Wohnungstür und seltsame Geräusche dahinter: Da rief eine Frau aus dem Wohnhaus am Dannenwalder  Weg in Berlin-Reinickendorf gegen 23 Uhr doch lieber die Polizei in den 8. Stock. Die brach die Tür auf, fand die Mieterin (42) bewusstlos und verletzt vor. Ihr Lebensgefährte (59) fand sich ebenfalls in der Wohnung, er war kollabiert. Frau und Mann wurden ins Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Der Mann soll wegen versuchten Totschlags einer Haftrichterin vorgeführt werden.

Toter und Schwerstverletzte bei Auffahrunfall auf Bundesautobahn 10

Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn A10 in Richtung Frankfurt (Oder) ist ein Autofahrer ums Leben gekommen, eine Beifahrerin wurde lebensgefährlich verletzt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Mann am Samstag zwischen den Anschlussstellen Genshagen und Rangsdorf (Potsdam-Mittelmark) ungebremst auf einen vorausfahrenden Sattelzug aufgefahren. In Folge der Kollision wurden er und die Mitinsassin im Auto eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Beide wurden mit lebensbedrohlichen Verletzungen in Krankenhäuser geflogen, wie die Polizei am Sonntag weiter mitteilte. Der Mann erlag später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

Zwei Unfälle mit Schwerverletzten im Kreis Barnim

Im Landkreis Barnim sind bei zwei Verkehrsunfällen mehrere Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Auf der Bundesstraße 168 zwischen Finowfurt und Zerpenschleuse stieß am Samstag in einer Kurve ein Autofahrer mit einem Laster zusammen. Der 43-jährige Autofahrer wurde dabei schwer verletzt und musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der 37-jährige Lkw-Fahrer wurde ebenfalls mit Verletzungen in eine Klinik gebracht.

Nur wenige Kilometer entfernt ereignete sich am Samstagabend ein zweiter schwerer Verkehrsunfall. In Klosterfelde, einem Ortsteil von Wandlitz, kollidierte eine Autofahrerin mit einem vor ihr fahrenden Wagen. Die 38-Jährige kam danach von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baum und wurde schwer verletzt. Eine 15-jährige Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen.

Entlaufene Ziegen und Schafe auf Bundesstraße halten Polizei auf Trab

Zahlreiche entlaufene Ziegen und Schafe haben am Sonntagmorgen auf der Bundesstraße 5 bei Rohrbeck (Havelland) für einen Polizeieinsatz gesorgt. Die Herde von ungefähr 150 bis 200 Schafen und Ziegen war von einer nahe gelegenen Weide ausgebrochen und in Richtung Bundesstraße gezogen. Ein Teil der Tiere graste auf dem begrünten Mittelstreifen der Fahrbahn, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Polizisten gelang es, die Herde auf das Gelände der Döberitzer Heide zurückzudrängen und eine Gefahr für den Verkehr abzuwenden. Ein Fahrstreifen der Bundesstraße in Richtung Berlin musste aber zeitweise gesperrt werden. Nachdem der Tierhalter ermittelt worden war, kümmerte er sich darum, die Herde wieder sicher einzuzäunen.

Unbekannter verletzt Mann in Reinickendorf mit Messer

Mit einem Messer hat ein Unbekannter in Berlin-Reinickendorf einem 26-Jährigen mehrere Schnittverletzungen im Gesicht, am Rumpf und an den Armen zugefügt. Der Schwerverletzte wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Mann von dem Unbekannten am Samstagnachmittag im Bereich einer Bushaltestelle in der Emmentaler Straße angegriffen worden sein. Nach der Tat flüchtete er in Richtung Residenzstraße und von dort in den Grünrockweg. Die Suche nach dem Verdächtigen verlief erfolglos.

Hasenheide Neukölln: Mann wird überfallen, ausgeraubt, niedergestochen

Pudwell
Der Notarzt versorgt den Verletzten am Tatort.

Gegenüber der Hasenheide in Berlin-Neukölln ist in der Nacht zu Sonntag ein Mann überfallen, ausgeraubt und in den Bauch gestochen worden. Der Mann brach zwischen geparkten Autos zusammen. Dort wurde er von Ersthelfern versorgt, unter anderem von alarmierten Polizisten, bis Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr eintrafen. Der Verletzte wurde offenbar in der Bauchgegend mit einem messerähnlichen Gegenstand verletzt und wurde ins nahegelegene Urbankrankenhaus gebracht.

Ahrensfelde: Smart-Fahrerin knallt gegen Baum – tot!

Tödlicher Unfall im Berliner Umland: Eine Autofahrerin am Steuer eines Smart ist laut B.Z. auf dem Neuen Schwanebecker Weg in Ahrensfelde von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug knallte gegen einen Alleebaum. Die Feuerwehr befreite die Fahrerin aus dem zerquetschten Wrack, sie starb an ihren schweren Verletzungen.

Autobrände in Spandau und Moabit - Holzbauteile brennen in Kreuzberg

In der Nacht haben in Berlin-Spandau und in Berlin-Moabit Autos gebrannt. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Berliner Feuerwehr mitteilte. Demnach stand am Sonntagmorgen nach Mitternacht zunächst ein Wagen in der Charlottenburger Chaussee komplett in Flammen. In den Morgenstunden brannte zudem ein Auto in der Calvinstraße. Die Ursachen der Feuer waren zunächst unbekannt.

Zudem brannten aus ungeklärter Ursache in der Nacht im Innenhof eines fünfstöckigen Wohngebäudes in der Kreuzbergstraße in Berlin-Kreuzberg Holzbauteile. Menschen wurde auch hier nicht verletzt.

+++ 2. Juli 2022 +++

Märkisches Viertel: Senioren in Wohnung von vier Tätern überfallen und geschlagen

Vier Täter sollen einen 81 Jahre alten Mann und seine 87 Jahre alte Ehefrau in ihrer Wohnung in Berlin brutal überfallen haben. Ein junges Paar klingelte demnach am Freitagnachmittag an der Tür in der Wohnanlage im Märkischen Viertel in Reinickendorf, dann drängten sich die beiden nach der Schilderung des Seniors nach einer kurzen Frage hinein. Zwei mutmaßliche Komplizen sollen dann gefolgt sein, wie die Polizei am Samstag berichtete.

Das Quartett soll das Paar mit einem Messer bedroht, geschlagen und gefesselt haben. Die Verdächtigen flohen mit dem erbeuteten Geld. Das Ehepaar habe sich selbst befreien können. Die beiden wurden am Kopf und an den Armen verletzt und in der Wohnung medizinisch versorgt.

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Neukölln: Ex-Freundin sticht mit mit Messer auf Mann ein - Verletzter flieht

Rettungskräfte und Polizei auf der Suche nach dem Opfer. Pudwell

Ein Streit zwischen einer Frau und ihrem Ex-Partner ist am Freitagabend in Berlin-Neukölln blutig eskaliert. Die Frau stach auf den Mann mit einer Schere ein. Der Mann soll verletzt geflohen sein, als die Polizei und Rettungskräfte am Tatort eintrafen. Zusammen mit der Scherenstecherin suchten diese zunächst ergebnislos die nähere Umgebung ab. Schließlich tauchte der Verletzte nach Mitternacht wieder an dem Meerfamilienhaus in der Aronsstraße auf. Nach der Erstversorgung wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht. Die Frau muss sich wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Gesundbrunnen: Lebloser Fahrradfahrer reanimiert

Polizeikräfte haben am Freitagabend einen gestürzten Radfahrer in Gesundbrunnen reanimiert. Nach Angaben von Zeugen war der 48-Jährige auf der Badstraße plötzlich in Höhe des Hanne-Sobeck-Platzes ohne ersichtlichen Grund gestürzt. Passanten machen die in der Nähe im Einsatz befindlichen Polizisten auf den liegenden Radfahrer aufmerksam. Die Beamten fanden den 48-Jährigen bewusstlos und ohne Vitalfunktionen am Boden liegend vor und begannen sofort mit Reanimationsmaßnahmen, die wenig später durch alarmierte Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr fortgeführt wurden. Der Gestürzte konnte stabilisiert werden und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Polizisten beendeten nach dem Einsatz ihren Dienst.

Berliner Polizei wieder im James-Simon-Park im Einsatz: Zwei Messer-Verletzte

Die Berliner Polizei ist in der Nacht zum Samstag erneut in den James-Simon-Park in Mitte ausgerückt. Dort waren laut Polizei etwa 300 Menschen. Es habe mehrere gefährliche Körperverletzungen gegeben, zwei Menschen seien durch Messerstiche verletzt worden. Gewaltvorfälle hatte es in Berliner Parks schon im vergangenen Sommer mehrfach gegeben, in den vergangenen Wochen war die Polizei ebenfalls im Einsatz. Dabei wurde der James-Simon-Park nahe der Museumsinsel mehrfach geräumt. Die aggressive Stimmung und die Kriminalität in einigen Berliner Parks beschäftigt auch Innensenatorin Iris Spranger (SPD). Sie brachte dabei ein mögliches Alkoholverbot in die Debatte ein.

+++ 1. Juli 2022 +++

Wilmersdorf: Versuchter Mord, Not-OP! 25-Jähriger nach Messerattacke im Maßregelvollzug

Nach einer Messerattacke in Berlin-Wilmersdorf ist der Verdächtige im Maßregelvollzug untergebracht worden. Es liegen Anhaltspunkte dafür vor, dass der 25-Jährige psychisch krank ist, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der Mann soll in der Nacht zum Donnerstag auf einem Gehweg der Berliner Straße einen 27-Jährigen beim Vorbeigehen unvermittelt mit einem Messerstich am Hals verletzt haben. Der Schwerverletzte wurde zunächst vor Ort versorgt und dann in ein Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert wurde. Die Polizei nahm den Verdächtigen fest. Eine Ermittlungsrichterin erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Unterbringungsbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes.

Männer gehen in Spandau mit Messer und Eisenstange aufeinander los

Zwei Männer sind in Berlin-Spandau mit rabiaten Methoden aufeinander losgegangen. Ein 41-Jähriger habe einen 52-Jährigen mit einer Eisenstange attackiert und verletzt, teilte die Polizei am Freitag mit. Der 52-Jährige habe die Reifen seines Kontrahenten zerstochen und versucht, ihn mit einem Messer zu verletzen. Hintergrund des Streits waren laut Polizei ausstehende Zahlungen. Gegen beide Männer wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Kind (5) von Rentner in Prenzlauer Berg angefahren – tot!

Ein Kind, das am Donnerstagnachmittag bei einem Verkehrsunfall in Prenzlauer Berg lebensgefährlich verletzt wurde, ist in einem Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. Laut Polizei wartete der 5-Jährige im Beisein seines Vaters und weiterer Personen auf einer Mittelinsel in Höhe der Gudvanger Straße. Dann soll das Kind plötzlich und ohne auf den Fahrzeugverkehr zu achten, auf die Fahrbahn der Wichertstraße gefahren sein. Ein 79-Jähriger, der zeitgleich mit seinem Fahrzeug von der Stahlheimer Straße kommend in Richtung Dunckerstraße unterwegs war, erfasste das Kind mit seinem Wagen. Der Junge wurde bei dem Zusammenstoß lebensgefährlich verletzt und bis zum Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte erstversorgt. Trotz einer Notoperation erlag das Kind in einem Krankenhaus heute früh seinen Verletzungen.

+++ 30. Juni 2022 +++

Spandau: Mann rammt zwei Polizeiwagen – drei Polizisten verletzt

Ein als Verdächtiger einer Straftat geltender Mann hat in Berlin zwei Polizeiwagen gerammt, um sich einer Kontrolle zu entziehen. Beim Versuch einer Überprüfung habe der mutmaßliche Straftäter am Mittwochabend in Spandau den Rückwärtsgang eingelegt und zwei Polizeiwagen gerammt, teilte die Berliner Polizei am Donnerstag mit. Anschließend sei er geflohen.

Da nur noch ein Einsatzwagen fahrbereit war, konnte nur eine Streife den Mann verfolgen. Dieser habe sein Auto dann abgestellt und sei unerkannt durch einen Park entkommen. Die Polizei beschlagnahmte das Fahrzeug des Manns. Drei Polizisten erlitten durch die Zusammenstöße so schwere Verletzungen, dass sie ihren Dienst beenden und sich ärztlich behandeln lassen mussten.

Biesdorf: Standhafter Geldautomat

Diebe mussten donnerstagfrüh in Biesdorf ohne Beute fliehen, nachdem die Sprengung eines Geldautomaten fehlgeschlagen war. Anwohner in der Oberfeldstraße nahmen kurz nach 3 Uhr einen lauten Knall wahr und beobachteten zwei Täter, die fluchtartig den Vorraum einer dortigen Bankfiliale verließen und auf einem  Motorroller türmten. Alarmierte Polizisten fanden nur noch den beschädigten Geldautomaten vor, dessen Wertschrank der Explosion aber standgehalten hatte.

Marzahn: Straßenbahn rammt Auto – drei Verletzte

Mehrere Verletzte am Mittwochnachmittag bei einem Unfall in Marzahn. Ein Autofahrer war von der Poelchaustraße nach links in die Allee der Kosmonauten abgebogen. Dabei krachte er mit einer Tram der Linie M8 zusammen. Wahrscheinlich hatte der 52 Jahre alte Tram-Fahrer ein Haltsignal überfahren. Durch den Aufprall wurde das Auto mehrere Meter in das Gleisbett geschoben. Der 58-jährige Autofahrer kam mit Verletzungen an Kopf, Armen und Händen in eine Klinik. Zwei 40 und 33 Jahre alte Fahrgäste aus der Bahn wurden leicht verletzt. Spezialkräfte der Verkehrsbetriebe zogen das Auto von den Schienen. Es kam zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Stadtautobahn: Demonstranten blockieren erneut Autobahnausfahrten

Den zweiten Tag in Folge hat die Klimaschutz-Initiative Letzte Generation in Berlin Straßen blockiert. Auf der Berlin Stadtautobahn 100 habe es am Donnerstagmorgen zunächst Beeinträchtigungen an den Ausfahrten Halensee und Sachsendamm gegeben, sagte eine Polizeisprecherin. Mehrere Menschen hätten sich auf der Fahrbahn festgeklebt.

Schon am Vortag hatte es laut Polizei an sechs Orten der A100 Blockaden gegeben, insgesamt seien 43 Menschen daran beteiligt gewesen. Gegen sie werde nun wegen Nötigung ermittelt.

Gesundbrunnen: Verdächtiger Lärm im Lokal – Festnahme

Donnerstagfrüh war ein Einbrecher in Gesundbrunnen bei seiner Unternehmung zu laut und wurde dadurch auf frischer Tat ertappt. Ein Anwohner hatte Krach aus einer bereits geschlossenen Gaststätte in der Uferstraße gehört. Alarmierte Polizisten stellten Einbruchsspuren fest und trafen im Lokal auf den 18-jährigen Einbrecher und nahmen ihn fest. Bei seiner Durchsuchung fand sich geklautes Münzgeld sowie eine Brechstange. Der Mann wurde erkennungsdienstlich behandelt und dann entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

Gebäude an Bobbahn in Berlin-Marzahn abgebrannt

An der Natur-Bobbahn in Berlin-Marzahn ist das Häuschen für den Ticketverkauf in Brand geraten. Menschen wurden in der Nacht nicht verletzt, wie die Feuerwehr mitteilte. Das etwa 100 Quadratmeter große Gebäude im Kienbergpark habe am Donnerstagmorgen komplett in Flammen gestanden. Die Ursache des Feuers war zunächst noch unbekannt. Die Bobbahn könne vorerst nicht genutzt werden, hieß es.

Großbrand in Lagerhalle in Weißensee: Türen und Fenster geschlossen halten

Ein Brand in einer Lagerhalle in Weißensee hat einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Das Feuer sei in der 1200 Quadratmeter großen Halle kurz vor Mitternacht am Mittwoch ausgebrochen, teilte die Feuerwehr mit. In der Halle seien Baustoffe wie Styropor gelagert gewesen. Rund 100 Einsatzkräfte seien vor Ort gewesen und hätten ein Ausbreiten der Flammen auf umliegende Hallen verhindern können. Es habe eine massive Rauch- und Geruchsbelästigung gegeben, weshalb die Feuerwehr die Bevölkerung gewarnt habe. Türen und Fenster sollten geschlossen werden.

Die Nachlöscharbeiten würden noch bis in die frühen Morgenstunden dauern, hieß es. Verletzte habe es keine gegeben. Die Brandursache sowie die Höhe des Sachschadens waren noch nicht bekannt.

+++ 29. Juni 2022 +++

Mann mit Stichverletzung im Krankenhaus – Tatverdächtiger festgenommen

In der Nacht zum Mittwoch konnte die Polizei einen 25-Jährigen festnehmen, der in Wilmersdorf in der Berliner Straße einem 27-jährigen Mann unvermittelt im Vorbeigehen mit einem Messer in den Hals gestochen haben soll. Der schwerverletzte Mann wurde durch Polizisten erstversorgt und kam dann in ein Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. Die Ermittlungen dauern an.

Biesdorf: Autodieb auf frischer Tat erwischt – Festnahme

Mittwochfrüh entdeckte der Besitzer eines Autos in Biesdorf einen ungebetenen Gast in seinem Auto. Gegen halb fünf war der 52-Jährige zusammen mit einem gleichaltrigen Kollegen in der Cecilienstraße unterwegs, als er in seinem dort abgestellten Wagen einen Unbekannten bemerkte. Sie alarmierten die Polizei und hielten den Mann bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte fest. Anschließend klickten bei dem 26-jährigen verhinderten Autodieb die Handschellen.

Dahlem: Verwirrte Radlerin prügelt auf Polizisten ein

Verkehrskontrolle in Dahlem am Dienstagnachmittag. Als eine Radfahrerin die Clayallee bei roter Ampel überfuhr, wurde sie in der Saargemünder Straße von einem Polizisten angehalten. Die 41-Jährige weigerte sich aber sich auszuweisen, wollte auch ihre Personalien nicht angeben, war aggressiv und beleidigte den Polizisten; griff ihn zudem mit Faustschlägen an. Als das nicht funktionierte, holte sie mit ihrem Rucksack aus, traf den Beamten am Kopf. Nunmehr wurde es dem Polizisten zu bunt, er überwältigte die Angreiferin. Die 41-Jährige, welche laut Polizei einen verwirrten Eindruck machte, wurde einem Arzt vorgestellt und entsprechend untergebracht. Der verletzte Beamte war bei der Auseinandersetzung leicht verletzt worden, beendete seinen Dienst.

Köpenick: Mann in seiner Wohnung schwer verletzt aufgefunden – Mordkommission ermittelt

Bluttat in Köpenick, einer Mordkommission ermittelt: Eine 54 Jahre alte Frau hatte am Dienstagnachmittag die Wohnung eines Bekannten in der Oberspreestraße betreten und dabei den 60-Jährigen mit schweren Kopfverletzungen gefunden. Die Rettungskräfte brachten den Mieter in ein Krankenhaus, wo er auf die Intensivstation kam. Es besteht laut Polizei der Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts. Die Ermittlungen dauern an.

Zehlendorf: Verletzte bei Streit in Flüchtlingsunterkunft

Bei einem Streit unter Bewohnern einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Zehlendorf ist ein 26 Jahre alter Mann schwer verletzt worden. Er hatte laut Polizei am Dienstagabend zunächst einen 28 Jahre alten Mann mit einem Feuerlöscher attackiert. Dieser zog ein Messer und stach auf seinen Gegner ein, der dabei Verletzungen an der Schulter, Hand und Brust sowie eine Platzwunde am Kopf erlitt. Er musste in einem Krankenhaus operiert werden. Ein Sicherheitsmitarbeiter wollte schlichten und wurde dabei am Arm verletzt. Der Messerstecher wurde in der Unterkunft im Hohentwielsteig festgenommen.

Steglitz: Verdächtige Geräusche verraten Einbrecher

In der Nacht zum Mittwoch schnappten Polizisten einen mutmaßlichen Einbrecher in Steglitz. Anwohner der Sedanstraße hatten gegen 1.30 Uhr verdächtige Geräusche gehört, bemerkten zudem eine verdächtige Person und alarmierten daraufhin die Polizei. Zwischenzeitlich entdeckte ein 72-jähriger Mieter einer Wohnung im Erdgeschoss, dass bei ihm ein Fenster eingeschlagen wurde. Ins Innere war der Unbekannte jedoch nicht gelangt. Noch in der Nähe konnten Polizisten einen 60-jährigen Verdächtigen festnehmen.

Festgeklebt auf der A100 – Neue Autobahn-Blockaden

Die Klimaschutz-Initiative Letzte Generation hat erneut Straßenblockaden in Berlin gestartet. Wie ein Sprecher der Polizei sagte, war der Verkehr auf der Stadtautobahn A100 am Mittwochmorgen an drei Stellen beeinträchtigt: an der Ausfahrt Beusselstraße, an der Ausfahrt Seestraße sowie zwischen Jakob-Kaiser-Platz und Beusselstraße. Wie schon in der vergangenen Woche, hatten sich die Demonstranten festgeklebt, die Polizei war im Einsatz.

Adlershof: Maskierte Räuber überfallen Tankstelle

Am Dienstagabend haben zwei Männer eine Tankstelle in Adlershof überfallen. Die beiden Maskierten waren gegen 21.35 Uhr an der Tankstelle am Adlergestell aufgetaucht, hatten dort eine 64 Jahre alte Angestellte mit einer Schusswaffe bedroht und Geld gefordert. Dann klauten sie auch noch Zigaretten aus der Auslage. Anschließend flüchteten die Täter mit einem Fahrzeug stadtauswärts. Die Mitarbeiterin der Tankstelle blieb unverletzt. Ein Raubkommissariat ermittelt.

Neukölln: Überfall auf Waschanlage

Noch ein Überfall am Dienstagabend - auf eine Waschanlage in Neukölln: Kurz nach 22 Uhr stürmten zwei Räuber in das Büro der Waschanlage in der Lahnstraße, hielten dem 31-jährigen Angestellten eine Schusswaffe vor und forderten Geld. Der junge Mann blieb unverletzt und rief die Polizei. Die Ermittlungen dauern an.

+++ 28. Juni 2022 +++

Fahndung: Polizei sucht diesen Sex-Täter

Die Polizei fragt: Wer kennt diesen Mann? Polizei Berlin

Im August 2021 kam es in Kreuzberg in einem Linienbus zu einem sexuellen Übergriff an einer Frau durch einen unbekannten Mann. Mit der Veröffentlichung von Bildern aus der Videoaufzeichnung des Busses, auf dem der Tatverdächtige abgebildet ist, bittet das Fachkommissariat des Landeskriminalamtes um Mithilfe.

Am Dienstag, den 24. August 2021, gegen 1.55 Uhr, wurde der 23-Jährigen, welche gerade dabei war, den Bus der Linie N1 am U-Bahnhof Schlesisches Tor zu verlassen, durch den abgebildeten Mann über der Kleidung in den Intimbereich gegriffen.

Die Ermittler fragen:

  • Wer kann Angaben zu dem abgebildeten Mann machen?
  • Wer kennt Aufenthaltsorte oder Personen aus dem Umfeld des Tatverdächtigen?
  • Wer kann weitere sachdienliche Angaben zur Tat und/oder zum Tatverdächtigen machen?

Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 030/4664 – 913555, per Fax: 030/4664-913599, per E-Mail: lka135@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Köpenick: Festnahme nach bewaffnetem Überfall

Am Montagnachmittag haben Polizisten in Köpenick einen bewaffneten Räuber festgenommen. Der Mann war gegen 17.50 Uhr in einen Laden in der Grünstraße gekommen und hatte die 60 Jahre alte Angestellte mit einer Schusswaffe bedroht und Geld gefordert haben. Als die Frau laut um Hilfe rief, türmte der Mann ohne Beute gemeinsam mit einem Komplizen, der vor dem Laden Schmiere gestanden hatte. Zeugen konnten den Mittäter ergreifen und bis zum Eintreffen der Polizei. Die Beamten brachten den 18-Jährigen in einen Polizeigewahrsam, das er nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder verlassen konnte. Verletzt wurde niemand. Die weiteren Ermittlungen laufen.

Neukölln: Mann angegriffen und mit Messer verletzt

Am Montagabend haben mehrere Passanten gegen 20.30 Uhr in der Reuterstraße Ecke Weserstraße eine Auseinandersetzung zwischen einem 26-Jährigen und zwei anderen Männern bemerkt. Ihren Angaben zufolge wurde der 26-Jährige mit einem Schlagstock traktiert. Als die Angreifer die Zeugen bemerkte, flüchteten sie in Richtung Sonnenallee. Alarmierte Rettungskräfte stellten bei dem 26-Jährigen Stich- und Schnittverletzungen fest und brachten den jungen Mann in ein Krankenhaus. Polizisten fanden das mutmaßliche Tatmesser am Ort. Die Ermittlungen dauern an.

Blitz schlägt in Wohnhaus ein: Dachstuhl fängt Feuer

In Zehdenick (Landkreis Oberhavel) ist ein Blitz in ein Wohnhaus eingeschlagen und hat den Dachstuhl in Brand gesetzt. Wie ein Sprecher der Stadtverwaltung Zehdenick am Dienstagmorgen mitteilte, konnte der Brand in der Rudolf-Breitscheid-Straße gelöscht werden, bevor das Feuer auf weitere Teile des Hauses übergriff. Das Haus ist nach Angaben der Regionalleitstelle weiter bewohnbar. Die Feuerwehr war bei dem Einsatz in der Nacht zum Dienstag mit 27 Einsatzkräften vor Ort.

Zudem rückte die Feuerwehr in Zehdenick zu zwei weiteren wetterbedingten Einsätzen aus. Bei beiden Einsätzen im Ortsteil Badingen mussten Äste geschnitten werden, nachdem Bäume durch den Wind beschädigt wurden.

Auto fährt in Gegenverkehr – ein Schwerverletzter

Schwerer Unfall am Montagnachmittag in Gesundbrunnen: Ein Autofahrer und ein Motorradfahrer kollidierten. Der 20-jährige Motorradfahrer war auf der Heinz-Galinski-Straße in Richtung Osloer Straße unterwegs, als ein entgegenkommender 59-jähriger Autofahrer mit seinem Wagen aus bisher unbekannten Gründen in den Gegenverkehr geriet und frontal mit dem Motorradfahrer zusammenstieß. Der Biker erlitt  schwere Kopfverletzungen und kam in ein Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer blieb unverletzt.

+++ 27. Juni +++

19-Jähriger mit Einkaufswagen auf der A12 unterwegs

Bei Frankfurt (Oder) ist ein 19-Jähriger zu Fuß mit einem Einkaufwagen voller Leergut auf dem linken Seitenstreifen der Autobahn 12 unterwegs gewesen. Autofahrer mussten abbremsen und ausweichen, bis es der Bundespolizei schließlich gelang den jungen Mann aus dem Verkehr zu ziehen, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Der 19-Jährige, der bereits polizeilich bekannt ist, wurde demnach am späten Sonntagabend auf der A12 aufgegriffen.

Zwar handelt es sich beim Betreten einer Autobahn lediglich um eine Ordnungswidrigkeit, allerdings kam es nach Angaben der Polizei mehrmals zu gefährlichen Situationen mit Autofahrern. Deshalb muss sich der junge Mann wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten.

G7-Protest: Finanzministerium in Berlin von Demonstranten blockiert

Mit Blick auf den G7-Gipfel wichtiger Industrienationen haben Demonstranten die Eingänge des Bundesfinanzministeriums in Berlin blockiert. Seit Montagmorgen besetzen nach Angaben der Polizei rund 40 Personen den Vordereingang des Gebäudes. Eine Toreinfahrt wurde ebenfalls von rund fünf bis zehn Personen blockiert.

Demonstranten vor dem Bundesfinanzministerium in Berlin. epd

Ein Teil der Demonstranten klebte sich demnach auch an dem Gebäude fest. Zudem blockieren laut Polizei rund 35 Personen die Niederkirchnerstraße vor dem Ministerium, dabei klebten sich auch acht Personen an der Fahrbahn fest. Die Polizei sperrte die Straße daraufhin ab.

Die Protestierer hielten Schilder in die Luft auf denen etwa stand „Global Debt = Global Crime“ und „G7 You Owe, You Pay: Cancel the Debt“ (auf Deutsch: „Globale Schulden = Globales Verbrechen“ und „G7 Ihr schuldet, ihr zahlt: Erlasst die Schulden“). Zudem beschmierten sie die Wilhelmstraße vor dem Ministerium mit Farbe.

Schmargendorf: Geldautomaten-Knacker scheitern

Erfolglos blieb am frühen Montagmorgen der Versuch, einen Geldausgabeautomaten in Schmargendorf zu knacken. Die verhinderten Diebe bekamen kurz nach 3 Uhr an dem im Vorraum einer Postbankfiliale in der Kissinger Straße zwar noch die Verkleidung des Gerätes entfernt, aber dann wars auch vorbei mit der kriminellen Herrlichkeit. Den Automaten selbst bekamen sich nicht auf. Ohne Beute flüchteten sie.

Wittenau: Sozia fällt vom Motorrad – Fahrer düst weiter

Am Sonntagmittag ist eine Frau bei einem Unfall in Wittenau schwer verletzt worden. Sie war von einem Motorrad gestürzt, das viel zu schnell in der Roedernallee unterwegs war. Die Sozia soll laut Zeugen zuvor ihre Arme in die Luft gerissen haben. Bei ihrem Sturz erlitt sie schwere Verletzungen am gesamten Körper. Unfassbar: Der Fahrer fuhr einfach weiter! Ein Atemalkoholtest bei der 45 Jahre alten Sozia ergab Wert von rund 3,3 Promille. Rettungskräfte brachten die Frau in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen dauern an.

Hellersdorf: Zeugen verhindern Fahrzeugbrand

Zwei Männer haben am frühe Montagmorgen einen Autobrand in Hellersdorf verhindert. Ein Anwohner der Maxie-Wander-Straße sah gegen 3.30 Uhr aus dem Fenster, sah Feuerschein unter einem geparkten Wagen und alarmierte den Notruf. Gleichzeitig stoppte ein Radfahrer und zog eine unter dem Auto liegende Flasche mit einer brennenden Flüssigkeit hervor. An dem Fahrzeug entstand nach einer ersten Inaugenscheinnahme kein Schaden. Es wurden Ermittlungen wegen versuchter Brandstiftung eingeleitet.

Wilhelmstadt: Autobrand auf Parkplatz

Am Sonntagnachmittag brannte ein Auto auf einem Parkplatz in Wilhelmstadt. Ein Anwohner hatte gegen 14.20 Uhr die Flammen an dem Fahrzeug bemerkt. Die Feuerwehr löschte den Brand und konnte ein Übergreifen auf weitere Fahrzeuge verhindern. Menschen wurden nicht verletzt. Nach den ersten Erkenntnissen wird von einer vorsätzlichen Brandstiftung ausgegangen.

+++ 26. Juni +++

Hitze-Randale im Freibad: Sommerbad Neukölln am Columbiadamm schließt vorzeitig

Temperaturen von 32 Grad, viele Menschen, die Abkühlung im Freibad suchen: Im Sommerbad Neukölln am Columbiadamm ist die Lage am Sonntagabend nach Angaben der rbb Abendschau eskaliert. Nach einem Polizeieinsatz wurde das Freibad vorzeitig geschlossen. Einzelheiten sind zur Stunde noch nicht bekannt.

Tempelhof: Noteinsatz bei Abi-Ball - 9 Personen versorgt, drei in Klinik gebracht

Ein Abiball in der Columbiahalle am Columbiadamm ist in der Nacht zu Sonntag unglücklich geendet: Rettungssanitäter der Berliner Feuerwehr mussten neun Personen versorgen. Für drei Partygäste endete der ausgelassene Abend in einer Klinik.

Mehr zum Noteinsatz bei Abi-Feuer in Tempelhofer Columbiahalle hier: >>>

Mensch in Gefahr? Bahn und S-Bahn zwischen Wannsee und Griebnitzsee unterbrochen, Hubschrauber im Einsatz

Gegen 15.45 Uhr wurden am Sonntag die Bahn und die S-Bahn zwischen den Bahnhöfen Wannsee und Griebnitzsee unterbrochen. Es hatte einen Hinweis gegeben, dass sich dort an der Strecke ein Mensch in einer „psychischen Ausnahmesituation“ befinde, der sich möglicherweise vor einen Zug stürzen könnte. Die Suche am Boden wurde von einem Hubschrauber unterstützt, teilte die Bundespolizei mit. Nach einer guten halben Stunde stellte sich heraus: Fehlalarm. Es war ein Jogger, der sich zu dicht an den Gleisen bewegt und damit Verdacht erregt hatte.

Beratungs- und Seelsorgeangebote:

Ihre Gedanken hören nicht auf zu kreisen? Sie befinden sich in einer scheinbar ausweglosen Situation und spielen mit dem Gedanken, sich das Leben zu nehmen? Wenn Sie sich nicht im Familien- oder Freundeskreis Hilfe suchen können oder möchten – hier finden Sie anonyme Beratungs- und Seelsorgeangebote: Telefonseelsorge: Unter 0800 – 111 0 111 oder 0800 – 111 0 222 erreichen Sie rund um die Uhr Mitarbeiter, mit denen Sie Ihre Sorgen und Ängste teilen können. Auch ein Gespräch via Chat ist möglich. telefonseelsorge.de Kinder- und Jugendtelefon: Das Angebot des Vereins „Nummer gegen Kummer“ richtet sich vor allem an Kinder und Jugendliche, die in einer schwierigen Situation stecken. Erreichbar montags bis sonnabends von 14 bis 20 Uhr unter 11 6 111 oder 0800 – 111 0 333. Am Sonnabend nehmen die jungen Berater des Teams „Jugendliche beraten Jugendliche“ die Gespräche an. nummergegenkummer.deDeutsche Gesellschaft für Suizidprävention: Eine Übersicht aller telefonischen, regionalen, Online- und Mail-Beratungsangebote in Deutschland gibt es unter www.suizidprophylaxe.de

Polizei räumt James-Simon-Park in Berlin nach mehreren Straftaten

Die Polizei hat in der Nacht zu Sonntag den James-Simon-Park in Berlin-Mitte geräumt. Im Monbijoupark, unweit der Grünanlage, kam es zu zwei schweren Raubtaten und einer gefährlicher Körperverletzung, wie die Polizei mitteilte. Um weitere Straftaten zu verhindern, entschloss sich die Polizei, den James-Simon-Park zu räumen. Zu der Zeit befanden sich den Angaben zufolge etwa 1000 Menschen in der Anlage und in der Unterführung zum Monbijoupark. Rund 40 Kräfte forderten die Anwesenden auf, den Park zu verlassen. Auch Polizeihunde kamen bei der Räumung zum Einsatz.

Nach Angaben der Polizei waren zuvor im Monbijoupark zwei 21-Jährige von einer neunköpfigen Gruppe attackiert worden. Einem der beiden Männer soll die Bauchtasche gestohlen worden sein. Bei einer weiteren Raubtat wurde ein 34-Jähriger von einer ebenfalls neunköpfigen Gruppe geschlagen und getreten. Die Täter stahlen seine Geldbörse. Er wurde leicht am Kopf verletzt und in eine Klinik gebracht. Ein 33-Jähriger wurde wenig später von einer etwa 30-köpfigen Gruppe verfolgt und geschlagen. Er kam mit einer Platzwunde in eine Klinik. Laut einer Polizeisprecherin kannten sich der Mann und die Angreifer.

19-Jähriger bei Bootsunfall auf Dämeritzsee schwer verletzt

Bei einem Unfall mit einem Motorboot auf dem Dämeritzsee ist ein 19-Jähriger Bootsführer schwer verletzt worden. Dem 19-Jährigen sei am späten Freitagabend vermutlich aufgrund einer Windböe ein Sitzpolster ins Gesicht geflogen, berichtete die Polizei am Sonntag. Daraufhin habe er erschrocken das Steuer herumgerissen und sei über Bord geschleudert worden. Bei dem Versuch, in das sich selbstständig im Kreis drehende Boot zurückzugelangen, habe sich der 19-Jährige am Propeller des Motors schwer verletzt. Er wurde von Rettungskräften geborgen und in das Unfallkrankenhaus Berlin gebracht. Das Boot wurde durch Beamte der Wasserschutzpolizei gesichert.

+++ 25. Juni +++

Tempelhof: 70-jährige Mieterin stirbt bei Brand in ihrer Wohnung

Eine 70-Jährige ist bei einem Brand in ihrer Wohnung in Berlin-Tempelhof gestorben. Ein Zeuge wurde am Freitagnachmittag durch das Piepen eines Rauchmelders auf das Feuer in der Götzstraße aufmerksam, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Alarmierte Kräfte der Feuerwehr löschten den Brand in der dritten Etage des Mehrfamilienhaus. Die Mieterin konnte bei den Löscharbeiten jedoch nur noch tot geborgen werden, hieß es. Andere Menschen seien nicht verletzt worden. Die Polizei geht von fahrlässiger Brandstiftung aus. Ein Brandkommissariat ermittelt.

Zwölfjährige an Bushaltestelle von Auto erfasst - schwer verletzt

Ein zwölfjähriges Kind ist an einer Bushaltestelle in Berlin-Heiligensee von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Der 74-jährige Autofahrer überholte am Freitagmittag in der Hennigsdorfer Straße den Bus mit seinem Wagen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Demnach soll das Kind vor dem Bus auf die Fahrbahn getreten und von dem Auto erfasst worden sein. Durch den Aufprall und den Sturz erlitt die Zwölfjährige Verletzungen am Kopf und an der Schulter. Sie wurde zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht.

70-jährige Mieterin stirbt bei Brand in ihrer Wohnung in Tempelhof

Eine 70-Jährige ist bei einem Brand in ihrer Wohnung in Berlin-Tempelhof gestorben. Ein Zeuge wurde am Freitagnachmittag durch das Piepen eines Rauchmelders auf das Feuer in der Götzstraße aufmerksam, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Alarmierte Kräfte der Feuerwehr löschten den Brand in der dritten Etage des Mehrfamilienhaus. Die Mieterin konnte bei den Löscharbeiten jedoch nur noch tot geborgen werden, hieß es. Andere Menschen seien nicht verletzt worden. Die Polizei geht von fahrlässiger Brandstiftung aus. Ein Brandkommissariat ermittelt.

Motorradfahrer aus Brandenburg stirbt bei Unfall in Bayern

Ein Motorradfahrer aus Brandenburg ist bei einem Zusammenstoß mit zwei Autos in Oberbayern ums Leben gekommen. Ein 52-Jähriger sei in Tüßling (Landkreis Altötting) mit seinem Auto abgebogen und habe den 60 Jahre alten Brandenburger mit seiner Maschine übersehen, teilte die Polizei am Samstag mit. Das Motorrad prallte bei dem Unglück am Freitag in die Seite des Wagens und wurde anschließend in ein weiteres Auto geschleudert.

Trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche starb der Motorradfahrer nach Polizeiangaben noch an der Unfallstelle. Die beiden Autofahrer blieben unverletzt. Die Feuerwehr war mit 75 Kräften im Einsatz.

Mann nach Badeunfall im Weißen See in Pankow vermisst

Nach einem Badeunfall im Weißen See im Berliner Bezirk Pankow ist ein Mann als vermisst gemeldet worden. Die Feuerwehr brach die mehrstündige Suche am frühen Samstagmorgen ergebnislos ab, wie ein Sprecher sagte. Am Abend war die Feuerwehr informiert worden, dass der Mann in dem Gewässer vermutlich untergegangen sei.

+++ 24. Juni +++

Spandau: Mann sticht Polizist ins Gesicht – Bauchschuss! Messer-Mann verletzt, Mordkommission eingeschaltet

Dramatischer Polizeieinsatz am Donnerstagmittag in Spandau: Ein Betreuer hatte Polizisten im Rahmen eines Amtshilfeersuchens in die Straße An der Kappe gerufen. Dort wollte dieser einem von ihm betreuten 25-jährigen Mann ein Dokument vorlegen. Als die Einsatzkräfte vor der Wohnung des Mannes standen, riss dieser plötzlich die Tür auf, attackierte einen Polizisten und verletzte diesen mit einem Messer im Gesicht. Dieser wehrte sich gegen den Angriff mit einem Schuss aus seiner Dienstwaffe, durch den der 25-Jährige unter anderem am Bauch verletzt wurde. Der Mann kam ins Krankenhaus, wo er operiert werden musste. Lebensgefahr soll nicht bestehen. Die Verletzungen des Polizisten mussten ebenfalls in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Umstände, die zu der Schussabgabe des Polizeibeamten führten, werden durch eine Mordkommission des Landeskriminalamtes im Auftrag der Staatsanwaltschaft geprüft – dies sei in solchen Fällen üblich, betont die Polizei.

Lichterfelde: Randale im Bus M85

Spucken, brüllen, Schläge! Die Polizei musste am Donnerstagnachmittag in Lichterfelde anrücken. Drei Fahrgäste eines Busses, zwei junge Frauen im Alter von 15 und 19 Jahren und ein 74-jähriger Mann waren heftig aneinander geraten. Es begann angeblich so, dass der Mann ziemlich aggressiv die 15-Jährige auf eine fehlende Maske aufmerksam machte. Als diese darauf auf Französisch antwortete, soll er ihr unvermittelt ins Gesicht gespuckt haben.

Darüber geriet die 19-jährige Begleiterin in Wut, sie schrie den Senior an, der er daraufhin eine Ohrfeige verpasst haben soll. Zudem soll sich der Mann rassistisch geäußert haben. So wurden schließlich von den Beamten insgesamt drei Anzeigen wegen Körperverletzung, eine Strafanzeige zur Beleidigung sowie ein Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Mitte: Radfahrerin angefahren und schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Mitte ist am Donnerstagmittag Radfahrerin so schwer verletzt worden, dass sie im Klinik auf die Intensivstation verlegt werden musste.  Die 18-Jährige war in der Axel-Springer-Straße auf der rechten Fahrbahnseite unterwegs und soll auf Höhe der Einmündung zur Zimmerstraße auf die linke Fahrspur gefahren sein. Dort erfasste sie ein Autofahrer und überrollte die Frau. Rettungskräfte versorgten die Schwerverletzte zunächst am Unfallort und brachten sie anschließend in ein Krankenhaus. Der 54-jährige Fahrer und seine Beifahrerin blieben unverletzt. Die Polizei ermittelt.

Mitte: Polizei schnappt Taschendiebe

Polizisten haben am Donnerstagnachmittag am U-Bahnhof Potsdamer Platz zwei Taschendiebe festgenommen. Die 38 und 34 Jahre alten Männer hatten kurz zuvor zwei Männer „angetanzt“ und bestohlen.

Betroffen war ein 79-Jähriger, dem am U-Bahnhof Mohrenstraße vom 34-Jährigen eine Armbanduhr geklaut wurde. Der Bestohlene gab dann bei der Befragung durch die Polizei an, dass ihm die Uhr kurz darauf von einem unbekannten Mann zurückgegeben worden sei.

Am Leipziger Platz soll der 38 Jahre alte Täter einem Unbekannten dann mehrere Geldkarten gestohlen haben.

Bei den Dieben fanden die Beamten außerdem mehrere Wertgegenstände, unter anderem diversen Schmuck, die aus weiteren Straftaten stammen könnten. Sowohl der 34- als auch der 38-Jährige sind einschlägig polizeibekannt. Sie sollen im Laufe des Freitags einem Richter vorgeführt werden.

Moabit: Zwei Autos ausgebrannt

Freitag früh brannten in Moabit zwei Fahrzeuge: Eine Anwohnerin rief kurz nach 3 Uhr die Polizei in die Sickingenstraße zu einem brennenden Auto. Die Flammen griffen auf einen davor geparkten Wagen über und beschädigten darüber hinaus ein weiteres Auto und einen heruntergelassenen Rollladen einer Erdgeschosswohnung. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten den Brand. Verletzt wurde niemand. Die beiden in Flammen stehenden Fahrzeuge brannten vollständig aus. Wegen des Verdachts der Brandstiftung ermittelt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt.

Mitte: E-Scooter-Fahrer bei Unfall schwer verletzt

Am Donnerstagnachmittag ist ein E-Scooter-Fahrer bei einem Verkehrsunfall in Mitte schwer verletzt worden.. Ein 63-Jähriger war mit einem Transporter auf der Friedrichstraße unterwegs und erfasste den 41-jährigen E-Scooter-Fahrer, als er nach links in die Hannoversche Straße abbog. Durch den Zusammenstoß stürzte der 41 Jahre alte Mann und erlitt Knochenbrüche sowie Hautabschürfungen am Bein. Rettungskräfte brachten den schwerverletzten Mann in ein Krankenhaus.

Der Transporterfahrer, der nach eigenen Angaben den Unfall nicht wahrgenommen hatte, fuhr noch bis zur Hessischen Straße fort, wo er von einem Zeugen auf den Unfall aufmerksam gemacht wurde und anschließend zum Unfallort zurückkehrte. Er erlitt keine Verletzungen.

Fahndungsgruppe stellt Baustellendiebe – fünf Männer festgenommen

Eine Fahndungsgruppe der Bundes- und der Landespolizei hat in Eisenhüttenstadt fünf mutmaßliche Baustellendiebe festgenommen. Sie seien auf frischer Tat ertappt worden, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Demnach wurden auf einer Baustelle am Bahnhof Eisenhüttenstadt zunächst in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ein Radlader sowie zwei Gleisbaumaschinen im Wert von mehr als 60 000 Euro gestohlen.

Die Fahndungsgruppe der Polizei vermutete aufgrund ihrer Ermittlungen, dass die Diebe erneut zuschlagen würden und legte sich deshalb in der Nacht von Donnerstag zu Freitag auf die Lauer. Dabei konnten sie die mutmaßlichen Diebe auf der Baustelle beim Verladen von Gegenständen in einen Transporter beobachten. Als die Männer das Gelände verlassen wollten, wurden sie von den Beamten vorläufig festgenommen.

+++ 23. Juni +++

27-Jährigen in Rüdersdorf bei Berlin getötet: 41-Jähriger unter Mordverdacht verhaftet

Nach dem Fund eines Toten in einem Waldstück in Rüdersdorf bei Berlin (Märkisch-Oderland) Mitte Mai sitzt ein 41-Jähriger in Haft. Die Polizei hatte den Mann am Dienstag festgenommen, das Amtsgericht Strausberg erließ Haftbefehl wegen Mordes gegen ihn, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten.

Der Mann aus Jänickendorf (Oder-Spree) ist dringend tatverdächtig, einen 27-Jährigen aus Rüdersdorf getötet zu haben. Er hat den Tatvorwurf bestritten. Weiteren Angaben zufolge ist der Mann Jäger und der Polizei bereits bekannt. 2019 wurde er wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz zu einer Geldstrafe verurteilt.

Im Zuge der Festnahme durchsuchten Ermittler auch die Wohnung des dringend Tatverdächtigen und beschlagnahmten unter anderem mehrere Lang- und Kurzwaffen, Munition und das Fahrzeug. Die Ermittlungen und die Auswertung von Spuren dauerten an, hieß es.

Charlottenburg: Lokalverbot für Seniorin – da geht sie auf die Polizisten los

Eine betrunkene Seniorin hat sich vehement gegen ein Lokalverbot in Charlottenburg gewehrt und ist dabei auf Polizisten losgegangen. Die 71-Jährige hatte zuvor in einem Restaurant Gäste belästigt und bekam daraufhin  Hausverbot. Als sie nicht gehen wollte, wurde die Polizei um Hilfe gebeten.

Aber auch von den Beamten ließ sich die Dame nicht überzeugen. Nach Polizeiangaben wurde die Seniorin dann mit „einfacher körperlicher Gewalt“ aus dem Lokal begleitet. Da kam dann die 71-Jährige richtig in Fahrt, schlug um sich und beleidigte die Polizisten rassistisch. Bei einem Atemalkoholtest wurde laut Polizei ein Wert von mehr als 2,4 Promille festgestellt.

Lastwagen verliert Diesel – Autobahn 9 Richtung Berlin gesperrt

Ein Lastwagen hat am Donnerstagvormittag auf der Autobahn 9 bei Schkeuditz (Nordsachsen) nach dem Aufreißen eines Tanks Diesel verloren. Die Strecke wurden daraufhin Richtung Berlin komplett gesperrt. Wie die Polizei mitteilte, fuhr der Lastwagen vermutlich über eine Aluminiumschiene, die auf der Fahrbahn gelegen hatte - dabei passierte das Unglück. Laut Autobahn GmbH wurde die Fahrbahn gereinigt und der Verkehr ab der Anschlussstelle Großkugel umgeleitet. Es bildeten sich Staus.

Mann niedergeschlagen – Polizei sucht diese Personen

Mit der Veröffentlichung mehrerer Bilder sucht die Polizei Berlin nach einem Mann, der im Dezember letzten Jahres einen weiteren Mann in Mitte verletzt haben soll. Er steht in Verdacht, einen heute 35-Jährigen in der Nacht des 6. Dezember 2021, am S-Bahnhof Alexanderplatz, mit mehreren Faustschlägen in dessen Gesicht zu Boden gebracht und ihm dort ein weiteres Mal gegen den Kopf getreten zu haben.

Im Vorfeld dieser Aktion soll der Geschädigte zwei junge Frauen – wahrscheinlich Begleiterinnen des Schlägers – in der Warteschlange einer Fastfood-Filiale angesprochen haben. Da die beiden wertvolle Aussagen zum Tatgeschehen treffen könnten, wird nach ihnen ebenso gesucht.

Die Polizei sucht diesen Mann. Polizei Berlin
Wer kennt diese Frau? Polizei Berlin
Auch diese Frau wird gesucht. Wer kann Hinweise geben? Polizei Berlin

Die Kriminalpolizei fragt:

  • Wer kennt die abgebildeten Personen?
  • Wer kann Angaben zur Identität oder zum Aufenthaltsort der Unbekannten machen?
  • Wer hat den Vorfall in der Nacht des 6. Dezember 2021 gegen ca. 2 Uhr beobachtet und kann weitere Angaben dazu machen?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Direktion 5 in der Perlebergerstr. 61 A, 10559 Berlin unter den Telefonnummern (030) 4664 – 574112 und (030) 4664 – 571100 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Charlottenburg: Seniorin bei Raub verletzt

Am Mittwochnachmittag ist in Charlottenburg eine Frau von einem Räuber verletzt worden. Die 86-Jährige wollte gegen 16 Uhr gerade die Haustür aufschließen, als sie plötzlich von hinten von einem Unbekannten angegriffen wurde, der ihr die Halskette abriss. Die Seniorin stürzte dadurch mehrere Stufen hinunter auf den Gehweg und verletzte sich am Kopf, den Armen und Beinen. Der Räuber floh mit der Beute auf einem Fahrrad in Richtung Österreichpark. Rettungskräfte brachten die verletzte Frau in ein Krankenhaus.

Mitte: Radfahrerin bei Unfall schwer verletzt

In der Chausseestraße in Berlin-Mitte hat sich eine Fahrradfahrerin bei einem Fahrradunfall schwer verletzt. Die Frau sei mit einer anderen Radfahrerin zusammengestoßen, teilte die Polizei am Donnerstagmorgen mit. Demnach sei die Fahrradfahrerin am frühen Mittwochabend auf der Chausseestraße unterwegs gewesen. Als sie nach links abbiegen wollte, habe sie eine entgegenkommende Fahrradfahrerin übersehen und sei mit ihr kollidiert. Die abbiegende Radfahrerin musste daraufhin mit einer schweren Verletzung am Bein ins Krankenhaus gebracht werden.

Wandlitz: Auto überschlägt sich und prallt gegen Baum – drei Schwerverletzte

Bei einem Verkehrsunfall bei Wandlitz haben sich der Fahrer sowie seine zwei Mitfahrer schwer verletzt. Wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte, hatte der Fahrer am Mittwochabend aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Wagen verloren und kam von der Fahrbahn ab. Dadurch überschlug sich das Fahrzeug und kollidierte 30 Meter weiter mit einem Baum. Zwei Männer wurden dabei aus dem Auto geschleudert, der dritte konnte sich über den Kofferraum selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Alle drei mussten mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Nach Angaben der Polizei war mindestens einer der Männer alkoholisiert.

24-Jähriger mit falschem Kennzeichen und Machete unterwegs

In Bad Freienwalde ist ein 24-jähriger Fahrer mit einem falschem Kennzeichen sowie einer griffbereiten Machete in seinem Auto unterwegs gewesen. Das Kennzeichen gehöre eigentlich zu einem anderen Fahrzeug, zudem habe der 24-Jährige keine Fahrerlaubnis gehabt, teilte die Polizei am Donnerstagmorgen mit. Beamte der Bundespolizei hatten dies bei einer Verkehrskontrolle in der Nacht zum Donnerstag festgestellt. Die Hintergründe waren zunächst unklar.

+++ 22. Juni +++

Lichterfelde: Chlorgas-Alarm in Schwimmbad

In einem Schwimmbad in Berlin-Lichterfelde ist die Chlorgaswarnanlage ausgelöst worden. 30 Sportler mussten daraufhin in Badekleidung das Schwimmbad verlassen und in einem Restaurant betreut werden, teilte die Feuerwehr am späten Dienstagabend mit. Die Einsatzkräfte waren mit Vollschutzanzügen vor Ort. Kurz darauf kam jedoch die Entwarnung, da in der Schwimmhalle keine Chlorgase gemessen werden konnten. Die Sportler durften daraufhin zurück in ihre Umkleiden.

Neukölln: Fahrradfahrerin stürzt – Lebensgefahr

In Berlin-Neukölln hat sich eine Fahrradfahrerin bei einem Unfall ohne Fremdeinwirkung an Kopf und Rumpf lebensgefährlich verletzt. Die 48-Jährige war am späten Dienstagabend in der Weserstraße so schwer gestürzt, dass sie vermutlich nicht überleben wird, teilte die Polizei am Mittwochmorgen mit. Alarmierte Rettungskräfte brachten die Frau in ein Krankenhaus gebracht, wo sie intensivmedizinisch behandelt wird. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an

Neukölln: Mietwagen angezündet

In der Nacht zum Mittwoch wurde in Neukölln das Fahrzeug einer Autovermietung in Brand gesetzt. Gegen 1.35 Uhr sah ein Passant Flammen an einem im Sinsheimer Weg geparkten Pkw und alarmierte die Feuerwehr und Polizei. Brandbekämpfer löschten das Feuer, das sich im Innenraum des Audi ausgebreitet hatte. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

81-Jähriger gerät in den Gegenverkehr und stirbt

Ein 81 Jahre alter Autofahrer ist Kreis Märkisch-Oderland in den Gegenverkehr geraten und bei einem Unfall ums Leben gekommen. Der Fahrer sei am Dienstag mit einem anderen Auto in Neuenhagen bei Berlin kollidiert, teilte die Polizei am Mittwochmorgen mit. Dabei verletzte er sich lebensgefährlich und starb noch am Unfallort. Die Beifahrerin des 81-Jährigen sowie der Fahrer des anderen Autos blieben unverletzt. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 16.000 Euro. Die Unfallursache war zunächst unklar, gesundheitliche Gründe wurden nicht ausgeschlossen.

+++ 21. Juni +++

Marzahn: Schüsse auf Parkplatz – Festnahme

In Marzahn hat ein Mann am Montagabend laut einer Zeugin mehrfach in die Luft geschossen. Der Vorfall ereignete sich danach gegen 20.15 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Marzahner Promenade. Die alarmierten Polizisten entdeckten den Schützen in der Franz-Stenzer-Straße und nahmen ihn fest, in seinem Hosenbund steckte noch der Revolver. Patronenhülsen entdeckten die Beamten allerdings nicht. Dafür konnte bei dem verhinderten Revolverhelden ein Alkoholwert von rund 3,2 Promille gemessen werden. Der Festgenommene verbrachte dann die Nacht in der Ausnüchterungszelle. Die Ermittlungen dauern an.

Karow: Kind bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Montagnachmittag ist bei einem Verkehrsunfall in Karow ein Kind schwer verletzt worden. Das 11-jährige Mädchen war in der Achillesstraße zwischen den parkenden Fahrzeugen auf die Fahrbahn gerannt, ein 64-jähriger Autofahrer konnte trotz Vollbremsung nicht mehr rechtzeitig stoppen und fuhr das Mädchen an. Rettungskräfte versorgten die 11-Jährige vor Ort, bevor sie mit Prellungen, Schürfwunden und Kopfverletzungen von einem Helikopter in ein Krankenhaus gebracht wurde. Der Autofahrer wurde nicht verletzt.

Wilmersdorf:  Rote Ampel überfahren? Autofahrerin verletzt

Eine Autofahrerin ist bei einem Unfall mit einem weiteren Fahrzeug an einer Kreuzung in Wilmersdorf leicht verletzt worden. Wie eine Sprecherin der Polizei am Dienstagmorgen mitteilte, fuhr die 51-Jährige am frühen Morgen den Hohenzollerndamm entlang, als eine 28 Jahre alte Autofahrerin von der Uhlandstraße links auf die Fahrbahn abbog. Die 51-Jährige erlitt bei dem Zusammenprall leichte Verletzungen am Kopf und musste ärztlich behandelt werden.

Die Polizei prüft, ob eine der beiden Autofahrerinnen möglicherweise über eine rote Ampel fuhr.

Rudow: Radfahrerin unter Auto eingeklemmt

Eine Radfahrerin ist in Rudow bei einem Unfall am Montagabend schwer verletzt worden. Eine 54 Jahre alte Autofahrerin mit einem Fahrzeug von der Waßmannsdorfer Chaussee nach rechts in die Groß-Ziethener-Chausse ab und fuhr dabei die Radlerin an. Die 79-Jährige stürzte und wurde unter dem Pkw eingeklemmt. Rettungskräfte brachten sie zur Behandlung ihrer schweren Beinverletzungen in ein Krankenhaus, wo sie operiert wurde. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Grünau: Bahnhofsshop überfallen – Räuber flieht per Taxi

Ein Unbekannter hat am Montagabend einen Laden auf dem S-Bahnhof Grünau überfallen. Der Mann war gegen 19.20 Uhr in den Shop gekommen, hatte einen 23-jährigen Verkäufer bedroht und Geld gefordert. Mit seiner Beute flüchtete er zu einem nahegelegenen Taxistand, stieg dort in ein Taxi, welches dann stadteinwärts fuhr. Der Verkäufer blieb unverletzt, die Polizei ermittelt.

Wilhelmstadt: Auto angezündet

Polizei und Feuerwehr wurden in der vergangenen Nacht zu einem Mieterparkplatz im Wilhelmstadt gerufen. Kurz nach Mitternacht brannte an einem Audi, der auf dem Parkplatz an der Heerstraße geparkt wurde, einer der hinteren Radkästen. Die EInsatzkräfte löschten die Flammen und konnten damit ein Übergreifen auf andere Fahrzeuge verhindern. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung laufen.

+++ 20. Juni +++

Mehrere Menschen bei Unfall auf A24 verletzt

Bei einem Unfall auf der Autobahn 24 sind am Montagabend nach ersten Erkenntnissen vier Insassen eines Fahrzeugs verletzt worden. Zwei von ihnen seien schwer und davon einer möglicherweise schwerst verletzt, sagte ein Sprecher der Leitstelle des Rostocker Polizeipräsidiums. Nähere Angaben zu den Insassen etwa über das Geschlecht konnte der Beamte nicht machen. Laut Polizeimitteilung ereignete sich der Unfall in Fahrtrichtung Berlin auf Höhe der Anschlussstelle Suckow. Die betroffene Richtung sei voll gesperrt. Mehrere Feuerwehren, Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber waren demnach im Einsatz.

Mann von Schiffschraube verletzt

Ein Mann ist in einem Berliner Gewässer in die Schiffsschraube eines Mietfloßes geraten und schwer verletzt worden. Der 21-Jährige war am Sonntagnachmittag auf der Spree-Oder-Wasserstraße in Köpenick mit mehreren Begleitern auf dem Floß unterwegs. Vermutlich beim Schwimmen wurde er unter das Floß gezogen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Hinter dem Floß tauchte der Mann wieder auf und wurde von seinen Freunden aus dem Wasser gerettet. Vermutlich durch die Schraube des Außenbordmotors erlitt er Schnittverletzungen an Kopf und Bauch. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Auto brennt auf A11 im Kreis Barnim

Auf der Autobahn 11 im Kreis Barnim ist ein Auto in Brand geraten. Aufgrund eines technischen Effekts habe sich im Motorraum ein Feuer entwickelt, teilte die Polizei am Montagmorgen mit. Der Fahrerin gelang es den Angaben zufolge, das Auto auf dem Standstreifen abzustellen und es rechtzeitig zu verlassen. Aufgrund des Einsatzes der Feuerwehr wurde die Richtungsfahrbahn Prenzlau der A11 für ungefähr eine halbe Stunde gesperrt. Nach ersten Schätzungen liegt der Schaden bei etwa 10 000 Euro.

+++ 19. Juni +++

Brutale Massenprügelei in Charlottenburg: zerbrochene Glasflasche auf Hals geschlagen, zwei Schwerverletzte

Ein Konflikt in und vor einer Charlottenburger Bar mündete heute früh in einem Polizei- und Rettungseinsatz. Ersten Erkenntnissen und Zeugenaussagen nach gerieten zwei Männer im Alter von 30 und 34 Jahren gegen 4.30 Uhr in dem Lokal in der Bismarckstraße mit drei weiteren unbekannt gebliebenen Männern in einen Streit, der kurz darauf, im Zugangsbereich der U-Bahnstation Deutsche Oper, handgreiflich wurde. Dabei soll der 30-jährige mit einer zerbrochenen Glasflasche am Hals verletzt worden sein. Genau wie sein 34-järiger Bekannter, der mutmaßlich durch Schläge ins Gesicht, gegen den Kopf und den Körper schwer verletzt worden war, kam er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Das Trio wiederum flüchtete, die Ermittlungen dauern an.

Autofahrer knallt in BVG-Bus und rast davon – mehrere Personen verletzt

Ein Autofahrer hat in der Nacht zu Sonntag offenbar einen Unfall mit einem Bus der BVG verursacht. Ersten Informationen zufolge soll der Wagen gegen 1.20 Uhr in Oberschöneweide gegen den Bus der Linie N65 gefahren sein und habe anschließend Fahrerflucht begangen. Demnach habe der Fahrer des Linienbusses von der Wilhelminenhofstraße nach links in die Edisonstraße abbiegen wollen, als es zum Aufprall kam. Dabei soll er von dem Auto auf der linken Seite im Gegenverkehr überholt worden sein. Der Pkw streifte den Linienbus. Der Busfahrer leitete eine Gefahrenbremsung ein. Dabei seien mehrere Personen verletzt worden. Insgesamt wurden nach ersten Erkenntnissen von vor Ort zwei Menschen in Krankenhäuser transportiert.

Nach Messerstreit in Friedrichshain: Schwerverletzter auf Intensivstation

Drei Verletzte, einer davon so schwer, dass er in der Nacht zu Sonntag auf die Intensivstation eingeliefert wurde: Warum die zwei Personengruppen in Streit gerieten, ist unklar. Zeugenaussagen waren die drei Angegriffenen mit einer vierköpfige Gruppe in derselben Straßenbahn in Richtung Hauptbahnhof unterwegs, als sie erstmals aneinandergeraten sein sollen. An der Haltestelle Landsberger Allee/Petersburger Straße, an der alle Beteiligten die Tram verließen, soll der Streit schließlich eskaliert sein. Der Messerstreit habe nur kurz angedauert, bevor das Quartett unerkannt flüchtete. Einer der Angegriffenen, ein 29-Jähriger, kümmerte sich gemeinsam mit umstehenden Passanten um seine durch mutmaßliche Messerstiche verletzten Freunde. Zudem alarmierten sie die Polizei und Rettungskräfte. Diese versorgten den schwer am Kopf verletzten 37-Jährigen und dessen 32-jährige am Bein verletzte Partnerin und brachten beide wenig später in ein Krankenhaus. Die Frau konnte dieses nach ambulanter Behandlung wieder verlassen, ihr Lebensgefährte blieb auf der Intensivstation. Auch der 29-Jährige, der über starke Schmerzen an der rechten Hand klagte, wurde ärztlich behandelt. Vergeblich suchten Polizeikräfte nach den Tatverdächtigen.

Illegales Fahrzeugrennen im Tiergartentunnel: Motorradfahrer schwer verletzt

Mit schweren Verletzungen ist ein Motorradfahrer am Samstagnachmittag nach einem mutmaßlichen Fahrzeugrennen in Moabit in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Laut Polizei hatte am Steuer eines hochmotorisierten Autos ein 27-Jähriger gesessen. Der 40-JÄhrige Motorradfahrer geriet aus bislang ungeklärter Ursache kurz hinter der Tunnelausfahrt auf den Mittelstreifen, verunfallte dort und kam erst einige Meter später, im Kreuzungsbereich Minna-Cauer-Straße Ecke Heidestraße, zum Liegen. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus, wo er nach einer Operation stationär verblieb. Sein Zweirad und der Wagen seines mutmaßlichen Kontrahenten wurden zur Erstellung eines technischen Gutachtens – ebenso wie beide Führerscheine – beschlagnahmt. Darüber hinaus wurden die Videoaufnahmen des Tunnels gesichert.

+++ 18. Juni +++

2 Badetote in Berlin: 17-Jähriger tot im Weißen See, 59-Jähriger tot aus Flughafensee geborgen

Schreckliche Bilanz am bisher heißesten Tag in Berlin: Zwei Menschen sind bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Laut Feuerwehr fanden Taucher am Samstagabend einen vermissten 17-Jährigen im Weissen See. Wiederbelebungsversuche blieben jedoch erfolglos. Im Flughafensee starb ein 59-Jähriger.

Polizei löst Partys an Berliner Seen auf

Die Berliner Polizei hat zwei Partys mit mehreren Hundert Feiernden am Schlachtensee und der Krummen Lanke aufgelöst. Die Gäste sorgten am Freitagabend für Lärm und viel Müll an den Ufern der Gewässer, sagte ein Polizeisprecher am Sonnabend. Die Jugendlichen hatten Musikboxen, Alkohol und in zwei Fällen Drogen mitgebracht. Die Beamten räumten die Partys nach 22 Uhr, ohne dass es größeren Widerstand gab. „Danach gab es keine Probleme mehr“, sagte der Polizeisprecher.

Zehlendorf: Einbruch in Handyshop – drei Festnahmen

In der Nacht zum Sonnabend hat die Polizei drei Einbrecher in Zehlendorf geschnappt. Die drei Jugendlichen hatten die Scheiben eines Handyshops im U-Bahnhof Onkel-Toms-Hütte eingeschlagen, zwei Mobiltelefone sowie Kopfhörer geklaut. Anschließend flüchteten die Diebe in Richtung Wilskistraße. Alarmierte Polizisten nahmen kurz darauf die drei 16-Jährigen vorläufig fest. Sie wurden erkennungsdienstlich behandelt. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind die Täter wegen gleicher Delikte in der Vergangenheit bereits polizeibekannt. Zwei der 16-Jährigen waren zudem als vermisst gemeldet. Das Trio wurde der Kriminalpolizei überstellt.

Mahlsdorf: Motorradfahrer überschlägt sich bei Vollbremsung

In Mahlsdorf hat sich ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall am späten Freitagabend schwer verletzt. Der 21-Jährige war in der Straße Alt-Mahlsdorf in Richtung Alt-Kaulsdorf unterwegs, als er aus bisher unbekannten Gründen eine Vollbremsung mit der Vorderbremse vollführte. Dadurch überschlug sich das Bike über das blockierte Vorderrad. Der 21-Jährige kam mit diversen Knochenbrüchen in eine Klinik. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

Schöneberg: Mann wirf Glasflasche auf S-Bahn

Am Freitagabend ist die Polizei nach Schöneberg zum Bahnhof Südkreuz gerufen worden, nachdem Zeugen beobachtet hatten, wie ein junger Mann von einem Parkdeck aus eine Flasche auf eine einfahrende S-Bahn warf. Anschließend entfernte sich der Mann, beim Vorbeigehen an einer Gruppe rief er noch eine rechte Parole.

Der Flaschenwerfer wurde von Beamten kurze Zeit später entdeckt und überprüft. Eine freiwillig abgegebene Atemalkoholmessung ergab rund 1,3 Promille. Nachdem der 18-Jährige erkennungsdienstlich behandelt worden war, konnte er wieder gehen.

+++ 17. Juni +++

Niederschöneweide: Radfahrerin gerät unter Lkw – Arm abgetrennt

Am Donnerstagnachmittag hat eine Radfahrerin bei einem Verkehrsunfall in Niederschöneweide schwerste Verletzungen erlitten. Ein 32-jähriger Fahrer eines Sattelzuges war gegen 17 Uhr von der Köpenicker Landstraße nach rechts in die Minna-Todenhagen-Straße abgebogen und hatte dabei eine auf dem Radweg der Köpenicker Landstraße 22-jährige Radfahrerin erfasst. Die junge Frau geriet unter das Fahrzeug, wobei ihr ein Arm abgetrennt und ein Bein schwer verletzt wurde. Zeugen sowie Einsatzkräfte der Bundespolizei versorgten die Verletzte. Anschließend brachten Rettungskräfte sie in ein Krankenhaus. Der 32 Jahre alte Fahrer erlitt einen Schock. Während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme war die Minna-Todenhagen-Straße in Fahrtrichtung Nalepastraße für den gesamten Straßenverkehr gesperrt.

Lankwitz: Kind von Auto erfasst

In Lankwitz ist am Donnerstagabend ein Kind von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Ein 72-jähriger Mann war mit seinem Auto gegen 19 Uhr in der Birkbuschstraße unterwegs. Als eine 12-Jährige hinter einem stehenden Bus auf die Fahrbahn rannte,  erfasste der Wagen das Mädchen. Das Mädchen erlitt durch die Kollision schwere Kopf- und Beinverletzungen und kam in ein Krankenhaus gebracht.

Plänterwald: Vermummte greifen Polizeiwache an

Mehrere Personen haben am späten Donnerstagabend eine Polizeidienststelle in Plänterwald angegriffen. Gegen kurz nach 23 Uhr hatten sich vier Vermummte dem Gebäude in der Bulgarischen Straße genähert und Steine sowie mit Farbe gefüllte Gläser gegen die Fassade geworfen. Mehrere Fenster- und Türscheiben gingen zu Bruch. Zudem zündeten die Randalierenden vor dem Eingang einen Nebeltopf. Anschließend flüchtete das Quartett in den gegenüberliegenden Treptower Park. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

Charlottenburg: Autoknacker trifft auf Mädchen (8) in geparktem Auto

Durch ein anwesendes Kind ist am Donnerstagnachmittag ein Dieb in Charlottenburg in die Flucht geschlagen. Kurz vor 17 Uhr wartete eine Achtjährige im Wagen ihrer Eltern, den sie in der Tauentzienstraße geparkt hatten. Plötzlich trat ein Mann an das Auto heran, entriegelte über die vorsorglich heruntergelassene Fensterscheibe der Fahrertür den Schließmechanismus und setzte sich auf den Fahrersitz. Anschließend durchsuchte der Mann die Mittelkonsole sowie das Handschuhfach. Beim Umdrehen erblickte er plötzlich das Mädchen und entriss ihm ein in der Hand gehaltenes Telefon. Danach flüchtete der Unbekannte. Die Kleine kam mit dem Schrecken davon.

Kreuzberg: Auto rast bei Verkehrskontrolle auf Polizisten zu

Ein Polizist ist bei einer Verkehrskontrolle in Kreuzberg am Donnertagmittag verletzt worden. Der Beamte war  in der Schöneberger Straße als Anhalteposten eingesetzt und gab einem VW Touran ein Stoppzeichen. Zunächst wurde das Fahrzeug auch langsamer, beschleunigte dann jedoch kurz vor dem Polizisten, raste auf ihn zu. Nur mit einem Sprung zur Seite konnte sich der Beamte retten. Es begann eine wilde Verfolgungsjagd. Das Fluchtfahrzeug entkam schließlich, konnte aber wenig später ohne Insassen in der Wartenburgstraße aufgefunden werden. Die Ermittlungen dauern an.

Charlottenburg: Fahrzeug beim Verriegeln geöffnet

Das Verschließen eines Fahrzeuges mit einer Funkfernbedienung nutzten gestern Nachmittag zwei Langfinger in Charlottenburg. Eine 46-Jährige verließ gegen 16.40 Uhr ihr eben in der Knesebeckstraße geparktes Auto und verriegelte über ein Funksignal die Türen. Dabei bemerkte sie jedoch nicht, dass ein Mann noch rasch die hintere Beifahrertür geöffnet hatte und in das Wageninnere gelangt war. Sein Komplize folgte und beobachtete währenddessen die ahnungslose Autofahrerin. Zivilfahnder, welche den Vorgang mitbekommen hatten, nahmen die beiden 31 und 28 Jahre alten Männer fest. Die beiden, die in Deutschland über keinen festen Wohnsitz verfügen, wurden der Kriminalpolizei überstellt.

Neukölln: Cannabisplantage entdeckt – Festnahmen

Die Polizisten hatten am Donnerstagnachmittag einen Tipp bekommen: Starker Cannabisgeruch in einem Neuköllner Wohnhaus. Als die Beamten daraufhin eine Wohnung in der Karl-Marx-Straße näher in Augenschein nahmen, entdeckten sie eine bereits abgeerntete Cannabisplantage sowie mehrere Behältnisse mit Kokain. Bei dem 32 Jahre alten Mieter klickten daraufhin die Handfesseln. Kurz darauf klingelte es an der Tür und es erschien ein weiterer 32-Jähriger. Ermittlungen ergaben, dass der Mieter diesem Mann die Wohnung für seine Drogengeschäfte zur Verfügung gestellt hatte. Somit erfolgte die zweite Festnahme. Beschlagnahmt wurden letztlich weitere Betäubungsmittel, mehrere tausend Euro, eine Geldzählmaschine und ein Auto. Der Mieter konnte nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung und einer Vernehmung bei der Kriminalpolizei die Dienststelle wieder verlassen. Sein Komplize wurde der Kriminalpolizei übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

+++ 16. Juni +++

Lichtenberg: Razzia wegen Menschenhandels in Don Xuan-Einkaufszentrum

Wegen des Verdachts des Menschenhandels und der Ausbeutung von Arbeitskräften ist das Asia-Einkaufszentrum Don Xuan im Berliner Bezirk Lichtenberg durchsucht worden. Rund 300 Beamte von Polizei, Hauptzollamt sowie Bezirks- und Ordnungsamt waren am Donnerstagmorgen im Einsatz, wie die Polizei auf Anfrage mitteilte. Dabei seien zwölf Menschen vietnamesischer Staatsangehörigkeit angetroffen worden, die sich illegal im Land aufhielten. In der Vergangenheit habe es bereits vergleichbare Ermittlungen in dem Zentrum gegeben, sagte ein Polizeisprecher.

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Plötzensee: Zwei Verletzte bei Feuer im Gefängnis, Großeinsatz der Feuerwehr

Bei einem Brand in einer Zelle der Justizvollzugsanstalt Plötzensee sind mindestens zwei Personen verletzt worden. Der Zelleninsasse, ein Südamerikaner, hatte das Feuer nach KURIER-Informationen selbst gelegt. Er wurde daraufhin in Sicherheit gebracht, so ein Sprecher der Feuerwehr am Donnerstagnachmittag. Weitere 15 Häftlinge aus dem verrauchten Zellentrakt seien in den Hof gebracht und dort ebenso wie fünf Mitarbeiter der JVA anschließend vom Rettungsdienstpersonal behandelt worden, die meisten wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung. Zwei Personen seien ins Krankenhaus gekommen.

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Die Feuerwehr war wegen der Meldung „Massenanfall von Verletzten“ mit einem Großaufgebot angerückt. Der Südamerikaner sitzt  eine 49tägige Ersatzfreiheitsstrafe ab, weil er eine Geldstrafe wegen Fahrens ohne Führerschein nicht bezahlt hatte. Der Brand war schnell gelöscht, der Mann medizinisch versorgt. Nach letztem Stand muss er selbst nicht ins Krankenhaus.

Friedrichshain: Wohnmobil brennt lichterloh – technischer Defekt vermutet

Wohnmobil in Flammen. Pudwell

Vermutlich ein technischer Defekt an einem Wohnmobil führte in der Nacht zum Donnerstag zu einem Polizei- und Feuerwehreinsatz in Friedrichshain. Kurz nach 3 Uhr brach an dem im Weidenweg stehenden Fahrzeug das Feuer aus. Durch die starke Hitzestrahlung wurden zwei weitere Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen.

Eine Gasflasche in dem Wohnmobil konnte einem Sprecher der Feuerwehr zufolge bei dem Einsatz noch in Sicherheit gebracht werden.

Wegen der starken Feuerausbreitung sperrte die Polizei während des Einsatzes neben dem Brandort auch Bereiche der Mühsamstraße, des Richard-Sorge-Wegs und der Außerstraße ab. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den Brand, bei dem niemand verletzt wurde.

Adlershof: Mopedfahrer stürzt und verletzt sich schwer

Am Mittwochnachmittag ist ein Mann bei einem Verkehrsunfall in Adlershof schwer verletzt worden. Der 52-Jährige war mit seinem Moped in der Dörpfeldstraße in Richtung S-Bahnhof Adlershof unterwegs, als er aus bisher unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug  verlor und stürzte. Seine schweren Kopfverletzungen wurden durch Polizisten erstversorgt. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Mann anschließend in ein Krankenhaus. Die Unfallstelle war während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme von circa 15.10 Uhr bis 15.40 Uhr gesperrt.

+++ 15. Juni +++

Neukölln: Dieb prügelt auf Polizisten ein

Ein Auto-Einbrecher hat in Neukölln bei seiner Flucht auf Polizisten eingeprügelt und zwei von ihnen verletzt. Die Polizisten kontrollierten den Mann gegen 0.30 Uhr in der Nacht zu Mittwoch in der Richardstraße, weil er in parkende Autos leuchtete. Er flüchtete und schlug einen Polizisten, der ihn einholte, gegen den Kopf. Weitere Polizisten, die ihn stoppen wollten, wurden ebenfalls geschlagen, obwohl sie Pfefferspray sprühten und ihre Schlagstöcke einsetzten. Der Mann konnte erneut fliehen. Erst mit noch mehr Unterstützung konnte die Polizei ihn schließlich stoppen. Der Mann erlitt eine Platzwunde. Weil er vermutlich unter Drogeneinfluss stand, wurde ihm Blut abgenommen.

Schöneberg: 89-Jährige beraubt und verletzt

Ein Unbekannter hat am Dienstagabend in Schöneberg eine 89-jährige Frau. Die Seniorin hatte gegen 21 Uhr den Hausflur eines Hamilienhauses in der Keithstraße betreten, als sie einen unbekannten Mann bemerkte, welcher ebenso das Haus betreten wollte. Die 89-Jährige sprach den ihr Fremden an und versuchte noch, nachdem der Mann ihr nicht antwortete, die Tür hinter sich zu schließen. Dies wusste der Räuber zu verhindern. Als sich die Seniorin und auch der Mann nach der zu Boden gefallenen Handtasche bückten, wurde die alte Dame zu Boden gestoßen. Anschließend flüchtete der Räuber. Alarmierte Rettungskräfte versorgten die Seniorin, die bei dem Überfall leicht am Steißbein verletzt wurde. Die Ermittlungen dauern an.

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Neukölln: Polizei schnappt Einbrecher-Nachwuchs

Polizisten haben am frühen Mittwochmorgen zwei Langfinger fest, 15 und 12 Jahre alt. Die beiden hatten zuvor gemeinsam mit einem dritten Komplizen versucht, in ein Neuköllner Geschäft einzubrechen. Nach bisherigen Erkenntnissen machten sie sich gegen 3.30 Uhr am heruntergelassenen Rolladen eines Handyladens in der Hermannstraße zu schaffen. Zeugen beobachteten das Trio und alarmierten die Polizei. Als Beamte eintrafen, flüchteten die Gestalten in unterschiedliche Richtungen. Der 15- und der Zwölfjährige konnten in der Nähe ergriffen werden. Dabei leistete der Ältere bei seiner Festnahme Widerstand. Dem dritten Komplizen gelang die Flucht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten die jeweiligen Erziehungsberechtigten ihre Zöglinge bei der Polizei in Empfang nehmen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Charlottenburg: E-Scooter-Fahrer schwer verletzt

Am Dienstagabend sind in Charlottenburg ein E-Scooter-Fahrer und ein Radfahrer kollidiert. Der 33-jährige Radfahrer war gegen 20.20 Uhr auf der Schloßbrücke unterwegs, als er bei grüner Ampel nach links in den Tegeler Weg einbog. Dabei rauschte er mit einem 16-jährigen E-Scooter-Fahrer zusammen, der ihm entgegen kam. Beide stürzten, der 16-Jährige erlitt schwere Kopfverletzungen und kam in eine Klinik. Der Radler wurde nur leicht verletzt und ambulant behandelt. Die Ermittlungen zu dem Unfall dauern an.

Charlottenburg-Nord: Mann vom Ex seiner Freundin niedergestochen

Polizisten untersuchen den Tatort in Charlottenburg. Morris Pudwell

Am Dienstagabend gegen 20 Uhr endete im Heilmannring in Charlottenburg-Nord eine Auseinandersetzung blutig, ein 35-Jähriger wurde mit mehreren Messerstichen verletzt. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, wurde das Opfer vom Ex-Freund seiner jetzigen Freundin attackiert und erlitt dabei schwerste Verletzungen. Zunächst war von einer verletzten Frau berichtet worden. Bei dem Täter handelt sich nach Polizeiangaben um einen 37-jährigen Mann. Er ist flüchtig. Die Tat wurde vor Ort von mehreren Personen und Kindern mitangesehen. Ein Notfallseelsorger wurde alarmiert. Eine Mordkommission ermittelt.

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Transporter brennt auf der A15 bei Vetschau

Ein Transporter ist am Dienstagabend auf der Autobahn 15 bei Vetschau (Oberspreewald-Lausitz) in Flammen aufgegangen. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Brandursache stehe noch nicht fest. Demnach könne auch ein technischer Defekt nicht ausgeschlossen werden. Die Schadenshöhe konnte noch nicht beziffert werden. Der Transporter sei völlig ausgebrannt. Wegen der Löscharbeiten wurde die Autobahn zwischen Cottbus und Vetschau in Fahrtrichtung Berlin zwischenzeitlich voll gesperrt.

+++ 14. Juni +++

Lichterfelde: Fund von Sprenggranate stört S-Bahnverkehr

Im Botanischen Garten in Berlin-Lichterfelde ist am Dienstag eine russische Sprenggranate gefunden worden. Wie die Polizei mitteilte, sollte die Granate noch am Abend gesprengt werden. Die Bewohner zweier Wohnhäuser in der Umgebung seien gebeten worden, sich in der vom Botanischen Garten abgewandten Seite ihrer Wohnung aufzuhalten. Der S-Bahnverkehr bleibe bis zur Sprengung unterbrochen, hieß es.

Mehrere Menschen mit Waffe bedroht – Festnahme

Ein 42-jähriger Mann, der am Montagabend in Alt-Hohenschönhausen mehrere Personen mit einer Waffe bedrohte, wurde festgenommen. Zuvor hatte er gegen 19.20 Uhr zunächst einem 63-jährigen Kassierer in einem Supermarkt am Malchower Weg eine Pistole an den Kopf gehalten. Der Kassierer redete daraufhin beruhigend auf ihn ein, woraufhin der Mann die Waffe sinken ließ und aus dem Laden flüchtete. Alarmierte Polizisten sahen den Tatverdächtigen mit der Pistole in der Hand vor der Filiale mit einem anderen Mann rangeln, der ihm die Waffe abnehmen konnte. Auch der 47-Jährige war zuvor mit der Waffe bedroht worden. Die Einsatzkräfte nahmen den 42-Jährigen fest. Wie sich herausstellte, sollen auch ein 29-jähriger Autofahrer sowie seine Beifahrerin bedroht worden sein, als sie mit ihrem Wagen auf dem Malchower Weg unterwegs waren. Die Ermittlungen ergaben, dass es sich bei der Waffe um eine Spielzeugpistole handelte.

Wegen seines Gemütszustandes wurde der Mann einer Ärztin in einem Krankenhaus mit dem Ziel der Unterbringung vorgeführt. Dieses wurde abgelehnt, woraufhin der Mann zur Blutentnahme und erkennungsdienstlichen Behandlung in einen Polizeigewahrsam kam. Da er äußerte, eine weitere Waffe in seiner Wohnung zu haben, wurde diese durchsucht und schließlich dabei auch eine weitere Spielzeugwaffe gefunden und sichergestellt. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen kam der 42-Jährige wieder auf freien Fuß.

Charlottenburg: 87-Jähriger bei Sturz schwer verletzt

Verkehrsunfall am Montagnachmittag in Charlottenburg – dabei wurde ein 87-Jähriger schwer verletzt, als er in einem Bus der Linie M19 stürzte. Der Bus war auf dem Kurfürstendamm unterwegs, der 35-jährige Fahrer musste an eiern Ampel halten, links neben ihm hielt ein anderes Auto. Als das Ampel auf grün schaltete, beschleunigte das Auto und wechselte plötzlich nach rechts vor den Bus auf die Busspur. Der Busfahrer musste stark bremsen, um einen Crash zu vermeiden, wodurch der 87-Jähriger stürzte. Dabei zog er sich eine Kopfplatzwunde sowie mehrere Schürfwunden an Armen und Beinen zu. Zudem klagte er über Schwindelgefühl und Atemnot. Er kam in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen dauern an.

+++ 13. Juni +++

Polizei fahndet nach diesem Sex-Täter

Mit der Veröffentlichung mehrerer Bilder bittet die Polizei Berlin um Mithilfe bei der Suche nach einem Mann, dem vorgeworfen wird, am 5. August 2021, in einem Bus der Linie 124, sexuelle Handlungen an einem Kind vorgenommen zu haben.

Die Polizei fragt: Wer kennt diesen Mann? Polizei Berlin

Dazu fragt die Kriminalpolizei:

  • Wer kennt den abgebildeten Mann?
  • Wer kann Angaben zu seiner Identität und/oder seinem Aufenthaltsort machen?
  • Wer kann weitere sachdienliche Hinweise zur Tat und/oder dem Tatverdächtigen machen?
Wer kann der Polizei Hinweise geben? Polizei Berlin

Hinweise nimmt die Polizei Berlin in der Keithstraße 30, 10787 Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 - 913555, per E-Mail an lka135@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Marzahn-Hellersdorf: SEK erschießt Hund

Ein Hund dieser Art wurde von der Polizei erschossen. Wikipedia

Beamte des Spezialeinsatzkommandos haben bei einer Wohnungsdurchsuchung einen „American Bully“ mit mehreren Schüssen getötet, der auf sie zulief. Das SEK sollte am Sonntagnachmittag herausfinden, ob der Mieter (30) der Wohnung an der Ludwigsfelder Straße im Besitz einer Schusswaffe ist: Der Mann soll am Morgen seine Ex-Lebensgefährtin (25) und deren Vater (51) in Hellersdorf auf der Straße bedroht haben. Bei der Festnahme erlitt der Verdächtige eine Kopfplatzwunde, wurde erst im Krankenhaus versorgt und konnte nach erkennungsdienstlicher Behandlung bei der Polizei wieder gehen. In seiner Wohnung beschlagnahmte die Polizei eine Schreckschusswaffe, ein Messer und mehrere mutmaßlich mit Drogen gefüllte Tütchen.

Neukölln: Mehrere homophobe Angriffe

Zwei Personen sind laut Polizei in Neukölln homophob beleidigt und tätlich angegriffen worden. Eine 30-jährige Person sei in der Nacht auf Montag gegen 0.20 Uhr von vier Männern homophob beleidigt und mit einem Pflasterstein beworfen worden, teilte die Berliner Polizei mit. Laut einer Zeugin wurde das Opfer vor dem Eingang zum U-Bahnhof Leinestraße mit einem Pflasterstein beworfen und am Oberarm getroffen.

Bereits am Sonntagnachmittag war unweit des U-Bahnhofs Leinestraße ein ebenfalls 30-Jähriger von einer Gruppe Männer verspottet und homophob beleidigt. Die Männer folgten dem 30-Jährigen und traktierten ihn mit Faustschlägen, sodass er zu Boden ging. Die Tatverdächtigen flüchteten. Rettungskräfte brachten den am Kopf verletzten Mann in ein Krankenhaus gebracht.

In beiden Fällen ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz.

Reinickendorf: Auto abgefackelt, Polizei ermittelt

In der Nacht zu Montag ist in Reinickendorf in der Raschdorffstraße ein Auto in Flammen aufgegangen. Eine Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden, wie die Polizei am Montag mitteilte. Hinweise auf eine politisch motivierte Tat lägen nicht vor. Ein weiteres Auto konnte vom Besitzer noch rechtzeitig weggefahren werden, die Flammen griffen dennoch auf den Frontbereich des Autos über und hinterließen einen erheblichen Schaden. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand, der Schaden konnte zunächst nicht beziffert werden. Das Brandkommissariat der Berliner Polizei ermittelt.

Spandau: Kind (8) bei Unfall schwer verletzt

Am Sonntagabend ist ein Kind bei einem Verkehrsunfall in Spandau schwer verletzt worden. Das Mädchen war aus einem Auto ausgestiegen und wollte die Neue Bergstraße überqueren, achtete nicht auf den Verkehr und wurde vo Wagen eines 47 Jährigen erfasst. Die 8-Jährige kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Zwei 22 und 26 Jahre alte Frauen, die zuvor mit dem Mädchen im Fahrzeug saßen, erlitten einen Schock und wurden ambulant in einem Krankenhaus behandelt.

+++ 12. Juni +++

Rassistische und sexistische Beleidigungen - Männer in Friedrichshain festgenommen

Weil sie andere sexistisch und rassistisch beleidigt haben sollen, sind zwei Männer in Berlin-Friedrichshain festgenommen worden. Als ein Zeuge am Samstag mitbekam, dass die Männer im Alter von 26 und 24 Jahren „Heil Hitler“ skandierten, eine Frau als „Schlampe“ und einen Mann rassistisch beleidigten, alarmierte er den Notruf, wie ein Polizeisprecher am Sonntag sagte.

Außerdem fand die Polizei bei der Durchsuchung der Männer Cannabis. Sie wurden zwar vorläufig festgenommen, kurz darauf aber entlassen. Die beschimpften Menschen konnte die Polizei nicht ausfindig machen. Gegen die Männer ermittelt nun das Landeskriminalamt wegen Beleidigung, Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Schwangere in Berlin mit Hammer angegriffen und verletzt

Ein Mann hat in Berlin eine Schwangere mit einem Hammer angegriffen und verletzt. Ein 37-Jähriger schlug am Samstagabend mit einem Hammer die Terrassentür zur Wohnung seiner 30 Jahre alten Ex-Frau ein und bedrohte sie und ihren Lebensgefährten, worauf die beiden die Flucht ergriffen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Im Hausflur holte der Mann die Frau dann ein, riss sie zu Boden und schlug mehrfach mit dem Hammer in Richtung ihres Kopfes und gegen ihren Bauch. Der Angegriffenen gelang es schließlich mit Hilfe einer weiteren Hausbewohnerin, dem Mann den Hammer zu entreißen. Der mutmaßliche Täter flüchtete in eine Grünanlage, wo er von Polizeibeamten festgenommen wurde. Die Frau erlitt bei dem Angriff leichte Verletzungen an den Armen und Beinen sowie am Bauch und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt.

Der Tatverdächtige kam für die erkennungsdienstliche Behandlung und eine Blutentnahme vorübergehend in Polizeigewahrsam, wurde im Anschluss aber wieder entlassen. Er sieht nun Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, versuchtem Schwangerschaftsabbruch, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs entgegen.

Zwei Waldbrände bei Oranienburg - Polizei geht von Brandstiftung aus

Zwei Waldbrände in der Nähe von Oranienburg gehen nach Polizeiangaben vermutlich auf Brandstiftung zurück. Wie die Polizeiinspektion Oberhavel mitteilte, hat es am frühen Sonntagmorgen in einem Wald östlich der Bundesstraße 96 in Höhe der Anschlussstelle Oranienburg-Nord an mehreren Stellen auf einer Fläche von circa 9000 Quadratmetern gebrannt. Die Feuerwehr war zunächst noch für Restlöscharbeiten und mit einer Brandwache vor Ort.

Bereits am Samstagabend hatte es den Angaben zufolge in einem Waldstück zwischen Teerofen und Nassenheide bei Oranienburg gebrannt. Zur Fläche machten Polizei und Feuerwehr unterschiedliche Angaben zwischen 2500 und 1100 Quadratmetern.

+++ 11. Juni +++

Radfahrerin bei Unfall schwer verletzt - Zeuge stoppt Fahrerflucht

Eine 32 Jahre alte Fahrradfahrerin ist bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Mitte schwer verletzt worden. Die Frau war nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei am Freitagabend auf der Karl-Marx-Allee unterwegs. Als sie eine Kreuzung überquerte, wurde sie nach Angaben vom Samstag von dem von links kommenden Wagen eines 34-Jährigen erfasst, der mutmaßlich bei Rot in die Kreuzung eingefahren war. Die Fahrradfahrerin stürzte und zog sich eine Kopf- sowie eine schwere Schulterverletzung zu. Rettungskräfte brachten sie zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Der Autofahrer flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Greifswalder Straße. Verfolgt wurde er dabei von einem 25-Jährigen, der den Unfall beobachtet hatte. An der Ecke Hufelandstraße holte er den Fluchtwagen ein, setzte sein Auto davor und hielt gemeinsam mit seinem ein Jahr jüngeren Beifahrer den 34-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei fest.

LKA-Beamter soll Geld veruntreut haben

Ein Beamter des Landeskriminalamtes (LKA) Berlin soll Mittel aus seinem Bereich veruntreut haben. Dabei gehe es um einen sechsstelligen Betrag, wie eine Polizeisprecherin am Samstag sagte. Zuvor hatten „Tagesspiegel“ und „B.Z.“ über den Fall berichtet.

Der Sachverhalt sei durch polizeiinterne Kontrollmechanismen aufgedeckt worden, hieß es. Daraufhin seien Ermittlungen aufgenommen worden. Dem Beamten sei zudem verboten worden, die Dienstgeschäfte weiter zu führen. Einzelheiten etwa zu einem möglichen Motiv wurden nicht genannt.

+++ 10. Juni +++

Trickbetrug am Telefon - Seniorin um mehrere Tausend Euro gebracht

Trickbetrüger haben sich am Telefon als Polizisten ausgegeben und eine 88-Jährige im Boitzenburger Land (Landkreis Uckermark) um mehrere Tausend Euro gebracht. Die Anrufer gaben am Donnerstag an, dass die Enkelin der Frau ein Kind überfahren habe und nun ins Gefängnis müsse, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Nur die Zahlung eines fünfstelligen Betrages könne den Aufenthalt abwenden. Die Frau sagte, nur einen vierstelligen Betrag zur Verfügung zu haben, womit sich die Anrufer auch zufrieden gaben. Ohne die Enkelin vorher zu kontaktieren, gab die Frau einer unbekannten Person das Geld. Erst da stellte sie fest, dass sie um ihre Ersparnisse betrogen worden war. Sie erstattete Anzeige.

Autos angezündet – Polizei nimmt Verdächtigen an Tatort fest

Die Polizei hat in Berlin-Friedrichshain einen mutmaßlichen Brandstifter am Tatort festgenommen. Der Mann soll in der Nacht zu Donnerstag an zwei unterschiedlichen Orten Autos angezündet zu haben, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der 33-Jährige sollte am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Laut Polizei wurde in der Ebertystraße ein Auto angezündet. Die Flammen konnten gelöscht werden, bevor sie auf den Wagen übergriffen. Wenig später brannten eine Straße weiter in der Hausburgstraße zwei weitere Wagen komplett aus. Ein Auto, das daneben geparkt worden war, wurde beschädigt. Ob beide Autos in der Hausburgstraße angezündet wurden, werde derzeit noch ermittelt, sagte ein Sprecher.

Zeugen hatten den Mann laut Polizei kurz nach den Bränden an beiden Orten beobachtet und die Beamten auf ihn aufmerksam gemacht. Bei der Befragung habe er sich in Widersprüche verwickelt. Für ein politisches Motiv gebe es bislang keine Hinweise, sagte der Sprecher.

Der Mann wurde festgenommen. Da der Verdacht bestand, dass er unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen stand, wurde ihm Blut abgenommen. Bei einer Wohnungsdurchsuchung seien weitere Beweismittel sichergestellt worden.

Mutter betrunken mit Kindern gefahren – Corona-Infektion verschwiegen?

Bei einer Verkehrskontrolle in Birkenwerder im Landkreis Oberhavel hat die Polizei eine betrunkene Autofahrerin angehalten, die wohl eine Corona-Infektion hatte. Nach Angaben der Beamten ergab ein Alkoholtest 2,05 Promille bei der 44-Jährigen, die im Auto mit ihren Kindern unterwegs war. Während der Kontrolle gab die Autofahrerin an, dass ihre 9 und 14 Jahre alten Kinder sowie sie selbst mit dem Coronavirus infiziert seien. Da die Kinder gesagt hätten, aufgrund der Erkrankung am nächsten Tag nicht in die Schule zu müssen, gehe die Polizei von einer tatsächlichen Infektion aus.

Die Polizei fuhr die Kinder unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen auf Kosten der Frau nach Hause und informierte das Gesundheits- und Jugendamt. Die Beamten zogen die Fahrerlaubnis der Frau ein. Gegen sie wird wegen versuchter Körperverletzung ermittelt, da sie vorsätzlich die Corona-Infektion verschwiegen und keine Maske getragen haben soll.

Supermarkt-Mitarbeiter von Räubern mit Pfefferspray besprüht

Drei Mitarbeiter eines Supermarktes sind in Berlin-Marzahn von drei Räubern mit Pfefferspray besprüht worden. Die Mitarbeiter, zwei Frauen und ein Mann im Alter von 30 bis 35 Jahren, trugen bei der Attacke am Donnerstagabend in der Havemannstraße leichte Reizungen im Gesicht davon, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Die Räuber flohen ohne Beute. Die Polizei nahm in der Nähe drei Verdächtige im Alter von 17 und 18 Jahren fest. Der Verdacht gegen sie konnte jedoch nicht erhärtet werden, hieß es.

Laut Polizei sollen die Männer nach dem Bezahlen das Spray und eine Schreckschusswaffe gezogen und Geld aus der Kasse gefordert haben. Als die Kassiererin der Forderung nicht nachkam, soll einer der Täter die Schreckschusswaffe betätigt haben. Die Waffe soll laut Polizei aber nicht ausgelöst haben, es soll nur ein lautes Klicken zu vernehmen gewesen sein. Ein weiterer Täter sprühte das Pfefferspray gegen die Kassiererin und ihre Kollegin. Der Filialleiter wurde attackiert, als er die Täter verfolgte.

+++ 9. Juni +++

14-Jähriger im Ostbahnhof von Mann belästigt – Festnahme

Bundespolizisten haben am Mittwochabend einen 32-Jährigen am Berliner Ostbahnhof vorläufig fest, der zuvor einen Jungen im Bahnhof auf anstößige Weise angesprochen haben soll. Der Junge befand sich mit einer Gruppe Minderjähriger gerade im Ostbahnhof, als der Mann, der den Kindern und Jugendlichen unbekannt war, diesen laut dessen Aussage auf sexuell anzügliche Weise ansprach. Die Gruppe informierte daraufhin eine Streife der Bundespolizei und führte die Beamten zu dem Tatverdächtigen. Gegen den bereits einschlägig polizeibekannten Mann aus Steglitz-Zehlendorf lag bereits ein Hausverbot für den Ostbahnhof vor. Die Bundespolizei ermittelt aufgrund des Verdachts der Beleidigung sowie wegen Hausfriedensbruchs.

Falkenberg/Elster: Autofahrer knallt gegen drei Strommasten und Zaun – tot!

Ein Autofahrer ist nach einem Unfall in Falkenberg/Elster (Landkreis Elbe-Elster) seinen Verletzungen erlegen. Der 72 Jahre alte Schwerverletzte starb am Mittwochmittag im Krankenhaus, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Mann hatte am vergangenen Freitag im Ortsteil Beyern die Kontrolle über sein Auto verloren. Daraufhin war er von der Straße abgekommen und gegen drei Strommasten und einen Zaun gestoßen. Ursache sei vermutlich ein akutes gesundheitliches Problem gewesen.

Pankow: Jugendliche und Erwachsene gehen aufeinander los

In Pankow ist am Mittwochabend ein Streit zwischen Jugendlichen und Erwachsenen eskaliert. Gegen 18.20 Uhr gingen der Breite Straße eine circa fünfköpfige Jugendgruppe und drei Erwachsene aufeinander los – Grund unbekannt. Am Ende hatte ein 15-Jähriger einen Schlag mit einer Bierflasche an den Kopf bekommen und die drei Erwachsenen ebenfalls Verletzungen erlitten: Eine 27-jährige Frau erwischte es am Auge, ein 36-jähriger Mann musste mit Messerstichen am Rücken ins Krankenhaus, sein 34-jähriger Bekannter wurde Schnittverletzungen ebenfalls eingeliefert und operiert. Die Ermittlungen dauern an.

Britz: Auto rammt Glascontainer – Fahrer schwer verletzt

Schwerer Verkehrsunfall in Britz am Donnerstag gegen 1.50 Uhr: Ein 36-jähriger Mann war mit seinem Auto auf dem Buckower Damm unterwegs, als er plötzlich nach rechts von der Fahrbahn abkam und auf dem Gehweg einen Glascontainern rammte. Der Wagen kippte auf die Seite und stieß dabei mit zwei geparkten Autos zusammen. Rettungskräfte brachten den schwerverletzten Mann mit Kopf- sowie Schnittverletzungen in ein Krankenhaus. Der Buckower Damm war zwischen 2.10 Uhr und 3.20 Uhr in Richtung Karl-Marx-Straße voll gesperrt.

Neukölln: Einbruch in Polizeiauto – Festnahme

Das ist mal dreist: Während Polizisten im Einsatz waren, machten sich am Mittwoch in Neukölln zwei Männer an deren Dienstfahrzeug zu schaffen. Die Kriminellen im Alter von 28 und 35 Jahren schlugen dabei mit einem Nothammer eine Scheibe auf der Beifahrerseite des Wagens ein. Als daraufhin die Alarmanlage losging, flohen die Autoknacker. Als wieder Ruhe war, kamen sie zurück und versuchten Beute zu machen. Was nicht gelang, so dass sie ohne Diebesgut verschwanden. Beamte konnten die beiden anhand von Zeugenbeobachtungen in der Flughafenstraße festnehmen.

+++ 8. Juni ++

Polizei rückt zu Drogen-Razzia an

Die Berliner Polizei ist am Mittwochmorgen zu Durchsuchungen ausgerückt. Die Maßnahmen stünden im Zusammenhang mit einem Drogenverfahren, sagte eine Polizeisprecherin. Die Polizei sei seit 6.00 Uhr in mehreren Bezirken im Einsatz, unter anderem in Neukölln und Schöneberg. Weitere Details nannte die Sprecherin zunächst nicht. Zuvor hatte die „B.Z.“ über die Razzia berichtet.

Schwerer Unfall auf der Stadtautobahn

Umgestürzter Lkw auf der Stadtautobahn. Pudwell

Verkehrsunfall in Halensee am Dienstagabend, dadurch kam es zu einer mehrstündigen Sperrung der Stadtautobahn. Ein 38-Jähriger kurz vor 21 Uhr mit seinem Lastwagen auf der A 100 in Richtung Wedding unterwegs, fuhr dabei aus ungeklärter Ursache an der Ausfahrt Kurfürstendamm gegen einen Fahrbahnteiler, worauf das Fahrzeug auf die Seite kippte. Der Fahrer zog sich dabei schwere innere Verletzungen, eine Fraktur am Lendenwirbel sowie ein Schädel-Hirn-Trauma zu. Für die Unfallaufnahme sowie die Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die Fahrbahn bis 24 Uhr vollständig, danach bis kurz nach 2 Uhr noch teilweise gesperrt.

Karow: Verkehrsunfall mit Linienbus – Fünf Leichtverletzte

Fünf Personen sind am Dienstagabend bei einem Unfall in Karow leicht verletzt wurden. Laut Zeugen war eine 60-Jährige kurz nach 20 Uhr mit ihrem PKW auf dem Hubertusdamm unterwegs. Da vor ihr ein Radfahrer fuhr, fuhr, war sie langsamer als erlaubt. Als sie nach links in eine Grundstückseinfahrt abzubiegen wollte, wurde sie von einem BVG-Bus gerammt, als dieser zum Überholen ansetzte. Durch die Kollision stürzten mehrere Personen im Bus. Drei von ihnen – Frauen im Alter von 76, 56 und 31 Jahren – wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, dort ambulant behandelt. Eine 37-jährige Mutter – ebenfalls leicht verletzt – lehnte wiederum eine ärztliche Behandlung für sich und ihren einjährigen Sohn ab. Der 65-jährige Busfahrer und die 60-jährige Autofahrerin blieben unverletzt. Die Polizei ermittelt.

+++ 7. Juni +++

Vater kracht mit zwei Promille und Kindern an Bord gegen Lichtmast

Harter Aufprall. Zum Glück wurde niemand verletzt. Pudwell

Ein betrunkener Vater ist mit seinen beiden Kindern im Auto gegen einen Lichtmast in Berlin-Treptow gekracht. Kindersitze fehlten in dem Wagen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Das Auto sei nach dem Aufprall nicht mehr fahrtüchtig gewesen. Die zwei und sieben Jahre alten Kinder blieben jedoch bei dem Unfall am Montagabend unverletzt, wie es hieß. Ebenso die 30 Jahre alte Ehefrau des Mannes, die mit im Wagen saß. Laut Polizei wurde der Führerschein des 26 Jahre alten Fahrers beschlagnahmt.

Gegen den Mann wird wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss und eines Verkehrsunfalls mit Sachschaden ermittelt. Dass Kindersitze fehlten, sei als Ordnungswidrigkeit geahndet worden.

Polizisten hatten an der Unfallstelle im Plänterwald bei dem 26-Jährigen einen starken Alkoholgeruch wahrgenommen, wie es hieß. Ein Atemalkoholtest ergab demnach einen Wert von knapp zwei Promille. Der Mann kam daraufhin vorübergehend in Polizeigewahrsam und ihm wurde Blut abgenommen.

Auf dem Zenssee vermisster Mann tot aufgefunden

Der beim Schwimmen auf dem Zenssee bei Lychen (Uckermark) vermisste 66-Jährige ist tot aufgefunden worden. Wie die Polizei in Frankfurt/Oder am Dienstag mitteilte, bargen Taucher der Wasserwacht den leblosen Mann am Montagnachmittag. Der Mann wollte demnach am Sonntagabend vom Strand eines Feriencamps an ein gegenüberliegendes Ufer schwimmen. Angehörige berichteten, dass der Schwimmer auf dem Rückweg plötzlich auf halber Strecke abtauchte und nicht wieder an die Wasseroberfläche gelangte. Wasserwacht und Einsatzkräfte der Feuerwehr suchten zunächst erfolglos nach dem Vermissten. Die Suchmaßnahmen wurden am Montag fortgesetzt. Dabei wurde auch eine Unterwasserdrohne eingesetzt.

Einfamilienhaus in Frohnau abgebrannt, keine Verletzten

Ein Einfamilienhaus ist in Berlin-Frohnau komplett abgebrannt. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Berliner Feuerwehr am Dienstag mitteilte. Die Bewohner seien verreist gewesen. Das Feuer in dem einstöckigen Bau in der Neubrücker Straße war aus noch ungeklärter Ursache kurz vor Mitternacht ausgebrochen. Die gesamte Inneneinrichtung habe in Flammen gestanden, hieß es.

+++ 6. Juni +++

Zeuthen: Betrunkene Autofahrerin fährt mit Kind gegen Baum

Eine betrunkene Autofahrerin ist mit ihrem Kind in Zeuthen von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gefahren. Die 30-Jährige und ihr achtjähriger Sohn wurden in der Nacht zu Sonntag schwer verletzt in ein Berliner Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Montag mitteilte. Dort sei auch die angeordnete Blutentnahme bei der Frau durchgeführt worden. Die Polizei sprach von „hohem Alkoholkonsum“.

Wilhelmstadt: Senior verliert Kontrolle über sein Auto

Am Sonntagnachmittag ist ein Mann bei einem Verkehrsunfall in Wilhelmstadt verletzt worden. Der 78-Jährige war mit seinem Wagen in der Wilhelmstraße in Richtung Heerstraße  unterwegs. Aufgrund eines medizinischen Notfalls verlor er plötzlich die Kontrolle über seinen Wagen und rammte den linken Bordstein. Dabei wurde der Wagen beschädigt, Betriebsflüssigkeiten liefen. Nach rund 300 Meter konnte der Senior das Fahrzeug selbstständig stoppen. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus. Das ausgelaufene Öl entfernten Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr.

Homofeindliche Attacke im Mauerpark

In der Nacht zu Montag kam es im Mauerpark zu einer homofeindlichen Attacke.  Laut Polizei soll es gegen 1 Uhr in der Nacht zunächst verbale Streitigkeiten zwischen einem 31-Jährigen und einem unbekannten Mann gegeben haben. Der Unbekannte soll seinem Kontrahenten dann das Basecap vom Kopf genommen und ihn homophob beleidigt haben.

Mann mit Waffe im Regio löst Polizeieinsatz aus

Ein junger Mann mit einer Waffe in einem Regionalexpress hat am frühen Pfingstsonntag einen Polizeieinsatz ausgelöst. Zwei Reisende des Zuges von Elsterwerda nach Rostock hatten dem Zugbegleiter mitgeteilt, dass sich im Zug eine männliche Person befinde, die mit einer Waffe hantiere, wie die Bundespolizei mitteilte. Der Zugbegleiter informierte die Polizei. Da eine lebensbedrohliche Situation nicht auszuschließen war, wurden Kräfte des Polizeihauptreviers Güstrow und der Bundespolizeiinspektion Rostock mit schwerer Schutzausrüstung zum Einsatzort beordert, wie es hießt.

Am Bahnhof in Güstrow wurde der verdächtige Fahrgast - ein 18-Jähriger - festgenommen. Er hatte zwei Softairwaffen und die dafür erforderliche Munition dabei. Waffen und Munition wurden sichergestellt. Der Regionalexpress habe dann mit zehnminütiger Verspätung seine Fahrt in Richtung Rostock fortgesetzt, so die Bundespolizei.

Softairwaffen sehen echten Waffen oft täuschend ähnlich. Sie werden bei taktischen Geländespielen benutzt und verursachen keine tödlichen Verletzungen. Gegen den 18-Jährigen aus Thüringen wurde eine Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Er kam wieder auf freien Fuß.

+++ 5. Juni +++

Transporter fährt Fußgänger beim Überqueren einer Straße an

Ein Autofahrer hat einen Fußgänger in Berlin-Schöneberg angefahren und schwer verletzt. Der 26-Jährige war am Samstagmittag mit einem Transporter auf der Martin-Luther-Straße in Richtung Hauptstraße unterwegs, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Am John-F.-Kennedy-Platz erfasste der Wagen demnach einen Fußgänger, der die Straße überquerte. Der 59-Jährige stürzte zu Boden und erlitt schwere Armverletzungen und Hautabschürfungen. Zusammen mit Zeugen versorgte der Fahrer den Verletzten bis zum Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte. Anschließend kam der Mann in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Transporters blieb unverletzt.

Diebe brechen in Mercedes Benz-Arena ein

Sicherheitsleute haben zwei Einbrecher geschnappt, die in die Mercedes-Benz-Arena in Berlin-Friedrichshain eingedrungen sind und Geld gestohlen haben. Die beiden 19- und 22-Jährigen zerschlugen am Samstagabend das Glas in einer Eingangstür in dritten Stock, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. In der Arena griffen sie sich anschließend Geld aus der Kasse eines Imbissstandes und flüchteten. Dabei wurden sie vom Sicherheitspersonal beobachtet, das die Polizei alarmierte.

Der Sicherheitsdienst verfolgte den Angaben zufolge die Einbrecher und stellte sie. Die alarmierten Beamten fanden schließlich bei dem Duo das gestohlene Geld. Der Jüngere trug außerdem diverse Sammlermünzen bei sich. Die Polizei vermutet, dass die Münzen aus einem Einbruch in den Keller eines Wohnhauses an der Warschauer Straße stammen.

Maskierter Räuber überfällt Tankstelle

Ein maskierter Mann hat eine Tankstelle in Tempelhof überfallen und den Kassierer mit einer Schusswaffe bedroht. Der Unbekannte erschien am Samstagabend in der Tankstelle an der Arnulfstraße, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er zog die Waffe und forderte Geld. Der 24-jährige Kassierer gab ihm den Inhalt der Kassenschublade, den der Räuber in einem Beutel mitnahm. Er flüchtete unerkannt zur Paul-Schmidt-Straße. Der Kassierer blieb unverletzt.

+++ 4. Juni +++

Pankow: Autobahnauffahrt nach Unfall gesperrt

Die Autobahnauffahrt auf die A114 in Pankow-Heinersdorf ist wegen eines Verkehrsunfalls gesperrt worden. Die Sperrung zwischen der Rothenbachstraße und Am Feuchten Winkel soll nach Aussage einer Polizeisprecherin voraussichtlich den gesamten Samstag andauern. Fahrzeuge, die stadteinwärts fahren, werden ab der Pasewalker Straße abgeleitet, stadtauswärts über die Ausfahrt Am Feuchten Winkel.

Grund für die Sperrung: Ein Lkw war aus noch unbekannten Gründen im Baustellenbereich der Bundesstraße 109 von der Fahrbahn abgekommen und über die Mittelleitplanke auf die Gegenfahrbahn gerast. Dabei streifte der Lastwagen ein entgegenkommendes Auto, wie die Polizeisprecherin sagte. Die Autofahrerin habe leichte Verletzungen erlitten. Der Lkw-Fahrer sei - möglicherweise ebenfalls verletzt - vom Unfallort geflüchtet.

+++ 3. Juni +++

Festnahmen nach Transporter-Diebstahl

In Charlottenburg-Nord hat die Polizei in der vergangenen Nacht drei Autodiebe geschnappt. Die Männer im Alter von 43, 42 und 36 Jahren waren den Beamten gegen 22 Uhr auf der Adam-von-Trott-Straße aufgefallen, wo sie ihren Pkw, einen Renault, parkten und dann mehrfach Türen eines unweit davon abgestellten Transporters der Marke Fiat Ducato öffneten und wieder schlossen. Zwei der drei Männer stiegen kurz darauf wieder in den Renault, während der Transporter wegfuhr. Diesen konnten die Einsatzkräfte auf der A 100 stoppen und den Fahrer festnehmen. Die beiden anderen wurden kurz darauf im Bereich der General-Ganeval-Brücke angehalten und festgenommen.

Radfahrerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Mit schweren Kopfverletzungen ist eine Radfahrerin am Donnerstagabend in ein Krankenhaus gebracht worden, nachdem sie in Tiergarten von einem Auto erfasst worden war. Die 57-Jährige war bei Überqueren der Fahrbahn der Straße des 17. Juni vom Auto einer 61-Jährigen erfasst worden, die vom Großen Stern in Richtung Brandenburger Tor abbog. Zeugen sagten, die Autofahrerin sei bei roter Ampel gefahren. Eine bei ihr freiwillig durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von null Promille. Die Ermittlungen dauern an.

Motorradfahrer erfasst Fußgänger

In Mariendorf kam es am Donnerstagabend zu einem schweren Unfall zwischen einem Motorradfahrer und einem Fußgänger, der sich dabei schwere Kopfverletzungen zuzog. Der 59-Jährige überquerte die  Rathausstraße als ihn der 20-jährige Biker mit seiner Maschine erfasste. Genau wie der Passant stürzte auch der junge Mann, der samt Maschine über den Asphalt rutschte und sich dabei Hautabschürfungen an den Beinen zuzog. Dabei wurden auch drei parkende Autos beschädigt. Alarmierte Rettungskräfte brachten beide Männer in umliegende Krankenhäuser, aus dem der 20-Jährige nach ambulanter Behandlung wieder entlassen wurde, während der 59-Jährige stationär verblieb. Die Ermittlungen – insbesondere zur gefahrenen Geschwindigkeit – dauern an.

Mann in Prenzlauer Berg homophob beleidigt und mit dem Tode bedroht

Auf einem Sportplatz an der Choriner Straße in Prenzlauer Berg kam es am Donnerstagnachmittag zu homophoben Beleidigungen. Wie die Polizei berichtet, kam ein 33-Jähriger auf den Sportplatz, und wollte an die Sportgeräte gehen, an denen bereits ein 46-Jähriger trainierte. Doch dort sollte er gar nicht ankommen, denn der ältere begann sofort, ihn homofeindlich zu beleidigen und damit zu drohen, ihn zu töten.

Der 33-Jährige verließ den Sportplatz und alarmierte die Polizei. Die rückte an und vernahm den 46-Jährigen. Der behauptete, der 33-Jährige hätte ihn angebaggert. Nach der Feststellung seiner Identität entließen die Polizeieinsatzkräfte den Tatverdächtigen. Der Staatsschutz ermittelt.

Wohnhaus brennt in Tempelhof

Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg hat in der Nacht zu Freitag ein Wohnhaus gebrannt. Ein Bewohner musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden, wie die Feuerwehr mitteilte. Das Feuer war aus noch ungeklärter Ursache am Freitagmorgen am Dach des viergeschossigen Hauses in der Friedrich-Wilhelm-Straße ausgebrochen. Die Feuerwehr war mit 77 Kräften im Einsatz, um den Brand zu löschen. Am Morgen kontrollierten sie die Dachkonstruktion und suchten nach verbliebener Glut.

+++ 2. Juni +++

Halensee: Radfahrerin (86) bei Unfall schwer verletzt

Eine 86 Jahre alte Radfahrerin ist bei einem Unfall mit einem Lastwagen in Berlin-Halensee schwer verletzt worden. Der Fahrer wollte am Donnerstagmorgen auf dem Kurfürstendamm rechts in die Schwarzbacher Straße abbiegen, wie die Polizei mitteilte. Demnach soll die Frau, die den Angaben zufolge auf dem Radweg fuhr, vom Anhänger des Sattelzugs überfahren worden sein. Der 23 Jahre alte Fahrer bemerkte den Unfall laut der Mitteilung der Polizei offenbar nicht und fuhr zunächst weiter. Er wurde gestoppt und überprüft.

Steglitz: Brand in Kinderarztpraxis

Eine Kinderarztpraxis hat in der Schlossstraße in Berlin-Steglitz gebrannt. Nach Angaben der Berliner Feuerwehr liegt die Praxis in der ersten Etage eines Mehrfamilienhauses. Die Feuerwehr habe am Donnerstagmorgen eine weitere Ausbreitung der Flammen auf die anderen Etagen verhindert. Es gab keine Verletzten. Insgesamt seien 46 Kräfte der Berliner Feuerwehr im Einsatz gewesen. Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens sind noch nicht bekannt.

Tiergarten: Radfahrer knallt gegen sich öffnende Autotür – schwer verletzt

Am Mittwochvormittag ist ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall in Tiergarten schwer verletzt worden, als er gegen eine Autotür krachte. Ein 40 Jahre alter Mann öffnete in der Klingelhöferstraße die Fahrertür seines Wagen als ein 41-jähriger Radler dagegen prallte. Er stürzte und erlitt schwere Verletzungen am Kopf, die in einem Krankenhaus intensivmedizinisch behandelt werden müssen. Die Polizei ermittelt.

Mitte: Fußgänger angefahren und schwer verletzt

Ein Fußgänger ist in Berlin-Mitte von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Rettungskräfte brachten den 46-Jährigen mit Verletzungen am Kopf und am Arm in ein Krankenhaus, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann am Mittwochabend am Leipziger Platz unvermittelt auf die Fahrbahn getreten und dort von dem Wagen eines 57-Jährigen erfasst worden.

+++ 1. Juni +++

Gesundbrunnen: Mädchen mit Schreckschusswaffe bedroht

Zwei Jugendliche haben am Dienstagnachmittag in Gesundbrunnen mehrere Kinder mit einer Schreckschusswaffe bedroht und dabei in die Luft geschossen. Die bedrohten vier Mädchen im Alter von elf bis zwölf Jahren saßen auf einer Bank in der Exerzierstraße, als sich ihnen die beiden Jugendlichen näherten. Einer von ihnen zog dann eine Schusswaffe, zwang die Mädchen zum Aufstehen, sonst würde er schießen. Dazu hielt er einem Mädchen die Waffe an den Kopf. Die Mädchen standen auf, woraufhin der Jugendliche mehrmals in die Luft schoss. Anschließend flüchtete das Duo. Eine Zwölfjährige erlitt ein Knalltrauma. Alarmierte Polizisten suchten die nähere Umgebung ab und konnten einen tatverdächtigen 15-Jährigen festnehmen. Weitere Ermittlungen führten zu seinem gleichaltrigen, mutmaßlichen Mittäter, der auch geschossen haben soll.

Bei einer Wohnungsdurchsuchung in der in der Seestraße wurde die Tatwaffe, eine Schreckschusswaffe gefunden. Der Schütze wurde ebenfalls festgenommen und kam für erkennungsdienstliche Maßnahmen in einen Polizeigewahrsam. Anschließend musste er von seinem Vater wieder abgeholt werden. Der erstgenannte 15-Jährige wurde seiner Mutter übergeben. Die Ermittlungen dauern an .

Mitte: E-Scooter-Fahrer verunglückt auf der Straße Unter den Linden

Ein 20-Jähriger hat am Dienstagabend bei einem Verkehrsunfall in Mitte schwere Verletzungen erlitten. Wie die Polizei mitteilt, war der junge Mann mit einem E-Scooter unterwegs, als er mit dem abbiegenden Auto einer 29-Jährigen an der Kreuzung zur Straße Unter den Linden zusammenstieß. Der E-Scooter-Fahrer kam mit Rumpfverletzungen in ein Krankenhaus. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur genauen Unfallursache auf.

Spandau: Kontrolle verloren – BVG-Bus demoliert acht Autos

In Berlin-Spandau hat es einen Unfall mit einem Linienbus der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und mehreren parkenden Fahrzeugen gegeben. Der Fahrer des Busses hatte am frühen Mittwochmorgen aus bislang ungeklärter Ursache in der Gartenfelder Straße die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und geriet auf die Gegenfahrbahn, wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte. Dabei soll er mehrere Fahrzeuge gerammt haben, die dadurch gegeneinander geschoben wurden. Insgesamt wurden acht Autos beschädigt.

Der Busfahrer erlitt bei dem Vorfall leichte Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Gartenfelder Straße war zur Unfallaufnahme auf Höhe der Berthold-Schwarz-Straße gesperrt. Die Ermittlungen dauern an.

Schöneberg: 10-Jähriger bei Unfall schwer verletzt

Am Dienstagnachmittag ist ein Kind bei einem Verkehrsunfall in Schöneberg schwer verletzt worden. Der Junge war gegen 17.20 Uhr am Vorarlberger Damm aus einem in zweiter Reihe haltendenden Fahrzeug ausgestiegen und hatte dann vor dem Pkw die Fahrbahn überquert. Dabei wurde es vom Wagen eines 33-Jährigen erfasst. Der Zehnjährige stürzte und wurde schwer am Kopf verletzt. Rettungskräfte brachten ihn zur Behandlung in ein Krankenhaus. Für die Verkehrsunfallaufnahme war der Vorarlberger Damm für rund drei Stunden komplett gesperrt.

Mehrere Autos in Kreuzberg und Moabit angezündet

Die Feuerwehr löschte die brennenden Autos in der Otto-Dix-Straße in Moabit. Pudwell

Mehrere Autos haben in der Nacht zu Mittwoch in Berlin gebrannt. Zwei Wagen gerieten in der Lobeckstraße in Kreuzberg in Brand. Das Feuer sei dabei zudem auf einen Bauschuttcontainer übergegangen. Kurze Zeit später brannten vier Fahrzeuge in der Otto-Dix-Straße in Moabit. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. Ob die Vorfälle miteinander in Verbindung stehen, war zunächst unklar.

Friedrichshain: Motorrollerfahrer von Sattelzug erfasst

In Berlin-Friedrichshain ist es in der Nacht zu Mittwoch zu einem folgenschweren Unfall gekommen. Wie Reporter von vor Ort berichten, wurde auf der Warschauer Brücke gegen 23 Uhr ein Motorrollerfahrer vom Fahrer eines Sattelzuges erfasst und schwer verletzt. Der Mann soll vor Ort von Notfallsanitätern und einem Notarzt erstversorgt und zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus transportiert worden sein. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache. Die Warschauer Brücke war für circa eine Stunde voll gesperrt, heißt es.

+++ 31. Mai +++

Schwerer Unfall auf Firmengelände – sieben Verletzte

Bei einem Verkehrsunfall in Brandenburg an der Havel sind sieben Menschen teils schwer verletzt worden. Ein Transporter sei am Dienstagmorgen von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt, teilte die Polizei mit. Rettungskräfte brachten demnach sechs Insassen in umliegende Krankenhäuser, ein Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Nach den Angaben vom Dienstag ereignete sich der Unfall auf einem Firmengelände.

Fußgängerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Schwere Verletzungen erlitt eine Fußgängerin vergangene Nacht im Märkischen Viertel. Die 17-Jährige überquerte gegen 23.30 Uhr gerade die Treuenbrietzener Straße, als sie vom Pkw eines 36-Jährigen erfasst wurde. Rettungskräfte brachten die Verletzte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Raubüberfälle auf Supermärkte

In Berlin hat es zwei Raubüberfälle auf Supermärkte gegeben. Wie ein Sprecher der Polizei am Dienstagmorgen mitteilte, bedrohten zwei Unbekannte am Montagabend kurz vor Ladenschluss einen Mitarbeiter in einem Discounter in Friedrichsfelde mit einer Schusswaffe. Die Täter entwendeten dabei Bargeld aus der Kasse und flüchteten anschließend.

In Charlottenburg wurde ebenfalls am Abend ein Raubüberfall in einem Discounter gemeldet. Demnach bedrohte ein Unbekannter eine Mitarbeiterin und einen Mitarbeiter auch mit einer Schusswaffe. Dabei drängte der Täter sie in die hinteren Räume, wo er sie aufforderte, den Tresor zu öffnen. Der Unbekannte floh anschließend mit dem entwendeten Bargeld. Bei beiden Vorfällen wurde niemand verletzt.

Feuerwehr im Großeinsatz bei zwei Wohnungsbränden

In Berlin hat es in der Nacht zum Dienstag in zwei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern gebrannt. Wie ein Sprecher der Berliner Feuerwehr am Morgen mitteilte, geriet am späten Montagabend eine Küche in einem Mehrfamilienhaus in der Bötzowstraße im Prenzlauer Berg in Brand. Das Feuer im dritten Stockwerk ging dem Sprecher zufolge dann auf das vierte und teils auch auf das fünfte Stockwerk über. Die Feuerwehr war mit 56 Einsatzkräften vor Ort. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.

Kurz darauf wurde in der Wolfgang-Heinz-Straße in Karow ebenfalls ein Brand in einem Mehrfamilienhaus gemeldet. In der Wohnung im zweiten Obergeschoss gerieten am frühen Morgen Küche und Wohnzimmer in „Vollbrand“. Die Feuerwehr war mit 66 Einsatzkräften vor Ort. Aus dem zehnten Stockwerk des elfgeschossigen Hauses mussten Menschen befreit werden. Verletzt wurde jedoch ebenfalls niemand. Die Brandursache ist in beiden Fällen bislang unklar.

Porsche kracht in Taxi

In der Nacht zu Dienstag kam an an der Kreuzung Tauentzienstraße und Nürnberger Straße zu einem Unfall zwischen einem Porsche Panamera und einem Taxi.

Wie es zu dem Unfall gekommen ist, ist noch unklar. Nach ersten Erkenntnissen könnte der Porsche-Fahrer einen kleinen Fahrfehler gemacht haben, was die Kollision auslöste. Das Taxi wurde dabei jedenfalls über die Kreuzung geschleudert und krachte in ein anderes Taxi, das gerade an der roten Ampel stand.

Der Sachschaden ist immens, was vor allem am Porsche liegt. Der kostet neu ab 115.000 Euro.

Der Porsche nach dem Unfall in Charlottenburg. Morris Pudwell

+++ 30. Mai +++

Radfahrerin von Anhänger überrollt

Eine 31 Jahre alte Radfahrerin ist am Sonntag in Westend von einem Anhänger überrollt worden. Ein 56-jähriger Autofahrer, der mit einem Anhänger unterwegs war, hatte die Frau offenbar übersehen, als er von der Königin-Elisabeth-Straße auf den Spandauer Damm einbiegen wollte. Die Radfahrerin, die geradeaus fahren wollte, wurde vom Anhänger überrollt. Sie erlitt schwere Verletzungen am Kopf und kam in ein Krankenhaus.

Immer wieder kommt es vor, dass unachtsame Autofahrer beim rechts abbiegen, Fahrradfahrer übersehen. Diese bezahlen die fehlende Umsicht oft mit schweren Verletzungen oder gar ihrem Leben.

Auto in Spandau in Brand gesteckt

Am Sonntagvormittag bemerkte ein Zeuge in Staaken ein brennendes Auto, zuvor hatte er einen Knall vernommen. Die Flammen schlugen von dem brennenden Mercedes auf einen nebenan stehenden Hyundai über. Die Feuerwehr konnte die Flammen löschen, der Mercedes brannte jedoch komplett aus, das andere Auto wurde schwer beschädigt.

+++ 29. Mai +++

Tankstellenmitarbeiter in Moabit ausgeraubt

Unbekannte sollen einen Tankstellenmitarbeiter in Berlin-Moabit ausgeraubt und ihn mit Pfefferspray verletzt haben. Zwei Männer hätten demnach den 25-Jährigen am späten Samstagabend angegriffen, als er die Tageseinnnahmen von der Tankstelle zum wenige Meter entfernten Bürogebäude in der Quitzowstraße transportierte, teilte die Polizei mit. Sie flohen mit dem Geld. Rettungskräfte hätten vor Ort die Augenreizungen des Mitarbeiters behandelt, hieß es weiter. Nach den Angaben vom Sonntag sind die mutmaßlichen Täter weiterhin flüchtig.

Gruppe verfolgt und attackiert 19-Jährigen in Mitte

Mehrere Unbekannte sollen einen 19-Jährigen in Berlin-Mitte geschlagen, verfolgt und ihn sowie seine Begleiter mit Pfefferspray attackiert haben. Zuvor sei im James-Simon-Park ein Streit zwischen zwei Gruppen eskaliert, teilte die Polizei mit.

Mitarbeiter einer nahegelegenen Bar brachten den jungen Mann demnach in der Nacht zum Sonntag in ihrem Laden in Sicherheit, nachdem er von mehreren Männern einer rund 30-köpfigen Gruppe geschlagen und getreten worden war. Die Angreifer sollen daraufhin Flaschen gegen die Fenster der Bar geworfen haben, beim Eintreffen der Polizei aber geflohen sein - genauso wie der 19-Jährige. Wenig später hätten mehrere Männer ihn und drei Begleiter im Alter von 17 bis 19 Jahren in der Burgstraße mit Pfefferspray angegriffen. Ob es sich dabei um dieselben Angreifer handelt, ist nach Angaben eines Polizeisprechers vom Sonntag unklar.

Rettungskräfte behandelten die vier jungen Männer ambulant vor Ort, wie es weiter hieß. Demnach wollten sie keine Anzeige erstatten. Die Polizei ermittelt wegen Landfriedensbruch und gefährlicher Körperverletzung.

Suche nach vermissten Bootsfahrern am Berliner Wannsee

Ein herrenloses Kanu auf dem Berliner Wannsee hat am Samstag eine größere Suchaktion ausgelöst. Dutzende Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Deutschem Rotem Kreuz und der DLRG hätten dort am Samstagabend nach drei Männern gesucht, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Angestellte der Berliner Bäderbetriebe hatten demnach ein gestrandetes Boot entdeckt, das die Männer zuvor gemietet hatten.

Bei der Suche kamen laut dem Sprecher der Feuerwehr zwölf Rettungsboote zum Einsatz, dazu Taucher, ein Rettungshubschrauber des ADAC und ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkameras. Die Suche sei nach rund 90 Minuten abgebrochen worden, hieß es weiter. Die Männer im Alter von rund 20 Jahren wurden bisher nicht als vermisst gemeldet, wie ein Polizeisprecher am Sonntag sagte - man gehe darum davon aus, dass niemand zu Schaden gekommen sei.

+++ 28. Mai +++

Mariendorf: Motorradfahrer und Sozia bei Unfall schwer verletzt

Ein Motorradfahrer und seine Begleiterin sind in Mariendorf von einem Auto angefahren und dabei schwer verletzt worden. Das Auto sei am Freitagnachmittag beim Spurwechsel auf dem Mariendorfer Damm mit dem Motorrad zusammengestoßen, teilte die Polizei mit. Demnach stürzten der 19 Jahre alte Fahrer und seine 20-jährige Beifahrerin schwer. Sie wurden zur stationären Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Weißensee: Mann pinkelt gegen Polizeiwagen und zeigt Hitlergruß

Ein junger Mann soll in Berlin-Weißensee gegen ein Polizeiauto gepinkelt und den Beamten den Hitlergruß gezeigt haben. Der 18-Jährige habe laut Zeugen den Wagen am Freitagabend mit einer Beleidigung beschmiert und mit weiteren Männern dagegen uriniert, teilte die Polizei mit. Die Polizisten seien währenddessen im Weißenseer Park auf Streife gewesen. Wenig später habe derselbe 18-Jährige im Park einem Beamten im Vorbeigehen den Hitlergruß gezeigt und eine nationalsozialistische Parole gerufen. Die Polizisten nahmen ihn vorläufig fest und erteilten ihm einen Platzverweis. Gegen den 18-Jährigen ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz wegen Beleidigung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Taxifahrer und Passagierin in Spandau mit Pfefferspray angegriffen

Ein 21-Jähriger soll einen Taxifahrer und dessen 82 Jahre alte Passagierin in Berlin-Spandau mit Pfefferspray verletzt haben. Der Fußgänger habe in der Golmer Straße zunächst gegen die Frontscheibe des Taxis geschlagen, teilte die Polizei mit. Als der 55-jährige Taxifahrer daraufhin ausgestiegen sei, habe der Mann ihm das Spray ins Gesicht gesprüht und dabei auch die Seniorin getroffen. Fahrer und Passagierin wurden laut einem Polizeisprecher bei dem Vorfall vom Freitagnachmittag leicht verletzt, mussten aber nicht medizinisch behandelt werden.

Nach den Angaben vom Sonnabend nahmen Polizeibeamte noch vor Ort die Personalien des mutmaßlichen Angreifers auf. Gegen den Mann wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Junge Frau in Friedrichshain von Straßenbahn angefahren

Eine junge Frau ist in Berlin von einer Tram angefahren und dabei schwer verletzt worden. Die 18-Jährige sei in der Nacht zum Sonnabend mit Freunden unterwegs gewesen und habe unvermittelt versucht, die Wühlischstraße in Friedrichshain noch vor einer kreuzenden Straßenbahn zu überqueren, teilte die Polizei mit. Rettungskräfte brachten die schwer verletzte Frau demnach zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Ihre Begleiter blieben unverletzt, genauso wie der 58-jährige Straßenbahnfahrer.

Grunewald: Vier Menschen bei Autounfall verletzt

Bei einem Autounfall in Berlin-Grunewald sind vier Menschen leicht verletzt worden. Der Wagen kam in der Nacht zum Sonnabend von der Koenigsallee ab, überschlug sich und wurde zehn Meter weiter in den Wald geschleudert, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Nach den Angaben vom Sonnabend brachten Rettungskräfte die vier Insassen mit leichten Verletzungen in verschiedene Krankenhäuser. Das Auto wurde demnach mithilfe des technischen Diensts der Feuerwehr aus dem Gestrüpp geborgen. Zur Unfallursache und zur Identität der Verletzten lagen zunächst keine Angaben vor.

Fünf Jugendliche kollabieren bei Rapper-Konzert im Velodrom

Bei einem Konzert im Berliner Velodrom sind am Freitagabend fünf Jugendliche kollabiert. Es bestehe der Verdacht auf eine Vergiftung im Zusammenhang mit Alkohol und Drogen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Sonnabend. Rettungskräfte seien gegen 21 Uhr mit sieben Einsatzwagen ausgerückt und hätten die Jugendlichen betreut. Vier der Betroffenen kamen demnach in Krankenhäuser. Nach Angaben eines Polizeisprechers bestehen keine Anhaltspunkte für eine Straftat. Im Velodrom war am Freitagabend der Berliner Rapper Ufo361 aufgetreten. Zunächst hatte die Berliner Morgenpost berichtet.

Kellerbrand in Mehrfamilienhaus in Altglienicke

Im Keller eines Mehrfamilienhauses in Berlin-Altglienicke hat es gebrannt. Menschen wurden nicht verletzt, wie der Lagedienst der Feuerwehr mitteilte. Im Keller des achtgeschossigen Hauses in der Siriusstraße hatten am Sonnabendmorgen aus noch unbekannter Ursache abgestellte Gegenstände Feuer gefangen. Die Feuerwehr hat gelöscht.

+++ 27. Mai +++

Berlin-Buch: Mit Baseballschläger gegen den Kopf geschlagen - Opfer flieht ins Gleisbett

Brutaler Übergriff am Vatertag im S-Bahnhof Berlin-Buch: Laut Bundespolizei schlug ein 28-jähriger Mann auf dem Bahnsteig auf einen 26-Jährigen mit einem Baseballschläger ein. Der 28-Jährige aus Buch soll einem 26-Jährigen Kreuzberger mit dem Baseballschläger gegen den Kopf geschlagen haben. Der Jüngere erlitt dabei eine zwei bis drei Zentimeter große Platzwunde am Kopf und flüchtete sich ins Gleisbett, wobei er gestürzt sein soll.

Alarmierte Einsatzkräfte der Polizei des Landes Berlin und der Bundespolizei stellten beide Tatbeteiligten vor Ort. Rettungskräfte fuhren den Verletzten mit der der Platzwunde am Hinterkopf sowie Schürfwunden am Körper in ein Krankenhaus. Gegen den 28-Jährigen leiteten die Beamte ein Ermittlungsverfahren ein und stellten den Baseballschläger sicher. Da sie bei der Durchsuchung im Rucksack des 28-jährigen Deutschen ein Küchenmesser mit einer Klingenlänge von 22,5 cm fanden, stellte sie auch dieses präventiv sicher.

Grunewald: Jugendlicher durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt

Ein 16-Jähriger ist bei einer Auseinandersetzung in Berlin-Grunewald durch zwei Messerstiche in den Oberkörper lebensgefährlich verletzt worden. Der Jugendliche wurde in der Nacht zu Freitag zur intensivmedizinischen Behandlung in eine Klinik gebracht, wie Polizei mitteilte. Ob er weiter in Lebensgefahr schwebt, war zunächst nicht klar. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen.

Ersten Erkenntnissen zufolge kam es in der Teufelsseechaussee zu einem Streit zwischen zwei Jugendgruppen. Bei der darauffolgenden Auseinandersetzung soll der Jugendliche verletzt worden sein. Eine der Gruppen aus sechs bis sieben Jugendlichen und Heranwachsenden entkam unerkannt, hieß es.

Brandenburg: Motorradfahrerin stirbt nach Überholmanöver

Eine 21-jährige Motorradfahrerin ist bei einem Verkehrsunfall bei Dobbrikow im Landkreis Teltow-Fläming gestorben. Sie stieß bei einem Überholmanöver am Donnerstagabend mit einem Auto zusammen und prallte dann gegen einen Baum, wie die Polizei in der Nacht zu Freitag mitteilte. Als sie und das Auto auf gleicher Höhe waren, wollte die 23-jährige Autofahrerin nach links abbiegen. Dabei kam es zur Kollision. Die Motorradfahrerin kam von der Straße ab und stieß gegen den Baum. Sie starb noch vor Ort.

Lichtenrade: Mann zusammengeschlagen und lebensgefährlich verletzt - Not-Operation

Ein 29-Jähriger ist in Berlin-Lichtenrade von vier Männern so schwer zusammengeschlagen worden, dass er in einer Klinik notoperiert werden musste. Der Mann trug bei der Attacke am Donnerstagabend in der Groß-Ziethener-Straße einen Schädelbasisbruch, ein Hämatom am Kopf und diverse Schürfwunden davon, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Demnach schwebte der Mann zwischenzeitlich in Lebensgefahr. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen der Tat.

Mehreren Zeugenaussagen zufolge soll das Opfer von vier Männern umringt und von zwei von ihnen ins Gesicht geschlagen worden sein. Der Mann ging zu Boden, die Täter sollen ihn getreten haben, auch gegen den Kopf. Als ein Zeuge heraneilte, der die Männer zuvor durch lautes Brüllen zu vertreiben versucht hatte, liefen diese davon. Der Verletzte ging nach Hause. Zeugen alarmierten die Feuerwehr, die den Mann bewusstlos in seiner Wohnung fand.

+++ 26. Mai +++

Mann sperrt sich aus und will sich mit Polizei-Trick Schlüsseldienst sparen

Mit einer Lügen-Geschichte hat sich ein Mann in Schwarzheide im Landkreis Oberspreewald-Lausitz laut Polizei den Schlüsseldienst sparen wollen. Er hatte sich aus der Wohnung ausgesperrt. Der 31-Jährige habe sich am Donnerstag bei der Polizei gemeldet und gesagt, ein Unbekannter habe ihn aus der Wohnung gelockt, wie die Beamten berichteten. Der polizeibekannte Mann gab an, er komme nicht mehr in die Wohnung, der Fremde sei unter die Dusche gegangen und ein Rauchmelder sei losgegangen. Die Polizei stellte nach eigenen Angaben fest, dass der Mann sich selbst ausgesperrt hatte und mit seiner Geschichte um den Schlüsseldienst herumkommen wollte. Ihn erwarteten ein Strafverfahren wegen Notrufmissbrauchs und die Rechnung der Feuerwehr.

Wohnungsbrand in Neukölln - Mutter und Sohn verletzt

Eine Frau und ihr Sohn sind bei einem Wohnungsbrand in Berlin-Neukölln verletzt worden. Die 44-Jährige und der 15-Jährige erlitten bei dem Feuer in der Nacht zu Donnerstag in der Emser Straße Rauchgasvergiftungen, der Jugendliche zog sich zudem eine Brandverletzung zu, sagte eine Polizeisprecherin. Die beiden wurden in eine Klinik gebracht. Ein Brandkommissariat ermittelt. Nach Angaben der Sprecherin wird bislang von fahrlässiger Brandstiftung ausgegangen. Die Feuerwehr hatte zunächst von zwei verletzten Minderjährigen berichtet.

Laut Polizei und Feuerwehr befand sich die Brandwohnung im vierten Stock eines fünfgeschossigen Wohnhauses. Die etwa 70 Quadratmeter große Wohnung habe vollständig in Flammen gestanden. Auf andere Wohnungen habe der Brand nicht übergegriffen, hieß es.

Seniorin fährt mit Elektromobil Böschung hinunter - schwer verletzt

Eine 89-jährige Frau ist mit einem Elektromobil in Prenzlau in der Uckermark eine Böschung hinuntergerollt und hat sich beim Sturz schwerste Verletzungen zugezogen. Die Frau sei am Mittwoch aus bisher unbekannten Gründen nahe dem Stadtpark vom Gehweg abgekommen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Sie sei aus dem Elektromobil gefallen und habe sich Schädelverletzungen zugezogen. In Verbindung mit ihrem Alter könnten die Verletzungen lebensgefährlich sein, sagte ein Polizeisprecher. Die Frau kam mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Die Polizei sperrte den Bereich für die Landung des Hubschraubers ab.

Gasleck in Wohngebiet: Anwohner müssen Häuser verlassen

Ein Gasleck hat in einem Wohngebiet in Großbeeren (Landkreis Teltow-Fläming) für Aufregung gesorgt. Das Leck sei am Mittwoch bei Bauarbeiten an der Straße im Ortsteil Diedersdorf entstanden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Acht Anwohner hätten deshalb ihre Häuser verlassen müssen. Die Polizei sperrte die Straße vorläufig. Nach etwa eineinhalb Stunden gab es Entwarnung: Der Netzbetreiber habe das Gasleck abdichten können. In Lychen in der Uckermark war vor rund zwei Wochen ein Doppelhaus explodiert. Dort war Gas ausgetreten. Eine Frau war schwer verletzt worden.

Baumschulenweg: Biker fährt Senior (87) auf Fahrrad um – schwer verletzt

Ein 87-Jähriger Mann ist am Mittwochvormittag im Ortsteil Baumschulenweg von einem Motorrad erfasst und schwer verletzt worden. Laut Polizei stand der Senior mit seinem Fahrrad quer zur Fahrbahn auf dem rechten Fahrstreifen der Forsthausallee. Ein 65 Jahre alter Mann wollte auf seinem Motorrad rechts an ihm vorbeifahren, erfasste ihn aber dabei. Der 87 Jahre alte Mann erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen am Kopf. Rettungskräfte brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Motorradfahrer blieb unverletzt.

Zwei kleine Jungen in verkehrsberuhigter Straße Kreuzbergs angefahren: Schwer verletzt

Bei einem Unfall in der Graefestraße (Kreuzberg) wurden zwei kleine Kinder schwer verletzt. Ein Audifahrer (19) war am späteren Mittwochnachmittag laut Polizei mit Schrittgeschwindigkeit unterwegs, als er die im verkehrsberuhigten Bereich der Straße spielenden Jungen (2, 4) anfuhr. Sie erlitten so schwere Kopfverletzungen, dass sie stationär im Krankenhaus aufgenommen werden mussten.

Reifen eines Polizeiautos in Neukölln zerstochen

Der Einsatz von Zivilbeamten in der Neuköllner Schudomastraße endete damit, dass sie nicht mit ihrem Auto wegfahren konnten: Während die Polizisten am frühen Mittwochabend einem Verdacht von Hehlerei nachgingen, zerstachen unbekannte Täter alle vier Reifen des abgestellten Fahrzeugs.

+++ 25. Mai +++

Motorraddiebe in Tempelhof auf frischer Tat erwischt: Festnahme, Komplize entwischt

Nacht für Nacht werden vorwiegend hochwertige Motorräder von Berlins Straßen geklaut, doch in der Nacht zu Mittwoch klickten in  Tempelhof die Handschellen. Der Bike-Besitzer wurde gegen 3.20 Uhr in der Hoeppnerstraße auf die ausgelöste Alarmanlage seines Gefährts aufmerksam. Als er aus dem Fenster schaute, sah er zwei Unbekannte, wie diese gerade die Hecktüren eines Transporters schlossen und sich dann zu Fuß entfernten. Der Transporter brauste davon. Vom 37-jährigen Besitzer alarmierte Einsatzkräfte konnten das Fahrzeug an der Autobahnabfahrt Johannisthaler Chaussee anhalten. Das entwendete Motorrad befand sich noch an Bord, der 22-jährige Fahrer wurde festgenommen und der Kriminalpolizei überstellt. Der Komplize entwischte. Der Fahrer kam zunächst in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Berlin wieder auf freien Fuß.

Schönefeld: Brandanschlag auf Auto von Berliner Kriminalpolizistin

Auf das Auto einer Berliner Kriminalpolizistin aus dem Landeskriminalamt (LKA) ist mutmaßlich von Linksextremisten ein gezielter Brandanschlag verübt worden. Der Wagen sei in der Nacht zu Dienstag vor ihrem Haus in Schönefeld bei Berlin angezündet worden, schrieben anonyme Autoren auf einer linksradikalen Internetseite. Die Berliner Polizei bestätigte den Fall, ermittelt werde aber in Brandenburg. Die Polizistin arbeitet im LKA im Bereich Staatsschutz, der für politisch motivierte Straftaten zuständig ist, also etwa für Linksextremisten und Rechtsextremisten.

In dem langen Bekennertext wird gedroht, der Angriff sei ein Zeichen, dass „die Anonymität auch höherer Verantwortlicher des Repressionsapparates niemals sicher ist“. Man kenne die genaue Adresse der Frau und hätte sich auch „physisch und direkter (...) treffen können“. Man habe Polizisten „mehr im Blick als es ihnen wahrscheinlich lieb ist“. Genannt werden die Adresse der Frau, ihre Automarke, ihr Autokennzeichen und ihre Parkgewohnheiten.

Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Stephan Weh, sprach von einer „unglaublich perfiden“ Tat. „Das ist ein massiver Angriff auf den Privatbereich und wir erwarten, dass Berlins Politik hier geschlossen Farbe bekennt und diesen Terrorismus als solchen benennt.“

Polizei fasst deutsch-polnische Enkeltrick-Bande

ach umfangreichen Ermittlungen ist der deutschen und polnischen Polizei ein Schlag gegen eine sogenannte Enkeltrick-Bande gelungen. 20 mutmaßliche Mitglieder der polnisch-deutschen Bande wurden in Berlin, weiteren deutschen Städten und Polen in den vergangenen Wochen festgenommen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. In Deutschland, Schweden und Österreich seien fast 100 Taten mit einer Schadenssumme von 3,4 Millionen Euro verhindert worden.

Die deutschen und polnischen Täter arbeiteten demnach mit dem Trick einer «Verkehrsunfalllegende. Sie riefen arglose Menschen an und behaupteten, ein Familienmitglied habe einen Autounfall verursacht und müsse nun eine hohe Kaution stellen, um nicht ins Gefängnis zu müssen. Dann wurde jemand geschickt, um das Geld abzuholen.

Zwei Verdächtige konnten in Polen festgenommen werden, 18 weitere, mutmaßliche Abholer des Geldes, in Deutschland. In Berlin fasste die Polizei vier Männer im Alter von 19, 27, 46 und 53 Jahren und zwei Frauen im Alter von 45 und 52 Jahren. Bei Durchsuchungen beschlagnahmte die Polizei Bargeld, Mobiltelefone und Laptops. An den Ermittlungen war neben dem LKA Berlin auch die europäische Polizei EUROPOL, die polnische Polizei sowie Polizei und Staatsanwaltschaften in Hamburg, Köln und Osnabrück beteiligt.

Mehrere brennende Fahrzeuge in Berlin

In Berlin sind mehrere Autos in Brand geraten. Wie eine Sprecherin der Polizei am Morgen mitteilte, brannte am späten Dienstagabend ein Kleintransporter in der Forckenbeckstraße in Berlin-Charlottenburg. Wenige Stunden später wurde dann ein weiterer brennender Kleintransporter im Vierwaldstätter Weg in Reinickendorf gemeldet. Nach Angaben der Polizei wurden bei dem Feuer in Reinickendorf zwei weitere Fahrzeuge beschädigt.

In der Nacht zu Mittwoch brannte einem Sprecher der Feuerwehr zufolge zudem Müll unter einem Auto in Berlin-Kreuzberg in der Nostitzstraße. Das Feuer konnte gelöscht werden und der Wagen trug demnach keinen größeren Schaden davon. Kurz darauf wurden die Einsatzkräfte außerdem zu einem brennenden Container in der nahegelegenen Zossener Straße gerufen. Verletzt wurde bei den Bränden niemand. Ein Brandkommissariat hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

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