Bahnhofsviertel in Frankfurt/Main. Foto: dpa/Dedert

Im Frankfurter Bahnhofsviertel hat die Polizei auf einen Mann geschossen, der mit Messern auf zwei Beamte losgegangen war. Eine Funkstreife war am Samstagabend in die Gegend entsandt worden, nachdem mehrere Anrufe wegen Streitigkeiten eingegangen waren, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Vor Ort wurden demnach zwei Männer angetroffen, deren Personalien aufgenommen werden sollten.

Währenddessen näherte sich den Angaben zufolge ein mit zwei Messern bewaffneter Mann von hinten den Beamten. Bevor der Unbekannte zustechen konnte, gelang es einem der Polizisten, seinen Kollegen zur Seite zu ziehen. Der Mann sei jedoch wieder auf die Beamten zugegangen und habe die mehrfache Aufforderung, die Waffen fallen zu lassen, ignoriert. Daraufhin habe einer der Beamten einen Schuss abgegeben, der den Angreifer im Oberschenkel traf.

Dem Mann wurden die beiden Küchenmesser entwunden. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten in ein Krankenhaus. Bei dem Angreifer handelt es sich laut Polizeiangaben um einen 26-jährigen marokkanischen Staatsangehörigen. Sein Motiv sei bislang unbekannt. Die Ermittlungen in der Sache dauerten an.