Mit einer gezielten Aktion will die Berliner Polizei nach Pfingsten gegen illegale Autorennen vorgehen. Foto: imago images / Marius Schwarz

Mit einer gezielten Aktion will die Berliner Polizei nach Pfingsten gegen illegale Autorennen vorgehen. Von Dienstag an rund zwei Wochen lang (2. bis 14. Juni) werde man dazu sämtliche Technik zur Geschwindigkeitskontrolle sowie zahlreiche zivile Streifen einsetzen, kündigte die Polizei am Samstag an.

Hintergrund seien steigende Fallzahlen, hieß es. Fast täglich müssten trotz hoher Strafen «unverantwortliche Raserinnen und Raser» aus dem Verkehr gezogen werden. Beobachtet würden inzwischen deutlich weniger Rennen mit zwei Teilnehmern als «Alleinrennen», so die Polizei.

Der Fokus der Aktion soll auf Autobahnen und anderen Hauptverkehrsadern liegen, darunter Kurfürstendamm, Hauptstraße, Adlergestell, Hasenheide und Sonnenallee. Diese Straßen seien als Raserstrecken und für «auffällige Fahrweisen» bekannt, heiß es. Die Beamten wollen auch auf sogenannte Profilierungsfahren achten, bei denen Autofahrer zum Beispiel mit aufheulenden Motoren und lauter Musik unterwegs sind, um die Aufmerksamkeit der Passanten zu erregen.

Die Polizei wies auf verschärfte Bußgelder hin: Bei einer Tempoüberschreitung ab 21 Kilometer pro Stunde im Stadtgebiet werde inzwischen ein Fahrverbot verhängt, die Geldstrafen für Profilierungsfahrten seien von 20 auf mindestens 100 Euro erhöht worden.