Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei.
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei. dpa/Christoph Soeder

+++ 24. September +++

Irrer Raser liefert sich Verfolgungsjagd mit Berliner Polizei

Ein irrer Raser  hat sich in Berlin-Reinickendorf eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert und dabei mehrere Unfälle gebaut. Eine Zivilstreife wollte den Wagen am Freitagabend in der Residenzstraße kontrollieren, wie die Beamten am Samstag mitteilten. Der 23-jährige Fahrer gab jedoch Gas und flüchtete, als der Polizeiwagen Blaulicht und Martinshorn einschaltete.

Der Mann raste mit überhöhter Geschwindigkeit durch Reinickendorf, verfolgt von der Polizei. Beim Abbiegen in die Breitkopfstraße verlor er die Kontrolle und stieß mit zwei geparkten Autos zusammen. Dennoch raste der 23-Jährige danach immer noch weiter und krachte bei einem erneuten Abbiegen von der Raschdorfstraße in die Sommerstraße in drei geparkte Fahrzeuge. Dort musste ein Fußgänger beiseite springen, um nicht angefahren zu werden.

Der 23-Jährige flüchtete danach zu Fuß. Die Polizisten holten den Mann jedoch ein und nahmen ihn vorläufig fest. Bei der Überprüfung seiner Personalien wurde festgestellt, dass er keinen Führerschein hatte. Sein Beifahrer, der ebenfalls zu Fuß flüchtete, entkam.

Motorradfahrer von Auto erfasst und schwer verletzt

Ein Motorradfahrer ist in Berlin-Friedrichshain von einem Autofahrer beim Spurwechsel erfasst und schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Samstagmorgen mitteilte, war der 20-jährige Autofahrer am Freitagnachmittag auf der Mühlenstraße unterwegs, als er von der rechten auf die linke Spur wechselte. Dabei erwischte er den 40 Jahre alten Motorradfahrer, der daraufhin stürzte. Das Motorrad wurde durch die Luft geschleudert. Der 40-Jährige kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt. Die Polizei ermittelt nun zum Unfallgeschehen.

+++ 23. September +++

Lichterfelde: Motorradfahrer (74) will überholen und wird von Auto durch die Luft geschleudert

In Berlin-Lichterfelde ist am Donnerstagmorgen ein Motorradfahrer (74) mit einem PKW zusammengestoßen und schwer verletzt worden. Laut Polizei wollte die 55-jährige Autofahrerin auf der Wismarer Straße nach links auf den Lidl-Parkplatz abbiegen. In diesem Moment soll der Senior-Biker versucht haben, über die Gegenfahrbahn zu überholen, wodurch es zum Zusammenstoß kam. Der Mann wurde durch die Luft geschleudert und blieb dann, kaum ansprechbar, am Boden liegen. Nach erfolgter Erstversorgung wurde er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Messermann bedroht Reisende im Regionalexpress nach Cottbus

Am Donnerstagnachmittag hat die Polizei einen 57-Jährigen im Regionalexpress von Leipzig nach Cottbus festgenommen, nachdem dieser einen mitreisenden Fahrgast mit einem Messer bedroht hatte. Zuvor hatte er wirre Aussagen gemacht, weshalb sich zwei vor ihm sitzende Fahrgäste umsetzten. Wenig später kam der 57-Jährige auf diese beiden Mitreisenden zu, bedrohte sie und hielt einem der beiden dabei ein Messer an den Hals. Dieser konnte seinen Angreifer jedoch abwehren und festhalten.

Ein mitreisender Bundespolizist in Uniform, der sich nach Dienstschluss auf dem Weg nach Hause ebenfalls im Waggon befand, bemerkte die Situation, überwältigte den Mann und nahm ihn vorläufig fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,73 Promille.

Moabit: Bombenfund – 9000 Menschen müssen Häuser verlassen

Wegen der Entschärfung einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Berlin-Moabit müssen am Montagvormittag tausende Menschen Wohnungen und Büros verlassen. Außerdem werden der Großmarkt an der Beusselstraße geräumt, der S-Bahnverkehr unterbrochen und mehrere Straßen gesperrt, teilte die Polizei mit. Ab 8.00 Uhr wird ein Sperrkreis mit einem Radius von 500 Metern eingerichtet.

Insgesamt seien 9000 Menschen betroffen. Die Evakuierung soll mehrere Stunden dauern. Das Bezirksamt Mitte richtet Sammelstellen ein, Shuttle-Busse fahren dorthin.

Die 50-Kilogramm-Bombe wurde bei Bauarbeiten an der Sickingenstraße westlich der Beusselstraße gefunden. Am Montag soll sie kontrolliert gezündet und so entschärft werden. Die Polizei forderte die Menschen auf: „Bitte verlassen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit am Montag ab 8.00 Uhr den Sperrkreis.“ Über den Twitterkanal Einsatz der Berliner Polizei soll es weitere Informationen geben. Die S-Bahn auf dem Ring fährt zeitweise nicht zwischen Beusselstraße und Jungfernheide.

Zehlendorf: Radlerin fährt Kind (3) an

Am Donnertagmorgen ist ein 3-jähriges Kind in Zehlendorf bei einem Unfall verletzt worden, als es auf dem Teltower Damm plötzlich zwischen parkenden Autos auf den Fahrradweg lief. Eine 57-jährige Radfahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr den Jungen an. Er fiel auf den Kopf und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Spandau: Streit unter Hundebesitzern endet in Messer-Attacke

Heftiger Streit am Donnerstagnachmittag in Spandau: Zwei Hundebesitzer waren in der Straße „An der Kappe“ heftig aneinander geraten. Dabei zog ein 40-Jähriger plötzlich ein Messer und stach seinem seinem 37-jährigen Gegner in den Bauch. Dann versuchte der Mann zu flüchten , wurde aber von Zeugen gestellt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Nach Feststellung seiner Identität konnte er wieder gehen. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er notoperiert wurde.

Berliner Polizei warnt: Fake-Mails der Bußgeldstelle im Umlauf 

Die Berliner Polizei hat vor gefälschten Mails mit angeblichen Terminbestätigungen der Bußgeldstelle gewarnt. Die Fake-Mails kursierten aktuell, schrieb die Polizei am Freitag bei Twitter. „Haben Sie keinen Termin vereinbart, öffnen Sie keinesfalls den Anhang“, betonte die Polizei. „Erwarten Sie eine Terminbestätigung, prüfen Sie den genannten Termin in der Mail, bevor Sie den Anhang öffnen.“ Dazu veröffentlichten sie einen Screenshot von einer längeren, auf den ersten Blick echt wirkenden Mail.

Neukölln: Müllcontainer angezündet

In Neukölln brannten in der vergangenen Nacht mehrere Müllcontainer. Ein Anwohner bemerkte gegen 3 Uhr Feuer auf einem frei zugänglichen Müllplatz in der Miningstraße und alarmierte Feuerwehr und Polizei. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen an den Containern, insgesamt wurden fünf Container zerstört und zwölf weitere beschädigt. Derzeit wird von einer Brandstiftung ausgegangen.

Keller in Wohnhochhaus in Mitte brennt 

In der Nacht hat es in einem Wohnhochhaus in Berlin-Mitte gebrannt. Dabei wurde eine Frau verletzt, wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte. Rund 40 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Das Feuer war aus noch ungeklärter Ursache nach Mitternacht im Keller des Hauses in der Spandauer Straße ausgebrochen, der sich in dem Bau mit 19 Stockwerken im vierten Obergeschoss befand. Das Feuer konnte zwar rasch gelöscht werden, wie es hieß. Wegen des starken Rauches mussten aber Teile des Hauses noch stundenlang belüftet werden.

+++ 22. September +++

64-Jähriger nach Polizeieinsatz auf Intensivstation: LKA Berlin ermittelt

Ein Obdachloser ist nach einem robusten Polizeieinsatz in Berlin-Spandau kollabiert und musste reanimiert werden. Der Fall, über den die Berliner Polizei erst jetzt berichtet, ereignete sich bereits am 14. September. Seitdem liegt der 64-Jährige auf der Intensivstation. Laut Polizei waren Einsatzkräfte zur Unterstützung bei der Vollstreckung eines Unterbringungsbeschlusses im Ortsteil Falkenhagener Feld vor Ort. Weil Betreuer und Pflegepersonal den Mann nicht überzeugen konnten, mitzugehen, schritt die Polizei ein. Der aufgebrachte Mann habe sich „mit Tritten, Schlägen und Bissversuchen“ gewehrt, heißt es. Mit Handfesseln führten die Polizisten ihn nach draußen, wo er „weiter massiv Widerstand“ geleistet habe und kollabiert sei. Der Mann musste reanimiert werden. Was genau die Ursache des Zusammenbruchs war, ermittelt nun das LKA Berlin.

Schöneberg: Lkw fährt über Fuß eines Radlers

Verkehrsunfall in Schöneberg am Mittwochvormittag. Ein 26-jähriger Radfahrer fuhr in der Hauptstraße auf der Busspur, wollte kurz nach dem Richard-von-Weizsäcker-Platz auf die mittlere Spur wechseln. Dabei kollidierte er mit dem neben ihm fahrenden Lastwagen eines 33-Jährigen. Der Radler stürzte und sein linker Fuß wurde vom Vorderrad des Lasters überrollt. Der Mann kam in ein Krankenhaus. Die Polizei ermittelt zum genauen Unfallhergang.

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Neukölln: Unfall mit Streifenwagen – eine Schwerverletzte

Bei dem Zusammenstoß eines Polizeiwagens mit einem Auto ist in Neukölln eine 27-jährige Autofahrerin schwer verletzt worden. Die Frau wurde mit einer Beckenverletzung in ein Krankenhaus eingeliefert, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der 33-jährige Beifahrer sowie die drei Beamten in dem Streifenwagen wurden leicht verletzt. Sie mussten ihren Dienst beenden.

Der Polizeiwagen war vor Mitternacht auf der Sonnenallee zu einem Einsatz unterwegs, als die Frau aus der Planetenstraße gefahren kam. Der Streifenwagen hatte nach bisherigen Erkenntnissen Vorfahrt. Bei dem Unfall wurden auch Poller sowie ein Sicherheitszaun auf dem Mittelstreifen der Sonnenallee beschädigt. Wie genau es zu dem Unfall kam, muss noch ermittelt werden.

Schöneberg: Auto in Flammen

Wieder ein brennendes Auto in Berlin. In der Nacht zum Donnerstag mussten Polizei und Feuerwehr nach Schöneberg ausrücken, nachdem die Angestellte eines Backshops gegen 4 Uhr zunächst einen lauten Knall gehört hatte und dann auf einem Parkplatz in der Ebersstraße ein in Flammen stehendes Auto sah. Die Einsatzkräfte löschten das Feuer. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung.

Kampfmittelexperten sprengen Weltkriegsbombe in Oranienburg 

Wegen der Sprengung einer Weltkriegsbombe kommt es an diesem Donnerstag in Oranienburg zu Verkehrseinschränkungen für Autofahrer und die Schifffahrt. Es sei die 217. Bombe, die seit der Wende in Oranienburg unschädlich gemacht werde, sagte die Sprecherin der Stadt. Oranienburg nördlich von Berlin gilt wegen starker Bombardierung im Zweiten Weltkrieg als besonders belastet.

In einem Gebiet von 900 Metern um den Fundort herum werden am Vormittag (ab etwa 9.45 Uhr) die Bundesstraße 273 und ein Teil der Havel gesperrt, wie die Stadt-Sprecherin ankündigte. Anwohner seien kaum betroffen. Mit Hilfe einer Drohne mit Wärmebildkamera werde aber kontrolliert, dass sich keine Pilzsucher und andere Spaziergänger in dem Gebiet aufhalten. Die Sprengung ist laut Stadt dann gegen 11 Uhr geplant. Danach kann der Sperrbereich wieder aufgehoben werden.

+++ 21. September +++

Polizeifunk in Berlin in der Nacht ausgefallen

Der Digitalfunk der Polizei ist in der Nacht auch in Berlin ausgefallen. Die Störung habe mehr als 15 Minuten angedauert, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung über einen bundesweiten Ausfall des Digitalfunks berichtet. Demnach war der Funk in der Hauptstadt zwischen 2.23 Uhr und 2.39 Uhr gestört. Dieser Zeitpunkt wurde von der Berliner Polizei bestätigt. Nach Angaben von Polizeipräsidentin Barbara Slowik war die Berliner Polizei darauf vorbereitet. Die Behörde sei im Vorfeld über Wartungsarbeiten informiert worden.

Diese erfolgten nach Angaben des Polizeisprechers zwischen 1.00 Uhr und 7.00 Uhr. Die Kommunikation mit den Einsatzwagen auf Berliner Straßen sei telefonisch erfolgt. Die Notrufe und das Einsatzleitsystem seien nicht gestört gewesen, betonte der Sprecher.

Niederschöneweide: Kind (11) von Lkw angefahren – Lebensgefahr

Lebensgefährliche Verletzungen erlitt am Dienstagnachmittag ein Junge bei einem schweren Verkehrsunfall in Niederschöneweide. Ein 58-jähriger Lkw-Fahrer war zuvor in der  Oberspreestraße unterwegs, als der Johanna-Tesch-Straße mehrere Kinder aus einem BVG-Bus ausstiege. Die Kinder liefen dann hinter dem Bus auf die Straße. Der Lkw-Fahrer erfasste dabei den Elfjährigen frontal mit seinem Fahrzeug, der dadurch lebensgefährliche Kopfverletzungen erlitt. Ein alarmierter Rettungswagen brachte ihn in die Klinik. Polizeieinsatzkräfte benachrichtigten die Mutter des Jungen und brachten sie zu ihrem Kind. Die Ermittlungen zum Unfall dauern an.

Neukölln: Späti-Räuber (18) überwältigt und festgenommen

Polizisten haben am Dienstagabend in Neukölln einen Räuber festgenommen. Der war nach Angaben des 47-jährigen Inhabers in einen Spätkauf in der Emserstraße gekommen, vermummt mit Kapuze und Corona-Maske und hatte den Besitzer mit einem Messer bedroht, herumgebrüllt und Geld gefordert. Mit Unterstützung eines 53-jährigen Kunden gelang es dem 47-Jährigen, den 18-jährigen Angreifer zu überwältigen und bis zum Eintreffen der alarmierten Polizisten festzuhalten.

Auto brennt in Berlin-Müggelheim 

In der Nacht hat in Berlin-Müggelheim ein Auto gebrannt. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Berliner Feuerwehr am Mittwoch mitteilte. Demnach war das Feuer aus noch unbekannter Ursache kurz nach Mitternacht ausgebrochen. Der am Hirseländerweg abgestellter Wagen brannte komplett ab. Die Feuerwehr löschte den Brand.

+++ 20. September +++

Hochzeits-Korso mit Protz-Karren am Brandenburger Tor gestoppt

Der Autokorso einer Hochzeitsgesellschaft in Luxus-Limousinen und teuren Sportwagen ist von der Berliner Polizei direkt vor dem Brandenburger Tor gestoppt worden. Zwei Autos wurden beschlagnahmt, zwei Führerscheine eingezogen, wie eine Polizeisprecherin am Dienstag sagte.

Die Fahrer des Korsos waren am Montagabend mit Warnblinkern, Hupen, aufheulenden Motoren und ständigem Beschleunigen und Abbremsen schon bei der Anfahrt aufgefallen. Dann fuhr der Korso auf den gesperrten Pariser Platz direkt vor das Tor, wo bei solchen Gelegenheiten von bestimmten Hochzeitsgesellschaften gerne Fotos gemacht werden. Dort waren zufällig Polizisten einer Einsatzhundertschaft, die umgehend die Autos stoppten und die Fahrer kontrollierten.

Der 22-jährige Bräutigam musste seinen Führerschein abgeben, die von ihm gefahrene Limousine einer Edelmarke wurde von der Polizei beschlagnahmt. Eine Radfahrerin zeigte ihn zusätzlich vor Ort wegen gefährlichen Überholens an. Der Führerschein eines 23-jährigen Fahrers und sein Luxuswagen wurden wegen des auffälligen und verbotenen Fahrstils ebenfalls eingezogen. 

Schwerer Raub auf Kiosk – Wer kennt diesen Mann?

Die Polizei Berlin fahndet nach einem Mann, der am 20. April 2022 einen Kiosk in Konradshöhe ausgeraubt hat. Der Tatverdächtige hatte mit einer FFP2-Maske gegen 17.40 Uhr den Laden in der Eichelhäherstraße betreten und den Ladenbesitzer unter vorgehaltener Waffe zur Herausgabe des Geldes gezwungen. Der Bedrohte weigerte sich und versuchte seinerseits, dem Mann die Waffe zu entreißen. Daraufhin flüchtete der Räuber  nach links über die Eichelhäherstraße.

Die Polizei fragt: Wer kann Hinweise zu dieser Person geben?
Die Polizei fragt: Wer kann Hinweise zu dieser Person geben? Polizei Berlin

Die Kriminalpolizei fragt: Wer kennt die abgebildete Person bzw. kann Angaben zu deren Identität oder ihrem Aufenthaltsort machen?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Direktion 1 in der Pankstraße 29 in Gesundbrunnen unter der Telefonnummer (030) 4664-173131 oder per E-Mail an dir1k31@polizei.berlin.de entgegen.

Fußgänger bei Unfall schwer verletzt – Fahrerflucht

Am Montagnachmittag ist die Polizei zu einem Verkehrsunfall im Wedding gerufen worden. Zuvor hatte ein 23-jähriger Fußgänger versucht, die Seestraße im stockenden Verkehr zu überqueren. Im Baustellenbereich kam es laut Zeugen auf dem gesperrten, rechten Fahrstreifen zum Zusammenstoß mit einem dort fahrenden Motorradfahrer. Der Fahrer flüchtet nach dem Unfall unerkannt in Richtung Autobahn. Der Fußgänger erlitt eine offene Fraktur am Bein. Die Polizei ermittelt.

Hellersdorf: Kinderwagen angezündet – Festnahme

In Hellersdorf ist in der Nacht zum Dienstag ein Kinderwagen in Brand gesetzt worden. Gegen 1.15 Uhr hatte eine Anwohnerin in der Erich-Kästner-Straße einen Mann bemerkt, der in einem Innenhof an einem Kinderwagen hantierte. Wenig später bemerkte die Zeugin Flammen an den Wagen und alarmierte Feuerwehr und Polizei. Die Brandbekämpfer löschten das Feuer, konnten jedoch nicht verhindern, dass der Kinderwagen vollständig ausbrannte und ein danebenstehender Wagen durch die Hitze beschädigt wurde. Verletzt wurde niemand. Die Polizei konnte einen tatverdächtigen 28-jährigen Mann in der Nähe des Brandortes festnehmen. Bei einer Atemalkoholkontrolle wurde bei ihm ein Wert von über 2,6 Promille festgestellt. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

Spandau: Schüsse auf Ex-Schwager – 36-Jähriger vor Gericht

Weil er aus Rache auf seinen ehemaligen Schwager geschossen und den Mann erheblich verletzt haben soll, muss sich ein 36-Jähriger ab Dienstag (9.30 Uhr) vor dem Berliner Landgericht verantworten. Die Anklage lautet auf versuchten Mord. Der 36-Jährige soll das Opfer im Januar dieses Jahres im Stadtteil Spandau auf offener Straße attackiert haben. Eine Kugel habe seinen ehemaligen Schwager in den Rücken getroffen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte durch die Tat die Trennung von seiner Schwester rächen und die „Familienehre“ wiederherstellen wollte. Für den Prozess sind bisher sechs Verhandlungstage geplant.

+++ 19. September +++

Kreuzberg: Busfahrer schließt Türen, Rentnerin stürzt - Klinik

Beim Aussteigen aus einem Linienbus in Kreuzberg ist eine 79-jährige Frau wegen der sich schließenden Türen auf den Gehweg gestürzt und schwer verletzt worden. Der Busfahrer fuhr bei dem Vorfall am 8. September weiter - ohne sich zu kümmern, wie die Polizei am Montag mitteilte. Gesucht werden jetzt Zeugen und Helfer der Frau, ermittelt wird wegen fahrlässiger Körperverletzung. Die 79-Jährige erlitt bei dem Sturz an der Haltestelle Gneisenaustraße einen Bruch des Oberschenkels und Blutergüsse. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Vermisste 13-Jährige gefunden

Am Montagabend Abend konnte die vermisste 13-Jährige nach einem Hinweis aus dem Bekanntenkreis in einer Wohnung in Hellersdorf angetroffen werden. Das Mädchen wurde seiner Mutter übergeben.

Busfahrer schließt Türen, Rentnerin stürzt – Polizei sucht Zeugen

Beim Aussteigen aus einem Linienbus in Berlin-Kreuzberg ist eine 79-jährige Frau wegen der sich schließenden Türen auf den Gehweg gestürzt und schwer verletzt worden. Der Busfahrer fuhr bei dem Vorfall am 8. September weiter – ohne sich zu kümmern, wie die Polizei am Montag mitteilte. Gesucht werden jetzt Zeugen und Helfer der Frau, ermittelt wird wegen fahrlässiger Körperverletzung. Die 79-Jährige erlitt bei dem Sturz an der Haltestelle Gneisenaustraße einen Bruch des Oberschenkels und Blutergüsse. 

Stau in Mitte: Demonstranten blockieren Kreuzung

Klimaaktivisten haben ihren Protest in Berlin fortgesetzt und eine Kreuzung blockiert. Dutzende Menschen versammelten sich am Montagvormittag auf der Straße Unter den Linden, Ecke Friedrichstraße. Ein Polizeisprecher sprach von etwa 50 Teilnehmern. Einige von ihnen hätten sich an der Fahrbahn festgeklebt. Andere hielten Transparente und Plakate hoch. Polizisten sperrten den Bereich ab, es kam zu Staus im Bereich der vielbefahrenen Straße.

Schöneberg: Ehepaar bei Verkehrsunfall verletzt

Am Sonntagabend sind in Schöneberg zwei Personen bei einem Verkehrsunfall verletzt worden. Ein 54-jähriger Autofahrer hatte das Ehepaar beim Abbiegen von der Motz- in die Martin-Luther-Straße angefahren, als es gerade die Straße überqueren wollte. Die 51-jährige Frau prallte dabei auf die Windschutzscheibe des Wagens und erlitt dabei schwere Verletzungen am Kopf und am Oberkörper. Sie kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Ihr 48-jähriger Mann hatte leichte Verletzungen am Arm und bedurfte keiner weiteren Behandlung. 

Diebe sprengen Geldautomaten in Prenzlauer Berg: Fette Beute 

In Berlin-Prenzlauer Berg haben Diebe zwei Geldautomaten gesprengt. Dabei sei am Montagmorgen eine nicht unerhebliche Menge Bargeld erbeutet worden, teilte die Polizei mit. Die Täter seien flüchtig. Bei der betroffenen Bankfiliale an der Ecke Marienburger Straße/Prenzlauer Allee wurden den Angaben zufolge durch die Sprengung die Glasscheiben zerstört.

Weltkriegsbombe in Wald in Oranienburg entdeckt

In einem Waldgebiet in Oranienburg ist eine 250 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe entdeckt worden. Kampfmittel-Experten untersuchten, welche Gefahr von der Bombe ausgehe, sagte eine Sprecherin der Stadt am Montag. Unklar war zunächst, ob sie entschärft oder gesprengt werden muss. Im Laufe dieser Woche soll die Bombe unschädlich gemacht werden, wie die Sprecherin sagte. Sie liege an einer morastigen Stelle und müsse erst freigelegt werden. Sollte ein Sperrkreis um den Fundort in der Nähe einer Schleuse nötig sein, wären nur wenige Anwohner betroffen, allerdings eine Wasser- und Bundesstraße. Spaziergänger hatten die Bombe am Sonntag entdeckt.

Missglückter Start: Segelflugzeug stürzt in Pritzwalk ab

In Pritzwalk im Landkreis Prignitz ist ein Segelflugzeug nach einem missglückten Start abgestürzt. Das Flugzeug sei nach dem vorzeitigen Trennen der Schleppleine von einer Windböe erfasst worden, teilte die Polizei am Montagmorgen mit. Daraufhin schlugen die 21 Jahre alte Flugschülerin und ihre 28 Jahre alte Lehrerin bei dem Vorfall am Sonntag mit ihrem Segelflugzeug auf dem Boden auf. Die beiden Frauen blieben unverletzt. Der Schaden am Heck des Segelflugzeugs wird auf 15 000 Euro geschätzt.

+++ 18. September +++

Passanten und Rettungsdienst angegriffen: Festnahme!

Nach Angriffen auf Passanten und einen Mitarbeiter des Rettungsdienstes ist ein 34-jähriger Mann in Berlin-Mitte festgenommen worden. Die Polizei sei am Samstagabend gegen 18.15 Uhr zu einem randalierenden Menschen gerufen worden, teilte ein Sprecher am Sonntag mit. Vor Ort hätten die Beamten beobachtet, wie der Mann in Richtung des Rettungsdienst-Mitarbeiters geschlagen habe. Der 23-Jährige habe dem Randalierer helfen wollen, als dieser gestürzt sei. Der 34-Jährige habe den Helfer aber verfehlt. Zuvor soll der Mann nach Zeugenaussagen in einem Café randaliert und auf dem Weg dorthin Passanten angepöbelt und einen 25-Jährigen angegriffen haben.

Die Beamtinnen und Beamten nahmen den 34-Jährigen fest. Zeugen hätten geschildert, er habe sich aggressiv verhalten, hieß es von der Polizei. In dem Café soll der Mann Tische umgeschmissen haben. Der Polizei habe er gesagt, er habe Drogen genommen. Er habe einen verwirrten Eindruck gemacht. Wegen seines psychischen Zustandes sei er später in ein Krankenhaus gekommen.

Gegen den Mann ermittelt die Polizei nun wegen Körperverletzug und Sachbeschädigung. Weil er sich gegen seine Festnahme gewehrt haben soll und dadurch ein Polizist verletzt wurde, wird auch wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Kellerbrand in Tiergarten, Ursache unklar

In der Nacht zum Sonntag brach im Keller eines Wohnhauses in der Pohlstraße in Berlin-Tiergarten aus bislang ungeklärter Ursache eine Feuer aus. Die Feuerwehr war mit rund 20 Einsatzkräften am Ort und hatte den Brand rasch unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache wird noch ermittelt.

Die Feuerwehr ist zu einem Kellerbrand in Tiergarten ausgerückt.
Die Feuerwehr ist zu einem Kellerbrand in Tiergarten ausgerückt. Morris Pudwell

 Erst in der Nacht zuvor hatte es in Staaken in einem Keller gebrannt. 

Rentnerin (90) zu Boden gerissen und ausgeraubt

Am Sonnabend wurde eine 90 Jahre alte Frau in Mitte ausgeraubt und zu Boden gerissen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei lief die Seniorin gegen 11.30 auf dem Gehweg der Neuen Blumenstraße entlang, als sie von hinten von einem Mann umfasst wurde. Als sie sich umdrehte, habe der Mann nach ihrer Handtasche gegriffen und so lange daran gezogen, bis die Frau zu Boden gerissen wurde und die Handtasche losließ. 

Der Räuber konnte mit der Tasche, in der sich unter anderem Geld und Schlüssel befanden, fliehen. Eine erste Suche der Polizei verlief erfolglos. Die 90-Jährige kam mit einem Hämatom, einer Verstauchung und starken Schmerzen in einer Schulter zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus.

+++ 17. September +++

Polizei geht gegen sogenannte Clankriminalität vor

Um gegen sogenannte Clankriminalität vorzugehen, haben Einsatzkräfte der Polizei und des Zolls gemeinsam mit dem Finanzamt Läden in Prenzlauer Berg, Lichtenberg und Hellersdorf kontrolliert. Nach Angaben der Polizei wurden zwei Bars in der Landsberger Allee, ein Laden für Cannabis-Zubehör in der Danzingerstraße sowie eine weitere Lokalität am Cecilienplatz genauer unter die Lupe genommen.

Demnach konnten die Beamten vier illegale Glücksspielautomaten sowie Drogen und Waffen sicherstellen. Der Einsatz dauerte von Freitagabend 20.30 Uhr bis Samstagmorgen um 2.00 Uhr. Die „B.Z.“ hatte zuvor darüber berichtet.

Abbiegeunfall in Charlottenburg: Radfahrerin verletzt

Eine Radfahrerin ist bei einem Unfall in Berlin-Charlottenburg am Freitagnachmittag verletzt worden. Mit Verdacht auf innere Frakturen sowie diversen Blessuren kam in ein Krankenhaus. Nach Polizeiangaben fuhr die 33-Jährige kurz nach 15 Uhr mit ihrem Rad auf dem Spandauer Damm in Richtung Otto-Suhr-Allee.

Ein 49-Jähriger war in gleicher Richtung unterwegs und bog mit seinem Auto nach rechts in die Sophie-Charlotten-Straße ab, wobei es zur Kollision mit der Frau kam. Diese stürzte über die Motorhaube auf die Fahrbahn und blieb dort liegen. Mehrere Personen, darunter auch ein außer Dienst befindlicher Rettungssanitäter, kümmerten sich um die Verletzte.

Im Anschluss brachte sie der alarmierte Rettungsdienst zur stationären Versorgung in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Auto überschlägt sich am Treptower Park

Ein 37-Jähriger hat sich mit seinem Fahrzeug in Treptow-Köpenick überschlagen und ist dabei schwer verletzt worden. Dabei wurden mehrere andere Autos beschädigt. 

Fußgänger wird von Auto erfasst und stirbt

Ein Fußgänger ist auf einer Landstraße bei Kremmen (Landkreis Oberhavel) von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Der 58-Jährige sei am Freitagabend mehrere Meter durch die Luft geschleudert worden und trotz Reanimation an der Unfallstelle gestorben, sagte ein Polizeisprecher. Demnach war er zuvor von der linken Straßenseite aus auf die Fahrbahn getreten. Der Autofahrer sei mit einem Schock in eine Klinik gekommen. Nach ersten Erkenntnissen hatte er den Mann im Dunkeln übersehen. Zwei Augenzeugen, die mit dem Fußgänger unterwegs waren, seien von Seelsorgern betreut worden.

+++ 16. September +++

Brandenburg: Betrunkener gleich zweimal am Steuer erwischt – Kind angefahren

Dass „doppelt“ in manchen Fällen eben doch nicht „besser hält“ hat ein 54-Jähriger Trunkenheitsfahrer am Donnerstag im brandenburgischen Fürstenwalde/Spree bewiesen. Er wurde am selben Tag gleich zwei Mal aufgegriffen. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Mann zunächst ein Kind angefahren und leicht verletzt. Obwohl die Beamten Führerschein und Autoschlüssel des Trunkenboldes einkassierten, wurde der Mann wenige Stunden nach dem Vorfall erneut am Steuer erwischt – mit noch höherem Pegel als zuvor.

Laut Polizeiangaben stieß der Mann am Donnerstagnachmittag gegen 16.05 Uhr mit einem zwölfjährigen Radfahrer zusammen und ließ den Jungen leicht verletzt zurück. Zeugen stoppten den 54-Jährigen in seinem Renault und konnten ihn festhalten, bis die Polizei eintraf. Weil ein Atemalkoholtest 1,98 Promille ergab, nahmen die Beamten dem Mann Führerschein und Autoschlüssel ab und schickten ihn zunächst nach Hause.

Um 18.30 Uhr ging schließlich ein weiterer Anruf bei den Gesetzeshütern einn. Zeugen hatten einen Schlangenlinien fahrenden Renault gesichtet – der sich als das Fahrzeug des vor wenigen Stunden aufgegriffenen 54-Jährigen herausstellte. Diesmal wurden sogar 2,7 Promille im Blut des Mannes festgestellt. Er musste die Nacht in einer Zelle verbringen und warte nun auf diverse Strafmaßnahmen.

Neukölln: Reizgas in Gymnasium versprüht – fünf Verletzte

Wegen versprühten Reizgases ist ein Gymnasium in Berlin-Neukölln am Donnerstag evakuiert worden. Auf einer Männertoilette sprühte gegen 12.00 Uhr ein bislang Unbekannter das Reizgas, wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte. Fünf Jugendliche und Männer im Alter zwischen 14 und 57 Jahren wurden verletzt. Darunter war ein 16-Jähriger, der in ein Krankenhaus gebracht wurde. Die alarmierte Feuerwehr und die Polizei räumten die Schule, Schüler und Lehrer versammelten sich auf einem benachbarten Friedhof an der Karl-Marx-Straße. Das Schulgebäude wurde belüftet. Der Unterricht wurde für beendet erklärt.

Köpenick: Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Am Freitagmorgen übersah in Köpenick ein 27-jähriger Autofahrer beim Abbiegen von der Annenallee in die Bahnhofstraße ein vorfahrtsberechtigtes Motorrad. Beim Zusammenstoß stürzte der 21-jährige Motorradfahrer und schlitterte mehrere Meter über die Fahrbahn. Er erlitt einen Beinbruch sowie schwere Kopfverletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. 

Biesdorf: Autodieb geschnappt

In der Nacht zum Freitag gingen der Polizei in Biesdorf ein Autodieb ins Netz. Zuvor hatte ein 23-jähriger Passant eine dunkel gekleidete Person bemerkt, die sich an einer Limousine zu schaffen machte. Der Zeuge rief die Polizei, die den verdächtigen Mann noch beim Hantieren an der Stoßstange des Wagens antrafen. Der 30-Jährige versuchte zwar zu flüchten, anscheinend recht unsportlich scheiterte er aber dabei an einem 1,20 Meter hohen Zaun. Es folgten Festnahme und Überstellung an die Kriminalpolizei. 

Lastwagen kippt auf die A10: Fahrer schwer verletzt

Der Lastwagen eines 36-Jährigen ist aus bislang ungeklärter Ursache am Donnerstagabend durch eine Leitplanke der A10 Richtung Potsdam gekracht und auf die Fahrbahn gekippt. Nach Angaben der Polizei wurde der 36-Jährige schwer verletzt in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr geborgen werden. Demnach zog sich der Fahrer mehrere schwerste Verletzungen zu. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus. Die Autobahn 10 war in Folge des Unfalles zwischen den Anschlussstellen Rangsdorf und Genshagen für eine Stunde gesperrt. 

+++ 15. September +++

Besatzung eines Polizeihubschraubers erwischt Kabeldiebe

Die Besatzung eines Hubschraubers der Bundespolizei hat auf einem Überwachungsflug zwei mutmaßliche Kabeldiebe in den Gleisen am Karower Kreuz entdeckt. Mittels verschiedener Werkzeuge, darunter Bolzenschneider und eine Axt, hatte das Duo in der Nacht zu Donnerstag im Nordosten Berlins etwa 60 Meter Baustromkabel einer Bahnbaustelle entwendet und diese zum Abtransport auf ihre Anhänger verladen, wie die Bundespolizei mitteilte.

Die Männer im Alter von 30 und 33 Jahren wurden festgenommen. Die Männer seien der Polizei wegen anderer Gewalt- und Eigentumsdelikte bekannt gewesen, hieß es. Weil es dort zuletzt vermehrt zu Straftaten gekommen ist, wurde das Karower Kreuz aus der Luft überwacht, sagte ein Sprecher.

Zwei Männer überfallen und ausgeraubt

Donnerstagfrüh ist in am S-Bahnhof Gesundbrunnen ein Mann angegriffen und ausgeraubt worden. Ein  Unbekannter hatte ihn zunächst gefragt, ob er eine Zigarette habe. Als der 44-Jährige dies verneinte, riss der Tatverdächtige ihn unvermittelt zu Boden trat mehrfach gegen den Kopf. Anschließend sei er mit dem Rucksack des am 44-Jährigen in einer S-Bahn geflohen. Der 44-Jährige erlitt bei dem Übergriff leichte Verletzungen, welche ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurden. Wenig später kam es an der Putlitzbrücke vermutlich durch denselben Täter zu einem ähnlichen Raub: Auch hier bat der unbekannte Mann einen 62-Jährigen zunächst um eine Zigarette und attackierte ihn dann. Durch Tritte gegen den Kopf und das Gesicht erlitt der Beraubte schwere Kopfverletzungen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Tatverdächtige erbeutete erneut einen Rucksack, ließ den zuvor in Gesundbrunnen gestohlenen Rucksack des 44-Jährigen dafür am Tatort zurück. Nach der Tat flüchtete er in unbekannte Richtung. 

Wedding: Tumult nach fremdenfeindlicher Beleidigung zweier Kinder

Polizeieinsatz am Mittwochnachmittag wegen eines tätlichen Angriffs im Wedding: Zwei Frauen im Alter von 33 und 42 Jahren sollen an der Müller- Ecke und Seestraße zwei Jungen mehrfach fremdenfeindlich beleidigt haben. Die Kinder setzten sich verbal zur Wehr und sollen die beiden Frauen zudem bespuckt haben. Die alkoholisierten Frauen jagten daraufhin die Kinder über den Gehweg, konnten sie aber nicht mehr einholen. Dann begannen sie, wahllos andere Passanten zu beschimpfen und zu bedrängen. Ein Radfahrer verpasste der 33-Jährigen daraufhin einen Kinnhaken, trat ihr in den Rücken. Sie wurde von der Besatzung eines Rettungswagens versorgt, eine weiterführende ärztliche Versorgung benötigte sie nicht. Der Radfahrer war inzwischen verschwunden. Bei weiteren Befragungen brüllten beide Frauen wiederholt Unbeteiligte an, es kam zu tumultartigen Zuständen. Beide Frauen wurden erkennungsdienstlich behandelt und konnten dann gehen. Die Ermittlungen dauern an.

Wieder judenfeindliche Attacke in Berlin

Ein Mann hat am Mittwochnachmittag bei der Polizei eine judenfeindliche Attacke in einer S-Bahn in Charlottenburg-Nord an. Nach den Angaben des 33-Jährigen war er am Dienstag gegen 14.50 Uhr an der Station Jungfernheide in einen Zug der Ringbahnlinie S 41 eingestiegen, als er kurz darauf von einem Fahrgast judenfeindlich beleidigt wurde. Als er sich dies verbat, packte ihn der Unbekannte am Arm. Der Festgehaltene schob den Mann von sich, worauf ein zweiter Mann hinzukam und gemeinsam mit dem ersten Angreifer mit Fäusten gegen den Kopf und Oberkörper des 33-Jährigen schlug. Als ein weiterer Fahrgast dazwischen ging, stieg der Angegriffene am Bahnhof Wedding aus, während das Duo seine Fahrt fortsetzte. Der 33-Jährige trug leichte Blessuren davon. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Neukölln: Busfahrer angegriffen und verletzt

In Neukölln hat ein Mann am späten Mittwochabend einen Busfahrer angegriffen und verletzt. Zeugen zufolge hatte sich ein Fahrgast im Bus der Linie M41 während der Fahrt eine Zigarette angezündet. Der 44 Jahre alte Busfahrer forderte den Unbekannten auf, die Zigarette auszumachen und den Bus beim nächsten Halt zu verlassen. An der Haltestelle Hertzbergplatz ging der Fahrgast zum Ausgang. Der Busfahrer befand sich zu diesem Zeitpunkt außerhalb seiner Fahrerkabine. Als er dorthin zurückkehrte, stieß der Fahrgast ihn gegen den Rücken, woraufhin er stürzte. Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den Männern auf dem Gehweg. Dabei griff der Fahrgast den Busfahrer schließlich auch körperlich an, riss ihn zu Boden, beleidigte ihn und schlug ihm mehrfach ins Gesicht. Der verletzte Busfahrer wurde von alarmierten Rettungskräften zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Prügler wurde von der Polizei festgenommen, kam dann ebenfalls in eine Klinik. Dort verblieb der 34-Jährige aufgrund seines psychischen Zustands stationär. Die weiteren Ermittlungen dauern an. 

Mit gestohlenem Auto unterwegs: 23-Jähriger festgenommen

Ein 23-Jähriger ist von der Polizei bei Joachimsthal im Landkreis Barnim ohne Führerschein und mit einem gestohlenen Auto aufgehalten worden. Die Polizisten seien auf den Wagen aufmerksam geworden, weil die angebrachten Kennzeichen nicht zu dem Modell des Wagens passten, teilte eine Polizeisprecherin am Freitagmorgen mit. Im Kofferraum des Autos fanden die Beamten demnach die richtigen Kennzeichen und stellten fest, dass der Fahrer keinen Führerschein besitzt. Die Polizei geht davon aus, dass der 23-Jährige das gestohlene Auto über die Grenze nach Polen schaffen wollte. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und muss sich nun wegen versuchter Hehlerei, Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

+++ 14. September +++

Alt-Hohenschönhausen: Nach Lärmbeschwerde verprügelt

Am Dienstagabend wurde die Polizei wegen eines tätlichen Angriffs auf einen Mann nach Alt-Hohenschönhausen gerufen. In der Konrad-Wolf-Straße sollen sieben Männer im Innenhof aufgehalten haben, als ein 22-jähriger Bewohner sich gegen 22.30 Uhr wegen des Lärms beschwerte. Daraufhin soll ein 49-Jähriger aus der Gruppe ihn zunächst gefragt haben, ob er denn nicht wüsste, mit wem er es zu tun habe. Dann sei er von dem Mann zu Boden gebracht und geschlagen worden. Drei weitere Männer im Alter von 29 bis 59 Jahren traten und schlugen ebenfalls auf den am Boden Liegenden ein. Er erlitt Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Die vier Tatverdächtigen wurden erkennungsdienstlich behandelt und konnten anschließend ihren Weg fortsetzen. 

Lichtenberg: 80-jährige Seniorin angegriffen und beraubt

Brutaler Raub in der Herbert-Tschäpe-Straße in Lichtenberg: Gegen 1 Uhr war eine 80-jährige Frau auf dem Heimweg, als ein unbekannter Mann sie ansprach und nach dem Weg fragte. Die Seniorin lehnte eine Auskunft zu so später Stunde ab und setzte ihren Weg fort. Kurz darauf griff sie der Mann an, brachte sie zu Boden und trat ihr auf den Arm. Der Räuber entriss ihr die Handtasche und flüchtete in Richtung Oderbruchstraße. Während des Angriffs soll sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine weitere männliche Person aufgehalten haben, möglicherweise ein Komplize. Die Seniorin schaffte es trotz schwerer Verletzungen eigenständig zu ihrem nahegelegenen Wohnhaus, wo Nachbarn die Polizei verständigten. Die Frau erlitt einen Armbruch sowie Hautabschürfungen und kam in ein Krankenhaus. 

Oberschöneweide: Einbrecher geschnappt

In der Nacht zum Mittwoch schnappten Polizisten einen Einbrecher in Oberschöneweide. Eine Zeuge hatte zuvor gesehen, wie ein Mann auf dem Hinterhof eines Hauses der Schillerpromenade versuchte, über ein offenes Fenster in eine Wohnung im Hochparterre einzusteigen. Der Zeuge sprach den Einbrecher an, drohte mit der Polizei und verschloss die Tür zum Hof, damit der Mann nicht flüchten konnte. Die alarmierten Beamten stellten den Einbrecher im Hinterhof auf einem Balkon einer leerstehenden Wohnung und nahmen ihn fest. Wie sich herausstellte, wurde der 33-Jährige bereits wegen eines besonders schweren Fall des Diebstahls per Haftbefehl gesucht. 

Buckow: Autos in Flammen - zehn Fahrzeuge beschädigt

Verletzt wurde bei dem Brand niemand.
Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Pudwell

Insgesamt zehn Fahrzeuge sind in der Nacht zum Mittwoch bei einem Brand in Buckow beschädigt worden. Gegen 1.15 Uhr rückten Polizei und Feuerwehr zu einem Autohandel in der Straße Alt-Buckow aus. Nach den bisherigen Erkenntnissen brach zunächst an einem Audi das Feuer aus. Die Flammen griffen auf vier weitere Fahrzeuge über, welche ebenfalls vollständig ausbrannten. Fünf weitere Wagen wurden durch die enorme Hitze beschädigt. Die Feuerwehr löschte den Brand, bei dem niemand verletzt wurde. Die Ermittlungen wegen Verdachts der Brandstiftung dauern an.

Wedding: Fahrradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Dienstagnachmittag ist es im n Wedding zu einem schweren Unfall gekommen. Ein 61-jähriger Autofahrer kollidierte beim Abbiegen aus der Reinickendorfer Straße in die Pankstraße mit einem 29-jährigen Radler, der eine rote Ampel überfahren hatte. Der Radfahrer schleuderte durch die Luft und blieb auf der Fahrbahn liegen. Eine vorbeikommende Fahrradstreife übernahm die Erstversorgung des Verletzten. Er kam anschließend in ein Krankenhaus.

Verfolgungsjagd bis zur polnischen Grenze

In Küstrin-Kietz im Landkreis Märkisch-Oderland hat die Polizei einen mutmaßlichen Autodieb verfolgt. Ein 32-Jähriger hatte sich mit einem gestohlenen Wagen einer Polizeikontrolle vor der polnischen Grenze entzogen, wie die Polizei am Mittwochmorgen mitteilte. Auf der Flucht am Dienstagmorgen habe der Fahrer unter anderem eine Schranke durchbrochen. Den Beamten gelang es schließlich, den 32-Jährigen mithilfe einer Nagelsperre zu stoppen. Der Mann flüchtete zu Fuß weiter, konnte jedoch gestellt und vorläufig festgenommen werden.

Lichterfeld: Mädchen (9) bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag in Lichterfelde ist ein Kind schwer verletzt worden. Nach bisherigen Ermittlungen wollte das neunjährige Mädchen die Lausanner Straße überqueren, als es vom Wagen eines 87-Jährigen angefahren wurde. Die Neunjährige stürzte auf die Fahrbahn und erlitt Kopfverletzungen. Alarmierte Rettungskräfte brachten es zur stationären Behandlung in eine Klinik. 

+++ 13. September +++

Mariendorf: Potsdamer Landesrabbiner in Berlin angegriffen und antisemitisch beleidigt

Der Landesrabbiner der jüdischen Gemeinde Potsdam ist am Dienstagvormittag in Berlin angegriffen und antisemitisch beleidigt worden. Ariel Kirzon (43) sei als „schrecklicher Scheißjude“ beschimpft und körperlich angegangen worden, wie der RBB nach einem Gespräch mit dem Rabbiner berichtete. Nach Angaben der Polizei ermittelt der Staatsschutz des Landeskriminalamts wegen des Angriffs.

Der Landesrabbiner erstattete nach dem Angriff Anzeige bei der Polizei wegen Körperverletzung und Beleidigung. Sein Sohn habe seit dem Angriff große Angst, sagte der Rabbiner dem RBB.

Kirzon sagte der „Bild“-Zeitung, auch seine Kleidung habe ihn als Juden gezeigt. „Ich war also eindeutig als Jude zu erkennen, als mich plötzlich ein arabisch aussehender Mann beschimpfte und angriff. Er schrie Jude, hob die Hände, fasste mich an. Jeden Moment dachte ich, er schlägt zu.“

Demnach entfernte sich der Täter nach dem Angriff in Richtung des U-Bahnhofs Westphalweg. Da nicht auszuschließen sei, dass er den U-Bahnhof betreten habe, seien die von der dort installierten Videokamera getätigten Aufnahmen gesichert worden, erklärte die Polizei.

Wilhelmstadt: Zwei Autoknacker festgesetzt

In der der Nacht zum Dienstag gingen der Polizei nach einem Einbruch in ein Auto in Wilhelmstadt zwei Langfinger ins Netz. Ein 39-jähriger Zeuge hatte zuvor gesehen, dass sich zwei Männer an einem geparkten Auto zu schaffen machten. Nachdem sie den Wagen geknackt hatten, machte sich einer am Navi-Gerät zu schaffen, der andere stand Schmiere. Der Zeuge alarmierte die Polizei, die die Männer im Alter von 20 und 22 Jahren in der Nähe festnehmen konnten. Die Ermittlungen dauern an. 

Hellersdorf: Junge (5) von Auto angefahren

Bei einem Verkehrsunfall in Hellersdorf ist am Montagnachmittag ein Junge schwer verletzt worden und musste in eine Klinik gebracht werden. Der Fünfjährige war gegen 16 Uhr in der Etkar-André-Straße plötzlich auf die Fahrbahn gerannt und wurde von einem 57 Jahre alten Autofahrer angefahren. Der Junge erlitt Verletzungen am Rumpf und seine Eltern begleiteten ihn in die Klinik. 

Plänterwald: Radfahrerin bei Unfall mit Lkw schwer verletzt

Am Montagmittag ist eine 58-jährige Radfahrerin an der Kreuzung Kiefholzstraße/Dammweg schwer verletzt worden, als eine 42-Jährige mit einem Lkw rechts abbiegen wollte und dabei die Radlerin übersah. Die 58-Jährige geriet zwischen die Zugmaschine und Anhänger und stürzte. Dabei wurde ihr rechter Arm überrollt. Die Verletzte kam in eine Klinik.

Verspätungen durch Notarzt-Einsatz in S-Bahn: S3, S5, S7 und S9 betroffen

Ein medizinischer Notfall hat am Dienstagmorgen bei der Berliner S-Bahn zu Verspätungen und Ausfällen auf der Stadtbahn geführt. Ein Fahrgast wurde zunächst in einem Zug an der Jannowitzbrücke behandelt, wie die S-Bahn mitteilte. Später konnte die Versorgung auf dem Bahnsteig fortgesetzt werden. Es kam in der Folge jedoch weiterhin zu Verspätungen und Ausfällen auf den Linien S3, S5, S7 und S9.

Biker nach Zusammenstoß mit Fahrrad schwer verletzt

In Friedrichshain ist ein Biker bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der Motorradfahrer auf der Warschauer Straße unterwegs, als zeitgleich ein Fahrradfahrer die Straße überqueren wollte. Es sei daraufhin am Montagabend zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge gekommen. Beide Fahrer stürzten. Der Biker musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Fahrradfahrer erlitt hingegen nur einen Schock.

Tempelhof: Streit endet mit Stichverletzungen

Ein 31 Jahre alter Mann ist am späten Montagabend am Metzplatz n Tempelhof aus bisher ungeklärten Gründen mit einem Unbekannten in Streit geraten und wurde im Gerangel mit einem Messer am Bauch verletzt. Der Täter flüchtete, der Verletzte rettete sich eine nahe Bar. Von dort aus bat er erst rund zwei Stunden nach der Tat um die Alarmierung eines Rettungswagens, dessen Besatzung seine oberflächlichen Stichverletzungen versorgte und ihn in eine Klinik brachte. Die Polizei ermittelt.

Charlottenburg: Brand in Tankstelle

Die Feuerwehr hatte das Feuer schnell unter Kontrolle.
Die Feuerwehr hatte das Feuer schnell unter Kontrolle. Pudwell

Am Montagabend hat es aus bisher unbekannter Ursache im Verkaufsraum einer Tankstelle an der Kaiser-Friedrich-Straße in Charlottenburg gebrannt. Die Feuerwehr war mit rund 40 Einsatzkräften schnell vor Ort und hatte den Brand rasch unter Kontrolle. Die Kaiser-Friedrich-Straße war für über eine Stunde in beide Richtungen gesperrt.

Mörsergranate in Eberswalde gefunden

In Eberswalde ist in einem Industriegebiet eine Mörsergranate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Granate sei am Montag noch vor Ort von Entschärfern der Bundespolizei gesprengt worden, teilte die Polizei am Dienstagmorgen mit. Es sei demnach niemand verletzt worden und kein Sachschaden entstanden. Aus Sicherheitsgründen hatten die Beamten zuvor einen Sperrkreis von 400 Metern um den Fundort errichtet.

+++ 12. September +++

Fahndung: Berliner Polizei jagt diese Räuber

Wer kennt die abgebildeten Personen?
Wer kennt die abgebildeten Personen? Berliner Polizei

Mit der Veröffentlichung von Bildern sucht die Polizei Berlin nach drei Männern, die einen 21-Jährigen im Mai 2022 bedroht und beraubt haben. Die Männer hatten am 1. Mai 2022 gegen 1.30 Uhr den jungen Mann auf der Greifenhagener Brücke in Prenzlauer Berg angesprochen und ihn nach Zigaretten gefragt. Dann zog einer der Männer ein Klappmesser, ein weiterer feuerte vermutlich eine Schreckschusswaffe ab. Dann zwangen sie den Bedrohten, seine Tasche sowie sein Mobiltelefon herauszugeben. Nachdem sie die Geldbörse durchsucht hatten, verschwanden die Räuber über einen Nebenweg vom Schönhauser Allee-Center in Richtung Dänenstraße.

Die Kriminalpolizei fragt:

  • Wer kennt die abgebildeten Personen?
  • Wer kann Angaben zur Identität oder zum Aufenthaltsort der Unbekannten machen?
  • Wer hat den Vorfall am 1. Mai 2022 gegen etwa 1.30 Uhr beobachtet und kann weitere Angaben dazu machen?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Direktion 1 in der Pankstraße 29 in Gesundbrunnen unter der Telefonnummer (030) 4664 - 173344 oder per E-Mail an dir1k33@polizei.berlin.de sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Tiergarten: Radfahrer prallt gegen sich öffnende Autotür

Schwerer Radlerunfall am Sonntagmittag in Tiergarten. Ein 67-jähriger Radfahrer war auf der Nebenfahrbahn der Klingelhöferstraße in Richtung Corneliusstraße unterwegs, als ein 21-jähriger Fahrer die Tür eines Kleintransporters öffnete. Der Radler prallte gegen die Fahrertür und stürzte, zog sich dabei schwere Verletzungen am Kopf und Rumpf zu. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus. Die Polizei ermittelt.

Auslöser für Brand in Gesundbrunnen noch unklar

Die Ermittlungen zur Ursache für den Brand in einem früheren jüdischen Altenheim in Berlin-Gesundbrunnen ist noch unklar. Die Ermittlungen durch das Brandkommissariat des Landeskriminalamtes dauerten an, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Nach ersten Erkenntnissen könnte es durch Fahrlässigkeit zum Brand gekommen sein, hieß es. Das Feuer war in der Nacht zum Sonntag im Dach des leerstehenden Gebäudes ausgebrochen. Die Löscharbeiten gestalteten sich nach Angaben der Feuerwehr schwierig und zogen sich bis Sonntagmittag hin. In Spitzenzeiten seien rund 150 Feuerwehrleute im Einsatz gewesen.

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Kreuzberg: Randalierer festgenommen – Anwohner fordern Freilassung

Der Mann hatte randaliert und wurde festgenommen.
Der Mann hatte randaliert und wurde festgenommen. Pudwell

Randale am Sonntagabend in der Reichenberger Straße. Ein Mann hatte mit Metallstühlen vor einem Lokal um sich geschlagen. Die Polizei rückt mit einem Großaufgebot an, wollte den Mann festnehmen, der als „Uniform“ ein Backofenrost trug und sich selbst „King of Israel“ nannte. Als er sich gegen die Festnahme wehrte, wurden ihm Handfesseln angelegt. 

Daraufhin versammelten sich Anwohner und forderten die Freilassung des Mannes. Er kam in einen Rettungswagen der Berliner Feuerwehr in eine Klinik um einem einem Arzt vorgestellt zu werden.

Bungalow mit Carport abgebrannt - Schaden im sechsstelligen Bereich

Bei einem Brand in einem Bungalow in Woltersdorf im Landkreis Oder-Spree ist es zu einem Sachschaden im sechsstelligen Bereich gekommen. Dabei seien zudem ein Carport sowie zwei Autos komplett abgebrannt, teilte die Polizei am Montagmorgen mit. Der Bungalow sei so stark beschädigt, dass der Mieter kurzfristig an einem anderen Ort untergebracht werden musste. Die Brandursache war zunächst unklar.

+++ 11. September +++

Friedrichsfelde: 16-Jähriger wirft Pflasterstein auf Transfrau

Zum wiederholten Mal soll ein 16-Jähriger eine Transfrau in Friedrichsfelde beleidigt und angegriffen haben, in dem er einen Pflasterstein nach der 49-Jährigen warf, der die Frau jedoch verfehlte. Polizisten nahmen den Jugendlichen noch am Tatort fest, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Der polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittele gegen ihn wegen Beleidigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung, hieß es. Dort wird nach den Angaben bereits gegen den Jugendlichen ermittelt, weil er die Frau, die in einem Friseur-Geschäft arbeitet,  in der Vergangenheit mehrfach beleidigt und bedroht haben soll. 

Grunewald: Bombe entschärft, Avus wieder frei

Eine Weltkriegsbombe in der Nähe des Berliner Grunewalds ist nach Polizeiangaben problemlos entschärft worden. Die amerikanische Fliegerbombe werde nun abtransportiert und zum benachbarten Sprengplatz der Polizei gebracht, sagte ein Behördensprecher am Sonntag. Nach rund fünf Stunden wurde die Sperrung der Autobahn 115 (Avus) und der S-Bahn aufgehoben. Die 500 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe war am Samstag von Spaziergängern südöstlich der Avus in einer Kleingartenanlage entdeckt worden. Zuvor hatten die Beamten mitgeteilt, die Bombe sei bei Bauarbeiten gefunden worden. Diese Information wurde später per Twitter korrigiert. Es wurde ein 500 Meter großer Sperrkreis in der Nähe der Autobahnabfahrt Hüttenweg eingerichtet. Anwohner waren nicht betroffen. Etwa 100 Einsatzkräfte sicherten nach Polizeiangaben jedoch das Gelände um den Fundort der Bombe in einem Umkreis von 500 Metern ab. Die Kleingartensiedlung wurde vor der Entschärfung abgesucht, um sicherzugehen, dass sich keine Menschen im Sperrkreis aufhielten, wie der Polizeisprecher sagte.

Köpenick: Straßenbahn rammt Auto – zwei Verletzte

Bei einem Unfall am Samstagnachmittag in Köpenick sind ein Mann schwer und eine Frau leicht verletzt worden. Zuvor war ein 42-Jähriger mit einem Auto in der Oberspreestraße unterwegs. Beim Linksabbiegen in die Färberstraße wurde das Fahrzeug von einer Tram der Linie 63 gerammt. Der Autofahrer und seine 18-jährige Beifahrerin wurden bei dem Verkehrsunfall verletzt und kamen ins Krankenhaus. Während der Mann stationär verblieb, konnte die Frau die Klinik nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen. Die Triebwagenführerin blieb unverletzt. 

Mitte: Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Mitte: Rettungskräfte bemühen sich um den schwerverletzten Motorradfahrer.
Mitte: Rettungskräfte bemühen sich um den schwerverletzten Motorradfahrer. Pudwell

In der Nacht zum Sonntag krachte es heftig an der Kreuzung Holzmarktstraße/Alexanderstraße in Mitte. Ein Motorradfahrer kollidierte mit einem Auto, das schwer beschädigt wurde. Das Motorrad schleuderte nach dem Aufprall noch gegen einen Lichtmast – Totalschaden. Rettungskräfte benötigten über eine halbe Stunde, um den schwerverletzten Biker transportfähig zu machen. Anschließend brachten sie den Mann in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Neukölln: Mädchen (4) von Auto angefahren

Am Samstagnachmittag ereignete sich in Neukölln ein schwerer Verkehrsunfall. Eine 27-Jährige war gegen 15.15 Uhr in einem Auto auf der Karl-Marx-Straße unterwegs, als kurz vor der Juliusstraße ein vierjähriges Mädchen plötzlich auf die Straße lief und von dem Wagen anagefahren wurde. Das Kind erlitt schwere Kopf-, Rumpf- sowie Beinverletzungen und kam in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht.

Festnahmen nach Raub

Wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Raubes im Wilhelmstadt hat die Polizei am Samstagnachmittag und am Sonntagmorgen einen Tatverdächtigen fest. Das Duo soll am 10. September 2022 gegen 16.30 Uhr zwei 16-Jährige in der Zimmermannstraße angesprochen und aufgefordert haben, sämtliche Wertsachen herauszugeben. Mit ihrer Beute, darunter unter anderem zwei Mobiltelefone, Kopfhörer und Geld, flüchteten die Räuber in Richtung Pichelsdorfer Straße. Dort nahmen alarmierte Polizeieinsatzkräfte einen 16-Jährigen fest. Weitere Ermittlungen führten dann zum Mittäter, der am Sonntagmorgen festgenommen werden konnte. 

Mann stürzt in Wannsee ins Bahngleis – lebensgefährlich verletzt

Beim Versuch, einen Zug noch zu erreichen, ist ein Paar am Bahnhof Wannsee ins Gleisbett gestürzt und hat sich verletzt. Der 60 Jahre alte Mann sei in einem lebensbedrohlichen Zustand, sagte eine Sprecherin der Bundespolizeidirektion Berlin am Sonntag. Er habe bei dem Unfall in der Nacht zum Samstag einen Arm verloren. Die 57-jährige Frau sei leichter verletzt. Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei kam das Paar um kurz nach Mitternacht an den Bahnsteig und wollte die Regionalbahn in Richtung Magdeburg noch erwischen. Die Türen seien aber bereits geschlossen gewesen. Beim Versuch, doch noch in den Zug zu gelangen, sei der Unfall passiert.

Der genaue Unfallhergang müsse noch geklärt werden, sagte die Polizeisprecherin. Nach ersten Erkenntnissen sei das Paar alkoholisiert gewesen. Als es versuchte, die Zugtüren zu öffnen, sei der RE1 losgefahren. Dadurch sei der Mann mit dem Fuß zwischen Zug und Gleis geraten. Dann seien beide in den Gleisbereich gestürzt.

Hellersdorf: Fahrzeug in Brand gesetzt

In Hellersdorf setzten Unbekannte am Samstagmittag ein Fahrzeug in Brand. Die Eigentümerin des Wagens bemerkte an dem in der John-Heartfield-Straße abgestellten Fahrzeug gegen 12.30 Uhr einen beschädigten Reifen. Das Feuer war aber bereits erloschen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei vermutet Brandstiftung. 

+++ 10. September +++

Bomben-Fund: Avus-Sperrung am Sonntag droht

In Berlin ist bei Bauarbeiten eine 500 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe gefunden worden. Sie wurde am Samstag südöstlich der Autobahn 115 (Avus) in einer Kleingartenanlage im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf entdeckt, wie die Polizei am Abend via Twitter mitteilte. Der Blindgänger soll am Sonntagvormittag durch Spezialisten des Landeskriminalamtes entschärft werden, wie es weiter hieß. Autobahn und S-Bahn werden demnach während der Entschärfung gesperrt. Anwohner sind nicht betroffen, wie ein Sprecher auf Nachfrage bestätigte. In der Nähe der Kleingartenanlage befindet sich die S-Bahnstation Grunewald.

Auto-Dieb auf frischer Tat gefasst

Zwei Autoeinbrecher sind in Berlin-Treptow bei ihrer Tat beobachtet worden, einer von ihnen wurde später gefasst. Ein Zeuge alarmierte am Freitagabend die Polizei, weil er aus seiner Wohnung sah, wie ein Mann die Seitentür eines Transporters aufbrach, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der Dieb lud Gegenstände aus dem Wagen in ein in der Nähe geparktes Auto. Ein anderer Mann passte auf. Beide fuhren ab. Die eintreffenden Polizisten stoppten den ersten Wagen und nahmen den Fahrer fest. Im Kofferraum fanden die Polizisten mehrere Werkzeuge aus dem Transporter, außerdem hatte der mutmaßliche Dieb keinen Führerschein und das Auto war nicht zugelassen. Dem zweiten Mann gelang die Flucht.

Kreuzberg: Mann am Görli niedergestochen

Ein 27-jähriger Mann ist in Kreuzberg von einem anderen Mann mit einem Messer angegriffen und in den Bauch gestochen worden. Dabei wurde er am Freitagmorgen in der Wrangelstraße schwer verletzt, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der Täter flüchtete unerkannt. Das Opfer wurde in ein Krankenhaus gebracht.

In der Wrangelstraße und der Umgebung des nahe gelegenen Görlitzer Parks sind viele Drogenhändler unterwegs. Immer wieder kommt es zu Streitereien und auch gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Verletzten.

Tiergarten: Demonstrant stört Sanitätereinsatz

Am Rande einer ständigen Demonstration im Tiergarten hat ein 30-jähriger Mann einen Hilfseinsatz von Sanitätern behindert und sich dann mit der Polizei angelegt. Am Freitagnachmittag wurde die Feuerwehr zur John-Foster-Dulles-Allee nahe dem Haus der Kulturen der Welt gerufen, weil ein Teilnehmer des sogenannten Friedenscamps linker Gruppen und Initiativen über Schmerzen in der Brust klagte, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Während die Sanitäter den Mann versorgten, stellte sich laut Polizei ein Störer aus der Demonstration an die Tür des Rettungswagens und rief immer wieder dazwischen. Um die Tür zu schließen, mussten die Sanitäter die Polizei rufen. Eine Menschenmenge protestierte dagegen, erst weitere Polizisten hätten die Situation beruhigen können, hieß es. Als der Störer seine Personalien mitteilen sollte, flüchtete er, wurde aber nach einer kurzen Verfolgung gefasst.

Seniorin bestohlen – Taschendiebe geschnappt

Polizisten haben am Freitagvormittag in Friedrichshain zwei Taschendiebe festgenommen. Der Ladendetektiv eines Supermarktes an der Landsberger Allee hatte zuvor beobachtet, wie zwei Frauen einer Seniorin, die auf einem Rollator saß, die Geldbörse wegnahmen und rief die Polizei. Die Jüngere der beiden hatte dabei die 84-Jährige mit einem Gespräch abgelenkt, während ihre Komplizin das Portemonnaie der Seniorin aus einem Beutel klaute. Die Beamten nahmen die 19 und 35 Jahre alten Frauen fest.

Mitte: Unbekannte überfallen Jugendlichen und rauben ihn aus

Ein Jugendlicher ist in überfallen, verletzt und ausgeraubt worden. Der 16-Jährige war am frühen Freitagmorgen gegen 2.30 Uhr im Volkspark am Weinbergsweg unterwegs, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Drei Unbekannte sollen ihn dort demnach bedrängt haben. Anschließend habe einer von ihnen dem Jugendlichen mit dem Griff eines Messers ins Gesicht geschlagen und ihn verletzt. Bevor die Angreifer zur Eberswalder Straße flüchteten, sollen sie sich noch seine Tasche und eine Musikbox gegriffen haben. Rettungskräfte brachten den 16-Jährigen mit Gesichtsverletzungen in ein Krankenhaus, das er später wieder verlassen konnte.

Mitte: Polizeibeamter durch Angriff schwerverletzt

Bei einem Angriff am Freitagabend in Mitte ist ein Polizist schwer verletzt worden. Zwei Beamte hatten zuvor in eine Auseinandersetzung zwischen zwei Männern auf der Panoramastraße eingegriffen. Einer der beiden Polizisten zog einen der Angreifer, einen 29-Jährigen, von seinem Kontrahenten weg, nahm ihn fest und beendete so die Auseinandersetzung. Nun griffen der vormalige 32-jährige Kontrahent sowie ein weiterer Mann, ein 35-Jähriger, den Polizisten mit Faustschlägen an und versuchten den Festgenommenen zu befreien. Dabei zog der 32-Jährige einen Arm des Polizisten so stark nach hinten, dass dieser dadurch schwer verletzt und handlungsunfähig wurde. Weitere Einsatzkräfte griffen ein und nahmen die drei Täter fest. Dabei wurde ein weiterer Beamter leicht verletzt. Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. 

Treptow: Autoeinbrecher bei Tat beobachtet und gefasst

Zwei Autoeinbrecher sind in Treptow bei ihrer Tat beobachtet worden, einer von ihnen wurde später gefasst. Ein Zeuge alarmierte am Freitagabend die Polizei, weil er aus seiner Wohnung sah, wie ein Mann die Seitentür eines Transporters aufbrach, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der Dieb lud Gegenstände aus dem Wagen in ein in der Nähe geparktes Auto. Ein anderer Mann passte auf. Beide fuhren ab. Die eintreffenden Polizisten stoppten den ersten Wagen und nahmen den Fahrer fest. Im Kofferraum fanden die Polizisten mehrere Werkzeuge aus dem Transporter, außerdem hatte der mutmaßliche Dieb keinen Führerschein und das Auto war nicht zugelassen. Dem zweiten Mann gelang die Flucht.

Gesundbrunnen: Mann durch Messerstich schwer verletzt

Messerangriff am Freitagnachmittag in Gesundbrunnen! Ein 32-jähriger Mann war mit drei Unbekannten auf einen Spielplatz an der Reinickendorfer Straße gekommen. Dort geriet man in Streit. Der 32-Jährige wurde geschlagen, getreten und mit einem Messer am Oberschenkel schwer verletzt. Anschließend flüchteten die Unbekannten über die Schulstraße in Richtung Exerzierstraße. Ein Passant versorgte den Mann, der aufgrund hohen Blutverlustes kurzzeitig in Lebensgefahr schwebte, bis zum Eintreffen alarmierter Rettungskräfte. Der Verletzte wurde in einer Klinik notoperiert. Die Ermittlungen dauern an.

Neukölln: Frau von mehreren Männern angegriffen

In der Richardstraße in Neukölln ist am Freitagabend eine Frau laut Zeugen von mindestens drei Männern, möglicherweise Drogendealern, mit Flaschen und sogar einem E-Scooter beworfen worden. Zeugen eilten ihr zu Hilfe und verjagten die Angreifer. 

Polizeieinsatz in der Richardstraße in Neukölln.
Polizeieinsatz in der Richardstraße in Neukölln. Pudwell

Mindestens ein Täter konnte identifiziert werden. Die Frau kam mit mit Verletzungen in ein Krankenhaus.

Neukölln: Chaoten schieben brennende Mülltonne auf die Straße

Mehrere Mülltonnen brannten am Abend in Neukölln.
Mehrere Mülltonnen brannten am Abend in Neukölln. Pudwell

Am Freitagabend ist es im Mariendorfer Weg in Neukölln zu mehreren Brandstiftungen gekommen, bei denen jeweils Mülltonnen angezündet wurden.

Eine Mülltonne wurde auf die Fahrbahn des Mariendorfer Weg geschoben. Laut Zeugen sollen Jugendliche gezündelt haben. Eine Suche die Polizei nach den Tätern rund um die Brandorte verlief jedoch ergebnislos. 

Durchsuchungen in mehreren Neuköllner Lokalen 

Polizei und Mitarbeiter des Ordnungsamts waren am Freitagabend in fünf Neuköllner Lokalen auf Kontrolltour. Dabei wurden unter anderem mindestens zwei illegale Glücksspielautomaten entdeckt. In der Glasower Straße nahmen Polizisten in einem Lokal ein Gast fest, der per Haftbefehl gesucht wurde. (pud)

+++ 9. September +++

Friedrichshain: Betrunkener Mann springt von Hausdach auf Balkon

Ein betrunkener Mann ist in Berlin von einem Hausdach auf einen vier Meter tiefer liegenden Balkon gesprungen und hat dort versucht, in die Wohnung einzudringen. Der Bewohner des Hauses in der Colbestraße in Friedrichshain öffnete am Donnerstagnachmittag die Balkontür, der 34-jährige Mann stürmte an ihm vorbei und lief ins Treppenhaus, wie die Polizei mitteilte. Mit Fußtritten und einem Messer brach er eine andere Wohnung auf, verließ sie aber kurz danach wieder und verschwand.

Bewohner des Hauses alarmierten wegen des Lärmes die Polizei. Die Einsatzkräfte nahmen den Tatverdächtigen vor seiner Wohnung in der Scharnweberstraße fest. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von circa 1,25 Promille. Wegen Verletzungen am Oberkörper durch den vier Meter tiefen Sprung wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht.

Hansaviertel: Sohn sticht auf Vater ein

Seit Donnerstagnachmittag ermittelt eine Mordkommission zu einem Fall, der sich im Hansaviertel zutrug. Anwohner in der Bachstraße hatten die Polizei alarmiert, da sie vor einem dortigen Hauseingang sahen, wie ein junger Mann mehrfach auf einen älteren Mann einstach und anschließend flüchtete. Der lebensgefährlich verletzte 55-Jährige kam mit einem alarmierten Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo er notoperiert wurde.  Lebensgefahr soll nicht mehr bestehen. Beamte suchten die Umgebung ab und nahmen den dringend tatverdächtigen 20-jährigen Sohn kurze Zeit später fest. 

Autofahrer mit 4,41 Promille unterwegs

Mit mehr als vier Promille ist ein Autofahrer auf der Bundesstraße 246 bei Eisenhüttenstadt (Landkreis Oder-Spree) von der Polizei angehalten worden. Der 53 Jahre alte Mann sei am Donnerstagnachmittag in Schlangenlinien gefahren und bereits in den Gegenverkehr geraten, teilte die Polizei am Freitag mit. Ein anderer Verkehrsteilnehmer beobachtete den Fahrer und rief die Polizei. Ein Atemalkoholtest ergab 4,41 Promille.

Johannisthal: Brutaler Überfall auf Juweliergeschäft

Überfall am Donnerstagmittag in Johannisthal. Räuber hatten es auf ein Juweliergeschäft abgesehen. Der Inhaber des Geschäfts im Sterndamm hatte gerade eine Frau eingelassen, als diese geklingelt hatte. Mit ihr drängte sich dann auch ein Mann in den laden, der sich vorher versteckt hatte. Dieser schlug dem Ladenbesitzer mit der Faust ins Gesicht, bedrohte ihn mit einer Pistole und drückte ihn zu Boden. Während der Angreifer den 64-Jährigen fesselte, ließ die Frau einen weiteren Komplizen in das Geschäft. Mit erbeutetem Geld und Schmuck flüchtete das Trio. Der Überfallene konnte sich selbst befreien und die Polizei alarmieren. Er wurde leicht verletzt.

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Hauptbahnhof: Sechs Taschendiebe auf frischer Tat ertappt

Donnerstagmittag hat die Polizei insgesamt sechs Taschendiebe im Bereich des Hauptbahnhofs festgenommen. Zunächst bemerkten Einsatzkräfte am Bahnhof Alexanderplatz, dass drei Männer im Alter von 55, 54 und 37 Jahren erfolglos versuchten, Wertsachen aus dem Rucksack einer Passantin zu stehlen. Als dies misslang, machte sich das Trio auf den Weg zum Hauptbahnhof. Dort ging ihre Suche nach Opfern weiter. Auf einer Rolltreppe schlugen sie zu: Eine 46-Jährige wurde zunächst umringt, bevor einer der Männer unbemerkt in den Rucksack der Frau griff und eine Geldbörse entwendete. Die Beamten konnten die Täter sofort stellen und festnehmen.

Etwas später folgte eine weitere Festnahme. Drei bereits polizeibekannte Frauen im Alter von 37, 31 und 24 Jahren, die im Gedränge des Hauptbahnhofs auf Beutezug waren, konnten gestellt werden. Die Zivilfahnder wurden Zeugen, als die Frauen sich hinter und neben einer 86-jährigen Seniorin auf einer Rolltreppe positionierten. Mit Hilfe eines Tuchs als Sichtschutz gelang es einer der Tatverdächtigen, die geschlossene Handtasche unbemerkt zu öffnen. Plötzlich stoppte die vorne stehende Tatverdächtige abrupt ab und ermöglichte ihrer Komplizin so den sekundenschnellen Griff nach der Brieftasche ihres Opfers. Als die Frauen mit ihrem Diebesgut die Flucht antraten, griffen die Einsatzkräfte zu und nahmen die Tatverdächtigen fest. Das entwendete Diebesgut konnte den betroffenen Personen zurückgegeben werden.

+++ 8. September +++

Friedrichshain: Tochter (56) und Vater (86) greifen Polizisten an

Eine Polizistin und ihr Kollege sind am Mittwochabend in Friedrichshain bei einer Verkehrskontrolle angegriffen worden. Zuvor hatte die Besatzung eines Einsatzwagens auf der Wedekindstraße ein Auto mit beschädigtem Kennzeichenschild bemerkt und den Wagen angehalten. Die 56-jährige Fahrerin verweigerte das Vorzeigen von Führerschein und Fahrzeugschein, filmte stattdessen die Verkehrskontrolle und forderte ihren Beifahrer, ihren 86-jährigen Vater auf, die Maßnahme ebenfalls zu filmen. Als zwei Beamte die Frau zur  Identitätsfeststellung durchsuchen wollten, schlug der 86-Jährige einem Oberkommissar gegen den Oberkörper, der den Angreifer daraufhin von sich stieß. Gleichzeitig griff die 56-Jährige den Polizisten von hinten an und kratzte ihm mit der Hand über dessen Gesicht. Der Vater wurde gefesselt. Als die Frau ebenfalls gefesselt werden sollte, attackierte sie eine Polizistin mit einem Faustschlag, traf aber nicht.

Da der 86-Jährige über Brustschmerzen klagte und angab, Herzprobleme zu haben, alarmierten die Einsatzkräfte die Feuerwehr. Weitere Untersuchungen und ein Transport in ein Krankenhaus lehnte der 86-Jährige jedoch ab. Die 56-Jährige gab, nachdem sie sich beruhigt hatte, an, wo die verlangten Dokumente seien. Nach Feststellung beider Identitäten wurden Tochter und Vater am Ort entlassen. Der angegriffene Polizist erlitt Verletzungen im Gesicht und an einer Hand. Er konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.

Seniorin überfallen und beraubt – fünf Festnahmen

Fünf Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren konnten als mutmaßliche Täter des Handtaschenraubes identifiziert werden, bei dem auf dem U-Bahnhof Fehrbelliner Platz am 28. August 2022 eine 78-jährige Frau schwer verletzt wurde. 

Gegen den 15-jährigen mutmaßlichen Haupttäter wurde am Mittwoch ein Untersuchungshaftbefehl vollstreckt. Zudem wurden am Mittwoch und Donnerstag die Wohnungen aller Beteiligten durchsucht. Hierbei konnten neben Tatkleidung auch etwaige Beweismittel zu weiteren Straftaten sichergestellt werden.

Die Frau, die beim Entreißen der Tasche die Treppe heruntergeschubst worden war, befindet sich weiterhin auf der Intensivstation.

Mitte: Jugendlicher irrtümlich angegriffen und schwer verletzt

In Mitte sind am Mittwochabend mehrere Männer auf einen Jugendlichen losgegangen. Der 18-Jährige war gegen 22.30 Uhr von der Jannowitzbrücke in Richtung Ifflandstraße auf dem Weg nach Hause. Unvermittelt wurde er dabei in einer Grünanlage von etwa 15 Personen mit Schlägen und Tritten attackiert. Am Boden liegend wurde der junge Mann weiter von zwei Männern mit Schlagring und Teleskopschlagstock geschlagen. Ein weiterer Angreifer zog ein Messer. Plötzlich rief einer der Schläger: „Das ist der Falsche!“, woraufhin alle von ihm abließen und unerkannt flüchteten. Der 18-Jährige erlitt Verletzungen am Kopf, Rumpf sowie an den Armen und Beinen. Er kam in ein Krankenhaus.

Autos brennen in Alt-Treptow und Spandau

Ein Renault brannte in Alt-Treptow.
Ein Renault brannte in Alt-Treptow. Pudwell

In der Nacht haben in Berlin wieder Autos gebrannt. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Feuerwehr mitteilte. Zunächst stand demnach am frühen Donnerstagmorgen in der Isingstraße in Alt-Treptow ein Auto komplett in Flammen. Später brannte in der Straße Am Juliusturm in Berlin-Spandau ein Wagen. Die Ursache für die Brände war zunächst noch unklar.

Fennpfuhl: Junger Mann nach Raub mit Messer schwer verletzt

Kurz vor Mitternacht kam es am Weißenseer Weg in Berlin-Lichtenberg im Ortsteil Fennpfuhl zu einem Raub, bei dem ein junger Mann durch einen Messerstich verletzt wurde. Der Verletzte wurde vor Ort von einem Notarzt und Notfallsanitätern erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert.

Ein Fachkommissariat der Berliner Polizei hat noch vor Ort die Ermittlungen zu einem möglichen Raub und einer gefährlichen Körperverletzung mit Messer aufgebaut. Nach dem oder den Tätern wird gefahndet.

Ein junger Mann wurde in Fennpfuhl ausgeraubt und kam verletzt ins Krankenhaus.
Ein junger Mann wurde in Fennpfuhl ausgeraubt und kam verletzt ins Krankenhaus. Morris Pudwell

Westend: Crash bei Wendemanöver

Am Mittwochnachmittag ist ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall in Westend schwer verletzt worden. Ein 42-jähriger Autofahrer wollte kurz hinter der Kreuzung Jafféstraße Ecke Harbigstraße wenden und kollidierte dabei mit einem auf der Gegenfahrbahn überholenden 62-jährigen Motorradfahrer. Der Fahrer einer Suzuki erlitt schwere Kopfverletzungen. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr brachten ihn in ein Krankenhaus.

Hellersdorf: Vor Wohnhaus in die Luft geschossen

Schüsse am Mittwochabend in der Stollberger Straße in Hellersdorf: Alarmierte Polizisten gingen daraufhin einem Zeugenhinweis nach, klingelten an einer Wohnungstür und konnten schnell einen 17-Jährigen als Schützen identifizieren. Bei ihm fanden die Einsatzkräfte eine Schreckschusswaffe mit leerem Magazin, mehrere Patronen und Waffenaufsätze sowie drei kleine Plastiktüten mit cannabissuspekten Substanzen. Alle Gegenstände wurden beschlagnahmt. Bei einer Befragung räumte der Jugendliche ein, vor dem Haus zwei Mal in die Luft geschossen zu haben. Die Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz dauern an. 

+++ 7. September +++

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Halbnackter Mann bittet Polizei in Mitte nach Messer-Überfall um Hilfe: zwei Festnahmen

Am frühen Mittwochmorgen ist der Besatzung eines Einsatzwagens der Polizei in der Strelitzer Straße in Mitte ein halbnackter Mann entgegengekommen. Der 19-jährige war nur mit T-Shirt, Unterhose und Schuhen bekleidet und gab an, er sei zuvor von zwei Unbekannten mit einem Messer bedroht und zur Herausgabe seiner Wertsachen genötigt worden. Die Männer hätten ihm sein Portemonnaie sowie eine Bauchtasche entwendet. In der Nähe des Tatorts konnten die Einsatzkräfte kurz darauf zwei Tatverdächtige entdecken, die versuchten, sich zu verstecken. Nach einem missglückten Fluchtversuch wurden die Personen vorläufig festgenommen. Bei den beiden 20 und 21 Jahre alten Männern fanden die Einsatzkräfte die geraubte Beute. Der Überfallene blieb unverletzt.

Absturz aus großer Höhe im Friedrichstadtpalast: Zwei Menschen verletzt

Während einer Vorstellung im Friedrichstadtpalast in Mitte ist es zu einem Unfall mit einem Absturz gekommen.  Zwei Menschen wurden verletzt ins Krankenhaus eingeliefert, wie die Feuerwehr am Mittwoch mitteilte. Lesen Sie hier mehr.

Aus großer Höhe sind zwei Artisten im Friedrichstadtpalast abgestürzt. Am späten Abend war die Berliner Feuerwehr mit mehreren Rettungswagen, einem Notarzt und einem Gerätewagen im Einsatz.
Aus großer Höhe sind zwei Artisten im Friedrichstadtpalast abgestürzt. Am späten Abend war die Berliner Feuerwehr mit mehreren Rettungswagen, einem Notarzt und einem Gerätewagen im Einsatz. Morris Pudwell

Drei Brände in Gewerbegebiet in Pritzwalk – teils hoher Schaden

In einem Gewerbegebiet in dem zu Pritzwalk gehörenden Falkenhagen (Prignitz) hat es in der Nacht zu Mittwoch gleich drei Mal gebrannt. Ein Schaden von zwei bis drei Millionen Euro entstand bei einem Feuer in einer Halle, in der Baustoffe gelagert wurden, wie die Polizei am Morgen mitteilte. Das Feuer sei mittlerweile unter Kontrolle, hieß es. Kurz zuvor hatten am Dienstagabend auf einem Firmengelände drei Müllcontainer in Flammen gestanden. Der Schaden wurde mit etwa 3000 Euro angegeben. Bei einem dritten Brand in der Nähe fing ein Stapel Holzpaletten Feuer. Menschen wurden nicht verletzt.

Die Ursache für die Brände war zunächst noch unbekannt. Brandstiftung werde nicht ausgeschlossen, hieß es.

+++ 6. September +++

43-Jähriger schießt vom Balkon, würgt Mutter (65) und schlägt ihren Kopf gegen Wand – Festnahme!

Erneut sind Polizisten mit einem unfassbaren Fall von häuslicher Gewalt konfrontiert worden. In Berlin Kreuzberg haben Polizeikräfte einen 43-Jährigen festgenommen, der zuvor mit einer Waffe von einem Balkon geschossen haben soll. In dem Mehrfamilienhaus in der Urbanstraße habe der Mann seine 65-jährige Mutter gewürgt und sie anschließend an den Haaren aus der Wohnung und dabei ihren Kopf gegen eine Wand geschlagen. Die Frau gab den Einsatzkräften gegenüber an, dass sie sich anschließend aus den Griffen ihres Sohnes habe befreien und auf die Straße flüchten können. Dort habe sie gesehen und gehört, wie der 43-Jährige mit einer Waffe zwei Mal vom Balkon der Wohnung in die Luft geschossen habe.

Der Mann wurde im Hausflur festgenommen. Im Hosenbund führte er eine Schreckschusspistole und ein Beil mit sich. Bei einer Wohnungsdurchsuchung fanden die Beamtinnen und Beamten außerdem ein Luftdruckgewehr. Alle Gegenstände wurden beschlagnahmt. Der Mann, der augenscheinlich unter dem Einfluss betäubender Mittel stand, wurde später in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses eingewiesen. Die 65-Jährige wurde durch die Angriffe ihres Sohnes offenbar nicht verletzt. Eine ärztliche Behandlung lehnte sie ab. Bei der Festnahme des Mannes verletzte sich eine Polizistin und trat vom Dienst ab.

Frau greift Kind (3) an und beleidigt es rassistisch!

Eine Frau soll in Steglitz-Zehlendorf einen Jungen rassistisch beleidigt und geschlagen haben. Nach Angaben der Polizei habe die Frau ohne erkennbaren Grund dem Jungen eine Handtasche ins Gesicht geschleudert. Der Vorfall ereignete sich am Montagnachmittag gegen 15.15 Uhr an einer Bushaltestelle neben dem U-Bahnhof Dahlem-Dorf.

Als die 38-jährige Mutter die Frau daraufhin ansprach, beleidigte diese die Mutter und das Kind den Angaben zufolge rassistisch und fuhr mit dem Bus davon. Der Junge wurde bei dem Angriff nicht verletzt. Als die Polizei am Tatort eintraf, war die Beschuldigte bereits geflüchtet. Den Beschreibungen zufolge soll die Frau zwischen 50 und 60 Jahre alt sein. Sie soll mit dem Bus in Richtung Clayallee davongefahren sein. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Fußgänger (†89) stirbt nach Zusammenstoß mit Auto

Ein 89 Jahre alter Fußgänger ist nach einem Zusammenstoß mit einem Auto in Berlin gestorben. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Eine 61-Jährige hatte den Mann vor zwei Wochen in Buch beim Linksabbiegen mit ihrem Wagen erfasst. Der Mann war auf einem Fußgänger-Überweg unterwegs gewesen. Am Montag erlag er seinen schweren Verletzungen.

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Motorradfahrer bei Unfall in Neukölln schwer verletzt 

Ein Motorradfahrer ist in Berlin-Neukölln von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Die 62 Jahre alte Autofahrerin wollte am Montagabend aus einer Supermarkt-Einfahrt wieder in den fließenden Verkehr einbiegen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Dabei übersah sie den Motorradfahrer - es kam zum Zusammenstoß. Der 27 Jahre alte Mann wurde laut Polizei durch den Aufprall mit seinem Motorrad gegen einen Baum auf einer Mittelinsel geschleudert, sein Krad schlitterte weiter bis in den Gegenverkehr. Er und auch die Autofahrerin wurden ins Krankenhaus gebracht.

+++ 5. September +++

Hellersdorf: Frau findet vermissten Jungen im Bus

Seit Montagvormittag um 10.32 Uhr wurde der vierjährige Elias in Hellersdorf vermisst. Er befand sich zusammen mit seinem Vater in einer Arztpraxis im Haus Teterower Ring 48. Als der Vater dort einen Arzttermin wahrnahm, verließ der kleine Junge unbemerkt die Arztpraxis und wurde seitdem nicht mehr gesehen.

Am Abend kam dann die erlösende Nachricht: Eine Berlinerin hatte die Suchmeldung gelesen, entdeckte den Jungen in einem Linienbus und benachrichtigte  die Behörden, so ein Polizeisprecher. Elias ist mittlerweile wieder bei seinen Eltern.

Adlershof: Streit eskaliert: 17-Jähriger mit Axt verletzt

Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen ist ein 17-Jähriger mit einer Axt schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei spitzte sich ein Streit zwischen einer vierköpfigen und einer siebenköpfigen Jugendgruppe am Sonntagabend auf einer Grünanlage in Berlin-Adlershof zu. Einer der Jugendlichen verletzte demnach einen 17-Jährigen aus der kleineren Gruppe mit einem Holzstock am Kopf. Daraufhin sollen zwei jugendliche Männer aus der Vierergruppe mit Tierabwehrspray und der Axt auf die andere Gruppe losgegangen sein. Dabei wurde ein 17-Jähriger am Arm schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der Jugendliche mit der Kopfverletzung wurde ambulant behandelt, konnte das Krankenhaus aber anschließend verlassen.

Die beiden mutmaßlichen Angreifer wurden wenig später an einer Bushaltestelle in der Nähe festgenommen.  Die Polizei ermittelt.

Polizisten angegriffen und verletzt

In der Nacht von Samstag auf Sonntag rückte die Polizei laut eigenen Angaben zu einem Einsatz im Märkischen Viertel aus. Kurz vor drei Uhr meldete eine 27-Jährige, dass sich ein Mann unberechtigt auf ihrem Balkon aufhielt. Einer Aufforderung durch die Polizei, diesen zu verlassen, sei der Mann nicht nachgekommen. Als die Polizei Unterstützung angefordert hatte, soll der Mann plötzlich aus der Wohnung gerannt und auf die Beamten losgegangen sein. Dabei soll er einen Polizisten zu Boden gebracht und ihm mehrfach gegen den Kopf getreten haben.

Laut eigenen Angaben setzte die Polizei Reizgas bei der Festnahme des Mannes ein. Gegen ihn wird nun wegen Hausfriedensbruches, der Körperverletzung sowie des tätlichen Angriffes auf Vollstreckungsbeamte ermittelt. 

Der getretene Polizist erlitt Kopfverletzungen, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden mussten.

Streit um Sitzplatz: Messer gezogen, blutige Nase erhalten

Randale im 247er Bus am Sonntagnachmittag in der Reinickendorfer Straße im Wedding: Ein 38- und ein 31-Jähriger gerieten wegen eines Sitzplatzes aneinander. Dabei soll der 31-Jährige den Älteren mit einem Messer bedroht haben, woraufhin der 38-Jährige seinem Gegenüber die Waffe abnahm und hinter sich warf. Dann bekam der 31-Jährige gleich noch ein paar Faustschläge ins Gesicht. Eine Behandlung seiner nun blutigen Nase durch die Besatzung eines Rettungswagens lehnte er ab. Die Polizei ermittelt.

53-Jähriger homophob beleidigt und geschlagen

Ein 53-Jähriger ist in Schöneberg homophob beleidigt und geschlagen worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, war er am Sonntagabend mit seinem Ehemann entlang der Yorckstraße unterwegs. Als er auf dem Gehweg ein parkendes Auto bemerkte, habe er zwei Männer darauf angesprochen und sei mit ihnen in Streit geraten. Der 34-jährige Autofahrer soll den 53-Jährigen daraufhin homophob beleidigt und mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Durch den Schlag erlitt dieser Rötungen im Gesicht, musste aber nicht medizinisch behandelt werden.

Der 34-Jährige gab an, zuvor ebenfalls beleidigt worden zu sein.

Einbrecher in Lichtenberg festgenommen

Zwei Einbrecher sind in Lichtenberg festgenommen worden. Nach Angaben der Polizei kam ein 43-Jähriger in der Nacht zum Montag gerade nach Hause, als er drei Männer beim Einbruch in seine Wohnung in der Gensinger Straße beobachtete und die Polizei verständigte. Einsatzkräfte nahmen daraufhin einen 36-Jährigen im Hausflur und einen 47-Jährigen im Hinterhof fest, die beiden kamen in Gewahrsam. Polizisten stellten das Diebesgut sicher, darunter Laptops und eine Playstation. Ein dritter Verdächtiger entkam.

Gesundbrunnen: Mehrere Fahrzeuge ausgebrannt

Am Sonntagabend hat es auf einem Parkplatz in der Drontheimer Straße in Gesundbrunnen gebrannt. Unbekannte hatten einen dort geparkten Transporter angezündet. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war der Brand bereits auf ein danebenstehendes Auto übergesprungen. Beide Fahrzeuge brannten trotz Löscharbeiten vollständig aus. Zwei weitere, benachbarte Fahrzeuge wurden durch die Hitzeeinwirkung ebenfalls beschädigt. Verletzt wurde niemand.

+++ 4. September +++

Unbekannte stecken Auto eines Diplomaten in Lichterfelde in Brand

Das Auto eines Diplomaten ist in Berlin-Lichterfelde in Flammen aufgegangen. Ein Zeuge alarmierte am Sonntagmorgen gegen 4.30 Uhr die Feuerwehr, wie die Polizei mitteilte. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte in der Margaretenstraße seien die Flammen bereits auf zwei weitere Autos übergesprungen. Der Feuerwehr gelang es, den Brand vollständig zu löschen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei handle es sich nicht um eine politisch motivierte Tat. Ob die Täter das Kennzeichen des Dienstwagens als Diplomatenkennzeichen identifizierten, ist unklar. Dieses beginnt üblicherweise mit der Ziffer Null.

Die Bürgerstraße war in der Nacht zu Sonntag in Blaulicht getaucht.
Die Bürgerstraße war in der Nacht zu Sonntag in Blaulicht getaucht. Pudwell

Neukölln: Zwei  Mädchen missbraucht?

Die Polizei sucht nach zwei Männern um die 20, die zwei Teenager sexuell missbraucht haben sollen. Die Männer sollen  die Mädchen am Alex überredet haben, mit ihnen in eine Wohnung an der Neuköllner Bürgerstraße mitzukommen. Dort sollen die Mädchen – angeblich freiwillig – Alkohol und Drogen konsumiert haben. In der Folge sollen die Männer die Mädchen zum Sex aufgefordert haben, was sie abgelehnt hätten. Einer der Täter soll dann auf das Bein der einen jungen Frau ejakuliert haben. Die Teenager konnten die Wohnung verlassen, wurden von der Feuerwehr ins Krankenhaus gebracht und von der Kripo vernommen. Die Wohnung wurde von der Polizei durchsucht, nach den mutmaßlichen Tätern wird gefahndet. 

53-Jähriger verteidigt sein Wohnmobil: Zwei Frauen festgenommen

Ein 53-Jähriger ist in Berlin-Alt-Hohenschönhausen Zeuge davon geworden, wie sich ein unbekannter Mann Zugang zu seinem Wohnmobil verschaffte. Nach Angaben der Polizei hat der 53-Jährige aus dem Fenster seiner Wohnung in der Konrad-Wolf-Straße beobachtet, wie sich eine 14-Jährige vor seinem Wohnmobil postierte und ihr Komplize hinter dem Wohnmobil verschwand. Der 53-jährige Wohnmobilbesitzer wollte daraufhin nach dem Rechten sehen. Als die 14-Jährige ihn kommen sah, rief sie ihrem Komplizen etwas zu und beide flüchteten zu Fuß. Die 14-Jährige wurde daraufhin im Weißenseer Weg von Passanten festgehalten. Aus dem Wagen, mit dem die beiden mutmaßlichen Täter in der Konrad-Wolf-Straße ankamen, stiegen zeitgleich zwei weitere Frauen aus. Der 53-Jährige konnte eine der beiden, eine 27-Jährige, festhalten. Der anderen Frau gelang die Flucht. Die in der Zwischenzeit alarmierte Polizei nahm die 14-jährige und die 27-jährige Frau fest und beschlagnahmten das Auto der Tatverdächtigen.

Verletzter bei Scheunenbrand in der Prignitz

Ein Scheunenbrand in Kletzke (Landkreis Prignitz) hat am Samstag einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Ein Mensch wurde bei dem Feuer verletzt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Sie ermittelt nach eigenen Angaben wegen des Verdachts der Brandstiftung. Das Feuer erfasste demnach die gesamte Scheune, griff anschließend auf ein Nachbargrundstück über und beschädigte dort das Wohnhaus. Zudem wurden zwei Autos und zwei Straßenbäume durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen. Der Grundstückseigentümer, der noch versuchte, das Feuer selbst zu löschen, zog sich dabei Verbrennungen an beiden Armen zu und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Den Gesamtschaden schätzte die Polizei auf 150 000 Euro.

Unfall mit vier Schwerverletzten - Rettungshubschrauber im Einsatz

Bei einem Verkehrsunfall im Landkreis Ostprignitz-Ruppin sind vier Männer schwer verletzt worden und schweben in Lebensgefahr. Nach Angaben der Polizei fuhr der 19-jährige Fahrer am Sonntagmorgen auf der Segeletzer Straße der Gemeinde Wusterhausen/Dosse, als er aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam und sich der Wagen überschlug.

Das Auto war neben dem Fahrer mit vier weiteren jungen Männern im Alter zwischen 16 und 19 Jahren besetzt. Durch den Überschlag verletzten sich vier der Insassen schwer - einer leicht. Ein Rettungshubschrauber brachte die vier Schwerverletzten in ein Krankenhaus. Laut Polizei schweben sie in Lebensgefahr. Wie es zu dem Unfall kam, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar. Die Polizei ermittelt.

+++ 3. September +++

Auto überschlägt sich – Fahrer flüchtet zu Fuß

Ein Unbekannter hat sich in Berlin-Lichterfelde mit dem Auto überschlagen und ist anschließend zu Fuß geflüchtet. Die Ermittlungen zu dem Verdächtigen dauern an, wie die Polizei mitteilte. Menschen wurden nicht verletzt. Bei dem Unfall am Samstagmorgen in der Morgensternstraße waren zudem drei weitere am Straßenrand geparkte Fahrzeuge erheblich beschädigt worden. Der Wagen des mutmaßlichen Unfallverursachers lag auf der Seite. Berichten eines Passanten zufolge soll nach dem Unfall ein Mann aus dem Dachfenster des Autos geklettert und in Richtung Osdorfer Straße geflüchtet sein. Einer Rekonstruktion der Polizei ergab, dass der Unfallverursacher den Ostpreußendamm aus Richtung Königsbergerstraße kommend in Richtung Morgensternstraße befahren haben muss.

15-Jährige angefahren und lebensgefährlich verletzt

Eine 15-Jährige ist in Berlin-Hellersdorf von einem Auto angefahren und lebensgefährlich verletzt worden. Sie wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte die Jugendliche, die von zwei ebenfalls 15-Jährigen begleitet wurde, am Freitagnachmittag die Alte Hellersdorfer Straße betreten, als sich ein Auto näherte. Während zwei Mädchen den Wagen bemerkten und stehen blieben, lief eine der 15-Jährigen weiter und wurde von einer 46 Jahre alten Autofahrerin erfasst. Der Wagen wurde zur Begutachtung sichergestellt.

Unbekannte überfallen Edelmetallhandel in Charlottenburg

Unbekannte haben in Berlin-Charlottenburg einen Edelmetallhandel überfallen. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten drei Räuber am Freitagmittag den Laden in der Lietzenburger Straße betreten. Ein 24 Jahre alter Wachmann sei mit vorgehaltener Schusswaffe gezwungen worden, sich auf den Boden zu legen. Ein Angestellter musste - ebenfalls von einer Schusswaffe bedroht - die Kasse und die Wertschränke öffnen. Die Unbekannten hätten sich Edelmetalle sowie Geld genommen und seien in die Meinekestraße geflüchtet. Dort habe ein Auto auf sie gewartet, mit dem sie in Richtung Kurfürstendamm davongefahren seien. Bei der Flucht hätten sie einen Teil des erbeuteten Geldes verloren.

Wohnungsbrand in Gropiusstadt - zwei Leichtverletzte

Bei dem Brand einer Wohnung in Berlin-Gropiusstadt sind zwei Menschen leicht verletzt worden. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht, wie die Feuerwehr mitteilte. Aus noch unbekannter Ursache hatten am Samstagmorgen in der Wohnung im dritten Obergeschoss des neunstöckigen Hauses im Walter-May-Weg Einrichtungsgegenstände Feuer gefangen. Die Flammen griffen auch auf die Etagen darüber und darunter über, wo auf den Balkonen Gegenstände in Brand gerieten. Den Einsatzkräften gelang es dennoch, die zwei Menschen aus der Brandwohnung noch durch das Treppenhaus in Sicherheit zu bringen. Sie erlitten nur leichte Rauchgasvergiftungen. Weitere Bewohner des Hauses konnten sich teilweise selbst in Sicherheit bringen und blieben unverletzt. Die Feuerwehr löschte mit 44 Einsatzkräften sowohl von innen durch das Treppenhaus als auch über eine Drehleiter von außen.

Auto fährt Motorrollerfahrerin in Weißensee um und verletzt sie schwer

Eine Motorroller-Fahrerin ist in Berlin-Weißensee von einem unbekannten Autofahrer umgefahren worden, der danach Unfallflucht beging. An der Unfallstelle fanden Polizisten ein Autokennzeichen, das als gestohlen gemeldet war. Die 44-jährige Rollerfahrerin brach sich bei dem Sturz den Arm und wurde ins Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der Autofahrer am Freitagabend an der Piesporter Straße an der Ecke zum Darßer Bogen von der Fahrbahn abgekommen. Er fuhr zunächst ein Verkehrsschild um, dann erfasste er die Rollerfahrerin und danach auf der Flucht ein weiteres Verkehrsschild. Nach dem flüchtigen Autofahrer wird jetzt gefahndet.

+++ 2. September +++

Westend: Lkw auf der A100 umgekippt  

Auf der A100 ist an der Ausfahrt Kaiserdamm Süd am Freitag gegen 17.40Uhr ein Lkw umgekippt. Der Fahrer wurde nach ersten Erkenntnissen schwer verletzt, wie Augenzeugen berichteten. Die Autobahn war ab Spandauer Damm voll gesperrt, ein kilometerlanger Stau entstand. Der Lkw musste von der Feuerwehr geborgen werden.  

Rentnerin (80) in eigener Wohnung von fünf Männern überfallen

Fünf Männer haben am Donnerstagmittag eine 80-Jährige im Märkischen Viertel überfallen und beraubt. Zunächst hatte ein Mann geklingelt und sich als Paketbote ausgegeben. Nachdem die Dame ihm die Tür geöffnet hatte, drang der Unbekannte, gemeinsam mit vier weiteren, plötzlich auftauchenden Typen, in die Wohnung ein, brachte die 80-Jährige zu Boden und fesselte sie. Dann durchwühlten die Täter die Wohnung, bedrohten ihr Opfer und entwendeten neben Geld auch persönliche Gegenstände. Nachdem die Räuber geflüchtet waren, alarmierte die Frau, als sie sich befreit hatte, die Polizei. Die Seniorin wurde bei dem Überfall leicht verletzt. Die Ermittlungen der Polizei laufen.

Hellersdorf: Radfahrer von Tram erfasst

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Radfahrer und einer Tram wurde am Donnerstagvormittag ein Mann in Hellersdorf schwer verletzt. Der 79-Jährige überquerte gegen 9.20 Uhr eine Fußgängerfurt auf der Stendaler Brücke, stieß dort mit der Tram zusammen und stürzte auf die Gleise. Dabei zog er sich schwere Kopfverletzungen zu. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus. 

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Gesundbrunnen: Schüsse aus fahrendem Auto – ein Schwerverletzter

Gegen 20 Uhr kam es am Donnerstagabend in der Pankstraße in Berlin-Gesundbrunnen, direkt neben der Polizeidirektion 1 (Abschnitt 18), zu mehreren Schüssen aus einem fahrenden Auto. Ein Mann wurde dabei offenbar getroffen und schwer verletzt. Der Schwerverletzte wurde vor Ort von Notfallsanitätern und einem Notarzt erstversorgt und zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus transportiert.

Mindestens 4 Schüsse durchschlugen mehrere Scheiben einer Wohnung im Erdgeschoss und blieben in der Wand der Wohnung stecken. Wie durch ein Wunder wurden nach ersten Erkenntnissen keine weiteren Personen verletzt. Eine Mordkommission und die Spurensicherung des LKA sicherten bis in die Nacht Spuren. Dafür war die Pankstraße stadtauswärts bis nach Mitternacht gesperrt.

Um welche Clan-Familien es sich handelt, wurde vor Ort aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mitgeteilt. Ein Spezialeinsatzkommando und Beamte einer Einsatzhundertschaft durchsuchten noch in der Nacht Wohnungen in der Wriezener Straße, Zingster Straße und Biesenthaler Straße, anscheinend ohne eine Feststellung, bis zum Morgen gab es noch keine Festnahme möglicher Täter.

In Berlin-Gesundbrunnen wurden mehreren Schüssen aus einem fahrenden Auto abgegeben, ein Mann wurde schwerverletzt.
In Berlin-Gesundbrunnen wurden mehreren Schüssen aus einem fahrenden Auto abgegeben, ein Mann wurde schwerverletzt. Morris Pudwell

Mitte: Fahrradfahrerin bei Verkehrsunfall verletzt

Schwere Kopfverletzungen erlitt am Donnerstagmittag eine Fahrradfahrerin bei einem Verkehrsunfall in Mitte. Die 26-Jährige war gegen 14.45 Uhr in der Alexanderstraße unterwegs, bevor sie unvermittelt nach links in die Karl-Liebknecht-Straße abgebogen sein soll. Es kam zum Zusammenstoß mit dem Auto eines 23-Jährigen. Die Fahrradfahrerin erlitt schwere Verletzungen am Kopf sowie an den Beinen und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Einsatzkräfte der Polizei sperrten während der Dauer der Unfallaufnahme die Memhardstraße. Die Ermittlungen dauern an.

Feuer in leerer Lagerhalle in Spandau 

In einer leerstehenden Lagerhalle in Berlin-Spandau ist am frühen Freitagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Die 300 Quadratmeter große Lagerhalle im Finkenkruger Weg im Stadtteil Staaken stehe voll in Brand, teilte die Feuerwehr mit. 75 Feuerwehrleute löschten die Flammen. Die Halle stürzte größtenteils ein.

Durch den Brand kam es in Staaken zu einer starken Rauchentwicklung. Menschen waren den Angaben zufolge nicht in Gefahr. Auch der Zugverkehr auf der nahe gelegenen Bahnstrecke war nicht beeinträchtigt. Ob es Brandstiftung war, stand zunächt nicht fest.

Anfang August hatte nur wenige hundert Meter entfernt ein altes Kino im Zeestower Weg gebrannt. Die Löscharbeiten gestalteten sich für die Feuerwehr schwierig, weil ein Teil des Gebäudes eingestürzt war.

+++ 1. September +++

Mann bei Messerangriff in Gesundbrunnen verletzt

Ein Mann ist bei einem Streit im Volkspark Humboldthain mit einem Messer verletzt worden. Der 21-Jährige geriet am Mittwochnachmittag mit einer Gruppe aus etwa zehn Männern in eine zunächst verbale Auseinandersetzung, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Daraufhin zückte ein Mann aus der Gruppe ein Messer und attackierte den 21-Jährigen. Der Angegriffene stürzte und wurde laut Polizei am Boden liegend weiter von der Gruppe getreten und geschlagen. Er wurde bei dem Messerangriff am Kopf und am Rumpf verletzt und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Angreifer flüchteten.

Fünf Autos in Berlin ausgebrannt – Verdacht auf Brandstiftung

Unbekannte haben fünf Autos in Westend und Spandau angezündet. Alle Autos brannten komplett aus, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Menschen wurden nicht verletzt. Es besteht laut Polizei vermutlich kein Zusammenhang zwischen den Bränden.

In Spandau bemerkten Anwohner am Mittwochabend ein brennendes Auto auf einem Mieterparkplatz in Spandau. Zwei Fahrzeuge daneben fingen nach Angaben der Polizei ebenfalls Feuer.

In der Nacht zum Mittwoch entdeckte ein Zeuge zwei brennende Autos in Westend, die am Straßenrand geparkt waren. Die Polizei sperrte die Kreuzung Königin-Elisabeth-Straße Ecke Knobelsdorffstraße während der Löscharbeiten. Sie ermittelt wegen des Verdachts auf Brandstiftung.

Radfahrerin (77) schwer verletzt – Unfallverursacher flüchtet

Am Mittwochabend ist in Tiergarten bei einem Verkehrsunfall eine Radfahrerin schwer verletzt worden, als sie mit einem anderen Radfahrer zusammenstieß. Die 77-Jährige war kurz nach 22 Uhr die Genthiner Straße in Richtung Kurfürstenstraße unterwegs, als ein der Radfahrer vom Gehweg auf die Fahrbahn fuhr und dort mit der Frau kollidierte. Im Zuge des Zusammenstoßes verlor die Radfahrerin die Kontrolle über ihr Fahrrad, stürzte auf die Straße und erlitt schwere Beinverletzungen. Der Radfahrer flüchtet vom Unfallort. Die Frau kam in ein Krankenhaus. Die Polizei ermittelt.

Wedding: Autofahrer nach Zusammenstoß auf der Gegenfahrbahn schwer verletzt

Ein 84-jähriger Autofahrer ist im Wedding auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem anderen Auto zusammengestoßen. Grund dafür war ein parkender Transporter, der in der Ungarnstraße Richtung Müllerstraße auf die Fahrbahn ragte. Der Mann wich am Mittwochnachmittag dem Transporter aus und kam dadurch in den Gegenverkehr. Nach Angaben der Polizei wurde der Rentner aus seinem Fahrzeug befreit und mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der andere 46-jährige Fahrer lehnte eine medizinische Versorgung ab. Die Straße war für knapp eine Stunde in beiden Richtungen gesperrt.

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Brandenburg: Großteil der 660 Kilogramm Kokain verbrannt

Ein Großteil der in Brandenburg beschlagnahmten 660 Kilogramm Kokain sind am Mittwoch in einer Verbrennungsanlage vernichtet worden. Nach Angaben der Polizei wurde dabei eine gewisse Menge des Funds für das weitere Verfahren sichergestellt. Dazu wurde aus jedem der rund ein Kilogramm schweren Pakete ein Teil der weißen Substanz entnommen, um den gesamten Fund abzubilden.

Die Ware war vergangenen Freitag in den Bananenkisten eines Obsthändlers in Groß Kreutz (Potsdam-Mittelmark) gefunden worden. Der Fund sei die bislang größte sichergestellte Menge in Brandenburg und polizeilichen Schätzungen zufolge auf dem Schwarzmarkt rund 50 Millionen Euro wert. Ermittler halten ersten Erkenntnissen zufolge eine Panne der Schmuggler für möglich.

+++ 31. August +++

Wedding: Flucht vor Verkehrskontrolle

In Wedding wollten Polizisten in der Nacht zum Mittwoch einen mit drei Männern besetzten Audi kontrollieren, der ihnen in der Turiner Straße wegen eines defektes Rücklicht aufgefallen war. Davon hielt der 31-jährige Fahrer aber offenbar überhaupt nichts, denn trotz Blaulicht am hinter ihm fahrenden Polizeifahrzeug hielt er nicht an, sondern donnerte an der Kreuzung Turiner Straße / Schulstraße über eine rote Ampel und flüchtete dann weiter sehr zügig über die Prinz-Eugen-Straße, Antonstraße und Maxstraße – teilweise ohne Licht. Erst in der Schulstraße konnten die Beamten den Wagen stoppen.

Bei der Kontrolle stellte sich dann heraus, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besitzt und das Fahrzeug nicht versichert ist. Im Wagen selbst fanden die Einsatzkräfte einen schwertähnlichen Gegenstand, der sichergestellt wurde. Ein 24-jähriger Fahrzeuginsasse führte ein Mikroreagenzgefäß vermutlich mit Amphetamin, mit sich, das ebenso sichergestellt wurde, wie eine im Auto befindliche Schreckschusspistole, als deren Besitzer sich ein 20-jähriger Fahrzeuginsasse ausgab. Die drei polizeibekannten Männer wurden nach Feststellung ihrer Personalien vor Ort entlassen. Die Ermittlungen wegen eines unerlaubten Kraftfahrzeugrennens, Verstößen gegen das Waffengesetz und das Betäubungsmittelgesetz dauern an.

Über Balkon geklettert: Einbrecher in Charlottenburg festgenommen

Ein mutmaßlicher Einbrecher ist in Berlin-Charlottenburg auf frischer Tat ertappt und festgenommen worden. Der 52-Jährige kletterte am Dienstagmittag über den Balkon in die Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Eosanderstraße, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Mieterin wählte daraufhin den Notruf. Der Mann wurde noch in der Wohnung von Einsatzkräften der Polizei festgenommen.

+++ 30. August +++

Gestohlenes E-Bike alarmiert Besitzer

Ein gestohlenes Elektro-Fahrrad hat in Berlin selbstständig bei seinem Besitzer Alarm geschlagen und so den Dieb verraten. Der Fahrradbesitzer habe eine elektronische Nachricht erhalten, dass sich sein E-Bike bewege, twitterte die Polizei am Dienstag. „Er selbst spürte jedoch keinen Fahrtwind und keine Pedalen unter den Füßen.“ Der Mann alarmierte die Polizei, die in einem Hausflur in Schöneberg einen Mann mit dem E-Bike festnahm. Immer mehr teure Fahrräder haben inzwischen Bewegungsmelder und GPS-Sender, so dass die Besitzer über ihre Handys alarmiert werden können.

Vom Knast-Ausgang nicht zurückgekehrt – Polizei fahndet nach verurteiltem Rocker

Die Berliner Polizei fahndet nach einem verurteilten Rocker, der nach einem Ausgang nicht ins Gefängnis zurückgekehrt ist. Nach einem Bericht des „Tagesspiegels“ handelt es sich um einen Hells Angel, der 2019 wegen tödlicher Schüsse am Kottbusser Tor in Kreuzberg verurteilt worden war. Ein Sprecher der Senatsjustizverwaltung bestätigte am Dienstag, dass ein 28 Jahre alter Häftling am vergangenen Samstag von einem unbegleiteten Ausgang nicht in die Justizvollzugsanstalt (JVA) Tegel zurückgekehrt sei. Daraufhin sei die Polizei alarmiert worden. Diese habe die sofortige Fahndung eingeleitet, sagte eine Sprecherin.

Nach Angaben des Justizsprechers muss der Straftäter eine achtjährige Haftstrafe verbüßen. Als Strafende sei Mitte 2026 notiert. Nach „eingehender Prüfung“ seien vor Kurzem Lockerungen für den Mann beschlossen worden. Zunächst habe er in Begleitung Ausgang gehabt.

Neukölln: Tumulte nach Unfall – Großfamilien gehen aufeinander los

Kleiner Unfall, große Menschenmenge. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an, um Schlimmeres zu verhüten.
Kleiner Unfall, große Menschenmenge. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an, um Schlimmeres zu verhüten. Pudwell

Bei einem Unfall in Neukölln am Montagabend wurde eine Person leicht verletzt. Während der Unfallaufnahme durch die Polizei in der Kirchhofstraße hielt dort ein Fahrzeug an, dessen Insassen auf die Unfallgegner losgingen. Die Beamten mussten Verstärkung anfordern um die Kontrahenten zu trennen. Die Polizisten mussten mehrfach Personen von der Unfallstelle verweisen. Um welche Familien es sich handelt ist derzeit noch unbekannt. 

Britz: Brand in Mehrfamilienhaus - mehrere Verletzte

Die Feuerwehr hat mehrere Menschen aus einem Mehrfamilienhaus in Britz gerettet. Bei einem Brand im Keller sei es zu einer sehr starken Rauchentwicklung in dem dreistöckigen Gebäude in der Ballinstraße gekommen, sagte ein Feuerwehrsprecher am Dienstag. Einsatzkräfte vor Ort hätten mehrere Menschen in Sicherheit gebracht. Weil es mehrere Verletzte geben soll, sei ein „Massenanfall von Verletzten“ ausgerufen worden. Weitere Details konnte der Sprecher noch nicht nennen. Die Feuerwehr ist nach eigenen Angaben mit etwa 80 Helfern vor Ort.

Streit unter ehemaligen Freundinnen eskaliert

Der Streit von vier Jugendlichen eskalierte am Montagabend in Neu-Hohenschönhausen dermaßen, dass eine der 16-Jährige nun im Krankenhaus liegt.

Nach derzeitigen Erkenntnissen ging eine 16-Jährige, in Begleitung einer 15-Jährigen, gegen 20.30 Uhr mit ihrem Hund Gassi, als ihnen in der Zingster Straße Ecke Ahrenshooper Straße zwei ebenfalls 16-jährige, ehemalige Freundinnen begegneten. Zwischen den Mädchen kam es zum Streit, der schnell handgreiflich wurde. Eine der beiden ehemaligen Freundinnen spuckte der 16-jährigen Hundebesitzerin ins Gesicht und hielt sie dann fest, während die zweite ehemalige Freundin den Kopf der Attackierten nach unten zog und ihr mit dem Knie gegen diesen trat. Zudem setzte es Faustschläge in den Bauch. Die 15-Jährige konnte schlichtend eingreifen, woraufhin die beiden Tatverdächtigen von dem anderen Mädchen abließen. Die attackierten Jugendlichen flüchteten und alarmierten Feuerwehr und Polizei. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten die verletzte 16-Jährige, in Begleitung ihrer Mutter, in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an. 

Müggelheim: Floß fängt Feuer

Wasserschutzpolizei und Feuerwehr mussten am Montagnachmittag zum kleinen Müggelsee ausrücken, weil dort ein Floß in Flammen stand. Das Feuer auf dem gemieteten Wasserfahrzeug war ausgebrochen, als der 55-jährige Bootsführer eine Gasflasche auswechseln wollte. Die Feuerwehr konnte das an einer Badestelle liegende Floß löschen. Der 55-Jährige wurde mit Verbrennungen an Armen und Beinen mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Auf dem Floß befanden sich etwa 20 weitere Passagiere. Weitere Verletzte gab es nach bisherigen Erkenntnissen nicht. 

Neukölln: E-Scooter-Fahrer schwer verletzt

Beim Zusammenstoß mit einer 25-jährigen Autofahrerin wurde am Montagabend der Fahrer eines E-Scooters in Neukölln schwer verletzt. Der 27-Jährige war gegen 22 Uhr in der Hermannstraße auf dem Fahrradschutzstreifen entgegen der Fahrtrichtung unterwegs. In Höhe der Kreuzung Hermann- Ecke Kranoldstraße kam es zum Zusammenstoß mit dem rechtsabbiegenden Wagen. Der E-Scooter-Fahrer stürzte und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Für die Ermittlungs- und Aufräumarbeiten blieb die Hermannstraße zwischen der Silbersteinstraße und dem Mariendorfer Weg/Delbrückstraße für dreißig Minuten gesperrt.

Junge (7) nach Verkehrsunfall im Krankenhaus

Schwerer Verkehrsunfall am Montagnachmittag im Märkischen Viertel: Ein Siebenjähriger war gegen 16.15 Uhr beim Überqueren des Wilhelmsruher Damms von einer 46-Jährigen mit ihrem Auto angefahren worden. Der Junge erlitt Verletzungen am Kopf, an den Händen und Beinen und kam in ein Krankenhaus.

Reinickendorf: 89-Jährige angefahren und schwer verletzt

Beim Überqueren der Straße ist eine 89-jährige Frau schwer verletzt worden. Die Fußgängerin betrat am Montagnachmittag die Residenzstraße in Berlin-Reinickendorf, als ein 26 Jahre alter Autofahrer sie mit seinem Auto erfasste, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Rentnerin wurde mit mehreren Knochenbrüchen in ein Krankenhaus gebracht. 

+++ 29. August +++

Wilmersdorf: Frau bei Überfall schwer verletzt

Eine Gruppe Männer hat am Sonntagabend eine Frau in Wilmersdorf überfallen und ausgeraubt. Gegen 20 Uhr alarmierte eine Zeugin die Polizei zum U-Bahnhof Fehrbelliner Platz, nachdem sie dort eine verletzte Frau gefunden hatte.  Ermittlungen ergaben, dass ein Unbekannter, der Teil einer fünfköpfigen Gruppe war, der Frau die Handtasche entrissen hatte. Beim Versuch diese noch festzuhalten, stürzte sie die Treppe hinunter und erlitt schwere Verletzungen, die in einem Krankenhaus intensivmedizinisch versorgt werden. Die Frau selbst konnte noch nicht befragt werden, womit auch ihre Identität bisher ungeklärt ist. Die Ermittlungen dauern an.

Köpenick: Mieter stirbt bei Wohnungsbrand

In der Nacht zum Montag ist in Köpenick ein Mann bei einem Wohnungsbrand ums Leben gekommen. Anwohner eines Hauses in der Erwin-Bock-Straße bemerkten gegen 0.40 Uhr einen ausgelösten Rauchmelder in einer Wohnung im zweiten Stock und alarmierten die Feuerwehr. Die Brandbekämpfer öffneten die Wohnung und fanden dort ein in Flammen stehendes Bett vor, in welchem der 63-jährige Wohnungsmieter leblos lag. Ein Notarzt stellte den Tod des Mannes fest. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen und verhinderten so ein Übergreifen auf weitere Räume und das Gebäude. Weitere Personen wurden nicht verletzt.

Siemensstadt: Auto ausgebrannt

In der Nacht zum Montag ist in Siemensstadt ein Auto ausgebrannt. Ein Passant hatte gegen 2.45 Uhr bemerkt, dass ein im Halskesteig abgestellter Wagen brannte und alarmierte daraufhin Polizei und Feuerwehr. Die Brandbekämpfer löschten das Fahrzeug, das erheblich beschädigt wurde. Menschen kamen nicht zu Schaden. 

Marzahn: Mann schießt mit Schreckschusswaffe von Balkon

Am Sonntagabend wurde in Marzahn ein 45-jähriger Mann festgenommen, nachdem er mit einer Schreckschusswaffe von seinem Balkon geschossen hatte. Zuvor hatte ein 33-Jähriger die Polizisten wegen der Schüsse in die Allee der Kosmonauten gerufen.

Der Mann war mit drei anderen Erwachsenen und zwei Kindern unterwegs, als er den Mann sah, wie er von seinem Balkon im dritten Stock aus die Waffe auf die kleine Gruppe richtete und mehrmals schoss. Alle beteiligten stehen noch unter dem Eindruck des Geschehens. 

Die Polizei fand bei dem Schützen zwei geladene Schreckschusswaffen und weitere Munition. Alles wurde sichergestellt. Der Mann gab an, er habe nicht auf die Gruppe, sondern in die Luft geschossen. Er wollte damit seinen Unmut darüber kundtun, dass es draußen so laut gewesen sei und er am Montag zur Arbeit müsse. Ein Atemalkoholtest ergab 2,3 Promille. Die Kripo ermittelt wegen Bedrohung mit Waffen und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Betrüger geben sich als Staatsanwaltschaft aus

Vermeintliche Mitarbeiter der Berliner Staatsanwaltschaft haben ein Ehepaar um eine fünfstellige Geldsumme betrogen. Die bislang unbekannten Betrüger berichteten dem Ehepaar über einen Anruf, dass ihr Sohn einen Verkehrsunfall verursacht habe, bei dem eine Radfahrerin ums Leben gekommen sei, teilte die Polizei am Montag mit. Falls die Eltern die fällige Kaution nicht bezahlen würden, müsse ihr Sohn ins Gefängnis.

Nichtsahnend brachten die Angerufenen die geforderte Summe am Freitag nach Neubrandenburg und übergaben sie an die Betrüger. Erst nach der Übergabe kontaktierten sie ihren Sohn. Dabei kam heraus, dass das Ehepaar auf einen Betrug hereingefallen war. Die Kriminalpolizei ermittelt nun in dem Fall.

+++ 28. August +++

Berliner Ring: Drei Motorradfahrer und zwei PKW kollidiert – drei Rettungshubschrauber im Einsatz, ein Toter

Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 10 nahe der Gemeinde Mühlenbecker Land ist am Sonntag ein Motorradfahrer ums Leben gekommen. Zudem seien zwei Menschen verletzt worden, teilte ein Sprecher des Autobahnreviers Walsleben (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) am Abend mit. Ein Wagen sei mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Berlin-Pankow in zwei Motorräder sowie ein weiteres Auto gefahren. Der Unfallverursacher habe unter Alkoholeinfluss gestanden.

Eine schwer verletzte und eine leicht verletzte Person kamen demnach in ein Krankenhaus. Der Unfallverursacher wurde mit einem Schock in eine Klinik gebracht. Der Unfall ereignete sich zwischen der Anschlussstelle Mühlenbeck und dem Dreieck Pankow. In Fahrtrichtung Pankow war die A10 mehrere Stunden voll gesperrt. Am frühen Montagmorgen wurde die Sperrung laut Polizeisprecher wieder aufgehoben.

Zu Identität und Geschlecht des Toten, der Verletzten sowie des Unfallverursachers konnte die Polizei am Abend noch keine Angaben machen. Die Sperrung sollte noch mehrere Stunden andauern.

Auto erfasst Moped - Zwei Jugendliche schwer verletzt

Zwei Jugendliche auf einem Moped sind bei einem Zusammenstoß mit einem Auto in Großkmehlen bei Ortrand (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) schwer verletzt worden. Der 16-jährige Fahrer sei am Samstag auf dem Fahrradweg gefahren und habe dann die Fahrbahn überquert, ohne auf die Vorfahrt zu achten, berichtete die Polizei am Sonntag. Dort habe ihn ein Auto erfasst. Der Autofahrer bremste zwar, konnte aber laut Polizei eine Kollision nicht mehr verhindern und das Moped stürzte um. Der 16-Jährige und sein 15 Jahre alter Sozius kamen mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser. Die Straße war zwischenzeitlich voll gesperrt.

Autodiebe in Hellersdorf festgenommen

Polizisten in Zivil haben in der Nacht zum Sonntag drei mutmaßliche Autodiebe in Hellersdorf festgenommen. Laut der Polizei wurde ein 33-Jähriger kurz vor Mitternacht dabei beobachtet, wie er mit einer Taschenlampe in ein in der Riesaer Straße abgestelltes Fahrzeug leuchtete. Zunächst verschwand er, tauchte aber kurz danach wieder auf und schlug die Scheibe ein. Anschließend soll er die  Tür entriegelt haben und setzte sich auf den Beifahrersitz.

Bevor der Zugriff der Polizisten habe stattfinden können, hätten zwei Komplizen (19 und 32) den Mann gewarnt. Alle drei flüchteten, konnten jedoch kurz darauf gestellt und festgenommen werden. Alle drei wurden der Kripo übergeben. 

Lkw übersieht Radfahrer in Pankow: Schwer verletzt

Es passiert immer wieder: Am Samstagmorgen übersah ein 53-jähriger Lkw-Fahrer in Pankow offenbar einen Radfahrer und verletzte ihn mit seinem Gefährt schwer. Der Radler war wie der Laster auf der Berliner Straße in Richtung Bornholmer Straße unterwegs. An der Ecke Maximilianstraße wollte der Lkw nach rechts abbiegen - und übersah dabei den Radfahrer (34), der geradeaus weiterfahren wollte. 

Durch den Zusammenstoß brach sich der Radfahrer das Bein und erlitt Verletzungen am Oberkörper. Er kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte hat die Ermittlungen übernommen.

Neukölln: Zehnjähriger von Auto erfasst

Am Samstagnachmittag wurde ein Zehnjähriger auf der Rübelandstraße in Neukölln von einer 46-Jährigen und ihrem Auto erfasst. Der schwer verletzte Junge wurde behandelt und kam anschließend zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Die Fahrerin gab laut Polizei an, nicht zu schnell gefahren zu sein - und, dass der Junge plötzlich auf die Fahrbahn gelaufen sei. Ob es tatsächlich so war, sollen nun Ermittlungen klären.

+++ 27. August +++

Versuchtes Tötungsdelikt in Kleingartenanlage! Paar gerät in Streit - 39-Jährige lebensbedrohlich verletzt

Eine 39-Jährige soll am frühen Samstagmorgen in Berlin von ihrem Partner lebensbedrohlich verletzt worden sein. Das Paar war in einer Kleingartenanlage in Wartenberg in Streit geraten, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Frau konnte demnach noch den Notruf alarmieren und wurde im Krankenhaus notoperiert. Sie befinde sich nicht mehr in Lebensgefahr. Die Polizei fahndet nach dem 42 Jahre alten Tatverdächtigen.

Dramatischer Unfall auf Berliner Stadtautobahn: Kleinwagen überschlägt sich

Der Kleinwagen blieb auf dem Dach in einer Böschung liegen.
Pudwell
Der Kleinwagen blieb auf dem Dach in einer Böschung liegen.

Am Freitagabend hat die Fahrerin eines Kleinwagens auf der Berliner Stadtautobahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und hat sich darin überschlagen. Die 24-Jährige fuhr in Schmargendorf auf der A100, als sich der dramatische Unfall in Höhe der Ausfahrt Kurfürstendamm abspielte. Der Wagen blieb in einer Böschung auf dem Dach liegen. Die Frau wurde mit Verletzungen am Nacken und Rücken stationär im Krankenhaus aufgenommen. Auch ihre ein Jahr ältere Mitfahrerin kam verletzt zur stationären Versorgung in eine Klinik. Die Polizei ermittelt, wie sich der Unfall genau abspielte.

Adlershof: Auto rast in Linienbus – acht Verletzte, zum Teil schwer

In Berlin-Adlershof ist am Freitagmittag ein Auto mit einem Linienbus zusammengestoßen. Laut Polizei fuhr der 58-jährige Busfahrer der Linie 164 auf der Nipkowstraße, als an der Kreuzung Otto-Franke-Straße ein von rechts kommender 45-jähriger Opelfahrer dem Bus die Vorfahrt nahm und mit erhöhter Geschwindigkeit gegen ihn prallte. In Folge des Zusammenstoßes wurden insgesamt acht Personen, darunter auch der Autofahrer, zum Teil schwer verletzt. Während sechs von ihnen nach ambulanter Behandlung am Unfallort oder in einem Krankenhaus ihren Weg fortsetzen konnten, verblieben der 45-Jährige und eine Insassin des Busses aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen stationär in Kliniken. Für die Ermittlungs- und Aufräumarbeiten blieb die Nipkowstraße für gut anderthalb Stunden gesperrt.

Überfall-Opfer verfolgt Täter und ermöglicht Festnahme

Nach einem Raubüberfall an einem Geldautomaten in Berlin hat das Opfer den Täter selbst verfolgt. Der 24 Jahre alte Tatverdächtige konnte schließlich festgenommen werden, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Er hatte demnach einen 28-Jährigen beim Geldabheben an der Oranienburger Straße in Berlin-Mitte niedergeschlagen und ihm die Geldscheine entrissen. Der Überfallene stand jedoch auf und rannte dem Täter hinterher. Dabei rief er die Polizei an, die den Verdächtigen schließlich in einem Hostel an der Oranienburger Straße festnahm und das geraubte Geld beschlagnahmte.

+++ 26. August +++

Sechs Schwerverletzte bei Unfall auf B2 nahe Michendorf

Ein Wendemanöver auf der Bundesstraße 2 im Landkreis Potsdam-Mittelmark hatte einen Unfall mit sechs Schwerverletzten zur Folge. Der 70-jährige Fahrer eines Kleinwagens wollte an einer unübersichtlichen Stelle zwischen Alt Langerwisch und der A10 an der Anschlussstelle Michendorf am Freitagnachmittag wenden, wie ein Polizeisprecher am Abend sagte. Der 49 Jahre alte Fahrer eines in gleicher Richtung fahrenden Kleinbusses übersah das Manöver und fuhr auf das Auto auf.

Die vier Insassen in dem Bus wurden schwer verletzt, ebenso der 70-Jährige und sein Beifahrer. Alle am Unfall Beteiligten waren laut Polizei aber ansprechbar und kamen ins Krankenhaus. Die Bundesstraße 2 war am Nachmittag gesperrt.

Nach Bar-Streit in Prenzlauer Berg niedergestochen: 26-Jähriger tot!

Tödlicher Ausgang eines erhitzten Streites in Berlin-Prenzlauer Berg: Mit einem Messer wurde ein Mann so schwer verletzt, dass er am Freitagvormittag in einem Krankenhaus verstarb. Der 26-Jährige war am Mittwochmorgen mit einem anderen Mann in einer Bar an der Greifswalder Straße in einen Streit geraten. In dessen Verlauf erlitt der jetzt Verstorbene eine Stichverletzung in den Rücken und dadurch schwere innere Verletzungen. Der Tatverdächtige flüchtete in unbekannte Richtung. Die Ermittlungen der 7. Mordkommission wegen Verdachts des Totschlags dauern an

Prenzlauer Berg: Rad-Rowdy fährt Mädchen (9) um

Bei einem Verkehrsunfall in Prenzlauer Berg wurde ein neunjähriges Mädchen am Donnerstagabend schwer verletzt. Das Kind hatte gegen 19 Uhr gemeinsam mit einem zehnjährigen Jungen die Fußgängerfurt der Greifswalder Straße aus Richtung Thomas-Mann-Straße überquert. Ein 27-jähriger Radfahrer hinter ihr fuhr noch bei „gelber“ Ampel über die Kreuzung und kollidierte trotz Vollbremsung mit der Neunjährigen. Das Mädchen kam mit gebrochenem Bein ins Krankenhaus. Der Radfahrer flog über den Lenker seines Fahrrads und zog sich dabei eine kleine Wunde am rechten Bein zu. Die Ermittlungen dauern an. 

Motorrollerfahrer bei Unfall schwer verletzt

Als eine 70-jährige Autofahrerin am Donnerstagnachmittag in Französisch Buchholz von der Blankenburger Straße auf einen Parkplatz abbiegen wollte, kollidierte sie mit einem 43-jährigen Motorrollerfahrer, der unerlaubterweise auf dem Radweg fuhr. Der Mann erlitt so schwere innere Verletzungen, dass er notoperiert werden musste. Die Ermittlungen zu dem Unfall dauern an.

Lichtenberg: Mann bricht in Krankenwagen ein – Festnahme

Die Polizei hat am Donnerstagabend einen 23-jährigen Mann festgenommen, der in Lichtenberg in einen Krankentransportwagen eingebrochen war. Er hatte sich kurz nach 21 Uhr dem in der Rhinstraße geparkten Fahrzeug genähert, maskierte sich und zog Handschuhe an und schlug eine Seitenscheibe ein. Kurz darauf sahen in Zeugen im Innenraum des Wagens. Alarmierte Streifenbesatzungen entdeckten den zwischenzeitlich Geflüchteten in der Nähe versteckt unter einem Lastwagen, nahmen ihn fest und beschlagnahmten diverses Erste-Hilfe-Material. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von über zwei Promille.

Mann bei Streit getötet

Ein 53-jähriger Mann ist bei einem Streit in Reinickendorf tödlich verletzt worden. Der mutmaßliche 45-jährige Täter wurde am Donnerstagabend festgenommen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Demnach gerieten in einem Haus am Eichborndamm drei Beteiligte in Streit. Dabei soll der 53-jährige Mann angegriffen worden sein. Ob der Täter ein Messer benutzte war zunächst noch nicht bekannt. Sanitäter versuchten noch, den Schwerverletzten wiederzubeleben und brachten ihn in die Notaufnahme eines Krankenhauses. Nach Angaben der Polizei erlag der Mann jedoch seinen Verletzungen. Eine Mordkommission ermittelt.

Mit Luftdruckgewehr in der Öffentlichkeit geschossen – Festnahme

Polizisten haben am Donnerstagabend einen Mann in Niederschöneweide festgenommen, der in der Britzer Straße mit einem Luftdruckgewehr aus einem Fenster einer Wohnung auf die Straße ballerte. Die Einsatzkräfte sperrten die nähere Umgebung ab, bevor Beamte einer Einsatzhundertschaft den 41-Jährigen in dessen Wohnung festnahmen. Bei einer Durchsuchung wurde das Luftgewehr und ein Klappmesser gefunden. Während der Einsatzes beleidigte der 41-Jährige fortdauernd. Er muss sich nun wegen des Verdachtes der Beleidigung und des Schießens in der Öffentlichkeit verantworten.

+++ 25. August +++

17-Jähriger rast im Porsche über die A100 – Mama auf dem Beifahrersitz

Deutlich zu schnell war in der Nacht zum Donnerstag ein Autofahrer auf der A 100 in Britz unterwegs. Eine Streife der Autobahnpolizei bemerkte den 17-Jährigen, der mit einem Porsche und seiner Mutter als Beifahrerin in Richtung Autobahndreieck Neukölln rauschte. Eine Geschwindigkeitsmessung hinter dem Britzer Tunnel ergab einen Wert von 165 km/h, erlaubt sind 80 Stundenkilometer. Die Beamten stoppten den Wagen. Bei der Überprüfung des Fahrers stellte sich heraus, dass dieser bereits am Freitag vergangener Woche auf der A 13 zwischen Bronkow und Calau von der Polizei Brandenburg mit mehr als 200 Stundenkilometern bei zulässigen 120 km/h gemessen worden war. Der 17-jährige Raser ist im Besitz einer Prüfbescheinigung „Begleitetes Fahren ab 17“. Allein die schnelle Nummer in Britz dürfte laut Bußgeldkatalog mit mindestens 2 Punkten, 1600 Euro Bußgeld, drei Monaten Fahrverbot, der Teilnahme an einem verkehrsrechtlichen Aufbauseminar und einer zweijährigen Verlängerung seiner Probezeit verbunden sein. Im Anschluss der Überprüfung konnte der 17-Jährige seine Fahrt fortsetzen.

Drei verletzte Diebe nach Verfolgungsjagd mit der Polizei

In der Nacht zum Donnerstag endete die Flucht von Dieben mit einem schweren Verkehrsunfall in Alt-Hohenschönhausen. Eine Zeugin hatte in der Gartenstraße in Weißensee beobachtet, die dort drei Männer Werkzeug und Gerüstmaterial von einer Baustelle entwendeten und in einem Transporter verstauten. Daraufhin alarmierte sie die Polizei.

Die drei Männer flüchteten in dem Transporter und die alarmierten Polizisten entdeckten den Wagen an der Kreuzung Giersstraße/ Hansastraße. Auf Haltesignale reagierten die Diebe nicht, sondern gaben kräftig Gas. Bei Rot ging es über mehrere Ampeln und an der Kreuzung Indira-Gandhi-Straße/ Hansastraße/ Chopinstraße krachte es dann, als der Transporter den Wagen eines 62-Jährigen rammte. 

Anschließend schleuderte der Transporter gegen vier geparkte Fahrzeuge und überschlug sich. Ein 34-jähriger Insasse des Transporters flog dabei aus dem Fahrzeug. Ein 23- sowie ein 35-Jähriger wurden im Fahrzeug eingeklemmt und mussten befreit werden. Alle drei Männer kamen in Krankenhäuser. Der 62-Jährige sowie seine 57-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt und vor Ort ambulant behandelt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Frau in Straßenbahn rassistisch beleidigt

In Prenzlauer Berg hat am Donnerstagvormittag ein Mann eine Frau während der Fahrt in einer Straßenbahn beleidigt. Nach Angaben der 35-jährigen stieg sie am U-Bahnhof Eberswalder Straße die Tram der Linie M10 in Richtung Nordbahnhof, als ein Mann ihr bedrohlich nahekam und sie mit rassistischen Äußerungen beleidigte.  Erst als die 35-Jährige ihr Mobiltelefon in die Hand nahm und drohte, sie werde die Polizei rufen, zog sich der Unbekannte zurück und stieg an der nächsten Haltestelle aus. 

Mit Softairwaffe aus Fenster geschossen

Am Mittwochabend alarmierte ein Passant die Polizei nach Fennpfuhl. Der 51-jährige gab an, dass er aus einer Wohnung eines Hauses am Weißenseer Weg mit einer Softairwaffe beschossen worden sei, klagte über Schmerzen. Die Beamten konnten bei den Ermittlungen vor Ort ein Fenster zu einer Wohnung in der sechsten Etage ausmachen. Der 19-jährige Mieter dieser Wohnung gestattete eine Durchsuchung der Räumlichkeiten. Die Kräfte fanden mehrere Softairwaffen mit Zubehör und stellten alle Gegenstände sicher. Die Ermittlungen gegen den jungen Mann wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung dauern an.

Pkw rammt Polizeifahrzeug

Verkehrsunfall mit Polizeiauto am Mittwochmittag in Charlottenburg: Ein Polizist war mit einem zivilen Wagen mit Blaulicht und Martinshorn auf der Goerdelerdammbrücke in Richtung Saatwinkler Damm unterwegs, als auf der Kreuzung mit der Seestraße mit einem von rechts kommenden Pkw zusammenstieß. Der 76-jährige Fahrer des Skoda erlitt dadurch eine Kopfplatzwunde und kam in ein Krankenhaus. Der Polizist blieb unverletzt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Weniger Unfalltote im ersten Halbjahr in Brandenburg

Auf Brandenburgs Straßen sind im ersten Halbjahr dieses Jahres weniger Menschen ums Leben gekommen als in den ersten sechs Monaten 2021. Die Zahl der Unfalltoten sei weiter rückgängig, sagte Polizeipräsident Oliver Stepien am Donnerstag in Potsdam. Im ersten Halbjahr 2021 seien es 56 Tote gewesen. „Wir werden dieses Jahr mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit unter 50 landen.“

Allerdings steige die Zahl der Unfälle weiter leicht, sie liege aber etwa zehn Prozent unter der des ersten Halbjahres 2019 mit etwas mehr als 40.000 Fällen. Die Zahl der Unfälle unter Einfluss von Alkohol und Drogen sei jeweils um mehr als zehn Prozent gestiegen.

Im vergangenen Jahr hatte die Polizei nach vorläufigen Zahlen 72.304 Verkehrsunfälle gezählt, im Jahr vorher waren es 71.893 Unfälle. Dabei waren im vergangenen Jahr 127 Menschen ums Leben gekommen, nach 140 Verkehrsunfalltoten im Jahr zuvor – das war ein Rückgang von über neun Prozent.

92 Feuerwehrmänner kämpfen gegen Brand in Staaken: Ein Verletzter

Ein Mensch ist bei einem Brand in Berlin-Spandau verletzt worden. In mehreren Kellerverschlägen eines achtstöckigen Wohnhauses war am Mittwochabend ein Feuer ausgebrochen, wie die Feuerwehr am Donnerstagmorgen mitteilte. Alarmierte Einsatzkräfte löschten den Brand im Ortsteil Staaken und kontrollierten wegen der starken Verrauchung 34 Wohnungen. Eine Person wurde vor Ort von Rettungskräften ambulant versorgt. Wie es zu dem Brand kam, ist nach Angaben der Feuerwehr noch unklar. Ein Brandkommissariat der Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Zu Geschlecht und Alter der verletzten Person konnte die Feuerwehr am Morgen nichts sagen.

Die Berliner Feuerwehr war den Angaben zufolge mit 92 Einsatzkräften für zwei Stunden vor Ort. Zur selben Zeit war außerdem ein Brand in einem Hochhaus in Berlin-Gesundbrunnen ausgebrochen, mit dem die Feuerwehr beschäftigt war.

+++ 24. August +++

UPDATE: Handgranaten-Fund an der Ringbahn – S-Bahn-Züge fahren wieder

Bei Bauarbeiten in Berlin ist an der S-Bahnstrecke zwischen den Bahnhöfen Schönhauser Allee und Bornholmer Straße am späten Mittwochnachmittag Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Der S-Bahnverkehr wurde unterbrochen - kurze Zeit später kam die Entwarnung: Die mutmaßliche Handgranate werde für den Abtransport vorbereitet,  die Strecke könne in Kürze wieder befahren werden, teilte die Bundespolizei auf Twitter mit. Auf den Linien S41, S42 und S8 gab es zwischenzeitlich  Zugverspätungen und Ausfällen. Gegen 21 Uhr nahm, so die S-Bahn-GmbH. Jetzt sollen die Züge wieder richtig fahren. 

In der vergangenen Woche war zwischen der Spree und dem Bahnhof Ostkreuz eine 500-Kilo-Bombe entdeckt worden. Für die Entschärfung mussten Tausende Menschen ihre Wohnungen verlassen. Autos, Busse, Züge und Schiffe wurden gestoppt.

Trickdiebe gaben sich als Polizeibeamte aus – Festnahme

Fahnder der Polizei Berlin haben am Dienstagabend in der Charlottenburger Chaussee in Spandau einen 37- und einen 46-jährigen Mann sowie eine 46- und eine 32-jährige Frau fest. Alle stehen im Verdacht als falsche  Polizeibeamte mehrere Trickdiebstähle begangen zu haben.

Am Dienstagmittag hatten sich einer der Männer und eine der Frauen in Westend als Kripo-beamte ausgegeben und unter dem Vorwand, dass bei ihm eingebrochen worden sei, Zutritt zur Wohnung eines 86-Jährigen in der Reichsstraße verschafft. Der Senior gab bei seiner Befragung durch die Polizei an, von den beiden mehrfach nach Schmuck und Bargeld gefragt worden zu sein. Beim Vorzeigen eines Teils seiner Vermögenswerte seien ihm dann Bargeld im vierstelligen Bereich und eine hochwertige Armbanduhr gestohlen worden. Den Diebstahl bemerkte der Senior erst, nachdem die Tatverdächtigen seine Wohnung verlassen hatten.

Ein Teil der entwendeten Gegenstände konnte bei der Festnahme beschlagnahmt werden. Weitere Ermittlungen ergaben, dass die vier Kriminellen allein am Dienstag in Berlin drei weitere Taten in gleicher Art und Weise begangen haben. Ein Zusammenhang zu weiteren ähnlichen Taten in den vergangenen Wochen wird geprüft.

Lankwitz: Motorroller-Fahrer bei Unfall getötet

Der Fahrer eines Motorrollers ist bei einem Zusammenstoß mit einem Lastwagen in Lankwitz tödlich verletzt worden. Der Mann erlag am Mittwochmorgen am Unfallort an einer Kreuzung seinen Verletzungen. Ersten Erkenntnissen zufolge wollten der Rollerfahrer und der Lastwagen-Fahrer von der Paul-Schneider-Straße rechts in die Malteserstraße abbiegen. Dabei soll es zum Zusammenstoß gekommen sein. Die Straße ist dort mehrspurig.

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Pankow: Falschfahrer auf dem Radweg – Radler kollidieren

Verkehrsunfall zwischen zwei Radfahrern am Dienstagnachmittag in Pankow: Ein 43-jähriger Mann war mit seinem Lastenrad, in dessen Korb sein zehnjähriger Sohn saß, den Radweg der Pasewalker Straße unterwegs - entgegen der Fahrtrichtung. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden 33-jährigen Rennradfahrer. Dadurch wurden der 43-Jährige und sein Sohn leicht an den Beinen verletzt. Der 33-Jährige zog sich Verletzungen am Bein sowie am Kopf zu und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen dauern an.

Kreuzberg: Verlagsgebäude beschädigt

Polizisten wurden in der Nacht zum Mittwoch zu einem Verlagsgebäude in Kreuzberg gerufen. Als die Beamten in der Friedrichstraße eintrafen, schilderten zwei 18- und 20-jährige Zeugen, dass sie gegen 1 Uhr einen lauten Knall wahrgenommen hätten. Als sie nachsahen, entdeckten sie die gesprungene Glasfassade der Kantine des Hauses. Die Ermittlungen dauern an.

Moabit: Mann beleidigt mehrere Personen rassistisch

Passanten alarmierten am Dienstagnachmittag die Polizei nach Moabit. Dort zeigten mehrere Personen einen Mann an, der sie Uhr in der Turmstraße und am Mathilde-Jacob-Platz beleidigt haben soll. Zunächst soll der 47-Jährige eine 55 Jahre alte Frau wegen ihres Kopftuches beleidigt haben. Als ein 62-jähriger Passant und zwei 34 Jahre alte Zeuginnen auf die Situation aufmerksam wurden und der Beleidigten helfen wollten, sollen auch sie von dem 47-Jährigen, zum Teil ebenfalls rassistisch, beleidigt worden sein. Einsatzkräfte überprüften den Tatverdächtigen vor Ort und sprachen ihm gegenüber einen Platzverweis aus.

+++ 23. August +++

Update! Hennigsdorf: Paar bei Bootsbrand verletzt

Beim Brand eines Bootes in Hennigsdorf im Landkreis Oberhavel ist ein Ehepaar verletzt worden. Der 68 Jahre alte Mann sei mit Brandverletzungen per Hubschrauber in eine Spezialklinik gebracht worden, teilte die Polizei mit. Seine Frau (58) wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Das Boot lag auf der Havel in Nieder Neuendorf an der nordwestlichen Stadtgrenze von Berlin. Dem Brand am späteren Nachmittag ist nach Angaben der Feuerwehr eine Verpuffung vorausgegangen.

Wegen der Rauchentwicklung sollte das betroffene Gebiet gemieden werden. Zwischenzeitlich wurden Anwohner gebeten, Fenster und Türen zu schließen sowie Lüftungen und Klimaanlagen abzuschalten. Die Kriminalpolizei ermittelt.

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35-jährige Frau vermisst – Polizei Berlin bittet um Mithilfe

Seit Montag, 4. Juli 2022 wird die 35-jährige Juliane Pöhnitzsch aus Marzahn vermisst. Zuletzt wurde sie zu diesem Zeitpunkt an ihrer Wohnanschrift im Belziger Ring gesehen. Sie verließ ihre Wohnung und kehrte bisher nicht wieder zurück. Weitere Ermittlungen ergaben, dass es letztmalig über ein soziales Netzwerk am 6. Juli 2022 einen Kontakt zu ihr gab.

Die Vermisste wird wie folgt beschrieben:

  • ca. 158 bis 160 cm groß
  • schlanke Statur hat sehr dunkle, braune Haare, die zu einem kinnlangen Bob geschnitten sind
  • trägt einen Nasenring
  • Tätowierungen: an den Armen: Sonne in Inkamuster, mystisches Gesicht mit Flügeln, Unendlichkeitssymbol mit Anker an den Beinen, Oberschenkel: Frau in ovalem Muster, Oberschenkelrückseite: drei Geishafiguren mit Katzenohren, stilisierte Blume mit Stiel, die über die Wade bis zum Fuß reicht, Wade: Sonnenblumen Hüfte: Blumenmuster mit Elfe auf Fliegenpilz Rücken, neben der Wirbelsäule: fünf rote Sterne, die zur Rückenmitte führen und immer kleiner werden, Rückenseite: zweizeiliger Spruch, darunter ein Mädchen im Kleid, das einen roten Herzluftballon hält (Banksy-Motiv)
Wird vermisst: Juliane Pöhnitzsch - wer kann Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben.
Wird vermisst: Juliane Pöhnitzsch - wer kann Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben. Polizei Berlin

Die Kriminalpolizei fragt:

Wer hat Juliane Pöhnitzsch nach dem 4. Juli 2022 gesehen oder mit ihr Kontakt gehabt und kann Hinweise zu ihrem derzeitigen Aufenthaltsort geben?

Hinweise nimmt die Vermisstenstelle des Landeskriminalamts in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-912444, per E-Mail unter lka124hinweise@polizei.berlin.de oder auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Pankow: Polizisten schießen auf bewaffneten Mann – er wollte sich töten

Zwei Berliner Polizisten haben am Dienstagmorgen auf einen Mann geschossen und ihn durch Schüsse in die Beine schwer verletzt. Die Polizei sei am Dienstagmorgen alarmiert worden, weil sich der 28-jährige Mann selbst töten wollte, teilte die Polizei mit. In der Wohnung in Pankow habe er ein Messer in der Hand gehalten und sei dann auf die Polizisten zugegangen. Aufforderungen, das Messer fallen zu lassen, habe er ignoriert.

Die beiden Polizisten schossen demnach und trafen ihn in die Beine. Der Mann sei dann in ein Krankenhaus gebracht worden, Lebensgefahr habe nicht bestanden. Die Polizisten hatten zusätzlich Pfefferspray gegen den Mann eingesetzt.

Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Polizei im Haus Kissingenstraße 129 an der Ecke Prenzlauer Promenade. Später war auf dem Bürgersteig vor dem Haus laut Zeugen Blut zu sehen. Schutzschilde der Polizei und Reizgas-Sprühgeräte lagen auf dem Boden im abgesperrten Bereich. Wie immer in solchen Fällen ermittelt eine Mordkommission. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) teilte mit: „Kein Berliner Polizist schießt gern. Aber unsere Kollegen kommen tagtäglich in absolute Ausnahmesituationen, bei denen sie in Sekundenbruchteilen entscheiden müssen und bei denen die Schusswaffe irgendwann als einziges Einsatzmittel bleibt.“

Wilmersdorf: Ein Toter bei Wohnungsbrand

Bei einem Wohnungsbrand in Wilmersdorf ist ein Mensch ums Leben gekommen. Nach Angaben der Feuerwehr wurde der Brand am Dienstagmittag gemeldet. Die Neubauwohnung im fünften Stock des Hauses in der Schlangenbader Straße brannte demnach komplett aus. 52 Einsatzkräfte waren vor Ort. Ein Mensch wurde aus einer Nachbarwohnung in Sicherheit gebracht. Die Feuerwehr löschte die Flammen nach eigenen Angaben rasch. Die Brandursache ist noch unklar.

Fußgängerin bei Verkehrsunfall in Reinickendorf getötet

Bei einem Verkehrsunfall in Reinickendorf ist eine Fußgängerin getötet worden. Die Frau wurde am Dienstagmorgen kurz nach 8 Uhr auf der Residenzstraße nahe dem Franz-Naumann-Platz von einem Auto angefahren, wie die Polizei mitteilte.

83-Jähriger tot in Wohnung gefunden – Mordkommission ermittelt

Ein 83 Jahre alter Mann ist tot in einer Wohnung in Berlin-Reinickendorf gefunden worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, fanden Einsatzkräfte der Feuerwehr den Mann am Montagnachmittag in der Wohnung. Wegen der Auffindesituation ermittelt seit Montagabend die Mordkommission und sicherte Spuren in der Wohnung, wie es hieß. Wie der Mann zu Tode kam, war nach Angaben der Polizei zunächst unklar. Demnach wurde die Obduktion des Mannes am Dienstagmorgen in Auftrag gegeben.

Wedding: Pkw ausgebrannt

In der Nacht zum Dienstag ist im Wedding ein Auto ausgebrannt. Gegen 2.30 Uhr bemerkte ein Passant im Dohnagestell Flammen an einem geparkten Pkw und alarmierte die Feuerwehr. Die konnte das Feuer an dem Toyota löschen und stellte zudem etwa 50 Meter entfernt einen qualmenden Mülleimer fest. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt zum Verdacht der Brandstiftung.

Mitte: 20-Jähriger nach Unfall mit E-Scooter schwer verletzt

Ein Mann ist bei einem Verkehrsunfall zwischen einem E-Scooter und einem Auto in Berlin-Mitte schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, stieß der 20-jährige E-Scooter-Fahrer am Montagabend in der Hofjägerallee Ecke Stülerstraße mit dem Auto eines 21-Jährigen zusammen. Daraufhin stürzte er und brach sich dabei einen Arm. Außerdem klagte er über Schmerzen am Bein. Der Verletzte wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer blieb unverletzt. Die genaue Unfallursache war nach Angaben der Polizei zunächst unklar.

Lichtenberg: Feuerwehr löscht Müllcontainer – zwei Zündler festgenommen

In der Nacht zum Dienstag wurden in Lichtenberg zwei Müllcontainer angezündet. Zivilbeamte entdeckten die brennenden Tonnen, die unmittelbar vor einem Wohnhaus standen, gegen 3.40 Uhr in der Wotanstraße. Zudem sahen sie, wie zwei Personen vom Brandort flüchteten. Noch in der Nähe nahmen sie die beiden Tatverdächtigen im Alter von 15 und 17 Jahren fest. Die Berliner Feuerwehr löschte die Flammen, so dass das Feuer nicht auf das Wohnhaus übergreifen konnte.

+++ 22. August +++

Charlottenburg: Einbrecher in Café festgenommen

Polizisten nahmen am späten Sonntagabend einen Mann in Charlottenburg fest. Zuvor hatte ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes gegen 23.30 Uhr ein eingeschlagenes Fensters zu einem Café auf dem Gelände der Technischen Universität und einen Mann in den Gasträumen entdeckt. Der Einbrecher versuchte zu entkommen, fand jedoch keine Möglichkeit und versteckte sich. Alarmierte Polizisten spürten ihn auf und nahmen ihn fest.

Buch: Senior bei Unfall schwer verletzt

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Sonntagvormittag in Buch, als eine 61-Jährige gegen 10.25 Uhr mit einem Auto den Pölnitzweg befuhr, nach links in den Röbellweg abbog und dabei einen 89-Jährigen anfuhr, der dort gerade die Straße überquerte. Der Mann kam mit schweren Verletzungen am Arm und am Becken in ein Krankenhaus.

Kabeldiebstahl bei S-Bahn – Weiter Störungen in Pankow

Nach einem Kabeldiebstahl dauern die Einschränkungen bei der S-Bahn im Norden Berlins noch an. Die S85 von Pankow nach Grünau fährt vorerst gar nicht, bei der S8 gibt es Pendelverkehr zwischen Blankenburg, Pankow und Bornholmer Straße, wie es am Montag in einer Mitteilung der S-Bahn hieß. Wegen der schweren Beschädigungen dauere die Reparatur voraussichtlich bis einschließlich Mittwoch. „Zurzeit wird mit Hochdruck daran gearbeitet, den Schaden so schnell wie möglich zu reparieren“, hieß es weiter. In der Nacht zu Samstag wurden laut S-Bahn zwischen den Bahnhöfen Bornholmer Straße und Pankow rund 30 Meter Kabel gestohlen.

52-Jähriger in Strausberg ertrunken

Ein 52-jähriger Mann ist beim Baden in Strausberg (Landkreis Märkisch-Oderland) ertrunken. Wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte, starb der Mann am Sonntagabend, als er im Straussee gebadet hatte. Zeugen bemerkten den bewusstlosen Mann im See und riefen den Notarzt. Trotz Reanimation durch die Rettungskräfte verstarb der 52-Jährige vor Ort. Wie es genau zu dem tödlichen Badeunfall kam, ist nach Angaben der Polizei noch unklar.

+++21. August+++

Autofahrer tickt aus, zückt ein Messer – und Polizisten ihre Pistolen

Ein Audifahrer (42) geriet nachts derartig über einen zweiten (32) in Rage, dass er mit einem Teppichmesser auf ihn losging. Beamte einer Zivilstreife, die den Streit auf dem Tempelhofer Damm mitbekommen hatten, zogen daraufhin ihre Pistolen. Der Mann ließ das Messer fallen. Vorausgegangen war anscheinend, dass der Jüngere sich über die Fahrweise des Älteren aufgeregt hatte, als Autos für einen Rettungswagen eine Gasse gebildet hatten: Der 32-Jährige stieg  aus, schnauzte den 42-Jährigen an und kehrte in sein Auto zurück . Nun soll der Ältere den Jüngeren beleidigt haben, aus dem Auto gesprungen sein, das gegen den Audi des Jüngeren rollte, dessen Tür aufgerissen und das Messer in der Hand gehabt haben. Die Führerscheinstelle wird jetzt prüfen, ob der Messermann die „Eignung zum Führen eine Fahrzeugs im Straßenverkehr“ noch hat.

Feueralarm im Bahnhof Zoo

Ein Brandmelder veranlasste am Sonntag gegen 13.30 Uhr die Räumung des Bahnhofs Zoo, S- und Eisenbahnen hielten nicht. Wer sich im Bahnhof aufhielt, wurde von einer automatischen Bandansage zum Verlassen der Station aufgefordert, teilte die Bundespolizei dem KURIER mit. Die Feuerwehr konnte keinen Brand feststellen, gegen 13.50 Uhr wurde der Betrieb wieder aufgenommen.

Horror-Unfall auf der B115 - zwei Tote, vier Schwerverletzte

Bei einem Unfall auf der Bundesstraße 115 bei Tschernitz (Spree-Neiße) sind zwei junge Männer ums Leben gekommen. Vier weitere Insassen des Autos wurden schwer verletzt - unter ihnen ist eine 18-Jährige, die in Lebensgefahr schwebt. Der Wagen sei aus noch ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abgekommen, gegen einen Baum geprallt und auseinander gebrochen, teilte das Lagezentrum der Brandenburger Polizei mit. Der 23-jährige Fahrer und sein gleichaltriger Beifahrer waren sofort tot. Vier weitere Insassen im Alter zwischen 18 und 20 Jahren seien aus dem Fahrzeug auf die Straße geschleudert und schwer verletzt worden. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht.

+++ 20. August +++

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Shisha-Bars kontrolliert: Polizei findet Schießkugelschreiber

Im Zuge einer Kontrollaktion von Shisha-Bars in Neukölln haben Berliner Ermittler einen sogenannten Schießkugelschreiber, unversteuerten Tabak und illegal vertriebene Arzneien sichergestellt. Dies teilte die Polizei am Samstag auf Anfrage mit. Die „Berliner Morgenpost“ hatte zuvor von Gewerbekontrollen am Freitagabend in fünf Lokalen berichtet.

Die Zeitung schrieb, dabei seien Ordnungswidrigkeiten und schwere Straftaten festgestellt worden, darunter Steuerhehlerei, Schwarzarbeit, illegaler Alkoholausschank und Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz. Laut „Morgenpost“ wurden bei der Aktion sogar zwei Schießkugelschreiber sichergestellt - einer bei Ermittlungen in einer Bar an der Gneisenaustraße und einer im Auto eines Bar-Betreibers.

Gemeint sind Schusswaffen, die einem Kugelschreiber ähneln. Sie sind verboten, zumal ihre Form vortäuscht, dass sie einem anderen Zweck dienen.

Mitte: „Antänzer“ festgenommen

In Mitte haben Polizisten am späten Freitagabend zwei „Antänzer“ auf frischer Tat festgenommen. Gegen 23.30 Uhr bemerkte die Funkwagenbesatzung in der Ackerstraße zwei junge Männer, die sich einem weiteren Mann näherten, diesen teilweise umfassten und umarmten. Eine Polizistin entschied sich daraufhin, die Situation zu überprüfen. Eine Nachfrage ergab, dass der „angetanzte“ 19-Jährige, der in Begleitung eines 17-Jährigen war, von den beiden 18- und 22-Jährigen kurz zuvor angesprochen worden war. Diese hätten sich ihm plötzlich genähert und ihm unter anderem einen Schlag auf den Rücken verpasst und zeitgleich an seiner Halskette gezogen. Am Hals des 19-Jährigen waren deutliche Striemen festzustellen, das Entwenden der Kette war jedoch nicht gelungen. Die beiden Tatverdächtigen wurden festgenommen.

Reinickendorf: Pärchen greift Frau und ihren Sohn an

Der Polizei hat nach einem rassistischen Angriff auf eine Frau und deren Sohn Ermittlungen wegen Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung aufgenommen. Der 15-Jährige erlitt bei dem Übergriff ein Hämatom am Kopf, die 34-Jährige selbst ein Hämatom an einem Arm, wie die Berliner Polizei am Samstag mitteilte.

Die Frau gab demnach an, mit ihrem Sohn von einem unbekannten Mann und seiner Begleiterin in Reinickendorf verletzt, beleidigt und bedroht worden zu sein. Die 34-Jährige habe sich bereits beim Einkauf in einem Discounter in der Emmentaler Straße von einem ihr unbekannten Mann und seiner Begleiterin beobachtet gefühlt. Nach Verlassen des Geschäfts habe die Unbekannte die Mutter zunächst beleidigt. Als diese sie aufforderte, sie in Ruhe zu lassen, habe der unbekannte Mann mit einer Faust gegen ihren Oberarm geschlagen.

Als der 15-jährige Sohn dazwischen gegangen sei, habe der Mann diesem mit der Faust ins Gesicht geschlagen, hieß es. Währenddessen soll der Unbekannte die Mutter weiterhin beleidigt haben. Nachdem Mitarbeiter des Discounters dazwischengegangen seien, begaben sich die beiden Tatverdächtigen den Angaben zufolge zu einem Auto und fuhren davon. Beim Vorbeifahren sollen sie der 34-Jährigen massiv gedroht haben.

Neukölln: Mann auf offener Straße niedergestochen

In der Nacht zu Samstag wurde in der Sonnenallee in Berlin-Neukölln ein Mann niedergestochen. Nach ersten Erkenntnissen wurde der Mann schwer verletzt und musste vor Ort von Notfallsanitätern und einem Notarzt erstversorgt und in ein Krankenhaus transportiert werden. Der oder die Täter sind flüchtig. Ein Fachkommissariat der Berliner Polizei ermittelt zu der gefährlichen Körperverletzung und deren Hintergründen.

In Neukölln wurde ein Mann auf offener Straße niedergestochen. Der Schwerverletzte wurde vor Ort erstversorgt und in ein Krankenhaus gebracht.
In Neukölln wurde ein Mann auf offener Straße niedergestochen. Der Schwerverletzte wurde vor Ort erstversorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Morris Pudwell

Tegel: 79-jährige Frau von Lkw überrollt

Bei einem Verkehrsunfall in Tegel wurde am Freitag eine Frau von einem Lkw überrollt und hierbei so schwer verletzt, dass sie noch am Unfallort verstarb.

Nach derzeitigen Erkenntnissen bog ein 71-Jähriger gegen halb eins mit einem Lkw von der Veitstraße nach links in die Berliner Straße ab und erfasste eine 79-Jährige, die, an einem Rollator laufend, die Straße in Höhe der Fußgängerfurt überquerte. Die Frau wurde durch das Fahrzeug überrollt und hierbei tödlich verletzt. Der Fahrer des Lkw erlitt einen Schock. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme war die Berliner Straße in Richtung Waidmannsluster Damm für vier Stunden gesperrt. Die Ermittlungen dauern an.

Weißensee: Brandsatz auf Polizeigelände geworfen

Wegen eines geworfenen Brandsatzes auf dem Hof einer Liegenschaft der Polizei Berlin in Weißensee ermittelt seit der Nacht zum Samstag der Polizeiliche Staatsschutz. Dem bisherigen Ermittlungsstand zufolge hörten gegen 23.40 Uhr Polizisten, die sich zu diesem Zeitpunkt im Gebäude befanden, einen Knall auf dem Gelände in der Berliner Allee. Einsatzkräfte der Kriminalpolizei stellten anschließend auf dem Hof einen Brandsatz fest, der zuvor über die Umfriedung des Geländes geworfen worden war. Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Ein Einsatzwagen der Polizei, neben dem der Brandsatz auf dem Boden aufgekommen war, blieb unbeschädigt. Die Ermittlungen dauern an.

+++ 19. August +++

Neukölln: Lieferwagen brennt in Hinterhof – Haus evakuiert

Die Polizei hat in den frühen Morgenstunden des Freitags die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung in Neukölln übernommen. Eine Anwohnerin der Friedelstraße bemerkte gegen 4.45 Uhr einen brennenden Lieferwagen im dortigen Hinterhof und alarmierte die Feuerwehr. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde das angrenzende Wohnhaus vorsorglich evakuiert. Eine halbe Stunde später, nach Beendigung der Löscharbeiten, durften alle Anwohner wieder in ihre Wohnungen. Das Fahrzeug brannte vollständig aus, verletzt wurde niemand.

Tiergarten: Pkw in Brand gesetzt

Der Audi wurde durch das Feuer schwer beschädigt.
Der Audi wurde durch das Feuer schwer beschädigt. Pudwell

In der vergangenen Nacht brannte in Tiergarten ein Pkw vollständig aus. Gegen 3 Uhr hörte ein Anwohner der Straße Am Karlsbad laute Geräusche, sah Flammen an dem abgestellten Audi und in der Nähe eine Person, die in Richtung Potsdamer Platz weglief. Alarmierte Brandbekämpfer löschten die Flammen. Verletzt wurde niemand.

+++ 17. August +++

Kreuzberg: Wohnanhänger ausgebrannt

In Kreuzberg brannte am Mittwochvormittag ein abgestellter Wohnanhänger aus. Kurz vor 11 Uhr bemerkten Zeugen auf einem Parkplatz an der Wiener Straße Flammen an dem Anhänger und alarmierten Feuerwehr und Polizei. Die Brandbekämpfer löschten den Brand, konnten jedoch nicht verhindern, dass vier weitere Fahrzeuge die in der Nähe des Wohnwagens  durch Flammen und Hitze beschädigt wurden. Verletzt wurde niemand.

Reinickendorf: Radfahrer von Lastwagen überrollt

Ein 56-jähriger Radfahrer ist in Berlin-Reinickendorf bei einem Unfall mit einem abbiegenden Lastwagen ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich am Mittwochmorgen gegen 8 Uhr an der Kreuzung Gotthardstraße und Teichstraße.

Beim Rechtsabbiegen stieß der Laster mit dem 56 Jahre alten Radfahrer zusammen, der geradeaus auf dem Radweg fuhr. Durch den Aufprall stürzte der Fahrradfahrer unter den Lkw und wurde überrollt. Er verstarb am Unfallort. Der 37-jährige Lkw-Fahrer erlitt einen Schock und wurde vor Ort durch Rettungskräfte versorgt. Während des Einsatzes von Feuerwehr und Polizei war der Unfallort weiträumig für den Straßenverkehr gesperrt.

Prenzlauer Berg: Autofahrerin schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag im Prenzlauer Berg ist eine Autofahrerin schwer verletzt worden. Sie kam in ein Krankenhaus. Zuvor war die 55-Jährige in der Liselotte-Herrmann-Straße unterwegs, als ihr eine aus der Bötzowstraße kommende 48-Jährige die Vorfahrt nahm. Es kam zur Kollision beider Autos .  Während die 48-Jährige unverletzt blieb, wurde die Mittfünfzigerin in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr geborgen werden.

Busunfall in Buckow – Zwei Schwerverletzte

Bei einem Verkehrsunfall in Buckow sind mittwochfrüh ein Mann und eine Frau schwer verletzt worden. Ein 58-Jähriger hatte mit seinem Mercedes die Vorfahrt eines BVG-Busses der Linie M44, der auf der Ringslebenstraße unterwegs war, missachtet. Es kam zur Kollision. Der Mercedes Benz wurde dadurch gegen einen geparkten Opel Corsa geschoben. An allen drei Fahrzeugen entstand Sachschaden. Der Fahrer des Mercedes erlitt ebenso wie eine 24-jährige Mitfahrerin des Busses Verletzungen am Kopf, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Der 58 Jahre alte Busfahrer und drei weitere Fahrgäste blieben unverletzt.

+++ 16. August +++

Radfahrer klaut Bolzenschneider aus Feuerwehrauto

Ein betrunkener Mann hat in Spandau einen Bolzenschneider aus einem Rettungswagen der Feuerwehr gestohlen und die Feuerwehrmänner verletzt. Am Montagabend nahm der Mann, der mit einem Rad unterwegs war, den Bolzenschneider aus dem im Einsatz befindlichen Wagen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Er flüchtete und wurde von den Feuerwehrleuten mit dem Auto verfolgt. Rettungswagen und Radfahrer kollidierten dabei und der gestürzte Mann griff die Rettungskräfte mit dem Bolzenschneider an. Weitere Feuerwehrleute und ein Polizist konnten den Täter letztlich überwältigen. Er hatte Drogen bei sich und 1,7 Promille Alkohol im Blut.

Türschlösser von zwei Synagogen beschädigt

Die Türschlösser von zwei Synagogen in Charlottenburg sind von Unbekannten beschädigt worden. Am Dienstagmorgen entdeckten Wachleute der Polizei an einem Türschloss der Synagoge in der Joachimsthaler Straße eine klebrige Substanz. Später wurde bekannt, dass bereits in der Nacht zum 13. August ein Türschloss einer anderen Synagoge in der Pestalozzistraße durch das Einstecken eines Gegenstandes beschädigt wurde. Die Polizei ermittelt.

Tiergarten: Männer beleidigt und attackiert

Zwei Männer, 59 und 83 Jahre alt, sind im Großen Tiergarten am Montagnachmittag von einem Unbekannten beleidigt und angegriffen worden. Nach ihren Angaben saßen sie auf einer Parkbank am Faulen See und unterhielten sich, als sich von hinten ein Mann näherte und sie mit homophoben Ausdrücken beleidigte. Den Älteren schlug der Pöbler zudem auf den Rücken. Der 59-Jährige schubste den Mann schließlich weg und dieser verschwand. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen zu den Körperverletzungen und Beleidigungen übernommen.

Biesdorf: Mann angefahren

Beim Überqueren der Straße ist am Montagabend ein 49-jähriger Mann in Biesdorf angefahren worden. Trotz Vollbremsung konnte der 53-jährige Autofahrer den Unfall in der Straße Alt-Biesdorf nicht mehr vermeiden. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 49-Jährige auf die Motorhaube des Fahrzeugs geschleudert und stürzte dann zu Boden. Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus. Weil der Verdacht bestand, der Passant könne alkoholisiert gewesen sein, wurde ihm dort auch Blut abgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Puschkinallee: Kind bei Unfall verletzt

Ein kleiner Junge ist am Montagabend in Alt-Treptow bei einem Verkehrsunfall verletzt worden. Der Fünfjährige war in Höhe des Eingangs zum Sowjetischen Ehrenmal in der Puschkinallee auf den Radweg gelaufen und dort mit einem 26-jährigen Radfahrer zusammengestoßen. Dabei erlitt der Junge eine Beinfraktur wurde durch alarmierte Rettungskräfte im Beisein seiner Mutter in ein Krankenhaus gebracht. Der Radfahrer verletzte sich leicht an einer Hand.

Vier Autos brennen in Moabit

Vor der Justizvollzugsanstalt in Berlin-Moabit haben vier Autos gebrannt. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Feuerwehr Berlin mitteilte. Das Feuer in den in der Straße Alt-Moabit abgestellten Fahrzeugen war aus noch ungeklärter Ursache am Dienstagmorgen ausgebrochen. Zwei der Wagen seien komplett abgebrannt, hieß es. Die Feuerwehr hat gelöscht. Zur Höhe des Schadens konnten noch keine Angaben gemacht werden.

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+++ 15. August +++

Neukölln: Frau in Klinik getötet – Patientin festgenommen

Am vergangenen Donnerstag ist es nach Polizeiangaben vom Montag zu einem Tötungsdelikt in einem Neuköllner Krankenhaus gekommen. Eine Mitarbeiterin der psychiatrischen Abteilung der Klinik in der Rudower Straße hatte an jenem Donnerstagmorgen eine Patientin leblos in ihrem Zimmer gefunden. Eine sofort eingeleitete Reanimation der 58-jährigen Frau blieb erfolglos.

Die Ermittlungen von Polizei und Staatanwaltschaft führten zur Festnahme einer 38-jährigen Frau, die Patientin in der psychiatrischen Abteilung des Krankenhauses ist. Die Beschuldigte wurde im Krankenhaus des Maßregelvollzugs untergebracht. Die Ermittlungen dauern an.

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Schlachtensee: Kollision mit Baum – Mann nach Unfall verstorben

Im Schlachtensee hat sich montagfrüh ein schwerer Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein Mensch ums Leben kam. Ein 46 Jahre alter Autofahrer war gegen 2.10 Uhr mit seinem Wagen in der Matterhornstraße unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam und dort mit einem Baum kollidierte. Polizisten befreiten den Fahrer aus dem Wagen und reanimierten den Schwerverletzten. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er trotz Notoperation seinen schweren Verletzungen erlag. Der Unfallort war für rund sieben Stunden voll gesperrt.

Weitere Hakenkreuze auf Auto-Motorhauben entdeckt

Die Zahl der in Autos geritzte Hakenkreuze im Südosten Berlins hat sich weiter erhöht. Zu den zunächst 81 bekannt gewordenen Fällen seien weitere 7 von Autobesitzern gemeldet worden, so die Polizei am Montag. Der oder die Täter sind noch unbekannt.

Das erste eingeritzte Hakenkreuz hatte ein Autofahrer vergangene Woche am Donnerstag auf der Motorhaube seines Autos im Ortsteil Niederschöneweide bemerkt. Auch auf zwei weiteren Wagen in der Köllnischen Straße entdeckte der Mann demnach die Nazi-Symbole. Danach meldeten sich zahlreiche weitere Autobesitzer bei der Polizei.

Messerstecher nach Angriff auf Vater und Sohn festgenommen

Polizeieinsatzkräfte haben montagfrüh in Neu-Hohenschönhausen einen Mann festgenommen, der am Sonntag einen 20-jährigen Mann und seinen 40 Jahre alten Vater vor einem Imbiss am Prerower Platz schwer verletzt haben soll. Die Einsatzkräfte hatten einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss erwirkt und nahmen den Tatverdächtigen gegen 2.10 Uhr in seiner Wohnung in Neu-Hohenschönhausen fest. Die weiteren Ermittlungen zum Sachverhalt dauern an.

Berliner Auto kollidiert mit Pannenfahrzeug – sechs Schwerverletzte

Bei einem Unfall auf der Autobahn 19 Rostock-Berlin sind sechs Menschen in einem Fahrzeug schwer verletzt worden. Ein Autofahrer aus Berlin war am Sonntagabend bei Kavelstorf (Landkreis Rostock) gegen ein Pannen-Auto gefahren, wie ein Polizeisprecher am Montag in Rostock sagte. In dem Pannen-Auto, das neben der Fahrspur auf dem Standstreifen gestanden haben soll, habe niemand mehr gesessen.

Der 28-jährige Fahrer des auffahrenden Autos und vier Insassen, darunter zwei Kinder, wurden schwer verletzt und kamen in Kliniken. Eine Frau Auto erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und sei weiter in einem kritischen Zustand, hieß es.

Warum der 28-Jährige plötzlich mit dem Wagen nach rechts von der A19 abkam und ob das Fahrzeug mit sechs Personen hätte besetzt sein dürfen, werde noch untersucht.

Die A19 war rund eineinhalb Stunden im Rückreiseverkehr von der Ostsee nach Berlin gesperrt. Der Sachschaden wird auf 30 000 Euro geschätzt. Gegen den Fahrer werde wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

+++ 14. August +++

Einbrecher mit Corona-Maske festgenommen

Eine Zivilstreife hat einen mutmaßlichen Wohnungseinbrecher in Schöneberg geschnappt. Der 36-Jährige fiel den Polizisten am Samstagnachmittag in der Martin-Luther-Straße durch seine auffällige Aufmachung auf, wie die Beamten am Sonntag mitteilten. Er habe einen Mietwagen eingeparkt, Handschuhe angezogen, einen Hut aufgesetzt und sich eine FFP2-Maske übergezogen. Anschließend soll er den Angaben zufolge Bargeld an einem Automaten abgehoben haben. Auf dem Rückweg zum Auto überprüften ihn die Beamten. Sie fanden bei ihm und im Auto Bankkarten eines anderen Mannes,

Autoraser liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei

Ein Autofahrer hat sich eine gefährliche Verfolgungsjagd mit der Berliner Polizei durch die City West geliefert und ist dabei gestoppt worden. Eine Streife bemerkte den Wagen am Sonntagmorgen, als er viel zu schnell auf dem Kurfürstendamm unterwegs war, wie die Beamten mitteilten. Als die Polizisten hinterher fuhren, gab der 32-Jährige Gas und raste über die Kleiststraße in Richtung Lützowufer. Er habe stark beschleunigt und im Slalom mehrere andere Verkehrsteilnehmer überholt, hieß es weiter. Die Beamten stoppten ihn am Schöneberger Ufer und führten einen freiwilligen Alkoholtest durch, der 0,2 Promille ergab. Neben dem Fahrer saßen zwei Frauen in dem Auto, das den Angaben zufolge dem Bruder des Mannes gehört. Die Polizisten beschlagnahmten den Wagen und den Führerschein des Fahrers.

Neu-Hohenschönhausen: Vater und Sohn mit Messer verletzt

Heftige Auseinandersetzung in Neu-Hohenschönhausen sonntagfrüh: Ein 20-Jähriger war mit mehreren Männern vor einem Imbiss am Prerower Platz in Streit geraten. Dann wurde es schnell körperlich. Dabei wurde der junge Mann von einem der Kontrahenten mit einem Messer an einem Unterarm verletzt. Als der 40-jährige Vater des Verletzten dazwischen ging, wurde auch ihm eine schwere Schnittverletzung am Bauch zugefügt. Der Messerstecher flüchtet in Richtung Zingster Straße. Rettungskräfte brachten die Verletzten in ein Krankenhaus.

Britz: E-Scooterfahrer rammt Smart

In Britz ist am Samstagabend ein Jugendlicher bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Der 16-Jährige fuhr mit einem E-Scooter an der Kreuzung Parchimer Allee/Buschkrugallee über eine Rote Ampel und kollidierte dabei mit dem Smart. Durch den Aufprall und den Sturz wurde der Jugendlichen am Kopf und am Arm verletzt und wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Die 25-jährige Smart-Fahrerin erlitt einen Schock und wurde vor Ort ambulant behandelt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Moabit: Zwei Autos in Flammen

Feuerwehr und Polizei wurden in der vergangenen Nacht zu zwei brennenden Pkw in Moabit gerufen. Ein Anwohner hatte gegen 2.30 Uhr einen in Flammen stehenden Mitsubishi und einen ebenfalls brennenden Nissan in der Straße Alt-Moabit bemerkt. Die Brandbekämpfer konnten die Flammen löschen. Beide Fahrzeuge brannten im vorderen Bereich komplett aus. Menschen wurden nicht verletzt. Die Polizei vermutet Brandstiftung.