Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei.
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei. dpa/Christoph Soeder

+++ 13. August +++

Niedergörsdorf: Zwei Tote bei Flugdrachen-Absturz

Zwei Menschen sind am Flugplatz Niedergörsdorf (Landkreis Teltow-Fläming) beim Absturz eines motorisierten Leichtdrachens gestorben. „Der Drachen ist ungefähr gegen 15.00 Uhr aus unbekannten Gründen auf einen Acker gefallen“, sagte ein Sprecher des Polizeilichen Lagedienstes am Samstag. Es habe sich um ein Fluggerät mit Hilfsmotor gehandelt, auf dem einzelne Menschen mitfliegen können. Den Angaben zufolge waren beide Opfer mit dem Leichtdrachen geflogen. Feuerwehr und Polizei wurden alarmiert. Der genaue Hergang und die Identität der Toten waren noch unklar.

Charlottenburg: Polizei vertreibt Fuchs von Balkon

Ein Fuchs auf einem Balkon hat in Berlin-Charlottenburg einen Polizeieinsatz ausgelöst. Die Bewohner einer Dachgeschosswohnung in der Danckelmannstraße entdeckten das Tier am Samstagmorgen, wie die Polizei mitteilte. Der Fuchs sei dann auf das Dach geflüchtet.

Alarmierte Polizisten drängten ihn zurück auf den Balkon. „Er ist dann durch die Wohnung und das Treppenhaus unversehrt auf die Straße gelaufen“, sagte eine Polizeisprecherin. Wie das Tier auf das Dach gekommen war und was es dort suchte, war zunächst unklar. Der Fuchs sei scheu gewesen und habe niemanden angegriffen, hieß es weiter.

Schöneweide: Hakenkreuze in 80 Autos geritzt

Unbekannte haben bei zahlreichen Autos im Südosten Berlins Hakenkreuze in den Lack geritzt. „Seit Donnerstag sind uns 81 Fälle gemeldet worden. Es können noch mehr werden, weil manche Besitzer die Schäden erst jetzt entdecken“, sagte eine Polizeisprecherin am Samstag. Ein Autofahrer hatte am Donnerstag gegen 11.30 Uhr ein eingekratztes Hakenkreuz auf der Motorhaube seines Wagens im Ortsteil Niederschöneweide bemerkt. Auch auf zwei weiteren Wagen in der Köllnischen Straße entdeckte der Mann demnach Hakenkreuze.

Am Donnerstagabend wurde den Beamten ein weiteres Auto in der Rudower Straße gemeldet, das gleiche Beschädigungen aufweist. Seitdem hätten sich unzählige weitere Autobesitzer gemeldet, sagte die Sprecherin. „Es sind immer eingeritzte Hakenkreuze. Andere Beschädigungen liegen nicht vor.“ Der Hintergrund und die Täter sind demnach unbekannt. „Die Ermittlungen laufen. Es geht um Sachbeschädigung und um das Verwenden von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen“, erklärte die Polizeisprecherin.

Havelchaussee: 50 Feuerwehrleute löschen neuen Brand

Die Berliner Feuerwehr ist erneut zu einem Waldbrand im Grunewald ausgerückt. Das Feuer war in der Nacht zum Samstag an der Havelchaussee ausgebrochen, in der Nähe der Badestelle Großes Fenster. Die Feuerwehr war mit etwa 50 Kräften über mehrere Stunden vor Ort. Der Einsatz sei gegen 09.30 Uhr beendet worden, sagte ein Feuerwehrsprecher am Morgen.

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Es hätten rund 4000 Quadratmeter Waldboden gebrannt. Das höre sich viel an, sei aber im Vergleich zu anderen Waldbränden eine relativ kleine Fläche. Weil der Boden aber sehr ausgetrocknet sei und dort viel Totholz liege, sei es nicht so einfach gewesen. Die Feuerwehr habe Glutnester mit Werkzeug umgraben müssen.

„Bitte nehmen Sie die Warnungen ernst. Die Wälder sind ausgetrocknet“, warnte der Feuerwehrsprecher. „Betreten Sie den Wald bitte nicht abseits der Wege. Nicht rauchen, nicht grillen. Und leider gibt es auch immer wieder Brandstiftung.“ Warum es an der Stelle gebrannt hat, war unklar. Die Brandursachenermittlung liege bei der Polizei.

+++ 12. August +++

Gervinusstraße: Eine Tote bei Wohnungsbrand in Charlottenburg

In Berlin-Charlottenburg ist eine Seniorin bei einem Wohnungsbrand gestorben. Angaben zur Person konnten zunächst nicht gemacht werden, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Freitagmorgen sagt. Im zweiten Stockwerk eines Mehrfamilienhauses in der Gervinusstraße seien zuvor Möbel in Brand geraten, teilte die Feuerwehr auf Twitter mit. 16 Bewohnerinnen und Bewohner konnten sich aus dem Gebäude retten. Der Einsatz dauerte vom späten Donnerstagabend bis zum frühen Freitagmorgen an, 54 Feuerwehrleute waren vor Ort. Die Brandursache ist bislang unklar.

Am frühen Morgen brannte zudem ein Kiosk am S-Bahnhof Hackescher Markt in Berlin-Mitte. Wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte, standen rund zehn Quadratmeter Fläche auf dem Vorhof in Brand. Das Feuer konnte dem Sprecher zufolge schnell unter Kontrolle gebracht werden. Wie es zu dem Brand kam, ist bislang unklar.

+++ 11. August +++

Neuköllner fällt aus Fenster – und überlebt!

In Berlin-Neukölln ist in der Nacht zu Donnerstag ein Mann aus einem Fenster gestürzt und dabei verletzt worden. Der Mann sei noch ansprechbar gewesen und von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei mit. Wie es zu dem Sturz kam, sei derzeit noch unklar - ein Suizidversuch sei es nach ersten Erkenntnissen nicht gewesen. Das Fenster, aus dem der Mann fiel, gehört zu einer Wohnung im ersten Stock des Hauses.

+++ 10. August +++

Niederschöneweide: Betrunkener Radfahrer schwer verletzt

Unfallaufnahme durch die Polizei in der Schnellerstraße.
Unfallaufnahme durch die Polizei in der Schnellerstraße. Pudwell

Am späten Dienstagabend ist ein Radfahrer in Niederschöneweide bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden, als er in der Schnellerstraße plötzlich vom Gehweg auf die Fahrbahn wechselte. Dort wurde der 59-Jährige  von einem Kleintransporter erfasst. Durch den Zusammenstoß und den Sturz wurde der Fahrradfahrer, der alkoholisiert wirkte, schwer am Kopf verletzt. Bei einem Atemalkoholtest in der Klinik wurde bei ihm ein Wert von über 2,5 Promille festgestellt. Der 32-jährige Mercedes-Fahrer blieb unverletzt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Lichtenberg: Person beleidigt und angegriffen

Ein stark betrunkener 26-Jähriger hat in Lichtenberg eine 42-jährige Person aggressiv homophob beleidigt und geschlagen. Zwei Polizisten außer Dienst hätten bemerkt, dass der Mann vor einem Lebensmittelgeschäft in der Frankfurter Allee lautstark eine andere Person beleidigte, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der Täter soll seinem Opfer zudem gegen den Kopf geschlagen haben.

Als die Polizisten einschritten, beleidigte der Mann auch sie – sowie weitere Polizisten, die hinzugerufen worden waren. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund 2,5 Promille. Der 26-Jährige kam in Polizeigewahrsam. Sein Opfer lehnte eine ärztliche Behandlung ab und entfernte sich von dem Geschehen. Die Polizei ermittelt.

Marienfelde: Auto kracht frontal in Bus

Frontal-Crash in Marienfelde: Am Dienstagmittag fuhr ein 57-Jähriger in der Malteserstraße als er aus plötzlich aus ungeklärten Gründen in den Gegenverkehr geriet und dort mit einem entgegenkommenden Bus der Berliner Verkehrsbetriebe kollidierte. Während der 48-jährige Busfahrer unverletzt blieb, wurde der 57-Jährige durch die Wucht des Aufpralls schwer verletzt. Rettungskräfte brachten den Mann mit dem Verdacht auf ein Polytrauma in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen dauern an.

Prenzlauer Berg: Obdachloser schwer verletzt

Ein Obdachloser hat am Dienstagabend im Prenzlauer Berg einen anderen Obdachlosen schwer verletzt. Ein Passant hatte gegen 20 Uhr die Polizei zum Syringenplatz alarmiert. Dort schlug ein 48-Jähriger mit einem Metallrohr auf einen 59-Jährigen ein und verletzte diesen schwer am Kopf und am Rumpf. Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er sofort notoperiert wurde. Den alkoholisierten Schläger nahmen die Polizisten fest.

Charlottenburg: Fahrzeug brennt auf Innenhof

In Charlottenburg ist mittwochfrüh ein Pkw vollständig ausgebrannt. Gegen 3 Uhr bemerkten Bewohner in der Treseburger Straße Flammen an einem Pkw, der unter einem Carport im Innenhof abgestellt war, und riefen die Feuerwehr. Das Feuer wurde gelöscht, aber es konnte nicht verhindert werden, dass der Audi vollständig ausbrannte, der Carport und ein weiteres Fahrzeug durch die Hitze beschädigt wurden. Verletzt wurde niemand.

Matratze brennt in Treptow-Köpenick: Zwei Verletzte

Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Berlin Treptow-Köpenick sind zwei Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Feuerwehr war in der Nacht zum Mittwoch im Erdgeschoss des Hauses eine Matratze in Flammen aufgegangen. Die Brandursache sowie die Höhe des Schadens standen zunächst nicht fest.

+++ 9. August +++

Schwerer Lkw-Unfall bei Wollin - Ein Fahrer stirbt

Bei einem Auffahrunfall zweier Lastwagen auf der A2 bei Wollin (Landkreis Potsdam-Mittelmark) ist ein Fahrer eingeklemmt und getötet worden. Wegen eines Verkehrsunfalls habe sich am Dienstagnachmittag ein Stau gebildet, in dessen Folge ein Laster auf den vor ihm fahrenden, bremsenden Lkw aufgefahren sei, sagte der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort. Der Lkw sei in Flammen geraten, der im Führerhaus eingeklemmte Fahrer noch an der Unfallstelle gestorben, hieß es.

Die Feuerwehr kämpfte demnach mit Hochdruck gegen eine Ausbreitung des Brandes - das umliegende Gebiet sei extrem trocken, so der Einsatzleiter. Nähere Details zum Unfallhergang und zur Ursache gab es zunächst nicht.

Schöneberg: Auto in Flammen

Schwer beschädigter BMW.
Schwer beschädigter BMW. Pudwell

Zu einem brennenden BMW wurden heute früh Feuerwehr und Polizei in die Cranachstraße in Schöneberg gerufen. Ein Passant hatte im Bereich der Motorhaube des Fahrzeugs kurz nach 3 Uhr Flammen bemerkt und die Einsatzkräfte alarmiert. Mit einem Feuerlöscher konnte ein Polizist, der zuerst am Ort war, ein Übergreifen des Brandes auf weitere Fahrzeuge verhindern. Die Feuerwehr löschte die Flammen endgültig.

Beusselstraße: Schuss abgefeuert – Festnahme

Polizisten haben am Sonntagabend in Moabit einen Mann festgenommen, der zuvor mit einer Waffe hantiert und einen Schuss abgefeuert hatte. Gegen 19 Uhr hatte ein Passant die Polizei in die Beusselstraße gerufen, er hatte einen lauten Knall gehört und eine aufschlagende Patronenhülse auf dem Gehweg gefunden. Die Beamten konnten die Wohnung lokalisieren, aus der geschossen worden war und dort  19-Jährigen festnehmen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurden eine Schreckschusswaffe samt Munition sowie Drogen gefunden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Charlottenburg am Stuttgarter Platz: SUV erfasst Fußgänger und verletzt ihn schwer

Gegen 23.30 Uhr erfasste gestern Abend der Fahrer eines BMW-SUV an der Lewishamstraße am Ende des Tunnels unter der Bahnstrecke am Stuttgarter Platz einen Fußgänger. Der Fußgänger wurde auf die Straße geschleudert und blieb schwer verletzt liegen. Der Mann wurde vor Ort von Notfallsanitätern und einem Notarzt erstversorgt und zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus transportiert. Der Verkehrsermittlungsdienst hat noch vor Ort mit den Ermittlungen zur Unfallursache begonnen. Die Lewishamstraße war in Richtung Kantstraße bis in die frühen Morgenstunden für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

In Charlottenburg wurde ein Fußgänger bei einem Unfall mit einem SUV schwerverletzt.
In Charlottenburg wurde ein Fußgänger bei einem Unfall mit einem SUV schwerverletzt. Morris Pudwell

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Neukölln: Mehrere Zweiräder angezündet

Zu einem brennenden Motorrad in Neukölln wurden Feuerwehr und Polizei durch einen Zeugen gegen 1.45 Uhr in der Nacht zum Montag alarmiert. In der Altenbraker Straße brannten eine Triumph und, wie sich vor Ort herausstellte, zwei weitere Kräder. Zusätzlich wurde den Einsatzkräften durch einen weiteren Zeugen eine im Nahbereich abgestellte und ebenfalls in Brand stehende Vespa in der Emser Straße gemeldet. Die Brandbekämpfer sowie die Polizei mit eigenen Mitteln konnten die nach erstem Ermittlungsstand an ihren Abdeckplanen angezündeten Fahrzeuge löschen. Ein Brandkommissariat ermittelt.

Seniorin aus Neustadt (Dosse) hortet Einkaufswagen: Ermittlungen wegen Diebstahls

Die Polizei im Kreis Ostprignitz-Ruppin ermittelt gegen eine Rentnerin wegen wiederholten Einkaufswagen-Diebstahls. Wie eine Polizeisprecherin am Dienstag in Neuruppin sagte, handelt es sich um eine 71-jährige Frau aus Neustadt (Dosse). Die Seniorin sei Mitarbeitern eines Supermarktes aufgefallen, weil sie regelmäßig zum Einkaufen kam und die Waren dann gleich mit dem Einkaufswagen fort schob.

Ein Markt-Mitarbeiter sei ihr gefolgt und habe festgestellt, dass auf einem etwa 1,5 Kilometer weit entfernten Hof, auf dem die Frau wohl wohnt, gleich 13 solcher Wagen standen. Die Seniorin habe die Polizei dort zunächst nicht angetroffen, sie soll nun aber dazu angehört werden, sagte die Sprecherin.

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Neukölln: Kellerbrand in der Aronsstraße – Feuerwehr im Großeinsatz

Gegen 20.40 Uhr brach im Keller eines Hochhauses an der Aronsstraße in Berlin-Neukölln ein Feuer aus. Circa 50 Anwohner hatten sich vor Ankunft der Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Die Feuerwehr brachte mehrere Bewohner mit Fluchthauben in Sicherheit. Die Brandbekämpfer löschten das Feuer, belüfteten den Hausaufgang, da giftige Rauchgase durch das komplette Treppenhaus gezogen sind und öffneten zudem vorsichtshalber einige Wohnungen um nach möglichen Verletzten zu sehen. Die Feuerwehr war mit über 50 Einsatzkräften vor Ort. Zur Brandursache kann noch nichts gesagt werden, ein Fachkommissariat wird nach den Löscharbeiten mit den Ermittlungen beginnen.

+++ 8. August +++

21-Jähriger beschießt Polizist in Neukölln von Balkon aus

Ein 21-Jähriger soll in Berlin-Neukölln vom Balkon mehrere Schüsse abgegeben und auch auf einen Polizisten gezielt haben. Nachbarn hatten die Polizei in der Nacht zum Montag wegen des Lärms zu dem Mehrfamilienhaus im Ortsteil Britz gerufen, wie die Behörde mitteilte. Als die zivilen Einsatzkräfte eingetroffen sein, habe der Mann mehrere Schüsse in Richtung eines Beamten abgefeuert, der jedoch unverletzt geblieben sei. Die Polizisten nahmen den offensichtlich alkoholisierten 21-Jährigen fest. Die mutmaßliche Tatwaffe - eine Luftdruckpistole - sowie Munition wurden sichergestellt.

Gegen den Mann werde wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt, hieß es. Bei einem Atemalkoholtest sei ein Wert von mehr als 2,7 Promille festgestellt worden.

Staaken: Brennendes Auto in der Obstallee

In der Obstallee im Stadtteil Staaken hat in der Nacht von Sonntag auf Montag ein Auto gebrannt. Wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte, brannte das Auto aus und beschädigte dabei ein weiteres Auto. Zuvor hatte ein Passant die Polizei und die Feuerwehr gerufen. Wie es zu dem Feuer kam, war zunächst unklar. Die Obstallee war circa eine Stunde gesperrt.

+++ 7. August +++

Drei Strausberger verletzt: Auto rammt auf A24 Wohnmobil-Hänger

Ein Auffahrunfall mit drei Verletzten hat am Sonntag in Westmecklenburg zu einer stundenlangen Sperrung der A24 in Fahrtrichtung Berlin gesorgt. Wie ein Polizeisprecher sagte, war ein Autofahrer aus ungeklärter Ursache bei Wittenburg (Ludwigslust-Parchim) auf den Anhänger eines Wohnmobiles aufgefahren. Der Fahrer und zwei Insassen des Autos aus Strausberg (Märkisch-Oderland) wurden verletzt in Krankenhäuser gebracht.

Durch die hohe Geschwindigkeit des Autos verteilten sich nach dem Aufprall dem Sprecher zufolge Trümmerteile auf beiden Fahrspuren Richtung Berlin, so dass es zu einem langen Rückstau kam.

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Räuber mit Waffe überfallen Seniorin in ihrer Wohnung

Unbekannte haben eine Rentnerin in ihrer Wohnung in Berlin-Halensee mit einer Schusswaffe überfallen, geschlagen und beraubt. Die Männer erschienen am Samstagvormittag an der Wohnungstür der 85-Jährigen am Kurfürstendamm, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Unter Vorhalten der Waffe drängten sie die Seniorin demnach in die Wohnung. Einer der Täter soll die Räume durchsucht haben, während der andere die Frau auf dem Sofa festhielt, sie würgte und ihr ins Gesicht schlug.

Er habe Wertsachen gefordert, hieß es weiter. Bei ihrer anschließenden Flucht schlugen die mutmaßlichen Räuber vor dem Haus noch einem 44-jährigen Zeugen mehrfach ins Gesicht, bevor sie zur Karlsruher Straße wegliefen. Die überfallene Frau erlitt den Angaben zufolge mehrere Platzwunden im Gesicht, um die sich Rettungskräfte vor Ort kümmerten. Der Zeuge kam in ein Krankenhaus, ebenfalls mit Gesichtsverletzungen.

Bei Picknick in Teltow mit Zigarette Wiesenbrand ausgelöst

Bei einem Picknick mehrerer Jugendlicher, die rauchten, ist es in Teltow (Kreis Potsdam-Mittelmark) zu einem rund 500 Quadratmeter großen Brand auf einer Wiese gekommen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, soll eine heruntergefallene Zigarette das Feuer am Samstag ausgelöst haben. Es kam zu starkem Rauch. Die Polizei riet Anwohnern über Lautsprecherdurchsagen, ihre Fenster zu schließen. Eine Gefahr für umliegende Häuser habe es nicht gegeben.

Anwohner berichteten der Polizei, dass sich auf der Wiese mehrere Jugendliche befanden, die den Brandort verlassen wollten. Nach Darstellung der Polizei konnten Zeugen zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren festhalten. Diese hätten angegeben, dass sie ein Picknick machten und rauchten. Den Brand durch eine Zigarette hätten sie nicht mehr selber löschen können. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung ein.

Mädchen (13) wird von Auto angefahren und schwer verletzt

Eine Autofahrerin hat ein Mädchen in Berlin-Mariendorf angefahren und schwer verletzt. Die 13-Jährige Radfahrerin war am Samstagnachmittag zunächst auf dem Bürgersteig der Eisenacher Straße unterwegs, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Mit dem Rad habe sie dann versucht, die Straße zu überqueren. Das Auto einer 49-Jährigen erfasste das Kind - die Schülerin stürzte zu Boden. Sie kam den Angaben zufolge mit Kopf- und Beinverletzungen in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin blieb unverletzt.

Mitte: Motorradfahrer kracht in abbiegendes Auto – schwer verletzt

Ein Motorradfahrer ist mit einem Auto in Berlin-Mitte zusammengestoßen und schwer verletzt worden. Der 57-Jährige war am Samstag auf der Behrenstraße in Richtung Friedrichstraße unterwegs, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Dort habe er versucht, ein vor ihm fahrendes Auto zu überholen, das plötzlich nach links in die Glinkastraße eingebogen sei. Es kam zum Zusammenstoß, der Mann stürzte vom Motorrad. Rettungskräfte brachten ihn mit Kopf- und Rumpfverletzungen ins Krankenhaus. Die 77-jährige Autofahrerin blieb unversehrt.

+++ 6. August +++

Unfall auf A 9 mit drei Autos – Frau mit Hubschrauber in Klinik

Bei einer Kollision von drei Fahrzeugen auf der Autobahn 9 zwischen den Anschlussstellen Niemegk und Brück in Richtung Potsdam ist am Samstag eine Frau schwer verletzt worden. Wie der Lagedienst der Polizei mitteilte, kam die 59-Jährige mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik. Lebensgefahr habe nicht bestanden. Eine weitere Person sei leicht verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen war es bei einem Fahrspurwechsel auf der Autobahn zu dem Zusammenstoß gekommen. Es seien drei Autos beteiligt gewesen. Die genaue Ursache war zunächst nicht bekannt.

Friedrichshain: Mann wird attackiert und schwer verletzt

Die Polizei ist am Freitagabend zu einem schwer verletzten Mann in Friedrichshain gerufen worden. Laut Zeugen hatte der 38-Jährige gegen 19 Uhr an der Warschauer Brücke versucht, einen Streit zwischen verschiedenen Gruppen zu schlichten. Dabei gingen drei Personen auf ihn los und schlugen auf ihn ein. Der Mann floh in Richtung der Bushaltestelle in der Tamara-Danz-Straße, verfolgt von seinen Peinigern. Diese attackierten ihn weiter  – auch nachdem er zu Boden gegangen war, schlugen und traten sie auf ihn ein. Als Zeugen verbal eingriffen, flüchteten die Schläger in Richtung S-Bahnhof Warschauer Straße. Der 38-Jährige kam mit Brüchen des Jochbeins und Unterkiefers sowie einer Platzwunde und diversen Hämatomen in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen dauern an.

Marzahn: Mann ballert mit Waffe vom Balkon

Am Freitagabend hat ein Mann vom Balkon einer Wohnung in Marzahn mit einer Waffe geschossen. Ein Zeuge hatte gegen 21.30 Uhr die Polizei in die Wittenberger Straße gerufen, nachdem er beobachtete, wie ein Mann mehrfach mit einer Schusswaffe in die Luft schoss. Die Beamten erwirkten einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss und durchsuchten die Wohnung.  Dort trafen sie auf einen alkoholisierten 45-Jährigen. Die Einsatzkräfte fanden zwei Schreckschusswaffen sowie Munition, die beschlagnahmt wurden. Die Ermittlungen dauern an.

Zwölfter Berliner Verkehrstoter des Jahres: VW erfasst Radfahrer in Malchow - tot!

Tragisch ist ein Verkehrsunfall vom Donnerstag geendet: Ein 81-jährige Radfahrer wurde am Donnerstag in der Stadtrandsiedlung Malchow angefahren und lebensgefährlich verletzt. Am Freitag verstarb er an den Folgen seiner Verletzungen in einem Krankenhaus. Der Mann ist laut Polizei der zwölfte Verkehrsunfalltote in diesem Jahr in Berlin. Der Senior fuhr in Begleitung seiner 71 Jahre alten Ehefrau die Bundesstraße 2 in Richtung Lindenberg in Brandenburg auf dem Radweg. Der 81-Jährige soll dann den Radweg verlassen haben, um nach links in die Straße Am Luchgraben abzubiegen. Dabei wurde er von dem 43-jährigen Fahrer eines VW erfasst, der in der gleichen Richtung unterwegs war. Durch den Aufprall und den Sturz wurde der Senior sehr schwer am Kopf und am Rumpf verletzt und durch alarmierte Kräfte mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht und sofort operiert. Seine Ehefrau stand sichtbar unter dem Eindruck des Geschehens und wurde am Unfallort betreut. Der Autofahrer erlitt einen Schock und wurde ambulant versorgt.

+++ 5. August +++

Kreuzberg: Neunjährige bei Unfall mit Polizeiauto leicht verletzt

Bei der Kollision eines Polizeifahrzeugs mit einem anderen Auto ist eine Neunjährige am Donnerstagabend in Kreuzberg leicht verletzt worden. Das Polizeiauto war mit Sirene und Blaulicht unterwegs, als es an einer Kreuzung zum Zusammenprall kam, wie die Polizei am Freitag mitteilte. In dem anderen Auto waren eine Frau, die unverletzt blieb, und die Neunjährige unterwegs. Das Mädchen erlitt leichte Verletzungen. Weshalb es zum Zusammenstoß kam, sei noch unklar, so die Sprecherin.

Rahnsdorf: Feuer in Waldgebiet – Tatverdächtige vorläufig festgenommen

Die Polizei hat am Donnerstagvormittag eine Frau vorläufig festgenommen, die verdächtigt wird, in einem Wald in Rahnsdorf Feuer gelegt zu haben. Wie eine Sprecherin der Polizei am Freitagmorgen sagte, hatten Passanten zunächst Rauch in einem Waldstück bemerkt. Als sie dann beobachteten, wie eine Frau den Wald verließ, alarmierten sie die Polizei. Die Beamten nahmen die Frau vorläufig fest. Eine Fläche von 25 Quadratmetern habe gebrannt. Die Feuerwehr habe den Brand aber direkt löschen können, so die Sprecherin. Die Ermittlungen dauern an.

Frohnau: Busfahrer rassistisch beleidigt

In der Nacht zum Freitag hat eine Frau einen Busfahrer in Frohnau beleidigt und bespuckt. Nach Aussagen des 34-Jährigen bemerkte her gegen 23 Uhr, wie die Frau an der Haltestelle S-Bahnhof Frohnau dem Bus hinterher rannte. Er stoppte den Bus noch einmal und ließ die Frau einsteigen. Kurz vor der Haltestelle Im Amseltal kam die Dame dann nach vorn beleidigte den Fahrer rassistisch und spuckte in seine Richtung. An der nächsten Station flüchtete sie dann in unbekannte Richtung. Alarmierte Polizisten sicherten die Videoaufzeichnungen in dem Bus. Die Ermittlungen dauern an.

Neukölln: Wohnungsbrand – Rauchmelder alarmieren Bewohner

Feuerwehr am Einsatzort in der Sonnenallee.
Feuerwehr am Einsatzort in der Sonnenallee. Pudwell

Feuer in einer Erdgeschosswohnung in der Sonnenallee in der Nacht zum Freitag: Rauchmelder hatten angeschlagen. So wurde wahrscheinlich Schlimmeres verhindert. Die Feuerwehr war mit circa 40 Einsatzkräften vor Ort und hatte den Brand rasch unter Kontrolle. Verletzt wurde zum Glück niemand. Die  Brandursache war zunächst unklar. Die Polizei ermittelt.

+++ 4. August +++

Prenzlauer Berg: Radfahrerin schwer verletzt

Bei einem Unfall in Prenzlauer Berg hat sich eine 21-jährige Radfahrerin am Donnerstagmorgen schwere Verletzungen zugezogen. Die Frau fuhr gegen 6.30 Uhr auf dem Fahrradschutzstreifen der Wisbyer Straße in Fahrtrichtung Schönhauser Allee, als sie auf Höhe der Talstraße von einem Van der Marke Mercedes-Benz, mit einem 21-jährigen Fahrer am Steuer, angefahren wurde, der aus dieser Straße kam. Durch den Zusammenstoß erlitt die vorfahrtsberechtigte Frau Verletzungen im Bereich des Rumpfes und kam mit Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

59-Jähriger nach Motorradunfall in Lebensgefahr

Ein Mann ist bei einem Verkehrsunfall in Lichterfelde schwer am Kopf verletzt worden. Nach Angaben der Polizei fuhr der 59-Jährige am Mittwoch mit seinem Motorrad gegen 22 Uhr auf dem Oberhofer Weg in Richtung Pößner Straße, als er auf der Kreuzung mit einer 27 Jahre alten Autofahrerin kollidierte. Die Fahrerin habe wahrscheinlich ein Stoppschild übersehen, teilte ein Sprecher der Berliner Polizei am Donnerstag mit.

Bei der Kollision stürzte der 59-jährige Motorradfahrer schwer und verletzte sich am Kopf. Der Mann wurde umgehend in ein umliegendes Krankenhaus gebracht und dort notoperiert. Er schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Eine Atemkontrolle der Polizei ergab bei der 27-Jährigen einen Promillewert von 0,8, weshalb ihr Führerschein beschlagnahmt wurde. Die Polizei ermittelt.

Prenzlauer Berg: Streit endet mit Messerstich

Im Mauerpark sind in der Nacht zum Donnerstag in Höhe Eberswalder Straße/Bernauer Straße zwei Gruppen in Streit geraten, Gründe unbekannt. Zwischen einem 21-Jährigen und einem 17-Jährigen wurde es dann auch handgreiflich. Dabei verletzte der Jüngere seinen Kontrahenten mit einem Messer. Die Verletzung am Oberkörper musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Polizisten konnten den Verdächtigen  auf einem nahegelegenen Spielplatz festnehmen. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von fast zwei Promille. Das mutmaßliche Tatwerkzeug wurde sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

+++ 3. August +++

Illegales Mietwagenunternehmen mit 160 Fahrzeugen: Berlin verhängt halbe Million Euro Bußgeld

Das Berliner Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten hat eine halbe Million Euro Bußgeld gegen den Geschäftsführer eines illegalen Mietwagenunternehmens verhängt. Die Firma habe zwischen August 2021 und März 2022 mehr als hunderttausend Fahrten mit 160 Fahrzeugen organisiert, ohne dafür eine Genehmigung zu haben, teilte die Senatsverwaltung für Umwelt am Mittwoch mit. Dies sei durch Kontrollen von Amt und Polizei aufgedeckt worden.

Schon länger sei bekannt, dass einzelne Mietwagen ohne Genehmigung in der Stadt unterwegs seien, hieß es weiter. Bisherigen Ermittlungen zufolge hätten die Unternehmen bei der Registrierung gefälschte Unterlagen vorgelegt. Der aktuelle Fall sei der erste in einer Reihe weiterer Verfahren, in denen das Amt ermittle.

Friedrichshain: Randale in Hostel – Mann durch Schuss verletzt

Am Dienstagvormittag ist ein Gast in einem Hostel in Friedrichshain durch einen Schuss verletzt worden. Nach Angaben des 27-Jähigen teilte er sich mit dem 20-Jährigen und einem Pärchen das Zimmer in dem Hostel in der Straße Am Postbahnhof. Gegen 9.20 Uhr gerieten die beiden Gäste aus noch unbekannten Gründen in einen Streit, in dessen Folge der Jüngere einen Schuss aus einer Druckluftwaffe abgab, wodurch der 27-Jährige am Kopf verletzt wurde. Während der Verletzte Hilfe an der Rezeption suchte, flüchtete der Schütze mit seinem Gepäck und der Waffe aus dem Hotel in Richtung Ostbahnhof. Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus. Lebensgefahr bestand nicht. Die Ermittlungen dauern an.

Kreuzberg: Motorrad angezündet

In Kreuzberg brannte in der vergangenen Nacht ein Motorrad. Zwei Anwohnerinnen der Urbanstraße bemerkten gegen 2.20 Uhr Flammen an der auf dem Gehweg abgestellten BMW-Maschine, die mit einer Plane abgedeckt war, und riefen die Feuerwehr. Die Brandbekämpfer löschten das brennende Fahrzeug, das stark beschädigt wurde. Verletzt wurde niemand.

Weißensee: Radfahrer kollidieren

In Weißensee ist es am Dienstagabend zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Radfahrern gekommen. Ein 9-Jähriger war gegen 18.30 Uhr mit seinem Fahrrad von einem Wohngebiet in Höhe der Pankower Straße in Richtung Pasewalker Straße unterwegs. Am Ende des Verbindungsweges kam es zu einem Zusammenstoß mit einem 81 Jahre alten Mann, der mit seinem Fahrrad von der Pankower Straße kommend auf dem Radweg in Richtung Schloßallee fuhr. Der Senior stürzte infolgedessen zu Boden, wurde schwer am Kopf verletzt und verlor kurzzeitig das Bewusstsein. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Der Junge wurde nicht verletzt.

Clayallee: Motorradfahrer verliert Bewusstsein und stürzt

Ein 66-Jähriger hat nach einem Sturz mit seinem Motorrad auf der Clayallee das Bewusstsein verloren und musste reanimiert werden. Eine Sprecherin der Polizei sagte am Mittwochmorgen, nach Zeugenaussagen sei keine Außeneinwirkung verantwortlich für den Sturz am Dienstagnachmittag gewesen. Der Mann habe danach plötzlich über Brustschmerzen geklagt. Kurze Zeit später mussten Zeugen mit der Reanimation beginnen. Eintreffende Polizei- und Feuerwehrkräfte führten die Rettungsmaßnahmen fort, bevor der Mann in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Die zwischenzeitlich akute Lebensgefahr sei eher auf einen medizinischen Notfall als auf den Sturz zurückzuführen, so die Sprecherin. Durch die Rettungsmaßnahmen war die Clayallee etwa zwei Stunden gesperrt. Betroffen war davon auch der Busverkehr.

Neu-Höhenschönhausen: Kellerbrände in Wohnhäusern

In Kellern von zwei großen Wohngebäuden in Berlin hat es am Dienstag und in der Nacht zum Mittwoch gebrannt. Eins der Feuer brach im Keller eines elfgeschossigen Hauses in Neu-Hohenschönhausen aus, wie die Feuerwehr am frühen Mittwochmorgen auf Twitter mitteilte. 62 Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten aus und löschten den Brand.

Zweiter Kellerbrand in Lichtenberg innerhalb von noch nicht mal zwölf Stunden.
Zweiter Kellerbrand in Lichtenberg innerhalb von noch nicht mal zwölf Stunden. Pudwell

Fünf Bewohner des Hauses seien medizinisch untersucht worden, verletzt wurde aber niemand. Ein Sprecher der Polizei bestätigte am Mittwochmorgen, dass der Einsatz vor Ort abgeschlossen ist. Schon am Dienstag hatte es in Friedrichsfelde im Keller eines zehngeschossigen Hauses gebrannt.

+++ 2. August +++

Siemensstadt: Jugendlicher handelt mit Cannabis – Festnahme

Zivilpolizisten haben am Montagnachmittag in Siemensstadt einen Jugendlichen wegen Drogenhandels festgenommen. Zuvor hatten die Fahnder den 16-Jährigen am Jungfernheideweg Ecke Mäckeritzstraße und Popitzweg bemerkt, als er kurz hintereinander mehreren Personen etwas übergab und im Gegenzug Geld erhielt. Er wurde festgenommen. Bei der Durchsuchung seiner Umhängetasche fanden sich mehrere Behältnisse mit Cannabis und der Handelserlös. Außerdem hatte er einen Autoschlüssel bei sich. Aus dem dazugehörigen Kleinwagen drang  starker Marihuanageruch. Schließlich fanden sich auch im Auto Drogen. Der Jugendliche wurde von der Polizei seiner Mutter übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

Friedrichshain: Stolpersteine beschädigt

In Friedrichshain wurden vermutlich in der Nacht zum Dienstag drei Stolpersteine beschädigt. Ein Anwohner der Waldeyerstraße bemerkte die Beschädigung am Vormittag und alarmierte die Polizei. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden die in den Boden eingelassenen Gedenktafeln gezielt mit einer schnell bindenden Substanz übergossen. Da diese zum Zeitpunkt der Feststellung bereits ausgehärtet war, konnte sie bislang nicht ohne größeren Aufwand entfernt werden. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

Tempelhof: Verkehrsunfall mit schwangerer Radfahrerin

Bereits am Montagmorgen kam es in Tempelhof zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Schwangere verletzt wurde. Ein Rettungswagen war gegen 8.30 Uhr mit Blaulicht unterwegs, als er an der Kreuzung des Tempelhofer Damms/Albrechtstraße mit einer Fahrradfahrerin kollidierte. Laut Zeugen war die Schwangere bei Rot abgebogen und vom Außenspiegel des Rettungswagens erfasst worden. Die 33-Jährige erlitt schwere Verletzungen an Kopf und Schulter. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten sie in ein Krankenhaus. Dort wurde auch das ungeborene Kind untersucht. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Messerattacke vor Imbiss – Mann schwer verletzt

Bei einem Messerangriff in Berlin ist ein Mann schwer verletzt worden. Er war am Montagmittag vor einem Imbiss mit einem anderen in Streit geraten, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Als der zunächst verbale Streit handgreiflich wurde, habe der Tatverdächtige ein Messer gezückt und sein Opfer verletzt. Zeugen beobachteten den Angriff und riefen die Polizei, die den mutmaßlichen Angreifer vor Ort festnahm. Er leistete den Angaben zufolge keinen Widerstand. In welchem Verhältnis die beiden Männer, die laut Polizei-Angaben mutmaßlich 46 und 47 Jahre alt sind, zueinander stehen ist, ist bislang unklar. Die Polizei ermittelt wegen schwerer Körperverletzung.

Lichtenberg: Transporter ausgebrannt

In Lichtenberg brannte dienstagfrüh ein Mercedes-Benz Sprinter. Zwei Anwohnerinnen in der Plonzstraße bemerkten das in Flammen stehende Fahrzeug gegen 3.20 Uhr und alarmierten die Feuerwehr. Die Brandbekämpfer konnten das Feuer löschen. An dem Firmenfahrzeug entstand erheblicher Sachschaden, der Innenraum brannte komplett aus. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Ahrensfelde: Mann überfällt Spielhalle

Ein Mann hat am späten Montagabend eine Spielothek in Ahrensfelde (Landkreis Barnim) ausgeraubt. Er war nach Angaben einer Angestellten am Montag bereits als Gast in der Spielhalle gewesen und kehrte kurz vor Mitternacht mit einem „pistolenähnlichen Gegenstand“ zurück, wie ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen sagte. Demnach erbeutete er Bargeld aus der Kasse und floh anschließend auf einem Fahrrad.

Verletzt wurde niemand. Die Polizei leitete Fahndungsmaßnahmen ein. Da Videoaufnahmen des Täters existierten, sei es nur eine Frage der Zeit, bis der Mann gefasst werde, so der Sprecher. Die Polizei machte keine Angaben dazu, wie viel Geld der Mann stahl.

+++ 1. August +++

Paar mit Messer verletzt – Mordkommission ermittelt

Nach einem gewaltsamen Streit zwischen einem 35-Jährigen und seiner Ex-Frau ermittelt in Borsigwalde eine Mordkommission. Aufgrund des Verletzungsbildes der ebenfalls 35 Jahre alten Frau und die Auffindesituation in der gemeinsamen Wohnung gehen die Ermittler von einem versuchten Tötungsdelikt aus, teilte die Polizei am Montag mit.

Die Frau saß vor einem Mehrfamilienhaus mit einer Stichverletzung am Hals und in der Schulter und blutete stark. Sie gab an, dass ihr Ex-Mann sie mit einem Messer attackiert habe. Den Mann fand die Polizei in der Wohnung. Den Angaben zufolge hatte er eine Stichverletzung im Bauch und Schnittverletzungen an einem Arm und Bein. Er sagte, dass ihm seine Ex-Frau diese bei einem Streit mit einem Messer zugefügt habe.

Die Frau und der Mann kamen in ein Krankenhaus, wo sie notoperiert wurden. Sie sollen außer Lebensgefahr sein. Ersten Erkenntnissen zufolge deute alles darauf hin, dass er als erstes zugestochen habe, sagte ein Polizeisprecher. Die Ermittlungen dauern an.

Raser auf der Stadtautobahn: Viel schneller als die Polizei erlaubt

Auf der Berliner Stadtautobahn hat die Polizei einen Raser erwischt, der mit seinem Wagen fast doppelt so schnell unterwegs gewesen sein soll als erlaubt. Die Autobahnpolizei kontrollierte in der Nacht zu Sonntag die Geschwindigkeit auf der Autobahn 100, teilten die Beamten am Montag auf Twitter mit. „Spitzenreiter“ war in der besagten Nacht demnach der 23-Jährige in seinem Wagen: Auf Höhe der Beusselstraße Richtung Charlottenburg soll er 156 Kilometer pro Stunde gefahren sein. Erlaubt ist dort ein Tempo von 80 Kilometer pro Stunde. Den Mann erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 1600 Euro und ein dreimonatiges Fahrverbot.

Tempelhof: Einbrecher-Pärchen geschnappt

Einer aufmerksamen Nachbarin ist es zu verdanken, dass am späten Sonntagabend ein Einbrecher und seine Komplizin festgenommen werden konnten. Die 61-jährige Anwohnerin des Mohnickesteigs hatte bemerkt, wie die Fahrerin eines Autos lautstark telefonierte. Weil dabei verdächtige Äußerungen fielen und wenig später Gegenstände von einer Sackkarre aus in den Leihwagen geladen wurden, alarmierte die Dame die Polizei. Diese stellte wenig später einen Wohnungseinbruch in einem Mehrfamilienhaus in der Boelckestraße fest. Weitere Hinweise der Anwohnerin führten letztlich dazu, dass das verdächtige Auto im Bereich der Osdorfer Straße Ecke Ostpreußendamm angehalten und kontrolliert werden konnte. Die Beamten fanden dann Tatwerkzeug und Diebesgut. Der bereits einschlägig bekannte 28-jährige Langfinger und seine 35-jährige Mittäterin wurden daraufhin festgenommen.

Neukölln: Handfester Streit endet mit einem Verletzten

Sonntagabend in Neukölln: Gegen 21.25 Uhr kommt es auf einer Zwischenebene des U-Bahnhofs Neukölln zwischen zwei Obdachlosen zum Streit. Der ältere der beiden, ein 26-Jähriger, verletzte seinen Kontrahenten dabei mit einer abgebrochenen Flasche im Gesicht. Alarmierte Rettungskräfte brachten den 23-Jährigen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus, während Polizeieinsatzkräfte den Angreifer festnahmen.

Auto rammt Laterne und überschlägt sich

Schwerer Verkehrsunfall in Siemensstadt am Sonntagabend. Ein 44-Jähriger war gegen 20.35 Uhr mit einem Mietwagen auf dem Siemensdamm unterwegs, kam plötzlich nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit einem Lichtmast, so dass der Wagen auf die Seite kippte und auf dem Dach liegen blieb. Der Fahrer konnte sich selbstständig aus dem Auto befreien. Rettungskräfte versorgten ihn am Unfallort, brachten ihn anschließend zur Behandlung seiner Armverletzungen und eines Schocks in ein Krankenhaus.

Der Unfall Auto gegen Laterne ging für beide nicht gut aus.
Der Unfall Auto gegen Laterne ging für beide nicht gut aus. Pudwell

Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr sägten den beschädigten Lichtmast ab, da er drohte auf die Fahrbahn zu kippen. Den nicht mehr fahrfähigen Mietwagen richteten sie wieder auf. Der Siemensdamm war in Fahrtrichtung Spandau rund zwei Stunden voll gesperrt.

Zehlendorf: Autofahrer wird ohnmächtig und rammt Baum

Bei einem Verkehrsunfall in Zehlendorf sind am Sonntagvormittag ein Mann und zwei Kinder zum Teil schwer verletzt worden. Ein 41 Jahre alter Autofahrer hatte auf der Onkel-Tom-Straße das Bewusstsein verloren, kam nach links von der Fahrbahn ab und krachte gegen einen Baum. Dabei wurde der Mann schwer und seine beide fünf und elf Jahre alten Töchter leicht verletzt. Rettungskräfte brachten die drei in ein Krankenhaus, wo der Vater stationär und die beiden Kinder ambulant behandelt wurden. Die Polizei ordnete eine Blutentnahme bei dem Familienvater an und beschlagnahmten seinen Führerschein. Für die Unfallaufnahme war die Onkel-Tom-Straße rund 45 Minuten gesperrt.

Schöneberg: Mehrere Kellerverschläge in Flammen

Der Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses in Berlin-Schöneberg hat am frühen Montagmorgen einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Mehrere Kellerverschläge in einem Neubau waren in Brand geraten, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. 38 Einsatzkräfte waren mit den Löscharbeiten in Keller und Treppenhaus beschäftigt. Verletzt wurde niemand, so der Sprecher. Die Brandursache ist noch unklar, die Polizei ermittelt.

+++ 31. Juli +++

Prenzlauer Berg: Fahrer beleidigt Kunden rassistisch – Staatsschutz ermittelt

Ein Beschäftigter eines Berliner Fahrdienstes soll einen Kunden rassistisch beleidigt und ihm die Mitfahrt verweigert haben. Als der 25-Jährige nicht sofort aus dem Wagen ausgestiegen sei, habe der Fahrer ihm Reizgas ins Gesicht gesprüht, berichtete die Polizei am Sonntag. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

Der 25-Jährige schilderte nach den Angaben bei der Polizei, er habe den Fahrdienst über eine App bestellt und sei gegen 20 Uhr am S-Bahnhof Greifswalder Straße in den Wagen eingestiegen. Dann sei es zu dem Vorfall gekommen. Nachdem er ausgestiegen war, fuhr der Mann weg. Kräfte der Feuerwehr behandelten die Augenreizungen, die der 25-Jährige erlitten hatte.

Prenzlauer Berg: Jugendlicher angegriffen und durch Messerstiche verletzt

In Prenzlauer Berg ist ein Jugendlicher in der Nacht zum Sonntag durch Messerstiche verletzt worden. Der 17-Jährige war er mit einem Freund unterwegs, als er im Mauerpark mit einer größeren Personengruppe in Streit geriet, aber flüchten konnte. Gegen 2.15 Uhr traf er in der Kastanienallee erneut auf fünf bis sieben Mitglieder dieser Gruppe, wurde angegriffen und mit Schlägen und Tritten traktiert. Wenig später stellte der 17-Jährige fest, dass er auch durch mehrere Messerstiche am Bauch und am Rücken verletzt worden war. Die Tätergruppe flüchtete zu Fuß und auf einem E-Scooter in Richtung Oderberger bzw. Eberswalder Straße.

Der verletzte Jugendliche wurde durch alarmierte Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Lebensgefahr bestand nicht.

Einsatzkräfte fanden das mutmaßliche Tatmesser. Die Ermittlungen dauern an.

Kladow: Polizist schießt sich selbst an

Über 100 Polizisten waren am Sonnabend am Grimmelshausenweg (Kladow) im Einsatz, nachdem eine Frau nachmittags  im Nachbarhaus so etwas wie Schüsse gehört hatte. Als die ersten Beamten kurz nach 15.15 Uhr eintrafen, verschwand der Bewohner (28) im Haus, drohte mit dem Einsatz eines Sprengstoffgürtels, guckte mal hier, mal da aus dem Fenster und kletterte schließlich aufs Dach. Gegen 17.30 Uhr gelang es, ihn zu überreden, herabzusteigen. Er leistete keinen Widerstand, ins Krankenhaus gebracht und in eine psychiatrische Abteilung untergebracht. Zuvor hatte es wirklich einen scharfen Schuss gegeben: Ein Polizist gab ihn versehentlich ab, erlitt dadurch eine leichte Verletzung am Bein, die nur ambulant behandelt werden musste. Im Haus des 28-Jährigen fand sich illegales Feuerwerk, eine Softair-Waffe und ein wenig „betäubungsmittelsuspekte“ Substanz.

Lichtenberg: Fahrzeuge ausgebrannt

Auf einem Parkplatz in Lichtenberg brannten in der Nacht zum Sonntag zwei dort geparkte Pkw vollständig aus. Gegen 2.40 Uhr bemerkte eine Autofahrerin Flammen an einem VW, der auf einem Parkplatz in der Nähe einer Kleingartenanlage in der Rhinstraße stand, und alarmierte die Feuerwehr. Die Brandbekämpfer löschten den in Vollbrand stehenden Wagen. Die Flammen hatten bereits auf einen danebenstehenden Smart übergegriffen, der ebenfalls ausbrannte. Verletzt wurde niemand. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand wird von einer Brandstiftung ausgegangen.

Prenzlauer Berg und Mitte: Schwere Unfälle mit E-Scootern

Eine Frau (51) wurde in der Nacht zu Sonntag schwer am Bein verletzt, als sie  als „Beifahrerin“ einer 32-Jährigen in Prenzlauer Berg auf einem E-Scooter unterwegs war. Die  Fahrerin hatte auf der Schönhauser Allee die Kontrolle über das Vehikel  verloren, die Frauen stürzten gegen ein haltendes  Auto. Die Fahrerin (1,6 Promille) blieb unverletzt. Bereits am Nachmittag war eine junge Touristin (21) nach einem E-Scooter-Unfall mit Verletzungen an Kopf und beiden Armen im Krankenhaus gelandet. Sie hatte auf der Wilhelmstraße kurz vor der Leipziger Straße mit dem Leih-Roller den Radstreifen verlassen, offenbar weit nach links gefahren und frontal mit einem entgegenkommenden Mercedes zusammengestoßen. Zeugen hatten den Eindruck, die Australierin habe die andere Straßenseite erreichen wollen.

Neukölln: Lkw durch Feuer zerstört

In Neukölln ist am frühen Sonntagmorgen ein Lkw vollständig ausgebrannt. Gegen 3.40 Uhr bemerkte ein Anwohner in der Weserstraße an dem geparkten Iveco Flammen und alarmierte Feuerwehr und Polizei. Die Brandbekämpfer löschten das Feuer. Der Lkw brannte vollständig aus. Drei Pkw, die in der Nähe des Lasters standen, wurden durch die Hitzeentwicklung beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.

+++ 30. Juli +++

Tegel: Ein Verletzter bei Löscharbeiten

Beim Löschen eines Brandes in einem Wohnhaus in Berlin-Tegel ist eine Einsatzkraft am Samstag leicht verletzt worden. Das teilte die Feuerwehr am Abend via Twitter mit. In dem Gebäude hätten Dach und Zwischendecke in dem ausgebauten Dachgeschoss gebrannt. 56 Kräfte der Feuerwehr seien etwa zweieinhalb Stunden im Einsatz gewesen - auch mit Drohnen.

Mitte: Frau am U-Bahnhof Alexanderplatz durch Flaschenwurf verletzt

Eine 19-Jährige ist bei einem Streit zwischen zwei Gruppen am Berliner U-Bahnhof Alexanderplatz von einer Flasche getroffen und verletzt worden. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, erlitt die Frau Schnittwunden im Gesicht. Zu dem Vorfall kam es am Samstag gegen 6.00 Uhr, als die Gruppen auf einem Zwischendeck aneinander gerieten. Der Grund dafür war zunächst unklar. Es kam zu Handgreiflichkeiten, bei denen ein 27-Jähriger eine Flasche in Richtung der gegnerischen Gruppe geworfen haben soll. Diese traf die 19-Jährige.

Während seine Bekannten wegrannten, blieb der mutmaßliche Täter da und wurde von Polizisten festgenommen. Er machte laut Polizei freiwillig bei einer Atemalkoholkontrolle mit. Diese habe einen Wert von mehr als 2,6 Promille ergeben. Gegen den 27-Jährigen wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Er ist wieder auf freiem Fuß. Die verletzte Frau wurde nach den Angaben ambulant in einem Krankenhaus behandelt.

Mitte: Mann mit Waffe vor jüdischer Schule – Festnahme

Ein Mann mit einer täuschend echten Waffe am Körper ist vor einer jüdischen Schule in Mitte festgenommen worden. Wie die Polizei  berichtet, wehrte sich der 28-Jährige dabei am Freitagabend, so dass ein Polizist leicht verletzt wurde. Nach den bisherigen Ermittlungen geht die Polizei nicht davon aus, dass der Mann gezielt mit der Soft-Air-Waffe zu dem Gymnasium in der Großen Hamburger Straße gegangen ist, wie ein Sprecher sagte.

Gegen den 28-Jährigen wird nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Sogenannte Anscheinswaffen dürfen nicht in der Öffentlichkeit geführt werden. Ein Verstoß dagegen ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einer Geldbuße bis zu 10 000 Euro geahndet werden.

Buckow: Drei Transporter brennen

In der Nacht zum Samstag haben in Buckow drei Kleintransporter gebrannt. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Feuerwehr mitteilte. Das Feuer an den auf dem Gelände eines Autohauses in der Straße Alt Buckow abgestellten Fahrzeugen war aus noch ungeklärter Ursache ausgebrochen. Die Flammen erfassten auch die Fassade eines daneben stehenden Verkaufsgebäudes. Dennoch sei es gelungen, die weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern, hieß es. Die Löscharbeiten dauerten etwa eine Stunde.

Hohenschönhausen: Keller gehen in Flammen auf

In den Kellerverschlägen eines Elfgeschossers in Neu Hohenschönhausen hat es gebrannt. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Feuerwehr mitteilt. Das Feuer in dem Wohnhaus in der Straße Am Breiten Loch war aus noch ungeklärter Ursache am frühen Morgen ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte die Flammen löschen und hat nach eigenen Angaben die Verschläge leer geräumt.

+++ 29. Juli +++

Wannsee: Waldbrand – 500 Quadratmeter in Flammen

In einem Waldstück in Wannsee ist ein Feuer ausgebrochen. Am Freitagnachmittag brannte es auf etwa 500 Quadratmetern zwischen Badeweg und Wannseebadweg, sagte ein Feuerwehrsprecher der dpa. Menschen seien nicht gefährdet, der Waldbrand sei rechtzeitig entdeckt worden und bereits eingedämmt. „Keiner muss sich Gedanken machen, es gibt keine Ausbreitungsgefahr.“ Die Löscharbeiten dauerten aber voraussichtlich noch wenige Stunden an, sagte der Sprecher. 12 Feuerwehrleute waren demnach im Einsatz.

Tiergarten: Polizist soll pöbelnden Radfahrer absichtlich umgefahren haben

Weil der Verdacht besteht, dass er einen Radfahrer (63) absichtlich mit dem Auto angefahren hat, wird gegen einen Polizisten wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Körperverletzung im Amt ermittelt. Der Vorgesetzte hat den Beamten vorerst in den Innendienst versetzt. Zudem wurde ein Verbot der Amtsausübung beantragt. Nach den derzeitigen Erkenntnissen hatte die Besatzung eines zivilen Einsatzfahrzeug am Donnerstag gegen 16 Uhr auf dem Radstreifen der Budapester Straße einen Radfahrer angehalten, um ihn nach einem Rotlichtverstoß zu überprüfen. Während der Kontrolle soll ein anderer Radfahrer die Polizisten beleidigt haben. Der jetzt  verdächtigte Beamte soll ins Auto gestiegen und dem 63-Jährigen gefolgt sein. Auf dem Gehweg des Olof-Palme-Platzes am Aquarium erfasste er den Radler, der stürzte. Nach ambulanter Behandlung seiner Verletzungen konnte der Radler nach Hause gehen. Gegen ihn gibt es eine Anzeige wegen Beleidigung.

Schlachtensee: Qualm dringt aus Kofferraum

In Schlachtensee hat am Donnerstagnachmittag ein Auto gebrannt. Anwohner der Wasgenstraße hatten gegen 15.30 Uhr gesehen, wie Qualm aus dem Kofferraum eines geparkten Fahrzeuges drang. Sie alarmierten Polizei und Feuerwehr, unternahmen dann selbst erste Löschversuche. Trotzdem wurde der Wagen erheblich beschädigt. Da nach ersten Erkenntnissen ein technischer Defekt auszuschließen ist, hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts die weiteren Ermittlungen wegen Verdachts der Brandstiftung übernommen. Verletzt wurde bei dem Vorfall glücklicherweise niemand.

Lichtenberg: Jugendliche berauben 19-Jährigen

In Lichtenberg haben am Donnerstagabend Jugendliche einen 19-Jährigen angegriffen. Die sechsköpfige Gruppe hatte den jungen Mann in der John-Sieg-Straße zunächst angesprochen und dann sein Handy geklaut. Dann wollten sie weitere Wertsachen rauben, drohten mit einer Schreckschusswaffe und einem Messer. Zudem schlugen sie dem 19-Jährigen ins Gesicht. Mit einer Bauchtasche, einer Armbanduhr sowie den PINs für die EC-Karte und das Handy des 19-Jährigen flüchteten die Räuber. Polizisten fanden in der Nähe das Raubgut bei der Kontrolle einer sechsköpfigen Gruppe im Alter von 16 bis 21 Jahren. Alle wurden vorläufig festgenommen. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Überfallenen mit einem Schock und leichten Verletzungen im Gesicht zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen dauern an.

Weißensee: Fußgänger angefahren

Schwere Verletzungen hat am Donnerstagabend ein Passant erlitten, als er bei einem Verkehrsunfall in Weißensee von einer 31-jährigen Autofahrerin angefahren wurde. Der 46-Jährige überquerte gerade die Straße Am Steinberg, als der Wagen ihn erfasste. Danach war der Mann plötzlich hinter einem verkehrsbedingt wartenden Transporter aufgetaucht. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 46-Jährige auf die Motorhaube des Fahrzeugs geschleudert und stürzte dann zu Boden. Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus.

Spandau: Betrunken und ohne Führerschein unterwegs

Am Donnerstagmittag ist es im Ortsteil Falkenhagener Feld zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein 37-Jähriger schwer verletzt wurde. Ein 62 Jahre alter Autofahrer fädelte gerade seinen Wagen in der Falkenseer Chaussee in den Fließverkehr ein, als plötzlich Reifen quietschten und jemand ihm ins Heck donnerte. Dabei wurde der 37-jährige Fahrer des aufgefahrenen Wagens schwer verletzt. Der 62-Jährige blieb unverletzt. Es stellte sich heraus, dass der 37-jährige Verletzte alkoholisiert und ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs gewesen war. Eine freiwillig abgegebene Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund zwei Promille.

+++ 28. Juli +++

Charlottenburg: Am Morgen aus der Haft entlassen, am Abend wieder drin

Am Tag seiner Entlassung aus der Haft ist ein Mann in Berlin wieder rückfällig geworden: Er sei am späten Abend in Charlottenburg mit einem Komplizen beim Fahrraddiebstahl erwischt worden, teilte die Polizei am Donnerstag per Twitter mit. Beide Männer sitzen demnach nun in Untersuchungshaft. Polizisten hatten sie ertappt. Einer der Fahrraddiebe war erst am Morgen aus der Haft entlassen worden, wie es hieß. Angaben zum Alter gab es nicht - und auch nicht zum Grund für die vorherige Haft.

Friedenau: Betrunkener schießt ums sich

Ein Betrunkener soll in Berlin-Friedenau Passanten mit einer Schreckschusspistole bedroht und mehrere Schüsse aus der Waffe abgegeben haben. Der Mann wurde am Mittwochabend in einem Spätkauf am Varziner Platz plötzlich aggressiv und schlug einer 50-jährigen Angestellten ins Gesicht, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Demnach flüchtete der Mann und kehrte etwa eine Dreiviertelstunde später wieder zurück. Die Kassiererin erkannte den 40-Jährigen und versuchte, ihn mit der Hilfe eines Kollegen festzuhalten.

Laut Polizei konnte der Verdächtige den Laden verlassen und zog aus seinem Rucksack eine Pistole, mit der er mehrfach auf den Boden geschossen haben soll. Bei seiner Flucht soll der Mann Menschen bedroht und weitere Schüsse abgegeben haben. In einem Wohnhaus nicht weit entfernt wurde er widerstandslos festgenommen. Ein Alkoholtest ergab über zwei Promille Atemalkohol.

Brandstiftung? Feuer an Kirche in Lichtenberg

Nach einem Feuer an der Koptisch-Orthodoxen Kirche auf dem Roedeliusplatz in Berlin-Lichtenberg geht die Polizei zunächst nicht von einer politisch motivierten Tat aus. Es werde wegen Sachbeschädigung durch ein Feuer ermittelt, sagte eine Sprecherin am Donnerstag auf Anfrage. Bislang sei unklar, wie es zu dem Brand am Montagabend gekommen sei. Die Gemeinde hatte von Brandstiftung gesprochen. Die Folgen schilderten Polizei und Gemeinde übereinstimmend: Bei dem Feuer brannte ein mobiles Toilettenhäuschen aus Kunststoff aus, die Flammen griffen auf ein Baunetz an einem Gerüst über. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. 2014 hatten unbekannte Täter eine Mülltonne an einer Seitentür in Brand gesetzt, wodurch die Flammen auf die Holztür übergriffen. Die koptische Gemeinde hatte das Gotteshaus der evangelischen Glaubenskirche übernommen.

Randale im Mauerpark – ein Verletzter

Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen in Berlin-Prenzlauer Berg ist ein 20-Jähriger von einer Glasflasche getroffen worden. Er erlitt eine Platzwunde am Kopf und wurde von Rettungskräften ambulant behandelt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Demnach waren am späten Mittwochabend auf dem Gehweg im Mauerpark die Gruppen – die aus acht beziehungsweise fünf Beteiligten bestanden – aus noch unbekannter Ursache aneinandergeraten.

Rudow: Festnahme nach versuchtem Raub

Am Mittwochnachmittag haben Polzisten einen Räuber in Rudow festgenommen. Eine 26-jährige Frau hatte gegen 16.45 Uhr vor einer Bäckerei in der Straße Alt-Rudow gesessen, als sich ein Mann von hinten näherte und ihr die Handtasche entriss. Eine 27-jährige Komplizin stand währenddessen Schmiere. Der 25-Jährige flüchtete mit seiner Beute in Richtung Neudecker Weg. Passanten konnten ihn aber in der Nähe zu Boden bringen und bis zum Eintreffen der alarmierten Beamten festhalten.

Unfall in Kreuzberg: Zwei Verletzte

Am frühen Mittwochabend kam es an der Kreuzung Dessauer Straße/Stresemannstraße in Kreuzberg zu einem Unfall. Ein VW Polo und ein VW Golf stießen dabei zusammen. Die Fahrer beider Autos wurden verletzt und wurden nach erster Versorgung vor Ort in Krankenhäuser gebracht. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, wurde zunächst ermittelt. Dafür wurde die Kreuzung vorübergehend gesperrt.

Die Unfallstelle in Kreuzberg: Hier der beschädigte Polo.
Die Unfallstelle in Kreuzberg: Hier der beschädigte Polo. Morris Pudwell

Charlottenburg: Radfahrer attackiert und beraubt Mann: schwer verletzt

Festnahme in der Nacht zum Donnerstag in Charlottenburg: Ein 40-Jähriger war kurz nach 2 Uhr am Hardenbergplatz von hinten von einem Radfahrer angegriffen worden. Der Täter zerrte an seinem Rucksack, schlug auf den Mann ein und verletzte ihn schließlich mit einem Messer am Rücken, bevor er mit der erbeuteten Tasche entkam. Der Überfallene rettete sich in die Wache der Bundespolizei am Hardenbergplatz und kam anschließend zur stationären Behandlung in eine Klinik. Es soll jedoch keine Lebensgefahr bestehen.  Beamte konnten den Räuber aufgrund der Personenbeschreibung in der Umgebung festnehmen. Bei der Festnahme fuhr der Täter einen Beamten an und verletzte ihn dabei leicht am Knie. Der 35-Jährige muss sich vor der Übergabe an die Kriminalpolizei in einem Polizeigewahrsam einer erkennungsdienstlichen Behandlung nun wegen schweren Raubes verantworten.

+++ 27. Juli +++

Brandenburg/H.: Tierauffangstation geräumt -  Verstöße gegen Tierschutzgesetz?

Die Stadt Brandenburg an der Havel hat eine Tierauffangstation räumen lassen. Das Veterinäramt wirft dem Tierhalter, der unter anderem Reptilien, Kamele und Affen hielt, Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vor. Der Betreiber der Einrichtung kann das Vorgehen nicht nachvollziehen.

Die Stadt teilte am Mittwoch mit: „Die innerbetrieblichen Abläufe entsprachen im Hinblick auf Unterbringung, Betreuung und Pflege der Tiere ganz überwiegend nicht den Anforderungen.“ Die Stadt sprach ein Haltungsverbot aus. Bis Ende der Woche solle die vollständige Räumung der Tierstation abgeschlossen sein. Zuvor berichtete die „Märkische Allgemeine Zeitung“ darüber .

Tierhalter Marko Hafenberg, der laut eigener Internetseite auch Tiere für Filmaufnahmen anbot, sagte der dpa, die Vorwürfe seien nicht gerechtfertigt. Er betreibe seit 2013 die Tierauffangstation im Ortsteil Schmerzke, die auch regelmäßig überprüft worden sei.

Friedrichshagen: 97-Jährige im Hausflur angegriffen und beraubt

Bei einem Raub in Friedrichshagen am Dienstagabend ist eine 97-jährige Frau leicht verletzt worden. Die Seniorin befand sich kurz vor 19 Uhr im Hausflur eines Mehrfamilienhauses im Jastrower Weg, als ein Unbekannter an der Hauseingangstür klopfte. Nachdem sie ihm die Tür öffnete, griff der Unbekannte plötzlich nach ihrer Halskette. Trotz Gegenwehr gelang dem Räuber mit seiner Beute die Flucht. Die Rentnerin erlitt bei dem Überfall eine leichte Verletzung am Arm.

Köpenick: Mann bei Auseinandersetzung schwer verletzt

Heftige Randale am Dienstagabend in Köpenick. Laut Zeugen eskalierte dabei der Streit zwischen einem 31-jährigen Mann und zwei Unbekannten auf dem Elcknerplatz. Im Verlauf soll einer der Tatverdächtigen auf den Mann mit einer Glasflasche eingeschlagen haben, wobei die Flasche zerbrach. Anschließend sollen die beiden Unbekannten auf den am Boden liegenden Mann eingetreten haben, bevor sie in Richtung S-Bahnhof Köpenick flüchteten. Alarmierte Rettungskräfte brachten den 31-Jährigen mit Schnittverletzungen in ein Krankenhaus.

Spandau: Gefährliche Spritztour mit Papas Auto

Polizisten haben am Dienstagmittag vergeblich versucht, ein Fahrzeug in Spandau zu stoppen um dessen Fahrer zu überprüfen. Letzterer verspürte offenbar keine Lust zu dieser Maßnahme und trat das Gaspedal kräftig durch, um auf der Borkumer Straße den Beamten zu entkommen. Dabei interessierten ihn auch mehrere rote Ampeln nicht, schlimmer noch, er gefährdete weitere Verkehrsteilnehmer, da er zeitweis auf dem Gehweg fuhr, fuhr beinahe Passantin um. In einer Sackgasse war dann die wilde Fahrt beendet, drei der insgesamt vier Insassen ergriffen zu Fuß die Flucht in den Spektepark. Letztlich konnten alle Vier – Minderjährige im Alter von 16 und 17 Jahren – gestellt und überprüft werden. Da der 17-jährige Autofahrer war nicht im Besitz einer Fahrererlaubnis ist. Der Vater, der Halter des Fahrzeugs, wurde über den Vorfall informiert. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Westend: Fußgängerin bei Unfall schwer verletzt

In der Nacht zum Mittwoch ist eine Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall in Westend schwer verletzt worden. Eine 53-jährige Frau war gegen 0.30 Uhr mit ihrem Auto auf der Heerstraße in Richtung Gatower Straße unterwegs, als es an der Kreuzung Heerstraße/ Kranzallee/ Flatowallee zum Zusammenstoß mit einer Fußgängerin kam, welche die Heerstraße bei Rot überquert hatte. Die 21-jährige Fußgängerin stürzte und wurde am Kopf verletzt. Alarmierte Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Tram-Unfall in Niederschönhausen – Rollerfahrer schwer verletzt

Am Dienstagnachmittag ist ein Mann bei einem Verkehrsunfall in Niederschönhausen schwer verletzt worden. Der 60-Jährige befuhr gegen 14.40 Uhr mit seinem Roller den Pastor-Niemöller-Platz in Richtung Hermann-Hesse-Straße. Dabei wurde er von einer Tram der Linie M 1 erfasst. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Rollerfahrer, der bei dem Verkehrsunfall schwer an einem Bein verletzt wurde, in ein Krankenhaus.

+++ 26. Juli +++

Mitte: Schuss im St.-Hedwig Krankenhaus. Eine Person verletzt

Einsatzkräfte vor dem St.-Hedwig Krankenhaus am Dienstagabend.
Einsatzkräfte vor dem St.-Hedwig Krankenhaus am Dienstagabend. Pudwell

Im St.-Hedwig-Krankenhaus in der Krausnickstraße/Große Hamburger Straße kam es am Dienstagabend zu einer Schussabgabe durch die Polizei. Nach ersten Erkenntnissen wurde eine Person angeschossen. Laut Augenzeugen soll diese möglicherweise psychische Probleme gehabt haben.

Der Verletzte wurde vor Ort von Notfallsanitätern und einem Notarzt versorgt, kam danach in eine Klinik. Warum es zur Schussabgabe war zunächst unklar. Ermittlungen einer Mordkommission laufen. (BK/pud)

Gesundbrunnen: Bei Straßenraub schwer verletzte Seniorin verstorben

In Gesundbrunnen ist am Dienstagmorgen eine 75-jährige Frau von einem Unbekannten beraubt und schwer verletzt worden. Die Frau  war gegen 7.45 Uhr in der Pankstraße unterwegs, als sie von einem Mann, der mit dem Fahrrad unterwegs war, angesprochen wurde. Plötzlich schlug er ihr ins Gesicht und zerrte an ihrem Einkaufsbeutel, bis schließlich die Henkel abrissen und die Seniorin stürzte. Mit der Beute flüchtete  der Angreifer in Richtung Brunnenplatz. Alarmierte Rettungskräfte brachten die 75-jährige mit Verletzungen im Gesicht und mit einer Oberschenkelhalsfraktur in ein Krankenhaus, wo sie sofort operiert wurde. Das Raubkommissariat ermittelt.

Wie die Polizei am 27. Juli mitteilte, erlag die Seniorin wenig später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Die 8. Mordkommission beim Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen.

Raser flieht vor Polizei  und knallt in haltendes Fahrzeug – viel Bargeld und Drogen im Auto

Ein 29 Jahre alter Autofahrer ist in Berlin-Charlottenburg der Polizei davongerast und mehrfach nur knapp Kollisionen mit anderen Autos entgangen. Schließlich sei sein Fahrzeug mit einem haltenden Wagen zusammengestoßen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Dabei wurden beide Fahrzeuge stark beschädigt, verletzt wurde jedoch niemand. Der Wagen und der Führerschein des 29-Jährigen wurden sichergestellt.

Der Fahrer und seine beiden Mitfahrer wollten sich dann zu Fuß davonmachen. Die Polizisten konnten aber zwei der drei Männer stoppen: den 29-Jährigen und einen 28 Jahre alten Mitfahrer. Bei beiden Männern wurde „eine untypische Menge an Mobiltelefonen, Bargeld und Betäubungsmittel gefunden“, hieß es.

Der Autofahrer war am Montagnachmittag mit seinem Wagen einer Zivilstreife in Charlottenburg aufgefallen. Er hatte die Stadtautobahn an der Anschlussstelle Jakob-Kaiser-Platz verlassen, kurz darauf eine rote Ampel passiert und war um einiges zu schnell unterwegs, wie die Polizei weiter mitteilte. Als die Beamten mittels Blaulicht und Sirene auf sich aufmerksam machten, gab er demnach Gas und flüchtete.

Märkisches Viertel: Senior in eigener Wohnung überfallen

Zwei Unbekannte haben am Montagmittag einen 82-Jährigen in dessen Wohnung im Märkischen Viertel überfallen und beraubt. Der Senior hatte gegen 13 Uhr gerade die Tür seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Finsterwalder Straße aufgeschlossen, als er plötzlich von zwei Männern überrumpelt und gewaltsam in seine Wohnung gedrängt wurde. Danach fesselten die Eindringlinge den Herren, durchwühlten Schubfächer und öffneten sämtliche Schranktüren seiner Möbel. Mit einem Portemonnaie, Bargeld sowie weiteren persönlichen Gegenständen flüchteten die Räuber. Nachdem sich der 82-Jährige etwa zwei Stunden nach dem Überfall eigenständig von den Fesseln befreien konnte, alarmierte er die Polizei. Diese kümmerte sich um den Senior, der nur leicht verletzt wurde, und sicherte Spuren.

Lichtenberg: Jugendliche überfallen und berauben Mann

Vier Jugendliche haben in Berlin-Lichtenberg einen Mann bedrängt, niedergeschlagen und beraubt. Er wurde verletzt. Die jungen Männer hatten den 36-Jährigen am Montagabend zunächst umzingelt und dann begonnen, an seinem Turnbeutel zu zerren. Als der Mann sich wehrte, traten und schlugen die Kriminellen auf ihn ein. Auch als er zu Boden ging, ließen sie nicht von ihm ab, traten ihm sogar gegen den Kopf.

Als die Jugendlichen ihm schließlich den Turnbeutel entrissen, flüchteten sie mit ihrer Beute. Zeugen alarmierten die Polizei. Diese nahm die Täter noch in der Nähe fest. Einer von ihnen, 16 Jahre alt und bereits polizeibekannt, wurde in Gewahrsam genommen. Die anderen jungen Männer, 16, 17 und 19 Jahre alt, wurden wieder freigelassen, nachdem ihre Personalien festgestellt worden waren.

Der überfallene 36-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht, wo die Verletzungen an Kopf und Armen ambulant behandelt wurden. Das Raubkommissariat ermittelt.

Adlershof: Frau erkennt Einbrecher und ruft Polizei

Polizisten haben in Berlin-Adlershof nach einem Anruf einer aufmerksamen Zeugin einen Einbrecher festgenommen. Die Frau bemerkte am Montag in der Waldstraße ein Auto, das ihr wenige Tage zuvor bei einem versuchten Einbruch in der Straße aufgefallen war, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Beamte stoppten das Auto und nahmen einen 32-Jährigen fest, „welchen die Anruferin als mutmaßlichen Einbrecher wiedererkannt hatte“, wie es hieß. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen. Die Polizei ermittelt.

Lichtenberg: Zwei Fahrzeuge angezündet

Ein bisher Unbekannter hat am Montagabend in Lichtenberg Brände an zwei Fahrzeugen gelegt. Gegen 22 Uhr beobachtete ein Zeuge in der Albert-Hößler-Straße einen Radfahrer auf einem Parkplatz, der sich dort auffällig für die abgestellten Fahrzeuge interessierte. Kurze Zeit später legte der Verdächtige sein Fahrrad ab, duckte sich zunächst hinter einem Smart und kurz darauf hinter einem Mercedes ab. Gleich darauf bemerkte der Zeuge Feuerschein vom Heck des Mercedes und alarmierte die Feuerwehr. Der Brandstifter flüchtete in Richtung Frankfurter Allee. Die eingetroffenen Brandbekämpfer löschten die Flammen. Verletzt wurde niemand.

+++ 25. Juli +++

Verkäuferin mit Spritze bedroht – Polizei fahndet nach diesen Räuber

Die Polizei Berlin sucht mit Fotos nach einem bisher Unbekannten, der im September 2021 einen besonders schweren Raub in einem Drogeriemarkt in Mitte begangen hatte. Die Tat ereignete sich am 27. September 2021 gegen 18.40 Uhr in der Filiale eines Drogeriemarktes in der Invalidenstraße. Der Mann hatte Parfumflaschen aus den Auslagen genommen und einfach in einen Beutel gepackt. Als er von einer Verkäuferin bemerkt und aufgefordert worden war, die Ware wieder auszupacken und zu bezahlen, hatte der Mann der Verkäuferin eine Spritze entgegengestreckt. Dann verschwand der Täter aus dem Laden. Er wurde von der Videoüberwachungsanlage aufgezeichnet.

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Wer kann Angaben zu diesem Mann machen?
Wer kann Angaben zu diesem Mann machen? Polizei Berlin

Die Ermittler fragen:

  • Wer kennt die abgebildete Person und kann Angaben zu ihrer Identität machen?
  • Wer kann Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben?
  • Wer kann sonstige sachdienliche Angaben machen?
Wer kennt diesen Mann?
Wer kennt diesen Mann? Polizei Berlin

Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer (030) 4664-273114 oder (030) 4664-273110 innerhalb der Bürodienstzeiten und unter (030) 4664-271100 außerhalb dieser entgegen. Hinweise können auch per E-Mail an dir2k31@polizei.berlin.de sowie an jede andere Polizeidienststelle gegeben werden.

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Frohnau: 80-Jährige mit E-Scooter gestürzt

Bei einem Verkehrsunfall in Frohnau erlitt eine Frau am Montagvormittag Verletzungen und musste von Rettungskräften zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Zeugen berichteten, dass die 80-Jährige gegen 10.10 Uhr mit einem E-Scooter am Zeltinger Platz von der Fahrbahn auf den Gehweg hatte fahren wollen und hierbei über die Bordsteinkante gestürzt sein soll. Obwohl die Frau einen Helm trug, erlitt sie Kopfverletzungen sowie mehrere Knochenbrüche. Die 80-Jährige soll jedoch ansprechbar gewesen sein.

Toter in Fürstenwalde entdeckt – Massive Verletzungen festgestellt

Die Polizei hat in Fürstenwalde (Oder-Spree) einen Toten entdeckt. Der Mann sei am Montagmorgen auf einem Hinterhof in der Gartenstraße mit massiven Verletzungen aufgefunden worden, teilte die Polizeidirektion Ost mit. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte es sich um einen 43-Jährigen handeln. Die genaue Identität werde noch geklärt. Zur Todesursache hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.

Kreuzberg: BMW crasht Quad – Fahrer schwer verletzt

Unfall in Kreuzberg: Ein Quad-Fahrer wurde schwer verletzt.
Unfall in Kreuzberg: Ein Quad-Fahrer wurde schwer verletzt. Pudwell

Am späten Sonntagabend knallte es in der Oranienstraße Ecke Alexandrinenstraße in Kreuzberg. Eine Autofahrerin rammte mit ihrem BMW auf der Kreuzung ein Quad. Das Quad stürzte um, der Fahrer wurde heruntergeschleudert und schwer verletzt. Rettungskräfte brachten ihn ins Krankenhaus. Die Fahrerin des BMW erlitt einen Schock. Die Feuerwehr barg das Quad, die Polizei ermittelt zur Unfallursache.

Steglitz: 95-jähriger Autofahrer kracht gegen Laterne und stirbt

Ein Mann ist mit seinem Auto in Berlin-Steglitz gegen einen Lichtmast gefahren und gestorben. Aus bislang ungeklärten Gründen kam der 95-Jährige mit seinem Wagen auf der Grunewaldstraße rechts von der Fahrbahn ab und krachte dabei gegen die Laterne, wie eine Sprecherin der Polizei am Montagmorgen mitteilte. Der Mann starb im Krankenhaus. Seine 85-jährige Beifahrerin erlitt bei dem Unfall am Sonntagmittag schwere Verletzungen und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.

Spandau: Diebe auf frischer Tat ertappt

In Spandau hat die Polizei zwei Diebe auf frischer Tat ertappt. Die beiden Männer hatten in der Nacht zu Montag zusammen mit einem Komplizen versucht, in der Altonaer Straße den Katalysator eines Autos abzutrennen, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten konnten zwei der Männer, 24 und 27 Jahre alt, festnehmen – dem dritten gelang die Flucht.

Polizei Berlin warnt vor neuer Betrugsmasche

Das Landeskriminalamt Berlin warnt vor einer neuen Betrugsmasche und warnt aktuell insbesondere Personen, die mit Kryptowährungen handeln.

So rufen die Betrüger Personen an, die im Kryptowährungshandel Verluste hinnehmen mussten. Die Anrufer geben sich dabei Mitarbeiter der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime der Polizei Berlin (ZAC) aus und erklären den Betroffenen, dass sie gegen eine Zahlung in Vorkasse eingefahrene Verluste im Kryptowährungshandel wettmachen könnten. Die geforderte Zahlung bezeichnen die Betrüger als Darlehen, welches von den Betroffenen entweder in einer Kryptowährung gezahlt oder in bar übergeben werden kann. Die Täter bezeichnen sich als „Wiederherstellungs Agenten“ und  legitimieren sich über ein Foto einer Schweizer Identitätskarte. In per E-Mail verschickten Schreiben befinden sich außerdem die Logos des Bundeskriminalamtes und der Polizei Berlin.

Die Polizei rät:

Verweigern Sie den (weiteren) Kontakt. Lehnen Sie Zahlungsaufforderungen Betrüger ab. Erstatten Sie eine Anzeige bei der Polizei.

Charlottenburg: Fahrraddiebe geschnappt

Zivilpolizisten haben am Sonntagabend in Charlottenburg zwei Fahrraddiebe festgenommen. Die Beamten sahen gegen 22 Uhr in der Lietzenburger Straße Ecke Knesebeckstraße, dass ein Mann die beiden Schlösser eines dort abgestellten Fahrrades durchtrennte während sein Komplize Schmiere stand. Als sie sich mit der Beute in Richtung Kurfürstendamm aus dem Staub machen wollten, klickten bei beiden Männern im Alter von 39 und 47 Jahren die Handschellen. Bei dem Jüngeren fand sich ein Seitenschneider. Außerdem hatte er in seinem Rucksack mehrere neue, noch mit Etiketten versehene Kleidungsstücke dabei, die als mutmaßliches Diebesgut beschlagnahmt wurden. Die Ermittlungen dauern an.

Wohnungsbrand in Neukölln: Zwei Verletzte

Bei einem Wohnungsbrand in Berlin-Neukölln sind in der Nacht zum Montag zwei Menschen verletzt worden. Insgesamt wurden drei Menschen gerettet, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Morgen mitteilte. In der Siegfriedstraße hätten Wohnzimmermöbel in einer Wohnung Feuer gefangen. Die Wohnung im zweiten Stockwerk geriet demnach in Vollbrand. Das Feuer griff dabei teils auch auf das dritte Stockwerk über. Ein größerer Brand im dritten Obergeschoss konnte dem Sprecher zufolge verhindert werden. Die Feuerwehr war mit 64 Einsatzkräften vor Ort.

Bereits in der Nacht von Samstag auf Sonntag war die Feuerwehr zu einem Einsatz in dem Mehrfamilienhaus gerufen worden. Ob es sich um Brandstiftung handelte, ist bislang unklar. Zuvor hatte die „B.Z.“ (online) über den erneuten Brand berichtet.

Bei einem Kellerbrand in einem elfgeschossigen Hochhaus in Berlin-Hellersdorf ist die Feuerwehr ebenfalls mit einem größeren Aufgebot im Einsatz gewesen. Verletzt wurde bei dem Brand in der Matenzeile niemand, wie der Sprecher mitteilte. Ein Mensch sei ins Freie gebracht worden. Gebrannt haben demnach Kellerverschläge. Das Feuer sei jedoch nicht auf weitere Bereiche des Gebäudes übergegriffen. Bei dem Einsatz am späten Sonntagabend waren 43 Feuerwehrleute bis in den frühen Montagmorgen vor Ort.

Mann soll Paar im Halenseepark homophob belästigt haben

Ein 82 Jahre alter Mann soll ein Paar auf der Badewiese im Halenseepark mit homophoben Äußerungen belästigt haben. Die beiden 38-Jährigen Männer riefen am Sonntagabend die Polizei, wie Beamten mitteilten. Der 82-Jährige soll in ihrer Nähe lautstark zu Straftaten gegen Homosexuelle aufgerufen haben. Dies soll auch von mehreren Zeugen gehört worden sein.

Als die Polizisten eintrafen und den Senior ansprachen, um seine Identität festzustellen, kamen mehrere andere Badegäste auf die Beamten zu und bedrängten diese. Erst durch das Hinzurufen von Verstärkung beruhigte sich die Lage. Der 82-Jährige wurde vor Ort wieder entlassen, gegen ihn wird aber wegen des Verdachts der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten ermittelt.

Feuerwehr rettet Person aus der Spree in Mitte

Die Feuerwehr hat in Berlin-Mitte eine Person aus der Spree gerettet. Die Person fiel im Bereich des James-Simon-Parks am frühen Montagmorgen in das Wasser, wie die Feuerwehr mitteilte. Ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelte blieb zunächst offen. Nach der Rettung wurde die Person in ein Krankenhaus gebracht.

+++ 24. Juli +++

Feuerwehr rückt wegen Waldbränden aus - Polizei sucht Brandstifter

Unbekannte haben im Kreis Elbe-Elster an mehreren Orten Waldbrände entfacht. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. In der Nacht zum Sonntag zündeten Unbekannte im Wald bei Rückersdorf aufgestapelte Hölzer an. Das Feuer griff laut Polizeibericht auf den umliegenden Wald über. Es brannte eine Fläche von etwa 10 mal 30 Metern. In Falkenberg/Elster wurde Waldboden angezündet. In Schlieben musste die Feuerwehr an drei Brandstellen löschen. Es verbrannten nach Angaben der Polizei dort etwa 700 Quadratmeter Wiese und 50 Quadratmeter Waldfläche.

Die Polizei sicherte in allen drei Fällen Spuren und leitete ein Strafverfahren wegen Verdachts der Brandstiftung ein. Dass die Brände miteinander zu tun haben, sei unwahrscheinlich, sagte ein Polizeisprecher. Im Kreis Elbe-Elster kam es in den vergangenen Wochen immer wieder zu Waldbränden.

Verletzter Mann greift Rettungskräfte an und demoliert Einsatzwagen

Bei einem Rettungseinsatz in Berlin-Rudow hat ein verletzter Mann Feuerwehrleute angegriffen, die ihn versorgen wollten. Die Rettungswagenmannschaft war am Sonntagmorgen am Zwickauer Damm im Einsatz, wie die Polizei mitteilte. Der 21-Jährige, der sich an der Hand verletzt hatte, sollte demnach behandelt werden. Dabei habe er plötzlich die beiden Feuerwehrmänner angegriffen und einen von ihnen ins Gesicht geschlagen.

Sie flüchteten den Angaben zufolge in den Rettungswagen, während der mutmaßliche Schläger von außen das Fahrzeug demolierte. Ein Rückspiegel, die Fahrertür und der vordere Bereich wurden beschädigt. Die alarmierte Polizei brachte den aggressiven Mann zu Boden und nahm ihn fest - dabei trat er in Richtung der Rettungskräfte, ohne sie zu verletzen. Der geschlagene Feuerwehrmann beendete seinen Dienst, weil er Schmerzen am Kiefer hatte. Die Polizei vermutete, dass der Angreifer unter Alkoholeinfluss stand.

Toilettentür fällt auf Kind - mit Hubschrauber in Klinik

Ein sechsjähriges Kind ist in einer öffentlichen Toilette in Finsterwalde (Landkreis Elbe-Elster) von einer 40 Kilogramm schweren Tür getroffen und schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag berichtete, löste sich am Samstag beim Öffnen der Eingangstür zur Toilette der obere Türbolzen. Die Tür fiel auf das Kind, das mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik kam. Lebensgefahr habe nicht bestanden, sagte ein Sprecher der Polizei. Der obere Türbolzen sei weggebrochen. Warum es dazu kam, war bislang nicht bekannt. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Beleidigungen, Faustschläge und Tritte am Rande des CSD in Mitte: Polizeilicher Staatsschutz ermittelt

Mehrere brutale Übergriffe am Rande des friedlichen Christopher Street Days (CSD) beschäftigen seit Samstagabend die Ermittler. Drei Jugendliche sind am Abend in der Panoramastraße am Fernsehturm zunächst homophob beleidigt worden. Die Beleidigungen bringt die Polizei mit der Bekleidung der beiden 16- und 17-Järhrigen sowie deren 16-jährigen Begleiter in Verbindung. Als die 16-Jährige den Rädelsführer der neunköpfigen Gruppe zur Rede stellte, schlug dieser ihr die Mütze vom Kopf und stellte ihr ein Bein. Das Mädchen stürzte zu Boden. Als die Jugendliche wieder aufstand, erhielt sie von dem Unbekannten einen Faustschlag ins Gesicht. Anschließend rannte der Schläger in Richtung Rathausstraße davon. Auch der Rest der Gruppe ergriff die Flucht. Alarmierte Einsatzkräfte suchten die Umgebung erfolglos ab. Die Attackierte erlitt eine Wunde an der Lippe, lehnte aber die Hinzuziehung des Rettungsdienstes ab.

Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt außerdem zu einer weiteren homophoben Attacke: Am frühen Sonntagmorgen wurde ein Passant aus einer Gruppe heraus zu Boden gestoßen und am Boden liegend gegen den Kopf und Oberkörper getreten. Eine Zeugin stellte sich schützend vor den Attackierten, worauf sich die etwa achtköpfige Gruppe entfernte. Nach den ersten Erkenntnissen war der 32-Jährige laut seinen Angaben zuvor zunächst homophob beleidigt worden. Als er dann davonrannte, wurde er von der Gruppe eingeholt und körperlich angegangen. Bei dem Übergriff erlitt der Mann Hautabschürfungen sowie Hämatome und eine Platzwunde. Alarmierte Rettungskräfte versorgten ihn ambulant.

Sechsjähriges Kind in Wilmersdorf angefahren

Ein sechsjähriger Junge ist am Samstagabend in Berlin-Wilmersdorf angefahren und verletzt worden. Nach Angaben von Zeugen und des beteiligten Autofahrers war das Kind in der Ludwigkirchstraße zwischen geparkten Autos auf die Fahrbahn gerannt. Der 38-Jährige erfasste das Kind mit seinem Wagen. Der alarmierte Rettungsdienst brachte den Jungen mit Verletzungen am Arm sowie am Bein in eine Klinik, wo er stationär aufgenommen wurde.

+++ 23. Juli +++

Werder/Havel: Zwei Menschen retten sich von brennendem Boot

Ein Freizeitboot hat am Sonnabend auf dem Glindower See in der Nähe von Werder an der Havel Feuer gefangen. Wie der Lagedienst der Polizei berichtete, kamen ein 61 Jahre alter Mann und eine Frau ins Krankenhaus. Beide retteten sich demnach auf ein anderes Boot. Zur Ursache des Feuers konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. Wie ein Sprecher sagte, war viel schwarzer Rauch zu sehen.

Spandau: Zwei Männer tot in Haus gefunden, Brand gelegt

Nach dem Fund zweier Leichen in einem Haus nahe der Heerstraße im westlichen Berliner Stadtteil Wilhelmstadt haben die Ermittler erste Erkenntnisse zu dem Tötungsdelikt. Bei den Opfern handele es sich um zwei 38 und 79 Jahre alte Männer, teilte die Polizei am Samstag mit. Momentan sei davon auszugehen, dass der Jüngere Opfer einer Gewalteinwirkung wurde. Der ältere Mann gelte als Tatverdächtiger - er sei wahrscheinlich aufgrund eines von ihm gelegten Brandes gestorben. Das in dem Haus ausgebrochene Feuer wurde von der Feuerwehr gelöscht. Zu den Hintergründen der Tat ermittelt eine Mordkommission.

Gesundbrunnen: Mann stößt Frau gegen S-Bahn

Ein Mann hat auf dem Bahnhof Berlin-Gesundbrunnen eine Frau gegen eine einfahrende S-Bahn gestoßen. Die 22-Jährige stieß bei dem Zwischenfall am Freitagnachmittag seitlich gegen einen Waggon, blieb aber unverletzt, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Sie floh demnach und alarmierte später die Polizei. Am Abend nahmen die Beamten aufgrund der Personenbeschreibung im U-Bahnhof Gesundbrunnen einen 48-Jährigen als mutmaßlichen Täter vorläufig in Gewahrsam.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu der Tat und ihren Hintergründen laufen noch. Laut Polizei wurde die 22-jährige Frau nach eigener Auskunft auf dem Bahnsteig von dem Mann angesprochen. Im Laufe des bis dahin freundlichen Gespräches habe die Frau gesagt, dass sie sich nicht für Männer interessiere. Darüber habe sich ihr Gegenüber plötzlich lautstark echauffiert, habe die Frau beleidigt und volksverhetzende Sprüche von sich gegeben. Dann stieß er die Frau gegen den Zug. Nach der erkennungsdienstlichen Behandlung durch die Polizei konnte der mutmaßliche Täter zunächst wieder seiner Wege gehen.

Friedrichshain: Leiche in Wohnung entdeckt, Mordkommission ermittelt

In einer Wohnung in Berlin-Friedrichshain ist eine Leiche entdeckt worden, die Mordkommission nahm Ermittlungen auf. Das bestätigte ein Polizeisprecher am Samstag auf Anfrage. Die Hintergründe seien noch nicht bekannt. Die fragliche Wohnung befindet sich in einem Mehrfamilienhaus in der Singerstraße nahe dem Strausberger Platz.

Keine Zwischenfälle nach Alkohol-Verbot in Parks

Nach der Ausrufung eines nächtlichen Alkoholverbots in zwei Parks in Berlin-Mitte hat es laut Polizei in der Nacht zum Samstag dort keine neuen Zwischenfälle gegeben. Polizeibeamte seien vor Ort gewesen und hätten Menschen, die Alkohol tranken, auf die neue Regel hingewiesen, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Das habe gut funktioniert.

Nach Ausschreitungen bei Partys in den vergangenen Wochen hatte das Bezirksamt Mitte für den James-Simon-Park und den Monbijoupark das nächtliche Alkoholverbot ausgesprochen. Von 22.00 bis 6.00 Uhr ist in den Anlagen Alkohol nicht erlaubt. Die Regel gilt seit Freitagabend bis zum 11. September.

+++ 22. Juli +++

Prenzlauer Berg: Vier Einbrecher festgenommen

Polizisten haben am Donnerstagabend einen 15- und zwei 17-jährige Jugendliche sowie einen 18 Jahre alten Mann in Prenzlauer Berg festgenommen. Sie stehen im Verdacht, in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Varnhagenstraße eingebrochen zu haben. Gegen 20.15 Uhr beobachtete ein Zeuge eine männliche Person, die mit vermeintlichem Diebesgut aus einem Fenster der betroffenen Wohnung sprang und informierte einen  in der Wohnung befindlichen 25-jährigen Mieter. Dieser alarmierte die Polizei, die kurze Zeit später vier Tatverdächtige in der Nähe festnehmen konnte. Bei diesen fanden die Beamten das Diebesgut­ – mehrere Laptops und Schmuck sowie ein Portemonnaie. Die Tatverdächtigen wurden zur erkennungsdienstlichen Behandlung in einen Polizeigewahrsam gebracht und dann wieder auf freien Fuß gelassen.

Oberschöneweide: Leiche in der Spree entdeckt

Rettungskräfte und Polizei am Fundort des Toten.
Rettungskräfte und Polizei am Fundort des Toten. Pudwell

Die Feuerwehr hat am Donnerstagabend in Oberschöneweise eine männliche Leiche aus der Spree geborgen. Eine Passantin habe eine leblose Person im Wasser treibend entdeckt und die Rettungskräfte der Feuerwehr alarmiert, sagte eine Sprecherin der Polizei am Freitag. Die Feuerwehr habe den Leichnam geborgen. „Es gibt keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.“

Der Tote wurde den Angaben zufolge als ein 57-jähriger Mann identifiziert, der in Berlin wohnhaft gewesen sei. Die Leiche sei ins gerichtsmedizinische Institut gekommen, sagte die Polizeisprecherin. Die Todesursache sei noch unbekannt. „Wenn Wasserleichen geborgen werden, wird ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet“, hieß es.

Tiergarten: Radfahrerin schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall am späten Donnerstagabend wurde eine Radfahrerin in Tiergarten schwer verletzt. Gegen 22.50 Uhr der 49-jährige Fahrer eines Opel seinen Wagen auf dem Gehweg der Bellevuestraße geparkt. Die 51-jährige Radfahrerin versuchte noch der sich öffnenden Fahrertür auszuweichen, stürzte und verletzte sich am Kopf sowie an den Beinen. Alarmierte Rettungskräfte brachten die Verletzte in ein Krankenhaus.

Gesundbrunnen: Polizisten stoppen Axt-Angreifer

Polizisten haben am Donnerstagabend in Gesundbrunnen einen Mann festgenommen, der mit einer Axt auf einen anderen Mann losgegangen war. Sie waren zuvor in der Wollankstraße in Streit geraten, beschimpften und beleidigten sich lautstark. Einer der beiden stand zunächst auf einem Balkon, der andere vor dem Haus. Plötzlich verschwand der eine Mann vom Balkon in seine Wohnung, tauchte wenig später mit einer Axt bewaffnet vor dem Haus auf, ging auf seinen Kontrahenten los. Zivilpolizisten wurden aufmerksam und gingen dazwischen, zogen auch ihre Waffen. Der überraschte Mann, ein 26-Jähriger, gab sofort auf und legte sich auf den Boden.

Bereits eine Stunde zuvor waren der 26-Jährige und der 37-Jährige verbal aneinandergeraten und der Jüngere soll dem Älteren gedroht haben. Auch hier war es zu einem Polizeieinsatz gekommen. Der 26-Jährige wurde in einem Polizeigewahrsam erkennungsdienstlich behandelt und anschließend wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

Spandau: Zwei Räuber überfallen Geschäft

Schreibwarengeschäft in Spandau am Donnerstagabend überfallen: Der 18-jährige Angestellte wurde gegen 20.10 Uhr beim Verlassen der Filiale in der Klosterstraße an der Hintertür von einem Unbekannten überrascht und in die Geschäftsräume zurückgedrängt. Dort musste er dann Geld an den Räuber herauszugeben. Als der 18-Jährige versuchte, sich gegen den Kriminellen zu wehren, setzte ein Mittäter des Angreifers, den der junge Mann bis dahin nicht bemerkt hatte, Reizgas gegen den Angestellten ein. Anschließend flüchtete das Duo mit der Beute. Der 18-Jährige erlitt Augenreizungen und musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Ermittlungen dauern an.

+++ 21. Juli +++

Plänterwald: Transporter rammt Lichtmast – Beifahrer schwer verletzt

Am späten Mittwochabend ist ein Mann bei einem Verkehrsunfall im Plänterwald schwer verletzt worden. Ein 31-Jähriger war auf der Straße Am Treptower Park unterwegs, als er mit seinem Transporter nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen einen Lichtmast prallte. Der 29 Jahre alte Beifahrer wurde dabei schwer am Kopf und am Oberkörper verletzt. Polizisten stellten beim Fahrer Alkoholgeruch fest, beschlagnahmten seinen Führerschein und brachten ihn zur Blutentnahme. Die Ermittlungen dauern an.

Beleidigt und Brille vom Gesicht geschlagen

Wegen einer homophoben Beleidigung ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz. Gegen 21.30 Uhr am Mittwochabend gab ein 39-jähriger Mann gegenüber der Besatzung eines Funkwagens , dass er kurz zuvor in einem U-Bahnzug der Linie 2 von einem Mann homophob beleidigt worden sei. Der 39-Jährige sei mit der Bahn in Richtung Ruhleben gefahren, als der Unbekannte am Bahnhof Zoologischer Garten eingestiegen sei und verbale Streitigkeiten mit anderen Fahrgästen provoziert habe. Anschließend sei der Mann auf den Betroffenen zugekommen, soll ihn beleidigt und ihm damit gedroht haben, ihn umzubringen. Im weiteren Verlauf habe er mit der flachen Hand in Richtung des Gesichts des 39-Jährigen geschlagen und dabei dessen Brille getroffen. Diese sei dadurch heruntergefallen und beschädigt worden. Dann habe sich der Tatverdächtige in unbekannte Richtung entfernt. Die Ermittlungen dauern an.

Gesundbrunnen: Polizei beschlagnahmt mehrere hundert Kilogramm Drogen

In einer Wohnung eines 43-Jährigen in Gesundbrunnen haben Polizisten am Mittwochnachmittag diverse Drogen beschlagnahmt. Den Einsatzkräften war im Hauseingang des Wohngebäudes in der Gartenstraße gegen 13.45 Uhr der typische Cannabisgeruch aufgefallen. Nachdem sie die betroffene Wohnung in der dritten Etage lokalisiert hatten, holten sie einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss ein. Da auf Klingeln und Klopfen keine Reaktion erfolgte, wurde die Tür gewaltsam geöffnet. In der Wohnung war niemand anwesend. Dafür fanden die Polizisten mehrere hundert Kilogramm Drogen, diverse Händlerutensilien und eine fünfstellige Geldsumme sowie einen Teleskopschlagstock und rund drei Dutzend Patronen. Die Ermittlungen dauern an.

Wedding: Festnahme nach Drogendeal

Polizisten schnappten am Mittwochnachmittag in Wedding einen Drogendealer. Zivilbeamte beobachteten den Verdächtigen gegen 14.30 Uhr, als er und ein Mann an einem Parkplatz in der Lüderitzstraße Gegenstände austauschten. Als die Polizisten den 29-Jährigen überprüften, stellte sich heraus, dass er dem 39-Jährigen ein Szenekügelchen verkauft hatte. Dieses wurde bei dem Käufer beschlagnahmt und er muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Beim Dealer wurden rund 800 Euro, diverse Verkaufseinheiten Heroin und Kokain, Pfefferspray sowie drei Mobiltelefone beschlagnahmt.

Marzahn: Auto überschlägt sich

Bei einem Verkehrsunfall in Marzahn hat sich am Donnerstagmorgen ein Auto überschlagen. Die drei Insassen des Wagens, darunter ein Säugling, mussten von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach den derzeitigen Erkenntnissen bog eine 26-Jährige bei Grün mit ihrem Skoda von der Wuhletalstraße nach links in Richtung Märkische Allee ab. Hierbei stieß sie mit dem Fiat einer 64-Jährigen zusammen, die in der Wuhletalstraße in Richtung Wolfener Straße fuhr und die Kreuzung ebenfalls bei Grün überquerte. Bei dem Zusammenstoß überschlug sich der Skoda. Beide Autofahrerinnen sowie ein 26-jähriger Mann und ein wenige Monate alter Säugling, die in dem Skoda saßen, erlitten nach ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen.

Lichtenrade: Bei Verkehrsunfall mit E-Scooter schwer verletzt

In der vergangenen Nacht stürzte ein E-Scooter-Fahrer in Lichtenrade und verletzte sich dabei schwer. Gegen 23.30 Uhr war 31-Jähriger mit einem E-Roller in der Skarbinastraße unterwegs, als er aus bisher unbekannten Gründen die Kontrolle über das Gefährt verlor und mit einem geparkten Auto kollidierte. Bei dem Zusammenstoß verletzte sich der 31-Jährige am Kopf und flüchtete anschließend zu Fuß vom Unfallort. Auf Grund von Zeugenaussagen konnte der Verletzte von Polizisten noch in der Skarbinastraße gefunden werden.  Rettungskräften brachten ihn in eine Klinik. Eine Blutentnahme ergab, dass er unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand. Nach den bisherigen Erkenntnissen ist der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Der E-Roller wurde beschlagnahmt, da er als gestohlen gemeldet war und nicht versichert ist.

+++20. Juli+++

Hochhaus in Marzahn in Flammen: Gasbehälter explodiert, Verletzte!

Eine schwarze Rauchsäule steigt vom Dach des berennenden Hochhauses auf.
Eine schwarze Rauchsäule steigt vom Dach des berennenden Hochhauses auf. Berliner Feuerwehr

Schwieriger Löscheinsatz der Berliner Feuerwehr in Berlin-Marzahn am Dienstagnachmittag: Von einem Hochhaus in der Marchwitzastraße stieg eine riesige Rauchsäule aus dem Gebäude. Laut Feuerwehr standen 120 Quadratmeter der Dachkonstruktion sowie dort gelagerte Materialien in Flammen. Der Zugang zum Dach sei schwierig gewesen, zudem seien „in der Anfangsphase des Einsatzes mehrere auf dem Dach befindliche Druckgasbehälter“ explodiert, so die Feuerwehr. Zwei Personen wurden nach einer Behandlung vor Ort durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert.

Waldbrand bei Bad Saarow - Feuerwehr ist im Großeinsatz

Ein Waldbrand bei Bad Saarow (Oder-Spree) hat einen Großeinsatz der Feuerwehren ausgelöst. Die Löschmannschaften seien mit mehr als 30 Fahrzeugen im Einsatz und bemühten sich, ein Übergreifen der Flammen auf ein abgeerntetes Feld zu verhindern, sagte ein Sprecher der Regionalleitstelle Oderland am Mittwoch. Da das Brandgebiet munitionsbelastet sei, könnten die Feuerwehrleute das Feuer nur von Außen eindämmen. Siedlungen seien nicht gefährdet. Zur Größe des Brandes konnte der Sprecher zunächst nichts sagen.

Hellersdorf: Motorraddieb gefasst

Ein Motorraddieb wurde in der vergangenen Nacht in Hellersdorf festgenommen. Gegen 2.45 Uhr überprüften Beamte in der Louis-Lewin-Straße/Berliner Straße einen Transporter. Dabei fanden sie auf der Ladefläche ein offensichtlich geklautes Motorrad mit einem Kettenschloss. Der 37-jährige Fahrer wurde vorläufig festgenommen und das Auto beschlagnahmt. Das Motorrad wurde seinem Besitzer übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

Kreuzberg: Wohnungsbrand – ein Mensch schwer verletzt

Bei einem Brand in einer Erdgeschosswohnung in Kreuzberg ist ein Mensch schwer verletzt worden. Das Feuer sei aus zunächst ungeklärter Ursache am frühen Mittwochmorgen ausgebrochen, in der Wohnung hätten Einrichtungsgegenstände gebrannt, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Zur Identität der verletzten Person, die sich in der Brandwohnung aufgehalten habe, gab es keine Informationen, sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Das Feuer sei inzwischen unter Kontrolle, bei der Brandbekämpfung waren 26 Feuerwehrleute im Einsatz.

Hellersdorf: Zwei Autos brennen

In der Nacht haben in Hellersdorf zwei Autos gebrannt. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Feuerwehr mitteilt. Die Wagen standen aus noch ungeklärter Ursache am Mittwochmorgen in der Maxie-Wander-Straße in Flammen. Die Feuerwehr löschte den Brand.

Neukölln: Elf Verletzte bei Auseinandersetzung im Columbiabad

Bei einer Auseinandersetzung zwischen Badegästen und Badangestellten im Columbiabad sind elf Menschen verletzt worden. Drei von ihnen wurden zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht, wie die Berliner Polizei am Mittwoch mitteilt. Drei Männer wurden vorläufig festgenommen. Zu der Auseinandersetzung am Dienstagabend sei es gekommen, als Gäste wegen ihres Verhaltens des Bades am Columbiadamm verwiesen wurden. Die Betroffenen seien der Aufforderung zwar zunächst nachgekommen, später aber wieder zurückgekehrt, hieß es. Bei der Auseinandersetzung setzten die Beteiligten auch Reizgas ein.

+++ 19. Juli +++

Friedrichshain: Schlägerei vor Club – mehrere Verletzte

Um der aus seiner Sicht unübersichtlichen Situation vor seinem Club in Berlin-Friedrichshain Herr zu werden, hat ein Mitarbeiter Pfefferspray eingesetzt. Das teilte die Polizei am Dienstag mit, nach einem Einsatz am früheren Morgen gegen 4.30 Uhr am Warschauer Platz. Polizisten hätten dort etwa 100 Menschen festgestellt, von denen einige über Augenreizungen und Hustenanfälle geklagt hätten. Insgesamt seien neun Menschen im Alter zwischen 17 und 22 Jahren durch den Einsatz des Sprays verletzt worden.

Zuvor war es zu einer Prügelei vor dem Club zwischen einem 18-Jährigen und einem Unbekannten gekommen. Letzterer soll dem 18-Jährigen im Streit mit der Faust ins Gesicht geschlagen und auf ihn eingetreten haben, nachdem er zu Boden gegangen war. Dies soll von einer Gruppe von etwa 40 bis 60 Menschen, die sich vor dem Club aufhielt, beobachtet worden sein. Mehrere Personen versuchten zu schlichten. In dieser Situation setzte der 44-jährige Club-Mitarbeiter dann das Pfefferspray ein. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Mehrere Personen mussten wegen Augenreizungen und Atemwegsbeschwerden behandelt werden. Der 18-Jährige erlitt bei der Auseinandersetzung mit dem Unbekannten eine Nasenfraktur. Zudem meldete sich eine 18-Jährige, die angab, von einem 19-Jährigen ins Gesicht geschlagen worden zu sein, wodurch sie sich eine Schwellung am Auge zuzog.

Charlottenburg: Rollstuhlfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Ein Rollstuhlfahrer ist am Montagabend bei einem Verkehrsunfall in Charlottenburg schwer verletzt worden. Der Mann überquerte gerade an der Kreuzung Bismarckstraße/Schloßstraße die Fußgängerfurt der Schloßstraße, als die Fußgängerampel auf Rot schaltete. Der 55-Jährige befand sich zu diesem Zeitpunkt noch auf der Straße, da er rückwärts auf die Mittelinsel fahren wollte. Ein 36-jährigen Fahrer eines Reisebusses erfasste ihn, als er mit seinem Fahrzeug bei Grüner Ampel anfuhr. Der Rollstuhl kippte auf die Seite, der 55-Jährige stürzte auf die Fahrbahn und zog sich Verletzungen an Arm, Bein, Kopf und Rumpf zu. Er kam zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Mitte: Radfahrer von Auto angefahren

Bei einem Verkehrsunfall in Mitte ist am Montagnachmittag ein Radfahrer angefahren worden. Der 44-Jährige hatte laut Zeugen gegen 16.30 Uhr vom Brandenburger Tor und dem Platz des 18. März kommend, offenbar ohne auf den Querverkehr zu achten, die Ebertstraße in Richtung Ahornsteig überquert. Auf der Ebertstraße wurde er von einer 50 Jahre alten Fahrerin eines Opel angefahren, die Richtung Straße des 17. Juni unterwegs war und ihr Fahrzeug trotz Bremsung nicht mehr rechtzeitig stoppen konnte. Der Radfahrer schlug auf der Frontscheibe des Fahrzeugs auf und stürzte dann auf die Fahrbahn. Er wurde mit einer schweren Kopfverletzung in ein Krankenhaus gebracht. Die Opel-Fahrerin erlitt einen Schock.

Mitte: Festnahme nach räuberischem Diebstahl

Polizisten haben am Montagnachmittag in Mitte einen Mann festgenommen, der zuvor Geld von einem Rollstuhlfahrer gestohlen hatte. Der 37-jährige Rollstuhlfahrer verkaufte in der Straße Am Zwirngraben Kunst, dazu hatte er vor sich eine offene Holzschachtel zum Einwerfen von Geld aufgestellt. Ein 41-Jähriger nahm einfach Geld aus der Schachtel und flüchtete. Der Rollstuhlfahrer versuchte ihn festzuhalten, woraufhin ihn der 41-Jährige mit Faustschlägen traktierte. Zeugen griffen ein und überwältigten den Dieb. Alarmierte Polizisten nahmen den 41-Jährigen fest.

+++ 18. Juli +++

Moabit: Dealer und Drogen aus Wasser gefischt

Auf der Flucht vor der Polizei ist ein mutmaßlicher Drogenhändler in Berlin-Moabit ins Wasser gesprungen und hat dabei rund ein Kilogramm Marihuana verloren. Nach Polizeiangaben konnte ein Polizist, der dem 29-Jährigen hinterhergesprungen war, etliche Drogentütchen aus dem Westhafenkanal fischen. Auch Feuerwehrleute und die Wasserschutzpolizei seien an dem Einsatz am Sonntagabend beteiligt gewesen, sagte ein Polizeisprecher am Montag.

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Zuerst aufgefallen war der mutmaßliche Drogendealer Zivilfahndern, die auf der Stadtautobahn A100 unterwegs waren, um mögliche Alkohol- oder Drogenverstöße zu kontrollieren. Aus dem Auto des 29-Jährigen drang ein so deutlicher Geruch von Marihuana, dass die Polizisten dem Wagen folgten und diesen auf der Goerdelerdammbrücke stoppten, wie der Sprecher schilderte. Der Fahrer habe kurz gehalten, sei dann ein paar Meter weiter gefahren, samt Sporttasche aus dem Auto geflüchtet – und von der Ludwig-Hoffmann-Brücke in den Kanal gesprungen. Dabei öffente sich offensichtlich die Tasche – und die Drogen schwammen im Wasser.

Der 29-Jährige fand laut Polizei von allein ans Ufer und wurde erstmal festgenommen. Das Marihuana angelten Beamte aus dem Kanal.

Tiergarten: Fahrrad auf Boot geworfen – Frau verletzt

Eine Frau ist am Sonntagnachmittag in ihrem Boot von einem geworfenen Fahrrad getroffen und schwer verletzt worden. Die 60-Jährige befand sich kurz nach 13 Uhr mit ihrem Sportboot in der Unterschleuse des Landwehrkanals in Tiergarten, als plötzlich das Fahrrad von der Schleusenbrücke flog. Dabei erlitt sie eine Kopfplatzwunde sowie eine Prellung am Bein und mehrere Schürfwunden. Die Besatzung eines Polizeibootes versorgte die Verletzte. Währenddessen machte ein Zeuge auf einen Mann aufmerksam, der sich von der Brücke entfernte. Die Beamten verfolgten den 44-Jährigen und nahmen ihn fest. Er muss sich nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Die 60-Jährige kam zur weiteren Behandlung in eine Klinik.

Wilmersdorf: Biker bei Sturz tödlich verletzt

In Wilmersdorf verstarb in der Nacht zum Montag ein 58-Jähriger an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Der Mann war gegen 22.45 Uhr mit seiner Suzuki in der Detmolder Straße unterwegs, als er kurz vor der Blissestraße aus ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam. Er prallte gegen den Bordstein des Mittelstreifens, rammte dort ein Absperrgitter und stürzte. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er während einer Notoperation seinen Verletzungen erlag. Der Mann ist der zehnte Verkehrsunfalltote in diesem Jahr in Berlin.

Spandau: 77-Jähriger Autofahrer schwer verletzt

Schwere Verletzungen erlitt ein 77-jähriger Pkw-Fahrer am Sonntagabend bei einem Unfall in Falkenhagener Feld. Der Mann war laut Zeugen mit seinem Daimler-Chrysler viel zu schnell in den Kreuzungsbereich der Falkenseer Chaussee gefahren. Dabei kollidierte er mit einem BMW, an dessen Steuer eine 50-jährige Frau saß. Der Daimler-Chrysler wurde gegen einen Metallpfosten auf der Mittelinsel geschleudert, mehrere Reifen lösten sich dabei vom Wagen. Einer davon beschädigte einen geparkten Opel. Ein Zeuge leistete bei dem 77-jährigen Mann erste Hilfe. Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr konnten den Schwerverletzten erfolgreich reanimieren und in ein Krankenhaus bringen. Die 50-Jährige kam leicht verletzt in ein Krankenhaus. Die Falkenseer Chaussee war während der Unfallaufnahme durch die Polizei in beide Fahrtrichtungen gesperrt.

Auto mit fünf Personen überschlägt sich – vermutlich Sekundenschlaf

Ein Auto mit fünf Insassen, darunter drei Kindern, ist von der Bundesstraße 13 abgekommen und hat sich überschlagen. Wie ein Sprecher der Polizei am Montagmorgen mitteilte, war der Fahrer des Wagens am späten Sonntagabend in Richtung Dresden unterwegs, als er in Höhe Bronkow (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) von der Fahrbahn abkam. Dabei durchbrach er mit dem Auto ein Hinweisschild und der Wagen überschlug sich. Nach Angaben des Sprechers war womöglich ein Sekundenschlaf der Auslöser für den Unfall. Die fünf Personen wurden zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

+++ 17. Juli +++

Mitte: Am falschen Ort über die Straße gegangen, schwer verletzt

Ein 14-Jähriger wurde am späten Sonnabend schwer verletzt, als er auf der Grunerstraße von einem Auto erfasst wurde. Der  Junge hatte versucht, in Begleitung eines 17-Jährigen die Straße vor der Tunneleinfahrt zu überqueren. Nach bisherigen Ermittlungen waren sie durch die Baustellenabsicherung auf die Fahrbahn getreten, ein Auto rammte sie trotz Notbremsung. Der Junge musste in Krankenhaus gebracht werden, der Jugendliche konnte am Unfallort ambulant versorgt werden. Der Autofahrer (28) blieb unverletzt.

78-jähriger Autofahrer tödlich verunglückt

Ein 78-jähriger Autofahrer ist auf der Kreisstraße zwischen Randow und Berlinchen (Ostprignitz-Ruppin) tödlich verunglückt. Der Mann sei mit seinem Auto am Samstag aus noch ungeklärter Ursache in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt, berichtete eine Sprecherin des Lagedienstes der Brandenburger Polizei. Der 78-Jährige sei aufgrund seiner schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle gestorben. Wegen der Bergungsarbeiten blieb die Straße für mehrere Stunden gesperrt. Zur Ermittlung der Unfallursache wurde ein Gutachter eingeschaltet.

Betrunkene Autofahrerin mit mehr als 4 Promille erwischt

Die Brandenburger Polizei hat eine betrunkene Autofahrerin mit mehr als 4 Promille aus dem Verkehr gezogen. Ein Bürger habe die Polizei am Samstagabend darauf aufmerksam gemacht, dass die 47-Jährige trotz erheblicher Trunkenheit mit ihrem Auto losgefahren sei, berichtete die Polizeidirektion Ost am Sonntag.

Beamte hätten die Fahrerin wenig später im Ortsteil Kagel-Möllensee der Gemeinde Grünheide (Oder-Spree) gestoppt. Ein Atemalkoholtest habe den hohen Wert von mehr als 4 Promille ergeben. Die Frau habe keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen können, hieß es weiter. Da die 47-Jährige bereits wegen ähnlicher Delikte polizeilich in Erscheinung getreten sei, wurde ihr Auto beschlagnahmt.

Bungalow niedergebrannt - zwei Leichtverletzte

Beim Brand eines Holzbungalows in der Gemeinde Mühlenbecker Land (Oberhavel) sind zwei Männer leicht verletzt worden. Das Feuer sei aus zunächst ungeklärter Ursache am Samstagmorgen in der Küche des Bungalows ausgebrochen, berichtete die Polizeidirektion Nord am Sonntag. Der 63-Jährige Bewohner habe mit Hilfe eines Nachbarn die Feuerwehr alarmiert. Beide Männer mussten demnach mit Rauchgasvergiftungen ambulant behandelt werden. Der Bungalow sei trotz der rasch eingeleiteten Löscharbeiten niedergebrannt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 40 000 Euro. Ermittler haben Untersuchungen zum Verdacht der fahrlässigen Brandstiftung aufgenommen.

Nazi-Parolen gegrölt - Polizei nimmt drei Neonazis in Adlershof fest

Die Polizei hat in Berlin-Adlershof drei mutmaßliche Neonazis festgenommen. Die Männer im Alter zwischen 18 und 22 Jahren sollen am Samstagabend mehrfach und laut Nazi-Parolen gegrölt haben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Einer der Verdächtigen habe zudem den Hitlergruß gezeigt. Zeugen alarmierten die Einsatzkräfte. Die Polizei nahm die Personalien auf, anschließend kamen die Verdächtigen wieder auf freien Fuß. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und terroristischer Organisationen ermittelt. Der Staatsschutz leitet die Ermittlungen.

Elfjähriger wird in Hellersdorf von Auto erfasst und verletzt

Ein elfjähriger Junge ist in Berlin-Hellersdorf von einem Auto erfasst und am Kopf sowie an der Schulter verletzt worden. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen war das Kind am Samstagabend in Höhe des Cottbusser Platzes auf die Hellersdorfer Straße gerannt, auf der eine 46-Jährige mit ihrem Wagen fuhr. Der genaue Unfallhergang wird noch ermittelt.

Frau fährt in Baustellenabsicherung und verletzt sich schwer

Eine 71-Jährige ist in Berlin-Lichtenrade mit dem Auto in eine Baustellenabsicherung mit einer Warnbake gefahren und hat sich dabei schwer verletzt. Mit Verdacht auf ein Polytrauma brachten Rettungskräfte die Frau in ein Krankenhaus, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Lebensgefahr soll jedoch nicht bestehen. Nach bisherigen Informationen war die Seniorin am Samstagabend auf der Lessingstraße gefahren und hatte dann aus noch nicht bekannter Ursache die Kontrolle über den Wagen verloren.

Streit vor vietnamesischem Restaurant in Lichtenberg – Mann schwer verletzt

Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern vor einem Restaurant in Berlin-Lichtenberg hat sich mindestens einer von ihnen gefährliche Verletzungen zugezogen. Bei den Streitenden habe es sich um Tatverdächtige gehandelt, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Sie wurden vor Ort von Kräften einer Hundertschaft festgenommen. Ob die Tat am Samstagabend im Zusammenhang mit einer Feier in dem benachbarten Restaurant steht, war Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Auch die Ursache der Auseinandersetzung ist bislang unklar.

+++ 16. Juli +++

Friedrichshain: Sprayer-Trio an East Side Gallery erwischt

Eine Polizistin und ein Polizist außer Dienst entdeckten am Freitagabend, gegen 21.20 Uhr, drei Sprayer an der der Spree zugewandten Seite der East Side Gallery. Alarmierte Kollegen nahmen das Trio (26 bis 28 Jahre alt) fest. Die Beamten stellten mehrere Sprühdosen, Drogen und ein Messer sicher. Nach der Feststellung ihrer Identitäten wurden die drei wieder auf freien Fuß gesetzt. Das LKA führt nun ein Ermittlungsverfahren wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung.

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Friedrichshain: Raubopfer erkennt Täter wieder – Festnahme

Ein Mann (30) hat in der Nacht zu Sonnabend in Friedrichshain einen Räuber wiedererkannt und die Polizei gerufen. Die Beamten nahmen den Verdächtigen (17) fest. Er soll gemeinsam mit zwei Komplizen den 30-Jährigen vor rund einer Woche mit einem Messer bedroht, geschlagen, getreten und ihm Geld und Mobiltelefon gestohlen haben. Der Verdächtige wurde der Kriminalpolizei übergeben.

E-Scooter-Fahrer missachtet Vorfahrt – Radfahrer stürzt

Weil mutmaßlich ein E-Scooter-Fahrer seine Vorfahrt missachtet hat, ist ein Radfahrer in Berlin-Mitte gestürzt und hat sich schwer verletzt. Der 21-jährige Scooterfahrer soll am Freitagnachmittag in der Nähe des Fesselballons in der Zimmerstraße vom Gehweg auf die Straße gefahren und dem 58-jährigen Fahrradfahrer in die Quere gekommen sein, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der Mann musste demnach scharf bremsen und kam dabei zu Fall. Er erlitt schwere Verletzungen an Rumpf und Arm und kam ins Krankenhaus.

Unbekannte stechen Mann bei Überfall ins Gesäß – schwer verletzt

Zwei Unbekannte haben einem 24-Jährigen bei einem Überfall in Berlin-Kreuzberg ins Gesäß gestochen und ihn damit schwer verletzt. Der junge Mann sei in der Nacht zum Samstag mit den beiden Tätern im Görlitzer Park aus zunächst unbekannten Gründen in Streit geraten, wie die Polizei am Morgen mitteilte. Die beiden seien ihm daraufhin aus dem Park gefolgt. Dort schlugen sie den Angaben zufolge auf den Mann ein, zogen ihm die Hose runter und stachen mit einem unbekannten Gegenstand zu. Die Angreifer konnten unerkannt entkommen. Rettungskräfte brachten den Verletzten ins Krankenhaus.

Erneut Polizeieinsatz im James-Simon-Park

Die Polizei hat in der Nacht zum Samstag erneut den James-Simon-Park in Berlin-Mitte geräumt. Rund 250 Menschen hielten sich dort am frühen Samstagmorgen auf, wie eine Polizeisprecherin sagte. Die Stimmung sei aufgeheizt und laut gewesen. Einzelne Gruppen hätten wiederholt Pyrotechnik gezündet, so dass sich die Polizei schließlich dazu entschieden habe, den Park zu räumen. Nach einer Dreiviertelstunde, gegen drei Uhr morgens, hätten alle Gruppen den Park verlassen. Laut „B.Z.“ kam es auch im Mauerpark und im Volkspark Friedrichshain zu Polizeieinsätzen. Die Sprecherin bestätigte das zunächst nicht.

Immer wieder hat die Polizei in den vergangenen Monaten und insbesondere während der pandemiebedingten Schließungen im vergangenen Jahr Parks in Berlin geräumt. Regelmäßig versammeln sich dort Hunderte Feiernde, häufiger kommt es dabei auch zu Straftaten und Körperverletzungen.

Vier Autos in Neu-Hohenschönhausen angezündet – Täter fliehen

Im Berliner Stadtteil Neu-Hohenschönhausen sind in der Nacht zum Samstag vier Autos komplett ausgebrannt. Es sei von Brandstiftung auszugehen, teilte die Feuerwehr am Samstagmorgen mit. Ein Anwohner habe gegen 1.30 Uhr einen in Flammen stehenden Wagen bemerkt und die Feuerwehr gerufen, wie die Polizei mitteilte. Das Feuer habe dann auf die drei anderen Autos übergegriffen. Die Feuerwehr war mit zwei Einsatzfahrzeugen und zehn Einsatzkräften vor Ort. Die Höhe des Sachschadens war zunächst unklar.

+++ 15. Juli +++

Unbekannte ritzen Hakenkreuze in Stele von Holocaust-Denkmal

Unbekannte haben in eine Stele des Denkmals für die ermordeten Juden Europas in Berlin zwei Hakenkreuze geritzt. Ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma bemerkte die Beschädigung am Freitagmorgen bei seinem Rundgang, wie die Polizei mitteilte. Demnach waren zwei spiegelverkehrte Hakenkreuze in einen Betonblock geritzt und daneben „Heil Hitler“ geschmiert worden.

Um die Beseitigung wollte sich laut Polizei der Wachmann kümmern. Die weiteren Ermittlungen übernahm der Staatsschutz. Das 2005 eröffnete Denkmal ist die zentrale Holocaust-Gedenkstätte Deutschlands, hier soll der bis zu sechs Millionen jüdischen Opfer gedacht werden. Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu Sachbeschädigungen.

Charlottenburg: Festnahme nach Verfolgungsjagd

Kontrolle eines verdächtigen Fahrzeugs durch die Polizei In Charlottenburg am Donnerstagnachmittag; die Beamten hatten den Wagen auf der Putlitzbrücke gestoppt und näherten ihm. Da gab der Fahrer plötzlich Gas und düste in in Richtung Birkenstraße über eine rote Ampel davon.

Um Unbeteiligte nicht zu gefährden, brachen die Polizisten die Verfolgung zunächst ab, allerdings konnte der Fluchtwagen im Bereich Putlitzbrücke Ecke Friedrich-Krause-Ufer kurz darauf wieder entdeckt werden und wieder gab der Fahrer Gas, diesmal in Richtung Föhrer Brücke. Diesmal endete das Manöver aber in einer  Sackgasse und der Mann versuchte, zu Fuß zu entkommen. Schluss war dann in der Samoastraße, wo der 24-Jährige von Beamten gestellt wurde. Eine Fahrerlaubnis hatte er nicht, dafür einen Drogenrausch. Das Auto, in dem sich ein Rucksack mit Cannabis befand, wurde sichergestellt, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Sachsendamm: Demonstranten blockieren Autobahnausfahrt

Mehrere Aktivisten haben erneut eine Autobahnausfahrt in Berlin blockiert. Seit etwa 7.45 Uhr seien an der Ausfahrt Sachsendamm rund 50 Personen, sagte ein Polizeisprecher am Freitagmorgen. Einige von ihnen haben sich festgeklebt. Die Ausfahrt in Schöneberg ist vorerst gesperrt. „Da laufen jetzt die polizeilichen Maßnahmen“, sagte der Polizeisprecher.

Lichterfelde: Auto gerät während der Fahrt in Brand

Ein Auto ist am Donnerstagabend während der Fahrt in Lichterfelde in Brand geraten. Der 31 Jahre alte Fahrer war mit dem Wagen gegen 18 Uhr im Ostpreußendamm unterwegs, als er plötzlich der Motorblock qualmte. Nachdem er angehalten hatte und die Motorhaube öffnete, kam ihm eine Stichflamme entgegen. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

Neukölln: Taschendieb und beklaute Frau stürzen Rolltreppe hinunter

In Neukölln hat am Donnerstagnachmittag eine Frau zwei Taschendiebe auf frischer Tat ertappt. Beide Männer konnten wenig später festgenommen werden. Die 52-Jährige war am U-Bahnhof Hermannplatz mit der Rolltreppe vom unteren zum oberen Bahnsteig gefahren. Plötzlich hätte sie bemerkt, dass zwei Männer sehr dicht hinter ihr standen. Und als sie sich umdrehte, hatte der eine bereits ihre Geldbörse in der Hand. Es kam zum Handgemenge bei dem die 52-Jährige gemeinsam mit dem Dieb die Treppe herunterstürzte. Beide Taschendiebe konnten zunächst flüchten, wurden aber kurze Zeit später geschnappt. Die Ermittlungen dauern an.

Charlottenburg: City-Toiletten aufgebrochen – Festnahme

In Charlottenburg haben Polizisten am Donnerstagabend einen Mann festgenommen, der zuvor zwei City-Toiletten aufgebrochen hatte. Die Zivilpolizisten beobachteten den 37-Jährigen dabei, wie er das Kassenfach eines Toilettenhäuschens am Kurfürstendamm gewaltsam aufbrach und Geld klaute. Die Polizeikräfte nahmen den wohnungslosen Mann daraufhin fest. Ermittlungen ergaben, dass er zuvor bereits ein Toilettenhaus auf der gegenüberliegenden Straßenseite aufgebrochen hatte. Zudem hatte der 37-Jährige Betäubungsmittel bei sich.

Staatsschutz ermittelt wegen rassistischer Beleidigung in S-Bahn

Nach einem Vorfall in der S-Bahn ermittelt der Staatsschutz der Berliner Polizei. Hintergrund ist die Anzeige einer 37-Jährigen wegen Beleidigung und versuchter Körperverletzung, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Die Frau habe angegeben, sie sei am vergangenen Dienstagnachmittag in der S1 von drei Männern zunächst rassistisch beleidigt worden. Einer der Beteiligten habe dabei den Hitlergruß gezeigt. Als sie an der Friedrichstraße ausgestiegen sei und die Rolltreppe benutzt habe, habe einer der Männer versucht, sie die Treppe herunterzuziehen.

Autobahn Berlin-Hamburg: Auto überschlägt sich und fängt Feuer – A24 gesperrt

Ein Unfall mit einem Autobrand hat am Freitag in Westmecklenburg für eine Sperrung der Autobahn 24 Berlin-Hamburg in Fahrtrichtung Hamburg gesorgt. Wie ein Polizeisprecher sagte, war nach ersten Erkenntnissen ein Auto mit drei Insassen am Morgen zwischen Hagenow und Wittenburg ins Schleudern geraten. Der Wagen überschlug sich und fing Feuer. Die Löscharbeiten dauerten noch an. Es gebe mindestens einen Verletzten. Weitere Details seien noch nicht bekannt.

+++ 14. Juli +++

Fahndung: Taxifahrer überfallen – Polizei sucht diesen Mann

Die Polizei Berlin sucht mit Fotos nach einem Mann, der Ende März 2022 einen Taxifahrer in Schöneberg überfallen haben soll. Die Tat ereignete sich am 31. März 2022, gegen 21.40 Uhr am S-Bahnhof Schöneberg.

An der dortigen Straßenunterführung des Bahnhofes hielt der 62-jährige Taxifahrer an, um seinen Gast, den er zuvor vom Taxistand am Richard-von-Weizsäcker-Platz mitgenommen hatte, aussteigen zu lassen.

Der schlug ihm plötzlich ein Handy gegen den Kopf und forderte Geld. Der Überfallene gab nichts heraus, stieg schnell aus und versuchte durch Zuhalten der Beifahrertür ein Flüchten des Mannes zu verhindern. Das gelang jedoch nicht und so entkam der Kriminelle. Der Gesuchte wird wie folgt beschrieben: etwa 170 cm groß, schlanke Figur. Er trug eine schwarze Mund-Nasen-Bedeckung, eine schwarze Jacke mit Kapuze, dunkelblaue Jeans und weiße Sportschuhe.

Dieser Mann wird gesucht. Er soll einen Taxifahrer am S-Bahnhof Schöneberg überfallen haben.
Dieser Mann wird gesucht. Er soll einen Taxifahrer am S-Bahnhof Schöneberg überfallen haben. Polizei Berlin

Die Kriminalpolizei fragt: Wer kennt den abgebildeten Mann? Wer kann Angaben zum Aufenthaltsort des Gesuchten machen? Wer hat zum Tatzeitpunkt auffällige Beobachtungen gemacht und hat sich bisher noch nicht mit der Polizei in Verbindung gesetzt?

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei der Direktion 4 (Süd) in der Eiswaldtstraße 18, 12249 Berlin-Lankwitz unter der Rufnummer (030) 4664-473133 oder auch an jede andere Polizeidienststelle.

Niederschöneweide: Brutale Jugendgruppe greift Passanten an

Eine Jugendgruppe hat der Nacht zum Donnerstag in Niederschöneweide mehrere Personen angegriffen. Gegen 1.30 Uhr wurden zwei 17-Jährige in der Schnellerstraße von etwa zehn Jugendliche zur Herausgabe von Wertsachen aufgefordert. Adie beiden einfach weitergingen, erhielten beide Schläge gegen den Kopf, wobei ein Attackierter zu Boden ging. Ihm wurde ein Rucksack und das Portemonnaie geraubt. Als es seinem Begleiter gelang, den Notruf zu verständigen, flüchtete die Gruppe. Die Absuche der Umgebung, bei welcher auch ein Polizeihubschrauber unterstützte, blieb erfolglos.

Der alarmierte Rettungsdienst versorgte die 17-Jährigen und brachte den zu Boden Geschlagenen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Während des Polizeieinsatzes erschien ein 23-Jähriger und gab an, dass er und seine beiden Begleiter kurz vor der Raubtat in der Brückenstraße von derselben Gruppe zunächst nach Drogen gefragt worden waren. Auch sie wurden körperlich attackiert, konnten sich aber in eine Kneipe flüchteten.

Hellersdorf: Zehnjährige angefahren

Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag in Hellersdorf erlitt ein Mädchen schwere Verletzungen. Die Zehnjährige überquerte auf einem Tretroller die Neue Grottkauer Straße an einem Fußgängerüberweg, als sie vom Hyundai einer 56-Jährigen frontal erfasst wurde. Die Zehnjährige erlitt Verletzungen an Kopf und Körper und musste von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht werden.

Wedding: Corona-Infizierter bespuckt Polizisten

Ein Mann, bei dem eine Corona-Infektion nachgewiesen wurde, hat am Mittwochmorgen einem Beamten in Wedding ins Gesicht gespuckt. Zuvor hatte eine Streife in der Reinickendorfer Straße gegen 8.25 Uhr einen Mann entdeckt, der mehrfach gegen die Schaufensterscheibe einer Apotheke schlug, einer vorbeikommenden Radfahrerin verpasste er dazu einen Fausthieb gegen den Kopf.

Die Einsatzkräfte stoppten ihren Wagen und liefen auf den Verdächtigen zu. Plötzlich spuckte er und traf dabei einen Polizisten im Gesicht. Unmittelbar danach hustete der 35-Jährigen den Beamten noch zweimal an und behauptete, corona-positiv zu sein. Mit Hilfe von Verstärkung wurde der sich heftig wehrende Mann überwältigt und gefesselt.

Eine Überprüfung des Festgenommenen ergab, dass tatsächlich ein tagesaktueller PCR-Test mit einem positiven Ergebnis vorlag. Der 35-Jährige kam für eine von der Staatsanwaltschaft angeordnete Blutentnahme in einen Polizeigewahrsam. Da er anschließend über Unwohlsein klagte, wurde er zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Der angespuckte Polizist beendete seinen Dienst.

Lichterfelde: Apotheke ausgeraubt – Täter gehen auf Kunden los

Bei einem Raub in einer Apotheke in Lichterfelde wurde am Mittwochvormittag ein Kunde leicht verletzt. Zwei Männer hatten gegen 10.30 Uhr das Geschäft am Asternplatz betreten und den 48-jährigen Apotheker und einen 78-jährigen Kunden mit Messern bedroht, Geld gefordert. Eine 40 Jahre alte Angestellte flüchtete in einen Lagerraum und alarmierte die Polizei. Währenddessen gingen Räuber auf den den Senior los und stießen ihn zu Boden. Mit dem Geld aus einer Kassenlade und dem Portemonnaie des 78-Jährigen flüchteten die Angreifer schließlich in Richtung Tulpenstraße und und flüchteten in einem Auto. Während der Apotheker und seine Mitarbeiterin unverletzt blieben, erlitt der Senior eine Rippenverletzung.

Köpenick: Erwischt beim Stromkabel-Klau

In Köpenick haben Polizisten in der Nacht zum Dienstag einen Dieb auf frischer Tat festgenommen. Ein Verantwortlicher eines Geländes in der Wendenschloßstraße hatte gegen 1.30 Uhr zwei Personen bemerkt und daraufhin die Polizei verständigt. Auf dem ehemaligen Industriegelände lief den Beamten dann ein Mann in die Arme, der ein Starkstromkabel trug. Der 40-Jährige wurde festgenommen, von dessen mutmaßlichem Komplizen fehlte jede Spur. Der Festgenommene wurde nach einer Identitätsfeststellung vor Ort entlassen. Da er für ein E-Bike mit Anhänger, von dem er angab, dass es ihm gehöre, keinen Eigentumsnachweis vorweisen konnte, wurden das Fahrrad, der Anhänger sowie Werkzeug zum Zertrennen von Kabeln beschlagnahmt. Die Ermittlungen wegen schweren Diebstahls dauern an.

Transporter brennt in Hellersdorf

Auf einem Parkplatz in Berlin-Hellersdorf hat ein Transporter gebrannt. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Ein Passant habe am Mittwochabend in der Etkar-André-Straße einen Feuerschein bemerkt. Die Feuerwehr habe rasch gelöscht und ein komplettes Ausbrennen des Fahrzeugs verhindert. Das Feuer beschädigte den Angaben zufolge vor allem den hinteren Teil des Transporters.

Prenzlauer Berg: Motorroller in Brand gesteckt

In Prenzlauer Berg brannte donnerstagfrüh ein Motorroller vollständig ab. Gegen 4.15 Uhr bemerkte eine Passantin in der Ueckermünder Straße das brennende Kleinkraftrad und rief die Feuerwehr. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen. Durch die Hitze und die Flammen wurden zudem ein Kunststoffrollladen und eine Fensterscheibe beschädigt. Verletzt wurde niemand.

Nikolassee: Motorradfahrer von Auto erfasst

Schwerer Unfall am Mittwochvormittag in Nikolassee. Ein Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt. Der 19-Jährige war mit einem 36-jährigen Autofahrer an der Einmündung Potsdamer Chaussee/ Isoldestraße kollidiert und gestürzt. Rettungskräfte brachten den am Bein Verletzten in ein Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. Der Autofahrer blieb unverletzt. Während der Unfallaufnahme und Rettungsmaßnahmen war die Potsdamer Chaussee zwischen Kronprinzessinenweg und der A 115, Kreuz Zehlendorf in Richtung Steglitz, voll gesperrt.

+++ 13. Juli +++

Lkw kollidiert mit Auto - ein Toter und drei Schwerverletzte

Bei der Kollision eines Lkw mit einem Auto sind bei Crivitz (Ludwigslust-Parchim) der Autofahrer getötet und drei Menschen schwer verletzt worden. Ersten Erkenntnissen zufolge sei der Lkw am Mittwochnachmittag auf der Bundesstraße 321 aus Richtung Schwerin kommend mit dem entgegenkommenden Auto zusammengestoßen, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Ursache war zunächst noch unklar. Zuvor hatte die „Schweriner Volkszeitung“ berichtet.

Bei den Verletzten handelt es sich laut Polizei um eine Frau und einen Mann, die ebenfalls in dem Auto saßen sowie den Fahrer des Lasters. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht. Die Bergung des Lkw, der in den umliegenden Wald geraten war, dauerte nach Polizeiangaben am Abend noch an. Unter anderem mussten dafür Bäume gefällt werden.

Kaulsdorf: Motorradfahrer fährt unter Drogeneinfluss in Baustelle und stürzt

Ein angetrunkener Motorradfahrer unter Drogeneinfluss ist in Berlin in eine abgesperrte Baustelle gefahren, gestürzt und hat sich so schwer verletzt. Der 34-Jährige fuhr am Dienstagabend mit seinem Motorrad in Kaulsdorf in Marzahn durch den gekennzeichneten Baustellenbereich und stürzte ohne Fremdeinwirkung, wie die Polizei mitteilte. Zeugen versorgten den Verletzten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Der Polizei sagte der Mann, er habe Drogen konsumiert. Einen Führerschein hatte er nicht

Kreuzberg: Antänzer sucht sich den „Falschen“ aus – Festnahme

In der Nacht zum Mittwoch haben Polizisten einen Mann in Kreuzberg festgenommen. Der 54-jährige Mann hatte in der Schlesischen Straße einen 34-Jährigen gegen 2 Uhr „angetanzt“ und ihm dabei eine Kette mit Anhänger vom Hals gerissen, aber wohl nicht mit energischer Gegenwehr gerechnet. Der beklaute 34-Jährige wollte nicht mittanzen, hinderte den Dieb an der Flucht und rang ihn nieder. Alarmierte Polizisten nahmen den Dieb anschließend fest. Bei seiner Durchsuchung fand sich die entwendete Kette. Der Festgenommene klagte über Schmerzen am Kopf und wurde nach ambulanter Behandlung in einem Krankenhaus in einen Polizeigewahrsam gebracht.

Britz: Seniorin auf Balkon beschossen

Eine hochbetagte Frau ist am Dienstagnachmittag in Britz Opfer einer feigen Attacke geworden. Die 96-Jährige goss gegen 15.30 Uhr die Blumen auf dem Balkon ihrer Wohnung in der Holzmindener Straße, als es plötzlich knallte, dann Schmerzen und blutende Wunden an der Hand und am Kopf. Der alarmierte Rettungsdienst brachte die Frau in eine Klinik. Eine Untersuchung ergab, dass die Seniorin durch Diabolo-Projektile, vermutlich aus einem Luftgewehr, verletzt worden war. Die Ermittlungen dauern an.

Charlottenburg: Stahlplatten von Baustelle geklaut – Festnahme

Nach einem Diebstahl haben am Dienstagabend Polizisten einen Mann in Charlottenburg festgenommen. Der  31-Jährige soll sich Zugang zu einer Baustelle in der Hedwig-Porschütz-Straße verschafft haben, um dort mehrfach Stahlplatten zu entwenden. Bei der Festnahme gegen 18 Uhr und der anschließenden Durchsuchung konnten die Beamten einen Schraubendreher sowie ein Taschenmesser sichern. Die Gegenstände und auch die entwendeten Stahlplatten wurden beschlagnahmt.

Charlottenburg: Fahrradfahrer kollidiert mit Rollerfahrer

Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag in Charlottenburg sind drei Personen schwer verletzt worden. Laut Zeugen überquerte ein 31-jährige Radfahrer gegen 16 Uhr bei Rot den Kaiserdamm auf einer Fußgängerfurt und stieß mit dem 58-jährigen Fahrer einer Vespa zusammen. Der Radfahrer und der Rollerfahrer mit seiner 57 Jahre alten Sozia stürzten und verletzten sich schwer. Alle kamen in Kliniken.

Vermisste Seniorin ist wohlauf

Die seit dem 1. Juli 2022 vermisst gemeldete 81-jährige Frau ist wieder da. Die alte Dame befindet sich in einem Berliner Krankenhaus und wurde dort von Mitarbeitenden als die gesuchte Seniorin erkannt. Sie ist wohlauf.

Die 81-Jährige war aus einem Pflegeheim verschwunden und nicht zurückgekehrt. Die Polizei hatte am Dienstag ein Foto veröffentlicht und um Mithilfe bei der Suche gebeten.

+++ 12. Juli +++

Reinickendorf: Frau beleidigt Polizist und Familie rassistisch

Eine Frau soll einen Polizisten und seine Familie in Berlin-Reinickendorf aufgrund ihres Äußeren rassistisch beleidigt haben. Der 26-Jährige hatte frei und saß mit seiner Frau und seinen beiden Kindern am Montagnachmittag in einem Auto in der Teichstraße, als die 53-Jährige die Familie nach Zeugenaussagen rassistisch beleidigte. Als der Mann sie zur Rede stellen wollte, soll sie ihn mit Desinfektionsspray besprüht haben und weggelaufen sein, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Den alarmierten Polizisten sagte die Frau, dass der 26-Jährige sich zuvor exhibitionistisch verhalten haben soll. Der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz ermittelt.

Autofahrerin (83) erfasst in Hermsdorf an Bushaltestelle wartende Passantin (73): tot!

Eine Passantin, die am Freitag an einer Bushaltestelle in Hermsdorf von einem PKW erfasst wurde, ist infolge ihrer schweren Verletzungen in der Nacht zu Dienstag in einem Krankenhaus verstorben. Eine 83-jährige Autofahrerin hatte auf dem Waldseeweg die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und war am Bahnhofsplatz auf die BVG-Sammelhaltestelle geraten. Dort erfasst der Wagen die 73-jährige Passantin. Einer 17-Jährigen gelang es, rechtzeitig zur Seite zu springen. Die ältere Dame wurde eingeklemmt und schwer verletzt. Auch die Autofahrerin wurde eingeklemmt und kam verletzt in eine Klinik.

Ausgelöste Sprinkleranlage führt Polizei zu Mann mit Drogenkoffer

Einem Drogendealer ist in Berlin die eigene Sucht zum Verhängnis geworden. Der 23-Jährige wollte am Montagmorgen in einem Hotelzimmer in Mitte eine Zigarette rauchen und versuchte dafür, den Rauchmelder zu manipulieren, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der Rauchmelder in dem Hotel in der Leipziger Straße reagierte dennoch und löste die Sprinkleranlage aus.

Der Hotelmanager rief wegen des Schadens die Polizei, die den Mann festnahm und in seinem Zimmer einen Koffer mit etwa 750 Gramm Cannabis in 140 Tütchen und ein Messer fand. Bei der Festnahme verletzte der Mann zwei Polizisten leicht an Kopf und Arm. Das Hotelzimmer wurde durch das Wasser stark beschädigt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen unerlaubten Handels mit Cannabis.

Spandau: Gefangenenbefreiung, Polizisten angegriffen, Drogenhandel – Brüderpaar festgenommen

Ein Mann hat am Montagabend im Ortsteil Falkenhagener Feld zwei Polizisten angegriffen. Die beiden Zivilbeamten hatten bei ihrer Streifenfahrt einen Pkw bemerkt, dessen Fahrer wiederholt in die Nähe von Personengruppen fuhr und aus dem Auto heraus mit diesen sprach. Die Polizisten vermuteten einen Drogenhändler, wollten den Mann überprüfen. Auf Anhaltesignale reagierte er jedoch nicht, gab stattdessen Gas. An der Kreuzung Falkenseer Chaussee/Siegener Straße stoppten die Beamten den Wagen schließlich und der 20-Jährige versuchte, zu Fuß zu entkommen, wurde aber von Beamten eingeholt, festgenommen und gefesselt.

Während der Überprüfung erschien der 28-jährige Bruder auf der Bildfläche, bedrohte einen der beiden Polizisten mit dem Tode und mit der Faust zu. Gemeinsam mit seinem Kollegen und mit weiterer Verstärkung nahmen sie den Angreifer fest. Unterdessen flüchtete dessen 20-jähriger Bruder erneut. Weitere Polizisten nahmen ihn jedoch wieder in der Nähe fest.

Eine oder mehrere unbekannte Personen nutzten den Tumult aus und fuhren mit dem Tatfahrzeug weg. Dieses fanden Beamte später in unmittelbarer Nähe der Anschrift des 28-Jährigen. Bei der Durchsuchung der Brüder fanden die Polizeibeamten Arzneimittel, Bargeld sowie mehrere Mobiltelefone. Eine Wohnungsdurchsuchung bei den beiden förderte weitere Drogen, Arzneimittel sowie einen Elektroschocker zu Tage. Anschließend brachten Polizisten die Brüder  in einen Polizeigewahrsam, aus dem sie später wieder entlassen wurden. Die Ermittlungen dauern an.

Rollerfahrer stürzt und verletzt sich schwer

Bei einem sogenannten Alleinunfall im Hansaviertel verletzte sich am Dienstagmorgen der Fahrer eines Kleinkraftrades schwer. Der 29-Jährige fuhr gegen 8.40 Uhr mit dem Leihfahrzeug die Lessingstraße von der Altonaer Straße kommend und verlor aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über das Zweirad, stürzte und zog sich schwere Verletzungen am Kopf zu. Alarmierte Rettungskräfte brachten den 29-Jährigen in ein Krankenhaus.

Wedding: Fahrraddiebe auf frischer Tat geschnappt

Die Polizei hat in der Nacht zum Dienstag zwei Männer in Wedding festgenommen. Ein Zeuge hatte zuvor die Beamten alarmiert, da er gegen 23.40 Uhr in der Tegeler Straße gesehen hatte, wie zwei Männer mit einer Sattelstange das Schloss eines Fahrrades aufhebelten. Die Männer behaupteten, dass ihnen das Rad gehöre, jedoch der Schlüssel für das Fahrradschloss verloren gegangen wäre. Anschließend gingen sie mit dem Fahrrad in Richtung S-Bahnhof Wedding davon. Die Polizisten stellten die beiden 29 Jahre alten Fahrraddiebe an der Kreuzung Müllerstraße/Lynarstraße und nahmen sie fest. Einen Eigentumsnachweis für das Rad konnten sie nicht erbringen. Der Ermittlungen laufen.

Tankstellen überfallen

Am Montagabend sind in Wilhelmstadt und Adlershof zwei Tankstellen überfallen worden.

Gegen 19.40 Uhr betraten zwei Maskierte den Verkaufsraum einer Tankstelle in der Gatower Straße. Mit einer Schusswaffe und einem Teleskopschlagstock erbeutete das Duo Geld und flüchtete mit einem wartenden Komplizen in einem Kleinwagen. Die 38-jährige Angestellte und ihr 29 Jahre alter Kollege kamen mit dem Schrecken davon.

Ein zweiter Überfall ereignete sich gegen 21.50 Uhr in einer Tankstelle am Adlergestell. Ein Unbekannter  sprühte dem Mitarbeiter plötzlich Pfefferspray ins Gesicht, forderte die Öffnung der Kasse, entnahm Geld und entkam. Der 23-jährige Überfallene ließ seine Augenreizung vom Rettungsdienst versorgen.

Hohenschönhausen: Motorradfahrer stößt mit Krankentransporter zusammen – schwer verletzt!

Ein Motorradfahrer ist in Berlin-Hohenschönhausen mit einem Krankentransporter zusammengestoßen und hat sich dabei schwer verletzt. Der 55-Jährige wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der 52-jährige Fahrer hatte demnach mit dem Transporter am Montagabend auf der Konrad-Wolf-Straße rangiert, als er den vorbei fahrenden Motorradfahrer erfasste. Der genaue Unfallhergang muss erst noch ermittelt werden.

Fahrerin aus Berlin stirbt bei Frontalkollision auf Rügenbrücke

Eine Autofahrerin aus Berlin ist bei einem Unfall am Montag auf der Rügenbrücke in Stralsund ums Leben gekommen. Wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte, kam die 58-jährige Frau mit ihrem Kleinwagen bei der Fahrt nach Rügen nach links auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem anderen Auto zusammen. Die Berlinerin wurde eingeklemmt und starb laut Polizei noch am Unfallort. Die Bundesstraße 96, die über die Rügenbrücke führt, war vier Stunden gesperrt. Fahrzeuge mussten auf den benachbarten Rügendamm ausweichen.

Der 64-jährige Fahrer des anderen Autos und die 67-jährige Beifahrerin aus dem Kreis Vorpommern-Rügen kamen von der Insel und erlitten bei dem Aufprall schwere Verletzungen. Diese sollen nicht lebensgefährlich sein. Sie kamen in eine Klinik.

Warum die Unfallverursacherin auf der Rügenbrücke plötzlich so weit nach links fuhr, dass sie auch die gesperrte Mittelspur überfuhr, sei noch unklar. Ein Sachverständiger soll laut Staatsanwaltschaft die Unfallursache klären. Der Sachschaden wurde auf 30 000 Euro geschätzt.

Auto brennt in Berlin-Pankow

Auf einem Parkplatz in Berlin-Pankow hat in der Nacht zum Dienstag ein Auto gebrannt. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Neben dem Auto stand auf dem Parkplatz in der Pankgrafenstraße nach Mitternacht zudem ein Papiertransparent in Flammen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Zudem kam es in dem Bereich um den Brandort zu weiteren Beschädigungen. Es wird geprüft, ob es zwischen diesen Taten einen Zusammenhang gibt.

+++ 11. Juli +++

Toter Riesenwels treibt im Wasser – Polizeieinsatz

Ruderer haben am Übergang vom Tegeler See zur Havel den modernden Kadaver eines toten Riesenwelses im Wasser entdeckt. Der Vater und sein Sohn sahen vor einer Woche an der Insel Valentinswerder „etwas nach Verwesung Riechendes“ im Wasser treiben, teilte die Polizei am Montag mit. Die Ruderer alarmierten die Polizei, die vor Ort feststellte, dass es sich um einen 1,70 Meter großen Wels-Kadaver handelte. Nach Angaben eines Sprechers gestaltete sich die Bergung schwierig: Da der Körper bereits stark verfault war, wurde das tote Tier mit einem großen Mülleimer aus dem Wasser geschöpft, bevor es in eine Tierkörperbeseitigungsanlage gebracht werden konnte.

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Raub am Neujahrsmorgen – Wer kennt diese Männer?

Mit der Veröffentlichung von Fotos aus der Überwachungskamera einer Straßenbahn bittet die Polizei um Mithilfe.

Am Morgen des Neujahrstages 2022 bemerkte ein Jugendlicher in der Landsberger Allee in Friedrichshain drei Männer, die ihm folgten, auch als er ein Stück des Weges mit der Straßenbahn der Linie M10 zurücklegte. Gegen 6 Uhr attackierte das Trio den damals 16-Jährigen von hinten, schlug und trat auf ihn ein. Anschließend entwendete die Gruppe unter anderem das Mobiltelefon, Geld, Personalpapiere und die Armbanduhr und flüchtete in unbekannte Richtung. Der angegriffene Jugendliche erlitt Kopf- und Kieferverletzungen. Einer der Tatverdächtigen konnte zwischenzeitlich namhaft gemacht werden. Seine mutmaßlichen Komplizen sind nicht bekannt und auf den Fotos abgebildet.

Wer kennt diesen Mann?
Wer kennt diesen Mann? Polizei Berlin

Die Ermittler fragen

  • Wer kennt die abgebildeten Männer und kann Angaben zu ihrer Identität machen?
  • Wer kann Hinweise zu ihren Aufenthaltsorten geben?
  • Wer kann sonstige sachdienliche Angaben machen?
Auch dieser Mann wird gesucht.
Auch dieser Mann wird gesucht. Polizei Berlin

Hinweise nimmt das Fachkommissariat in der Direktion 5 (City) in 10965 Berlin-Kreuzberg, Friesenstraße 16, unter der Rufnummer (030) 4664-573300 innerhalb der Bürodienstzeiten und unter (030) 4664-571100 außerhalb dieser, per E-Mail an dir5k33@polizei.berlin.de, sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Mit Brotmesser Rum erbeutet – Festnahme

Rum-Raub in einer Hotelbar in der Friedrichstraße in Mitte am Sonntagabend. Ein 22-Jähriger war gegen 20 Uhr in einem Hotels an die Bar gekommen, hatte sich dort ein Brotmesser aus einer Ablage geschnappt und bedrohlich in Richtung der anwesenden Gäste gehalten. Dann stach er erfolglos auf die Kasse ein, griff sich aber schließlich doch lieber eine gute Flasche Rum samt Glas, setzte sich und genehmigte sich den guten Tropfen. Als die Polizei eintraf, verkrümelte er sich, wurde jedoch kurze Zeit später in der Nähe aufgegriffen und festgenommen. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen wegen schweren Raubes dauern an.

Erneute Straßenblockaden durch Demonstranten

In Berlin blockieren Klimaschützer erneut Straßen. Nach Angaben der Polizei, saßen am Montagmorgen an mehreren Stellen Aktivisten der Gruppe „Letzte Generation“ auf den Fahrbahnen. An fünf Orten gebe es Blockaden mit über 40 Demonstranten. Davon haben sich einige am Asphalt festgeklebt. Betroffen sind laut Polizei unter anderem die Seestraße/Beusselstraße, der Hohenzollerndamm, der Kurt-Schuhmacher-Damm, die Konstanzer Straße und die Masurenallee.

Köpenick: Festnahmen nach Raub

Polizisten haben in der Nacht zum Montag mehrere Räuber in Köpenick festgenommen. Sie hatten zuvor einen 25-jährigen Mann in einer Parkanlage auf dem Platz des 23. April beraubt. Der 25-Jährige gab der Polizei gegenüber an, dass er gegen 23.30 Uhr durch den Park ging, als ihn mehrere Männer ansprachen und ihn fragten, ob er Drogen kaufen möchte. Anschließend durchsuchten die Männer unter Androhung von Gewalt die Sachen des Bedrohten. Sie stahlen ihm Geld und Mobiltelefon. Danach musste der Beraubte mit den Tätern zur Bank gehen und dort die Geheimnummer seiner Geldkarte preisgeben. Nachdem sie Geld vom Konto ihres Opfers abgehoben hatten, flüchteten die Verbrecher. Ermittlungen führten zu insgesamt sechs Tatverdächtigen im Alter von 16 und 17 Jahren, die festgenommen wurden. Einen der 17-Jährigen, ein Intensivtäter, brachten die Einsatzkräfte in einen Polizeigewahrsam.

Heinersdorf: Seniorin lebensgefährlich verletzt

In Heinersdorf ist am Sonntagvormittag eine Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt worden. Ein 30-jähriger Radfahrer war in der Malchower Straße mit der 81-Jährigen Frau zusammengestoßen, als sie die Fahrbahn überqueren wollte. Der Fahrradfahrer und die Passantin stürzten. Rettungskräfte brachten die Seniorin mit lebensgefährlichen Kopf- und Rumpfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Fahrradfahrer wurde leicht am Bein verletzt. Die Malchower Straße war bis kurz vor 13 Uhr für den Verkehr gesperrt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Alt-Hohenschönhausen: Motorradfahrer erfasst Radfahrer

Bei einem Verkehrsunfall in Alt-Hohenschönhausen erlitt am Sonntagabend ein Radfahrer schwere Verletzungen. Nach derzeitigen Erkenntnissen bog ein 58-jähriger Motorradfahrer gegen 18.15 Uhr von der Hansastraße nach links in die Indira-Gandhi-Straße ab und stieß hierbei mit dem 80-Jährigen zusammen, der auf dem Radweg in Richtung Hansastraße unterwegs war. Der Radfahrer erlitt schwere Verletzungen, Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus.

Wasserrohrbruch am Platz der Luftbrücke: Straßensperrung!

In Berlin-Tempelhof ist es am Platz der Luftbrücke zu einer Wasserhavarie gekommen. Wegen eines Wasserrohrbruchs müssen unter anderem die Buslinien M43 und 248 umgeleitet werden, wie die Verkehrsinformationszentrale Berlin (VIZ) am Montagmorgen mitteilte. Zudem sei der nördliche Abschnitt des Platzes komplett gesperrt.

Motorradfahrer bei Berlin tödlich verunglückt

Im Kreis Teltow-Fläming nahe Berlin ist ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der 39-Jährige habe nach einem Überholvorgang aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, teilte die Polizei am Montagmorgen mit. Der Fahrer sei ins Schlingern geraten und an der Leitplanke mit seinem Motorrad liegen geblieben. Er starb noch vor Ort an seinen schweren Verletzungen. Der Unfall ereignete sich am Sonntagabend auf der B96 zwischen Zossen und Groß Machnow.

Sassnitz: Kleintransporter übersieht Motorradfahrer – Hubschrauber-Einsatz!

Bei einem Zusammenstoß in Sassnitz auf Höhe der Shell-Tankstelle eines Transporters mit einem Motorrad ist ein 51 Jahre alter Motorradfahrer schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war der 37 Jahre alte Transporterfahrer am Sonntagabend mit seinem Fahrzeug auf das Gelände einer Tankstelle gefahren. Dabei blendete ihn die Sonne, so dass er den Motorradfahrer übersah. Der Transporter stieß mit dem Motorrad zusammen. Dabei wurde der Biker schwer verletzt. Mit einem Rettungshubschrauber wurde er in eine Klinik gebracht. Die Bundesstraße 96 war vorübergehend voll gesperrt.

+++ 10. Juli +++

Lichtenrade: 83-jährige Rollstuhlfahrerin angefahren

Eine 83-Jährige in einem E-Rollstuhl ist in Lichtenrade von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte. Der Unfall ereignete sich den Angaben zufolge Sonnabendmittag. Ein Autofahrer (64) habe beim Rechtsabbiegen die Frau erfasst, die in ihrem elektrischen Krankenfahrstuhl von links auf dem Radweg kam. Zum Unfallhergang wird nun ermittelt.

Britz: Unfallflucht, nachdem der Fahrer drei Menschen verletzt hatte

Die Polizei sucht nach einem erheblich beschädigten, wenn auch fahrfähigen Auto, dessen Fahrer einen Unfall mit mehreren Verletzten verursacht hatte und danach davongerast war. Nach derzeitigen Erkenntnissen war das Fahrzeug am Sonnabend gegen 23.50 Uhr auf der Buschkrugallee ungebremst auf einen Renault aufgefahren, der bei Rot an der Ampel vor der Tunneleinfahrt zum Stadtring hielt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Renault auf den vor ihm stehenden Ford geschoben.

Der Unfallverursacher soll unmittelbar nach dem Zusammenstoß mit überhöhter Geschwindigkeit geflüchtet sein. Die Zeugen sind sich dabei nicht sicher, was für ein Fahrzeugtyp es war. Der Fahrer (31) des Renault erlitt Verletzungen an Kopf und Bein und musste von Rettungskräften zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden. Auch die Fahrerin (39) des Ford erlitt so schwere Verletzungen, dass sie stationär  aufgenommen werden musste. Der Beifahrer im Renault konnte nach ambulanter Behandlung nach Hause gehen.

Tragisch: Rücksichtnahme führte in Schöneberg zu Unfall und zwei Verletzten

Der Unfall am Sachsendamm zog einen großen Feuerwehreinsatz nach sich.
Der Unfall am Sachsendamm zog einen großen Feuerwehreinsatz nach sich. Pudwell

Eine Motorradfahrerin (27) und ein Motorradfahrer (45) wurden am Sonnabend gegen 20.50 Uhr schwer verletzt, als sie bei Grün auf dem Sachsendamm die Einmündung der A 103 passieren wollten und gegen einen VW Passat prallten. Dessen Fahrer (53) war bei Rot auf den Sachsendamm gefahren. Die Polizei teilte am Sonntag mit, der Fahrer sei langsam vorgerückt, weil sich von hinten ein Rettungswagen mit Blaulicht und Sirene näherte und der Mann ihm Platz machen wollte.

Weißensee: Zwei Männer durch Messerstiche schwer verletzt

In Weißensee wurden in der Nacht zu Sonntag zwei Männer im Alter von 30 und 31 Jahren durch Messerstiche schwer verletzt. Ursächlich war laut Polizei offenbar eine Auseinandersetzung mit einer Gruppe von sechs bis sieben Unbekannten gegen 1 Uhr im Obersteiner Weg. Dabei sollen die Personen aus der Gruppe die beiden Männer attackiert haben, woraufhin diese in ein Fahrzeug flüchteten.

Doch die Gruppe soll nicht abgelassen haben, sondern die Seitenscheiben den Fahrzeugs eingeschlagen und mit Messern auf die beiden Männer eingestochen haben. Der 30-Jährige fuhr darauf panisch los und rammte ein parkendes Auto. Letztendlich gelang die Flucht zu Fuß und sie alarmierten Polizei und Rettungsdienst. Die Täter konnten vor Ort aber nicht mehr gefunden werden.

Der 30-Jährige musste mit einer Stichverletzung im Bauchraum stationär im Krankenhaus behandelt werden, der 31-Jährige wurde ambulant am Arm versorgt.

+++ 9. Juli +++

Prenzlauer Berg: Rassistische Beleidigungen gerufen – Festnahme

Am Freitagnachmittag nahmen Polizeieinsatzkräfte einen Mann nach einer rassistischen Beleidigung fest. Der 52-Jährige soll gegen 16.40 Uhr aus dem Fenster einer Wohnung in der Dunckerstraße zwei Frauen (40, 43) rassistisch beleidigt haben. Eine Zeugin rief daraufhin die Polizei. Während der Anzeigenaufnahme beleidigte der Tatverdächtige auch die Einsatzkräfte. Diese nahmen den Mann fest und brachten ihn aufgrund seiner Verhaltensauffälligkeit in ein Krankenhaus, wo er aber nicht bleiben musste. Der Staatsschutz ermittelt.

Hellersdorf: Zweijähriger bei Unfall verletzt

Auf der Louis-Lewin-Straße wurde am Freitagabend bei einem Verkehrsunfall ein Kind verletzt. Eine 20-jährige Autofahrerin fuhr dort in Richtung Riesaer Straße. Gegen 18.20 Uhr trat der zweijährige Junge, aus Richtung Albert-Kunz-Straße kommend, hinter einem Lkw auf die Fahrbahn und wurde von der Autofahrerin erfasst. Ein Rettungswagen brachte den Jungen und seine unter Schock stehende Mutter zur Behandlung in ein Krankenhaus. Auch die 20-Jährige musste wegen eines Schocks behandelt werden.

Polizei nimmt fünf jugendliche Räuber fest

In der Nacht zu Sonnabend hat die Polizei nach Raubtaten in Neukölln und in Mitte insgesamt fünf junge Tatverdächtige festgenommen. Gegen 23.20 Uhr war zunächst ein 41-Jähriger im Park am Buschkrug von zwei Teenagern überfallen worden, die ihm eine Umhängetasche und sein Mobiltelefon raubten. Die Polizei nahm in der Nähe zwei Verdächtige (14, 17) fest. Einer der beiden hatte das Handy des Mannes dabei.

Rund 20 Minuten später wurde an der Bernauer Straße ein 16-Jähriger beraubt: Unter Gewaltandrohung wurde er von einem Trio zur Herausgabe von Kopfhörern und Bargeld gezwungen. Die Polizei konnte drei Verdächtige (17, 20, 23) festnehmen.

Weißensee: Frau rassistisch beleidigt und attackiert

In der Nacht zu Sonnabend ist eine Frau (39) in Weißensee Opfer eines rassistischen Übergriffs geworden worden. Kurz nach Mitternacht soll eine 37-Jährige in einer Gaststätte in der Langhansstraße die Frau zunächst beleidigt haben. Anschließend soll sie ihr das Kopftuch weggerissen und auf den Boden geschmissen haben. Im weiteren Verlauf soll sie die 39-Jährige mehrfach gegen Kopf und Oberkörper geschlagen haben. Die alarmierte Polizei stellte bei der Täterin einen Atemalkoholwert von etwa 2,2 Promille fest. Sie wurde zur Entnahme einer Blutprobe in Gewahrsam genommen. Nun ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz beim LKA gegen sie.

Hohenschönhausen: Randalierer beschädigt Autos und greift Zeugen an

Polizeieinsatzkräfte nahmen am Freitagabend in Neu-Hohenschönhausen einen 21-Jährigen fest, der mehrere Fahrzeuge beschädigt und einen Mann angegriffen hat. Der Polizei zufolge soll der 21-Jährige gegen 20.45 Uhr in der Wartinger Straße die Außenspiegel an fünf geparkten Autos beschädigt haben. Passanten versuchten, den jungen Mann zu ergreifen und riefen die Polizei. Der Täter soll dann eine Holzlatte genommen und damit einen 57-jährigen Zeugen angegriffen und an Arm, Hand und Kopf verletzt haben. Zwei Männer brachten den Mann daraufhin zu Boden und übergaben ihn der kurz darauf eintreffenden Polizei, die den 21-Jährigen festnahmen und aufgrund seines psychischen Zustandes in ein Krankenhaus brachten. Der angegriffene Mann wurde vor Ort durch Rettungskräfte behandelt.

Reinickendorf: Seniorin verliert Kontrolle über Pkw – zwei Verletzte

Eine Seniorin verlor gestern Mittag in Hermsdorf die Kontrolle über ihren Pkw und verletzte bei dem anschließenden Verkehrsunfall eine an einer BVG-Haltestelle wartende Frau schwer. Bisherigen Erkenntnissen zufolge fuhr die 83-Jährige gegen 13.45 Uhr auf dem Waldseeweg in Richtung Schloßstraße. An der Haltestelle am Bahnhofsplatz saßen zu diesem Zeitpunkt eine 17- und eine 73-Jährige. Während die Jugendliche zur Seite springen konnte, wurde die ältere Dame von dem Pkw erfasst und eingeklemmt. Sie kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. Ebenfalls eingeklemmt und verletzt wurde die Autofahrerin, auch sie kam zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Mitte: Erneut nächtliche Gewalt im James-Simon-Park

Wie zuletzt bereits regelmäßig, so kam es auch in der Nacht zu Sonnabend wieder zu Gewaltausbrüchen im James-Simon-Park am Spreeufer. Um kurz vor 3 Uhr morgens erlitt dort ein Mann eine Stichverletzung. Wie die B.Z. berichtet, soll es sich bei der Tatwaffe um eine abgebrochene Glasflasche handeln. Auch eine weitere schwer verletzte männliche Person sei dort aufgefunden worden. Die beiden Verletzten wurden von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht.

+++ 8. Juli +++

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55-jähriger Beifahrer stirbt nach Unfall auf der Autobahn 113

Bei einem Unfall nach Starkregen auf der Autobahn A13 zwischen den Anschlussstellen Duben und Freiwalde (Dahme-Spreewald) ist ein 55 Jahre alter Beifahrer ums Leben gekommen. Am späten Donnerstagabend sei ein Transporter vermutlich auf Grund von Aquaplaning nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und habe sich mehrfach überschlagen, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Süd am Freitag. Dabei sei der 55-Jährige vom Hintersitz aus dem Fahrzeug geschleudert worden und an der Unfallstelle gestorben.

Der Fahrer und eine weitere Beifahrerin auf dem Hintersitz seien leicht verletzt worden, berichtete der Sprecher. Zur Ermittlung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger eingeschaltet. Auf der Autobahn gab es in Richtung Berlin stundenlange Verkehrseinschränkungen.

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Brand in Marienfelde gelöscht

Der Brand in der Halle eines Kunststoff-Verpackungsherstellers in Marienfeld ist am Donnerstagabend von den Einsatzkräften der Berliner Feuerwehr gelöscht worden. „Der Schaden kann aktuell noch nicht beziffert werden. Die Nachlöscharbeiten dauern noch an“, teilte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr am Freitagmorgen mit. Verletzt worden sei niemand. Demnach lagerten in der Halle Kunststoffe, die für die Herstellung von Verpackungen gebraucht werden.

Die Halle brannte nach Angaben vom Donnerstag vollständig auf rund 3000 Quadratmetern. Zahlreiche Spezialkräfte waren im Einsatz, auch die Flughafenfeuerwehr des BER half aus. Wie es zu dem Brand kam, ist unklar.

Eine große Rauchwolke im Süden der Stadt war kilometerweit sichtbar. Die Behörden warnten und riefen die Bevölkerung dazu auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Gegen 21 Uhr am Donnerstagabend wurde die Warnung aufgehoben. Chemikalien oder andere giftige Stoffe seien nicht mit der Rauchwolke aufgeweht worden, hieß es. Die Motzener Straße die aufgrund des Feuerwehreinsatzes gesperrt war, wurde für den Verkehr am Freitagmorgen wieder freigegeben.

Übermut mit dem Leben bezahlt? Mann springt von Rathausbrücke in die Spree – tot

Am Donnerstagabend sprang gegen 19.45 Uhr an der Rathausbrücke in Mitte ein Mann in die Spree. Die Feuerwehr versuchte ihn zu retten. Die Taucher der Berliner Feuerwehr fanden kurz nach Eintreffen den jungen Mann und zogen ihn bewusstlos aus dem Wasser, eine sofort eingeleitete Reanimation musste dann aber abgebrochen werden – der Mann verstarb noch vor Ort. Der Mann war offenbar mit einer größeren Gruppe dort unterwegs gewesen. Die Hintergründe zum Unglück sind unklar.

Rathausbrücke Berlin.
Rathausbrücke Berlin. Wendling, Goldelse Verlag

+++ 7. Juli +++

Amtliche Warnung vor Rauch! Feuerwehr-Großeinsatz in Marienfelde - Firmenhalle brennt

In einem Werk für Verpackungsmaterial in Berlin-Marienfelde ist am Donnerstagnachmittag ein Feuer ausgebrochen. Eine Halle brenne in kompletter Ausdehnung, weitere Hallen seien von den Flammen bedroht, sagte ein Feuerwehrsprecher. Ob Menschen verletzt wurden, wurde zunächst nicht bekannt. Die Feuerwehr sei mit rund 120 Kräften im Einsatz, hieß es. Es bestand eine amtliche Warnung vor einer Rauchwolke, die von der Motzener Straße südöstlich Richtung Flughafen BER zieht.

Mutmaßlicher Drogenboss aus Brandenburg in Tansania gefasst

Ein mutmaßlicher Drogenboss aus Brandenburg ist in Tansania festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert worden. Dem 43-Jährigen, der bereits Mitte Dezember auf Grund eines internationalen Haftbefehls in Daressalam festgenommen worden sei, solle noch in diesem Jahr vor dem Landgericht Neuruppin der Prozess gemacht werden, bestätigte Staatsanwalt Olaf Jurtz von der Staatsanwaltschaft Cottbus am Donnerstag. Zuerst hatte die „Lausitzer Rundschau“ (online) berichtet.

Nach Angaben von Jurtz soll der Mann einer Drogenbande in Brandenburg rund 700 Kilogramm Marihuana verkauft haben. Die Dealer wurden demnach im Juni 2019 von Drogenfahndern in Großwoltersdorf (Brandenburg) gefasst. Fünf Mitglieder der Bande wurden im Sommer 2020 vom Landgericht Cottbus zu teils langjährigen Haftstrafen verurteilt.

Toter Hertha-Fan – Tatverdächtiger mit Phantombild gesucht

Ein Hertha-Fan war nach dem Spiel am 19. Mai in der Nähe des Olympiastadions mit einem Mann in Streit geraten. Er bekam einen Faustschlag ins Gesicht stürzte und schlug mit dem Hinterkopf auf der Straße auf. Einen Monat später erlag der 55-Jährige im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Die Ermittlungen zu der Körperverletzung mit Todesfolge laufen weiterhin auf Hochtouren. Auf Grundlage einer Zeugenaussage wurde nunmehr ein Phantombild des Tatverdächtigen erstellt.

Wer (er)kennt den Tatverdächtigen und kann der Polizei Hinweise geben?
Wer (er)kennt den Tatverdächtigen und kann der Polizei Hinweise geben? Polizei Berlin

Neben Angaben, die zur Identifizierung des Schlägers führen, bittet die 7. Mordkommission auch über ein Hinweisportal weitere Zeugen der Auseinandersetzung um folgende Informationen:

Wer hat die Tat am 19. Mai 2022, nach dem Relegationsspiel zwischen Hertha BSC und dem Hamburger SV, beobachtet und kann Abgaben zum Tatgeschehen machen?

Wer (er)kennt den Tatverdächtigen und kann Hinweise zu seiner Identität und/oder seinem Aufenthaltsort geben?

Wer hat den BMW mit Rostocker Kennzeichen gesehen, in den der Tatverdächtige nach der Tat gestiegen sein soll, und kann Angaben zu weiteren Fahrzeuginsassen machen?

Sollten Sie im Nachgang an das Spiel Fotos und/oder Videos im Kreuzungsbereich Rominter Allee/Olympische Straße gefertigt haben oder in deren Besitz gelangt sein, senden Sie uns diese bitte über den folgenden Link.

Weitere Hinweise richten Sie bitte an die 7. Mordkommission des Landeskriminalamts in der Keithstraße 30, 10787 Berlin-Tiergarten, unter der Telefonnummer (030) 4664-911777 oder -911799 (Fax), per E-Mail oder an jede andere Polizeidienststelle.

Marzahn: Frau (81) stirbt bei Unfall mit Straßenbahn

In Marzahn ist eine Frau am Mittwochnachmittag bei einem Unfall mit einer Tram ums Leben gekommen. Die 81-Jährige war gegen 17.45 Uhr auf dem Bahnsteig der Tramhaltestelle S-Bahnhof Springpfuhl gestürzt und zwischen ein Treppengeländer einer Unterführung und eine abfahrende Straßenbahn geraten. Dabei erlitt die Seniorin schwere Verletzungen, welchen sie noch an der Unfallstelle erlag. Der Ehemann der Frau und der Triebwagenführer wurden durch Rettungskräfte versorgt. Der Tramverkehr war bis etwa 20 Uhr unterbrochen. Die Ermittlungen zum Unglück dauern an.

Gesundbrunnen: Motorroller angezündet

In der Nacht zum Donnerstag brannte in Gesundbrunnen ein Motorroller. Eine Anwohnerin der Grüntaler Straße hatte gegen 1.40 Uhr laute Geräusche gehört, sah aus dem Fenster und erblickte zwei Personen, die sich an einem Motorroller zu schaffen machten. Kurz darauf rannten die beiden Männer davon, an dem Fahrzeug entwickelte sich ein Brand und die Zeugin alarmierte die Feuerwehr, die die Flammen löschte. Verletzt wurde niemand. Der Roller war laut Polizei vor einigen Tagen als gestohlen gemeldet worden.

+++ 6. Juli +++

Pankow: Autofahrer rammt Ampelmast

Die Befreiung des eingeklemmten Fahrers dauerte eine Stunde.
Die Befreiung des eingeklemmten Fahrers dauerte eine Stunde. Pudwell

Heftiger Crash am frühen Mittwochmorgen in Pankow an der Kreuzung Berliner Straße/Ecke Granitzstraße. Ein Kleinwagen rammte einen Ampelmast derart heftig, dass der 27-jährige Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt wurde und von der Feuerwehr befreit werden musste. Die Spezialisten benötigten dafür immerhin eine Stunde. Der Mann wurde die ganze Zeit von einem Notarzt versorgt, kam nach seiner Befreiung in ein Krankenhaus und musste dort notoperiert werden. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache. Am Fahrzeug entstand ein Totalschaden.

Sieben Autos angesteckt – Polizei jagt diesen Zündler

Mit der Veröffentlichung mehrerer Fotos bittet die Polizei Berlin um Mithilfe bei der Identifizierung eines Mannes. Der Gesuchte soll am 13. April 2022 gegen 0.25 Uhr auf einem Autohof in der Hansastraße insgesamt sieben Fahrzeuge in Brand gesetzt haben. Anschließend flüchtete der Unbekannte. Drei der angegriffenen Wagen brannten vollständig aus, vier weitere wurden beschädigt.

Wer kann sachdienliche Angaben zu dieser Person machen?
Wer kann sachdienliche Angaben zu dieser Person machen? Polizei Berlin

Die Ermittler fragen: Wer kennt den abgebildeten Mann und kann Angaben zu seiner Identität und/oder seinem Aufenthaltsort machen? Wer hat die Taten beobachtet und sich bislang noch nicht bei der Polizei Berlin gemeldet?

Hinweise richten Sie bitte an das zuständige Brandkommissariat beim Landeskriminalamt in der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 912222, per E-Mail, an die Internetwache der Polizei Berlin oder jede andere Polizeidienststelle.

Mitte: Mann mit Messer angegriffen

Mit einer Stichverletzung ist in der Nacht zum Mittwoch ein junger Mann in eine Klinik eingeliefert worden. Laut Zeugen war der 18-Jährige mit einem Unbekannten gegen 1.30 Uhr am Leipziger Platz aneinander geraten. Dabei griff der Unbekannte den jungen Mann mit einem Messer an. Mit Schnittverletzungen am Unterkiefer kam er in ein Krankenhaus. Der Messerstecher flüchtete mit seiner weiblichen Begleitung über die Leipziger Straße in Richtung Voßstraße. Die Ermittlungen dauern an.

Demonstranten blockieren wieder Straßen

Am Mittwoch haben Demonstranten ihre Sitzblockaden auf Berliner Straßen fortgesetzt. Am Morgen setzten sich wieder Mitglieder der Gruppe „Letzte Generation“ an mehreren Stellen nahe Autobahnausfahrten im Berliner Stadtgebiet auf Fahrbahnen, wie eine Polizeisprecherin bestätigte. An fünf Orten gebe es Blockaden mit insgesamt etwa 50 Demonstranten, von denen einige sich am Asphalt festgeklebt hätten. Entsprechend bildeten sich im Berufsverkehr Staus.

Mit Stand 09.00 Uhr meldete die Sprecherin die A111 Anschluss Kurt-Schumacher-Damm, Holländerstraße Ecke Marktstraße, Ostseestraße Ecke Greifswalder Straße, Prenzlauer Promenade Ecke Granitzstraße und Prenzlauer Promenade Ecke Pasewalker Straße als betroffene Orte.

Hellersdorf: Mutmaßlicher Brandstifter festgenommen

Zivilpolizisten haben in der Nacht zum Mittwoch einen Mann in Hellersdorf festgenommen, der im Verdacht steht, mehrere Brände in Wohnhäusern gelegt zu haben.

Zunächst bemerkte ein Anwohner in der Erich-Kästner-Straße gegen 21.30 Uhr im Hausflur einen brennenden Kinderwagen. Mieter konnten die Flammen vor dem Eintreffen der Feuerwehr löschen. Der 38-jährige Zeuge gab zu einem unbekannten Mann, eine Täterbeschreibung ab. Verletzt wurde niemand.

Dann nahm gegen 22.40 Uhr eine 61-jährige Mieterin eines anderen Hauses in derselben Straße starken Qualm im Treppenhaus wahr und alarmiert die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte löschten brennenden Müll im Kellergeschoss. Auch bei diesem Vorfall wurde glücklicherweise niemand verletzt.

Schließlich kam es in der Carola-Neher-Straße gegen 23.45 Uhr zu einem weiteren Brand. Diesmal stand ein Kinderwagen im Keller in Flammen. Die alarmierte Feuerwehr löschte den Brand. Aufgrund der erheblichen Rauchentwicklung im Flur erlitten eine 42-Jährige sowie ihre beiden Kinder im Alter von drei und sieben Jahren eine Rauchgasvergiftung. Der Rettungsdienst brachte sie in eine Klinik.

Bei der Absuche der Umgebung entdeckten die Einsatzkräfte der Polizei einen 28-Jährigen, auf den die Personenbeschreibung aus der ersten Tat passte. Sie überprüften den Alkoholisierten, der jegliche Tathandlung bestritt. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Ein Brandkommissariat ermittelt.

Wandlitz: 69-Jähriger kracht gegen Baum und stirbt

Nach einem Verkehrsunfall auf der L100 bei Wandlitz ist ein 69 Jahre alter Autofahrer am Dienstagabend gestorben. Der Mann sei mit seinem Wagen aus bislang ungeklärter Ursache von der linken Fahrbahn abgekommen und mit einem Baum kollidiert, teile die Polizei am Mittwoch mit. Demanch waren keine weiteren Personen in den Unfall involviert. Der Autofahrer wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Dort starb er am Abend.

+++ 5. Juli +++

Tempelhof: Handfeste Klopperei auf Gewerbehof – Männer gehen mit Holzlatten aufeinander los

Auf einem Gewerbehof in Tempelhof ist ein Streit bis zum handfesten Einsatz von Holzlatten eskaliert. Ein 26 Jahre alter Kunde war am Montagabend unzufrieden mit einer Servicearbeit und wollte den Hof verlassen - ohne zu zahlen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Das konnte der 43-jährige Besitzer des Autoservicebetriebes verhindern. Der 26-Jährige verließ den Hof und kam mit mehreren Kumpanen zurück. Laut Polizei schlugen die Männer mit Holzlatten auf den 43-Jährigen ein. Als der um Hilfe rief, kamen mehrere Mitarbeiter anderer Firmen des Gewerbehofs dazugekommen sein. Bilanz der Auseinandersetzung mit Pfefferspray, Schlag- und Stichwerkzeugen und einer Schreckschusswaffe: zwei Verletzte. Die Polizei ermittelt nun wegen besonders schweren Landfriedensbruchs.

Jugendliche sexuell belästigt – Polizei sucht diesen Sex-Täter

Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche nach einen Sexualstraftäter.

Der abgebildete Mann ist der Erregung öffentlichen Ärgernisses sowie der sexuellen Belästigung von weiblichen Jugendlichen dringend tatverdächtig.

Im November 2021 fokussierte der unbekannte Tatverdächtige in der U-Bahnlinie 1 in Richtung Warschauer Straße zwischen den Stationen Möckernbrücke und Kottbusser Tor eine Jugendliche mit seinem Blick, während er zeitgleich an seinem erigierten bekleideten Geschlechtsteil rieb.

Darüber hinaus soll er sich in Gesundbrunnen im Februar 2022 neben eine im Bus der Linie M27 in Richtung Pankow ab der Haltestelle Reinickendorfer Straße/Fennstraße befindliche Jugendliche gesetzt haben, um dieser anschließend pornographische Videos auf seinem Mobiltelefon vorzuhalten. Hierbei habe der Abgebildete die Jugendliche im Bein- und Armbereich mehrfach berührt und ebenfalls an seinem bekleideten Geschlechtsteil manipuliert. Der Gesuchte soll an der Haltestelle Nettelbeckplatz oder Wiesenstraße in den Linienbus eingestiegen und wahrscheinlich an der Haltestelle Prinzenallee/Osloer Straße ausgestiegen sein.

Wer kennt diesen Mann?
Wer kennt diesen Mann? Polizei Berlin

Beschreibung des Tatverdächtigen:

  • etwa 25 bis 35 Jahre alt
  • 185 bis 195 cm groß
  • kräftige bis korpulente Figur mit Bauchansatz
  • Bekleidung: Trainingsjacken der Fußballvereine Paris Saint-Germain (schwarz mit grau-roten Ärmeln) und Bayern München (rot, weißes Muster im Hals- und Schulterbereich), graue Jogginghose, dunkle Arbeitshose
Wer kann der Polizei Hinweise zu diesem Mann geben?
Wer kann der Polizei Hinweise zu diesem Mann geben? Polizei Berlin

Die Kriminalpolizei fragt:

  • Wer kann Angaben zu dem abgebildeten Tatverdächtigen machen?
  • Wer kennt Aufenthaltsorte oder Personen aus dem Umfeld des Mannes?
  • Wer kann weitere sachdienliche Angaben zur Tat und/oder dem Tatverdächtigen machen?

Hinweise nimmt das Landeskriminalamt in 10787 Berlin-Tiergarten, Keithstraße 30, unter der Rufnummer (030) 4664-913555, per Fax an (030) 4664-91359, per E-Mail an lka135@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Mitte: Mann mit Baseballschläger krankenhausreif geprügelt

Ein Streit zwischen zwei Männern ist in Berlin so eskaliert, dass einer den anderen mit einem Baseballschläger krankenhausreif geprügelt hat. Die beiden Autofahrer im Alter von 28 und 43 Jahren gerieten am Montagabend im Stadtteil Gesundbrunnen (Mitte) aneinander, wie die Polizei mitteilte. Der Ältere beschädigte mit einem Stein die Frontscheibe des Wagens des anderen Mannes. Der wiederum holte einen Baseballschläger aus seinem Auto, schlug den anderen Mann bewusstlos und floh. Sanitäter brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus, wo er operiert wurde. Später kehrte der 28-Jährige zum Tatort zurück und stellte sich der Polizei.

Neukölln: VW überschlägt sich – zwei Verletzte

VW-up!-side down.
VW-up!-side down. Pudwell

In der Nacht zum Dienstag crashte ein VW-„up!“ in der Kiefholzstraße. Der Wagen war nach rechts von der Straße abgekommen und auf eine Baustellenabsicherung geraten, die dann wie eine Rampe wirkte. Der Wagen hob ab, überschlug sich und rutschte noch etwa 50 Meter auf dem Dach weiter.

Die Insassen, ein Mann und eine Frau, wurden erheblich verletzt und kamen ins Krankenhaus. Der Mann pustete freiwillig „ins Röhrchen“ – Ergebnis: über 1,9 Promille, dafür hatte er keine gültige Fahrerlaubnis.

Charlottenburg: Mann angegriffen und schwer verletzt

In der Nacht zum Dienstag wurde ein Mann in Charlottenburg bei einer Auseinandersetzung schwer verletzt. Mitglieder einer fünf- bis sechsköpfigen Jugendgruppe hatten den 57-Jährigen gegen 1 Uhr am Spandauer Damm angesprochen und zur Herausgabe von Geld aufgefordert. Als der Mann sich weigerte, wurde ihm eine Flasche an den Kopf geschlagen und er wurde mit Faustschlägen traktiert. Die Täter klauten ihm Geld aus der Tasche sowie sein Mobiltelefon und flüchteten. Der Angegriffene wurde am Kopf verletzt und durch alarmierte Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht.

Moabit: Diebe greifen Ladendetektive an

In Moabit haben am Montagnachmittag zwei Diebe die Ladendetektive eines Baumarktes attackiert. Die beiden 21 und 22 Jahre alten Angestellten eines Baumarktes in der Ellen-Epstein-Straße waren zuvor auf zwei Männer aufmerksam geworden, die Werkzeug klauten und aus dem Geschäft gingen. Ein Ladendetektiv sprach die beiden Männer daraufhin an und forderte sie auf, zurück ins Geschäft zu gehen. Da gingen die Kriminellen auf ihn los, schlugen und traten um sich, würgten den 22-Jährigen. Als ihm sein Kollege zu Hilfe kam, lockerte der Angreifer seinen Würgegriff. Hinzugerufene Polizisten nahmen die beiden Täter, 20 und 22 Jahre alt, schließlich fest. Die Ermittlungen wegen versuchten räuberischen Diebstahls und gefährlicher Körperverletzung dauern an.

Mega-Stau an Kurt-Schuhmacher-Damm und Prenzlauer Promenade: Sitzblockaden von Klimaschützern

Klimaschutz-Demonstranten haben ihre Sitzblockaden auf Berliner Straßen fortgesetzt. Erneut setzten sich Mitglieder der Gruppe „Letzte Generation“ am Dienstagmorgen an mehreren Stellen nahe Autobahnausfahrten im Berliner Stadtgebiet auf Fahrbahnen, manche klebten ihre Hände am Asphalt fest. Die Polizei war im Einsatz. Auf mehreren Autobahnstücken bildeten sich im Berufsverkehr Staus.

Laut Verkehrsinformationszentrale (VIZ) gab es zunächst eine Blockade nahe dem Kurt-Schuhmacher-Damm in Reinickendorf mit 30 Minuten Stau für die Autofahrer sowie an der Prenzlauer Promenade in Pankow mit 40 Minuten Rückstau auf der Autobahn.

Die erneuten Blockaden in Berlin liefen jetzt in der dritten Woche. Bereits von Januar bis März hatten die Demonstranten immer wieder Autobahnausfahrten blockiert und mehr Klimaschutz gefordert. Die Polizei verhängte hunderte Anzeigen. Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) hatte zuletzt mehrfach ein härteres Durchgreifen angekündigt.

Wilhelmstadt: Transporter in Flammen

In der vergangenen Nacht brannte in Wilhelmstadt ein Kleintransporter, ein so genannter Food-Truck. Ein Passant bemerkte gegen 0.40 Uhr Flammen an dem in der Heerstraße abgestellten Fahrzeug und alarmierte Feuerwehr und Polizei. Da sich in dem Transporter einige Propangasflaschen befanden, wurden diese durch die Wasserschutzpolizei kurzzeitig zum Kühlen in der nahegelegenen Havel versenkt. Der Motorbereich und auch ein Teil der Fahrerkabine wurden stark beschädigt. Ein Ausbreiten der Flammen auf den Ladebereich, wo sich Küche und Verkaufstresen befinden, konnte die Feuerwehr verhindern. Menschen wurden nicht verletzt.

Kreuzberg: Verkehrsunfall zwischen Radfahrern

Crash zwischen zwei Radfahrern am Montagabend in Kreuzberg. Dabei wurde ein Mann schwer verletzt. Ein 33-jähriger Mann war auf de Radweg in der Skalitzer Straße in Fahrtrichtung Erkelenzdamm unterwegs, als er auf Höhe der Kreuzung Skalitzer Straße/Erkelenzdamm mit einem 63-jährigen Radfahrer zusammenstieß, welcher den Radweg in entgegengesetzte Richtung befuhr. Beide stürzten, der Jüngere verletzte sich am Kopf, kam in ein Krankenhaus. Der 63-Jährige kam mit Hautabschürfungen am Bein davon.

Berliner Fusion-Festivalbesucher verunglückt mit Auto in Lindow

Auf der Rückfahrt vom Fusion-Festival in Lärz (Mecklenburgische Senplatte) ist ein Autofahrer in Lindow bei Neuruppin angetrunken verunglückt. Wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte, kam der 41-jährige Berliner in der Nacht zu Montag auf gerader Strecke nach links von der Straße ab und prallte mit dem Fahrzeug gegen einen Baum. Über ein im Auto verbautes automatisches Notrufsystem wurde ein Notruf abgesetzt. Der Fahrer kam verletzt in eine Klinik.

An seinem Auto entstand Totalschaden. Laut Polizei war der Fahrer angetrunken, wie ein Atemalkoholtest gezeigt habe. Dieser Wert war so hoch, dass ein Bluttest gemacht wurde. Bei dem alternativen Musik- und Theaterfestival in Lärz waren am Wochenende mehr als 70 000 Gäste, die ab Montag die Rückreise angetreten hatten.

+++ 4. Juli +++

Wieder Straßenblockaden durch Demonstranten – Stau auf der Stadtautobahn

Demonstranten haben in Berlin am Montag erneut Straßen blockiert. Auf der Stadtautobahn 100 kam es am Vormittag dadurch laut Verkehrsinformationszentrale (VIZ) zu Beeinträchtigungen und Staus. Nach Angaben der Polizei gab es zunächst eine Aktion an der Ausfahrt Seestraße/Beusselstraße. Etwa 30 Menschen hätten sich daran beteiligt. Sie seien teilweise festgeklebt gewesen oder hätten sich an einer Schilderbrücke über der Autobahn fixiert. Der A100-Abschnitt vom Autobahndreieck Charlottenburg bis zur Ausfahrt Seestraße war gesperrt, hieß es.

Kaum war die Aktion dort beendet, folgte gut eine halbe Stunde später die nächste Blockade einige hundert Meter weiter westlich auf Höhe des Goerdelerstegs.

Köpenick: Transfrau beleidigt und geschlagen

In Köpenick wurde eine Transfrau am Sonntagnachmittag von einem Unbekannten beleidigt und mehrfach ins Gesicht geschlagen. Zudem soll der Mann versucht haben, ihr in der Hämmerlingstraße, entlang der Wuhle, die Handtasche zu entreißen. Durch Schreie auf die Situation aufmerksam machend, gelang es der 62-Jährigen gemeinsam mit einer hinzueilenden 42-Jährigen, den Angreifer in die Flucht zu schlagen. Dieser rannte schließlich in Richtung Forum Köpenick davon. Mit leichten Gesichtsverletzungen sowie Kopf- und Nackenschmerzen wurde die 62-Jährige ambulant durch einen alarmierten Rettungswagen behandelt. Die Ermittlungen dauern an.

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Frau in Reinickendorf bei Streit lebensgefährlich verletzt

Bei einem Streit ist eine 42-Jährige in Berlin-Reinickendorf attackiert und lebensgefährlich verletzt worden. Eine Nachbarin habe in dem Hochhaus am Dannnenwalder Weg Blutspuren an der Wohnungstür bemerkt und laute Schreie gehört, teilte die Polizei mit. Die alarmierten Einsatzkräfte brachen die Tür auf und fanden die Mieterin bewusstlos am Boden liegend. Der Lebensgefährte der Frau war beim Eintreffen der Einsatzkräfte in der Wohnung. Der 59-Jährige wurde am Sonntag wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag einer Richterin vorgeführt und befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern weiter an.

+++ 3. Juli 2022 +++

Bluttat im Märkischen Viertel: Mann soll versucht haben, seine Freundin umzubringen

Blutspuren an einer Wohnungstür und seltsame Geräusche dahinter: Da rief eine Frau aus dem Wohnhaus am Dannenwalder  Weg in Berlin-Reinickendorf gegen 23 Uhr doch lieber die Polizei in den 8. Stock. Die brach die Tür auf, fand die Mieterin (42) bewusstlos und verletzt vor. Ihr Lebensgefährte (59) fand sich ebenfalls in der Wohnung, er war kollabiert. Frau und Mann wurden ins Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Der Mann soll wegen versuchten Totschlags einer Haftrichterin vorgeführt werden.

Toter und Schwerstverletzte bei Auffahrunfall auf Bundesautobahn 10

Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn A10 in Richtung Frankfurt (Oder) ist ein Autofahrer ums Leben gekommen, eine Beifahrerin wurde lebensgefährlich verletzt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Mann am Samstag zwischen den Anschlussstellen Genshagen und Rangsdorf (Potsdam-Mittelmark) ungebremst auf einen vorausfahrenden Sattelzug aufgefahren. In Folge der Kollision wurden er und die Mitinsassin im Auto eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Beide wurden mit lebensbedrohlichen Verletzungen in Krankenhäuser geflogen, wie die Polizei am Sonntag weiter mitteilte. Der Mann erlag später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

Zwei Unfälle mit Schwerverletzten im Kreis Barnim

Im Landkreis Barnim sind bei zwei Verkehrsunfällen mehrere Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Auf der Bundesstraße 168 zwischen Finowfurt und Zerpenschleuse stieß am Samstag in einer Kurve ein Autofahrer mit einem Laster zusammen. Der 43-jährige Autofahrer wurde dabei schwer verletzt und musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der 37-jährige Lkw-Fahrer wurde ebenfalls mit Verletzungen in eine Klinik gebracht.

Nur wenige Kilometer entfernt ereignete sich am Samstagabend ein zweiter schwerer Verkehrsunfall. In Klosterfelde, einem Ortsteil von Wandlitz, kollidierte eine Autofahrerin mit einem vor ihr fahrenden Wagen. Die 38-Jährige kam danach von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baum und wurde schwer verletzt. Eine 15-jährige Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen.

Entlaufene Ziegen und Schafe auf Bundesstraße halten Polizei auf Trab

Zahlreiche entlaufene Ziegen und Schafe haben am Sonntagmorgen auf der Bundesstraße 5 bei Rohrbeck (Havelland) für einen Polizeieinsatz gesorgt. Die Herde von ungefähr 150 bis 200 Schafen und Ziegen war von einer nahe gelegenen Weide ausgebrochen und in Richtung Bundesstraße gezogen. Ein Teil der Tiere graste auf dem begrünten Mittelstreifen der Fahrbahn, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Polizisten gelang es, die Herde auf das Gelände der Döberitzer Heide zurückzudrängen und eine Gefahr für den Verkehr abzuwenden. Ein Fahrstreifen der Bundesstraße in Richtung Berlin musste aber zeitweise gesperrt werden. Nachdem der Tierhalter ermittelt worden war, kümmerte er sich darum, die Herde wieder sicher einzuzäunen.

Unbekannter verletzt Mann in Reinickendorf mit Messer

Mit einem Messer hat ein Unbekannter in Berlin-Reinickendorf einem 26-Jährigen mehrere Schnittverletzungen im Gesicht, am Rumpf und an den Armen zugefügt. Der Schwerverletzte wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Mann von dem Unbekannten am Samstagnachmittag im Bereich einer Bushaltestelle in der Emmentaler Straße angegriffen worden sein. Nach der Tat flüchtete er in Richtung Residenzstraße und von dort in den Grünrockweg. Die Suche nach dem Verdächtigen verlief erfolglos.

Hasenheide Neukölln: Mann wird überfallen, ausgeraubt, niedergestochen

Der Notarzt versorgt den Verletzten am Tatort.
Pudwell
Der Notarzt versorgt den Verletzten am Tatort.

Gegenüber der Hasenheide in Berlin-Neukölln ist in der Nacht zu Sonntag ein Mann überfallen, ausgeraubt und in den Bauch gestochen worden. Der Mann brach zwischen geparkten Autos zusammen. Dort wurde er von Ersthelfern versorgt, unter anderem von alarmierten Polizisten, bis Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr eintrafen. Der Verletzte wurde offenbar in der Bauchgegend mit einem messerähnlichen Gegenstand verletzt und wurde ins nahegelegene Urbankrankenhaus gebracht.

Ahrensfelde: Smart-Fahrerin knallt gegen Baum – tot!

Tödlicher Unfall im Berliner Umland: Eine Autofahrerin am Steuer eines Smart ist laut B.Z. auf dem Neuen Schwanebecker Weg in Ahrensfelde von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug knallte gegen einen Alleebaum. Die Feuerwehr befreite die Fahrerin aus dem zerquetschten Wrack, sie starb an ihren schweren Verletzungen.

Autobrände in Spandau und Moabit - Holzbauteile brennen in Kreuzberg

In der Nacht haben in Berlin-Spandau und in Berlin-Moabit Autos gebrannt. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Berliner Feuerwehr mitteilte. Demnach stand am Sonntagmorgen nach Mitternacht zunächst ein Wagen in der Charlottenburger Chaussee komplett in Flammen. In den Morgenstunden brannte zudem ein Auto in der Calvinstraße. Die Ursachen der Feuer waren zunächst unbekannt.

Zudem brannten aus ungeklärter Ursache in der Nacht im Innenhof eines fünfstöckigen Wohngebäudes in der Kreuzbergstraße in Berlin-Kreuzberg Holzbauteile. Menschen wurde auch hier nicht verletzt.

+++ 2. Juli 2022 +++

Märkisches Viertel: Senioren in Wohnung von vier Tätern überfallen und geschlagen

Vier Täter sollen einen 81 Jahre alten Mann und seine 87 Jahre alte Ehefrau in ihrer Wohnung in Berlin brutal überfallen haben. Ein junges Paar klingelte demnach am Freitagnachmittag an der Tür in der Wohnanlage im Märkischen Viertel in Reinickendorf, dann drängten sich die beiden nach der Schilderung des Seniors nach einer kurzen Frage hinein. Zwei mutmaßliche Komplizen sollen dann gefolgt sein, wie die Polizei am Samstag berichtete.

Das Quartett soll das Paar mit einem Messer bedroht, geschlagen und gefesselt haben. Die Verdächtigen flohen mit dem erbeuteten Geld. Das Ehepaar habe sich selbst befreien können. Die beiden wurden am Kopf und an den Armen verletzt und in der Wohnung medizinisch versorgt.

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Neukölln: Ex-Freundin sticht mit mit Messer auf Mann ein - Verletzter flieht

Rettungskräfte und Polizei auf der Suche nach dem Opfer.
Rettungskräfte und Polizei auf der Suche nach dem Opfer. Pudwell

Ein Streit zwischen einer Frau und ihrem Ex-Partner ist am Freitagabend in Berlin-Neukölln blutig eskaliert. Die Frau stach auf den Mann mit einer Schere ein. Der Mann soll verletzt geflohen sein, als die Polizei und Rettungskräfte am Tatort eintrafen. Zusammen mit der Scherenstecherin suchten diese zunächst ergebnislos die nähere Umgebung ab. Schließlich tauchte der Verletzte nach Mitternacht wieder an dem Meerfamilienhaus in der Aronsstraße auf. Nach der Erstversorgung wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht. Die Frau muss sich wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Gesundbrunnen: Lebloser Fahrradfahrer reanimiert

Polizeikräfte haben am Freitagabend einen gestürzten Radfahrer in Gesundbrunnen reanimiert. Nach Angaben von Zeugen war der 48-Jährige auf der Badstraße plötzlich in Höhe des Hanne-Sobeck-Platzes ohne ersichtlichen Grund gestürzt. Passanten machen die in der Nähe im Einsatz befindlichen Polizisten auf den liegenden Radfahrer aufmerksam. Die Beamten fanden den 48-Jährigen bewusstlos und ohne Vitalfunktionen am Boden liegend vor und begannen sofort mit Reanimationsmaßnahmen, die wenig später durch alarmierte Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr fortgeführt wurden. Der Gestürzte konnte stabilisiert werden und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Polizisten beendeten nach dem Einsatz ihren Dienst.

Berliner Polizei wieder im James-Simon-Park im Einsatz: Zwei Messer-Verletzte

Die Berliner Polizei ist in der Nacht zum Samstag erneut in den James-Simon-Park in Mitte ausgerückt. Dort waren laut Polizei etwa 300 Menschen. Es habe mehrere gefährliche Körperverletzungen gegeben, zwei Menschen seien durch Messerstiche verletzt worden. Gewaltvorfälle hatte es in Berliner Parks schon im vergangenen Sommer mehrfach gegeben, in den vergangenen Wochen war die Polizei ebenfalls im Einsatz. Dabei wurde der James-Simon-Park nahe der Museumsinsel mehrfach geräumt. Die aggressive Stimmung und die Kriminalität in einigen Berliner Parks beschäftigt auch Innensenatorin Iris Spranger (SPD). Sie brachte dabei ein mögliches Alkoholverbot in die Debatte ein.

+++ 1. Juli 2022 +++

Wilmersdorf: Versuchter Mord, Not-OP! 25-Jähriger nach Messerattacke im Maßregelvollzug

Nach einer Messerattacke in Berlin-Wilmersdorf ist der Verdächtige im Maßregelvollzug untergebracht worden. Es liegen Anhaltspunkte dafür vor, dass der 25-Jährige psychisch krank ist, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der Mann soll in der Nacht zum Donnerstag auf einem Gehweg der Berliner Straße einen 27-Jährigen beim Vorbeigehen unvermittelt mit einem Messerstich am Hals verletzt haben. Der Schwerverletzte wurde zunächst vor Ort versorgt und dann in ein Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert wurde. Die Polizei nahm den Verdächtigen fest. Eine Ermittlungsrichterin erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Unterbringungsbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes.

Männer gehen in Spandau mit Messer und Eisenstange aufeinander los

Zwei Männer sind in Berlin-Spandau mit rabiaten Methoden aufeinander losgegangen. Ein 41-Jähriger habe einen 52-Jährigen mit einer Eisenstange attackiert und verletzt, teilte die Polizei am Freitag mit. Der 52-Jährige habe die Reifen seines Kontrahenten zerstochen und versucht, ihn mit einem Messer zu verletzen. Hintergrund des Streits waren laut Polizei ausstehende Zahlungen. Gegen beide Männer wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Kind (5) von Rentner in Prenzlauer Berg angefahren – tot!

Ein Kind, das am Donnerstagnachmittag bei einem Verkehrsunfall in Prenzlauer Berg lebensgefährlich verletzt wurde, ist in einem Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. Laut Polizei wartete der 5-Jährige im Beisein seines Vaters und weiterer Personen auf einer Mittelinsel in Höhe der Gudvanger Straße. Dann soll das Kind plötzlich und ohne auf den Fahrzeugverkehr zu achten, auf die Fahrbahn der Wichertstraße gefahren sein. Ein 79-Jähriger, der zeitgleich mit seinem Fahrzeug von der Stahlheimer Straße kommend in Richtung Dunckerstraße unterwegs war, erfasste das Kind mit seinem Wagen. Der Junge wurde bei dem Zusammenstoß lebensgefährlich verletzt und bis zum Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte erstversorgt. Trotz einer Notoperation erlag das Kind in einem Krankenhaus heute früh seinen Verletzungen.

+++ 30. Juni 2022 +++

Spandau: Mann rammt zwei Polizeiwagen – drei Polizisten verletzt

Ein als Verdächtiger einer Straftat geltender Mann hat in Berlin zwei Polizeiwagen gerammt, um sich einer Kontrolle zu entziehen. Beim Versuch einer Überprüfung habe der mutmaßliche Straftäter am Mittwochabend in Spandau den Rückwärtsgang eingelegt und zwei Polizeiwagen gerammt, teilte die Berliner Polizei am Donnerstag mit. Anschließend sei er geflohen.

Da nur noch ein Einsatzwagen fahrbereit war, konnte nur eine Streife den Mann verfolgen. Dieser habe sein Auto dann abgestellt und sei unerkannt durch einen Park entkommen. Die Polizei beschlagnahmte das Fahrzeug des Manns. Drei Polizisten erlitten durch die Zusammenstöße so schwere Verletzungen, dass sie ihren Dienst beenden und sich ärztlich behandeln lassen mussten.

Biesdorf: Standhafter Geldautomat

Diebe mussten donnerstagfrüh in Biesdorf ohne Beute fliehen, nachdem die Sprengung eines Geldautomaten fehlgeschlagen war. Anwohner in der Oberfeldstraße nahmen kurz nach 3 Uhr einen lauten Knall wahr und beobachteten zwei Täter, die fluchtartig den Vorraum einer dortigen Bankfiliale verließen und auf einem  Motorroller türmten. Alarmierte Polizisten fanden nur noch den beschädigten Geldautomaten vor, dessen Wertschrank der Explosion aber standgehalten hatte.

Marzahn: Straßenbahn rammt Auto – drei Verletzte

Mehrere Verletzte am Mittwochnachmittag bei einem Unfall in Marzahn. Ein Autofahrer war von der Poelchaustraße nach links in die Allee der Kosmonauten abgebogen. Dabei krachte er mit einer Tram der Linie M8 zusammen. Wahrscheinlich hatte der 52 Jahre alte Tram-Fahrer ein Haltsignal überfahren. Durch den Aufprall wurde das Auto mehrere Meter in das Gleisbett geschoben. Der 58-jährige Autofahrer kam mit Verletzungen an Kopf, Armen und Händen in eine Klinik. Zwei 40 und 33 Jahre alte Fahrgäste aus der Bahn wurden leicht verletzt. Spezialkräfte der Verkehrsbetriebe zogen das Auto von den Schienen. Es kam zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Stadtautobahn: Demonstranten blockieren erneut Autobahnausfahrten

Den zweiten Tag in Folge hat die Klimaschutz-Initiative Letzte Generation in Berlin Straßen blockiert. Auf der Berlin Stadtautobahn 100 habe es am Donnerstagmorgen zunächst Beeinträchtigungen an den Ausfahrten Halensee und Sachsendamm gegeben, sagte eine Polizeisprecherin. Mehrere Menschen hätten sich auf der Fahrbahn festgeklebt.

Schon am Vortag hatte es laut Polizei an sechs Orten der A100 Blockaden gegeben, insgesamt seien 43 Menschen daran beteiligt gewesen. Gegen sie werde nun wegen Nötigung ermittelt.

Gesundbrunnen: Verdächtiger Lärm im Lokal – Festnahme

Donnerstagfrüh war ein Einbrecher in Gesundbrunnen bei seiner Unternehmung zu laut und wurde dadurch auf frischer Tat ertappt. Ein Anwohner hatte Krach aus einer bereits geschlossenen Gaststätte in der Uferstraße gehört. Alarmierte Polizisten stellten Einbruchsspuren fest und trafen im Lokal auf den 18-jährigen Einbrecher und nahmen ihn fest. Bei seiner Durchsuchung fand sich geklautes Münzgeld sowie eine Brechstange. Der Mann wurde erkennungsdienstlich behandelt und dann entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

Gebäude an Bobbahn in Berlin-Marzahn abgebrannt

An der Natur-Bobbahn in Berlin-Marzahn ist das Häuschen für den Ticketverkauf in Brand geraten. Menschen wurden in der Nacht nicht verletzt, wie die Feuerwehr mitteilte. Das etwa 100 Quadratmeter große Gebäude im Kienbergpark habe am Donnerstagmorgen komplett in Flammen gestanden. Die Ursache des Feuers war zunächst noch unbekannt. Die Bobbahn könne vorerst nicht genutzt werden, hieß es.

Großbrand in Lagerhalle in Weißensee: Türen und Fenster geschlossen halten

Ein Brand in einer Lagerhalle in Weißensee hat einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Das Feuer sei in der 1200 Quadratmeter großen Halle kurz vor Mitternacht am Mittwoch ausgebrochen, teilte die Feuerwehr mit. In der Halle seien Baustoffe wie Styropor gelagert gewesen. Rund 100 Einsatzkräfte seien vor Ort gewesen und hätten ein Ausbreiten der Flammen auf umliegende Hallen verhindern können. Es habe eine massive Rauch- und Geruchsbelästigung gegeben, weshalb die Feuerwehr die Bevölkerung gewarnt habe. Türen und Fenster sollten geschlossen werden.

Die Nachlöscharbeiten würden noch bis in die frühen Morgenstunden dauern, hieß es. Verletzte habe es keine gegeben. Die Brandursache sowie die Höhe des Sachschadens waren noch nicht bekannt.

+++ 29. Juni 2022 +++

Mann mit Stichverletzung im Krankenhaus – Tatverdächtiger festgenommen

In der Nacht zum Mittwoch konnte die Polizei einen 25-Jährigen festnehmen, der in Wilmersdorf in der Berliner Straße einem 27-jährigen Mann unvermittelt im Vorbeigehen mit einem Messer in den Hals gestochen haben soll. Der schwerverletzte Mann wurde durch Polizisten erstversorgt und kam dann in ein Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. Die Ermittlungen dauern an.

Biesdorf: Autodieb auf frischer Tat erwischt – Festnahme

Mittwochfrüh entdeckte der Besitzer eines Autos in Biesdorf einen ungebetenen Gast in seinem Auto. Gegen halb fünf war der 52-Jährige zusammen mit einem gleichaltrigen Kollegen in der Cecilienstraße unterwegs, als er in seinem dort abgestellten Wagen einen Unbekannten bemerkte. Sie alarmierten die Polizei und hielten den Mann bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte fest. Anschließend klickten bei dem 26-jährigen verhinderten Autodieb die Handschellen.

Dahlem: Verwirrte Radlerin prügelt auf Polizisten ein

Verkehrskontrolle in Dahlem am Dienstagnachmittag. Als eine Radfahrerin die Clayallee bei roter Ampel überfuhr, wurde sie in der Saargemünder Straße von einem Polizisten angehalten. Die 41-Jährige weigerte sich aber sich auszuweisen, wollte auch ihre Personalien nicht angeben, war aggressiv und beleidigte den Polizisten; griff ihn zudem mit Faustschlägen an. Als das nicht funktionierte, holte sie mit ihrem Rucksack aus, traf den Beamten am Kopf. Nunmehr wurde es dem Polizisten zu bunt, er überwältigte die Angreiferin. Die 41-Jährige, welche laut Polizei einen verwirrten Eindruck machte, wurde einem Arzt vorgestellt und entsprechend untergebracht. Der verletzte Beamte war bei der Auseinandersetzung leicht verletzt worden, beendete seinen Dienst.

Köpenick: Mann in seiner Wohnung schwer verletzt aufgefunden – Mordkommission ermittelt

Bluttat in Köpenick, einer Mordkommission ermittelt: Eine 54 Jahre alte Frau hatte am Dienstagnachmittag die Wohnung eines Bekannten in der Oberspreestraße betreten und dabei den 60-Jährigen mit schweren Kopfverletzungen gefunden. Die Rettungskräfte brachten den Mieter in ein Krankenhaus, wo er auf die Intensivstation kam. Es besteht laut Polizei der Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts. Die Ermittlungen dauern an.

Zehlendorf: Verletzte bei Streit in Flüchtlingsunterkunft

Bei einem Streit unter Bewohnern einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Zehlendorf ist ein 26 Jahre alter Mann schwer verletzt worden. Er hatte laut Polizei am Dienstagabend zunächst einen 28 Jahre alten Mann mit einem Feuerlöscher attackiert. Dieser zog ein Messer und stach auf seinen Gegner ein, der dabei Verletzungen an der Schulter, Hand und Brust sowie eine Platzwunde am Kopf erlitt. Er musste in einem Krankenhaus operiert werden. Ein Sicherheitsmitarbeiter wollte schlichten und wurde dabei am Arm verletzt. Der Messerstecher wurde in der Unterkunft im Hohentwielsteig festgenommen.

Steglitz: Verdächtige Geräusche verraten Einbrecher

In der Nacht zum Mittwoch schnappten Polizisten einen mutmaßlichen Einbrecher in Steglitz. Anwohner der Sedanstraße hatten gegen 1.30 Uhr verdächtige Geräusche gehört, bemerkten zudem eine verdächtige Person und alarmierten daraufhin die Polizei. Zwischenzeitlich entdeckte ein 72-jähriger Mieter einer Wohnung im Erdgeschoss, dass bei ihm ein Fenster eingeschlagen wurde. Ins Innere war der Unbekannte jedoch nicht gelangt. Noch in der Nähe konnten Polizisten einen 60-jährigen Verdächtigen festnehmen.

Festgeklebt auf der A100 – Neue Autobahn-Blockaden

Die Klimaschutz-Initiative Letzte Generation hat erneut Straßenblockaden in Berlin gestartet. Wie ein Sprecher der Polizei sagte, war der Verkehr auf der Stadtautobahn A100 am Mittwochmorgen an drei Stellen beeinträchtigt: an der Ausfahrt Beusselstraße, an der Ausfahrt Seestraße sowie zwischen Jakob-Kaiser-Platz und Beusselstraße. Wie schon in der vergangenen Woche, hatten sich die Demonstranten festgeklebt, die Polizei war im Einsatz.

Adlershof: Maskierte Räuber überfallen Tankstelle

Am Dienstagabend haben zwei Männer eine Tankstelle in Adlershof überfallen. Die beiden Maskierten waren gegen 21.35 Uhr an der Tankstelle am Adlergestell aufgetaucht, hatten dort eine 64 Jahre alte Angestellte mit einer Schusswaffe bedroht und Geld gefordert. Dann klauten sie auch noch Zigaretten aus der Auslage. Anschließend flüchteten die Täter mit einem Fahrzeug stadtauswärts. Die Mitarbeiterin der Tankstelle blieb unverletzt. Ein Raubkommissariat ermittelt.

Neukölln: Überfall auf Waschanlage

Noch ein Überfall am Dienstagabend - auf eine Waschanlage in Neukölln: Kurz nach 22 Uhr stürmten zwei Räuber in das Büro der Waschanlage in der Lahnstraße, hielten dem 31-jährigen Angestellten eine Schusswaffe vor und forderten Geld. Der junge Mann blieb unverletzt und rief die Polizei. Die Ermittlungen dauern an.

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