+++ 15. Januar +++

Polizei stellt Corona-Leugner in Kneipe in Kollwitzstraße

Die Polizei ist am Freitagabend zu einem Einsatz ausgerückt, um eine erneute Versammlung von Gegnern der Corona-Gesetze in einer Kneipe in Prenzlauer Berg zu stoppen. 20 bis 30 Personen hätten sich in und vor der Bar Scotch & Sofa versammelt, sagte ein Polizeisprecher. Teilnehmer würden die Corona-Hygiene-Regeln missachten. Nähere Informationen lagen zunächst noch nicht vor.

Bereits am Donnerstagabend wurde dort von der Polizei eine Veranstaltung aufgelöst, die mit einem Livestream im Internet übertragen worden war. Demnach wurden 28 Menschen angetroffen, die meisten hätten weder eine Corona-Schutzmaske getragen noch den vorgeschriebenen Mindestabstand eingehalten. Nach Einschätzung der Polizei stehen mehrere Teilnehmer der «Querdenken»-Bewegung nah.

Private Ansammlungen von so vielen Menschen sind derzeit verboten, außerdem müssen Kneipen geschlossen sein.

Im Kokainrausch: Autofahrer landet in Köpenick im Gleisbett

Ein Autofahrer hat mutmaßlich unter dem Einfluss von Drogen im Berliner Ortsteil Friedrichshagen die Orientierung verloren und ist mit seinem Fahrzeug im Gleisbett einer Straßenbahn gelandet. Wie die Polizei mitteilte, war der 21-Jährige am Donnerstagabend mit einem Ford auf der Bölschestraße in Richtung S-Bahnhof Friedrichshagen unterwegs, als es zu dem Unfall kam.

Der junge Mann wollte nach eigenen Angaben nach rechts auf den Fürstenwalder Damm abbiegen. Dabei habe er jedoch zu früh eingelenkt, woraufhin er von der Straße abkam. Bei der Befragung des 21-Jährigen soll den Polizisten aufgefallen sein, dass er möglichweise Rauschmittel konsumiert hatte. „Ein erster freiwilliger Test in einer nahgelegenen Polizeidienststelle bestätigte den Verdacht auf die Einnahme von Kokain“, erklärte eine Polizeisprecherin. Ein Transportkommando brachte ihn anschließend in ein Polizeigewahrsam, aus dem er nach einer Blutentnahme wieder entlassen wurde.

Der Straßenbahnverkehr der Linie 61 blieb aufgrund der Bergungsarbeiten des Unfallwagens bis 19 Uhr unterbrochen. Der Tatverdächtige muss sich nun wegen des Verdachts des Verkehrsunfalls mit Sachschaden unter dem Einfluss berauschender Mittel verantworten.

Bei Verfolgungsjagd in Charlottenburg: Kokstaxi prallt gegen Ampelmast

Zwei Männer sind in Charlottenburg in einem mutmaßlichen Kokstaxi vor der Polizei geflüchtet. Die Verfolgungsjagd, bei der auch andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr gebracht wurden, endete mit einem Unfall. Einer der verdächtigen Drogendealer konnte überwältigt und festgenommen werden, der andere ist weiterhin flüchtig.

Wie die Polizei mitteilte, hatte eine Zivilstreife der Autobahnpolizei am Donnerstagabend gegen 22 Uhr auf der BAB 100 ein verdächtiges Fahrzeug bemerkt. „Die Kollegen wurden mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit von dem Audi überholt“, erklärte eine Polizeisprecherin der Berliner Zeitung. Die Beamten verfolgten die Raser, die zwischenzeitlich 150 Kilometer pro Stunde fuhren, in Richtung Wedding.

Als der Audi an der Anschlussstelle Beusselstraße an einer roten Ampel stoppte, forderten die Polizisten den Fahrer auf, rechts ran zu fahren. Statt den Anweisungen zu folgen, beschleunigte der Fahrer den Wagen, als die Ampel auf Grün umschaltete. Auf der Flucht vor den Beamten sollen die beiden Verdächtigen laut Polizei mit bis zu 190 Kilometer pro Stunde zurück in Richtung Charlottenburg gerast sein.

Als sie rechts auf die Anschlussstelle Jakob-Kaiser-Platz abbiegen wollten, habe der Fahrer die Kontrolle über den Audi verloren, so die Sprecherin. Der Wagen prallte gegen einen Ampelmast und war nicht mehr fahrtauglich. Während der Fahrer in einer nahe gelegenen Kleingartenanlage entkommen konnte, holten die Beamten den 27-jährigen Beifahrer ein, brachten ihn zu Boden und nahmen ihn fest.

In dem Auto fand die Polizei zwei Messer, ein Handy und Bargeld. An einer nahegelegenen Bushaltestelle hatten die Verdächtigen offenbar versucht, ihre Drogen zu entsorgen. Die Beamte sollen dort eine Tüte mit 50 Verkaufseinheiten Kokain entdeckt haben. Wer der Fahrer des mutmaßlichen Kokstaxis war, sei bisher unklar. „Der Beifahrer schwieg bei dem Thema und machte keine Angaben zu ihm“, sagte die Polizeisprecherin.

Prenzlauer Berg: Polizei löst Querdenker-Treffen auf

Wegen eines Verstoßes gegen Corona-Regeln hat die Polizei eine Versammlung in einer Bar in Prenzlauer Berg aufgelöst. Nach einem Bericht des Tagesspiegels handelte sich um ein Treffen von Anhängern der sogenannten Querdenker-Bewegung. Es sei geplant gewesen, eine Partei zu gründen. Das Treffen wurde demnach per Livestream bei Youtube übertragen worden - auch dann noch, als die Polizei anrückte.

Die Teilnehmenden hätten größtenteils keine Masken getragen und die Abstandsregeln nicht eingehalten, heißt es in dem Bericht. Es sei zu Diskussionen mit den Polizeibeamten gekommen. Aus dem Lagezentrum der Polizei hieß es, die Personalien der Personen im Raum seien festgestellt worden. Etwa 20 Personen hätten sich nicht coronakonform verhalten, sagte ein Sprecher. Wegen des Corona-Lockdowns dürfen derzeit Bars nicht öffnen.

+++ 14. Januar +++

Wegen Waffen! SEK stürmt Wohnung eines Drogendealers in Potsdam

Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) hat in Potsdam die Wohnung eines Drogendealers gestürmt. Wie die Brandenburger Polizei mitteilte, hatten die Einsatzkräfte zusammen mit weiteren Ermittlern bereits am Dienstagmorgen die Zimmer des Tatverdächtigen durchsucht.

„Da der Verdacht bestand, der Beschuldigte könnte auch im Besitz von Waffen sein, wurde das SEK zur Unterstützung hinzugezogen“, erklärte eine Polizeisprecherin. Bei der Razzia fanden die Polizisten unter anderem mehrere 100 Gramm Marihuana, mehrere Gramm Amphetamine, eine Cannabisaufzuchtanlage sowie mehrere Pflanzen und weitere Beweismittel.

Zudem wurden nach Angaben der Sprecherin mehrere Schreckschusspistolen und Langwaffen sichergestellt. Der Beschuldigte wurde noch am gleichen Tag einem Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete.

Polizei jagt Einbrecher – Festnahme

Die Besatzung eines Streifenwagens nahm donnerstagfrüh in Neukölln nach kurzer Flucht einen Verdächtigen fest. Die Einsatzkräfte waren gegen 3.25 Uhr in der Karl-Marx-Straße unterwegs, als plötzlich die akustische und optische Alarmanlage eines Telefongeschäfts auslöste. Gleichzeitig sahen die Einsatzkräfte eine Person wegrennen.

Nach einer kurzen Verfolgung konnten sie den Mann in der Neckarstraße festnehmen. Bei ihm entdeckten sie Einbruchswerkzeug, welches nach ersten Erkenntnissen mit den am Tatort gesicherten Spuren, an dem die Eingangstür aufgehebelt worden war, übereinstimmte. Der 35-Jährige, der in Deutschland über keinen festen Wohnsitz verfügt, wurde der Kriminalpolizei überstellt, die die weiteren Ermittlungen übernommen hat.

+++ 13. Januar +++

Auto überschlägt sich auf spiegelglatter Fahrbahn - Vier Insassen verletzt

 Bei einem Autounfall auf einer glatten Straße sind in Berlin-Kladow zwei junge Männer schwer und zwei weitere leicht verletzt worden. Der 20-jährige Fahrer war in der Nacht auf Mittwoch mit drei weiteren Insassen auf der Uferpromenade in Richtung Ritterfelddamm unterwegs und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug - nach Polizeiangaben vermutlich «auf Grund von Glätte und nicht angepasster Geschwindigkeit».

Das Auto fuhr gegen einen Baum, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Den Angaben zufolge erlitten der Fahrer und sein 19-jähriger Beifahrer leichte Verletzungen im Rumpfbereich, die beiden anderen 19 und 20 Jahre alten Insassen wurden mit schweren Verletzungen an Kopf und Rumpf in ein Krankenhaus gebracht.

Laut Deutschem Wetterdienst besteht in vielen Teilen Berlins und Brandenburgs auch in der Nacht auf Donnerstag wieder Glättegefahr. (dpa)

Lagerhalle in Dreetz in Flammen: Millionenschaden

Beim Brand einer Lagerhalle in Dreetz-Bartschendorf (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) ist ein Sachschaden in Höhe von rund einer Millionen Euro entstanden. Die Lagerhalle eines landwirtschaftlichen Betriebs ging am Dienstagabend aus noch ungeklärter Ursache in Flammen auf, wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch mitteilte. Demnach waren in der Scheune unter anderem 500 Tonnen Heu, Landwirtschaftsmaschinen und mehrere Tausend Liter Kraftstoff gelagert. Die Feuwehr konnte das Niederbrennen der Scheune nicht verhindern. Menschen und Tiere wurden bei dem Feuer nicht verletzt. (dpa)

+++ 12. Januar +++

Lkw streift auf A15 Brückenpfeiler - Fahrer verletzt

Ein Lkw-Unfall mit einem Verletzten auf der Bundesautobahn 15 Richtung Polen hat am Dienstagvormittag zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Nach ersten Ermittlungen der Polizei kam ein Sattelzug zwischen den Abzweigen Cottbus-Süd und Roggosen (Spree-Neiße) von der überfrorenen Fahrspur ab und streifte einen Brückenpfeiler. Der 42-jährige Fahrer wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden, zudem veranlasste die Autobahnmeisterei eine Statik-Prüfung der Brücke.

Wegen der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten wurde die Autobahn zeitweise voll gesperrt, der Verkehr wurde über die Anschlussstelle Cottbus-Süd umgeleitet. Anschließend war wieder eine Spur befahrbar. Zur Gesamtschadenshöhe konnte die Polizei noch keine Angaben machen. (dpa)

Massenkarambolage auf schneeglatter Autobahn 15

Ein Unfall auf winterglatter Straße auf der Bundesautobahn 15 bei Vetschau (Oberspreewald-Lausitz) hat gleich weitere nach sich gezogen. Eine 25-jährige Autofahrerin kam am Dienstag ins Schleudern und stieß gegen die rechte Leitschutzplanke. Sie wurde leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte.

Ein Lastwagen-Fahrer, der dahinter fuhr, konnte auf der überfrorenen Autobahn dem Unfall nicht mehr auszuweichen, kam ebenfalls ins Schleudern und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Durch die Wucht des Einschlages drehte sich der Polizei zufolge der Sattelauflieger und kam quer zur Fahrtrichtung zum Stillstand. Der 28-jährige Fahrer und sein Beifahrer mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

In Folge der Unfälle bildete sich ein Stau, an dessen Ende es zu drei weiteren Unfällen mit Blechschäden kam. Verletzt wurde dabei niemand. Der Verkehr wurde bei Vetschau abgeleitet. Die Ermittlungen der Polizei laufen. (dpa)

Manipuliertes E-Bike-Fahrer kollidiert mit Renault - schwer verletzt

Ein E-Biker-Fahrer ist am Montagnachmittag in Berlin-Mitte schwer verletzt worden, als er mit einem Renault zusammengestoßen war. Laut Polizei wollte der 65-jähriger Renault-Fahrer auf der Prinzenallee rechts auf eine Grundstückseinfahrt fahren. Dabei habe er den in gleicher Richtung auf dem Radweg geradeaus fahrenden 56-jährigen Radfahrer vermutlich übersehen und war mit ihm zusammengestoßen. Der Fahrradfahrer stürzte und zog sich Verletzungen am Kopf und am Rumpf zu. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, in dem er stationär aufgenommen wurde. Der Autofahrer blieb unverletzt. Die unfallaufnehmenden Polizeibeamten stellten an dem Zweirad eine Manipulation fest. Das Fahrrad wurde zwecks Einholung eines technischen Gutachtens sichergestellt. (BK)

Autofahrer kommt von schneeglatter Fahrbahn ab und fährt frontal vor Baum

+++ 11. Januar +++

Fenstersturz in Weißensee: Mordkommission ermittelt

In Weißensee wurde in der Nacht zu Montag auf einem Vordach in der Nüßlerstraße ein Mann mit lebensgefährlichen Verletzungen aufgefunden. „Anwohner fanden den 22-Jährigen gegen 1 Uhr auf einem Dach eines Flachbaus vor einem mehrgeschossigen Wohnhaus“, sagte ein Polizeisprecher der Berliner Zeitung. Bei dem Mann handelt es sich um einen Deutschen.

Er hatte schwere Verletzungen, die laut Polizei „auf einen Sturz aus großer Höhe hindeuten“. Zudem hatte er weitere Verletzungen am Körper, die ihm nach erster Einschätzung der Ermittler „durch eine andere Person gewaltsam zugefügt worden sein könnten.“ Die Ermittlungen dauern an und wurden von der 8. Mordkommission des Landeskriminalamtes übernommen.

Noch am Nachmittag des Montag war ein Fahrzeug der Kriminaltechnik sowie ein weiterer Einsatzwagen vor Ort. Festnahmen habe es zunächst nicht gegeben, so der Polizeisprecher. Zu den möglichen Hintergründen wurden keine Angaben gemacht.

Biesdorf: Betrunkener liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei

Ein betrunkener Mann hat sich am Sonntagabend in Biesdorf eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Wie die Beamten am Montag mitteilten, war der Autofahrer einer Streife in der Straße Alt-Friedrichsfelde durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen. Als die Beamten den 47-Jährigen anhalten wollten, gab dieser Gas, ignorierte Haltsignale, Martinshorn und Blaulicht und raste davon.

Er fuhr in Schlangenlinien, dann über Gehwege, wechselte unkontrolliert Fahrstreifen, fuhr bei Rot über Kreuzungen, streifte ein Polizeieinsatzfahrzeug, fuhr gegen einen Verkehrspfosten und kam schließlich in Höhe Debenzer Straße/Schrodaer Straße zum Stehen.

Ein Atemalkoholtest bei dem 47-Jährigen ergab einen Wert von etwa 2,49 Promille. Der Fahrer konnte nach einer Blutentnahme seinen Weg zu Fuß fortsetzen. Den Führerschein und das Auto ist der Mann nun vorläufig los.

+++ 10. Januar +++

Maskenpflicht-Kontrolle: Berliner Polizisten attackiert

Bei zwei Kontrollen der coronabedingten Maskenpflicht auf dem U-Bahnhof Kottbusser Tor wurden offiziellen Angaben zufolge drei Polizisten verletzt. Zwei der Beamten konnten demnach ihren Dienst danach nicht mehr fortsetzen, der dritte „trat später vom Dienst ab“, hieß es.

Laut Polizei sah eine Streife gegen 22 Uhr einen Mann ohne Mund-Nasen-Bedeckung auf dem Bahnsteig der U8 eine Zigarette rauchen. Als Beamte ihn auf sein Verhalten ansprachen, soll er nach ihnen getreten und geschlagen haben. Er wurde zu Boden gebracht und gefesselt. Neben den Polizisten wurde auch der 26-jährige Tatverdächtige verletzt und durch einen Rettungswagen vor Ort behandelt.

Im zweiten Fall teilten BVG-Sicherheitsmitarbeiter einer Streife gegen 23 Uhr mit, dass sich auf dem Zwischendeck des U-Bahnhofs ein Mann ohne Mund-Nasen-Bedeckung aufhalte. Dieser weigere sich, die Haltestelle zu verlassen. Die beiden Beamten wollten den 37-Jährigen überprüfen, er machte aber keine Angaben zu seiner Person, wie es hieß.

Bei einer angekündigten Durchsuchung mit dem Ziel, Ausweisdokumente zu finden, soll der Mann dann unvermittelt einem Polizisten mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Auch er wurde den Angaben zufolge überwältigt und gefesselt. Der Beamte erlitt durch den Schlag eine Augenverletzung, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden musste.

Berlin: Mehrere Autos bei Bränden beschädigt

In der Hauptstadt haben am Wochenende erneut mehrere Autos gebrannt. In Lankwitz bemerkten Anwohner am Sonnabend Flammen an zwei geparkten Autos und löschten sie zusammen mit einem Passanten, so die Polizei. Ein Wagen sei im vorderen Bereich stark beschädigt worden, ein anderer an einem der hinteren Reifen. In Lichterfelde entdeckte die Feuerwehr ebenfalls ein brennendes Auto und löschte es. Das Fahrzeug wurde stark beschädigt, hieß es.

In der Nacht auf Sonntag bemerkte offiziellen Angaben zufolge außerdem ein Anwohner in Prenzlauer Berg einen brennenden Wagen, der ebenfalls von der Feuerwehr gelöscht wurde. Auch dieses Fahrzeug sei stark beschädigt worden, ein dahinter stehender Wagen und ein Lastenfahrrad hätten ebenfalls Schaden genommen.

In allen Fällen ermittelt ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts wegen des Verdachts auf Brandstiftung. In Berlin werden vor allem nachts immer wieder Autos angezündet. In der Nacht auf Sonnabend beispielsweise brannten in Mitte und Lichtenberg mehrere Wagen.

Wunderkerze angezündet – Explosion in Wohnung

Eine Frau hat in Potsdam mit dem Entzünden einer Wunderkerze eine Kettenreaktion ausgelöst: Wie die Polizei mitteilte, hatte die 52-Jährige mit den Funken den Weihnachtsbaum in Brand gesteckt. Die Flammen griffen wiederum auf einen mit Helium gefüllten Dekoluftballon über. Durch die Gase in dem Ballon sei es zu einer Explosion gekommen, bei die Druckwelle die Scheibe der Balkontür zerstörte, hieß es weiter.

„Die Wohnungsmieterin und ihr Lebensgefährte konnten den Brand bis zum Eintreffen der Feuerwehr glücklicherweise selbst bekämpfen“, erklärte eine Polizeisprecherin. Der 56-Jährige musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Potsdamer Krankenhaus eingeliefert werden. Durch das Feuer und die entstandenen Rußschäden sei die Wohnung nicht mehr bewohnbar, so die Sprecherin. Der Brandort wurde versiegelt und an die Kriminalpolizei übergeben.

Corona-Verstoß: Polizei schließt Shishabar

Die Polizei hat am Sonnabendabend einen Verstoß gegen die Corona-Auflagen in einer Tempelhofer Shishabar aufgedeckt. Gegen 21 Uhr hielten sich demnach mehrere Personen in dem Lokal auf, von außen soll es darin dunkel gewesen sein. Zunächst klopften Beamte an die Tür, versuchten es Zeugen vor Ort zufolge dann - weil sie abgeschlossen war - über einen Seiteneingang, hieß es nach ersten Informationen. Auch die Feuerwehr soll gerufen worden sein.

Als die Beamten in der Folge in die Bar hineinkamen, trafen sie den Angaben zufolge auf rund 25 bis 30 junge Männer, die Shisha rauchten. Die Polizei stellte darüber hinaus laut Informationen vor Ort zwei große Spielautomaten sicher. Anschließend wurde das Lokal demnach geschlossen und versiegelt.

+++ 9. Januar +++

Kreuzberg: 22-Jähriger mit Messer an Ohr und Rücken verletzt

Ein junger Mann soll nach ersten Erkenntnissen der Polizei an einem Imbiss in Kreuzberg geschlagen und mit einem Messer am Ohr und am Rücken verletzt worden sein. Die Polizei verdächtigt einen 24-Jährigen, den Einsatzkräfte am Freitagnachmittag festnahmen, wie die Behörde am Sonnabend mitteilte. Demnach kam der verletzte 22-Jährige ins Krankenhaus, konnte dieses aber bereits wieder verlassen.

Die beiden Männer sollen sich an einem Imbiss zunächst geschlagen haben. Der Grund dafür ist laut Polizei noch unklar. Der 24-Jährige habe ein Messer eingesetzt, auch als der jüngere Mann bereits zu Boden gegangen sei. Der Tatverdächtige sei vom Tatort geflüchtet, aber kurz darauf gefasst worden.

Moabit: Auto erfasst Radfahrer - Mann schwer verletzt

Ein Radfahrer ist bei einem Verkehrsunfall in Moabit schwer am Kopf verletzt worden. Laut Polizei erfasste ein Auto beim Abbiegen den 78-jährigen Mann, der in der Folge in ein Krankenhaus kam. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt.

„Für die Unfallaufnahme war der Ereignisort rund vier Stunden voll gesperrt“, teilte die Polizei weiter mit. Die weiteren Ermittlungen führe ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte.

Polizei ermittelt: Autos brennen in Mitte und Lichtenberg

Die Brandserie geht weiter: Erneut haben in der Nacht auf Samstag mehrere Autos in Berlin gebrannt. Die Polizei vermutet Brandstiftung, wie ein Sprecher am Samstag angab. Im Ortsteil Gesundbrunnen (Mitte) brannten demnach drei Fahrzeuge komplett aus. Zwei weitere wurden durch die Flammen stark beschädigt.

In Alt-Hohenschönhausen (Lichtenberg) habe ein Wagen bereits am Freitagabend in Flammen gestanden. Hier hätten Zeugen zwei Menschen gesehen, die vom brennenden Auto davon gerannt seien. Verletzte gab es den Angaben nach nicht, die Feuerwehr löschte die Brände. Die Brandexperten vom Landeskriminalamt ermitteln. Immer wieder brennen in Berlin vor allem nachts Autos. Häufig handelt es sich dabei um Brandstiftung.

+++ 8. Januar +++

Beim Abendspaziergang ohne Anlass mit Messer attackiert

Ein Unbekannter hat am Donnerstagabend einen Spaziergänger in Französisch Buchholz (Pankow) mit einem Messer an der Lende verletzt. Der 20-Jährige kam zur stationären Behandlung in eine Klinik, in welcher seine Verletzung operativ versorgt wird. Lebensgefahr besteht laut Polizei nicht. Der junge Mann war auf einem unbeleuchteten Verbindungsweg am Steinsperlingweg unterwegs, als ihm eine dunkle Gestalt entgegenkam und wortlos mit dem Messer zustach. Anschließend entschwand der Angreifer unerkannt in der Dunkelheit. Ein 70-jähriger Passant hörte die Hilferufe des Verletzten, eilte zu ihm und alarmierte Polizei und den Rettungsdienst.

Die Hintergründe der Tat sind derzeit völlig unklar. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung sowie die Suche nach dem Täter dauern an. (BK)

Polizei: Wolf auf Autobahn 10 nahe Wolfslake überfahren

Nordwestlich von Berlin ist auf der Autobahn 10 ein Wolf angefahren und getötet worden. Wie eine Polizeisprecherin in Neuruppin am Freitag sagte, wurde das Raubtier am Donnerstag von einem Kleintransporter erfasst. Der Unfall ereignete sich zwischen Wolfslake (Oberhavel) und Falkensee (Havelland). Der Transporter konnte weiterfahren. Das Landesumweltamt ließ den Kadaver beseitigen. Zuletzt war im November auf der Autobahn 24 Berlin-Hamburg bei Heiligengrabe im Norden ein Wolf bei einem Unfall getötet worden. (dpa)

+++ 7. Januar +++

Nach dem Tod einer 93-Jährigen - Ehemann (83) in U-Haft

Nach dem gewaltsamen Tod einer 93-Jährigen in Berlin-Neukölln ist Haftbefehl gegen ihren Ehemann erlassen worden. Der 83-Jährige sei dringend tatverdächtig, die Frau getötet zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstagabend mit. Ihm werde Mord aus Heimtücke zur Last gelegt. Der Senior sitze nun in Untersuchungshaft.

Der Verdächtige hatte am Mittwoch selbst die Polizei über den Tod der Frau in der gemeinsamen Wohnung informiert. Die Polizei ging nach eigenen Angaben gleich von einem Gewaltverbrechen aus. Dies habe sich aus der Situation ergeben, in der die Leiche in der Wohnung in der Mahlower Straße entdeckt worden sei. (dpa)

Charlottenburg: Zwei Schwerverletzte nach Brand

Bei einem Wohnungsbrand im Norden von Charlottenburg sind zwei Menschen schwer verletzt worden. Mehrere Anrufer riefen offiziellen Angaben zufolge gegen 23 Uhr die Feuerwehr, nachdem sie das in einem Mehrfamilienhaus ausgebrochene Feuer bemerkt hatten.

Die Einsatzkräfte konnten eine lebensgefährlich verletzte 65-jährige Frau aus ihrer Wohnung retten und den Brand löschen. Neben der Mieterin musste auch ein 56-jähriger Nachbar, der eine Rauchvergiftung erlitten hatte, ins Krankenhaus.

Eine leicht verletzte 59-jährige Frau konnte nach medizinischer Versorgung vor Ort dort bleiben. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernahm die weiteren Ermittlungen.

Unbekannte schlagen, treten und besprühen Mann mit Reizgas

Mehrere Unbekannte haben einen Mann in Berlin-Kreuzberg geschlagen, getreten und mit Reizgas angesprüht. Sanitäter versorgten den 40-Jährigen am Mittwochabend vor Ort, nachdem die Angreifer geflüchtet waren, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Demnach sollen die Unbekannten dem Mann in der Skalitzer Straße Drogen angeboten, Geld gefordert und ihn angegriffen haben. Der Mann sei geflohen und dabei von weiteren Männern attackiert worden. In der Reichenberger Straße sei er gestürzt. Am Boden liegend sei er getreten und im Gesicht besprüht worden. Polizisten fanden ein Reizstoffsprühgerät am Tatort. Die Ermittlungen laufen. (dpa)

Tote Frau in Neukölln entdeckt: Polizei nimmt Ehemann fest

In Berlin-Neukölln ist am Mittwochmittag die Leiche einer Frau entdeckt wurden. Bei der Toten handelt es sich um eine 93-Jährige, die in einer Wohnung in der Mahlower Straße gefunden wurde, wie die Polizei mitteilte. Der 83-jährige Ehemann hatte die Polizei gerufen.

Die Ermittler gehen derzeit von einem Gewaltverbrechen aus. Der Ehemann der Toten wurde festgenommen. Eine Mordkommission ermittelt. Nähere Angaben zur Tat machte die Polizei zunächst nicht.

Ein Schwerverletzter bei Wohnungsbrand in Charlottenburg

In Charlottenburg hat es in der Nacht zu Donnerstag in der Wohnung eines sechsgeschossigen Wohnhauses gebrannt. Wie die Feuerwehr am Donnerstagmorgen mitteilte, kam es am Heilmannring in einem Wohnzimmer im ersten Obergeschoss zum Vollbrand. Ein 56 Jahre alter Mensch sei schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht worden, hieß es. Ein weiterer sei leicht verletzt worden. Nähere Details gab es zunächst nicht. (dpa)

Brand in einem Abstellraum in Weißensee

In Weißensee hat es in der Nacht zu Donnerstag im Abstellraum eines achtgeschossigen Wohnhauses gebrannt. Wie die Feuerwehr am Morgen mitteilte, wurden 50 Menschen über eine Steckleiter vor dem Brand im Erdgeschoss des Hauses in der Nüßlerstraße in Sicherheit gebracht. Eine Person sei verletzt worden, hieß es. Details dazu gab es zunächst nicht. (dpa)

+++ 6. Januar +++

Radfahrer von LKW erfasst - tot!

Ein 65-jährige Radfahrer, der am 16. Dezember 2020 in Lichtenrade von einem LKW erfasst wurde, ist am vergangenen Montag in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen. Ein 50-Jähriger Lkw-Fahrer hatte den Radler beim Rechtsabbiegen von der Golzstraße in den Kirchhainer Damm erfasst. Dieser wollte die Kreuzung von der Golzstraße in Richtung Am Domstift überqueren. Nach Angaben von Zeugen wurde der 65-Jährige von dem Fahrzeug mehrere Meter mitgeschleift. (BK)

A11 - Gesuchter Straftäter zu Fuß auf Autobahn unterwegs

Die Bundespolizei hat auf der A11 einen gesuchten Straftäter angetroffen, der zu Fuß in Richtung Berlin unterwegs war. Weil sich der 28-jährige Pole nicht ausweisen und auch keine Angaben zu seinem genauen Ziel machen wollte, durchsuchten ihn Beamte nach Ausweispapieren, so die Bundespolizeiinspektion Pasewalk.

Dabei fanden sie einen in seine Jacke eingenähten Beutel mit weißem Pulver. In der zuständigen Dienststelle wurde zudem festgestellt, dass gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin wegen Diebstahls vorlag. Da er zu einer zehnmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt worden war, wurde der Mann in die Justizvollzugsanstalt (JVA) Stralsund gebracht.

Eine Zollstreife stellte beim Test des Pulvers fest, dass es sich um 471 Gramm Amphetamine mit einem Marktwert von circa 5600 Euro handelte. Aus diesem Grund werde dem 28-Jährigen auch eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zugestellt, so die Bundespolizei. (okb)

Unbekannter wirft in Berlin offenbar Böller durch offenes Fenster in Wohnung

Ein Unbekannter soll in Berlin einen Böller durch ein geöffnetes Fenster in eine Wohnung geworfen haben. Der 28-jährige Bewohner habe in der Nacht zum Mittwoch in seiner Erdgeschosswohnung im Stadtteil Lichtenberg mit dem Rücken zum Fenster gesessen, als er plötzlich einen sehr lauten Knall gehört habe, teilte die Polizei mit. Die Wohnung sei zudem völlig verraucht gewesen.

Der 28-Jährige klagte demnach anschließend zwar über Pfeifgeräusche in den Ohren, verzichtete aber auf eine ärztliche Untersuchung. Durch die Explosion wurde eine Heizung aus ihrer Verankerung gedrückt. In der Wohnung wurden Reste von explodierter Pyrotechnik gefunden. Das Landeskriminalamt ermittelt wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion. (AFP)

Wohnungsbrand in Mariendorf - Feuerwehrler retten Bewohner und Hund

Die Feuerwehr hat acht Bewohner und einen Hund aus einem brennenden Gebäude in Berlin-Mariendorf in Sicherheit gebracht. Das Feuer war am Mittwochmorgen in einer Wohnung in dem dreigeschossigen Haus ausgebrochen, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Zur Brandursache machte er zunächst keine Angaben. Zwischenzeitlich war die Feuerwehr mit fast 70 Kräften im Einsatz. Die Flammen waren nach kurzer Zeit gelöscht, die Bewohner wurden von Sanitätern untersucht. Schwer verletzt wurde niemand. Details waren zunächst nicht bekannt. (dpa)

Nach Brand: U9-Verkehr weiter unterbrochen

Nach dem Brand im U-Bahnhof Schloßstraße in Steglitz ist der Bahnverkehr auf der Linie U9 weiter unterbrochen. Die Unterbrechung zwischen den Stationen U Walther-Schreiber-Platz und S+U Rathaus Steglitz soll voraussichtlich noch bis Montag, den 11. Januar, dauern. Das teilte die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) mit. Zur Umfahrung können Fahrgäste ersatzweise die Buslinien M48, M85 und 186 sowie die S1 nutzen, hieß es.

Am Samstagnachmittag war ein Feuer in einem Technikraum in der Zwischenebene des Bahnhofs ausgebrochen. Offiziellen Angabe zufolge waren 110 Einsatzkräfte und mehrere Feuerwehr-Fahrzeuge vor Ort. Es wurde niemand verletzt. Das Feuer hatte aber Signalkabel beschädigt, die ausgetauscht und anschließend getestet werden müssen. (okb/dpa)

+++ 5. Januar +++

Mann flüchtet vor Polizeikontrolle und springt in Hafenbecken

Um einer Verkehrskontrolle zu entkommen, ist ein 32-Jähriger in Wittenberge (Kreis Prignitz) ins Hafenbecken gesprungen. Wie die Polizei in Neuruppin am Dienstag mitteilte, hatte der Mann am Montagabend mit dem Auto bei seiner Flucht zunächst eine rote Ampel überfahren und war gegen ein anderes Fahrzeug gestoßen. Als er später von Beamten auf dem Elbdeich gesichtet wurde, erhöhte er wieder die Geschwindigkeit und schaltete dabei das Licht am Wagen aus. Er kam erst zum Stehen, nachdem er die linke Seite eines quer auf der Straße stehenden Polizeiautos gerammt hatte.

Der Mann versuchte, die Flucht zu Fuß fortzusetzen und sprang dabei in das Hafenbecken. Er stand unter Drogen, wie ein Schnelltest nach der Festnahme ergab. In seinem Auto wurden Tütchen mit Cannabis gefunden. Er wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Ein Hund, der sich im Kofferraum befand, wurde der Tierauffangstation übergeben. Die beiden kollidierten Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. (dpa)

Spandau: Mann mit weißem Pulver im Gesicht öffnet Polizisten die Tür

Ein Gast einer Spandauer Wohnung hat Polizisten nach einer Ruhestörung wegen zu lauter Musik die Tür mit weißem Pulver im Gesicht geöffnet. Die überraschten Beamten gingen der Sache nach und entdeckten daraufhin drogenähnliche Substanzen. Wie die Polizei mitteilte, kam es in der Nacht zu Dienstag im Ortsteil Falkenhagener Feld zu dem kuriosen Einsatz.

Demnach waren Einsatzkräfte um 1.15 Uhr wegen Lärms zu einem Haus Am Bogen alarmiert worden, wo sie eine Anzeige aufnahmen. Weil sich die Geräuschkulisse in dem Gebäude jedoch nicht beruhigte, mussten sie 45 Minuten später erneut ausrücken. Im Gespräch mit dem mutmaßlichen Störenfried sollen die Beamten dann Rückstände eines weißen Pulvers entdeckt haben.

Polizisten durchsuchten daraufhin die Partywohnung und kurz darauf die Wohnadresse des mutmaßlichen Drogenkonsumenten. Dabei fanden die Beamten nach Angaben der Polizei „weitere betäubungsmittelsuspekte Substanzen“, die beschlagnahmt wurden. Sie werden derzeit kriminaltechnisch untersucht, hieß es. Auch die Musikanlage wurde zur Sicherheit mitgenommen, so die Polizei.

Bei seiner Festnahme habe der 37-jährige Tatverdächtige Widerstand geleistet und die Einsatzkräfte beleidigt. Er kam für eine Blutentnahme in ein Gewahrsam. Anschließend wurde er dem Landeskriminalamt überstellt. Gegen ihn wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Die Zahl der Rauschgiftdelikte in Deutschland war im vergangenen Jahr zum neunten Mal in Folge gestiegen. Besonders auffällig waren nach Informationen des Bundeskriminalamtes die Delikte im Zusammenhang mit Kokain: diese haben um ganze 12,2 Prozent zugenommen, hieß es. „Wir stellen fest, dass Kokain keine Elitedroge mehr ist“, konstatierte Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamts. Kokain sei mittlerweile überall verfügbar, es komme zu einem großen Teil über den Seeweg nach Deutschland.

Auto schleudert auf der A10 in Leitplanke - Fahrer verschwunden

Ein ungeklärter Unfall auf der Autobahn A10 im Bereich der Raststätte Michendorf hat eine großangelegte Suchaktion der Polizei ausgelöst. Mehrere Zeugen hätten in der Nacht zu Dienstag gemeldet, dass ein Unfallauto an der Abfahrt zum Rastplatz auf einer Leitplanke liegen geblieben sei, berichtete die Polizeidirektion West. Die Beamten der Autobahnpolizei fanden am Unfallort keinen Fahrer oder Fahrerin.

Eine großangelegte Suche in der Umgebung mit einem Fährtenhund führte nicht zum Erfolg. Auch Ermittlungen über Halterin des Autos im Landkreis-Potsdam-Mittelmark hätten zunächst zu keinem Ergebnis geführt. Es gebe jedoch keine Hinweise auf einen Diebstahl des Fahrzeugs, so die Polizei. Daher wurde eine Anzeige wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen. Das Fahrzeug wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen. Die Polizei schätzte den Sachschaden auf mehrere zehntausend Euro. (dpa)

Mieter antisemitisch beleidigt und mit Messer attackiert

Gleich drei Mal hintereinander musste die Polizei in Berlin-Steglitz am Montagabend wegen eines eskalierenden Streits zwischen zwei Männern ausrücken. Ein 28-Jähriger soll einem 33-jährigen Mieter einer Wohnung in der Birkbuschstraße antisemitisch beleidigt und sich anschließend entfernt haben. Kurze Zeit später kehrte der alkoholisierte Tatverdächtige, der eine Nachbarin besuchen wollte, zurück. Polizistinnen und Polizisten überprüften ihn vor dem Haus. Bei einer Atemalkoholmessung kam ein Wert von rund 2,2 Promille heraus. Einem erteilten Platzverweis kam der Mann nicht nach, kehrte kurz darauf erneut zurück und attackierte nun den 28-Jährigen mit einem langen Messer. Hierbei soll er dem Mann mit der stumpfen Seite auf den Handrücken geschlagen haben. Der Angegriffene wehrte sich wiederum mit einem Pfefferspray und sprühte dem Tatverdächtigen Reizgas ins Gesicht. Dieser ließ daraufhin das Messer fallen und flüchtete Richtung Sedanstraße. Erneut zum Tatort gerufene Polizeikräfte nahmen den Flüchtenden noch in der Sedanstraße fest. Dort mussten die Einsatzkräfte den um sich schlagenden und tretenden Mann überwältigen und fesseln. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung kam der Mann wieder auf freien Fuß. Wegen Verdachts der antisemitischen Beleidigung, gefährlichen Körperverletzung und des tätlichen Angriffs auf die Einsatzkräfte muss sich der 28-Jährige nun verantworten. (BK)

Roller in Brand gesetzt

Unbekannte haben haben am Montagabend einen Motorroller in Hakenfelde in Brand gesetzt. Eine Streife traf in der Eiswerderstraße auf eine Piaggio, die vollständig in Flammen stand. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten das Feuer. Menschen wurden nicht verletzt. Es wurde ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Brandstiftung eingeleitet. (BK)

Trickdieb bestiehlt Seniorinnen beim Geldwechseln

Polizeikräfte in Zivil haben am Montagnachmittag einen polizeibekannten, mutmaßlichen Trickdieb in Haselhorst festgenommen. Auf einem Parkplatz sprach der 51-Jährige vor den Augen der Polizei ältere Kundinnen und Kunden unter dem Vorwand an, Geld zu wechseln. Mehrere Personen gingen darauf nicht ein. Bei einem 70-Jährigen gelang es dem Tatverdächtigen, unbemerkt zwei 50 Euro-Banknoten aus dem Portemonnaie seines Opfers zu entwenden. Kurz darauf klickten bei dem 51-jährigen Dieb die Handfesseln. Bei ihm wurden rund 1.300 Euro als mutmaßliches Diebesgut beschlagnahmt. (BK)

S-Bahn-Chaos nach Signalstörung in Gesundbrunnen

Fahrgäste der Berliner S-Bahn mussten am Dienstagmorgen mehr Zeit einplanen: Nach einer Signalstörung im Bereich Gesundbrunnen kam es in Fahrtrichtung Bornholmer Straße noch zu Verspätungen und zu Zugausfällen, teilte die S-Bahn mit. Betroffen von den Einschränkungen waren die Linien S25, S1, S2 und S26. Inzwischen ist die Störung behoben, twitterte die S-Bahn am Morgen. (BK)

+++ 4. Januar +++

Schlechtes Versteck: Polizei Berlin überführt Drogendealer

Im Weddinger Ortsteil Gesundbrunnen hat sich ein Mann derart verdächtig verhalten, dass Polizisten ihn als mutmaßlichen Drogendealer überführten. So soll sich der 40-Jährige nach Angaben der Polizei in der Nacht zu Montag ziemlich auffällig zwischen zwei geparkten Fahrzeugen abgeduckt haben. Als die Beamten sich näherten, um der Sache nachzugehen, habe er versucht zu fliehen. Nach kurzer Verfolgung nahmen die Einsatzkräfte den Mann schließlich fest.

Bei seiner Festnahme soll er einen Fahrzeugschlüssel in der Hand gehalten und aufgeregt auf einen geparkten Peugeot gezeigt haben, der angeblich ihm gehöre. Der nicht verschlossene Wagen sei dann von den Polizisten geöffnet worden, woraufhin ihnen ein starker Cannabisgeruch entgegenströmte. Als die Beamten den Verdächtigen durchsuchten, fanden sie Betäubungsmittel und Bargeld.

In dem Fahrzeug fanden sie weitere Drogen und einen Holzknüppel. Die Drogen, das Geld, der Knüppel sowie der Peugeot wurden beschlagnahmt. Gegen den 40-Jährigen wird nun wegen des Verdachtes des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln ermittelt.

Marzahn: Feuerwehr und Patient mit Böllern beworfen

Einsatzkräfte der Feuerwehr sind während eines Rettungseinsatzes in Marzahn angegriffen und dabei mit Böllern beworfen worden. Das teilt die Freiwillige Feuerwehr Berlin-Marzahn mit. Nach Angaben der Helfer passierte der Vorfall in der Silvesternacht.

Gegen 23 Uhr seien die Kameraden zu einer Reanimation unterwegs gewesen. Sie hätten Kollegen eines Rettungswagens und eines Notarzteinsatfahrzeuges dabei unterstützt, den „erfolgreich reanimierten Patienten zum Rettungswagen zu transportieren“. Auf dem Weg „mit dem Patienten zum Rettungswagen“ seien sie dann „von oben aus einer Wohnung mit Böllern beworfen“ worden. Glücklicherweise seien weder die Einsatzkräfte noch der Patient verletzt worden.

Nicht der einzige Angriff auf Retter zu Silvester. „Insgesamt wurden 5 Übergriffe, davon 4 unter Einsatz von Pyrotechnik, über das interne Meldesystem dokumentiert“, teilte die Feuerwehr mit. Zu den Übergriffen sagte Landesbranddirektor Karsten Homrighausen: „Wer seinen Dienst in das Wohl der Allgemeinheit stellt und Menschen in Not zu Hilfe eilt, den beschießt man nicht mit Böllern. Dieses Verhalten ist nicht zu rechtfertigen.“

In der rbb-Abendschau hatte der Chef der Berliner Feuerwehr zudem das Ausmaß der Gewalt gegen Polizisten und Feuerwehrleute in der Silvesternacht beklagt. „Was ich dort beobachte, das entsetzt mich auch“, sagte Karsten Homrighausen. Und weiter: „Dass die Schwere dieser Angriffe immer weiter zunimmt, dass wir jetzt mit Schreckschusspistolen bedroht werden und auch teilweise beschossen werden.“

Benjamin Jendro, Sprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP) sagte dazu, es gebe eine neue Dimension, „was die Schwelle der Gewalt angeht“. „Fahrer von Rettungswagen werden angegriffen und denen hält man dann eine Schreckschusspistole vor“. Auch Raketen würden auf Rettungswagen abgefeuert. Das sei eine „enorme Bedrohungssituation“.

+++ 3. Januar +++

Lankwitz: Mann bei Böllerunfall erheblich verletzt

Ein Mann in Steglitz-Zehlendorf ist nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr beim unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerk erheblich verletzt worden. Das Unglück ereignet sich am Samstagabend gegen 21.45 Uhr in einer Wohnung im Ortsteil Lankwitz. Das teilte die Feuerwehr auf Twitter mit. Demnach soll ein Polenböller in der Wohnung des Mannes explodiert sein und ihn verletzt haben. Er musste ins Krankenhaus gefahren werden, wie ein Sprecher am Morgen dem KURIER sagte.

Friedrichshain: Person von Straßenbahn erfasst

Eine Person ist am Samstagabend von einer Straßenbahn auf der Petersburger Straße erfasst worden. Der Unfall ereignete sich kurz hinter dem Bersarinplatz.. Wie ein Sprecher der Berliner Feuerwehr mitteilte, lief sie gegen die fahrende Straßenbahn Aufgrund ihrer Verletzungen wurde die Person ins Krankenhaus gebracht.

Mehr gaben Polizei und Feuerwehr am Sonntagmorgen noch nicht bekannt.

+++ 2. Januar +++

Autobrände am Freitagabend in Reinickendorf und Mitte

Mehrere Autos haben am Freitagabend in Reinickendorf und Moabit gebrannt. In einem Fall haben Augenzeugen sogar die mutmaßlichen Brandstifter gesehen, wie die Polizei mitteilt. Im Märkischen Viertel in Reinickendorf bemerkten Zeigen gegen 20.10 Uhr zwei Personen im Senftenberger Ring auf einem Parkplatz. Die mutmaßlichen Täter warfen einen Gegenstand in einen geparkten Geländewagen. Im Inneren des Wagens brach daraufhin Feuer aus.

Anschließend flüchteten die unbekannten Täter. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten die Flammen, die auf dem Parkplatz mittlerweile zwei weiteren Fahrzeugen, einem Ford und einem Dacia, Schaden zugefügt hatten. Der angezündete Dodge brannte vollständig aus.

In Moabit sah eine Passantin gegen 20.45 Uhr in der Berlichingenstraße Feuer an einem geparkten Mercedes und rief sofort die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte löschten den Brand, der den Innenraum des Fahrzeuges zerstörte. Ebenfalls beschädigt wurden die jeweils links und rechts daneben geparkten Fahrzeuge, ein Seat und ein Smart.

Die Täter konnten von der Polizei noch nicht ermittelt werden.

+++ 1. Januar +++ 

Hellersdorf: Mann bedroht Polizisten mit Schusswaffe

Ein 29-jähriger Mann hat in der Silvesternacht in Hellersdorf Polizeibeamte mit einer Schusswaffe bedroht. Nach ersten Erkenntnissen gab der Mann dabei auch einen Schuss in die Luft ab. Er wurde vorläufig festgenommen, ist aber inzwischen wieder auf freiem Fuß.

Passanten hatten die Polizei alarmiert, weil eine Personengruppe gegen 0.30 Uhr in der Alten Hellersdorfer Straße zusammenstand und Feuerwerk zündete. Dadurch hätten sich die Zeugen bedroht gefühlt.

Die herbeigerufenen Polizeibeamten entdeckten im Kreuzungsbereich Alte Hellersdorfer Straße/Gothaer Straße/Neuruppiner Straße die fraglichen Personen und nahmen die Verfolgung auf. Hierbei soll der 29-Jährige die Schusswaffe in der Hand gehalten und sie bedrohlich in Richtung der Einsatzkräfte gehalten haben. Die Beamten zogen ihre Dienstwaffen und forderten den Mann auf, stehen zu bleiben und die Waffe aus den Händen zu legen. Daraufhin gab der Mann mit ausgestrecktem Arm einen Schuss in die Luft ab, ließ die Pistole fallen und kniete sich anschließend auf den Gehweg.

Die Einsatzkräfte durchsuchten den 29-Jährigen, der sich jedoch wehrte und einem Polizisten gegen das Schienbein trat. Letztlich wurde er gefesselt und zu einer Polizeidienststelle gebracht, wo eine Blutentnahme erfolgte und seine Personalien aufgenommen wurden. Anschließend kam der Mann wieder auf freien Fuß. Er muss sich nun wegen des tätlichen Angriffs auf die Beamten und wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Prenzlauer Berg: Zimmerdecke stürzt ein, Bauaufsicht vor Ort

Im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg ist am frühen Freitagmorgen eine Zimmerdecke eingestürzt. Am Ort des Geschehens in der Stargarder Straße waren zunächst 20 Kräfte im Einsatz, wie die Berliner Feuerwehr auf Twitter mitteilte.

Eine Anwohnerin, die den Tweet der Feuerwehr teilte, schrieb ebenfalls bei Twitter: „Es hat mit Silvester nix zu tun, hätte vermutlich jederzeit passieren können. Zum Glück ist es nur die Verkleidung, die Balken sind okay.“

Es sei niemand verletzt worden, hieß es auch von der Feuerwehr. Um zu überprüfen, ob das Gebäude einsturzgefährdet sei, forderte die Feuerwehr aber zusätzlich die Bauaufsicht an.

+++ 31. Dezember +++

Park Babelsberg: Unbekannte beschädigen Eingänge

Unbekannte haben die Eingänge zum Park Potsdam-Babelsberg beschädigt. Drei Eingänge seien nicht mehr zugänglich, teilte die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg am Donnerstag mit. Die Tat müsse sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zugetragen haben.

Die Täter verklebten die Zylinderschlösser an den Toranlagen, die sich damit nicht mehr öffnen lassen. Der Schaden kann nach den Angaben erst am 4. Januar behoben werden. Spaziergänger sollen bis dahin die anderen Parkeingänge nutzen.

Neuköllner bedroht Ex-Freundin mit Pistole: SEK stürmt Wohnung

Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) hat in Neukölln eine Wohnung gestürmt, nachdem ein Mann seine ehemalige Lebensgefährtin mit einer Schusswaffe bedroht hatte. Wie die Polizei mitteilt, soll sich der Vorfall am frühen Mittwochabend in einem Mehrfamilienhaus in der Fritz-Reuter-Allee zugetragen haben.

Der 35-jährige Tatverdächtige habe seine 33-jährige Ex-Freundin mit einer Pistole bedroht, so die Polizei. Der Frau sei es trotz der gefährlichen Situation gelungen, unverletzt aus der Wohnung zu flüchten und die Polizei zu alarmieren. SEK-Beamte überwältigten kurz darauf den Mann und nahmen ihn fest. „Er klagte über Schmerzen und kam im Anschluss zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus“, so eine Polizeisprecherin.

Bei einer richterlich angeordneten Durchsuchung der Wohnung fanden die Einsatzkräfte 35 Patronen für scharfe Schusswaffen, drei nicht zugelassene Luftdruckgewehre, ein nicht zugelassenes Pfefferspray, ein Messer sowie eine Machete. Die mutmaßliche Tatwaffe hatte der 35-Jährige nicht mehr bei sich. Es wurde unter anderem ein Strafermittlungsverfahren wegen Bedrohung mit einer Schusswaffe und wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Sämtliche Waffen und Munition wurden beschlagnahmt. Der 35-Jährige kam nach der Behandlung im Krankenhaus wieder frei. Die Ermittlungen zu dem Fall dauern an.

Fälle von häuslicher Gewalt sind für die Polizei schwer zu ermitteln, da die Opfer die Straftaten oft nicht zur Anzeige bringen. Jede dritte Frau in Deutschland ist mindestens einmal im Leben von physischer oder sexualisierter Gewalt betroffen. Berlin hat mit einem neuen Frauenhaus, dem Childhood-Haus an der Charité und einer Erhöhung der Mittel für die Gewaltschutzambulanz viele Anlaufstellen für Opfer von häuslicher Gewalt geschaffen und bestehende Strukturen gestärkt.

Steglitz: 76-jähriger Autofahrer überfährt zwei Müllmänner

In Lichterfelde sind zwei Mitarbeiter der Berliner Stadtreinigung (BSR) bei einem Verkehrsunfall verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein 76-jähriger Autofahrer am Mittwochmittag in der Hildburghauser Straße einen stehenden Müllwagen überholt. Dabei soll der Senior die beiden Müllmänner, die gerade mit mehreren Mülltonnen die Fahrbahn überquerten, mit seinem Citroën erfasst haben.

Nach Angaben der Polizei stürzten die beiden 35 und 38 Jahre alten BSR-Angestellten durch die Wucht der Kollision auf die Fahrbahn. Dabei sollen sie zum Teil schwere Verletzungen erlitten haben. „Ersthelfer versorgten die beiden bis zum Eintreffen der Rettungskräfte, die die beiden Männer in umliegende Krankenhäuser brachten“, erklärte eine Polizeisprecherin.

Der jüngere der Männer erlitt laut Polizei Verletzungen am gesamten Körper und verblieb stationär in der Klinik. Sein Kollege, der an einem Bein verletzt wurde, konnte das Krankenhaus nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen. Der 76-jährige Autofahrer blieb unverletzt. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der übernahm die weiteren Ermittlungen.

Baumschulenweg: Weihnachtsbaum fängt Feuer - eine Person schwer verletzt

Bei einem Brand eines Weihnachtsbaumes im Ortsteil Baumschulenweg ist eine Person schwer verletzt worden. Wie die Feuerwehr am Donnerstag mitteilte, habe die Person schwere Verbrennungen erlitten.

Der Baum fing demnach am Mittwochabend in einer Wohnung im ersten Geschoss eines Wohnhauses in der Eschenbachstraße Feuer. Die Einsatzkräfte hatten den Brand rasch unter Kontrolle. Die Flammen griffen nicht auf umliegende Möbel über. Die Brandursache war am Silvestermorgen noch unklar.

Nach ersten Erkenntnissen soll die Wohnung unbewohnbar sein.

Lichtenberg: Feuer an Jobcenter, Polizei vermutet Brandstiftung

Am frühen Donnerstagmorgen brannte es im Eingangsbereich für Rollstuhlfahrer des Jobcenter Lichtenberg (Gotlindenstraße). Die von Zeugen alarmierte Feuerwehr löschte das Feuer, das zu diesem Zeitpunkt bereits auf die Hausfassade übergegriffen hatte.

Die Rettungskräfte waren mit 18 Mann vor Ort und hatte den Brand rasch unter Kontrolle. Es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe. Nach ersten Informationen wird von Brandstiftung ausgegangen. Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion Drei ermittelt. Auch der Polizeiliche Staatsschutz wurde informiert. Ein Motiv der vermuteten Brandstiftung war am frühen Morgen noch nicht bekannt.

+++ 30. Dezember +++

Polizei findet illegales Feuerwerk in einem Tresor in Kreuzberg

Nach einer Messerstecherei in einer Wohnung in Kreuzberg hat die Polizei zufällig mehrere Waffen und illegales Feuerwerk gefunden. Die Beamten waren nach Angaben der Polizei am Dienstagabend zu einer Wohnadresse in der Lobeckstraße alarmiert worden, nachdem ein 36-Jähriger eine gefährliche Körperverletzung angezeigt hatte. Bei der Befragung des Opfers hätten sich dann Verdachtsmomente ergeben, dass sich in der Wohnung des am Streit offenbar unbeteiligten Mieters Waffen liegen könnten.

Daraufhin seien die Polizisten zu der besagten Adresse gefahren, um dem Hinweis nachzugehen. Der 41-jährige Mieter habe laut Polizei einer Durchsuchung der Wohnung freiwillig zugestimmt. Dabei fanden die Einsatzkräfte nicht nur das Messer, das bei der Körperverletzung an dem 36-Jährigen als Tatwaffe eingesetzt worden sein soll. Sie entdeckten außerdem noch eine scharfe Schusswaffe und Munition. In einem verschlossenen Tresor, der durch die Kriminaltechnik geöffnet werden musste, stießen die Beamten zudem auf verbotene Pyrotechnik.

Alle Gegenstände wurden beschlagnahmt. Den 41 Jahre alten Wohnungsmieter, der nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen wurde, erwarten nun strafrechtliche Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Waffen- und das Sprengstoffgesetz. Gegen die beiden 36 Jahre alten Männer, die in der Wohnung in Streit geraten waren, wird wegen Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

+++ 29. Dezember +++

45-Jähriger nach Kopftritten schwer verletzt

Zwei bislang Unbekannte haben in der vergangenen Nacht in Gesundbrunnen einen Mann angegriffen und schwer  verletzt. Gegen 22 Uhr soll es zwischen dem Duo und dem 45-Jährigen im ersten Obergeschoss eines Einkaufszentrums in der Brunnenstraße zu einem Streit gekommen sein, in dessen Folge der Mann von den Unbekannten zu Boden gerissen wurde. Dann prügelten die Männer auf ihn ein und traten ihn gegen den Kopf. Als mehrere Passanten dem Angegriffenen zur Hilfe eilten, sollen die beiden Tatverdächtigen in Richtung Brunnenstraße geflüchtet sein. Alarmierte Rettungskräfte brachten den 45-Jährigen mit schweren Verletzungen am gesamten Körper zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht.

+++ 28. Dezember +++

Raser hatte keinen Führerschein

Einer Funkstreifenbesatzung fiel gegen 20.50 Uhr ein Pkw in der Straße Alt-Biesdorf durch eine auffällige Fahrweise auf. Der 44-jährige Fahrer des Pkw fuhr mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit die Straße entlang und missachtete dabei das Rotlicht zweier Ampeln. An der Kreuzung Alt-Biesdorf Ecke Blumberger Damm stoppten ihn dann die Einsatzkräfte mit Blaulicht und Martinshorn. Der Fahrer, der ohne gültigen Führerschein unterwegs war, wurde nach seiner Überprüfung entlassen. Das Funkstreifenteam beschlagnahmte jedoch das Auto. Die Ermittlungen dauern an.

Kurz vor 22 Uhr fuhr dann ein 21-jähriger mit seinem Pkw im Buckower Damm in Richtung Karl-Marx-Straße. Beim Losfahren von der Ampel an der Einmündung der Gutschmidtstraße fiel er einem Funkstreifenteam aufgrund seines starken Beschleunigens auf. Als der Raser mit dem optischen Anhaltesignal „Stopp Polizei“ und dem dazugehörigen verdeutlichenden akustischen Signal angehalten werden sollte, beschleunigter dieser weiter und überholte sogar noch im Gegenverkehr.

In Höhe der Kreuzung Buckower Damm Ecke Rufacher Weg bog der 21-Jährige dann mit seinem Fahrzeug nach rechts in den Rufacher Weg ab. Dabei kam er von der Fahrbahn nach links ab und geriet kurz auf den Gehweg. Zwei Kreuzungen weiter kam er dann mit seinem Pkw aufgrund des bei dem Aufprall auf den Bordstein entstandenen Schadens im Rufacher Weg zum Stehen. Der 21-Jährige besaß keine gültige Fahrerlaubnis und wurde im Anschluss an seine Überprüfung wieder auf freien Fuß gesetzt. Sein Auto wurde jedoch beschlagnahmt. 

+++ 26. Dezember +++

Altglienicke: In Schule eingebrochen und Feuer gelegt

Unbekannte haben sich am zweiten Weihnachtsfeiertag Zugang zu einem Schulgebäude in Altglienicke verschafft und dort ein einen Brand verursacht. Zeugen hatten gegen 22 Uhr Taschenlampenschein in dem Schulgebäude im Mohnweg bemerkt und daraufhin die Polizei verständigt. Polizeikräfte stellten wenig später Einbruchspuren an einer Zugangstür fest und bemerkten ein Feuer im ersten Obergeschoss des Gebäudes. Personen befanden sich nicht mehr in der Schule. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr löschten den Brand, durch den Versorgungsleitungen beschädigt wurden. Ob etwas entwendet wurde, ließ sich zunächst nicht feststellen. Die Ermittlungen dauern an.

+++ 25. Dezember +++

Störung auf S-Bahn-Strecke in Berlin-Mitte wohl bis in die Nacht

Die Störung auf der Nord-Süd-Strecke der Berliner S-Bahn im Bereich Oranienburger Straße wird voraussichtlich noch bis in die Nacht andauern. Das sagte eine Sprecherin der Bahn am Freitagnachmittag. Fachleute prüften derzeit, worin genau das Problem bestehe. Auf Twitter hatte die S-Bahn zuvor mitgeteilt, ein Schienenbruch führe zu Verspätungen und teilweisen Ausfällen der Linien S1, S2, S25, S26 und S85. Fahrgästen wurde empfohlen, auf die BVG, die Ringbahn oder die Regionalbahn auszuweichen. (dpa)

Weihnachtsbaum brennt an Heiligabend in Kreuzberger Wohnung

Heiligabend hat in einer Wohnung in Berlin-Kreuzberg ein Weihnachtsbaum Feuer gefangen. Der Wohnungsinhaber kam in ein Krankenhaus - er hatte zunächst versucht, den Brand selbst zu löschen und sich dabei leichte Verbrennungen zugezogen, wie ein Feuerwehrsprecher am Freitag sagte. Mit rund zehn Kräften habe man das Feuer im vierten Obergeschoss schnell gelöscht. Der Baum sei mit Kerzen bestückt gewesen.

Kurz vor Mitternacht war die Feuerwehr zu einem weiteren Brand in einer Wohnung ausgerückt. In Köpenick brannten laut Feuerwehr Einrichtungsgegenstände. Die Flammen griffen demnach auf den Dachkasten über. Eine Person sei leicht verletzt und vor Ort behandelt worden. Mit rund 25 Kräften habe man das Feuer gelöscht. (dpa)

Autotransporter fängt Feuer - Autobahn 10 teilweise gesperrt

Auf der Autobahn 10 ist an der Anschlussstelle Ludwigsfelde-West ein Autotransporter in Flammen geraten. Der Brand habe in der Nacht zu Freitag für eine Sperrung der Autobahn in Fahrtrichtung Hamburg gesorgt, teilte ein Sprecher des Lagezentrums der Brandenburger Polizei mit. Der Fahrer habe zunächst bemerkt, dass an seinem Anhänger ein Reifen geplatzt war und sei auf den Standstreifen gefahren. Der Reifen fing Feuer und setzte den Auflieger in Brand.

Der Fahrer habe noch einen der insgesamt neun Wagen von dem Auflieger herunterfahren können, sagte der Sprecher. Die übrigen Fahrzeuge auf dem Auflieger brannten völlig aus. Die Feuerwehr löschte den Brand. Die Bergung des Aufliegers war für Freitagvormittag vorgesehen. Dabei könne es zu weiteren kurzzeitigen Sperrungen der Autobahn kommen, erklärte der Polizeisprecher. (dpa)

Feuerteufel fackeln VW-Busse in Neukölln 

Die beschädigten VW-Busse nach der Tat.
Foto: Pudwell

In der Nacht zu Freitag haben Unbekannte in der Neuköllner Weserstraße zwei VW-Busse in Brand gesteckt. Das Feuer entzündete sich jeweils an den vorderen rechten Radkästen. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr löschten Polizisten den Brand mit dem Handfeuerlöscher. Der Halter wurde ermittelt und kam zum Brandort. Die Feuerwehr entschied bei einem der bereits gelöschten Busse, den Radkasten mit einem Spreizer komplett zu öffnen, wodurch sich der zunächst augenscheinlich geringe Schaden vergrößerte. (BK)

+++ 24. Dezember +++

Hohenschönhausen: 105 Feuerwehr-Leute löschen Hochhaus-Brand

Ein Kellerbrand in einem Hochhaus im Stadtteil Neu-Hohenschönhausen hat eine Großeinsatz der Berliner Feuerwehr ausgelöst. Wie ein Feuerwehrsprecher am Donnerstag mitteilte, waren am Nachmittag in dem Haus an der Arenshooper Straße aus noch unbekannter Ursache Teile eine Stromverteileranlage sowie angrenzende Kellerverschläge in Brand geraten. Das Feuer selbst sei zwar nicht groß gewesen. Es habe aber eine heftige Rauchentwicklung bewirkt, hieß es. Nach gut einer Stunde war das Feuer gelöscht. Die Bewohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Berliner Feuerwehr war mit 105 Einsatzkräften angerückt. Den Angaben zufolge waren acht angrenzende Aufgänge verraucht, sieben Bewohner wurden in Sicherheit gebracht, einer von ihnen kam vorsorglich mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. (dpa)

BMW in Flammen, zwei Autos beschädigt

In der Nacht zu Heiligabend ist in Berlin-Pankow ein Auto in Flammen aufgegangen. Ein Anwohner an der Kreuzung Kissingenstraße/Kissingenplatz alarmierte die Rettungskräfte, nachdem er den Brand an dem dort geparkten BMW bemerkt hatte. Zwei in der Nähe des Wagens abgestellte Fahrzeuge, ein Mazda und ein Audi, wurden leicht beschädigt. Menschen kamen nicht zu Schaden. Ein Brandkommissariat ermittelt. (BK)

„Coronaleugner“-Haus mit linken Parolen beschmiert -Festnahme

Die Polizei hat in der Nacht zu Heiligabend einen mutmaßlichen Farbschmierer in Wedding festgenommen. Eine Zeugin hatte den Mann in der Kiautschoustraße gesehen, als dieser die Fassade eines Wohnhauses beschmierte. Neben einem Antifa-Symbol habe die Parole "Das Volk schützen Coronaleugner angreifen" gestanden. Der Tatverdächtige war laut Zeugin auf einem Fahrrad davongefahren. Die alarmierten Polizistinnen und Polizisten nahmen im Nahbereich einen 24-jährigen Radfahrer fest, der zwei Farbmarker, drei Sprühdosen und mehrere Sticker mit linksextremistischem Hintergrund bei sich hatte. Nach einer Personalienfeststellung kam der Tatverdächtige wieder auf freien Fuß. Seine Farbutensilien beschlagnahmten die Polizistinnen und Polizisten und leiteten ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung ein. (BK)

+++ 22. Dezember +++

Dahlem: Fußgängerin von Auto angefahren und schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Dahlem hat am Dienstagmorgen eine junge Frau schwere Verletzungen erlitten. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 62-Jähriger gegen 8 Uhr mit seinem Fahrzeug in der Clayallee in Richtung Königin-Luise-Straße unterwegs und bog nach links in die Argentinische Allee ab.

Dort überquerte eine 22-jährige Fußgängerin gerade die Straße im Bereich einer Fußgängerfurt und wurde von dem Wagen erfasst. Die Frau schlug mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe und stürzte auf den Boden. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr brachten sie mit Kopf- und Beinverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Schüsse vom Balkon in Britz: Polizei ertappt Männerrunde

Die Berliner Polizei hat einige Männer erwischt, die sich auf einem Balkon getroffen haben. Da sie aus vier unterschiedlichen Haushalten kamen, verstießen sie gegen die Kontaktbeschränkungen.

Wie die Polizei auf Twitter mitteilte, kam sie den Männern auf die Schliche, da einer von ihnen „mehrfach mit einer Schreckschusswaffe“ vom Balkon hinunterschoss. Damit machte die Gruppe die 25. Einsatzhundertschaft der Polizei auf sich aufmerksam. Während des Lockdowns dürfen sich in der Hauptstadt maximal fünf Personen aus zwei verschiedenen Haushalten treffen.

Frau wirft Fernseher aus dem Fenster - Fußgänger knapp verfehlt

Polizisten haben in der Nacht auf Dienstag eine Frau in Adlershof festgenommen, die zuvor einen Fernseher aus ihrem Fenster geworfen haben soll. Dieser verfehlte einen vorbeilaufenden Passanten nur knapp. Das teilte die Polizei am Dienstag mit.

Ersten Ermittlungen zufolge soll die polizeibekannte Frau gegen 2.30 Uhr den Fernseher aus ihrer Wohnung im Obergeschoss geworfen haben. Ein vorbeilaufender Passant wurde dabei glücklicherweise nicht von dem Gerät getroffen, das etwa einen Meter neben ihm auf dem Gehweg aufschlug. Kurz darauf soll die Tatverdächtige mehrere kleine Steine nach dem Mann geworfen haben, die ihn allesamt verfehlten.

Anschließend, so die Aussage des Mannes, habe sie ihre Wohnung verlassen und den 41-Jährigen attackiert, woraufhin dieser die Polizei alarmierte. Vor Eintreffen der Einsatzkräfte floh die Tatverdächtige, konnte jedoch nicht weit vom Tatort von Polizisten gestellt werden.

Derzeit wird geprüft, ob sie zur psychologischen Betreuung untergebracht werden muss. Der Fußgänger erlitt bei dem Angriff der Frau eine leichte Gesichtsverletzung, musste jedoch vor Ort nicht von Rettungskräften behandelt werden. Ob die Tatverdächtige ihn kannte, war zunächst nicht bekannt.

Verdacht auf schwere Straftat: Durchsuchung bei Islamisten in Marzahn

Die Berliner Polizei durchsucht zur Stunde die Wohnung einer mutmaßlich islamistischen Person in Berlin-Marzahn. Die Person steht unter Verdacht, eine schwere Straftat vorbereitet zu haben, teilte die Polizei am Dienstagmorgen per Twitter mit.

Die Person sei auch angetroffen worden. Gut 190 Polizisten seien im Einsatz. Die Generalstaatsanwaltschaft werde Auskünfte erteilen, sobald weitere Erkenntnisse vorliegen.

Döner zu schwer: Polizei stoppt Lkw in Mariendorf

Eine Polizeistreife hat im Bezirk einen Mariendorf einen Lastkraftwagen kontrolliert, der ihnen verdächtig vorkam. Der Laster lag offenbar zu tief, die Reifen wirkten leicht platt. Daraufhin kontrollierten die Einsatzkräfte das Fahrzeug. Dabei nahmen sie auch die Ladung unter die Lupe - Dönerfleisch in Massen. Das viele Fleisch war laut Polizei aber zu schwer für den Laster.

„Zu viel Döner führte hier zum Verbot der Weiterfahrt“, teilte die Polizei dazu bei Twitter mit. „Mit Blick auf Laderaum und Reifen“ holten die Ermittler des Verkehrsdienstes eine spezielle Waage und setzen diese noch vor Ort ein. Ergebnis laut Polizei: „Neun Tonnen statt sieben Tonnen“.

Den Fahrer erwarten nun 235 Euro Bußgeld und ein Punkt in der Verkehrssünderkartei in Flensburg, teilte die Behörde weiter mit. Was mit dem Dönerfleisch passierte, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

+++ 21. Dezember +++

Illegales Rennen: 19-Jähriger rast mit Papas Auto durch die Stadt

Polizisten haben in Tegel einen jungen Autofahrer nach einem illegalen Rennen festgenommen. Nach Angaben der Polizei war Einsatzkräften am späten Sonntagabend Am Festplatz in Wedding ein Ford aufgefallen, der die Autobahn 111 mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Tunnel Flughafen Tegel fuhr. Polizisten verfolgten den Raser und versuchten ihn zu stoppen.

Dabei sollen die Beamten beobachtet haben, wie der Fahrer ohne zu Blinken mehrmals den Fahrstreifen wechselte und andere Fahrzeuge von rechts statt von links überholte. Am Eichborndamm verließ der Ford-Fahrer laut Polizei die Autobahn und bog ordnungsgemäß in die Scharnweberstraße ab. Bei einem anschließenden Atemalkoholtest pustete der 19-Jährige einen Wert von rund 0,07 Promille.

Die Einsatzkräfte brachten den Fahranfänger vorläufig für eine Blutentnahme und eine erkennungsdienstliche Behandlung in ein Polizeigewahrsam. Es stellte sich heraus, dass der junge Mann einen Führerschein auf Probe besaß. Das Auto, mit dem er unterwegs war, gehörte nach Angaben der Polizei seinem Vater. Es wurde beschlagnahmt. Sein 20 Jahre alter Beifahrer wurde ebenfalls überprüft, woraufhin er dann von den Polizisten wieder entlassen wurde. Ein Verkehrsermittlungsdienst hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Wilmersdorf: Autodieb verletzt Polizisten

Ein Jugendlicher hat am späten Sonntagabend bei seiner Festnahme Widerstand geleistet und einen Polizisten mit einer Art Schlagstock am Kopf verletzt.

Wie ein Sprecher der Polizei am Montag mitteilte, soll der mutmaßliche Täter zuvor mit zwei weiteren jungen Männern ein Auto einer Carsharing-Firma gestohlen haben. Das Fahrzeug konnte am Bayerischen Platz (Schöneberg) ausfindig gemacht werden - die drei Tatverdächtigen flüchteten. In der Wexstraße (Wilmersdorf) kam es dann zu der Festnahme und der Körperverletzung.

+++ 20. Dezember +++

Von der Treppe geschubst: Senioren in eigenem Hausflur überfallen

Ein älteres Ehepaar ist am Samstagnachmittag in ihrem Wohnhaus in der Altenbraker Straße in Berlin-Neukölln überfallen worden. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge betraten ein 89-jähriger Mann und seine 85-jährige Ehefrau gegen 16:45 Uhr ihr Wohnhaus. Ein unbekannter Mann soll ihnen in den Hausflur gefolgt sein.

Der Täter soll zunächst an dem Paar vorbei vorbei die Treppe nach oben gelaufen sein. Dann drehte er um und griff nach der Handtasche er Frau. Dabei soll der Mann so stark daran gezogen haben, dass der Trageriemen riss und die Seniorin zu Boden stürzte.

Auf der Flucht mit der erbeuteten Tasche soll der Angreifer dann den 89-Jährigen geschubst haben. Auch er stürzte und verletzte sich dabei am Arm Der Mann wurde von Rettungskräften zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Seine Ehefrau blieb unverletzt. (sba)

Unfall bei missglücktem Überholmanöver: Kleinkind muss in Klinik

Bei einem missglückten Überholmanöver in der Nähe von Briesen (Mark) im Landkreis Oder-Spree sind ein Autofahrer und sein eineinhalb Jahre alter Enkel verletzt worden. Beide seien am Samstag zwischen Biegen und Dubrow als letzte einer Kolonne von drei Fahrzeugen hinter einem Betonmischer hergefahren, berichtete die Polizei am Sonntag. Der 53 Jahre alte Fahrer habe zum Überholen angesetzt, aber wegen tief stehender Sonne und Nebels nicht gesehen, dass der Lastwagen nach links abbiegen wollte. Er fuhr mit dem Auto in den Heckbereich des Betonmischers. Sein Enkel kam in ein Krankenhaus. Die beiden anderen Fahrzeuge wurden nicht beschädigt. (dpa)

+++ 19. Dezember +++

Maskenverweigerin beschimpft und bespuckt Sicherheitsmann in Supermarkt

In einem Supermarkt in Berlin-Schöneberg ist es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Sicherheitsmann und einer Kundin ohne Mund-Nasen-Schutz gekommen. Der 25-Jährige soll die Frau wegen des Verstoßes beim Betreten des Geschäfts aufgehalten haben, woraufhin sie laut Zeugen sofort aggressiv geworden sei. Das teilte die Polizei Berlin am Samstag mit. Die Frau soll den Mitarbeiter am Freitagabend in der Folge rassistisch beleidigt und angespuckt haben, wie es weiter hieß. Der 25-Jährige alarmierte die Beamten in den Markt am Nollendorfplatz, die die Personalien der Frau aufnahmen und nun weiter ermitteln. (dpa)

Kein Führerschein: 18-Jähriger kracht betrunken gegen Zaun

Ein betrunkener Autofahrer ohne Führerschein hat in Berlin bei einem Fluchtversuch vor der Polizei einen Unfall gebaut. Der 18-Jährige habe in der Nacht zum Samstag beim Abbiegen in die Säntisstraße in Mariendorf die Kontrolle über den Wagen verloren und sei gegen einen Zaun gefahren, teilte die Polizei mit. Der Fahrer habe noch wegrennen wollen, sei aber gestellt worden. Ein Zeuge hatte zuvor die auffällige Fahrweise des Mannes bemerkt. Als eine Streife versuchte, den 18-Jährigen zu stoppen, soll dieser mit dem Auto davongerast sein und mindestens eine rote Ampel überfahren haben. Eine Atemalkoholmessung habe ergeben, dass der Mann mehr als ein Promille hatte. (dpa)

+++ 18. Dezember +++

Brandstiftung am Berghain: 30-Jähriger festgenommen

Ein mutmaßlicher Brandstifter ist auf dem Gelände der Diskothek Berghain in Friedrichshain auf frischer Tat ertappt worden. Nach Angaben der Polizei hatte ein 47-jähriger Angestellter des international bekannten Technoclubs in der Rüdersdorfer Straße am Donnerstagabend um 19.20 Uhr gerade noch rechtzeitig Brand auf dem Hof seiner Arbeitsstelle bemerkt. Nachdem er die Flammen sah, wählte er sofort den Notruf der Feuerwehr.

Alarmierte Feuerwehrleute konnten zusammen mit dem Zeugen einen 30-Jährigen auf dem Gelände überwältigen und so lange festhalten, bis Polizisten eintrafen. Nach dem Löschen der Flammen gelöscht waren, war zu erkennen, dass der Eindringling Paletten in einem Container angezündet hatte, die nicht weit von dem Hauptgebäude entfernt standen. Ein Übergreifen auf das riesige Haus sei laut Polizei aber wohl nicht möglich gewesen. Es wurde niemand verletzt.

Der festgenommene Verdächtige wurde nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung einem Brandkommissariat beim Landeskriminalamt überstellt. Warum er das Feuer legte, sei bisher noch unklar. Der Mann wurde Freitag Mittag wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

Mitte: Anwohnerin überführt nachts dreiköpfige Diebesbande

Einer aufmerksamen Anwohnerin ist es zu verdanken, dass in der Nacht zu Freitag ein Fahrraddiebstahl in Mitte vereitelt werden konnte. Wie die Polizei mitteilte, hatte die 30-jährige Zeugin um 2.15 Uhr beobachtet, wie drei Gestalten in einem Innenhof an der Heinrich-Heine-Straße an einem Fahrrad hantierten. Die Frau alarmierte daraufhin die Polizei.

Die eintreffenden Einsatzkräfte überraschten die mutmaßlichen Diebe vor dem Wohnhaus, als sie gerade mit dem Fahrrad entkommen wollten. Die Polizisten nahmen die Verdächtigen fest, darunter zwei Jugendliche. Zudem stellten sie eine weggeworfene Metallstange sicher, die möglicherweise als Tatwerkzeug diente.

Als das Trio nach der Identitätsfeststellung zum Einsatzwagen geführt wurde, soll ein 16-Jähriger gegen das Bein eines Polizeiobermeisters getreten haben. Nach den erkennungsdienstlichen Behandlungen wurde der Jugendliche von Mitarbeitern des Jugendnotdienstes abgeholt. Seinen 14-jährigen Komplizen brachten die Einsatzkräfte in eine Jugendeinrichtung zurück.

Der dritte Verdächtige, ein 29-Jähriger, wurde in eine Berliner Justizvollzugsanstalt gebracht. Er war mit einem Haftbefehl gesucht worden, der zur Fahndung ausgeschrieben war. Der Mann müsse nach Angaben der Polizei nun seine mehrmonatige Haftstrafe wegen Körperverletzung absitzen.

Gegen das Trio wird nun wegen des Verdachts des versuchten besonders schweren Diebstahls ermittelt. Der 16-Jährige muss sich zudem wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

Streit an Bushaltestelle endet mit Messerstecherei

In Charlottenburg-Wilmersdorf ist ein Mann mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, stand das 33 Jahre alte Opfer am frühen Donnerstagabend an einer Bushaltestelle am Brixplatz in Westend, als er sich aus noch ungeklärter Ursache mit zwei jüngeren Männern gestritten haben soll.

Die verbale Auseinandersetzung sei dann eskaliert, woraufhin einer der Kontrahenten ein Messer zog und es dem 33-Jährigen nach Angaben der Polizei in den Oberkörper rammte. Anschließend flüchteten der Messerstecher und sein Komplize in Richtung Meiningenallee. „Das Opfer erlitt eine nicht lebensbedrohliche Stichverletzung und wurde von alarmierten Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen“, erklärte eine Polizeisprecherin. Ermittelt wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

+++ 17. Dezember +++

Charlottenburg: Räuber überfällt Feinkostladen und verletzt Angestellte

Ein Unbekannter hat am Mittwochabend ein Geschäft im Ortsteil Westend überfallen und Geld aus der Kasse erbeutet. Der Mann betrat nach Polizeiangaben kurz nach 18 Uhr den Feinkostladen in der Reichsstraße und sprühte sofort Reizgas in Richtung der Angestellten. Die 32-Jährige kam daraufhin der Aufforderung nach, den Kasseninhalt zu übergeben.

Nachdem der Räuber einen weiteren Sprühstoß abgegeben hatte, flüchtete er mit seiner Beute zu Fuß in unbekannte Richtung. Der Rettungsdienst versorgte die leicht verletzte Mitarbeiterin. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 2 hat die Ermittlungen zu dem Überfall sowie die Fahndung nach dem Unbekannten übernommen.

Ermittlungen nach Brand auf Polizeigelände in Biesdorf

Auf einem Polizeigelände in Berlin-Biesdorf haben Unbekannte offenbar versucht, ein beschlagnahmtes Auto in Brand zu setzen. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte ein Sicherheitsmitarbeiter am Mittwochabend gegen 20.20 Uhr auf dem Sicherstellungsgelände in der Cecilienstraße eine brennende Toilettenpapierrolle neben einem sichergestellten Pkw entdeckt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Wagen stand nahe der Umzäunung. Polizeikräfte löschten die Flammen. Die Heckscheibe eines Autos wurde teilweise zerstört. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. Es soll insbesondere prüfen, ob das Ziel der daneben stehende Pkw gewesen sein könnte.

Auf dem Gelände brannten bereits mehrfach Autos. Die Gewerkschaft der Polizei beklagte die ungenügenden Sicherheitsmaßnahmen auf Polizeiliegenschaften. «Der Schutz von Polizeidienststellen gehört in staatliche Hand», sagte Sprecher Benjamin Jendro. Es gehe nicht nur um Fahrzeuge, sondern auch um die Sicherheit der Polizeikräfte. (dpa)

Neukölln: Verfolgungsjagd mit der Polizei

Einer Zivilstreife der Berliner Polizei fiel am Donnerstagmorgen gegen 1.45 Uhr an der Kreuzung Blaschkoallee/Späthstraße ein Renault Clio auf, der bei Rot auf den Britzer Damm in Neukölln abbog. Die Beamten folgten dem Fahrzeug, woraufhin der Renault-Fahrer mit Vollgas weiterfuhr und mindestens fünf weitere rote Ampeln missachtete. Die Polizei schaltete Blaulicht und Martinshorn ein und setzte die Verfolgung fort.

Auf der Gottlieb-Dunkel-Straße in Tempelhof gelang es den Beamten schließlich, den Kleinwagen zu stoppen. Eine auffällige rote Kiste im Fahrzeug wurde sichergestellt. Der Fahrer wurde festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Dachbrand in Berlin-Müggelheim - Keine Verletzten

Das Dach eines Bungalows hat am frühen Donnerstagmorgen in Berlin-Müggelheim Feuer gefangen. Wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte, brannte der Dachbereich des 150 Quadratmeter großen Gebäudes in der Straße 38 in der Nähe der Müggelspree gegen 4.30 Uhr. Rund 60 Brandbekämpfer hatten das Feuer rasch unter Kontrolle. Vier Stunden später waren die Einsatzkräfte noch mit den Nachlösch- und Aufräumarbeiten beschäftigt. Die Brandursache ist noch unklar. Verletzte gab es keine. Laut «B.Z.» (Online) stand das Gebäude leer. (dpa)

Tödlicher Unfall auf der B5 - Laster fährt auf Auto auf

Ein Mensch ist bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 5 zwischen Zeestow und Wustermark (Landkreis Havelland) ums Leben gekommen. Ein Lastwagen soll am späten Mittwochnachmittag aus bislang noch ungekä7rter Ursache auf ein Auto aufgefahren sein, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Demnach kam der Wagen von der Fahrbahn ab, überschlug sich und fing Feuer. Ein Insasse starb noch an der Unfallstelle. Zur Unfallursache und der Identität der toten Person gab es bislang keine Informationen. (dpa)

+++ 16. Dezember +++

Unbekannte versenden falsche Quarantäne-Bescheide

Unbekannte haben in Berlin gefälschte Corona- Quarantänebescheide im Namen des Gesundheitsamts Mitte verschickt. «Ich bin fassungslos, dass von unbekannter Seite vorsätzlich gefälschte Dokumente an Unbeteiligte versandet werden», sagte der zuständige Bezirksstadtrat Ephraim Gothe am Mittwoch. «Hinweise zur Aufklärung nimmt das Gesundheitsamt sehr gerne entgegen.» Das Bezirksamt werde Anzeige gegen unbekannt erstatten.

Echte Bescheide erhalten Menschen, die wegen einer Corona-Infektion oder als enge Kontaktpersonen von Infizierten zeitweise in häusliche Quarantäne müssen. Sie können das amtliche Papier dann beispielsweise ihrem Arbeitgeber vorlegen oder bei der Beantragung von Lohnausgleich.

Die falschen Bescheide wurden Gothe zufolge in einem A4-Umschlag mit Briefmarke versendet. Echte Bescheide des Gesundheitsamtes kämen grundsätzlich in kleinen Briefumschlägen und würden von der Pin AG zugestellt. Eine Bürgerin hatte die Fälschung bemerkt und das Bezirksamt alarmiert. Hinweise können an die Mailadresse corona@ba-mitte.berlin.de gerichtet werden. (dpa)

51-Jähriger auf die Straße geschubst, von Auto überrollt und mitgeschleift

Bei einem handfesten Streit ist ein Mann am Dienstagabend in Lankwitz auf die Straße geschubst und von einem Auto überrollt worden. Laut Polizei war der 51-Jährige in der Gallwitzallee zuvor mit seinen beiden 54 und 55 Jahre alten Bekannten aneinandergeraten. Im Verlauf der Konfrontation habe ihn dann sein 54-jähriger Bekannter auf die Straße geschubst. Dort wurde er von einem Pkw überrollt. Die 45-Jährige Fahrerin konnte den Wagen trotz einer Notbremsung nicht rechtzeitig stoppen. Die Beine des Mann wurden überrollt, sein Körper mitgeschleift. Rettungskräfte der Feuerwehr holten den Schwerverletzen unter dem Auto hervor und brachten ihn zur stationären Behandlung seiner Beinverletzungen in ein Krankenhaus. Auch die Fahrzeugführerin stand unter dem Einfluss des Geschehens und musste am Ereignisort ambulant behandelt werden. Der Pkw wies nur geringen Sachschaden auf. Die Streitparteien sollen alle unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken gestanden haben, freiwillige Atemalkoholkonzentrationsmessungen lehnten sie jedoch ab. Der 54-Jährige, der geschubst haben soll, wurde nach einer Blutentnahme in einem Polizeigewahrsam wieder auf freien Fuß gesetzt. (BK)

Autofahrerin stößt mit Fußgänger zusammen und flüchtet

Eine Autofahrerin hat am Dienstagnachmittag einen Fußgänger im Reinickendorfer Stadtteil Märkisches Viertel angefahren und ist anschließend geflüchtet. Eine Zeugin rief die Polizei zum Senftenberger Ring und berichtete den eingesetzten Polizeikräften, sie habe zusammen mit dem später verletzten 80-Jährigen an einer Fußgängerfurt gestanden. Aus unbekanntem Grund soll der Senior dabei nach vorn auf die Fahrbahn gestürzt und mit einem vorbeifahrenden Smart zusammengestoßen sein. Die Fahrerin des Smart habe den Wagen kurz angehalten, sei jedoch weitergefahren. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Senior mit schweren Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht. (BK)

Tempelhof: Mann tot aufgefunden - Mordkommission ermittelt

Ein Mann ist in einer Erdgeschosswohnung in Tempelhof tot aufgefunden. Die Mordkommission nahm Ermittlungen auf. Eine 61-jährige Frau hatte ihren 66-jährigen Bekannten am Dienstagabend tot vorgefunden, wie die Polizei mitteilte. Es lägen Hinweise auf ein Gewaltverbrechen vor. Eine Obduktion soll am Mittwoch die genaue Todesursache bestätigen. (BK)

Drei Fahrkartenautomaten von Unbekannten gesprengt - Bargeld erbeutet

Unbekannte haben an zwei Bahnhöfen in den Berliner Ortsteilen Mariendorf und Steglitz Fahrkartenautomaten gesprengt und jeweils Bargeld in unbekannter Höhe entwendet. Laut Polizeisprecher soll zunächst gegen 2.30 Uhr auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Feuerbachstraße ein Automat mit Sprengstoff zerstört worden sein.

Nur knapp 30 Minuten später ereignete sich an der S-Bahnstation Attilastraße ein ähnlicher Vorfall - hier haben Unbekannte zwei Fahrkartenautomaten gesprengt. In beiden Fällen wurde niemand verletzt. Ob ein Zusammenhang besteht, muss noch ermittelt werden. (dpa)

Radfahrer von Lkw erfasst, mitgeschleift und schwer verletzt

Ein in Radfahrer ist am Dienstagnachmittag in Lichtenrade von einem LKW erfasst und schwer verletzt worden. Laut Polizei war ein 50-Jähriger mit einem Lkw von der Golzstraße nach rechts in den Kirchhainer Damm abgebogen und war gegen den 65 Jahre alten Radfahrer gefahren, der die Kreuzung von der Golzstraße in Richtung Am Domstift überqueren wollte. Nach Angaben von Zeugen wurde der Radler von dem Fahrzeug mehrere Meter mitgeschleift. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen werden musste. (BK)

+++ 15. Dezember +++

Mit Haftbefehl gesuchter Mann gibt bei Verkehrskontrolle Vollgas - Festnahme

Geldtransporter vor Ikea überfallen - Drei Verdächtige mit Beute geflüchtet

In Berlin-Schöneberg ist am Dienstagvormittag ein Geldtransporter überfallen worden. Nach dem Überfall an einem Hintereingang der Ikea-Filiale am Sachsendamm seien drei Verdächtige in einem weißen Auto mit ihrer Beute geflüchtet, sagte ein Polizeisprecher. Ein Sicherheitsmitarbeiter sei mit einer Waffe bedroht worden. Alle Details zum Überfall des Geldtransporters HIER.

U-Bahn-Anlagen mit Farbe beschmiert: Polizei nimmt drei flüchtende Jugendliche fest

Die Polizei hat in Wilmersdorf am Montagabend drei Jugendliche vorläufig festgenommen, die in einer U-Bahn und auf einem U-Bahnhof Betriebsanlagen beschmiert hatten. Ein Mitarbeiter der BVG hatte zwei Mädchen und einen Jungen dabei beobachtet, wie sie am U-Bahnhof Fehrbelliner Platz zwei Monitore und eine Säule mit Farbe verunstalteten. Der Zeuge alarmierte daraufhin die Polizei. Als die Polizeikräfte wenig später eintrafen, versuchte das Trio zu flüchten. Zwei 17-jährige Mädchen konnten festgehalten werden. Der Junge flüchtete durch den U-Bahn-Tunnel über die Gleise in Richtung Konstanzer Straße. Als er dort eintraf und merkte, dass er bereits erwartet wurde, rannte er zurück und flüchtete über einen Notausstieg in Richtung Preußenpark. Zivilkräfte nahmen ihn schließlich fest. Ermittlungen ergaben, dass die Drei auch verdächtig sind, in einem Bahnwaggon diverse Schmierereien begangen zu haben. Die Polizeikräfte stellten Beweismittel, die die Jugendlichen bei sich hatten, sicher. Alle drei wurden anschließend ihren Eltern übergeben. Eine der 17-Jährigen hatte einem Polizisten nach ihrer Festnahme mehrfach gegen ein Knie getreten, gegen sie wird daher auch wegen eines tätlichen Angriffs ermittelt. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Der Bahnverkehr musste während des Polizeieinsatzes unterbrochen werden. (BK)

Störung am Bahnübergang: Verspätungen auf der Linie S5

 Fahrgäste der Berliner S-Bahn müssen am frühen Dienstagmorgen mehr Zeit einplanen. Nach einer Störung am Bahnübergang in Fredersdorf kommt es bei der S-Bahnlinie S5 immer noch zu Verspätungen und einzelnen Zugausfällen, teilte die S-Bahn mit. Die Störung selbst war gegen 07.15 Uhr behoben. Wann die Züge der Linie S5 allerdings wieder planmäßig fahren, war noch unklar.

Zuvor gab es auf der betroffenen Linie erhebliche Einschränkungen - so konnte beispielsweise der 10-Minuten-Takt nur zwischen den Stationen Westkreuz und Mahlsdorf angeboten werden. (dpa)

+++ 14. Dezember +++

Nach Messerstichen im Taxi: 19-Jähriger gestorben

Im Fall eines in Nikolassee mutmaßlich überfallenen Taxifahres ist der 19-jährige Tatverdächtige am Sonntag seinen schweren Verletzungen erlegen.  In der Nacht zum Freitag waren in der Dreilindenstraße zwei Schwerverletzte aufgefunden worden. Eine Zeugin und der 51-jährige Taxifahrer hatten der Polizei von einem Angriff des 19-Jährigen berichte. Der 51-Jährige setzte sich danach mit einem Messer zur Wehr und verletzte den 19-Jährigen lebensgefährlich. Die weiteren Ermittlungen der 5. Mordkommission dauern an.

+++ 13. Dezember +++

Gendarmenmarkt: Betrunkene Männer prügeln sich

Am Samstagabend gegen 20 Uhr wurde die Polizei zum Restaurant „Augustiner“ am Gendarmenmarkt gerufen. Grund dafür war eine Schlägerei. Dies bestätigte die Berliner Polizei am Sonntag. Offenbar gerieten vier Männer in Streit. Einer von ihnen - ein 32-Jähriger - hatte eine Weinflasche gestohlen. Drei Männer stellten den Täter daraufhin zur Rede.

Ein 28-Jähriger war so erbost, dass er den Dieb schlug. Dabei wurde der Geschlagene leicht verletzt. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, waren die anwesenden Personen alkoholisiert gewesen.

Neukölln: Fahrerflucht begangen und von der Polizei gejagt

Der 27-jährige Fahrer eines Volvo hat sich in der Nacht zu Sonntag auf der Herrmannstraße im Bezirk Neukölln eine Verfolgungsjagt mit der Polizei geliefert. Wie die Polizei am Sonntag mitteilt habe sie ihn  kontrollieren wollen, weil sein Wagen einen frischen Unfallschaden aufwies. Zudem soll das Kennzeichen vorne gefehlt haben. Der rechte Scheinwerfer sei zudem auch außer Betrieb gewesen, hieß es vor Ort

Der Fahrer stoppte aber nicht, sondern fuhr weiter. Während der Flucht vor den Beamten hat der Fahrer zwischendurch angehalten um seine Beifahrerin rauszulassen. Ein Einsatzwagen konnte die Frau an der Flucht zu Fuß hindern. In der Erkstraße Höhe Sonnenallee stellte sich ein Einsatzwagen vor dem Volvo, ein anderer dahinter.

Der Fahrer stoppte, machte aber offenbar keine Anstalten, auf die Weisungen der Polizisten zu reagieren. Er hielt die Türen verschlossen, wie die Polizei bestätigte. Die Einsatzkräfte haben die vorderen Seitenscheiben des Autos eingeschlagen, um an den Fahrer zu gelangen. Sie mussten ihn mit Reizgas außer Gefecht setzen.

Nun wird noch ermittelt, woher der Volvo die Schäden hatte. Die gefasste Beifahrerin und der Fahrer hatten sich in der Nacht noch nicht zur Tat geäußert. Der Fahrer wurde noch zur weiteren Untersuchungen und Blutentnahme mit Polizeibegleitung in ein Krankenhaus gebracht. Dass der Fahrer Drogen oder Alkohol konsumiert hat, gilt als nicht ausgeschlossen. Wie die Polizei bestätigt, hatte er keinen Führerschein.

Die Polizei hat angekündigt, im Laufe des Sonntags weitere Details bekanntgeben.

Feuerwehreinsatz in Spandau: Ehemaliges Kino brennt

Im Finkenkruger Weg in Spandau brennt am Sonntagmorgen eine Lagerhalle. Das ehemalige Kino soll bis 9 Uhr gelöscht worden sein, teilte die Berliner Polizei auf Anfrage der Berliner Zeitung mit. Die Berliner Feuerwehr meldete auf Twitter, dass hunderte Quadratmeter des Gebäudes brennen. Sechs Personen sollen sich selbst in Sicherheit gebracht haben. Sie werden vom Rettungsdienst betreut.

Angaben zur Brandursache wurden bislang nicht gemacht. Die Lagerhalle befindet sich unweit der Feuerwache Staaken.

+++ 12. Dezember +++ 

Neukölln: Lkw-Fahrer schießt auf Stadtautobahn auf fahrendes Auto

Ein Lkw-Fahrer hat in Neukölln nach Erkenntnissen der Polizei aus seinem Laster mit einer Luftdruckpistole auf ein fahrendes Auto geschossen. Die Behörden ermitteln wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und wegen eines mutmaßlichen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Die Tat soll am frühen Samstagmorgen auf der Stadtautobahn in Britz geschehen sein.

Demnach näherte sich der 61-Jährige einem Auto auf der A100 in Richtung Schönefeld von hinten und betätigte mehrfach die Lichthupe. Nachdem der jüngere Mann, der am Steuer des Pkw saß, die Anschlussstelle Buschkrugallee passiert hatte, setzte der Lkw laut Polizei zum Überholvorgang an. Als er auf gleicher Höhe war, schoss der Lkw-Fahrer auf die Heckscheibe des Autos und zerstörte sie, hieß es. Anschließend soll er die A100 über die Ausfahrt Grenzallee verlassen haben.

Der unverletzt gebliebene 33-Jährige alarmierte Einsatzkräfte, die den Lkw wenig später auf einem Betriebsgelände in der Nobelstraße fanden und den Fahrer vorübergehend festnahmen. Sie beschlagnahmten Tatwaffe und Führerschein des 61-Jährigen, der nach der Überprüfung seiner Personalien wieder freikam.

Raub in Hellersdorf: Vier Festnahmen

Die Polizei hat in der Nacht auf Sonnabend nach einem Raub in Hellersdorf vier Tatverdächtige festgenommen. Ein Anwohner soll in der Heidenauer Straße zuvor einen Schrei gehört und dann gesehen haben, wie mehrere Personen dort auf einen Mann einschlugen. Zur Hilfe gerufene Beamte trafen einen 29-Jährigen mit schweren Gesichtsverletzungen an.

Er kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus und sagte davor noch, die Täter hätten sein Telefon und seine Kopfhörer gestohlen. Die Polizei entdeckte die mutmaßlichen Täter in der Nähe und nahm sie fest. Sie fanden zudem auf deren Fluchtweg einen Teil der Beute und stellten diesen sicher. Alle vier, darunter auch ein 17-jähriger sogenannter Intensivtäter, wurden der Kriminalpolizei überstellt, welche die weiteren Ermittlungen übernahm.

+++ 11. Dezember +++

Zwei Schwerverletzte gefunden - Taxifahrer von Kunden angegriffen?

In Berlin-Nikolassee soll ein 19-Jähriger nachts einen Taxifahrer schwer verletzt haben. Nach Polizeiangaben setzte sich der 51-Jährige daraufhin mit einem Messer zur Wehr und verletzte den jungen Mann damit lebensgefährlich. Laut einer Zeugin und der Aussage des verletzten Taxifahrers hatte dieser seinen Kunden in der Nacht auf Freitag gegen 02.00 Uhr in die Dreilindenstraße gefahren und sei dann aus noch ungeklärtem Grund von ihm attackiert worden.

Ein Zeuge entdeckte die verletzten Männer auf der Straße. Der 19-Jährige habe auf dem Gehweg gelegen, der Fahrer vor seinem Taxi, das mit geöffneten Türen auf der Fahrbahn gestanden habe. Laut Polizei war der junge Mann am späten Freitagnachmittag weiterhin in Lebensgefahr. Eine Mordkommission beim Landeskriminalamt ermittelt weiter. (dpa)

Einsatzkräfte mit Messer attackiert - Polizistin schießt auf Mann

Eine Polizistin hat in Berlin-Marzahn einen Mann angeschossen, der sie und einen Kollegen mit einem Messer angegriffen haben soll. Der 24-Jährige wurde dabei am Arm verletzt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Zuvor soll der Mann in einem Wohnhaus am Helene-Weigel-Platz eine 58 Jahre alte Frau aus ihrer Wohnung gezogen, die Tür hinter sich geschlossen und ihre Wohnung verwüstet haben.

Den Angaben zufolge verschafften sich alarmierte Polizisten Zugang zur Wohnung, wo der Tatverdächtige sie mit einem Messer in der Hand bedrohte. Mehrere Aufforderungen, die Waffe fallen zu lassen, soll der Mann missachtet und sich weiter auf die Polizistin und ihren Kollegen zubewegt haben. Daraufhin habe die Beamtin geschossen.

Der Angeschossene wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wo er weitere ärztliche Behandlung abgelehnt habe und wegen psychischer Auffälligkeiten eingewiesen worden sei. (dpa)

Unbekannter Mann tot aufgefunden

Ein Unbekannter ist in einem Boot in Berlin-Rummelsburg tot aufgefunden worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, hatte eine Frau am Donnerstagabend die Leiche am Paul und Paula Ufer entdeckt. Es gebe keine Hinweise auf eine Gewalttat, hieß es. Der Mann habe keine Ausweispapiere bei sich gehabt und müsse deshalb erst noch identifiziert werden. Um die genaue Todesursache festzustellen, wird der Leichnam gerichtsmedizinisch untersucht. (dpa)

Frau stürzt am Fernsehturm in die Tiefe

Eine Frau ist von der Balustrade am Berliner Fernsehturm in Berlin-Mitte etwa zwei bis drei Meter in die Tiefe gestürzt. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, erlitt sie bei dem Vorfall am Donnerstagabend an der Panoramastraße leichte Verletzungen. Sie wurde von der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Erneut Drogenwohnung ausgehoben - Kunde verwechselt Polizist mit Dealer

Erneut hat die Polizei eine Drogenwohnung ausgehoben - diesmal in Kreuzberg. Ermittler kontrollierten zwei Personen, die nach kurzem Aufenthalt ein Wohnhaus an der Lindenstraße verließen und fanden Drogen. Kurz vor der geplanten Durchsuchung der Wohnung entwischte der mutmaßliche Dealer mit einem Rollkoffer, wurde aber auf einem Außenbalkon des Hauses festgenommen. Den Koffer mit Marihuana und Verpackungsmaterial hatte er kurz davor nach unten geworfen, wo dieser sichergestellt wurde.  In der Wohnung fanden die Fahnder Geld und Feinwaagen. Auf der Suche nach Drogen betrat ein weiterer Mann die Wohnung und drückte einem Beamten Geld für Cannabis in die Hand - übersah dabei den Dienstausweis, den der Polizist um den Hals trug. Gegen die drei Drogenkunden wird nun wegen illegalen Erwerbs von Betäubungsmitteln ermittelt, der Händler wurde der Kripo überstellt. (BK)

Nikolassee: Zwei Schwerverletzte auf Straße entdeckt

Ein Zeuge hat in der Nacht auf Freitag zwei schwerverletzte Männer auf der Dreilindenstraße in Nikolassee gefunden. Wie die Polizei mitteilte, alarmierte der Zeuge gegen zwei Uhr die Polizei und Feuerwehr, nachdem er einen 19-Jährigen schwerverletzt auf dem Gehweg liegend entdeckt hatte.

Auf der Straße daneben stand ein Taxi mit geöffneten Türen, vor dem der mutmaßliche Fahrer auf der Straße lag. Auch er war schwerverletzt. Beide Männer wurden von Rettungskräften in Krankenhäuser gebracht. Für den 19-Jährigen besteht Lebensgefahr.

Die Verletzten konnten bisher noch nicht zum Geschehen befragt werden. Die Ermittlungen hat nun die Mordkommission beim Landeskriminalamt übernommen.

+++ 10. Dezember +++

Kleintransporter kollidiert mit Linienbus - zwei Schwerverletzte

Bei einem Zusammenstoß eines Kleintransporters mit einem Linienbus in der Nähe von Herzsprung (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) sind ein 61-Jähriger und sein Begleiter schwer verletzt worden. Sie wurden am Mittwoch mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam der Kleintransporter mit dem 61-Jährigen am Steuer aus noch unbekannter Ursache in den Gegenverkehr und stieß frontal mit dem Linienbus zusammen. Außer dem 40 Jahre alten Fahrer befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Fahrgäste im Bus. Er wurde den Angaben zufolge leicht verletzt. (dpa)

78-Jährige ins Gesicht geschlagen und auf Fahrbahn gestoßen: Mordkommission ermittelt

Eine Mordkommission ermittelt seit Mittwochnachmittag zu einem versuchten Tötungsdelikt in Altglienicke. Laut Polizei hat ein 39-Jähriger an der Kreuzung Ortolfstraße/Mohnweg eine 78-jährige Frau angegriffen. Er soll die Seniorin zunächst beschimpft und später ins Gesicht geschlagen haben. Im Anschluss habe er sie auf die Fahrbahn gestoßen, wo sie stürzte und liegenblieb. Ein heranfahrendes Fahrzeug konnte mittels einer Gefahrenbremsung und einem Ausweichmanöver einen Zusammenstoß mit der Frau gerade noch verhindern. Zeugen konnten den 39-Jährigen, der zwischenzeitlich vom Tatort flüchtete, verfolgen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Die gerufenen Einsatzkräfte nahmen den Mann fest und überstellten ihn der zuständigen Mordkommission. Diese ermittelt insbesondere zur Motivation für die Tat. Die 78-Jährige erlitt leichte Gesichts- und Rumpfverletzungen. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus, welches sie nach einer ambulanten Behandlung später wieder verlassen konnte. (BK)

LKW verliert Diesel auf der Stadtautobahn - Stauchaos am Kreuz Schöneberg

Anonymer Hinweis: Drogen-Wohnung aufgeflogen - 22-Jährige attackiert Polizist

Ein anonymer Hinweis hat die Polizei am Mittwochnahmittag zu einer Wohnung in Berlin-Friedrichsfelde geführt, in der Drogen offenbar verkauft wurden. Zivilbeamte nahmen an der Wohnungstür im Wohnhaus an der Löwenberger Straße Cannabisgeruch wahr. Polizisten fanden bei einem 15-Jährigen und einem 41-Jährigen, die aus der Wohnung kamen, Drogen. Beide müssen sich nun wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Mit einem richterlichen Beschluss durchsuchten die Einsatzkräfte daraufhin die Wohnung. Dabei entdeckten sie neben diversem Verpackungsmaterial auch Cannabis, Haschisch, einen Teleskopschlagstock, einen Baseballschläger sowie einen hohen vierstelligen Geldbetrag.

Während des Einsatzes attackierte eine 22-Jährige die Beamten und schlug einem Polizeikommissar ins Gesicht. Sie wurde daraufhin zu Boden gebracht und gefesselt. Ihr 31 Jahre alter Komplize verhielt sich während der Durchsuchung ruhig. Ermittelt wird nun wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

+++ 9. Dezember +++

Zwei Schwerverletzte bei Unfall an Kreuzung

Aus bislang noch unbekannter Ursache sind am Dienstag bei einem Unfall bei Geesow (Landkreis Uckermark) zwei Autos kollidiert und die beiden Fahrer schwer verletzt worden. Der Kleintransporter und das Auto waren auf der Bundestrasse B 2 zusammengestoßen, wie die Polizeidirektion Ost am Mittwoch mitteilte. Der 19 Jahre alte Fahrer des Kleintransporters wollte an einer Kreuzung geradeaus fahren. Dabei stieß er mit dem von rechts kommenden Auto zusammen. Der 19-Jährige und die 41-jährige Autofahrerin erlitten erhebliche Verletzungen. Sie wurden von Rettungskräften in Krankenhäuser gebracht. An den Fahrzeugen entstand Totalschaden. (dpa)

Unbekannte versuchen Brandstiftung in Spandauer Krankenhaus

 Unbekannte haben in der Nacht zu Mittwoch offenbar versucht, ein Feuer in einem Spandauer Krankenhaus zu legen. Eine Mitarbeiterin der Klinik in der Neuen Bergstraße habe gegen 22.10 Uhr gemerkt, dass vor der Tür zu einer Station eine brennbare Flüssigkeit sowie mehrere Streichhölzer lagen, teilte die Polizei mit. Der Stoff habe sich aber nicht entzündet. Einsatzkräfte banden die Flüssigkeit ab. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen. (dpa)

Zeuge überwältigt mit Fleischermessern bewaffneten Einbrecher

Ein mutiger Zeuge hat in Zehlendorf einen mutmaßlichen Dieb überwältigt, obwohl dieser mit Messern bewaffnet war. Wie die Polizei mitteilte, hatten Passanten in der Matterhornstraße am Dienstagabend gegen 22.30 Uhr einen Einbruch in ein Lokal bemerkt. Nachdem einer der Zeugen klirrendes Glas hörte, sah der 34-Jährige kurz darauf einen Mann aus dem Gebäude kommen, der zwei Fleischermesser in der Hand hielt.

Als der Zeuge den mutmaßlichen Einbrecher aufforderte, stehen zu bleiben, habe dieser ihn mit den Messern bedroht. Trotz der Bewaffnung gelang es dem 34-Jährigen, den Mann zu umklammern. Eine 44-jährige Frau, die den Zeugen begleitete, soll laut Polizei dem Verdächtigen die Messer abgenommen haben. Als der Mann flüchten wollte, konnten der 34-Jährige und ein weiterer 20-jähriger Zeuge den mutmaßlichen Einbrecher bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.

Der Verdächtige, ein 38-Jähriger, soll laut Polizei alkoholisiert gewesen sein. Unklar sei bisher noch, ob der mutmaßliche Dieb die beiden Fleischermesser aus dem Geschäft gestohlen hatte. (lex)

Alt-Hohenschönhausen: Frau bringt Mann zu Boden und verletzt ihn mit Messer

Eine Frau hat am Dienstagnachmittag in Alt-Hohenschönhausen einen Mann attackiert und mit einem Messer verletzt. Laut Polizei sollen beide in der Werneuchener Straße in Streit geraten sein. Bei der sich  anschließenden Rangelei sei der 31-Jährige zu Boden gegangen und dort liegend von der bislang Unbekannten mit einem Messer verletzt worden. Ein Passant, der den Vorfall beobachtete, habe die Angreiferin mehrfach von dem jungen Mann weggerissen, während eine Passantin die Polizei rief. Diese sei von der Angreiferin beleidigt und bedroht worden. Anschließend soll die junge Frau mit einem unbekannt gebliebenen Mann, der nicht in das Geschehen eingegriffen hatte, zu Fuß in Richtung Weißenseer Weg geflüchtet sein. Rettungskräfte brachten den 31-Jährigen mit Stichverletzungen an einem Arm, am Oberschenkel und im Gesäßbereich zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die Polizei ermittelt zu den Tathintergründen. (BK)

Mann sperrt sich aus Wohnung aus und bleibt im Fenster hängen

Ein 49 Jahre alter Mann hat sich ausgesperrt und hinterher beim Versuch, wieder in die Wohnung zu kommen, im Fenster eingeklemmt. Der Mann hat sich dabei leicht verletzt und musste in einem Krankenhaus behandelt werden, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Er hatte sich am Dienstagabend versehentlich aus seiner Wohnung in Grabow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ausgesperrt. Danach wollte er mit einer Leiter von außen ins Obergeschoss gelangen. Die Leiter rutschte weg, der Mann wurde daraufhin mit einem Arm im gekippten Fenster eingeklemmt. Feuerwehrleute befreiten ihn schließlich. (dpa)

Kind (6) will Mutter folgen und wird von Opel erfasst

Ein sechsjähriges Mädchen ist am Dienstagnachmittag in Blankenfelde von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Laut Polizei überquerte das Kind den Rosenthaler Weg in Höhe des Lorraineweges, um seiner Mutter zu folgen. Dabei wurde das Mädchen von dem 69-jährigen Fahrer eines Opel erfasst, der den Rosenthaler Weg in Richtung Blankenfelder Chaussee befuhr und nach eigenen Angaben nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte. Mit Kopfverletzungen wurde das Kind zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (BK)

Niederschöneweide: Auf Bürgersteig geparkt - Auto angezündet

Ein in der Sanddornstraße in Niederschöneweide geparkter Audi A6 wurde in der Nacht zu Mittwoch angezündet. Der Wagen stand entgegen der Fahrtrichtung auf einem Bürgersteig. Gegen 0.40 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei alarmiert, da der Fahrzeuginnenraum in Flammen stand.

Die eintreffenden Beamten der Berliner Polizei stellten ein Loch in der hinteren Seitenscheibe fest und versuchten, die Flammen durch das Loch mit einem Feuerlöscher zu löschen. Dies gelang zunächst nicht. Feuerwehrmänner konnten jedoch die Flammen unter Kontrolle bringen. Der Besitzer des Fahrzeugs wurde ermittelt und benachrichtigt.

Die Polizei fertigte nach Informationen von vor Ort eine Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen Parkens auf dem Bürgersteig an. Dem Fahrzeughalter droht ein Bußgeld. (BK)

+++ 8. Dezember +++

Aus fahrendem Auto auf anderes Fahrzeug geschossen

Ein Unbekannter hat am Montagabend in Moabit einen Schuss aus einem fahrenden Auto auf ein anderes Fahrzeug abgefeuert. Nach derzeitigem Ermittlungsstand musste ein 25-Jähriger gegen 18.15 Uhr mit seinem Auto in der Straße An der Putlitzbrücke an einer roten Ampel halten, als neben ihm ein weiteres Auto, besetzt mit zwei Männern, ebenfalls stoppte. Es soll dort zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen sein. Der 25-Jährige setzte seine Fahrt fort, als die Ampel wieder Grün zeigte. Der Wagen mit den beiden Männern fuhr ebenfalls weiter und setzte sich links neben sein Fahrzeug. Der Beifahrer ließ dann die Scheibe herunter, holte eine Schusswaffe hervor und gab einen Schuss auf die Fahrertür des jungen Mannes ab. Dadurch wurde die Tür beschädigt und die Seitenscheibe ging zu Bruch. Daraufhin stoppte der 25-Jährige, die beiden anderen Männer setzten ihre Fahrt in Richtung Stromstraße fort und entkamen. Der junge Autofahrer blieb unverletzt. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass der Schuss aus einer scharfen Waffe abgegeben wurde. (BK)

Schwarzfahrerin beleidigt und attackiert Fahrkartenkontrolleur – Festnahme

Eine Schwarzfahrerin ist am Montagvormittag bei einer Fahrkartenkontrolle in Steglitz ausgerastet. Drei Fahrkartenkontrolleurinnen und -kontrolleure trafen die 25-Jährige in einem Bus an der Einmündung Schloßstraße Ecke Muthesiusstraße ohne gültigen Fahrausweis vor und forderten sie auf, den Bus zu verlassen. Während der Sachverhaltsaufnahme soll die junge Frau die BVG-Mitarbeitenden beleidigt sowie einen 41-Jährigen Kontrolleur geschlagen und getreten haben. Polizeieinsatzkräfte nahmen die 25-Jährige fest und brachten sie für eine erkennungsdienstliche Behandlung in ein Polizeigewahrsam, welches sie nach Abschluss der Maßnahmen wieder verlassen konnte. Der Fahrkartenkontrolleur wurde bei dem Angriff leicht am Kopf verletzt und begibt sich selbstständig in ärztliche Behandlung. Die beiden anderen Mitarbeitenden, eine 25 Jahre alte Frau und ein 43 Jahre alter Mann, blieben unverletzt. (BK)

Razzia wegen Betrugsverdachts bei Corona-Hilfen

Wegen möglichen Betrugs bei Corona-Soforthilfen haben Ermittler zehn Wohnungen und Geschäftsräume in München, Pforzheim und Berlin durchsucht. Die Razzia am Dienstag richtete sich nach Angaben des bayerischen Landeskriminalamtes gegen sechs Verdächtige im Alter von 28 bis 79 Jahren. Diese sollen im Frühjahr Corona-Hilfen für verschiedene Unternehmen in Gesamthöhe von mehr als 400 000 Euro unrechtmäßig beantragt und dafür zahlreiche Urkunden gefälscht haben.

Nach den bisherigen Ermittlungen existierten die Unternehmen jedoch gar nicht oder gingen keiner Geschäftstätigkeit nach. Die Behörden in München, Oberbayern, Niederbayern, Schwaben, Unterfranken und Mittelfranken zahlten mindestens 288 000 Euro auf verschiedene Konten aus. 125 000 Euro konnten die Kriminalbeamten inzwischen auf Konten einfrieren lassen. Nun werden diese versuchen, auch das andere unrechtmäßig erhaltene Geld zurückzuholen.  (dpa)

+++ 7. Dezember +++

Lichtenberg: Personen bewerfen Familie in Auto mit Stein

Mehrere unbekannte Personen haben nach ersten Erkenntnissen der Polizei am Sonntag im Lichtenberger Ortsteil Wartenberg einen Wagen mit mindestens einem Stein beworfen, in dem eine vierköpfige Familie unterwegs war. Die Windschutzscheibe des Autos wurde beschädigt.

Ein 35-jähriger Familienvater befuhr gegen 16.40 Uhr den Wartenberger Weg in Richtung Malchow, wie die Polizei mitteilte. In Höhe An der Margaretenhöhe bemerkte er demnach mehrere Personen auf einer Brücke. Wenig später soll von oben der Schotterstein das Auto getroffen haben.

Der 35-Jährige, seine 36-jährige Frau und die beiden vier und acht Jahre alten Kinder wurden nicht verletzt. Eine Suche nach der mutmaßlich verdächtigen Gruppe verlief erfolglos.

Sprengung gescheitert: Geldautomaten-Knacker entkommen ohne Beute

Unbekannte haben in der Nacht zum Sonntag in Neu-Hohenschönhausen versucht, einen Geldautomaten zu knacken. Anwohner der Rostocker Straße alarmierten die Polizei, nachdem sie gegen 2.50 Uhr einen lauten Knall gehört und gesehen hatten, wie aus einem Geschäft Rauch aufstieg. Die Zeugen bemerkten zudem, dass nach der Explosion Personen flüchteten. Die Täter hatten versucht, den Geldautomaten im frei zugänglichen Vorraum des Geschäftes unter Verwendung eines Gases aufzusprengen. Sie scheiterten allerdings mit ihrem Vorhaben und kamen nicht an den Geldbehälter heran. Der Automat wurde beschädigt. 

Prenzlauer Berg: Autos standen in Flammen

In der Nacht zum Montag brannten in Prenzlauer Berg mehrere Fahrzeuge. Zeugen bemerkten kurz nach Mitternacht die Flammen an dem Volvo und dem Range Rover, die beide einige Meter getrennt voneinander in der Knaackstraße geparkt waren, und alarmierten Feuerwehr und Polizei. Die Flammen griffen insgesamt auf vier weitere Fahrzeuge über. Die alarmierten Brandbekämpfer löschten die Flammen. Personen wurden nicht verletzt. Die Knaackstraße blieb während des Einsatzes zwischen Danziger Straße und Sredzkistraße bis kurz nach 2 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

Reinickendorf: Mehrere Fahrzeuge in Brand gesetzt

In Reinickendorf brannten in der vergangenen Nacht mehrere Fahrzeuge. Gegen 23.15 Uhr bemerkte ein Anwohner in der Humboldtstraße einen brennenden BMW und rief die Feuerwehr und die Polizei. Das Fahrzeug brannte im Heckbereich vollständig aus. Durch die Flammen und die starke Hitzeentwicklung wurde ein weiteres Auto beschädigt.

Gegen 0:05 Uhr rief ein Passant die Polizei in die Zobeltitzstraße, nachdem er an einem VW einer Mietwagenfirma eingeschlagene Scheiben bemerkte. Die alarmierten Einsatzkräfte entdeckten Hinweise, die auf eine versuchte Brandstiftung hindeuten.

Im weiteren Verlauf, gegen 0:20 Uhr, stellten die Polizisten an der Kreuzung Zobeltitzstraße Ecke Engelmannweg einen qualmenden Ford fest und löschten die Flammen im Innenraum des Fahrzeuges mit eigenen Mitteln durch die eingeschlagene Seitenscheibe des Wagens. Das Fahrzeug wurde vor allem im Innenraum stark beschädigt.

In der Schillingstraße stellten Polizisten gegen 0:30 Uhr einen abgestellten VW fest, bei dem der Beifahrersitz in Flammen stand. Die Feuerwehr löschten den Brand. Verletzt wurde niemand.

Kind auf Gleis gestürzt und von Tram überrollt - leicht verletzt

Am Montagmorgen ist ein Kind an einer Haltestelle in Berlin-Friedrichshain von einer einfahrenden Tram überrollt und offenbar nur leicht verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll das Kind auf die Gleise gestürzt sein. Vermutlich habe es das Gleichgewicht verloren, hieß es von einem Polizeisprecher. Die genaue Unfallursache war am Morgen aber noch unklar. Das Kind werde in einem Krankenhaus untersucht und behandelt.

Die Landsberger Allee war auf Grund des Unfalls zwischen Platz der Vereinten Nationen und Petersburger Straße/Danziger Straße in beiden Richtungen zwischenzeitlich gesperrt, teilte die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) mit.

Inzwischen fahren aber wieder alle Linien, es kann jedoch laut BVG noch zu Verspätungen kommen.

+++ 6. Dezember +++

Neukölln: Discounter überfallen

In Neukölln wurde am Sonnabend ein Angestellter eines Discounters überfallen. Dies teilte die Polizei am Sonntag mit. Nach Aussagen von Zeugen sollen zwei dunkel gekleidete Personen das Geschäft in der Glasower Straße kurz vor 21 Uhr betreten und sich zum Kassenbereich begeben haben. Einer der beiden bedrohte den Kassierer nach Polizeiangaben mit einer Schusswaffe – die Kriminellen sollen Geld gefordert haben. Der zweite Täter soll die Forderung bekräftigt haben, indem er den Mann zusätzlich mit einem Messer bedrohte.

Der Bedrohte gab den Tätern das geforderte Geld und die Kriminellen flüchteten auf Fahrrädern, so die Polizei. Alarmierte Polizeikräfte nahmen wenig später in der Nähe einen dringend tatverdächtigen 15-Jährigen vorläufig fest. Er wurde erkennungsdienstlich behandelt und anschließend wieder entlassen. In der Nähe wurde die geraubte Kassenschublade sowie ein Messer gefunden und sichergestellt, teilte die Polizei mit. Die Ermittlungen dauern an. Der überfallene Angestellte blieb nach Polizeiangaben unverletzt.

Lichtenberg: Corona-Party am Sonntagmorgen aufgelöst

Auf dem Gelände einer Firma in Lichtenberg soll in der Nacht zu Sonntag eine Karaoke-Party gefeiert worden sein. Das Haus soll sich in der Herzbergstraße befunden haben. Dies berichtete am Sonntag die B.Z. Die Polizei rückte laut dem Bericht gegen 3 Uhr an und fand 41 singende Personen vor. 

Mehrere Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz und wegen illegalem Aufenthalt sollen außerdem gestellt worden sein. Zwei Personen wurden dem Bericht zufolge von der Polizei mitgenommen, da gegen sie ein Haftbefehl vorgelegen habe. Weitere acht Personen wurden laut B.Z. zu einer Gefangenensammelstelle gebracht – ihre Identität sollte festgestellt werden.

+++ 5. Dezember +++

Alte Eheleute werden nacheinander überfallen

Davor fürchten sich viele ältere Menschen: Zwei alte Eheleute sind in Berlin am selben Tag kurz nacheinander überfallen worden - die Frau in ihrer Gartenlaube, der Mann in der gemeinsamen Wohnung. Die Polizei geht nach der Tat im Ortsteil Wedding davon aus, dass es derselbe Täter war. Das teilte ein Polizeisprecher am Samstag mit. Die Ermittler hatten zunächst aber keine Hinweise, ob ein Mann oder eine Frau dahintersteckt.

Zunächst sei die 89-Jährige von einer unbekannten Person am Freitagmittag in ihrer Laube hinterrücks niedergeschlagen worden, wie mitgeteilt wurde. Ihre Handtasche samt Wohnungsschlüssel wurden geraubt. Kurz darauf wurde der 82 Jahre alte Ehemann in der nahe gelegenen Wohnung überfallen und zu Boden geschubst.

Die Beamten vermuten, dass dieselbe Person für beide Taten verantwortlich ist, weil sich in der Handtasche der Rentnerin auch ihre Anschrift befand. In der Wohnung soll Geld geraubt worden sein. „Ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt, wissen wir noch nicht. Der Hergang ist noch unklar“, erklärte der Polizeisprecher. Das Ehepaar blieb den Angaben zufolge unverletzt.

Alexanderplatz: Maskenverweigerer packt Polizistin an den Hals

Eine Polizistin ist am Freitag auf dem Alexanderplatz von einem Maskenverweigerer attackiert worden. Wie die Polizei der Berliner Zeitung sagte, war der 40-Jährige gegen 10.30 Uhr an einer Straßenbahnhaltestelle ohne Mund-Nasen-Schutz aufgefallen. Als die Polizeibeamtin ihn ansprach, reagierte der Mann erst gar nicht.

Darauf soll die Polizistin dem Mann an den Arm gefasst haben, worauf dieser offenbar besonders aggressiv wurde. Er stieß die Frau weg, packte sie am Hals und drückte sie gegen einen Bauzaun. Zwei Passanten mussten der Polizistin zur Hilfe kommen. Heraneilenden Beamten von der Polizeiwache am Alex gelang es, den Mann festzunehmen. Der Täter wurde in Gewahrsam genommen, ist aber inzwischen wieder frei.

Der Täter muss sich wegen Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz sowie einen einen tätlichen Angriff auf eine Polizeibeamtin verantworten. Nach Auskunft der Polizei war der Mann weder angetrunken noch psychisch auffällig.

+++ 4. Dezember +++

Hellersdorf: Nachbar mit Messer attackiert

Am Donnerstagmorgen soll in Hellersdorf ein 28-Jähriger seinen Nachbarn mit einem Messer attackiert haben. Er verletzte diesen dabei schwer. Dies teilte die Berliner Polizei am Freitag mit. Nach Angaben des 33-Jährigen habe dieser gegen 5.45 Uhr seine Wohnungstür in der Kastanienallee geöffnet, um etwas vor die Tür zu stellen.

Plötzlich sei er unvermittelt von dem ihm lediglich vom Sehen bekannten Nachbarn angegriffen und mit einem Messer verletzt worden. Anschließend soll sich der Angreifer sofort in seine Wohnung zurückgezogen haben. Dem Verletzten gelang es, selbstständig Polizei und Feuerwehr zu alarmieren. Rettungskräfte brachten ihn nach Polizeiangaben wenig später in ein Krankenhaus.

Der Tatverdächtige konnte noch in seiner Wohnung festgenommen werden. Er machte einen verwirrten Eindruck und äußerte sich nicht zum Geschehen, so die Polizei. Der 28-Jährige wurde eingeliefert und soll heute zwecks Erlangung eines Unterbringungsbeschlusses vorgeführt werden. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

+++ 3. Dezember +++

Marzahn: Hausmeisterin findet Toten in Treppenhaus

Gruselfund am Mittwochmorgen in Marzahn: Auf dem Treppenpodest eines 20-geschossigen Wohnhauses in der Poelchaustraße fand die 62-jährige Hausmeisterin den Leichnam eines 28-jährigen Mannes vor. Der Tote wies Brandverletzungen auf. Die Polizei ermittelt die genauen Todesumstände. (BK)

Vermisste Rentnerin tot aufgefunden

Eine Rentnerin ist in Luckau (Dahme-Spreewald) tot aufgefunden worden. Mitarbeiter eines Seniorenzentrums hatten die 88-Jährige am frühen Donnerstagmorgen als vermisst gemeldet, wie die Polizei mitteilte. Da die Seniorin ersten Angaben zufolge orientierungslos war, leitete die Polizei umgehend die Suche nach der Frau ein. Wenig später wurde die Vermisste aufgefunden, ein Arzt konnte nur noch ihren Tod feststellen. Die Polizei hat Ermittlungen zur Todesursache eingeleitet. (dpa)

Kriminalität Brandenburg 80-Jährige überrascht Einbrecher - Mann vorläufig festgenommen

Eine 80-jährige Frau hat in Hohen Neuendorf (Oberhavel) in ihrer Wohnung einen Einbrecher auf frischer Tat ertappt. Die Frau habe sich am Mittwochabend im Wohnzimmer aufgehalten, als der Mann durch ein gewaltsam aufgehebeltes Fenster in das Schlafzimmer eingedrungen sei, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der von der 80-Jährigen überraschte Einbrecher sei zunächst in unbekannte Richtung geflüchtet.

Alarmierte Polizeibeamte suchten das Umfeld ab und trafen auf einen 25-Jährigen, der einschlägig polizeibekannt sei. Dieser habe einen Schraubendreher und eine goldene Armbanduhr bei sich gehabt, die von der 80-Jährigen als ihr Eigentum identifiziert worden sei, berichtete die Polizei. Der 25-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Die Ermittler prüfen nun, ob der Mann am Mittwochnachmittag auch einen Einbruchsdiebstahl in ein Einfamilienhaus im nahe gelegenden Stadtteil Bergfelde begangen hat. (dpa)

30 Stunden ohne Pause unterwegs: Polizei stoppt LKW, Fahrer verfällt in Tiefschlaf

Einen völlig übermüdeten LKW-Fahrer hat die Brandenburger Polizei am Mittwoch aus dem Verkehr gezogen. Der Mann sei sofort in den Tiefschlaf verfallen, twitterte die Behörde:

Mietwagen-Fahrer fährt in Alt-Treptow gegen Baum und flüchtet 

In Berlin ist der Fahrer eines Mietwagens am Mittwochabend in Alt-Treptow gegen einen Baum gefahren und anschließend geflohen. Wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte, sei bislang unklar, wer den Wagen am Abend fuhr. Das Unfallfahrzeug sei am 21. Novemeber im Lichtenberger Ortsteil Friedrichsfelde gestohlen worden. Die Polizei habe die Ermittlungen aufgenommen. Die Schadenshöhe sei bislang unklar, hieß es.(BK)

Brand in Berliner Flüchtlingsunterkunft - Verdacht auf Brandstiftung

In Berlin hat es in einer Flüchtlingsunterkunft gebrannt. Wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte, geriet eine Matratze in der Unterkunft in der Lietzenburger Straße in Brand. Ein Mensch sei mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden. Laut Polizei lag der Bewohner des Zimmers auf dem Fußboden, war bei Bewusstsein und unverletzt. Wachpersonal zog den jungen Mann aus dem Zimmer und alarmierte die Feuerwehr, die den Brand im Raum löschte. Während der ersten Ermittlungen am Brandort verdichtete sich der Verdacht, dass der 21-Jährige das Feuer vorsätzlich verursacht haben könnte. (BK)

70-Jährige schaltet versehentlich in Rückwärtsgang und fährt 79-Jährige um

Weil sie von einer Ausfahrt versehentlich rückwärts statt vorwärts fuhr, hat eine Seniorin eine weitere Seniorin am Mittwochmittag in Zehlendorf umgefahren. Laut Polizei wollte die 70-jährige Autofahrerin in die Breisgauer Straße einfahren. Dabei legte sie versehentlich den Rückwärtsgang ein und stieß sie mit der 79-jährigen Fußgängerin zusammen, die hinter dem Mercedes auf dem Gehweg in Richtung Matterhornstraße lief. Die 79-Jährige erlitt schwere Verletzungen an der Hüfte. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus, wo sie stationär aufgenommen wurde. (BK)

Dealer setzt Polizist mit Reizgas außer Gefecht

Bei einem Handgemenge hat am Mittwochabend in Kreuzberg ein Dealer einen Zivilpolizisten mit Reizgas besprüht und außer Gefecht gesetzt. Der Polizeimeister wurde bei dem Einsatz im Görlitzer Park verletzt und musste seinen  Dienst beenden. Der Polizist hatte in dem als Drogen-Hotspot berüchtigtem Park von einem Dealer Drogen angeboten bekommen. Der Beamte gab sich zu erkennen und wollte den Mann festnehmen. Im Handgemenge drehte sich der Dealer aus dem Haltegriff, sprühte mit Reizmittel und konnte entkommen. Der Beamte musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. (BK)

Vermisster Shawn Volker H. ist wieder da

Der seit dem 27. November 2020 vermisste Shawn Volker H. (KURIER berichtete) wurde am Mittwochnnachmittag gegen 15 Uhr in der Pablo-Picasso-Straße in Neu-Hohenschönhausen angetroffen und wird nicht mehr vermisst.

+++ 2. Dezember +++

Topfitte 84-Jährige flieht nach Ladendiebstahl und lässt Papiere zurück

Drei Frauen ist es in einem Supermarkt in Neustrelitz nicht gelungen, eine 84-jährige mutmaßliche Ladendiebin festzuhalten. Die offenbar äußerst fitte Verdächtige sei von einer Mitarbeiterin und einer Kundin beim Diebstahl beobachtet worden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Als sie am Dienstag zusammen mit der Filialleiterin versuchten, die 84-Jährige bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten, schlug diese um sich, kratzte und versuchte zu beißen. Der Seniorin gelang schließlich die Flucht aus dem Supermarkt - allerdings ohne ihren Einkaufsbeutel. Darin fanden sich Waren aus dem Lebensmittelgeschäft im Wert von rund 80 Euro sowie ein Dokument mit den Personalien der Frau.

Die Polizei suchte im Stadtgebiet nach ihr und traf sie schließlich in ihrer Wohnung an. Gegen die 84-Jährige ermittelt nun die Kriminalpolizei wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls. (dpa)

Volvo knallt in Seat - Fahrer verletzt, Unfallverursacher flüchtet

In Staaken hat am Dienstagabend ein bisher unbekannter Mann einen Verkehrsunfall verursacht und ist anschließend zu Fuß geflüchtet. Nach Angaben von Zeugen fuhr ein grüner Volvo, der stadteinwärts unterwegs war, an der Kreuzung Heerstraße/ Nennhauser Damm auf einen bei Rot auf der Linksabbiegerspur der Heerstraße wartenden Seat auf. Bei dem Verkehrsunfall kam es zu erheblichem Sachschaden, und der 44 Jahre alte Fahrer des Seat wurde verletzt. Passanten kümmerten sich um den Verletzten und alarmierten Feuerwehr und Polizei. Rettungskräfte brachten den Verletzten wenig später zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Aus dem verursachenden Volvo sollen unmittelbar nach dem Zusammenstoß ein Mann und eine Frau gestiegen sein, die zu Fuß flüchteten. Polizeikräfte stellten wenig später fest, dass an dem Wagen verschiedene Kennzeichen angebracht waren. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. (BK)

Messermann attackiert mehrere Passanten und schlägt Frau krankenhausreif

Ein 30-Jähriger hat am Dienstagabend in Charlottenburg mehrere Passanten attackiert und erfolglos versucht, diese auszurauben. Am Kurfürstendamm versuchte der Mann, einer 20-Jährigen das Handy aus der Hand zu reißen. Als dies misslang, zückte bedrohte der Mann sein Opfer mit einem Messer. Mit ihrer Begleiterin entkam die 20-Jährige und rief die Polizei. Darauf drohte der Mann drei weitere Personen mit dem Messer und forderte deren Brieftaschen. Auch dies scheiterte. Auf seiner Flucht in Richtung Bahnhof Zoologischer Garten soll der Mann mehrere Personen attackiert und geschlagen haben. Eine 39-Jährige schlug er unvermittelt ins Gesicht. Die Frau musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Mitarbeitende der BVG konnten den 30-Jährigen am U-Bahnhof Zoologischer Garten wenig später festhalten und gegen 20.30 Uhr Polizeikräften übergeben. Der leicht alkoholisierte Mann wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht. Ihm wurde Blut abgenommen, weil der Verdacht bestand, er könne Betäubungsmittel zu sich genommen haben. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung wurde er der Kriminalpolizei vorgeführt. (BK)

Mit Auto gegen Baum geprallt - 72-Jährige schwer verletzt

Eine 72-Jährige ist mit ihrem Wagen am Dienstagabend in Mariendorf vor einen Baum geprallt und schwer verletzt worden. Die Dame kam aus noch ungeklärter Ursache auf der Rixdorfer Straße rechts von der Fahrbahn ab, touchierte einen auf dem Gehweg abgestellten Anhänger und prallte dann gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls kippte der Pkw auf die Seite und kam so zum Stehen. Die Fahrerin erlitt Rumpfverletzungen und kam mit einem alarmierten Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo sie zur Behandlung stationär aufgenommen wurde. Am Unfallort ausgelaufene Betriebsstoffe des Wagens wurden von der Feuerwehr abgebunden und anschließend von der Berliner Stadtreinigung gereinigt. (BK)

Bewohner springen aus brennendem Hotelzimmer in Neukölln 

In der Nacht zu Mittwoch haben sich zwei Menschen aus einem brennenden Hotelzimmer in Berlin-Neukölln gerettet. Wie die Feuerwehr mitteilte, sprangen sie noch vor Eintreffen der Feuerwehr aus einem Fenster im ersten Obergeschoss in der Mainzer Straße. Sie seien mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden. Weitere Bewohner des Hauses seien vor Ort behandelt worden. Die Polizei konnte zunächst keine Angaben zur Brandursache oder dem entstandenen Sachschaden machen. (dpa)

+++ 30. November +++

Neukölln: 19-Jähriger getreten und mit Reizgas besprüht

Aus einer Gruppe von mindestens zehn Personen heraus soll ein Heranwachsender am Sonntagnachmittag in Neukölln angegriffen und verletzt worden sein. Dies teilte die Polizei am Montag mit. Derzeit unklar ist der Hintergrund der Auseinandersetzung, die gegen 17.45 Uhr in der Hermannstraße stattfand.

Vor der Prügelei habe ein Videodreh stattgefunden, zu dem sich etwa 30 bis 40 Personen zusammengefunden haben sollen. Dabei sollen die Einsatzkräfte bemerkt haben, dass ein 19-Jähriger von mehreren Personen attackiert und zu Boden gestoßen worden war.

Dort soll ihm gegen den Oberkörper und in das Gesicht getreten worden sein. Als die Beteiligten die Polizisten sahen, sollen sie unerkannt geflüchtet sein. Bei der Zeugenbefragung habe sich nach Polizeiangaben herausgestellt, dass die Unbekannten bei dem Übergriff auch Reizgas gegen den 19-Jährigen eingesetzt hatten. Er soll vor Ort von Sanitätern behandelt worden sein. Weitere Beamte mussten zur Unterstützung herbeigerufen werden, die den Personen Platzverweise aussprachen und die Ansammlung auflösten, teilten die Beamten mit.

Zwei Jungen fahren ohne Führerschein mit Moped - bei Unfall verletzt 

Zwei junge Mopedfahrer sind ohne Führerschein auf der Bundesstraße 87 bei Ranzig (Oder-Spree) mit einem Kleintransporter zusammengestoßen und verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wollten der 14-Jährige und sein 12-jähriger Sozius am Sonntag in einen Waldweg einbiegen und hatten das auch angezeigt. Der 46-jährige Fahrer des Kleintransporters überholte die beiden trotzdem und streifte dabei das Moped seitlich, wie die Polizei am Montag weiter mitteilte. Die beiden Jungen stürzten. Rettungskräfte brachten sie ins Krankenhaus. Nach der Überprüfung ihres Alters wurden die Eltern informiert und das Moped übergeben. Gegen den Autofahrer und die jungen Fahrer wird nun ermittelt.

Charlottenburg: Transporter in Flammen aufgegangen

Die Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr wurden kurz nach Mitternacht in den Reichweindamm nach Charlottenburg-Nord gerufen. Wie die Polizei bestätigt, brannte ein Transporter, der auch für die Deutsche Post Dienstleistungen übernehmen soll.

Die Feuerwehr löschte das Fahrezeug, konnte aber ein Ausbrennen im vorderen Bereich nicht verhindern. Der Reichweindamm war für über eine Stunde gesperrt. Die Polizei ermittelt die Brandursache und schließt Brandstiftung nicht aus.

Blankenfelde: Menschliche Knochen gefunden

An der Bundesstraße 96a in Richtung Schildow wurden am Samstagnachmittag menschliche Überreste gefunden. Nach Polizeiangaben gibt es derzeit keinen Hinweis auf einen Bezug zum mutmaßlichen Kannibalen-Mord von Pankow. Das sagte ein Sprecher der Berliner Zeitung auf Anfrage.

Wie die Polizei weiter mitteilte, gebe es bei der Leiche keinen Hinweis auf Fremdverschulden. Der Leichnam wird derzeit obduziert.Mit einem Ergebnis ist laut Beamten noch Ende dieser Woche zu rechnen. Ob es sich um einen Vermissten handelt, wird derzeit noch geprüft.

Zwischen Westkreuz und Charlottenburg: Verspätung und Ausfälle wegen Signalstörung

Auf den S-Bahn-Linien S2, S5, S7 und S9 kommt es am Montag zu Verspätungen und Ausfällen. Wie die Deutsche Bahn am Montagmorgen mitteilte, sei eine Signalstörung zwischen Westkreuz und Charlottenburg Grund dafür. Die Linie S5 verkehre nur zwischen Strausberg Nord/Hoppegarten und Charlottenburg. (dpa)

Wohnungsbrand in Prenzlauer Berg: Bewohner rettet sich

In Prenzlauer Berg hat in der Nacht zu Montag eine Wohnung gebrannt. Wie die Feuerwehr mitteilte, habe sich der Bewohner noch vor Eintreffen der Feuerwehr aus seiner Wohnung in der Schönhauser Allee retten können. Er habe nur leichte Verbrennungen erlitten und sei vor Ort behandelt worden. Mehrere Anwohner brachten sich ebenfalls in Sicherheit und seien auf Grund der Kälte kurzzeitig in einem Bus der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) untergebracht worden. Zur Brandursache sowie zum entstandenen Sachschaden machte die Polizei zunächst keine Angaben. (dpa)

+++ 29. November +++

Mitte: Mann in Wohnung überfallen und schwer verletzt

In der Nacht zu Sonntag ist ein Mann in seiner Wohnung in Mitte überfallen und schwer verletzt worden. Laut Polizei sollen drei Unbekannte gegen 1.15 Uhr an der Wohnungstür des 29-Jährigen in einem Mehrfamilienhaus geklingelt und ihn unter einem Vorwand gebeten haben, die Wohnungstür zu öffnen. Als der junge Mann das tat, soll er einen Schlag ins Gesicht bekommen, mit einem Messer bedroht und zur Herausgabe von Wertsachen aufgefordert worden sein.

Die zwei Komplizen des Angreifers durchsuchten demnach anschließend das das Schlafzimmer, zudem soll einer der Unbekannten dem Mann gegen die Brust getreten haben, sodass dieser hinfiel. Als die drei flüchten wollten, griff der 29-Jährige eigenen Angaben zufolge das Messer eines Täters und hielt ihn so auf. Einer des Trios soll das Wohnhaus verlassen haben, während der andere zurückkehrte, um seinem Komplizen zur Hilfe zu kommen. Anschließend schlugen die beiden mehrfach auf den jungen Mann ein, hieß es - und flüchteten anschließend.

Das Opfer verfolgte sie kurz, alarmierte dann aber die Polizei. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Er erlitt einen Nasenbruch sowie mehrere Schnittverletzungen im Gesicht, an den Händen um am Oberkörper. Die Täter stahlen laut ersten Erkenntnissen zwei Mobiltelefone. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei.

Neukölln: Pyrotechnik gezündet – Drei Autos ausgebrannt

Am Samstagabend brannten in Neukölln drei Fahrzeuge. Dies teilte die Berliner Polizei am Sonntag mit. Ersten Erkenntnissen zufolge sollen vier Jugendliche gegen 21 Uhr an der Kreuzung Kienitzer Straße Ecke Schillerpromenade eine Feuerwerksbatterie angezündet und umgestoßen haben. Durch die austretenden Funken soll sich ein Laubhaufen entzündet haben, woraufhin anschließend ein dort in der Nähe abgestellter Audi Feuer fing. Die Flammen griffen nach Angaben der Polizei im weiteren Verlauf auf zwei weitere Fahrzeuge, einen VW und einen Skoda, über.

Alarmierte Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten das Feuer. Alle Fahrzeuge brannten vollständig aus. Verletzt wurde niemand. Die mutmaßlichen Täter sollen unerkannt in Richtung Hermannstraße geflüchtet sein. Die weiteren, noch andauernden Ermittlungen führt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt.

Gesundbrunnen: Notoperation nach Angriff auf älteren Mann

Ein älterer Mann ist bei einem Angriff in Gesundbrunnen am Sonnabend schwer verletzt worden und musste deshalb notoperiert werden. Laut Polizei forderte ein bisher Unbekannter den 87-Jährigen am frühen Abend in einer Tordurchfahrt in der Wollankstraße zur Herausgabe von Geld auf. Als der Mann das ablehnte, soll der Täter ihm mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben.

Anschließend flüchtete der Angreifer. Rettungskräfte brachten den 87-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er notoperiert werden musste. Er erlitt bei dem Angriff der Polizei zufolge schwere Augenverletzungen - die zum Verlust seiner Sehkraft führen könnten - und einen Nasenbeinbruch. Zudem verlor er mehrere Zähne. Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat für Raubdelikte der Polizeidirektion 1.

+++ 28. November +++

Angriff in Mitte: Mann schlägt Frau in Warteschlange mit Flasche auf den Kopf

Ein Mann hat am Freitagmittag in Berlin-Mitte eine Frau mit einer Flasche angegriffen und verletzt. Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, wartete die Frau im Innenhofbereich eines Kaufhauses am Leipziger Platz in einer Warteschlange vor einem Bekleidungsgeschäft, als der Mann sich ihr von hinten genähert haben soll. Als der 28-Jährige gerade zum Schlag ausgeholt habe, soll sich die Frau umgedreht haben, sodass die Flasche sie an der Stirn traf.

Ein Passant brachte den Angreifer zu Boden, wo er mithilfe des Securitydienstes bis zum Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte fixiert und später festgenommen wurde. Rettungskräfte brachten die 33-Jährige, die bei dem Angriff eine leichte Kopfverletzung erlitt, zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Da sich der Tatverdächtige bei seiner Festnahme an mehreren zerbrochenen Glasflaschen eine Schnittverletzung an der Hand zuzog, brachten Rettungskräfte ihn ebenfalls zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Adlershof: Raser liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei

Ein Autofahrer ist auf der Flucht vor der Polizei durch Berlin gerast und mit seinem Wagen in ein anderes Auto gekracht. Beamte wollten den 28-Jährigen in Schönefeld kontrollieren, weil seine Nummernschilder als gestohlen gemeldet waren, wie die Polizei am Sonnabend mitteilte. Daraufhin soll der Mann, der laut Polizei keinen Führerschein hat, Gas gegeben haben und auf seiner Flucht auch in den Gegenverkehr gefahren sein. Sein Fahrzeug stoppte erst, als er in Adlershof in ein anderes Auto krachte. Der Fahrer, sein Beifahrer und die Fahrerin des zweiten Autos blieben laut Polizei unverletzt.

Die Polizei beschlagnahmte den nicht zugelassenen Wagen, in dem sich ein weiteres gestohlenes Kennzeichenpaar und mutmaßliche Drogen befanden. Dem Raser wurde Blut abgenommen, um zu prüfen, ob er unter Drogeneinfluss stand.

Gesundbrunnen: BVG-Mitarbeiter und Polizist verletzt

Bei einem Messerangriff in Gesundbrunnen sind am Freitagabend ein BVG-Mitarbeiter sowie ein Polizist außer Dienst verletzt worden. Letzterer soll ebenso wie der Mitarbeiter des Verkehrsverbundes leicht verletzt worden sein.

Die genauen Hintergründe waren zunächst unklar. Der Vorfall soll sich gegen 20 Uhr an der Badstraße/Ecke Bastianstraße ereignet haben.

+++ 27. November +++

Unfassbarer Angriff in Köpenick: Mann attackiert Mädchen mit Baseballschläger

Ein 57-jähriger Mann hat am Donnerstagmittag in einem Hinterhof in der Mahlower Straße ein siebjähriges Mädchen mit einem Baseballschläger geschlagen. Dabei erlitt das Kind zum Glück nur leichte Verletzung.

Die Siebenjährige spielte gegen 12 Uhr mit zwei gleichaltrigen Mädchen, als plötzlich ein Mann mit dem Holzknüppel auftauchte. Die anderen Mädchen rannten davon, die Siebenjährige blieb. Als der Unbekannte zum Schlag ausholte, rannte auch die Kleine weg, stolperte jedoch und fiel zu Boden. Der Mann schlug erneut zu und traf das Mädchen am Bein. Sie konnte sich danach in einem Hausflur in Sicherheit bringen.

Zwischenzeitlich hatten die anderen beiden Mädchen ihre Eltern informiert, die wiederum die Polizei alarmierten. Die Einsatzkräfte suchten die nähere Umgebung ab.

Mehrere Anwohnende, die auf das Geschehen und den Polizeieinsatz aufmerksam geworden waren, gaben Hinweise auf einen Mann, der dafür bekannt sei, insbesondere spielende Kinder nicht zu mögen. Nach intensiven Ermittlungen wurde der 57-Jährige in seiner Wohnung angetroffen und von den drei Mädchen wiedererkannt.

Der Tatverdächtige verblieb nach der Personalienfeststellung in seiner Wohnung. Er muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Die Siebenjährige erlitt bei dem Übergriff ein Hämatom am Bein.

Alt-Hohenschönhausen: Blutspuren bis zur Straße - Messerstecherei mit Schwerverletzten

Bei einer Messerstecherei im Berliner Stadtteil Alt-Hohenschönhausen sind mehrere Menschen schwer verletzt worden. In einer Wohnung sollen sich in der Nacht zu Freitag einige Männer gestritten haben, wie die Polizei mitteilte. Nachbarn riefen die Polizei in die Simon-Bolivar-Straße. Die fand Blutspuren, die von der Wohnung in der zweiten Etage bis auf die Straße führten. Drei Männer wurden mit Stichwunden und anderen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht und sofort operiert. Der Grund für den Gewaltausbruch war zunächst nicht klar, die Polizei ermittelt.

Berliner Ermittler zerschlagen Netzwerk von Rezeptfälschern

In Berlin haben Ermittler ein mutmaßliches Netzwerk von Rezeptfälschern und Medikamentenhändlern zerschlagen. Wie die Polizei in der Hauptstadt am Freitag mitteilte, wurden bereits am Donnerstag stadtweit zwölf Objekte durchsucht und ein Haftbefehl vollstreckt. Die Verdächtigen sollen demnach in großem Stil Rezepte gefälscht und sich damit in Apotheken Medikamente verschafft haben, die sie illegal weiterverkauften.

Insgesamt gibt es 14 Beschuldigte. Als Hauptverdächtiger gilt nach Angaben der Beamten ein 27-Jähriger. Gegen ihn wurde bei der Razzia auch der Haftbefehl vollstreckt, er sitzt nun in Untersuchungshaft. Neben Rezeptfälschung und illegalem Arzneitmittelhandel geht es in dem Fall zusätzlich um den Vorwurf des Abrechnungsbetrugs zulasten der Krankenkassen. Die Schadenshöhe liegt bei mehr als 490.000 Euro.

Nach Erkenntnissen der Ermittler sollen die Verdächtigen mindestens 300 Rezepte bei Apotheken eingereicht haben. Bei den Durchsuchungen am Donnerstag wurden unter anderem Medikamente und Drogen, Computer sowie Vermögensgegenstände wie teure Uhren und Geld beschlagnahmt. (AFP)

Neukölln: Frau fährt mit 1,6 Promille gegen Ampelmast

Gegen 1.50 Uhr kam in der Nacht zu Freitag eine betrunkene Frau beim Abbiegen aus der Pannierstraße in die Sonnenallee in Neukölln von der Fahrbahn ab. Sie prallte ungebremst in eine Ampel. Diese und das Fahrzeug wurden dabei schwer beschädigt.

Die Frau konnte ihr Fahrzeug zunächst noch zurücksetzen, wurde aber nach Angaben von vor Ort „durch weitere Insassen des Fahrzeugs an einer Flucht gehindert“. Das Kennzeichen des Coupés wurde bei dem Unfall abgetrennt und wickelte sich um den Ampelmast.

Alarmierte Polizisten sowie Einsatzkräfte der Feuerwehr trafen wenig später am Unfallort ein. Die betrunkene Frau turnte laut Augenzeugen „während des Einsatzes fröhlich an der Unfallstelle herum und erkannte den Ernst der Lage überhaupt nicht“.

Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest zeigte einen Wert von über 1,6 Promille. Die Unfallfahrerin wurde anschließend von Polizeikräften zur Blutentnahme gebracht. Die anderen, ebenfalls betrunkenen Insassen des Fahrzeuges durften den Unfallort nacheinander verlassen. Gegen die Frau wird nun ermittelt.

+++ 26. November +++

Schlag gegen Clankriminalität - Wohnungen in Fürstenwalde durchsucht

Der Polizei in Ostbrandenburg ist ein Schlag gegen Bandenkriminalität gelungen. Bei Durchsuchungen von Wohnungen von vier mutmaßlichen Drogendealern in Fürstenwalde (Oder-Spree) stellten die Beamten «zahlreiche Beweismittel, nicht geringe Mengen Kokain und geraubte Gegenstände» sicher, wie die Polizeidirektion Ost und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) am Donnerstag mitteilten.

Die Ermittlungen richteten sich demnach gegen vier Beschuldigte im Alter von 24 bis 40 Jahren, die im Verdacht stehen, für den organisierten Drogenhandel in der Spreestadt mitverantwortlich zu sein. Den Männern wird unter anderem vorgeworfen, Anfang November gewaltsam in die Wohnung eines Mannes eingedrungen zu sein, ihn mit einer Waffe bedroht, mit einem Elektroschocker körperlich misshandelt und beraubt zu haben.

Drei der mutmaßlichen Dealer seien sogleich festgenommen worden, ein weiterer am Folgetag. Das Amtsgericht Fürstenwalde erließ am Mittwoch gegen alle Haftbefehl. Einer der vier Männer ist nach Angaben der Polizei bereits wegen vergleichbarer Taten vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) angeklagt. Spezialkräfte der Brandenburger Polizei unterstützten die Polizisten bei den Durchsuchungen. (dpa)

Waffen, Böller und rechtsradikale Aufkleber bei Drogen-Verdächtigem gefunden

Eigentlich suchte die Polizei nach Drogen - dann fand sie bei einem verdächtigen Mann Waffen, manipulierte Böller sowie Aufkleber und Kassetten mit rechtsradikalen Aufdrucken und Inhalten. Der 42-jährige Mann war am Dienstagvormittag in Berlin-Gesundbrunnen kontrolliert worden, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Statt des erwarteten Rauschgifts hatte er Tierabwehrsprays und zwei verbotene Böller dabei. Daraufhin durchsuchte die Polizei die Wohnung des Deutschen und fand weitere verbotene und umgebaute Feuerwerkskörper - außerdem diverse Waffen wie einen Schlagring, ein Springmesser und eine Steinschleuder, Gegenstände mit rechtsradikalen Aufdrucken sowie mutmaßliches Diebesgut. Die Polizei beschlagnahmte alle Gegenstände und nahm den Mann fest. Am Mittwoch wurde ein Haftbefehl erlassen. (dpa/BK)

BVG-Bus fährt Fußgängerin um - zwei Verletzte, Fahrer unter Schock

Beim Abbiegen hat am Mittwochmittag in Tegel ein BVG-Bus eine Fußgängerin erfasst. Die 25-Jährige wurde schwer verletzt. Die Frau hatte an der Kreuzung Berliner Straße Ecke Bernstorffstraße die Fahrbahn überquert. Dabei wurde sie von dem Bus erfasst, dessen 35-jähriger Fahrer von der Berliner Straße kommend nach links in die Bernstorffstraße abbiegen wollte. Mit schweren Kopfverletzungen kam sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Ein 36 Jahre alter Fahrgast, der bei der durchgeführten Bremsung im Bus stürzte, verletzte sich leicht am Oberkörper. Der Busfahrer erlitt einen Schock und beendete seinen Dienst. (BK)

PKW schleudert Fußgängerin zu Boden - schwer verletzt

In Schöneberg ist in der Nacht zu Donnerstag eine Fußgängerin angefahren und schwer verletzt worden. Die 26-Jährige befand sich dabei laut Polizei auf einer Fußgängerfurt des Sachsendammes und wollte in Richtung der Friedrich-Haak-Brücke weiterlaufen. In dem Moment wurde sie von dem Pkw eines 55-jährigen Fahrers erfasst, der aus dem Ballonfahrerweg kommend links in den Sachsendamm einbiegen wollte. Die Fußgängerin wurde zu Boden geschleudert. Mit schweren Rumpfverletzungen wurde sie stationär in einer Klinik aufgenommen. (BK)

Vandalismus gegen Blitzer in Berlin 

Die Reparaturkosten nach Fällen von Sachbeschädigung gegen Blitzeranlagen in Berlin sind in den vergangenen Jahren kräftig gestiegen. Lagen sie 2015 noch bei rund 3500 Euro, waren es 2019 schon 96 000 und in diesem Jahr allein bis zum 9. November 200 000 Euro. Das ergibt sich aus der Antwort der Senatsverwaltung für Inneres auf eine Anfrage der AfD-Fraktion zum Thema «Blitzersäulen im Stadtgebiet».

Danach hat auch die Zahl der Fälle von Sachbeschädigung beziehungsweise Vandalismus gegen Blitzeranlagen, mit denen das Überfahren roter Ampeln oder das Missachten der Höchstgeschwindigkeit kontrolliert wird, erheblich zugenommen. Waren es nach den Daten der Innenverwaltung 2015 erst 4 und 2019 dann 16, stieg die Zahl im laufenden Jahr bereits bis November auf 17.

Derzeit gibt es 33 solcher stationärer Überwachungsanlagen im Bestand der Polizei Berlin, davon sind laut Innenverwaltung 22 in Betrieb. Sämtliche Anlagen werden den Angaben zufolge turnusmäßig technisch gewartet. (dpa)

+++ 25. November +++

"Ekelerregende Zustände" in Neuköllner Dönerproduktion

Wer gerne Döner ist, sollte vielleicht nicht weiterlesen: In einer Neuköllner Produktionsstätte für Dönerfleisch hat die Berliner Polizei bei einer Kontrolle erhebliche Mängel festgestellt. «Einzelne Bereiche der Produktion wiesen ekelerregende Zustände auf», hieß es am Mittwoch. Eine fleischverarbeitende Maschine wurde stillgelegt, weil Sicherheitsvorrichtungen fehlten und Betriebsstoffe austraten.

Der Betrieb war bei einer Gewerbekontrolle mit mehreren Behörden am Dienstag aufgefallen. Dabei schlossen die Beamten auch einen Frisörladen wegen mehrerer Verstöße, darunter Schwarzarbeit, Mängel beim Infektionsschutz und Verletzung der Handwerksordnung. Diese liegt meist vor, wenn es in dem Betrieb keinen geprüften Friseurmeister gibt. (dpa)

Polizisten mit Messer bedroht

Ein 30-Jähriger soll in einer Berliner Flüchtlingsunterkunft randaliert und Sicherheitsleute sowie später auch Polizisten mit einem Messer bedroht haben. Mit Reizgas und gezogener Dienstpistole konnten die Beamten den Mann bändigen und nahmen ihn die Nacht über bis Mittwoch in Gewahrsam, wie die Polizei mitteilte. Warum der Mann aggressiv geworden war, blieb offen.

Er soll in der Unterkunft an der Wittenberger Straße in Marzahn zunächst die Beleuchtung und Mobiliar beschädigt und Sicherheitsleute mit Gegenständen wie einem Aschenbecher beworfen haben. Mit dem Messer flüchtete er, wurde dann aber in der Nähe von alarmierten Einsatzkräften gefunden. (dpa)

Aus 21. Stock geworfener Einkaufswagen verfehlt knapp Kleinkind (2): Mordkommission ermittelt

Unbekannte haben am Mittwochmorgen einen Einkaufswagen aus dem 21. Stock eines Mehrfamilienhauses an der Frankfurter Allee in Lichtenberg geworfen. Die 1. Mordkommission des Landeskriminalamtes und die Staatsanwaltschaft Berlin ermitteln zu einem versuchten Tötungsdelikt. Nach Angaben eines 33 Jahre alten Passanten soll der Wagen nur knapp ihn und seinen kleinen zweijährigen Sohn auf dem Gehweg sowie einen weiteren 40-jährigen Fußgänger verfehlt haben. (BK)

41-Jähriger in Marzahn niedergestochen, lebensgefährlich verletzt - Mordkommission ermittelt

Von einem Unbekannten ist ein 41-Jähriger am Dienstagnachmittag in Berlin-Marzahn niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden. Eine Mordkommission des Landeskriminalamtes ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Laut Polizei war es auf einem Brachgelände in der Bitterfelder Straße zu Streitigkeiten zwischen mehreren Personen gekommen, in deren Folge der 41-Jährigen lebensgefährliche Stichverletzungen davontrug. Der Verletzte wird in einem Krankenhaus intensivmedizinisch betreut. (BK)

Nach Obduktion von Leiche in Cottbus: Kein Gewaltverbrechen

Bei dem am Sonntag entdeckten Toten im Cottbuser Stadtteil Schmellwitz soll es sich um einen 21-Jährigen handeln. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft nach Abschluss der Obduktion am Mittwoch mit. Sie schlossen nach der Untersuchung aus, dass der Mann durch Fremdverschulden ums Leben kam.

Rettungskräfte und die Polizei waren am Sonntagmorgen informiert worden, dass ein Mensch regungslos in Schmellwitz auf einer Rasenfläche liege. Die Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Anhand der Auffindesituation ließ sich sein Tod zunächst nicht unmittelbar klären. Daher wurden Spezialisten der Kriminalpolizei sowie Rechtsmediziner hinzugezogen. (dpa)

Rückwärts fahrender LKW fährt Fußgänger (97) um - schwer verletzt

In Neu-Hohenschönhausen ist am Dienstagmittag ein Senior von einem LKW umgefahren worden. Der 97-Jährige war zu Fuß auf einem Parkplatz eines Supermarktes in der Ernst-Barlach-Straße unterwegs, als er mit dem Laster zusammenstieß. Dieser wurde laut Polizei von einem 53-jährigen Mann rückwärts gefahren. Der Fußgänger stürzte zu Boden und erlitt schwere Rumpfverletzungen, mit denen er in einem Krankenhaus stationär aufgenommen wurde. (BK)

Beziehungsstreit mit Messer, Machete und Reizgas

Ein Streit vor und in einem Spätkauf in Wedding ist am Dienstagabend eskaliert. Zunächst attackierten mehrere Personen in den Laden in der Lindower Straße einen 29-Jährigen mit einem Messer. Diesem gelang es auszuweichen, so dass er nicht verletzt wurde. Anschließend entfernten sich die Männer, kamen aber eine halbe Stunde später mit einer Machete zurück. Damit attackierten sie einen weiteren 29-Jährigen und beschädigten dessen Jacke, ohne ihn aber zu verletzen. Anschließend sollen die Männer dann noch einen 21-Jährigen mit Reizgas besprüht haben, der dadurch Augenreizungen erlitt, die ambulant behandelt werden mussten. Anschließend flüchtete die Gruppe in Richtung Nettelbeckplatz. Hintergrund der Angriffe sollen Beziehungsstreitigkeiten sein. Die Kriminalpolizei der Direktion 1 ermittelt nun gegen die vier Angreifer wegen gefährlicher und versuchter gefährlicher Körperverletzung. (BK)

Frost: Polizei warnt vor glatten Straßen am Stadtrand

Munitionssprengung in Grunewald: Verkehr auch für Radfahrer gesperrt

Autobahnauffahrten Grenzallee/A100/A113 bis Mitte Februar gesperrt

Die Autobahnauffahrten von der Grenzallee auf die Autobahnen 100 und 113 werden am Mittwochmorgen von 8 Uhr an gesperrt. Wie die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz mitteilte, dauert die Sperrung voraussichtlich bis Mitte Februar 2021. Der Verkehr solle über die Auffahrten an der Buschkrugallee umgeleitet werden. Grund für die Sperrung seien Bauarbeiten, um das Autobahnstück 16 an das Autobahndreieck Neukölln anzubinden. (dpa)

Ausgebrannte Autos in Berlin-Lichterfelde und Schöneberg

In Berlin haben in der Nacht zu Mittwoch zwei Autos gebrannt. Wie die Feuerwehr am Morgen mitteilte, brannte zunächst ein Fahrzeug in Lichterfelde, dann ein zweites eine Stunde später in Schöneberg. Beide Wagen seien vollkommen ausgebrannt. Die Polizei konnte zunächst noch keine weiteren Angaben machen. (dpa)

+++ 24. November +++

Kannibalen-Mord: Weiteres Leichenteil von Stefan T. in Pankow gefunden

Im Fall des mutmaßlich von einem Kannibalen ermordeten Stefan T. ist am Montagmittag in Pankow ein weiteres Leichenteil gefunden worden. Die Mordkommission ermittelt gegen einen Lehrer aus Berlin-Pankow. Die am Montagabend durchgeführten rechtsmedizinischen und kriminaltechnischen Untersuchungen ergaben, , dass es sich bei dem Fund um sterbliche Überreste von Stefan T. handelt. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Schwerverletzte nach illegalem KuDamm-Autorennen weiter in Klinik - Raser in Haft

Fast drei Monate nach dem illegalen Autorennen dreier Fahrzeuge Anfang September auf dem Kurfürstendamm in Berlin-Charlottenburg liegt eines der beiden Unfallopfer weiterhin schwerverletzt in einer Klinik. Der inzwischen 30-jährige Unfallfahrer bleibt nach einem Haftprüfungstermin in Untersuchungshaft, wie die Generalstaatsanwaltschaft Berlin mitteilte.

Drogendealer überfallen - Komplizen jagen und verprügeln Räuber

Zwei Männer sollen am Montagabend einen mutmaßlichen Drogenhändler in Berlin-Schöneberg überfallen haben. Laut Polizei jagten Komplizen des Überfallenen die Räuber anschließend und verprügelten die Räuber mit Baseballschlägern. Unter dem Vorwand, Drogen zu kaufen, hatten die beiden Räuber den 20-jährigen auf einem Spielplatz in der Gleditschstraße getroffen und dann dessen Drogen und Geld geraubt. Der mutmaßliche Drogenhändler rief Komplizen zur Hilfe, die die beiden flüchtenden 18-Jährigen verfolgten und zusammenschlugen. Einer der beiden kam mit einer Kopfplatzwunde und einen Nasenbeinbruch in ein Krankenhaus, der zweite wurde einem Raubkommissariat der Polizei überstellt. Polizisten stellten die geraubten Drogen und ein Messer sicher. Ermittelt wird ebenfalls gegen die unbekannten Schläger und den 20-jährigen mutmaßlichen Dealer. (BK)

Auto erfasst Rollerfahrerin (61) - schwer verletzt

Eine Rollerfahrerin ist bei einem Zusammenstoß mit einem PKW in Prenzlauer Berg am Montagmittag schwer verletzt worden. Laut Polizei war die 61-Jährige mit einem PKW in der Kreuzung Danziger Straße/ Kastanienallee/ Pappelallee/ Schönhauser Allee mit einem PKW zusammengestoßen. Die Frau erlitt mehrere Knochenbrüche und kam zur stationären Aufnahme in ein Krankenhaus. Der Autofahrer (20) blieb unverletzt. (BK)

Mercedes überholt LKW und rast frontal in VW - zwei Schwerverletze

Beim Versuch, auf der B 112 einen LKW zwischen Neuzelle und Abzweig Lawitz (Oder Spree) zu überholen, ist ein Mercedes-Fahrer am Montag in den Gegenverkehr geraten. Der Benz kollidierte mit einem entgegenkommenden VW. Rettungskräfte brachten die beiden schwerverletzten Fahrer in ein Krankenhaus. (BK)

Supermarkt mit durchgeladener Schusswaffe überfallen - Flucht auf Fahrrädern

Mit vorgehaltener Schusswaffe haben zwei unbekannt gebliebene Männer am Montagabend einen Supermarkt in Tempelhof überfallen. Einer der beiden Männer hatte in dem Discounter in der Oberlandstraße die 44-jährige Kassiererin mit einer Handfeuerwaffe bedroht. Zur Bekräftigung seiner Forderung, die Kassenlade zu öffnen, hatte der Mann seine Waffe demonstrativ durchgeladen. Aus der geöffneten Kasse entnahm der Tatverdächtige Geld. Gemeinsam mit dem draußen Schmiere stehenden zweiten Tatverdächtigen entkam der Pistolero auf auf  bereitgestellten Fahrrädern unerkannt in Richtung Silbersteinstraße. (BK)

Mann fragt in Gropiusstadt nach Weg, wird zusammengeschlagen und ausgeraubt

Ein 53-Jähriger ist in der Nacht zu Dienstag in Gropiusstadt überfallen und schwer verletzt worden. Laut Polizei hatte der Mann kurz nach Mitternacht in der Grünanlage hinter dem U-Bahnhof Johannisthaler Chaussee an einer Tischtennisplatte eine vierköpfige Gruppe angesprochen, um nach dem Weg zu fragen. Einer aus der Gruppe begleitete ihn daraufhin weiter in den Park. Im weiteren Verlauf soll der Unbekannte dann als Gegenleistung die Herausgabe von Wertsachen gefordert haben. Der 53-Jährige weigerte sich, woraufhin er geschlagen und getreten worden sein soll. Im weiteren Verlauf soll der mutmaßliche Angreifer noch ein Messer hervorgezogen und damit herumgefuchtelt haben. Er erbeutete dann ein Handy, ein Armband sowie ein Basecap und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Der 53-Jährige erlitt Gesichtsverletzungen und kam mit einem alarmierten Rettungswagen zur Behandlung in ein Krankenhaus. Möglicherweise muss er dort wegen der Schwere der Verletzungen stationär verbleiben. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen schweren Raubes. (BK)

Tödliche Messerattacke auf Bruder: 24-Jähriger vor Gericht 

 Weil er seinen 27-jährigen Bruder in einem Streit mit einem Messer attackiert und ihn tödlich verletzt haben soll, muss sich ein 24-Jähriger ab Dienstag (9.30 Uhr) vor dem Berliner Landgericht verantworten. Laut Ermittlungen soll es im Juni 2020 in der väterlichen Wohnung der beiden Männer im Stadtteil Hellersdorf zu dem Angriff gekommen sein. Ein weiterer Bruder soll anwesend gewesen sein. Der 27-Jährige war wenig später in einem Krankenhaus gestorben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem mutmaßlichen Täter Totschlag vor. Für den Prozess sind sechs Verhandlungstage bis zum 15. Dezember vorgesehen. (dpa)

+++ 23. November +++

Autofahrer rammt gezielt Burger-Imbiss in Friedrichshain

Mehrmals ist ein 53-jähriger Mann mit einem Auto in die Scheibe eines Burgerladens in Berlin-Friedrichshain gefahren. Nach einer Mitteilung der Polizei vom Montag hatte der Mann Drogen genommen und war zudem psychisch verwirrt. Nachdem er am Sonntagvormittag den Eingangsbereich des Imbisses in der Grünberger Straße zerstört hatte, soll er das Auto abgeschlossen haben und zu Fuß geflüchtet sein. Die Polizei nahm ihn dann fest und brachte ihn ins Krankenhaus.

Prenzlauer Berg: Mercedes brennt aus

Am Sonntagabend ist gegen 21 Uhr in Prenzlauer Berg aus bisher ungeklärter Ursache ein Mercedes-SUV aus dem Landkreis Dinkelsbühl ausgebrannt. Das Auto stand an der Ecke Gneiststraße/Greifenhagener Straße und ist nach Angaben der Polizei auf ein Bankinstitut zugelassen. Die Feuerwehr löschte das Fahrzeug, konnte jedoch erhebliche Beschädigungen nicht mehr verhindern.Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen zur mutmaßlichen Brandstiftung übernommen.  

Charlottenburg: Autofahrer rast mit 201 Stundenkilometern über Stadtautobahn 

Ein 33-jähriger Autofahrer ist mit 201 Stundenkilometern über die Berliner Stadtautobahn gerast. Erlaubt war an der Stelle in Charlottenburg-Nord nur das übliche Tempo 80, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Mann war Polizisten am Autobahndreieck Charlottenburg aufgefallen. Sie verfolgten ihn und filmten seine Fahrt, bei der er erst bis zu 137 und dann 162 Stundenkilometer schnell war. Zwischen den Abfahrten Jakob-Kaiser-Platz und Beusselstraße erreichte er die dokumentierte Höchstgeschwindigkeit von mehr als 200 Kilometern pro Stunde. Auf der Seestraße stoppte die Polizei das Auto. Dem 33-Jährigen war der Führerschein bereits entzogen worden. Die Polizisten beschlagnahmten den BMW. Ermittelt wird nun wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Dieser Straftatbestand greift auch, wenn jemand alleine versucht, so schnell wie möglich zu fahren.

SEK-Einsatz in Potsdam-Mittelmark - Drei Tatverdächtige 

 Bei einem SEK-Einsatz an vier Orten im Brandenburger Landkreis Potsdam-Mittelmark hat die Polizei am Montagmorgen mehrere Objekte durchsucht. Hintergrund seien Ermittlungen zu einem Raubüberfall von 2019, sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Gegen drei Tatverdächtige werde ermittelt. Bei dem Einsatz in den Orten Görzke, Reppinichen, Rottstock und Wiesenburg sei niemand verletzt worden, so die Sprecherin weiter. Einzelheiten nannte sie zunächst nicht und verwies auf eine gemeinsame Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittag. (dpa)

Marienfelde: Autofahrer begeht Unfallflucht und lässt seinen Wagen zurück

Ein Autofahrer hat nach Angaben der Polizei am Montagmorgen gegen vier Uhr eine Mauer in der Belßstraße in Marienfelde gerammt und soll anschließend zusammen mit mehreren Insassen geflohen sein. Das Fahrzeug wurde sichergestellt, eine Fahndung im Umfeld des Unfallorts verlief erfolglos. Die Beamten sicherten Teile des Airbags und DNA-Spuren am Auto. Die Ermittlungen laufen weiter.

+++ 22. November +++

Corona Party: Jugendliche springt auf der Flucht vor Polizei in Fluss

In der Nacht zu Sonntag feierten zehn Jugendliche auf der Fahrradbrücke in Werder (Havel) eine lautstarke Corona-Party. Anwohner, die sich offenbar von dem Lärm gestört fühlten, alarmierten die Polizei. Die Einsatzkräfte trafen wenig später ein und stellten laut einem Polizeisprecher fest, dass „entgegen der Abstands- und Hygieneregeln zusammen Party“ gemacht wurde.

Eine 14-Jährige ergriff beim Anblick der Polizei die Flucht und sprang „stark alkoholisiert ins Wasser“, so der Polizeisprecher weiter. Ein Beamter sprang beherzt hinterher und rettete die 14-Jährige aus dem Wasser. Das Mädchen wurde mit einem Rettungswagen zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Gegenüber der Polizei machte die Jugendliche zunächst falsche Angaben bezüglich ihrer Identität. „Durch Zeugenbefragung vor Ort konnte die wahre Identität schlussendlich doch noch festgestellt werden“, so der Sprecher. Die Jugendliche erhält nun noch eine Bußgeldanzeige wegen falscher Namensangabe.

Der ebenfalls ins Wasser gesprungene Polizist blieb unverletzt. „Er verrichtete seine Nachtschicht nach dem Wechsel der Dienstuniform und Aufwärmung in der Dienststelle weiter bis zum Dienstende am nächsten Morgen“, teilte die Polizei mit. (pde)

Cottbus: Unbekannter Mann tot aufgefunden - Polizei ermittelt

Ein unbekannter Mann ist tot auf einer Rasenfläche im Cottbuser Stadtteil Schmellwitz gefunden worden. Rettungskräfte und die Polizei seien am Sonntagmorgen informiert worden, dass dort ein Mensch regungslos liege, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft. Die Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der Hergang, der zum Tod des Mannes führte, habe nicht unmittelbar geklärt werden können, berichtete die Polizei. Auch die Identität sei noch unklar.

Nach Angaben einer Polizeisprecherin wies der Tote Verletzungen auf. Nun müsse geklärt werden, wie diese zustande gekommen seien. Experten der Polizei und der Rechtsmnedizin haben die Ermittlungen aufgenommen. (dpa)

Ladendieb kehrt nach Flucht zurück - und wird gefasst

Ein erfolgloser Ladendieb ist in Potsdam nach seiner Flucht an den Tatort zurückgekehrt und konnte so dingfest gemacht werden. Der 44-Jährige habe am Samstagabend versucht, in einem Elektronikmarkt mit Hilfe eines präparierten Rucksacks drei Kameras zu stehlen, berichtete die Polizei am Sonntag. Als das Sicherheitspersonal durch den ausgelösten Alarm beim Passieren des Kassenbereichs aufmerksam wurde, sei der mutmaßliche Dieb geflüchtet und habe dabei seinen Rucksack verloren.

Einige Zeit später meldete sich der 44-Jährige nach Angaben der Polizei bei Mitarbeitern des Marktes und forderte die Herausgabe seines Rucksacks. Das Sicherheitspersonal hielt den Mann daraufhin bis zum Eintreffen der Polizei fest. Gegen den 44-Jährigen wurde eine Anzeige wegen Ladendiebstahls aufgenommen. (dpa)

Volkspark Friedrichshain: Transporter steht in Flammen

Gegen 2.40 Uhr stand in der Nacht zu Sonntag in der Margarete–Sommer–Straße in Prenzlauer Berg am Volkspark Friedrichshain ein Firmentransporter in Flammen. Die Feuerwehr löschte das lichterloh brennende Fahrzeug, konnte jedoch ein Ausbrennen trotz des schnellen Eingreifens nicht mehr verhindern. Ein Fachkommissariat der Direktion Eins ermittelt.

Nach derzeitigem Kenntnisstand und Informationen von vor Ort kann eine vorsätzliche Brandstiftung aktuell nicht ausgeschlossen werden. Die weiteren Hintergründe und ein mögliches Motiv sind noch unklar. (pde)

Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr stehen an dem brennenden Fahrzeug am Volkspark Friedrichshain.
Foto: Morris Pudwell

+++ 21. November +++

Kaulsdorf: 81-Jährige ohnmächtig geschlagen und ausgeraubt

Eine 81-jährige Frau ist am Freitagnachmittag im Stadtteil Kaulsdorf im Bezirk Marzahn-Hellersdorf ausgeraubt worden. Sie wurde schwer verletzt und kam in ein Krankenhaus, teilte die Polizei mit. „Nach bisherigen Ermittlungen war die 81-Jährige gegen 17.30 Uhr auf dem Verbindungsweg zwischen Cecilienplatz und Cecilienstraße unterwegs, als sie einen Schlag gegen den Hinterkopf erhielt und sich umdrehte“, so ein Polizeisprecher.

Nur Sekunden später bekam sie „zwei weitere Faustschläge ins Gesicht und stürzte zu Boden“. Nach Angaben des Polizeisprechers merkte die Frau noch, wie ihr ihre Handtasche entrissen wurde. Danach verlor sie kurzzeitig ihr Bewusstsein.

Alarmierte Rettungskräfte brachten die schwer im Gesicht verletzte 81-Jährige zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 3 ermittelt. (BK)

Zwei Tote nach Unfällen in Spandau und Lichtenberg

Bei zwei Verkehrsunfällen sind in Berlin zwei Männer tödlich verletzt worden. Der erste Unfall ereignete sich am Freitagmorgen in Lichtenberg ereignet. Ein 83-Jähriger war nach Polizeiangaben gegen 10 Uhr mit dem Rad auf der Siegfriedstraße in Richtung Rüdigerstraße unterwegs.

Ersten Erkenntnissen zufolge soll er auf gerader Strecke nach links abgebogen sein. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem nachfolgenden Lkw. Der Radfahrer stürzte und wurde dabei lebensgefährlich am Kopf verletzt. Er kam in ein Krankenhaus, hier verstarb er in der Nacht zu Samstag.

Ebenfalls am Freitagnachmittag kam es Spandauer Ortsteil Hakenfelde zu einem weiteren Unfall. Laut Polizei hatte ein 50-jähriger Mann gegen 17.30 Uhr die Fahrbahn der Goltzstraße betreten. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem VW. Der 88-jährige Fahrer war mit seinem Auto von der Rauchstraße in Richtung Kulbeweg unterwegs gewesen.

Durch die Wucht der Kollision wurde der Fußgänger in den Gegenverkehr geschleudert, wo er von einem entgegenkommenden VW Golf überrollt wurde. Zur Rekonstruktion des Unfallgeschehen wurden beide Autos sichergestellt. (cgh)

Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus in Charlottenburg

In einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Charlottenburg ist am Samstagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Eine Wohnung in dem siebengeschossigen Gebäude an der Schillerstraße/Ecke Kaiser-Friedrich-Straße steht in Flammen, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte. „Wir sind mit 20 Kräften vor Ort und löschen den Brand. Ob es Verletzte gibt, wissen wir zur Zeit noch nicht“. Der Notruf ging demnach gegen 9.20 Uhr ein. Die Brandursache war zunächst unklar. (dpa)

Brand in Zehlendorfer Mehrfamilienhaus

Im Berliner Stadtteil Zehlendorf hat ein Mehrfamilienhaus gebrannt. Das Feuer brach am Samstagmorgen in einem Zimmer des Hauses aus, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort. Nähere Angaben lagen zunächst nicht vor. (dpa)

+++ 20. November +++

Westend: Mann bedroht BVG-Kontrolleur und Fahrgäste

Die Polizei hat in Berlin-Westend einen Mann festgenommen, der in einem Bus der BVG andere Menschen mit einer mutmaßlich brennbaren Flüssigkeit bedroht hat. Nach Polizeiangaben soll er am Donnerstagvormittag zunächst einen Kontrolleur verbal bedroht und mehrfach ein Feuerzeug gezündet haben. Währenddessen hielt er den Angaben zufolge in der anderen Hand die Flasche mit der Flüssigkeit, aus der ein Stück Zeitungspapier ragte. Anschließend habe er auch an andere Fahrgäste im Bus der Linie M45 Drohungen gerichtet. Alarmierte Polizisten brachten den 53-Jährigen zu Boden und nahmen ihn fest. Den Angaben zufolge wurde er aus dem Polizeigewahrsam in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses gebracht.

Kreuzberg: Frau durch Metallkugel verletzt

In Kreuzberg ist eine Frau in ihrer Wohnung durch eine kleine Metallkugel am Hals verletzt worden. Nach Angaben mehrerer Zeugen saß die 25-Jährige am Donnerstagabend mit dem Rücken zu einem geöffneten Fenster in der Küche, als sie plötzlich einen stechenden Schmerz im Nacken spürte. Dann habe sie die Metallkugel in ihrem Halstuch entdeckt, teilte die Polizei mit. Den Angaben zufolge sprachen Beamte in der Folge mit mehreren Nachbarn, woraus der Verdacht entstand, dass ein 49 Jahre alter Nachbar verantwortlich sein könnte. Mit einem Beschluss der Staatsanwaltschaft seien Einsatzkräfte in seine Wohnung eingedrungen und hätten bei der Durchsuchung ein Reizstoffsprühgerät, aber keine mögliche Tatwaffe gefunden, so die Polizei. Der Mann gab demnach an, nichts mit der Verletzung der Frau zu tun zu haben. Sie erlitt ein Hämatom und eine Schwellung am Hals.

Flammen schlagen nach Reparaturarbeiten aus Auto - zwei Verletzte

Bei einem Autobrand sind in Altlandsberg (Landkreis Märkisch-Oderland) zwei Menschen verletzt worden. Der 51-Jährige Besitzer des Wagens war am Donnerstagabend mit Reparaturarbeiten beschäftigt, als bei einem Startversuch plötzlich Flammen aus dem Auto schlugen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Das Feuer griff anschließend auf den Carport über. Beim Versuch, das Feuer zu löschen, verletzten sich der Mann und eine 54 Jahre alte Frau. Beide mussten von Rettungskräften medizinisch betreut werden. Der 51-Jährige wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Der Carport wurde vollständig zerstört. Auch ein weiteres Fahrzeug, das in der Nähe stand, sowie Teile des Wohnhauses und des Gartens wurden in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Kriminalpolizei ermittelt. (dpa)

Kreuzberg: Frau durch Metallkugel verletzt - Nachbar verdächtigt 

In Berlin-Kreuzberg ist eine Frau in einer Wohnung durch eine kleine Metallkugel am Hals verletzt worden. Nach Angaben mehrerer Zeugen saß die 25-Jährige am Donnerstagabend in der Körtestraße mit dem Rücken zu einem geöffneten Fenster in der Küche, als sie plötzlich einen stechenden Schmerz im Nacken spürte, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Dann habe sie die Metallkugel in ihrem Halstuch entdeckt.

Den Angaben zufolge sprachen Polizisten mit mehreren Nachbarn, woraufhin der Verdacht entstand, dass ein 49 Jahre alter Bewohner der gegenüberliegenden Wohnung verantwortlich sein könnte. Mit einem Beschluss der Staatsanwaltschaft seien Einsatzkräfte in seine Wohnung eingedrungen und hätten bei der Durchsuchung zwar ein Reizstoffsprühgerät, aber keine mögliche Tatwaffe gefunden. Der Mann gab an, nichts mit der Verletzung der Frau zu tun zu haben. Sie erlitt ein Hämatom und eine Schwellung am Hals. (dpa)

Nördlicher Berliner Ring am Wochenende bei Birkenwerder gesperrt 

Autofahrer auf dem nördlichen Berliner Ring müssen an diesem Wochenende mehr Zeit einplanen. Wegen Bauarbeiten wird die Autobahn 10 zwischen dem Dreieck Kreuz Oranienburg und der Anschlussstelle Birkenwerder in beiden Richtungen voll gesperrt, wie die Berliner Verkehrsinformationszentrale mitteilte. Das betrifft beispielsweise Fahrer zwischen Hamburg und dem Osten Berlins.

Die Sperrung sollte am Freitagabend beginnen und bis Montag, 5 Uhr, dauern. Umleitungen werden eingerichtet. Grund für die Sperrung ist der Abbruch einer Brücke über die Autobahn. Nicht gesperrt wird die A111.

Explosion in Garage in Königs Wusterhausen

 In einer Garagensiedlung in Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) hat sich aus noch unbekannter Ursache eine Explosion ereignet. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Polizei in Cottbus am Freitag mitteilte. Ein Brand, der durch den Vorfall in einer der Garagen am Donnerstagabend ausgelöst wurde, hat die Feuerwehr gelöscht und noch in der Nacht das Dach des Gebäudes abgehoben. In dem Raum befanden sich den Angaben zufolge mehrere Gasflaschen, von denen eine undicht war. Ein Auto wurde durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf.

Parkhausbrand in Neukölln: 150 Feuerwehrleute im Einsatz

Am Donnerstagabend ist es in einem Parkhaus in der Lipschitzallee zu einem Großbrand gekommen. Die Feuerwehr war nach ersten Erkenntnissen mit 150 Brandbekämpfern und 35 Fahrzeugen im Einsatz. Etwa 20 dort geparkte Autos brannten auf zwei Ebenen.

Aus dem Gebäude waren immer wieder Explosionen zu hören. Laut Feuerwehr-Pressesprecher Rolf Erbe könnte es sich dabei um Gaskartuschen gehandelt haben. Die Lipschitzallee war wegen des Brandes stundenlang gesperrt. Was das Feuer verursacht hatte, war zunächst noch nicht bekannt.

Lichtenberg: Zwei Schwerverletzte nach Frontalzusammenstoß

In der Nacht auf Freitag sind zwei Autofahrer bei einem Frontalzusammenstoß schwer verletzt worden. Ein Taxi und ein weiterer Verkehrsteilnehmer stießen dabei in der Lichtenbergser Siegfriedstraße ineinander.   Die beiden Männer wurden von Notfallsanitätern und einem Notarzt erstversorgt. Die Unfallursache war zunächst unbekannt, dazu ermittelt der sogenannte Verkehrsermittlungsdienst der Polizei.

+++ 19. November +++

Maskenverweigerer versprüht Reizstoff in Schnellrestaurant

Zwei Gäste und zwei Angestellte sind bei einer Reizstoff-Attacke in einem Schnellrestaurant in Berlin-Friedrichsfelde leicht verletzt worden. Ein Mann in Sturmhaube soll das Reizmittel in der Nacht zu Donnerstag in dem Lokal in der Straße Alt-Friedrichsfelde versprüht haben, wie die Polizei mitteilte. Demnach soll der Mann das Schnellrestaurant zunächst ohne Mund-Nasen-Schutz betreten haben. Er gab an, ein Attest zur Befreiung von der Maskenpflicht zu haben, konnte dieses jedoch nicht vorweisen. Der Filialleiter verwies ihn des Hauses. Eine Viertelstunde später kehrte der Mann mit seiner etwas anderen Maske zurück. Er entkam unerkannt. (dpa)

Mit abgebrochenem Flaschenhals schwer verletzt - Not-OP

Mit schweren Bauchverletzungen ist ein 40-Jähriger am Mittwochabend in einem Krankenhaus notoperiert worden. Zeugen hatten Polizei und Feuerwehr verständigt, nachdem sie gegen 21.15 Uhr in der Reichenberger Straße (Kreuzberg) einen Streit zwischen zwei Männern beobachtet hatten. Dieser mündete darin, dass einer der beiden den anderen mit einem Gegenstand in den Bauch stieß, das Opfer zusammenbrach und der Angreifer flüchtete. Wenig später eintreffende Polizeikräfte nahmen noch in der Nähe einen 24-Jährigen fest, den die Zeugen als den Tatverdächtigen identifizierten. Dieser hatte eine Glasflasche mit abgebrochenem Flaschenhals bei sich, die als Tatmittel sichergestellt wurde. Der 40-Jährige wies eine schwere Stichverletzung im Bauch auf, Rettungskräfte brachten ihn in eine Klinik. Dem 24-Jährigen wurde in einem Polizeigewahrsam Blut abgenommen und er wurde erkennungsdienstlich behandelt. Die Polizei geht davon aus, dass der Täter Betäubungsmittel zu sich genommen hatte. (BK)

Wagen stößt frontal mit Sattelzug zusammen - Autofahrer schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall mit einem LKW bei Bernau (Landkreis Barnim) ist ein Mann schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wollte der Fahrer eines mit Baumstämmen beladenen Sattelzugs am Mittwoch von der Wandlitzer Chaussee in einen Waldweg einbiegen und benutzte dafür auch die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommendes Fahrzeug stieß mit dem Lastwagen zusammen, wie die Polizei am Donnerstag weiter mitteilte. Das Auto wurde in einen Graben geschleudert. Dabei erlitt der 43-jährige Fahrer schwere Verletzungen. Für Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die Straße an der Unfallstelle zeitweise gesperrt werden. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. (dpa)

Schlag gegen Shisha-Mafia: über zehn Tonnen illegaler Tabak sichergestellt

In der Nacht zu Mittwoch haben Beamte von Zoll und Polizei ein illegales Shisha-Vertriebsnetz in Berlin stillgelegt. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin stellten Beamte der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Zigaretten (GEZig) des Zollfahndungsamts Berlin-Brandenburg und des Landeskriminalamts Berlin mit Unterstützung der Kontrolleinheiten der Hauptzollämter Berlin und Potsdam 10,2 Tonnen unversteuerter Wasserpfeifentabak sicher. Insgesamt waren 30 Einsatzkräfte an den Durchsuchungen beteiligt.

Bereits seit Juli 2020 war die GEZig der deutsch-irakischen Tätergruppierung auf der Spur. Im Zuge der Ermittlungen wurde bekannt, dass für das vergangene Wochenende eine größere Lieferung von Wasserpfeifentabak erwartet wurde. Die Gruppierung, bestehend aus drei 27- bis 35-jährigen Beschuldigten, soll neben drei legalen Ladengeschäften auch eine illegale europaweite Vertriebsschiene mit selbst hergestelltem Wasserpfeifentabak aufgebaut haben. Ein Teil der sichergestellten Ware wurde unversteuert aus dem mittleren Osten an den Finanzbehörden vorbei ins Land geschmuggelt. Der Tabak hätte einen Verkaufsgewinn von über sechs Millionen Euro und den Fiskus um 200.000 Euro Steuern gebracht.

Der 35-jährige mutmaßliche Haupttäter mit Bezügen zu kriminellen Mitgliedern einer arabischstämmigen Großfamilie in Berlin wurde vorläufig festgenommen und befindet sich auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft. (BK)

E-Bike-Fahrer rammt im Suff Fußgängerin - beide verletzt

Im Suff hat am Dienstagabend ein E-Bike-Fahrer eine Fußgängerin im brandenburgischen Fehrbellin erfasst. Die 63-jährige Ostprignitz-Ruppin lief auf dem Gehweg der Berliner Alle, als ihr der 55-jährige Radfahrer entgegenkam. Die Fußgängerin wurde bei dem Frontalzusammenstoß verletzt und durch Rettungskräfte zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Auch der Radler klagte über Schmerzen und wollte selbst einen Arzt aufsuchen. Während der Unfallaufnahme fiel Alkoholgeruch bei dem Radfahrer auf. Ein Test ergab einen Wert von 1,42 Promille, woraufhin in der Polizeiinspektion Neuruppin eine Blutprobenentnahme erfolgte. (BK)

BMW kracht auf A10 in Peugeot - Verletzte

Ein 43-Jähriger ist am Dienstagabend mit seinem BMW auf der A10 zwischen den Anschlussstellen Ferch und Michendorf in einen Peugeot gekracht. Laut Polizei musste der Fahrer verkehrsbedingt abbremsen und geriet ins Schleudern. Er prallte zunächst in die Mittelschutzplanke und kam anschließend nach rechts von seiner Fahrspur ab. Hier stieß er mit einem Peugeot zusammen, in dem sich zwei Männer befanden. Zwei weitere Fahrzeuge wurden durch die Trümmerteile beschädigt. Der Fahrer des BMW blieb unverletzt; die beiden Männer aus dem Peugeot wurden vorsorglich durch Rettungskräfte in ein Potsdamer Krankenhaus gebracht. (BK)

+++ 18. November +++

18-Jähriger Mercedes-Fahrer fährt Radler (36) in Berlin-Charlottenburg tot

Ein 36-jähriger Radfahrer ist in Berlin-Charlottenburg am Dienstagabend von einem Geländewagen erfasst und tödlich verletzt worden. Am Steuer des Mercedes saß laut Polizei ein 18-Jähriger. Auf der Caprivibrücke stieß er mit dem Fahrradfahrer aus noch ungeklärter Ursache zusammen. Dieser wurde auf die Fahrbahn geschleudert. Der Mann verstarb noch am Unfallort. (BK)

Unbekannte prügeln Mann mit Schlagstock nieder - schwer verletzt

Zwei Unbekannte sollen am Dienstagnachmittag einen Mann in Berlin-Staaken mit einem Schlagstock niedergeschlagenen haben. Laut Polizei war der 43-Jährige auf dem Brunsbütteler Damm mit den Männern in Streit geraten. Unvermittelt soll einer der beiden Widersacher dann dem Mann mit einem Schlagstock gegen den Kopf geschlagen haben. Anschließend war der Geschlagene zu Boden gegangen und musste mit schweren Kopfverletzungen in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Die mutmaßlichen Schläger entkamen unerkannt. Die Kriminalpolizei ermittelt. (BK)

Mutmaßlicher Serienbrandstifter gefasst

Ein mutmaßlicher Serienbrandstifter in Neuruppin ist von der Polizei gefasst worden. Der 19-Jährige werde für eine Reihe von Bränden verantwortlich gemacht, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Als versuchtes Tötungsdelikt wird nach den Angaben das Feuer in einem Wohnmobil am 4. Oktober eingestuft. Zur Tatzeit schliefen zwei Personen im Fahrzeug, die von einem Rauchmelder aber geweckt wurden. Der Brand am Auto des Neuruppiner Bürgermeisters am 20. Oktober kann dem Tatverdächtigen bislang nicht zugeordnet werden. Elf Brände an Fahrzeugen und Garagen werden ihm zugeschrieben.

Er war nach dem Brand einer Strohmiete am Montag ins Visier der Ermittler geraten. Zwischen den Orten Kantow und Gottberg hatten zivile Polizeibeamte ein Auto mit hoher Geschwindigkeit bemerkt und gestoppt. In dem Wagen befanden sich drei Männer im Alter von 19, 22 und 25 Jahren. Auch Brandbeschleuniger konnten sichergestellt werden. Gegen den 19-Jährigen stellte die Staatsanwaltschaft Neuruppin am Dienstag Haftantrag. Der Richter vom Amtsgericht Neuruppin verkündete Untersuchungshaft. Die beiden anderen Männer wurden mangels dringenden Tatverdachts wieder aus dem Gewahrsam entlassen. (dpa)

Erste Bombenentschärfung in Oranienburg unter Corona-Bedingungen

Die von Weltkriegsbomben besonders betroffene brandenburgische Stadt Oranienburg musste am Mittwoch erstmals in der Corona-Pandemie einen Blindgänger entschärfen - unter erschwerten Bedingungen. «Wir haben deutlich mehr Anlaufstellen für die Bewohner, um den Abstand einzuhalten. Es wird häufig desinfiziert», sagte Stadtsprecherin Eike-Kristin Fehlauer. Drinnen gelte Maskenpflicht. Speisen und Getränke, die Betroffene sonst bekämen, könne es wegen der Pandemie nicht geben.

Rund 5500 Menschen waren von der Entschärfung der Weltkriegsbombe im Oranienburger Ortsteil Lehnitz betroffen. Darunter auch einige Corona-Fälle, sagte Fehlauer. Die Betroffenen seien gesondert untergebracht worden. Einige, die am Rand des rund 1000 Meter großen Sperrkreises rund um den Fundort der Bombe wohnen, durften in Absprache mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst in ihren Wohnungen bleiben. (dpa)

+++ 17. November +++

Zwei Verletzte durch Brand in Imbiss

Bei einem Brand in einem Imbiss in Wandlitz (Barnim) sind zwei Frauen leicht verletzt worden. Das Feuer war am Montag in der Küche ausgebrochen und hatte dann auf den Dachstuhl des Gebäudes übergegriffen, in dem der Imbiss untergebracht war. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, wie die Polizei am Dienstag weiter mitteilte. Die Küche wurde durch das Feuer komplett zerstört. Ein angrenzendes Geschäft musste vorübergehend für den Kundenverkehr gesperrt werden. Zwei Frauen im Alter von 24 und 49 Jahren erlitten leichte Verletzungen. Die Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache. (dpa)

Mega-Polizeieinsatz nach Juwelenraub verursacht Verkehrschaos in Berlin

Der Großeinsatz gegen Tatverdächtige aus dem Berliner Clan-Milieu im Zusammenhang mit dem Einbruch im Dresdner Grünen Gewölbe verursacht in weiten Teilen der Stadt Staus und Verspätungen. Schwerpunkt des Einsatzes ist Neukölln.

Auch am Alexanderplatz und im Norden Berlins wurden am Dienstag BVG-Busse wegen Straßensperrungen umgeleitet.

Mehrfach in die Beine gestochen - 41-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Mit lebensgefährlichen Stichverletzungen in beiden Beinen ist ein 41-Jähriger in der Nacht zu Dienstag in Reinickendorf aufgefunden worden. Passanten hatten den Verletzten auf einem Parkplatz in der Quickborner Straße im Ortsteil Märkisches Viertel erstversorgt, Feuerwehr und Polizei verständigt. Der Verletzte konnte noch Angaben zu einem der beiden Männer machen, die ihn verletzt haben sollen. Diesen, einen ebenfalls 41 Jahre alten Mann, nahmen Einsatzkräfte noch in der Nacht vorläufig fest. Gegen ihn und den derzeit noch unbekannten zweiten Tatverdächtigen, wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Hintergrund des Angriffs sollen, nach bisherigen Ermittlungen, bereits länger andauernde Streitereien um eine Frau sein. (BK)

Späti-Verkäuferin mit Hämmern bedroht

Zwei Unbekannte haben in der Nacht zu Dienstag einen Spätkauf in Mitte überfallen. Die Maskierten waren laut Polizei mit Hämmern bewaffnet. Einer blieb am Eingang des Ladens an der Brunnenstraße stehen, der andere bedrohte die 61-jährige Angestellte mit dem Hammer, griff in die Kasse und bediente sich daraus. Anschließend schob er die Frau vom Kassenbereich weg in den Gang und nahm diverse Packungen Zigaretten aus dem Regal. Schließlich flüchtete das Duo mit der Beute über die Rheinsberger Straße. Die Überfallene blieb körperlich unverletzt, stand aber unter dem Eindruck des Geschehens. (BK)

Suche nach Grund für Feuer in U-Bahnhof - Läden sollen wieder öffnen

Nach dem Feuer im U-Bahnhof Onkel Toms Hütte in Berlin-Zehlendorf sucht die Polizei nach der Ursache für den Brand. Zahlreiche Geschäfte in den Bahnhofshallen und der Ladenstraße Süd dort öffnen an diesem Dienstag wieder, wie Onkel Toms Verein mitteilte. Diese Läden seien von der Bauaufsicht frei gegeben. Wegen des Feuers ist die U-Bahnlinie U3 aber weiter unterbrochen.

Das Feuer war in einem Imbiss in der Station in Zehlendorf ausgebrochen. Drei Menschen wurden nach Angaben der Polizei verletzt ins Krankenhaus gebracht. Darunter ist nach Angaben der Polizei der Imbissbesitzer - er wurde lebensgefährlich verletzt.

Die Ursache des Feuers war zunächst ungeklärt. Ein technischer Defekt und fahrlässige Brandstiftung seien möglich, hatte ein Sprecher der Polizei am Montag gesagt. (dpa)

+++ 16. November +++

Biesdorf: Mann fährt gegen Ampelmast - schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Biesdorf ist ein laut Polizei offenbar alkoholisierter Mann am Sonntagnachmittag bei einem Unfall schwer verletzt worden. Dies teilte die Polizei am Montag mit. Er soll das Fahrzeug seines Arbeitgebers zudem mutmaßlich unberechtigt genutzt haben.

Der 29-Jährige soll in der Straße Alt-Biesdorf in Richtung Stadtzentrum unterwegs gewesen sein, als er an der Kreuzung Braunsdorfstraße aus noch nicht bekannten Gründen nach links von der Fahrbahn abkam. Er prallte dabei zunächst offenbar gegen einen Ampelmast, der aus dem Boden gerissen wurde, rutschte noch einige Meter weiter und kam auf dem Grünstreifen zum Stehen.

Der Fahrer kam mit dem Verdacht auf innere Verletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik. Sein gleichaltriger Mitfahrer soll eine Prellung am Knie erlitten haben und vorerst nicht behandelt worden sein. Nach den ersten Erkenntnissen besitzt der 29-Jährige keinen Führerschein. Zudem vermutet die Polizei, dass er unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand. Das Ergebnis einer Blutentnahme, der er sich unterziehen musste, stand zunächst noch aus.

Eine Tote und 63 Verletzte bei Unfällen am Wochenende in Brandenburg

Auf brandenburgischen Straßen sind am Wochenende 63 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden, eine Autofahrerin kam im Landkreis Potsdam-Mittelmark ums Leben. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 380 Unfälle, wie ein Sprecher am Montag in Potsdam sagte. Bei 53 Verkehrsunfällen wurden Menschen verletzt oder getötet, bei den restlichen 327 entstanden Sachschäden.

Eine 76 Jahre alte Autofahrerin starb am Sonntag auf der Bundesstraße 102 zwischen den Orten Niemegk und Haseloff. Sie sei aus bislang unbekannter Ursache mit ihrem Wagen gegen einen Baum gefahren, hieß es von der Polizei.

+++ 15. November +++

Pfefferspray und Verletzte: Auflösung von Party in Park eskaliert

Die Auflösung einer Party in einem Berliner Park durch die Polizei ist eskaliert. Den Angaben zufolge hatten 25 Menschen gefeiert, ohne den Mindestabstand wegen Corona einzuhalten oder Mund-Nase-Bedeckungen zu tragen. Polizisten setzten in der Nacht zum Sonntag Pfefferspray ein und forderten Verstärkung an, um die Lage zu beruhigen, wie die Polizei mitteilte. Drei Beamte wurden demnach leicht am Schienbein sowie jeweils an einem Knie verletzt, setzten ihren Dienst aber fort.

Während die Polizei die Ansammlung beendete, habe eine 27-Jährige einem Polizisten gegen den Oberkörper geschlagen. Bei ihrer Festnahme habe sie randaliert und Beamte beleidigt. In der Folge hätten zwei 28-Jährige und eine 30-Jährige versucht, die Festgenommene zu befreien. Daraufhin sei es zum Einsatz des Pfeffersprays gekommen.

Taxifahrer in Moabit niedergestochen

Ein Taxifahrer ist am Samstagabend in Moabit von einem Unbekannten angegriffen und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wollte der 42-Jährige gegen 19.30 Uhr seine Arbeit aufnehmen, als er in der Seydlitzstraße vor seinem Taxi von einem Unbekannten geschlagen und zu Boden gebracht wurde. Der Täter soll dann dem Mann Schnitt- und Stichverletzungen zugefügt und ihn so schwer verletzt haben.

Als ein Zeuge auf das Geschehen aufmerksam wurde und sich bemerkbar machte, flüchtete der Unbekannte. Der Verletzte kam zur stationären Aufnahme und Behandlung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht derzeit nicht. Die 3. Mordkommission hat die derzeit noch andauernden Ermittlungen übernommen.

+++ 14. November +++

Razzia: Neun Glückspielautomaten in Treptow sichergestellt

In der Treptower Elsenstraße haben bei einer Razzia Polizei und Berliner Ordnungsamt in der Nacht zu Samstag neun Glückspielautomaten in einem Lokal sichergestellt.

Das kleine von außen wie geschlossen ausschauende Café hatte auf der Hälfte des Raumes einen schwarzen Vorhang gespannt. Dahinter fanden nach ersten Erkenntnissen offenbar auch Glücksspiele statt.Die Polizei hat sich am Samstagmorgen zu dem Einsatz noch nicht geäußert.

Ein anwesender Pressevertreter wurde von Anwesenden nach eigenen Angaben offenbar massiv bedroht. Sie sollen Fotos von ihm und seinem Fahrzeug angefertigt haben.

+++ 13. November +++

Regierungsviertel: Porsche-Fahrer rammt Betonblock bei Kanzleramt

In der Nacht zu Freitag ist es zu einem Unfall im Regierungsviertel gekommen. Der Fahrer eines Porsche Taycan 4S verlor dabei die Kontrolle über seinen Wagen. Dier Folge: Direkt gegenüber des Bundeskanzleramtes schlug er mit seinem 100.000 Euro teurem Auto in einen Betonblock ein.

Zuvor soll er durch eine knappe 90 Grad Kurve gefahren sein. Nach Informationen von vor Ort waren dementsprechende Reifenspuren deutlich zu sehen. Die Feuerwehr klemmte die Batterie ab, die ebenfalls alarmierte Polizei nahm den Unfall auf. Ob es bei dem Unfall Verletzte gab war in der Nacht noch nicht bekannt.

+++ 12. November +++

Drogen-Versteck in Kreuzberg entdeckt

Die Polizei hat in einer Wohnung in Kreuzberg rund 1,5 Kilogramm in einem Safe entdeckt. Auf die Spur zu dem Drogenversteck in der Sorauer Straße wurden die Polizisten von zwei Männern gebracht, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Die mutmaßlichen Drogendealer im Alter von 23 und 26 Jahren holten demnach am Mittwoch mit einer Tüte Drogen aus dem Wohnhaus, in dem sich die Wohnung befindet, und versuchten anschließend, diese zu verkaufen.

Beobachtet wurden die Männer laut Polizei dabei von Zivilfahndern, die am Görlitzer Park zur Bekämpfung des Drogenhandels eingesetzt sind. Die beiden Männer wurden festgenommen, 18 Verkaufseinheiten Marihuana, die sie bei sich hatten, wurden beschlagnahmt. Bei der Suche nach der möglichen „Bunkerwohnung“ wurden die Beamten im Hinterhaus fündig. Ein 23 Jahre alter Komplize der beiden Männer versuchte, mit weiteren Drogen aus der Wohnung zu fliehen, konnte jedoch ebenfalls festgenommen werden. Es werde geprüft, ob die drei Männer einem Haftrichter

Ohne Schuhe und Hose: 19-Jähriger in Lichtenberg ausgeraubt

Drei junge Männer haben in der Nacht zu Donnerstag einem 19-Jährigen die Kleidung gestohlen. Wie die Polizei mitteilte, hatte das durchgefrorene Opfer gegen 0.45 Uhr die Polizei in die Lichtenberger Rhinstraße alarmiert. Als die Beamten eintrafen, war der ausgeraubte Mann lediglich mit T-Shirt, Unterhose und Socken bekleidet. Er berichtete, dass ihn die drei Räuber in einem nahegelegenen Park erst geschlagen und dann Geld gefordert hatten.

Nachdem der 19-Jährige seine Jacke, seinen Pullover, seine Jogginghose, seine Schuhe und sein Handy herausgegeben hatte, soll das Trio mit einer Straßenbahn in Richtung Karlshorst geflüchtet sein. Nach Angaben der Polizei blieb eine Absuche der Straßenbahnen zunächst erfolglos. Kurze Zeit später entdeckten die Zivilfahnder, die mit dem Opfer in einem Einsatzfahrzeug die Gegend erkundeten, zwei der drei Tatverdächtigen in einer entgegenkommenden Straßenbahn. An der nächsten Haltestelle konnten die Beamten die beiden mutmaßlichen Täter festnehmen.

Bei der Durchsuchung wurde bei dem 18-jährigen mutmaßlichen Räuber das geraubte Mobiltelefon gefunden. Die Kleidung des 19-Jährigen war nicht auffindbar. Der 18-Jährige und sein zwei Jahre älterer mutmaßlicher Komplize wurden in einem Polizeigewahrsam erkennungsdienstlich behandelt und anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

Werneuchen: Zwei Tote bei Brand in Einfamilienhaus

 Nachdem zwei Menschen bei einem Brand eines Einfamilienhauses in Werneuchen (Barnim) ums Leben gekommen sind, ermittelt die Polizei weiter zu den Hintergründen. Eine Obduktion am Mittwoch habe die Identität der beiden Toten nicht eindeutig klären können, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Ost am Donnerstag. Daher solle nun die DNA untersucht werden. Die Auswertung könne mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Bei den beiden Todesopfern soll es sich den Angaben nach mit großer Wahrscheinlichkeit um die beiden Bewohner des Hauses - ein Ehepaar, beide Partner waren über 80 Jahre alt - handeln. Das Einfamilienhaus war am Montagabend in Brand geraten. Wie es zu dem Brand kam, konnte laut Polizei noch nicht geklärt werden. «Die Brandursache ist noch unklar», sagte die Sprecherin. Die Ermittlungen dauerten an.

Drei Autos in Gesundbrunnen ausgebrannt

Schon wieder haben Fahrzeuge in Berlin gebrannt - diesmal im Ortsteil Gesundbrunnen. Am frühen Donnerstagmorgen gegen 3.20 Uhr hätten drei Autos an einer Tiefgarage in der Wriezener Straße lichterloh gebrannt, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die 14 Brandbekämpfer hatten die Flammen demnach rasch unter Kontrolle, ein Ausbrennen der Wagen konnte jedoch nicht verhindert werden. Es entwickelte sich zudem Rauch, der in die anliegende Tiefgarage zog. Diese musste mit einem Drucklüfter belüftet werden. Verletzt wurde niemand. Wer oder was das Feuer auslöste, war zunächst unklar.

In der Hauptstadt brennen oft nachts Fahrzeuge - häufig werden diese angezündet. In der Nacht zuvor war im Ortsteil Britz ein Auto mit Flüssiggasantrieb in Flammen aufgegangen.

+++ 11. November +++

Mit knapp einer Tonne Polen-Böller auf der Autobahn unterwegs

 Mit knapp einer Tonne Feuerwerkskörpern aus Polen an Bord haben Zöllner auf der Bundesautobahn 12 den Fahrer eines Kleintransporters kontrolliert. Der Mann konnte die notwendigen Erlaubnisse für den Transport nicht vorlegen, teilte das Hauptzollamt Frankfurt (Oder) am Mittwoch mit. Zudem fehlte an dem Fahrzeug die notwendige Gefahrgutkennzeichnung. Das Feuerwerk wurde nach den Angaben sichergestellt und gegen den Fahrer ein Steuerstrafverfahren eingeleitet. Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Freitag.

Im Oktober wurden nach Angaben des Hauptzollamtes bereits 60 Steuerstrafverfahren wegen des Mitbringens von Pyrotechnik aus Polen eingeleitet. Das Sprengstoffgesetz regelt unter anderem die Einfuhr. (dpa)

Wilmersdorf: 13-jähriger Schüler schlägt auf Rektorin und Polizisten ein 

Ein 13-jähriger Schüler hat auf seine Schulleiterin und alarmierte Polizisten eingeprügelt. Schließlich konnten die Polizisten das aggressive Kind am Dienstag überwältigen, fesseln und in eine Jugendpsychiatrie bringen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Zunächst soll der Junge einen Sozialarbeiter und den Hausmeister der Schule in Wilmersdorf beleidigt haben. Dann drohte er, mit einem Messer zurückzukehren, um Lehrer und Schüler zu verletzen. Als er die Schule verlassen wollte, griffen Lehrer ein, aber er schlug der Rektorin mit der Faust ins Gesicht. Polizisten sahen den 13-Jährigen kurz darauf an einer Bushaltestelle. Als sie ihn wegen möglicher akuter Gefahren festnahmen, schlug und trat er um sich und beleidigte die Beamten. (dpa)

Meterhohe Flammen: Transporter mit Flüssiggasantrieb vor Wohnhaus in Britz ausgebrannt

Meterhohe Flammen schossen aus dem brennenden Fahrzeug.
Foto: Pudwell

Erneut ist in der Hauptstadt ein Fahrzeug durch einen Brand zerstört worden. Diesmal fing am Dienstagabend gegen 20.30 Uhr im Ortsteil Britz ein Auto mit Flüssiggasantrieb Feuer, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Meterhohe Flammen schossen aus dem Transporter, der nur wenige Meter vor einem mehrgeschossigen Wohnhaus in der Pätzer Straße geparkt war. Sechs Brandbekämpfer konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bringen, ein Ausbrennen des Wagens jedoch nicht verhindern. Verletzte gab es nicht. Die Brandursache war noch unklar.

In Berlin werden immer wieder Fahrzeuge durch Brände zerstört oder beschädigt - häufig handelt es sich dabei um Brandstiftungen. Zuletzt gingen ein Radlader auf einer Baustelle in Britz und ein Elektroroller in Westend in Flammen auf. (BK/dpa)

Feuerwerkskörper ins Schlafzimmer geworfen - Staatsschutz ermittelt

Ein Unbekannter hat in der vergangenen Nacht im Ortsteil Märkisches Viertel (Reinickendorf) zwei Feuerwerkskörper in eine Wohnung geworfen. Laut Polizei soll der Angreifer gegen 0.30 Uhr in einer Hochparterrewohnung am Wilhelmsruher Damm mit einem Kanaldeckel die Scheibe einer Balkontür zerstört, zwei Feuerwerkskörper entzündet und diese über die entstandene Öffnung der Scheibe ins dahinterliegende Schlafzimmer geworfen haben. Durch die Explosion wurden die 53-jährige Mieterin und ein 5 Jahre altes Mädchen aus dem Schlaf gerissen. Der Unbekannte flüchtete. Verletzt wurde niemand. Die weiteren, noch andauernden Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt. (BK)

Von Musik genervt: Unbekannter prügelt 18-Jährige mit Schlagstock

Brutale Attacke am Dienstagabend im Falkenhagener Feld: Zwei junge Männer sind von einem Unbekannten mit einem Schlagstock attackiert worden. Die beiden 18-Jährigen hatten laut Polizei auf einer Parkbank auf den Spektewiesen Musik gehört. Der Unbekannte forderte sie auf, die Musik umgehend leise zu stellen. Dem kamen die beiden sofort nach. Doch die reduzierte Lautstärke war dem Mann immer noch zu laut, nun verlangte er, die Musik gänzlich abzustellen. Einer der beiden Musikhörer wollte den Mann dann zur Rede stellen. Der zog daraufhin einen Schlagstock und schlug unvermittelt auf den 18-Jährigen ein, der vor den Schlägen schließlich flüchtete. Der Zweite wehrte die ihm zugedachten Schläge ab, erlitt dabei jedoch eine blutende Kopf- und eine Handverletzung. Schließlich wich auch er vor der Brutalität des Angreifers zurück und flüchtete. Der unbekannte Angreifer floh in unbekannte Richtung. Die beiden Verletzten alarmierten Rettungskräfte und die Polizei. Sanitäter brachten den am Kopf verletzten 18-Jährigen zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Der Zweite lehnte eine Behandlung ab. (BK)

Mann im Hausflur niedergestochen

Der Mieter einer Wohnung in Moabit hat am Dienstagabend einen Besucher im Hausflur niedergestochen. Laut Polizei soll ein 34-Jähriger auf den 39-jährigen Mieter in dem einem Wohnhaus in der Gotzkowskystraße getroffen sein. Aus bislang unbekannten Gründen gerieten die beiden Männer im Hausflur in Streit, in dessen Folge der 39-jährige Bewohner mehrfach mit einem Messer auf den Jüngeren eingestochen haben soll. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er sofort operiert wurde. Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 25 nahmen den tatverdächtigen Mieter in seiner Wohnung fest und übergaben ihn der Kriminalpolizei. (BK)

Zwei Wohnungsbrände in der Nacht in Berlin - ein Mensch verletzt

In der Nacht zu Mittwoch haben in zwei Berliner Ortsteilen Wohnungen gebrannt. In einem Fall in Friedrichsfelde wurde ein Mensch mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr konnte beide Brände löschen, die Brandursachen sind aber noch unklar. In Friedrichsfelde fingen gegen 23.20 Uhr in der Alfred-Kowalke-Straße Einrichtungsgegenstände in einer Küche Feuer. Die Feuerwehr konnte ein Ausbreiten der Flammen auf andere Räume der Wohnung im zweiten Geschoss eines elfgeschossigen Wohnhauses verhindern.

Der zweite Wohnungsbrand ereignete sich gegen 2.30 Uhr im Prenzlauer Berg. In der Gubitzstraße brannte es in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines viergeschossigen Gebäudes. Auch hier haben Einrichtungsgegenstände Feuer gefangen. Ein Mensch konnte sich aus der Brandwohnung noch vor Eintreffen der Feuerwehr retten und wurde vor Ort notdienstlich versorgt. (dpa)

Lastwagen verliert 300 Liter Diesel

Ein Lastwagen hat in Berlin-Rudow 300 Liter Diesel verloren. Auf der Neuköllner Straße/Ecke Bildhauer Weg entstand dadurch am Mittwochmorgen eine lange Ölspur, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Derzeit könne ein Unfall als Ursache ausgeschlossen werden. Der Verlust des Kraftstoffes geschah womöglich während der Fahrt, hieß es. Eine geringe Menge Diesel war zudem in die Kanalisation gelaufen.

Die Neuköllner Straße war am Mittwochmorgen nach Angaben der Berliner Verkehrsinformationszentrale (VIZ) stadteinwärts zwischen Groß-Ziethener Chaussee und Bildhauerweg gesperrt. (dpa)

Neukölln: Rollerfahrer 25 Meter durch die Luft geschleudert - Not-OP

Auf dem Tempelhofer Weg nahe des Treseburger Ufer in Neukölln ist ein Rollerfahrer am Dienstagabend bei einem schweren Unfall lebensgefährlich verletzt worden. Der Fahrer verlor gegen 19 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug. Nach Angaben von vor Ort touchierte der Fahrer zunächst eine Mittelinsel und wurde dann knapp 25 Meter durch die Luft geschleudert. Anschließend blieb er mit lebensgefährlichen Verletzungen auf der Fahrbahn liegen.

Eintreffende Notfallsanitäter und ein Notarzt versorgten den Mann und transportierten ihn in ein Krankenhaus. Dort wurde er notoperiert und befindet sich nun in intensivmedizinischer Behandlung. Der Verkehrsermittlungsdienst und ein Gutachter rekonstruierten mehrere Stunden den Unfallhergang. (BK/dpa)

+++ 10. November +++

Genervt wegen Laubbläser: Frau tritt Hausmeister zu Boden

Eine Frau hat im brandenburgischen Lindow im Landkreis Ostprignitz-Ruppin den Mitarbeiter eines Hausmeisterdienstes angegriffen und verletzt. Sie hatte sich nach Angaben der Polizei durch den Lärm des Gerätes gestört gefühlt. Wie die Polizeidirektion Nord mitteilte, war der 42-jährige Arbeiter am Montagvormittag auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Rheinsberger Straße mit einem Laubbläser beschäftigt, als die Frau ihm plötzlich in den Rücken getreten haben soll. Anschließend habe die 48-Jährige weiter auf ihr am Boden liegendes Opfer eingetreten.

Als der Hausmeister die Schläge abwehrte, ging die Frau zurück in ihre Wohnung. Alarmierte Polizisten spürten die Angreiferin auf und stellten fest, dass sie betrunken war und sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand. „Noch während der Anzeigenaufnahme griff die Beschuldigte ein Messer und hielt es sich selbst an den Hals“, erklärte eine Polizeisprecherin. Sie konnte überwältigt und entwaffnet werden. Anschließend wurde sie unter Polizeibegleitung durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. (LEX)

Abbiegender PKW erfasst Radlerin in Friedrichshain- schwer verletzt

Am Montagabend ist eine Fahrradfahrerin von einem links abbiegenden PKW erfasst und schwer verletzt worden. Laut Polizei war ein 68-Jähriger mit seinem Auto auf der Warschauer Straße an der Kreuzung zum Frankfurter Tor nach links in Fahrtrichtung Stadtmitte abgebogen. Dabei erfasste er eine 33-jährige Radfahrerin, die ihm entgegenkam. Dadurch stürzte die Frau und erlitt mehrere Knochenbrüche sowie eine Kopfplatzwunde. Mit einem alarmierten Rettungswagen kam sie in ein Krankenhaus, wo sie zur Behandlung stationär aufgenommen wurde. (BK)

Lkw kippt auf Autobahn um - vermutlich Sekundenschlaf des Fahrers

Ein Lastwagen ist am frühen Dienstagmorgen auf der A24 bei Neustadt-Glewe (Landkreis Ludwigslust-Parchim) umgekippt. Der 63 Jahre alte Fahrer kam vermutlich wegen Sekundenschlafs mit seinem Lastwagen von der Fahrbahn ab und kippte dann in einem angrenzenden Graben um, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer wurde bei dem Unfall eingeklemmt, konnte jedoch unverletzt befreit werden. Gegen den Mann wurde eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs erstattet. Die rechte Fahrspur der Autobahn war anschließend zeitweise gesperrt. (dpa)

Im Suff geprügelt und zugestochen - Krankenhaus

Erst fliegen die Fäuste, dann rammt einer der Kontrahenten dem anderen ein Messer in die Leiste. Montagabend in Mariendorf: In der Wohnung seiner anwesenden Lebensgefährtin in der Eisenacher Straße gerät ein 35-jähriger mit einem 31-jährigen in Streit. Beide sind flüchtig miteinander bekannt. Erst fliegen die Fäuste, dann sticht der Gast mit einem Messer aus der Küche zu. Mit seiner Stichverletzung im Unterleib wird das Opfer stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Ein Alkoholtest ergibt: Beide Streithähne hatten jeweils 2,3 Promille intus. (BK)

Rambo-Raser ohne Führerschein flüchtet vor Verkehrskontrolle

Ein 23-Jähriger ohne Führerschein ist in der Nacht zu Dienstag in Berlin-Kreuzberg vor einer Verkehrskontrolle geflüchtet. Auf der Yorckstraße hatte die Polizei eine nächtliche Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Der Fahrer missachtete die Aufforderung, anzuhalten, flüchtete stattdessen mit dem Fahrzeug auf der Yorckstraße in Richtung Potsdamer Straße. Mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit fuhr der Mann über mehrere rote Ampeln und überquerte ungebremst mehrere Kreuzungsbereiche. Eine Kollision mit einem querenden Auto konnte nur durch die Notbremsung des anderen Verkehrsteilnehmers verhindert werden. Auf der Kolonnenstraße fuhr er nach dem Überqueren der Einmündung Kolonnenstraße/Wilhelm-Kabus-Straße in den Gegenverkehr, machte vor der Einmündung Dudenstraße eine Vollbremsung und stieg aus. Anschließend rannte er die Treppen in Richtung Am Lokdepot herunter, konnte dort jedoch nach einer kurzen Verfolgung zu Fuß von den Einsatzkräften gestellt und festgenommen werden, wobei er sich leicht am Kopf verletzte. Eine ambulante Behandlung lehnte der 23-Jährige ab. Eine Atemalkoholmessung beim Tatverdächtigen verlief negativ. Verfahren wegen wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des verbotenen Kraftfahrzeugrennens und der Straßenverkehrsgefährdung wurden eingeleitet. (BK)

Gasaustritt in Lebensmittelgroßhandel in Berlin-Tempelhof

In einem Lebensmittelgroßhandel in Berlin-Tempelhof ist am Dienstagmorgen gasförmiges Ammoniak ausgetreten. Gegen 4.40 Uhr wurde die Berliner Feuerwehr in die Saalburgstraße gerufen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Demnach seien rund 10 Kilogramm gasförmiges Ammoniak in einem Kühl- und Technikraum im ersten Obergeschoss des Gebäudes entwichen. Mitarbeiter, die sich zum Zeitpunkt des Gasaustritts dort aufhielten, wurden in Sicherheit gebracht und blieben unverletzt.

Unter Atemschutz habe ein Trupp der insgesamt rund 50 Feuerwehrkräfte die Halle lüften können, hieß es weiter. Wie das Ammoniak entweichen konnte war bislang noch unklar. (dpa)

Werneuchen: Zwei Tote bei Brand in Einfamilienhaus

Bei dem Brand eines Einfamilienhauses in Werneuchen (Landkreis Barnim) sind am Montagabend zwei Menschen ums Leben gekommen. Das teilte eine Sprecherin des Lagezentrums Brandenburg der Deutschen Presse-Agentur am frühen Dienstagmorgen mit. Den Angaben zufolge handelt es sich bei den Todesopfern mit großer Wahrscheinlichkeit um die beiden Bewohner des Hauses - ein Ehepaar, beide Partner waren über 80 Jahre alt. Die Identität sei aber noch nicht abschließend geklärt.

Wie es zu dem Brand kommen konnte, war laut Sprecherin noch unklar. Die Untersuchungen sollten am Dienstag «am Tage» fortgesetzt werden. Nach Informationen der «Märkischen Oderzeitung» («MOZ») vom Montagabend waren mehrere Feuerwehren aus der Umgebung an den Löscharbeiten beteiligt. Teile der an den Brandort angrenzenden Bundesstraße seien dafür vorübergehend gesperrt worden.

Radlader und Elektroroller in Brand

Erst hörten Zeugen laute Knallgeräusche, dann stand ein Radlader in Flammen: Feuerwehr und Polizei sind am Montagabend zu einem Brand auf einer Baustelle in der Britzer Backbergstraße gerufen worden. Feuerwehrler löschten die Flammen, die Kriminalpolizei ermittelt. In Westend wurde ein Anwohner in der Eichkampstraße von einem lauten Knall aufgeschreckt. Vor seinem Fenster stand ein Elektroroller in Flammen, der auf dem Gehweg abgestellt war. Die Feuerwehr löschte den Brand, das Landeskriminalamtes ermittelt. (BK)

+++ 9. November +++

Schüsse vom Balkon lösen SEK-Einsatz aus

Schüsse auf einem Balkon haben in Berlin-Gesundbrunnen das Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei auf den Plan gerufen. Ein Zeuge alarmierte am Sonntagnachmittag die Polizei und gab an, dass ein Mann in der Hussitenstraße mehrere Male mit einer Waffe in die Luft geschossen habe, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die Beamten sperrten die Umgebung ab und riefen das SEK zur Unterstützung. Doch bevor dieses zugreifen konnte, erschien der mutmaßliche Schütze im Hausflur. Bei der anschließenden Durchsuchung beschlagnahmten die Beamten eine Schreckschusswaffe und Munition. Bei dem 33-Jährigen wurde mutmaßliches Cannabis gefunden, hieß es. 

20 Schläger greifen zwei Männer am Gesundbrunnen-Center an

Zwei Männer sind bei einem Streit mit einer 20-köpfigen-Männergruppe nahe dem Gesundbrunnen-Center verletzt worden, einer von ihnen schwer. Wie die Polizei am Montag mitteilte, sind die  beiden 31 und 43 Jahre alten Männer am späten Sonntagnachmittag auf dem Hanne-Sobek-Platz von der Gruppe brutal angegriffen worden. Bisher sei noch unklar, was der Auslöser war. Bei der Schlägerei wurde der Jüngere von beiden am Kopf verletzt und ambulant behandelt. Der Ältere hingegen erlitt diverse Prellungen und Schnittverletzungen sowie eine Stichwunde im unteren Rückenbereich. Er kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr bestand aber nicht. Die Angreifer konnten unerkannt entkommen. Die Polizei prüft, ob es mögliche Parallelen zu Auseinandersetzungen am Vortag gibt - eine davon geschah fast am gleichen Ort. Ein 34-Jähriger war von drei Männern angegriffen und mit einem Messer verletzt worden. Demnach sei es nicht auszuschließen, dass sich die Schläger für diese Auseinandersetzung rächen wollten. 

Eine Tote und 46 Verletzte am Wochenende in Brandenburg

Am Wochenende sind auf Brandenburgs Straßen 46 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden, eine Radfahrerin kam im Landkreis Oder-Spree ums Leben. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 375 Unfälle, wie ein Sprecher am Montag in Potsdam sagte. Bei 38 Verkehrsunfällen wurden Menschen verletzt oder getötet, bei den restlichen 337 entstanden lediglich Sachschäden.

Die 64 Jahre alte Radfahrerin starb am Freitagvormittag in Brieskow-Finkenheerd nach einem Zusammenstoß mit einem Auto. Eine 81-jährige Autofahrerin kam in einer Kurve aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn der Gubener Straße ab und stieß mit der Radlerin zusammen. Diese erlag ihren schweren Verletzungen noch am Unfallort. Die 81-Jährige kam verletzt ins Krankenhaus. (dpa)

Ein Standort am Ostbahnhof: Bundespolizei testet Taser

Die Bundespolizei setzt von diesem Montag an probeweise an drei Standorten sogenannte Taser ein - unter anderem am Berliner Ostbahnhof. Es soll getestet werden, ob die Distanz-Elektroimpuls-Geräte in Situationen eingesetzt werden können, «in denen andere Hilfsmittel der körperlichen Gewalt oder Waffen im Hinblick auf eine sichere oder angemessene Lagebewältigung nicht geeignet oder zulässig sind», hatte das Bundespolizeipräsidium mitgeteilt. Die 30 Geräte sollen neben dem Berliner Ostbahnhof auch in Frankfurt am Main und Kaiserslautern genutzt werden.

Mit dem Distanz-Elektroimpulsgerät (DEIG) sollen Polizisten einen Angreifer auf Distanz halten können - ohne das Risiko einer tödlichen Verletzung wie bei der Schusswaffe. Aus einer Distanz von zwei bis fünf Metern schießt der Polizist mit Draht verbundene Pfeile ab. Für den Betroffenen ist das schmerzhaft. Der Pfeil dringt einen Zentimeter tief in die Haut und gibt einen schwachen Stromimpuls ab. Der Strom wirkt sich auf Nerven und Muskeln aus, was für die Dauer von Sekunden völlige Handlungsunfähigkeit bewirkt. (dpa)

+++ 8. November +++

Massenschlägerei in Neukölln

Alles begann gegen 18.45 Uhr mit einem Streit vor einem Späti in der Neuköllner Wildenbruchstraße. Im weiteren Verlauf soll die Anzahl der an der Auseinandersetzung beteiligten Personen laut Polizei immer größer geworden sein. Zeugen berichteten von bis zu 30 Personen, die mit Messern, Einrichtungsgegenständen und Wasserpfeifen aufeinander losgingen. Anschließend sollen bis auf drei Verletze, die zurückblieben, alle Beteiligten in Richtung Sonnenallee und Laubestraße geflohen sein.

Polizisten konnten nach eigenen Angaben sechs mutmaßlich beteiligte Tatverdächtige im Alter von 17 bis 31 Jahren auf der Flucht stellen und festnehmen. Der 31-Jährige wies eine Kopfverletzung auf, verzichtete jedoch auf eine ärztliche Behandlung. Die Festgenommenen wurden zunächst aufs Revier gebracht und nach Überprüfung wieder auf freien Fuß gesetzt. Die in dem Geschäft zurückgebliebenen Verletzen kamen zum Teil mit schweren Kopf- und Schnittverletzungen in umliegende Krankenhäuser.

Mitte: Randalierer beschädigen Schaufensterscheiben, Fassaden und Autos

Kurz nach 22 Uhr bemerkten Anwohner der Linienstraße eine Gruppe von etwa 15 bis 20 vermummten Personen, die die Linienstraße zwischen Alter Schönhauser Straße und Gormannstraße entlang zog und Farbbeutel und Steine gegen Hausfassaden und Schaufensterscheiben von Geschäften warfen. Die Zeugen der Randale alarmierten die Polizei.

Aus der Gruppe heraus sollen die Scheiben von mindestens elf geparkten Autos zerschlagen worden sein. Die nächtlichen Störenfriede hatten Rauchfackeln angezündet. Nach der Tat sollen sie über die Gormannstraße in Richtung Torstraße geflüchtet sein. Die Ermittlungen zu dem besonders schweren Fall des Landfriedensbruchs hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts übernommen.

+++ 7. November +++

Friedrichshain: Unbekannter sticht 44-Jährigen in den Rücken

Am späten Freitagabend hat ein Unbekannter in Friedrichshain einen Mann in den Rücken gestochen und ihn schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, hatte das 44-jährige Opfer eigenen Angaben zufolge vor einem Restaurant in der Frankfurter Allee/Pettenkofer Straße ein vorbeikommendes Paar gegrüßt, das er nicht kannte. Kurz darauf soll er durch den Mann einen Stoß in den Rücken bekommen haben. Der 44-Jährige sagte aus, der Unbekannte sei dann weitergegangen.

Der 44-Jährige bemerkte wenig später, dass er stark blutete. Er lief zur Wohnung einer Verwandten, die Feuerwehr und Polizei verständigte. Die Rettungskräfte der Feuerwehr stellten bei dem Mann eine Stichverletzung im Rücken fest und brachten ihn zur weiteren stationären Versorgung in ein Krankenhaus.

Unbekannter beleidigt Fahrschüler (20) rassistisch und reißt ihm Maske runter

In Prenzlauer Berg soll gestern ein derzeit noch unbekannter Mann einen 20-Jährigen rassistisch beleidigt und ihm gewaltsam ins Gesicht gegriffen haben. Der 20-Jährige hatte nach eigenen Angaben gegen 14.45 Uhr in der Danziger Straße auf das Fahrschulfahrzeug für seinen Praxisunterricht gewartet. Plötzlich soll ihn ein Mann ohne vorherigen Anlass rassistisch beleidigt haben.

Anschließend soll der Unbekannte dem 20-Jährigen den Mund-Nasen-Schutz heruntergezogen haben. Dann soll der Täter dem jungen Mann die flache Hand ins Gesicht gelegt und diese mehrmals gedreht haben.

Anschließend setzt der Unbekannte seinen Weg fort. Der 20-Jährige verständigte die Polizei . Er gab an, dass er Schmerzen im Gesicht verspürte. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen Beleidigung und Körperverletzung übernommen.

Zufallstreffer! Polizei stellt Messerstecher im Wald

In der Nacht zu Samstag gelang Zivilbeamten der Berliner Polizei ein Zufallstreffer: Die Beamten waren auf der Suche nach einem Messerstecher. Dabei trafen sie auf einen Mann an der Bernauer Straße, Ecke Maienwerder Weg. Die Beamten nahmen den offenbar straffällig gewordenen Mann fest. Zu den Hintergründen der Festnahme machte die Polizei vor Ort noch keine Angaben. Ob ein Hintergrund zu kurz zuvor stattgefundenen einer Messerstecherei im Tegler Forst bestand, war am Samstagmorgen noch unklar.

Die Beamten sperrten den Bereich an einem silbernen Fahrzeug ab und nahmen den Mann fest.

+++ 6. November +++

Radfahrerin wird von Auto erfasst und stirbt

Eine 64-jährige Radfahrerin ist in Brieskow-Finkenheerd (Landkreis Oder-Spree) gestorben, nachdem sie von einem Auto erfasst wurde. Die 81-jährige Autofahrerin kam am Freitagvormittag mit ihrem Wagen aus bisher ungeklärter Ursache in einer Kurve von der Straße ab, wie die Polizei mitteilte. Dabei stieß sie mit der Radfahrerin zusammen, die am Unfallort in der Gubener Straße an ihren Verletzungen starb. Die Autofahrerin wurde verletzt und kam in ein Krankenhaus. (dpa)

Nach Kontrolle: Porschefahrer fährt Polizistin über den Fuß

Eine Polizeikommissarin ist bei einer Fahrzeugkontrolle in Schmargendorf von einem Autofahrer leicht verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte die Beamtin am Donnerstag einen 67-jährigen Autofahrer am Hohenzollerndamm wegen einiger Verkehrsverstöße kontrolliert.

Nachdem der Mann zuvor ausgehändigte Dokumente zurückerhalten hatte, soll er der Polizistin über einen Fuß gefahren sein und nicht angehalten haben. Die Beamtin verzichtete auf eine ärztliche Behandlung und blieb mit leichten Schmerzen im Dienst.

Der Fahrer muss sich neben den Verkehrsdelikten auch wegen der Fußverletzung verantworten, hieß es. Die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte.

Kommende Woche: Berliner Polizei jagt Verkehrssünder

In der kommenden Woche will die Polizei im Rahmen der sogenannten Verkehrssicherheitstage ihre Verkehrskontrollen verstärken.

Vom 9. bis 13. November werden die einzelnen Polizeidirektionen gezielte Verkehrskontrollen durchführen „und dabei das Hauptaugenmerk auf Problemlagen im Straßenverkehr richten, die sie in ihren Bereichen festgestellt haben“, teilte die Polizei mit.

Bei den letzten Verkehrssicherheitstagen im Juni waren rund 1700 Personen im Einsatz, die laut Polizei an 424 stationären und mobilen Kontrollstellen insgesamt 6460 Fahrzeughalter kontrollierten. Dabei wurden demnach 4371 Ordnungswidrigkeiten und 72 Straftaten zur Anzeige gebracht.

Die Themen im Fokus

  • Fehler bei Abbiegevorgängen
  • Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit durch Alkohol- und Drogenbeeinflussung
  • Geschwindigkeitsverstöße
  • Missachtung von Rotlicht
  • Schulwegüberwachung
  • Ablenkung durch Nutzung von Mobiltelefonen
  • Verkehrswidriges Verhalten in Fahrradstraßen
  • Verhalten von E-Scooter-Fahrern und Radfahrern
  • Verkehrswidriges Halten und Parken, insbesondere auf Radverkehrsanlagen, Bussonderfahrstreifen, in zweiter Reihe sowie in Fünf-Meter-Bereichen an Einmündungen und Kreuzungen