Blaulicht an Einsatzfahrzeugen mit dem Emblem, Schriftzug Einsatzleitung. (Symbolbild) Foto: Imago

+++ 4. März +++

Berliner greift Polizisten bei Festnahme seines Sohnes an

Ein 46-jähriger Mann hat in Wilmersdorf versucht, die Festnahme seines Sohnes zu verhindern, als dieser ein gestohlenes Fahrrad verkaufen wollte. Die Besitzerin hatte ihr Rad wiedererkannt und den Hehler ausgetrickst. Nach Angaben der Polizei soll der 21-Jährige das Fahrrad im November vergangenen Jahres in Alt-Treptow gestohlen haben. Als er seine Beute nun im Internet anbot, las die Besitzerin die Verkaufsanzeige und vereinbarte einen Termin mit dem Mann. Anschließend informierte sie die Polizei, die der Frau am Mittwochmittag für die Übergabe Zivilfahnder zur Seite stellte.

Als die Polizisten den 21-Jährigen an der Nachodstraße / Bamberger Straße festnahmen, fuhren plötzlich seine Eltern in einem Auto vor. „Bisher ist unklar, wie sie von der Festnahme ihres Sohnes erfahren haben“, erklärte ein Polizeisprecher. Der 46-jährige Vater habe sich der Polizei zufolge eingemischt. Anschließend habe er versucht, die Überprüfung seines Sohnes zu verhindern. Da den Zivilpolizisten nicht klar war, ob der 46-Jährige in die Hehlerei involviert war, überprüften sie ihn mit Unterstützung von Beamten einer Einsatzhundertschaft.

Der Vater habe sich jedoch den Anweisungen der Polizisten widersetzt und stieg stattdessen in sein Auto ein, um wegzufahren. Daraufhin habe ein Beamter versucht, den Autoschlüssel aus dem Schloss zu ziehen. Dem Mann gelang es trotzdem, loszufahren. Nach wenigen Metern konnte der Schlüssel doch noch abgezogen werden, was eine Weiterfahrt verhinderte.

Bei seiner Festnahme habe der Mann dann versucht, die Dienstwaffe eines Beamten aus dem Halfter zu ziehen. Mehrere Einsatzkräfte seien nötig gewesen, um ihn zu überwältigen. Eine Abfrage ergab, dass er keine Fahrerlaubnis besitzt. Nach Feststellung seiner Personalien durfte er seinen Weg zu Fuß fortsetzen. Gegen ihn wird nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Sein Sohn wurde der Kriminalpolizei überstellt.

75-jähriger Autofahrer überfährt Radfahrer in Berlin-Tiergarten

Erneut hat in Berlin ein betagter Autofahrer einen schweren Unfall verursacht. Der 75-Jährige war nach Angaben der Polizei am Mittwochmittag mit seinem Nissan in Tiergarten unterwegs, als er am Großen Stern von der Straße abkam und einen am Fahrbahnrand abgestellten Autoanhänger rammte. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Anhänger auf den Gehweg geschleudert.

Der Senior sei der Polizei zufolge dann ungebremst auf dem Gehweg und Radweg weitergefahren, wo er einen 29-jährigen Radfahrer erfasste, der daraufhin stürzte und über die Motorhaube geschleudert wurde. Der Fahrradfahrer erlitt dadurch schwere Verletzungen. Trotz der Zusammenstöße fuhr der Rentner weiter auf dem Radweg in Richtung Altonaer Straße, wo wartende Passanten an der Fußgängerampel zur Seite springen mussten.

Erst als er mit dem Fahrzeug in ein Wartehäuschen der BVG fuhr, kam der Wagen zum Stehen. Auch dort konnten sich Fahrgäste mit einem Sprung zur Seite gerade noch in Sicherheit bringen. Die Scheiben der Wartehalle wurden beschädigt. Laut Polizei gibt es Hinweise darauf, dass der 75-Jährige am Steuer einen Schlaganfall erlitten haben könnte. Ein Notarzt leiste an der Unfallstelle Erste Hilfe. Anschließend kam der Autofahrer mit schweren Verletzungen an Kopf, Rumpf und Beinen in ein Krankenhaus.

Der Radfahrer kam ebenfalls mit schweren Verletzungen an Kopf, Rumpf und Beinen in eine Klinik. Die Unfallstelle war bis kurz vor 15 Uhr gesperrt. Die Ermittlungen in dem Fall seien noch nicht abgeschlossen.

In Berlin ist die Zahl der Verkehrsunfälle, in die Seniorinnen und Senioren verwickelt sind, im vergangenen Jahr um 13 Prozent gestiegen. Insgesamt waren nach Angaben der Polizei 17.512 ältere Menschen an Unfällen beteiligt, wovon 1530 verletzt und 21 getötet wurden.

Frau zündet ihre Wohnung mit Räucherstäbchen an

Eine 23-Jährige hat mit Hilfe von Räucherstäbchen möglicherweise absichtlich ihre Wohnung in Brand gesetzt. Eine Passantin habe aus dem Fenster des Hochhauses an der Charlottenburger Chaussee in Berlin-Spandau am Mittwochabend Rauch aufsteigen sehen und die Feuerwehr alarmiert, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Nach ersten Ermittlungen gingen die Beamten davon aus, dass die Frau vorsätzlich handelte, da sie ihre Wohnung nach Ausbruch des Feuers verließ. Sie und andere Bewohner des Hauses seien unverletzt geblieben. Die Beamten nahmen die 23-Jährige fest und übergaben sie dem Landeskriminalamt. Die Ermittlungen dauern an.

Mit Waffe im Anschlag: Trio überfällt Tankstelle

Mit Schusswaffe im Anschlag überfielen drei maskierte Männer eine Tankstelle. Einer der drei habe am Mittwochabend einen Mitarbeiter bedroht, während sich die anderen beiden hinterm Tresen an der Kasse der Tankstelle in Berlin-Reinickendorf zu schaffen machten, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die beiden seien jedoch an der Schublade gescheitert. Währenddessen habe der 41 Jahre alte Mitarbeiter einem der Täter mit der Faust gegen den Kopf geschlagen, woraufhin dieser mit seiner mutmaßlichen Schreckschusswaffe einen Schuss in Richtung Boden abgab. Anschließend sei das Trio aus der Tankstelle an der Residenzstraße geflüchtet. Die Ermittlungen dauerten an.

+++ 3. März +++

E-Bike-Fahrer bei Sturz in Kreuzberg schwer verletzt

Ein E-Bike-Fahrer hat sich in Kreuzberg bei einem Sturz schwere Kopfverletzungen zugezogen. Der 40-Jährige sei am Dienstagnachmittag in Kreuzberg auf dem Radstreifen zwischen geparkten Autos und einem auf der Straße haltenden Pakettransporter entlanggefahren, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Als der Paketlieferant die Schiebetür des Transporters geöffnet habe, habe sich der Radfahrer erschrocken und sei gegen einen der parkenden Wagen gekracht. Der Mann sei mit Verletzungen nicht nur am Kopf, sondern auch an Arm, Bein und Rumpf in ein Krankenhaus gebracht worden. Der genaue Unfallhergang in der Lindenstraße werde nun ermittelt.

Wohnungsbrand in Fennpfuhl - ein Schwerverletzter

Bei einem Wohnungsbrand im Berliner Ortsteil Fennpfuhl hat eine Person schwere Brandverletzungen erlitten. Das Feuer brach in der Nacht zum Mittwoch kurz nach Mitternacht in einer Wohnung im dritten Obergeschoss eines viergeschossigen Wohnhauses aus, sagte ein Feuerwehrsprecher am Mittwochmorgen. Demnach gingen Einrichtungsgegenstände aus bisher unbekannter Ursache in Flammen auf. Die 22 Brandbekämpfer konnten rasch löschen. Zwei angrenzende Wohnungen sowie der Dachstuhl wurden kontrolliert, weitere Personen wurden nicht verletzt. Zur Identität der schwer verletzten Person gab es zunächst keine Angaben. Sie kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

+++ 2. März +++

Rad-Rambo behindert Rettungskräfte – Rentnerin tot!

Ein Radfahrer behinderte am Montagvormittag Rettungskräfte bei einem Einsatz im Märkischen Viertel. Zunächst waren ein Rettungswagen und ein Notarzt der Berliner Feuerwehr zu einem Seniorenheim im Senftenberger Ring alarmiert worden, weil dort eine hochbetagte Bewohnerin reanimationspflichtig geworden war. Nachdem die Retter die 92-Jährige wiederbeleben und stabilisieren konnten, wurde der Transport in eine Klinik vorbereitet.

Als sich die beiden Fahrzeuge gegen 10.45 Uhr mit eingeschaltetem Blaulicht in Bewegung setzten und vom Gelände fahren wollten, behinderte sie ein Radfahrer, der ihnen auf der Fahrbahn zunächst keinen Platz machte. Als der Mann vor ihnen fuhr und sie deshalb kein Tempo aufnehmen konnten, betätigte der Fahrer des Rettungswagens das Martinshorn und überholte ihn. Auch die Fahrerin des Notarztfahrzeuges aktivierte nun die Sirene, doch der Radfahrer blieb in der Fahrbahnmitte, so dass sie an ihm nicht vorbeikam.

Der Fahrer des Rettungswagens bremste nun wieder ab, damit das ihm folgende Einsatzfahrzeug aufschließen konnte. Dabei stieß der 50-jährige Radfahrer nun mit dem Wagen zusammen und klagte anschließend über Schmerzen, ohne diese weiter zu erläutern. Stattdessen riss er die Fahrertür auf, um den 28-jährigen Sanitäter zu bedrohen und zu beleidigen. Danach versuchte er die Hecktür zu öffnen, was die Besatzung aber verhindern konnte. Während der mehrere Minuten andauernden Attacken des Radfahrers war eine Weiterfahrt nicht möglich.

Der Notarzt kümmerte sich währenddessen um die Patientin, da sich deren Gesundheitszustand zwischenzeitlich wieder verschlechtert hatte und sie erneut reanimationspflichtig geworden war. Alarmierte Polizeikräfte übernahmen den Aggressor, so dass die Fahrt ins Krankenhaus mit zeitlichem Verzug fortgesetzt werden konnte. Wie die Klinik später mitteilte, verstarb die Patientin. Ob und welchen Einfluss das Verhalten des 50-Jährigen und der dadurch längere Transport ins Krankenhaus hierauf hatten, müssen die Ermittlungen ergeben. Nachdem die Personalien des Mannes festgestellt wurden, konnte er seinen Weg fortsetzen. Er muss sich nun wegen tätlichen Angriffs und Nötigung verantworten.

Rummelsburger Familienkiez: Schüsse vom Balkon schrecken Nachbarn auf

In der Nacht zu Dienstag soll ein Mann von dem Balkon einer Wohnung in Rummelsburg mit einer Waffe geschossen haben. Gegen Mitternacht alarmierte eine Zeugin die Polizei in die Münsterlandstraße, nachdem sie beobachtet hatte, wie ein Mann mehrfach mit einer Schusswaffe in die Luft geschossen haben soll.

Die alarmierten Polizisten des Polizeiabschnitts 34 erwirkten einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss für die betroffene Wohnung. Die Einsatzkräfte verschafften sich gewaltsam Zutritt in die Wohnung und trafen auf eine Frau und zwei Männer. Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Einsatzkräfte zwei Schreckschusswaffen sowie Munition, die beschlagnahmt wurden. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz wurde eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Kleinkind und Mutter von Polizeiwagen angefahren - leicht verletzt

Eine Mutter und ihr zweijähriges Kind sind in Berlin-Wedding von einem Mannschaftswagen der Polizei erfasst und leicht verletzt worden. Die beiden waren am Montagmittag auf der Straße Friedrich-Krause-Ufer unterwegs, wie die Polizei mitteilte. Der Junge rannte demnach „unvermittelt“ zwischen geparkten Autos auf die Fahrbahn.

Die Mutter lief hinterher und versuchte, ihren Sohn festzuhalten. Beide wurden von einem Mannschaftswagen der Polizei angefahren, der in Richtung Fennbrücke unterwegs war. Der Zweijährige wurde mit einer leichten Kopfverletzung vorsorglich stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Die 24-Jährige wurde mit leichten Verletzungen am Arm ambulant behandelt. Der Fahrer des Polizeiwagens habe einen Schock erlitten, sagte ein Polizeisprecher.

Halensee: Mit Kokain zugedröhnt und auf Polizisten zugerast

Ein 25-jähriger Mann hätte gegen 23.15 Uhr in der Lützenstraße in Halensee beinahe zwei Polizisten mit seinem Fahrzeug angefahren. Die Beamten hatten den Mann, der mit seinem Pkw der Marke Skoda in zweiter Reihe mit eingeschaltetem Warnblinklicht stand, einer Verkehrskontrolle unterzogen, als dieser unvermittelt den Motor anließ und mit durchdrehenden Reifen losfuhr.

Beide Polizisten mussten zur Seite springen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Bei der anschließenden Verfolgungsfahrt gelang es den Ordnungshütern sich mit ihrem Fahrzeug nach gut 300 Metern vor den flüchtenden Fahrer zu setzen und diesen in der Ringbahnstraße zum Anhalten zu bewegen.

Weil der 25-Jährige seinen Wagen vor- und zurücksetzte, schlug einer der Beamten mit seiner Faust die leicht geöffnete Seitenscheibe auf der Fahrerseite ein und zog den Fahrzeugschlüssel ab. Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung des Pkw fanden die Polizisten ein Tütchen mit Cannabis. Der Mann stimmte einer freiwilligen Blutentnahme zu, nachdem er angegeben hatte, zwei Tage zuvor Kokain und Cannabis konsumiert zu haben. Er kam in einen Polizeigewahrsam, wo er erkennungsdienstlich behandelt wurde. Der Mann sieht nun mehreren Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Fahrens unter berauschenden Mitteln entgegen.

Waschstraßen-Unfall: Toyota-Oma (81) rammt VW-Fahrer (44) ins Krankenhaus

Am Montagmittag erlitt ein Mann bei einem Verkehrsunfall in Marzahn lebensbedrohliche Verletzungen. Nach bisherigen Ermittlungen befanden sich gegen 12.30 Uhr eine 81-Jährige Autofahrerin und ein 44-Jähriger Autofahrer jeweils mit ihren Autos in einer Waschstraße an der Rhinstraße. Dort soll es zu einem Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen gekommen sein. Dieser Zusammenstoß sollte im Anschluss an den Waschvorgang geklärt werden, sodass der 44-Jährige in der Nähe der Ausfahrt der Anlage, neben dem von ihm gefahrenen Wagen stehend, auf die 81-Jährige wartete.

Als diese mit ihrem Toyota zunächst langsam aus der Waschanlage hinaus und auf den 44-jährigen VW-Fahrer zufuhr, beschleunigte ihr Wagen unerwartet, erfasste den Fahrer des Volkswagens, schleifte ihn mehrere Meter mit, durchbrach zwei Begrenzungspoller und prallte anschließend an eine Wand eines Servicegebäudes, wo er zum Stehen kam.

Der 44-Jährige erlitt schwere, lebensbedrohliche Verletzungen und wurde von alarmierten Rettungskräften zur stationären Versorgung in eine Klinik gebracht. Die 81-Jährige erlitt einen Schock. Ein Verwandter übernahm ihre Betreuung. Ermittler des Kommissariats für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 5 (City) übernahmen die weitere Bearbeitung und beschlagnahmten den Toyota. Auf Anforderung der Amtsanwaltschaft Berlin wurde ein Unfallgutachter hinzugezogen.

Rätselhafter Unfall: 76-jährige Autofahrerin kracht gegen Baum und wird schwer verletzt

Eine Autofahrerin ist in Berlin-Spandau gegen einen Baum gefahren und schwer verletzt worden. Die 76-Jährige war am Montagvormittag von der Stadtrandstraße im Ortsteil Falkenhagener Feld auf einen Krankenhaus-Parkplatz eingebogen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Als sie an der Fahrzeugschranke ein Ticket lösen wollte, beschleunigte sie ihren Wagen demnach aus noch ungeklärter Ursache. Er durchbrach die Schranke und krachte gegen einen Baum. Die Frau wurde nach ersten Ermittlungen in der geöffneten Fahrertür mitgeschleift. Sie wurde mit schweren Verletzungen am Rumpf und an den Beinen in ein Krankenhaus gebracht.

+++ 1. März +++

Auf frischer Tat: Polizeistreife schnappt Café-Einbrecher

Polizeieinsatzkräften des Abschnitts 21 ging am Montagmorgen in Spandau ein mutmaßlicher Einbrecher ins Netz. Gegen 4.10 Uhr bemerkten sie in der Klosterstraße eine hochgedrückte Jalousie sowie Hebelspuren an einer Tür eines dortigen Cafés. Kurz darauf trat ein Mann aus dem Hauseingang hervor, der nur unschlüssige Angaben zu seinem dortigen Aufenthalt machen konnte.

Die Einsatzkräfte entdeckten im selben Haus außerdem noch eine beschädigte Büroeingangstür und nahmen den 40-Jährigen als Tatverdächtigen zu beiden Fällen fest. Er wurde der Kriminalpolizei der Direktion 2 überstellt, welche die weiteren, noch andauernden Ermittlungen übernommen hat.

Steglitz: Ein Kilo Kokain im Rucksack und Schusswaffen und Macheten in der Wohnung

Bei der Durchsuchung eines 27-jährigen Mannes in der Schützenstraße in Steglitz stellten Polizistinnen und Polizisten in der Nacht zu Montag gegen 3 Uhr etwa ein Kilogramm Kokain und 142 Gramm Marihuana sicher. Der Mann führte die Drogen in seinem Rucksack mit sich. An seinem Gürtel trug er ein griffbereites Messer.

Der Tatverdächtige war den Einsatzkräften aufgefallen, als er mit einem anderen Mann für kurze Zeit in einem Spätkauf verschwand. Der dazugekommene Mann hatte das Geschäft aufgeschlossen, der Laden blieb während des Aufenthaltes der beiden dunkel. Kurz danach trennten sich die Wege der Männer.

Der Mann, der den Laden aufgeschlossen hatte, wurde später in seinem Fahrzeug kontrolliert – ohne Ergebnis. Bei der Durchsuchung der Aufenthaltsanschrift des 27-Jährigen auf richterlichen Beschluss wurden Händlerutensilien, weitere Drogen und Waffen gefunden, darunter Schreckschusswaffen, Macheten und ein Schwert. Der Mann kam in einen Polizeigewahrsam, wo er dem Rauschgiftdezernat des Landeskriminalamtes Berlin überstellt wurde, das die weiteren Ermittlungen führt.

Adlershof: Randalierender 15-Jähriger bedroht Tram-Fahrer mit dem Tod

Ein randalierender Jugendlicher wurde Sonntagfrüh in Adlershof festgenommen, nachdem er unter anderem mehrere Geschäfte und eine Straßenbahn beschädigt hatte. Der 15-Jährige stellte sich kurz vor 8 Uhr auf die in der Fahrbahn der Dörpfeldstraße eingelassenen Schienen der Straßenbahn. Der Fahrer eines Zuges der Tramlinie 62 musste eine Gefahrenbremsung einleiten, um einen Zusammenstoß mit dem Teenager zu verhindern.

Als der 50-jährige Bedienstete den jungen Mann ansprach, reagierte dieser sehr aggressiv, brach einen Scheibenwischer ab, schlug damit gegen die Bahn und bedrohte den Zugführer mit dem Tode. Einem hinzukommenden 38 Jahre alten Zeugen schlug er mit dem Wischer auf den Kopf, wobei der Angegriffene eine Prellung erlitt. Zwei Männer im Alter von 46 und 50 Jahren überwältigten nun den 15-Jährigen, brachten ihn zu Boden und hielten ihn bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei fest. Dabei beleidigte der Festgehaltene die beiden Couragierten sowie die Polizistinnen und Polizisten.

Die Einsatzkräfte legten ihm dann Handfesseln an und brachten den mutmaßlich unter Rauschmitteln stehenden Jugendlichen zu einer Polizeidienststelle. Dort musste er sich einer richterlich angeordneten Blutentnahme unterziehen. Während der Maßnahmen verschlechterte sich sein Zustand, so dass der hinzugezogene Rettungsdienst ihn zur Versorgung in ein Krankenhaus brachte.

Die Eltern sowie die Jugendeinrichtung, in welcher der 15-Jährige untergebracht ist, wurden informiert. Im Zuge der Ermittlungen wurde bekannt, dass der Jugendliche zuvor mit einem Blumentopf eine Balkontür zerstört, eine Baustellenabsperrung auf die Fahrbahn geworfen, den Rollladen eines Imbissladens beschädigt und einen 39-jährigen Radfahrer geschubst hatte, der jedoch unverletzt blieb. Somit sieht der Jugendliche nun mehreren Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung sowie wegen Bedrohung und Beleidigung entgegen.

Unfallbilanz: Zwei Tote und 29 Verletzte am Wochenende in Brandenburg

Am Wochenende sind auf Brandenburgs Straßen zwei Autofahrer in den Landkreisen Ostprignitz-Ruppin und Oder-Spree ums Leben gekommen. Zudem gab es laut Polizeisprecherin 29 Verletzte. Insgesamt zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg zwischen Freitag und Sonntag 281 Unfälle. Bei 21 Verkehrsunfällen wurden Menschen verletzt oder getötet, bei den restlichen 260 entstanden lediglich Sachschäden.

Ein tödlicher Unfall ereignete sich am Freitagabend auf der Autobahn 12 zwischen Storkow und Fürstenwalde (Landkreis Oder-Spree). Ein 41 Jahre alter Kleintransporterfahrer fuhr ungebremst auf ein Stauende auf und kollidierte mit einem Sattelzug. Er wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und starb.

Ebenfalls am Freitag kam ein 73-jähriger Autofahrer ums Leben. Auf der Kreisstraße zwischen Walsleben und Werder (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) kam er kurz vor 13 Uhr mit seinem Wagen von der Fahrbahn ab und kollidierte mit mehreren Straßenbäumen. Er starb noch vor Ort. Die Ursache für den Unfall war zunächst unklar.

+++ 28. Februar +++

Polizei löst Halbnackt-Party mit 36 Personen auf

Eine Party mit fast 40 Gästen in einer Drei-Zimmer-Wohnung in Berlin hat am Wochenende die Polizei auf den Plan gerufen. Die Einsatzkräfte trafen in der Nacht zu Sonntag in der 70-Quadratmeter-Wohnung 15 Frauen und 21 Männer im Alter von 19 bis 55 Jahren an, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten überprüften die Personalien aller Gäste und leiteten Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen des Verstoßes gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ein.

Schließlich mussten die Besucher die Wohnung im Stadtteil Charlottenburg verlassen. Während der polizeilichen Maßnahmen reagierte ein 50-jähriger Gast den Angaben zufolge aggressiv und schubste einen Polizisten aus der Wohnung. Die Beamten nahmen den Mann fest und legten ihm Handfesseln an. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf einen Vollstreckungsbeamten eingeleitet.

Die Polizei war wegen Lärmbelästigung gerufen worden und bemerkte im Flur der Wohnung zunächst „etwa ein Dutzend leicht bekleidete Personen“, wie es in der Mitteilung hieß. Mit Unterstützung zusätzlicher Einsatzkräfte leiteten die Beamten dann ihre Maßnahmen ein.

Intercity im Bahnhof Friedrichshain wegen Schwelbrand gestoppt

Ein Intercity der Deutschen Bahn ist im Bahnhof Berlin-Friedrichstraße am Sonntagmorgen wegen eines Schwelbrandes geräumt worden. Niemand sei verletzt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Der Brand in einem Schaltschrank eines Waggons erlosch demnach von selbst. Der Zug war nach Angaben einer Bahnsprecherin von Berlin-Ostbahnhof nach Basel unterwegs.

Die Reisenden konnten mit einem Ersatzzug weiterfahren. Der betroffene Bereich im Bahnhof wurde geräumt. Die Feuerwehr war mit 40 Einsatzkräften vor Ort. Die genaue Brandursache war zunächst unklar.

Jugendgruppe überfällt Radfahrer in Wedding und wird festgenommen

Eine Gruppe Jugendlicher und junger Männer hat einen Radfahrer in Berlin-Wedding überfallen, geschlagen und ihm sein Rad gestohlen. Der 28-Jährige wurde am Samstagabend an der Limburger Straße von ihnen angehalten und zum Absteigen gezwungen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Zwei aus der Fünfergruppe sollen ihn dann geschlagen und getreten haben, um seinen Rucksack zu entreißen - was nicht gelang.

Ein weiterer Angreifer fuhr mit seinem Fahrrad davon, bevor der Mann sich losreißen und flüchten konnte. Die alarmierte Polizei nahm alle Verdächtigen im Alter von 15 bis 19 Jahren in der Nähe fest. Das gestohlene Fahrrad gaben sie dem Besitzer zurück. Der Überfallene erlitt leichte Verletzungen an der Hüfte. Er lehnte eine ärztliche Behandlung aber ab. (dpa)

+++ 27. Februar +++

Westend: Räuber verletzt 80-Jährige bei Überfall an Haustür

Ein Unbekannter hat in Westend eine 80-Jährige an ihrer Haustür überfallen. Wie die Polizei mitteilte, hatte die betagte Anwohnerin der Lötzener Allee dem Räuber am Freitagnachmittag gegen 14.20 Uhr die Tür geöffnet, nachdem dieser geklingelt hatte. Offenbar verfolgte der Täter einen konkreten Plan, um an Geld zu kommen.

So soll er nach Angaben der Polizei die Seniorin gefragt haben, ob sie ihm Geld wechseln könne. Als die hilfsbereite Frau dem Wunsch nachkam und ihr Portemonnaie holte, entriss der Mann ihr die Geldbörse. Dabei stieß er sie zu Boden und flüchtete.

Die Frau wurde bei dem Sturz am Kopf verletzt und musste behandelt werden. Ein Raubkommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zerstörungswut: Einbrecher überfluten Bibliothek in Friedrichshain 

Einbrecher sind in der Nacht zum Sonnabend in einen Gebäudekomplex in der Warschauer Straße eingedrungen. Nach ersten Erkenntnissen stellten die alarmierten Polizeibeamten zusätzlich zu dem Einbruch noch einen großen Wasserschaden fest. Im „Die Einbrecher haben etliche Gegenstände zerstört und offenbar alle Wasserhähne aufgedreht“, erklärte eine Polizeisprecherin am Sonnabend.

Die Feuerwehr deckte betroffene Stellen in einer Bibliothek in dem Gebäudekomplex mit Planen ab. Was erbeutet wurde und wie hoch der Wasserschaden tatsächlich ist, konnte am Morgen noch nicht gesagt werden. Ein Fachkommissariat der Berliner Polizei ermittelt. Ob etwas gestohlen, war am Vormittag noch unklar.

Die betroffene Bibliothek ist mit etwa 730.000 Bänden die größte pädagogische Spezialbibliothek in Deutschland.

+++ 26. Februar +++

Laster ohne Licht – Verfolgungsjagd von Kreuzberg nach Moabit

Weil ein Mann in der Nacht zum Freitag mit einem unbeleuchteten Lastwagen in Kreuzberg unterwegs war, wollten Polizisten den Wagen anhalten und kontrollieren.

Das Fahrzeug war kurz nach Mitternacht in der Trebbiner Straße einer Streife aufgefallen. Stoppsignale ignorierte der Fahrer allerdings, raste stattdessen davon. Auf seiner Flucht missachtete er mehrere rote Ampeln, wobei es anderen, stark bremsenden Verkehrsteilnehmenden zu verdanken war, dass es zu keinen Verkehrsunfällen kam.

Die Verfolgungsjagd endete an der Kreuzung Strom- Ecke Turmstraße in Moabit, als der Laster ein Einsatzfahrzeug und mehrere geparkte Autos rammte. Der Beifahrer sprang aus dem Lastwagen, stolperte dann jedoch über einen Fahrradständer und wurde festgenommen. Dabei leistete der 22-Jährige erheblichen Widerstand. Er kam zu einer Polizeidienststelle und konnte diese nach der Personalienfeststellung und einer Blutentnahme wieder verlassen. Er muss sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Dem Fahrer gelang es, in der Dunkelheit zu entkommen. Allerdings ließ er Führerschein und Personalausweis im Fahrzeug zurück. Es besteht der Verdacht, dass der 24-Jährige alkoholisiert unterwegs war. Ihn erwarten Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.

Mehrere Polizisten wurden bei dem Einsatz leicht verletzt, konnten aber ihren Dienst fortsetzen.

Auto stößt mit Rollstuhlfahrer zusammen

Mit schwersten Kopfverletzungen ist am Donnerstagabend ein Rollstuhlfahrer in eine Klinik gekommen, nachdem er in Kreuzberg von einem Auto erfasst worden war. Nach den bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen war ein 38-Jähriger gegen 18 Uhr mit seinem Mercedes in der Prinzenstraße unterwegs und fuhr in Richtung Moritzplatz. Als er dann nach rechts in die Ritterstraße abbog, kollidierte er mit dem Rollstuhlfahrer, der parallel auf dem Gehweg in Richtung Gitschiner Straße unterwegs war und die Ritterstraße überquerte.

Bei dem Zusammenstoß stürzte der 33-Jährige aus dem Rollstuhl und erlitt eine Gehirnblutung sowie ein Schädelhirntrauma und wurde zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Es soll keine Lebensgefahr bestehen. Die Ermittlungen dauern an.

+++ 25. Februar +++

Streit unter Jugendlichen: 17-Jähriger mit Messer verletzt

Bei einer Schlägerei in Tempelhof ist am Mittwochabend ein 17-Jähriger mit einem Messer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war eine Gruppe von fünf Jugendlichen gegen 18 Uhr in der Paradestraße auf einen 15-Jährigen getroffen, der dort in Begleitung zweier jugendlicher Mädchen unterwegs war. Es entstand eine verbale Auseinandersetzung, in deren Folge auf den 15-Jährigen eingeschlagen worden sein soll. Daher soll er ein Messer gezogen und einen 17-Jährigen damit schwer verletzt haben.

Wer wen in welcher Reihenfolge angriff, ist Gegenstand der noch laufenden Ermittlungen. Laut Zeugen soll der 15-Jährige dann weggerannt sein. Der Gruppe sei es dann noch gelungen, ihm das Messer wegzunehmen, anschließend sei er geflüchtet. Alarmierte Polizeikräfte nahmen die fünf beteiligten Jugendlichen noch in der Nähe des Tatortes fest.

Der verletzte 17-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er operiert und anschließend stationär aufgenommen werden musste. Die vier anderen Beteiligten konnten Angaben zu dem 15-Jährigen machen, der gegen 18.40 Uhr an der Anschrift seiner Freundin im Badener Ring festgenommen wurde. Zuvor musste auch er in einem Krankenhaus behandelt werden, da er unter anderem Gesichtsverletzungen erlitten hatte.

U8: Kritik wegen fehlender Maske – Unbekannter attackiert Fahrgast

Am Mittwochabend ist es zu einem körperlichen Übergriff sowie einer fremdenfeindlichen Beleidigung in einem Zug der Linie U8 in Neukölln gekommen. Gegen 21 Uhr war ein Mann, gemäß eigenen Angaben sowie der Aussage mehrerer Zeugen, in der U-Bahn in Richtung Hermannstraße unterwegs und sprach einen anderen Fahrgast an, weil dieser keine Mund-Nasen-Bedeckung trug. Zunächst gerieten die beiden in ein Streitgespräch. An der Station Boddinstraße beleidigte der Unbekannte den 47-Jährigen, schlug ihm dann mit der Faust ins Gesicht und trat danach noch mit dem Fuß gegen dessen Kopf.

Am Bahnhof Leinestraße stieg der Angreifer schließlich aus und entkam unerkannt. Der Angegriffene erlitt leichte Verletzungen, lehnte aber zunächst eine medizinische Behandlung ab. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz übernommen.

Keller- und Bürobrand in Neukölln und Kreuzberg

Die Berliner Feuerwehr musste in der Nacht zu Donnerstag zwei größere Feuer in Wohn - und Geschäftsgebäuden löschen: In der Nobelstraße in Neukölln brannte gegen 22.00 Uhr ein Büro im 1. Obergeschoss eines zweigeschossigen Geschäftsgebäudes, twitterte die Feuerwehr. Ein Übergreifen auf Lagergut, wie Holzplatten und Materialen unter anderem im Keller des Gebäudes, konnte verhindert werden. 48 Brandbekämpfer waren im Einsatz. Verletzte gab es keine. Die Brandursache war noch unklar.

Nur etwa 40 Minuten später mussten 23 Feuerwehrkräfte einen Kellerbrand in einem Wohngebäude in der Oranienstraße in Kreuzberg löschen. Laut Feuerwehr kam es zur Verrauchung von Keller und Treppenhaus. Wie es zu dem Brand kam, war zunächst noch unklar. Rund eine Stunde war die Feuerwehr vor Ort. Es gab keine Verletzten.

+++ 24. Februar +++

Mord an 17-Jährigem: Polizei schnappt vier Tatverdächtige

Der gewaltsame Tod eines 17-Jährigen, nach einem tätlichen Angriff im Volkspark Hasenheide (23. Januar 2021), konnte aufgeklärt werden.

Die umfangreichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Berlin und der 3. Mordkommission des Landeskriminalamtes ergaben einen dringenden Tatverdacht gegen zwei 24-jährige Männer als unmittelbare Täter und gegen eine Frau und einen Mann im Alter von 21 Jahren als Anstifter und Mittäter. Die 21-jährigen Tatbeteiligten werden verdächtigt, die Haupttäter beauftragt und das Opfer zum Tatort gelockt zu haben. Die beiden 24-Jährigen griffen anschließend das Opfer an und schlugen es mit einem Gegenstand nieder. Der Jugendliche erlitt dadurch schwerwiegende Kopfverletzungen, in deren Folge er acht Tage später im Krankenhaus verstarb. Hintergrund der Tat waren länger andauernde persönliche Streitigkeiten und Beschimpfungen zwischen dem Opfer und dem 21-jährigen männlichen Mittäter.

Die männlichen Tatbeteiligten haben umfangreiche kriminalpolizeiliche Erkenntnisse, auch im Bereich der Gewaltkriminalität.

Gegen die drei Männer wurden Haftbefehle wegen gemeinschaftlichen Mordes und gefährlicher Körperverletzung erlassen. Diese wurden am heutigen Morgen durch Kräfte der Zielfahndung des Landeskriminalamtes an unterschiedlichen Orten in Berlin vollstreckt. Die drei Männer wurden einem Haftrichter überstellt, welcher den Beschuldigten die Haftbefehle verkündete.

Der Umfang der Tatbeteiligung der 21-jährigen Frau wird im Zuge der weiteren Ermittlungen geprüft.

Mitte: Betrunkener Fahrraddieb attackiert Polizisten

Ein mutmaßlicher Fahrraddieb wehrte sich am Dienstagnachmittag in Mitte gegen seine Festnahme. Gegen 17 Uhr bemerkten Polizeieinsatzkräfte des Abschnitts 56 einen polizeibekannten 17-Jährigen, der aus dem Volkspark am Weinbergsweg gerannt kam und sich zunächst an der Straße auf eine Mauer setzte. Wenige Minuten später wurde der junge Mann von zivilen Einsatzkräften in der Invalidenstraße Ecke Ackerstraße mit einem für ihn zu großen Fahrrad gesehen, welches er kurz zuvor nicht bei sich hatte.

Mit seiner Kontrolle und Festnahme am S-Bahnhof Nordbahnhof war der junge Mann nicht einverstanden und stieß mit seinem Ellenbogen in Richtung des Polizisten. Dieser konnten dem Angriff ausweichen und den Jugendlichen, der sich weiter durch Herausdrehen und Herauswinden gegen die Festnahme wehrte, mit Hilfe weiterer Kollegen festnehmen.

Mit dem mutmaßlichen Fahrraddiebstahl konfrontiert gab der Festgenommene zu, das nicht angeschlossene Rad auf einem Innenhof in der Invalidenstraße an sich genommen zu haben. Nach einer freiwilligen Atemalkoholkontrolle wurde der 17-Jährige mit rund 1,4 Promille einer Kriseneinrichtung für Jugendliche übergeben. Er sieht nun Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des einfachen Fahrraddiebstahls, versuchter Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte entgegen. Die Ermittlungen führt ein Abschnittskommissariat in der Polizeidirektion 5 (City).

Neukölln: Massenschlägereien vor einem Café

Insgesamt viermal riefen Anwohnende am Dienstagnachmittag und Abend die Polizei zu Streitigkeiten in Neukölln. Zwischen 17.40 Uhr und 22.50 Uhr soll es in der Glasower Straße vor einem Café und an den Straßenecken mit der Bruno-Bauer-Straße und der Bendastraße zu lautstarken Streitigkeiten aus bislang unbekannten Gründen zwischen zwei Gruppierungen gekommen sein. An den Auseinandersetzungen sollen sich nach Angaben von Zeuginnen und Zeugen bis zu 40 Personen beteiligt haben.

Während des Aufeinandertreffens soll es unter einigen Beteiligten zu Schlägereien gekommen sein, bei denen auch Gegenstände eingesetzt wurden. Auch sollen einige Personen Messer bei sich geführt haben. Einsatzkräften der Polizeiabschnitte 54 und 55 sowie Unterstützungskräften von Einsatzhundertschaften gelang es, die Lage in der Glasower Straße zu beruhigen. Mit einem der Beteiligten, einen 38-jährigen Mann, der nach den bisherigen Aussagen mutmaßlich den Konflikt ausgelöst haben könnte, führten die Beamten eine Gefährderansprache. Bei einem 21-Jährigen stellten die Einsatzkräfte blutende Platzwunden an der Hand und am Oberschenkel fest.

Als die Kräfte den jungen Mann zu seinen Verletzungen befragen wollten, flüchtete dieser und soll dabei an einem in der Glasower Straße geparkten Pkw einen Gegenstand abgelegt haben. In Höhe der Karl-Marx-Straße nahmen die Beamten den 21-Jährigen fest und stellten unter dem abgestellten Fahrzeug eine Plastiktüte mit Rauschgift, vermutlich Cannabis, sicher.

Gegen den Festgenommenen leiteten die Einsatzkräfte ein Strafverfahren wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Seine Verletzungen wollte der 21-Jährige nicht behandeln lassen und wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Die Ermittlungen zu dem schweren Landfriedensbruch und den Hintergründen dauern an.

+++ 23. Februar +++

Prenzlauer Berg: Hassbrenner fackeln vier Autos ab

In der Nacht zu Dienstag brannten in Prenzlauer Berg insgesamt vier Fahrzeuge vollständig aus. Gegen 0.45 Uhr erschien ein 26-jähriger Zeuge beim Polizeiabschnitt 16 und gab an, dass in der Einsteinstraße ein Auto brennen würde. Zeitgleich meldete eine 59 Jahre alte Anwohnerin dem Polizeinotruf, dass sie zunächst einen Knall gehört habe und nun ein Skoda in Flammen stehe.

Als die Funkstreife in der Einsteinstraße eintraf, breitete sich das Feuer bereits aus und griff letztlich auf drei weitere geparkte Fahrzeuge über. Der Skoda sowie ein Opel, ein Hyundai und ein Nissan wurden trotz des Einsatzes der Feuerwehr vollständig zerstört. Verletzte waren nicht zu beklagen. Da nach den ersten Erkenntnissen eine politische Tatmotivation nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die weiteren Ermittlungen übernommen.

Nach Crashfahrt: Schwer verletzten Beifahrer feige zurückgelassen!

In der Nacht zu Dienstag wurden bei einem Verkehrsunfall in Fennpfuhl eine Frau leicht und ein Mann schwer verletzt. Nach bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen soll gegen 22.30 Uhr ein 19 Jahre alter Mann zusammen mit seiner 18-jährigen Lebensgefährtin in seinem Ford die Landsberger Allee in Richtung Alexanderplatz gefahren sein. An der Kreuzung Landsberger Allee Ecke Judith-Auer-Straße soll er beim Abbiegen in die Franz-Jacob-Straße einen vermutlich mit überhöhter Geschwindigkeit entgegenkommenden VW erfasst haben. Dabei wurde der VW gegen einen geparkten Fiat geschleudert.

In dem VW sollen zwei Männer gesessen haben, die daraufhin vom Unfallort flüchteten noch bevor alarmierte Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 34 eintrafen. Während der Unfallaufnahme erhielten die Kräfte Kenntnis von einem verletzten 25-Jährigen, welchen Passanten etwa zwei Kilometer entfernt vom Unfallort mit schweren Kopf- und Brustverletzungen gefunden und einen Rettungswagen alarmiert hatten. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Ermittlungen zufolge soll es sich hierbei um den Beifahrer des VW gehandelt haben, welcher nach dem Unfall vom Fahrer des VW aufgefordert worden sein soll, zu flüchten. Bei dem VW-Fahrer handelt es sich nach ersten Erkenntnissen vermutlich um einen 23-Jährigen ohne Fahrerlaubnis. Während der 25-Jährige stationär auf einer Intensivstation aufgenommen wurde, konnte die verletzte 18-jährige Beifahrerin des Ford das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Der stark beschädigte und nicht mehr fahrtaugliche VW wurde beschlagnahmt.

Gegen den 23-jährigen VW-Fahrer wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht und Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Den 19-jährigen Fahrer des Fiat erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren. Die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang führt der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 3 (Ost).

Wilmersdorf: Zigaretten-Räuber drohen mit Schusswaffe

Zwei mit Mund-Nasen-Bedeckung maskierte Männer haben am Montag gegen 19.30 Uhr einen Getränkemarkt in der Westfälischen Straße in Wilmersdorf überfallen. Zu dieser Zeit befanden sich eine 57-jährige Mitarbeiterin und ein 19-jähriger Auszubildender in dem Laden. Einer der Tatverdächtigen bedrohte die Mitarbeiterin mit einer Schusswaffe und verlangte, die Kassen zu öffnen. Die Angestellten kamen der Aufforderung nach.

Die Tatverdächtigen entwendeten Bargeld und Zigaretten. Sie flüchteten mit einem Pkw der Marke VW in unbekannte Richtung. Die beiden Mitarbeitenden blieben unverletzt. Die Ermittlungen hat ein Fachkommissariat der Kriminalpolizei der Direktion 2 (West) übernommen.

Suff- und Drogenverdacht in Westend: BMW-Fahrer (61) donnert in parkende Autos

Aus bisher nicht geklärter Ursache verlor am Montagabend ein Mann in Westend die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr gegen parkende Autos. Nach derzeitigen Erkenntnissen war der 61-Jährige mit seinem BMW gegen 19 Uhr in der Reichstraße in Richtung Theodor-Heuss-Platz unterwegs, als er, kurz hinter der Kreuzung Reichstraße/Steubenplatz, plötzlich mit dem Wagen gegen die am Fahrbahnrand stehenden Fahrzeuge fuhr und dort zum Stehen kam. Hierbei entstand erheblicher Sachschaden.

Zeugen alarmierten Feuerwehr und Polizei. Die Rettungskräfte der Feuerwehr versorgten den Unfallverursacher und brachten ihn aufgrund seiner Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Dort wurde ihm auch Blut abgenommen, da der Verdacht bestand, der Mann könnte unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten stehen. Den BMW beschlagnahmten die Polizeikräfte zur Erstellung eines technischen Gutachtens.

+++ 22. Februar +++

Wilmersdorf: Mutmaßliche Einbrecher festgenommen

In der Nacht zum Montag haben Zivilpolizisten zwei Männer festgenommen, die versucht haben sollen, in eine Wohnung einzubrechen. Die Polizisten wurden gegen 23.20 Uhr auf das Duo in der Berliner Straße aufmerksam, als einer von ihnen ein Wohnhaus betrat, während sein Begleiter im Auto wartete.

Als die beiden Männer wieder im Auto saßen, konnte die Polizei in dem betroffenen Gebäude feststellen, dass an einer Wohnungstür gehebelt worden war. Die beiden 41 und 54 Jahre alten Verdächtigen, bei denen die Polizisten auch Einbruchswerkzeug und Drogen fanden, wurden festgenommen und der Kriminalpolizei überstellt.

7000 Menschen im Mauerpark: Polizei löst Veranstaltungen auf

Die Berliner Polizei hat am Sonntag zahlreiche Ansammlungen von Besuchern im Mauerpark aufgelöst. Nach Angaben der Polizei hatten sich aufgrund der milden Temperaturen und des Sonnenscheins am Nachmittag bis zu 7000 Menschen gleichzeitig in der Grünanlage in Prenzlauer Berg aufgehalten. Zahlreiche Künstler sollen musiziert haben, während viele Gruppen an Mannschaftssportarten teilnahmen.

Viele von ihnen sollen sich nicht an die derzeit geltenden Hygieneregeln gehalten haben. Da insbesondere die erforderlichen Abstände nicht eingehalten worden seien, hätten Einsatzkräfte die Parkbesucher mit Lautsprecherdurchsagen auf das Fehlverhalten hingewiesen und anschließend mehrere Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Um weitere Zuströme zu verhindern, kontrollierten Polizisten auch die Ein- und Ausgänge des Mauerparks.

Großbrand in Kremmen

In Kremmen ist in der Nacht zum Montag in einem Baubetrieb ein Brand ausgebrochen. Am frühen Montagmorgen war die Feuerwehr mit rund 70 Einsatzkräften vor Ort. Die Behörden gaben aufgrund der Rauchentwicklung eine amtliche Warnung heraus. 

Ein Toter und 51 Verletzte bei Unfällen am Wochenende in Brandenburg

Am Wochenende ist auf Brandenburgs Straßen ein Autofahrer bei einem Unfall im Landkreis Märkisch-Oderland ums Leben gekommen. Zudem gab es laut Polizeisprecher zwischen Freitag und Sonntag 51 Verletzte bei Unfällen. Insgesamt zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg am Wochenende 356 Unfälle. Bei 40 Verkehrsunfällen wurden Menschen verletzt oder getötet, bei den restlichen 316 entstanden lediglich Sachschäden.

Der tödliche Unfall ereignete sich am Freitagabend östlich von Berlin im Bereich Hoppegarten: Ein 44 Jahre alter Autofahrer war aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn einer Landstraße abgekommen und frontal gegen einen Straßenbaum geprallt. Er starb noch an der Unfallstelle.

+++ 21. Februar +++

14-Jährige filmt Mädchen auf Gleisen - Zugverkehr gestoppt

Weil zwei Mädchen sich ausgerechnet Bahngleise für Handyfilmaufnahmen ausgesucht hatten, mussten Reisende zwischen Neuruppin und Berlin am Wochenende Verspätungen in Kauf nehmen. Eine 14-Jährige und ihre elfjährige Bekannte wurden am Samstag bei ihren „Dreharbeiten“ ertappt, wie ein Polizeisprecher am Sonntag sagte. Die Jüngere habe posiert, die 14-Jährige gefilmt. Zeugen hatten die Bundespolizei alarmiert. Der S-Bahnverkehr war sicherheitshalber vorübergehend unterbrochen worden. Die beiden Mädchen seien geständig gewesen, hieß es. Sie wurden ihren Eltern übergeben und mussten die Aufnahmen wieder löschen, wie es hieß.

+++ 20. Februar +++

Spandau: Mehrere Verletzte bei Wohnungsbrand

Bei einem Feuer in einer Wohnung in Berlin-Spandau sind mehrere Menschen verletzt worden, mindestens eine Person schwer. Es sei am Samstagnachmittag zu einer Verpuffung in der Wohnung im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses gekommen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Bei Ankunft der Einsatzkräfte habe die Wohnung in voller Ausdehnung gebrannt.

Zunächst sei eine Person mit schweren Brandverletzungen aufgefunden worden, zwei weitere Menschen wurden nach ersten Erkenntnissen leichter verletzt. Die Flammen griffen bereits vom zweiten auf das dritte Obergeschoss über, sagte der Sprecher. Zur Ursache und dem genauen Verlauf wurde zunächst nichts bekannt.

Spandau: Zwei Schwestern (11 und 13) und ein Junge ins Eis eingebrochen

In Spandau sind am Freitnachmittag zwei Jugendliche und ein Kind in der Havel im Eis eingebrochen. Alle konnten gerettet werden oder sich selbst retten.

Auf Höhe des Rustwegs im Ortsteil Hakenfelde waren gegen 15.45 Uhr eine 13-Jährige und ihre elfjährige Schwester ins Eis eingebrochen. Beide wurden von einem 36-jährigen Passanten gerettet, der die Mädchen hatte schreien hören.

Der Spaziergänger hatte zunächst versucht, dass am weitesten vom Ufer entfernte Mädchen zu retten, wozu er sich auf die brüchige Eisfläche begab. Als er das Mädchen ergriffen und es aufs Eis gezogen hatte, gab dieses nach und beide fielen ins Wasser.

Der Mann half dem Mädchen aufs Eis, forderte es auf, sich lang zu machen und vorsichtig Richtung Ufer zu robben, bevor er sich der Rettung des zweiten Kindes widmete. Dazu schlug er mit seinen Ellenbogen das Eis ein. Nachdem er sich zu dem Mädchen vorgearbeitet hatte, zog er es an Land.

Die 13-Jährige gab später an, dass sie ihre jüngere Schwester hatte retten wollen. Sie sei ins Eis eingebrochen. Die Mädchen und ihr Retter wurden von der Berliner Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht.

Im Ortsteil Haselhorst, Höhe Romy-Schneider-Straße, war gegen 17.30 Uhr dann auch noch ein 15-jähriger Jugendlicher ins Havel-Eis eingebrochen. Er klammerte sich an Holzpoller, bevor ihn Feuerwehrleute an Land brachten. Der Jugendliche konnte nach ambulanter Behandlung vor Ort seinen Eltern übergeben werden.

Lichtenberg: Crystal Meth eingeworfen, dann Verfolgungsjagd mit der Polizei

Eine Verfolgungsfahrt durch Alt-Hohenschönhausen und Lichtenberg lieferte sich am Freitag Nachmittag ein 31-jähriger Mann mit der Polizei. Der Fahrer eines Mercedes-Benz sollte in der Josef-Höhn-Straße kontrolliert werden, als er beschleunigte und davonfuhr. Die Polizei nahm die Verfolgung des Mannes auf, der trotz starken Berufsverkehrs mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war.

Bei seiner Fahrt, die schließlich in der Herzbergstraße endete, fuhr der Mann mehrfach in den Gegenverkehr und über mehrere Geh- und Radwege und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer. Auf einem Gehweg in der Siegfriedstraße konnte ein 52-jähriger Fußgänger nur mit einem Sprung zur Seite eine Kollision mit dem Fluchtfahrzeug verhindern.

In der Konrad-Wolf-Straße soll der Tatverdächtige einen an einer Ampel wartenden Toyota im Vorbeifahren an der Seite beschädigt haben, an dessen Steuer ein 37-Jähriger saß. In der Herzbergstraße bog der Tatverdächtige vor einem ihm entgegenkommenden Einsatzfahrzeug der Polizei auf ein Grundstück ab und flüchtete zu Fuß in Richtung eines Hauses.

Im Flur konnten ihn Polizistinnen und Polizisten der Polizeidirektion 3 (Ost) unter heftigem Widerstand festnehmen. Bei dem Mann, dem keine aktuelle Wohnanschrift zugeordnet werden konnte, wurde eine Dose mit Cannabis gefunden und beschlagnahmt. Der Mann kam mit Kreislaufproblemen in ein Krankenhaus. Dort wurde ihm auch Blut abgenommen, weil er angegeben hatte, Alkohol, Cannabis und Crystal Meth zu sich genommen zu haben und deutliche Anzeichen von Drogenkonsum aufwies.

Das Fahrzeug wurde auf richterliche Anordnung hin durchsucht und beschlagnahmt. Dabei fanden die Ermittlerinnen und Ermittler diverse Ausweisdokumente, die nicht dem Tatverdächtigen zuzuordnen waren, darunter russische Reisepässe. Der Mann erhielt die Auflage, keine Drogen mehr zu konsumieren. Er muss sich nun wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens mit Gefährdung anderer Menschen, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Fahrens unter Einfluss von Alkohol und Drogen verantworten.

Pankow: Jugend-Gang attackiert Mann am S-Bahnhof mit Messer

Bei einem Raubüberfall Sonnabendfrüh in Pankow wurde ein Mann aus einer vierköpfigen Gruppe heraus mit einem Messer attackiert und verletzt. Bisherigen Ermittlungen zufolge fragten die als Jugendliche beschriebenen Täter in der Hermann-Blankenstein-Straße, kurz vor dem Aufgang zum S-Bahnhof Storkower Straße, den 22-Jährigen gegen 3 Uhr nach einer Zigarette und später nach dessen Handy. Als er sich weigerte, dies zu übergeben, stach einer der Unbekannten in Richtung des Oberkörpers des jungen Mannes.

Seinen Aussagen zufolge konnte er den Messerstich mit seinen Händen abwehren, erlitt jedoch Schnittverletzungen an beiden Händen. Ihm gelang es, mit seinem Handy in den S-Bahnhof zu flüchten und sich mit der S-Bahn in Richtung S-Bahnhof Greifswalder Straße zu entfernen. Dort verließ er den Bahnhof und wurde später von einem von Zeugen alarmierten Streifenwagen gefunden.

Die Polizistinnen und Polizisten alarmierten einen Rettungswagen, der den Verletzten in ein Krankenhaus brachte. Ein Fachkommissariat der Kriminalpolizei führt die Ermittlungen zum genauen Geschehensablauf und zur Namhaftmachung der Täter.

Fahrradfahrer von Tram erfasst

Ein Fahrradfahrer ist im Prenzlauer Berg von einer Straßenbahn angefahren und schwer verletzt worden. Der 53-Jährige soll laut Zeugenaussagen einen Fußgängerübergang in der Greifswalder Straße bei Rot überquert haben, als es zu dem Zusammenstoß kam, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der Mann erlitt demnach am Freitag schwere Frakturen und Prellungen und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Kreuzberg: Zwei Drogenhändler im Auto festgenommen

Zivilkräfte der Polizeidirektion 5 (City) haben am Freitagabend zwei mutmaßliche Drogenhändler in Kreuzberg festgenommen. Den Fahndern fiel kurz vor 21 Uhr in der Prinzenstraße/ Ecke Ritterstraße ein Toyota-Fahrer auf, der sehr langsam in dem Bereich unterwegs war, um nach möglichen Käufern Ausschau zu halten.

In der Lobeckstraße hielt der Pkw an und ein unbekannt gebliebener Mann stieg aus. Wenig später stoppten die Einsatzkräfte den Pkw in der Moritz-/ Ecke Lobeckstraße und bemerkten bei der Überprüfung des 27-jährigen Fahrers und seines 21-jährigen Beifahrers, dass es im Fahrzeug stark nach Cannabis roch.

Der Toyota-Fahrer räumte sofort ein, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis sei und zudem Drogen eingenommen zu haben. Im Wagen fanden die Fahnderinnen und Fahnder eine Schreckschusswaffe im Handschuhfach sowie Drogen.

Da der Beifahrer nun den Beamtinnen und Beamten gegenüber äußerte, er sei an Corona erkrankt, alarmierten die Einsatzkräfte zwei Rettungswagen, die die beiden zu einem Test in ein Krankenhaus brachten. Nachdem der Test bei beiden Männern negativ ausfiel, wurden sie der Kriminalpolizei überstellt.

Eine von der Staatsanwaltschaft Berlin angeordnete Durchsuchung der Wohnungen führte zum Fund von weiteren Drogen wie Kokain, Marihuana und Ecstasy sowie einer Stahlrute. Die Fahnderinnen und Fahnder leiteten Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Drogenhandels, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Fahrens unter Einfluss von Drogen ein.

Prenzlauer Berg: Tram verletzt Mann schwer

Ein 53-jähriger Mann ist Sonnabend Vormittag in Prenzlauer Berg von einer Straßenbahn erfasst und schwer verletzt worden. Der Mann soll laut Zeugenaussagen gegen 10.30 Uhr in der Greifswalder Straße mit seinem Fahrrad die Straße an einem Fußgängerübergang bei Rot überquert haben, als es zum Zusammenstoß mit der stadteinwärts fahrenden Tram kam.

Der Radfahrer erlitt schwere Frakturen und Prellungen und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Neukölln: Polizei sperrt Markt wegen verdächtigen Gegenstands ab

In Neukölln hat die Polizei am Vormittag einen Wochenmarkt wegen eines verdächtigen Gegenstands geräumt und abgesperrt. Die Kriminaltechniker haben den Gegenstand, einen herrenlosen Koffer, untersucht, wie ein Polizeisprecher der Berliner Zeitung bestätigt. Gegen 11.30 Uhr gab es dann die Entwarnung. „Der Koffer ist leer“, so der Sprecher.

Der Wochenmarkt befindet sich auf dem Herrfurth-Platz in Berlin-Nukölln.

Nach Kudamm-Raub: Überfall auf Schmuckgeschäft in der Fasanenstraße

Vor einer Bank am Kurfürstendamm wurde am Freitagmorgen ein Geldtransporter ausgeraubt. Die Täter konnten fliehen. Über den Fall hatte auch der Berliner Kurier berichtet. Wie die Polizei am Samstag mitteilt, kam es nur acht Stunden später zu einem zweiten Raubüberfall im gleichen Bezirk, ebenfalls in Charlottenburg.

In der Fasanenstraßen überfielen gegen 18 Uhr zwei unbekannte, maskierte Täter ein Geschäft für Edelmetall, bedrohten den Inhaber und einen Mitarbeiter. Sie konnten Geld, Gold und Silber stehlen und anschließend fliehen. Mehr ist noch nicht bekannt Einen direkten Zusammenhang zwischen beiden Taten hält die Polizei derzeit für eher unwahrscheinlich. Die Ermittlungen laufen aber.

Bei der Tat am Freitagvormittag am Kudamm, Ecke Bleibtreustraße wurden zwei Wachleute mit Reizgas verletzt, als sie den Geldtransporter ausladen wollten. Die Täter, die sich als BSR-Angestellte verkleidet hatten, erbeuteten die Geldkassetten, ihnen gelang die Flucht in einem Audi. Das Fluchtauto wurde von der Polizei ausgebrannt in Schöneberg gefunden.

Geklaute Kettensägen verkauft – Festnahme!

Bei drei Männern klickten gestern Vormittag im Ortsteil Falkenhagener Feld die Handschellen, als sie gestohlene Kettensägen verkaufen wollten. Einem 32-Jährigen waren die Geräte am vergangenen Montag aus einem Firmenwagen entwendet und nun gegen Geld angeboten worden, woraufhin er die Polizei alarmierte und ein Treffen zur Übergabe verabredete. Als dort drei Männer erschienen, gaben sich die Zivilpolizisten zu erkennen, die sich dort auf die Lauer gelegt hatten, und nahmen das Trio im Alter von 50, 38 und 36 Jahren fest.

Der Älteste hatte die beiden Kettensägen tatsächlich dabei, die beschlagnahmt und dem 32-jährigen Eigentümer wieder ausgehändigt wurden. Des Weiteren fanden die Einsatzkräfte eine fünfstellige Geldsumme bei den Tatverdächtigen, die ebenfalls beschlagnahmt wurde. Alle drei Männer kamen zu erkennungsdienstlichen Behandlungen in ein Gewahrsam.

+++ 19. Februar +++

Mitte: Mann beschmiert Gebäude mit Hakenkreuzen

Ein Mann soll in Berlin-Mitte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag Hakenkreuze an Gegenstände und Gebäude geschmiert haben. Dies teilte die Polizei am Freitag mit. Demnach wurde der Mann gegen 1.10 Uhr an den Rathauspassagen in der Rathausstraße dabei beobachtet, wie er ein Werbeschild an einem Bauzaun vor dem Eingang mit einem Hakenkreuz beschmierte. Am Eingangsbereich stellten die Beamten vier weitere Hakenkreuze fest.

Ein sechstes Hakenkreuz wurde auf einem Tisch einer Eisdiele in der Gontardstraße festgestellt, wo der Mann zuvor längere Zeit gesessen haben soll, so die Polizei. Der Mann sei den Einsatzkräften bereits mehrfach als Tatverdächtiger in Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen bekannt geworden. Der Tatverdächtige wurde nach einer Identitätsfeststellung vor Ort entlassen. Die Hakenkreuze wurden unkenntlich gemacht. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.

Renault erfasst Zweijährigen - mit Kopfverletzungen in Klinik

Dramatischer Verkehrsunfall in Berlin-Hellersdorf: Am Donnerstagabend hat ein Renaultfahrer (44) mit seinem Fahrzeug ein zweijähriges Kind erfasst. Der Junge war auf die Fahrbahn der Teupitzer Straße gelaufen. Mit Kopfverletzungen kam das Kleinkind in eine Klinik. (BK)

Kellerbrand in Friedrichshain

In Friedrichshain standen am Donnerstagabend mehreren Kellerverschläge eines Wohnhauses in Brand. Bewohnerinnen und Bewohner des Mehrfamilienhauses mussten ihre Wohnungen verlassen. Zeugen hatten zuvor Brandgeruch wahrgenommen, ein Feuer im Keller des Wohnhauses in der Koppenstraße festgestellt und die Feuerwehr alarmiert. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen. Die zeitweise in Bussen der Feuerwehr untergebrachte Personen konnten nach Sichtung eines am Ort befindlichen Notarztes unverletzt in ihre Wohnungen zurückkehren. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt ermittelt zur Ursache des Feuers. (BK)

+++ 18. Februar +++

Toter in Spree in Spremberg entdeckt

In Spremberg im Kreis Spree-Neiße ist ein Toter gefunden worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, wurde er am Mittwoch im Wasser der Spree entdeckt. Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich bei dem Toten um einen 64-Jährigen aus Trattendorf handeln, der seit Januar vermisst wurde. Die Identität des Mannes sei noch nicht abschließend geklärt. Anzeichen auf ein mögliches Einwirken Dritter seien nicht erkennbar. Die Ermittlungen zur Todesursache dauerten an. Seit Januar hatten Polizisten nach einem Vermissten gesucht, der aus einem Heim verschwunden war. (dpa)

Lkw fährt bei Falkensee in Anhänger hinein – Fahrer schwer verletzt, A10 gesperrt

Ein Mann ist bei einem Unfall auf der Autobahn 10 zwischen der Anschlussstelle Falkensee und dem Autobahndreieck Havelland schwer verletzt worden. Der 48-Jährige war am Donnerstagvormittag mit seinem Lastwagen auf einen Anhänger der Autobahnmeisterei aufgefahren, wie ein Polizeisprecher sagte. Rettungskräfte befreiten den eingeklemmten Lkw-Fahrer aus seinem Fahrzeug und brachten ihn in ein Krankenhaus. Die Straße war am Mittag in Richtung Norden zunächst komplett gesperrt. (dpa)

Autofahrer rast in abbiegendes Auto, flüchtet zu Fuß und beschuldigt Polizei

Ein Autofahrer ist am Mittwoch in Berlin-Friedrichshain mit offenbar überhöhter Geschwindigkeit in ein anderes Auto gerast und dabei verletzt worden. Laut Polizei wollte ein 23-Jähriger mit seinem Wagen in der Revaler Straße links in die Simon-Dach-Straße abbiegen. Dabei wurde er von einem anderen Fahrzeug erfasst, das sich von hinten mit hoher Geschwindigkeit angenähert und den Abbiegenden links überholen wollte. Dabei kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der Unfallverursacher fuhr noch bis zur Holteistraße, wo der Fahrer ausstieg und zu Fuß flüchtete. Der 23-Jährige klagte nach dem Verkehrsunfall über starke Schmerzen am Brustkorb sowie an der Hand und kam zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Der mutmaßliche Fahrer des abgestellten Fahrzeuges konnte an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Er bestritt den Tatvorwurf und äußerte, sein Auto sei gestohlen worden. Weil er sich nicht ausweisen konnte, kam er zur Identitätsfeststellung zu einer Polizeidienststelle. Dort gab er an, von den Polizeikräften geschlagen worden zu sein und dass er nun Blut im Urin habe. Die alarmierte Besatzung eines Rettungswagens konnte jedoch nichts feststellen und lehnte eine weitere Behandlung ab. Der 25-Jährige erstattete daraufhin Anzeigen wegen Körperverletzung im Amt und unterlassener Hilfeleistung. (BK)

Laster in Berlin-Friedrichsfelde brennt – Brandstiftung vermutet

In Berlin-Friedrichsfelde hat in der Nacht zu Donnerstag ein Lastwagen gebrannt. Nach ersten Ermittlungen gehe man von Brandstiftung aus, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen. Anwohner seien auf den Brand in der Sewanstraße aufmerksam geworden. Verletzt wurde niemand. Durch die entstandene Hitze sei ein neben dem Laster stehendes Auto beschädigt worden.

In Berlin kommt es immer wieder zu Autobränden. Erst in der Nacht zu Dienstag brannte ein Auto in Berlin-Kreuzberg. Auch in diesem Fall ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Brandstiftung. (dpa)

Diebe plündern Solaranlage unweit von Schloss Meseberg

Solaranlagen-Diebe haben in Meseberg bei Gransee (Oberhavel) einen Schaden von rund 50.000 Euro verursacht. Wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag erklärte, wurden mehr als 20 Wechselrichter und Sicherungsteile einer größeren Photovoltaikanlage von Gebäuden einer Agrarfirma abmontiert und gestohlen. Das betroffene Agrargelände liegt in der gleichen Straße wie das Schloss Meseberg, das als Gästehaus der Bundesregierung bekannt ist. Ein Mitarbeiter des Landwirtschaftsbetriebes habe den Diebstahl am Mittwoch bemerkt und gemeldet. Kriminaltechniker sicherten Spuren. (dpa)

+++ 17. Februar +++

Radbolzen an Rettungswagen gelöst

An einem Rettungswagen der Bundeswehr haben Unbekannte in der Nacht zu Mittwoch zwei Bolzen an einem Vorderrad gelöst. Die Manipulation fiel der Besatzung des Fahrzeugs, zwei 29 und 23 Jahre alten Frauen, gegen 1.30 Uhr nach einer Fahrt von einem Klinikum in Friedrichshain auf. Nachdem die Frauen ein ungewöhnliches Fahrverhalten und merkwürdige Abrollgeräusche bemerkt hatten, stellten sie den Rettungswagen zur Überprüfung in der Friedenstraße ab. Die 29-Jährige gab an, gegen 0.25 Uhr in der Sredzkistraße drei bis vier Männern bemerkt zu haben, die in der Nähe des Einsatzfahrzeugs gekauert und sich anschließend in unbekannte Richtung entfernt hätten. Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 1 (Nord) ermittelt wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. (BK)

Eisbrocken auf Autobahn geworfen - Windschutzscheibe durchschlagen, Fahrer verletzt

Kein „Dummer-Jungen-Streich“: Eine unbekannte Person hat am Dienstagnachmittag einen Eisbrocken von einer Brücke auf die Autobahn in Schöneberg geworfen. Laut Polizei sah der Fahrer eines Kleintransporters auf dem Stadtring in Richtung Neukölln kurz vor Erreichen der Herrmann-Ganswindt-Brücke eine Person auf dem Bauwerk. Diese ließ plötzlich ein großes Stück Eis-Schnee-Gemisch auf die Fahrbahn fallen. Dem Autofahrer gelang es nicht mehr, rechtzeitig zu bremsen oder auszuweichen, so dass der Brocken die Windschutzscheibe durchschlug. Durch die umherfliegenden Glassplitter erlitt der Mann leichte Verletzungen an der Hand, konnte aber seinen Wagen sicher zum Stehen bringen. Das Fahrzeug wurde auch an der Karosserie beschädigt und musste in eine Werkstatt. Die polizeiliche Absuche der Umgebung nach dem Verdächtigen blieb erfolglos. Die Kriminalpolizei ermittelt. (BK)

Neukölln: Matratze abgebrannt – Mieter tot

Die Berliner Feuerwehr wurde am Dienstagabend zu einem Brand in der Neuköllner Silbersteinstraße gerufen. Nachbarn hatten gegen 20.20 Uhr aus einer Wohnung im Erdgeschoss den Alarm des Rauchmelders wahrgenommen. Die Feuerwehr öffnete gewaltsam die Wohnungstür und löschte eine brennende Matratze.

Der 79-jährige Mieter der Wohnung wurde mit schweren Brandverletzungen geborgen und mit einem Helikopter eine Spezialklinik gebracht. Dort verstarb er wenig später. Dies teilte die Berliner Feuerwehr am Dienstagabend auf Twitter mit. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an und wurden von einem Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen, so die Polizei. (ctu)

Brand in Berlin-Karow: Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung

Nach einem Brand im Berliner Stadtteil Karow ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Brandstiftung. Wie die Polizei am Mittwochmorgen mitteilte, sei niemand verletzt worden. Das Feuer war am Dienstagnachmittag in einem Restaurant in der Bahnhofsstraße ausgebrochen. Die Flammen hatten sich von der Küche im Erdgeschoss der zweigeschossigen Altstadtvilla durch den Schornstein bis in den Dachstuhl des Hauses ausgebreitet. Warum das Feuer in der Küche ausbrach, blieb zunächst unklar. (dpa)

+++ 16. Februar +++

Mehrere Boote in Rummelsburger See in Brand gesteckt - Hausboot-Besitzer löscht Feuer

Der Inhaber eines Hausboots in Berlin hat eigenständig mehrere in Brand gesetzte Boote gelöscht. Nach Polizeiangaben bemerkte der 33-jährige Besitzer eines im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg liegenden Hausboots gegen 4.30 Uhr am Dienstagmorgen das Feuer. Er sei von Geräuschen geweckt worden und beim Blick aus dem Fenster habe er die beiden brennenden Beiboote gesehen. Während er die Flammen selbst löschte, bemerkte er in der Mitte des Rummelsburger Sees ein weiteres brennendes Boot - auch dort löschte er. Eine Polizeisprecherin vermutete, dass er über den teils eingefrorenen Teil des Sees schnell dorthin gelangte. Danach alarmierte er die Polizei, um Anzeige zu erstatten. Das Landeskriminalamt ermittelt wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung. (dpa)

Mann bedroht Ehefrau mit Schusswaffe: SEK stürmt Wohnung in Gesundbrunnen

Nachdem ein Mann in Berlin-Gesundbrunnen seine Ehefrau mit einer Schusswaffe bedroht haben soll, hat die Polizei am Montag die Wohnung des Verdächtigen durchsucht. Wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte, war wegen des Hinweises auf Schusswaffenbesitz ein Spezialeinsatzkommando gerufen worden. Außerdem sei der Bereich um die Wohnung in der Steegerstraße weiträumig abgesperrt worden. Bei der Wohnungsdurchsuchung sei eine Schreckschusswaffe gefunden worden. Da der 35 Jahre alte Mann damit drohte, sich umzubringen, werde seine psychische Verfassung im Krankenhaus geprüft. Die Polizei habe Ermittlungen gegen den Verdächtigen eingeleitet, hieß es. (dpa)

BMW erfasst Fußgängerin in Friedrichshain – schwer verletzt

Eine Fußgängerin ist am Montagabend in Friedrichshain von einem BMW erfasst und schwer verletzt worden. Die 55-Jährige wollte die Fußgängerampel an der Straße Platz der Vereinten Nationen in Richtung Friedenstraße überqueren, als sie vom BMW eines 39-Jährigen erfasst wurde, der mit seinem Fahrzeug die Einmündung Landsberger Allee in Richtung Platz der Vereinten Nationen passierte. Die Fußgängerin erlitt Verletzungen an Armen und Beinen und wurde durch alarmierte Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht, wo sie stationär aufgenommen wurde. (BK)

Berliner schmuggelt Heroin im Wert von drei Millionen Euro

Ein 55-jähriger Mann aus Berlin ist mit 50 Kilogramm Heroin, eingebaut in das Verdeck seines Cabrios, bei der Rückfahrt aus den Niederlanden erwischt worden. An diesem Dienstag muss er sich am Landgericht Krefeld wegen Drogenschmuggels im großen Stil verantworten.

Das Heroin mit einem Straßenverkaufswert von fast drei Millionen Euro war bei einer Kontrolle entdeckt worden. Bei der Polizei hat der Mann behauptet, den Wagen kurz zuvor günstig erstanden zu haben. Von den Drogen im Klappverdeck habe er nichts gewusst.

Der Angeklagte muss bei einer Verurteilung mit mehreren Jahren Haft rechnen. Erst am vergangenen Freitag war in Mönchengladbach ein Lastwagenfahrer wegen des Schmuggels von 21 Kilogramm Kokain und Heroin zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. (dpa/mbz)

Autobrand in Berlin-Kreuzberg

In Berlin-Kreuzberg hat in der Nacht zu Dienstag ein Auto gebrannt. Wie die Polizei mitteilte, sind Passanten auf den Brand in der Ritterstraße aufmerksam geworden. Durch die Flammen sei auch ein nebenstehendes Fahrzeug beschädigt worden. Die Polizei ermittele wegen Brandstiftung.

Immer wieder kommt es in Berlin zu Autobränden. Erst am Sonntag und in der Nacht zu Montag brannten drei Autos, eines davon ebenfalls im Berliner Stadtteil Kreuzberg. Auch in diesem Fall ermittelte die Polizei wegen des Verdachts der Brandstiftung. (dpa)

+++ 15. Februar +++

Mariendorf: Frau stirbt nach Brand in ihrer Wohnung

Die Feuerwehr hat am Montagmittag einen Wohnungsbrand im Illzacher Weg in Mariendorf (Bezirk Tempelhof-Schöneberg) gelöscht. Während der Löscharbeiten wurde eine Frau, bei der es sich offenbar um die Mieterin handelt, tot in der Wohnung gefunden. Die genaue Todesursache wird derzeit noch ermittelt, wie ein Sprecher der Feuerwehr der Berliner Zeitung sagte. Essen, das in der Küche angebrannt war, hatte zum Feuer geführt. Die Polizei klärt zur Stunde die Identität der toten Frau. Die Feuerwehr war mit 30 Kräften im Einsatz. (chg)

Marzahn: Unbekannter sticht Frau in den Oberschenkel

Ein Unbekannter hat einer Frau in Marzahn am Sonntagmorgen in den Oberschenkel gestochen. Dies teilte die Berliner Polizei am Montag mit. Demnach war die 24-Jährige gegen 8.30 Uhr mit einem Kinderwagen in der Pöhlbergstraße unterwegs, als ihr plötzlich jemand von hinten etwas in den Oberschenkel gestochen haben soll. Den Schilderungen der Frau zufolge ging sie daraufhin zu Boden und sah einen ihr unbekannten Mann flüchten. Sie rettete sich anschließend mit ihrem Kinderwagen in eine nahe gelegene Tankstelle, wo ihr geholfen und die Beamten alarmiert wurden, so die Polizei.

Die Frau sei mit einer Stichverletzung in ein Krankenhaus gebracht worden, wo sie offenbar operiert werden musste. Lebensgefahr besteht nach Angaben der Polizei nicht. Die Kriminalpolizei ermittelt.

+++ 14. Februar +++

Nach Kuchenbestellung: Kunde überfällt Bäckerei in Steglitz

Ein Räuber hat in Steglitz eine Bäckerei überfallen, nachdem er sich zuvor als Kunde ausgegeben hatte. Wie die Polizei mitteilte, soll der bisher unbekannte Mann am Sonnabend um 17.50 Uhr die Filiale am Steglitzer Damm betreten haben. Zu diesem Zeitpunkt seien außer einem Angestellten keine weiteren Menschen mehr im Laden gewesen sein.

Nach Angaben des 22-jährigen Verkäufers hatte sich der Räuber unauffällig verhalten und ein paar Stücken Kuchen bestellt. Während der er die Ware verpackte, soll der vermeintliche Kunde seitlich an den Verkaufstresen herangetreten sein. Dann habe er nach Angaben der Polizei plötzlich eine Schusswaffe gezogen und damit den 22-Jährigen bedroht. Anschließend habe er die Tageseinnahmen gefordert, die der Verkäufer ihm auch aushändigte.

Der Tatverdächtige flüchtete mit der Beute in unbekannte Richtung. Der 22-Jährige blieb unverletzt. Ein Raubkommissariat ermittelt und sichtet nun Überwachungsvideos in der Umgebung.

+++ 13. Februar +++

Verkehrskontrollen: Berliner Polizei spürt Kokstaxis auf

Der Berliner Polizei sind am Freitag innerhalb von zweieinhalb Stunden zwei Kokstaxis ins Netz gegangen. Wie die Behörde mitteilte, konnten die mutmaßlichen Drogendealer erst in Neukölln und anschließend weitere in Kreuzberg dingfest gemacht werden.

Zivilbeamte einer Einsatzhundertschaft war demnach gegen 16.30 Uhr auf der Sonnenallee ein Auto mit drei Insassen aufgefallen, dass sie genauer überprüfen wollten. Nach Angaben der Polizei sei den Einsatzkräften kurz vor der Kontrolle aufgefallen, dass einer der Beifahrer etwas aus dem Innenraum des Fahrzeuges unter seiner Kleidung versteckt habe.

Nachdem das Fahndungsteam das Fahrzeug gestoppt hatte, durchsuchte es den 23-Jährigen. Dabei fanden die Beamten mehr als 25 Laborgefäße mit weißem Pulver, eine Apothekenflasche mit einer Flüssigkeit und in rezeptpflichtiges Schmerzmittel mit rauschgiftartiger Wirkung. Außerdem entdeckten sie eine mittlere dreistellige Geldsumme in typischer Händlerstückelung und ein Mobiltelefon.

Während der 19-jährige Fahrer und der 18-jährige zweite Beifahrer nach den Feststellungen der Personalien entlassen wurden, wurde die Wohnung des mutmaßlichen Drogendealers durchsucht. Laut Polizei konnten weitere Beweismittel gesichert werden.

Kurz darauf konnten Zivilbeamte der Operativen Brennpunkteinheit in Kreuzberg einen ähnlichen Ermittlungserfolg erzielen. Auch sie stießen während einer Verkehrskontrolle auf ein mutmaßliches Kokstaxi. Als sie auf dem Tempelhofer Ufer einen auffälligen Autofahrer stoppten, fanden sie in seiner Kleidung mehr als 30 Laborgefäße mit rauschmittelverdächtiger Substanz.

Der 19-Jährige kam wieder frei, nachdem die Einsatzkräfte in seiner Wohnung keine weiteren Drogen fanden. Die Fahnder beschlagnahmten nicht nur das mutmaßliche Koks, sondern auch das Auto des Tatverdächtigen.

+++ 12. Februar +++

Farbanschlag auf Rathaus Lichtenberg – Staatsschutz ermittelt

Unbekannte haben in der Nacht zu Freitag das Rathaus Lichtenberg mit sechs Farbbeuteln beworfen. Wie das Bezirksamt und die Berliner Polizei mitteilen, wurde die Fassade des denkmalgeschützten Gebäudes dabei stark beschmutzt. Eine Fensterscheibe ging zu Bruch.

Der Vorfall, bei dem die Täter weiße Farbe verwendet hatten, hat sich am Freitagmorgen gegen 4 Uhr zugetragen. Um 5 Uhr wurde eine Polizeistreife auf die beschmutzte Fassade aufmerksam. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen, weil von einem politischen Motiv ausgegangen wird, sagte ein Polizeisprecher.

Lichtenbergs Bürgermeister Michael Grunst (Linke) sagte der Berliner Zeitung: „Ich verurteile diese Tat aufs Schärfste und hoffe, dass die Täter schnell ermittelt werden. Gefährdungen von Menschen und Sachbeschädigungen sind nicht hinnehmbar. Das sind Straftaten, diese dürfen niemals Bestandteil politischer Klärungsprozesse sein.“

Hellersdorf: Mann von Auto erfasst und schwer verletzt

Ein Fußgänger ist am Donnerstagabend bei einem Unfall in Hellersdorf schwer verletzt worden. Das teilte die Polizei am Freitag mit. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 76-Jährige gegen 18.10 Uhr die Janusz-Korczak-Straße in Richtung Lyonel-Feininger-Straße überquert haben, als er von einem Mazda erfasst wurde. Die 19-Jährige Fahrerin war mit ihrem Auto Richtung Stendaler Straße unterwegs gewesen.

Der Senior stürzte zu Boden und erlitt Kopf-und Beinverletzungen. Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er noch stationär behandelt werden muss.

Polizei stoppt A100-Raser – Fahrzeug mit Markenkleidung dubioser Herkunft beladen

Frau in Werder getötet: Verdächtige vorläufig festgenommen

Eine Frau ist in Werder/Havel (Potsdam/Mittelmark) in einer Wohnung getötet worden. Ein Zeuge habe am späten Donnerstagabend die Polizei alarmiert, berichteten die Polizeidirektion West und die Staatsanwaltschaft am Freitag. Die eingesetzten Beamten fanden die leblose Frau, bei der nur noch der Tod festgestellt werden konnte. Aufgrund der Auffindesituation müsse von einem Tötungsdelikt ausgegangen werden, erklärte die Polizei. Das Opfer habe deutliche Hinweise auf Gewalteinwirkung aufgewiesen.

Wenig später seien zwei tatverdächtige Männer vorläufig festgenommen worden, die vermutlich Bekannte der Frau seien, so die Polizei. Beide seien stark betrunken gewesen. Einer der Männer sei inzwischen wieder auf freien Fuß gesetzt worden, weil sich der Tatverdacht gegen ihn nicht erhärtet habe. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und zu der Identität der Frau dauerten an. (dpa)

+++ 11. Februar +++

Oberschöneweide: Feuerwehr findet tote Person bei Löscharbeiten

Bei einem Wohnungsbrand in Oberschöneweide ist am Donnerstagnachmittag ein Mensch ums Leben gekommen. Nach Angaben der Feuerwehr hatten Anwohner um 15.36 Uhr den Notruf gewählt, weil dichte Rauchwolken ins Treppenhaus des viergeschossigen Wohnhauses in der Straße An der Wuhlheide drangen. Die Feuerwehr rückte daraufhin mit 20 Einsatzkräfte aus.

Zur Sicherheit evakuierten die Einsatzkräfte das Gebäude. Bei den Löscharbeiten entdeckten die Brandbekämpfer die leblose Person. „Ob es sich um den Mieter oder die Mieterin handelt, können wir derzeit noch nicht sagen“, erklärte ein Polizeisprecher. Brandermittler suchen derzeit nach der Ursache des Feuers. Nach bisherigen Erkenntnissen waren Möbel in Brand geraten. (lex)

Drogenhändler aus Rockerszene in Berlin festgenommen

Nach längeren Ermittlungen hat die Berliner Polizei einen mutmaßlichen Drogenhändler aus der Rockerszene gefasst und mehrere Kilogramm Rauschgift beschlagnahmt. Der 47-jährige Mann wurde am Mittwoch auf seinem Grundstück in Treptow-Köpenick gefasst, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Er saß in seinem Auto, eine Schreckschusspistole griffbereit im geöffneten Handschuhfach.

Bei den Durchsuchungen fand die Polizei etwa 1,5 Kilogramm Haschisch, 600 Gramm Marihuana, 600 Gramm verbotene Aufputschmittel, 17 Gramm Chrystal Meth, Bargeld sowie Rockerkutten mit verbotenen Abzeichen der Rockerbanden Hells Angels und Bandidos. Der Verdächtige kam in Untersuchungshaft. (dpa)

Brummi-Fahrer verliert Kontrolle über Fahrzeug in Baumschulenweg - tot!

Bei einem Unfall ist ein 58 Jahre alter Mann im Berliner Ortsteil Baumschulenweg ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte, kam der Lasterfahrer am Mittwochabend von der Chris-Gueffroy-Allee ab und kollidierte mit einem Lichtmast und einem Zaun. Der Mann sei ins Krankenhaus gebracht worden, wo er anschließend starb. Warum er die Kontrolle über den Sattelzug verlor, war zunächst unklar. (dpa)

+++ 10. Februar +++

100 Quadratmeter Keller brennen in Marzahn - zwei Verletzte

Bei einem Kellerbrand in Berlin-Marzahn sind zwei Menschen verletzt und in ein Krankenhaus gebracht worden. Nähere Angaben zu ihren Identitäten und der Art der Verletzungen machte die Feuerwehr am Mittwoch zunächst nicht.

"Das Feuer hat sich auf rund 100 Quadratmeter ausgedehnt. Wir sind mit 110 Kräften im Einsatz", sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Mittag. Wegen der Rauchentwicklung in den Aufgängen konnten die Bewohner vorerst nicht in ihren Wohnungen bleiben, hieß es weiter. "Wir betreuen sie vor Ort. Ein Bus steht zum Aufwärmen zur Verfügung", so der Sprecher. Wie viele Menschen ihre Wohnungen in dem sechsgeschossigen Mehrfamilienhaus in der Schwarzwurzelstraße verlassen mussten, war zunächst unklar. Sieben Menschen wurden mit Brandfluchthauben in Sicherheit gebracht, teilte die Feuerwehr auf Twitter mit.

Die Lüftungsmaßnahmen und die Kontrolle der Brandstelle sollten sich nach Angaben der Feuerwehr noch bis in den späten Nachmittag ziehen. Wegen der Ausdehnung des Brandes und der Wärmeentwicklung setzten die Einsatzkräfte Atemschutzgeräte ein. (dpa)

Maskierte Räuber mit Machete überfallen Supermarkt in Neukölln

Zwei Räuber haben in Berlin-Neukölln einen Supermarkt überfallen und drei Menschen verletzt. Die beiden maskierten Männer sollen am Dienstagabend nach Ladenschluss die Tür gewaltsam geöffnet und den Filialleiter sowie zwei Mitarbeiter mit einer Machete und einem Reizstoffspray bedroht haben, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Räuber forderten demnach die Herausgabe der Tageseinnahmen des Ladens in der Sonnenallee und flüchteten mit dem Geld. Zuvor versprühte einer der beiden Räuber einen Reizstoff. Dadurch erlitten die drei Supermarkt-Mitarbeiter Augenreizungen, die vor Ort von Rettungskräften behandelt wurden. Wie viel Geld die Männer erbeuteten, teilte die Polizei nicht mit. (dpa)

Friedrichshain: Feuerwehr löscht Brand in Spätkauf

In einem Kiosk in Friedrichshain hat es am frühen Mittwochmorgen gebrannt. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers waren gegen 02.30 Uhr Einrichtungsgegenstände in dem Späti in der Grünberger Straße an der Ecke zur Gärtnerstraße in Flammen aufgegangen.

Die Feuerwehr war mit zwei Löschfahrzeugen und rund 16 Einsatzkräften vor Ort. Das Feuer in dem fünfgeschossigen Wohnhaus war rasch unter Kontrolle, ein Übergreifen der Flammen wurde verhindert. Verletzt wurde niemand. Nach ersten Erkenntnisse der Polizei soll ein technischer Defekt den Brand ausgelöst haben. Die Ermittlungen in dem Fall seien aber noch nicht abgeschlossen.

+++ 9. Februar +++

Adlershof: 27-Jähriger in Wohnung erstochen

BerlinEin 27-jähriger Mannn ist am Dienstagvormittag in Berlin-Adlershof erstochen worden. Die Polizei nahm einen 33-jährigen Mann als mutmaßlichen Täter fest, wie mitgeteilt wurde. Gegen 9.20 Uhr hatte ein Zeuge die Polizei und Sanitäter alarmiert.

In einer Wohnung in der Zinsgutstraße fanden diese den 27-Jährigen Mann mit Stichverletzungen. Er starb trotz Wiederbelebungsversuchen. Der verdächtige Mann wurde ebenfalls in der Wohnung angetroffen und einer Mordkommission übergeben. (dpa)

"Nicht tragfähig": Feuerwehr warnt vor Betreten der Eisflächen

Die Berliner Feuerwehr hat vor dem Betreten von Eisflächen gewarnt. «Die Eisflächen auf Berliner Gewässern sind trotz des Frostes nicht tragfähig. Bitte klären sie besonders ihre Kinder auf, denn für die Jüngsten ist die Verlockung oft zu groß», twitterte die Feuerwehr am Dienstag. Es bestehe Lebensgefahr. Die Feuerwehr bittet, umgehend die Notrufnummer 112 anzurufen, wenn eine Person eingebrochen ist. (dpa)

Lastwagen stellen sich auf A10 bei Spreeau quer - Sperrung aufgehoben

(dpa/bb) Auf der A10 bei Spreeau (Kreis Oder-Spree) haben sich zwei Lastwagen auf der glatten Fahrbahn quer gestellt und die Fahrbahn blockiert. Wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte, sind die Lastwagen in der Nacht zu Dienstag zwischen dem Dreieck Spreeau und der Anschlussstelle Niederlehme liegen geblieben und weder vor noch zurückgekommen. Die Sperrung der Autobahn sei mittlerweile aufgehoben. Es staute sich jedoch rund um die Anschlussstelle. (dpa)

+++ 8. Februar +++

Mitte: Schwangere greift Polizisten an

Eine mutmaßlich schwangere Frau hat am Sonntagabend einen Polizisten angegriffen. Dies teilte die Polizei am Montag mit. Demnach wurden die Einsatzkräfte gegen 19 Uhr zu einem Hausfriedensbruch in der Alexanderstraße gerufen. Die Frau soll sich unberechtigterweise in einem der Zimmer eines Hotels aufgehalten haben. Als die Polizisten sie aufforderten, das Gebäude zu verlassen, soll die Frau zunächst mit einer Reisetasche nach einem Polizisten geworfen haben. Sie soll damit gedroht haben, den Beamten umzubringen.

Da die Frau den Raum offenbar nicht verlassen wollte, halfen die Polizisten nach. Dabei leistete sie massiven Widerstand – sie trat und schlug mehrfach um sich und versuchte, zurück ins Zimmer zu gelangen. Im Fahrstuhl spuckte sie mehrfach einen Polizisten an. Die Frau kam in Gewahrsam. Sie muss sich nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung verantworten.

Spandau: 17-Jähriger läuft bewaffnet durch Staaken

Zeugen haben im Spandauer Ortsteil Staaken am Sonntagnachmittag eine bewaffnete Person gesehen und den Polizeinotruf gewählt. Sie gaben dabei an, dass der junge Mann zu Fuß in einem weißen Tarnanzug mit einem geschulterten Gewehr im Weinmeisterhornweg unterwegs sei. Das teilte die Polizei am Montag mit. Die alarmierten Einsatzkräfte sperrten das Gebiet ab, entdeckten den Verdächtigen und nahmen ihn fest. Er leistete keinen Widerstand.

Die Beamten beschlagnahmten die Soft-Air-Waffe des Jugendlichen samt Munition, ein Mehrzweckmesser und zwei Tarnnetze sowie andere Ausrüstung. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der 17-Jährige in der Polizeidienststelle seinen Eltern übergeben. Er muss sich nun wegen Störung des öffentlichen Friedens und wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Brände in Lichterfelde und Nikolassee – ein Verletzter

Bei einem Wohnungsbrand in der Nacht zu Montag wurde ein Mensch in Lichterfelde verletzt. Wie die Feuerwehr am Montagmorgen mitteilte, brannten Einrichtungsgegenstände einer Erdgeschosswohnung am Ostpreußendamm. Die Person sei vom Notarzt ins Krankenhaus gebracht worden. Die Polizei machte zu dem Brand zunächst keine weiteren Angaben.

Auch in Nikolassee hat es ebenfalls gebrannt. Dies teilte die Berliner Feuerwehr am Montagmorgen auf Twitter mit. Demnach waren Dach und Teile der Wände einer Laube in der Benschallee in Brand geraten. Ein Hund konnte gerettet werden, der Bewohner, der offenbar in der Laube lebt, wurde medizinisch betreut. Zur Brandursache liegen bislang keine Informationen vor.

+++ 6. Februar +++

Kreuzberg: Rettungssanitäter von Jugendlichen angegriffen

In Kreuzberg ist die Besatzung eines Feuerwehr-Rettungswagens angegriffen worden. Die Sanitäter waren am Freitagabend wegen einer verletzten Person in die Wrangelstraße gerufen worden. Der Mann habe angegeben, dass seine Hand gebrochen sei, so die Polizei am Sonnabend. Als sich das nicht bestätigte und er nicht sofort behandelt wurde, sei der Mann aggressiv geworden und habe einen 38 Jahre alten Sanitäter geschubst. Die Rettungskräfte hatten zuvor noch angeboten, ihn zur Untersuchung in ein Krankenhaus zu fahren.

Der 38-jährige Feuerwehrmitarbeiter und sein Kollege im Alter von 30 Jahren flüchteten in den Rettungswagen und alarmierten die Polizei. In der Zwischenzeit sei eine Gruppe Jugendlicher vorbeigekommen, die gegen das Fahrzeug geschlagen habe, so die Polizei. Als sie die anrückenden Streifenwagen hörten, seien sie geflüchtet.

Zwei der jungen Männer seien in der Nähe gestellt und überprüft worden. Nach der Aufnahme der Personalien hätten die beiden 18-Jährigen ihren Weg fortsetzen können. Ermittelt wird nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Die Sanitäter blieben unverletzt.

Marzahn: 19-Jähriger bei Streit mit Messer verletzt

Bei einem Streit in einer Wohnung in Marzahn ist ein junger Mann schwer verletzt worden. Der 22-jährige Tatverdächtige soll am Freitagabend mit einem Küchenmesser auf den 19-Jährigen eingestochen haben, wie die Polizei am Sonnabend mitteilte. Dem sei ein Streit in der Wohnung in der Rabensteiner Straße vorausgegangen, bei dem die beiden zunächst mit Fäusten aufeinander losgegangen seien.

Den Angaben zufolge fügte der Jüngere dem anderen dabei eine Platzwunde am Auge zu. Daraufhin soll der Tatverdächtige zum Messer gegriffen haben. Die Stichverletzung am Oberkörper sei aber nicht lebensgefährlich, hieß es. Laut Polizei flüchtete der 22-Jährige nach der Auseinandersetzung aus der Wohnung.

Lichterfelde: Männer überfallen Bäckerei

Unbekannte Räuber überfielen in der Nacht zum Sonnabend eine Bäckerei in Lichterfelde. Wie die Polizei mitteilte, klopften die beiden Männer gegen 1.45 Uhr an der Seitentür der Backstube in der Königsberger Straße. Nachdem der 60-jährige Inhaber ihnen geöffnet hatte, erhielt er einen Faustschlag gegen den Kopf. Die beiden Maskierten entkamen mit erbeutetem Geld in unbekannte Richtung.

Ihr Opfer wurde leicht verletzt, lehnte aber eine ärztliche Behandlung ab. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 4 hat die Ermittlungen übernommen.

+++ 5. Februar +++

Beim Ausparken: 80-Jährige Autofahrerin erfasst Fußgängerin

Bei einem Verkehrsunfall in Rudow hat eine 80-jährige Autofahrerin eine Fußgängerin verletzt. Wie die Polizei mitteilte, passierte das Unglück am Donnerstagnachmittag auf einem Parkplatz in der Prierosser Straße. Demnach habe die Seniorin mit ihrem VW Golf der Polizei zufolge „mit hoher Geschwindigkeit rückwärts“ ausgeparkt. Dabei rammte sie einen geparkten Hyundai. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug über den Gehweg bis gegen ein Schaufenster geschoben.

Eine 24-Jährige, die sich in dem Augenblick auf dem Gehweg befand, wurde von dem Wagen erfasst. Ihr 25-Jähriger Begleiter konnte gerade noch rechtzeitig beiseite springen, so die Polizei.

Die 80-Jährige habe einen Schock erlitten, blieb aber sonst unverletzt. Die 24-Jährige erlitt dagegen mehrere Hämatome sowie Schmerzen an Kopf und Oberkörper. Sie wurde zu weiteren Untersuchungen stationär in eine Klinik aufgenommen. Ihr Begleiter zog sich eine Schnittverletzung an der Hand zu.

Die Schaufensterscheibe ging zu Bruch, diverse vor der Drogerie befindliche Aufsteller und Auslagen wurden – wie auch die beiden Fahrzeuge – beschädigt. Zur genauen Unfallursache hat das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 4 die weiteren Ermittlungen übernommen. (lex)

+++ 4. Februar +++

82-jährige Fußgängerin in Lichtenrade angefahren

Eine 82-jährige Fußgängerin ist in Lichtenrade beim Überqueren der Fahrbahn von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Sie wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wie die Berliner Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Frau hatte am Mittwochnachmittag die Buckower Chaussee an einer mit einer Fußgängerampel ausgestatteten und als Fußgängerfurt besonders gekennzeichneten Stelle betreten, als ein Wagen links auf die Straße einbog und sie erfasste. Die 82-Jährige stürzte und zog sich eine schwere Verletzung am Kopf zu. Die 20-jährige Autofahrerin erlitt einen Schock und wurde ambulant im Krankenhaus behandelt. Die Buckower Chaussee war bis zum Abend teilweise gesperrt. (dpa)

Randalierer schlägt mit Fäusten auf Polizist ein

Ein Zivilpolizist ist in der Nacht zu Donnerstag verletzt worden, als Beamte nach einem Notruf gegen zwei Randalierer am Tempelhofer Damm vorgingen. Die Polizisten trennten zwei sich gegenseitig schubsende Männer im U-Bahnhof Ullsteinstraße, um sie zu kontrollieren. Als sich die Beamten als Polizisten zu erkennen gaben, ergriff einer der Verdächtigen die Flucht, wurde aber am Stationsausgang zu Boden gebracht. Dabei versuchte der 27-Jährige einen Polizisten mit Faustschlägen gegen das Gesicht und den Oberkörper anzugreifen. Der Beamte setzte Pfefferspray ein und fesselte den Mann.

Sein 29 Jahre alter Kompagnon versteifte sich, um sich der Festnahme zu widersetzen. Mit Unterstützungskräften wurde auch er überwältigt. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung und Blutentnahme konnten beide die Polizeidienststelle verlassen. Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte wurden eingeleitet. (BK)

#schwangehabt: Berliner Polizei feiert sich auf Twitter als Schwan-Retter

Die Berliner Polizei hat in den vergangenen drei Tagen zwei Mal in Not geratenen Schwänen ausgeholfen. Darüber berichteten die Einsatzkräfte auf ihrem Twitter-Kanal.

Der letzte Vorfall ereignete sich am Mittwoch, als ein verletzter Schwan von Fußgängern auf einer Straße in Tempelhof entdeckt wurde. Sie lockten ihn Brot auf den Gehweg und riefen anschließend die Polizei zur Hilfe. Vier Einsatzkräfte kümmerten sich anschließend um den verletzten Vogel und brachten ihn in eine Tierklinik.

Erst am Montag konnten Berliner Polizisten einen Schwan aus dem Landwehrkanal retten, der sich dort am Eis verfangen und verletzt hatte. Wie die Polizei mitteilte bargen die zur Hilfe gerufenen Beamten das Tier mit einem Lasso und brachten es ebenfalls in eine Tierklinik.

Autofahrer stirbt nach Unfall auf B107 bei Plattenburg

Ein Autofahrer ist auf der Bundesstraße 107 bei Plattenburg (Landkreis Prignitz) tödlich verunglückt. Der 32-Jährige war am Mittwochabend mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt, wie die Polizei mitteilte. Er starb noch am Unfallort. (dpa)

+++ 3. Februar +++

Nach Ladendiebstahl: Detektiv von Fluchtwagen erfasst

Ein Ladendetektiv hat nach einem Diebstahl in Friedrichsfelde einen Schock erlitten, nachdem die Täterin ihn mit ihrem Fluchtwagen erfasste. Wie die Polizei mitteilte, hatte der 29-jährige Angestellte am Dienstagabend in einem Supermarkt an der Sewanstraße eine Frau beim Diebstahl von Lebensmitteln erwischt. Als er die Identität der Frau herausfinden wollte, erzählte die Verdächtige, ihr Personalausweis liege in ihrem Auto. Daraufhin begleitete der Detektiv sie der Polizei zufolge nach draußen. „Doch die Aufnahme der Personalien scheiterte, da die Frau den Mann beiseite schubste, in ihr Fahrzeug stieg, es verriegelte und Gas gab“, so eine Sprecherin der Polizei.

Beim Versuch, den Fluchtwagen zu stoppen, soll der Detektiv angefahren worden sein. Durch die Wucht des Aufpralls sei er auf der Motorhaube gelandet, hieß es. Die Frau fuhr mit ihm auf ihrem Auto den Angaben zufolge gut 30 Meter über den Parkplatz. Als sie abrupt bremste, rutschte der Detektiv demnach von der Motorhaube und kam auf den Füßen zum Stehen. Die Ladendiebin konnte schließlich mit ihrem Auto über die Sewanstraße flüchten, so die Polizei. Der Mann blieb unverletzt und lehnte eine ärztliche Behandlung ab. Die Frau soll laut Zeugenaussagen eine schwarz-weiß gepunktete Jacke getragen haben. Es wurden Strafermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Ladendiebstahls eingeleitet.

Versuchter Mord in Kreuzberg: SEK verhaftet Verdächtigen

Beamte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) haben am Mittwochmorgen eine Wohnung in Marienfelde gestürmt und einen jungen Mann verhaftet. Der 21-Jährige ist dringend tatverdächtig, vor über drei Monaten bei einer Schussabgabe auf einen 29-Jährigen beteiligt gewesen zu sein. Nach intensiven Ermittlungen der Zweiten Mordkommission hatte ein Richter jetzt einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes gegen den Verdächtigen erlassen.

Nach Angaben der Polizei wird dem 21-Jährigen vorgeworfen, am 27. November 2020 vor einem Kreuzberger Geschäft an der Ecke Mittenwalderstraße/Fürbringerstraße mit weiteren Komplizen den 29-Jährigen angegriffen zu haben. Demnach war die Gruppe gezielt auf ihr Opfer zugegangen. Aus kurzer Distanz wurden dann mehrere Schüsse auf ihn abgefeuert, hieß es. Der 29-Jährige kam schwer verletzt ins Krankenhaus, wo er notoperiert werden musste. Ermittler der Mordkommission gehen davon aus, dass es sich dabei um familiäre Streitigkeiten zwischen Mitgliedern arabischer Clans handelte. Näheres zu dem Motiv wurde nicht bekannt.

Schwer bewaffnete SEK-Beamte stürmten daraufhin am Mittwochmorgen gegen 6 Uhr die Wohnung des 21-Jährigen. Der Verdächtige soll noch am selben Tag einem Ermittlungsrichter zur Verkündung des Haftbefehls vorgeführt werden. Ob auch die Komplizen des jungen Mannes ermittelt werden konnten, war zunächst unklar.

Fußgänger von LKW erfasst und schwer verletzt - Polizei sucht Zeugen

Die Polizei sucht Zeugen, die einen Verkehrsunfall am 14. Januar in Neukölln gesehen haben. Dabei wurde ein Fußgänger so schwer verletzt, dass er immer noch im Krankenhaus behandelt wird. Gesucht werden insbesondere zwei Fahrgäste, die an dem Morgen in einem BVG-Bus der Linie 246 unterwegs waren, an der hinteren Tür ausstiegen und den Fahrer des Lastwagens auf die Kollision aufmerksam machten. Der 54-jährige Fußgänger wurde beim Überqueren der Haberstraße von dem LKW erfasst. Mit Verletzungen am ganzen Körper wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Zeugen melden sich bitte beim Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 in der Wedekindstraße 10 in Friedrichshain unter den Telefonnummern (030) 4664 - 572416 bzw. - 572800 oder bei einer anderen Polizeidienststelle. (BK)

Radfahrer beim Abbiegen in Neukölln erfasst und schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Neukölln ist ein Radfahrer am Dienstagnachmittag schwer verletzt worden. Ein Mercedes-Sprinter erfasste den 46-Jährige in der Hermannstraße, als der Radler links in die Thomasstraße abbiegen wollte. Dieser stürzte auf die Fahrbahn, erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. (BK)

+++ 2. Februar +++

16-Jähriger von Gruppe brutal zugerichtet - Schusswaffe abgefeuert

Ein 16-Jähriger ist offenbar von einer größeren Gruppe am Montagnachmittag in Neukölln angegriffen und schwer verletzt worden. Bei dem Vorfall sei auch eine Schusswaffe abgefeuert worden, berichtete das Opfer der Polizei. Bei dieser waren mehrere Notrufe eingegangen, die von einer Schlägerei in der Wissmannstraße bzw. im Volkspark Hasenheide berichteten. Bei der Suche nach möglichen Tatbeteiligten stieß eine Streifenbesatzung am Columbiadamm auf den im Gesicht verletzten Jugendlichen.

Dieser gab zu Protokoll, er sei beim Spaziergang in der Wissmannstraße plötzlich von der Gruppe angegriffen worden. Die Angreifenden hätten den 16-Jährigen mit Schlägen und Tritten malträtiert, selbst als er bereits am Boden lag. Anschließend gelang dem jungen Mann die Flucht in die Grünanlage bis zum Columbiadamm.

Mit Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma sowie einer Kieferfraktur kam er zur stationären Behandlung in eine Klinik. Nach derzeitigen Erkenntnissen sind die Schüsse aus einer Schreckschusswaffe abgegeben worden. (BK)

Das Restaurant-Schiff im Tempelhofer Hafen in leichter Schieflage. Foto: Morris Pudwell

Feuerwehreinsatz: Restaurantschiff im Tempelhofer Hafen drohte zu sinken

Ein Restaurantschiff im Berliner Ortsteil Tempelhof drohte am späten Montagabend zu sinken, weil es mit Wasser volllief. Die Berliner Feuerwehr pumpte insgesamt rund acht Kubikmeter Wasser aus dem Schiff im Tempelhofer Hafen und verhinderte so Schlimmeres, sagte ein Feuerwehrsprecher am Dienstag. Verletzt wurde niemand. Wie es zu dem Wassereinbruch kam, ist derzeit noch unklar. Die Feuerwehr war über drei Stunden im Einsatz. Am Dienstagmorgen soll eine Nachkontrolle stattfinden. (dpa)

Unfallflucht: VW Polo fährt Fußgänger um

+++ 1. Februar +++

Schöneberg: Kondolenzkranz für ermordete Homosexuelle zerstört

Ein betrunkener Mann hat in Schöneberg einen Gedenkort für ermordete Homosexuelle beschädigt. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Passant am Sonntagabend beobachtet, wie der Täter am Eingang des U-Bahnhofs Nollendorfplatz einen Kondolenzkranz abgerissen und zerstört haben soll. Dieser war am 27. Januar 2021 dort angebracht worden, um an die getöteten Homosexuellen während der Zeit des Nationalsozialismus zu erinnern.

Als alarmierte Einsatzkräfte den Schaden aufnahmen, wurden sie Mitarbeiter der BVG angesprochen. Sie berichteten der Funkwagenbesatzung, dass auf dem Bahnsteig ein Mann stürzte, auf dem die Täterbeschreibung haargenau passte. Die Beamten spürten den 41-Jährigen auf. Aufgrund der Verletzungen, die er sich beim Sturz zugezogen hatte, kam er in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung dauern an. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

Erneut brennen in der Nacht mehrere Fahrzeuge in Berlin

In der Nacht zu Montag haben in mehreren Berliner Bezirken erneut Fahrzeuge und Fahrzeugteile gebrannt. Verletzte gab es in allen drei Fällen nicht, sagte ein Feuerwehrsprecher am Montagmorgen. Die Brandursachen sind allerdings noch unklar.

Nach Friedrichshain musste die Berliner Feuerwehr gegen 20.45 Uhr ausrücken. Hier brannte ein Kleintransporter in der Stralauer Allee komplett aus. Kurze Zeit später fing der Reifen eines Autos in der Erich-Kurz-Straße in Friedrichsfelde Feuer. Die Flammen griffen jedoch nicht auf das komplette Fahrzeug über.

Einen weiteren Brand vermeldete die Feuerwehr kurz nach 22.00 Uhr in Alt-Hohenschönhausen. In der Ferdinand-Schultze-Straße brannten ebenfalls Teile eines Wagens. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr konnte das Feuer gelöscht werden.

+++ 31. Januar +++

Brandenburg: Auto überschlägt sich, Mutter und drei Kinder verletzt

Eine vierköpfige Familie ist bei einem Verkehrsunfall am Sonnabend auf der B6 bei Birkenhainchen (Dahme-Spreewald) verletzt worden.

Die 33-jährige Autofahrerin kam aus zunächst ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich mit dem Wagen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Frau, ihr 14-jähriger Sohn und die 12 und 10 Jahre alten Töchter wurden mit Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Wegen Bergungsarbeiten wurde die Bundesstraße zeitweise gesperrt.

Friedrichshain: Polizei löst Party von Corona-Leugnern auf

Die Berliner Polizei hat am Sonnabend eine Party in Friedrichshain aufgelöst. Anwohner der Warschauer Straße hatten die Beamten alarmiert, da sie aus einer benachbarten Wohnung Party-Lärm hörten und beobachteten, wie wiederholt Personen in die Wohnung eingelassen wurden.

Als die Polizisten gegen 17.30 Uhr im Hausflur des betroffenen Hauses ankamen, trafen sie auf vier Personen, die gerade an der Tür der besagten Wohnung klingeln wollten. Eine Frau versuchte die Flucht zu ergreifen, wurde aber von den Beamten aufgehalten. Gegen alle vier wurden Anzeigen geschrieben.

Nach mehrmaligem Klingeln öffnete ein Mann schließlich die Wohnungstür, welche er beim Anblick der Beamten allerdings sofort wieder schloss. Erst auf weiteres Klingeln öffnete der 43-jährige Wohnungsmieter erneut die Tür und gab an, dass er sich ausschließlich zusammen mit seiner Freundin in der Wohnung aufhielte.

Erst nach mehreren Aufforderungen ließ der Mann die Beamten in die Wohnung. Diese stellten in der Wohnung neben dem 43-Jährigen noch acht weitere Personen fest, welche sich nach Angaben der Polizeikräfte unkooperativ verhalten und den kompletten Einsatz mit dem Handy gefilmt hätten. Zudem sollen sie laut Polizei „teilweise die Existenz der aktuellen Pandemie bestritten und sämtliche Maßnahmen ins Lächerliche“ gezogen haben.

Den haushaltsfremden Personen wurde ein Platzverweis erteilt. Gegen alle Anwesenden wurde eine Anzeige wegen Verstößen gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gefertigt.

Pankow: Auto landet im Gleisbett

Eine 20-Jährige ist in Rosenthal mit ihrem Auto im Gleisbett der Tram gelandet. Die Autofahrerin hatte in der Nacht auf Sonntag laut der Polizei bei einem Bremsmanöver die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren. Wie ein Sprecher mitteilte, sei sie mit dem Schrecken davongekommen. Ihre Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen.

Die beiden Frauen seien in der Nacht auf der Friedrich-Engels-Straße in Richtung Kastanienallee unterwegs gewesen, hieß es. Dabei musste die Fahrerin auf der glatten Straße den Angaben zufolge plötzlich die Geschwindigkeit reduzieren und verlor dabei die Kontrolle über ihren Wagen.

Das Auto sei links von der Fahrbahn abgekommen, zunächst gegen den Mast eines Verkehrszeichens geprallt und dann im Gleisbett zum Stehen gekommen, teilte die Polizei mit. Dort holte ein Bergungsfahrzeug der BVG das Auto wieder heraus, die Friedrich-Engels-Straße war kurzzeitig gesperrt.

Jugendliche Clan-Mitglieder in Steglitz festgenommen

Die Polizei hat einem Medienbericht zufolge zwei jugendliche Clan-Mitglieder gefasst. Wie die Bild-Zeitung schreibt, seien die beiden 16-Jährigen am Mittwoch bei einer Drogenübergabe beobachtet worden. Sie sollen eine Tasche mit Marihuana mit sich geführt haben

Ein Sprecher der Staatsanwalt teilte der Zeitung mit, es habe sich um eine „nicht geringe Menge“ gehandelt. Man ermittele daher wegen „bandenmäßigen Betäubungsmittelhandels“.

+++ 30. Januar +++

Neukölln: Illegale Spielhalle fliegt auf

Trotz des Corona-Verbots hat ein Cafébetreiber in der Neuköllner Hermannstraße Gäste bewirtet und an Automaten spielen lassen. Trotz der Tatsache, dass die Rollläden des Cafés heruntergelassen und zusätzlich von innen die Scheiben blickdicht zugeklebt waren, flog die illegale Spielhalle in der Nacht zum Sonnabend auf und die Polizei rückte an.

Die Polizei stellte sechs Glücksspielautomaten sicher und versiegelte den Laden. Dem Betreiber erwarten nun mehrere Anzeigen wegen gewerberechtlicher Verstöße. Mehrere Personen wurden kontrolliert und dokumentiert. Sie konnten anschließend das Café verlassen.

Pankow: Mann steigt aus Straßenbahn und wird angefahren

Bei einem Verkehrsunfall in Französisch Buchholz ist am Freitagabend ein Mann schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, war der 42-Jährige gerade aus einer Straßenbahn an der Pasewalker Straße ausgestiegen und wollte die Fahrbahn überqueren. Dabei wurde er vom Renault eines 33-Jährigen erfasst.

Durch den Aufprall wurde der 42-Jährige am Kopf verletzt. Er wurde von Rettungskräften zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr soll für den Verletzten nicht bestehen.

+++ 29. Januar +++

Gesundbrunnen: Jugendlicher im U-Bahnhof mit Tritten schwer verletzt

Bei einem körperlichen Übergriff in Gesundbrunnen hat ein Jugendlicher am Donnerstagnachmittag schwere Verletzung erlitten. Der 14-Jährige wurde gegen 13 Uhr auf dem Bahnsteig der U-Bahnstation Voltastraße ins Gesicht geschlagen. Der Angegriffene fiel auf den Boden und erhielt noch mehrere Fußtritte gegen den Kopf.

Während der Verletzte mit einem Bruch der Nasenscheidewand zur stationären Behandlung in eine Klinik kam, konnten Einsatzkräfte den tatverdächtigen Jungen kurz darauf in der Wohnung der Eltern festnehmen. Er musste sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen. Anschließend wurde er seiner Mutter übergeben.

Die Gründe des Vorfalls sind unklar. Wegen einer gefährlichen Körperverletzung hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen.

+++ 28. Januar +++

Schlag gegen Drogenmafia: Razzien in Sachsen und Berlin

Im Kampf gegen die organisierte Kriminalität ist der Polizei in mehreren Bundesländern ein Schlag gegen die Drogenmafia gelungen. Bei mehreren Razzien im Drogenmilieu hat die Polizei nach eigenen Angaben am Mittwoch zahlreiche Vermögenswerte sichergestellt. Dabei wurden auch Adressen in Berlin und Brandenburg durchsucht.

Wie das Landeskriminalamt am Donnerstag in Dresden mitteilte, wurden neben knapp 180.000 Euro Bargeld auch vier Autos, zwei Motorräder, Armbanduhren und eine Jacht beschlagnahmt. Zudem seien Waffen und Munition sichergestellt worden, darunter eine Pistole und eine Langwaffe, sowie umfangreiches Beweismaterial auf Datenträgern.

Etwa 1300 Polizisten hatten bei den Durchsuchungen in Sachsen und anderen Bundesländern Drogendealer, Zwischenmänner und Kontaktpersonen ins Visier genommen. Unter der Federführung des Landeskriminalamts wurden 52 Gebäude – vor allem in Dresden und Leipzig – wegen des Verdachts auf bandenmäßigen Handel mit Betäubungsmitteln durchsucht.

Auch in anderen sächsischen Orten sowie in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin gab es Durchsuchungen. Elf Männer im Alter zwischen 25 und 41 Jahren wurden festgenommen, weil gegen sie Haftbefehle vorlagen. Inzwischen sei gegen alle elf Untersuchungshaft angeordnet worden, teilten die Staatsanwaltschaften Leipzig und Dresden mit.

Bei den Aktionen wurden außerdem ein Kilogramm Marihuana, ein Kilogramm Haschisch und etwa ein halbes Kilogramm Crystal sichergestellt. Die Ermittlungen dauern noch an.

+++ 27. Januar +++

Maskenkontrolle in Wedding: Mann fallen Drogen aus der Tasche

Ein mutmaßlicher Drogendealer hat sich in Wedding selbst verraten, als er Polizisten seine medizinische Maske zeigen sollte. Wie die Polizei mitteilte, hatte der 25-Jährige am Dienstagmittag im U-Bahnhof Amrumer Straße mit einem Mund-Nasen-Schutz aus Stoff gestanden. Zwei Abschnittsbeamte und Mitarbeiter der BVG, die zusammen auf Streife waren, sollen ihn daraufhin gefragt haben, ob er auch eine medizinische Maske bei sich hat. Kurz nachdem er in seiner Jackentasche kramte, kam etwas Auffälliges zum Vorschein.

Nach Angaben der Polizei fiel bei der Suche nach der Maske aus einer Außentasche ein Tütchen mit Cannabis. Als die Einsatzkräfte den Mann durchsuchten, fanden sie laut Mitteilung der Polizei zwei Handys sowie weitere „15 Verkaufseinheiten drogensuspekter Substanzen und ein Einhandmesser“. Alle Gegenstände wurden als Beweismittel beschlagnahmt.

Der mutmaßliche Drogendealer wurde zum zuständigen Polizeiabschnitt gebracht, wo seine Identität festgestellt werden sollte. In dem Dienstgebäude soll er plötzlich gegen Schränke geschlagen und einen Stuhl in Richtung eines Polizisten geworfen haben. Der Tatverdächtige konnte zu Boden gebracht und erneut gefesselt werden. Der angegriffene Polizist wurde nicht verletzt und verblieb im Dienst. Der 25-jährige Randalierer wurde schließlich dem Fachkommissariat für Drogendelikte überstellt.

Kreuzberg und Mitte: Zwei Männer mit Stichwaffen verletzt

Am späten Dienstagabend ist ein Mann in Kreuzberg in der Nähe der Reichenberger Straße schwer verletzt worden. Es soll sich um eine Stichverletzung handeln. Das Verletzte hatte sich an Passanten gewandt, bevor er auf der Kreuzung Reichenberger Straße/Glogauer Straße zusammenbrach. Der Verletzte wurde dann von einem Notarzt versorgt und in ein Krankenhaus transportiert. Während des Einsatzes von Polizei und Feuerwehr war die Reichenberger Straße ab Glogauer Straße bis zum Landwehrkanal für rund 2 Stunden gesperrt. Die Ermittlungen dauern an.

Auf dem U-Bahnhof Rosenthaler Platz in Berlin-Mitte ist am Abend ebenfalls ein Mann mit einer Stichwaffe verletzt worden. Unbekannte waren aneinander geraten und der Streit eskalierte. Der junge Mann wurde vor Ort notärztlich behandelt und kam in eine Klinik. Die Polizei ermittelt.

+++ 26. Januar +++

Brennpunkteinheit findet 10.000 Drogenpäckchen

249 Festnahmen, 2750 Anzeigen, 10.000 gefundene Drogenpäckchen und 100.000 beschlagnahmte Euro – das ist die Bilanz der vor einem Jahr gestarteten Brennpunkteinheit der Berliner Polizei für die Kriminalitäts-Schwerpunkte in der Innenstadt. Dazu komme ein „nicht messbares ‚Mehr an Sicherheit‘“, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die 125 Polizisten der Brennpunkt- und Präsenzeinheit (BPE) seien vor allem am Alexanderplatz, Görlitzer Park, Kottbusser Tor, an der Warschauer Brücke und in Nord-Neukölln unterwegs gewesen. Die Anwohner und Geschäftsleute hätten sich „überwiegend sehr positiv über die sichtbare Polizeipräsenz“ geäußert.

Die Einheit hat ihren Dienst im Januar 2020 begonnen und sollte die sichtbare Präsenz der Polizei an den schwierigen Orten mit viel Drogenhandel, Taschendiebstahl und Schlägereien erhöhen. Die Polizisten sollen sich in den Kiezen gut auskennen und ständige Ansprechpartner für Bewohner und Geschäftsleute sein. Die Mitglieder der Einheit seien zwischen 21 und 56 Jahren alt, hieß es am Dienstag. Viele könnten eine weitere Sprache: Englisch, Türkisch, Arabisch, Russisch, Slowakisch, Polnisch, Serbisch, Kroatisch, Rumänisch, Spanisch, Persisch und Kumykisch, das im Nordkaukasus gesprochen wird. Die Arbeit der Einheit will die Polizei in den nächsten Tagen im Internet präsentieren.

+++ 25. Januar +++

Räuber sticht Busfahrer der BVG auf dem Weg zur Arbeit nieder

Ein Busfahrer der BVG ist am frühen Montagmorgen in Tempelhof von einem Räuber schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der 36-jährige Angestellte der Berliner Verkehrsbetriebe um 3.30 Uhr in seiner Uniform auf dem Weg zur Arbeit, als er an der Attilastraße von einem Unbekannte aufgelauert wurde.

Der Räuber soll sofort ein Messer gezogen und ihn bedroht haben. Daraufhin sei der 36-Jährige der Forderung nachgekommen und händigte dem Mann sein Bargeld aus. Statt umgehend zu flüchten, soll der Räuber ihm einen Stoß in die rechte Körperseite gegeben haben. Dann erst ließ er in Richtung S-Bahnhof Attilastraße.

Das Opfer bemerkte kurz darauf eine blutende Stichverletzung, woraufhin er Polizei und Feuerwehr alarmierte. Der Verletze kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Lebensgefahr bestehe der Polizei zufolge nicht. Ein Raubkommissariat hat die Ermittlungen übernommen.

Zusammenstoß mit Polizeifahrzeug

In der Nacht zu Montag stieß an der Ecke Holzmarktstraße / An der Michaelbrücke ein Suzuki mit einem Gruppenkraftwagen der Polizei zusammen, der mit Blaulicht und Martinshorn auf dem Weg zu einem Einsatz gewesen sein soll. Die „Wanne“ wurde sich bei dem Unfall gegen 23.45 Uhr  um 180 Grad herumgeschleudert, ein Beamter wurde dabei leicht verletzt. Während das Auto schwer beschädigt wurde (der Fahrer blieb unverletzt), war am Polizeiwagen nur eine dicke Beule hinter dem rechten Hinterrad erkennbar. 

Der zerknautschte Suzuki nach dem Zusammenprall mit dem Polizeifahrzeug. Foto: Morris Pudwell

+++ 24. Januar +++

Prenzlauer Berg: Drogenverkäuferin festgenommen

Eine mutmaßliche Drogenhändlerin, die in ihrem Auto einen Kunden beliefert hat, ist im Prenzlauer Berg erwischt worden. Einer Polizeistreife fiel der Wagen am Samstagabend in der Zelterstraße auf, wie die Beamten am Sonntag mitteilten. Ein Mann habe am Straßenrand gewunken und sei in das Auto gestiegen. Die Fahrt ging jedoch nur kurz um die Ecke zur Wichertstraße, wo der 38-Jährige wieder ausstieg.

Als die Sicherheitskräfte ihn kontrollierten, fanden sie ein Tütchen mit Drogen, das er nach eigenen Angaben von der Fahrerin erhalten hatte. Der Mann muss sich nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Weitere Polizisten verfolgten unterdessen den Wagen bis zur Bornholmer Straße. Bei einer durch die Staatsanwaltschaft angeordneten Durchsuchung des Autos wurden 61 Verkaufseinheiten mit mutmaßlichem Rauschgift gefunden.

Die 30-jährige Fahrerin trug demnach rund 1800 Euro Bargeld und ein weiteres Tütchen bei sich. Das Geld, die Drogen sowie ein Handy wurden beschlagnahmt. Als anschließend die Wohnung der Frau durchsucht wurde, kamen fast 300 weitere Verkaufseinheiten zum Vorschein - sowie knapp 16.000 Euro mutmaßliche Einnahmen. Die Gegenstände wurden zusammen mit einem Laptop und einem Notizbuch beschlagnahmt.

Neukölln: Trio raubt Jugendlichen aus und schlägt Busscheibe ein

Ein Jugendlicher ist am Samstagabend nach einem gemeinschaftlichen Raub in Neukölln festgenommen worden. Dies teilte die Polizei am Sonntagmorgen mit. Nach bisherigen Aussagen und Erkenntnissen soll der junge Mann gemeinsam mit zwei Komplizen gegen 19 Uhr einen anderen Jugendlichen in der Leo-Slezak-Straße in einen Keller gedrängt haben. Die drei mutmaßlichen Täter drohten dem 17-Jährigen mit Gewalt. Daraufhin übergab ihnen das Opfer Portemonnaie und Mobiltelefon. Im weiteren Verlauf sollen die drei mutmaßlichen Räuber den Jugendlichen dazu gezwungen haben, Geld an mehreren Automaten abzuheben, so die Polizei.

Im Anschluss daran stiegen das Trio und der Überfallene am S-Bahnhof Sonnenallee in einen Bus der Linie M41. Dort soll sich der 17-Jährige an den Fahrer des Busses gewandt und ihn darum gebeten haben, die Polizei zu rufen. Ein Fahrgast, der den geschilderten Sachverhalt mithörte, soll sich daraufhin zu den mutmaßlichen Tätern begeben und die Drei aufgefordert haben, das Mobiltelefon und die Geldbörse des Überfallenen auszuhändigen. Anschließend soll einer der drei Täter mit einem Nothammer eine Seitenscheibe des Busses zerschlagen haben. Über diese verließen die mutmaßlichen Räuber den Bus schließlich und flüchteten und über die Fahrbahn der Sonnenallee in die Aronsstraße.

Dort nahmen Zivilfahnder einen 14-Jährigen fest und ermittelten im weiteren Verlauf auch die beiden mutmaßlichen Komplizen des Jugendlichen, einen 15-Jährigen und einen 21 Jahre alten Mann. Der festgenommene 14-Jährige wurde in die Obhut seiner Erziehungsberechtigten gegeben. Der 17-Jährige, der bei dem Überfall unverletzt blieb, erhielt seine Geldbörse und sein Mobiltelefon zurück. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Hasenheide: Jugendlicher wird verprügelt und erleidet Schädelbruch

Ein Jugendlicher wurde in der Neuköllner Hasenheiden am Samstagabend so schwer geschlagen, dass er in eine Klinik gebracht und dort auf der Intensivstation versorgt werden musste. Die beiden noch unbekannten Täter konnten fliehen.

Ein Passant entdeckte den 17-Jährigen mit blutenden Gesichtsverletzungen gegen 19 Uhr im Volkspark Hasenheide und informierte den Notruf. Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten mit einer Schädel- und Nasenbeinfraktur sowie mehreren Hämatomen im Gesicht ins Krankenhaus. Dem Vernehmen nach besteht keine Lebensgefahr.

Nach den bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen sollen zwei Personen den jungen Mann in ein Gebüsch geschubst und anschließend geschlagen haben. Danach seien die Angreifer geflüchtet. Die Kriminalpolizei der Direktion 5 hat die Ermittlungen zu dem Vorfall übernommen.

Messerstecherei in Neukölln: Mehrere Verletzte

Am späten Samstagabend soll es in der Sonnenallee auf Höhe der Ederstraße zu einer schweren Auseinandersetzung mit mehreren Verletzten gekommen sein. Mindestens eine Person wurde nach Informationen von vor Ort und nach ersten Erkenntnissen dabei mit einem Messer verletzt. Insgesamt sollen vier Personen verletzt worden sein.

Ein Fachkommissariat soll noch vor Ort die Ermittlungen aufgenommen und DNA-Spuren gesichert haben.

Die Polizei soll einen Tatverdächtigen vor Ort festgenommen haben. Er soll ersten Angaben zufolge von der Polizei mit Reizgas besprüht worden sein. Wie Zeugen berichten, sollen seine Hände in Papiertüten verhüllt worden sein, um Beweismittel zu sichern und zu erhalten. Ein Fachkommissariat soll noch vor Ort die Ermittlungen aufgenommen und DNA-Spuren gesichert haben. Die Feuerwehr soll mit drei Rettungswagen, einem Notarzt und einem Einsatzleitwagen vor Ort gewesen sein.

Gegen 2 Uhr soll sich zudem ein Mann mit 2 Bekannten zu einer Polizeidienststelle in Neukölln begeben haben. Vor Ort soll er berichtet haben, er wäre bei der Auseinandersetzung in der Sonnenallee gegen 23 Uhr ebenfalls verletzt worden.

+++ 23. Januar +++

Polizei stoppt illegale Glücksspielrunde in Wohnung in Steglitz

Eine illegale Glücksspielrunde mit knapp zwei Dutzend Menschen ist in Berlin aufgelöst worden. In einer Dreizimmerwohnung traf die Polizei gegen Mitternacht auf 22 Menschen, die weder Abstände einhielten, noch Mund-Nase-Bedeckungen trugen, wie die Beamten mitteilten. Die Polizei war in der Nacht zu Samstag demnach per Notruf alarmiert worden. Eine Anruferin hatte in der Wohnung im Stadtteil Steglitz ein „Kommen und Gehen“ beobachtet.

In zwei Räumen waren demnach Glücksspiele aufgebaut, mit einer Vielzahl von Würfeln, Karten und Spielchips. Die Fenster waren mit Aluminiumfolie abgeklebt, um Einblicke von außen zu verhindern. Der Wohnungsinhaber war nicht vor Ort. Alle erhielten Anzeigen wegen Verstößen gegen die Infektionsschutzverordnung. Zudem starteten die Beamten 20 Ermittlungsverfahren wegen illegalen Glückspiels. 8000 Euro Bargeld wurden sichergestellt. (dpa)

Mit Messer gedroht: Polizei nimmt vier Männer fest

Polizisten haben am Freitagabend vier junge Männer in Kreuzberg festgenommen, nachdem sie gedroht hatten, jemanden mit einem Messer zu verletzten.

Eine Streife der Bahnsicherheit wurde gegen 20.15 Uhr am S-Bahnhof Warschauer Brücke auf verbale Streitigkeiten zwischen zwei Personengruppen aufmerksam und wollte die Szenerie beruhigen. Einer der Männer soll dann zu den Sicherheitsleuten gesagt haben, dass man mit einem Messer zustechen werde, wenn man sie nicht in Ruhe ließe. Anschließend stieg der junge Mann mit drei weiteren Gefährten in einen Bus des Schienenersatzverkehrs.

Alarmierte Polizeikräfte konnten den Bus an der Haltestelle U-Bahnhof Schlesisches Tor stoppen und kontrollieren, wobei sie den 16-jährigen Tatverdächtigen und die drei Begleiter im Alter von 16, 17 und 19 Jahren vorläufig festnahmen. Ein Messer konnte bei keinem von ihnen gefunden werden.

Das Quartett wurde zu einer Polizeidienststelle gebracht, wo die Identitäten geklärt wurden. Der 16-Jährige sieht nun einem Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung entgegen. Er kam anschließend zum Jugendnotdienst, weil seine Eltern die Abholung ihres Zöglings ablehnten. Der andere 16-Jährige sowie der 17-Jährige konnten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ihren Weg fortsetzen.

Auch der 19-Jährige wurde entlassen, weigerte sich jedoch, das Polizeigebäude zu verlassen. Stattdessen griff er einen Polizisten an, schlug ihm gegen die Brust. Der Beamte wehrte die Attacke ab und brachte den jungen Mann vor die Tür. Die Versorgung einer zugezogenen blutenden Wunde lehnte der 19-Jährige ab und erstattete eine Anzeige wegen Körperverletzung im Amt. Er selbst muss sich wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Sachbeschädigung verantworten, weil er gegen die Verglasung einer Tür trat.

Wedding: Drogenkurier festgenommen, der als Postbote verkleidet war

Die Polizei hat nach ersten Erkenntnissen am Freitagabend im Wedding einen Drogenkurier festnehmen können, der sich offenbar mit einer Jacke von der Deutschen Post getarnt hat. Der Zugriff gelang den Ermittlern in der Tegeler Straße im Sprengelkiez.

Der Mann war gerade dabei, Drogen in eine Wohnung zu bringen. In der Wohnung in der Tegler Straße wurde niemand angetroffen. Allerdings fanden die Ermittler Rauschgift. In dem Transporter des festgenommenen Mannes wurde ein Messer sichergestellt. Weitere Angaben machte die Polizei noch nicht.

+++ 22. Januar +++

Messerstecherei in Gesundbrunnen: Ein Schwerverletzter

Den zweiten Tag infolge ist es im Berliner Ortsteil Gesundbrunnen zu einer Gewalttat gekommen. Am Freitagnachmittag wurde ein Mann an der Kreuzung Jülicher Straße Ecke Behmstraße auf dem Gehweg durch Messerstiche schwer verletzt, wie die Polizei der Berliner Zeitung auf Anfrage sagte. Der Notruf ging um 16.30 Uhr ein. Die Beamten suchten mit einem Hubschraubern nach Verdächtigen.

Am Abend wurde ein Tatverdächtiger festgenommen, berichtete die Zeitung B.Z. Der schwer verletzte Mann kam zu Behandlung in ein Krankenhaus. Er soll nicht in Lebensgefahr schweben. Nach Informationen des Berliner Kurier waren viele Schaulustige am Einsatzort.

Bereits am Donnerstag war es in Gesundbrunnen zu einer Schießerei gekommen.

+++ 21. Januar +++

Lichtenberg: Feuerwehr rettet Bauarbeiter aus zehn Meter tiefem Schacht

Ein Handwerker ist am Donnerstagvormittag bei Bauarbeiten in Lichtenberg aus einem zehn Meter tiefen Schacht gerettet worden. Nach Angaben eines Sprechers der Feuerwehr war der Notruf um 10.50 Uhr eingegangen. Daraufhin rückten mehrere Einsatzfahrzeuge zum Unfallort an der Gotlindstraße aus.

Eine Notärztin hatte den schwerverletzten Mann unten im Schacht medizinisch versorgt, erklärte Feuerwehrsprecher Rolf Erbe. Die Höhenrettung konnte ihn nach über zwei Stunden mit einem Rettungskorb bergen und in ein Krankenhaus bringen. Wie schwer die Verletzungen sind, war zunächst unklar. (lex)

Nach Hakenkreuz-Schmiererei: Polizei findet Nazi-Utensilien

Nachdem ein 18-Jähriger in Marzahn ein Hakenkreuz an ein Verkehrsschild geschmiert haben soll, fanden Beamte mehrere Nazi-Utensilien in seinem Zimmer. Nach Angaben der Polizei hatten Einsatzkräfte den jungen Mann am Mittwochabend an der Straßenbahnhaltestelle Wuhletalstraße dabei beobachtet, wie er das verbotene Symbol anbrachte. Anschließend flüchtete er, konnte jedoch von den Polizisten eingeholt und vorläufig festgenommen werden.

„Die Einsatzkräfte beschlagnahmten bei dem Verdächtigen als mutmaßliches Tatmittel einen schwarzen Stift“, erklärte ein Polizeisprecher. Bei einer freiwillig gestatteten Durchsuchung seines Zimmers in der Wohnung der Eltern entdeckten wurden zwei Baseballschläger und eine Schreckschusswaffe gefunden. Auch diese Gegenstände wurden beschlagnahmt.

Außerdem entdeckten sie in dem Zimmer unter anderem ein Handtuch mit SS-Runen und mehrere Fahnen mit nationalsozialistischen Symbolen. Der 18-Jährige kam nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder frei. Das Hakenkreuz an der Haltestelle wurde von der Polizei unkenntlich gemacht. Der 18-Jährige muss sich nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Maskierte überfallen Tankstelle in Heiligensee

Mit einer Schusswaffe und einem Messer bewaffnet habe zwei Maskierte eine Tankstelle in Berlin-Heiligensee ausgeraubt. Wie die Polizei mitteilte, zwangen sie die 55-jährige Angestellte am Donnerstag in der Heiligenseestraße, die Kasse zu öffnen. Sie griffen sich Geld aus der Kassenlade sowie einige Zigarettenschachteln aus der Auslage und flüchteten. Die Angestellte blieb unverletzt. Zur Höhe der Beute machte die Polizei zunächst keine Angaben. Das Raubkommissariat ermittelt. (dpa)

Corona-Verstöße: Polizei beendet Treffen in Shisha-Bar in Reinickendorf

Berliner Polizisten des Abschnitts 12 haben in Reinickendorf ein Treffen von einer Gruppe Männer in einer Shisha-Bar aufgelöst. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Zeuge am Mittwochabend gegen 19.30 Uhr die Polizei angerufen und sie auf den illegalen Betrieb des Lokals hingewiesen. Da die Bar den alarmierten Beamten aus vergangenen Einsätzen bekannt war, sicherten einige Einsatzkräfte die Rückseite des Gebäudes, um die Flucht der Gäste zu verhindern.

Als die Polizisten vor der verschlossenen Tür standen, hätten sie den 54-jährigen Betreiber angerufen, damit er ihnen öffnet. Der Aufforderung kam er nach Angaben der Polizei erst nach, als die Beamten einen Schlüsseldienst beauftragen wollten. „Nachdem die Tür schließlich vom 29-jährigen Sohn geöffnet wurde und sich im vorderen Bereich keine weiteren Gäste befanden, konnten in den unmittelbar angrenzenden Räumen insgesamt zwölf Personen festgestellt werden, welche alle keine Mund-Nasen-Bedeckung trugen“, erklärte ein Polizeisprecher.

Außer zwei Shishas befanden sich im Gastraum 19 vorbereitete Shishaköpfe und 80 vorgeglühte Kohlestücke. Gegen die Gäste und den Lokalbetreiber wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet. (lex)

Gesundbrunnen: Schüsse und zwei Verletzte bei Streit

Zwei Menschen sind in Gesundbrunnen von Schüssen getroffen und verletzt worden. Wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte, waren knapp 20 Menschen am Mittwochabend in einen Streit verwickelt gewesen. Die beiden Verletzten seien ins Krankenhaus gebracht worden, aber nicht in Lebensgefahr.

Auslöser des Streits waren nach ersten Erkenntnissen der Polizei beleidigende Äußerungen. Die Schüsse seien in der Ramlerstraße gefallen. Es gebe keine Hinweise auf Clan-Kriminalität, teilte die Polizei weiter mit.

Nach Graffiti-Aktion: Farb-Angriff auf U-Bahn-Fahrer in Reinickendorf

Graffiti-Sprayer haben eine U-Bahn in Reinickendorf besprüht und einen Zugführer angegriffen. Eine rund 20-köpfige Gruppe soll in der Nacht auf Mittwoch die Notbremse in einem Zug der U6 gezogen und ihn an der Station Otisstraße besprüht haben, teilte die Polizei mit. Als der 57-Jährige sich der Gruppe näherte, sprühten ihm zwei der Sprayer demnach Farbe ins Gesicht. Seine Brille und eine Maske schützten den Mann, der sich in den Triebwagen zurückzog, vor Verletzungen, hieß es.

Die Polizei nahm in der Nähe zwei mutmaßliche Sprayer fest. Farbreste an Kleidung und Händen der 22 und 24 Jahre alten Männer würden auf einen Zusammenhang zur Tat hindeuten. Außerdem hatten sie Spraydosen und Schlüssel bei sich, die den Angaben nach Zugang zu Räumen der Bahn und der BVG ermöglichen sollen.

Beamte beschlagnahmten die Dosen und entdeckten weitere, den Graffitis am Zug ähnelnden Werke an einer Brücke. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Missbrauchs von Nothilfeeinrichtungen.

+++ 20. Januar +++

Berlin: Unbekannte schlagen 19-Jährigen mit Nothammer

Zwei Unbekannte haben in Gesundbrunnen einem jungen Mann vor einem Wohnhaus aufgelauert und ihn angegriffen. Wie die Polizei mitteilte, sollen die Angreifer dem 19-Jährigen vor dessen Hauseingangstür in der Böttgerstraße mehrmals mit einem Nothammer gegen den Kopf geschlagen haben.

Das Opfer habe sich eigenen Angaben zufolge massiv gewehrt, woraufhin die Schläger von ihm abließen und flüchteten. Der junge Mann kam mit mehreren Platzwunden am Kopf und im Gesicht in ein Krankenhaus. Warum die beiden Unbekannten den 19-Jährigen angriffen, sei bisher unklar.

Nach Anruf: Berliner Polizei löst Party mit 20 Gästen auf

Die Berliner Polizei hat nach einem Hinweis aus der Bevölkerung eine private Party mit mehr als 20 Teilnehmern in Buckow aufgelöst. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Zeuge die Beamten am Dienstagabend gegen 23 Uhr alarmiert, weil er aus einem Wohnhaus am Löwensteinring Musik und zahlreiche Stimmen hörte. Als die alarmierten Einsatzkräfte an dem Grundstück eintrafen, hätten sie zahlreiche Personen in dem Haus gesehen, die zusammen feierten.

„Der Flur war mit Luftballons und Girlanden geschmückt, sodass sich der Tatverdacht erhärtete, dass in dem Haus eine Party stattfand und die Bestimmungen der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung missachtet wurden“, erklärte eine Polizeisprecherin. Als die Gäste bemerkten, dass Polizisten vor dem Haus standen, sollen sie sich in nicht einsehbare Räume zurückzogen haben, so die Sprecherin.

Der 37-jährige Hauseigentümer sei gegenüber den Einsatzkräften aggressiv aufgetreten, hieß es. So soll er den Beamten erklärt haben, dass in seinem Haus eine Familienfeier stattfinden würde. Er habe die Polizisten aufgefordert, sein Grundstück zu verlassen. Nachdem ein Richter einen Durchsuchungsbeschluss erlassen hatte, überprüften die Polizisten das Haus und lösten die Feier auf. Zuvor soll der Hauseigentümer noch versucht haben, den Beamten den Zutritt zu verwehren. Er habe die Eingangstür zugeschlagen, wobei ein Polizist am Bein verletzt worden sei.

Anschließend seien Einsatzkräfte vereinzelt beleidigt worden. Einige seien von den Partygästen bedrängt worden, als diese das Haus verlassen mussten. „Sie hielten sich größtenteils nicht an die Maskenpflicht und den nötigen Mindestabstand im Haus“, so die Polizeisprecherin. Um die insgesamt 21 Frauen und Männer im Alter von 18 bis 24 Jahren überprüfen zu können, war nach Angaben der Polizei Verstärkung nötig.

Die Teilnehmer der Party müssen sich nun wegen Verstößen gegen die Infektionsschutzverordnung verantworten. Gegen den Hauseigentümer werde zudem wegen des tätlichen Angriffs auf einen Polizisten und wegen Beleidigung ermittelt, hieß es.

+++ 19. Januar +++

Brand in Pflegeheim - Ein Mensch stirbt 

Bei einem Feuer in einem Pflegeheim in Berlin-Kladow ist am Dienstag ein Mensch ums Leben gekommen. Drei Menschen seien schwer, elf leicht verletzt worden, berichtete ein Feuerwehrsprecher am Abend. Weitere 15 Betroffene wurden nach dem Schock betreut, ein Notfallseelsorger wurde für sie gerufen. Das Feuer war demnach unter Kontrolle. Rund 140 Rettungskräfte waren im Einsatz.

Ein Zimmer eines Bewohners im ersten Obergeschoss sei komplett ausgebrannt, sagte ein Sprecher. Im dichten Rauch war es laut Feuerwehr für die alten und in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohner schwierig, aus dem Gebäude zu kommen. Die Pflegekräfte hätten sich gut verhalten und «sehr beherzt» geholfen. Die Identität des Todesopfers stand noch nicht fest. Einige Bewohner waren laut Feuerwehr mit dem Coronavirus infiziert. Das sei eine zusätzliche Herausforderung, die aber zum Alltag der Helfer gehöre. Die Rettungskräfte könnten damit umgehen. (dpa)

Schließfächer aufgebrochen: Berliner Jugendliche erwischt

Polizisten haben in der Nacht zu Dienstag in Weißensee zwei Jugendliche festgenommen, die wertvolle Briefsendungen stehlen wollten. Nach Angaben der Polizei hatte ein Zeuge die beiden Verdächtigen am Montagabend gegen 22.30 Uhr dabei beobachtet, wie sie in einem Vorraum einer Postfiliale in der Charlottenburger Straße Postschließfächer aufbrachen. Daraufhin alarmierte er die Polizei.

Die Einsatzkräfte ertappten zwei 16-Jährige auf frischer Tat und nahmen sie fest. „Mehrere Postsendungen wurden bereits aus den Fächern genommen und waren teilweise auch geöffnet“, erklärte ein Polizeisprecher. Einer der beiden Tatverdächtigen hatte zudem ein Butterfly-Messer dabei, das beschlagnahmt wurde. Die beiden Jugendlichen kamen zur erkennungsdienstlichen Behandlung vorübergehend in ein Polizeigewahrsam.

Flucht vor Polizei: Mann läuft auf Straße und wird von Auto erfasst

Ein junger Mann ist nach einer Auseinandersetzung mit Polizisten in Kreuzberg auf eine viel befahrene Straße gelaufen und von einem Auto erfasst worden. Nach Angaben der Polizei war der 22-Jährige zuvor Einsatzkräften durch sein aggressives Verhalten aufgefallen. Zuerst hatte ihn eine Einsatzhundertschaft im U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße überprüft, nachdem er mit einem Begleiter gegen die Corona-Verordnung verstoßen hatte. Die beiden Männer sollen dicht gedrängt ohne Maske Alkohol getrunken haben. Mitarbeiter der BVG sprachen ihm daraufhin ein Hausverbot für die Linie U8 aus.

Etwa eine Stunde später fiel einer der beiden Männer denselben Einsatzkräften am U-Bahnhof Kottbusser Tor auf. Als die Polizisten ihm klarmachten, dass gegen ihn nun wegen Hausfriedensbruch ermittelt wird, sei die Situation eskaliert. Der 22-Jährige habe sich lautstark echauffiert, woraufhin er laut Polizei aufgebracht trotz roter Fußgängerampel von der Mittelinsel in Richtung Wiener Straße gerannt sei.

Dabei habe er unvermittelt die Skalitzer Straße betreten, woraufhin ein Autofahrer gerade noch rechtzeitig einen Zusammenstoß verhindern konnte. Statt zu stoppen, lief der 22-Jährige auf die nächste Fahrbahn, wo er von einem 21-jährigen Autofahrer erfasst wurde. „Der Mann prallte auf die Motorhaube und rutschte von dieser herab“, erklärte eine Polizeisprecherin. Danach habe er aggressiv gegen die Fahrertür des Autos geschlagen.

Die Einsatzkräfte überwältigten den Mann, der bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand geleistet haben soll. Als er sich etwas beruhigte, klagte er plötzlich über Übelkeit und Schmerzen, woraufhin er sich übergeben musste. Kurz darauf verlor er nach Angaben der Polizeisprecherin das Bewusstsein. Die Besatzung eines Notarztwagens stabilisierte seinen Zustand und brachten ihn ins Krankenhaus. Gegen den 22-Jährigen wird nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Hausfriedensbruchs ermittelt.

+++ 18. Januar +++

Kreuzberg: Obdachlosenunterkunft abgebrannt

Am Kottbusser Tor in Kreuzberg ist in der Nacht von Sonntag auf Montag die Unterkunft eines Obdachlosen abgebrannt. Der Mann hatte eine Art Verkaufsanhänger als Behausung genutzt.

Der benachbarte Obst- und Gemüsehändler, der 24 Stunden täglich geöffnet hat, bemerkte, dass Rauch aus dem Anhänger austrat. Daraufhin reagierte er ersten Erkenntnissen zufolge schnell und zog den Mann aus seiner Unterkunft, die durch das Feuer unbenutzbar wurde.

Der Betroffene kam in ein Krankenhaus, der Obst- und Gemüsehändler erlitt eine Verletzung am Bein. Die Ursache des Feuers war zunächst noch unklar.

In Mitte: Polizei löst Treffen von 100 Menschen auf

In Gesundbrunnen haben sich nach Angaben der Polizei am späten Sonntagabend über 100 Personen in einem Saal getroffen haben. Laut Informationen von vor Ort handelte es sich bei den Personen hauptsächlich um Familien mit ihren Kindern. Die Personen sollen angegeben haben, dass sie einen Gottesdienst feierten. Dem widersprechen Angaben, nach denen der Saal mit „Happy Birthday“-Bannern geschmückt war.

Die Polizei löste die Versammlung, bei der die Corona-Hygienevorschriften missachtet worden sein sollen, auf. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Erst am Vortag versammelten sich knapp 60 Personen bei einer orientalischen Hochzeit in der Badstraße.

+++ 17. Januar +++

Beifahrerin schwanger: 16-Jähriger liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei

Ein Jugendlicher und seine schwangere Freundin haben sich in Berlin eine gefährliche Auto-Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Der 16-Jährige ohne Fahrerlaubnis habe am Samstag auf der Potsdamer Straße sämtliche Anhaltezeichen der Polizei ignoriert, teilte ein Sprecher am Sonntag mit. Stattdessen gab er Gas und wechselte mehrfach die Fahrstreifen. Der Wagen raste demnach mit starker Beschleunigung auch auf Busspuren und im Gegenverkehr in Richtung Kurfürstenstraße.

Er habe mehrere rote Ampeln missachtet, um nicht kontrolliert zu werden. An der Kurfürstenstraße bog der Wagen viel zu schnell nach rechts ab. Eine 23-jährige Fußgängerin, die einen Kinderwagen schob, konnte den Angaben zufolge einen Zusammenstoß durch einen Reflex gerade noch verhindern. Das Auto kam von der Fahrbahn ab und krachte gegen einen Ampelmast auf der Mittelinsel. Der mutmaßliche Fahrer stieg aus dem Wagen aus und rannte zur Steinmetzstraße, wo die Beamten ihn festnahmen.

Seine 17-jährige schwangere Freundin saß noch im Auto und klagte über Bauchschmerzen. Sie kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die Frau sei nicht hochschwanger gewesen - das ursprüngliche Fahrziel des 16-Jährigen sei keine Klinik gewesen, erklärte der Polizeisprecher. Woher er den Autoschlüssel hatte, war zunächst unklar. (dpa)

Wedding: Zwei Verletzte nach Brand im Wohnzimmer

In der Samoastraße im Berliner Wedding kam es Samstagnacht zu einem Brand in einem Wohngebäude. Foto: Morris Pudwell

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat es im Erdgeschoss eines fünfgeschossigen Wohngebäudes in der Samoastraße im Berliner Wedding gebrannt. Ein Mann und eine Frau konnten sich selbst retten, mussten aber in eine Klinik mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung behandelt werden. Die Feuerwehr war mit 28 Einsatzkräften und dem Notarzt des Bundeswehrkrankenhaus Berlin zwei Stunden lang im Einsatz. Zur Brandursache kann noch nichts gesagt werden, ein Fachkommissariat der Berliner Polizei ermittelt. Laut Anwohnern könnte ein Weihnachtsbaum den Brand ausgelöst haben. (pud, ct)

Neukölln: Gartenlaube brennt ab

In der Johannisthaler Chaussee im Berliner Bezirk Neukölln ist in der Nacht zu Sonntag eine Gartenlaube abgebrannt. Foto: Morris Pudwell

Am Samstagabend hat es in einer Gartenlaube in Neukölln gebrannt. Gegen 20.15 Uhr kam es nach ersten Informationen von vor Ort zu dem Brand in der Johannisthaler Chaussee. Die Ausbreitung des Feuers auf angrenzende Lauben in der Kleingartenanlage konnte von den Einsatzkräften verhindert werden. Die Feuerwehr war mit 36 Einsatzkräften rund fünf Stunden lang vor Ort.

Zur Brandursache konnten bislang keine Angaben gemacht werden. Ein Fachkommissariat ermittelt. Die Johannisthaler Chaussee war für mehrere Stunden gesperrt. (pud,ct)

+++ 16. Januar +++

Pankow: Jugendlicher schlägt Polizistin Flasche gegen den Kopf

Bei einem Einsatz in Pankow sind eine Polizistin und ihr Kollege angegriffen und verletzt worden. Die beiden Zivilpolizisten wurden in der Nacht zu Sonnabend um 2.40 Uhr nach einer Körperverletzung in die Paracelsustraße alarmiert, um drei junge Männer zu überprüfen. Nach Angaben der Polizei sei das Trio zuvor mit einem 19-Jährigen aneinander geraten. Als die Polizisten am Tatort eintrafen, soll die Situation eskaliert sein.

Als die Beamtin einen 17-jähigen Verdächtigen ansprach, soll dieser ihr eine Flasche gegen den Kopf geschlagen haben. Sein 18-jähiger Begleiter soll den Zivilpolizisten mit Schlägen attackiert haben. Der Dritte habe die Polizisten bedroht, woraufhin er mit Reizgas besprüht wurde und flüchtete.

Erst mit Unterstützung von uniformierten Kollegen konnten die beiden jungen Schläger festgenommen werden. Dabei sollen sie die Beamten immer wieder beleidigt haben. In der Jackentasche des 17-Jährigen soll nach Angaben der Polizei ein Tütchen mit Cannabis gefunden worden sein. Anschließend kamen die beiden in ein Polizeigewahrsam, wo ein freiwilliger Atemalkoholtest laut Polizei einen Wert von über 1,5 Promille ergab.

Die Polizistin und ihr Kollege erlitten bei den Angriffen Kopfverletzungen, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Anschließend beendeten sie ihren Dienst. Nach erkennungsdienstlichen Behandlungen und Blutentnahmen wurde der 18-Jährige aus dem Gewahrsam entlassen. Der 17-Jährige wurde von seinem Vater abgeholt. (lex)

Eggersdorf: Vermisster älterer Mann leblos an Straße gefunden

Ein älterer Mann ist in Eggersdorf im Landkreis Märkisch-Oderland leblos am Straßenrand entdeckt worden. «Es wird nicht von einem Gewaltverbrechen ausgegangen», sagte eine Polizeisprecherin am Samstag. Der Mann sei zunächst vermisst gewesen und am Freitag tot gefunden worden. Die Beamten gehen von einem Unglücksfall aus. Die «Märkische Oderzeitung» berichtete am Samstag, Polizeibeamte hätten den Mann am Fahrbahnrand der Umgehungsstraße bei Eggersdorf gefunden. Zuvor war ein Hubschrauber im Einsatz, um den Vermissten zu finden. (dpa)

Maskierter Mann überfällt Bäckerei in Mitte

Ein maskierter Mann hat eine Bäckerei in Berlin-Mitte überfallen. Nach Angaben der Polizei berichtete eine Mitarbeiterin, ein Mann habe sie am Freitagnachmittag mit einem Messer bedroht. Die 26-Jährige habe ihm jedoch kein Geld ausgehändigt. Daraufhin soll der Täter sie zur Seite geschubst und selbst in die Kasse gegriffen haben sowie anschließend geflohen sein. Wie viel Geld er mitnahm, sagte die Polizei am Samstag zunächst nicht. (dpa)

+++ 15. Januar +++

Polizei stellt Corona-Leugner in Kneipe in Kollwitzstraße

Die Polizei ist am Freitagabend zu einem Einsatz ausgerückt, um eine erneute Versammlung von Gegnern der Corona-Gesetze in einer Kneipe in Prenzlauer Berg zu stoppen. 20 bis 30 Personen hätten sich in und vor der Bar Scotch & Sofa versammelt, sagte ein Polizeisprecher. Teilnehmer würden die Corona-Hygiene-Regeln missachten. Nähere Informationen lagen zunächst noch nicht vor.

Bereits am Donnerstagabend wurde dort von der Polizei eine Veranstaltung aufgelöst, die mit einem Livestream im Internet übertragen worden war. Demnach wurden 28 Menschen angetroffen, die meisten hätten weder eine Corona-Schutzmaske getragen noch den vorgeschriebenen Mindestabstand eingehalten. Nach Einschätzung der Polizei stehen mehrere Teilnehmer der «Querdenken»-Bewegung nah.

Private Ansammlungen von so vielen Menschen sind derzeit verboten, außerdem müssen Kneipen geschlossen sein.

Im Kokainrausch: Autofahrer landet in Köpenick im Gleisbett

Ein Autofahrer hat mutmaßlich unter dem Einfluss von Drogen im Berliner Ortsteil Friedrichshagen die Orientierung verloren und ist mit seinem Fahrzeug im Gleisbett einer Straßenbahn gelandet. Wie die Polizei mitteilte, war der 21-Jährige am Donnerstagabend mit einem Ford auf der Bölschestraße in Richtung S-Bahnhof Friedrichshagen unterwegs, als es zu dem Unfall kam.

Der junge Mann wollte nach eigenen Angaben nach rechts auf den Fürstenwalder Damm abbiegen. Dabei habe er jedoch zu früh eingelenkt, woraufhin er von der Straße abkam. Bei der Befragung des 21-Jährigen soll den Polizisten aufgefallen sein, dass er möglichweise Rauschmittel konsumiert hatte. „Ein erster freiwilliger Test in einer nahgelegenen Polizeidienststelle bestätigte den Verdacht auf die Einnahme von Kokain“, erklärte eine Polizeisprecherin. Ein Transportkommando brachte ihn anschließend in ein Polizeigewahrsam, aus dem er nach einer Blutentnahme wieder entlassen wurde.

Der Straßenbahnverkehr der Linie 61 blieb aufgrund der Bergungsarbeiten des Unfallwagens bis 19 Uhr unterbrochen. Der Tatverdächtige muss sich nun wegen des Verdachts des Verkehrsunfalls mit Sachschaden unter dem Einfluss berauschender Mittel verantworten.

Bei Verfolgungsjagd in Charlottenburg: Kokstaxi prallt gegen Ampelmast

Zwei Männer sind in Charlottenburg in einem mutmaßlichen Kokstaxi vor der Polizei geflüchtet. Die Verfolgungsjagd, bei der auch andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr gebracht wurden, endete mit einem Unfall. Einer der verdächtigen Drogendealer konnte überwältigt und festgenommen werden, der andere ist weiterhin flüchtig.

Wie die Polizei mitteilte, hatte eine Zivilstreife der Autobahnpolizei am Donnerstagabend gegen 22 Uhr auf der BAB 100 ein verdächtiges Fahrzeug bemerkt. „Die Kollegen wurden mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit von dem Audi überholt“, erklärte eine Polizeisprecherin der Berliner Zeitung. Die Beamten verfolgten die Raser, die zwischenzeitlich 150 Kilometer pro Stunde fuhren, in Richtung Wedding.

Als der Audi an der Anschlussstelle Beusselstraße an einer roten Ampel stoppte, forderten die Polizisten den Fahrer auf, rechts ran zu fahren. Statt den Anweisungen zu folgen, beschleunigte der Fahrer den Wagen, als die Ampel auf Grün umschaltete. Auf der Flucht vor den Beamten sollen die beiden Verdächtigen laut Polizei mit bis zu 190 Kilometer pro Stunde zurück in Richtung Charlottenburg gerast sein.

Als sie rechts auf die Anschlussstelle Jakob-Kaiser-Platz abbiegen wollten, habe der Fahrer die Kontrolle über den Audi verloren, so die Sprecherin. Der Wagen prallte gegen einen Ampelmast und war nicht mehr fahrtauglich. Während der Fahrer in einer nahe gelegenen Kleingartenanlage entkommen konnte, holten die Beamten den 27-jährigen Beifahrer ein, brachten ihn zu Boden und nahmen ihn fest.

In dem Auto fand die Polizei zwei Messer, ein Handy und Bargeld. An einer nahegelegenen Bushaltestelle hatten die Verdächtigen offenbar versucht, ihre Drogen zu entsorgen. Die Beamte sollen dort eine Tüte mit 50 Verkaufseinheiten Kokain entdeckt haben. Wer der Fahrer des mutmaßlichen Kokstaxis war, sei bisher unklar. „Der Beifahrer schwieg bei dem Thema und machte keine Angaben zu ihm“, sagte die Polizeisprecherin.

Prenzlauer Berg: Polizei löst Querdenker-Treffen auf

Wegen eines Verstoßes gegen Corona-Regeln hat die Polizei eine Versammlung in einer Bar in Prenzlauer Berg aufgelöst. Nach einem Bericht des Tagesspiegels handelte sich um ein Treffen von Anhängern der sogenannten Querdenker-Bewegung. Es sei geplant gewesen, eine Partei zu gründen. Das Treffen wurde demnach per Livestream bei Youtube übertragen worden - auch dann noch, als die Polizei anrückte.

Die Teilnehmenden hätten größtenteils keine Masken getragen und die Abstandsregeln nicht eingehalten, heißt es in dem Bericht. Es sei zu Diskussionen mit den Polizeibeamten gekommen. Aus dem Lagezentrum der Polizei hieß es, die Personalien der Personen im Raum seien festgestellt worden. Etwa 20 Personen hätten sich nicht coronakonform verhalten, sagte ein Sprecher. Wegen des Corona-Lockdowns dürfen derzeit Bars nicht öffnen.

+++ 14. Januar +++

Wegen Waffen! SEK stürmt Wohnung eines Drogendealers in Potsdam

Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) hat in Potsdam die Wohnung eines Drogendealers gestürmt. Wie die Brandenburger Polizei mitteilte, hatten die Einsatzkräfte zusammen mit weiteren Ermittlern bereits am Dienstagmorgen die Zimmer des Tatverdächtigen durchsucht.

„Da der Verdacht bestand, der Beschuldigte könnte auch im Besitz von Waffen sein, wurde das SEK zur Unterstützung hinzugezogen“, erklärte eine Polizeisprecherin. Bei der Razzia fanden die Polizisten unter anderem mehrere 100 Gramm Marihuana, mehrere Gramm Amphetamine, eine Cannabisaufzuchtanlage sowie mehrere Pflanzen und weitere Beweismittel.

Zudem wurden nach Angaben der Sprecherin mehrere Schreckschusspistolen und Langwaffen sichergestellt. Der Beschuldigte wurde noch am gleichen Tag einem Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete.

Polizei jagt Einbrecher – Festnahme

Die Besatzung eines Streifenwagens nahm donnerstagfrüh in Neukölln nach kurzer Flucht einen Verdächtigen fest. Die Einsatzkräfte waren gegen 3.25 Uhr in der Karl-Marx-Straße unterwegs, als plötzlich die akustische und optische Alarmanlage eines Telefongeschäfts auslöste. Gleichzeitig sahen die Einsatzkräfte eine Person wegrennen.

Nach einer kurzen Verfolgung konnten sie den Mann in der Neckarstraße festnehmen. Bei ihm entdeckten sie Einbruchswerkzeug, welches nach ersten Erkenntnissen mit den am Tatort gesicherten Spuren, an dem die Eingangstür aufgehebelt worden war, übereinstimmte. Der 35-Jährige, der in Deutschland über keinen festen Wohnsitz verfügt, wurde der Kriminalpolizei überstellt, die die weiteren Ermittlungen übernommen hat.

+++ 13. Januar +++

Auto überschlägt sich auf spiegelglatter Fahrbahn - Vier Insassen verletzt

 Bei einem Autounfall auf einer glatten Straße sind in Berlin-Kladow zwei junge Männer schwer und zwei weitere leicht verletzt worden. Der 20-jährige Fahrer war in der Nacht auf Mittwoch mit drei weiteren Insassen auf der Uferpromenade in Richtung Ritterfelddamm unterwegs und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug - nach Polizeiangaben vermutlich «auf Grund von Glätte und nicht angepasster Geschwindigkeit».

Das Auto fuhr gegen einen Baum, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Den Angaben zufolge erlitten der Fahrer und sein 19-jähriger Beifahrer leichte Verletzungen im Rumpfbereich, die beiden anderen 19 und 20 Jahre alten Insassen wurden mit schweren Verletzungen an Kopf und Rumpf in ein Krankenhaus gebracht.

Laut Deutschem Wetterdienst besteht in vielen Teilen Berlins und Brandenburgs auch in der Nacht auf Donnerstag wieder Glättegefahr. (dpa)

Lagerhalle in Dreetz in Flammen: Millionenschaden

Beim Brand einer Lagerhalle in Dreetz-Bartschendorf (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) ist ein Sachschaden in Höhe von rund einer Millionen Euro entstanden. Die Lagerhalle eines landwirtschaftlichen Betriebs ging am Dienstagabend aus noch ungeklärter Ursache in Flammen auf, wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch mitteilte. Demnach waren in der Scheune unter anderem 500 Tonnen Heu, Landwirtschaftsmaschinen und mehrere Tausend Liter Kraftstoff gelagert. Die Feuwehr konnte das Niederbrennen der Scheune nicht verhindern. Menschen und Tiere wurden bei dem Feuer nicht verletzt. (dpa)

+++ 12. Januar +++

Lkw streift auf A15 Brückenpfeiler - Fahrer verletzt

Ein Lkw-Unfall mit einem Verletzten auf der Bundesautobahn 15 Richtung Polen hat am Dienstagvormittag zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Nach ersten Ermittlungen der Polizei kam ein Sattelzug zwischen den Abzweigen Cottbus-Süd und Roggosen (Spree-Neiße) von der überfrorenen Fahrspur ab und streifte einen Brückenpfeiler. Der 42-jährige Fahrer wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden, zudem veranlasste die Autobahnmeisterei eine Statik-Prüfung der Brücke.

Wegen der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten wurde die Autobahn zeitweise voll gesperrt, der Verkehr wurde über die Anschlussstelle Cottbus-Süd umgeleitet. Anschließend war wieder eine Spur befahrbar. Zur Gesamtschadenshöhe konnte die Polizei noch keine Angaben machen. (dpa)

Massenkarambolage auf schneeglatter Autobahn 15

Ein Unfall auf winterglatter Straße auf der Bundesautobahn 15 bei Vetschau (Oberspreewald-Lausitz) hat gleich weitere nach sich gezogen. Eine 25-jährige Autofahrerin kam am Dienstag ins Schleudern und stieß gegen die rechte Leitschutzplanke. Sie wurde leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte.

Ein Lastwagen-Fahrer, der dahinter fuhr, konnte auf der überfrorenen Autobahn dem Unfall nicht mehr auszuweichen, kam ebenfalls ins Schleudern und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Durch die Wucht des Einschlages drehte sich der Polizei zufolge der Sattelauflieger und kam quer zur Fahrtrichtung zum Stillstand. Der 28-jährige Fahrer und sein Beifahrer mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

In Folge der Unfälle bildete sich ein Stau, an dessen Ende es zu drei weiteren Unfällen mit Blechschäden kam. Verletzt wurde dabei niemand. Der Verkehr wurde bei Vetschau abgeleitet. Die Ermittlungen der Polizei laufen. (dpa)

Manipuliertes E-Bike-Fahrer kollidiert mit Renault - schwer verletzt

Ein E-Biker-Fahrer ist am Montagnachmittag in Berlin-Mitte schwer verletzt worden, als er mit einem Renault zusammengestoßen war. Laut Polizei wollte der 65-jähriger Renault-Fahrer auf der Prinzenallee rechts auf eine Grundstückseinfahrt fahren. Dabei habe er den in gleicher Richtung auf dem Radweg geradeaus fahrenden 56-jährigen Radfahrer vermutlich übersehen und war mit ihm zusammengestoßen. Der Fahrradfahrer stürzte und zog sich Verletzungen am Kopf und am Rumpf zu. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, in dem er stationär aufgenommen wurde. Der Autofahrer blieb unverletzt. Die unfallaufnehmenden Polizeibeamten stellten an dem Zweirad eine Manipulation fest. Das Fahrrad wurde zwecks Einholung eines technischen Gutachtens sichergestellt. (BK)

Autofahrer kommt von schneeglatter Fahrbahn ab und fährt frontal vor Baum

+++ 11. Januar +++

Fenstersturz in Weißensee: Mordkommission ermittelt

In Weißensee wurde in der Nacht zu Montag auf einem Vordach in der Nüßlerstraße ein Mann mit lebensgefährlichen Verletzungen aufgefunden. „Anwohner fanden den 22-Jährigen gegen 1 Uhr auf einem Dach eines Flachbaus vor einem mehrgeschossigen Wohnhaus“, sagte ein Polizeisprecher der Berliner Zeitung. Bei dem Mann handelt es sich um einen Deutschen.

Er hatte schwere Verletzungen, die laut Polizei „auf einen Sturz aus großer Höhe hindeuten“. Zudem hatte er weitere Verletzungen am Körper, die ihm nach erster Einschätzung der Ermittler „durch eine andere Person gewaltsam zugefügt worden sein könnten.“ Die Ermittlungen dauern an und wurden von der 8. Mordkommission des Landeskriminalamtes übernommen.

Noch am Nachmittag des Montag war ein Fahrzeug der Kriminaltechnik sowie ein weiterer Einsatzwagen vor Ort. Festnahmen habe es zunächst nicht gegeben, so der Polizeisprecher. Zu den möglichen Hintergründen wurden keine Angaben gemacht.

Biesdorf: Betrunkener liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei

Ein betrunkener Mann hat sich am Sonntagabend in Biesdorf eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Wie die Beamten am Montag mitteilten, war der Autofahrer einer Streife in der Straße Alt-Friedrichsfelde durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen. Als die Beamten den 47-Jährigen anhalten wollten, gab dieser Gas, ignorierte Haltsignale, Martinshorn und Blaulicht und raste davon.

Er fuhr in Schlangenlinien, dann über Gehwege, wechselte unkontrolliert Fahrstreifen, fuhr bei Rot über Kreuzungen, streifte ein Polizeieinsatzfahrzeug, fuhr gegen einen Verkehrspfosten und kam schließlich in Höhe Debenzer Straße/Schrodaer Straße zum Stehen.

Ein Atemalkoholtest bei dem 47-Jährigen ergab einen Wert von etwa 2,49 Promille. Der Fahrer konnte nach einer Blutentnahme seinen Weg zu Fuß fortsetzen. Den Führerschein und das Auto ist der Mann nun vorläufig los.

+++ 10. Januar +++

Maskenpflicht-Kontrolle: Berliner Polizisten attackiert

Bei zwei Kontrollen der coronabedingten Maskenpflicht auf dem U-Bahnhof Kottbusser Tor wurden offiziellen Angaben zufolge drei Polizisten verletzt. Zwei der Beamten konnten demnach ihren Dienst danach nicht mehr fortsetzen, der dritte „trat später vom Dienst ab“, hieß es.

Laut Polizei sah eine Streife gegen 22 Uhr einen Mann ohne Mund-Nasen-Bedeckung auf dem Bahnsteig der U8 eine Zigarette rauchen. Als Beamte ihn auf sein Verhalten ansprachen, soll er nach ihnen getreten und geschlagen haben. Er wurde zu Boden gebracht und gefesselt. Neben den Polizisten wurde auch der 26-jährige Tatverdächtige verletzt und durch einen Rettungswagen vor Ort behandelt.

Im zweiten Fall teilten BVG-Sicherheitsmitarbeiter einer Streife gegen 23 Uhr mit, dass sich auf dem Zwischendeck des U-Bahnhofs ein Mann ohne Mund-Nasen-Bedeckung aufhalte. Dieser weigere sich, die Haltestelle zu verlassen. Die beiden Beamten wollten den 37-Jährigen überprüfen, er machte aber keine Angaben zu seiner Person, wie es hieß.

Bei einer angekündigten Durchsuchung mit dem Ziel, Ausweisdokumente zu finden, soll der Mann dann unvermittelt einem Polizisten mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Auch er wurde den Angaben zufolge überwältigt und gefesselt. Der Beamte erlitt durch den Schlag eine Augenverletzung, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden musste.

Berlin: Mehrere Autos bei Bränden beschädigt

In der Hauptstadt haben am Wochenende erneut mehrere Autos gebrannt. In Lankwitz bemerkten Anwohner am Sonnabend Flammen an zwei geparkten Autos und löschten sie zusammen mit einem Passanten, so die Polizei. Ein Wagen sei im vorderen Bereich stark beschädigt worden, ein anderer an einem der hinteren Reifen. In Lichterfelde entdeckte die Feuerwehr ebenfalls ein brennendes Auto und löschte es. Das Fahrzeug wurde stark beschädigt, hieß es.

In der Nacht auf Sonntag bemerkte offiziellen Angaben zufolge außerdem ein Anwohner in Prenzlauer Berg einen brennenden Wagen, der ebenfalls von der Feuerwehr gelöscht wurde. Auch dieses Fahrzeug sei stark beschädigt worden, ein dahinter stehender Wagen und ein Lastenfahrrad hätten ebenfalls Schaden genommen.

In allen Fällen ermittelt ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts wegen des Verdachts auf Brandstiftung. In Berlin werden vor allem nachts immer wieder Autos angezündet. In der Nacht auf Sonnabend beispielsweise brannten in Mitte und Lichtenberg mehrere Wagen.

Wunderkerze angezündet – Explosion in Wohnung

Eine Frau hat in Potsdam mit dem Entzünden einer Wunderkerze eine Kettenreaktion ausgelöst: Wie die Polizei mitteilte, hatte die 52-Jährige mit den Funken den Weihnachtsbaum in Brand gesteckt. Die Flammen griffen wiederum auf einen mit Helium gefüllten Dekoluftballon über. Durch die Gase in dem Ballon sei es zu einer Explosion gekommen, bei die Druckwelle die Scheibe der Balkontür zerstörte, hieß es weiter.

„Die Wohnungsmieterin und ihr Lebensgefährte konnten den Brand bis zum Eintreffen der Feuerwehr glücklicherweise selbst bekämpfen“, erklärte eine Polizeisprecherin. Der 56-Jährige musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Potsdamer Krankenhaus eingeliefert werden. Durch das Feuer und die entstandenen Rußschäden sei die Wohnung nicht mehr bewohnbar, so die Sprecherin. Der Brandort wurde versiegelt und an die Kriminalpolizei übergeben.

Corona-Verstoß: Polizei schließt Shishabar

Die Polizei hat am Sonnabendabend einen Verstoß gegen die Corona-Auflagen in einer Tempelhofer Shishabar aufgedeckt. Gegen 21 Uhr hielten sich demnach mehrere Personen in dem Lokal auf, von außen soll es darin dunkel gewesen sein. Zunächst klopften Beamte an die Tür, versuchten es Zeugen vor Ort zufolge dann - weil sie abgeschlossen war - über einen Seiteneingang, hieß es nach ersten Informationen. Auch die Feuerwehr soll gerufen worden sein.

Als die Beamten in der Folge in die Bar hineinkamen, trafen sie den Angaben zufolge auf rund 25 bis 30 junge Männer, die Shisha rauchten. Die Polizei stellte darüber hinaus laut Informationen vor Ort zwei große Spielautomaten sicher. Anschließend wurde das Lokal demnach geschlossen und versiegelt.

+++ 9. Januar +++

Kreuzberg: 22-Jähriger mit Messer an Ohr und Rücken verletzt

Ein junger Mann soll nach ersten Erkenntnissen der Polizei an einem Imbiss in Kreuzberg geschlagen und mit einem Messer am Ohr und am Rücken verletzt worden sein. Die Polizei verdächtigt einen 24-Jährigen, den Einsatzkräfte am Freitagnachmittag festnahmen, wie die Behörde am Sonnabend mitteilte. Demnach kam der verletzte 22-Jährige ins Krankenhaus, konnte dieses aber bereits wieder verlassen.

Die beiden Männer sollen sich an einem Imbiss zunächst geschlagen haben. Der Grund dafür ist laut Polizei noch unklar. Der 24-Jährige habe ein Messer eingesetzt, auch als der jüngere Mann bereits zu Boden gegangen sei. Der Tatverdächtige sei vom Tatort geflüchtet, aber kurz darauf gefasst worden.

Moabit: Auto erfasst Radfahrer - Mann schwer verletzt

Ein Radfahrer ist bei einem Verkehrsunfall in Moabit schwer am Kopf verletzt worden. Laut Polizei erfasste ein Auto beim Abbiegen den 78-jährigen Mann, der in der Folge in ein Krankenhaus kam. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt.

„Für die Unfallaufnahme war der Ereignisort rund vier Stunden voll gesperrt“, teilte die Polizei weiter mit. Die weiteren Ermittlungen führe ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte.

Polizei ermittelt: Autos brennen in Mitte und Lichtenberg

Die Brandserie geht weiter: Erneut haben in der Nacht auf Samstag mehrere Autos in Berlin gebrannt. Die Polizei vermutet Brandstiftung, wie ein Sprecher am Samstag angab. Im Ortsteil Gesundbrunnen (Mitte) brannten demnach drei Fahrzeuge komplett aus. Zwei weitere wurden durch die Flammen stark beschädigt.

In Alt-Hohenschönhausen (Lichtenberg) habe ein Wagen bereits am Freitagabend in Flammen gestanden. Hier hätten Zeugen zwei Menschen gesehen, die vom brennenden Auto davon gerannt seien. Verletzte gab es den Angaben nach nicht, die Feuerwehr löschte die Brände. Die Brandexperten vom Landeskriminalamt ermitteln. Immer wieder brennen in Berlin vor allem nachts Autos. Häufig handelt es sich dabei um Brandstiftung.

+++ 8. Januar +++

Beim Abendspaziergang ohne Anlass mit Messer attackiert

Ein Unbekannter hat am Donnerstagabend einen Spaziergänger in Französisch Buchholz (Pankow) mit einem Messer an der Lende verletzt. Der 20-Jährige kam zur stationären Behandlung in eine Klinik, in welcher seine Verletzung operativ versorgt wird. Lebensgefahr besteht laut Polizei nicht. Der junge Mann war auf einem unbeleuchteten Verbindungsweg am Steinsperlingweg unterwegs, als ihm eine dunkle Gestalt entgegenkam und wortlos mit dem Messer zustach. Anschließend entschwand der Angreifer unerkannt in der Dunkelheit. Ein 70-jähriger Passant hörte die Hilferufe des Verletzten, eilte zu ihm und alarmierte Polizei und den Rettungsdienst.

Die Hintergründe der Tat sind derzeit völlig unklar. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung sowie die Suche nach dem Täter dauern an. (BK)

Polizei: Wolf auf Autobahn 10 nahe Wolfslake überfahren

Nordwestlich von Berlin ist auf der Autobahn 10 ein Wolf angefahren und getötet worden. Wie eine Polizeisprecherin in Neuruppin am Freitag sagte, wurde das Raubtier am Donnerstag von einem Kleintransporter erfasst. Der Unfall ereignete sich zwischen Wolfslake (Oberhavel) und Falkensee (Havelland). Der Transporter konnte weiterfahren. Das Landesumweltamt ließ den Kadaver beseitigen. Zuletzt war im November auf der Autobahn 24 Berlin-Hamburg bei Heiligengrabe im Norden ein Wolf bei einem Unfall getötet worden. (dpa)

+++ 7. Januar +++

Nach dem Tod einer 93-Jährigen - Ehemann (83) in U-Haft

Nach dem gewaltsamen Tod einer 93-Jährigen in Berlin-Neukölln ist Haftbefehl gegen ihren Ehemann erlassen worden. Der 83-Jährige sei dringend tatverdächtig, die Frau getötet zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstagabend mit. Ihm werde Mord aus Heimtücke zur Last gelegt. Der Senior sitze nun in Untersuchungshaft.

Der Verdächtige hatte am Mittwoch selbst die Polizei über den Tod der Frau in der gemeinsamen Wohnung informiert. Die Polizei ging nach eigenen Angaben gleich von einem Gewaltverbrechen aus. Dies habe sich aus der Situation ergeben, in der die Leiche in der Wohnung in der Mahlower Straße entdeckt worden sei. (dpa)

Charlottenburg: Zwei Schwerverletzte nach Brand

Bei einem Wohnungsbrand im Norden von Charlottenburg sind zwei Menschen schwer verletzt worden. Mehrere Anrufer riefen offiziellen Angaben zufolge gegen 23 Uhr die Feuerwehr, nachdem sie das in einem Mehrfamilienhaus ausgebrochene Feuer bemerkt hatten.

Die Einsatzkräfte konnten eine lebensgefährlich verletzte 65-jährige Frau aus ihrer Wohnung retten und den Brand löschen. Neben der Mieterin musste auch ein 56-jähriger Nachbar, der eine Rauchvergiftung erlitten hatte, ins Krankenhaus.

Eine leicht verletzte 59-jährige Frau konnte nach medizinischer Versorgung vor Ort dort bleiben. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernahm die weiteren Ermittlungen.

Unbekannte schlagen, treten und besprühen Mann mit Reizgas

Mehrere Unbekannte haben einen Mann in Berlin-Kreuzberg geschlagen, getreten und mit Reizgas angesprüht. Sanitäter versorgten den 40-Jährigen am Mittwochabend vor Ort, nachdem die Angreifer geflüchtet waren, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Demnach sollen die Unbekannten dem Mann in der Skalitzer Straße Drogen angeboten, Geld gefordert und ihn angegriffen haben. Der Mann sei geflohen und dabei von weiteren Männern attackiert worden. In der Reichenberger Straße sei er gestürzt. Am Boden liegend sei er getreten und im Gesicht besprüht worden. Polizisten fanden ein Reizstoffsprühgerät am Tatort. Die Ermittlungen laufen. (dpa)

Tote Frau in Neukölln entdeckt: Polizei nimmt Ehemann fest

In Berlin-Neukölln ist am Mittwochmittag die Leiche einer Frau entdeckt wurden. Bei der Toten handelt es sich um eine 93-Jährige, die in einer Wohnung in der Mahlower Straße gefunden wurde, wie die Polizei mitteilte. Der 83-jährige Ehemann hatte die Polizei gerufen.

Die Ermittler gehen derzeit von einem Gewaltverbrechen aus. Der Ehemann der Toten wurde festgenommen. Eine Mordkommission ermittelt. Nähere Angaben zur Tat machte die Polizei zunächst nicht.

Ein Schwerverletzter bei Wohnungsbrand in Charlottenburg

In Charlottenburg hat es in der Nacht zu Donnerstag in der Wohnung eines sechsgeschossigen Wohnhauses gebrannt. Wie die Feuerwehr am Donnerstagmorgen mitteilte, kam es am Heilmannring in einem Wohnzimmer im ersten Obergeschoss zum Vollbrand. Ein 56 Jahre alter Mensch sei schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht worden, hieß es. Ein weiterer sei leicht verletzt worden. Nähere Details gab es zunächst nicht. (dpa)

Brand in einem Abstellraum in Weißensee

In Weißensee hat es in der Nacht zu Donnerstag im Abstellraum eines achtgeschossigen Wohnhauses gebrannt. Wie die Feuerwehr am Morgen mitteilte, wurden 50 Menschen über eine Steckleiter vor dem Brand im Erdgeschoss des Hauses in der Nüßlerstraße in Sicherheit gebracht. Eine Person sei verletzt worden, hieß es. Details dazu gab es zunächst nicht. (dpa)

+++ 6. Januar +++

Radfahrer von LKW erfasst - tot!

Ein 65-jährige Radfahrer, der am 16. Dezember 2020 in Lichtenrade von einem LKW erfasst wurde, ist am vergangenen Montag in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen. Ein 50-Jähriger Lkw-Fahrer hatte den Radler beim Rechtsabbiegen von der Golzstraße in den Kirchhainer Damm erfasst. Dieser wollte die Kreuzung von der Golzstraße in Richtung Am Domstift überqueren. Nach Angaben von Zeugen wurde der 65-Jährige von dem Fahrzeug mehrere Meter mitgeschleift. (BK)

A11 - Gesuchter Straftäter zu Fuß auf Autobahn unterwegs

Die Bundespolizei hat auf der A11 einen gesuchten Straftäter angetroffen, der zu Fuß in Richtung Berlin unterwegs war. Weil sich der 28-jährige Pole nicht ausweisen und auch keine Angaben zu seinem genauen Ziel machen wollte, durchsuchten ihn Beamte nach Ausweispapieren, so die Bundespolizeiinspektion Pasewalk.

Dabei fanden sie einen in seine Jacke eingenähten Beutel mit weißem Pulver. In der zuständigen Dienststelle wurde zudem festgestellt, dass gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin wegen Diebstahls vorlag. Da er zu einer zehnmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt worden war, wurde der Mann in die Justizvollzugsanstalt (JVA) Stralsund gebracht.

Eine Zollstreife stellte beim Test des Pulvers fest, dass es sich um 471 Gramm Amphetamine mit einem Marktwert von circa 5600 Euro handelte. Aus diesem Grund werde dem 28-Jährigen auch eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zugestellt, so die Bundespolizei. (okb)

Unbekannter wirft in Berlin offenbar Böller durch offenes Fenster in Wohnung

Ein Unbekannter soll in Berlin einen Böller durch ein geöffnetes Fenster in eine Wohnung geworfen haben. Der 28-jährige Bewohner habe in der Nacht zum Mittwoch in seiner Erdgeschosswohnung im Stadtteil Lichtenberg mit dem Rücken zum Fenster gesessen, als er plötzlich einen sehr lauten Knall gehört habe, teilte die Polizei mit. Die Wohnung sei zudem völlig verraucht gewesen.

Der 28-Jährige klagte demnach anschließend zwar über Pfeifgeräusche in den Ohren, verzichtete aber auf eine ärztliche Untersuchung. Durch die Explosion wurde eine Heizung aus ihrer Verankerung gedrückt. In der Wohnung wurden Reste von explodierter Pyrotechnik gefunden. Das Landeskriminalamt ermittelt wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion. (AFP)

Wohnungsbrand in Mariendorf - Feuerwehrler retten Bewohner und Hund

Die Feuerwehr hat acht Bewohner und einen Hund aus einem brennenden Gebäude in Berlin-Mariendorf in Sicherheit gebracht. Das Feuer war am Mittwochmorgen in einer Wohnung in dem dreigeschossigen Haus ausgebrochen, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Zur Brandursache machte er zunächst keine Angaben. Zwischenzeitlich war die Feuerwehr mit fast 70 Kräften im Einsatz. Die Flammen waren nach kurzer Zeit gelöscht, die Bewohner wurden von Sanitätern untersucht. Schwer verletzt wurde niemand. Details waren zunächst nicht bekannt. (dpa)

Nach Brand: U9-Verkehr weiter unterbrochen

Nach dem Brand im U-Bahnhof Schloßstraße in Steglitz ist der Bahnverkehr auf der Linie U9 weiter unterbrochen. Die Unterbrechung zwischen den Stationen U Walther-Schreiber-Platz und S+U Rathaus Steglitz soll voraussichtlich noch bis Montag, den 11. Januar, dauern. Das teilte die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) mit. Zur Umfahrung können Fahrgäste ersatzweise die Buslinien M48, M85 und 186 sowie die S1 nutzen, hieß es.

Am Samstagnachmittag war ein Feuer in einem Technikraum in der Zwischenebene des Bahnhofs ausgebrochen. Offiziellen Angabe zufolge waren 110 Einsatzkräfte und mehrere Feuerwehr-Fahrzeuge vor Ort. Es wurde niemand verletzt. Das Feuer hatte aber Signalkabel beschädigt, die ausgetauscht und anschließend getestet werden müssen. (okb/dpa)

+++ 5. Januar +++

Mann flüchtet vor Polizeikontrolle und springt in Hafenbecken

Um einer Verkehrskontrolle zu entkommen, ist ein 32-Jähriger in Wittenberge (Kreis Prignitz) ins Hafenbecken gesprungen. Wie die Polizei in Neuruppin am Dienstag mitteilte, hatte der Mann am Montagabend mit dem Auto bei seiner Flucht zunächst eine rote Ampel überfahren und war gegen ein anderes Fahrzeug gestoßen. Als er später von Beamten auf dem Elbdeich gesichtet wurde, erhöhte er wieder die Geschwindigkeit und schaltete dabei das Licht am Wagen aus. Er kam erst zum Stehen, nachdem er die linke Seite eines quer auf der Straße stehenden Polizeiautos gerammt hatte.

Der Mann versuchte, die Flucht zu Fuß fortzusetzen und sprang dabei in das Hafenbecken. Er stand unter Drogen, wie ein Schnelltest nach der Festnahme ergab. In seinem Auto wurden Tütchen mit Cannabis gefunden. Er wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Ein Hund, der sich im Kofferraum befand, wurde der Tierauffangstation übergeben. Die beiden kollidierten Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. (dpa)

Spandau: Mann mit weißem Pulver im Gesicht öffnet Polizisten die Tür

Ein Gast einer Spandauer Wohnung hat Polizisten nach einer Ruhestörung wegen zu lauter Musik die Tür mit weißem Pulver im Gesicht geöffnet. Die überraschten Beamten gingen der Sache nach und entdeckten daraufhin drogenähnliche Substanzen. Wie die Polizei mitteilte, kam es in der Nacht zu Dienstag im Ortsteil Falkenhagener Feld zu dem kuriosen Einsatz.

Demnach waren Einsatzkräfte um 1.15 Uhr wegen Lärms zu einem Haus Am Bogen alarmiert worden, wo sie eine Anzeige aufnahmen. Weil sich die Geräuschkulisse in dem Gebäude jedoch nicht beruhigte, mussten sie 45 Minuten später erneut ausrücken. Im Gespräch mit dem mutmaßlichen Störenfried sollen die Beamten dann Rückstände eines weißen Pulvers entdeckt haben.

Polizisten durchsuchten daraufhin die Partywohnung und kurz darauf die Wohnadresse des mutmaßlichen Drogenkonsumenten. Dabei fanden die Beamten nach Angaben der Polizei „weitere betäubungsmittelsuspekte Substanzen“, die beschlagnahmt wurden. Sie werden derzeit kriminaltechnisch untersucht, hieß es. Auch die Musikanlage wurde zur Sicherheit mitgenommen, so die Polizei.

Bei seiner Festnahme habe der 37-jährige Tatverdächtige Widerstand geleistet und die Einsatzkräfte beleidigt. Er kam für eine Blutentnahme in ein Gewahrsam. Anschließend wurde er dem Landeskriminalamt überstellt. Gegen ihn wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Die Zahl der Rauschgiftdelikte in Deutschland war im vergangenen Jahr zum neunten Mal in Folge gestiegen. Besonders auffällig waren nach Informationen des Bundeskriminalamtes die Delikte im Zusammenhang mit Kokain: diese haben um ganze 12,2 Prozent zugenommen, hieß es. „Wir stellen fest, dass Kokain keine Elitedroge mehr ist“, konstatierte Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamts. Kokain sei mittlerweile überall verfügbar, es komme zu einem großen Teil über den Seeweg nach Deutschland.

Auto schleudert auf der A10 in Leitplanke - Fahrer verschwunden

Ein ungeklärter Unfall auf der Autobahn A10 im Bereich der Raststätte Michendorf hat eine großangelegte Suchaktion der Polizei ausgelöst. Mehrere Zeugen hätten in der Nacht zu Dienstag gemeldet, dass ein Unfallauto an der Abfahrt zum Rastplatz auf einer Leitplanke liegen geblieben sei, berichtete die Polizeidirektion West. Die Beamten der Autobahnpolizei fanden am Unfallort keinen Fahrer oder Fahrerin.

Eine großangelegte Suche in der Umgebung mit einem Fährtenhund führte nicht zum Erfolg. Auch Ermittlungen über Halterin des Autos im Landkreis-Potsdam-Mittelmark hätten zunächst zu keinem Ergebnis geführt. Es gebe jedoch keine Hinweise auf einen Diebstahl des Fahrzeugs, so die Polizei. Daher wurde eine Anzeige wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen. Das Fahrzeug wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen. Die Polizei schätzte den Sachschaden auf mehrere zehntausend Euro. (dpa)

Mieter antisemitisch beleidigt und mit Messer attackiert

Gleich drei Mal hintereinander musste die Polizei in Berlin-Steglitz am Montagabend wegen eines eskalierenden Streits zwischen zwei Männern ausrücken. Ein 28-Jähriger soll einem 33-jährigen Mieter einer Wohnung in der Birkbuschstraße antisemitisch beleidigt und sich anschließend entfernt haben. Kurze Zeit später kehrte der alkoholisierte Tatverdächtige, der eine Nachbarin besuchen wollte, zurück. Polizistinnen und Polizisten überprüften ihn vor dem Haus. Bei einer Atemalkoholmessung kam ein Wert von rund 2,2 Promille heraus. Einem erteilten Platzverweis kam der Mann nicht nach, kehrte kurz darauf erneut zurück und attackierte nun den 28-Jährigen mit einem langen Messer. Hierbei soll er dem Mann mit der stumpfen Seite auf den Handrücken geschlagen haben. Der Angegriffene wehrte sich wiederum mit einem Pfefferspray und sprühte dem Tatverdächtigen Reizgas ins Gesicht. Dieser ließ daraufhin das Messer fallen und flüchtete Richtung Sedanstraße. Erneut zum Tatort gerufene Polizeikräfte nahmen den Flüchtenden noch in der Sedanstraße fest. Dort mussten die Einsatzkräfte den um sich schlagenden und tretenden Mann überwältigen und fesseln. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung kam der Mann wieder auf freien Fuß. Wegen Verdachts der antisemitischen Beleidigung, gefährlichen Körperverletzung und des tätlichen Angriffs auf die Einsatzkräfte muss sich der 28-Jährige nun verantworten. (BK)

Roller in Brand gesetzt

Unbekannte haben haben am Montagabend einen Motorroller in Hakenfelde in Brand gesetzt. Eine Streife traf in der Eiswerderstraße auf eine Piaggio, die vollständig in Flammen stand. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten das Feuer. Menschen wurden nicht verletzt. Es wurde ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Brandstiftung eingeleitet. (BK)

Trickdieb bestiehlt Seniorinnen beim Geldwechseln

Polizeikräfte in Zivil haben am Montagnachmittag einen polizeibekannten, mutmaßlichen Trickdieb in Haselhorst festgenommen. Auf einem Parkplatz sprach der 51-Jährige vor den Augen der Polizei ältere Kundinnen und Kunden unter dem Vorwand an, Geld zu wechseln. Mehrere Personen gingen darauf nicht ein. Bei einem 70-Jährigen gelang es dem Tatverdächtigen, unbemerkt zwei 50 Euro-Banknoten aus dem Portemonnaie seines Opfers zu entwenden. Kurz darauf klickten bei dem 51-jährigen Dieb die Handfesseln. Bei ihm wurden rund 1.300 Euro als mutmaßliches Diebesgut beschlagnahmt. (BK)

S-Bahn-Chaos nach Signalstörung in Gesundbrunnen

Fahrgäste der Berliner S-Bahn mussten am Dienstagmorgen mehr Zeit einplanen: Nach einer Signalstörung im Bereich Gesundbrunnen kam es in Fahrtrichtung Bornholmer Straße noch zu Verspätungen und zu Zugausfällen, teilte die S-Bahn mit. Betroffen von den Einschränkungen waren die Linien S25, S1, S2 und S26. Inzwischen ist die Störung behoben, twitterte die S-Bahn am Morgen. (BK)

+++ 4. Januar +++

Schlechtes Versteck: Polizei Berlin überführt Drogendealer

Im Weddinger Ortsteil Gesundbrunnen hat sich ein Mann derart verdächtig verhalten, dass Polizisten ihn als mutmaßlichen Drogendealer überführten. So soll sich der 40-Jährige nach Angaben der Polizei in der Nacht zu Montag ziemlich auffällig zwischen zwei geparkten Fahrzeugen abgeduckt haben. Als die Beamten sich näherten, um der Sache nachzugehen, habe er versucht zu fliehen. Nach kurzer Verfolgung nahmen die Einsatzkräfte den Mann schließlich fest.

Bei seiner Festnahme soll er einen Fahrzeugschlüssel in der Hand gehalten und aufgeregt auf einen geparkten Peugeot gezeigt haben, der angeblich ihm gehöre. Der nicht verschlossene Wagen sei dann von den Polizisten geöffnet worden, woraufhin ihnen ein starker Cannabisgeruch entgegenströmte. Als die Beamten den Verdächtigen durchsuchten, fanden sie Betäubungsmittel und Bargeld.

In dem Fahrzeug fanden sie weitere Drogen und einen Holzknüppel. Die Drogen, das Geld, der Knüppel sowie der Peugeot wurden beschlagnahmt. Gegen den 40-Jährigen wird nun wegen des Verdachtes des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln ermittelt.

Marzahn: Feuerwehr und Patient mit Böllern beworfen

Einsatzkräfte der Feuerwehr sind während eines Rettungseinsatzes in Marzahn angegriffen und dabei mit Böllern beworfen worden. Das teilt die Freiwillige Feuerwehr Berlin-Marzahn mit. Nach Angaben der Helfer passierte der Vorfall in der Silvesternacht.

Gegen 23 Uhr seien die Kameraden zu einer Reanimation unterwegs gewesen. Sie hätten Kollegen eines Rettungswagens und eines Notarzteinsatfahrzeuges dabei unterstützt, den „erfolgreich reanimierten Patienten zum Rettungswagen zu transportieren“. Auf dem Weg „mit dem Patienten zum Rettungswagen“ seien sie dann „von oben aus einer Wohnung mit Böllern beworfen“ worden. Glücklicherweise seien weder die Einsatzkräfte noch der Patient verletzt worden.

Nicht der einzige Angriff auf Retter zu Silvester. „Insgesamt wurden 5 Übergriffe, davon 4 unter Einsatz von Pyrotechnik, über das interne Meldesystem dokumentiert“, teilte die Feuerwehr mit. Zu den Übergriffen sagte Landesbranddirektor Karsten Homrighausen: „Wer seinen Dienst in das Wohl der Allgemeinheit stellt und Menschen in Not zu Hilfe eilt, den beschießt man nicht mit Böllern. Dieses Verhalten ist nicht zu rechtfertigen.“

In der rbb-Abendschau hatte der Chef der Berliner Feuerwehr zudem das Ausmaß der Gewalt gegen Polizisten und Feuerwehrleute in der Silvesternacht beklagt. „Was ich dort beobachte, das entsetzt mich auch“, sagte Karsten Homrighausen. Und weiter: „Dass die Schwere dieser Angriffe immer weiter zunimmt, dass wir jetzt mit Schreckschusspistolen bedroht werden und auch teilweise beschossen werden.“

Benjamin Jendro, Sprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP) sagte dazu, es gebe eine neue Dimension, „was die Schwelle der Gewalt angeht“. „Fahrer von Rettungswagen werden angegriffen und denen hält man dann eine Schreckschusspistole vor“. Auch Raketen würden auf Rettungswagen abgefeuert. Das sei eine „enorme Bedrohungssituation“.

+++ 3. Januar +++

Lankwitz: Mann bei Böllerunfall erheblich verletzt

Ein Mann in Steglitz-Zehlendorf ist nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr beim unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerk erheblich verletzt worden. Das Unglück ereignet sich am Samstagabend gegen 21.45 Uhr in einer Wohnung im Ortsteil Lankwitz. Das teilte die Feuerwehr auf Twitter mit. Demnach soll ein Polenböller in der Wohnung des Mannes explodiert sein und ihn verletzt haben. Er musste ins Krankenhaus gefahren werden, wie ein Sprecher am Morgen dem KURIER sagte.

Friedrichshain: Person von Straßenbahn erfasst

Eine Person ist am Samstagabend von einer Straßenbahn auf der Petersburger Straße erfasst worden. Der Unfall ereignete sich kurz hinter dem Bersarinplatz.. Wie ein Sprecher der Berliner Feuerwehr mitteilte, lief sie gegen die fahrende Straßenbahn Aufgrund ihrer Verletzungen wurde die Person ins Krankenhaus gebracht.

Mehr gaben Polizei und Feuerwehr am Sonntagmorgen noch nicht bekannt.

+++ 2. Januar +++

Autobrände am Freitagabend in Reinickendorf und Mitte

Mehrere Autos haben am Freitagabend in Reinickendorf und Moabit gebrannt. In einem Fall haben Augenzeugen sogar die mutmaßlichen Brandstifter gesehen, wie die Polizei mitteilt. Im Märkischen Viertel in Reinickendorf bemerkten Zeigen gegen 20.10 Uhr zwei Personen im Senftenberger Ring auf einem Parkplatz. Die mutmaßlichen Täter warfen einen Gegenstand in einen geparkten Geländewagen. Im Inneren des Wagens brach daraufhin Feuer aus.

Anschließend flüchteten die unbekannten Täter. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten die Flammen, die auf dem Parkplatz mittlerweile zwei weiteren Fahrzeugen, einem Ford und einem Dacia, Schaden zugefügt hatten. Der angezündete Dodge brannte vollständig aus.

In Moabit sah eine Passantin gegen 20.45 Uhr in der Berlichingenstraße Feuer an einem geparkten Mercedes und rief sofort die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte löschten den Brand, der den Innenraum des Fahrzeuges zerstörte. Ebenfalls beschädigt wurden die jeweils links und rechts daneben geparkten Fahrzeuge, ein Seat und ein Smart.

Die Täter konnten von der Polizei noch nicht ermittelt werden.

+++ 1. Januar +++ 

Hellersdorf: Mann bedroht Polizisten mit Schusswaffe

Ein 29-jähriger Mann hat in der Silvesternacht in Hellersdorf Polizeibeamte mit einer Schusswaffe bedroht. Nach ersten Erkenntnissen gab der Mann dabei auch einen Schuss in die Luft ab. Er wurde vorläufig festgenommen, ist aber inzwischen wieder auf freiem Fuß.

Passanten hatten die Polizei alarmiert, weil eine Personengruppe gegen 0.30 Uhr in der Alten Hellersdorfer Straße zusammenstand und Feuerwerk zündete. Dadurch hätten sich die Zeugen bedroht gefühlt.

Die herbeigerufenen Polizeibeamten entdeckten im Kreuzungsbereich Alte Hellersdorfer Straße/Gothaer Straße/Neuruppiner Straße die fraglichen Personen und nahmen die Verfolgung auf. Hierbei soll der 29-Jährige die Schusswaffe in der Hand gehalten und sie bedrohlich in Richtung der Einsatzkräfte gehalten haben. Die Beamten zogen ihre Dienstwaffen und forderten den Mann auf, stehen zu bleiben und die Waffe aus den Händen zu legen. Daraufhin gab der Mann mit ausgestrecktem Arm einen Schuss in die Luft ab, ließ die Pistole fallen und kniete sich anschließend auf den Gehweg.

Die Einsatzkräfte durchsuchten den 29-Jährigen, der sich jedoch wehrte und einem Polizisten gegen das Schienbein trat. Letztlich wurde er gefesselt und zu einer Polizeidienststelle gebracht, wo eine Blutentnahme erfolgte und seine Personalien aufgenommen wurden. Anschließend kam der Mann wieder auf freien Fuß. Er muss sich nun wegen des tätlichen Angriffs auf die Beamten und wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Prenzlauer Berg: Zimmerdecke stürzt ein, Bauaufsicht vor Ort

Im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg ist am frühen Freitagmorgen eine Zimmerdecke eingestürzt. Am Ort des Geschehens in der Stargarder Straße waren zunächst 20 Kräfte im Einsatz, wie die Berliner Feuerwehr auf Twitter mitteilte.

Eine Anwohnerin, die den Tweet der Feuerwehr teilte, schrieb ebenfalls bei Twitter: „Es hat mit Silvester nix zu tun, hätte vermutlich jederzeit passieren können. Zum Glück ist es nur die Verkleidung, die Balken sind okay.“

Es sei niemand verletzt worden, hieß es auch von der Feuerwehr. Um zu überprüfen, ob das Gebäude einsturzgefährdet sei, forderte die Feuerwehr aber zusätzlich die Bauaufsicht an.

+++ 31. Dezember +++

Park Babelsberg: Unbekannte beschädigen Eingänge

Unbekannte haben die Eingänge zum Park Potsdam-Babelsberg beschädigt. Drei Eingänge seien nicht mehr zugänglich, teilte die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg am Donnerstag mit. Die Tat müsse sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zugetragen haben.

Die Täter verklebten die Zylinderschlösser an den Toranlagen, die sich damit nicht mehr öffnen lassen. Der Schaden kann nach den Angaben erst am 4. Januar behoben werden. Spaziergänger sollen bis dahin die anderen Parkeingänge nutzen.

Neuköllner bedroht Ex-Freundin mit Pistole: SEK stürmt Wohnung

Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) hat in Neukölln eine Wohnung gestürmt, nachdem ein Mann seine ehemalige Lebensgefährtin mit einer Schusswaffe bedroht hatte. Wie die Polizei mitteilt, soll sich der Vorfall am frühen Mittwochabend in einem Mehrfamilienhaus in der Fritz-Reuter-Allee zugetragen haben.

Der 35-jährige Tatverdächtige habe seine 33-jährige Ex-Freundin mit einer Pistole bedroht, so die Polizei. Der Frau sei es trotz der gefährlichen Situation gelungen, unverletzt aus der Wohnung zu flüchten und die Polizei zu alarmieren. SEK-Beamte überwältigten kurz darauf den Mann und nahmen ihn fest. „Er klagte über Schmerzen und kam im Anschluss zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus“, so eine Polizeisprecherin.

Bei einer richterlich angeordneten Durchsuchung der Wohnung fanden die Einsatzkräfte 35 Patronen für scharfe Schusswaffen, drei nicht zugelassene Luftdruckgewehre, ein nicht zugelassenes Pfefferspray, ein Messer sowie eine Machete. Die mutmaßliche Tatwaffe hatte der 35-Jährige nicht mehr bei sich. Es wurde unter anderem ein Strafermittlungsverfahren wegen Bedrohung mit einer Schusswaffe und wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Sämtliche Waffen und Munition wurden beschlagnahmt. Der 35-Jährige kam nach der Behandlung im Krankenhaus wieder frei. Die Ermittlungen zu dem Fall dauern an.

Fälle von häuslicher Gewalt sind für die Polizei schwer zu ermitteln, da die Opfer die Straftaten oft nicht zur Anzeige bringen. Jede dritte Frau in Deutschland ist mindestens einmal im Leben von physischer oder sexualisierter Gewalt betroffen. Berlin hat mit einem neuen Frauenhaus, dem Childhood-Haus an der Charité und einer Erhöhung der Mittel für die Gewaltschutzambulanz viele Anlaufstellen für Opfer von häuslicher Gewalt geschaffen und bestehende Strukturen gestärkt.

Steglitz: 76-jähriger Autofahrer überfährt zwei Müllmänner

In Lichterfelde sind zwei Mitarbeiter der Berliner Stadtreinigung (BSR) bei einem Verkehrsunfall verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein 76-jähriger Autofahrer am Mittwochmittag in der Hildburghauser Straße einen stehenden Müllwagen überholt. Dabei soll der Senior die beiden Müllmänner, die gerade mit mehreren Mülltonnen die Fahrbahn überquerten, mit seinem Citroën erfasst haben.

Nach Angaben der Polizei stürzten die beiden 35 und 38 Jahre alten BSR-Angestellten durch die Wucht der Kollision auf die Fahrbahn. Dabei sollen sie zum Teil schwere Verletzungen erlitten haben. „Ersthelfer versorgten die beiden bis zum Eintreffen der Rettungskräfte, die die beiden Männer in umliegende Krankenhäuser brachten“, erklärte eine Polizeisprecherin.

Der jüngere der Männer erlitt laut Polizei Verletzungen am gesamten Körper und verblieb stationär in der Klinik. Sein Kollege, der an einem Bein verletzt wurde, konnte das Krankenhaus nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen. Der 76-jährige Autofahrer blieb unverletzt. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der übernahm die weiteren Ermittlungen.

Baumschulenweg: Weihnachtsbaum fängt Feuer - eine Person schwer verletzt

Bei einem Brand eines Weihnachtsbaumes im Ortsteil Baumschulenweg ist eine Person schwer verletzt worden. Wie die Feuerwehr am Donnerstag mitteilte, habe die Person schwere Verbrennungen erlitten.

Der Baum fing demnach am Mittwochabend in einer Wohnung im ersten Geschoss eines Wohnhauses in der Eschenbachstraße Feuer. Die Einsatzkräfte hatten den Brand rasch unter Kontrolle. Die Flammen griffen nicht auf umliegende Möbel über. Die Brandursache war am Silvestermorgen noch unklar.

Nach ersten Erkenntnissen soll die Wohnung unbewohnbar sein.

Lichtenberg: Feuer an Jobcenter, Polizei vermutet Brandstiftung

Am frühen Donnerstagmorgen brannte es im Eingangsbereich für Rollstuhlfahrer des Jobcenter Lichtenberg (Gotlindenstraße). Die von Zeugen alarmierte Feuerwehr löschte das Feuer, das zu diesem Zeitpunkt bereits auf die Hausfassade übergegriffen hatte.

Die Rettungskräfte waren mit 18 Mann vor Ort und hatte den Brand rasch unter Kontrolle. Es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe. Nach ersten Informationen wird von Brandstiftung ausgegangen. Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion Drei ermittelt. Auch der Polizeiliche Staatsschutz wurde informiert. Ein Motiv der vermuteten Brandstiftung war am frühen Morgen noch nicht bekannt.

+++ 30. Dezember +++

Polizei findet illegales Feuerwerk in einem Tresor in Kreuzberg

Nach einer Messerstecherei in einer Wohnung in Kreuzberg hat die Polizei zufällig mehrere Waffen und illegales Feuerwerk gefunden. Die Beamten waren nach Angaben der Polizei am Dienstagabend zu einer Wohnadresse in der Lobeckstraße alarmiert worden, nachdem ein 36-Jähriger eine gefährliche Körperverletzung angezeigt hatte. Bei der Befragung des Opfers hätten sich dann Verdachtsmomente ergeben, dass sich in der Wohnung des am Streit offenbar unbeteiligten Mieters Waffen liegen könnten.

Daraufhin seien die Polizisten zu der besagten Adresse gefahren, um dem Hinweis nachzugehen. Der 41-jährige Mieter habe laut Polizei einer Durchsuchung der Wohnung freiwillig zugestimmt. Dabei fanden die Einsatzkräfte nicht nur das Messer, das bei der Körperverletzung an dem 36-Jährigen als Tatwaffe eingesetzt worden sein soll. Sie entdeckten außerdem noch eine scharfe Schusswaffe und Munition. In einem verschlossenen Tresor, der durch die Kriminaltechnik geöffnet werden musste, stießen die Beamten zudem auf verbotene Pyrotechnik.

Alle Gegenstände wurden beschlagnahmt. Den 41 Jahre alten Wohnungsmieter, der nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen wurde, erwarten nun strafrechtliche Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Waffen- und das Sprengstoffgesetz. Gegen die beiden 36 Jahre alten Männer, die in der Wohnung in Streit geraten waren, wird wegen Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

+++ 29. Dezember +++

45-Jähriger nach Kopftritten schwer verletzt

Zwei bislang Unbekannte haben in der vergangenen Nacht in Gesundbrunnen einen Mann angegriffen und schwer  verletzt. Gegen 22 Uhr soll es zwischen dem Duo und dem 45-Jährigen im ersten Obergeschoss eines Einkaufszentrums in der Brunnenstraße zu einem Streit gekommen sein, in dessen Folge der Mann von den Unbekannten zu Boden gerissen wurde. Dann prügelten die Männer auf ihn ein und traten ihn gegen den Kopf. Als mehrere Passanten dem Angegriffenen zur Hilfe eilten, sollen die beiden Tatverdächtigen in Richtung Brunnenstraße geflüchtet sein. Alarmierte Rettungskräfte brachten den 45-Jährigen mit schweren Verletzungen am gesamten Körper zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht.

+++ 28. Dezember +++

Raser hatte keinen Führerschein

Einer Funkstreifenbesatzung fiel gegen 20.50 Uhr ein Pkw in der Straße Alt-Biesdorf durch eine auffällige Fahrweise auf. Der 44-jährige Fahrer des Pkw fuhr mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit die Straße entlang und missachtete dabei das Rotlicht zweier Ampeln. An der Kreuzung Alt-Biesdorf Ecke Blumberger Damm stoppten ihn dann die Einsatzkräfte mit Blaulicht und Martinshorn. Der Fahrer, der ohne gültigen Führerschein unterwegs war, wurde nach seiner Überprüfung entlassen. Das Funkstreifenteam beschlagnahmte jedoch das Auto. Die Ermittlungen dauern an.

Kurz vor 22 Uhr fuhr dann ein 21-jähriger mit seinem Pkw im Buckower Damm in Richtung Karl-Marx-Straße. Beim Losfahren von der Ampel an der Einmündung der Gutschmidtstraße fiel er einem Funkstreifenteam aufgrund seines starken Beschleunigens auf. Als der Raser mit dem optischen Anhaltesignal „Stopp Polizei“ und dem dazugehörigen verdeutlichenden akustischen Signal angehalten werden sollte, beschleunigter dieser weiter und überholte sogar noch im Gegenverkehr.

In Höhe der Kreuzung Buckower Damm Ecke Rufacher Weg bog der 21-Jährige dann mit seinem Fahrzeug nach rechts in den Rufacher Weg ab. Dabei kam er von der Fahrbahn nach links ab und geriet kurz auf den Gehweg. Zwei Kreuzungen weiter kam er dann mit seinem Pkw aufgrund des bei dem Aufprall auf den Bordstein entstandenen Schadens im Rufacher Weg zum Stehen. Der 21-Jährige besaß keine gültige Fahrerlaubnis und wurde im Anschluss an seine Überprüfung wieder auf freien Fuß gesetzt. Sein Auto wurde jedoch beschlagnahmt. 

+++ 26. Dezember +++

Altglienicke: In Schule eingebrochen und Feuer gelegt

Unbekannte haben sich am zweiten Weihnachtsfeiertag Zugang zu einem Schulgebäude in Altglienicke verschafft und dort ein einen Brand verursacht. Zeugen hatten gegen 22 Uhr Taschenlampenschein in dem Schulgebäude im Mohnweg bemerkt und daraufhin die Polizei verständigt. Polizeikräfte stellten wenig später Einbruchspuren an einer Zugangstür fest und bemerkten ein Feuer im ersten Obergeschoss des Gebäudes. Personen befanden sich nicht mehr in der Schule. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr löschten den Brand, durch den Versorgungsleitungen beschädigt wurden. Ob etwas entwendet wurde, ließ sich zunächst nicht feststellen. Die Ermittlungen dauern an.

+++ 25. Dezember +++

Störung auf S-Bahn-Strecke in Berlin-Mitte wohl bis in die Nacht

Die Störung auf der Nord-Süd-Strecke der Berliner S-Bahn im Bereich Oranienburger Straße wird voraussichtlich noch bis in die Nacht andauern. Das sagte eine Sprecherin der Bahn am Freitagnachmittag. Fachleute prüften derzeit, worin genau das Problem bestehe. Auf Twitter hatte die S-Bahn zuvor mitgeteilt, ein Schienenbruch führe zu Verspätungen und teilweisen Ausfällen der Linien S1, S2, S25, S26 und S85. Fahrgästen wurde empfohlen, auf die BVG, die Ringbahn oder die Regionalbahn auszuweichen. (dpa)

Weihnachtsbaum brennt an Heiligabend in Kreuzberger Wohnung

Heiligabend hat in einer Wohnung in Berlin-Kreuzberg ein Weihnachtsbaum Feuer gefangen. Der Wohnungsinhaber kam in ein Krankenhaus - er hatte zunächst versucht, den Brand selbst zu löschen und sich dabei leichte Verbrennungen zugezogen, wie ein Feuerwehrsprecher am Freitag sagte. Mit rund zehn Kräften habe man das Feuer im vierten Obergeschoss schnell gelöscht. Der Baum sei mit Kerzen bestückt gewesen.

Kurz vor Mitternacht war die Feuerwehr zu einem weiteren Brand in einer Wohnung ausgerückt. In Köpenick brannten laut Feuerwehr Einrichtungsgegenstände. Die Flammen griffen demnach auf den Dachkasten über. Eine Person sei leicht verletzt und vor Ort behandelt worden. Mit rund 25 Kräften habe man das Feuer gelöscht. (dpa)

Autotransporter fängt Feuer - Autobahn 10 teilweise gesperrt

Auf der Autobahn 10 ist an der Anschlussstelle Ludwigsfelde-West ein Autotransporter in Flammen geraten. Der Brand habe in der Nacht zu Freitag für eine Sperrung der Autobahn in Fahrtrichtung Hamburg gesorgt, teilte ein Sprecher des Lagezentrums der Brandenburger Polizei mit. Der Fahrer habe zunächst bemerkt, dass an seinem Anhänger ein Reifen geplatzt war und sei auf den Standstreifen gefahren. Der Reifen fing Feuer und setzte den Auflieger in Brand.

Der Fahrer habe noch einen der insgesamt neun Wagen von dem Auflieger herunterfahren können, sagte der Sprecher. Die übrigen Fahrzeuge auf dem Auflieger brannten völlig aus. Die Feuerwehr löschte den Brand. Die Bergung des Aufliegers war für Freitagvormittag vorgesehen. Dabei könne es zu weiteren kurzzeitigen Sperrungen der Autobahn kommen, erklärte der Polizeisprecher. (dpa)

Feuerteufel fackeln VW-Busse in Neukölln 

Die beschädigten VW-Busse nach der Tat.
Foto: Pudwell

In der Nacht zu Freitag haben Unbekannte in der Neuköllner Weserstraße zwei VW-Busse in Brand gesteckt. Das Feuer entzündete sich jeweils an den vorderen rechten Radkästen. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr löschten Polizisten den Brand mit dem Handfeuerlöscher. Der Halter wurde ermittelt und kam zum Brandort. Die Feuerwehr entschied bei einem der bereits gelöschten Busse, den Radkasten mit einem Spreizer komplett zu öffnen, wodurch sich der zunächst augenscheinlich geringe Schaden vergrößerte. (BK)

+++ 24. Dezember +++

Hohenschönhausen: 105 Feuerwehr-Leute löschen Hochhaus-Brand

Ein Kellerbrand in einem Hochhaus im Stadtteil Neu-Hohenschönhausen hat eine Großeinsatz der Berliner Feuerwehr ausgelöst. Wie ein Feuerwehrsprecher am Donnerstag mitteilte, waren am Nachmittag in dem Haus an der Arenshooper Straße aus noch unbekannter Ursache Teile eine Stromverteileranlage sowie angrenzende Kellerverschläge in Brand geraten. Das Feuer selbst sei zwar nicht groß gewesen. Es habe aber eine heftige Rauchentwicklung bewirkt, hieß es. Nach gut einer Stunde war das Feuer gelöscht. Die Bewohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Berliner Feuerwehr war mit 105 Einsatzkräften angerückt. Den Angaben zufolge waren acht angrenzende Aufgänge verraucht, sieben Bewohner wurden in Sicherheit gebracht, einer von ihnen kam vorsorglich mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. (dpa)

BMW in Flammen, zwei Autos beschädigt

In der Nacht zu Heiligabend ist in Berlin-Pankow ein Auto in Flammen aufgegangen. Ein Anwohner an der Kreuzung Kissingenstraße/Kissingenplatz alarmierte die Rettungskräfte, nachdem er den Brand an dem dort geparkten BMW bemerkt hatte. Zwei in der Nähe des Wagens abgestellte Fahrzeuge, ein Mazda und ein Audi, wurden leicht beschädigt. Menschen kamen nicht zu Schaden. Ein Brandkommissariat ermittelt. (BK)

„Coronaleugner“-Haus mit linken Parolen beschmiert -Festnahme

Die Polizei hat in der Nacht zu Heiligabend einen mutmaßlichen Farbschmierer in Wedding festgenommen. Eine Zeugin hatte den Mann in der Kiautschoustraße gesehen, als dieser die Fassade eines Wohnhauses beschmierte. Neben einem Antifa-Symbol habe die Parole "Das Volk schützen Coronaleugner angreifen" gestanden. Der Tatverdächtige war laut Zeugin auf einem Fahrrad davongefahren. Die alarmierten Polizistinnen und Polizisten nahmen im Nahbereich einen 24-jährigen Radfahrer fest, der zwei Farbmarker, drei Sprühdosen und mehrere Sticker mit linksextremistischem Hintergrund bei sich hatte. Nach einer Personalienfeststellung kam der Tatverdächtige wieder auf freien Fuß. Seine Farbutensilien beschlagnahmten die Polizistinnen und Polizisten und leiteten ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung ein. (BK)

+++ 22. Dezember +++

Dahlem: Fußgängerin von Auto angefahren und schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Dahlem hat am Dienstagmorgen eine junge Frau schwere Verletzungen erlitten. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 62-Jähriger gegen 8 Uhr mit seinem Fahrzeug in der Clayallee in Richtung Königin-Luise-Straße unterwegs und bog nach links in die Argentinische Allee ab.

Dort überquerte eine 22-jährige Fußgängerin gerade die Straße im Bereich einer Fußgängerfurt und wurde von dem Wagen erfasst. Die Frau schlug mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe und stürzte auf den Boden. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr brachten sie mit Kopf- und Beinverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Schüsse vom Balkon in Britz: Polizei ertappt Männerrunde

Die Berliner Polizei hat einige Männer erwischt, die sich auf einem Balkon getroffen haben. Da sie aus vier unterschiedlichen Haushalten kamen, verstießen sie gegen die Kontaktbeschränkungen.

Wie die Polizei auf Twitter mitteilte, kam sie den Männern auf die Schliche, da einer von ihnen „mehrfach mit einer Schreckschusswaffe“ vom Balkon hinunterschoss. Damit machte die Gruppe die 25. Einsatzhundertschaft der Polizei auf sich aufmerksam. Während des Lockdowns dürfen sich in der Hauptstadt maximal fünf Personen aus zwei verschiedenen Haushalten treffen.

Frau wirft Fernseher aus dem Fenster - Fußgänger knapp verfehlt

Polizisten haben in der Nacht auf Dienstag eine Frau in Adlershof festgenommen, die zuvor einen Fernseher aus ihrem Fenster geworfen haben soll. Dieser verfehlte einen vorbeilaufenden Passanten nur knapp. Das teilte die Polizei am Dienstag mit.

Ersten Ermittlungen zufolge soll die polizeibekannte Frau gegen 2.30 Uhr den Fernseher aus ihrer Wohnung im Obergeschoss geworfen haben. Ein vorbeilaufender Passant wurde dabei glücklicherweise nicht von dem Gerät getroffen, das etwa einen Meter neben ihm auf dem Gehweg aufschlug. Kurz darauf soll die Tatverdächtige mehrere kleine Steine nach dem Mann geworfen haben, die ihn allesamt verfehlten.

Anschließend, so die Aussage des Mannes, habe sie ihre Wohnung verlassen und den 41-Jährigen attackiert, woraufhin dieser die Polizei alarmierte. Vor Eintreffen der Einsatzkräfte floh die Tatverdächtige, konnte jedoch nicht weit vom Tatort von Polizisten gestellt werden.

Derzeit wird geprüft, ob sie zur psychologischen Betreuung untergebracht werden muss. Der Fußgänger erlitt bei dem Angriff der Frau eine leichte Gesichtsverletzung, musste jedoch vor Ort nicht von Rettungskräften behandelt werden. Ob die Tatverdächtige ihn kannte, war zunächst nicht bekannt.

Verdacht auf schwere Straftat: Durchsuchung bei Islamisten in Marzahn

Die Berliner Polizei durchsucht zur Stunde die Wohnung einer mutmaßlich islamistischen Person in Berlin-Marzahn. Die Person steht unter Verdacht, eine schwere Straftat vorbereitet zu haben, teilte die Polizei am Dienstagmorgen per Twitter mit.

Die Person sei auch angetroffen worden. Gut 190 Polizisten seien im Einsatz. Die Generalstaatsanwaltschaft werde Auskünfte erteilen, sobald weitere Erkenntnisse vorliegen.

Döner zu schwer: Polizei stoppt Lkw in Mariendorf

Eine Polizeistreife hat im Bezirk einen Mariendorf einen Lastkraftwagen kontrolliert, der ihnen verdächtig vorkam. Der Laster lag offenbar zu tief, die Reifen wirkten leicht platt. Daraufhin kontrollierten die Einsatzkräfte das Fahrzeug. Dabei nahmen sie auch die Ladung unter die Lupe - Dönerfleisch in Massen. Das viele Fleisch war laut Polizei aber zu schwer für den Laster.

„Zu viel Döner führte hier zum Verbot der Weiterfahrt“, teilte die Polizei dazu bei Twitter mit. „Mit Blick auf Laderaum und Reifen“ holten die Ermittler des Verkehrsdienstes eine spezielle Waage und setzen diese noch vor Ort ein. Ergebnis laut Polizei: „Neun Tonnen statt sieben Tonnen“.

Den Fahrer erwarten nun 235 Euro Bußgeld und ein Punkt in der Verkehrssünderkartei in Flensburg, teilte die Behörde weiter mit. Was mit dem Dönerfleisch passierte, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

+++ 21. Dezember +++

Illegales Rennen: 19-Jähriger rast mit Papas Auto durch die Stadt

Polizisten haben in Tegel einen jungen Autofahrer nach einem illegalen Rennen festgenommen. Nach Angaben der Polizei war Einsatzkräften am späten Sonntagabend Am Festplatz in Wedding ein Ford aufgefallen, der die Autobahn 111 mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Tunnel Flughafen Tegel fuhr. Polizisten verfolgten den Raser und versuchten ihn zu stoppen.

Dabei sollen die Beamten beobachtet haben, wie der Fahrer ohne zu Blinken mehrmals den Fahrstreifen wechselte und andere Fahrzeuge von rechts statt von links überholte. Am Eichborndamm verließ der Ford-Fahrer laut Polizei die Autobahn und bog ordnungsgemäß in die Scharnweberstraße ab. Bei einem anschließenden Atemalkoholtest pustete der 19-Jährige einen Wert von rund 0,07 Promille.

Die Einsatzkräfte brachten den Fahranfänger vorläufig für eine Blutentnahme und eine erkennungsdienstliche Behandlung in ein Polizeigewahrsam. Es stellte sich heraus, dass der junge Mann einen Führerschein auf Probe besaß. Das Auto, mit dem er unterwegs war, gehörte nach Angaben der Polizei seinem Vater. Es wurde beschlagnahmt. Sein 20 Jahre alter Beifahrer wurde ebenfalls überprüft, woraufhin er dann von den Polizisten wieder entlassen wurde. Ein Verkehrsermittlungsdienst hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Wilmersdorf: Autodieb verletzt Polizisten

Ein Jugendlicher hat am späten Sonntagabend bei seiner Festnahme Widerstand geleistet und einen Polizisten mit einer Art Schlagstock am Kopf verletzt.

Wie ein Sprecher der Polizei am Montag mitteilte, soll der mutmaßliche Täter zuvor mit zwei weiteren jungen Männern ein Auto einer Carsharing-Firma gestohlen haben. Das Fahrzeug konnte am Bayerischen Platz (Schöneberg) ausfindig gemacht werden - die drei Tatverdächtigen flüchteten. In der Wexstraße (Wilmersdorf) kam es dann zu der Festnahme und der Körperverletzung.

+++ 20. Dezember +++

Von der Treppe geschubst: Senioren in eigenem Hausflur überfallen

Ein älteres Ehepaar ist am Samstagnachmittag in ihrem Wohnhaus in der Altenbraker Straße in Berlin-Neukölln überfallen worden. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge betraten ein 89-jähriger Mann und seine 85-jährige Ehefrau gegen 16:45 Uhr ihr Wohnhaus. Ein unbekannter Mann soll ihnen in den Hausflur gefolgt sein.

Der Täter soll zunächst an dem Paar vorbei vorbei die Treppe nach oben gelaufen sein. Dann drehte er um und griff nach der Handtasche er Frau. Dabei soll der Mann so stark daran gezogen haben, dass der Trageriemen riss und die Seniorin zu Boden stürzte.

Auf der Flucht mit der erbeuteten Tasche soll der Angreifer dann den 89-Jährigen geschubst haben. Auch er stürzte und verletzte sich dabei am Arm Der Mann wurde von Rettungskräften zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Seine Ehefrau blieb unverletzt. (sba)

Unfall bei missglücktem Überholmanöver: Kleinkind muss in Klinik

Bei einem missglückten Überholmanöver in der Nähe von Briesen (Mark) im Landkreis Oder-Spree sind ein Autofahrer und sein eineinhalb Jahre alter Enkel verletzt worden. Beide seien am Samstag zwischen Biegen und Dubrow als letzte einer Kolonne von drei Fahrzeugen hinter einem Betonmischer hergefahren, berichtete die Polizei am Sonntag. Der 53 Jahre alte Fahrer habe zum Überholen angesetzt, aber wegen tief stehender Sonne und Nebels nicht gesehen, dass der Lastwagen nach links abbiegen wollte. Er fuhr mit dem Auto in den Heckbereich des Betonmischers. Sein Enkel kam in ein Krankenhaus. Die beiden anderen Fahrzeuge wurden nicht beschädigt. (dpa)

+++ 19. Dezember +++

Maskenverweigerin beschimpft und bespuckt Sicherheitsmann in Supermarkt

In einem Supermarkt in Berlin-Schöneberg ist es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Sicherheitsmann und einer Kundin ohne Mund-Nasen-Schutz gekommen. Der 25-Jährige soll die Frau wegen des Verstoßes beim Betreten des Geschäfts aufgehalten haben, woraufhin sie laut Zeugen sofort aggressiv geworden sei. Das teilte die Polizei Berlin am Samstag mit. Die Frau soll den Mitarbeiter am Freitagabend in der Folge rassistisch beleidigt und angespuckt haben, wie es weiter hieß. Der 25-Jährige alarmierte die Beamten in den Markt am Nollendorfplatz, die die Personalien der Frau aufnahmen und nun weiter ermitteln. (dpa)

Kein Führerschein: 18-Jähriger kracht betrunken gegen Zaun

Ein betrunkener Autofahrer ohne Führerschein hat in Berlin bei einem Fluchtversuch vor der Polizei einen Unfall gebaut. Der 18-Jährige habe in der Nacht zum Samstag beim Abbiegen in die Säntisstraße in Mariendorf die Kontrolle über den Wagen verloren und sei gegen einen Zaun gefahren, teilte die Polizei mit. Der Fahrer habe noch wegrennen wollen, sei aber gestellt worden. Ein Zeuge hatte zuvor die auffällige Fahrweise des Mannes bemerkt. Als eine Streife versuchte, den 18-Jährigen zu stoppen, soll dieser mit dem Auto davongerast sein und mindestens eine rote Ampel überfahren haben. Eine Atemalkoholmessung habe ergeben, dass der Mann mehr als ein Promille hatte. (dpa)

+++ 18. Dezember +++

Brandstiftung am Berghain: 30-Jähriger festgenommen

Ein mutmaßlicher Brandstifter ist auf dem Gelände der Diskothek Berghain in Friedrichshain auf frischer Tat ertappt worden. Nach Angaben der Polizei hatte ein 47-jähriger Angestellter des international bekannten Technoclubs in der Rüdersdorfer Straße am Donnerstagabend um 19.20 Uhr gerade noch rechtzeitig Brand auf dem Hof seiner Arbeitsstelle bemerkt. Nachdem er die Flammen sah, wählte er sofort den Notruf der Feuerwehr.

Alarmierte Feuerwehrleute konnten zusammen mit dem Zeugen einen 30-Jährigen auf dem Gelände überwältigen und so lange festhalten, bis Polizisten eintrafen. Nach dem Löschen der Flammen gelöscht waren, war zu erkennen, dass der Eindringling Paletten in einem Container angezündet hatte, die nicht weit von dem Hauptgebäude entfernt standen. Ein Übergreifen auf das riesige Haus sei laut Polizei aber wohl nicht möglich gewesen. Es wurde niemand verletzt.

Der festgenommene Verdächtige wurde nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung einem Brandkommissariat beim Landeskriminalamt überstellt. Warum er das Feuer legte, sei bisher noch unklar. Der Mann wurde Freitag Mittag wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

Mitte: Anwohnerin überführt nachts dreiköpfige Diebesbande

Einer aufmerksamen Anwohnerin ist es zu verdanken, dass in der Nacht zu Freitag ein Fahrraddiebstahl in Mitte vereitelt werden konnte. Wie die Polizei mitteilte, hatte die 30-jährige Zeugin um 2.15 Uhr beobachtet, wie drei Gestalten in einem Innenhof an der Heinrich-Heine-Straße an einem Fahrrad hantierten. Die Frau alarmierte daraufhin die Polizei.

Die eintreffenden Einsatzkräfte überraschten die mutmaßlichen Diebe vor dem Wohnhaus, als sie gerade mit dem Fahrrad entkommen wollten. Die Polizisten nahmen die Verdächtigen fest, darunter zwei Jugendliche. Zudem stellten sie eine weggeworfene Metallstange sicher, die möglicherweise als Tatwerkzeug diente.

Als das Trio nach der Identitätsfeststellung zum Einsatzwagen geführt wurde, soll ein 16-Jähriger gegen das Bein eines Polizeiobermeisters getreten haben. Nach den erkennungsdienstlichen Behandlungen wurde der Jugendliche von Mitarbeitern des Jugendnotdienstes abgeholt. Seinen 14-jährigen Komplizen brachten die Einsatzkräfte in eine Jugendeinrichtung zurück.

Der dritte Verdächtige, ein 29-Jähriger, wurde in eine Berliner Justizvollzugsanstalt gebracht. Er war mit einem Haftbefehl gesucht worden, der zur Fahndung ausgeschrieben war. Der Mann müsse nach Angaben der Polizei nun seine mehrmonatige Haftstrafe wegen Körperverletzung absitzen.

Gegen das Trio wird nun wegen des Verdachts des versuchten besonders schweren Diebstahls ermittelt. Der 16-Jährige muss sich zudem wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

Streit an Bushaltestelle endet mit Messerstecherei

In Charlottenburg-Wilmersdorf ist ein Mann mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, stand das 33 Jahre alte Opfer am frühen Donnerstagabend an einer Bushaltestelle am Brixplatz in Westend, als er sich aus noch ungeklärter Ursache mit zwei jüngeren Männern gestritten haben soll.

Die verbale Auseinandersetzung sei dann eskaliert, woraufhin einer der Kontrahenten ein Messer zog und es dem 33-Jährigen nach Angaben der Polizei in den Oberkörper rammte. Anschließend flüchteten der Messerstecher und sein Komplize in Richtung Meiningenallee. „Das Opfer erlitt eine nicht lebensbedrohliche Stichverletzung und wurde von alarmierten Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen“, erklärte eine Polizeisprecherin. Ermittelt wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

+++ 17. Dezember +++

Charlottenburg: Räuber überfällt Feinkostladen und verletzt Angestellte

Ein Unbekannter hat am Mittwochabend ein Geschäft im Ortsteil Westend überfallen und Geld aus der Kasse erbeutet. Der Mann betrat nach Polizeiangaben kurz nach 18 Uhr den Feinkostladen in der Reichsstraße und sprühte sofort Reizgas in Richtung der Angestellten. Die 32-Jährige kam daraufhin der Aufforderung nach, den Kasseninhalt zu übergeben.

Nachdem der Räuber einen weiteren Sprühstoß abgegeben hatte, flüchtete er mit seiner Beute zu Fuß in unbekannte Richtung. Der Rettungsdienst versorgte die leicht verletzte Mitarbeiterin. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 2 hat die Ermittlungen zu dem Überfall sowie die Fahndung nach dem Unbekannten übernommen.

Ermittlungen nach Brand auf Polizeigelände in Biesdorf

Auf einem Polizeigelände in Berlin-Biesdorf haben Unbekannte offenbar versucht, ein beschlagnahmtes Auto in Brand zu setzen. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte ein Sicherheitsmitarbeiter am Mittwochabend gegen 20.20 Uhr auf dem Sicherstellungsgelände in der Cecilienstraße eine brennende Toilettenpapierrolle neben einem sichergestellten Pkw entdeckt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Wagen stand nahe der Umzäunung. Polizeikräfte löschten die Flammen. Die Heckscheibe eines Autos wurde teilweise zerstört. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. Es soll insbesondere prüfen, ob das Ziel der daneben stehende Pkw gewesen sein könnte.

Auf dem Gelände brannten bereits mehrfach Autos. Die Gewerkschaft der Polizei beklagte die ungenügenden Sicherheitsmaßnahmen auf Polizeiliegenschaften. «Der Schutz von Polizeidienststellen gehört in staatliche Hand», sagte Sprecher Benjamin Jendro. Es gehe nicht nur um Fahrzeuge, sondern auch um die Sicherheit der Polizeikräfte. (dpa)

Neukölln: Verfolgungsjagd mit der Polizei

Einer Zivilstreife der Berliner Polizei fiel am Donnerstagmorgen gegen 1.45 Uhr an der Kreuzung Blaschkoallee/Späthstraße ein Renault Clio auf, der bei Rot auf den Britzer Damm in Neukölln abbog. Die Beamten folgten dem Fahrzeug, woraufhin der Renault-Fahrer mit Vollgas weiterfuhr und mindestens fünf weitere rote Ampeln missachtete. Die Polizei schaltete Blaulicht und Martinshorn ein und setzte die Verfolgung fort.

Auf der Gottlieb-Dunkel-Straße in Tempelhof gelang es den Beamten schließlich, den Kleinwagen zu stoppen. Eine auffällige rote Kiste im Fahrzeug wurde sichergestellt. Der Fahrer wurde festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Dachbrand in Berlin-Müggelheim - Keine Verletzten

Das Dach eines Bungalows hat am frühen Donnerstagmorgen in Berlin-Müggelheim Feuer gefangen. Wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte, brannte der Dachbereich des 150 Quadratmeter großen Gebäudes in der Straße 38 in der Nähe der Müggelspree gegen 4.30 Uhr. Rund 60 Brandbekämpfer hatten das Feuer rasch unter Kontrolle. Vier Stunden später waren die Einsatzkräfte noch mit den Nachlösch- und Aufräumarbeiten beschäftigt. Die Brandursache ist noch unklar. Verletzte gab es keine. Laut «B.Z.» (Online) stand das Gebäude leer. (dpa)

Tödlicher Unfall auf der B5 - Laster fährt auf Auto auf

Ein Mensch ist bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 5 zwischen Zeestow und Wustermark (Landkreis Havelland) ums Leben gekommen. Ein Lastwagen soll am späten Mittwochnachmittag aus bislang noch ungekä7rter Ursache auf ein Auto aufgefahren sein, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Demnach kam der Wagen von der Fahrbahn ab, überschlug sich und fing Feuer. Ein Insasse starb noch an der Unfallstelle. Zur Unfallursache und der Identität der toten Person gab es bislang keine Informationen. (dpa)