+++ 4. Juli +++

Polizei: Anti-Rassismus-Demo ohne Zwischenfälle

Fast 2000 Menschen haben am Samstag in Berlin gegen Rassismus, Diskriminierung und Polizeigewalt demonstriert. Unter dem Motto „Nein zu Rassismus“ zogen laut Polizei rund 1800 Demonstranten am Nachmittag vom Gendarmenmarkt zum Großen Stern. Einige Teilnehmer hielten Plakate mit Aufschriften wie «Rassismus tötet überall» oder „Pro Black Isn't Anti White“ in die Höhe. Vereinzelt waren auch Slogans gegen Polizeigewalt zu sehen.

Eine große Mehrheit trug Mund-Nasen-Bedeckungen. Gegen 15.00 Uhr zogen die Demonstranten auf der Straße des 17. Juni in Richtung Siegessäule.

Zeitgleich gab es auf dem Pariser Platz vor der US-Botschaft eine Kundgebung unter dem Titel „Black Lives Matter“, an der rund 100 Menschen teilnahmen. Die kleinere Demo war vom Hermannplatz nach Mitte gezogen.

Die Polizei begleitete beide Protestzüge und sprach von einer friedlichen Lage ohne Zwischenfälle. (dpa)

Vier Verletzte bei Imbissbrand in Berlin-Neukölln

Bei einem Imbissbrand in Berlin haben mehrere Menschen Verletzungen erlitten. Vier Menschen seien verletzt worden, zwei davon schwer, teilte die Feuerwehr in der Nacht zum Sonnabend via Twitter mit. Sie seien zunächst vor Ort behandelt und dann in Krankenhäuser gebracht worden.

Das Feuer war den Angaben zufolge auf der Sonnenallee in Neukölln in einem Imbiss im Erdgeschoss ausgebrochen. Die Flammen breiteten sich bis zum zweiten Stock des Wohnhauses aus. Die Feuerwehr kämpfte nach eigenen Angaben mit 80 Einsatzkräften gegen den Brand. (AFP)

+++ 3. Juli +++

Bedrohungslage in ICE Berlin-Hamburg: GSG9 überwältigt Mann und bringt 320 Reisende in Sicherheit 

Die Bundespolizei hat am Nachmittag einen ICE von Berlin auf dem Weg nach Hamburg durchsucht und einen 30-jährigen Mann überwältigt. Dabei kam nach Informationen des Berliner KURIER auch die Anti-Terror-Einheit GSG9 zum Einsatz. Der Mann sei pöbelnd durch den Zug gelaufen und dem Bordpersonal mit bedrohlichen Aussagen aufgefallen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. 320 Passagiere verließen den Zug im brandenburgischen Friedsack. (BK)

Kampf gegen Clans - Polizei kontrolliert Barbershops in Neukölln

Die Berliner Polizei hat ihre Kontrollen gegen kriminelle Clanmitglieder und illegale Strukturen in Neukölln fortgesetzt. Am Freitag wurden sogenannte Barbershops, also Friseursalons, und andere Geschäfte oder Bars kontrolliert, twitterte die Polizei. Beteiligt waren demnach neben den Polizisten der zuständigen Wache auch Experten vom Landeskriminalamt (LKA), Bereitschaftseinheiten und Vertreter des Bezirksamtes. "Bis in die Haarspitzen motiviert" sei man unterwegs gewesen, twitterte die Polizei und löste damit bei Twitter einige weniger freundliche Reaktionen über ihren Humor aus

Zum Kampf gegen die Clankriminalität gehören die wiederkehrenden Kontrollen von Shisha-Bars, Cafés, Wettbüros, Spielhallen und seit einiger Zeit auch den Barbershops. Manche Läden gelten als Einrichtungen zur Geldwäsche. Oft werden auch Bestimmungen des Gesundheitsschutzes oder des Steuerrechts nicht eingehalten. (dpa)

Polizei greift durch und nimmt renitenten Masken-Verweigerer in U-Bahn fest

Polizeieinsatzkräfte haben am Donnerstagmittag einen Mann in Mitte festgenommen, der sich weigerte, in der U-Bahn die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Zunächst sprachen die Beamten den Masken-Verweigerer in einer U-Bahn der Linie U8 an und stiegen mit ihm am U-Bahnhof Alexanderplatz aus, um seine Identität festzustellen. Der 28-Jährige verweigerte auch nach mehrmaliger Aufforderung die Herausgebe seines Personalausweises. Als ihm eine Handfessel angelegt werden sollte, leistete er Widerstand. Schließlich brachten die Polizisten ihn in eine Polizeidienststelle. Dort wurde seine Identität festgestellt, und er kam wieder auf freien Fuß. Der Mann muss sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen die Infektionsschutzverordnung verantworten. Die Weigerung, in öffentlichen Verkehrsmitteln einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, kann mit bis zu 500 Euro Bußgeld belegt werden. (BK)

Bombenentschärfung in Küstrin-Kietz - Bahnverkehr betroffen

Die Polizei bereitet die Entschärfung einer Weltkriegsbombe am Bahnhof in Küstrin-Kietz (Märkisch-Oderland) am Freitagnachmittag vor. Der Blindgänger war am Donnerstag bei Vorbereitungen auf Bauarbeiten für einen Parkplatz gefunden worden, wie eine Mitarbeiterin des Ordnungsamtes Golzow am Freitag mitteilte. Es werde ein Sperrkreis von rund 300 Metern eingerichtet. Die Anwohner seien mit Zetteln aufgefordert worden, ihre Grundstücke bis spätestens 14.00 Uhr zu verlassen.

Da auch die Bahnstrecke Küstrin-Kietz - Berlin im Sperrkreis liege, sei mit Einschränkungen für Pendler zu rechnen, teilte das Ordnungsamt auf seiner Internetseite mit. Die Bombe solle gegen 14.30 Uhr entschärft werden. (dpa)

Neukölln: Pkw ausgebrannt

Ein Mercedes hat am Donnerstag kurz vor Mitternacht in Neukölln gebrannt. Ein 34-jähriger Zeuge hatte gegen 23.25 Uhr an der Kreuzung Lichtenrader Straße Ecke Selchower Straße den brennenden Pkw entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Löschversuche seitens des 34-Jährigen blieben ohne Erfolg. Die Brandkämpfer löschten anschließend die Flammen. Durch das Feuer wurde der Mercedes stark beschädigt. Auf Grund der Hitzeentwicklung wurden ein Audi und zwei Fahrräder in Mitleidenschaft gezogen. Ein Brandkommissariat ermittelt. (BK)

Schwerlasttransport blockierte B96 - Straße wieder frei

Ein Schwerlast-Lkw hat mit einem missglückten Abbiegemanöver den Verkehr auf der Bundesstraße 96 zwischen Brandenburg und Mecklenburg über rund zehn Stunden lahmgelegt. Wie eine Polizeisprecherin am Freitag sagte, war die viel befahrene B96 seit Mitternacht zwischen Fürstenberg (Oberhavel) und Neustrelitz (Mecklenburgische Seenplatte) blockiert. Entgegen ersten Befürchtungen konnten Spezialisten einer Lkw-Bergefirma das festgefahrene Fahrzeug am Morgen innerhalb von zwei Stunden wieder in Gang bringen, so dass die B96 am Freitagvormittag wieder freigegeben werden konnte. (dpa)

+++ 2. Juli +++

Brand in Stahlwerk - 100 000 Euro Schaden

Bei einem Brand am Hennigsdorfer Stahlwerk (Oberhavel) ist nach ersten Schätzungen ein Sachschaden in Höhe von etwa 100 000 Euro entstanden. Bei Rückbauarbeiten soll es am Donnerstag zu Funkenflug gekommen sein, wobei Plastik in der Zwischenverkleidung eines Kühlturms Feuer gefangen habe, wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte. Daraufhin sei der Kühlturm in Brand geraten. Die Kriminaltechnik untersuchte am Freitagmittag weiter den Brandort, um die Ursache für das Feuer abschließend zu klären.

Über dem Stahlwerk war am Donnerstagnachmittag eine große schwarze Rauchwolke zu sehen gewesen. Neben der Werksfeuerwehr waren auch die Feuerwehren Hennigsdorf und Velten im Einsatz, um das Feuer am Kühlturm löschen. Verletzt wurde nach Angaben der Feuerwehr und der Polizei niemand. (dpa)

Seat-Fahrerin fährt Radfahrerin an - schwer verletzt

Eine Radfahrerin ist am Mittwochmittag in Mitte angefahren und schwer verletzt worden. Eine 23-Jährige fuhr mit ihrem Seat gegen 13.45 Uhr auf der Scharnhorststraße auf die 48-jährige Radfahrerin, die durch die Wucht des Aufpralls auf die Fahrbahn stürzte und sich schwere Verletzungen am gesamten Körper zuzog. Das Fahrrad prallte gegen einen geparkten VW, der dadurch beschädigt wurde. Alarmierte Rettungskräfte versorgten die verletzte Radfahrerin am Unfallort und brachten sie anschließend zur stationären Aufnahme und Behandlung in ein Krankenhaus. (BK)

Nach Vergewaltigung am Wannsee: Polizei sucht Täter

Nach mehreren Sexualdelikten am Wannsee und am Teufelsberg suchen Polizei und Staatsanwaltschaft mögliche Täter - und weitere Opfer. Drei Tage nach einer Vergewaltigung am 22. Juni habe ein Zeuge gegen 19 Uhr eine weitere Sexualstraftat im Waldweg in der Nähe des Teufelsbergs gemeldet, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Polizisten hätten dort aber weder Täter noch Opfer gefunden. Am 28. Juni konnte dann in der Gegend eine von einem bislang unbekannten Täter angegriffene Frau flüchten.

Bei den Ermittlungen geht es um die Frage, ob es sich bei den angezeigten Taten um den selben Täter handelt. Polizei und Staatsanwaltschaft bitten deshalb dringend, dass sich vor allem das bislang unbekannte Opfer der Tat vom 25. Juni meldet. Auch bitte sie um Angaben zu den beiden anderen Taten am 22. und 28. Juni.

Die Polizei fragt:

·         Wer hat die Tat vom 25. Juni 2020 um 19 Uhr nahe des Teufelsberges beobachtet?

·         Wer kann Angaben zu den beiden anderen Taten am 22. und 28. Juni 2020 machen?

·         Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise, die auch vertraulich behandelt werden können, nimmt die Polizei unter der Telefonnummer (030) 4664- 913402 entgegen.

Daneben prüfen Polizei und Staatsanwaltschaft, ob die Taten in Zusammenhang mit der Vergewaltigung einer Joggerin bei Kleinmachnow stehen. Dort war am Sonntagabend eine 27-Jährige vergewaltigt worden. Die Polizei in Brandenburg veröffentlichte zu dieser Tat ein Phantombild und bittet die Bevölkerung um Hinweise.

Wie die Polizeidirektion West am Montag mitgeteilt hatte, soll die junge Frau nahe dem früheren Grenzkontrollpunkt Dreilinden im Südwesten Berlins von einem Unbekannten überfallen und in ein Gebüsch gezogen worden sein. Dort habe sich der Mann an ihr vergangen. Der Frau sei später die Flucht gelungen.

Phantombild des Verdächtigen. Wer kann der Polizei Hinweise geben? Foto: Polizei Brandenburg

Die Polizei sucht nun Zeugen oder Hinweise zu dem Sexualverbrechen. Nach Angaben der Frau soll der Mann etwa 25 Jahre alt, 1,75 Meter groß und schlank sein. Er habe braune Augen und sei mit einer blauen Jogginghose und einem orangefarbenen Rucksack bekleidet gewesen. (BK/dpa)

Tegel: Auto brannte

In der Nacht zum Donnerstag brannte ein Pkw in Tegel. Anwohner einer Kleingartenkolonie an der Ziekowstraße wurden gegen 2.15 Uhr durch einen Knall auf das brennende Auto aufmerksam. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Ein danebenstehender Pkw wurde durch die Hitzeentwicklung ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. (BK)

Radfahrerin schwer verletzt

Schwer verletzt kam eine Radfahrerin am Mittwochvormittag nach einem Verkehrsunfall in Steglitz in eine Klinik.

Die 86-Jährige war um 10.30 Uhr an der Kreuzung Wismarer Straße von einem nach rechts in den Ostpreußendamm abbiegenden Sattelzug erfasst worden. Die Seniorin geriet dabei unter die Zugmaschine des Gespanns und erlitt schwere Verletzungen. (BK)

+++ 1. Juli +++

Neukölln: Mann mit Messer verletzt

Am Mittwochabend ist in Neukölln ein Mann angegriffen und schwer verletzt worden. Ein Unbekannter war gegen 20.40 Uhr in der Mainzer Straße mit einem Messer auf den 33-Jährigen losgegangen. Der junge Mann stürzte zu Boden und wehrte sich gegen weitere Angriffe. Anschließend ließ der Täter von dem Verletzten ab und flüchtete zu Fuß in Richtung Herrmannstraße. Laut Zeugen soll der Verletzte zuvor noch mit dem Angreifer und einer weiteren unbekannt gebliebenen Person zusammengestanden haben, als sich plötzlich ein Streit entwickelte. Der Angegriffene erlitt mehrere Stich- und Schnittverletzungen und musste von Rettungskräften zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. (BK)

Zweiradfahrer bei Unfall tödlich verletzt

In der vergangenen Nacht wurde in Prenzlauer Berg ein Motorroller-Fahrer bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt. Der 38-Jährige war gegen 0.50 Uhr mit seiner Piaggio in der Danziger Straße in Richtung Petersburger Straße unterwegs. Aus bislang ungeklärten Gründen kam er nach links von der Fahrbahn ab, prallte auf der Mittelinsel gegen einen Zaun und erlitt dabei schwere Kopfverletzungen. Alarmierte Rettungskräfte reanimierten den Mann und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus, wo er kurze Zeit später verstarb. (BK)

Mann beraubt und schwer verletzt

Am Mittwochabend ist ein Mann in Hakenfelde überfallen und schwer verletzt worden. Zunächst war es gegen 18.25 Uhr in der Goltzstraße zu einem Streit zwischen dem 26-Jährigen und mindestens zwei weiteren unbekannten Männern gekommen. Die Auseinandersetzung wurde handgreiflich und die Angreifer schlugen dem jungen Mann ins Gesicht, traten dem am Boden Liegenden gegen den Kopf, verletzten ihn mit einem Messer und beraubten ihr Opfer schließlich. Dann stiegen die Räuber in mehrere Fahrzeuge und flüchteten. Der 26-Jährige erlitt mehrere Schnittverletzungen und eine Kopfplatzwunde. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Seniorin bei Unfall schwer verletzt

Am Dienstagmittag ist eine Seniorin bei einem Verkehrsunfall in Heinersdorf schwer verletzt worden. Als die 76-Jährige gegen 14.15 Uhr mit ihrem Rollator die Romain-Rolland-Straße überquerte, kam es zu einem Zusammenstoß mit einem 69-jährigen Autofahrer, der mit seinem Renault in Richtung Rothenbachstraße unterwegs war. Die Seniorin erlitt schwere Verletzungen am ganzen Körper und wurde von Rettungskräften zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (BK)

Mann geschlagen und homophob beleidigt

Am Dienstagabend ist ein Mann in Kreuzberg homophob beleidigt und geschlagen worden. Nach bisherigen Ermittlungen gerieten der 38-Jährige und dessen flüchtiger Bekannter gegen 19.10 Uhr in einer Bar in der Neuenburger Straße in Streit. Dabei habe der bislang nicht Identifizierte den 38-Jährigen homophob beleidigt und ihm dann mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der Geschlagene erlitt leichte Verletzungen. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

+++ 30. Juni +++

Mehrere Autobrände in der Nacht zum Dienstag

Gegen 1.15 Uhr rief ein Zeuge die Feuerwehr zu einem Parkplatz in die Wustrower Straße in Neu-Hohenschönhausen, nachdem er Flammen im Motorbereich eines Mercedes bemerkt hatte. Die alarmierte Feuerwehr löschte die Flammen. Das Fahrzeug brannte vollständig aus. Ein Renault, der neben dem Wagen stand, wurde durch die Hitzeentwicklung beschädigt. 

In der Falkenberger Chaussee bemerkte ein vorbeifahrender Zeuge gegen 2.10 Uhr  auf einem weiteren Parkplatz in Neu-Hohenschönhausen einen brennenden Wohnanhänger und rief die Feuerwehr. Diese löschten die Flammen, konnten ein vollständiges Ausbrennen des Fahrzeugs aber nicht mehr verhindern. Ein weiterer Wohnanhänger sowie eine Baumkrone wurden durch die starke Hitzeentwicklung ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. 

Am Lokdepot in Schöneberg bemerkte ein Anwohner kurz vor 3 Uhr einen in Flammen stehenden Nissan. Brandbekämpfer der Feuerwehr löschten die Flammen. Das Fahrzeug brannte fast vollständig aus. Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatschutz beim Landeskriminalamt. (BK)

Randale im Friedrichshain

Unbekannte haben in der Nacht zum Dienstag in Friedrichshain randaliert und dabei einen großflächigen Stromausfall verursacht. Gegen 0.30 Uhr rief eine Zeugin die Polizei in die Rigaer Straße, nachdem mehrere Personen eine Hausfassade mit Farbe beschmiert hatten. Alarmierte Einsatzkräfte stellten bei ihrem Eintreffen eine Gruppe von rund 20, zum Teil vermummten, Personen fest, die vom Tatort flohen.

Einige Zeit später meldete eine weitere Zeugin, dass sich mehrere dunkel gekleidete Personen im Bereich der Liebigstraße und der Rigaer Straße aufhielten und dort weitere Hausfassaden mit Farbe beschmiert sowie diverse Gegenstände auf die Kreuzung gebracht und in Brand gesetzt hätten. Anschließend sollen die Täter in ein Haus in der Rigaer Straße geflüchtet sein. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr, deren Maßnahmen durch die Polizei abgesichert wurden, löschten die Flammen. Verletzt wurde niemand. 

Im Rahmen einer anschließenden Tatortbegehung stellten die Einsatzkräfte vier beschädigte Kraftfahrzeuge, diverse Farbschmierereien mit politischen Hintergrund sowie mehrere beschädigte Laternen fest, bei denen die Kabel herausgerissen worden waren.

Gegen 3.45 Uhr soll ein bislang unbekannter Mann die Einsatzkräfte von einem Balkon der Rigaer Straße aus beleidigt und ihnen Gewalt angedroht haben.

Im weiteren Verlauf verwiesen die Einsatzkräfte eine Frau vom Ort, woraufhin sie zwei Polizistinnen angriff und leicht verletzte. (BK)

Diebstahl aus Lieferfahrzeug- Festnahme

Ein gezielter Einsatz führte am Montagmittag zur Festnahme von zwei Dieben in Mitte.

Die beiden Männer im Alter von 29 und 36 Jahren wurden von den Polizisten beim Ausspähen von Paketfahrzeugen aus ihrem Mercedes-Benz in Mitte beobachtet. In der Neue Grünstraße stieg der Beifahrer gegen 13 Uhr schließlich aus, und öffnete gewaltsam die Hecktür eines dort stehenden Lieferfahrzeugs. Mit einem aus dem Laderaum entwendeten Paket stieg er wieder zurück in den Mercedes und beide fuhren davon. Wenige Meter entfernt stoppten die Ermittler dann das Auto und nahmen die Männer fest. Das Paket wurde dem ahnungslosen Postboten übergeben. Beide Männer wurden der Kriminalpolizei überstellt. Ob die Festgenommenen möglicherweise weitere Diebstähle auf ihrem Konto verbuchen können, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. (BK)

Hermannstraße: Auto überschlägt sich

Unfallort in der Hermannstraße. Foto: Pudwell

Am Montagabend ist es gegen 22 Uhr in der Hermannstraße zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein BMW X5 hatte aus aus noch unbekannter Ursache einem Hyundai gerammt, worauf sich der Hyundai überschlug und mehrere Meter über die Hermannstraße schlitterte. In dem Hyundai wurden der Fahrer und die Beifahrerin verletzt. Die Verletzten wurden vor Ort vom Notarzt versorgt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Die Hermannstraße war für über eine Stunde gesperrt. (BK/Pud)

Trickbetrüger festgenommen

Weil ein Rentner den Braten roch, konnte am Montag ein Trickbetrüger geschnappt werden.

Der 76-Jährige erhielt am Montagabend gegen 19 Uhr in seiner Wilmersdorfer Wohnung einen Anruf, bei dem sich der Unbekannte auf der anderen Seite als Polizist ausgab. Dabei gab der Anrufer vor, dass der Rentner in Kürze Opfer eines Trickbetruges werden und zu seinem eigenen Schutz sein Geld und seine Wertsachen einem umgehend eintreffenden „Polizisten“ übergeben solle. Der Angerufene versicherte, alles genauso tun zu wollen und verständigte dann die richtige Polizei. Als dann der 43-jährige Tatverdächtige bei dem pfiffigen Rentners erschien, klickten die Handschellen.

Ob der Trickbetrüger auch für weitere Straftaten verantwortlich ist, ermittelt nun das Fachkommissariat beim Landeskriminalamt.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Berlin noch einmal um besondere Aufmerksamkeit, um Trickbetrügern nicht „auf den Leim zu gehen“. Bei Interesse finden sich Hinweise zu den einzelnen Vorgehensweisen und Maschen der Betrüger auf unserer Internetseite unter https://www.berlin.de/polizei/aufgaben/praevention/betrug/ . (BK)

Skoda überschlug sich

Am Montagnachmittag hat sich in Nikolassee ein Auto überschlagen. Eine 31-Jährige war gegen 16 Uhr auf der Potsdamer Chaussee in Richtung Nibelungenstraße unterwegs, als die junge Frau aus bislang ungeklärten Gründen vom Fahrstreifen abkam und einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Wohnwagen rammte. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sie sich mit ihrem Skoda und musste später von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Sie kam mit Arm- und Beinverletzungen in ein Krankenhaus. (BK)

+++ 29. Juni +++

Erstes Treffen über Dating App – Mann beraubt und verletzt

Am Sonntagabend haben drei Unbekannte einen Mann in seiner Wohnung in Wedding beraubt. Der 34-jährige hatte sich zuvor über eine Dating-App mit einem Mann gegen 21.45 Uhr in seiner Wohnung in der Föhrer Straße verabredet. Es erschienen dann jedoch drei Männer, von denen keiner dem Mann ähnlich sah, mit dem er das Treffen vereinbart hatte. Das Trio drängte dann den 34-Jährigen in seine Wohnung, bedrohten ihn mit einem Messer und forderten Geld. Nachdem das Opfer seine EC-Karte mit PIN übergeben hatte, flohen die Räuber in Richtung U-Bahnhof Amrumer Straße. Der Beraubte erlitt Gesichtsverletzungen, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt wurden. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Pkw angezündet

Eine Passantin hat in der Nacht zum Montag gegen 2 Uhr in Prenzlauer Berg einen brennenden Pkw entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Trotz schnell eingeleiteter Löschmaßnahmen brannte der in der Fritz-Riedel-Straße Ecke Cotheniusstraße geparkte Tesla komplett aus. Ein danebenstehender Nissan Primera wurde ebenfalls stark beschädigt. Ein Brandkommissariat hat die Ermittlungen übernommen. (BK)

Brand an Reichtagsgebäude

Am Berliner Reichtagsgebäude hat in der Nacht zu Montag eine Spanplatte gebrannt. Gegen 0.30 Uhr fing aus bislang unbekannter Ursache eine kleine Fläche einer Spanplatte an einem Fenster an der Ostseite des Gebäudes Feuer, wie ein Feuerwehrsprecher am Morgen sagte. Der Brand wurde noch vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht. Laut Sprecher war der Einsatz, zu dem zunächst 50 Rettungskräfte gerufen wurden, nach rund 30 Minuten beendet. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war am Morgen noch unklar. Zunächst hatten «B.Z.» und «Bild» berichtet. Nach Informationen der beiden Zeitungen fahndet die Polizei nach dem Täter oder den Tätern. Die Berliner Polizei bestätigte dies am Montagmorgen zunächst nicht.

Da das Reichtagsgebäude unter einem besonderen Schutz steht, wurden zunächst mehr Feuerwehrleute gerufen, als letztendlich nötig waren, hieß es vom Sprecher weiter. (dpa)

+++ 28. Juni +++

Mann bei Polizeieinsatz verstorben

Am Sonntagabend ist ein Mann bei einem Polizeieinsatz in Wilmersdorf verstorben. Nach bisherigen Erkenntnissen alarmierte ein 63-Jähriger gegen 22.30 Uhr die Polizei zu seiner Wohnung in der Xantener Straße, da sein 41 Jahre alter Freund, der später Verstorbene, ihm gegenüber sehr aggressiv geworden sein soll, sodass er aus der Wohnung zu Nachbarn flüchten musste. Als die Funkwagenbesatzung am Ort eintraf, befand sich der Mann im Treppenhaus im obersten Geschoss. Zu dieser Zeit war er unbekleidet und brüllte. Darüber hinaus warf er Gegenstände in Richtung des Treppenabsatzes im 4. Obergeschoss. Er soll dann einem Metallgitter gerüttelt und versucht haben, an diesem weiter nach oben zu klettern. Die zwei Polizisten versuchten, beruhigend auf den Mann einzuwirken und die Situation zu deeskalieren. Dies blieb auch nach mehreren Versuchen erfolglos. Um einen Sturz oder Sprung des 41-Jährigen zu verhindern, ging lediglich ein Polizist zu ihm und konnte ihn rechtzeitig zu Boden ziehen. Dort wurden ihm Handfesseln angelegt. Zur Behandlung einer Verletzung an einem Auge und aufgrund der offenbar bestehenden Drogen- sowie Alkoholbeeinflussung des 41-Jährigen wurde ein Rettungswagen hinzugerufen. Eine Behandlung der Verletzung am Auge durch die Rettungskräfte war jedoch nicht unmittelbar erforderlich, sodass der Mann dann einem Arzt in einem Krankenhaus vorgestellt werden sollte. Bei der Umlagerung für den Transport kollabierte der 41-Jährige plötzlich und musste reanimiert werden. Die Reanimation verlief erfolglos und der Mann verstarb. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Frau sticht ihren Lebensgefährten nieder: Not-OP, Mordkommission ermittelt

In der Nacht zu Sonntag ist eine Frau in Köpenick mit einem Messer auf ihren 47-jährigen Lebensgefährten losgegangen und hat diesen lebensgefährlich verletzt. Die Polizei nahm die 45-Jährige wegen eines versuchten Tötungsdelikts fest. Alarmierte Rettungskräfte fanden das Opfer in seiner Wohnung in der Hoernlestraße lebensgefährlich verletzt vor. In einer Klinik wurde er umgehend notoperiert. Sein Zustand soll derzeit stabil sein. Eine Mordkommission ermittelt. (BK)

Zwei Schwerverletzte nach brutalen Raubüberfällen

Zwei junge Männer sind am Wochenende in Berlin bei brutalen Raubüberfällen schwer verletzt worden und zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gekommen. Am frühen Sonntagmorgen umringten laut Polizei bis zu fünf Täter einen 20-Jährigen an der Altonaer Straße in Spandau, bedrohten ihn mit einem Messer und verlangten die Herausgabe seines Handys. Als er sich weigerte, sei er geschubst worden, auf den Boden gestürzt und habe mehrere Tritte gegen den Kopf bekommen. Dann hätten die Räuber sein Portemonnaie an sich genommen und seien geflüchtet.

Zuvor hatte sich ein ähnlicher Vorfall im Volkspark Wuhlheide abgespielt. Dort bedrängten nach Polizeiangaben in der Nacht zum Samstag rund 20 Menschen einen Jugendlichen in einer zehnköpfigen Gruppe und forderten ihn auf, seine Geldbörse und sein Mobiltelefon abzugeben. Nachdem der 17-Jährige das abgelehnt hatte, sollen ihm mehrere Täter ins Gesicht geschlagen haben, so dass er zu Boden ging. Auch hier traten die Angreifer der Polizei zufolge auf ihr Opfer ein, raubten ihm schließlich den Rucksack und nahmen Reißaus. Der Jugendliche wurde im Gesicht verletzt. (dpa)

Jugendliche besetzen Haus auf Kreuzberger Dragoner-Areal

Ein Gebäude auf dem Dragoner-Areal in Berlin-Kreuzberg ist am Sonntagmittag von Jugendlichen aus dem Umfeld der selbstverwalteten Jugendzentren Potse und den Drugstore besetzt worden. Die Besetzung sei eine Aufforderung an das Land Berlin, das Objekt für Drugstore und Potse zur Verfügung zu stellen und sich mit dem Bezirk auf eine Nutzung zu einigen, sagte eine Sprecherin der Besetzer am Nachmittag. Das Jugendzentrum Potse befindet sich aktuell in einem Räumungsprozess.

Vor dem Gelände endete am Nachmittag außerplanmäßig ein Fahrradkorso unter dem Motto «Jugend braucht Freiräume», das vom Jugendzentrum Potse zum Halleschen Tor verlaufen sollte. Einige Teilnehmer haben dann aufgerufen, in das Gebäude zu gehen, wie Polizei und die Sprecherin der Besetzer bestätigten. Vor dem Haus standen zudem am Nachmittag noch rund 100 Menschen, die größtenteils aus dem Fahrradkorso stammten, sagte ein Polizeisprecher.

Das weitere Vorgehen der Sicherheitskräfte war zunächst unklar. «Wir wollen erst mit dem Hauseigentümer sprechen», sagte der Polizeisprecher. (dpa)

Häusliche Gewalt: Mann sticht mit Schraubendreher auf Partnerin ein und verletzt sie lebensgefährlich

Bei einem Angriff durch ihren Lebensgefährten ist am Samstagabend in Haselhorst eine Frau lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurde die 31-Jährige ersten Ermittlungen zufolge gegen 20.30 Uhr von ihrem 34 Jahre alten Lebensgefährten mit einem Schraubendreher in einer Wohnung einer Bekannten im Burscheider Weg angegriffen. Dabei erlitt sie eine lebensbedrohliche Stichverletzung.

Der Tatverdächtige flüchtete nach dem Angriff. Ein Notarzt sowie Sanitäter versorgten die 31-Jährige am Ort und brachten sie anschließend in ein Krankenhaus, in welchem sie notoperiert und zunächst auf der Intensivstation aufgenommen werden musste. Ihr Zustand soll derzeit stabil sein.

Als der Tatverdächtige am Sonntagmorgen dann vor der Tür der Bekannten randalierte, nahm ihn die Polizei fest und brachte ihn in Polizeigewahrsam. Da der Verdacht bestand, dass der Mann unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol stand, wurde ihm Blut abgenommen. Am Montag soll der 34-Jährige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden. (tn)

Vermisster Schwimmer vom Beetzsee tot - Polizei geht von Unglück aus

Ein seit Donnerstag im Beetzsee bei Radewege (Potsdam-Mittelmark) vermisster Schwimmer ist tot. Polizisten entdeckten den 26-Jährigen nach eigenen Angaben am frühen Sonntagmorgen etwa 100 Meter entfernt vom Strand im Wasser treibend. Kräfte der Feuerwehr brachten den leblosen Körper an Land. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen von einem Unglücksfall aus.

Seit Donnerstag hatten Polizei und Rettungskräfte nach dem Vermissten gesucht. Er soll am Donnerstagnachmittag mit einem Bekannten im See geschwommen und plötzlich verschwunden sein. Der Begleiter soll noch erfolglos versucht haben, den Schwimmer zu fassen und zu retten. Trotz der Suche mit Booten, Tauchern, einer Drohne und einem Hubschrauber blieb der Mann zunächst verschwunden. (dpa)

Mann wird rassistisch beleidigt und verfolgt - Staatsschutz ermittelt

Ein Mann ist von zwei Unbekannten in Berlin-Köpenick rassistisch beleidigt und per Auto verfolgt worden. Die beiden Männer sollen den 29-Jährigen aufgrund seiner Hautfarbe am Samstagmorgen an einer Tankstelle an der Friedrichshagener Straße bepöbelt haben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Anschließend sollen sie den Mann per Auto verfolgt haben. Er fuhr daraufhin zur Polizei und stellte Anzeige gegen sie. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. (dpa)

Nach Leichenfund in ausgebranntem Wagen: Identität des Opfers unklar

Nach dem Fund einer Leiche in einem ausgebrannten Auto in Steinhöfel (Kreis Oder-Spree) ist die Identität des Opfers weiter ungeklärt. Gewissheit solle eine gerichtsmedizinische Untersuchung bringen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag in Fürstenwalde. Der Insasse war bis zur Unkenntlichkeit verbrannt.

Die Polizei ging nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass es sich bei dem Opfer um den Fahrer des Autos handelt - einen 63 Jahre alten Mann. Einsatzkräfte hatten den ausgebrannten Wagen am Samstag auf einem Feld entdeckt. Die Ursache des Brandes ist nach Aussage des Sprechers noch nicht abschließend geklärt. Derzeit werde davon ausgegangen, dass im Auto während der Fahrt eine Gasflasche detoniert sei. Die Polizei vermutet, dass das Fahrzeug daraufhin von der Fahrbahn abgekommen sei. (dpa)

Grunewald: Unfall mit Pedelec - Senior schwer verletzt

Ein 78-jähriger Mann ist mit seinem Pedelec von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Mann erlitt laut Polizei schwere Verletzungen an Kopf, Rumpf, Armen und Beinen. Der Unfall ereignete sich am Samstag gegen 11.30 Uhr in einer Rechtskurve in Höhe Lieper Bucht. Der Mann war vom Grunewaldturm in Richtung Kronprinzessinnenweg unterwegs. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme war die Havelchaussee an der Unfallstelle bis etwa 12 Uhr gesperrt. (BK)

Schmargendorf: Radfahrerin stürzt und verletzt sich schwer

Eine 62-jährige Frau hat die Kontrolle über ihr Fahrrad verloren und ist gestürzt. Die Radfahrerin erlitt nach Angaben der Polizei schwere Verletzungen. Sie war am Samstag, gegen 13 Uhr in Schmargendorf unterwegs. Auf der Rheinbabenallee, kurz vor der Einmündung in die Hundekehlestraße, ist die Seniorin durch eine Fahrbahnerhöhung gestürzt. Sie erlitt schwere Kopfverletzungen und war kurzzeitig nicht ansprechbar. Zeugen leisteten Erste Hilfe und alarmierten Rettungskräfte. (BK)

Stolpersteine beschädigt

Unbekannte haben in Kreuzberg mehrere Stolpersteine beschädigt. Ein Anwohner der Dieffenbachstraße entdeckte am frühen Samstag-Vormittag zehn mit schwarzer Farbe beschmierte Stolpersteine. Die Farbe wurde entfernt. Der Staatsschutz ermittelt. (BK)

Fremdenfeindlich beleidigt und verfolgt

An einer Tankstelle in Berlin-Köpenick ist ein Mann in der Nacht zu Sonntag fremdenfeindlich beleidigt worden. Laut Polizei sollen die beiden Tatverdächtigen den 29-Jährigen gegen 4.15 Uhr an einer Tankstelle in der Friedrichshagener Straße beleidigt und anschließend mit einem Fahrzeug verfolgt haben. Der junge Mann fuhr daraufhin zu einem Polizeiabschnitt und erstattete Anzeige. Die Ermittlungen übernahm ein Fachkommissariat für Staatsschutzdelikte beim Landeskriminalamt Berlin. (BK)

Supermarkt-Raub mit Messer ohne Beute – Festnahme

Ein betagter Räuber ist am späten Sonnabend ohne Beute aus einem Supermarkt in Mitte geflohen und kurz darauf festgenommen worden. Der 62-Jährige forderte mit vorgehaltenem Messer von einer 22-jährigen Verkäuferin Bargeld. Die junge Frau rief um Hilfe, und der Tatverdächtige verließ den Supermarkt ohne Beute. Alarmierte Polizisten nahmen den Mann kurz darauf auf dem Parkplatz der Filiale fest und brachten ihn in ein Polizeigewahrsam. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,8 Promille. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung und Blutentnahme wurde der mutmaßliche Räuber der Kriminalpolizei überstellt. (BK)

Haltestelle mit Flusssäure verätzt

Unbekannte haben am Samstagabend in Westend eine Haltestelle mit Flusssäure beschädigt. BVG-Mitarbeitenden sahen einen mit Flusssäure angebrachten Schriftzug an der Haltestelle am U-Bahnhof Ruhleben und riefen die Polizei. Spezialisten des Landeskriminalamtes Berlin sicherten Spuren, bestätigten, dass es sich um Flusssäure handelte und entnahmen Proben. Nach Beendigung der Reinigungsarbeiten wurde die Haltestelle wieder freigegeben. Ein Fachkommissariat für Umweltdelikte beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt. wegen schwerer Gefährdung durch Freisetzen von Giften und Sachbeschädigung. (BK)

+++ 26. Juni +++

Wedding: Feuerwehr löscht Dachbrand auf Hochhaus

Auf dem Dach eines Hochhauses in Wedding sind am Sonnabend auf einer Fläche von 100 Quadratmetern Baumaterialien in Brand geraten. Es entstand eine Rauchsäule, die von Weitem zu sehen war. Die Feuerwehr hatte den Brand bald unter Kontrolle.

sxxx

Auto-Brandserie fortgesetzt: Brennende PKW in Neukölln und Tempelhof

Die Feuerwehr löscht ein brennendes Fahrzeug in Tempelhof:
Foto: Pudwell

Die Brandserie in Berlin nimmt kein Ende: Erneut sind in der Nacht zu Samstag mehrere Fahrzeuge in Flammen aufgegangen. Wie in den Nächten zuvor brannte es in Neukölln. Dort stand ein PKW in der Schönstedstraße in Flammen. In Tempelhof brannte der vordere Teil eines Seat Ibiza aus. Hier klärt allerdings noch ein Fachkommissariat der Polizei, ob es sich um Brandstiftung oder einen technischen Defekt handelt. (BK)

+++ 26. Juni +++

Riesige Rauchsäule: Feuerwehr löscht Brand in Kreuzberg

Weithin sichtbar war die Rauchsäule über dem brennenden Flachdach einer Sporthalle. Die Feuerwehr konnte den Brand am Freitagnachmittag rasch löschen. (BK)

Polizisten stoppen illegales Autorennen in Kreuzberg

Zivilfahnder der 31. Einsatzhundertschaft haben am Morgen in Kreuzberg zwei Männer festgenommen, die sich offenbar ein Autorennen geliefert haben. Die Polizisten sahen gegen 3.30 Uhr, wie ein Range Rover und ein Audi an einer roten Ampel an der Yorckstraße, Ecke Mehringdamm standen und die Motoren aufheulen ließen. Bei grüner Ampel beschleunigten beide stark und rasten in Richtung Hasenheide los. An der Gneisenau-, Ecke Zossener Straße nahmen die Beamten wahr, dass der Range Rover-Fahrer stark abbremsen musste, um nicht gegen einen wartenden Smart zu fahren. Anschließend beschleunigten die Fahrer wieder und fuhren mit überhöhter Geschwindigkeit weiter. Dort gelang es den Polizisten, die beiden Fahrzeuge zu stoppen. Die Führerscheine der Fahrer im Alter von 26 und 48 Jahren und beide Autos wurden beschlagnahmt. (tc)

Charlottenburg: Unfall bei illegalem Autorennen

Bei einem illegalen Autorennen hat es am Donnerstagabend in Charlottenburg einen Unfall gegeben. Laut Polizei rasten gegen 21 Uhr drei Mercedes, die sich ein Rennen lieferten, über den Kurfürstendamm in Richtung Wielandstraße. Sie bogen am Olivaer Platz rechts in Richtung Konstanzer Straße ab und gefährdeten dabei Fußgänger und Radfahrer. Dann bogen die drei Wagen gleich wieder nach links in Richtung Lietzenburger Straße ab. Dabei stieß der letzte Mercedes mit einem entgegen kommenden VW zusammen, mit dem ein 25-Jähriger unterwegs war. Die anderen beiden Mercedes setzten ihre Fahrt fort. Bei dem Zusammenstoß erlitt der VW-Fahrer Kopf- und Halsverletzungen. Der 19-jährige Mercedes-Fahrer blieb unverletzt. Während der Unfallaufnahme erschienen drei Bekannte des Mercedes-Fahrers am Unfallort. Von diesen erkannte ein Polizeibeamter einen 19- und einen 21-Jährigen als Fahrer der anderen beiden Mercedes wieder. Polizisten beschlagnahmten die Führerscheine der zwei 19-Jährigen sowie den am Unfall beteiligten Mercedes. Der 21-Jährige entfernte sich wieder vom Ort, noch bevor seine Beteiligung am mutmaßlichen Rennen abschließend geklärt werden konnte. Gegen die Drei wird wegen des Verdachts der Beteiligung an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen ermittelt. (tc)

Mit Polizeiauto zusammengestoßen und dann geflüchtet

Nach einer Kollision mit einem Polizeiauto in Kreuzberg ist am Donnerstagabend ein Autofahrer geflüchtet. Laut Polizei fuhr der Streifenwagen gegen 22.30 Uhr langsam, mit Blaulicht und Martinshorn auf der Gegenfahrbahn der Skalitzer Straße in Richtung Oppelner Straße. Aus einer bereits gebildeten Rettungsgasse scherte dann auf einmal ein Auto aus und fuhr gegen den Streifenwagen. Anschließend entfernte sich der Wagen in unbekannte Richtung und entkam. Mitarbeiter eines Fachkommissariats für Verkehrsdelikte sicherten vor Ort Spuren. (tc)

In Neukölln brennen wieder Autos 

Erneut haben in Neukölln Autos gebrannt. Wie die Polizei mitteilte, entdeckte ein Anwohner gegen 2 Uhr in der Donaustraße kleine Flammen an einem Nissan Micra, die noch vor dem Eintreffen der alarmierten Feuerwehr selbst erloschen. Wenige Meter entfernt brannte gegen 2.50 Uhr ein Skoda Fabia. Die Flammen griffen auf einen daneben geparkten Mercedes über. Um 4.15 Uhr wurde die Feuerwehr in die Schönstedtstraße alarmiert, nachdem dort ein Opel Vectra angezündet worden war. 

In der Schönstedtstraße am Rathaus Neukölln brannte ein Opel. Foto: Pudwell

Bereits in der Nacht zum Donnerstag hatten in Neukölln mehrere Autos gebrannt, darunter auch in der Donaustraße. (tc)

Gedenkstein mit Farbe beschmiert

Unbekannte beschädigten in Neukölln einen Gedenkstein. Ein Mitarbeiter des zuständigen Bezirksamtes stellte am Donnerstag gegen 7 Uhr fest, dass der auf dem Gelände des Friedhofes Columbiadamm stehende Gedenkstein der Gefallenen des Herero-Aufstandes mit roter Farbe übergossen worden war und erstattete Strafanzeige. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt. (BK)

Köpenick: Zug rammt Catering-Transporter

Am Anhänger entstand Sachschaden.. Foto: Pudwell

Am Donnerstagabend gegen 18 Uhr ist der Fahrer eines Transporters mit Catering-Anhänger in Köpenick nur knapp einer Katastrophe entkommen. Am Bahnübergang in der Rudolf-Rühl-Allee hatte er es verkehrsbedingt nicht mehr geschafft, seinen Anhänger aus dem Gefahrenbereich der Schienen zu fahren, als sich plötzlich die Schranken schlossen. Die Lok eines Zuges mit Autoanhängern rammte den Anhänger im Heckbereich. Verletzt wurde durch den Aufprall niemand. Am Anhänger entstand Sachschaden in unbekannter Höhe, an der Lok geringer Schaden. Die Rudolf-Rühl-Alle war für über 2 Stunden gesperrt. (Pud/BK)

+++ 25. Juni +++

Masken-Verweigerer prügelt Polizisten dienstunfähig

Ein Mann, der sich weigerte, beim Betreten eines Elektronikmarktes in Tegel einen Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen, hat sich am Mittochabend eine brutale Auseinandersetzung mit Security und Polizei geliefert. Mehrfach habe der 18-Jährige versucht, den Elektronikfachmarkt in einem Einkaufszentrum in der Straße Am Borsigturm zu betreten, so die Polizei. Diese sei von Security-Mitarbeitern alarmiert worden, nachdem sie den Mann mehrfach abgewiesen hatten. Die Polizisten nahmen eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs auf. Dabei habe der Mann die Herausgabe seines Ausweises verweigert. Bei der dann folgenden Durchsuchung seiner Tasche fanden die Polizisten neben dem Ausweis auch ein Messer. Erneut habe der 18-Jährige dann versucht, das Geschäft zu betreten. Als die Einsatzkräfte dies unterbanden, habe er diese angeschrien und erfolglos versucht, den Polizisten seine Tasche zu entreißen und sie bedroht.

Bei der anschließenden Festnahme soll er um sich geschlagen und versucht haben, die Beamten mit Kopfstößen zu verletzen. Erst als weitere Unterstützungskräfte hinzukamen und er zu Boden gebracht worden war, gelang es der Polizei, dem Mann Handfesseln anzulegen. Nachdem der 18-Jährige es geschafft hatte, sich wieder aufzurichten, musste er erneut zu Boden gebracht werden. Einsatzkräfte brachten ihn anschließend zur erkennungsdienstlichen Behandlung und nahmen ihm im Polizeigewahrsam Blut ab. Danach wurde er wieder entlassen. Ein Polizist erlitt Kopfverletzungen, ein weiterer Polizeibeamter Arm- und Beinverletzungen. Beide mussten ihre Dienste beenden. Ermittelt wird neben Hausfriedensbruch nun wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und einem Verstoß gegen das Personalausweisgesetz. (BK)

22-Jährige an Anschlussstelle der A20 zu schnell - schwer verletzt

(dpa) Eine 22 Jahre alte Autofahrerin aus Berlin ist bei einem Unfall an einer Anschlussstelle der Autobahn 20 schwer verletzt worden. Sie habe die Absicht gehabt, am Donnerstagabend bei Anklam die A20 zu verlassen, teilte die Polizei mit. Der Wagen sei aber wegen zu hoher Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn abgekommen und habe sich überschlagen. Die junge Frau wurde ins Klinikum Neubrandenburg gebracht. Sie war in Richtung Lübeck unterwegs und hatte allein im Wagen gesessen. Für die Bergung des Wagens wurde die A20 kurzzeitig gesperrt. (dpa)

Stein von Brücke auf ICE geworfen: Bahnstrecke Hamburg-Berlin gesperrt

Auf der Fahrt von Hamburg nach Berlin ist am Donnerstag ein ICE nahe dem schleswig-holsteinischen Reinbek von einem Stein getroffen worden. Der Stein habe eine Scheibe des Zuges durchschlagen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Vermutlich sei der Stein von einer Brücke geworfen worden. Ob jemand verletzt wurde, war zunächst unklar. Die Strecke wurde vorerst gesperrt. Ob von der Sperrung auch Züge aus Richtung Berlin und Rostock betroffen sind, konnte der Sprecher nicht sagen. Die Deutsche Bahn teilte auf Twitter mit, ein ICE nach Berlin werde umgeleitet und verspäte sich um 45 Minuten. (dpa)

Unfall mit vier Fahrzeugen auf A2 endet glimpflich - eine Verletzte

Das Überholmanöver eines Autofahrers auf der A2 Richtung Magdeburg hat einen Unfall mit vier Fahrzeugen nach sich gezogen. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, kollidierte der 49-Jährige nach eigenen Angaben am Mittwoch zwischen den Anschlusstellen Brandenburg an der Havel und Wollin beim Überholen mit dem Anhänger eines Lkw. Dadurch sei er ins Schlingern gekommen und auf den linken Fahrstreifen geraten. Dort erfasste er seitlich den Wagen einer 55-Jährigen.

Die Autofahrerin wurde durch den Zusammenprall in die Mittelschutzplanke geschleudert. Über das durch den Unfall entstandene Trümmerfeld fuhr wiederum ein dahinter fahrender 29-Jähriger mit seinem Pkw. Alle Fahrzeuge kamen schließlich auf dem Standstreifen zum Stehen. Bei dem Unfall wurde lediglich eine 73-jährige Mitinsassin der Autofahrerin leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 22 000 Euro. (dpa)

Radfahrerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Mittwochnachmittag hat eine Frau bei einem Verkehrsunfall in Alt-Hohenschönhausen schwere Verletzungen erlitten. Die 69-Jährige war gegen 16 Uhr auf dem Fahrradschutzstreifen der Konrad-Wolf-Straße in Richtung Freienwalder Straße unterwegs, als sie einem Lieferwagen links ausweichen musste. Als der Fahrer des Wagens dann die Fahrertür öffnete, wich sie noch weiter nach links aus, geriet mit dem Rad in eine Straßenbahnschiene und stürzte. Der Fahrer verließ unerkannt den Unfallort. Alarmierte Rettungskräfte brachten die 69-Jährige mit schweren Beinverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (BK)

Mehrere brennende Autos in Berlin

Brennendes Fahrzeug in der Donaustraße. Foto: Pudwell

In Berlin haben in den frühen Morgenstunden drei Autos gebrannt. In Neukölln stand in der Nobelstraße Ecke Boschweg ein Firmenfahrzeug in Flammen, wie ein Polizeisprecher des Lagezentrums am Donnerstag sagte. Ein weiteres Auto soll beschädigt worden sein. Ob der Staatsschutz wegen eines möglichen politischen Motivs ermittelt, bestätigte der Sprecher zunächst nicht. Ebenfalls in Neukölln – in der Donaustraße Ecke Schönstedtstraße – brannte ein Pkw. Nach Angaben der Feuerwehr kam hier ebenfalls ein zweiter Wagen zu Schaden. Wie der Feuerwehrsprecher sagte, ereignete sich ein weiterer Fahrzeugbrand in der Rixdorfer Straße in Mariendorf. In den anderen Fällen laufen die Ermittlungen, hieß es. (dpa)

Mann stirbt bei Wohnungsbrand in Berlin-Wilmersdorf

Bei einem Feuer in einem Wohnhaus in Wilmersdorf ist ein Mann ums Leben gekommen. Rettungskräfte fanden den Bewohner in seiner Wohnung im zweiten Obergeschoss leblos vor, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Donnerstagmorgen sagte. Reanimationsversuche blieben ohne Erfolg. Bei den Löscharbeiten verletzte sich zudem ein Feuerwehrmann. Ein weiterer Bewohner des viergeschossigen Hauses in der Brandenburgischen Straße musste in Sicherheit gebracht werden, er blieb aber unverletzt. Nach Angaben der Feuerwehr waren rund 30 Einsatzkräfte vor Ort, das Feuer war in einer knappen Stunde gelöscht. Warum Möbel und Einrichtungsgegenstände in der Wohnung in Brand gerieten, war zunächst nicht bekannt. Die polizeilichen Ermittlungen laufen. (dpa)

+++ 24. Juni +++

Pflasterstein verfehlt Kind – Polizei sucht Zeugen

Nur knapp hat ein Pflasterstein am vergangenen Sonntagabend in Wilhelmstadt ein spielendes Kind verfehlt. Ein Unbekannter hatte den Stein laut Polizei aus der Richtung von Balkonen in der Ruhlebener Straße auf den Achtjährigen geworfen. Nun sucht die Polizei nach Zeugen. 

Die Kriminalpolizei fragt:

Wer ist Zeuge der Tat geworden bzw. hat gesehen, aus welchem Stockwerk oder sogar konkret von wem der Stein geworfen wurde? Wer hat vor der Tat Personen bemerkt, die in der Umgebung des Hauses Ruhlebener Straße 150 einen Pflasterstein bei sich hatten oder dort an sich nahmen? Wer kann sonst Angaben zum Sachverhalt machen?

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei der Direktion 2, Charlottenburger Chaussee 75 in 13597 Berlin-Spandau unter den Rufnummern (030) 4664-273119 (innerhalb der Bürodienstzeiten) sowie (030) 4664-271100 (außerhalb der Bürodienstzeiten) oder auch an jede andere Polizeidienststelle. (BK)

Lkw schleift Pkw mit sich - Fahrerin schwer verletzt

Am Dienstagmittag ist eine Frau bei einem Verkehrsunfall in Alt-Hohenschönhausen schwer verletzt worden. Die 52-Jährige wendete gegen 12.20 Uhr mit ihrem Skoda an der Kreuzung Marzahner Straße Ecke Plauener Straße und wurde dabei vom Lastwagen eines 30-Jährigen erfasst. Das Auto wurde durch den Lkw rund 30 Meter mitgeschleift. Die Autofahrerin wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Sie erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen am ganzen Körper. Lebensgefahr besteht nicht. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Die Marzahner Straße war in beiden Richtungen rund drei Stunden gesperrt. (BK)

Mit Mietwagen gegen Automaten

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht versucht, mit einem Mietwagen einen Geldautomaten in Kreuzberg zu knacken.

Eine unbekannte Person rammte gegen 3.30 Uhr den VW Polo an der Kreuzung Schöneberger Straße Ecke Hafenplatz gegen einen dort freistehenden Geldautomaten. Trotzdem das Auto und der Automat nebst angrenzenden Zaun stark beschädigt wurden, gelangten die Unbekannten nicht an das Geld und entkamen ohne Beute. Alarmierte Polizeieinsatzkräfte stellten das Tatfahrzeug sicher. Offenbar hatten die Täter zuvor vergeblich versucht, das Auto in Brand zu setzen. Die Kriminalpolizei ermittelt. (BK)

Schleuserkriminalität: Bundespolizei durchsucht Wohnungen in Berlin

Mit einer Razzia ist die Bundespolizei am Mittwochmorgen in Berlin gegen Schleuserkriminalität vorgegangen. Ein Haftbefehl gegen einen 38-jährigen Albaner sei vollstreckt worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Mittwochmorgen. Die Beamten entdeckten demnach außerdem «eine ganze Reihe an Urkunden», darunter Reisepässe und ID-Karten, die nun überprüft werden. «In ersten Fällen haben wir schon klar erkannt, dass es sich um gefälschte Dokumente handelt», sagte der Sprecher.

170 Beamte durchsuchten seit 6 Uhr elf Objekte, vor allem Wohnungen - unter anderem im Wedding und Schöneberg. Aber auch eine gastronomische Einrichtung sei darunter. Die Polizisten seien bei den Durchsuchungen außerdem auf acht vermutlich Geschleuste in Wohnungen gestoßen. (dpa)

23. Juni

Mit 3,41 Promille auf gestohlenem Rad: Festnahme

Die Brandenburger Polizei hat einen stockbetrunkenen Radfahrer gestoppt. Bei der Überprüfung ergab sich ein Blutalkoholwert von 3,41 Promille. Das Rad war als gestohlen gemeldet - der Suff-Radler wurde festgenommen.

Mit geraubtem Quad Unfall verursacht und geflüchtet

Auf einem geraubten Quad haben zwei Unbekannte am Montagabend in Neukölln einen Verkehrsunfall verursacht und sind anschließend zu Fuß geflüchtet. Laut Polizei soll zuvor einer der Männer einen 18-Jährigen von dem Quad gezogen haben, als dieser in einer Einfahrt in der Weserstraße gehalten hatte. Im weiteren Verlauf soll der Unbekannte den jungen Mann gegen eine Statue gedrückt und ihm Gewalt angedroht haben. Zeitgleich soll ein Komplize das Quad gestartet haben, mit dem das Duo im Anschluss in Richtung Weichselstraße flüchtete. Während der Fahrt kam der Fahrzeugführer nach rechts von der Fahrbahn ab und beschädigte in der Weserstraße einen geparkten Opel. Mehreren Zeugenaussagen zufolge sollen die beiden Männer anschließend von dem Fahrzeug abgestiegen und zu Fuß in Richtung Sonnenallee geflüchtet sein. (BK)

+++ 22. Juni +++

Mann zeigt Hitlergruß und attackiert Nachbarn mit Schraubenschlüssel

In Friedrichsfelde hat ein 40-Jähriger zwei Männer mit einem Schraubenzieher verletzt. Wie die Polizei meldete, ging dem Vorfall ein Streit voraus. Der 40-Jährige soll auf seinem Balkon den sogenannten Hitlergruß gezeigt und laut „Heil Hitler“ gerufen haben. Nachbarn hätten dies bemerkt und den Mann zur Rede gestellt. 

Es kam zunächst zu einem lauten Streit, woraufhin der 40-Jährige an der Wohnungstür der Nachbarn klingelte und beim Öffnen einem 71-Jährigen mit dem Schraubendreher gegen dessen Stirn stach. Auch den Bruder des 71-Jährigen, der zu Hilfe eilte, griff der Mann an und stach ihm in den Arm. Die beiden Verletzten mussten zunächst nicht behandelt werden. 

Bei dem 40-Jährigen wurde eine Blutentnahme in einem Polizeigewahrsam durchgeführt, die er anschließend wieder verlassen durfte. Er muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten. Die Ermittlungen zu diesem Sachverhalt führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin. (BK)

Ein Toter und acht Verletzte bei Busunfall nahe Mittenwalde 

Bei einem Unfall mit einem Bus und einem Transporter im Landkreis Dahme-Spreewald sind am Montagnachmittag ein Mann getötet und mindestens acht Menschen verletzt worden, davon zwei schwer. Die Kollision der beiden Fahrzeuge habe sich auf der B246 in der Ortslage Telz nahe Mittenwalde ereignet, sagte ein Polizeisprecher in Potsdam.

Bei dem Toten handle es sich vermutlich um den Transporterfahrer, bei den acht Verletzten um alle Insassen des Reisebusses. Dessen Fahrer soll zu den beiden Schwerverletzten gehören, die laut Sprecher nicht in Lebensgefahr schweben. Alle übrigen Businsassen seien leicht verletzt.

Nach dem Unfall kamen laut Polizei vier Rettungshubschrauber und acht Rettungswagen zum Einsatz. Feuerwehr und Rettungsdienste seien mit rund 45 Kräften zur Unfallstelle geeilt. Zur Ursache des Zusammenstoßes konnte der Sprecher zunächst nichts sagen, es sei aber inzwischen die Sachverständigenorganisation Dekra vor Ort. (dpa)

Knapp 4500 Verstöße bei Schwerpunktkontrollen der Polizei 

Während einer Kontrollwoche im Berliner Straßenverkehr hat die Polizei fast 4500 Verstöße von Autofahrern und Radfahrern festgestellt. Knapp 850 Mal wurden rote Ampeln ignoriert - erwischt wurden dabei vor allem Radfahrer, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Demzufolge waren Autofahrer 585 Mal zu schnell unterwegs. Es gab 545 Verstöße durch Telefonieren am Steuer, 369 mal fuhren Radfahrer auf Gehwegen, 93 mal Autofahrer durch Fahrradstraßen. Die Polizei erwischte außerdem 328 Fahrer beim falschen oder gefährlichen Abbiegen, und in 222 Fällen waren Menschen nicht richtig angeschnallt. Dazu kamen 1838 Fälle von falschem Parken und Halten. (dpa)

Ermittlungen zu illegalem Straßenrennen in Hennigsdorf

Die Polizei ermittelt in Hennigsdorf (Oberhavel) wegen des Verdachts eines illegalen Straßenrennens. Zeugen hatten die Beamten wegen diverser Motor- und Fahrgeräusche am Sonntagabend auf mehrere Fahrzeuge am alten Walzwerk aufmerksam gemacht. Dort stellten Beamte etwa 20 Fahrzeuge mit Berliner Kennzeichen fest, wie die Polizei am Montag weiter mitteilte. Wegen der wahrgenommenen Geräuschkulisse und auffälligen Abriebspuren auf dem Asphalt wurden die Identitäten sämtlicher Personen festgestellt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts, ein verbotenes Autorennen veranstaltet zu haben. (dpa)

Lichtenberg: Mann mit Metallstange attackiert und verletzt

Bei einem Streit in Alt-Hohenschönhausen ist ein Mann von einem Unbekannten mit einer Stange attackiert und verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, soll der 31-Jährige gegen 23.30 Uhr mit einer Frau gestritten haben. Wenig später kam ein Begleiter der Frau hinzu und schlug mit einer Stange gegen das Bein des 31-Jährigen. Die Frau fuhr mit ihrem Begleiter in einem schwarzen Pkw davon. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er ambulant behandelt werden musste. (BK)

Geschwindigkeitskontrolle in Friedenau: Lamborghini mit 148 km/h unterwegs

Ein 26-Jähriger ist am Sonntagabend mit seinem Lamborghini in eine Verkehrskontrolle gerauscht. Er fuhr auf der Bundesallee in Friedenau mit 148 km/h.  Der 26-Jährige muss mit einem Bußgeld von mindestens 680,- Euro, zwei Punkten und drei Monaten Fahrverbot rechnen.

Die Verkehrspolizei hat an der Stelle zahlreiche weitere Verstöße festgestellt: Die Einsatzkräfte stoppten 26 Fahrer wegen Geschwindigkeitsverstößen. Von den Angehaltenen überschritten 22 Personen die zulässige Höchstgeschwindigkeit um mehr als 21 km/h und lagen somit im Bereich eines Fahrverbots.

Unter den Kontrollierten war ein 57-jähriger Mann, der einräumte, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sei. Gegen ihn wird jetzt wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. (BK)

Biesdorf: Radfahrer fährt Fußgängerin um

Ein 48-jähriger Radfahrer hat am Sonntagnachmittag in Biesdorf eine Fußgängerin angefahren. Der Mann war auf dem geteilten Geh- und Radweg im Landschaftspark Wuhletal unterwegs und stieß mit der 42 Jahre alten Fußgängerin zusammen, die in gleicher Richtung unterwegs war. Beide stürzten. Der Radfahrer erlitt Kopf- und Armverletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Fußgängerin klagte über Schmerzen an ihrer Schulter. Eine Behandlung war nicht erforderlich. (BK)

Friedrichsfelde: Frau ins Gesicht gespuckt - fremdenfeindlicher Hintergrund

Eine 33-Jährige ist von einem Mann in Friedrichsfelde attackiert worden. Er hielt sie fest und spuckte ihr mehrmals ins Gesicht. Die Frau war gegen 19.30 Uhr mit ihrem Kind auf dem Arm auf dem Gehweg in der Straße Am Tierpark unterwegs, als der Mann sie plötzlich angriff. Anschließend stieß der Mann die 33-Jährige von sich weg, trat nach ihr und traf sie am Oberschenkel. Zeitgleich beschimpfte der Täter die Angegriffene und flüchtete im Anschluss. Die Polizei vermutet einen fremdenfeindlichen Hintergrund. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. (BK)

Spandau: Kind beinahe von Pflasterstein getroffen

Am Sonntagabend ist ein Kind in Wilhelmstadt beinahe von einem Pflasterstein getroffen worden. Nach bisherigen Ermittlungen spielte der Achtjährige gegen 19 Uhr in der Ruhlebener Straße auf einer Grünfläche vor den Balkonen eines Mehrfamilienhauses, als ein Pflasterstein knapp neben ihm einschlug. Dieser kam nach Angaben der Polizei offenbar aus Richtung der Balkone. Der 57-jährige anwesende Vater alarmierte die Polizei, die eine Strafanzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung einleitete. (BK)

Unfallbilanz: Eine Tote und 83 Verletzte am Wochenende in Brandenburg

Auf brandenburgischen Straßen sind am Wochenende 83 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden, eine Autofahrerin kam ums Leben. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 432 Unfälle, sagte ein Sprecher am Montag in Potsdam. Bei 67 davon wurden Menschen verletzt, in den restlichen 365 Fällen entstanden lediglich Sachschäden.

Eine 65 Jahre alte Autofahrerin kam am Samstag auf der Landstraße 23 zwischen Templin und Gandenitz (Landkreis Uckermark) aus bisher ungeklärter Ursache mit ihrem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte sie frontal mit dem Auto eines 61-Jährigen. Beide kamen zunächst schwer verletzt in Krankenhäuser. Die Unfallverursacherin erlag wenig später ihren schweren Verletzungen. (dpa)

+++ 21. Juni +++

Kind im Bus schwer verletzt

Am Samstagmittag ist in einem Bus in Grünau ein Kind schwer verletzt worden. Kurz vor 14 Uhr fuhr ein Bus des Schienenersatzverkehrs der Linie S46 von der Haltestelle Adlergestell Ecke Richterstraße ab, als ein Mann auf den Bus zulief. Der 55-jähriger Busfahrer signalisierte ihm, dass sein Zustieg nicht mehr möglich wäre. Daraufhin warf der Unbekannte einen Stein gegen die Front des Busses. Der Fahrer machte daraufhin eine Gefahrenbremsung. Dabei rutschte der Dreijährige von dem Schoß seiner 39 Jahre alten Mutter und verletzte sich am Kopf sowie an den Knien. Der Mann zeigte dann dem Busfahrer den Mittelfinger und verschwand. Hinzugerufene Rettungskräfte brachten den Jungen zur Behandlung in ein Krankenhaus, in dem er zur Beobachtung verblieb. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Vermisster Biker schwerverletzt aufgefunden 

Schwerverletzt konnte am Sonntag erst nach mehrstündiger Suche ein 31 Jahre alter Motorradfahrer in einem Waldstück bei Kyritz (Ostprignitz-Ruppin) gefunden werden. Angehörige hatten ihn als vermisst gemeldet, nachdem er von einer am Samstagabend geplanten kurzen Tour mit der Crossmaschine nicht zurückgekehrt war. Die Polizei suchte mit Hubschrauber und Rettungshunden nach dem Mann. Durch Handyortung konnte der Bereich eingegrenzt werden. Gegen Sonntagmittag sei der Vermisste dann entdeckt und in eine Unfallklinik geflogen worden. Nach ersten Ermittlungen hatte der 31-Jährige einen Wassergraben übersehen und war über den Lenker geflogen. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet: Er hatte nicht die erforderliche Fahrerlaubnis und das Krad keine Haftpflichtversicherung. (BK)

Seniorin beim Ausparken schwer verletzt

Am Sonntagm hat eine Seniorin bei einem Verkehrsunfall in Wilmersdorf schwere Verletzungen erlitten. Die 80-Jährige war gegen 12.30 Uhr gerade dabei, ihren gleichaltrigen Ehemann aus einer Parklücke am Bundesplatz zu weisen, als sie ins Straucheln kam und hinter dem Wagen auf die Straße stürzte. Der Mann bemerkte dies nicht und überrollte seine Frau beim Rückwärtsfahren. Rettungskräfte brachten die Seniorin mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. (BK)

Brand in Wohnung - Feuerwehr findet Schwerverletzte im Nachbarhaus

Bei einem Brand in einem Wohnhaus in Berlin-Charlottenburg sind am Sonntagvormittag ein Mann und eine Frau verletzt worden. Die Frau ging mit ihren schweren Verletzungen noch zurück in ihre Wohnung im Nachbargebäude. In der anderen Wohnung in der Wirmerzeile brannten Spiritus und Einrichtungsgegenstände, wie die Feuerwehr auf Twitter mitteilte. Das Feuer sei beim Eintreffen der Feuerwehr schon gelöscht gewesen.

Einsatzkräfte brachten einen Verletzten aus der Wohnung ins Krankenhaus und wurden über eine weitere Person informiert, die sich auch in der Wohnung aufgehalten hatte und nach dem Brand in ihre eigene Wohnung im Nachbargebäude zurückgegangen war. Nach Angaben eines Sprechers der Feuerwehr fanden die Einsatzkräfte die Frau mit schweren Brandverletzungen und ließen sie von einem Notarzt in eine Spezialklinik bringen. Das Alter der beiden Verletzten war am Sonntagmittag noch nicht bekannt. (dpa)

18-Jähriger bei Auseinandersetzung schwer verletzt

Bei einer Auseinandersetzung in der Nacht zum Sonntag ist in Wilmersdorf ein junger Mann schwer verletzt worden. Gegen 23.45 Uhr war es im Volkspark Wilmersdorf zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen gekommen sein. Dabei erlitt ein 18-Jähriger aus der einen Gruppe Stichverletzungen. Anschließend flüchteten Personen aus der gegnerischen Gruppe. Alarmierte Rettungskräfte versorgten das Opfer und brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er sofort operiert wurde. Sein Zustand soll stabil sein. Unter den am dem Vorfall beteiligten Personen sollen sich auch zwei Studenten der Polizei Berlin befunden haben. Ihre Beteiligung wird derzeit geprüft. (BK)

Mann mit Messer angegriffen

Am Samstagnachmittag ist ein 27-Jähriger in Prenzlauer Berg in der Danziger Straße von zwei Männern angesprochen und gefragt worden, ob er ihnen sein Handy leihen könne. Als er ablehnte griff einer der beiden Männer den 27-Jährigen mit einem Messer an. Anschließend flüchtete das Duo. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Attackierten mit Rumpf- und Armverletzugen in ein Krankenhaus. (BK)

Müllbrand greift auf drei Autos über

Am Samstagvormittag brannten drei Autos in Buckow. Ein 44-jähriger Anwohner bemerkte gegen 9.45 Uhr im Goldhähnchenweg Rauch auf einem Mieterparkplatz und stellte fest, dass dort Müll in Flammen stand. Sein Versuch, den Brand mit einem Feuerlöscher zu löschen, scheiterte. Das Feuer griff auf einen Mercedes, einen VW und einen Skoda über. Darüber hinaus wurden durch das Feuer eine Laterne und ein Baum beschädigt. Die von einem weiteren Anwohner alarmierte Feuerwehr konnte den Brand löschen. Alle Autos wurden stark beschädigt. (BK)

Auto in  Brand gesetzt

Sonntagfrüh kam es zu einer Brandstiftung an einem Auto in Tempelhof. Eine 29-jährige Anwohnerin hörte gegen 4 Uhr in der Burgemeisterstraße zunächst Knallgeräusche. Als sie aus dem Fenster sah, erblickte sie Flammen an ihrem VW. Sie alarmierte die Feuerwehr, die die Flammen löschte und somit ein Übergreifen derer auf die angrenzenden Wohngebäude verhinderte. (BK)

Festnahme nach versuchtem Straßenraub:

In Kreuzberg ist am Samstagabend ein Mann nach einem versuchten Raub festgenommen worden. Ein 35-Jähriger war gegen 20 Uhr im Görlitzer Park von dem Täter aufgefordert worden, ihm sein Handy zu geben . Als er sich weigerte, versuchte der Räuber, ihm das Handy aus der Hand zu reißen. Passanten griffen in die Situation ein und alarmierte Polizisten nahmen kurz darauf den Mann fest. (BK)

Mann homophob beleidigt

In Prenzlauer Berg ist am Sonnabendnachmittag ein Mann homophob beschimpft worden. Zwei Parkläufer im Alter von 29 und 56 Jahren sprachen den 30-jährigen Wurstverkäufer im Mauerpark an, da dieser dort keine Würstchen verkaufen durfte. Als die Parkläufer ihn kurze Zeit später wieder an derselben Stelle antragfen, soll der 56-jährige Parkläufer den 30-Jährigen homophob beleidigt haben. (BK)

+++ 20. Juni +++

Mann sticht auf Ehefrau ein

In der Nacht zum Sonnabend ist eine Frau in Marienfelde durch Messerstiche schwer verletzt. Der 32-jährige Ehemann hatte gegen 3.25 Uhr seine ein Jahr jüngere Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung im Richard-Tauber-Damm mit einem Messer angegriffen und dabei schwer verletzt. Die Frau rettete sich aus der Wohnung zu einem 75-jährigen Nachbarn, der Rettungskräfte alarmierte. Als Polizisten dann die Wohnung des Ehepaars betraten, fanden sie den Tatverdächtigen leblos in der Küche, er hatte sich selbst getötet. Die Frau kam mit Stichverletzungen im Schulter- und Armbereich zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Kriminalpolizei ermittelt. (BK)

Mann niedergeschlagen und beraubt

Ein junger Mann musste nach einem Raub am Sonnabend in Alt-Hohenschönhausen in ein Krankenhaus gebracht  werden. Der 25-Jährige hatte gegen 3.15 Uhr in der Landsberger Allee auf dem Gehweg gestanden, als er von drei oder vier Männern mit Schlägen attackiert wurde. In der Folge verlor er das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kam, waren die Angreifer geflüchtet und sein Handy weg. Rettungskräfte brachten ihn mit Frakturen im Gesicht zur Behandlung in eine Klinik. (BK)

Feuerwehr rettet verunglückte Frau aus dem Wasserturm am Ostkreuz

Beim Besteigen des alten Wasserturms am Bahnhof Ostkreuz ist am Samstagmorgen eine junge Frau verunglückt. Um 8.09 Uhr alarmierte ein Anrufer die Feuerwehr dorthin. Nach Angaben eines Sprechers war die Frau in dem Turm nach oben gestiegen und dann abgestürzt. Ein Notarzt habe die Schwerverletzte in etwa 45 Metern Höhe versorgt. Weil die Rettung über die enge Wendeltreppe nicht möglich war, musste das Höhenrettungsteam der Feuerwehr die Frau durch eine Luke nach draußen schaffen und dann abseilen. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Nach Angaben des Feuerwehrsprechers dauerte der Einsatz etwa drei Stunden. (tc.)

Transporter rammt Ampelmast

Einsatzkräfte am Unfallort. Foto: Pudwell

Ein Transporterfahrer ist bei einem Unfall in der Nacht zum Sonnabend in Charlottenburg leicht verletzt worden. Der 19-Jährige war gegen 1.45 Uhr mit einem Transporter im Saatwinkler Damm in Richtung Friedrich-Olbricht-Damm unterwegs und wollte in Richtung Autobahn. Dabei verlor er offenbar die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte mit dem Transporter gegen die Ampel auf dem Mittelstreifen. Dabei wurde er leicht am Arm verletzt.

Nach der Behandlung am Ort kam er zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam. Eine zuvor durchgeführte Atemalkoholkontrolle hatte nämlich einen Wert von rund 0,7 Promille ergeben. Der Führerschein des jungen Mannes wurde beschlagnahmt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Geldausgabeautomat aufgebrochen

Am Sonnabendmorgen fand in Berlin-Mitte eine Reinigungskraft einen aufgebrochenen Geldausgabeautomaten vor. Gegen 6 Uhr bemerkte der Mann den freistehenden, beschädigten Automaten in einem Einkaufszentrum am Alexanderplatz und alarmierte die Polizei. Die Kriminalpolizei ermittelt. (BK)

Homophober Angriff in Neukölln

Zwei Männer sind in der vergangenen Nacht in Neukölln angegriffen und homophob beleidigt worden. Laut Polizei waren die beiden Männer im Alter von 28 und 34 Jahren gegen 22 Uhr in der Elbestraße unterwegs, als sie an der Weserstraße auf eine vierköpfige Personengruppe stießen, aus der heraus sie angesprochen und homophob beleidigt wurden. Einer der vier Männer soll dem 34-Jährigen dann mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben, sodass dieser stürzte. Ein weiterer Täter soll dem Jüngeren auf die Nase geschlagen haben. Die Begleiter der Angreifer sollen währenddessen den Tatort ab. Dann floh die Vierergruppe. Die Angegriffenen lehnten eine ärztliche Behandlung ab. (tc)

Auto brennt in Gesundbrunnen

In Gesundbrunnen hat am Morgen ein Auto gebrannt. Gegen 4.50 Uhr sah ein Zeuge die Flammen an dem in der Bastianstraße geparkten Audi und alarmierte die Feuerwehr, die den Brand löschte. Der Wagen brannte vollständig aus. Die Ursache für das Feuer ist noch unklar. Die weiteren Ermittlungen führt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt. (tc)

Kind wird bei Verkehrsunfall in Charlottenburg schwer verletzt

Bei einem Unfall ist in Charlottenburg ein Kind schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei trat der Neunjährige am Freitagnachmittag zwischen zwei geparkten Autos hindurch auf die Fahrbahn, um die Straße Alt-Lietzow in Richtung Grünanlage zu überqueren. Dabei wurde er von einem Smart erfasst, mit dem eine 33-Jährige die Straße Alt-Lietzow in Richtung Loschmidtstraße befuhr. Der Junge erlitt bei dem Unfall Kopfverletzungen und wurde von einem Notarzt sowie Sanitätern am Ort versorgt. Anschließend brachten ihn die Rettungskräfte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (tc)

+++ 19. Juni +++

Prenzlauer Berg: Handtaschenräuber tritt auf am Boden liegende 84-Jährige ein

Ein Mann soll in Prenzlauer Berg eine 84 Jahre alte Frau bei einem Handtaschenraub angegriffen und schwer verletzt haben. Der 32-Jährige soll der Frau mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen und gegen die Beine getreten haben, als sie ihre Handtasche nicht loslassen wollte. Das berichtete die Polizei am Freitag. Die Frau fiel wegen der Attacken zu Boden, der Räuber soll weiter auf sie eingetreten haben, bis sie ihrer Tasche losließ. Die Bestohlene erlitt schwere Kopf- und Beinverletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der mutmaßliche Räuber flüchtete und wurde wenig später nahe der Überfallstelle festgenommen. Er steht in Verdacht, vor dem Raub am Freitagmorgen die Scheibe einer Straßenbahn eingeschlagen zu haben. (dpa)

Schöneberg: Mann beißt Polizisten ins Bein und versucht Waffe zu klauen

Ein Mann hat in Berlin-Schöneberg zwei Polizisten angegriffen und einen von ihnen gebissen. Der 30-Jährige soll auf einem Auto gestanden und nach der Aufforderung herunterzukommen in Richtung der Polizisten getreten haben, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Als die Beamten ihn am Donnerstagmorgen zu Boden brachten, soll er versucht haben, einem Polizisten die Waffe aus dem Holster zu entreißen und ins Bein des anderen Polizisten gebissen haben. Der Mann wurde mit Hilfe eines Passanten gefesselt und wegen leichter Verletzungen im Krankenhaus behandelt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 0,5 Promille. Die leichten Verletzungen der Polizisten wurden ambulant im Krankenhaus behandelt. (dpa)

Auto prallt gegen Baum - Zwei Männer tot

Im Landkreis Uckermark sind am Donnerstag zwei Männer bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der 41-jährige Fahrer und sein 55-jähriger Begleiter waren mit dem Auto auf der L15 zwischen den Ortsteilen Gollmitz und Berkholz unterwegs, als das Fahrzeug auf bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam und frontal gegen einen Baum prallte, wie die Polizeidirektion Ost mitteilte. Das Auto habe Feuer gefangen. Dabei erlitten die beiden Männer laut Polizei tödliche Verletzungen; sie starben noch an der Unfallstelle. Zur genauen Unfallursache wird jetzt ermittelt. (dpa)

Neukölln: Mehrere Verletzte bei Schlägerei 

Einsatzfahrzeug auf der Hermannstraße. Foto: Pudwell

Mehrere Verletzte hat es bei einer Auseinandersetzung in der Nacht zum Freitag im U-Bahnhof Boddinstraße und auf der Hermannstraße in Neukölln gegeben. Mindestens sechs Personen sollen danach verletzt worden sein. Im Bahnhof war auch Reizgas versprüht worden. Eine Person kam ins Krankenhaus. 24 Rettungskräfte waren im Einsatz. Polizeibeamte kontrollierten vor Ort mehrere Tatverdächtige. Auch BVG-Mitarbeiter sollen in die Auseinandersetzung verwickelt gewesen sein. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. (BK)

Mann im Bus fremdenfeindlich beleidigt

Eine Frau soll in der Nacht zu Freitag einen Mann in einem Bus in Spandau rassistisch beleidigt haben, wie die Polizei mitteilte. Der 57-jährige Busfahrer zeigte bei der Polizei an, dass die 55-Jährige kurz vor 3 Uhr im Bus der Linie N39 unterwegs gewesen sei und hier den 34-jährigen Fahrgast rassistisch und fremdenfeindlich beleidigt haben soll. Daraufhin hielt der Busfahrer an der Haltestelle Spandauer Seebrücke an, forderte die Frau auf, den Bus zu verlassen und alarmierte die Polizei. Die Polizeikräfte stellten die Personalien der 57-Jährigen fest und setzten sie dann auf freien Fuß. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Security-Mitarbeiter in Mitte fremdenfeindlich beleidigt

Ein Security-Mitarbeitereiner Bank erstattete Donnerstagnachmittag in Mitte eine Strafanzeige wegen Beleidigung mit fremdenfeindlichem Hintergrund. Der 44-Jährige erschien auf der Wache am Alexanderplatz und gab an, dass er einen Tag zuvor in einer Bank am Alexanderplatz eingesetzt war. Gegen 11.20 Uhr betrat eine unbekannte Frau die Filiale und trug keinen Mund-Nasen-Schutz. Der Security-Mitarbeiter sprach sie darauf an und forderte sie auf, einen Schutz anzulegen. Daraufhin beschimpfte sie den Mann und zeigte ihm einen Mittelfinger. Anschließend verließ die Frau die Bank und fuhr mit ihrem Fahrrad weg. Der Polizeiliche Staatschutz des LKA ermittelt. (BK)

Auto in Hellersdorf erneut angezündet

Bislang Unbekannte zündeten in der Nacht zu Freitag erneut ein Auto in Hellersdorf an. Gegen 23.25 Uhr alarmierte ein Anwohner der Schneeberger Straße die Feuerwehr zu einem geparkten brennenden Kia. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen. Dasselbe Auto wurde einige Tage zuvor in Brand gesetzt. Die Ermittlungen führt weiterhin ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes Berlin. (BK)

Schöneberg: Randalierer greift Retter der Feuerwehr an - Festnahme

Der Randalierer wurde von Polizeibeamten festgenommen. Foto: Pudwell

In der Nacht zum Freitag sind am Grazer Damm Ecke Grazer Platz in Schöneberg Notfallsanitäter der Berliner Feuerwehr attackiert worden, ihr Rettungswagen wurde beschädigt. Ursprünglich waren die Retter wegen einer angeblich hilflosen Person alarmiert worden. Vor Ort sahen sie sich dann einem tobenden Mann gegenüber, der auf der Fahrbahn randalierte. Als die Rettungskräfte den Mann ansprachen, ging er sofort auf sie los, so dass sie sich in ihren Rettungswagen flüchten mussten. Während der Angreifer wild auf das Fahrzeug einschlug, alarmierten die Einsatzkräfte die Polizei. Beamte brachten den aggressiven Mann schließlich zu Boden und nahmen ihn fest. Verletzt wurde niemand. Der Ermittlungen dauern noch an. (BK)

Zusammenstoß von Radfahrern – zwei Verletzte

Am Donnerstagabend sind bei einem Unfall in Wedding zwei Radfahrer verletzt worden. Der 26-Jährige und der 55-Jährige fuhren gegen 20 Uhr mit ihren Rädern den Radweg der Müllerstraße in Richtung Fennstraße. Dabei fuhr der Ältere zunächst hinter dem 26-Jährigen, wollte diesen offenbar überholen und soll dann gegen das Fahrrad des 26-Jährigen gestoßen sein, sodass beide stürzten. Während der jüngere Zweiradfahrer leichte Arm- sowie Beinverletzungen erlitt und nicht behandelt werden musste, brachten Sanitäter den 55-Jährigen mit Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (BK)

Lieferwagen in Neukölln brennt

In der vergangenen Nacht brannte ein Lieferwagen in Neukölln. Eine 60-jährige Passantin bemerkte gegen 3 Uhr in der Sonnenallee den brennenden VW Crafter. Die von ihr alarmierte Feuerwehr löschte den Brand. Durch die Flammen wurde der vor dem VW geparkte Opel beschädigt. Während der Löschmaßnahmen war die Sonnenallee zwischen der Elbestraße und der Erkstraße für gut eine Stunde gesperrt. (BK)

Radfahrerin in Köpenick bei Sturz verletzt

Bei einem Sturz am Donnerstagabend in Köpenick hat sich eine Radfahrerin schwere Verletzungen zugezogen. Die 78-Jährige war gegen 21.10 Uhr in der Salvador-Allende-Straße unterwegs und stürzte in Höhe des Volksparks Köpenick aus bislang unbekannter Ursache. Dabei erlitt die Seniorin Kopf- sowie Rumpfverletzungen und wurde von Rettungskräften zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. (BK)

+++ 18. Juni +++

Tödliche Familienfehde in Hellersdorf: Haftbefehl gegen Bruder

Nach dem gewaltsamen Tod eines 27-Jährigen in Berlin-Hellersdorf ist Haftbefehl gegen den Bruder erlassen worden. Dem 24-Jährigen werde Totschlag vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Zwei weitere, zunächst festgenommene Männer im Alter von 26 und 52 Jahren kamen wieder auf freien Fuß, gegen sie wird aber weiter ermittelt.

Der schwer verletzte 27-Jährige wurde in der Nacht zu Dienstag im Treppenhaus eines Wohnhauses in der Tangermünder Straße von einer Nachbarin entdeckt. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er wenig später starb. Zur Art der Verletzungen machten die Ermittler keine Angaben. (dpa)

Rote Ampel ignoriert? - Radfahrer verletzt 86-Jährige schwer

Ein junger Mann hat mit seinem Fahrrad eine 86 Jahre alte Frau in Berlin-Mahlsdorf erfasst und schwer verletzt. Der 23-Jährige soll einer Zeugin zufolge am Donnerstagvormittag an einer Kreuzung eine rote Ampel ignoriert haben, wie die Polizei mitteilte. Daraufhin sei es zu dem Zusammenstoß gekommen. Die Rentnerin erlitt demnach schwere Beinverletzungen und kam in ein Krankenhaus. (dpa)

Randalierer ziehen durch Kreuzberg - Festnahme

Eine größere Personengruppe ist am Donnerstag randalierend durch Kreuzberg gezogen. Nach Angaben der Polizei riefen gegen 1.25 Uhr mehrere Zeugen die Polizei in die Schöneberger Straße, weil dort eine unüberschaubare Menschenmenge mehrere Sachbeschädigungen verübte. So entleerten die Randalierer auf der Straße einen Feuerlöscher und beschädigten mehrere E-Scooter. In der Luckenwalder Straße wurde ein weiterer E-Scooter umgeworfen, der gegen ein Auto fiel und dieses beschädigte. Beim Eintreffen der Polizei flüchtete die Gruppe in den Park am Gleisdreieck. Einen Tatverdächtigen konnten die Polizisten im Park festnehmen. Der 19-Jährige musste der Polizei seine Fingerabdrücke hinterlassen und wurde fotografiert. Dann wurde er wieder entlassen. (tc.)

Opfer wehrt sich gegen Räuber mit Machete - schwer verletzt

Beim Versuch, einen 52-Jährigen in dessen Wohnung auszurauben, ist ein Mann in der Nacht zu Donnerstag in Gesundbrunnen schwer verletzt worden. Laut Polizei soll der 31-Jährige gegen 2 Uhr in der Prinzenallee versucht haben, in die Wohnung eines 52-Jährigen einzudringen. Dazu habe er mit einem Messer ein Loch in die Wohnungstür des Mieters geschlagen und dabei Geld verlangt. Als der Tatverdächtige sich mit dem Messer an der Tür zu schaffen machte, war der 52-Jährige dazwischengegangen und wurde durch das Messer leicht verletzt. Daraufhin habe sich dieser mit einer Machete zur Wehr gesetzt. Hierdurch erlitt der 31-Jährige schwere Verletzungen an den Händen und flüchtete zusammen mit einer weiteren unbekannten Person. Ein bislang Unbekannter alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr. Diese brachten den Schwerverletzten in eine Klinik, in der er sofort operiert werden musste. Die Sanitäter riefen anschließend die Polizei zum Krankenhaus, wodurch auch der Raubversuch aufgedeckt wurde. (BK)

Mann pöbelt in der U-Bahn und bedroht Polizisten

Am Mittwochnachmittag hat ein Mann in Gesundbrunnen erst in einer U-Bahn, dann auf einem U-Bahnhof Personen laut schreiend beleidigt und später einen Polizisten beschimpft und bedroht. Zeugen zufolge hatte der 47-Jährige gegen 15.10 Uhr in einem Zug der Linie U9 mit beleidigenden fremdenfeindlichen und volksverhetzenden Äußerungen begonnen. Auf dem U-Bahnhof Osloer Straße ging es dann weiter mit dem Gebrüll. Fahrgäste  informierten Sicherheitsmitarbeitende der BVG, die den 47-Jährigen festhielten und die Polizei alarmierten. Bei der Sachverhaltsklärung durch Einsatzkräfte des Polizeiabschnittes 18 brach der Tatverdächtige unvorhergesehen zusammen und musste von Rettungskräften der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht werden. Dort soll er dann einen am Einsatz beteiligten Polizeimeister bedroht und fremdenfeindlich sowie volksverhetzend beleidigt haben. Da er hierbei eine Schusswaffe erwähnte, wurde anschließend seine Wohnung, jedoch ohne Erfolg, durchsucht. Der Tatverdächtige wurde erkennungsdienstlich behandelt und anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

+++ 17. Juni +++

An der Kreuzung Greifenhagener Straße/Ecke Wisbyer Straße in Prenzlauer Berg ist es am Mittwochmittag zu einem schweren Unfall mit einer Straßenbahn gekommen. Dabei soll nach den Angaben der Feuerwehr eine Person ums Leben gekommen sein.

Foto:  Eric Richard

Frau stirbt bei Unfall mit Straßenbahn in Prenzlauer Berg

An der Greifenhagener Straße/Ecke Wisbyer Straße in Prenzlauer Berg ist es am Mittwochmittag zu einem schweren Unfall mit einer Straßenbahn gekommen. Dabei soll nach den Angaben der Feuerwehr eine Person ums Leben gekommen sein. Offenbar handelt  sich dabei um eine Radfahrerin. Der Notarzt habe nur noch den Tod der 41-Jährigen feststellen können. Vier Zeugen wurden den Angaben zufolge betreut, ein Seelsorger war vor Ort. Der Unfallort wurde weiträumig abgesperrt. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Weitere Einzelheiten sind noch nicht bekannt. (tc)

Wohnungsbrand in Kreuzberg

In der Alten Jakobstraße/Ecke Kommandantenstraße ist am Mittwochabend ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr war mit mehreren Einsatzwagen vor Ort. Warum der Brand in einer der Wohnungen ausbrach, war am Abend noch nicht bekannt. Auch über Verletzte gab es keine Angaben. (BK)

71-Jähriger wird in seiner Wohnung überfallen

Ein 71-jähriger Mann ist in der Nacht in Neukölln bei einem Überfall schwer verletzt worden. Gegen 1.40 Uhr trat ein Maskierter im Mariendorfer Weg die Wohnungstür zur Erdgeschosswohnung des Mannes ein. Er stürmte auf den im Bett liegenden Senior zu und schlug auf ihn ein. Dabei forderte er Geld und Drogen. Als der Überfallene sich gegen die Schläge zur Wehr setzte, flüchtete der Täter ohne Beute aus der Wohnung. Der 71-Jährige rettete sich über ein Fenster seiner Wohnung auf den Gehweg und rief dort um Hilfe. Die Feuerwehr brachten den schwer am Kopf Verletzten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (tc.)

93-jährige Fußgängerin von Lkw getötet

In Baumschulenweg hat eine Fußgängerin tödliche Verletzungen erlitten. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, ereignete sich der Unfall bereits am Dienstagmittag. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsermittlungsdienstes befuhr ein 52-Jähriger gegen 12 Uhr mit einem Lkw rückwärts den Heidemühler Weg. In Höhe einer Grundstückszufahrt betrat zeitgleich die 93-Jährige die Fahrbahn und wurde von dem Iveco erfasst. Die Seniorin erlitt so schwere Verletzungen, dass sie noch am Unfallort verstarb. Der 52-jährige Lastwagenfahrer erlitt einen Schock und wurde von Rettungskräften zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (tc.)

Unbekannter zündet Auto in Hellersdorf an

Ein Auto ist in der Nacht zu Mittwoch in Hellersdorf angezündet worden. Kurz nach Mitternacht bemerkten Anwohner der Schneeberger Straße Feuer an einem am Fahrbahnrand geparkten Kia. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen. (tc.)

Zeugen nach sexuellem Übergriff auf 20-Jährige gesucht

Nach einem sexuellen Übergriff auf eine 20 Jahre alte Frau in Bernau (Barnim) am Dienstagabend sucht die Polizei Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben. Das Opfer war nach Polizeiangaben von einem Mann auf einem unbeleuchteten Geh- und Radweg beim Bahnhof Friedensthal angegriffen worden. Er habe sie unter Drohungen mit sich gezogen und sich an ihr vergangen.

Trotz umfangreicher Suchen, auch mit Polizeihubschrauber und einem Diensthund, konnte der Täter nicht ermittelt werden. Laut Beschreibung ist der hellhäutige Mann etwa 1,80 Meter groß, hat eine Glatze und ein schmales Gesicht. Er sprach gebrochen Englisch. Bekleidet war der Gesuchte mit einer schwarzen Jogginghose und einer blauen Trainingsjacke. Gesucht werden Zeugen, die Hinweise zu der Tat machen können oder einen Mann gesehen haben, auf den die Beschreibung passt. (dpa)

+++ 16. Juni +++

Pöbler greift Polizisten an

Ein alkoholisierter 38 Jahre alter Mann hat in Wittenberge (Prignitz) bei der vorläufigen Festnahme einen Polizisten attackiert. Nach Angaben der Polizeidirektion Nord pöbelte er am Montagabend Passanten an. Beim Eintreffen der Polizei sei er weiter aggressiv gewesen, so dass ihm Handfesseln angelegt werden mussten. Mit dem Kopf habe er mehrmals gegen das Jochbein eines 20-jährigen Polizeibeamten geschlagen, der ambulant versorgt werden musste, hieß es am Dienstag.

Der Mann wurde in Gewahrsam genommen. Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet. Es stellte sich heraus, dass er am Nachmittag bereits seine Ex-Freundin nach einem Streit angegriffen haben soll. Sie musste aber nicht medizinisch versorgt werden. (dpa)

Mann stirbt an schweren Verletzungen – Mordkommission ermittelt gegen drei Tatverdächtige

An seinen lebensgefährlichen Verletzungen ist ein 27-Jähriger am Dienstagvormittag im Krankenhaus gestorben. Eine Anwohnerin hatte den Mann in der Nacht im Treppenhaus eines Wohnhauses in der Tangermünder Straße aufgefunden. Der Schwerverletzte kam zur Behandlung in ein Krankenhaus, wo er wenige Stunden später starb. Die Polizei nahm im selben Haus drei Personen im Alter von 24, 26 und 52 Jahren unter dem Verdacht fest, dem 27-Jährigen die Verletzungen zugefügt zu haben. Sie wurden der 1. Mordkommission überstellt. (BK)

Verletzter Einbrecher im Krankenhaus festgenommen

In der Nacht zum Dienstag haben Zivilpolizisten einen Einbrecher in Borsigwalde festgenommen, der sich zuvor bei einem Einbruch in Tegel verletzt hatte. Zuvor war vor Mitternacht der Alarm eines Lebensmitteldiscounters im Titusweg losgegangen. Die eintreffenden Einsatzkräfte fanden vor Ort eine eingeschlagene Scheibe an der Eingangstür und Blutspuren vor. Im Verlauf der Ermittlungen wurde bekannt, dass ein Mann mit einer stark blutenden Hand in ein nahes Krankenhaus gekommen war. Die Polizisten trafen dann dort auch auf den 44-Jährigen. Nach seiner ärztlichen Behandlung kam er zur erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Mädchen bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Montagabend wurde ein Mädchen in Neu-Hohenschönhausen bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein 30-Jähriger mit einem Opel gegen 20.20 Uhr die Rostocker Straße in Richtung Egon-Erwin-Kisch-Straße. Kurz vor der Warnemünder Straße soll das 13-jährige Mädchen zwischen geparkten Autos mit seinem Fahrrad auf die Straße gefahren sein. Dem Autofahrer gelang es nicht, rechtzeitig zu bremsen und er erfasste das Mädchen mit dem Wagen. Durch den Aufprall erlitt das Kind Rumpfverletzungen und kam in ein Krankenhaus.  (BK)

Brand in Mehrfamilienhaus - Vier Bewohner im Krankenhaus

Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Cottbus sind vier Menschen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden. Das Feuer war in der Küche einer Wohnung in der Sandower Straße in der Nacht zu Dienstag ausgebrochen, wie die Regionalleitstelle Lausitz mitteilte. Alle Bewohner des Mehrfamilienhauses mussten vorübergehend das Gebäude verlassen.

Zwei Wohnungen - diejenige, wo der Brand ausbrach und eine Dachgeschosswohnung - sind vorerst unbewohnbar, wie ein Sprecher sagte. Die unverletzten Bewohner konnten in ihre Wohnungen zurück. Zunächst hatte «Radio Lausitz» berichtet.

Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben mit acht Fahrzeugen und rund 45 Kräften im Einsatz. Zur Brandursache ermittelt die Polizei. (dpa)

Radfahrerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Montagnachmittag erlitt eine Fahrradfahrerin in Spandau bei einem Verkehrsunfall schwere Verletzungen. Die 60-Jährige fuhr mit ihrem Rad gegen 15.30 Uhr auf dem Brunsbütteler Damm.  In Höhe der Einmündung der Nauener Straße überquerte sie dann die Fahrbahn. Dabei wurde sie von einem Lkw, der von einem 43-Jährigen gesteuert wurde, angefahren. Die Seniorin stürzte mit ihrem Fahrrad auf die Straße und wurde von der Zugmaschine des Tanklastzuges überrollt. Dabei erlitt sie schwere Beckenverletzungen. Sie kam zur Notoperation in eine Klinik. (BK)

Motorradfahrer stirbt bei Unfall

Tödliche Verletzungen erlitt am Montagnachmittag ein Motorradfahrer in Karow. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 57-Jähriger Autofahrer gegen 16.15 Uhr auf der Blankenburger Chaussee in Richtung Alt-Karow unterwegs. An der Einmündung zur Straße 39 bog er nach links in die Straße ab. Dabei stieß er mit dem Motorrad des 50-Jährigen zusammen. Durch den Zusammenprall erlitt der Fahrer der Buell lebensgefährliche Verletzungen, an denen er später in einem Krankenhaus verstarb. (BK)

Unfall mit Motorrad und Fahrrad - Zwei Schwerverletzte

Der Unfall hat sich in Friedrichsfelde ereignet.  Foto: Morris Pudwell

Bei einem Unfall mit einem Motorrad und einem Fahrrad sind in Friedrichsfelde zwei Menschen schwer verletzt worden. Der Rettungsdienst brachte die Verletzten in Kliniken, wie ein Sprecher der Polizei in der Nacht zum Dienstag sagte. Wie es zu dem Unfall am Montagabend in der Rhinstraße kam, war zunächst unklar. (dpa)

Schwerer Verkehrsunfall in Spandau

Schwerer Unfall in Spandau. 
Foto: Morris Pudwell

Bei einem Verkehrsunfall auf der Seegefelder Straße in Spandau prallten zwei Autos aufeinander. Drei Personen wurden verletzt. Alle Verletzten kamen in Krankenhäuser. (BK)

Extinction Rebellion protestiert vor Haus der Deutschen Wirtschaft

Umweltaktivisten der Gruppe Extinction Rebellion haben am Dienstagmorgen vor dem Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin-Mitte eine Protestaktion gestartet. Es ist der Sitz des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeber (BDA) sowie vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Auf einem Video, das die Gruppe etwa auf Twitter verbreitete, waren Demonstranten mit Mund-Nase-Schutz zu sehen. «There is no economy on a dead planet» (Es gibt keine Wirtschaft auf einem toten Planeten) war auf einem Banner über dem Eingang zu lesen. Nach Angaben eines dpa-Fotografen war die Stimmung friedlich. Die Polizei machte zunächst keine Angaben zu einem Einsatz vor Ort.

Extinction Rebellion hatte am Montag in Berlin eine auf 24 Stunden angelegte Demonstration für Klimaschutz begonnen. Zu den Strategien der Gruppe gehören Aktionen zivilen Ungehorsams wie Flashmobs und Fahrraddemos sowie Brücken- und Straßenblockaden. (dpa)


+++ 15. Juni +++

Sturz bei Bus-Vollbremsung in Lankwitz: Fahrgast stirbt im Krankenhaus 

Einen Monat nach der Vollbremsung eines Busses in Berlin-Lankwitz ist ein 81-jähriger Fahrgast im Krankenhaus gestorben. Das teilte die Polizei am Montag mit. Der Senior war in dem Linienbus gestürzt und hatte schwere Verletzungen an Schulter und Oberschenkel erlitten. Der Bus musste bisherigen Erkenntnissen zufolge bremsen, weil am Morgen des 13. Mai ein unbekannter Fahrer mit seinem weißen Lastwagen in den Gegenverkehr geraten war. Mit der Vollbremsung habe der Busfahrer einen Frontalzusammenstoß verhindert, hieß es. Der Fahrer des Lastwagen sei weitergefahren. Die Ermittlungen zum Unfallgeschehen laufen. Es werden Zeugen gesucht. (dpa)

Versuchter Raub – Angreifer sticht seinem Opfer in die Beine

Am Sonntagvomittag ist in Marzahn ein Mann überfallen und schwer verletzt worden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sprachen ein 18-Jähriger und sein ein Jahr jüngerer Begleiter gegen 8.30 Uhr einen 30-Jährigen in der Schwarzwurzelstraße an und fragten ihn nach Zigaretten. Als der Angesprochene ablehnte, soll ihm der Ältere in den Bauch getreten und mehrfach mit einem Messer in die Beine gestochen haben. Dabei verletzte sich der Angreifer auch selbst. Der 17-jährige Begleiter soll zwischenzeitlich auf den 18-Jährigen eingewirkt haben, so dass dieser zunächst von seinem Opfer abließ. Der Angegriffene versuchte zu entkommen, wurde aber von dem 18-Jährigen eingeholt. Der Räuber griff sich seinen Rucksack, durchsuchte diesen und gab ihn wieder zurück. Zeugen des Geschehens sowie der 17-Jährige übernahmen die medizinische Erstversorgung des Schwerverletzten und der 18-Jährige flüchtete vom Tatort in Richtung Spinatweg, wo er sich in einem Gebüsch versteckte. Zeugen informierten die Polizei, woraufhin er dort festgenommen werden konnte. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Polizeifahrzeug mit Kaffeetasse beworfen

Bei einer Einsatzfahrt ist am Sonntagabend in Oberschöneweide ein Polizeifahrzeug beworfen worden. Gegen 21 Uhr war die Zivilstreife wegen eines Einbruchs unterwegs und fuhr hierbei mit Blaulicht und Martinshorn auf der Edisonstraße in Richtung An der Wuhlheide. Hierbei warfen Unbekannte eine Kaffeetasse auf das Fahrzeug, die gegen die Windschutzscheibe schlug. Durch die Wucht des Aufpralls ging die Scheibe zu Bruch und der Fahrer des Einsatzwagens erlitt durch die umherfliegenden Glassplitter eine Augenverletzung. Dem Polizisten gelang es den Pkw abzubremsen, er kam mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Sein Kollege erlitt leichte Verletzungen an Nacken und Kiefer. Beide Polizisten konnten ihren Dienst nicht mehr fortsetzen. Der Aussage eines Zeugen zufolge soll die Tasse aus einer Wohnung eines Wohnhauses an der Edisonstraße geworfen worden sein. Zwei Männer im Alter von 23 und 27 Jahren wurden in Zusammenhang mit einem offenstehenden Fenster einer Wohnung überprüft. Derzeit ist unklar, ob die beiden Überprüften für die Tat in Betracht kommen. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Einbruchsversuch in Restaurantschiff – Festnahme

Polizisten haben in der vergangenen Nacht einen Mann festgenommen, der im Verdacht steht sich an einem Einbruchsversuch in einem Restaurantschiff in Moabit beteiligt zu haben. Ein Zeuge alarmierte gegen 1.30 Uhr die Einsatzkräfte in die Kirchstraße, als er drei Männer dabei beobachtet hatte, wie diese sich an der Eingangstür zum Restaurant zu schaffen machten. Ihr Komplize wartete derweil in einem bereitstehenden Fluchtfahrzeug. Vor Eintreffen der alarmierten Polizisten verschwanden die drei Männer vom Boot in unbekannte Richtung. Ihr 24-jähriger Fahrer hingegen wartete vergeblich und wurde von den Einsatzkräften festgenommen. (BK)

+++ 14. Juni +++

Fußtritte und Faustschläge - Mann in Friedrichshain schwer verletzt

Mit Faustschlägen und Fußtritten angegriffen worden ist ein junger Mann am späten Samstagabend in Berlin-Friedrichshain. Er sei schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht worden, aber befinde sich nicht in Lebensgefahr, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Identität des Mannes war zunächst unbekannt. Zeugen sahen demnach, wie vier bis sechs Unbekannte den Mann in der Andreasstraße traten und schlugen. Als er geflüchtet sei, sei ihm die Gruppe gefolgt und habe ihn erneut attackiert. Ein Taxifahrer habe die Angreifer durch Hupen und lautes Rufen vertrieben. Der Mann sei orientierungslos gegen ein geparktes Auto gelaufen und habe versucht, wegzulaufen, hieß es weiter von der Polizei. Rettungskräfte versorgten ihn in der nahen Rüdersdorfer Straße und brachten ihn mit Bein-, Arm-, Rumpf- und Kopfverletzungen in ein Krankenhaus, in dem er intensivmedizinisch behandelt werde. (dpa)

Schüsse und Schläge bei Streit in Kreuzberg - zwei Verletzte

Bei einer Auseinandersetzung zwischen fünf Männern in Berlin-Kreuzberg sind Schüsse gefallen und zwei Beteiligte verletzt worden. Aus bisher ungeklärter Ursache sollen ein 28-Jähriger und ein 36-Jähriger von drei weiteren Männern am frühen Sonntagmorgen während eines Streits geschlagen und getreten worden sein, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Außerdem habe jemand aus der Gruppe geschossen, hieß es weiter. Die beiden Verletzten wurden nicht getroffen, das Trio fuhr mit einem Auto davon. Der 36-Jährige kam mit einer Kopfplatzwunde in ein Krankenhaus, der zweite Mann wurde leicht verletzt. Die Hintergründe zur Streitursache und der Waffe waren zunächst unklar. (dpa)

Schwangere bei Unfall auf überfluteter Autobahn verletzt

Bei einem Unfall auf der überfluteten Autobahn 19 ist eine schwangere Frau verletzt worden. Wegen heftiger Gewitter und Schauer habe das Wasser nahe der Anschlussstelle Wittstock/Dosse am Samstag teils bis zu 40 Zentimeter hoch gestanden, berichtete die Autobahnpolizei Walsleben am Sonntag. Ein Fahrer sei Richtung Berlin zu schnell unterwegs gewesen und mit seinem Auto auf einen bremsenden Wagen vor ihm aufgefahren. Das Auto habe sich überschlagen und sei auf der Seite liegengeblieben, das stehende Fahrzeug sei in die rechte Schutzplanke gedrückt worden. Die schwangere Beifahrerin und zwei Mitfahrerinnen aus dem auffahrenden Auto wurden laut Polizei leicht verletzt und kamen in ein Krankenhaus. (dpa)

Falschfahrer fährt kilometerweit auf Autobahn A2

Ein Falschfahrer hat auf der Autobahn A2 in Brandenburg vermutlich etwa 13 Kilometer zurückgelegt, ohne dass es zu einem Unfall kam. Die Polizei stoppte ihn am frühen Samstagmorgen an der Anschlussstelle Brandenburg/Havel. Nur durch glückliche Umstände und geringes Verkehrsaufkommen sei es nicht zu einem schwerwiegenden Unfall gekommen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Der Mann sei nach ersten Ermittlungen vermutlich an der Anschlussstelle Wollin auf die A2 Richtung Hannover aufgefahren, aber entgegengesetzt Richtung Berlin unterwegs gewesen. Die Polizei bekam daraufhin mehrere Hinweise. Der 69-Jährige habe gesundheitliche Probleme gehabt und sei in ein Krankenhaus gebracht worden. (dpa)

Scheibe am Denkmal für verfolgte Homosexuelle zerschlagen

Das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in Berlin-Mitte ist beschädigt worden. Das Fenster im Denkmal, durch das ein Film mit einer gleichgeschlechtlichen Liebesszene zu sehen ist, sei seit Sonntagmorgen zerstört, teilte die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas mit. Ersten Erkenntnissen zufolge habe ein Fahrradfahrer zwei Flaschen gegen das Denkmal geworfen, erklärte ein Sprecher der Berliner Polizei. Der oder die Verdächtige sei geflüchtet. Ein Fachkommissariat des polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt ermittle wegen Sachbeschädigung. Nach Angaben der Stiftung, die das Denkmal betreut, wird dabei auch eine Aufnahme einer Überwachungskamera ausgewertet. Die Gewalt gegen das Denkmal sei «auf das Schärfste» zu verurteilen, ebenso «jede Form von Homophobie». (dpa)

+++ 13. Juni +++

Frauen und Kind rassistisch beleidigt - Angriff mit Bolzenschneider

Ein Mann soll in Prenzlauer Berg eine Frau mit einem Bolzenschneider angegriffen und rassistisch beleidigt haben. Die 27-Jährige hatte sich vor eine weitere, noch unbekannte Frau gestellt, die der Mann zuvor rassistisch beschimpft haben soll, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Er soll auch mit einem Bolzenschneider nach der 27-Jährigen geschlagen und mit dem Werkzeug nach ihrem Hund geworfen haben. Die Frau konnte den Schlägen ausweichen. Auch der Hund blieb unverletzt. Der 33-Jährige wurde später auf einem nahe gelegenen Spielplatz festgenommen, wo er einen siebenjährigen Jungen rassistisch beleidigt und einen Zaun mit dem Bolzenschneider beschädigt haben soll. Der betrunkene Mann kam am Freitagabend in Gewahrsam, eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von rund zwei Promille. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt. (dpa)

Menschen beworfen, Kreuz im Boden - Mann in Gewahrsam

Drei Mal hat ein Mann am Freitag die Polizei auf den Plan gerufen - dann kam er in Gewahrsam. Zunächst habe der 40-Jährige in Berlin-Marzahn vor einem Wohnhaus ein «christliches Kreuz» in den Boden gesteckt, teilte die Polizei am Samstag mit. Als es mit einem anderen Mieter des Hauses zum Streit gekommen sei, habe dieser ein Deko-Samurai-Schwert geholt und den Mann damit bedroht. Zeugen kamen dazu und nahmen dem 34-Jährigen nach Angaben der Polizei das Schwert ab. Der 40-Jährige sei dabei unverletzt geblieben. Zusammen mit einer Frau habe er dann etwa zwei Stunden später vom Balkon seiner Wohnung aus eine kleine Gruppe von Menschen beworfen. Diese seien von den Glasflaschen und einer Thermoskanne aber nicht getroffen worden. Kurz danach habe der 40-Jährige dann zwei Männer beschimpft und diese mit einer glimmenden Zigarettenkippe, einer leeren Kunststoffgießkanne und einem Handfeger beworfen. Auch sie seien aber nicht von den Gegenständen getroffen worden. Polizisten stellten bei dem 40-Jährigen bei einer Atemalkoholkontrolle etwa 2,5 Promille fest. Zur Blutentnahme kam er in Gewahrsam, wo er einem Beamten ins Gesicht spuckte. Erst am Morgen wurde der Mann entlassen. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt, dessen Aufgabe die Bekämpfung politisch motivierter Kriminalität ist. Weitere Angaben zu möglichen Motiven oder Hintergründen machte die Polizei zunächst nicht. (dpa)

Streit in Kreuzberg eskaliert - zwei Männer mit Flaschenhälsen verletzt

Zwei Männer sind in der Nacht zu Samstag in Berlin-Kreuzberg mit Flaschenhälsen aufeinander losgegangen und verletzt worden. Sie sollen zuvor aus noch unbekannten Gründen verbal aneinander geraten sein, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Ein 47-Jähriger wurde mit einer leichten Stichverletzung am Bauch ins Krankenhaus gebracht, sein 45-jähriger Kontrahent erlitt leichte Schnitte an den Armen, die nicht behandelt werden mussten. Gegen beide Männer wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Berlin-Mitte: Betrunkener Autofahrer erfasst Radlerin - schwer verletzt

Ein betrunkener Autofahrer ist in Berlin-Mitte mit einer Radlerin zusammengestoßen, dabei ist die Frau schwer verletzt worden. Das von hinten kommende Auto stieß mit dem Rad am Freitagabend auf der Torstraße zusammen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Die 21-Jährige soll nach eigener Aussage per Handzeichen den Wechsel auf die linke Spur angekündigt haben, weil sie links in die Bergstraße abbiegen wollte. Der Mann roch nach Polizeiangaben nach Alkohol, eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 1,3 Promille. Die Polizei beschlagnahmte den Führerschein des 46-Jährigen und nahm ihn zur Blutentnahme in Gewahrsam. Die Frau wurde mit Armverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen.

+++ 12. Juni +++

41-Jähriger bei Überholmanöver tödlich verunglückt

Ein 41 Jahre alter Autofahrer ist bei einem Überholmanöver nahe Falkensee (Kreis Havelland) tödlich verunglückt. Aus bislang unbekannter Ursache geriet sein Wagen beim Überholen eines Autos außer Kontrolle, wie ein Sprecher des Lagezentrums der Polizei in Potsdam sagte.

Das Auto prallte am Donnerstagabend gegen eine Bushaltestelle und einen Baum. Der Fahrer starb noch am Unglücksort. Der Fahrer des vorausfahrenden Autos blieb unverletzt. Die Landstraße zwischen Falkensee und Schönwalde war nach dem Unfall mehrere Stunden gesperrt. Die Polizei untersucht nun den genauen Unfallhergang. (dpa)

Kleintransporter in Brand - Knalle wegen Gasflaschen

Zwei abgestellte Kleintransporter sind auf dem Gelände eines Wohnungsunternehmens in Berlin-Tempelhof in Flammen aufgegangen. Da die Fahrzeuge zum Teil Gasflaschen geladen hatten, habe es in der Nacht zum Freitag mehrere Knalle gegeben, sagte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr konnte den Brand nach kurzer Zeit unter Kontrolle bringen. Der Staatsschutz des Landeskriminalamts ermittle, hieß es vom Lagedienst der Berliner Polizei. Was zu dem Feuer in der Bergholzstraße führte, ist demnach noch unklar. Eine Brandstiftung liege aber nahe. (dpa)

Dunstabzugshaube gerät in Brand 

Beim Brand einer Dunstabzugshaube in einem Restaurant in Charlottenburg ist ein Mensch verletzt worden. Er kam mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich in ein Krankenhaus, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Demnach hatte die Person versucht, die Flammen zu löschen. Wie es zu dem Feuer in dem Restaurant im Horstweg kam, war zunächst unklar. Die Feuerwehr rückte mit rund 30 Kräften an und löschte das Feuer. Danach wurde das Gebäude umfangreich kontrolliert. (dpa)

+++ 11. Juni +++

Häftling bei Ausgang unter Aufsicht entwischt

Während eines begleiteten Aufenthaltes im Freien ist ein 24-jähriger Gefangener geflüchtet. Der Mann war am Donnerstag unter Aufsicht im Potsdamer Stadtteil Bornim unterwegs, wie die Polizeidirektion West mitteilte. Die Polizei suchte demnach mit einem Diensthund nach dem 24-Jährigen, der wegen Diebstahls im Gefängnis sitzt. Wenig später fanden die Polizisten den Mann an einer Haltestelle in der Dortusstraße, wo sie ihn festnahmen und zurück in die Haftanstalt brachten. (dpa)

32-jähriger Bewohner in Flüchtlingsheim von Gruppe attackiert

Ein 32-jähriger Bewohner eines Flüchtlingsheims in Falkensee (Havelland) ist von einer Gruppe attackiert und dabei schwer verletzt worden. Wie die Polizeidirektion West mitteilte, waren in der Nacht zum Donnerstag etwa zehn Menschen in das Heim in der Straße An der Lake eingedrungen und hatten sich gewaltsam Zutritt zu dem Zimmer des 32-Jährigen verschafft. Der schlafende Bewohner wurde von mehreren Personen aus der Gruppe «massiv körperlich angegriffen und schwer verletzt». Nach wenigen Minuten seien die Täter geflüchtet. Ein Mitarbeiter des Wachschutzes alarmierte die Polizei. Rettungskräfte versorgten den 32-jährigen Somalier und brachten ihn laut Polizei in ein Krankenhaus. Während einer Fahndung trafen Polizisten demnach auf einen 42-jährigen Tschetschenen und nahmen ihn in Gewahrsam. Das Motiv ist noch unklar, wie die Polizei mitteilte. Die Ermittlungen zum Hintergrund des Angriffs und zur Identität weiterer Tatverdächtiger dauerten an. (dpa)

Kreuzberg: Mülltonnen in Brand gesetzt

Unbekannte haben vergangene Nacht zum Donnerstag mehrere Mülltonnen in Kreuzberg angezündet. Gegen 0.30 Uhr bemerkte ein Anwohner der Fidicinstraße auf dem Abfallplatz einer Brauerei ein Feuer und alarmierte die Feuerwehr. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen der 16 in Brand stehenden Mülltonnen, von denen Zwölf vollständig abbrannten. Durch die Hitzeeinwirkung wurde auch ein Kleinbus beschädigt. Die Ermittlungen dauern an. (BK)

Putlitzbrücke: Festnahmen nach Aufbringen von Schriftzügen und Parolen

Polizisten haben am Mittwochabend in Tiergarten mehrere Frauen nach Farbschmierereien festgenommen. Fahnder hatten gegen 22.45 Uhr mehrere Frauen an der Putlitzbrücke angetroffen, die eine einzelne Frau abschirmten. Im Sichtschutz der Personen soll sie einen Schriftzug von ungefähr 2 x 1 Meter auf Brückenteile aufgetragen haben. Kurz darauf brachten andere Frauen der Gruppe einen weiteren Schriftzug an einem anderen Teil der Brücke auf. Mit Hilfe weiterer angeforderter Einsatzkräfte gelang es, die sechs Tatverdächtigen im Alter von 22 bis 29 festzunehmen. Eine Frau versuchte noch mit einem Fahrrad vor der Festnahme zu flüchten, konnte aber  angehalten und festgenommen werden, wobei sie in Richtung eines Polizisten schlug. Die Beamten beschlagnahmten die verwendeten Materialien als Beweismittel und führten bei den Festgenommenen erkennungsdienstliche Maßnahmen durch. Im Anschluss wurden alle sechs wieder auf freien Fuß gesetzt. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatschutz. (BK)

Streit eskaliert - mehrere Verletzte durch Pfefferspray

In Berlin-Mitte sind bei einer Schlägerei zwischen zwei Gruppen mehrere Menschen mit Pfefferspray verletzt worden. In der Nacht zu Donnerstag sei im James-Simon-Park ein Streit zwischen einer Gruppe aus sieben oder acht Personen mit einer anderen Gruppe eskaliert, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen. Bei dem Streit soll auch Alkohol im Spiel gewesen sein. Vier Menschen wurden demnach verletzt. Den Angaben zufolge flüchteten beide Gruppen anschließend. Der Auslöser für den Streit und ob auch Unbeteiligte verletzt wurden, war am Morgen zunächst unklar. (dpa)

Aktivisten von Extinction Rebellion färben Spree grün

Die Spree im Berliner Regierungsviertel wurde giftgrün gefärbt. Foto: AFP

Aktivistinnen und Aktivisten von Extinction Rebellion haben die Spree im Berliner Regierungsviertel giftgrün gefärbt. Anlass ist die Aktion „Kohle vergiftet“. Das Wasser wurde mit dem Farbstoff Uranin eingefärbt, um auf die weitreichenden Schäden der Kohleförderung für Mensch und Umwelt aufmerksam zu machen. Neben dem Wasser im Regierungsviertel wurde auch die Spree in Zerre (Lausitz) und die Ruhr im nordrhein-westfälischen Düren gefärbt. Die Flüsse stehen laut Extinction Rebellion beispielhaft für eine Vielzahl an Gewässern, die durch die Kohlegewinnung verseucht wurden und werden. (dpa)

+++ 10. Juni +++

Radler entreißt Passantin die Handtasche - Festnahme

Fahnder der Polizei haben am Dienstagnachmittag einen Mann in Wedding festgenommen. Im Rahmen eines Sondereinsatzes zu mehreren Taschendiebstählen im Bezirk, war den Polizisten gegen 17 Uhr ein Mann aufgefallen, der auf einem Fahrrad anscheinend ziellos hin und her fuhr. In der Otawistraße fuhr der Radfahrer dann von hinten an eine Passantin heran und und entriss der Frau deren Handtasche. Danach flüchtete er in die Togostraße. Dort konnten die Einsatzkräfte zugreifen und den Dieb festnehmen. Bei seiner Festnahme schlug und trat der 21-Jährige um sich, sodass ein Beamter Reizgas gegen ihn einsetzen musste. Zwei Polizisten wurden leicht verletzt, wovon einer seinen Dienst nicht fortsetzen konnte. Geprüft wird nun, ob der 21-Jährige auch für zurückliegende Taten verantwortlich ist. (BK)

Taxifahrer überfallen

In der Nacht zum Mittwoch ist ein Taxifahrer in Wittenau überfallen worden. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge soll 53-jährige Taxifahrer mit seinem Pkw kurz vor 1 Uhr an der Oranienburger Straße Ecke Blunckstraße gestanden haben, als ein unbekannter Mann plötzlich mit einer vorgehaltenen Waffe die Fahrertür öffnete und ihn zur Herausgabe von Geld zwang. Nachdem der 53-Jährige zeigte, wo seine Geldbörse lag, nahm der Räuber diese an sich und floh mit einem unbekannten Begleiter in die Blunckstraße. Die Kriminalpolizei ermittelt. (BK)

Lankwitz: Kran stürzt um

Mutmaßlich zu weicher Untergrund führte zum Umstürzen das Krans. Foto: Pudwell

In der Nacht zum Mittwoch ist auf einer Baustelle an der Malteserstraße Ecke Belßstraße ein Bohrkran umgestürzt. Dabei wurde ein 600-Liter-Dieseltank beschädigt und Kraftstoff lief aus. Die Feuerwehr musste auf einer Fläche von etwa 12 Quadratmetern Bindemittel streuen sowie rund 100 Liter Diesel aus dem defekten Tank aufgefangen. Verletzt wurde niemand. Der Kran muss nun von einer Spezialfirma geborgen werden. Die Malteserstraße war stadteinwärts knapp anderthalb Stunden gesperrt. (Pud/BK)

Polizeieinsatz am Hauptbahnhof beendet- S-Bahnverkehr rollt wieder an

Viel Geduld mussten am Mittwochmorgen S-Bahn-Nutzer mitbringen. Wie die Berliner S-Bahn twitterte, war bis gegen 7 Uhr wegen eines Polizei-und Notarzteinsatzes im Bereich des Hauptbahnhofs der S-Bahnverkehr zwischen den Bahnhöfen Friedrichstraße und Tiergarten unterbrochen. Betroffen waren die Linien S3, S5, S7, S75, S9. Nach dem Ende des Einsatzes wurde der S-Bahnverkehr schrittweise wieder nach Fahrplan aufgenommen. (BK)

+++ 9. Juni +++

Mehrere Autos in Lichtenberg ausgebrannt

Und wieder brennen Autos in Berlin. In der Nacht auf Dienstag in Lichtenberg.  Foto: Morris Pudwell

In der vergangenen Nacht hat ein Auto in Fennpfuhl gebrannt. Kurz vor 2 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr in die Rudolf-Seiffert-Straße zu dem brennenden Toyota alarmiert. Feuerwehrkräfte löschten das Feuer. Dieses hatte auf vier weitere Autos, einen Mercedes, zwei Renaults und einen VW, übergegriffen. Neben den Wagen wurden auch fünf Fahrräder und zwei Roller durch die Flammen beschädigt. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen. (dpa)

Mann bei Streit schwer verletzt

Am Montagabend ist ein Mann bei einer Auseinandersetzung in Staaken schwer verletzt worden. Gegen 20.10 Uhr soll es in einem Hausflur eines Wohnhauses in der Maulbeerallee zunächst zu verbalen Streitigkeiten zwischen einem 29-Jährigen und dem 39-Jährigen gekommen sein. In der Folge erlitt der Ältere Stichverletzungen und kam in ein Krankenhaus, in dem er zur Behandlung stationär aufgenommen wurde. Lebensgefahr besteht derzeit nicht. Der 29-jährige Tatverdächtige wurde noch am Ort festgenommen. Eine Mordkommission ermittelt. (BK)

Zweiradfahrerin schwer verletzt

Eine Zweiradfahrerin ist bei einem Unfall am Montagnachmittag im Prenzlauer Berg verletzt worden. Bisherigen Erkenntnissen zufolge war eine 21-Jährige gegen 17.40 Uhr mit einem BMW in der Hosemannstraße unterwegs und wollte links in die Grellstraße abbiegen. Dabei erfasste sie die von links kommende, vorfahrtsberechtigte 47-Jährige, die mit ihrem Kleinkraftrad die Grellstraße in Richtung Preußstraße befuhr. In der Folge stürzte die Zweiradfahrerin, erlitt Bein- sowie Rumpfverletzungen und kam in eine Klinik. (BK)

Radfahrerin von Bus erfasst

Am Montagabend ist eine Radfahrerin bei einem Unfall in Niederschöneweide schwer verletzt worden. Gegen 20.10 Uhr war ein Bus der Linie 160 in der Schnellerstraße in Richtung Spreestraße unterwegs und wollte links in die Hasselwerderstraße abbiegen. Dabei erfasste er die 43-Jährige, die mit ihrem Fahrrad dem Bus entgegenkam. Bei dem Unfall erlitt die Radfahrerin Armverletzungen und wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. (BK)

Wohnungsbrand in Hellersdorf - Mindestens eine Person verletzt

Bei einem Wohnungsbrand in Berlin-Hellersdorf ist mindestens eine Frau verletzt worden. Sie konnte sich am frühen Dienstagmorgen zusammen mit ihrem Kind vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen, sagte ein Pressesprecher der Feuerwehr. Angaben über den Gesundheitszustand des Kindes konnten nicht gemacht werden. Es wurde jedoch vorsorglich zusammen mit der Mutter in ein Krankenhaus gebracht.

Nach Angaben der Feuerwehr fingen Einrichtungsgegenstände in der Erdgeschosswohnung der Frau um kurz vor 3.00 Uhr Feuer. Rund 40 Einsatzkräfte löschten den Brand in dem fünfgeschossigen Haus in der Schönburger Straße und verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf andere Wohnungen. Die Brandursache war zunächst unklar. (dpa)

Einbrecher festgenommen

Am Montagnachmittag ist in Charlottenburg ein Mann nach einem Wohnungseinbruch festgenommen worden. Ein 25-jähriger Anwohner hatte kurz nach 14 Uhr in der Sophie-Charlotten-Straße ein klirrendes Geräusch vom Innenhof gehört. Dann sah er, wie ein Unbekannter gewaltsam ein Fenster einer Erdgeschosswohnung öffnete, in die Wohnung einstieg und kurze Zeit später diese wieder verließ. Der Zeuge alarmierte die Polizei, folgte dem Einbrecher und hielt ihn noch in der Nähe fest, bis die Polizei eintraf. Bei der Durchsuchung des 25-Jährigen entdeckten die Beamten Geld sowie ein Messer bei ihm und beschlagnahmten beides. Die weiteren Ermittlungen dauern an. (BK)

+++ 8. Juni +++

Drei Verletzte bei Unfall

Am Sonntagabend stieß eine Autofahrerin mit ihrem Fahrzeug in Lichtenberg mit einem Rettungswagen zusammen. Die 43-Jährige Citroen-Fahrerin fuhr gegen 20.45 Uhr die Ruschestraße in Richtung der Vulkanstraße. An der Kreuzung Ruschestraße Ecke Josef-Orlopp-Straße kam es zu einem Zusammenstoß mit dem Rettungswagen, der mit Blaulicht sowie Martinshorn unterwegs war. Durch den Unfall wurden dessen 47-jährige Fahrer, die Citroen-Fahrerin sowie ihre 26-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Alle Beteiligten kamen in ein Krankenhaus, wo sie ambulant behandelt wurden. Die weiteren Ermittlungen zum Unfall dauern an. (BK)

Radfahrerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Sonntagmittag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in Kreuzberg. Nach derzeitigem Ermittlungstand befuhr ein 27-jähriger Mercedes-Fahrer gegen 13.15 Uhr die Skatlitzer Straße in Richtung Wiener Straße. An der Kreuzung Skalitzer Straße Ecke Kottbusser Straße bog er nach rechts ab und erfasste eine 53-jährige Radfahrerin. Durch den Zusammenstoß prallte die 53-Jährige gegen die Motorhaube des Wagens. Ein Rettungswagen brachte sie mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus, wo sie zur Behandlung stationär aufgenommen wurde. (BK)

Mehrere Autos in Mitte und Kreuzberg angezündet

Ausgebrannter Porsche am Arkonaplatz. Foto: Pudwell

Fünf Autos sind am frühen Montagmorgen bei Bränden in Mitte und Kreuzberg zerstört worden. Vier Fahrzeuge fingen an mehreren Stellen rund um den Arkonaplatz in Berlin-Mitte Feuer, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Durch die Hitzeeinwirkung wurden insgesamt zehn weitere Fahrzeuge zum Teil schwer beschädigt. Die Feuerwehr löschte. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war am Morgen noch unklar.

Zudem brannte in der Nacht ein Auto in Kreuzberg. Auch hier konnten die Flammen gelöscht werden, Verletzte gab es ebenfalls keine. (dpa)

Zwei Tote und 60 Verletzte am Wochenende in Brandenburg

Auf Brandenburgs Straßen sind am Wochenende bei Verkehrsunfällen zwei Menschen ums Leben gekommen, 60 weitere Personen wurden verletzt. Zwischen Freitag und Sonntag registrierte die Polizei Brandenburg insgesamt 394 Unfälle, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. Bei 49 davon wurden Menschen verletzt.

Am frühen Sonntagmorgen kam eine 34 Jahre alte Autofahrerin auf der Landstraße 55 kurz vor Calau (Oberspreewald-Lausitz) von der Fahrbahn ab, stürzte mit dem Wagen eine Böschung herunter und prallte gegen einen Baum. Die Frau war nach Polizeiangaben nicht angeschnallt. Sie erlag ihren schweren Verletzungen noch am Unfallort.

Der zweite tödliche Unfall ereignete sich in der Nacht zum Sonntag auf der Bundesstraße 5 bei Dallgow-Döberitz (Havelland). Ein betrunkener Autofahrer rammte ein vorausfahrendes Motorrad. Der 62-jährige Motorradfahrer stürzte von seiner Maschine, wurde schwer verletzt und starb noch an der Unfallstelle.

+++ 7. Juni +++

34 Jährige stürzt mit Auto Böschung hinab - tot!

Eine 34 Jahre alte Autofahrerin ist auf der Landstraße 55 kurz vor Calau (Oberspreewald-Lausitz) nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, mit dem Wagen eine Böschung herunter gestürzt und gegen einen Baum geprallt. Dabei sei die nicht angeschnallte Fahrerin so schwer verletzt worden, dass sie an der Unfallstelle starb, teilte die Polizeidirektion Süd mit. Eine andere Autofahrerin, die den Unfall beobachtet hatte, habe am frühen Sonntagmorgen die Polizei alarmiert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. (dpa)

Illegales Autorennen - Polizei beschlagnahmt Wagen von 25-Jähriger

Nach einem Rennen zwischen einer Autofahrerin und einem unbekannten Motorradfahrer in Berlin-Marzahn hat die Polizei den Führerschein und Wagen der 25 Jahre alten Fahrerin beschlagnahmt. Zivilkräfte der Polizei beobachteten in der Nacht auf Sonntag einen Pkw und zwei Motorräder, die auf der Landsberger Allee zu schnell in Richtung Märkische Allee fuhren, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Das Auto soll ein anderes Fahrzeug rechts und ohne Blinker überholt haben, woraufhin das Motorrad dicht hinterhergefahren sei, um auf eine Höhe mit dem Auto zu gelangen.

Den Angaben zufolge beschleunigten die beiden Fahrer danach weiter. Das zweite Motorrad sei mit einigem Abstand gefolgt. Die Polizisten konnten an der Kreuzung Landsberger Straße/Zossener Straße nur das Auto stoppen, wo die 25-Jährige eine Atemalkoholkontrolle mit 0,00 Promille bestand. Neben ihr hätten sich noch eine 40-Jährige und ein 31-Jähriger im Auto befunden, hieß es. (dpa)

27-Jähriger nach Streit in Cottbus schwer verletzt

Ein 27-jähriger Mann ist in Cottbus auf dem Heimweg von einer Gartenparty von Unbekannten angegriffen und schwer verletzt worden. Der Mann sei in der Nacht zum Sonntag von einer Gruppe mit zwei Männern und einer Frau unvermittelt angepöbelt worden, berichtete die Polizeidirektion Süd. Nach einem verbalen Streit habe einer der Männer dem 27-Jährigen vermutlich mit einem Messer in die Oberarme und den Bauch gestochen. Die Frau habe wohl versucht, die Streitparteien zu trennen. Dann flüchtete die Gruppe. Anwohner waren durch den Lärm aufmerksam geworden, leisteten dem 27-Jährigen Erste Hilfe und alarmierten Rettungskräfte. Das Opfer wurde mit fünf nicht lebensbedrohlichen Stichverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Betrunkener Autofahrer rammt Motorrad - 62-Jähriger tot

Ein betrunkener Autofahrer hat auf der Bundesstraße 5 bei Dallgow-Döberitz (Havelland) in der Nacht zum Sonntag ein vorausfahrendes Motorrad gerammt. Der 62-jährige Motorradfahrer sei in Folge des Unfalls von seiner Maschine gestürzt und noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen erlegen, berichtete die Polizei am Sonntag. Der 42-jährige Autofahrer blieb unverletzt. Da er deutlich alkoholisiert gewesen sei, habe er eine Blutprobe abgeben müssen, so die Polizei. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. (dpa)

Wohncontainer in Schöneberg brennt aus

Am Sonntagmorgen ist ein Wohncontainer in Berlin-Schöneberg komplett ausgebrannt. Zeugen beobachteten in der Kurfürstenstraße gegen 7.00 Uhr, wie ein mit einer Decke umwickelter Mann aus dem brennenden Container rannte, wie die Polizei mitteilte. Alarmierte Feuerwehrleute löschten den Brand. Durch die Flammen seien auch zwei hölzerne Gartenlauben eines angrenzenden Kindergartens stark beschädigt worden, hieß es. Den Angaben zufolge trafen die Einsatzkräfte den mit der Decke umwickelten Mann bei ihrer Ankunft nicht an. Ein Brandkommissariat im Landeskriminalamt ermittelt. (dpa)

Auto fährt 13-jährige Radfahrerin an - schwer verletzt

Eine 13 Jahre alte Radfahrerin ist bei einem Unfall in Berlin-Friedenau schwer verletzt worden. Das Mädchen soll am Samstagnachmittag an einer Ampel am Friedrich-Wilhelm-Platz (Ecke Niedstraße) auf die Fahrbahn gerollt sein, als ein 20-jähriger Autofahrer die Straße befuhr, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Durch den Zusammenstoß habe die Jugendliche schwere Verletzungen an Kopf, Rumpf und Beinen erlitten und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei ermittelt zum genauen Unfallhergang. (dpa)

Auf Stadtautobahn von Fahrbahn abgekommen und überschlagen

Ein Autofahrer hat am Samstagabend auf der Stadtautobahn in Mariendorf die Kontrolle über sein Auto verloren. Laut Polizei wollte der 53-Jährige an der Abfahrt Gradestraße von der Autobahn abfahren. Dabei kam sein Skoda nach links von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baum und überschlug sich. Auch ein geparktes Auto wurde beschädigt. Der nur leicht verletzte 53-Jährige kletterte selbst aus dem Skoda und erwartete die bereits alarmierte Polizei. Den eingesetzten Polizeikräften schilderte er seine Wahrnehmung des Unfallherganges und gab an, auch Alkohol getrunken zu haben. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von ungefähr 1,9 Promille. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten ihn im Anschluss in eine Klinik, in der eine Blutentnahme durchgeführt und sein Führerschein beschlagnahmt wurde. Feuerwehrkräfte richteten den Wagen wieder auf und stellten ihn an den rechten Fahrbahnrand. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Räumungsarbeiten blieb die Gradestraße zwischen Rixdorfer Straße und der Abfahrt bis etwa 21.20 Uhr gesperrt.

Kreuzberg: Streife fährt Fußgänger an

Auf der Fahrt zu einem Einsatz ist eine Polizeistreife in der Nacht zum Sonntag in Kreuzberg mit einem Fußgänger zusammengestoßen. Laut Polizei war die Streife mit Blaulicht und Sirene in der Skalitzer Straße in Richtung Kottbusser Tor unterwegs, um einen Funkwagen bei der Auflösung einer Ansammlung auf der Admiralbrücke zu unterstützen. Zwei Männer im Alter von 46 und 35 Jahren wollten die Fahrbahn an der Ampel Skalitzer Straße Ecke Admiralstraße überqueren, als es zum Zusammenprall zwischen dem Älteren und dem Polizeiauto kam. Der 46-Jährige erlitt leichte Kopf-, Rumpf- und Beinverletzungen. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. (BK)

SEK-Einsatz gegen Drogenbande: Amphetamine, Marihuana und Waffen sichergestellt

Mit Hilfe eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) hat die Polizei in Fürstenwalde (Oder/Spree) eine mutmaßliche Drogenbande ausgehoben. Dabei seien am Samstag sechs Wohnungen und andere Objekte in der Stadt durchsucht worden, berichtete die Polizei am Sonntag. Die Razzia richtete sich im Kern gegen fünf Personen, die im Verdacht standen, gemeinschaftlich mit Drogen zu handeln. Ein 19-Jähriger und eine 36 Jahre alte Frau wurden festgenommen.

Da der Verdacht bestanden habe, dass einer der Tatverdächtigen eine Schusswaffe besitze, seien die Spezialkräfte hinzugezogen worden, so die Polizei. Bei den Durchsuchungen wurden 500 Gramm Amphetamine, fast 300 Gramm Marihuana und mehrere tausend Euro Bargeld sichergestellt. Die Beamten beschlagnahmten zudem eine Schreckschusswaffe, eine Gasdruckwaffe, zwei Softairwaffen und einen Elektroschocker. (dpa)

Freilaufende Rinder legen Zugverkehr lahm

Mehrere freilaufende Rinder haben am Freitagabend in Eberswalde (Barnim) zeitweise den Bahnverkehr auf der Strecke Berlin-Stralsund lahmgelegt. Die Tiere seien in der Nähe der Bahnstrecke herumgeirrt, berichtete die Polizei am Sonntag. Mit Unterstützung eines Hubschraubers der Bundespolizei konnten die Einsatzkräfte die Tiere auf das Gelände des nahe gelegenen Technischen Hilfswerks treiben und dort sichern. Die Bahnstrecke war für die Dauer des Einsatzes gesperrt. Nun sucht die Polizei den Besitzer der Tiere. (dpa)

+++ 6. Juni +++

Die Polizei rief SEK-Kräfte hinzu, die schließlich das Center betraten. 
Foto: Pudwell

Raubüberfall in Einkaufscenter „Neuköllner Tor“

In einem Neuköllner Einkaufscenter hat es in der Nacht zu Freitag einen Raubüberfall gegeben. Kurz nach Mitternacht warteten zwei Unbekannte an einem Seiteneingang des Neuköllner Tors an der Karl-Marx-Straße, bis die Tür von Innen geöffnet wurde. Als eine 46-Jährige öffnete, bedrohten die Männer sie mit einem Messer und drängten die Frau zurück ins Geschäft. Zusammen mit der Mitarbeiterin gingen sie in die weiteren Räume, wo sie die drei anwesenden Mitarbeiterinnen und einen Mitarbeiter in einem Raum sammelten. Sie bedrohten sie und forderten die Öffnung eines Geldschranks. In einem günstigen Moment gelang den Angestellten die Flucht aus dem Geschäft. Da nicht feststand, ob die Täter ebenfalls geflüchtet waren, durchsuchte Ein Spezialeinsatzkommando das Gebäude - allerdings vergeblich. Die Täter waren offenbar durch einen Notausgang geflüchtet. Während des Einsatzes versammelte sich eine größere Menge Schaulustiger. Aus dieser Gruppe heraus hat ein Mann mit einer Flasche geworfen. Er konnte vorübergehend festgenommen werden. (tc.)

Polizisten im Gleisdreieckpark mit Laserpointern geblendet

Polizisten sollen in der Nacht zum Samstag im Gleisdreieckpark aus einer Menschenmenge von rund 130 Personen heraus mit Laserpointern geblendet sowie mit Kleinpflastersteinen beworfen worden sein. Die Einsatzkräfte, die gegen Lärm im Park vorgehen wollten, nahmen einen Jugendlichen fest, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Er stehe im Verdacht, drei Pflastersteine auf Beamte geworfen zu haben. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der 17-Jährige seinen Eltern übergeben. Ein Beamter erlitt leichte Verletzungen am Bein, blieb aber im Dienst. Die Gruppe löste sich im Zuge des Polizeieinsatzes auf. (dpa)

Opfel fährt Radfahrer an - schwer verletzt

Am Freitagnachmittag ist ein Radfahrer in Marienfelde angefahren und schwer verletzt worden. Laut Polizei fuhr der 52-Jährige auf dem Radweg des Nahmitzer Dammes in Richtung Buckower Chaussee. Ein BVG-Bus der Linie X83, der an der Kreuzung Nahmitzer Damm/Motzener Straße nach rechts in die Motzener Straße abbiegen wollte, soll angehalten haben, um dem Radfahrer die Fahrbahnüberquerung zu ermöglichen. Zeitgleich sei eine 67-jährige Autofahrerin, die mit ihrem Opel den Nahmitzer Damm in entgegengesetzte Richtung befuhr, nach links in die Motzener Straße abgebogen. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit dem Radfahrer, der sich Verletzungen am Kopf und an einem Arm zuzog. Diese mussten stationär in einem Krankenhaus behandelt wurden. Die Autofahrerin blieb unverletzt.(BK)

Brutaler Raubüberfall fehlgeschlagen

Mit brutaler Gewalt, aber ohne Erfolg haben zwei Gangster am Freitagnachmittag versucht, einen Supermarkt in Tempelhof zu überfallen. Das Duo drang in der Filiale zu den Kassen vor. Dort hebelte einer der Tatverdächtigen mit einem Werkzeug eine Kassenlade einer Kasse heraus, während sein Komplize die Tat absicherte. Als Kundinnen und Kunden sowie Personal des Marktes darauf aufmerksam wurden, kam es zu einer Auseinandersetzung mit den Tatverdächtigen. Dabei schlugen diese laut Zeugen auf einen 34-Jährigen Mitarbeiter der Filiale ein und sollen auch das Werkzeug gegen diesen eingesetzt haben. Anschließend rannte das Duo ohne Beute aus dem Markt, stieg in ein Auto und flüchtete in unbekannte Richtung. Der 34-Jährige wurde bei der Auseinandersetzung leicht verletzt. (BK)

+++ 5. Juni +++

Mord in  Prenzlauer Berg: Tatverdächtiger verhaftet

Am Donnerstagnachmittag hat die Polizei einen 33-jährigen Mann festgenommen. Er soll am 10. Mai dieses Jahres in einer Wohnung in Prenzlauer Berg eine 31 Jahre alte Frau getötet haben. Polizisten entdeckten die Tote in einer Wohnung in der Hanns-Eisler-Straße. Ein Richter erließ inzwischen Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft. Hintergründe der Tat wurden nicht bekannt. (tc)

BMW knallt in Smart: Vier Schwerverletzte

Vier Personen sind am Freitagmorgen beim Zusammenstoß eines BMW und eines Smart in Berlin-Köpenick schwer verletzt worden. Laut Polizei stieß der 48-jährige BMW-Fahrer an der Kreuzung  Charlottenstraße Ecke Wendenschloßstraße mit dem Smart zusammen. An dessen Steuer saß ein 86-Jähriger. Der BMW-Fahrer erlitt Schnittverletzungen im Gesicht und ein Schleudertrauma, seine 47-jährige Beifahrerin Verletzungen im Hals- und Brustbereich. Der Smart-Fahrer erlitt einen Schock und eine Prellung an der Hand, seine 83-jährige Beifahrerin brach sich den Arm. Alle vier wurden in Krankenhäusern stationär aufgenommen. (BK)

Durchsuchung in Finowfurt wegen Verdachts der Kinderpornografie

Die Polizei hat am Freitag ein Wohnhaus und einen Kleingarten im brandenburgischen Finowfurt (Barnim) durchsucht. Bei dem Einsatz sei es um Kinderpornografie gegangen, teilte eine Sprecherin der Polizei in Frankfurt (Oder) mit. Die Aktion sei von Beamten aus Nordrhein-Westfalen geplant und durchgeführt worden. Die Brandenburger Kollegen hätten lediglich Unterstützung geleistet. Ein Mann wurde nach Angaben der Sprecherin der Polizei festgenommen. Zuvor berichtete die „Märkische Oderzeitung“ über die Polizeiaktion. (dpa)

Friedrichshain: Polizei sucht Zeugen 

Nach dem tödlichen Unfall am vergangenen Mittwochmittag in Friedrichshain sucht die Polizei nun nach Zeugen. Eine 62 Jahre alte Radfahrerin war an der Kreuzung Petersburger Straße/Ecke Mühsamstraße von einem rechts abbiegenden Betonmischer überrollt worden. Die Frau starb noch am Unfallort. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen. (tc)

Jugendlicher bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall ist am Donnerstagnachmittag in Oberschöneweide ein Jugendlicher schwer verletzt worden. Der 14-Jährige fuhr mit seinem Fahrrad auf dem Radweg der Straße An der Wuhlheide in Richtung Altstadt Köpenick. Auf der Fahrbahn war gleichzeitig eine 57-Jährige mit ihrem Skoda in gleicher Richtung unterwegs. An der Rudolf-Rühl-Allee bog der junge Radfahrer dann bei roter Ampel nach links in die Rudolf-Rühl-Allee ab. Dadurch kam es zum Zusammenstoß. Der 14-Jährige zog sich dabei schwere Kopf- und Beinverletzungen zu und kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. (BK)

Nazi-Schmiererei in Neukölln

Freitagfrüh stellte ein Mitarbeiter des Zentralen Objektschutzes der Polizei eine Farbschmiererei mit nationalsozialistischen Symbolen in Neukölln fest. Gegen 3.35 Uhr waren dem Objektschützer die Zeichen in der Wildenbruchstraße aufgefallen. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die weiteren Ermittlungen übernommen. (BK)