Mehrere Einsatzkräfte der Polizei Berlin waren nötig, um den Randalierer in der Nacht zu Freitag zu stoppen und festzunehmen. Foto: Morris Pudwell

Ein Mann beschäftigte für mehrere Stunden in der Nacht zu Freitag im Abschnitt 55 die Berliner Polizei. Erst soll er in der Delbrückstraße in einem Wohnhaus widerrechtlich den Rauchabzug ausgelöst haben und dort eine Scheibe eingeschlagen haben. Dann flüchtete er zunächst.

An der Ecke Hertastraße / Hermannstraße kam es dann kurz nach dem Polizeieinsatz in der Delbrückstraße zu einer gefährlichen Körperverletzung. Hier wurde ein Mann wurde mit einer Flasche angegriffen und dabei am Kopf verletzt. Das Opfer wurde in ein Krankenhaus verbracht. Zeugen beschrieben den Täter wie schon bei der ersten Tag als männlich mit roter Jacke und einer Mütze.

Randalierer wehrt sich bei seiner Festnahme und beschimpft die Polizisten

Wieder einige Zeit später kehrte der Mann zurück in die Delbrückstraße. Diesmal nahm er sich ein Verkehrsschild zur Hilfe und schlug damit die Scheibe einer Eingangstür ein. Auch dieses Mal konnte der Mann vom Tatort flüchten. Bei einer Nahbereichsabsuche konnte eine verdächtige Person am S-Bahnhof Hermannstraße festgestellt werden. Die Person wehrte sich bei der Festnahme. Auch im weiteren Verlauf beschimpfte der Mann die Einsatzkräfte nach Angaben von Augenzeugen.

Jetzt erwarten den Wüterich mehrere Anzeigen. Weshalb er randalierte, war zunächst unklar.