Gregor S., angeklagt des Mordes, vor dem Landgericht Moabit. Pressefoto Wagner

Bevor er mordet, putzt Gregor S. seine Wohnung, wie er es lange nicht getan hat. Wahrscheinlich reinigt er auch die Lichtschalter, die er sonst nur mit dem Fuß betätigte. Aus Angst vor Infektionen. Dann fährt er vom rheinland-pfälzischen Andernach, seinem Wohnort, nach Koblenz. Geht in einen Waschsalon und zum Friseur, kauft sich Rasierzeug. Das Klappmesser des Herstellers Haller, sein Mordwerkzeug, hat er bereits zwei Tage zuvor erworben: in einem Koblenzer Fachgeschäft für Messer und Scheren. Es kostet 19,50 Euro. Die Klinge ist zehn Zentimeter lang.

Abends löst er am Koblenzer Bahnhof eine Fahrkarte von Andernach nach Berlin und zurück, Superspartarif, 181,80 Euro. Die Mitarbeiterin am Bahnschalter wundert sich, dass Gregor S. nur so kurz in Berlin bleiben will. Neun Stunden bis zur Rückfahrt. Sie bietet dem Kunden eine BahnCard an, mit der die Fahrkarte billiger werden würde. Gregor S. lehnt ab.

Am Morgen des 19. November 2019, einem Dienstag, macht er sich auf den Weg, ein unauffälliger blasser Mann, schwarze Trainingshose, türkisfarbenes Poloshirt, Daunenjacke. In einer Tüte stecken sein Laptop und das Messer. Seinen Kollegen bei Amazon, wo er als Lagerist arbeitet, sagt er, dass er einen Tag krank ist.

Er fährt mit dem Zug nach Koblenz und steigt in den Regionalexpress nach Frankfurt am Main, von dort nimmt er den ICE nach Berlin-Hauptbahnhof. Um 16 Uhr kommt er an, mit fünf Minuten Verspätung, nimmt die S-Bahn bis Charlottenburg, der Bus Nummer 309 bringt ihn an sein Ziel: die Schlosspark-Klinik.

Er hat sich seine Fahrt schwieriger vorgestellt, wird er später sagen.

In der Schlosspark-Klinik findet an diesem Abend eine Veranstaltung statt: „Fettleber - (K)ein Grund zur Sorge“. Gregor S. ist dafür seit Monaten angemeldet. Nicht das Thema interessiert ihn, sondern der Redner: Professor Fritz von Weizsäcker, Chefarzt des Bereichs Innere Medizin, Sohn des einstigen Bundespräsidenten.

Vor der Tat zerstört er seinen Laptop

13 Stationen sind es mit dem Bus vom Bahnhof Charlottenburg zur Schlosspark-Klinik. Als S. ankommt, zerstört er seinen Laptop und entsorgt die einzelnen Teile in verschiedenen Mülleimern. So, wie es Verbrecher machen, die ihre Spuren verwischen wollen.

Kurz vor 18 Uhr betritt Gregor S. den Tagungsraum im Haus H der Klinik. Im Saal sitzen ungefähr 20 Leute, die meisten schon älter, manche dick. Fettleber-Erkrankte. Gregor S. fällt auf unter ihnen. Er ist dünn, blass und mit seinen 56 Jahren einer der Jüngsten im Publikum. Er nimmt im hinteren Bereich Platz, merkt dann aber, dass er für die Ausführung seines Plans nicht so günstig sitzt und sucht sich einen anderen freien Stuhl.

Der Vortrag beginnt. Es geht um eine Krankheit, über die nicht viel bekannt ist, die sich aber zur Volkskrankheit in Deutschland entwickelt. Die Symptome sind schwer zuzuordnen, Müdigkeit ist eines. Weizsäcker spricht über Ursachen und Verlaufsformen, den Einfluss von Ernährung und Bewegung und moderne Therapieansätze. Gregor S. tut, als höre er zu, innerlich aber kämpft er mit sich, hofft, dass er nicht wieder zaudern, dass er endlich seinen Plan umsetzen wird. So wird er es später sagen.

Er hatte schon einmal einen Anlauf genommen. 2001 war er das erste Mal nach Berlin gefahren, als Richard von Weizsäcker bei einem Tennisturnier im Grunewald eine Ansprache hielt. Damals soll Gregor S. Essigsäure dabeigehabt haben, die er in einer Apotheke in Andernach gekauft haben will. Doch er kam nicht dazu, die Säure einzusetzen. Der Anschlagsplan sei zu dilettantisch gewesen, sagt er vor Gericht

Jetzt aber, 18 Jahre später, sieht er seine Chance gekommen. Eine Dreiviertelstunde dauert der Vortrag in der Schlosspark-Klinik. Als er vorbei ist, strömen die Zuhörer zum Podium, um dem Professor Fragen zu stellen. Auch Gregor S. läuft nach vorne. Zielstrebig marschiert er an allen vorbei, erzählt eine Zeugin. „Der dünne Mann hat plötzlich wie ein Blitz vor dem Arzt gestanden. Es sah aus, als würde er den Professor umarmen wollen.“

Als er vor Fritz von Weizsäcker steht, rammt er dem Arzt das Klappmesser in den Hals. Ein Polizist, der sich den Vortrag angehört hat, geht sofort dazwischen, greift in die Klinge, die Gregor S. seinem Opfer noch einmal in den Körper stoßen will. Er schafft es nicht. Sie ringen miteinander, dem Polizisten gelingt es, dem Täter das Messer abzunehmen. Er selbst wird dabei schwer verletzt. Eine Frau aus dem Publikum versucht, Fritz von Weizsäcker zu reanimieren.

Als Polizisten kommen, fragt der Täter: „Ist er tot?“

Der Täter wird auf einen Stuhl gesetzt. Niemand hält ihn fest, trotzdem flieht er nicht. Er will es auch nicht. Gregor S. schaut teilnahmslos auf das Geschehen, die Beine übereinandergeschlagen. „Unfassbar ruhig“, sagen Zeugen. Er glaubt in diesem Moment, so wird er es erzählen, er habe wieder versagt, Fritz von Weizsäcker würde noch leben und sein Mordplan sei nicht aufgegangen. Als Polizisten kommen, fragt er sie: „Ist er tot?“

Die Beamten antworten nicht. Sie sagen nicht, dass der 59-jährige Mediziner noch am Tatort verblutet ist. Gregor S. hat Fritz von Weizsäcker, Vater von zwei minderjährigen und zwei erwachsenen Kindern, die Luftröhre und die linke Halsarterie durchstochen. Er hatte keine Chance.

Seit Mitte Mai dieses Jahres muss sich Gregor S. wegen Mordes vor der 32. Großen Strafkammer des Berliner Landgerichts verantworten. Es ist eine Schwurgerichtskammer, zuständig für vollendete und versuchte Tötungsdelikte. Gregor S. hat laut Anklage Fritz von Weizsäcker heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen getötet. Zudem wird ihm versuchter Mord an dem Polizeibeamten, den er in der Schlosspark-Klinik lebensgefährlich verletzte, vorgeworfen. Im Zuschauerbereich des Gerichtssaals ist stets jeder der verfügbaren Plätze besetzt. Die Hälfte der geplanten Verhandlungstage ist vorbei.

Der Angeklagte sitzt hinter Panzerglas, ein kleiner, drahtiger Mann, der meist in Poloshirt, dunkelfarbenen Jeans und Turnschuhen aus dem Maßregelvollzug, einer Klinik für psychisch kranke Straftäter, vorgeführt wird. Die aufgerissenen Augen hinter den runden Brillengläsern lassen ihn aussehen, als wäre er gerade aus einem Traum aufgeschreckt worden. Er hat sein Verbrechen gestanden. Er lässt sich fotografieren. Er steht zu seiner Tat. Seine Anwälte sagen, sie sei „unumstritten“.

Ihnen gegenüber sitzen die Nebenkläger: der von Gregor S. verletzte Polizist und Beatrice von Weizsäcker, die Schwester des Getöteten und ihr Anwalt Stephan Maigné. Sie sagt, sie hoffe auf eine Antwort auf die Frage nach dem Warum.

Gregor S. kannte sein Opfer nicht. Er ist Fritz von Weizsäcker nie zuvor begegnet. Er hat nie mit ihm gesprochen oder sich von ihm behandeln lassen. Der heute 57-Jährige soll den Professor aus Hass auf die Familie von Richard von Weizsäcker getötet haben. Er macht den einstigen Bundespräsidenten mitverantwortlich für die „Operation Ranch Hand“, bei der die USA im Vietnamkrieg durch den Einsatz von Entlaubungsmitteln wie Agent Orange Hunderttausende Vietnamesen getötet oder vergiftet haben.

Richard von Weizsäcker war einst in leitender Position eines Pharmaunternehmens, das für die Herstellung von Agent Orange Bestandteile geliefert haben soll. In der Anklage heißt es: Aus Gründen der „Kollektivschuld“ habe Gregor S. nach dem Tod des einstigen Bundespräsidenten die Opfer des Vietnamkrieges vergelten wollen – durch die Tötung von Fritz von Weizsäcker, dem 1960 geborenen Sohn des einstigen Bundespräsidenten. Gregor S. sagt, er habe sich als Deutscher für die Verbrechen in Vietnam schuldig gefühlt und diese Schuld sühnen wollen. Er fühle sich nun von jeder Schuld befreit.

Gregor S. - ein Rächer des vietnamesischen Volkes?

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er psychisch krank ist. Deswegen sitzt er seit der Tat auch nicht in Untersuchungshaft, sondern im Maßregelvollzug. Der Angeklagte sei fähig gewesen, das Unrecht der Tat einzusehen, aber seine Fähigkeit, danach zu handeln, sei erheblich vermindert gewesen. So sagt es die Staatsanwältin. Auch die Anwälte der Schwester und der Kinder des getöteten Mediziners gehen von einem Wahn aus, in den sich Gregor S. über Jahrzehnte hineingesteigert habe. Er hat sich geweigert, mit dem psychiatrischen Gutachter zu reden.

Im Prozess erfährt man einiges über ihn: Er gilt als sparsam, lebte allein in einer spartanisch eingerichteten Wohnung in Andernach. In der Küche gab es nur eine Spüle. Die Kochplatte stand auf einem Stuhl neben dem Bett. Vor Gericht sagt er über seine Jugendzeit, dass er früher Nazi war. 1991 habe er dann einen Artikel im Spiegel gelesen, der ihm „die Augen öffnete“. Unter der Überschrift „Der Tod aus Ingelheim“ berichtete der Autor über das Leid, das Agent Orange über vietnamesische Frauen, Kinder und Männer gebracht hatte.

Genannt wird in dem Beitrag auch eine deutsche Firma aus Ingelheim, die Säure für die Herstellung des Entlaubungsmittels geliefert hat. Richard von Weizsäcker war zu dieser Zeit Vorstandschef des Unternehmens. In dem Artikel wird er nach seiner Verantwortung befragt. Er habe erst nach Jahren „mit großer Betroffenheit“ von Agent Orange erfahren, zitiert ihn der Spiegel-Autor.

Ein politischer Hintergrund schien dem Fall anfangs eine größere historische Dimension zu geben. Aber die Frage ist, selbst wenn Gregor S. davon überzeugt war, dass Richard von Weizsäcker als Vorstandschef Schuld auf sich geladen hat – warum machte er dann den Sohn des einstigen Bundespräsidenten dafür verantwortlich? Was ist sein Motiv?

Gregor S. hat nicht nur Fritz von Weizsäcker nicht gekannt, er war auch nie in seinem Leben in Vietnam. Er habe aber Dokumentationen über das Land gesehen, sagt er. Und dass er dort seit 20 Jahren ein Projekt unterstütze. Was das für ein Projekt ist, sagt er nicht. Ein Arbeitskollege berichtet vor Gericht, dass Gregor S. Frauen in Asien Geld geschickt habe. Der Angeklagte wird laut hinter seiner Glasscheibe. „So ein Quatsch“, ruft er. „So etwas habe ich nie gemacht, das konnte ich mir gar nicht leisten.“ „Sie sind jetzt still. Sie können dem Zeugen nachher Fragen stellen“, weist ihn der Vorsitzende Richter zurecht.

Der Mann auf der Anklagebank hat ein unheimliches Mitteilungsbedürfnis. Immer wieder ruft er dazwischen, wenn Zeugen ihre Aussage machen, beschimpft sie als Lügner, muss zur Ruhe ermahnt werden. Doch immer wieder kommt er auch zu Wort, es ist sein Recht, an jedem Verhandlungstag als Letzter in der Runde Fragen zu stellen. Und dieses Recht nutzt er. Ausgiebig. Jede Frage, die er stellt, beginnt mit: „Stimmt es nicht, dass es vielmehr so war, dass ...“ Gregor S., das spürt man, will sich ins rechte Licht rücken, das Bild eines politisch motivierten Täters von sich selbst vermitteln, nicht das eines psychisch Kranken.

Er sagt, dass ihn der vor 30 Jahren erschienene Beitrag im Spiegel tief traumatisiert habe. Das Leid der Vietnamesen nennt er vergleichbar mit dem von KZ-Überlebenden. Für ihn habe es nur einen Ausweg aus dem Trauma gegeben: Rache.

Enge Bekannte gibt es im Leben von Gregor S. nicht. Nur auf seiner Facebook-Seite sind 26 Freunde aufgelistet. 24 davon sind Frauen. Sie sind jung, sie sind meist leicht bekleidet, sie stammen aus dem asiatischen Raum. Einmal im Jahr fuhr Gregor S. für drei Monate nach Thailand. Dafür sparte er jeden Euro. Er kam immer in derselben Einrichtung unter, hatte dort ein Zimmer, so hatte er es an seinem Arbeitsplatz erzählt. Ein Kollege sagt, Gregor S. sei der erste bekennende Sextourist, den er kenne. Ein anderer sagt, er habe gern mit ihm zusammengearbeitet.

Von Reue nichts zu spüren

Seine Mutter lebt im Heim, er hat einen Bruder und eine Schwester, aber zu niemandem aus seiner Familie mehr Kontakt. Kollegen beschreiben ihn als Eigenbrötler, der „durchaus fleißig und gewissenhaft“ war. Ein penibler Kerl, der wegen seiner guten Arbeit für die Zustellung von Paketen zuständig war, die schnell das Haus verlassen mussten. Der aber auch leicht aufbrauste, wenn ihm etwas nicht passte. Bei dem man aufpassen musste, dass man nicht die Faust ins Gesicht bekam. So erzählt es eine ehemalige Nachbarin. Ihr sei das selbst schon passiert. Gregor S. ist, auch wenn man es ihm nicht ansieht, Amateurboxer.

Ein Auto hatte er nicht. Er wurde von den Kollegen in Fahrgemeinschaften mit zur Arbeit oder zurück zu seinem Wohnort genommen. Wenn ein Insasse nach Knoblauch roch, lief er die 15 Kilometer lieber zu Fuß. Er leidet, wie er selbst sagt, unter Neurosen. Verlässt er die Wohnung, rüttelt er mehrfach an der Tür, ob sie auch wirklich verschlossen ist, wäscht sich immer wieder die Hände, gibt niemandem die Hand zur Begrüßung, weil er sich ekelt. Er fasst alles, was ihm nicht gehörte, mit einem Taschentuch an. Er wisse ja nicht, ob das nicht schon ein Kinderschänder berührt habe, erklärte er einmal einem erstaunten Kollegen. Niemand kann sich daran erinnern, dass in den Gesprächen mit Gregor S. jemals der Name Richard von Weizsäcker gefallen ist.

Von Reue ist bei dem Angeklagten nichts zu spüren. Im Gegenteil. Er erzählt freimütig und mit monotoner Stimme von seinem Mordplan, den er auch noch ausführen wollte, nachdem Richard von Weizsäcker im Januar 2015 gestorben war. Der war das eigentliche Ziel seines Hasses und seiner Rachegelüste. Er fing an, im Internet nach Familienmitgliedern des einstigen Bundespräsidenten zu suchen und fand zwei Namen: Beatrice von Weizsäcker und Fritz von Weizsäcker, Tochter und Sohn von Richard von Weizsäcker. Er fahndete nach öffentlichen Auftritten. Er fand den Fettleber-Vortrag in der Schlosspark-Klinik.

Er sei froh, Fritz von Weizsäcker getötet zu haben, sagt Gregor S. Er darf für seine Erklärungen den Glaskasten verlassen und zwischen seinen Anwälten sitzen. Er liest seine Gedanken von Zetteln ab, die er im Maßregelvollzug eng beschrieben hat. Die Tat sei sein Lebensinhalt. Dass er bestraft werden müsse, heiße doch nur, dass der Staat eine solche Tat nicht dulden könne. „Immerhin habe ich den Sohn des Bundespräsidenten getötet.“ Er werde für „Pillepalle an den Pranger gestellt“– „im Vergleich zu dem, was in Vietnam geschehen ist“. Zwischendurch schaut er immer wieder die Schwester seines Opfers an und den Polizisten. Der Mann auf der Anklagebank, das wird klar bei dem Prozess, würde die Tat immer wieder begehen.

Er sei nicht verrückt, das betont er immer wieder. Er will wissen, warum der rechtsextreme Täter von Halle als voll schuldfähig gelte, er aber nicht. Wichtig ist ihm, dass er ins Gefängnis komme, zu den „nichtkranken Mördern“. „Ich bin nicht krank“, sagt er.

Stephan Maigné, der Anwalt von Beatrice von Weizsäcker, sieht das anders. Er erkennt bei dem Angeklagten „durchaus“ einen wahnhaften Zug. Gregor S. habe 30 Jahre lang seinen Hass geschürt und seinem Wahn Futter gegeben. Andererseits, das spricht womöglich dagegen, machte er seine Arbeit bei Amazon offenbar recht gut, er zahlte Miete, er kam zurecht im Leben – und ging bei der Ausführung der Tat planvoll und strukturiert vor. Nicht wie ein völlig Wahnsinniger. „Er hat gewusst, was er tat“, sagt Maigné.

Kurz vor der Tat hatte S. Ärger mit seinem Wohnungsverwalter. Er sollte offenbar nach einem selbst verschuldeten Wasserschaden die Wohnung renovieren. Doch dazu fehlte dem Lagerarbeiter das Geld. Der Angeklagte sagt, er wisse nicht, ob er ohne diesen Zwist die Tat hätte ausführen können. Durch den drohenden Verlust der Wohnung sei er „regelrecht zum Handeln gezwungen worden“.

Der Mann, der Fritz von Weizsäcker tötete, war von seiner wahnhaften Entschlusskraft offenbar selbst nicht vollkommen überzeugt. Gregor S. hatte eine Fahrkarte für die Rückfahrt in der Tasche. Für den Fall, dass er wieder „versagen“ würde.

Das Ticket galt für den ICE 948. Der Nachtzug sollte den Berliner Hauptbahnhof 0.16 Uhr verlassen. Gregor S. wollte am nächsten Morgen wieder pünktlich bei Amazon zur Arbeit erscheinen.