Die mexikanische Generalstaatsanwaltschaft veröffentlichte diese Foto der tatverdächtigen Eltern. Foto: Fiscalía General del Estado de Puebla

Mexiko - Ein Fall von Kindesmisshandlung erschüttert Mexiko. Nach Angaben der örtlichen Behörden wurde ein siebenjähriges Mädchen mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus in der Stadt Puebla im Südosten von Mexiko gebracht. Die Ärzte stellten innere Blutungen, Lungenverletzung und offenbar von Zigaretten stammende Brandwunden auf dem Körper des Mädchens fest. Zudem, berichten örtliche Medien, gebe es Anzeichen sexuellen Missbrauchs.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden die Eltern des Mädchen unter dringendem Tatverdacht festgenommen und einem Richter vorgestellt. Dieser entschied, dass Rafael N. und Alejandra Viridiana N. in Untersuchungshaft genommen werden. Zudem wird nach einem noch flüchtigen Onkel des Mädchens gefahndet. Er soll das Kind sexuell missbraucht haben.

Am 21. August wurde nach Angaben der mexikanischen Ermittlunsgbehörden ein Nachbar der Familie Zeuge einer neuerlichen Misshandlung des Kindes. Daraufhin habe der Mann das Mädchen zu sich genommen und es anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Hier wird die Siebenjährige seitdem behandelt.