Der ehemalige Fußball-Profi Christoph Metzelder. Foto: dpa/Oliver Killig

Düsseldorf - Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Christoph Metzelder (39) soll im Ermittlungsverfahren wegen Kinderpornografie-Vorwürfen ein Geständnis abgelegt haben. Das berichtet „Spiegel Online“ unter Berufung auf  einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Düsseldorf. 

Ermittler werfen Metzelder vor, 297 Dateien mit kinder- und jugendpornografischem Inhalt besessen zu haben. Zudem soll er drei Frauen im vergangenen Jahr 29 entsprechende Bild- und Videodateien über WhatsApp geschickt haben.

Ob er alle der ihm vorgeworfenen Taten zugegeben hat oder nur Teile, steht nicht in dem Beschluss des Verwaltungsgerichts. Weder Staatsanwaltschaft noch das Amtsgericht erklärten auf Anfrage von „Spiegel Online“, was Metzelders Geständnis umfasst. Auch die Anwälte ließen eine Anfrage unbeantwortet.

Die „Bild“-Zeitung zitiert aus der aktuellen Entscheidung des Verwaltungsgerichts: „Das in der Anklageschrift vom 27. August 2020 wiedergegebene Ermittlungsergebnis beruhte u.a. auf der geständigen Einlassung des Antragstellers, der Aussage einer Zeugin sowie sichergestellten Bilddateien.“

Und weiter: „Denn – wie oben ausgeführt – liegt bereits ein Mindestbestand an Beweistatsachen, namentlich die geständige Einlassung des Antragstellers, vor.“