Ein Rettungshubschrauber wurde nach einer Messerstecherei in Lichtenrade angefordert. Morris Pudwell

Was muss nur im Kopf eines Täters vorgehen, der solch eine Tat begeht? Im Ortsteil Lichtenrade in Tempelhof-Schöneberg kam es in der Nacht zu Montag, gegen 21 Uhr, wohl zu einem Blutbad. Opfer der Messerstecherei ist nach ersten Augenzeugenberichten ein Kind. Ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz. Das Opfer wurde schwer verletzt.

In der Nacht ist vieles noch unklar: Wie kam es zu der Attacke? War ihr ein Streit vorausgegangen? Hatte der Täter seine Tat gezielt geplant oder handelte er im Affekt? Woher stammt die Tatwaffe? Und kannten sich Täter und Opfer womöglich?

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Messerstecherei in Lichtenrade: Opfer flüchtet sich in Spätkauf

Klar ist zunächst nur, dass es gegen gegen 21 Uhr in der Nahariyastraße zu einer Messerstecherei kam. Nach ersten Informationen ereignete sich die Tat vor einen Hochhaus in der Nahariyastraße 88. Dieser Bereich wurde von der Polizei mit Flatterband abgesperrt.

In Lichtenrade flüchtete sich das Opfer einer Messerstecherei in einen Spätkauf. Morris Pudwell

Dutzende Kräfte der 24. Einsatzhundertschaft wurden hinzugerufen, durchsuchten die nähere Umgebung nach der Tatwaffe. Ermittelt wird wegen schwerer Körperverletzung.

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Doch am Morgen bringt die Polizei Licht ins Dunkel. Das Opfer sei ein 13-jähriger Junge, heißt es. Schwer verletzt flüchtete sich das Kind in einen Spätkauf. Dortiges Personal leistete Erste Hilfe, alarmierte die Rettungskräfte. Vor Ort landete auch die fliegende Intensivstation von Berlin, der Rettungshubschrauber „Christoph Berlin“.

Das Opfer wurde erstversorgt und in einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Zu den Hintergründen der Tat gibt es noch keine Informationen.

Der Junge sei so schwer am Oberkörper verletzt worden, dass er notoperiert werden musste. Der Tat vorausgegangen war wohl ein Streit einer Gruppe von etwa 15 Jugendlichen.