Das Messer steckt noch in der Brust der Frau, als die Feuerwehr sie in den Rettungswagen schiebt.  Morris Pudwell

Eine Frau (24) wurde in der Nacht mit einem Messer angegriffen - als die Feuerwehr die Schwerverletzte abholte, steckte die Waffe noch in ihrem Brustkorb.

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Die Frau war in einer Wohnung an der Charlottenburger Dernburgstraße attackiert worden. Der Mieter  und Lebensgefährte (36) der Frau wählte  kurz nach 3 Uhr nachts den Notruf. Auch er soll Schnittverletzungen erlitten haben. Beide Verletzten kamen in Krankenhäuser. Lebensgefahr bestehe laut ersten Erkenntnissen nicht, sagte ein Polizeisprecher.

Ob der Anrufer verdächtig ist, die Frau niedergestochen zu haben, wollte der Sprecher nicht kommentieren. Dazu sei es noch zu früh, hieß es lediglich. Eine Mordkommission hatte erst am Morgen die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes übernommen.