Eine schmutzige OP-Maske liegt am Boden imago/Action Pictures

Ein Mann, der partout keinen Mund-Nasen-Schutz tragen wollte, hat in Berlin-Reinickendorf einen Polizeieinsatz ausgelöst. Der 36-Jährige soll am Samstagmittag in einem Imbiss an der Ollenhauerstraße vom Besitzer und mehreren Gästen darauf aufmerksam gemacht worden sein, eine Maske zu tragen. Da er die Aufforderungen ignorierte, soll ihn der Inhaber lautstark des Ladens verwiesen haben, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Obwohl auch die Gäste auf ihn einredeten, habe sich der Mann wenig einsichtig gezeigt. Nachdem er die Anwesenden beleidigt hatte, ging er schließlich. Vor dem Imbiss soll er dann einem Mann den Mittelfinger gezeigt und ihn rassistisch beleidigt haben. Der Angolaner alarmierte daraufhin die Polizei.

Rassistischer Maskenverweigerer hält sich unerlaubt in Deutschland auf

Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 11 nahmen den renitenten Maskenverweigerer vorläufig fest. Da seine Identität nicht zweifelsfrei geklärt werden konnte, wurde der Georgier in ein Polizeigewahrsam gebracht. Nach Angaben der Polizei stellte sich heraus, dass der Mann psychische Probleme habe, weshalb er sich freiwillig in ein Krankenhaus hat einweisen lassen.

Die weiteren Ermittlungen gegen den 36-jährigen Georgier, der sich unerlaubt in Deutschland aufhält, führt nun der Staatsschutz der Polizei.

Antisemitische Beleidigung in Restaurant

Ein weiterer rassistischer Vorfall wird aus dem Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg gemeldet. Ein Restaurantbetreiber ist dort am Samstagabend antisemitisch beleidigt worden. Ein 48 Jahre alte Tatverdächtiger soll nach Polizeiangaben vom Sonntag zunächst wiederholt Gäste des Lokals und den Betreiber belästigt haben. Als der Wirt ihn aufforderte, dies zu unterlassen, sei er antisemitisch beleidigt worden. Der 38-Jährige habe die Polizei gerufen, der Mann sei daraufhin geflüchtet. Durch eine Zeugin habe der Tatverdächtige jedoch ermittelt werden können. Während einer rechtlichen Belehrung gab er laut Polizei an, er habe den Restaurantbetreiber nicht beleidigen wollen. Der polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.