Polizei im Einsatz.  dpa/Karl-Josef Hildenbrand

+++ 28. Januar 2022 +++

Kinder in der U7 angegriffen – Tatverdächtiger mit Bildern gesucht

Die Polizei Berlin um Mithilfe bei der Suche nach einem Mann, der am Nachmittag des 7. September 2021 in Rudow in der U-Bahn der Linie 7 zwischen den Bahnhöfen Wutzkyallee und Rudow drei Kinder im Alter von 10 und 11 Jahren geschlagen haben soll.

Der Tatverdächtige soll zu den Kindern gegangen sein und einem Kind mit seiner Hand in den Nacken geschlagen haben. Ein weiteres Kind soll er geschubst haben und das dritte soll er versucht haben zu treten.

Als der Zug kurz darauf am U-Bahnhof Rudow hielt, liefen die Kinder aus der Bahn, wobei der Gesuchte einem der Kinder, kurz folgte.

Wer kennt diesen Mann? Polizei Berlin

Die Polizei fragt

  • Wer kennt den abgebildeten Mann?
  • Wer kann Angaben zur Identität und/oder Aufenthaltsorten des Mannes machen?
  • Wer hat zum fraglichen Zeitpunkt auffällige Beobachtungen gemacht?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt das Polizei unter der Telefonnummer (030) 4664- 448671 oder (030) 4664-448600 sowie außerhalb der Bürodienstzeiten unter (030) 4664-448700, oder per E-Mail, die Internetwache der Polizei Berlin oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

E-Scooter-Irrsinn: Verkehrsunfälle mehr als verdoppelt

In Berlin hat sich die Zahl der Unfälle mit E-Scootern mehr als verdoppelt. Bis zum 30. November 2021 zählte die Polizei 775 Verkehrsunfälle mit solchen Tretrollern und 572 Verletzte. Im gesamten Jahr 2020 waren es 325 Unfälle mit 235 Verletzten. Das geht aus einer Antwort der Verkehrsverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Oliver Friederici (CDU) hervor.

Demnach sind in Berlin zurzeit sechs Anbieter für E-Tretroller aktiv. Besonders in der Innenstadt haben die Angebote zugenommen. Und damit auch die Konflikte: Beispielsweise durch Fahrer, die trotz Verbots den Bürgersteig nutzen, oder durch Roller, die den Gehweg blockieren. Laut Senat waren im Juni 2021 nach Angaben der Anbieter rund 23.000 E-Tretroller verfügbar. 2020 waren es noch rund 16.000.

Neukölln: Versuchter Wohnungseinbruch – Verdächtiger gefasst

Polizisten haben in Neukölln einen Mann wegen versuchten Einbruchs festgenommen. Der 22-Jährige sei von einem Anwohner dabei beobachtet worden, wie er sich an einem gekippten Fenster zu schaffen machte, teilte die Polizei mit. Die Beamten nahmen den jungen Mann zunächst für einen Drogentest mit auf die Polizeiwache, anschließend wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

Pankow: Wieder Straßenblockade durch Aktivisten – Stau auf der A114

In Pankow blockieren Aktivisten zum dritten Mal in dieser Woche eine Kreuzung. Fünf bis sechs Menschen sind laut Polizei am Freitagmorgen auf der Prenzlauer Promenade, Ecke Granitzstraße auf der Straße. Die Verkehrsinformationszentrale meldet deshalb auf Twitter derzeit mindestens 45 Minuten Stau auf der A114 stadteinwärts. Die Aktivisten wollen so auf ihre Forderung nach einem Ende von Lebensmittelverschwendung aufmerksam machen.

Radfahrer in Berlin-Mitte schwer verletzt

Ein Radfahrer in Berlin-Mitte ist bei einem Unfall schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Freitagmorgen mitteilte, fuhr der Radfahrer am Donnerstagabend nach Zeugenaussagen ohne Licht auf einem Fahrradstreifen auf der Straße, als ein Fahrer aus seinem Lastwagen aussteigen wollte, den Radfahrer übersah und ihn mit seiner Tür traf. Der Mann wich nach links auf die Straße aus und wurde dabei von einem Auto erfasst. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Ein Schwerverletzter nach Auffahrunfall auf A12

Auf der Bundesautobahn 12 ist der Fahrer eines Kleintransporters am Donnerstagabend schwer verletzt worden, als er auf einen Laster aufgefahren ist. Wie die Polizei am Morgen mitteilte, ist der 41-jährige Fahrer des Kleintransporters aus bisher ungeklärter Ursache zwischen den Anschlussstellen Müllrose und Frankfurt (Oder)-West ungebremst auf den Laster aufgefahren. Der 61-jährige Fahrer des Lasters blieb unverletzt.

+++ 27. Januar 2022 +++

Vermisst Seniorin tot aufgefunden

Die seit Mittwoch (26.1.) vermisste  91-jährige Anna M. ist tot. Ihr Leichnam wurde am Freitagvormittag von der Besatzung einer Wasserschutzstreife am Ufer des Tegeler Sees im Wasser entdeckt und durch die Feuerwehr geborgen. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor

WG-Streit eskaliert – 29-Jähriger festgenommen

In der Nacht zum Donnerstag musste die Polizei gleich zweimal zu einer Wohngemeinschaft in Gesundbrunnen ausrücken. Gegen 1 Uhr hatte die 28-jährige Bewohnerin einer Wohnung in der Soldiner Straße den Notruf gewählt, weil sie mit ihrem 29 Jahre alten Mitbewohner in Streit geraten war. Die Beamten konnten zunächst schlichten, mussten aber gegen halb fünf in der Frühe wieder eingreifen.

Als die Polizisten diesmal an der Wohnungstür eintrafen, kam ihnen Rauch entgegen. Der 29-Jährige hatte eine Matratze in Brand gesetzt, reagierte aggressiv, schubste seine Mitbewohnerin und ging auf die Beamten los.

Die Polizisten löschten dann die Flammen an der Matratze im Zimmer des 29-Jährigen und nahmen ihn fest. Die 28-Jährige und vier Beamte wurden leicht verletzt.

Schnell, schneller, Fahrverbot – mit 100 km/h durch die Seestraße

Bei einer Radarkontrolle lichtete die Polizei am Mittwochnachmittag einen Mann in Moabit ab. In der Zeit von 15.40 – 21.45 Uhr führten die Kollegen auf der Seestraße in Richtung Autobahn eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Und es hat sich richtig gelohnt! Gegen 15.45 Uhr erfasste das Radar einen Renault, der mit 100 km/h - ohne Toleranz 104 km/h - unterwegs war - 50 km/h wären erlaubt. „Belohnung“ für den Raser: Bußgeld von mindestens 400.- €, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot.

Übrigens: Von den im Zeitraum erfassten 6720 erfassten Fahrzeugen fuhren 403 schneller als erlaubt.

Nach Unfall auf A9: Mann liegt auf Fahrbahn und wird angefahren – tot

Nach einem Zusammenstoß seines Autos mit einem Lkw ist ein Autofahrer auf der Bundesautobahn 9 in Brandenburg auf der Fahrbahn gelandet, von mehreren Autos angefahren worden und dabei ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte, lag der Mann nach der Kollision am frühen Mittwochabend zwischen Klein Marzehns und Niemegk (Landkreis Potsdam-Mittelmark) aus bisher noch ungeklärter Ursache auf der Fahrbahn und wurde anschließend von mehreren Autos angefahren. Er starb noch am Unfallort, der Lasterfahrer blieb unverletzt.

Die Autobahn war für ungefähr sieben Stunden gesperrt. Der genaue Unfallhergang war zunächst unklar. An dem Unfall waren nach Angaben der Polizei insgesamt 14 Menschen beteiligt.

Traktor im Wert von 200 000 Euro gestohlen

Unbekannte haben in der Nähe von Temnitzquell im Landkreis Ostprignitz-Ruppin einen Traktor im Wert von 200 000 Euro gestohlen. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, war der Traktor nahe der Bundesautobahn 24 zwischen den Anschlussstellen Herzsprung und Neuruppin abgestellt worden. Die Täter kuppelten in der Nacht zum Mittwoch einen Anhänger vom Traktor ab und entwendeten das Fahrzeug. Die Polizei ermittelt und sucht nach dem Wagen.

Unbekannter Trickbetrüger erbeutet mehrere Tausend Euro

Ein unbekannter Trickbetrüger hat mehrere Tausend Euro einer 70-Jährigen aus Oberkrämer erbeutet. Als der Betrüger die Frau am Mittwochnachmittag anrief, zeigte das Display des Telefons an, dass der Anruf von ihrer Bank käme, teilte die Polizei am Donnerstagmorgen mit. Der Anrufer gab vor, dass von dem Konto der Frau versucht worden sei, ungewollte Überweisungen in die Türkei zu tätigen. Er benötige nun eine Transaktionsnummer (TAN), um diese ungewollten Überweisungen zu verhindern - und gab vor, sie vor einem Betrug bewahren zu wollen. Er erzählte der 70-Jährigen auch, dass ihr Konto aus Sicherheitsgründen zunächst gesperrt werden würde und sie sich keine Sorgen machen müsse. Als die Frau später auf ihr Konto schaute, hatte der Betrüger Überweisungen von mehreren Tausend Euro getätigt. Sie erstattete Anzeige gegen den unbekannten Täter.

Drei Verletzte bei Wohnungsbrand in Friedrichshain

Bei einem Wohnungsbrand in Berlin-Friedrichshain sind drei Personen verletzt worden. Das Feuer brach am Mittwochabend aus bisher noch ungeklärter Ursache in einer Wohnung in der Revaler Straße aus, teilte die Polizei am Donnerstagmorgen mit. Die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar.

+++ 26. Januar 2022 +++

Zehnjähriger bewirft „aus Spaß“ Autos mit Steinen: Anzeige

Nach eigenen Worten „aus Spaß“ hat am Dienstagnachmittag ein Zehnjähriger in Brandenburg/Havel fahrende Autos mit Steinen beworfen. Eine betroffene Autofahrerin hielt den Jungen fest und übergab ihn der Polizei.

Reinickendorf: Mann ballert vom Balkon und schießt auf Polizisten – Festnahme

Brisanter Polizeieinsatz in Berlin Reinickendorf: Anwohner in die Gotthardstraße wurden am Dienstagabend durch Schüsse aufgeschreckt. Zeugen hörten gegen 18 Uhr Schussgeräusche und sahen einen Mann mit einer Schusswaffe auf einem Balkon im Erdgeschoss einer Wohnung. Als die Polizeikräfte einrückten, wurden sie gleich von dem 43-Jährigen beschossen. Die Kräfte drohten mehrmals, von der Schusswaffe Gebrauch zu machen und forderten den Schützen auf, die Waffe wegzuwerfen. Dem kam der Tatverdächtige nach. Die Beamtinnen und Beamten nahmen den 43-Jährigen auf dem Balkon fest und beschlagnahmten die Schreckschusswaffe. Ein Atemalkoholtest bei dem Festgenommenen ergab einen Wert von über 1,2 Promille. Er wurde einem Polizeigewahrsam zugeführt und konnte dieses am Mittwochmorgen wieder verlassen. Gegen den Mann wurden mehrere Ermittlungsverfahren wie gefährliche Körperverletzungen, Bedrohung, Widerstand und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte sowie Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Spandau: 14-Jähriger flieht in Opas Auto vor Polizei und rammt Autos

Im Auto seines Großvaters in ein 14-Jähriger am Dienstag in Berlin-Spandau ausgebüxt. Als der Teenager in eine Polizeikontrolle geriet, gab er Gas, statt anzuhalten, fuhr über mehrere rote Ampeln und rammte andere Fahrzeuge. Schließlich flüchtete der Junge zu Fuß weiter, wurde darauf von Polizisten aufgegriffen und kam zum Kindernotdienst.

Steglitz: Radfahrerin stürzt und verletzt sich am Kopf

Bei einem Sturz hat sich am Dienstagabend in Steglitz eine Radfahrerin am Kopf verletzt. Passanten in der Klingsorstraße machten Polizisten auf die verletzte Frau aufmerksam. Zeugen berichteten, dass die Gestürzte auf Höhe einer Baustelle in der Klingsorstraße ein Loch in der Fahrbahn übersehen habe. Alarmierte Rettungskräfte brachten die 60-Jährige in ein Krankenhaus. 

+++ 25. Januar 2022 +++

Polizist nimmt an freiem Tag Zigaretten-Händler fest

Ein Polizist hat an seinem freien Tag einen verdächtig wirkenden Mann in Berlin-Köpenick festgenommen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte der Polizist außer Dienst den 49-Jährigen in der Bahnhofstraße beobachtet, weil er vermutete, dass sich in der Tragetasche des Mannes unverzollte Zigaretten befanden. Daraufhin wies der Polizist sich aus, nahm den Mann fest und verständigte Kollegen. Die eintreffenden Polizisten stellten bei ihm mehr als 20 unverzollte Zigarettenstangen sicher.

Märkisches Viertel: Mann mit Messer schwer verletzt

Blutiger Streit am Montagvormittag im Märkischen Viertel:  Ein 50-Jähriger, ein 53-Jähriger sowie ein 28-Jähriger waren am Wilhelmsruher Damm in Streit. Dabei soll der 28-Jährige dem 50-Jährigen mit der Faust in das Gesicht geschlagen haben. Der Angegriffene soll dann ein Messer gezogen und seinem Gegner in den Bauch gestochen haben. Der 53-Jährige griff ein und erlitt dabei eine Schnittverletzung an einer Hand.

Der Messerstecher suchte das Weite, wurde jedoch von einem außer Dienst befindlichen Polizisten gestoppt, der ihn dann an alarmierte Kollegen übergab. Der 50-Jährige wurde festgenommen. Der 28-Jährige musste notoperiert werden. Lebensgefahr besteht derzeit nicht. Bei dem 53-Jährigen war wegen seiner erlittenen Handverletzung eine ambulante Behandlung von Nöten. Der Festgenommene erlitt eine Verletzung an einem Arm, die in einem Krankenhaus behandelt wird. 

Schüler rassistisch beleidigt

Ein Betrunkener hat am Montagnachmittag zwei Schüler in Johannisthal angepöbelt, als diese  auf einer Parkbank am Sterndamm saßen. Der Suffke hatte sich den beiden Schülern genähert und dabei erst den 14-Jährigen rassistisch und gleich darauf die 19-Jährige ebenfalls beleidigt. Dann schwankte er weiter auf dem Sterndamm, stürzte und stand nicht wieder auf. Alarmierte Polizisten riefen Rettungskräfte, da der 55-Jährige keinerlei Reaktionen mehr zeigte. Die Sanitäter brachten ihn in ein Krankenhaus. 

Moabit: Streit endet für zwei Männer in Klinik

Zwei junge Männer sind am Montagabend nach einem Streit in Moabit schwer verletzt in eine Klinik gekommen. Die beiden 19-Jährigen waren gegen 18.45 Uhr mit zwei Unbekannten in der Bremer Straße aneinandergeraten. Dabei schossen die Unbekannten mit Schreckschusswaffen auf die 19-Jährigen. Einer der beiden später Flüchtigen soll bei dem Kampf ein Messer verwendet haben und einen der beiden Beschossenen auch noch am Hals verletzt haben. Anschließend waren die Angreifer unerkannt entkommen.  Die Ermittlungen dauern an.

Nächtliche Pkw-Brände in Berlin

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts von Brandstiftungen.

Am Montagabend gegen 22.45 Uhr hatten mehrere Anwohner der Reichenberger Straße einen im Bereich der Motorhaube brennenden Daimler-Benz entdeckt. Trotz schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte ein Totalschaden des Pkw nicht verhindert werden.

Einige Stunden später gegen halb eins entdeckte ein Passant in der Sybelstraße einen in Flammen stehenden Smart. Die Feuerwehr löschte den Brand, die Hitze beschädigte zwei weitere Autos.

Ein dritter Brand ereignete sich am frühen Dienstagmorgen in Borsigwalde. Ein Anwohner alarmierte gegen 4.45 Uhr die Feuerwehr und Polizei. Im Nassenheider Weg stand ein Mercedes in Flammen. Einsatzkräfte löschten das Feuer. Verletzt wurde niemand.

18-Jähriger in Strausberg überfallen und beraubt

Ein unbekannter Täter hat einen 18-Jährigen in Strausberg überfallen, geschlagen und getreten und ihm seine Kleidung geklaut. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wollte der 18-Jährige am Montag in eine Straßenbahn einsteigen, als der Unbekannte ausstieg und ihn überfiel. Durch Tritte und Schläge erlitt der junge Mann Frakturen im Gesicht, er wurde in einem Krankenhaus behandelt. Die geraubte Kleidung hatte einen Wert von etwa 700 Euro.

Mehrere Tausend Menschen gegen Corona-Maßnahmen auf Berlins Straßen

Mehrere Tausend Menschen haben am Montagabend in Berlin gegen die Corona-Maßnahmen protestiert. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, versammelten sich die Demonstranten an diversen Orten in Berlin. Es gab mehrere Verstöße gegen die Maskenpflicht, gegen die Abstandsregelungen und auch einige unangemeldete Versammlungen wurden aufgelöst. Größere Ausschreitungen gab es nach Angaben der Polizei aber nicht.

+++ 24. Januar 2022 +++

Mehrere Geschäfte überfallen – Polizei sucht diesen Räuber

Wer kennt diesen Mann. Die Polizei bittet um Hinweise. Polizei Berlin

Bei der Suche nach einem Räuber veröffentlicht die Polizei Fotos und bittet um Mithilfe bei der Identifizierung des Unbekannten.

Der Mann soll seit Anfang November 2021 in mindestens zwölf Fällen Mitarbeiter verschiedener Bekleidungsgeschäfte sowie eines Supermarktes mit einer Schusswaffe bedroht und Geld erbeutet haben.

Die Taten ereigneten sich wochentags, in den frühen Abendstunden im Stadtgebiet von Berlin, vorrangig im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Hier im Bereich Wilmersdorfer Straße, Kurfürstendamm und Tauentzienstraße. Aber auch in Einkaufszentren bzw. Einkaufsstraßen anderer Bezirke.

Beschreibung des Täters: Er ist schätzungsweise zwischen 25-35 Jahre alt, ca. 175-185 cm groß, hat dunkle Augen und kurze dunkle Haare, soweit dies unter der Kopfbedeckung erkennbar gewesen ist.  Spricht Deutsch ohne erkennbaren Akzent, hat leicht gebräunte Haut, trägt unterschiedliche Kopfbedeckungen und Masken und zum Teil sehr auffällige Jacken.

Die Kriminalpolizei fragt: Wer kennt den Gesuchten und kann Angaben zu seiner Person oder seinem Aufenthalt machen? Wem ist der Gesuchte ggf. aufgrund seiner auffälligen Bekleidung in Einkaufszentren oder Geschäften, aber auch andernorts aufgefallen? Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise richten Sie bitte an die Kriminalpolizei der Direktion 2 (West) in der Perleberger Straße 61a, 10559 Berlin-Moabit, während der Bürodienstzeiten unter der Telefonnummer (030) 4664-273110, außerhalb der Bürodienstzeiten unter (030) 4664-271100 sowie an jede andere Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei Berlin.

Straßenblockade durch Klimaschützer

Klimaschützer haben am Montagmorgen versucht, Straßen in Berlin zu blockieren. Betroffen waren nach Angaben der Organisatoren die Auffahrten zu der Autobahn A103 in Steglitz sowie der A114 in Pankow. Die Polizei bestätigte, dass sie wegen der Aktionen an beiden Orten im Einsatz sei. Fotos auf Twitter zeigten einige Personen in Warnwesten, die auf der Fahrbahn saßen.

Dahinter stehen einige der Aktivisten, die kurz vor der Bundestagswahl im vergangenen Jahr wochenlang im Hungerstreik waren. Nun fordern sie von der Bundesregierung ultimativ ein Gesetz gegen Lebensmittelverschwendung und Entscheidungen für eine verträglichere Landwirtschaft.

Nikolassee: Autos angezündet

Am späten Sonntagabend haben in Nikolassee zwei Fahrzeuge gebrannt. Eine 72-jährige Anwohnerin der Beskidenstraße hatte gegen 23.30 Uhr ein Geräusch auf der Straße wahrgenommen und Flammen an einem BMW und einem VW bemerkt. Die Feuerwehr löschte die Brände. Beide Autos wurden stark beschädigt. Verletzt wurde niemand. 

Neukölln: Festnahme nach Pkw-Einbrüchen

Festnahme eines jungen Mannes am Sonntagnachmittag in Neukölln: Zuvor hatte ein 39-jähriger Passant die Polizei alarmiert, da er in der Sonnenallee einem Einbruch in einen Pkw beobachtet hatte. Bei dem 38-jährigen Autoeinbrecher wurden Beweismittel gefunden. Die Ermittler prüfen gegenwärtig Zusammenhänge zu drei weiteren Einbrüchen in Kraftfahrzeuge, die in unmittelbarer Nähe zum Tatort kurz zuvor stattgefunden hatten.

Wartenberg: Angetrunkener Audi-Fahrer landet im Straßengraben

Unfallwagen des Wüterichs. Pudwell

Am Sonntagabend landete ein Audi in Wartenberg im Straßengraben, weil der Fahrer angetrunken war und die Kontrolle über seinen Wagen verloren hatte. Vorbeifahrende Autofahrer bedrohte er mit einem Schlagstock, forderte sie blutverschmiertem Gesicht zum Stehenbleiben auf.

Daher alarmierte gegen 21 Uhr hatte ein Zeuge die Polizei. Wenig später entdeckten die Beamten den Pkw in einem Graben. Ein Zeuge berichtete, dass der Mann nach dem Verkehrsunfall, mit einem Teleskopschlagstock bewaffnet, vorbeifahrende Autofahrende angeschrien und zum Stehenbleiben aufgefordert haben soll. Der 43-Jährige reagierte beim Eintreffen der Einsatzkräfte äußerst aggressiv, beleidigte und bedrohte die Polizisten.

Als er mit dem Schlagstock auf einen Beamten zulief, setzte dieser das Reizgas gegen den Mann ein und überwältigte ihn mit Unterstützung. Nachdem der Alkoholisierte gefesselt werden konnte, kam er in einen Rettungswagen. Bei den Widerstandshandlungen wurden sowohl der Tatverdächtige als auch zwei Polizisten leicht verletzt. Der Festgenommene kam in ein Krankenhaus, in dem er psychologisch betreut werden musste. 

In einer ersten Meldung war von einer „Verfolgungsjagd“ die Rede. Dies war nicht der Fall. (d. Red.)

Hohenschönhausen: 28-Jähriger von Männergruppe überfallen und schwer verletzt 

Eine Gruppe unbekannter Männer hat einen 28-Jährigen in Neu-Hohenschönhausen überfallen und schwer verletzt. 

Zeugen hatten gegen 20.15 Uhr in der Ahrenshooper Straße Schreie im Hauseingang gehört. Als ein Bewohner  nachsah, fand er dort auf einen 28-jährigen Mann, der stark blutete und zitterte. Daraufhin alarmierte er die Rettungskräfte und leistete Erste Hilfe. Der Verletzte gab an, ihm sei mit einem Gegenstand auf den Kopf geschlagen worden und man habe ihm sein Handy und seine Papiere abgenommen. Er erlitt schwere Verletzungen am Kopf und kam in ein Krankenhaus. Zeugenaussagen zufolge sollen es vier Männer gewesen sein.

Lichtenberg: 35-Jähriger lebensgefährlich mit Messer verletzt

Ein 35-Jähriger ist in Lichtenberg von zwei Unbekannten lebensgefährlich mit einem Messer verletzt worden. Wie die Polizei am Morgen mitteilte, baten die Unbekannten den Mann am Sonntagabend an einer Tram-Haltestelle zunächst, mit seinem Handy telefonieren zu dürfen. Der 35-Jährige gab ihnen das Handy, woraufhin ihm einer der beiden mit einem Messer in beide Oberschenkel stach. Der Mann kam in ein Krankenhaus.

+++ 23. Januar 2022 +++

Bei Rot und in verkehrter Richtung: Radler fährt Fußgängerin in Pankow an – Krankenhaus!

Dieser Unfall schien vermeidbar gewesen zu sein. Am Samstagmittag war ein 59 Jahre alter Radfahrer auf der Prenzlauer Promenade unterwegs. Das Problem: Er fuhr entgegen der Fahrtrichtung und hielt auch dann nicht als die Fußgänger Grün hatten. Dabei erfasste er eine Fußgängerin (56), die gerade die Straße überqueren wollte.

Beide Unfallbeteiligten stürzten, die Frau zog sich Kopfverletzungen zu, der Radfahrer eine Handgelenk-Stauchung. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zum Unfallhergang führt nun ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte.

+++ 22. Januar 2022 +++

Nach Hinweis auf Maskenpflicht: Jugendliche prügeln Berlinerin krankenhausreif!

Eine Frau in Siemensstadt wurde bei einem Angriff in der U-Bahn schwer verletzt. Ersten Erkenntnissen und Zeugenaussagen zufolge wies die 65-Jährige gegen 11.35 Uhr eine Gruppe Jugendlicher am U-Bahnhof Rohrdamm in einem Zug der Linie 7 in Richtung Rudow darauf hin, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Ein Mitglied der Gruppe soll ihr daraufhin mehrfach mit der Faust gegen den Kopf geschlagen haben, wodurch sie schwere Verletzungen erlitt und ihre Brille zerstört wurde.

Polizeieinsatzkräfte entdeckten die Personengruppe schließlich am U-Bahnhof Paulsternstraße, wo die einzelnen Mitglieder zweifelsfrei als Beteiligte wiedererkannt werden konnten. Die Frau erlitt durch den Angriff schwere Verletzungen im Gesicht und am Kopf, so dass alarmierte Rettungskräfte sie zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus brachten.

Die Polizistinnen und Polizisten nahmen den 16 Jahre alten, mutmaßlichen Haupttäter fest. Zwei der Gruppenmitglieder, darunter eine 16-Jährige und ein 14 Jahre alter Jugendlicher, übergaben die Polizeieinsatzkräfte zudem dem Jugendnotdienst. Die drei weiteren Beteiligten, zwei 16 Jahre alte Jugendliche und ein 17-Jähriger, wurden – ebenso wie der mutmaßliche Haupttäter, nach einer Identitätsfeststellung vor Ort entlassen.

Die Ermittlungen laufen. 

+++ 21. Januar 2022 +++

Vermisster Senior wohlauf

Am Montagmittag (24. Januar) teilte der Betreuer des Vermissten mit, dass der 80-Jährige wohlauf ist. Der seit Freitag vergangener Woche als vermisst Gemeldete befindet sich in einem Krankenhaus in ärztlicher Betreuung.

Er war seit den Mittagsstunden des 20. Januar vermisst worden, hatte seine Wohngemeinschaft Arche Noah an der Feurigstraße verlassen. 

17-jähriger Raser ohne Führerschein unterwegs – aber mit Baby

Die Polizei hat einen 17-Jährigen ohne Führerschein bei einem illegalen Autorennen in Berlin-Reinickendorf gestoppt. Der Jugendliche hatte seine 16 Jahre alte Freundin und deren sechs Monate altes Baby im Wagen dabei. Am Donnerstagnachmittag soll er sieben Verkehrsunfälle verursacht und einen Beamten leicht am Bein verletzt haben, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der 17-Jährige fuhr auch mit überhöhter Geschwindigkeit über Gehwege und gefährdete Fußgänger, hieß es. Ob das Baby ordnungsgemäß in einem Babysitz saß, war zunächst noch unklar. Alle Insassen des Autos blieben unverletzt.

Der 17-Jährige leistete laut Polizei bei seiner Festnahme in der Straße Meller Bogen Widerstand. Zwei Einsatzkräfte wurden leicht verletzt, eine davon konnte den Dienst nicht mehr fortsetzen. Im Wagen des 17-Jährigen seien rund 250 Gramm weißes Pulver beschlagnahmt worden, laut Polizei mutmaßlich Amphetamin, sowie drei Handys und ein Baseballschläger. Zwei Wohnungsdurchsuchungen verliefen ohne Erfolg.

Spandau: Mann wird angegriffen und niedergestochen

Bluttat in Spandau am Donnerstagabend: Gegen 22 Uhr hatten Anwohner der Grunewaldstraße beobachtet, wie zwei Männer einen weiteren Mann angriffen. Während einer der Angreifer auf den 35-Jährigen einschlug, stach der Zweite zu. Anschließend flüchteten die beiden Täter mit einem Pkw. Polizisten konnten den Wagen jedoch noch in der Nähe des Tatortes stoppen. Im Fahrzeug befand sich nur ein Insasse - ein 26-Jähriger, der auf den 35-Jährigen eingeschlagen hatte. Er wurde festgenommen. Der zweite Täter war entkommen. Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, der sofort operiert wurde. Die Ermittlungen dauern an.

Marzahn: Tankstelle überfallen

Zwei maskierte Männer haben am Donnerstagabend in Marzahn eine Tankstelle überfallen. Nach Angaben des 31-jährigen Angestellten betraten gegen 19.10 Uhr zwei Männer den Verkaufsraum an der Ahrensfelder Chaussee, zogen Schusswaffen, bedrohten den Kassierer und forderten ihn auf, die Kasse zu öffnen. Während einer der Maskierten Geld aus der Kasse entnahm, kam der 48-jährige Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes den Raum und besprühte die Tatverdächtigen mit Reizgas. Daraufhin ergriff das Duo die Flucht und konnte unerkannt entkommen. Der Kassierer und der 48-Jährige erlitten leichte Reizungen der Augen und wurden ambulant am Ort behandelt. 

Friedrichshain: Auto ausgebrannt

Eine Passantin hat am Donnerstagnachmittag einen brennenden Pkw in der Kleinen Andreasstraße entdeckt und die Feuerwehr alarmiert, die den Brand löschte. Die Flammen beschädigten ein weiteres Fahrzeug. Verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat ermittelt.

Laute Knallgeräusche in der Nacht

In der Nacht zum Freitag alarmierten zahlreiche Berliner Polizei und Feuerwehr, da sie mehrfach extrem laute Knallgeräusche vernommen hatten und beunruhigt waren. Gegen 0.40 Uhr begannen diese Geräusche, die durch die Einsatzkräfte in Siemensstadt ausgemacht werden konnten. Etwa 20-mal knallte es kurz hintereinander in einem Heizkraftwerk in der Otternbuchtstraße: Durch Reglungsschwankungen hatten sich Sicherheitsventile einer Dampfleitung geöffnet und die lauten Geräusche verursacht. Verletzt wurde niemand. Eine Gefährdung für die Bevölkerung lag zu keiner Zeit vor.

Altar-Brand in Kirche in Prenzlauer Berg 

In der Paul-Gerhardt-Kirche in Berlin-Prenzlauer Berg hat der Altar gebrannt. Verletzt wurde niemand, wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte. Das Feuer in der Kirche in der Wisbyer Straße brach am Donnerstagabend aus. Es sei rasch gelöscht gewesen. Laut Polizei wird wegen schwerer Brandstiftung ermittelt. Durch den Rauch hat sich nach ersten Angaben im Kirchenraum Ruß abgelagert. Über dem Altar sei im Mauerwerk ein Riss aufgetreten, den die Bauaufsicht untersuchen werde. Der Teil des Gebäudes im Altarbereich ist laut Polizei womöglich einsturzgefährdet.

Lastwagen und Feuerwehr-Fahrzeug verunglücken bei Glätte

Erst verunglückten zwei Lastwagen bei Glätte, dann kippte ein zur Hilfe gerufenes Feuerwehrfahrzeug um: Bei zwei Unfällen kurz hintereinander sind am Donnerstagabend bei Merzdorf (Landkreis Teltow-Fläming) mehrere Feuerwehrleute nach Polizeiangaben verletzt worden. Zunächst hatte sich demnach ein Lkw auf der Straße gedreht und war verunglückt. Ein zweiter Lastwagen wurde in den Unfall verwickelt und hatte Spiegelschäden, wie der Sprecher des Lagezentrums sagte.

Bei der Anfahrt zu diesen Lkws sei das Feuerwehrfahrzeug auf „spiegelglatter“ Straße ins Schleudern geraten und habe sich überschlagen. Nach ersten Angaben wurden dabei drei Insassen verletzt. Einer von ihnen sei im Hubschrauber in eine Klinik gekommen, so der Sprecher. Details zum genauen Ablauf und zur Schwere der Verletzungen lagen zunächst nicht vor.

Auf dem Weg zu einem Verkehrsunfall  im brandenburgischen Landkreis Teltow-Fläming auf der B115 verunglückte ein halbes Jahr altes Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr. Morris Pudwell

+++ 20. Januar 2022 +++

Unfall mit Straßenbahn: Eine Person schwer verletzt 

Bei einem Verkehrsunfall in Prenzlauer Berg ist am Donnerstag ein Mensch unter eine Tram geraten und schwer verletzt worden. Das sagte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr. Die Person sei am frühen Abend an der Ecke Landsberger Allee/Storkower Straße unter der Tram eingeklemmt worden und später mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gekommen, teilte die Feuerwehr auf Twitter mit. Zwei weitere Personen seien leicht verletzt worden. An dem Einsatz waren den Angaben zufolge 33 Feuerwehrleute beteiligt. Er sei inzwischen beendet, sagte der Feuerwehrsprecher. Weitere Details zum Hergang des Unfalls waren zunächst nicht bekannt. 

Der Berliner Polizei zufolge waren an dem schweren Verkehrsunfall eine Tram und ein Fahrzeug beteiligt. Laut der Berliner Vekehrsinformationszentrale hatte der Verkehrsunfall einen Stau auf den Straßen zur Folge. Die Tram-Linien M5, M6 und M8 wurden unterbrochen oder umgeleitet.

Kreuzberg: Aggressiver Taschendieb verletzt Polizisten

Bei einem Polizeieinsatz in Kreuzberg hat am Dienstagabend ein Taschendieb einen Polizisten im Gesicht verletzt.

Zuvor waren Beamte in Zivil auf einen Streit zwischen zwei Männern aufmerksam geworden, weil sich einer der beiden am Rucksack des anderen zu schaffen gemacht hatte. Als ein Polizeibeamter die beiden Raufbolde trennen wollte, richtete sich die Aggression eines 20-Jährigen nicht mehr gegen seinen bisherigen Gegner, sondern gegen den Beamten.

Er wehrte sich massiv gegen die Festnahme, schlug und trat den Beamten und rammte ihm seinen Kopf ins Gesicht, wodurch der Polizist aus der Nase zu bluten begann. Erst mit Verstärkung konnte der sich mit aller Kraft wehrende Mann zu Boden gebracht werden.

Der Mann, um dessen Rucksack der Streit entbrannt war, war inzwischen davongerannt. Der Festgenommene, der bei der Festnahme eine Beinverletzung erlitten hatte, wurde zunächst in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde ihm Blut abgenommen. Der verletzte Polizeibeamte musste ebenfalls behandelt werden und trat anschließend vom Dienst ab. Videoaufzeichnungen des U-Bahnhofs wurden gesichert, die Ermittlungen gegen den 20-Jährigen wegen des Verdachts des versuchten Taschendiebstahls, des tätlichen Angriffs und des Widerstands dauern an.

Polizei stoppt Koks-Taxi in Friedrichshain

Die Polizei hat in Berlin-Friedrichshain ein sogenanntes Koks-Taxi aus dem Verkehr gezogen und eine kleinere Menge Drogen beschlagnahmt. Streifenkräfte schöpften am Mittwochabend in der Richard-Sorge-Straße Verdacht, dass in dem Auto mit Drogen gehandelt wurde, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Zivilfahnder kontrollierten den 40 Jahre alten mutmaßlichen Käufer, nachdem dieser aus dem Wagen gestiegen war, und fanden bei ihm zwei Reagenzgefäße mit vermutlich Kokain darin.

Anschließend überprüften die Polizisten den Angaben zufolge den 48 Jahre alten Fahrer und sein Auto. Die Ermittler stellten rund 20 mit weißem Pulver gefüllte Laborgefäße, Bargeld in einem unteren vierstelligen Betrag, ein verbotenes Messer, Mobiltelefone, einen Wohnungsschlüssel sowie einen Schlüssel zu einem weiteren Auto sicher. In dem zweiten Wagen wurden rund zehn mit weißem Pulver gefüllte Reagenzgefäße entdeckt.

Auch die Wohnung und ein Lokal wurden durchsucht. Gefunden wurde dort allerdings nichts. In dem Lokal war der mutmaßliche Drogendealer als Besitzer eingetragen. Die Wohnung gehörte jemand anderem. Die Ermittlungen dauern an.

Vor Polizei getürmt – aber Geldbörse im Fluchtwagen vergessen

Ein Mann ist einer Verkehrskontrolle in Berlin-Mitte entkommen – und dann doch erwischt worden, weil er seinen Geldbeutel im Auto vergessen hatte. Der 29-Jährige soll während der Kontrolle am Mittwochnachmittag abrupt die Beifahrertür des Wagens zugezogen haben, woraufhin der Fahrer Gas gegeben habe, teilte die Polizei mit. Dabei wurde die Hand eines Polizisten eingeklemmt und der Beamte mehrere Meter mitgeschleift.

Nach den Angaben vom Donnerstag flohen die Männer. Polizeibeamte entdeckten ihr Auto in der Gotzkowskystraße – und wenig später auch den mutmaßlichen Beifahrer, der nochmal zurückgekehrt war, um seine Brieftasche aus dem Wagen zu holen. Er wurde vorläufig festgenommen. Der 32 Jahre alte Fahrer ist weiterhin auf der Flucht, gegen ihn liegt nach den Angaben vom Donnerstag ein Haftbefehl wegen eines Drogendelikts vor. Der verletzte Polizeibeamte konnte seinen Dienst ohne medizinische Behandlung fortsetzen.

Brand unter Elsenbrücke in Friedrichshain

In Friedrichshain hat es am Mittwochnachmittag unter der Elsenbrücke gebrannt. Gegen 15.50 Uhr hatten Passanten brennenden Unrat im Bereich der Fußgängerunterführung bemerkt und daraufhin Feuerwehr und Polizei verständigt. Die Feuerwehr löschte den Brand, durch den eine Betonwand der Brücke oberflächlich beschädigt wurde. Ein Statiker stellte fest, dass der Brandschaden zu keiner Beeinträchtigung der Statik der Elsenbrücke geführt hatte. Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich bei dem Brandort um einen Schlafplatz von Obdachlosen handeln. Verletzt wurde niemand.

Auto fährt Fahrradfahrerin an - 76-Jährige stirbt im Krankenhaus

Nachdem sie von einem Auto angefahren wurde, ist eine 76 Jahre alte Radfahrerin in Rheinsberg (Ostprignitz-Ruppin) im Krankenhaus an ihren Verletzungen gestorben. Der 82 Jahre alte Autofahrer kam schwer verletzt ins Krankenhaus, wie das Lagezentrum der Polizei in Potsdam am Donnerstag mitteilte. Er war demnach am Mittwoch mit seinem Wagen in eine Sackgasse gefahren, wo er aus noch ungeklärter Ursache die Radlerin frontal erfasste. Danach fuhr er anscheinend ungebremst gegen eine Hauswand. Der genaue Unfallhergang muss noch geklärt werden.

Mutige Imbiss-Frau verjagt Gangster mit Küchenmesser – Frustrierter Räuber schießt

Gescheiterter Versuch zweier Gangster am Mittwochabend in Berlin-Kreuzberg, einen Imbiss auszurauben: Aus Frust schoss einer der beiden mit einer Schusswaffe. Nach Angaben der 53 Jahre alten Imbissbetreiberin war einer der beiden maskierten Männer in dem Imbiss am Mehringplatz gegen 17.30 Uhr auf den Verkaufstresen zugelaufen, hatte die Frau angeschrien und Geld gefordert. Der zweite Mann blieb in der Tür des Geschäfts stehen und drohte mit der Schusswaffe. Die Bedrohte nahm daraufhin ein Küchenmesser in die Hand, die Männer flüchteten ohne Beute. Der bewaffnete Kriminelle gab auf der Flucht noch einen Schuss in das Geschäft ab. Wie die Polizei klarstellt, handelte es sich um eine Schreckschusswaffe. Die 53-Jährige blieb körperlich unverletzt. Alarmierte Polizeikräfte sicherten Videoaufzeichnungen. Die Ermittlungen wegen versuchten schweren Raubes dauern an.

Schöneberg: Radfahrerin am Innsbrucker Platz schwer verletzt

Gegen 18.20 Uhr kam es am Mittwoch-Abend am Innsbrucker Platz in Schöneberg zu einem schwerer Verkehrsunfall, als der Fahrer eines Pkw eine Radfahrerin anfuhr und die dabei gegen die Windschutzscheibe schleuderte. Nach ersten Angaben vor Ort wurden drei Personen verletzt, zwei davon schwerer, darunter die Radfahrerin. Die Verletzten wurden  von Notfallsanitätern und Notärzten erstversorgt und anschließend zur Weiterbehandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Der Verkehrsermittlungsdienst hat vor Ort die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Bei einem schweren Verkehrsunfall am Innsbrucker Platz in Schöneberg wurde eine Radfahrerin schwerverletzt.  Morris Pudwell

+++ 19. Januar 2022 +++

Marzahn: Mutmaßlicher Tankstellen-Räuber festgenommen

Zivilfahnder der Polizei konnten am Dienstagabend einen Räuber festnehmen. Gegen 20.20 Uhr wurde der 19-jährige in der Ahrensfelder Chaussee in Marzahn aufgespürt. Vorangegangen waren intensive Ermittlungen zu einer Serie von mehreren Raubtaten auf eine Tankstelle in Marzahn. Die Beamten durchsuchten die Wohnung des Festgenommen, beschlagnahmten Beweismittel. Zwei Raubtaten in einer Tankstelle, bei dem der nun Festgenommene mit einem Messer drohend Geld erbeutet haben soll, werden ihm zur Last gelegt. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Haftbefehl wegen schweren Raubes beantragt.

Lichtenberg: Brandstiftungen aufgeklärt

Eine Brandserie in Lichtenberg von insgesamt elf Taten steht unmittelbar vor der Aufklärung.

In der Zeit zwischen dem 5. und 7. Januar 2022 brannten nördlich der Frankfurter Allee unter anderem fünf Müllcontainer, zwei Abdeckplanen von Motorrollern und der Inhalt eines Bauschuttcontainers.

Ermittlungen führten auf die Spur eines wegen mehrerer Brandtaten bekannten 16-jährigen Jugendlichen. Der Tatverdächtige befindet sich bereits seit dem 7. Januar 2022 wegen einer im Mai 2021 begangenen Brandstiftung in einer Jugendstrafanstalt. Die Ermittlungen dauern an.

Mann lebensgefährlich verletzt – Zeuge identifiziert

Der gesuchte Mann, der potentiell Zeuge eines versuchten Totschlags vom 16. September 2021 wurde, ist mittlerweile identifiziert. Es handelt sich um einen 31-Jährigen, der durch seine Mutter namhaft gemacht werden konnte. Der Mann soll Zeuge eines versuchten Totschlags am Vormittag des 16. September 2021 geworden sein. Dabei ist ein 52-Jähriger so schwer verletzt worden, dass er mehrere Wochen im Koma lag.

Auch andere Personen, die die Tat beobachtet und sich bislang nicht gemeldet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Mann fährt auf der Autobahn A113 in Leitplanke

Völlig zertrümmerter Smart an der Unfallstelle. Pudwell

Schwerer Unfall auf der Autobahn A113 am Anschluss Johannisthaler Chaussee:  Am Dienstag gegen 22.20 Uhr hatte der Fahrer eines Smart aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Auto verloren, war mehrfach in die Leitplanken gekracht und hatte sich mehrfach überschlagen. Das Trümmerfeld erstreckte sich auf über 200 Meter. Der schwer verletzte 21-jährige Fahrer musste aus dem Wrack befreit und in ein Krankenhaus gebracht werden.

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Beim Autoreparieren: 18-Jähriger unter Wagen eingeklemmt

Ein 18-Jähriger ist in Berlin-Müggelheim beim Reparieren eines Autos unter dem Fahrzeug eingeklemmt und verletzt worden. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr habe den jungen Mann am Dienstagabend befreit, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Nach ersten Erkenntnissen sei der Wagenheber in der Garage weggerutscht. Weitere Details zum dem Vorfall im Bezirk Treptow-Köpenick lagen zunächst nicht vor.

Auto und Kleintransporter brennen in Berlin-Mitte

Ein Auto und ein Kleintransporter haben in Berlin-Mitte gebrannt. Menschen wurden dabei in der Nacht zu Mittwoch nicht verletzt, wie die Feuerwehr am Morgen mitteilte. Die Fahrzeuge standen demnach am Dienstagabend auf der Rochstraße komplett in Flammen. Die Brandursache war zunächst noch unbekannt.

+++ 18. Januar 2022 +++

Feuerwehr löscht Feuer in Kreuzberger Hinterhof

Die Berliner Feuerwehr ist am Dienstagabend zu einem Brand in der Glogauer Straße in Kreuzberg ausgerückt. 50 bis 60 Kräfte waren im Einsatz, wie die Feuerwehr mitteilte. Demnach brannte es im dritten Obergeschoss eines Hinterhauses. Am frühen Abend war das Feuer nach Angaben eines Sprechers gelöscht. Verletzte gab es nicht, die Wohnung war nach dem Feuer nicht mehr bewohnbar. Die Brandursache wird noch ermittelt.

Vor Verkehrskontrolle getürmt: Polizei nimmt zwei Männer fest

Polizeibeamte haben zwei Männer festgenommen, die vor einer Verkehrskontrolle in Berlin-Charlottenburg geflohen waren. Die beiden Männer im Alter von 42 Jahren seien in der Nacht zum Dienstag mit ihrem Auto vor einer Streife in der Sophie-Charlotten-Straße davongerast, teilte die Polizei mit. Nachdem sie getürmt waren, stellten sie ihren Wagen mit falschen Kennzeichen auf der Karlsruher Straße ab.

Über einen Zeugenhinweis seien die Fahnder den Männern schließlich auf die Schliche gekommen. Sie wurden vorläufig festgenommen. Gegen sie wird nun wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, des Kennzeichendiebstahls und der Urkundenfälschung ermittelt.

Schaufensterscheibe mit Gullideckel eingeworfen – Festnahme

Im Falkenhagener Feld haben Einsatzkräfte in der vergangenen Nacht einen Mann festgenommen. Eine 41-jährige Anwohnerin hatte die Polizei informiert, nachdem sie sah, wie ein Mann mit einem Gullideckel eine Scheibe eines Lokals einwarf. Die Beaten nahmen daraufhin einen 38-Jährigen in Tatortnähe fest. Bei der Nahbereichsabsuche bemerkten die Polizisten einen weiteren Einbruch in einen Kiosk. Die Ermittlungen dauern an.

Marzahn: Rollstuhlfahrerin angefahren

In Marzahn wurde am Montagnachmittag eine Rollstuhlfahrerin von einer Straßenbahn angefahren und verletzt. Die 78-Jährige wollte an der Kreuzung Pekrunstraße/Allee der Kosmonauten/Kienbergstraße mit ihrem Elektrorollstuhl die Straßenbahngleise überqueren, übersah dabei vermutlich die herannahende Straßenbahn der Linie M8. Der 50-jährige Fahrer der Bahn stieß nach mehrmaligen Warnklingeln und einer Bremsung gegen den Rollstuhl, der beschädigt wurde. Alarmierte Rettungskräfte brachten die Seniorin, die äußerlich keine Verletzungen aufwies, in ein Krankenhaus. Der 50-jährige Tramfahrer erlitt einen Schock.

Glätte-Crash auf der A10 östlich von Berlin: Mega-Stau nach Autobahnsperrung!

Auf spiegelglatter Fahrbahn haben sich am Dienstagmorgen im Berliner Unfall mehrere Unfälle ereignet. Besonders folgenreich ein Crash in Berlins Osten auf der A10: Dort durchbrach ein LKW am frühen Morgen eine Leitplanke. Mehrere Fahrzeuge sollen in die Unfallstelle gerast sein. Die Autobahn wurde zwischen Hohenschönhausen und Marzahn gesperrt, in der Folge bildeten sich Staus auch auf umliegenden Straßen.

Neukölln: Mann bedroht Passanten mit Schusswaffe - Festnahme

Ein Mann hat am Montagabend in Neukölln scheinbar Wahllos Passanten mit einer Waffe bedroht. Die Polizei wurde zur Siegfriedstraße gerufen. Dort hatte der 31-jährige mit einer Schreckschusswaffe scheinbar wahllos Passantinnen und Passanten bedroht, darunter auch drei Minderjährige im Alter zwischen zehn und 16 Jahren. Von den Bedrohten habe er jeweils zehn Euro gefordert. Verletzt wurde niemand. Die Polizeikräfte nahmen den Pistolero und seinen 20 Jahre alten Begleiter in der Nähe fest. Nach den ersten polizeilichen Ermittlungen wurde der 20-Jährige wieder entlassen. Bei der Durchsuchung des 31-Jährigen stellten die Einsatzkräfte die Schreckschusswaffe sicher. Der Festgenommene wurde der Kriminalpolizei der Direktion 5 (City) übergeben. Die Ermittlungen gegen ihn wegen des Verdachts der versuchten räuberischen Erpressung und Bedrohung in mindestens vier Fällen dauern an.

+++ 17. Januar 2022 +++

Prignitz: Mehrere Fahrkartenautomaten gesprengt

Unbekannte haben am Sonntag mehrere Fahrkartenautomaten in Brandenburg gesprengt und dabei einen hohen Sachschaden verursacht. Ein Automat sei am Sonntagmorgen gegen 06.30 Uhr in Plattenburg (Landkreis Prignitz) gesprengt worden, teilte die Polizei mit. Am Sonntagmittag sei am Bahnhof Wustermark (Landkreis Havelland) ein weiterer Automat gemeldet worden, der bereits in der vorangegangenen Nacht beschädigt worden war. Der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf insgesamt 55 000 Euro. Nach den Angaben vom Montag gibt es bislang in keinem der beiden Fälle Hinweise auf die Täter.

Wedding: Dealer festgenommen – Polizei findet scharfe Waffe

Ein Dealer ist in Berlin-Wedding von der Polizei gefasst worden. Der 35-jährige Mann wurde am Sonntagnachmittag von Zivilpolizisten beim Drogenverkauf in der Luxemburger Straße beobachtet, wie die Ermittler am Montag mitteilten. Als die Fahnder den Verdächtigen kontrollierten, fanden sie in seiner Kleidung verschreibungspflichtige Medikamente, ein Handy und Geld sowie in einem Gebüsch von ihm weggeworfene Gegenstände: vier in Plastikfolie verpackte Päckchen mit mutmaßlichen Haschischplatten. In Wohnungen des Mannes entdeckte die Polizei weitere Beweise sowie eine scharfe Schusswaffe.

Lichterfelde: Frau in S-Bahn mit Pfefferspray attackiert

Ein Unbekannter hat einer Frau in der S-Bahn mutmaßlich Pfefferspray ins Gesicht gespritzt. Der Jugendliche soll die 21-jährige am S-Bahnhof Lichterfelde beim Einsteigen unvermittelt mit einer reizenden Flüssigkeit aus einer Spritzpistole besprüht haben, teilte die Polizei am Montag mit. Daraufhin sei er mit einem Komplizen geflohen. Die Frau erlitt Schwellungen und Rötungen im Gesicht und wurde kurz nach der Tat in der Nacht zum Sonntag von Sanitätern ambulant behandelt. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Kreuzberger Würger (28) attackiert vier Menschen

Ein 28-Jähriger soll in der Nacht zum Sonntag in Berlin-Kreuzberg innerhalb weniger Stunden vier Menschen attackiert haben. Der mutmaßliche Angreifer werde am Montag dem Haftrichter vorgeführt, wie die Polizei mitteilte. Gegen ihn wird wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt.

Er soll in der Großbeerenstraße einen 70-Jährigen zu Boden gestoßen und so stark gewürgt haben, dass dieser von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Schon zuvor hatte er in der Wilhelmstraße nach bisherige Erkenntnissen einen 41-jährigen Passanten geschlagen und am Kopf leicht verletzt. Danach soll er einen 16-Jährigen in der Großbeerenstraße niedergeschlagen und dessen Geld geraubt haben. Der Jugendliche wurde dabei leicht verletzt und musste ambulant behandelt werden. Wenig später soll der Verdächtige in der Zossener Straße einen Fußgänger zu Boden gestoßen haben. Der Verdächtige wurde verhaftet, nachdem die Polizei die Gegend nach ihm abgesucht hatte.

Wohnungsbrand in Neukölln: Feuerwehr evakuiert 20 Bewohner 

Bei einem Wohnungsbrand in der Hermannstraße in Berlin-Neukölln sind 20 Menschen aus einem Mehrfamilienhaus gerettet worden. Die Feuerwehr konnte in der Nacht von Sonntag auf Montag alle Bewohner durch das Treppenhaus in Sicherheit bringen, teilte die Berliner Feuerwehr mit. 10 der 20 Geretteten wurden vorsorglich zur Untersuchung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Vor Ort seien 84 Rettungskräfte mit Nachlöscharbeiten und der Versorgung der Hausbewohner im Einsatz, hieß es am frühen Montagmorgen.

Laster fährt auf Autobahn bei Cottbus auf Schilderwagen auf 

Ein Laster ist auf der Autobahn A15 nahe dem Anschluss Cottbus-West auf einen Schilderwagen aufgefahren. Zwei Menschen wurden dabei verletzt, wie das Lagezentrum der Polizei in Potsdam mitteilte. Die Fahrbahn in Richtung Berlin musste nach dem Unfall am Montagmorgen zeitweise voll gesperrt werden. Wie es zu dem Zusammenstoß kommen konnte, war zunächst noch unklar.

Gartenlaube in Berlin-Charlottenburg abgebrannt

In der Nacht auf Montag ist in Berlin-Charlottenburg eine Gartenlaube komplett abgebrannt. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Feuerwehr mitteilte. Das Feuer in der Gaußstraße war aus noch unbekannter Ursache am Montagmorgen ausgebrochen. Die Feuerwehr hat den Brand gelöscht.

+++ 16. Januar 2022 +++

Betrunkener Mieter soll Dach mit Leuchtrakete in Brand gesetzt haben

Ein betrunkener Mann soll mit Pyrotechnik in Brandenburg das Dach eines Mietshauses in Brand gesetzt haben. Er soll in seiner Wohnung in der Venise-Gosnat-Straße am Samstagabend Leuchtraketen gezündet und aus dem Fenster geworfen haben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Eine Rakete landete demnach auf dem Dach und entzündete dort die Dämmung. Die Feuerwehr löschte das Dach ab. Niemand kam zu Schaden, alle Wohnungen blieben unversehrt.

Polizisten durchsuchten die Wohnung des 34-Jährigen und fanden den Angaben zufolge Drogen. Weitere Pyrotechnik sei sichergestellt worden, deren Herkunft unklar ist. Dem Mann werden unter anderem fahrlässige Brandstiftung und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz vorgeworfen.

Prenzlauer Berg: Brutalo-Räuber schlagen 18-Jährigen mit Stein, Flaschen und Nothammer nieder

Mit brutaler Gewalt ist am Samstagnachmittag in Prenzlauer Berg ein 18-Jähriger niedergeschlagen worden. Das Opfer traf auf der Bösebrücke drei ihm flüchtig bekannte Männer. Als sie ihn sahen, begannen auf ihn einzuschlagen. Dazu sollen sie einen Stein, Glasflaschen und einen Nothammer benutzt haben. Die mutmaßlichen Räuber forderten die Herausgabe des Portemonnaies, des Handys und seiner Wohnungsschlüssel. Mehrere Passanten, die den Überfall sahen, alarmierten die Polizei. Die eingetroffenen Einsatzkräfte nahmen die drei mutmaßlichen Räuber im Alter von 16, 17 und 18 Jahren, die zwischenzeitlich von ihrem Opfer abgelassen hatten, noch in der Nähe des Tatortes fest. Bei dem 16-Jährigen fanden die Beamten den Reisepass, das Handy und die Wohnungsschlüssel des 18-Jährigen und in Tatortnähe zudem den verwendeten Nothammer und das Portemonnaie des Beraubten. Hinzugerufene Rettungskräfte brachten den Niedergeschlagenen ob seiner Kopf- und Beinverletzungen in ein Krankenhaus, wo er ambulant behandelt wurde. Weitere Einsatzkräfte brachten die drei Festgenommenen in einen Polizeigewahrsam, in welchem sie erkennungsdienstlich behandelt wurden. Die beiden Jugendlichen wurden im Anschluss ihren Erziehungsberechtigten übergeben, der 18-Jährige konnte seinen Weg allein fortsetzen. Sie müssen sich nun wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung verantworten.

Hitlergruß und brüllt NS-Parolen in Friedrichshain: Polizisten holen Nazi von Baukran

An der Wanda-Kallenbach-Straße in Friedrichshain  ist ein Mann am Samstagabend auf einem Baukran geklettert. Streifenpolizisten forderten ihn dazu auf, herunterzukommen. Dieser beleidigte daraufhin die Polizistin und ihre beiden Kollegen und weigerte sich, den Kran zu verlassen. Erneute Aufforderungen beantwortete er mutmaßliche Neonazi mit weiteren Beleidigungen und zeigte dazu den Hitlergruß. Die beiden Polizisten kletterten dem Mann entgegen, der zwischenzeitlich auf ein Zwischenpodest hinabgestiegen war. Dort brachten sie den Tatverdächtigen zu Boden und fixierten ihn. Hierbei rief der Mann wiederholt eine nationalsozialistische Parole. Schließlich stieg er mit den beiden Polizisten hinab zum Boden, wo sie ihn festnahmen und rechtlich belehrten. Zum Tatvorwurf wollte sich der 37-Jährige nicht äußern. Anschließend brachte die Besatzung des Funkwagens den Tatverdächtigen in einen Polizeigewahrsam, aus dem er nach einer richterlich angeordneten Blutentnahme, erkennungsdienstlichen Maßnahmen und einem Anschlussgewahrsam um 7 Uhr heute Morgen wieder entlassen wurde.

Schwerverletzter nach Messerstecherei in Neukölln

Bei einer Messerstecherei in Neukölln ist am Samstagabend ein Mann schwer verletzt worden. Zwei Männer waren vor einem Café an der Pannierstraße aus unbekanntem Grund in einen Streit geraten, der handgreiflich wurde. Andere Männer beteiligten sich, schließlich trafen Polizisten am Ort auf den 38-Jährigen. Mit Schnittverletzungen an den Oberschenkeln kam er in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde. In der Nähe des Lokals hielten die Einsatzkräfte einen Mercedes an und nahmen drei Insassen, 21, 27 und 28 Jahre alt, als mutmaßliche Tatbeteiligte fest. Der 27-Jährige wurde nach einer ambulanten Behandlung von Verletzungen an einer Hand einem Polizeigewahrsam zugeführt, ebenso seine beiden Begleiter. Die drei Festgenommenen wurden erkennungsdienstlich behandelt und nach den ersten polizeilichen Ermittlungen entlassen.

+++ 15. Januar 2022 +++

Verdächtiger Mann in Kreuzberger Wohnhaus festgenommen – Drogenwohnung hochgenommen

Ein mutmaßlicher Drogendealer ist in einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Kreuzberg festgenommen worden. Eine Anwohnerin am Erkelenzdamm alarmierte am Freitagabend die Polizei wegen des Verdachts eines Wohnungseinbruchs, wie die Beamten am Sonnabend mitteilten. Im Treppenhaus stießen sie auf einen 33-Jährigen, der sich auffällig verhielt und unklare Angaben machte, warum er sich in dem Gebäude aufhält. Später erklärte der Mann, er nutze eine Wohnung dort und habe einen Schlüssel dafür.

Mit Zustimmung einer Bevollmächtigten durchsuchten die Beamten die Wohnung. Sie entdeckten dort diverse Drogen, wie über 1000 Pillen mutmaßliches Ecstasy, kleinere Mengen an Kokain, Haschisch, Geld, mehrere Handys und eine Feinwaage. Alles wurde beschlagnahmt.

Mann bedroht Polizisten mit Eisaxt

Ein betrunkener Mann hat in Berlin-Lichtenrade zwei Polizisten mit einer Eisaxt bedroht. Die Beamten wurden am Freitagnachmittag wegen häuslicher Gewalt in die Nürnberger Straße alarmiert, wie ein Polizeisprecher am Samstag mitteilte. Im Hausflur bedrohte sie demnach plötzlich ein alkoholisierter Mann mit der Eisaxt. Als die Polizisten ihre Dienstwaffen zogen, ging er vom Treppenhaus in einen Raum zurück und legte das Werkzeug ab. Mit Verstärkung durch weitere Polizisten nahmen die Beamten den 52-Jährigen fest. Er kam mit einer Handverletzung in ein Krankenhaus und muss sich nun wegen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

Auto fährt Fußgängerin an

Eine Autofahrerin hat in Berlin-Friedrichshain eine Fußgängerin angefahren und schwer verletzt. Die 72-Jährige überquerte am Freitagabend die Rotherstraße in Richtung Rudolfstraße, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der Wagen einer 24-jährigen, der aus der Lehmbruckstraße kam, stieß mit der Frau zusammen. Sie stürzte zu Boden und verletzte sich den Angaben zufolge schwer an Hand und Bein. Rettungskräfte brachten die Rentnerin ins Krankenhaus.

In Berlin-Spandau Mann niedergeschossen: Mutmaßlicher Täter am Flughafen BER festgenommen

Der mutmaßliche Schütze, der am Freitag auf einen Mann in Berlin-Spandau geschossen haben soll, ist am Flughafen BER in Schönefeld festgenommen worden. Polizisten erkannten ihn am Freitagmittag bei einer Ausreisekontrolle, wie die Beamten am Samstag mitteilten. Nach dem Mann war gefahndet worden. Der 35-Jährige wurde festgenommen und der Mordkommission übergeben. Er sollte noch am Sonnabend einem Haftrichter vorgeführt werden.

Der Mann soll am Freitagmorgen im Barnewitzer Weg einen 36-Jährigen mehrfach angeschossen und schwer verletzt haben. Der Grund für die Gewalttat war zunächst unklar.

Taxitür plötzlich aufgerissen: Radfahrer stürzt und wird schwer verletzt

Ein Radfahrer ist am Freitagnachmittag in Prenzlauer Berg gegen eine geöffnete Autotür gefahren und dabei schwer verletzt worden. Laut Polizei war der 45-Jährige mit seinem Lastenfahrrad gegen 15.45 Uhr auf dem Radweg der Schönhauser Allee in Richtung Wichertstraße unterwegs, als kurz nach der Stargarder Straße ein Taxi am rechten Fahrbahnrand hielt. Aus diesem wollte eine 32 Jahre alte Frau aussteigen, welche dafür die hintere rechte Fahrzeugtür öffnete. Der Radfahrer fuhr gegen die geöffnete Tür, stürzte zu Boden und erlitt schwere Verletzungen am Oberkörper. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er stationär verblieb.

Zoff mit Verletzten auf offener Straße: Straßenbahn-Fahrer rammt Taxi in Berlin-Mitte! 

Ein Taxi ist Zeugen zufolge am Freitagabend in Berlin-Mitte von einer Straßenbahn gerammt worden. Alarmierte Rettungskräfte brachten beide Fahrer zur  ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Der Tramverkehr blieb bis gegen 23.45 Uhr unterbrochen. Mehr dazu lesen Sie hier!

Zwei Wohnungen brennen im Wedding

Zwei Wohnungsbrände haben die Berliner Feuerwehr am frühen Samstagmorgen beschäftigt. „In beiden Fällen standen bereits die kompletten Wohnungen in Flammen“, sagte ein Sprecher. Die Rettungskräfte rückten demnach zunächst nach der Alarmierung gegen 0.40 Uhr nach Wedding aus. In der Müllerstraße brannte es in einem fünfstöckigen Mehrfamilienhaus.

Die Feuerwehr rettete zehn Menschen mit Fluchthauben aus dem Gebäude, niemand wurde verletzt. 60 Einsatzkräfte waren vor Ort, 40 Menschen wurden in einem Feuerwehrbus betreut. Rund eine Stunde später brannte eine weitere Wohnung in der Schulstraße, ebenfalls im Wedding. Hier wurden zehn Menschen betreut, niemand kam zu Schaden. Die Brandursachen waren zunächst unklar.

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+++ 14. Januar 2022 +++

Brandserie in Spandau-Staaken: Polizei fasst 16-jährigen Verdächtigen

Nach einer langen Serie von Brandstiftungen in Berlin-Spandau hat die Polizei einen 16-Jährigen als mutmaßlichen Täter gefasst. Der Verdächtige wurde bereits in der Nacht zu Mittwoch kurz nach der Entdeckung eines Feuers in einem Haus in der Maulbeerallee gefasst, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Am Donnerstag stellte ein Richter einen Haftbefehl aus.

Die Festnahme des 16-Jährigen und eines mutmaßlichen 12-jährigen Komplizen sei gelungen, weil Fahnder der Polizei in den vergangenen Wochen in der Gegend der Heerstraße Nord sehr präsent gewesen seien, so die Polizei. Wegen der Brandserie wurde extra eine sogenannte Ermittlungsgruppe mit der Bezeichnung „Quartier“ eingesetzt.

Die beiden Jugendlichen sollen am späten Dienstagabend den Brand in der Maulbeerallee gelegt haben. Polizisten sahen sie direkt danach am Tatort. Dann erfolgte die Festnahme. Die beiden sollen auch weitere Feuer in dem Wohngebiet entzündet haben, erklärte die Polizei. Die Ermittlungen dazu liefen noch.

Geldautomat in Einkaufszentrum in Köpenick gesprengt

In einem Einkaufszentrum in Berlin-Köpenick ist am frühen Freitagmorgen der Geldautomat einer Bankfiliale gesprengt worden. Bauarbeiter, die in dem Gebäude arbeiteten, hörten in der Bahnhofstraße einen lauten Knall. Durch die Detonation wurde der Vorraum der Bank und ein angrenzendes Geschäft beschädigt. Zunächst war unklar, ob die Täter Geld erbeuten konnten. Das Landeskriminalamt ermittelt. Verletzt wurde niemand.

Mitte: Mann stirbt an schweren Kopfverletzungen – Mordkommission ermittelt

Ein 47-jähriger Mann ist in Berlin mit schweren Kopfverletzungen in einem Auto gefunden worden und anschließend im Krankenhaus gestorben. Die Polizei geht von einem Verbrechen aus, eine Mordkommission ermittelt, wie eine Sprecherin am Freitag sagte. Ein Passant hatte den Verletzten am Donnerstagabend gegen 19.00 Uhr in dem Auto in der Kühnemannstraße in Mitte entdeckt. Er rief den Rettungsdienst, der den Schwerverletzten ins Krankenhaus brachte, wo er in der Nacht starb. Wegen der Art der Verletzungen alarmierte der Rettungsdienst die Polizei. Ob es sich um eine Schusswunde oder eine andere Verletzung handelte, wurde nicht mitgeteilt.

Spandau: Mann angeschossen

Aus bislang ungeklärter Ursache kam es am Freitagmorgen zum Streit zwischen zwei Männern, in deren Folge einer der beiden schwer verletzt wurde. Ein 36-Jähriger wurde im Barnewitzer Weg in Spandau von mehreren Schüssen getroffen. Der Tatverdächtige flüchtete.

Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus, in dem er seither behandelt wird. Die 1. Mordkommission des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes übernommen.

Gropiusstadt: Tankstelle mit Schusswaffe überfallen

Am Donnerstagabend wurde eine Tankstelle in Gropiusstadt von zwei jungen Männern überfallen. Gegen 21.55 Uhr sollen die beiden Männer die Tanke in der Fritz-Erler-Allee betreten haben. Einer von ihnen trat an den Tresen heran und bedrohte den 36 Jahre alten Mitarbeiter mit einer Schusswaffe. Sein Komplize soll laut Polizeibericht im Verkaufsraum stehen geblieben sein. 

Der Bewaffnete forderte den Mitarbeiter auf, Geld und Zigaretten in eine mitgebrachte Sporttasche zu packen. Der 36-Jährige kam dem nach und blieb unverletzt. Das Räuber-Duo flüchtete in Richtung Wutzkyallee. Gegen die Unbekannten wird wegen schwerer räuberischer Erpressung ermittelt.

Mitte: Schlägerei in Bar 

Schlägerei in einer Bar in der Rathausstraße: In der Nacht zum Freitag war dort ein 29-Jähriger mit zwei Männern im Alter von 33 und 38 Jahren aneinander geraten. Dabei hielt ihn 33-Jährige fest, während der andere mit der Faust zuschlug. Polizisten nahmen kurze Zeit später die beiden Schläger in der Bar fest. Vor dem Lokal weigerte sich der zuvor attackierte und aufgebrachte 29-Jährige seine Personalien anzugeben, ließ sich nicht überprüfen und beleidigte die Polizisten. Hinzu kamen nun nacheinander zunächst eine 28-jährige Bekannte des sich wehrenden Mannes und deren gleichaltriger Partner. Beide versuchten sich einzumischen und mussten von den Polizisten abgedrängt werden, da sie den Bereich nicht verlassen wollten und sich mit ihren Körpern gegen die Polizistinnen und Polizisten stemmten. Schließlich wurden die Personalien aller Beteiligten aufgenommen. Die zuvor in dem Streit verwickelten und unter Alkoholeinfluss stehenden Männer kamen zu einer erkennungsdienstlichen Behandlung in einen Polizeigewahrsam, dass sie wenig später wieder verlassen durften. 

Tempelhof: Gegen Baum gefahren – Autofahrer verletzt

In Tempelhof ist ein Autofahrer am Donnerstagnachmittag mit seinem Auto frontal gegen einen Baum gefahren und hat sich Verletzungen zugezogen. Der 72-Jährige war gegen 14.45 Uhr mit seinem Opel in der Arnulfstraße in Richtung Röblingstraße unterwegs, als er plötzlich in den Gegenverkehr geriet und gegen einen am Straßenrand stehenden Baum prallte. Der Mann, der ansprechbar war, konnte nicht erklären, wie es zu dem Unfall gekommen war. Eine freiwillige Atemalkoholmessung ergab bei ihm einen Wert von 0,25 Promille. Alarmierte Rettungskräfte brachten den 72-Jährigen wegen des Verdachts auf innere Verletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

+++ 13. Januar 2022 +++

Mann niedergestochen – Notoperation

Bei einem Streit in Wilhelmstadt ist in der Nacht zum Donnerstag ein Mann lebensgefährlich verletzt worden. Gegen 1.50 Uhr stach ein 26-Jähriger in einer Wohnung in der Gatower Straße auf den 57 Jahre alten  Lebensgefährten seiner Mutter ein. Anschließend flüchtete er zunächst aus der Wohnung, konnte jedoch kurze Zeit später von alarmierten Polizisten in der Nähe festgenommen werden. Da auch er bei dem Streit verletzt worden war, brachten ihn die Polisten zunächst in ein Krankenhaus, wo er derzeit stationär behandelt wird.

Der lebensgefährlich verletzte 57-Jährige musste notoperiert werden und soll dem Vernehmen nach nicht mehr in Lebensgefahr sein. Er wird weiterhin in einem Krankenhaus behandelt. Die 8. Mordkommission ermittelt.

Schöneberg: Festnahme nach Lokaleinbruch

Die Polizei hat in der Nacht zum Donnerstag einen 31-Jährigen in Schöneberg festgenommen, der kurz zuvor in ein Lokal eingebrochen war. Gegen 2.40 Uhr beobachtete ein 43-Jähriger den Dieb dabei, wie dieser die Kellerräume eines Restaurants in der Hauptstraße - offenbar mit Beute - verließ. Der Zeuge folgte dem Mann und alarmierte die Polizei. Diese nahm den 31-Jährigen kurze Zeit später in Tatortnähe fest. Bei seiner Überprüfung stießen die Polizisten auf mehrere technische Geräte, darunter Mobiltelefone und Tablets, sowie auf Bargeld. Die Ermittlungen dauern an.

Charlottenburg: Zusammenstoß beim Abbiegen

In Charlottenburg wurde am Mittwochabend ein Autofahrer bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen befuhr gegen 18.30 Uhr die 42-jährige Fahrerin eines Opel den Heckerdamm stadteinwärts und wollte von der Weltlinger Brücke aus nach links auf die A 111 abbiegen. Dabei stieß sie mit einem entgegenkommenden 25-jährigen Toyota-Fahrer zusammen. Die Opel-Fahrerin blieb unverletzt, der 25-Jährige hingegen zog sich schwere Verletzungen am Kopf zu und wurde durch Rettungskräfte in eine Klinik gebracht, wo er stationär aufgenommen wurde. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Neukölln: Reisebüro überfallen

Nach einem Raub am Mittwochnachmittag in Neukölln sind zwei Täter flüchtig. Die beiden hatten gegen 15.30 Uhr das Büro des Unternehmens in der Karl-Marx-Straße betreten und mit einem Messer gedroht sowie Geld gefordert. Der 21-jährige Mitarbeiter gab Geld heraus. Die Räuber flohen dann unerkannt.

Spandau: Tiguan-Fahrer baut Monster-Crash

Schwerer Unfall am späten Mittwochabend in Spandau. Und wenn man sich den Unfallwagen anschaut, glaubt man nicht, dass Vater und Sohn komplett unverletzt aus dem Wrack klettern konnten!

Der Tiguan landete auf der Seite - beide Insassen blieben unverletzt. Pudwell

Der Fahrer des VW Tiguan war kurz vor Mitternacht nahe der Kreuzung Freiheit und Pichelswerderstraße in Spandau von der Fahrbahn abgekommen und gegen den Bordstein gekracht, flog gegen ein Verkehrsschild und den Zaun eines Autohandels, um dann auf der Seite liegen zu bleiben - eingeklemmt zwischen einem Lkw und einem Zaun. Der Mann kletterte kurze Zeit später unverletzt aus dem Auto und half seinem Sohn. Rettungskräfte der Feuerwehr untersuchten die beiden - alles in Ordnung, keine Verletzungen! 

Anders erging es aber dem VW Tiguan. Der wurde von der Feuerwehr mit großem Aufwand geborgen und ist nach dem Crash mehr oder weniger schrottreif.

Kreuzberg: Kind bei Verkehrsunfall verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Kreuzberg ist am Mittwochnachmittag ein Kind schwer verletzt worden. Die Mutter waren in der Zossener Straße unterwegs, als sich der Junge plötzlich von der Hand der 41-Jährigen losriss und auf die Fahrbahn rannte. Dort erfasste ein 47 Jahre alter Autofahrer den Kleinen mit dem Außenspiegel des Wagens, als er in Richtung Bergmannstraße fuhr. Der Vierjährige erlitt bei dem Zusammenstoß eine Platzwunde und Hämatome am Kopf sowie Blessuren am Bein. Der Junge kam in eine Klinik. Der Autofahrer erlitt einen Schock.

Tannenbaum fängt Feuer – Rentnerin verletzt

In Cottbus hat ein Tannenbaum in einer Altbauwohnung gebrannt, eine 72-Jährige ist dabei verletzt worden. Wie die Polizei am Morgen mitteilte, wurde die Frau am Mittwochabend in ein Krankenhaus gebracht. Durch den Brand sind auch zwei Fensterscheiben in der Wohnung zu Bruch gegangen, die Splitter der Scheibe beschädigten zwei Fahrzeuge, die an der Wohnung standen.

+++ 12. Januar 2022 +++

Potsdam: Mann von Baggerschaufel getötet

Ein Mann ist in Potsdam von einer Baggerschaufel getroffen und tödlich verletzt worden. Der Unfall ereignete sich am Mittwochmorgen auf einer Baustelle in der Berliner Vorstadt in Potsdam, wie die Polizeidirektion West mitteilte. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen erlag der Mann noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen, wie es hieß. Die Polizei hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Die Ursache des Unfalls ist noch unklar.

Steglitz: Mofa gestohlen und in Brand gesteckt

Anwohner haben am Dienstagabend einen Brand auf einem Steglitzer Bolzplatz entdeckt. Gegen 19.50 Uhr stand in der Rothenburgstraße ein Mofa in Flammen, das auf einem Fußballfeld abgestellt worden war. Die Berliner Feuerwehr löschte das Feuer. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen zur Brandstiftung ergaben, dass das Mofa erst am Nachmittag als gestohlen gemeldet worden war.

Feueralarm auf der Stadtautobahn! Müllfahrzeug brennt auf A100-Abfahrt

Brenzliger Einsatz direkt auf der Abfahrt Gradestraße in Berlin-Tempelhof: Ein Müllfahrzeug stand am Mittwochnachmittag in Flammen, die komplette Abfahrt wurde gesperrt.

Rüstige Rentnerinnen (81, 86) setzen sich gegen feige Räuber zur Wehr

Mit brutaler Gewalt haben zwei Gangster zwei ältere Damen am Dienstagnachmittag in Berlin-Treptow überfallen, doch ihre Beute fiel karg aus. Die etwa 18 bis 20 Jahre alten Männer fragten die gegen die 86 und 81 Jahre alten Frauen im Rosengarten des Treptower Parks nach einem Taschentuch. Die Seniorinnen überreichten den erbetenen Zellstoff, das kriminelle Duo entfernte, sich, kehrte dann um und riss der 86-Jährigen die Handtasche aus der Hand. Beim Versuch, ihre Tasche festzuhalten, stürzte diese zu Boden und schlug mit dem Kopf auf. Mit der Beute rannten beide Männer davon und ließen ihr verletztes Opfer zurück. Die 81-jährige Freundin nahm die Verfolgung auf, verlor aber die Flüchtenden kurz darauf in Höhe des Ehrenmals aus den Augen. Alarmierte Polizisten suchten vergeblich in der Umgebung nach den Räubern. Allerdings fanden sie die zurückgelassene Handtasche in einem Gebüsch und konnten sie der Besitzerin zurückgegeben. Diese stellte fest, dass ihr Geldes fehlte. Rettungssanitäter versorgten die Kopfplatzwunde der Verletzten und brachten beide Seniorinnen zur Wohnung der 86-Jährigen.

Sechs Menschen aus brennendem Wohnhaus in Westend gerettet 

Sechs Personen hat die Feuerwehr aus einem brennenden Mehrfamilienhaus im Berliner Westend gerettet. Wie die Feuerwehr auf Twitter weiter mitteilte, wurde eine verletzte Person in der Nacht zum Mittwoch ins Krankenhaus gebracht. Das Feuer war im Keller des achtstöckigen Gebäudes ausgebrochen, hieß es weiter.

Auch im Stadtteil Staaken war die Feuerwehr im Einsatz. Dort hatte es in der Nacht zum Mittwoch im Keller eines siebenstöckigen Hauses gebrannt, wie die Feuerwehr twitterte. Menschen waren dort nicht in Gefahr. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung.

Westend: Fahrzeug in Brand gesetzt

In Westend brannte am Mittwochmorgen ein Fahrzeug. Ein Anwohner der Altenburger Allee hatte gegen 6 Uhr Rauchentwicklung an einem geparkten Toyota bemerkt, Feuerwehr und Polizei alarmiert. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen. An dem Wagen entstand hoher Sachschaden. Es wird von vorsätzlicher Brandstiftung ausgegangen, die Ermittlungen dauern an.

+++11. Januar 2022+++

Britz: Fußgängerin angefahren und schwer verletzt – Unfallfahrer flüchtet

Am Dienstagmorgen ist eine Frau bei einem Verkehrsunfall in Britz schwer verletzt worden. Die 68-Jährige war beim Überqueren der Straße von einem Pkw angefahren worden. Die Fußgängerin stürzte zu Boden und wurde  schwer am Kopf verletzt. Der Pkw-Fahrer flüchtete. Rettungskräfte brachten die Frau in ein Krankenhaus.

Todesdrohungen: 73-Jährige zielt auf Nachbarin mit Schusswaffe! SEK entwaffnet Seniorin

Ungewöhnlicher Einsatz für das Sondereinsatzkommando des Landeskriminalamts Berlin: Schwerbewaffnete Polizisten nahmen in der Nacht zu Dienstag eine 73-Jährige in ihrer Wohnung in Buch fest. Die Seniorin soll gegen 22.10 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Wolfgang-Heinz-Straße eine 53-jährige Nachbarin an deren geöffneter Wohnungstür mit einer Schusswaffe bedroht haben. Dabei habe sie Todesdrohungen ausgesprochen, heißt es. Anschließend sei die Bewaffnete wieder in ihre Wohnung gegangen, als wäre nichts gewesen. Ein Bereitschaftsrichter ordnete eine Wohnungsdurchsuchung bei der Tatverdächtigen an. Das SEK nahm anschließend die Seniorin in ihrer Wohnung widerstandlos fest und stellte eine Schreckschusspistole sicher. Die Festgenommene wurde aufgrund ihres mentalen Zustandes einem Arzt in einem Krankenhaus vorgestellt, in dem sie dann stationär aufgenommen wurde.

Fußgänger von Auto auf die Straße geschleudert - schwer verletzt

In Tegel ist am Dienstagmorgen ein Mann von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Laut Polizei war der 63-Jährige gegen 6.15 Uhr in Höhe einer Kindertagestätte auf die Fahrbahn der Bernauer Straße getreten, um diese in Richtung Kamener Weg zu Fuß zu überqueren. Dort wurde er von einem 64-jährigen Fahrzeugführer erfasst, der mit seinem Pkw auf der Bernauer Straße in Richtung Neheimer Straße fuhr. Der Fußgänger wurde auf die Straße geschleudert, wobei er schwere Kopfverletzungen erlitt, die eine stationäre Behandlung nach sich zogen.

Baumschulenweg: Mit Messer und Machete – Supermarkt überfallen

Drei Räuber haben am Montagabend in Baumschulenweg einen Supermarkt überfallen. Gegen 20.40 Uhr waren die drei Täter, vermummt mit Kapuzen und Mund-Nasen-Bedeckung, in den Laden gekommen und taten so, als wollten sie Getränke bezahlen. Als die 34- jährige Kassiererin daraufhin die Kasse öffnete, schlug ihr einer der Männer mehrfach mit der Faust ins Gesicht und raubte Geld aus der Kasse. Gleichzeitig bedrohten die anderen beiden Männer einen weiteren Mitarbeiter mit einem Messer und einer Machete. Anschließend flüchtete das Trio. Die 34-Jährige erlitt Gesichtsverletzungen und gab an, sich selbst in ärztliche Behandlung begeben zu wollen. Die Ermittlungen wegen schweren Raubes dauern an.

16-Jähriger durch Messerstiche schwer verletzt

Ein 16-Jähriger ist am Mehringplatz in Kreuzberg durch Messerstiche schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurde der Jugendliche am Montagnachmittag in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen laufen.

Gesundbrunnen: Raub in Tankstelle

Ein Unbekannter hat am Montagabend in Gesundbrunnen einen Raub in einer Tankstelle verübt. Der Mann war  gegen 19.10 Uhr in die Tankstelle gestürmt und hatte einen 40-jährigen Angestellten mit einer Schusswaffe bedroht, Geld gefordert. Als ihm die Kasse geöffnet wurde, griff er hinein und floh anschließend mit einem dreistelligen Geldbetrag. Der Angestellte wurde nicht verletzt. 

+++10. Januar 2022+++

Polizei stoppt Raser – Auto voll mit Kokain und Geld

Die Polizei hat in Berlin-Westend einen Raser gestoppt – und Bargeld und mutmaßlich Drogen in seinem Auto entdeckt. Der Wagen des Mannes fiel einer Funkstreife am späten Sonntagabend wegen hoher Geschwindigkeit auf, wie die Polizei am Montag mitteilte. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs in der Königin-Elisabeth-Straße fanden die Polizisten mehrere Hundert Euro „in verdächtiger Stückelung“ und über zwei Kilo weißes Pulver – mutmaßlich Kokain – in Plastiktüten verpackt. Der Wagen, das Geld und die mutmaßlichen Drogen wurden beschlagnahmt, der 29 Jahre alte Fahrer festgenommen. Gegen ihn wird wegen bandenmäßig organisierten Betäubungsmittelhandels ermittelt.

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