Polizei im Einsatz.  dpa/Karl-Josef Hildenbrand

+++ 17. Januar 2022 +++

Wedding: Dealer festgenommen – Polizei findet scharfe Waffe

Ein Dealer ist in Berlin-Wedding von der Polizei gefasst worden. Der 35-jährige Mann wurde am Sonntagnachmittag von Zivilpolizisten beim Drogenverkauf in der Luxemburger Straße beobachtet, wie die Ermittler am Montag mitteilten. Als die Fahnder den Verdächtigen kontrollierten, fanden sie in seiner Kleidung verschreibungspflichtige Medikamente, ein Handy und Geld sowie in einem Gebüsch von ihm weggeworfene Gegenstände: vier in Plastikfolie verpackte Päckchen mit mutmaßlichen Haschischplatten. In Wohnungen des Mannes entdeckte die Polizei weitere Beweise sowie eine scharfe Schusswaffe.

Kreuzberger Würger (28) attackiert vier Menschen

Ein 28-Jähriger soll in der Nacht zum Sonntag in Berlin-Kreuzberg innerhalb weniger Stunden vier Menschen attackiert haben. Der mutmaßliche Angreifer werde am Montag dem Haftrichter vorgeführt, wie die Polizei mitteilte. Gegen ihn wird wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt.

Er soll in der Großbeerenstraße einen 70-Jährigen zu Boden gestoßen und so stark gewürgt haben, dass dieser von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Schon zuvor hatte er in der Wilhelmstraße nach bisherige Erkenntnissen einen 41-jährigen Passanten geschlagen und am Kopf leicht verletzt. Danach soll er einen 16-Jährigen in der Großbeerenstraße niedergeschlagen und dessen Geld geraubt haben. Der Jugendliche wurde dabei leicht verletzt und musste ambulant behandelt werden. Wenig später soll der Verdächtige in der Zossener Straße einen Fußgänger zu Boden gestoßen haben. Der Verdächtige wurde verhaftet, nachdem die Polizei die Gegend nach ihm abgesucht hatte.

Wohnungsbrand in Neukölln: Feuerwehr evakuiert 20 Bewohner 

Bei einem Wohnungsbrand in der Hermannstraße in Berlin-Neukölln sind 20 Menschen aus einem Mehrfamilienhaus gerettet worden. Die Feuerwehr konnte in der Nacht von Sonntag auf Montag alle Bewohner durch das Treppenhaus in Sicherheit bringen, teilte die Berliner Feuerwehr mit. 10 der 20 Geretteten wurden vorsorglich zur Untersuchung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Vor Ort seien 84 Rettungskräfte mit Nachlöscharbeiten und der Versorgung der Hausbewohner im Einsatz, hieß es am frühen Montagmorgen.

Laster fährt auf Autobahn bei Cottbus auf Schilderwagen auf 

Ein Laster ist auf der Autobahn A15 nahe dem Anschluss Cottbus-West auf einen Schilderwagen aufgefahren. Zwei Menschen wurden dabei verletzt, wie das Lagezentrum der Polizei in Potsdam mitteilte. Die Fahrbahn in Richtung Berlin musste nach dem Unfall am Montagmorgen zeitweise voll gesperrt werden. Wie es zu dem Zusammenstoß kommen konnte, war zunächst noch unklar.

Gartenlaube in Berlin-Charlottenburg abgebrannt

In der Nacht auf Montag ist in Berlin-Charlottenburg eine Gartenlaube komplett abgebrannt. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Feuerwehr mitteilte. Das Feuer in der Gaußstraße war aus noch unbekannter Ursache am Montagmorgen ausgebrochen. Die Feuerwehr hat den Brand gelöscht.

+++ 16. Januar 2022 +++

Betrunkener Mieter soll Dach mit Leuchtrakete in Brand gesetzt haben

Ein betrunkener Mann soll mit Pyrotechnik in Brandenburg das Dach eines Mietshauses in Brand gesetzt haben. Er soll in seiner Wohnung in der Venise-Gosnat-Straße am Samstagabend Leuchtraketen gezündet und aus dem Fenster geworfen haben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Eine Rakete landete demnach auf dem Dach und entzündete dort die Dämmung. Die Feuerwehr löschte das Dach ab. Niemand kam zu Schaden, alle Wohnungen blieben unversehrt.

Polizisten durchsuchten die Wohnung des 34-Jährigen und fanden den Angaben zufolge Drogen. Weitere Pyrotechnik sei sichergestellt worden, deren Herkunft unklar ist. Dem Mann werden unter anderem fahrlässige Brandstiftung und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz vorgeworfen.

Prenzlauer Berg: Brutalo-Räuber schlagen 18-Jährigen mit Stein, Flaschen und Nothammer nieder

Mit brutaler Gewalt ist am Samstagnachmittag in Prenzlauer Berg ein 18-Jähriger niedergeschlagen worden. Das Opfer traf auf der Bösebrücke drei ihm flüchtig bekannte Männer. Als sie ihn sahen, begannen auf ihn einzuschlagen. Dazu sollen sie einen Stein, Glasflaschen und einen Nothammer benutzt haben. Die mutmaßlichen Räuber forderten die Herausgabe des Portemonnaies, des Handys und seiner Wohnungsschlüssel. Mehrere Passanten, die den Überfall sahen, alarmierten die Polizei. Die eingetroffenen Einsatzkräfte nahmen die drei mutmaßlichen Räuber im Alter von 16, 17 und 18 Jahren, die zwischenzeitlich von ihrem Opfer abgelassen hatten, noch in der Nähe des Tatortes fest. Bei dem 16-Jährigen fanden die Beamten den Reisepass, das Handy und die Wohnungsschlüssel des 18-Jährigen und in Tatortnähe zudem den verwendeten Nothammer und das Portemonnaie des Beraubten. Hinzugerufene Rettungskräfte brachten den Niedergeschlagenen ob seiner Kopf- und Beinverletzungen in ein Krankenhaus, wo er ambulant behandelt wurde. Weitere Einsatzkräfte brachten die drei Festgenommenen in einen Polizeigewahrsam, in welchem sie erkennungsdienstlich behandelt wurden. Die beiden Jugendlichen wurden im Anschluss ihren Erziehungsberechtigten übergeben, der 18-Jährige konnte seinen Weg allein fortsetzen. Sie müssen sich nun wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung verantworten.

Hitlergruß und brüllt NS-Parolen in Friedrichshain: Polizisten holen Nazi von Baukran

An der Wanda-Kallenbach-Straße in Friedrichshain  ist ein Mann am Samstagabend auf einem Baukran geklettert. Streifenpolizisten forderten ihn dazu auf, herunterzukommen. Dieser beleidigte daraufhin die Polizistin und ihre beiden Kollegen und weigerte sich, den Kran zu verlassen. Erneute Aufforderungen beantwortete er mutmaßliche Neonazi mit weiteren Beleidigungen und zeigte dazu den Hitlergruß. Die beiden Polizisten kletterten dem Mann entgegen, der zwischenzeitlich auf ein Zwischenpodest hinabgestiegen war. Dort brachten sie den Tatverdächtigen zu Boden und fixierten ihn. Hierbei rief der Mann wiederholt eine nationalsozialistische Parole. Schließlich stieg er mit den beiden Polizisten hinab zum Boden, wo sie ihn festnahmen und rechtlich belehrten. Zum Tatvorwurf wollte sich der 37-Jährige nicht äußern. Anschließend brachte die Besatzung des Funkwagens den Tatverdächtigen in einen Polizeigewahrsam, aus dem er nach einer richterlich angeordneten Blutentnahme, erkennungsdienstlichen Maßnahmen und einem Anschlussgewahrsam um 7 Uhr heute Morgen wieder entlassen wurde.

Schwerverletzter nach Messerstecherei in Neukölln

Bei einer Messerstecherei in Neukölln ist am Samstagabend ein Mann schwer verletzt worden. Zwei Männer waren vor einem Café an der Pannierstraße aus unbekanntem Grund in einen Streit geraten, der handgreiflich wurde. Andere Männer beteiligten sich, schließlich trafen Polizisten am Ort auf den 38-Jährigen. Mit Schnittverletzungen an den Oberschenkeln kam er in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde. In der Nähe des Lokals hielten die Einsatzkräfte einen Mercedes an und nahmen drei Insassen, 21, 27 und 28 Jahre alt, als mutmaßliche Tatbeteiligte fest. Der 27-Jährige wurde nach einer ambulanten Behandlung von Verletzungen an einer Hand einem Polizeigewahrsam zugeführt, ebenso seine beiden Begleiter. Die drei Festgenommenen wurden erkennungsdienstlich behandelt und nach den ersten polizeilichen Ermittlungen entlassen.

+++ 15. Januar 2022 +++

Verdächtiger Mann in Kreuzberger Wohnhaus festgenommen – Drogenwohnung hochgenommen

Ein mutmaßlicher Drogendealer ist in einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Kreuzberg festgenommen worden. Eine Anwohnerin am Erkelenzdamm alarmierte am Freitagabend die Polizei wegen des Verdachts eines Wohnungseinbruchs, wie die Beamten am Sonnabend mitteilten. Im Treppenhaus stießen sie auf einen 33-Jährigen, der sich auffällig verhielt und unklare Angaben machte, warum er sich in dem Gebäude aufhält. Später erklärte der Mann, er nutze eine Wohnung dort und habe einen Schlüssel dafür.

Mit Zustimmung einer Bevollmächtigten durchsuchten die Beamten die Wohnung. Sie entdeckten dort diverse Drogen, wie über 1000 Pillen mutmaßliches Ecstasy, kleinere Mengen an Kokain, Haschisch, Geld, mehrere Handys und eine Feinwaage. Alles wurde beschlagnahmt.

Mann bedroht Polizisten mit Eisaxt

Ein betrunkener Mann hat in Berlin-Lichtenrade zwei Polizisten mit einer Eisaxt bedroht. Die Beamten wurden am Freitagnachmittag wegen häuslicher Gewalt in die Nürnberger Straße alarmiert, wie ein Polizeisprecher am Samstag mitteilte. Im Hausflur bedrohte sie demnach plötzlich ein alkoholisierter Mann mit der Eisaxt. Als die Polizisten ihre Dienstwaffen zogen, ging er vom Treppenhaus in einen Raum zurück und legte das Werkzeug ab. Mit Verstärkung durch weitere Polizisten nahmen die Beamten den 52-Jährigen fest. Er kam mit einer Handverletzung in ein Krankenhaus und muss sich nun wegen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

Auto fährt Fußgängerin an

Eine Autofahrerin hat in Berlin-Friedrichshain eine Fußgängerin angefahren und schwer verletzt. Die 72-Jährige überquerte am Freitagabend die Rotherstraße in Richtung Rudolfstraße, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der Wagen einer 24-jährigen, der aus der Lehmbruckstraße kam, stieß mit der Frau zusammen. Sie stürzte zu Boden und verletzte sich den Angaben zufolge schwer an Hand und Bein. Rettungskräfte brachten die Rentnerin ins Krankenhaus.

In Berlin-Spandau Mann niedergeschossen: Mutmaßlicher Täter am Flughafen BER festgenommen

Der mutmaßliche Schütze, der am Freitag auf einen Mann in Berlin-Spandau geschossen haben soll, ist am Flughafen BER in Schönefeld festgenommen worden. Polizisten erkannten ihn am Freitagmittag bei einer Ausreisekontrolle, wie die Beamten am Samstag mitteilten. Nach dem Mann war gefahndet worden. Der 35-Jährige wurde festgenommen und der Mordkommission übergeben. Er sollte noch am Sonnabend einem Haftrichter vorgeführt werden.

Der Mann soll am Freitagmorgen im Barnewitzer Weg einen 36-Jährigen mehrfach angeschossen und schwer verletzt haben. Der Grund für die Gewalttat war zunächst unklar.

Taxitür plötzlich aufgerissen: Radfahrer stürzt und wird schwer verletzt

Ein Radfahrer ist am Freitagnachmittag in Prenzlauer Berg gegen eine geöffnete Autotür gefahren und dabei schwer verletzt worden. Laut Polizei war der 45-Jährige mit seinem Lastenfahrrad gegen 15.45 Uhr auf dem Radweg der Schönhauser Allee in Richtung Wichertstraße unterwegs, als kurz nach der Stargarder Straße ein Taxi am rechten Fahrbahnrand hielt. Aus diesem wollte eine 32 Jahre alte Frau aussteigen, welche dafür die hintere rechte Fahrzeugtür öffnete. Der Radfahrer fuhr gegen die geöffnete Tür, stürzte zu Boden und erlitt schwere Verletzungen am Oberkörper. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er stationär verblieb.

Zoff mit Verletzten auf offener Straße: Straßenbahn-Fahrer rammt Taxi in Berlin-Mitte! 

Ein Taxi ist Zeugen zufolge am Freitagabend in Berlin-Mitte von einer Straßenbahn gerammt worden. Alarmierte Rettungskräfte brachten beide Fahrer zur  ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Der Tramverkehr blieb bis gegen 23.45 Uhr unterbrochen. Mehr dazu lesen Sie hier!

Zwei Wohnungen brennen im Wedding

Zwei Wohnungsbrände haben die Berliner Feuerwehr am frühen Samstagmorgen beschäftigt. „In beiden Fällen standen bereits die kompletten Wohnungen in Flammen“, sagte ein Sprecher. Die Rettungskräfte rückten demnach zunächst nach der Alarmierung gegen 0.40 Uhr nach Wedding aus. In der Müllerstraße brannte es in einem fünfstöckigen Mehrfamilienhaus.

Die Feuerwehr rettete zehn Menschen mit Fluchthauben aus dem Gebäude, niemand wurde verletzt. 60 Einsatzkräfte waren vor Ort, 40 Menschen wurden in einem Feuerwehrbus betreut. Rund eine Stunde später brannte eine weitere Wohnung in der Schulstraße, ebenfalls im Wedding. Hier wurden zehn Menschen betreut, niemand kam zu Schaden. Die Brandursachen waren zunächst unklar.

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+++ 14. Januar 2022 +++

Brandserie in Spandau-Staaken: Polizei fasst 16-jährigen Verdächtigen

Nach einer langen Serie von Brandstiftungen in Berlin-Spandau hat die Polizei einen 16-Jährigen als mutmaßlichen Täter gefasst. Der Verdächtige wurde bereits in der Nacht zu Mittwoch kurz nach der Entdeckung eines Feuers in einem Haus in der Maulbeerallee gefasst, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Am Donnerstag stellte ein Richter einen Haftbefehl aus.

Die Festnahme des 16-Jährigen und eines mutmaßlichen 12-jährigen Komplizen sei gelungen, weil Fahnder der Polizei in den vergangenen Wochen in der Gegend der Heerstraße Nord sehr präsent gewesen seien, so die Polizei. Wegen der Brandserie wurde extra eine sogenannte Ermittlungsgruppe mit der Bezeichnung „Quartier“ eingesetzt.

Die beiden Jugendlichen sollen am späten Dienstagabend den Brand in der Maulbeerallee gelegt haben. Polizisten sahen sie direkt danach am Tatort. Dann erfolgte die Festnahme. Die beiden sollen auch weitere Feuer in dem Wohngebiet entzündet haben, erklärte die Polizei. Die Ermittlungen dazu liefen noch.

Geldautomat in Einkaufszentrum in Köpenick gesprengt

In einem Einkaufszentrum in Berlin-Köpenick ist am frühen Freitagmorgen der Geldautomat einer Bankfiliale gesprengt worden. Bauarbeiter, die in dem Gebäude arbeiteten, hörten in der Bahnhofstraße einen lauten Knall. Durch die Detonation wurde der Vorraum der Bank und ein angrenzendes Geschäft beschädigt. Zunächst war unklar, ob die Täter Geld erbeuten konnten. Das Landeskriminalamt ermittelt. Verletzt wurde niemand.

Mitte: Mann stirbt an schweren Kopfverletzungen – Mordkommission ermittelt

Ein 47-jähriger Mann ist in Berlin mit schweren Kopfverletzungen in einem Auto gefunden worden und anschließend im Krankenhaus gestorben. Die Polizei geht von einem Verbrechen aus, eine Mordkommission ermittelt, wie eine Sprecherin am Freitag sagte. Ein Passant hatte den Verletzten am Donnerstagabend gegen 19.00 Uhr in dem Auto in der Kühnemannstraße in Mitte entdeckt. Er rief den Rettungsdienst, der den Schwerverletzten ins Krankenhaus brachte, wo er in der Nacht starb. Wegen der Art der Verletzungen alarmierte der Rettungsdienst die Polizei. Ob es sich um eine Schusswunde oder eine andere Verletzung handelte, wurde nicht mitgeteilt.

Spandau: Mann angeschossen

Aus bislang ungeklärter Ursache kam es am Freitagmorgen zum Streit zwischen zwei Männern, in deren Folge einer der beiden schwer verletzt wurde. Ein 36-Jähriger wurde im Barnewitzer Weg in Spandau von mehreren Schüssen getroffen. Der Tatverdächtige flüchtete.

Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus, in dem er seither behandelt wird. Die 1. Mordkommission des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes übernommen.

Gropiusstadt: Tankstelle mit Schusswaffe überfallen

Am Donnerstagabend wurde eine Tankstelle in Gropiusstadt von zwei jungen Männern überfallen. Gegen 21.55 Uhr sollen die beiden Männer die Tanke in der Fritz-Erler-Allee betreten haben. Einer von ihnen trat an den Tresen heran und bedrohte den 36 Jahre alten Mitarbeiter mit einer Schusswaffe. Sein Komplize soll laut Polizeibericht im Verkaufsraum stehen geblieben sein. 

Der Bewaffnete forderte den Mitarbeiter auf, Geld und Zigaretten in eine mitgebrachte Sporttasche zu packen. Der 36-Jährige kam dem nach und blieb unverletzt. Das Räuber-Duo flüchtete in Richtung Wutzkyallee. Gegen die Unbekannten wird wegen schwerer räuberischer Erpressung ermittelt.

Mitte: Schlägerei in Bar 

Schlägerei in einer Bar in der Rathausstraße: In der Nacht zum Freitag war dort ein 29-Jähriger mit zwei Männern im Alter von 33 und 38 Jahren aneinander geraten. Dabei hielt ihn 33-Jährige fest, während der andere mit der Faust zuschlug. Polizisten nahmen kurze Zeit später die beiden Schläger in der Bar fest. Vor dem Lokal weigerte sich der zuvor attackierte und aufgebrachte 29-Jährige seine Personalien anzugeben, ließ sich nicht überprüfen und beleidigte die Polizisten. Hinzu kamen nun nacheinander zunächst eine 28-jährige Bekannte des sich wehrenden Mannes und deren gleichaltriger Partner. Beide versuchten sich einzumischen und mussten von den Polizisten abgedrängt werden, da sie den Bereich nicht verlassen wollten und sich mit ihren Körpern gegen die Polizistinnen und Polizisten stemmten. Schließlich wurden die Personalien aller Beteiligten aufgenommen. Die zuvor in dem Streit verwickelten und unter Alkoholeinfluss stehenden Männer kamen zu einer erkennungsdienstlichen Behandlung in einen Polizeigewahrsam, dass sie wenig später wieder verlassen durften. 

Tempelhof: Gegen Baum gefahren – Autofahrer verletzt

In Tempelhof ist ein Autofahrer am Donnerstagnachmittag mit seinem Auto frontal gegen einen Baum gefahren und hat sich Verletzungen zugezogen. Der 72-Jährige war gegen 14.45 Uhr mit seinem Opel in der Arnulfstraße in Richtung Röblingstraße unterwegs, als er plötzlich in den Gegenverkehr geriet und gegen einen am Straßenrand stehenden Baum prallte. Der Mann, der ansprechbar war, konnte nicht erklären, wie es zu dem Unfall gekommen war. Eine freiwillige Atemalkoholmessung ergab bei ihm einen Wert von 0,25 Promille. Alarmierte Rettungskräfte brachten den 72-Jährigen wegen des Verdachts auf innere Verletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

+++ 13. Januar 2022 +++

Mann niedergestochen – Notoperation

Bei einem Streit in Wilhelmstadt ist in der Nacht zum Donnerstag ein Mann lebensgefährlich verletzt worden. Gegen 1.50 Uhr stach ein 26-Jähriger in einer Wohnung in der Gatower Straße auf den 57 Jahre alten  Lebensgefährten seiner Mutter ein. Anschließend flüchtete er zunächst aus der Wohnung, konnte jedoch kurze Zeit später von alarmierten Polizisten in der Nähe festgenommen werden. Da auch er bei dem Streit verletzt worden war, brachten ihn die Polisten zunächst in ein Krankenhaus, wo er derzeit stationär behandelt wird.

Der lebensgefährlich verletzte 57-Jährige musste notoperiert werden und soll dem Vernehmen nach nicht mehr in Lebensgefahr sein. Er wird weiterhin in einem Krankenhaus behandelt. Die 8. Mordkommission ermittelt.

Schöneberg: Festnahme nach Lokaleinbruch

Die Polizei hat in der Nacht zum Donnerstag einen 31-Jährigen in Schöneberg festgenommen, der kurz zuvor in ein Lokal eingebrochen war. Gegen 2.40 Uhr beobachtete ein 43-Jähriger den Dieb dabei, wie dieser die Kellerräume eines Restaurants in der Hauptstraße - offenbar mit Beute - verließ. Der Zeuge folgte dem Mann und alarmierte die Polizei. Diese nahm den 31-Jährigen kurze Zeit später in Tatortnähe fest. Bei seiner Überprüfung stießen die Polizisten auf mehrere technische Geräte, darunter Mobiltelefone und Tablets, sowie auf Bargeld. Die Ermittlungen dauern an.

Charlottenburg: Zusammenstoß beim Abbiegen

In Charlottenburg wurde am Mittwochabend ein Autofahrer bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen befuhr gegen 18.30 Uhr die 42-jährige Fahrerin eines Opel den Heckerdamm stadteinwärts und wollte von der Weltlinger Brücke aus nach links auf die A 111 abbiegen. Dabei stieß sie mit einem entgegenkommenden 25-jährigen Toyota-Fahrer zusammen. Die Opel-Fahrerin blieb unverletzt, der 25-Jährige hingegen zog sich schwere Verletzungen am Kopf zu und wurde durch Rettungskräfte in eine Klinik gebracht, wo er stationär aufgenommen wurde. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Neukölln: Reisebüro überfallen

Nach einem Raub am Mittwochnachmittag in Neukölln sind zwei Täter flüchtig. Die beiden hatten gegen 15.30 Uhr das Büro des Unternehmens in der Karl-Marx-Straße betreten und mit einem Messer gedroht sowie Geld gefordert. Der 21-jährige Mitarbeiter gab Geld heraus. Die Räuber flohen dann unerkannt.

Spandau: Tiguan-Fahrer baut Monster-Crash

Schwerer Unfall am späten Mittwochabend in Spandau. Und wenn man sich den Unfallwagen anschaut, glaubt man nicht, dass Vater und Sohn komplett unverletzt aus dem Wrack klettern konnten!

Der Tiguan landete auf der Seite - beide Insassen blieben unverletzt. Pudwell

Der Fahrer des VW Tiguan war kurz vor Mitternacht nahe der Kreuzung Freiheit und Pichelswerderstraße in Spandau von der Fahrbahn abgekommen und gegen den Bordstein gekracht, flog gegen ein Verkehrsschild und den Zaun eines Autohandels, um dann auf der Seite liegen zu bleiben - eingeklemmt zwischen einem Lkw und einem Zaun. Der Mann kletterte kurze Zeit später unverletzt aus dem Auto und half seinem Sohn. Rettungskräfte der Feuerwehr untersuchten die beiden - alles in Ordnung, keine Verletzungen! 

Anders erging es aber dem VW Tiguan. Der wurde von der Feuerwehr mit großem Aufwand geborgen und ist nach dem Crash mehr oder weniger schrottreif.

Kreuzberg: Kind bei Verkehrsunfall verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Kreuzberg ist am Mittwochnachmittag ein Kind schwer verletzt worden. Die Mutter waren in der Zossener Straße unterwegs, als sich der Junge plötzlich von der Hand der 41-Jährigen losriss und auf die Fahrbahn rannte. Dort erfasste ein 47 Jahre alter Autofahrer den Kleinen mit dem Außenspiegel des Wagens, als er in Richtung Bergmannstraße fuhr. Der Vierjährige erlitt bei dem Zusammenstoß eine Platzwunde und Hämatome am Kopf sowie Blessuren am Bein. Der Junge kam in eine Klinik. Der Autofahrer erlitt einen Schock.

Tannenbaum fängt Feuer – Rentnerin verletzt

In Cottbus hat ein Tannenbaum in einer Altbauwohnung gebrannt, eine 72-Jährige ist dabei verletzt worden. Wie die Polizei am Morgen mitteilte, wurde die Frau am Mittwochabend in ein Krankenhaus gebracht. Durch den Brand sind auch zwei Fensterscheiben in der Wohnung zu Bruch gegangen, die Splitter der Scheibe beschädigten zwei Fahrzeuge, die an der Wohnung standen.

+++ 12. Januar 2022 +++

Potsdam: Mann von Baggerschaufel getötet

Ein Mann ist in Potsdam von einer Baggerschaufel getroffen und tödlich verletzt worden. Der Unfall ereignete sich am Mittwochmorgen auf einer Baustelle in der Berliner Vorstadt in Potsdam, wie die Polizeidirektion West mitteilte. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen erlag der Mann noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen, wie es hieß. Die Polizei hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Die Ursache des Unfalls ist noch unklar.

Steglitz: Mofa gestohlen und in Brand gesteckt

Anwohner haben am Dienstagabend einen Brand auf einem Steglitzer Bolzplatz entdeckt. Gegen 19.50 Uhr stand in der Rothenburgstraße ein Mofa in Flammen, das auf einem Fußballfeld abgestellt worden war. Die Berliner Feuerwehr löschte das Feuer. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen zur Brandstiftung ergaben, dass das Mofa erst am Nachmittag als gestohlen gemeldet worden war.

Feueralarm auf der Stadtautobahn! Müllfahrzeug brennt auf A100-Abfahrt

Brenzliger Einsatz direkt auf der Abfahrt Gradestraße in Berlin-Tempelhof: Ein Müllfahrzeug stand am Mittwochnachmittag in Flammen, die komplette Abfahrt wurde gesperrt.

Rüstige Rentnerinnen (81, 86) setzen sich gegen feige Räuber zur Wehr

Mit brutaler Gewalt haben zwei Gangster zwei ältere Damen am Dienstagnachmittag in Berlin-Treptow überfallen, doch ihre Beute fiel karg aus. Die etwa 18 bis 20 Jahre alten Männer fragten die gegen die 86 und 81 Jahre alten Frauen im Rosengarten des Treptower Parks nach einem Taschentuch. Die Seniorinnen überreichten den erbetenen Zellstoff, das kriminelle Duo entfernte, sich, kehrte dann um und riss der 86-Jährigen die Handtasche aus der Hand. Beim Versuch, ihre Tasche festzuhalten, stürzte diese zu Boden und schlug mit dem Kopf auf. Mit der Beute rannten beide Männer davon und ließen ihr verletztes Opfer zurück. Die 81-jährige Freundin nahm die Verfolgung auf, verlor aber die Flüchtenden kurz darauf in Höhe des Ehrenmals aus den Augen. Alarmierte Polizisten suchten vergeblich in der Umgebung nach den Räubern. Allerdings fanden sie die zurückgelassene Handtasche in einem Gebüsch und konnten sie der Besitzerin zurückgegeben. Diese stellte fest, dass ihr Geldes fehlte. Rettungssanitäter versorgten die Kopfplatzwunde der Verletzten und brachten beide Seniorinnen zur Wohnung der 86-Jährigen.

Sechs Menschen aus brennendem Wohnhaus in Westend gerettet 

Sechs Personen hat die Feuerwehr aus einem brennenden Mehrfamilienhaus im Berliner Westend gerettet. Wie die Feuerwehr auf Twitter weiter mitteilte, wurde eine verletzte Person in der Nacht zum Mittwoch ins Krankenhaus gebracht. Das Feuer war im Keller des achtstöckigen Gebäudes ausgebrochen, hieß es weiter.

Auch im Stadtteil Staaken war die Feuerwehr im Einsatz. Dort hatte es in der Nacht zum Mittwoch im Keller eines siebenstöckigen Hauses gebrannt, wie die Feuerwehr twitterte. Menschen waren dort nicht in Gefahr. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung.

Westend: Fahrzeug in Brand gesetzt

In Westend brannte am Mittwochmorgen ein Fahrzeug. Ein Anwohner der Altenburger Allee hatte gegen 6 Uhr Rauchentwicklung an einem geparkten Toyota bemerkt, Feuerwehr und Polizei alarmiert. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen. An dem Wagen entstand hoher Sachschaden. Es wird von vorsätzlicher Brandstiftung ausgegangen, die Ermittlungen dauern an.

+++11. Januar 2022+++

Britz: Fußgängerin angefahren und schwer verletzt – Unfallfahrer flüchtet

Am Dienstagmorgen ist eine Frau bei einem Verkehrsunfall in Britz schwer verletzt worden. Die 68-Jährige war beim Überqueren der Straße von einem Pkw angefahren worden. Die Fußgängerin stürzte zu Boden und wurde  schwer am Kopf verletzt. Der Pkw-Fahrer flüchtete. Rettungskräfte brachten die Frau in ein Krankenhaus.

Todesdrohungen: 73-Jährige zielt auf Nachbarin mit Schusswaffe! SEK entwaffnet Seniorin

Ungewöhnlicher Einsatz für das Sondereinsatzkommando des Landeskriminalamts Berlin: Schwerbewaffnete Polizisten nahmen in der Nacht zu Dienstag eine 73-Jährige in ihrer Wohnung in Buch fest. Die Seniorin soll gegen 22.10 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Wolfgang-Heinz-Straße eine 53-jährige Nachbarin an deren geöffneter Wohnungstür mit einer Schusswaffe bedroht haben. Dabei habe sie Todesdrohungen ausgesprochen, heißt es. Anschließend sei die Bewaffnete wieder in ihre Wohnung gegangen, als wäre nichts gewesen. Ein Bereitschaftsrichter ordnete eine Wohnungsdurchsuchung bei der Tatverdächtigen an. Das SEK nahm anschließend die Seniorin in ihrer Wohnung widerstandlos fest und stellte eine Schreckschusspistole sicher. Die Festgenommene wurde aufgrund ihres mentalen Zustandes einem Arzt in einem Krankenhaus vorgestellt, in dem sie dann stationär aufgenommen wurde.

Fußgänger von Auto auf die Straße geschleudert - schwer verletzt

In Tegel ist am Dienstagmorgen ein Mann von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Laut Polizei war der 63-Jährige gegen 6.15 Uhr in Höhe einer Kindertagestätte auf die Fahrbahn der Bernauer Straße getreten, um diese in Richtung Kamener Weg zu Fuß zu überqueren. Dort wurde er von einem 64-jährigen Fahrzeugführer erfasst, der mit seinem Pkw auf der Bernauer Straße in Richtung Neheimer Straße fuhr. Der Fußgänger wurde auf die Straße geschleudert, wobei er schwere Kopfverletzungen erlitt, die eine stationäre Behandlung nach sich zogen.

Baumschulenweg: Mit Messer und Machete – Supermarkt überfallen

Drei Räuber haben am Montagabend in Baumschulenweg einen Supermarkt überfallen. Gegen 20.40 Uhr waren die drei Täter, vermummt mit Kapuzen und Mund-Nasen-Bedeckung, in den Laden gekommen und taten so, als wollten sie Getränke bezahlen. Als die 34- jährige Kassiererin daraufhin die Kasse öffnete, schlug ihr einer der Männer mehrfach mit der Faust ins Gesicht und raubte Geld aus der Kasse. Gleichzeitig bedrohten die anderen beiden Männer einen weiteren Mitarbeiter mit einem Messer und einer Machete. Anschließend flüchtete das Trio. Die 34-Jährige erlitt Gesichtsverletzungen und gab an, sich selbst in ärztliche Behandlung begeben zu wollen. Die Ermittlungen wegen schweren Raubes dauern an.

16-Jähriger durch Messerstiche schwer verletzt

Ein 16-Jähriger ist am Mehringplatz in Kreuzberg durch Messerstiche schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurde der Jugendliche am Montagnachmittag in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen laufen.

Gesundbrunnen: Raub in Tankstelle

Ein Unbekannter hat am Montagabend in Gesundbrunnen einen Raub in einer Tankstelle verübt. Der Mann war  gegen 19.10 Uhr in die Tankstelle gestürmt und hatte einen 40-jährigen Angestellten mit einer Schusswaffe bedroht, Geld gefordert. Als ihm die Kasse geöffnet wurde, griff er hinein und floh anschließend mit einem dreistelligen Geldbetrag. Der Angestellte wurde nicht verletzt. 

+++10. Januar 2022+++

Polizei stoppt Raser – Auto voll mit Kokain und Geld

Die Polizei hat in Berlin-Westend einen Raser gestoppt – und Bargeld und mutmaßlich Drogen in seinem Auto entdeckt. Der Wagen des Mannes fiel einer Funkstreife am späten Sonntagabend wegen hoher Geschwindigkeit auf, wie die Polizei am Montag mitteilte. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs in der Königin-Elisabeth-Straße fanden die Polizisten mehrere Hundert Euro „in verdächtiger Stückelung“ und über zwei Kilo weißes Pulver – mutmaßlich Kokain – in Plastiktüten verpackt. Der Wagen, das Geld und die mutmaßlichen Drogen wurden beschlagnahmt, der 29 Jahre alte Fahrer festgenommen. Gegen ihn wird wegen bandenmäßig organisierten Betäubungsmittelhandels ermittelt.

+++ 9. Januar 2022 +++

Trotz 180 Stundenkilometer - keine Chance für Flucht vor Polizei

Ein 24 Jahre alter Berliner Autofahrer ignorierte am Sonntagmorgen in Wustermark (Landkreis Havelland) das Stopp-Signal der Polizei für eine Verkehrskontrolle. Er floh zum Teil über die Autobahn A10 und über die Bundesstraße mit einer Geschwindigkeit von bis zu 180 Stundenkilometern, teilte die Polizei mit. Mehrere Streifenwagen verfolgten den Mann und konnten ihn im Ort Kienberg stoppen. Der mutmaßliche Grund für seine Flucht: Er war den Angaben zufolge alkoholisiert und besaß keine Fahrerlaubnis. Eine Strafanzeige wurde gefertigt, eine Blutprobe entnommen und das Fahrzeug einbehalten.

Wütende Frau schlägt mit Axt auf Schaufensterscheiben – Polizist zieht Schusswaffe

Mit einer Axt hat eine Frau am Samstagabend auf die Fensterscheiben von drei Firmen in Berlin-Köpenick eingeschlagen. Ein Zeuge alarmierte gegen 19.20 Uhr die Polizei, als er die 35-Jährige in der Bahnhofstraße auf dem Weg zur S-Bahnhof Köpenick mit einer Axt gegen die Fensterscheiben der Geschäfte schlagen sah. Die Polizistinnen und Polizisten forderten die Frau auf, die Axt fallen zu lassen, worauf sie jedoch nicht einging. Ein Beamter zog daraufhin die Schusswaffe und forderte die Tatverdächtige erneut auf, die Axt fallen zu lassen, was sie dann auch tat. Nachdem die Handschellen angelegt waren, wurde überprüften die Einsatzkräfte die Frau und stellten fest, dass sie sich zuvor aus einem Krankenhaus entfernt hatte, in dem sie zur psychologischen Betreuung untergebracht war. Die Beamtinnen und Beamten brachten die Frau zurück in das Krankenhaus und leiteten Strafermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ein.

Straßenbahn erfasst 17-jährige Fußgängerin in Pankow: schwer verletzt

Beim Überqueren der Bahngleise in Weißensee ist eine Fußgängerin am Samstagabend von einer Straßenbahn erfasst und schwer verletzt worden. Zeugenaussagen zufolge überquerte die 17-Jährige gegen 19 Uhr in der Smetanastraße Ecke Berliner Allee bei Rot die Fahrbahn und wurde von der querenden Straßenbahn erfasst. Mit Kopfverletzungen kam die von der Tram Erfasste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Fußgängerin in Berlin-Tempelhof von Auto erfasst und schwer verletzt

Eine Fußgängerin ist in Berlin-Tempelhof von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, fuhr ein 21 Jahre alter Autofahrer am Samstagabend mit seinem Wagen auf der Borussiastraße und erfasste die 25-Jährige, welche gerade die Fahrbahn überqueren wollte. Dabei stürzte die Frau und erlitt schwere Verletzungen an Kopf und Becken. Die genaue Unfallursache war zunächst unklar. Der Autofahrer blieb unverletzt.

+++ 8. Januar 2022 +++

86-Jähriger mit Rollator von Auto angefahren und schwer verletzt

Ein 86 Jahre alter Mann ist beim Überqueren einer Straße in Berlin-Wedding von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Der Mann war mit seinem Rollator am Sonnabendmorgen auf die Kreuzung getreten, wo ihn ein 41-Jähriger mit seinem Auto erfasste, wie die Polizei mitteilte. Der Rentner wurde auf die Straße geschleudert und erlitt schwere Kopf- und Beinverletzungen. Die Polizei prüft nun, ob die Ampel für den Fußgänger Rot gezeigt hatte.

Angestellter bei Überfall in Wettbüro mit Pistole bedroht

Bei einem Überfall in einem Wettbüro in Berlin-Neukölln ist ein Angestellter von zwei Unbekannten mit einer Pistole bedroht worden. Ersten Erkenntnissen zufolge betraten die zwei Täter die Spielstätte in der Karl-Marx-Straße in der Nacht zu Sonnabend und forderten Geld von dem 24 Jahre alten Angestellten, wie die Polizei mitteilte. Nachdem sie dies erhalten hatten, flüchteten sie. Der Angestellte wurde nicht verletzt, stand laut Polizei aber sichtlich unter dem Einfluss des Überfalls.

Autofahrer rast gegen geparkte Fahrzeuge und flüchtet zu Fuß

Die Polizei fahndet nach dem Fahrer eines Skoda, der am Freitagnachmittag in Charlottenburg mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abkam, gegen zwei geparkte Autos prallte und später zu Fuß vor der Polizei flüchtete. Polizisten wollten den Skoda-Fahrer auf dem Kurfürstendamm Ecke Lewishamstraße überprüfen, da er zuvor sehr unsicher unterwegs war. Statt zu halten, beschleunigte der Fahrer auf der regennassen Fahrbahn stark und raste davon. In der Dahlmannstraße verlor er in Höhe der Einmündung zur Sybelstraße die Kontrolle über seinen Pkw. In Folge dessen kam der Unbekannte von der Fahrbahn ab, prallte gegen die beiden geparkten Pkw und fuhr weiter. Letztlich fanden die Polizistinnen und Polizisten in Höhe der Sybelstraße 17 den vom Fahrer zurückgelassenen Wagen. Die Suche nach dem Flüchtenden blieb erfolglos. Der Pkw wurde von den Einsatzkräften beschlagnahmt. 

Sechs Autos in Berlin durch Feuer beschädigt

In Berlin-Prenzlauer Berg hat ein Feuer in der Nacht zu Samstag insgesamt sechs Autos beschädigt. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge handelte es sich bei dem Feuer auf einem Parkplatz an der Hanns-Eisler-Straße im Prenzlauer Berg vermutlich um Brandstiftung, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Zwei Autos brannten demnach komplett aus und vier nebenstehende Fahrzeuge wurden durch die Flammen erheblich beschädigt. Die genaue Höhe des entstandenen Sachschadens war zunächst noch unbekannt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes ermittelt.

In den vergangenen Monaten haben in Berlin immer wieder Autos gebrannt. Die Polizei geht in vielen dieser Fälle von Brandstiftung aus.

+++ 7. Januar 2022 +++

Links geblinkt, rechts abgebogen – Mini-Fahrerin rammt Motorradfahrer

Verkehrsunfall in Neukölln am späten Donnerstagabend: Eine 26 Jahre alte Mini-Fahrerin war auf  Flughafenstraße in Richtung Karl-Marx-Straße unterwegs, als sie vor der Kreuzung zur Reuterstraße erst links blinkte um dann doch rechts abzubiegen, gerade als ein Motorradfahrer rechts an ihrem Mini vorbeifahren wollte. Es krachte, der Biker stürze. Verletzt kam er in eine Klinik. Da es nach Alkohol roch, kontrollierten Polizisten die 26-Jährige - 1 Promille. Die Ermittlungen dauern an.

Unbekannte stehlen acht Autos bei Gebrauchtwagenhändler

In Gesundbrunnen haben Unbekannte in der Nacht zum Freitag gebrauchte PKW bei einem Einbruch in einen Fahrzeughandel entwendet. Ein Mitarbeiter hatte bei der Firma in der Koloniestraße um 5 Uhr eine ungewöhnlich leere Ausstellungsfläche und eine aufgebrochene Zugangstür entdeckt. Die Ermittlungen durch alarmierte Einsatzkräfte ergaben schnell den Verdacht, dass acht Autos von einer Ausstellungsfläche gestohlen worden waren. Die sofort eingeleitete Fahndung nach den Fahrzeugen führte inzwischen zum Auffinden von vier der gestohlenen PKW. Die Ermittlungen dauern an.

Baumschulenweg: Mercedes rammt VW - Vier Schwerverletzte

Einsatzkräfte am Unfallort in der Späthstraße. Pudwell

Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagabend in Baumschulenweg wurden vier Insassen eines Pkw schwer verletzt. Ein 45-jähriger Mann war gegen 19 Uhr mit einem Mercedes in der Späthstraße unterwegs, als er aus bislang noch unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der Fahrer geriet auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit einem entgegenkommenden VW zusammen, der dadurch gegen eine Garage geschleudert wurde. Der 21-jährige VW-Fahrer, zwei gleichaltrige Insassen sowie eine 18-jährige Mitfahrerin wurden schwer verletzt durch alarmierte Rettungskräfte in Krankenhäuser gebracht. Der 45-Jährige erlitt leichte Verletzungen. In Höhe der Unfallstelle war die Späthstraße während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme bis 20.30 Uhr gesperrt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Neukölln: Überfall an Waschstraße

Bei einem Überfall an einer Waschstraße am Donnerstagnachmittag in Neukölln ist ein Mann schwer verletzt worden. Drei Unbekannte hatten dort unvermittelt zwei Insassen eines wartenden Autos zum Aussteigen und zur Herausgabe von Geld aufgefordert. Da die beiden sich weigerten, schlug das Trio mit einer Waschbürste gegen das Auto und riss die Kennzeichen ab. Die zwei Männer im Auto fuhren anschließend durch die Waschstraße und wurden bei der Ausfahrt von den Angreifern erneut erwartet. Als der 33-jährige Beifahrer ausstieg, wurde er sofort attackiert, geschlagen, getreten und mit einem Messer verletzt. Der Attackierte konnte sich losreißen und einen anderen Autofahrer um Hilfe bitten. Dieser alarmierte Polizei und Feuerwehr. Der Verletzte kam mit Blessuren am Kopf, einem Armbruch sowie Stichverletzungen am Bein in eine Klinik. Als die Angreifer unerkannt flüchteten, entfernte sich auch der Begleiter des 33-Jährigen mit seinem Auto. Die Ermittlungen dauern an.

VW-Caddy geht in Friedrichshain in Flammen auf

Gegen 0.40 Uhr stand ein VW-Caddy an der Helsingforser Straße / Helsingforser Platz in Berlin-Friedrichshain in Flammen. Die Feuerwehr löschte das Fahrzeug und konnte ein Übergreifen auf ein weiteren Pkw verhindern. Nach ersten Erkenntnissen wird von Brandstiftung ausgegangen. Der gesamte Bereich um den Pkw roch stark nach Benzin. Ein Fachkommissariat der Berliner Polizei ermittelt. An dem VW entstand vermutlich ein wirtschaftlicher Totalschaden.

In Friedrichshain stand ein Auto in Flammen. Pudwell

+++ 6. Januar 2022 +++

Falschparker fährt Busfahrer an und flüchtet

Am Mittwochabend gerieten in Buckow zwei Männer aneinander. Ein 30-Jähriger blockierte mit seinem VW die Bushaltestelle Mariendorfer Damm/ Buckower Chaussee, worauf ihn ein 31-jähriger Busfahrer zur Rede stellte, der dazu ausgestiegen war und sich vor den VW gestellt hatte. Da gab der Fahrer plötzlich Gas, der Busfahrer flog auf die Motorhaube und stürzte - nachdem er  100 Meter mitgenommen wurde - auf die Fahrbahn. Glücklicherweise blieb er. Der VW-Rambo flüchtete, konnte aber durch Zeugenhinweise vorläufig festgenommen werden. Die Ermittlungen dauern an.

Pankow: Fußgängerin (80) wird von Auto angefahren – tot!

Eine 80-jährige Fußgängerin ist in Berlin-Pankow von einem Auto angefahren worden. Sie starb später an den erlittenen Verletzungen im Krankenhaus, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Seniorin war demnach am Mittwochabend auf der Storkower Straße von dem Wagen erfasst worden. Wie es zu dem Unfall kam, muss noch ermittelt werden.

Geldautomat in Wilmersdorf gesprengt, aber keine Beute

Unbekannte Täter sprengten in der  Nacht zu Donnerstag in Berlin-Wilmersdorf einen Geldautomaten. Nach Zeugenangaben sollen fünf Personen gegen 1 Uhr zunächst die Tür zu einem Vorraum eines Supermarktes in der Wiesbadener Straße gewaltsam geöffnet haben. Kurz darauf kam es im Inneren zu einer Explosion. Nach dem bisherigen Erkenntnisstand gelang es den Tatverdächtigen jedoch nicht, an das Geld im Gerät zu gelangen. Mit einem Fahrzeug flüchtete das Quintett in Richtung Mecklenburgische Straße.

Busfahrer auf der Motorhaube 

Ein BVG-Busfahrer (31) stellte sich vor den VW eines Mannes (30), der kurz nach 19 Uhr die Bushaltestelle an der Ecke Mariendorfer Damm / Buckower Chaussee (Bezirksgrenze Tempelhof/Neukölln) zugeparkt hatte. Der VW-Fahrer, zu Recht angeschnauzt, fuhr plötzlich los. Der Busfahrer kippte auf die Motorhaube und fiel nach etwa 100 Metern auf die Fahrbahn. Eine Frau (24) folgte dem Auto und konnte der Polizei die nötigen Hinweise geben, die zur Festnahme des Flüchtigen führten. Der Busfahrer blieb unverletzt.

Goldschmied in Steglitz niedergeschlagen

Drei unbekannt gebliebene Männer beraubten den Inhaber einer Goldschmiedewerkstatt in Steglitz. Nach bisherigen Ermittlungen und Aussagen des Geschädigten betrat das Trio am Mittwoch gegen 13.20 Uhr das Geschäft in der Bismarckstraße und schlug unvermittelt auf den 48-Jährigen ein. Im weiteren Verlauf fesselten sie ihn und drängten ihn mittels Vorhalt eines Messers zur Herausgabe der Tresorschlüssel. Mit mehreren Gegenständen aus dem Geschäft – darunter Schmuck und Bargeld – sollen die Männer geflüchtet sein. Der Überfallene erlitt eine leichte Kopfverletzung, die ihm Krankenhaus behandelt wurden.

Neuköllner Kino beraubt

Vier Maskierte beraubten am Mittwoch gegen 21.20 Uhr das „Kino in der Passage“ an der Karl-Marx-Straße. Sie griffen zwei Angestellte (23, 55) mit einem Messer sowie einem Baseballschläger an und forderte Geld. Mit dem Kasseninhalt flüchteten die Räuber zunächst zu Fuß in die Richardstraße und bogen in die Uthmannstraße ab, wo sich ihre Spur verlor. Der ältere Mitarbeiter erlitt leichte Verletzungen am Kopf. Die Kripo prüft, ob es dieselben Täter waren, die am Tag zuvor ein Friseurgeschäft überfallen hatten.  

Wieder Brände in Berlin-Lichtenberg 

Gleich zwei Mal hat es in Berlin-Lichtenberg gebrannt. Wie die Feuerwehr mitteilte, fingen am Donnerstagmorgen in der Gotlindestraße aus noch ungeklärter Ursache ein Stromverteilerkasten, ein Dixie-Klo und ein in der Nähe stehendes Auto Feuer. Etwa 20 Minuten später brannte unweit davon in der Bornitzstraße ein Müllcontainer. Als die Feuerwehr eintraf, war dieser Brand jedoch schon erloschen. Menschen wurden in beiden Fällen nicht verletzt.

Erst Anfang vergangener Woche hatte in der Nähe, in der Siegfriedstraße, ein Supermarkt in Flammen gestanden.

+++ 5. Januar 2022 +++

Tempelhof: Drei Verletzte nach Unfall in Klinik

Beim Zusammenstoß eines Autos mit einem Van in Berlin-Tempelhof sind drei Menschen verletzt worden. Sie wurden in ein Krankenhaus eingeliefert, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der 22 Jahre alte Autofahrer war nach bisherigen Erkenntnissen am Dienstagabend auf dem Columbiadamm in Richtung Neukölln unterwegs. Als er an der Einmündung Friesenstraße die Fahrzeuge an einer Ampel links auf der Gegenfahrbahn überholen wollte, habe er demnach die Kontrolle über den Wagen verloren und sei mit dem Van, indem ein 44-Jähriger und ein 49-Jähriger saßen, zusammengeprallt.

Motorraum eines Autos brennt in Berlin-Lichterfelde 

In der Nacht zum Mittwoch hat in Berlin wieder ein Auto gebrannt. Menschen wurden bei dem Feuer in Lichterfelde nicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Den Angaben zufolge brannte am Morgen im Tietzenweg der Motorraum des Autos - wie es zu dem Feuer kam, war zunächst unklar. In den vergangenen Monaten haben in Berlin immer wieder Autos gebrannt. Die Polizei geht vielen dieser Fälle von Brandstiftung aus.

+++ 4. Januar 2022 +++

Radler bei Verkehrsunfall schwer verletzt

In Mitte ist am Dienstagvormittag ein Fahrradfahrer bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr der 41-Jährige mit seinem Rad gegen 9.30 Uhr auf dem Gehweg der Kurstraße in Richtung Werderscher Markt. In Höhe der Kreuzung der Straße Kleine Kurstraße soll er die Fahrbahn der Kurstraße fahrend überquert haben. Ein ihm in der Kurstraße entgegenkommender 51-Jähriger erfasste den Radfahrer mit seinem PKW dabei im Kreuzungsbereich. Bei dem folgenden Sturz erlitt der Radler schwere Schulterverletzungen.

Schwerer Unfall auf der Stadtautobahn – stundenlange Sperrung

Schwerer Crash auf der Berliner Stadtautobahn am Montagnachmittag. Ein 44-Jähriger fuhr kurz nach 17 Uhr auf der A 100 Richtung Süden – allerdings viel zu schnell. Hinter der Ausfahrt des Britzer Tunnels verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und touchierte die rechte Leitplanke. Kurz darauf wechselte der Mann  unvermittelt auf den mittleren Fahrstreifen und rammte dort ungebremst einen vor ihm fahrenden Wagen  einer 52-Jährigen. Der Mercedes der Frau rutschte durch den heftigen Zusammenprall über die Stadtautobahn und kam erst an der Abfahrt Grenzallee zum Stehen.

Dann rammte der Unfallverursacher mit seinem Opel auch noch einen Reisebus sowie den Mini einer 27-Jährigen. Durch die Wucht des Aufpralls öffnete sich die Motorhaube des Opels, woraufhin der Fahrzeugführer bremste und schließlich vor dem Bus zum Stehen kam. Der 44-Jährige sowie die beiden Frauen wurden zum Teil schwer verletzt und kamen in Krankenhäuser.

Für den Zeitraum der Unfallaufnahme war die Stadtautobahn bis etwa 1.45 Uhr in Fahrtrichtung Süden komplett gesperrt. Die Ermittlungen dauern an.

Brutaler Späti-Überfall mit Baseballschläger und Messer

Drei Kriminelle haben am Montagabend den Inhaber eines Spätkaufs in Neukölln beraubt und ihn schwer verletzt. Die drei Maskierten stürmten in das Geschäft in der Lahnstraße und prügelten sofort mit einem Baseballschläger auf den 53-jährigen Ladeninhaber ein. Zudem wurde der Mann mit einem Messer verletzt. Die Täter entwendeten Bargeld aus der Kasse und flüchteten zu Fuß in Richtung Karl-Marx-Straße, als ein Zeuge den Spätkauf betrat. Der verletzte 53-Jährige musste von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen werden. Die Ermittlungen wegen schweren Raubes dauern an.

+++ 3. Januar 2022 +++

Polizei löst Studenten-Party mit 200 Gästen auf

Im Landkreis Oberhavel hat die Polizei eine unangemeldete Studenten-Party mit 200 Gästen aufgelöst. Angaben der Polizei vom Montag zufolge soll es sich bei den meisten Partygästen um Berliner Studenten aus 30 verschiedenen Nationen gehandelt haben. Zunächst meldete ein Zeuge der Polizei in der Nacht zu Sonntag drei Menschen auf einem Firmengelände in Birkenwerder. Anstatt eines Einbruchs nahm die Polizei vor Ort „lautstarke Musik“ wahr und entdeckte etwa 200 Menschen, die in einem Keller feierten.

Demnach sollen entgegen der aktuellen Corona-Regeln keine Mindestabstände eingehalten und keine Mundschutzmasken getragen worden sein. Weiter sei der Veranstaltungsraum für die Menschenmenge laut Polizei zu klein und der Brandschutz nicht gewährleistet gewesen. Die Polizei nahm die Personalien von insgesamt 165 Feiernden auf, erstattete Anzeigen zur Gewerbeordnung und zum Brandschutz und löste die Feier auf. Außerdem erhielten alle Beteiligen einen Platzverweis und die Polizei leitete wegen des Verkaufs von Getränken eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen die Abgabenordnung ein.

Raser brettert mit 150 km/h über Berliner Stadtautobahn

Ein Autofahrer ist mit 150 Stundenkilometern in Schöneberg über die Berliner Stadtautobahn gerast. Erlaubt ist Tempo 80, wie die Polizei am Montag bei Twitter mitteilte. Polizisten zeichneten die Fahrt am Wochenende mit einem Messgerät und einer Videokamera auf und stoppten den Mann. Eine Geldstrafe von mindestens 560 Euro sowie Punkte in Flensburg und ein mehrmonatiges Fahrverbot sind dafür üblicherweise fällig.

Spandau: Jugendlicher nach Kellerbrand festgenommen

Nach einem Kellerbrand in Spandau hat die Polizei einen 14-Jährigen wegen des Tatverdachts der schweren Brandstiftung festgenommen. Ein 13-Jähriger hat das Feuer am Sonntagnachmittag entdeckt, die Polizei und Hausbewohner alarmiert und den 14-Jährigen aus den Kellerräumen kommen gesehen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Aufgrund der Beschreibung konnte sie den 14-Jährigen in der Nähe festnehmen und dem Landeskriminalamt überstellen. Es hat die weiteren Ermittlungen übernommen und prüft auch mögliche Zusammenhänge zu weiteren Bränden in der Vergangenheit im Gebiet Heerstraße-Nord. Bei dem Feuer gab es keine Verletzten. Nach Angaben der Polizei ist das Wohngebäude durch den Brand zunächst nicht mehr nutzbar.

Marzahn: Mercedes ausgebrannt

Ausgebrannter Wagen in Marzahn. Pudwell

In der Nacht zum Montag brannte in Marzahn ein Auto. Gegen 0.40 Uhr bemerkte ein aufmerksamer Passant in der Spitzmühler Straße den in Flammen stehenden Mercedes auf einem Mieterparkplatz und rief die Feuerwehr, welche den Wagen löschte. Verletzt wurde niemand. 

Die E-Klasse brannte komplett aus. Zwei weitere Pkw wurden durch die starke Hitze schwer beschädigt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Jugendlicher bei Böller-Attacke schwer verletzt

Unbekannte haben am Sonntagabend eine Personengruppe in Gesundbrunnen mit Böllern angegriffen. Ein Jugendlicher wurde dabei schwer verletzt. Der 15-Jährige war mit zwei weiteren Personen gegen 18.20 Uhr auf einer Brücke über der Panke an der Stockholmer Straße unterwegs, als ein Böller auf sie geworfen wurde. Nach der Explosion spürte der 15-Jährige Schmerzen an einer Hand und an einem Auge. Rettungskräfte brachten ihn in eine Klinik, wo er stationär verblieb. Seine beiden 13 und 14 Jahre alten Begleiter blieben unverletzt. 

Neukölln: Berliner Produktionsanlage durch Feuer beschädigt

Eine Produktionsanlage im Berliner Bezirk Neukölln ist in der Nacht zu Montag durch einen Brand beschädigt worden. Verletzt wurde niemand, wie die Feuerwehr mitteilte. Bereits bei der Ankunft der Feuerwehr war das Gebäude geräumt. Die Produktionsanlage sei zunächst nicht nutzbar, teilte die Feuerwehr mit. Zur Brandursache und Höhe des Sachschadens gab es zunächst keine Angaben.

+++ 1. Januar 2022 +++

Shopper mit Baseballschläger krankenhausreif geschlagen

In Kreuzberg hat ein unbekannter Täter einen 40-jährigen Mann mit einem Baseballschläger schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, griff der Unbekannte den Mann am Freitagmittag vor einem Laden in der Friedrichstraße an. Als das Opfer nach Schlägen auf den Kopf zu Boden ging, ergriff der mutmaßliche Täter die Flucht. Der Schwerverletzte wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen.

+++ 31. Dezember +++

Wohnhaus nach Brand geräumt

Wegen eines Kellerbrandes ist ein Mehrfamilienhaus in Berlin-Reinickendorf geräumt worden. Die Feuerwehr sei mit mehr als 70 Einsatzkräften vor Ort, sagte ein Sprecher am frühen Freitagnachmittag. Mieter des achtstöckigen Hauses in der Auguste-Viktoria-Allee sind nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt worden. Wie es zu dem Brand kam, war zunächst unklar. Die Polizei ermittelt.

Zwei Autos abgefackelt

Nach Bränden an zwei Fahrzeugen ermittelt die Berliner Polizei wegen des Verdachts der Brandstiftung. In der Nacht zu Freitag stand in Berlin-Neukölln ein Auto in Brand, wie die Polizei mitteilte. Ein 21-Jähriger bemerkte demnach den Zwischenfall gegen 3.20 Uhr und rief die Feuerwehr. Bereits am Donnerstagabend brannte laut Polizei ein Motorrad in Berlin-Gesundbrunnen. Ein 37 Jahre alter Anwohner habe den Brandgeruch bemerkt und die Feuerwehr gerufen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Bei den Bränden habe es keine Verletzte gegeben.

+++ 30. Dezember +++

Seniorin vor Supermarkt von Lastwagen überfahren und tödlich verletzt

Eine Seniorin ist bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Zehlendorf schwer verletzt worden und später in einer Klinik gestorben. Die 80-Jährige wurde am Donnerstagmorgen in der Ladezone eines Supermarktes in der Sundgauer Straße von einem Lastwagen erfasst, wie die Polizei mitteilte. Demnach stürzte die Frau, geriet unter den linken Vorderreifen des Lastwagens und wurde mitgeschleift. Sie kam in ein Krankenhaus, wo sie später starb. Der Lastwagenfahrer erlitt einen Schock. Die Frau war auf dem Weg zum Einkaufen.

Nach Angaben der Polizei ist die Frau die 40. Verkehrstote in diesem Jahr. Laut Polizei verunglückten im Jahr 2021 insgesamt 14 Fußgänger, 10 Radfahrer, 8 Autoinsassen, 5 Motorradfahrer und 3 weitere Verkehrsteilnehmer. 2020 zählte die Polizei 50 Verkehrstote, 2019 wurden 40 Verkehrstote registriert.

Tankstellenüberfälle in Lichtenrade und Kreuzberg

In Lichtenrade und Kreuzberg sind am Mittwochabend zwei Tankstellen überfallen worden.

In Lichtenrade war gegen 18.50 Uhr ein maskierter Mann in die  Tankstelle an der Barnetstraße gekommen, hatte dem 21-jährigen Kassierer ein Messer vorgehalten und Geld gefordert. Mit seiner Beute aus der Kasse flüchtete der Unbekannte anschließend in Richtung Lichtenrader Damm. Der 21-Jährige erlitt einen leichten Schock, verzichtete jedoch auf eine medizinische Behandlung.

Gegen 21.30 Uhr waren dann drei Räuber in Kreuzberg unterwegs. Die jungen Männer kamen in die Filiale einer Tankstelle in der Prinzenstraße, bedrohten die 26-jährige Angestellte ebenfalls mit einem Messer und forderten Geld. Als die junge Frau sich weigerte, schlug ihr einer Bande ins Gesicht. Ohne Beute verschwand das das Trio zu Fuß zur Prinzenstraße. Dort sollen die Männer in ein Taxi eingestiegen und in Richtung U-Bahnhof Prinzenstraße davongefahren sein. Die Mitarbeiterin erlitt leichte Verletzungen im Gesicht und lehnte eine Behandlung ab.

Tempelhof: E-Bike-Fahrer bei Unfall schwer verletzt

In Tempelhof ist am Mittwochabend ein E-Bike-Fahrer bei einem Verkehrsunfall schwer am Kopf verletzt worden.  Der 65-Jährige fuhr gegen 18.45 Uhr mit seinem Zweirad den Radweg des Columbiadammes. Beim Überholen eines Radfahrers prallte er dann gegen ein Verkehrszeichen und stürzte. Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus.

Wilmersdorf: Streit in Supermarkt – Kunde geht auf Wachmann los

Randale in einem Supermarkt in Wilmersdorf am Mittwochabend: In der Filiale in der Berliner Straße waren ein 55-jähriger Kunde und ein 43 Jahre alter Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma in Streit geraten, in dessen Folge der Ältere den Jüngeren rassistisch beleidigte und ins Gesicht schlug. Rettungskräfte mussten das Nasenbluten des 43-Jährigen behandeln. Die Ermittlungen dauern an.

Kind bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Ein Kind musste am Mittwoch nach einem Verkehrsunfall in Marzahn schwer verletzt in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Der Junge war gegen 13.45 Uhr auf einem Tretroller auf die Fahrbahn der Golliner Straße gefahren, um sie in Richtung einer Kindertagesstätte zu überqueren. Dort fuhr ihn ein 74-Jähriger mit seinem PKW an. Der 12-Jährige erlitt schwere Kopfverletzungen. 

+++ 29. Dezember +++

Neukölln: Ladendiebe bedrohen Verfolger mit Messer

Zwei Ladendiebe haben am Dienstag ihre beiden Verfolger mit Messern bedroht - einer ist dabei entwischt. Die beiden Männer hatten Parfüm aus einem Laden in einem Einkaufscenter in Neukölln gestohlen, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Ein 29-jähriger Ladendetektiv und ein 22-jähriger Sicherheitsmitarbeiter des Einkaufscenters nahmen daraufhin die Verfolgung auf. Gemeinsam schnappten sie die beiden Diebe, die ihre Verfolger mit Messern bedrohten und den Sicherheitsmitarbeiter zu Boden stießen. Einer der Männer konnte entkommen, der andere bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden.

Neukölln: Supermarkt ausgeraubt

Drei maskierte Männer haben am Dienstagabend einen Supermarkt in Neukölln überfallen. Die drei jungen Männer stürmten gegen 21:30 Uhr in den Markt in der Sonnenallee. An den Kassen bedrohten sie eine 22-jährige Angestellte und ihren 25-jährigen Kollegen mit einem Messer und forderten Geld. Als sich der 25-Jährige weigerte, schlug ihm einer der Räuber gegen den Kopf. Ein 48-jährige Ladendetektiv setzte Reizgas gegen die Maskierten ein, die mit ihrer Beute in Richtung Karl-Marx-Straße und Kiehlufer flüchteten. Rettungskräfte brachten den leicht am Kopf verletzten Kassierer zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die anderen Mitarbeitenden wurden nicht verletzt. Die Ermittlungen zu dem schweren Raub dauern an.

Männer beschießen Polizeiauto mit Pyrotechnik

Zwei Männer haben in Berlin-Marienfelde mit einer Schreckschusspistole Pyrotechnik auf einen Streifenwagen geschossen. Feuerwehr und Polizei waren am Dienstagnachmittag wegen eines ausgelösten Brandmelders am Tirschenreuther Ring im Einsatz, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Demnach zogen sich die Männer nach der Attacke in eine Parterrewohnung zurück, die kurz darauf durchsucht wurde. Dabei fand die Polizei eine Schreckschusswaffe zum Abfeuern von Signalmunition, ein Magazin mit dazugehörigen Platzpatronen und zum Verschießen bestimmte Pyrotechnik. Gegen einen der Männer, einen 35-Jährigen, wird nun wegen Verstoß gegen das Waffengesetz ermittelt.

Pankow: 19-Jähriger verletzt Polizisten

Berliner Polizisten eilten in der Nacht zum Mittwoch ihren Kollegen von der Bundespolizei am U-Bahnhof Pankow zu Hilfe. Diese waren zuvor wegen einer Schlägerei dorthin alarmiert worden. Zwei Verdächtige im Alter von 18 und 19 Jahren konnten ermittelt werden. Als der 19-Jährige flüchten und von einem Beamten festgehalten wurde, schlug ihm der 19-Jährige mehrfach ins Gesicht. Der Mann wurde festgenommen und eine Blutabnahme angeordnet - Verdacht: Drogenmissbrauch. Die Ermittlungen dauern an.

Kinder legen Feuer in Sporthalle in Neukölln - Polizei ermittelt

Zwei Kinder haben in einer Sporthalle in Berlin-Neukölln ein Feuer gelegt. Die Flammen breiteten sich rasch aus. Wie die Polizei mitteilte, sollen die beiden elf- und zwölfjährigen Jungen am Dienstag gegen 17.50 Uhr eine Fensterscheibe der Grundschule an der Stuttgarter Straße eingeschlagen haben, um in das Gebäude zu gelangen. Im Sportraum der Schule sollen sie mit Feuerzeugen mehrere Turnmatten angezündet haben.

Als es den beiden Brandstiftern nicht gelang, das Feuer zu löschen, alarmierte einer der beiden die Feuerwehr. Einsatzkräfte löschten die Flammen, die laut Polizei bereits auf den Fußboden und die Innenwände übergegriffen hatten. Die beiden Kinder, die unverletzt blieben, wurden zu einem Polizeiabschnitt gebracht und nach Abschluss der Anzeigenaufnahme ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Wie hoch der Schaden ist, war zunächst unklar. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Lichterfelde: Fußgänger bei Verkehrsunfall verletzt

Am Dienstagabend wurde ein Fußgänger in Lichterfelde bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Zeugenaussagen zufolge soll ein 59-Jähriger mit einem Mitsubishi auf der Königsberger Straße in Richtung Ostpreußendamm gefahren sein. Als er links in die Morgensternstraße abbog, soll der Fahrer den die Fußgängerfurt überquerenden 23-jährigen Fußgänger übersehen und mit seinem Fahrzeug erfasst haben. Der dabei schwer verletzte Mann kam in ein Krankenhaus.

+++ 28. Dezember +++

Mitte: Gewalttätige Jugendgruppe attackiert mehrere Personen

Am Montagabend sind mehrere Jugendliche und Kinder durch Mitte gezogen und haben zwei Männer und eine Frau angegriffen. Die 6-köpfige Jugendgruppe war gegen 19.20 Uhr auf der Jannowitzbrücke auf einen 33-jährigen Mann getroffen. Ein 14 Jahre alter Jugendlicher aus der Gruppe schlug ihm unvermittelt ins Gesicht. Als der Angegriffene sich wehrte, schlugen weitere Personen auf ihn ein. Anschließend flüchtete das Sextett, traf kurze Zeit später am Rolandufer ein niederländisches Paar im Alter von 26 Jahren, welches wieder von dem  14-Jährigen angegriffen und verletzt wurde.

Polizisten nahmen die Jugendlichen wenig später in Tatortnähe fest. Zwei 13-Jährige sowie ein 14- und ein 15-Jähriger wurden ihren Eltern übergeben. Der 14-jährige Haupttatverdächtige sowie ein Gleichaltriger wurden erkennungsdienstlich behandelt und danach ebenfalls ihren Eltern übergeben.

Rettungskräfte der Feuerwehr brachten den 33-jährigen Verletzten für eine ambulante Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen dauern an.

Auto brennt in Berlin-Wedding

In der Nacht auf Dienstag hat in Berlin-Wedding wieder ein Auto gebrannt. Menschen seien nicht verletzt worden, teilte die Feuerwehr mit. Aus zunächst unbekannter Ursache war demnach am frühen Dienstagmorgen ein in der Afrikanischen Straße geparkter Wagen komplett abgebrannt.

In Berlin haben in den vergangenen Monaten immer wieder Autos gebrannt. Die Polizei geht in vielen dieser Fälle von Brandstiftung aus.

+++ 27. Dezember +++

Mehrere Unfälle auf A115 am Dreieck Nuthetal – Vier Verletzte

Am Autobahndreieck Nuthetal südlich von Potsdam hat es am Montagvormittag mehrere Unfälle gegeben. Vier Menschen wurden auf der Autobahn A115 verletzt, drei davon kamen in eine Klinik, wie eine Polizeisprecherin sagte. Demnach ereigneten sich die Unfälle zwischen dem Dreieck Nuthetal und der Anschlussstelle Saarmund in beiden Fahrtrichtungen. Die Autobahn war mehrere Stunden gesperrt. Die Polizei ermittelt die Unfallursache. Ob der Grund für die Unfälle eisglatte Staßen waren, war zunächt nicht klar. 

Ostseestraße: 85-Jährige überfallen

Ein Unbekannter hat am Sonntagabend einer Frau (85) in Prenzlauer Berg die Handtasche geraubt. Die Seniorin war  gegen 19 Uhr zu Fuß auf der Ostseestraße unterwegs, als ein Mann sie von hinten angriff, sie in eine Hecke stieß und ihr ihre Handtasche entriss. Anschließend flüchtete der Räuber in Richtung Greifswalder Straße. Unter anderem soll er dabei ein Handy und eine geringe Summe Geld erbeutet haben. Die Seniorin blieb glücklicherweise unverletzt. 

Wohnungsbrand in Mitte: Berliner Feuerwehr im Großeinsatz

Im Berliner Stadtteil Mitte hat es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Nacht zu Montag gebrannt. Wie die Feuerwehr auf Twitter mitteilt, rückten auch Spezialkräfte vom Technischen Dienst an, um den Brandschutt mit Kran und Mulde aus der Wohnung zu befördern. Die Wohnung stand bereits gegen 22 Uhr in Flammen, so Zeugen.

Der Bewohner der Brandwohnung sowie 18 weitere Bewohner sollen sich noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte selbst in Sicherheit gebracht haben. Nach ersten Angaben wurden zwei der Bewohner verletzt, berichten Reporter von vor Ort. Ein Bewohner soll mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht worden sein.

Die Feuerwehr war offenbar mit 74 Einsatzkräften angerückt. Zur Brandursache konnten bislang keine Angaben gemacht werden. Der Einsatz dauerte noch bis weit in die Nacht. Für die Anwohner stand ein Bus der Feuerwehr zur Verfügung, heißt es.

Transporter ausgebrannt

Am Sonntagabend hat eine Anwohnerin in Französisch Buchholz einen brennenden Transporter bemerkt und  daraufhin die Feuerwehr alarmiert. Trotz der schnellen Löscharbeiten brannte das Fahrzeug, welches bereits vor einigen Wochen ohne Kennzeichen in der Bucher Straße abgestellt worden war, vollständig aus. Menschen wurden nicht verletzt.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.

+++ 26. Dezember +++

Lichtenrade: Betrunkener Einbrecher in Bankfiliale erwischt

Die Polizei hat am Sonntagmorgen einen Einbrecher auf frischer Tat in einer Bankfiliale in Lichtenrade gefasst. Wie die Berliner Polizei mitteilte, seien die Beamten gegen 5 Uhr in der Früh von einer Alarmanlage in der Bahnhofstraße auf den Einbrecher aufmerksam gemacht worden. Sie fanden den Eindringling im Obergeschoss der Bank.

Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge, hatte sich der 27-Jährige über ein Fenster gewaltsam Zutritt zur Filiale verschafft und versuchte gerade einen Safe zu entwenden. Am Tatort fanden die Polizeieinsatzkräfte diverses Einbruchswerkzeug. Der stark alkoholisierte Mann wurde für eine Blutentnahme in Polizeigewahrsam gebracht und anschließend der Kriminalpolizei übergeben.

Ein Atemalkoholvortest ergab bei ihm einen Wert von rund 1,8 Promille. Der Mann soll noch heute einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls überstellt werden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Wohnungseinbrecher zu Weihnachten unterwegs - zwei Festnahmen

Die Berliner Polizei hat am ersten Weihnachtsfeiertag zwei Einbrecher festgenommen, die in Dahlem und Kaulsdorf unterwegs waren. In beiden Fällen handelte es sich um Einbrecher-Duos - und die Komplizen flüchteten, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Ein Mieter eines Wohnhauses in der Straße Falkenried im Ortsteil Dahlem rief die Einsatzkräfte, nachdem zwei Männer in eine Wohnung eingebrochen waren und einen weiteren Einbruch versucht hatten, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Einer der Einbrecher, ein 34-Jähriger, wurde in der Nähe festgenommen.

Wenig später bemerkte ein Zeuge laut Polizei einen Einbruch in einem Einfamilienhaus in der Giesestraße in Kaulsdorf. Polizisten nahmen einen 39-Jährigen fest. Wie zuvor in Dahlem konnte der Komplize flüchten. Der Festgenommene verletzte sich bei der Flucht leicht an der Hand und kam zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Beide festgenommenen Tatverdächtigen haben keinen festen Wohnsitz in Deutschland.

Duo raubt Taxifahrer aus - Zeuge hilft bei Festnahme

Ein Augenzeuge hat der Polizei in Berlin-Gesundbrunnen bei der Festnahme eines mutmaßlichen Räubers geholfen. Zwei Männer überfielen am Samstagmorgen einen Taxifahrer in der Soldiner Straße und entwendeten ihm Geldbörse und Smartphone, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der 54 Jahre alte Zeuge bemerkte die Tat, hielt einen der Räuber fest und brachte ihn zu Boden. Als sein Komplize den Helfer mit einem Messer bedrohte, ließ er den Mann laufen. Er folgte den Männern und rief die Polizei. Einer der Verdächtigen, ein 32-Jähriger, wurde gestellt. Die Beute wurde in der Nähe gefunden. Der 57-jährige Taxifahrer blieb unverletzt.

+++ 25. Dezember +++

Friedrichshain: Frau sticht ihren Partner in Hostel nieder - schwer verletzt!

Blutige Beziehungstat in einem Hostel im Berliner Stadtteil Friedrichshain an Heiligabend! Laut B.Z. soll ein 30-Jähriger am Freitagabend mit einem Messer attackiert und schwer verletzt worden sein. Als tatverdächtig wurde eine Frau festgenommen, offenbar die Partnerin des Opfers.

Rettungskräfte hätten den Schwerverletzten erstversorgt, bevor er in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Laut Polizei war ein Streit der beiden eskaliert. Mann und Frau sollen als Gäste in dem Hostel eingecheckt gewesen sein. Inzwischen sei die Frau wieder auf freiem Fuß.  Gegen sie werde wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Vermisster Jugendlicher aus Hellersdorf tot in Biesdorf aufgefunden

Der Anfang Dezember als vermisst gemeldete Joshua B. aus Hellersdorf ist am ersten Weihnachtsfeiertag tot aufgefunden worden. Ein Passant hatte den Jugendlichen gegen 12 Uhr in einer Grünanlage in der Cecilienstraße entdeckt und die Polizei verständigt. Hinweise für ein Fremdverschulden liegen laut Polizei nicht vor.

Der 16-jährige hatte die elterliche Wohnung in der Luzinstraße verlassen, um zur Schule zu gehen. Dort kam der Schüler jedoch nicht an und wurde seitdem vermisst. Es wurde damals nicht ausgeschlossen, dass sich der Jugendliche in einer hilflosen Lage befände.

Weißensee: Mann stirbt an Kohlenmonoxid-Vergiftung

Durch eine Vergiftung mit Kohlenmonoxid ist ein Mann in seiner Wohnung im Berliner Stadtteil Weißensee ums Leben gekommen. Polizei und Feuerwehr waren nach Angaben vom Samstag am Freitagnachmittag gerufen worden. Der Mann sei bereits leblos in der Wohnung gefunden worden. Laut Polizei gibt es Hinweise auf einen Defekt an der Heizungsanlage, zu den Ursachen werde aber noch ermittelt.

Gartenlaube brennt in Berlin-Tegel

Bei einem Feuer in einer Kleingartenkolonie in Berlin-Tegel ist eine 25 Quadratmeter große Gartenlaube komplett abgebrannt. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Das Feuer in der Straße Vor den Toren war aus bisher noch unbekannter Ursache am Samstagmorgen ausgebrochen. Die Feuerwehr löschte den Brand.

+++ 24. Dezember +++

Hohenschönhausen: Mann wird von Tram M4 überrollt

Ein Fußgänger ist in Berlin-Hohenschönhausen von einer Tram überrollt und schwer verletzt worden. Der 50-Jährige wollte am Donnerstagnachmittag einen Übergang der Tram-Schienen in der Zingster Straße überqueren, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Demnach erfasste die Tram der Linie M4 den Mann trotz Gefahrenbremsung.

Der Fußgänger prallte laut Polizei gegen die Frontscheibe, fiel zu Boden und wurde überrollt. Er kroch aus eigener Kraft unter der Straßenbahn hervor und kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Lebensgefahr bestand ersten Erkenntnissen zufolge nicht. Die Tram wurde stark beschädigt und konnte nicht weiterfahren. Der Tramverkehr war unterbrochen.

Pankow: Brutalo schlägt Polizistin und Polizist dienstunfähig

Ein aggressiver Randalierer hat in der Nacht zu Freitag eine Polizistin und einen Polizisten brutal verprügelt. Zuvor hatte hatte die 31-jährige Mitarbeiterin einer Spielhalle in der Mühlenstraße die Polizei gerufen, da der 40-Jährige in dem Geschäft randaliert und die Angestellte attackiert habe. Gleich mehrere Polizistinnen und Polizisten waren nötig, um den äußerst aggressiven und sich wehrenden Tatverdächtigen aus dem Geschäft zu begleiten. Einer Polizistin soll der Festgenommene sein Knie in den Magen gestoßen haben. Ihr Kollege erlitt bei der Festnahme eine Knieverletzung. Beide Einsatzkräfte konnten ihren Dienst später nicht mehr fortsetzen. Der ebenfalls bei der Festnahme am Kopf verletzte 40-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er behandelt wurde und ihm Blut abgenommen wurde. Später kam er zur psychologischen Betreuung in eine Klinik, da er geäußert haben soll, dass er sich selbst verletzen wolle.

Spandau: Rassist beleidigt Mutter und schlägt Kind mit der Faust ins Gesicht

Ein Unbekannter hat in der Nacht zu Freitag in einem Linienbus der BVG eine Mutter und ihren Sohn rassistisch beleidigt und dem Jugendlichen mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der Mann beleidigte die 41-Jährige und ihren 14-jährigen Sohn . Als der 14-jährige Jugendliche sich schützend vor seine 41-jährige Mutter stellte, schlug der Unbekannte ihm mit der Faust in das Gesicht. An der Bushaltestelle Seegefelder Straße Ecke Senzker Straße verließen die beiden den Bus der Linie 237 und zeigten den Mann bei der Polizei an. Der 14-Jährige erlitt durch den Schlag eine leichte Gesichtsverletzung. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt und wertet möglicherweise vorhandenes Videomaterial aus.

+++ 23. Dezember +++

Mann an Bushaltestelle in Kreuzberg krankenhausreif geschlagen

Eine Schlägerei an einer Bushaltestelle endete für einen Mann kurz vor Weihnachten im Krankenhaus. In der Nacht zum Donnerstag gerieten mehrere Personen an einer Haltestelle in der Schlesischen Straße in Berlin-Kreuzberg in Streit. Es wurde handgreiflich, ein Mann ging zu Boden.

Zeugen alarmierten gegen 1.50 Uhr den Rettungsdienst. Der Verletzte wurde von Notfallsanitätern in einem Rettungswagen versorgt und in eine Klinik gebracht. Die Polizei soll, wie am Tatort zu erfahren war, drei womöglich an dem Streit beteiligten Männern kurzfristig die Freiheit entzogen haben.

Ein Verdächtiger soll blutige Hände gehabt haben. Diese Informationen sind noch unbestätigt. Nach knapp 60 Minuten war der Einsatz beendet.

Aggressiver Mann attackiert mehrere Senioren und verletzt sie schwer

Ohne erkennbaren Grund hat ein Mann in Wilhelmstadt am Mittwochmittag ein Mann drei ältere Menschen angegriffen und hierbei schwer verletzt. Laut Zeugen war der 27-Jährige auf einem Mieterparkplatz im Päwesiner Weg unvermittelt auf einen 64-Jährigen und eine 66-Jährige zugestürmt und attackierte beide. Hierbei soll er beide zu Boden gerissen und auf sie eingeschlagen und eingetreten haben. Zeugen alarmierten die Polizei, die den aggressiven Mann noch vor Ort festnahm. Die Attackierten erlitten schwere Kopfverletzungen und innere Verletzungen. Beide wurden von Rettungskräften in Krankenhäuser gebracht und müssen dort stationär behandelt werden.

Während des Polizeieinsatzes erschien eine 85-Jährige, die angab, ebenfalls von dem Mann attackiert worden zu sein. Der ihr unbekannte 27-Jährige habe ihr in den Rücken getreten, woraufhin sie zu Boden gefallen und sich an der linken Hand und dem linken Arm verletzt hatte. Anschließend soll der Mann mehrfach in Richtung ihres Bauchs getreten haben. Der Frau war es gelungen, ihre Tasche vor ihren Körper zu schieben, so dass die Tritte gegen diese gingen. Der Mann hatte sich dann entfernt. Auch die 85-Jährige musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Der Festgenommene wurde zunächst für die weiterermittelnde Kriminalpolizei eingeliefert. Die Polizei geht davon aus, dass der Täter psychischen Probleme hat und will eine Einweisung in eine Einrichtung erwirken.

96-jähriger Fußgänger von Auto erfasst

Beim Überqueren der Lehndorfstraße in Karlshorst ist ein 96-Jähriger am Mittwochvormittag von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Eine 31 Jahre alte Autofahrerin erfasste den Fußgänger mit ihrem Mazda. Bei dem Zusammenstoß erlitt der Senior eine Platzwunde am Kopf sowie mehrere Hämatome und Hautabschürfungen am Oberkörper und an den Beinen. Er kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die Autofahrerin blieb unverletzt. 

+++ 22. Dezember +++

Görlitzer Park: Mann zusammengeschlagen, getreten, gebissen und ausgeraubt

Ein Mann ist am Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg von vier Männern zusammengeschlagen und ausgeraubt worden. Die Männer sollen den 34-Jährigen dessen Aussagen zufolge in der Nacht zu Mittwoch in der Görlitzer Straße gefragt haben, ob er Drogen kaufen wolle, wie die Polizei mitteilte. Der Mann verneinte und versuchte zu flüchten, doch die Männer holten ihn ein und schlugen und traten auf ihn ein. Selbst als er zu Boden ging, machten sie weiter. Einer der Männer soll ihm sogar ins Ohr gebissen haben. Anschließend flüchteten die Räuber. Anwohner alarmierten die Polizei. Der Mann kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die Täter sollen dem Mann seinen Angaben zufolge Geld und Fahrzeugschlüssel entwendet haben.

Adlershof: Lkw auf A113 umgestürzt

Rettungskräfte am Unfallfahrzeug. Pudwell

Schwerer Unfall am Mittwochvormittag auf der A113 nahe der Anschlussstelle Adlershof: Ein Räum- und Streufahrzeug stürzte um. Fahrzeug war hart mit der Beifahrerseite in eine Begrenzungsmauer eingeschlagen und dann umgekippt. Die Feuerwehr musste den Fahrer mit schwerem Gerät aus dem Fahrzeug schneiden. Er wurde verletzt.

Die Anschlussstelle Adlershof ist stadteinwärts weiterhin vollständig gesperrt. 

Gesundbrunnen: Verwirrter Mann randaliert im U-Bahnhof

Dienstagnachmittag hat ein Mann im U-Bahnhof Gesundbrunnen randaliert. Gegen 17.50 Uhr wurde einer Polizeistreife im Bahnhofsgebäude von mehreren Fahrgästen gemeldet, dass eine Person ins Gleisbett gesprungen sei und nun mit Steinen um sich werfe. Die beiden Beamten eilten zum Bahnsteig, wo ein Mann mit Schottersteinen aus dem Gleisbett ziellos um sich schmiss. Menschen wurden glücklicherweise nicht getroffen, jedoch eine Schaufensterscheibe und eine Lampe beschädigt. Ein Stein traf die Frontscheibe eines einfahrenden U-Bahnzuges der Linie U8, welche splitterte. Dabei wurde der 41 Jahre alte Fahrer leicht verletzt.

Die Polizisten redeten beruhigend auf den Randalierer ein und konnten dadurch schließlich erreichen, dass er auf den Bahnsteig kletterte, sich auf den Boden legte und sich widerstandslos festnehmen ließ. Da er einen verwirrten Eindruck machte, wurde er in ein Krankenhaus gebracht. In der Klinik veranlasste eine Ärztin die Aufnahme in der psychiatrischen Abteilung des Hauses. 

Wagen rammt auf Flucht vor Polizei mehrere Autos - zwei Verletzte

Ein Mann hat auf der Flucht vor der Polizei mit seinem Wagen mehrere Autos gerammt und zwei Frauen leicht verletzt. Zivilfahndern fiel der Wagen des Mannes am Dienstagabend auf der A100 an der Anschlussstelle Hohenzollerndamm wegen der abgeklebten Seitenscheibe auf, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Eine Abfrage ergab, dass das Auto wegen fehlender Haftpflichtversicherung zur Fahndung ausgeschrieben war. Die Polizei forderte den Mann mittels Haltestab zum Halten auf. Der 42-Jährige kam der Aufforderung zunächst nach – raste davon.

In Schöneberg rammte der Flüchtende mit seinem Wagen das Auto der Polizisten und einen weiteren Wagen. Einige Straßen weiter rammte der Wagen fünf Autos und prallte gegen einen entgegenkommenden Wagen. Zwei Insassinnen wurden dabei leicht verletzt. Der Unbekannte versuchte dann die Flucht zu Fuß. Bei der Festnahme wehrte er sich, weshalb die Polizei Reizgas einsetzte. Sein Auto wurde beschlagnahmt, im Wagen ein Messer gefunden. Der Festgenommene hat keinen festen Wohnsitz. Da der Verdacht bestand, dass er unter Drogeneinfluss stand, wurde ihm Blut abgenommen.

Friedenau: Bus bremst – Frau stürzt und verletzt sich 

In Friedenau zwang am Dienstagnachmittag ein Unbekannter den Fahrer eines BVG-Busses zu einer abrupten Bremsung. Dadurch stürzte eine Frau in dem Bus und verletzte sich schwer. Der Fahrer eines schwarzen Fahrzeugs war gegen 15.30 Uhr in der Rheinstraße direkt vor dem Bus unerwartet stark abgebremst und zeitgleich den Blinker betätigt haben, offenbar um in eine Parklücke auf dem Mittelstreifen zu fahren. Der Busfahrer musste daraufhin ebenfalls stark bremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Eine 81 Jahre alte Frau zog sich bei ihrem Sturz schwere Verletzungen am Arm zu. Sie kam in ein Krankenhaus. Weitere Fahrgäste wurden nicht verletzt. Der Unfallverursacher flüchtete. Die Ermittlungen dauern an.

+++ 21. Dezember +++

Moabit: Betrunkener Wüterich beißt Polizisten ins Bein

Ein betrunkener Mann hat in der vergangenen Nacht in Moabit einem Polizisten ins Bein gebissen. Der wohnungslose 55-Jährige war zunächst aufgrund seines Verhaltens vom Sicherheitsdienst einer Unterkunft für Obdachlose in der Lübecker Straße verwiesen worden, weigerte sich jedoch zu gehen, woraufhin die Polizei verständigt wurde. Auch gegenüber den Polizeikräften weigerte sich der Mann weiterhin zu gehen. Aufgrund des aggressiven Verhaltens des Mannes, legten ihm die Polizeikräfte Handfesseln an. Er leistete erheblichen Widerstand und versuchte mit seinem Kopf gegen die Beamten zu stoßen. Als diese den Mann daraufhin zu Boden brachten, biss er einem Polizisten ins Bein.

Der Betrunkene wurde für eine Blutentnahme in einen Polizeigewahrsam gebracht, wo er weiterhin aggressiv war, um sich trat und einen Angestellten antisemitisch und rassistisch beleidigte. Nachdem er entlassen worden war, versuchte er vor der Tür sofort auf einen Passanten loszugehen. Dann begann er Gegenstände auf die Fahrbahn zu werfen. Bis Dienstag 8 Uhr kam der Wüterich hinter Schloss und Riegel. 

Lichterfelde: Senior bei Unfall schwer verletzt

Am Montagnachmittag ist ein Fußgänger bei einem Verkehrsunfall in Lichterfelde schwer verletzt worden. Der 85-Jährige überquerte den Ostpreußendamm, als er von einem Audi erfasst wurde. Der Senior prallte auf die Motorhaube des Fahrzeugs und stürzte anschließend auf die Fahrbahn. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn mit schweren Verletzungen am gesamten Körper in ein Krankenhaus, wo er nach einer Operation stationär aufgenommen wurde. Der 49-jährige Autofahrer erlitt einen Schock, lehnte eine ärztliche Behandlung aber ab. Für die Unfallaufnahme war der Ostpreußendamm in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt.

Schöneberg: Zwei Radfahrer bei Unfall verletzt

Schwerer Verkehrsunfall am Montagnachmittag in Schöneberg - zwei Radfahrer wurden verletzt: Nach bisherigem Kenntnisstand befuhr eine 37-Jährige gegen 16 Uhr mit einem Auto verbotswidrig die Busspur der Martin-Luther-Straße . Zu diesem Zeitpunkt überquerte ein 58-Jähriger auf Höhe der Winterfeldstraße mit seinem Fahrrad die Martin-Luther-Straße, schlängelte sich dabei an den auf den anderen beiden Fahrspuren wartenden Fahrzeugen vorbei, um auf die Busspur zu fahren. Aus entgegengesetzter Richtung des Radfahrers kam zudem eine weitere Radfahrerin im Alter von 61 Jahren, die ebenfalls die Straße überqueren wollte. Beide wurden von dem Auto der 37-Jährigen erfasst und erlitten Kopfverletzungen. Während der Radfahrer leichte Verletzungen erlitt, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurden, kam die Radfahrerin zur stationären Aufnahme und Behandlung in eine Klinik.

+++ 20. Dezember +++

Autos prallen gegeneinander – Einjähriges Kind schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall sind in Berlin zwei Mitglieder einer Familie schwer verletzt worden, darunter ein einjähriges Kind. Ein 21-jähriger Autofahrer fuhr am Sonntagnachmittag nach Angaben der Polizei mit hoher Geschwindigkeit über eine rote Ampel und prallte gegen das Auto, in dem die Familie saß. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich das Auto und kollidierte mit einem dritten Fahrzeug. Eine 33-jährige Beifahrerin und das einjähriges Kind wurden dabei schwer verletzt, der 30-jährige Fahrer wurde ambulant behandelt. Die anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Zudem führte die Polizei einen Drogentest bei dem 21-Jährigen durch, weil er sich auffällig verhielt.

24-Jähriger mit Axt verletzt – Verdächtiger gefasst

Nach einem Angriff mit einer Axt am vergangenen Donnerstag in Tempelhof ist der Täter gefasst worden. Der 24-jährige stellte sich am Samstag freiwillig der Polizei, nachdem die Fahnder ihn zuvor in seiner Wohnung in Neukölln nicht gefunden hatten, wie die Polizei am Montag mitteilte. Gegen ihn wurde am Sonntag ein Haftbefehl ausgestellt, er musste aber nicht in Untersuchungshaft.

Bei dem Streit zwischen zwei Männern wurde am Donnerstag ein ebenfalls 24-Jähriger in Tempelhof mit einer Axt an der Hand schwer verletzt. Sanitäter brachten ihn mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus, wo er sofort operiert wurde. Polizisten hatten dem stark blutenden Mann am Tempelhofer Damm Erste Hilfe geleistet.

Tödlicher Unfall in Wilmersdorf: Autofahrer kracht in geparkten Lkw

In Charlottenburg-Wilmersdorf hat sich in der Nacht zu Montag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Der schwer verletzte Unfallfahrer erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Wie Reporter von vor Ort unter Berufung auf Unfallzeugen berichten, fuhr der Fahrer eines Renault von der Autobahnabfahrt 14 Abzweig Steglitz auf der A100 in den Kreuzungsbereich Hohenzollerndamm/Konstanzer Straße ein.

Einsatzkräfte am Unfallort. Pudwell

Nach ersten Erkenntnissen überfuhr der Mann dort den Mittelstreifen, der sich in einer leichten Rechtskurve befindet, hob ab, flog durch Spuren des Gegenverkehrs und schlug in einen geparkten 7,5 Tonnen schweren Lastwagen ein. Ersteintreffende Polizeibeamte sollen den Mann aus dem Fahrzeug gezogen und mit einer Reanimation begonnen haben.

Wenige Minuten später sollen Kräfte der Feuerwehr die Wiederbelebungsmaßnahmen auf der Straße und anschließend im Rettungswagen übernommen haben. Über 60 Minuten nach dem Unfall sollen der Rettungswagen und das Notarzteinsatzfahrzeug die Unfallstelle wieder verlassen haben. Der Fahrer soll weiterhin reanimiert worden sein. Der Mann verstarb offenbar wenig später in einer Klinik. Möglicherweise war der Mann mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Von der Polizei bestätigt wurde diese Information bislang nicht.

+++ 19. Dezember +++

Schwerer Auffahrunfall auf der A10: Autofahrer stirbt auf dem Berliner Ring

Ein Autofahrer ist am Sonntag bei einem Auffahrunfall auf dem südlichen Berliner Ring A10 ums Leben gekommen. Zwischen dem Schönefelder Kreuz und Rangsdorf sei ein Lastwagen auf die rechte Spur gefahren, teilte die Polizei mit. Ein Reifen des Lasters sei geplatzt. Von hinten fuhr nach Polizeiangaben daraufhin ein Mann mit Pkw auf den Lastwagen auf. Der Mann sei in dem Fahrzeug eingeklemmt worden und noch an der Unfallstelle gestorben. Die Autobahn 10 war im Bereich der Unfallstelle zunächst komplett gesperrt. Zuvor hatte der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) über den Unfall berichtet.

Randalierer klettern auf Schiffe am Treptower Hafen

Rund 70 Menschen haben am frühen Sonntagmorgen auf Schiffen und an einem Restaurant am Treptower Hafen randaliert. Gegen 2.00 Uhr entdeckte ein Mitarbeiter einer Schifffahrtsfirma die Gruppe, als sie auf den Schiffen herumkletterte und laut pöbelte, wie die Polizei mitteilte. Die zum Teil alkoholisierten Randalierer sollen sich demnach über eine WhatsApp-Gruppe verabredet haben. Der Anlass war zunächst unklar.

Nachdem der Mann sie von den Schiffen vertrieben hatte, bemerkte er eine ausgelöste Alarmanlage und eine demolierte Glasscheibe an einem Restaurant, das zur Firma gehört. Die alarmierten Polizisten entdeckten in dem Haus eine Blutspur. Sie nahmen wenig später einen 19-Jährigen vorläufig fest, der durch Blut an Kleidung und einer Hand auffiel. Ihm wird den Angaben zufolge schwerer Landfriedensbruch vorgeworfen.

Nach Zeugenhinweisen kontrollierten die Sicherheitskräfte am S-Bahnhof Treptow, auf der Südostallee und am S-Bahnhof Schöneweide insgesamt 26 Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren. Ein 24-Jähriger und zwei 20-Jährige - alle betrunken - leisteten laut Polizei jedoch Widerstand. Sie kamen in Gewahrsam. Insgesamt waren 30 Einsatzkräfte der Polizei Berlin und der Bundespolizei im Einsatz.

+++ 18. Dezember +++

Frau angefahren und schwer verletzt

Eine Frau ist auf der Altensteinstraße (Lichterfelde) von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Die 54-Jährige soll am Freitagnachmittag auf die Fahrbahn gelaufen sein, ohne auf den Verkehr zu achten, wie die Polizei am Sonnabend mitteilte. Es kam zum Zusammenstoß mit dem Wagen einer 19-Jährigen, die noch eine Vollbremsung machte. Die Fußgängerin wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Nach Messerattacke in Gesundbrunnen: Ex-Freund festgenommen

Nach der lebensgefährlichen Messerattacke auf eine 40 Jahre alte Frau in Gesundbrunnen am vergangenen Mittwoch hat die Polizei deren ehemaligen Lebensgefährten festgenommen. Er sei tatverdächtig, teilte die Polizei am Samstag mit. Die Festnahme erfolgte demnach kurz nach Mitternacht, nachdem die Frau im Krankenhaus wieder ansprechbar war und Angaben zum Verdächtigen machen konnte. Weitere Angaben zu dessen Identität machte die Polizei noch nicht.

Die 40-Jährige war im Hausflur eines Mehrfamilienhauses in der Pankstraße von einem Unbekannten so verletzt worden, dass sie im Krankenhaus notoperiert werden musste. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen eins versuchten Tötungsdeliktes.

+++ 17. Dezember +++

Spandau: Wohnmobil-Diebstahl beobachtet

Die Besitzer eines Wohnmobils mussten in der Nacht zum Freitag in Spandau den Diebstahl ihres Fahrzeugs beobachten, konnten aber ihr Gefährt nach einem erfolgreichen Polizeieinsatz wieder in Empfang nehmen. Gegen 1.45 Uhr wurden die 70-Jährige und ihr gleichaltriger Ehemann von lauten Geräuschen aus dem Schlaf geschreckt. Beim Blick aus dem Fenster sahen sie, dass sich jemand an ihrem im Recklinghauser Weg abgestellten Wohnmobil zu schaffen machte und kurz darauf mit diesem davonfuhr.

Das Paar alarmierte die Polizei und wenig später konnte die Besatzung einer Zivilstreife das gestohlene Fahrzeug entdecken und einen Mann festnehmen. Da dieser sich bislang nicht zu seinen Personalien äußern wollte, dauern die Ermittlungen zu seiner Identität an.

Weißensee: Frau und ihr Sohn rassistisch beleidigt, angegriffen und bedroht

Mehrere Unbekannte haben am Donnerstagabend in Weißensee eine Frau beleidigt und leicht verletzt. Die 44-Jährige war gegen 21.30 Uhr in ihrem Ladengeschäft in der Börnestraße, als eine Gruppe von vier Personen ihr über das Schaufenster mit einer Geste signalisiert haben soll, dass man sie beobachten würde. Die Frau soll daraufhin aus ihrem Geschäft auf den Gehweg getreten sein, um das Gespräch mit den Unbekannten zu suchen, woraufhin diese die Frau rassistisch beleidigt und ihr mehrfach gegen den Oberkörper gestoßen haben sollen.

Der 20-jährige Sohn der Angegriffenen, der sich zu dieser Zeit in dem Laden aufhielt, soll auf den Vorfall aufmerksam geworden und sich ebenfalls auf den Gehweg begeben haben. Daraufhin soll die Personengruppe von der Angegriffenen abgelassen und ihren Weg fortgesetzt haben. Der junge Mann soll die Gruppe verfolgt haben, wobei auch er rassistisch beleidigt worden sein soll. Darüber hinaus soll einer der Unbekannten dem jungen Mann zudem ein Messer vorgehalten haben. Anschließend setzte die Gruppe ihren Weg unerkannt fort. Die Ladeninhaberin erlitt leichte Verletzungen am Oberkörper, lehnte eine ärztliche Behandlung aber ab. Ihr Sohn blieb unverletzt.

+++ 16. Dezember +++

Tempelhof: Bei Axt-Angriff fast die Hand abgetrennt

Einsatzkräfte am Tatort. Pudwell

Donnerstagmittag wurde in Tempelhof ein Mann mit einer Axt angegriffen und schwer verletzt. Auf dem Gehweg des Tempelhofer Damms war es zu einem Streit zwischen einem Unbekannten und dem 24-jährigen Mann gekommen sein, in deren Folge der Angreifer den 24-Jährigen mit einer Axt schwer an der Hand verletzte und flüchtete. Ein außer Dienst befindlicher Polizist war auf die Situation aufmerksam geworden und leistete zusammen mit einer zufällig vorbeifahrenden Funkwagenstreife Erste Hilfe bei dem stark blutenden Mann, indem sie die Blutung durch Anlegen eines Tourniquets stoppten. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus, wo er sofort operiert wurde und stationär verblieb. Während des Polizei- und Rettungseinsatzes war der Tempelhofer Damm in Höhe des Tatortes für knapp eine Stunde gesperrt.

Ermittlungen führten die Fahnder in den heutigen Morgenstunden zu einem 30-jährigen Tatverdächtigen nach Neukölln. Gegen 6.50 Uhr nahmen sie ihn mit Unterstützung des SEK in seiner Wohnung fest.

Mordkommission ermittelt! Frau in Gesundbrunnen lebensgefährlich mit Messer verletzt

Versuchtes Tötungsdelikt in Berlin-Gesundbrunnen! Die 5. Mordkommission des Landeskriminalamtes und die Staatsanwaltschaft Berlin ermitteln nach einer Bluttat am Mittwochnachmittag. Laut Polizei wurde gegen 16.40 Uhr im Hausflur eines Mehrfamilienhauses in der Pankstraße eine dort wohnende Frau von einem Mann mit einem Messer attackiert und lebensgefährlich verletzt. Die 40-Jährige wurde durch alarmierte Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht und dort sofort notoperiert. Der Angreifer konnte entkommen und ist flüchtig. Die Ermittlungen zu seiner Person dauern an.

Charlottenburg: Porsche in Flammen

In der Nacht zum Donnerstag brannte vor dem Olympiastadion ein Porsche Panamera aus. Noch ist unklar, warum der Nobelschlitten in Flammen stand.

Zerstörter Porsche vor dem Olympiastadion. Pudwell

Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen, einen Totalschaden aber nicht mehr verhindern. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Fahnder jagen Feuerteufel! Erneut Kellerbrand in Hennigsdorf

Eine seit dem Sommer andauernde Serie von Kellerbränden in Hennigsdorf (Oberhavel) setzt sich fort. Wie die Polizei in Neuruppin und die Rettungsleitstelle in Eberswalde mitteilten, hat sich am Donnerstagmorgen im Keller eines Mehrfamilienhauses ein Papierstapel entzündet. Eine Bewohnerin war von einem Rauchmelder geweckt worden und hatte die Rettungskräfte gerufen. Die Hausbewohner wurden in Sicherheit gebracht. Sie konnten nach etwa einer Stunde in die Wohnungen zurück. Den Angaben zufolge wurde niemand verletzt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Seit dem 11. September hat es den Angaben zufolge bereits sieben Mal in Kellern der Stadt gebrannt. Die Polizei hat eine Ermittlergruppe eingerichtet, um den Tätern auf die Spur zu kommen.

Weil er einen Davidstern am Ohr trug: 74-Jähriger in S-Bahn in Adlershof geschlagen

Judenfeindliche Attacke in einer S-Bahn in Adlershof! Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt, nachdem ein 74-Jähriger einen Angriff gegen ihn am Mittwochabend anzeigte. Demnach saß der Senior gegen 21.15 Uhr in einem Zug der S-Bahnlinie 8. An der Station Adlershof schlug ihm ein Unbekannter plötzlich gegen das Ohr, an welchem er einen Anhänger in Form eines Davidsterns trug. Anschließend verließ der Angreifer den Waggon mit dem Abfahrtssignal und entkam unerkannt. Der 74-Jährige klagte über Schmerzen und begab sich selbst in ärztliche Behandlung.

Brutalüberfall mit Beil und Baseballschläger: Kassiererin mit Faust ins Gesicht geschlagen

Bei einem brutalen Überfall auf einen Supermarkt in Buckow ist am Mittwochabend eine Angestellte verletzt worden. Drei  Männer bedrohten die 60-Jährige in dem Geschäft in der Marienfelder Chaussee mit einem Baseballschläger sowie einem Küchenbeil. Einer der Maskierten versetzte der Frau einen Fausthieb ins Gesicht und entnahm Geld aus der Kassenlade. Nachdem er auch noch mehrere Zigarettenpackungen aus der Auslage an sich genommen hatte, flüchtete er zu Fuß mit seinen beiden Komplizen in Richtung Alt-Buckow. Die Kassiererin erlitt leichte Verletzungen, benötigte aber keine medizinische Versorgung. Die Kriminalpolizei ermittelt und prüft, ob ein Zusammenhang zur abendlichen Raubtat am Vortag in der Gerlinger Straße besteht.

Autobahn Berlin-Hamburg nach Lkw-Unfall gesperrt 

Ein Unfall mit einem Lastwagen hat am Donnerstag für eine Vollsperrung der Autobahn 24 Berlin-Hamburg gesorgt. Wie ein Polizeisprecher sagte, war der 62-jährige Fahrer mit dem Lastwagen bei Neustadt-Glewe in Richtung Berlin (Ludwigslust-Parchim) auf einen Absperrwagen der Autobahnmeisterei aufgefahren. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Schilderwagen, der einen anderen Pannen-Lkw abschirmte, in die Außenschutzplanke gedrückt. Der mit Teppichen beladene Lastwagen fuhr in die mittleren Schutzplanken.

Der 62-jährige Lkw-Fahrer aus Niedersachsen wurde schwer verletzt geborgen und kam in eine Klinik. Die Bergung der Unfallfahrzeuge, die Reparatur der Leitplanken sowie der Austausch des Bodens, in den Betriebsstoffe gelaufen sind, werde nach ersten Schätzungen bis Mittag dauern. Deshalb müssten gebe es in beiden Richtungen weiträumige Umfahrungen.

Die Unfallursache sei noch unklar. An der Unfallstelle hatte wenige Stunden vorher ein anderer Lastwagen eine Reifenpanne, wobei dessen Tank beschädigt worden war. Deshalb hatte die Autobahnmeisterei diese Stelle mit dem Schilderwagen abgesperrt. Ein Sachverständiger werde den Unfall näher untersuchen. Der Schaden wurde bisher auf etwa 400 000 Euro geschätzt.

+++ 15. Dezember +++

Marzahn: Schwerer Verkehrsunfall – Mann verletzt

Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Dienstagabend in Marzahn gekommen. Ein 58-Jähriger hatte 18.15 Uhr an der Kreuzung Mehrower Allee/ Glambecker Ring/ Blumberger Damm die Fahrbahn überquert. Dabei erfasste beim Abbiegen eine 57-Jährige mit einem Auto den Fußgänger. Der Mann erlitt schwere Verletzungen an Kopf und Oberkörper und kam in ein Krankenhaus.

Buckow: Supermarkt überfallen – Angestellter verletzt

In Buckow ist am Dienstagabend ein Supermarkt überfallen worden. Gegen 19.30 Uhr betraten drei Maskierte das Geschäft in der Gerlinger Straße und forderten vom Kassierer den Kasseninhalt. Einer der Räuber schlug dabei mit einem Teleskopschlagstock gegen die Brust des 19-Jährigen und sein Komplize mit der Hand gegen den Kopf des Überfallenen. Mit erbeutetem Geld flüchteten die Räuber zu Fuß in Richtung Buckower Damm. Der Angestellte kam zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Die Kriminalpolizei ermittelt.

+++ 14. Dezember +++

Zwei Festnahmen nach Fahrzeugkontrolle – Polizisten angegriffen

Nach einer Polizeikontrolle in Schöneberg sind zwei Männer festgenommen worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wollten der 28-jährige Fahrer des kontrollierten Wagens und sein Beifahrer (21) zunächst flüchten. Insgesamt halfen sechs unbekannte Personen dem 28-Jährigen, sich kurzzeitig zu befreien. Sie schubsten und stießen die Beamten laut einem Polizeisprecher. Danach entkamen die sechs unerkannt. Die Einsatzkräfte blieben unverletzt.

Zuvor waren die Polizisten in der Alvenslebenstraße auf das Auto aufmerksam geworden, das bereits gesucht wurde. Der Fahrer des Wagens hatte keinen Führerschein und stand unter dem Verdacht, Betäubungsmittel genommen zu haben. Um seine Identität festzustellen und eine Blutentnahme vorzunehmen, wurde der 28-Jährige kurzzeitig in Gewahrsam gebracht. Für den 21-Jährigen lag bereits ein Haftbefehl in anderer Sache vor. Wegen gesundheitlicher Beschwerden wurde er aber in ein Krankenhaus gebracht. Dort erschienen dann etwa 30 Personen, die die Beamten bedrängten. Die Lage beruhigte sich erst, als Verstärkung eintraf. 

Helene-Weigel-Platz: 90-Jährige beraubt und verletzt

Am Montagvormittag ist eine Frau bei einem Raub leicht verletzt worden. Die 90-Jährige war gegen 11 Uhr mit ihrem Rollator auf dem Helene-Weigel-Platz unterwegs, als ein Unbekannter ihr mit einem Gegenstand auf den Hinterkopf schlug. Die hochbetagte Dame stürzte zu Boden und der Räuber griff sich die Handtasche seines Opfers. Anschließend flüchtete er in Richtung Springpfuhlpark. Ein Passant kümmerte sich um die am Boden liegende Frau, alarmierte Polizei und Feuerwehr. Rettungskräfte brachten die Seniorin mit einer Kopfverletzung in ein Krankenhaus, welches sie nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen konnte. Die Handtasche fand eine Passantin in der Nähe - das Geld war gestohlen. Die Ermittlungen dauern an.

Tegel: Transporter geknackt – drei Festnahmen

In Tegel sind am Montagabend drei Männer festgenommen worden. Sie hatten zwei Firmen-Transporter aufgebrochen. Ein Zeuge hatte die Polizei wegen der verdächtigen Gestalten alarmiert. Eine Zivilstreife beobachtete dann gegen 22.30 Uhr in der Ruppiner Chaussee zwei der drei Männer, einen 37- und einen 34-Jährigen, wie sie die Scheiben von zwei Renault Traffic einschlugen. Ihr 33-jähriger Komplize wartete in einem unweit davon geparkten Opel Vectra. In diesen verluden die Täter wenig später diverse Gegenstände von der Ladefläche eines Transporters in den Opel und fuhren davon. Auf Höhe der Berliner Straße / Ecke Brunowstraße konnten das Fahrzeug gestoppt und die drei Langfinger festgenommen werden. Der Opel wurde beschlagnahmt. 

Wusterhausen: 36-Jähriger knallt bei Unfall gegen einen Baum – tot! 

Ein 36-Jähriger ist bei einem Unfall auf der Landesstraße 142 zwischen Wusterhausen und Brunn (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) gestorben, ein 39-Jähriger schwer verletzt worden. Die beiden Männer kamen am Montagabend aus bisher ungeklärter Ursache mit ihrem Kleintransporter nach links von der Straße ab und fuhren gegen einen Baum, wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte. Der 36-Jährige starb noch am Unfallort, der 39-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Reinickendorf: Auto ausgebrannt

Am Montagabend brannte ein Auto in Reinickendorf. Eine Anwohnerin hatte den in Flammen stehenden Wagen gegen 21.15 Uhr in der Aroser Allee bemerkt. Die Feuerwehr löschte den Brand. Zwei weitere Fahrzeuge wurden durch die Hitzestrahlung ebenfalls beschädigt, Menschen wurden nicht verletzt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Tote bei Hausbrand

Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Mariendorf erlitt eine Bewohnerin am Montagmittag tödliche Verletzungen. Eine Passantin hatte das Feuer im Erdgeschoss des Wohnhauses im Rätikonweg bemerkt. Einsatzkräfte der Feuerwehr fanden während der Löscharbeiten die leblose 85-Jährige in der ersten Etage. Nach einer zunächst erfolgreichen Reanimation kam die Frau in eine Klinik, in welcher sie jedoch ihren Verletzungen erlag. 

Große Anti-Drogen-Razzia in Berlin

Seit dem frühen Morgen durchsucht die Polizei mit einem Großaufgebot mehrere Objekte in Berlin. Es werde wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt, sagte eine Polizeisprecherin. Es habe mehrere Festnahmen gegeben. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt. 

A24 bei Fehrbellin: Zwei Verletzte und eine gesperrte Autobahn nach Laster-Unfall 

 In der Nacht zu Dienstag sind zwei Laster-Fahrer bei einem Unfall auf der Autobahn 24 verletzt worden, einer von ihnen schwer. Wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte, ist die A24 zwischen Fehrbellin und Neuruppin-Süd (beides Landkreis Ostprignitz-Ruppin) in Fahrtrichtung Hamburg auch am frühen Dienstagmorgen noch aufgrund der Bergungsarbeiten gesperrt.

Ein 62-Jähriger fuhr aus ungeklärter Ursache mit seinem Laster auf einen zweiten Laster am Stauende auf. Dabei wurde der 52-jährige Fahrer des zweiten Lasters leicht verletzt. Der 62-Jährige wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und schwer verletzt. Rettungskräfte brachten beide Fahrer in ein Krankenhaus.

+++ 13. Dezember +++

Lichtenberg: Frau (36) schlägt mit Eisenstange auf Rettungswagen und Polizeifahrzeug 

In Berlin-Lichtenberg hat eine 36-jährige Frau mit einer Eisenstange auf einen Rettungswagen und ein Polizeifahrzeug eingeschlagen. Nachdem die Polizei die Frau in der Nacht zu Montag in der Dolgenseestraße vorläufig festgenommen hatte, wurde sie in ein Krankenhaus gebracht. Dort sei sie dann stationär in einer psychiatrischen Abteilung aufgenommen worden, teilte die Polizei am Montag mit. Sie habe keinen festen Wohnsitz in Berlin.

Zuvor soll es aus zunächst noch nicht geklärten Gründen zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen der 36-Jährigen und einem obdachlosen 34-Jährigen gekommen sein. Zeugen hatten daraufhin Polizei und Rettungskräfte der Feuerwehr gerufen. Eine Behandlung durch die Rettungskräfte lehnte die leichtverletzte Frau jedoch vehement ab. Laut Polizei entfernte sie sich nach Feststellung ihrer Personalien umgehend.

Wenig später kam sie jedoch mit einer rund 1,5 Meter langen Eisenstange zurück und schlug damit mehrfach gegen den Rettungswagen und gegen das Polizeifahrzeug. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Das Polizeifahrzeug war nicht mehr einsatzfähig, da die Frau die Außenspiegel abgeschlagen hatte.

Köpenick: Pkw rammt geparkten Transporter

Heftiger Aufprall mit 1,7 Promille im Blut? Pudwell

Am späten Sonntagabend hat es in der Gehsener Straße in Köpenick schwer gekracht. Gegen 23.15 Uhr hatte ein Mazda-Fahrer in einer leichten Linkskurve die Kontrolle über seinen Wagen verloren und knallte in das Heck einen geparkten Kleintransporters. Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass der Transporter noch zwei weitere Fahrzeuge zusammenschob. Der 53-Jährige musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden und kam mit Kopfverletzungen in eine Klinik. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund 1,7 Promille, der Führerschein wurde daraufhin beschlagnahmt.

Wittstock/Dosse: Frau bei Hausbrand schwer verletzt – Passant alarmierte Feuerwehr

Bei einem Wohnhausbrand in Wittstock/Dosse (Ostprignitz-Ruppin) ist eine Frau schwer verletzt worden. Die 57-Jährige habe Verbrennungen erlitten und sei ins Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Sprecher der Polizei in der Nacht zu Montag. Ein Passant hatte gesehen, wie Rauch aus einem gekippten Fenster stieg. Dazu hörte er Geräusche einer Person aus dem Inneren des Gebäudes. Daraufhin alarmierte er die Feuerwehr. Die Ursache des Brandes sei noch unklar, hieß es weiter.

+++ 12. Dezember ++++

Moabit: Flucht nach Raubüberfall – Jugendlicher bei Unfall schwer verletzt

Ein Jugendlicher ist auf der Flucht nach einem versuchten Raubüberfall in Berlin-Moabit schwer verletzt worden. Der 14-Jährige sei vor den zwei unbekannten Tätern davon gelaufen und auf der Seydlitzstraße von einem Auto angefahren worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Zuvor hatten die beiden Unbekannten ihn und seinen 13 Jahre alten Begleiter am Samstagnachmittag im Fritz-Schloß-Park bedroht und Geld gefordert.

Der Junge kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Nach Angaben der beiden Jugendlichen handelte es sich bei den mutmaßlichen Räubern um Heranwachsende, die auf E-Scootern unterwegs waren.

Überfall in Berlin: Jugendliche schlagen Ehepaar in Friedrichshain

Drei minderjährige Räuber haben bei einem Überfall in Berlin-Friedrichshain ein Ehepaar geschlagen und verletzt. Wie die Polizei mitteile, hatte das Trio den beiden 57-Jährigen an der Frankfurter Allee aufgelauert. Die Jugendlichen sollen dem Mann zunächst unvermittelt attackiert und ihm das Handy aus der Hand gerissen haben. Anschließend sollen die Angreifer laut Polizei auf seine Frau eingeschlagen haben, die durch die Wucht der Schläge zu Boden ging.

Ihr Mann habe sich noch schützend vor sie gestellt, woraufhin die Täter auch auf ihn einschlugen und dann in Richtung U-Bahnhof Frankfurter Allee flüchteten. Alarmierte Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 51 suchten daraufhin die Umgebung ab. Zwei der mutmaßlichen Räuber, ein 16- und ein 17-Jähriger, konnten kurze Zeit später auf dem U-Bahnhof Frankfurter Allee festgenommen werden. Ihrem Komplizen gelang die Flucht.

Das Ehepaar wurde durch die Schläge so sehr verletzt, dass es in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Die 57-jährige Frau musste laut Polizei sogar stationär aufgenommen werden. Ein Raubkommissariat übernahm die weiteren Ermittlungen.

+++ 11. Dezember +++

Lichtenberg: Fahrradfahrer krankenhausreif geschlagen 

Eine Gruppe von Männern hat einen Fahrradfahrer in Lichtenberg krankenhausreif geschlagen und bestohlen. Zehn Unbekannte im Alter von 17 bis 23 Jahren hätten den Mann am Abend aus einer zwanzig- bis dreißigköpfigen Gruppe heraus angegriffen, sagt ein Polizeisprecher. In einem Park in der Nähe der Kreuzung von Falkenberger Chaussee und Vincent-van-Gogh-Straße sollen die Angreifer den 27-Jährigen mehrmals zu Boden gestoßen, auf ihn eingetreten und ihm Handy und Fahrrad abgenommen haben. Nach den Angaben vom Sonnabend ließen sie erst von ihm ab, nachdem die übrigen Gruppenmitglieder eingeschritten waren.

Der 27-Jährige kam mit Kopfverletzungen und Prellungen am Oberkörper in ein Krankenhaus. Ob der Mann ambulant oder stationär behandelt wurde, war auf Nachfrage zunächst nicht bekannt. Die Polizei ermittelt nun wegen schweren Raubs.

Lichterfelde: Frau und zwei Kinder werden bei Unfall schwer verletzt

Bei einem Unfall in Lichterfelde sind eine Frau und ihre zwei Kinder schwer verletzt worden. Das Auto der 50-Jährigen war auf der Kreuzung von Züricher Straße und Lausanner Straße mit einem anderen Wagen zusammengestoßen und daraufhin gegen ein parkendes Auto gekracht, wie die Polizei mitteilt. Die Frau und ihre Kinder im Alter von neun und sieben Jahren wurden unter anderem mit Kopf- und Bauchschmerzen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Nach den Angaben vom Sonnabend hatte der 72 Jahre alte Fahrer des kreuzenden Autos aus bisher unbekannten Gründen die Vorfahrtsregeln missachtet. Ein Alkoholtest bei dem Mann sei negativ ausgefallen. Die Polizei ermittelt nun zum genauen Unfallhergang.

Prenzlauer Berg: Mann bewirft Straßenbahn mit Steinen und springt ins Gleisbett

Ein offenbar verwirrter Mann hat in Prenzlauer Berg eine Straßenbahn beschädigt und sich anschließend in Lebensgefahr gebracht. Wie die Berliner Polizei mitteilte, hatte der 22-Jährige am Freitag um 17.15 Uhr eine Tram der Linie M6 mit Steinen beworfen, als sie gerade nahe dem S-Bahnhof Landsberger Allee in einen Haltestellenbereich einfuhr. Die Wurfgeschosse hätten unter anderem die Frontscheibe der Bahn und das Dach der Haltestelle beschädigt.

Zeugen berichteten der Polizei später, dass der unberechenbare Mann anschließend auf die Gleise gesprungen sei. Der Fahrer der Straßenbahn habe gerade noch rechtzeitig abbremsen können, hieß es. Während er mit seinem Verhalten dafür sorgte, dass die Bahn nicht weiterfahren konnte, rückten zwischenzeitlich alarmierte Polizisten an. Sie nahmen den jungen Mann schließlich fest und brachten ihn zur psychologischen Betreuung in eine Klinik. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr ermittelt.

Auto kracht gegen Baum - Fahrer stirbt bei Unfall auf B246

Ein Autofahrer ist bei einem Unfall auf der Bundesstraße 246 nahe Beeskow-Schneeberg (Landkreis Oder-Spree) ums Leben gekommen. Wie ein Sprecher des Lagezentrums in Potsdam sagte, war der 38-Jährige mit seinem Wagen aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch den Rettungsdienst starb der Mann noch am Unfallort.

+++ 1o. Dezember +++

Berlin-Buch: Mann mit Schreckschusswaffe angeschossen

In der Nacht zum Freitag hat ein Mann in Buch lebensbedrohliche Verletzungen durch einen Schuss aus einer Schreckschusspistole erlitten. Gegen 1 Uhr waren Rettungskräfte zu einem verletzten Mann in eine Wohnung in der Karower Chaussee gerufen. Dieser hatte eine Schussverletzung auf, die offenbar durch eine Schreckschusspistole verursacht worden war. Der 44-Jährige kam zur stationären Behandlung der lebensbedrohlichen Verletzung in ein Krankenhaus. Polizeieinsatzkräfte nahmen in der Wohnung einen 37-Jährigen und einen weiteren Tatverdächtigen im Alter von 61 Jahren fest. Der 44-Jährige befindet sich inzwischen laut Polizei außer Lebensgefahr.

Schöneberg: Tankstelle überfallen

Donnerstagmittag hat ein Unbekannter eine Tankstelle in Schöneberg überfallen. Der Mann betrat gegen 13.45 Uhr den Verkaufsraum in der Martin-Luther-Straße, bedrohte den 48-jährigen Angestellten mit einem Messer und forderte Geld. Mit seiner Beute aus der Kasse flüchtete er in Richtung Rosenheimer Straße. Der Tankstellen-Mitarbeiter blieb unverletzt. 

Massenanfall an Verletzten in Berlin-Staaken! Feuerwehr-Großeinsatz nach Brand in Hochhaus

Die Feuerwehr ist seit dem frühen Freitagmorgen in Berlin-Staaken in einem Großeinsatz: Im Keller eines Hochhauses in der Obstallee ist ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr rief vorsorglich einen Massenanfall an Verletzten aus. 93 Feuerwehrkräfte waren am Morgen im Einsatz. Später wurde die Zahl auf 107 erhöht.

Doch am Vormittag kam die Entwarnung: Die Bilanz blieb bei einer verletzten Person, die in einer Klinik versorgt werden musste. Die übrigen Mieter können in ihren Wohnungen bleiben.

Sattelschlepper kippt auf Autobahn bei Neuruppin um

Ein Sattelschlepper ist am Donnerstagmittag auf der Autobahn 24 auf glatter Fahrbahn ins Schleudern gekommen und auf die rechte Seite umgekippt. Der 54-jährige Fahrer kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus, wie das Lagezentrum der Polizei in Potsdam am Freitag mitteilte. Die Fahrbahn von Berlin in Richtung Hamburg blieb nach dem Unfall zwischen den Anschlüssen Neurupppin-Süd und Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) bis zum späten Abend stundenlang gesperrt.

Marzahn: Mit Räum- und Streufahrzeug umgekippt und schwer verletzt

In einem Räum- und Streufahrzeug ist am Donnerstagnachmittag ein Mann in Berlin-Marzahn schwere verunglückt. Laut Polizei war der 24-Jährige auf dem Gehweg des Hornoer Rings unterwegs, als er mit dem Wagen an einer Grundstücksausfahrt auf die Fahrbahn wechselte. Dabei soll das Fahrzeug ins Schleudern geraten und auf die Seite gekippt sein. Alarmierte Rettungskräfte brachten den jungen Mann, der bei dem Unfall an einem Arm und am Oberkörper verletzt wurde, zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Zwei abgestellte Kraftfahrzeuge, darunter ein Ford und ein Mazda, wurden bei dem Unfall zudem leicht beschädigt.

Zwei Verletzte nach Kollisionen mit Bäumen bei Baruth/Mark und Luckau 

Ein 20-Jähriger ist bei einem Zusammenprall seines Autos mit einem Baum in Baruth/Mark (Kreis Teltow-Fläming) schwer verletzt worden. Aus bisher ungeklärter Ursache sei der Wagen des Mannes von der Bundesstraße 115 abgekommen, sagte ein Polizeisprecher in der Nacht zum Freitag. Beim Gegenlenken prallte das Fahrzeug gegen einen Baum. Der Mann kam ins Krankenhaus.

Auch in Luckau (Kreis Dahme-Spreewald) ist ein 36 Jahre alter Mann in der Nacht zum Freitag gegen einen Baum gefahren. Er sei dabei leicht verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Er war auf der B 96 unterwegs und kam aus unbekannten Gründen mit dem Wagen von der Straße ab.

+++ 9. Dezember +++

Friedrichshain: Maskenverweigerer in Tram schlägt 50-Jährigen krankenhausreif

Ein Mann ist in einer Berliner Tram übel verprügelt worden, weil er eine Gruppe von Corona-Verharmlosern auf die Maskenpflicht hingewiegen hatte. Passiert in der Nacht zu Donnerstag in Friedrichshain. Laut Polizei fuhr der 50-Jährige gegen 1 Uhr in der Tram der Linie M 13 in Richtung Virchow Klinikum, als er drei Fahrgäste, zwei Männer und eine Frau, auf deren fehlende Mund-Nase-Bedeckung hingewies. Unvermittelt soll ihm daraufhin einer der Angesprochenen mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben.

Als die Tram an der Haltestelle Holteistraße hielt, soll sich die Attacke nach draußen verlagert haben, wo der Angreifer den 50-Jährigen zu Boden geschlagen und dort auf ihn eingetreten haben soll. Erst als sein Begleiter und seine Begleiterin auf ihn einwirkten, ließ der aggressive Mann von dem Fahrgast ab. Das Trio flüchtete und ließ den Verletzten zurück. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. 

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Staatsschutz ermittelt wegen Judenhass! Mehrere Chanukka-Leuchter beschädigt

Attacken gegen jüdische Symbole an mehreren Orten in Berlin: Die Polizei berichtet von Vorfällen in Mitte, Lichtenberg und Schöneberg. Insgesamt drei Chanukka-Leuchter wurden beschädigt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt wegen des Verdachts antisemitisch motivierter Sachbeschädigungen. Ein Zusammenhang zwischen den Taten wird geprüft.

Am Mittwochnachmittag gegen 15 Uhr stellten Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 57 nach Hinweisen aus der Bevölkerung einen beschädigten Chanukka-Leuchter vor dem Roten Rathaus fest. Unbekannte hatten dort den mittleren Ständer des Leuchters demoliert, außerdem fehlten die Leuchtmittel. Ein Diebstahl dieser konnte bislang nicht ausgeschlossen werden.

Gestern gegen 12 Uhr nahmen Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 34, ebenfalls nach Hinweisen aus der Bevölkerung, eine Sachbeschädigung an einem Chanukka-Leuchter vor dem Rathaus Lichtenberg in der Möllendorffstraße auf. Nach bisherigem Ermittlungsstand hatten Unbekannte dort bereits vor dem 5. Dezember ein an dem Leuchter befestigtes Begrüßungsschild zerstört. Ein Rest des Schildes hing noch am Leuchter.

Die dritte Sachbeschädigung wurde über die Internetwache angezeigt. Am Bayerischen Platz stellten Beamtinnen und Beamte des Polizeiabschnitts 41 an einem dort aufgestellten Chanukka-Leuchter ein in mehrere Teile zerbrochenes Begrüßungsschild fest.

Autofahrer fährt in Oranienburg gegen Baum und stirbt

Ein 53-Jähriger ist in Oranienburg (Kreis Oberhavel) mit seinem Auto gegen einen Baum gefahren und an seinen Verletzungen gestorben. Der Wagen sei vorher aus ungeklärter Ursache links von der Straße abgekommen, sagte ein Sprecher der Polizei in der Nacht zum Donnerstag. Es werde noch überprüft, ob ein medizinischer Notfall die Ursache für den Unfall war, hieß es weiter. Der Mann starb noch an Ort und Stelle.

Unbekannter raubt Spätverkauf aus

Ein Unbekannter hat in Berlin-Westend eine Spätverkaufsstelle ausgeraubt. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Mann hatte demnach den Laden in der Königin-Elisabeth-Straße um Mitternacht betreten, den Verkäufer mit einem Messer bedroht und von ihm Geld aus der Kasse gefordert. Mit einer noch nicht näher bestimmten Summe flüchtete der danach in unbekannte Richtung.

+++ 8. Dezember +++

Ein Toter bei Lauben-Brand in Frankfurt (Oder)

Bei einem Brand in einer Gartenlaube in Frankfurt (Oder) ist ein Mensch ums Leben gekommen. Die Identität ist noch unbekannt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Es sei auch noch unklar, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handle, sagte eine Polizeisprecherin. Kriminaltechniker sollen die Ursache des Brandes am Dienstagmorgen im Ortsteil Rosengarten herausfinden. Die Mordkommission ermittelt.

Marienfelde: Unbekannte stechen auf Mann mit Messer ein

In Marienfelde ist am Dienstagabend ein 18-Jähriger mit mehreren Messerstichen verletzt worden. Laut Polizei lief der junge Mann kurz vor 21 Uhr die Malteserstraße entlang, als ihm an der Einmündung Symeonstraße zwei Männer entgegenkamen. Der 18-Jährige sagte aus, er sei er von einem der Männer zunächst angerempelt worden, die Unbekannten hätten von ihm Geld gefordert. Nachdem er dies zurückgewiesen hatte, sei ihm ins Gesicht geschlagen worden. Er habe daraufhin einmal zurückgeschlagen. Anschließend habe der andere Unbekannte mehrfach mit einem Messer auf ihn eingestochen. Der Angegriffene wurde dabei an beiden Beinen, einem Arm und im Gesicht verletzt. Stark blutend konnte er zwei Helfende informieren, die die Feuerwehr und Polizei alarmierten. Der Verletzte erklärte sich zu einer freiwilligen Atemalkoholkontrolle bereit, dabei wurde ein Wert von etwa 1,5 Promille gemessen. Er kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die Suche nach den Tätern verlief ohne Erfolg.

82-Jährige beim Einparken angefahren

Bei einem Verkehrsunfall in Westend wurde gestern Mittag eine Fußgängerin schwer verletzt. Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr eine 47-Jährige gegen 12.30 Uhr in der Heerstraße mit ihrem VW rückwärts, um in eine Parklücke zu fahren, und erfasste hierbei die 82-Jährige, die gerade die Fahrbahn überqueren wollte. Die Fußgängerin erlitt innere Verletzungen und Verletzungen am Kopf. Rettungskräfte brachten sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

+++ 7. Dezember +++

38. Verkehrstote des Jahres! LKW überfährt Radfahrerin in Prenzlauer Berg

Schrecklicher Verkehrsunfall in Berlin-Prenzlauer Berg: Ein LKW hat am Dienstagvormittag eine Radfahrerin totgefahren. Laut Polizei war die Frau auf der Straße Am Friedrichshain unter den Lastwagen geraten. Sie starb noch am Unfallort: Rettungskräften gelang es nicht, sie zu reanimieren. Der LKW-Fahrer sowie zwei Zeugen des Unfalls kamen mit einem Schock ins Krankenhaus. Es handelt sich um das Todesopfer Nummer 38 im Berliner Straßenverkehr. Zehn starben, als sie mit dem Rad unterwegs waren.

Dealer-Bande lieferte Kokain auf Bestellung – Festnahmen

Dienstagfrüh haben Einsatzkräfte der Polizei Berlin im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin fünf Mitglieder  eines Kokainlieferdienstes festgenommen, Durchsuchungsbeschlüsse an insgesamt 15 Orten vollstreckt und dabei erhebliche Geldmengen, circa 300 Gramm Kokain, Schmuck sowie hochwertige Pkws sichergestellt. Die Polizei Berlin war mit 250 Kräften im Einsatz.

Die Ermittlungen richten sich gegen mutmaßlich Verantwortliche eines „Kokain-Taxis“, die spätestens seit Frühjahr 2021 auf Bestellung im Berliner Stadtgebiet und im Berliner Umland gegen Bezahlung Kokain geliefert haben sollen, die Koordination lief überwiegend aus einem Spätkauf heraus. Dabei soll der mutmaßliche Bandenchef Weisungen erteilt und das Rauschgift verwahrt und portioniert haben. Seine mutmaßlichen Mittäter sollen die Bestellanrufe im Schichtbetrieb über ein „Koordinationshandy“ entgegengenommen und das Rauschgift an die Kunden geliefert haben.

Karow: Betrunken rammt Polizeiauto

In der Nacht zum Dienstag ist ein betrunkener Mann in Karow auf ein Polizeifahrzeug aufgefahren. Dabei wurden zwei Beamtinnen verletzt. Der 26-Jähriger rammte das Einsatzfahrzeug, welches mit eingeschalteter Warnblinkanlage auf der Straße stand. Die Polizistinnen mussten ihren Dienst beenden. Bei dem 26-Jährigen wurde eine Atemalkoholmessung durchgeführt, die einen Wert von knapp 1,7 Promille ergab. Zudem war er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Seniorin bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Montagnachmittag ist eine 86-Jährige bei einem Verkehrsunfall in Charlottenburg schwer verletzt worden. Die Frau überquerte gegen 17.35 Uhr den Spandauer Damm. Noch bevor sie die Mitte der Fahrbahn erreicht hatte, erfasste Sie ein PKW, mit dem ein 71-Jähriger in Richtung Charlottenburger Chaussee unterwegs war. Die Frau wurde auf die Straße geschleudert und erlitt schwere Kopf-, Rumpf- und innere Verletzungen.

Bundesanwalt: Georgier Opfer eines Auftragsmordes

Die Bundesanwaltschaft hat keinen Zweifel: Die Erschießung eines Georgiers tschetschenischer Abstammung im Sommer 2019 mitten in Berlin war ein Auftragsmord. Der Angeklagte habe einem „staatlichen Tötungsauftrag“ Folge geleistet, sagte Bundesanwalt Lars Malskies am Dienstag zum Auftakt seines Plädoyers vor dem Berliner Kammergericht. Hintergrund des Tötungsauftrages sei die „Feindschaft zum russischen Staat“ des Opfers gewesen, so Malskies zu Beginn seines Schlussvortrages, der bis in die frühen Nachmittagsstunden gehen könnte.

Demnach reiste der angeklagte 56 Jahre alte Russe kurz vor der Tat von Warschau nach Berlin. Am 23. August 2019 näherte er sich gegen Mittag in der Parkanlage Kleiner Tiergarten auf einem Fahrrad dem Georgier und feuerte drei Schüsse auf das Opfer – zwei davon gezielt auf den Hinterkopf des Opfers. Zeugen sprachen von einer Hinrichtung.

Der getötete 40-Jährige, der seit Ende 2016 als Asylbewerber in Deutschland lebte, war von russischen Behörden als tschetschenischer Terrorist eingestuft worden. Nach Überzeugung der Bundesanwaltschaft ist der Mann vor seinem Tod von bislang nicht ermittelten Helfern des Angeklagten beobachtet worden.

Notarztwagen mit Blaulicht und Martinshorn knallt gegen PKW: zwei Verletzte

Auf dem Weg zu einem Einsatz ist am Montagnachmittag ein Notarztwagen in Steglitz mit einem PKW kollidiert. Zwei Unfallbeteiligte wurden leicht verletzt. Laut Polizei war das Notarztfahrzeug der Berliner Feuerwehr mit Blaulicht und Martinshorn auf der Ausfahrt der A103 an der Ecke Wolfensteindamm/Schloßstraße in Fahrtrichtung Unter den Eichen unterwegs. Zu diesem Zeitpunkt befuhr ein 56-Jähriger mit einem Auto den Wolfensteindamm in Richtung Schloßstraße und stieß im Kreuzungsbereich mit dem Einsatzfahrzeug zusammen. Beide Fahrzeugführer, im Notarztfahrzeug saß ein 27-Jähriger am Steuer, erlitten leichte Verletzungen, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurden. Beide am Unfall beteiligte Fahrzeuge mussten von der Berliner Feuerwehr aus dem Kreuzungsbereich entfernt werden. Die Kreuzung blieb für den Fahrzeugverkehr bis etwa 16.50 Uhr gesperrt.

Vierjährige angefahren

Bei einem Verkehrsunfall in Kaulsdorf ist am Montagnachmittag eine Vierjährige schwer verletzt worden. Das Kind überquerte gegen 16.25 Uhr mit seinem Laufrad die Fahrbahn der Grottkauer Straße an einem Fußgängerüberweg. Ein 61-Jähriger erfasste mit seinen Fahrzeug  die Kleine, die hierbei mehrere Meter mitgeschleift wurde. Die Mutter des Mädchens befand sich wenige Meter hinter ihrer Tochter, noch auf dem Gehweg. Ein medizinisch geschulter Passant betreute das ansprechbare Kind bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Diese brachten das Mädchen anschließend in ein Krankenhaus, wo es stationär verblieb.

Weißensee: Antiquitätenhändler überfallen und beraubt

Zwei Unbekannte haben am Montagvormittag den Inhaber eines Geschäftes in Weißensee ausgeraubt und schwer verletzt. Die beiden maskierten Männer hatten gegen 11.20 Uhr den Laden in der Smetanastraße betreten, den 72-jährigen Besitzer mit einer Schusswaffe bedroht und auf ihn eingeschlagen. Der Besitzer wehrte sich, im Gerangel gingen mehrere Vitrinen und ausgestellte Ware zu Bruch. Mit mehreren Gegenständen aus dem Geschäft flüchtete das Duo in Richtung Gounodstraße. Der 72-Jährige erlitt Verletzungen am Kopf. Rettungskräfte brachten den Senior in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen dauern an.

Lankwitz: Geldautomat aufgebrochen

Unbekannte haben in der Nacht zum Dienstag in Lankwitz einen Geldautomaten aufgebrochen. Gegen 1.40 Uhr öffneten die Kriminellen im Vorraum einer Bankfiliale in der Kaiser-Wilhelm-Straße gewaltsam den Automaten und gelangten an die darin befindlichen Geldkassetten. Diese leerten sie anschließend und flüchteten mit ihrer Beute. Ein Zeuge, der auf die Tat aufmerksam wurde, alarmierte die Polizei.

Glück im Unglück in Johannisthal: Adventsgesteck brennt vollständig ab – und erlischt von selbst

Gegen 23.30 Uhr alarmierten am Nikolausabend Anwohner eines Büro- und Mehrfamilienhauses die Feuerwehr in die Winckelmannstraße nach Johannisthal. Von außen soll durch ein Fenster ein deutlicher Feuerschein erkennbar gewesen sein. Direkt in den Raum konnte man jedoch nicht ohne Weiteres hineinsehen. Mit Hilfe einer Leiter konnte die Feuerwehr ins Innere schauen.

Wirklich nochmal Glück gehabt – das völlig verkohlte Adventsgesteck. Pudwell

Tatsächlich war der Innenraum stark verraucht. Mit einem speziellen Bohrer wurde das Glas des Fensters geöffnet. Unter Atemschutz betraten zwei Feuerwehrmänner das Büro und stellten ein vollständig abgebranntes Adventsgesteck fest. Da die Fenster und die Türen verschlossen waren, konnte sich kein größeres Feuer entwickeln, außerdem standen die Kerzen auf einem Stahlschrank. Das Gesteck erlosch von selbst. Niemand wurde verletzt.

60-Jähriger in Oranienburg von Laster überfahren

Ein Laster hat in Oranienburg (Oberhavel) einen Fußgänger überfahren. Der 60-Jährige starb an seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort, wie das Lagezentrum der Brandenburger Polizei in Potsdam am Dienstag mitteilte. Der Mann hatte sich demnach bei dem Unfall am Montagabend aus noch unbekannter Ursache unmittelbar vor dem am Fahrbahnrand stehenden Fahrzeug aufgehalten. Als der Fahrer die Fahrt fortsetzten wollte, sei er nach ersten Erkenntnissen der Polizei nicht bemerkt worden. Der genaue Unfallhergang muss noch ermittelt werden.

+++ 6. Dezember +++

Potsdam: Über ein Dutzend Autos aufgebrochen

Unbekannte haben in Potsdam mehr als ein Dutzend Autos aufgebrochen. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurden im Stadtteil Waldstadt II in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Scheiben von zwölf Autos und einem Wohnmobil eingeschlagen. Aus den meisten Wagen sei nichts gestohlen worden, in einigen Fällen sollen die Täter aber Geld, Schmuck, Kleidung und ein Navi mitgenommen haben. Die Polizei ermittelt unter anderem, ob zwischen den Einbrüchen ein Zusammenhang besteht. Zur Schadenshöhe lagen zunächst keine Schätzungen vor.

Hakenfelde: Schwer verletzte Frau aufgefunden – Polizei vermutet Verbrechen

Die 4. Mordkommission beim Landeskriminalamt führt seit Sonntagmittag die Ermittlungen zu einem versuchten Tötungsdelikt im Ortsteil Hakenfelde. Ersten Erkenntnissen zufolge fand ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses am Hohenzollernring gegen 12:30 Uhr die schwer verletzte Frau und ließ durch Nachbarn die Polizei rufen. Rettungskräfte brachten die 47-Jährige in ein Krankenhaus. Aufgrund der Auffindesituation und der Schwere der Verletzungen gehen die Ermittlerinnen und Ermittler derzeit von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Fahrzeuge in Flammen

In Marzahn und Gesundbrunnen brannten in der vergangenen Nacht zwei Fahrzeuge.

Passanten bemerkten gegen 22.30 Uhr in der Hohenwalder Straße starken Rauch an einem dort Auto. Bevor alarmierte Einsatzkräfte der Feuerwehr die Flammen löschten, brannte der Innenraum des Peugeot vollständig aus.

Ebenfalls komplett zerstört wurde ein BMW, der kurz nach 2 Uhr in der Drontheimer Straße brannte. Der schnelle Einsatz der Feuerwehr konnte verhindern, dass weitere Fahrzeuge beschädigt wurden.

In beiden Fällen wurden keine Menschen verletzt. 

+++ 5. Dezember +++

Auto gerät außer Kontrolle und erfasst Fußgängerin

Eine 69-jährige Autofahrerin ist in Königs Wusterhausen mit ihrem Wagen auf einen Gehweg geraten und hat dort eine Passantin erfasst. Die 39-Jährige wurde bei dem Unfall am Samstag schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Wie die Polizei am Sonntag weiter mitteilte, wollte die Unfallfahrerin ihren Wagen vorwärts in eine Parklücke steuern und beschleunigte plötzlich. Sie fuhr etwa 50 Meter über den Gehweg, wo sie neben der Fußgängerin auch diverse Warenaussteller erfasste sowie die Fassade eines Geschäftshauses beschädigte. Dann schoss das Auto quer über die Straße und krachte gegen einen Baum. Wie das Ganze genau passieren konnte, muss die Polizei nun ermitteln. Der Sachschaden wurde auf etwa 50.000 Euro beziffert.

Einbrecher entkommen mit großer Beute

Bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Schulzendorf (Landkreis Dahme-Spreewald) haben Kriminelle reichlich Beute gemacht. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, durchwühlten die Täter am Freitagabend diverse Schränke und brachen einen Tresor auf. Schließlich entkamen sie mit Bargeld und Wertgegenständen im geschätzten Wert von 60.000 Euro. In das Haus waren die Unbekannten durch ein aufgehebeltes Fenster gelangt.

Unfall mit Linienbus – Autofahrerin schwer verletzt

Eine 32 Jahre alte Autofahrerin ist bei einem Unfall mit einem Linienbus in Großbeeren (Teltow Fläming) schwer verletzt worden. Die zehn Menschen, die im Bus waren, blieben unverletzt, wie die Polizeiinspektion Teltow-Fläming am Sonntag mitteilte. Die Fahrbahn musste über Stunden gesperrt werden. Die 32-Jährige hatte beim Auffahren auf die Straße laut Polizei die Vorfahrt nicht beachtet. Polizei, Feuerwehr und Rettung inklusive Hubschrauber sowie die Straßenmeisterei waren im Einsatz.

Autofahrerin mit drei Promille rammt Streifenwagen

Falkenberg am Samstagabend: Polizisten mussten wegen einer stark alkoholisierte Autofahrerin in Aktion treten. Die hatte gegen 18.20 Uhr auf einem Kundenparkplatz in Neu-Hohenschönhausen ihren Peugeot nicht unter Kontrolle, rammte einen BMW und einen Seat und fuhr dann einfach mal davon. Eine alarmierte Streife folgte der Frau mit Blaulicht und Martinshorn, die ihrerseits kräftig aufs Gaspedal drückte.  Ihre Flucht endete dann in der Dorfstraße in Falkenberg, wo sie das Heck des Opel eines Mitarbeiters des Polizeilichen Objektschutzes übersah und auf dessen Streifenwagen auffuhr. Der Polizeiangestellte erlitt leichte Verletzungen im Halsbereich, kam zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Seinen Dienst konnte er nicht fortsetzen. Die 51-jährige Autofahrerin blieb unverletzt. Eine Atemalkoholkontrolle ergab über drei Promille. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt.

+++ 4. Dezember +++

Hohen Neuendorf: Geisterfahrer-Unfall auf A111 - Zwei Verletzte 

Ein Geisterfahrer hat am Freitagabend auf der Autobahn 111 bei Hohen Neuendorf einen Unfall - und in der Folge mehrere weitere Zusammenstöße - verursacht. Nach ersten Erkenntnissen seien zwei Verletzte ins Krankenhaus gekommen, darunter die Person, die in falscher Richtung unterwegs war, sagte ein Polizeisprecher am Abend. Das Fahrzeug sei mit einem entgegenkommenden Auto zwischen den Anschlussstellen Stolpe und Hennigsdorf in Fahrtrichtung Berlin zusammen gestoßen. Lebensgefahr bestehe aber bei keinem der Beteiligten. Über Alter und Geschlecht der Verletzten wurde zunächst nichts bekannt.

Aufgrund von umherfliegenden Autoteilen habe es weitere Unfälle auf derselben Fahrbahn sowie auf der Gegenspur gegeben, hieß es. Dabei sei nur Sachschaden entstanden. Details nannte der Sprecher am Abend nicht. Die Autobahn war in beide Richtungen für mehrere Stunden gesperrt.

+++ 3. Dezember +++

Brennendes Fahrzeug in Marzahn

Am Freitagvormittag brannte in Marzahn ein geparkter Transporter. Ein Passant bemerkte gegen 9.15 Uhr Rauchentwicklung in der Fahrerkabine des an der Straße Zur Alten Börse abgestellten Wagens. Alarmierte Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten die Flammen. Verletzt wurde niemand. 

Reinickendorf: Mann mit Messerstichen verletzt

Messerattacke am Freitagvormittag in Reinickendorf: Ein 46-Jähriger war gegen 9.45 Uhr auf dem Engelmannweg unterwegs, als ihm vier Unbekannte entgegenkamen. Diese schlugen dem Mann plötzlich mehrfach ins Gesicht, brachten ihn zu Boden und verletzten ihn mit einem Messer am Bein. Nachdem die Angreifer geflüchtet waren, alarmierte der Verletzte die Polizei. Er kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die Ermittlungen dauern an.

Gesundbrunnen: Wettbüro ausgeraubt

Ein unbekannter Mann überfiel am späten Donnerstagabend ein Wettbüro in Gesundbrunnen. Der mit einer Sturmhaube maskierte und bewaffnete Täter war gegen 22.50 Uhr das Geschäft in der Brunnenstraße gestürmt und hatte den 22-jährigen Angestellten zur Öffnung der Kasse gezwungen. Der Räuber flüchtete mit einem vierstelligen Betrag. Der Angestellte blieb unverletzt. 

Grünau: Zwei Schüler bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Grünau erlitten am Donnerstagnachmittag zwei Schüler schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen. Ein 62-Jähriger war mit seinem Lieferwagen kurz nach 16 Uhr auf dem Adlergestell in Richtung Innenstadt unterwegs. Dabei soll er am S-Bahnhof Grünau in die Kreuzung eingefahren sein, als die Ampel schon auf Rotlicht umschaltete. In diesem Moment rannten zwei Zwölfjährige trotz für sie noch roter Ampel vom Bahnhofsgebäude über die Straße in Richtung Wassersportallee und wurden von dem Transporter erfasst. Beide Jungen kamen mit schweren Kopf- und Gesichtsverletzungen zur stationären Behandlung in Krankenhäuser. Der 62-Jährige blieb unverletzt. Während des Polizei- und Rettungseinsatzes kam es bis etwa 21 Uhr zu Sperrungen am Unfallort.

Weißensee: Radfahrer stößt mit Fußgängerin zusammen

Eine 79-jährige Fußgängerin ist am Donnerstagnachmittag bei einem Verkehrsunfall in Weißensee schwer verletzt worden. Nach den bisherigen Ermittlungen war ein 50-jähriger Mann gegen 14.15 Uhr mit seinem Fahrrad in der Falkenberger Straße unterwegs, als er ein am rechten Fahrbahnrand geparktes Auto überholte. Plötzlich bemerkte er, dass eine von links die Straße überquerende Seniorin auf die Fahrbahn stürzte und stieß mit dieser zusammen. Die Fußgängerin kam mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus. Der Radfahrer klagte über Schmerzen im Arm und wollte sich selbstständig in ärztliche Behandlung begeben.

Steglitz: Einbrecher festgenommen

Erfolgsloser Fluchtversuch zweier Wohnungseinbrecher am Donnerstagabend in Steglitz: Die Mieterin eines Hauses in der Gravelottestraße hatte einen Einbruch in der Nachbarwohnung bemerkt und die Polizei alarmiert. Beim Eintreffen der Beamten 45 sprangen zwei Männer vom Balkon der Hochparterrewohnung und versuchten zu türmen. Während sich ein 28-Jähriger dabei am Arm verletzte und sofort festgenommen wurde, war die Flucht seines vier Jahre älteren Komplizen nach wenigen Metern beendet. Bei den Männern fanden die Einsatzkräfte diverse Schmuckstücke und Einbruchswerkzeug.

Fahrradfahrerin angefahren

Schwerer Verkehrsunfall am Donnerstagnachmittag in Prenzlauer Berg: Eine 79-jährige Autofahrerin erfasste dabei in der die Kniprodestraße eine 14-jährige Fahrradfahrerin, die die Fahrbahn an einer Ampel überquerte. Die Autofahrerin hatte laut Zeugenangaben grünes Ampellicht. Die Jugendlich erlitt schwere Kopf- und Beinverletzungen, kam mit dem Rettungswagen in eine Klinik. 

+++ 2. Dezember +++

Friedrichshain: Drogendealer festgenommen

Am Mittwochabend haben Polizaiten in Friedrichshain zwei Drogenhändler festgenommen. Die Beamten durchsuchten nach vorherigen Ermittlungen auf richterliche Anordnung hin gegen 18.30 Uhr die Wohnung eines 31-jährigen Mannes in der Simplonstraße. Beim Betreten der Wohnung nahmen die Einsatzkräfte einen cannabistypischen Geruch wahr, trafen aber zunächst keine Personen an. Im Verlauf der Durchsuchung erschienen dann aber der 31-Jährige und sein mutmaßlicher 27-jähriger Mittäter, die beide größere Mengen Bargeld mit sich führten, sowie fünf weitere Personen in der Wohnung.

In der Wohnung fanden die Polizisten unter anderem 19 Kilogramm Marihuana, mehrere hundert Gramm Haschisch, Ecstasy-Pillen, drei Softair-Waffen, Bargeld in fünfstelliger Höhe sowie 23 gefälschte Impfpässe. Den 31- und 27-Jährigen brachten die Einsatzkräfte in einen Polizeigewahrsam.

Die fünf weiteren Personen kamen auf freien Fuß, da ihnen keine Tatbeteiligung nachgewiesen werden konnte.

Niederschönhausen: Rentnerin bei Raubüberfall leicht verletzt

Am Mittwochnachmittag ist eine betagte Dame in ihrer eigenen Wohnung in Niederschönhausen überfallen worden. Kurz nach 13 Uhr hatten zwei Unbekannte an der Haus- und Wohnungstür der Frau geklingelt. Als die 79-Jährige nachfragte, kündigten sich die Klingelnden als Paketboten an und gelangten so in das Gebäude. An der Wohnungstür drängte das Duo die Mieterin in die Wohnung zurück. Einer der Männer hielt der Frau den Mund zu, während sein Komplize die Räume durchsuchte. Im Anschluss zerrten sie ihr Opfer ins Schlafzimmer, stießen es zu Boden und flüchteten mit erbeutetem Schmuck. Die Rentnerin wurde von alarmierten Rettungskräften in der Wohnung versorgen. Die Kriminalpolizei fahndet nach den Tätern.

80-Jährige auf Gehweg von Pkw zweimal überrollt

Schwere Verletzungen hat am Mittwochnachmittag eine Fußgängerin in Marzahn erlitten, als ein 57-Jähriger mit seinem Pkw auf dem Gehweg der Zühlsdorfer Straße fuhr. In Höhe eines Seniorenheimes hatte er angehalten und war dann rückwärts gefahren. Dabei erfasste er mit seinem Auto die 80-Jährige und überrollte sie. Mit dem Wagen auf ihr stehend, hielt er nach dem Zusammenstoß an. Anschließend fuhr er dann wieder vorwärts und überrollte sie abermals. Passanten leisteten der Schwerverletzten erste Hilfe und alarmierten  Polizei und die Feuerwehr. Rettungskräfte brachten die 80-Jährige in eine Klinik. Der 57-Jährige und dessen Begleiterin standen unter Schock und wurden ambulant am Ort behandelt. Die Ermittlungen dauern an. 

Reinickendorf: Tankstellenräuber festgenommen

Die Polizei hat am Mittwochabend einen jungen Mann festgenommen, der zuvor eine Tankstelle in Reinickendorf überfallen hatte. Kurz nach 19 Uhr war er in eine Tankstelle im Eichborndamm gekommen, hatte die Angestellte mit einer Schusswaffe bedroht Geld gefordert. Die 18-Jährige bleib unbeeindruckt und weigerte sich. ALs ein anderer Kunde erschien, floh der erfolglose Räuber.

Die sofort eingeleiteten Untersuchungen führten auf die Spur eines 20-Jährigen, der gegen 1 Uhr in einem Hostel in Tegel mit Unterstützung des Spezialeinsatzkommandos festgenommen wurde. Bei einer Durchsuchung wurde auch die mutmaßliche Tatwaffe, eine Schreckschusswaffe, sichergestellt. 

Notrufnummern in Berlin in der Nacht kurzzeitig ausgefallen 

In Berlin sind in der Nacht zu Donnerstag die Notrufnummern 110 und 112 ausgefallen. Wie die Polizei mitteilte, waren die Nummern von 0.01 Uhr bis 0.22 Uhr aufgrund eines technischen Defekts nicht erreichbar. Mittlerweile funktioniere aber alles wieder. Während des Ausfalls waren die Menschen in Berlin angehalten, sich an den nächsten Polizeiabschnitt in ihrer Nähe zu wenden. Vor drei Wochen waren die Notrufnummern bundesweit schon einmal ausgefallen.

Schwere Sturmböen in Brandenburg – zahlreiche Einsätze 

Sturmböen haben am Mittwochabend sowie frühen Donnerstagmorgen zu diversen Feuerwehr- und Polizeieinsätzen in Brandenburg geführt. Wie ein Sprecher des Lagezentrums in Potsdam mitteilte, handelte es sich dabei fast ausschließlich um umgestürzte Bäume und abgeknickte Äste. Auf der A24 krachten ein Sattelzug und zwei Autos gegen einen auf der Fahrbahn liegenden Baum. Verletzt wurde dabei niemand. In Doberlug-Kirchhain (Landkreis Elbe-Elster) und Frankfurt (Oder) wurden Corona-Testzelte durch den Wind beschädigt.

+++ 1. Dezember +++

Ein Toter und vier Schwerverletzte durch Unfall bei Forst

Bei einen Verkehrsunfall nahe Forst (Spree-Neiße) sind ein Autofahrer getötet und vier weitere Menschen schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei fuhren am Mittwoch an einer Kreuzung der Forster Nordumfahrung zwei Autos ineinander. Ein 73-jähriger Autofahrer erlitt dabei schwere Verletzungen, denen er noch am Unfallort erlag, wie die Polizei weiter mitteilte. Die 70-jährige Beifahrerin, eine 41-jährige Autofahrerin, ihr 38-jähriger Mitinsasse und eine 48-Jährige Mitfahrerin wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Die Polizei sah nach ersten Ermittlungen die Missachtung der Vorfahrt als Ursache für den Zusammenstoß. Weitere Untersuchungen dazu liefen. Zur Ermittlung des genauen Unfallherganges wurde auch ein Sachverständiger hinzugezogen. Die Kreuzung blieb zeitweise gesperrt.

Autofahrer flüchtet vor Polizeikontrolle, gefährdet Menschen und entkommt

Durch Flucht hat sich ein Autofahrer in Berlin-Hellersdorf erfolgreich einer Polizeikontrolle entzogen. Menschen wurden dabei nicht verletzt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Wagen war den Beamten am Dienstagabend wegen eines falschen Kennzeichens aufgefallen. Sie wollten den Mann an einer roten Ampel an der Kreuzung von Zossener und Alte Hellersdorfer Straße kontrollieren.

Er rangierte jedoch kurz und flüchtete dann mit dem Auto über den Gehweg. Dabei stieß er gegen den Wagen einer 44-Jährigen hinter ihm. Bei der Fahrt durch Marzahn-Hellersdorf missachtete er verfolgt von der Polizei rote Ampeln und Geschwindigkeitsbegrenzungen. Er habe dabei Menschenleben gefährdet, hieß es. Im Parsteiner Ring touchierte er einen auf dem Gehweg abgelegten Findling. Kurz darauf fanden die Beamten das leere Fahrzeug mit offener Tür und laufendem Motor. Die Fahndung nach dem Unbekannten verlief erfolglos.

Polizei durchsucht Dutzende Objekte wegen Schleuserkriminalität 

Die Bundespolizei durchsucht seit dem frühen Mittwochmorgen 41 Objekte in drei Bundesländern im Zusammenhang mit dem Verdacht auf Schleuserkriminalität und der Vermittlung von Scheinvaterschaften. Schwerpunkt der Razzien ist mit 38 Objekten Berlin, wie ein Polizeisprecher am Morgen sagte. Jeweils eine Durchsuchung gibt es zudem in den brandenburgischen Städten Potsdam und Spremberg sowie in Sonderhausen in Thüringen. Zuvor hatte der RBB berichtet.

Die Durchsuchungen richten sich dem Sprecher zufolge gegen 18 männliche Deutsche sowie 23 vietnamesische Frauen. Die Frauen sollen demnach illegal nach Deutschland gelangt sein. Um ihnen einen legalen Aufenthaltsstatus zu beschaffen, sollten ihnen mutmaßlich Scheinvaterschaften vermittelt werden. Die entsprechenden Ermittlungen laufen der Polizei zufolge seit November. Damals sei bereits eine Frau ermittelt worden, die im Verdacht steht, die Scheinvaterschaften zu vermitteln.

+++ 30. November +++

Streit eskaliert – Mann sticht einem 28-Jährigen in den Bauch

Ein Mann hat einen 28-Jährigen bei einem Streit in Berlin mindestens zweimal in den Bauch gestochen und schwer verletzt. Der Verletzte musste notoperiert werden, wie eine Sprecherin der Polizei am Dienstag sagte. Es soll aber keine Lebensgefahr bestehen.

Vorausgegangen war am Montagnachmittag reichlicher gemeinsamer Alkoholkonsum der zwei Männer zusammen mit drei anderen Männern in einer Wohnung in Moabit. Man geriet in Streit, bei dem der 28-Jährige dem Tatverdächtigen erst mit der flachen Hand ins Gesicht schlug. Dieser habe dem 28 Jahre alten Mann daraufhin mehrmals in den Bauch gestochen. Der Verletzte konnte durch ein Fenster fliehen, brach dann aber am Straßenrand zusammen. Eine Passantin verständigte die Polizei und leistete Erste Hilfe. Der Verdächtige flüchtete. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Moabit: Festnahme nach Überfall

Beamte der Fahrradstaffel haben am Montagnachmittag in Moabit einen Räuber festgenommen. Der Mann hatte einer Passantin in der Elberfelder Straße die Handtasche entrissen. Eine in der Nähe befindliche Streife der Fahrradstaffel hörte die Hilfeschreie der Frau, nahm die Verfolgung die Räubers auf und konnte den 30-Jährigen kurz darauf festnehmen. Die Beute konnte der 70-Jährigen, welche leichte Hautabschürfungen erlitt, vollständig zurückgegeben werden. 

Ein Verletzter nach Brand in Bungalow

Bei einem Brand in einem Bungalow in Waldsieversdorf (Landkreis Märkisch-Oderland) ist am frühen Dienstagmorgen ein 60-Jähriger verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, brach das Feuer aus bisher ungeklärter Ursache im Schlafzimmer des Bungalows aus. Ein 60-jähriger Bewohner wurde mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

Reinickendorf: Senior beim Abbiegen erfasst

Bei einem Verkehrsunfall in Reinickendorf ist ein Fußgänger am Montagnachmittag schwer verletzt worden.  Der 79-Jährige überquerte gegen 16.45 Uhr die Aroser Allee, als er von einem Transporter erfasst wurde. Während der 23 Jahre alte Iveco-Fahrer unverletzt blieb, kam der Senior mit Verletzungen am Oberkörper in eine Klinik.

+++ 29. November +++

Buttersäure-Attacke auf Corona-Testzentren in Brandenburg

In Brandenburg sind zwei Corona-Testzentren mit Buttersäure beschmiert worden. Die bislang unbekannten Täter brachten die übel riechende und leicht reizende Flüssigkeit in der Nacht zum Montag an den Außenbereichen zweier Zentren in Brandenburg an der Havel an, wie die Polizei mitteilte.

In einem Fall war demnach ein als Testzentrum genutzter Bauwagen vorerst nicht mehr für Testungen nutzbar – die Mitarbeiter testen aber außerhalb des Wagens weiter. Das andere betroffene Testzentrum konnte den Betrieb ohne Einschränkungen fortsetzen. Die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen auf.

Tiergarten: Kind angefahren - Unfallfahrer flieht

Am Sonntagmittag ist in Tiergarten ein Junge von einem Auto erfasst worden. Laut Zeugen war das Kind gegen 13 Uhr auf die Fahrbahn der Tiergartenstraße gelaufen. Dort wurde der 7-Jährige von einem Auto erfasst. Der Fahrer flüchtete in Richtung Ebertstraße und ließ das gestürzte Kind zurück. Rettungskräfte brachten das Kind zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen dauern an.

Marzahn: Kita-Einbrecher festgenommen

Schnell gefasst wurden gegen Mitternacht zwei Männer, die in eine Marzahner Kindertagesstätte eingebrochen waren. Ein Anwohner der Oberweißbacher Straße bemerkte gegen 23.45 Uhr den Schein von Taschenlampen in der Einrichtung und verständigte den Polizeinotruf. Die Beamten entdeckten ein offenstehendes Fenster, aus welchem kurz darauf zwei Verdächtige kletterten und flüchteten. Nach kurzer Verfolgung konnten die beiden 18- und 20-Jährigen festgenommen werden. Bei ihnen wurden vermutlich aus der Kita stammendes Geld und eine Digitalkamera gefunden. 

Friedrichshain: Autoknacker schnell gefasst

Am Sonntagmorgen haben Polizisten in Friedrichshain zwei Autoeinbrecher festgenommen. Ein 53-jähriger Besitzer eines VW-Busses entdeckte gegen 10 Uhr in der Revaler Straße zwei Männer, die sich an seinem Fahrzeug zu schaffen machten, Kleidung , Werkzeuge sowie eine Bierkiste klauten und flüchteten. Die alarmierte Polizei suchte die Umgebung ab und wurde in der nahegelegenen Dirschauer Straße fündig: bei zwei Männern im Alter von 45 und 49 Jahren klickten die Handschellen. Ihre Beute, inklusive der Kiste Bier, hatten sie noch dabei und wurde sichergestellt.

+++ 28. November +++

Drei Verletzte bei Prügelei in Potsdamer Straßenbahn

Die Polizei ermittelt mit Hochdruck zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung in Potsdam zwischen zwei Gruppen mit drei Verletzten. Noch gebe es keinen neuen Ermittlungsstand, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag auf Nachfrage. Die Hintergründe und die Identität von zwei geflüchteten Tatverdächtigen seien noch ungeklärt. Zeugen konnten noch nicht befragt werden, weil sie unter Schock stünden. Nach ersten Erkenntnissen waren zwei Gruppen am späten Freitagabend in einer Straßenbahn auf Höhe der Haltestelle Campus Fachhochschule aneinandergeraten.

Drei Jugendliche im Alter zwischen 16 und 18 Jahren wurden mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Nach Polizeiangaben wurden zwei von ihnen bei der Auseinandersetzung schwer verletzt, einer leicht. Die Polizei suchte zwei weitere unbekannte mutmaßliche Tatbeteiligte. Trotz sofort eingeleiteter Suchmaßnahmen, unter anderem mit einem Fährtenhund, wurden sie bislang nicht gefunden. Unklar ist weiter, wie viele Personen insgesamt an der Auseinandersetzung beteiligt waren.

Schüsse auf dem Mariendorfer Damm

Der angeschossene Mann wird in den Rettungswagen geschoben. Morris Pudwell

Ein Mann (30) ist in der Nacht zu Sonntag auf dem Mariendorfer Damm (Tempelhof-Schöneberg) von einer Kugel lebensgefährlich verletzt worden. Notarzt und Sanitäter mussten ihn fast eine halbe Stunde lang auf dem Gehweg und weitere 15 Minuten im Rettungswagen stabilisieren, ehe er ins Krankenhaus gebracht werden konnte. Dort wurde er notoperiert. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz und meldete mittags einen Fahndungserfolg: Zwei Männer (23 und 24 Jahre alt) wurden als Tatverdächtige festgenommen. Sie sollen zu einer von zwei Personengruppen gehört haben, die kurz nach 1 Uhr in Streit geraten waren. Die 3.  Mordkommission ermittelt noch die Hintergründe. Der Mariendorfer Damm war mehrere Stunden lang zwischen Strelitz- und Kurfürstenstraße gesperrt.  

„Antänzer“ mit vier geklauten Smartphones erwischt

Die Polizei konnte mithilfe eines bestohlenen Mannes (33) einen sogenannten Antänzer fassen: Der mutmaßliche Täter (30) hatte den Besucher des Weihnachtsmarkts gegen 22.40 Uhr auf dem Breitscheidplatz umtänzelt und berührt, stahl ihm das Handy aus der Hosentasche. Als der Mann den Verlust bemerkte, ortete er sein Handy über einen Computer und alarmierte die Beamten. Die nahmen den Verdächtigen auf dem Hochbahnhof Görlitzer Bahnhof (Kreuzberg) gegen Mitternacht fest. Er hatte insgesamt vier  Smartphones bei sich, zwei davon sicher gestohlen. Der Mann versuchte noch zu flüchten, wurde gefesselt und bei der Kripo eingeliefert.

Küchenbrand in Schöneberg - 16 Anwohner in BVG-Bus betreut

Die Berliner Feuerwehr hat in der Nacht zu Sonntag einen Küchenbrand in Berlin-Schöneberg gelöscht. 16 Anwohner wurden während des Einsatzes in einem BVG-Bus betreut, wie die Retter auf Twitter mitteilten. Demnach ereignete sich der Brand in der Feurigstraße. Nach Angaben der Leitstelle brach das Feuer kurz nach Mitternacht in einem Hinterhaus im zweiten Stock aus. Die Flammen konnten schnell gelöscht werden, der Einsatz dauerte jedoch bis in die Morgenstunden. Die Feuerwehr war mit 52 Kräften im Einsatz. Verletzt wurde niemand.

+++ 27. November +++

30-Jähriger schlägt Frau (42) in Französisch-Buchholz krankenhausreif

Mit schweren Gesichtsverletzungen ist eine Frau in der Nacht zu Samstag nach einem Überfall in Französisch Buchholz in eine Klinik eingeliefert worden. Laut Polizei war die 42-Jährige gegen 0.30 Uhr im Rosenthaler Weg unterwegs, als sie von einem 30-Jährigen plötzlich körperlich attackiert und niedergeschlagen wurde. Aufgrund ihrer Hilfeschreie ließ der Angreifer von ihr ab, flüchtete ohne Beute und wurde kurz darauf von alarmierten Einsatzkräften festgenommen. Im Anschluss übernahm ihn die Kriminalpolizei der Direktion 1 (Nord). Sein Opfer wurde mit einer Trümmerfraktur des Nasenbeins sowie Schwellungen und Hautabschürfungen im Gesicht stationär im Krankenhaus aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Auto kracht gegen Baum: Mann stirbt bei Unfall auf B112

dpa/Christian Sappeck
Ein Mitarbeiter eines Abschleppunternehmens lädt das völllig zerstörte Wrack eines Autos auf sein Fahrzeug.

Ein Mann ist bei einem Autounfall auf der B112 im Landkreis Spree-Neiße ums Leben gekommen. Wie ein Sprecher des Brandenburger Lagezentrums sagte, war der Fahrer am Freitagabend mit seinem Wagen aus bislang ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen, zunächst gegen eine Leitplanke und dann gegen einen Baum gekracht. Der Unfall spielte sich demnach zwischen Jänschwalde-Grießen und Forst-Briesnig ab. Zum Alter des Toten konnte der Sprecher noch keine Auskunft geben.

Mutmaßlicher Zigarettendieb verletzt zwei Friseurmitarbeiter und entkommt

Ein mutmaßlicher Ladendieb hat in Berlin-Steglitz zwei Mitarbeiter eines Friseurgeschäfts verletzt. Ein Kioskbesitzer erkannte den Verdächtigen am Freitagnachmittag vor seinem Geschäft auf dem Steglitzer Damm wieder und rief die Mitarbeiter um Hilfe, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der Verdächtige soll dem Kioskbesitzer im Oktober eine Stange Zigaretten gestohlen haben.

Die Mitarbeiter des Friseurgeschäfts wollten den Mann laut Polizei festhalten, während der Kioskbesitzer die Polizei rief. Doch der Verdächtige fügte den Mitarbeitern Schnitt- und Stichverletzungen am Oberkörper und im Gesicht zu und entkam. Einer der Friseurmitarbeiter (28 Jahre alt) wurde stationär in einer Klinik aufgenommen, der zweite (36 Jahre alt) ambulant behandelt. Womit der Ladendieb die Männer verletzte, war zunächst unklar.

Wehrlosen Mann geschlagen und ausgeraubt – Festnahme!

Feiger Überfall in Berlin-Schöneberg! Einsatzkräfte der Polizei haben in der Nacht zu Sonnabend einen Mann festgenommen, der einen schwerstbeeinträchtigten Menschen überfallen haben soll. Laut Polizei war das spätere Opfer, ein 35-Jähriger, erkennbar erheblich körperlich sowie sprachlich beeinträchtigt. Gegen 2 Uhr nahm ihm der Täter am Nollendorfplatz ein umgehängtes Mobiltelefon, eine Armbanduhr sowie die Wohnungsschlüssel ab, ohne dass dieser sich zur Wehr setzen konnte. Als der Überfallene sich nach Hause in die Zietenstraße flüchtete, folgte ihm der Tatverdächtige und konnte dort von Einsatzkräften, die zwischenzeitlich Zeugen alarmiert hatten, festgenommen werden. Da der 26-Jährige sein Opfer zudem noch gegen den Kopf geschlagen hatte, kam dieses zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der Festgenommene wurde nach einer Blutentnahme der Kriminalpolizei überstellt.

Staatsschutz ermittelt nach rassistischer Attacke gegen Vater mit Tochter (1) in Fennfuhl

In den sozialen Medien löste ein Video des Vorfalls Entsetzen aus, nun hat sich der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes eingeschaltet. Eine Frau hatte ohne erkennbaren Anlass einen Passanten am Freitagnachmittag in Begleitung seines Kindes vor dem Gebäude einer Volkshochschule in Fennpfuhl übel rassistisch beleidigt, unter anderem als „Affe“. Laut Polizei war der 32-Jährige gegen 14.40 Uhr mit seiner einjährigen Tochter in der Paul-Junius-Straße unterwegs, als er von einer Unbekannten vor dem Eingang der Einrichtung fremdenfeindlich beschimpft wurde. Zudem spuckte die Frau den Mann mehrfach an. Nachdem sie schließlich das Gebäude betreten hatte, setzte der Vater mit seinem Kind den Weg fort und erstattete später Anzeige bei einem Polizeiabschnitt.

Spandau: Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Am Freitagabend kam es in der Falkenseer Chaussee in Höhe des Wolburgswegs zu einem Zusammenstoß zwischen einem Motorradfahrer und einem VW Passat. Der Motorradfahrer musste von Notfallsanitätern und einem Notarzt behandelt werden. Er kam anschließend zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus. Die genaue Unfallursache ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

Passant in Berlin-Hellersdorf geschlagen und mit Messer niedergestochen

Feige Messer-Attacke in Berlin-Hellersdorf am Freitagnachmittag! Drei Unbekannte haben einen 23-Jährigen auf einem Trampelpfad unweit des Naumburger Rings angegriffen. Zunächst bekam der junge Mann von hinten einen Schlag auf den Kopf. Beim Umdrehen erblickte er drei Männer, von denen ihm zwei mehrfach in den Bauch stachen. Anschließend flüchtete das Trio in Richtung U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße. Der Verletzte kam in eine Klinik, wurde dort operiert und zur weiteren Versorgung stationär aufgenommen. Eine Kripo ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

+++ 26. November +++

Brandstiftungen in Adlershof – Zwei Festnahmen

Die Polizei hat in Berlin-Adlershof zwei mutmaßliche Brandstifter festgenommen. In der Nacht zu Freitag wurde in der Waldstraße ein Müllcontainer in einer Hofdurchfahrt eines Wohnhauses angezündet, wie die Polizei mitteilte. Strom- und Wasserleitungen, Teile der Hausfassade und mehrere Wohnungsfenster wurden durch das Feuer beschädigt. Kurze Zeit später wurden in der Nähe in einem Innenhof weitere Müllbehälter und anschließend noch ein Papierhaufen in einem Kellervorraum in Brand gesetzt. Die beiden Verdächtigen wurden in Umgebung der drei Brandorte festgenommen. Es bestehe der Verdacht einer Tatbeteiligung, hieß es.

Wilmersdorf: Polizei nimmt Einbrecher-Trio fest

Die Polizei hat in Berlin-Wilmersdorf drei Einbrecher festgenommen. Zivilkräfte beobachteten die drei Männer, als sie am Freitagmorgen an der Eingangstür eines Restaurants in der Pfalzburger Straße hantierten. Dann sei das Trio weitergegangen. Die Polizisten stellten an der Lokaltür Spuren fest. Die Männer im Alter von 29, 24 und 20 Jahren seien festgenommen worden. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Einbruch.

Hellersdorf: Rentner angefahren und schwer verletzt

Schwerer Unfall am Donnerstagnachmittag in Hellersdorf: Gegen 17.30 Uhr überquerte ein 89-jähriger Fußgänger mit seinem Rollator den Hultschiner Damm und wurde dabei von einem 59-Jährigen mit seinem Auto erfasst. Der Senior erlitt schwere Verletzungen an Kopf sowie Becken und kam in ein Krankenhaus. 

Brand in JVA Heidering! Zwei Häftlinge und ein Mitarbeiter wurden verletzt

Bei einem Feuer in einer Zelle der JVA Heidering in Großbeeren (Landkreis Teltow-Fläming) sind drei Menschen leicht verletzt worden. Gebrannt habe am Donnerstagabend eine Matratze, teilte die Polizei mit. Bei den Verletzten handelt es sich um zwei Häftlinge und einen Mitarbeiter. Alle drei wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Wie es zu dem Brand kam, war zunächst unklar.

Es ist bereits der zweite Brand in der JVA in diesem Monat. Erst am 6. November war in einer Zelle in dieser JVA ein Feuer ausgebrochen. Dabei waren ein Häftling und fünf Schließer verletzt worden.

Autoknacker festgenommen

Am Donnerstagabend und in der Nacht zum Freitag hat die Polizei in Moabit und Hakenfelde insgesamt drei Autoknacker festgenommen.

Zunächst hatte gegen 19.45 Uhr ein Passant einen Mann beobachtet, der in der Ellen-Epstein-Straße in der Fahrerkabine eines Transporters hantierte, dessen Seitenscheibe eingeschlagen war. Alarmierte Polizisten nahmen den 32-jährigen Verdächtigen noch im Wagen fest. Der Mann verfügt in Deutschland über keinen festen Wohnsitz.

Gegen 0.30 hebelten an der Kreuzung Goltz- Ecke Carossastraße zwei Gestalten an der Seitentür eines Mercedes Vito. Ein Zeuge alarmierte die Polizei, welche die beiden 27 und 25 Jahre alten Männer auf einem Parkplatz in der Nähe festnahm. 

+++ 25. November +++

Leblose Frau aus Caputher See geborgen - 83-Jährige wurde vermisst

Aus dem Caputher See (Potsdam-Mittelmark) ist der leblose Körper einer Frau geborgen worden. Ein Zeuge meldete am Mittwochmittag den Fund am Uferbereich, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Nach der Bergung durch die Feuerwehr konnte nur noch der Tod festgestellt werden. Laut Polizei handelt es sich bei der Toten um eine 83-Jährige, die als vermisst gemeldet worden war. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen war die Frau nicht gefunden worden. Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Eine Fremdeinwirkung war aber zunächst nicht erkennbar, hieß es.

Durchsuchung in Clan-Villa in Berlin-Neukölln

Razzia in der Clan-Villa in Buckow. BK

Die Polizei hat eine beschlagnahmte Villa eines bekannten arabischstämmigen Clans in Berlin-Neukölln durchsucht. 40 Polizisten begannen am frühen Donnerstagmorgen mit dem Einsatz in Buckow im Süden Berlins, wie eine Polizeisprecherin bestätigte. 

Haselhorst: Polizisten halten sich mit gezogener Schusswaffe Messer-Mann vom Leib – Festnahme

Polizeibeamte haben sich am Mittwoch mit gezogener Schusswaffe einen Mann in Haselhorst vom Leib gehalten, der auf sie losging. Zuvor war es gegen Mitternacht zu einem Streit zwischen zwei Männern gekommen. Dabei zog ein Mann ein Küchenmesser und griff seinen 28-jährigen Bekannten an, der mit einem Sprung ausweichen konnte. Anschließend flüchtete der Angreifer, kehrte jedoch kurz darauf zurück. Als er die zwischenzeitlich alarmierten Polizisten erblickte, rannte er erneut davon. Während der Verfolgung durch die Beamten überlegte er es sich plötzlich anders, drehte um und stürmte mit erhobenen Messer auf die Einsatzkräfte zu. Als die mit der Schusswaffe drohten, warf er das Messer weg und konnte unter Einsatz von Pfefferspray überwältigt und festgenommen werden.

Er muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung, Widerstands gegen sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

Westend: Einbrecher auf frischer Tat geschnappt

SIe kamen durchs Fenster und wurden geschnappt: In Westend hatte ein 38-Jähriger am Mittwochabend gegen 22 Uhr zwei Unbekannte entdeckt, die über ein offenes Fenster in seine Hochparterrewohnung in der Kirschenallee geklettert waren. Als der Mieter die beiden anschrie, sprangen die Männer aus dem Fenster und flüchteten den Spandauer Damm entlang. Dort fielen sie einer Polizeistreife auf, die die beiden Langfinger nach kurzer Verfolgung festnahm. Die beiden 30 und 32 Jahre alten Männer verfügen in Deutschland über keinen festen Wohnsitz. Die Ermittlungen dauern an.

Rauchgasvergiftung und Brandverletzung: Zwei Verletzte bei Wohnungsbrand im Märkischen Viertel 

Bei einem Brand in einem achtgeschossigen Wohnhaus in Berlin-Märkisches Viertel sind zwei Menschen verletzt worden. Der eine von ihnen hat neben einer Rauchgasvergiftung möglicherweise auch eine Brandverletzung erlitten, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Er sei in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Die zwei seien mit einer Drehleiter gerettet worden, erklärte die Feuerwehr. Die Wohnung im vierten Stock des Hauses habe in voller Ausdehnung gebrannt. Das Feuer war aus noch unbekannter Ursache am Donnerstagabend ausgebrochen.

+++ 24. November +++

Mehrere Kilogramm Drogen gefunden – mehrere Festnahmen

Am Dienstagmittag haben Polizisten in Kreuzberg und Moabit vier Drogenhändler festgenommen. Zivilbeamte hatten gegen 12.30 Uhr in der Huttenstraße die Übergabe eines Umzugskartons mit Drogen zwischen zwei Männern, 44 und 42 Jahre alt, beobachtet. Bei einer anschließenden Durchsuchung der beiden und deren Autos fanden die Ermittler mehrere Kilogramm Betäubungsmittel, Bargeld und Handys.

Gegen 15.30 Uhr nahmen Einsatzkräfte in der Großbeerenstraße zwei weitere Männer im Alter von 43 und 46 Jahren fest, die wie zuvor der 44-Jährige, das Wohnhaus mit gefüllten Taschen verlassen hatten. Bei beiden Männern fanden Polizeikräfte erneut mehrere Kilogramm Drogen, eine hohe Summe Bargeld sowie Handys. Ermittlungen führten die Fahnder schließlich zu der Bunkerwohnung in der Großbeerenstraße, in welcher sie etwa 100 Cannabis-Pflanzen fanden.

BVG-Bus bei Böllerwurf beschädigt

Unverletzt blieben die Fahrgäste eines BVG-Busses in Zehlendorf am Dienstagabend, als das Fahrzeug mit einem Böller beworfen wurde. Der 34-jährige Fahrer war gegen 19.10 Uhr auf der Linie M48 im Dahlemer Weg unterwegs, als ein Feuerwerkskörper gegen eine Seitenscheibe prallte und explodierte. Dadurch zersplitterte das Glas und das Fahrzeug musste aus dem Betrieb genommen werden. Der Fahrer erlitt einen Schock und wurde ambulant behandelt. Die zwölf Insassen kamen mit dem Schrecken davon. Die Suche nach möglichen Tätern in der Umgebung blieb erfolglos. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

+++ 23. November +++

Wedding: Mann tot aufgefunden – Mordkommission ermittelt

In einer Wohnung in Wedding ist am Dienstagmorgen der Mieter tot aufgefunden worden. Bekannte fanden den 39-Jährigen gegen 7.30 Uhr in der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Müllerstraße und alarmierten Feuerwehr und Polizei. Reanimationsmaßnahmen der Rettungskräfte verliefen ohne Erfolg. Die Auffindesituation des Toten deutet auf ein Tötungsdelikt hin. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. 

Vier Diebe festgenommen

Bei vier Dieben klickten in der Nacht zum Dienstag im Falkenhagener Feld die Handfesseln. Das Quartett hatte gegen 2.30 Uhr ein in der Wustermarker Straße abgestelltes Motorrad in einen Fiat Ducato mit gefälschten Kennzeichen geladen. Die von einem Zeugen alarmierten Polizisten stoppten kurz darauf den Wagen sowie einen begleitenden Ford Mondeo und nahmen die Männer im Alter von 22, 27, 32 und 34 Jahren fest. Die Ermittlungen dauern an.

U-Bahnhof Friedrichstraße: Unbekannter bedroht in der U6 Fahrgäste

Ein Unbekannter hat in der Nacht in der U6 Richtung Tegel laut geschrien, Fahrgäste beleidigt und bedroht und mehrfach den Hitlergruß gezeigt. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, soll der Mann am Montagabend am U-Bahnhof Friedrichstraße mit den Pöbeleien begonnen haben. Er soll dabei unter anderem einen Mann rassistisch beleidigt haben. Der Unbekannte stieg am U-Bahnhof Borsigwerke aus und lief weg. Die Suche der Polizei blieb erfolglos. Der Staatsschutz ermittelt wegen Bedrohung, Beleidigung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen

43-Jähriger mit gestohlenem Auto in Hellersdorf festgenommen 

Ein 43-Jähriger ist in Berlin-Hellersdorf mit einem gestohlenen Auto aufgefallen und festgenommen worden. Wie die Polizei mitteilte, wurden Beamte in Zivil wegen eines unpassenden Kennzeichens auf den Wagen aufmerksam. Beim Überprüfen am frühen Dienstagmorgen in der Nelly-Sachs-Straße stellte sich heraus, dass das Auto am 17. November gestohlen worden ist. Im Kofferraum fanden die Polizisten weitere Kennzeichen, die alle nicht zum Wagen gehörten.

Reinickendorf: Türrahmen von Grünen-Parteibüro angezündet 

Ein Parteibüro der Grünen in Berlin-Reinickendorf ist durch einen Brandanschlag leicht beschädigt worden. Unbekannte Täter zündeten in der Nacht zu Dienstag den Türrahmen am Eingang zu dem Büro am Eichborndamm in Wittenau an, wie die Polizei mitteilte. Ein Passant bemerkte um kurz vor 2.00 Uhr die Flammen und rief die Feuerwehr, die den Schwelbrand löschte. Laut Polizei gab es schon früher Beschädigungen an dem Büro. Der für Straftaten von politischen Extremisten zuständige Staatsschutz im Landeskriminalamt (LKA) ermittelt.

+++ 22. November +++

Lichtenberg: Flüssigkeit in Tram versprüht - Sieben Verletzte

Gefährliche Körperverletzung in einer Straßenbahn der Linie M17. Am Sonntagabend gegen 20.30 Uhr versprühte eine Gruppe Jugendlicher auf Höhe der Haltestelle Kleingartenanlage Bielefeldt eine unbekannte, klebrige Flüssigkeit auf sieben Passagiere. Dann flüchtete die Gruppe. 

Der Zugführer alarmierte die Polizei. Die sieben Verletzten im Alter von 18 bis 58 Jahren klagten über leichte Atemwegs- und Augenreizungen und ließen sich zum Teil ambulant behandeln. Die Substanz wurde gesichert und wird nun untersucht.

Fahrzeug prallt gegen Baum und Betonsockel

Schwerer Unfall im Tiergarten am Sonntagabend: Ein hatte Autofahrer aus bislang noch nicht bekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war gegen einen Baum und eine Betonstütze geprallt. Der 26-Jährige hatte an einer Ampel seinen BMW stark beschleunigt, verlor die Kontrolle rammte dadurch  zunächst einen Baum und dann den Betonsockel einer oberirdischen Wasserleitung. Der 26-Jährige Fahrer, die gleichaltrige Beifahrerin und ein weiterer Insasse, ein 27 Jahre alter Mann, blieben unverletzt. Bei einer Atemalkoholkontrolle des BMW-Fahrers stellten Polizisten einen Wert von knapp 0,5 Promille fest. Der BMW wurde sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

Britz: Radlader auf Baustelle ausgebrannt

Auf einer Baustelle in Britz brannte am Sonntagabend ein Radlader. Anwohnende der Paster-Behrens-Straße hatten gegen 21.10 Uhr einen lauten Knall gehört und die Flammen auf einem Schulgelände entdeckt. Das Baufahrzeug brannte vollständig aus, bevor es von Einsatzkräften der Feuerwehr gelöscht wurde. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung.

Beleidigung und Körperverletzung in S-Bahn

Ein Fahrgast einer S-Bahn ist in der Nacht zum Montag von einem  Unbekannten während der Fahrt in Moabit beleidigt und verletzt worden. Nach Angaben des 33-Jährigen war er gegen 0.20 Uhr in einer Bahn der Linie S 42 in Richtung Hohenzollerndamm unterwegs, als er kurz vor dem Bahnhof Beusselstraße einen anderen Fahrgast bat, das Rauchen zu unterlassen und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Der Raucher reagierte mit fremdenfeindlichen Beleidigungen und warf beim Verlassen der Bahn am Bahnhof Beusselstraße eine Schnapsflasche in Richtung des 33-Jährigen, die diesen am Kopf traf und leicht verletzte. 

+++ 21. November +++

Autofahrer greift zur Axt und verletzt zwei Personen

Am Samstagabend sind in Zehlendorf ein Autofahrer, sein Beifahrer und ein Anwohner durch einen alkoholisierten Mann mit einer Axt angegriffen worden. Der Fahrer eines Renault-Pritschenwagens zwang zunächst einen 22-Jährigen Mini-Fahrer auf dem Teltower Damm durch seine Fahrweise, anzuhalten. Im Zuge des lauten Streits, auf welches auch ein 51-jähriger Anwohner aufmerksam wurde, holte der Transporterfahrer  eine verpackte Axt aus dem Wagen und stieß damit den Mimi-Fahrer gegen die Brust. Als sich dessen 23-jähriger Beifahrer und der Anwohner einmischten, um zu schlichten, legte der Wüterich erst richtig los, packte die Axt aus und schlug in Richtung der beiden Schlichter, die die Angriffe mit ihren Armen parieren konnten und dadurch glücklicherweise nur leicht verletzt wurden. Dann hackte der Angreifer auf die Mini-Frontscheibe ein. Anschließend flüchtete der Mann zu Fuß in Richtung Leo-Baeck-Straße. Ein Insasse eines VW, der vermutlich den Renault-Fahrer kannte und in der Nähe angehalten, sich jedoch nicht in die Auseinandersetzung eingemischt hatte, verließ sein Auto und fuhr mit dem zurückgelassenen Pritschenwagen davon.

Die Verletzungen der Angegriffenen wurden durch Rettungskräfte vor Ort versorgt. Polizisten fanden den Transporter verlassen in der Kunzendorfstraße und beschlagnahmten das Fahrzeug. Die weiteren Ermittlungen führten die Einsatzkräfte zur Adresse des Halters des Renault, wo sie diesen alkoholisiert antrafen und festnahmen. Sie brachten den 40-Jährigen auf eine Polizeidienststelle, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Weder in der Wohnung des 40-Jährigen noch in seinem Fahrzeug konnten die Einsatzkräfte die Axt auffinden. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzungen, Nötigung im Straßenverkehr und Sachbeschädigung dauern an.

Biker rammt Bordstein und Leitplanke

Bei einem Verkehrsunfall am Sonntagvormittag in Friedrichshagen wurde ein Motorradfahrer schwer verletzt. Der 24-Jährige war gegen 9.10 Uhr auf den Müggelseedamm unterwegs und verlor in einer leichten Linkskurve aus bislang noch nicht bekannten Gründen die Kontrolle über seine Honda. Die Maschine prallte zunächst gegen den Bordstein und schließlich gegen die Leitplanke. Der junge Fahrer zog sich durch den Sturz Verletzungen am gesamten Körper zu und wurde durch alarmierte Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht.

Alexanderplatz: Jacke geraubt – Festnahme

Zeugen alarmierten sonntagfrüh die Polizei zu einer Auseinandersetzung auf dem U-Bahhof Alexanderplatz. Ein 18-Jähriger war dort mit einem 25 Jahre alten Mann in einen Streit geraten sein. Dabei schlug der Ältere den Jüngeren ins Gesicht, gewürgt ihn und stieß ihn mit dem Kopf gegen eine Wand. Mit der Jacke des Angegriffenen flüchtete der 25-Jährige. Polizisten nahmen wenig später den Räuber fest, der dabei die Jacke des 18-Jährigen trug. 

Britz: Supermarkt-Räuber verletzt zwei Angestellte

Ein vermeintlicher Kunde hat am Samstagabend einen Supermarkt in Britz überfallen. Nach Angaben der 42-jährigen Angestellten des Discounters am Tempelhofer Weg begleitete sie um 21 Uhr mit Hinweis auf den Ladenschluss einen Mann zur Tür, als dieser sie plötzlich ins Geschäft zurückdrängte.  Ein 25-jähriger Kollege kam ihr zur Hilfe. Da zog im Gerangel der Unbekannte ein Messer, verletzte die Angestellten leicht, die vom Räuber abließen. Dieser hebelte mit seiner Waffe die Lade einer Kasse auf und griff sich das Geld. Mit seiner  Beute flüchtete der Angreifer in Richtung Gradestraße. Die beiden Angestellten erlitten leichte Stich- bzw. Schnittverletzungen an den Armen. Die Ermittlungen zu dem Raub dauern an.

Hotelbrand am Kurfürstendamm

Eine verletzte Person wird in ein Krankenhaus trasportiert. Pudwell

Feueralarm am Samstagabend in einem Hotel am Kurfürstendamm in Charlottenburg. In einem Zimmer in der dritten Etage war ein Feuer ausgebrochen, mehrere Einrichtungsgegenstände brannten. Eintreffende Polizisten brachten eine Familie mit zwei Kindern in Sicherheit. Neun Personen mussten von Notärzten medizinisch gesichtet, eine Person kam mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in eine Klinik.

Es waren rund 90 Einsatzkräfte der Feuerwehr tätig. Der Kurfürstendamm war aufgrund des Großeinsatzes der Feuerwehr zwischen Lewishamstraße und Olivaer Platz voll gesperrt. Zur Brandursache ermittelt nun die Polizei.

Attacke auf Parteibüro der Grünen in Berlin-Wittenau

Unbekannte haben ein Parteibüro von der Grünen in Berlin-Wittenau attackiert. Eine Mitarbeiterin entdeckte am Samstagnachmittag die demolierte Schaufensterscheibe am Eichborndamm in Reinickendorf. Auch die Eingangstür des Büros wurde mit Farbe beschmiert. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

+++ 20. November +++

Verkehrsunfall mit mehreren Schwerverletzten – Hubschrauber im Einsatz, A20 teils gesperrt 

 Auf der Autobahn 20 hat es am Samstagmorgen einen schweren Verkehrsunfall mit mindestens zwei beteiligten Fahrzeugen und mehreren Schwerverletzten gegeben. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, sei die A20 in Höhe der Anschlussstelle Altentreptow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) voll gesperrt. Ein Hubschrauber sei im Einsatz und die Rettungskräfte vor Ort. Weitere Angaben konnte er zurzeit noch nicht machen.

Berlin-Staaken: Mädchen an Bushaltestelle angefahren und schwer verletzt

Ein Autofahrer hat in Berlin-Staaken zwei Mädchen angefahren und schwer verletzt. Der 78-Jährige war am Freitagnachmittag auf dem Gärtnereiring in Richtung Pfarrer-Theile-Straße unterwegs, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Plötzlich seien die 12-Jährige und die 15-Jährige an einer Haltestelle hinter einem Bus der Linie M37 auf die Straße gelaufen. Es kam zum Zusammenstoß mit dem Auto des Rentners. Die Ältere verletzte sich schwer an Kopf und Rumpf, die Jüngere zog sich Verletzungen an Bein und Rumpf zu. Beide kamen zur Versorgung stationär in ein Krankenhaus.

Friedrichsfelde: Auto brennt in Berlin

Am Morgen hat in Berlin wieder ein Auto gebrannt. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Feuerwehr am Samstag mitteilte. Der in der Alfred-Kowalke-Straße in Berlin-Friedrichsfelde abgestellte Wagen hat den Angaben zufolge komplett in Flammen gestanden. Die Brandursache war zunächst noch unbekannt.

In den vergangenen Monaten brannten in Berlin immer wieder Autos. Die Polizei geht in vielen dieser Fälle von Brandstiftung aus.

+++ 18. November +++

Mitte: Festnahme nach versuchtem Büroeinbruch

Die Polizei hat donnerstagfrüh einen Tatverdächtigen nach einem versuchten Büroeinbruch in Mitte festgenommen. Mitarbeiter des Objektschutzes der Polizei Berlin, die ihren Dienst an der chinesischen Botschaft versehen, bemerkten gegen 3.15 Uhr einen Mann auf dem gegenüberliegenden Rolandufer, der versuchte, über ein Fenster in ein Büro einzubrechen. Als einer der Mitarbeiter die Jannowitzbrücke überquerte, flüchtete der Mann ebenfalls auf die Brücke. Von dort versuchte er, kletternd über die Außenwand des Bahnviaduktes, sich an der Spree entlang der Festnahme zu entziehen. Polizisten nahmen den 24-Jährigen  mit Hilfe der Berliner Feuerwehr und der Wasserschutzpolizei fest.

Marzahn: Steinwurf auf Straßenbahn

Am späten Mittwochabend ist in Marzahn eine Tram der Linie 56, die in Richtung Ahrensfelde unterwegs war, eschädigt worden. Ein 46-jährige Fahrgast meldete sich bei der Polizei und teilte mit, dass er gegen 22.45 Uhr an der Haltestelle Allee der Kosmonauten Ecke Rhinstraße zwei junge Männer beobachtet hatte, von denen einer einen Kleinpflasterstein gegen ein Fenster der Straßenbahn geworfen haben soll. Das Sicherheitsglas der Scheibe zerbrach, weswegen der Fahrer die Bahn anschließend zum Betriebsbahnhof fuhr. Verletzt wurde niemand. 

Explosion an Zigarettenautomaten

Am späten Mittwochabend hörten Anwohner in Reinickendorf einen lauten Knall. Gegen 23.45 Uhr sahen sie in der Nordbahnstraße dann einen Mann und eine Frau an einem Zigarettenautomaten hantieren, wie das Paar ein Teil des Zigarettenautomaten in einen weißen Lieferwagen luden und flüchteten. Alarmierte Einsatzkräfte stellten fest, dass vermutlich eingesetzte Pyrotechnik den Automaten beschädigt hatte und ein Akku entwendet wurde. 

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