Mehrere Polizisten versuchen den 16-Jährigen zu bändigen. Er leistete erheblichen Widerstand und drohte den Beamten, sie umzubringen.  Foto: Morris Pudwell

Festnahme auf dem S-Bahnhof Adlershof! Vier Polizisten sind nötig, um einen 16-Jährigen Handfesseln anzulegen. Der Halbstarke droht den Beamten immer wieder mit dem Tod. Das aggressive Verhalten des Jugendlichen löste in der Nacht zu Freitag einen größeren Polizeieinsatz aus.

Die Polizei war gegen 1 Uhr zum S-Bahnhof Adlershof alarmiert worden, weil sich dort mehrere Personen geprügelt haben sollen. Als die Beamten am Einsatzort eintrafen, war lediglich ein Randalierer dort. Doch der hatte es in sich. Die Polizisten hatten Mühe den 16-Jährigen unter Kontrolle zu bekommen. Obwohl mehrere Beamte der Bundespolizei zur Hilfe kamen, konnten sie den Störenfried zunächst nicht bändigen. Der Heranwachsende wehrte sich vehement. Schließlich konnten die Einsatzkräfte den 16-Jugendlichen zu Boden ringen und ihm Handfesseln anlegen. 

Doch der Widerstand des Halbstarken ließ nicht nach. Immer wieder drohte er den Polizisten mit dem Tod oder einer Vergewaltigung. Er wünschte den Familien der Beamten den Tod und beschimpfte sie als Hassobjekte. Er forderte die Einsatzkräfte dazu auf, ihm Arme und Beine zu brechen, damit er sie vor Gericht ziehen könne. 

Selbst als die Beamten ihm erlaubten, sich aufzurichten, machte er weiter. Er soll versucht haben, seine Atemschutzmaske zu essen, als er diese nach der Festnahme aufsetzen sollte. Immer versuchten die Polizisten, den 16-Jährigen zu beruhigen. Sie boten ihm sogar an, die Handfesseln zu lösen und ihn gehen zu entlassen. Doch er bettelte regelrecht darum, im Gewahrsam zu bleiben. 

Der Festgenommene wurde schließlich mit mehren Beamten zum Gefangenentransporter geführt. Gegen ihn wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beamtenbeleidigung ermittelt.